Notes from Mathilde Scholl 1904–1906
GA 91
24 September 1906 p.m., Landin
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Kosmologie und menschliche Evolution, 1st ed.
31. Leben, Offenbarung, Weisheit, Liebe
31. Leben, Offenbarung, Weisheit, Liebe
[ 1 ] Die Kraft des Selbst, welche den Menschen befähigt, selbstständig zu werden, ist die Kama-Kraft, das Feuer der Leidenschaft in ihrer aufs Physische gerichteten Äußerung und die Wärme der Liebe in ihrer Äußerung im Seelischen.
[ 1 ] Die Kraft des Selbst, welche den Menschen befähigt, selbstständig zu werden, ist die Kama-Kraft, das Feuer der Leidenschaft in ihrer aufs Physische gerichteten Äußerung und die Wärme der Liebe in ihrer Äußerung im Seelischen.
[ 2 ] Die Wärme, welche jetzt im Menschen ist, war auf den früheren Planeten, dem Monde, in der ganzen Atmosphäre. Da lebten die Menschen im Feuer, in der Mondenwärme, so wie sie jetzt das Feuer, die Wärme in sich haben und es hier ihnen Wärme gibt. Erst nachdem in den Menschen Eigenwärme eingezogen war, da konnte er ein selbstständiges, abgeschlossenes Wesen werden. Wie ihn aber einerseits die Eigenwärme zur Selbstständigkeit befähigte, so gab ihm dieselbe Wärme auch die Kraft, etwas von seinem Wesen in die Umgebung auszusenden, sich der Umgebung mitzuteilen. Wie ein Körper, der Wärme enthält, diese der Umgebung mitteilt, so ist es auch die Seelenwärme des Menschen, wodurch er mit der Umgebung zunächst in Verbindung tritt. Diese Wärme verband ihn zunächst mit sich selbst, gab ihm Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein, dann führte sie ihn wieder mit der Umgebung zusammen.
[ 2 ] Die Wärme, welche jetzt im Menschen ist, war auf den früheren Planeten, dem Monde, in der ganzen Atmosphäre. Da lebten die Menschen im Feuer, in der Mondenwärme, so wie sie jetzt das Feuer, die Wärme in sich haben und es hier ihnen Wärme gibt. Erst nachdem in den Menschen Eigenwärme eingezogen war, da konnte er ein selbstständiges, abgeschlossenes Wesen werden. Wie ihn aber einerseits die Eigenwärme zur Selbstständigkeit befähigte, so gab ihm dieselbe Wärme auch die Kraft, etwas von seinem Wesen in die Umgebung auszusenden, sich der Umgebung mitzuteilen. Wie ein Körper, der Wärme enthält, diese der Umgebung mitteilt, so ist es auch die Seelenwärme des Menschen, wodurch er mit der Umgebung zunächst in Verbindung tritt. Diese Wärme verband ihn zunächst mit sich selbst, gab ihm Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein, dann führte sie ihn wieder mit der Umgebung zusammen.
[ 3 ] Die seelische Wärme, das Hinstreben zu den anderen Wesenheiten, äußert sich als Liebe. Die ist der erste Ausdruck der errungenen Selbstständigkeit des Menschen in veredelter Form. Aus Feuer und Leidenschaft wurden im Laufe der Entwicklung Wärme und Liebe. Diese sind es auch, die den Menschen emporführen. Wie die Wärme die physische Materie so beeinflusst, dass sie dadurch sich verfeinert und ausstrahlt, so bewirkt die Liebe in der Seele auch eine Verfeinerung, durch die die Seele sich der Umgebung mitteilen kann. Wenn die Wärmeschwingungen noch erhöht werden, so verwandelte sich die Wärme in Licht, und dieses Licht besitzt noch in größerem Maße die Eigenschaft, auf die Umgebung überzustrahlen, die Umgebung ganz einzuhüllen. Es tritt so durch das Licht eine noch engere Verbindung ein mit der Umgebung. Das Licht ist eine noch stärkere Äußerung des inneren Wesens als die Wärme, es ist eine erhöhte Wärme. Würden die Wärmeschwingungen im Menschen in bestimmter Weise erhöht, so würde der Mensch nicht nur Eigenwärme, sondern Eigenlicht besitzen. Er würde selbst leuchtend werden. Wenn die Seelenwärme des Menschen, die Liebe, immer mehr emporgeführt wird, immer mehr verfeinert und veredelt wird, so führt die Liebe den Menschen zur Erkenntnis. Während er vorher sich durch Liebe dem andern Menschen mitteilte, dringt er nun mit der Kraft der Erkenntnis in sein Wesen ein. Er vereinigt sich so in höherem Maße mit den anderen Wesen als durch die Liebe.
[ 3 ] Die seelische Wärme, das Hinstreben zu den anderen Wesenheiten, äußert sich als Liebe. Die ist der erste Ausdruck der errungenen Selbstständigkeit des Menschen in veredelter Form. Aus Feuer und Leidenschaft wurden im Laufe der Entwicklung Wärme und Liebe. Diese sind es auch, die den Menschen emporführen. Wie die Wärme die physische Materie so beeinflusst, dass sie dadurch sich verfeinert und ausstrahlt, so bewirkt die Liebe in der Seele auch eine Verfeinerung, durch die die Seele sich der Umgebung mitteilen kann. Wenn die Wärmeschwingungen noch erhöht werden, so verwandelte sich die Wärme in Licht, und dieses Licht besitzt noch in größerem Maße die Eigenschaft, auf die Umgebung überzustrahlen, die Umgebung ganz einzuhüllen. Es tritt so durch das Licht eine noch engere Verbindung ein mit der Umgebung. Das Licht ist eine noch stärkere Äußerung des inneren Wesens als die Wärme, es ist eine erhöhte Wärme. Würden die Wärmeschwingungen im Menