Man, Nature and the Cosmos
GA 91
2 September 1905, Berlin
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Kosmologie und menschliche Evolution, 1st ed.
23. Mars-, Merkur- und Jupiterwirkung auf die Ausbildung des Menschen-Ich
23. Mars-, Merkur- und Jupiterwirkung auf die Ausbildung des Menschen-Ich
[ 1 ] Die verschiedenen Glieder des menschlichen Wesens stehen mit den sieben aufeinander folgenden großen Planeten in Zusammenhang. Wir müssen uns klar sein, dass der menschliche Leib als solcher die physischen Grade hat, dann den Ätherkörper und den Astralkörper. Entwickelt haben sie sich auf Saturn, Sonne, Mond.
[ 1 ] Die verschiedenen Glieder des menschlichen Wesens stehen mit den sieben aufeinander folgenden großen Planeten in Zusammenhang. Wir müssen uns klar sein, dass der menschliche Leib als solcher die physischen Grade hat, dann den Ätherkörper und den Astralkörper. Entwickelt haben sie sich auf Saturn, Sonne, Mond.
[ 2 ] Wollen wir uns einmal klar werden, dass auch schon etwas vorhanden gewesen sein musste, als die Saturnkette begann. Wir müssen uns fragen: Wie ist der physische Leib entstanden? Dieser ist aus einem Astralleib geworden. Der gliedert sich in diese drei Teile, gleichsam wie Eisstücke in Wasser sich verdichten. Als eine Verdichtung können wir diesen physischen Leib ansehen. Es war genau ein Abdruck des vorangegangenen göttlichen Astralleibes. Während der ganzen Saturnentwicklung gliedert sich allmählich dieser physische Leib. Nach und nach arbeiten sich heraus die sieben Sinneskeime des Menschen. Auf der Sonne gliedert sich ab der Ätherkörper. Diese Abgliederung bewirkt zugleich, dass die Sinne, die sich früher gebildet haben auf dem Saturn, eine gewisse Fähigkeit erlangen. Früher waren sie nur physische Apparate auf dem Saturn. Dadurch, dass auf der Sonne der Äther hinzugekommen war, strahlt das Auge, tönt das Ohr. Sodass wir sagen können, der physische Leib und der Ätherleib wirken zusammen auf der Sonne, dabei bleibt ein Rest des Astralleibes vorhanden. Auf dem Monde kommt eine neue Anlage dazu: männlich und weiblich, und zwar so, dass auf dem Monde immer der physische Leib das Männliche, der Ätherleib das Weibliche ist. Der Astralleib ist neutral.
[ 2 ] Wollen wir uns einmal klar werden, dass auch schon etwas vorhanden gewesen sein musste, als die Saturnkette begann. Wir müssen uns fragen: Wie ist der physische Leib entstanden? Dieser ist aus einem Astralleib geworden. Der gliedert sich in diese drei Teile, gleichsam wie Eisstücke in Wasser sich verdichten. Als eine Verdichtung können wir diesen physischen Leib ansehen. Es war genau ein Abdruck des vorangegangenen göttlichen Astralleibes. Während der ganzen Saturnentwicklung gliedert sich allmählich dieser physische Leib. Nach und nach arbeiten sich heraus die sieben Sinneskeime des Menschen. Auf der Sonne gliedert sich ab der Ätherkörper. Diese Abgliederung bewirkt zugleich, dass die Sinne, die sich früher gebildet haben auf dem Saturn, eine gewisse Fähigkeit erlangen. Früher waren sie nur physische Apparate auf dem Saturn. Dadurch, dass auf der Sonne der Äther hinzugekommen war, strahlt das Auge, tönt das Ohr. Sodass wir sagen können, der physische Leib und der Ätherleib wirken zusammen auf der Sonne, dabei bleibt ein Rest des Astralleibes vorhanden. Auf dem Monde kommt eine neue Anlage dazu: männlich und weiblich, und zwar so, dass auf dem Monde immer der physische Leib das Männliche, der Ätherleib das Weibliche ist. Der Astralleib ist neutral.
[ 3 ] Nun haben wir auf dem Monde drei Leiber scharf differenziert: physischer Leib, Ätherleib und Astralleib, die als Frucht des Mondes auf die Erde kommen. Was muss geschehen? Der Mensch muss selbstbewusst werden, er muss ein «Ich» bekommen. Er könnte kein Ich kriegen, wenn nur die Kräfte in ihm wären, die vom Monde kommen; es muss von außen kommen. Es ist die Kraft, die vom Jupiter kommt. Vom nächsten Planeten, den wir betreten werden, kommt die Kraft, die unser Ich formt. Das Kraftzentrum des Jupiter ist schon da, der Erdenjupiter noch nicht. Die Wesen, die jetzt den Jupiter erreicht haben, ziehen den Menschen nach sich und geben ihm jetzt die Kraft des Ichs. Der Astralkörper muss nun erst geeignet gemacht werden, um seinerseits Träger dieses Ichs zu werden, und wird nun mit zweierlei Kräften begabt: mit Mars- und mit Merkurkräften. Die Marskräfte machen ihn erst frei von den Mondkräften, und die Merkurkräfte bereiten ihn vor für die nächsten drei Planeten; sie machen ihn geeignet zum Aufstieg.
[ 3 ] Nun haben wir auf dem Monde drei Leiber scharf differenziert: physischer Leib, Ätherleib und Astralleib, die als Frucht des Mondes auf die Erde kommen. Was muss geschehen? Der Mensch muss selbstbewusst werden, er muss ein «Ich» bekommen. Er könnte kein Ich kriegen, wenn nur die Kräfte in ihm wären, die vom Monde kommen; es muss von außen kommen. Es ist die Kraft, die vom Jupiter kommt. Vom nächsten Planeten, den wir betreten werden, kommt die Kraft, die unser Ich formt. Das Kraftzentrum des Jupiter ist schon da, der Erdenjupiter noch nicht. Die Wesen, die jetzt den Jupiter erreicht haben, ziehen den Menschen nach sich und geben ihm jetzt die Kraft des Ichs. Der Astralkörper muss nun erst geeignet gemacht werden, um seinerseits Träger dieses Ichs zu werden, und wird nun mit zweierlei Kräften begabt: mit Mars- und mit Merkurkräften. Die Marskräfte machen ihn erst frei von den Mondkräften, und die Merkurkräfte bereiten ihn vor für die nächsten drei Planeten; sie machen ihn geeignet zum Aufstieg.
[ 4 ] Was aus dem Astralkörper wird, wenn er die Marskräfte aufgenommen hat, nennen wir die Empfindungsseele; wenn er die Merkurkräfte aufgenommen hat: die Verstandesseele, und den Zug zum Jupiter: Bewusstseinsseele.
[ 4 ] Was aus dem Astralkörper wird, wenn er die Marskräfte aufgenommen hat, nennen wir die Empfindungsseele; wenn er die Merkurkräfte aufgenommen hat: die Verstandesseele, und den Zug zum Jupiter: Bewusstseinsseele.
[ 5 ] Jetzt ist mit dem Astralkörper eine große Veränderung vorgegangen. Diese Revolution bewirkt, dass sich seine ganze Natur ändert, er wird in zwei gespalten. Im Astralkörper des jetzigen Erdenmenschen sind die Mondkräfte noch vorhanden: Das ist der niedere Pol des Astralleibes; und der zum Jupiter strebende ist der höhere Pol — es sind der leibliche und der geistige Pol. Was mit dem leiblichen Pol vorgeht, unterliegt Geburt und Tod. Der geistige Pol ist noch ein Baby, bildet sich allmählich heraus und wird zum Kausalkörper. Was Letzterer erreicht hat, bleibt, während der niedere Pol sich seinen physischen und Ätherkörper immer neu aufbaut. Dieser niedere Pol des Astralleibes ist auch jetzt noch hermaphroditisch, männlich-weiblich. Und während nun auf dem Monde noch der physische Körper immer männlich, der Ätherkörper immer weiblich war, wechselt das jetzt im Allgemeinen auf der Erde so, dass der Mensch in einer Inkarnation männlich, in der anderen weiblich ist. Ebenso wechselt der Ätherkörper ab. Wenn der physische Leib passiv ist, ist der Ätherleib aktiv. Die Kräfte sind polarisch.
[ 5 ] Jetzt ist mit dem Astralkörper eine große Veränderung vorgegangen. Diese Revolution bewirkt, dass sich seine ganze Natur ändert, er wird in zwei gespalten. Im Astralkörper des jetzigen Erdenmenschen sind die Mondkräfte noch vorhanden: Das ist der niedere Pol des Astralleibes; und der zum Jupiter strebende ist der höhere Pol — es sind der leibliche und der geistige Pol. Was mit dem leiblichen Pol vorgeht, unterliegt Geburt und Tod. Der geistige Pol ist noch ein Baby, bildet sich allmählich heraus und wird zum Kausalkörper. Was Letzterer erreicht hat, bleibt, während der niedere Pol sich seinen physischen und Ätherkörper immer neu aufbaut. Dieser niedere Pol des Astralleibes ist auch jetzt noch hermaphroditisch, männlich-weiblich. Und während nun auf dem Monde noch der physische Körper immer männlich, der Ätherkörper immer weiblich war, wechselt das jetzt im Allgemeinen auf der Erde so, dass der Mensch in einer Inkarnation männlich, in der anderen weiblich ist. Ebenso wechselt der Ätherkörper ab. Wenn der physische Leib passiv ist, ist der Ätherleib aktiv. Die Kräfte sind polarisch.
[ 6 ] Nun ist beim Ätherleib, nämlich wenn er aktiv — männlich — ist, die Eigenschaft ausgebend, die Platon den Mut nennt, und wir finden deshalb tatsächlich, dass gewisse Taten des Mutes, insonderheit wenn man von Liebe spricht, beim weiblichen Geschlecht mehr ausgebend sind als beim männlichen, während beim Durchschnittsmann in der Liebe mehr das Empfangende zutage tritt.
[ 6 ] Nun ist beim Ätherleib, nämlich wenn er aktiv — männlich — ist, die Eigenschaft ausgebend, die Platon den Mut nennt, und wir finden deshalb tatsächlich, dass gewisse Taten des Mutes, insonderheit wenn man von Liebe spricht, beim weiblichen Geschlecht mehr ausgebend sind als beim männlichen, während beim Durchschnittsmann in der Liebe mehr das Empfangende zutage tritt.
[ 7 ] Die Veränderungen im Astralleibe selbst, die von Mars- und Merkurkräften und den Jupiterkräften bewirkt sind — wie sind sie? Als die göttlichen Wesenheiten den Zeitpunkt für richtig erkannten, holten sie die Marskräfte herunter und legten sie in den Menschen hinein. Diese Kräfte sind vorzugsweise Ton und Schall. Dagegen sind die Merkurkräfte vorzugsweise Kräfte des Lichtes, Farbenerscheinungen. In einer neuen Weise leuchtend wird der Astralkörper dadurch. Ungefähr in der Mitte der atlantischen Rasse fangen die Merkurkräfte an zu wirken. Da verwandelt sich auch das eine Auge in die zwei. Die Merkurkräfte durchleuchten den Astralkörper, die Jupiterkräfte durchsetzen ihn mit Kräften ähnlich den elektrischen. Da wird der Grund gelegt zu dem, was oben beschrieben worden ist in Bezug auf die Kohle.
[ 7 ] Die Veränderungen im Astralleibe selbst, die von Mars- und Merkurkräften und den Jupiterkräften bewirkt sind — wie sind sie? Als die göttlichen Wesenheiten den Zeitpunkt für richtig erkannten, holten sie die Marskräfte herunter und legten sie in den Menschen hinein. Diese Kräfte sind vorzugsweise Ton und Schall. Dagegen sind die Merkurkräfte vorzugsweise Kräfte des Lichtes, Farbenerscheinungen. In einer neuen Weise leuchtend wird der Astralkörper dadurch. Ungefähr in der Mitte der atlantischen Rasse fangen die Merkurkräfte an zu wirken. Da verwandelt sich auch das eine Auge in die zwei. Die Merkurkräfte durchleuchten den Astralkörper, die Jupiterkräfte durchsetzen ihn mit Kräften ähnlich den elektrischen. Da wird der Grund gelegt zu dem, was oben beschrieben worden ist in Bezug auf die Kohle.


Schallkräfte Mars-Kräfte - Empfindungsseele
Lichtkräfte Merkur-Kräfte — Verstandesseele
Elektrische Kräfte Jupiter zug. — Bewusstseinsseele
Schallkräfte Mars-Kräfte - Empfindungsseele
Lichtkräfte Merkur-Kräfte — Verstandesseele
Elektrische Kräfte Jupiter zug. — Bewusstseinsseele
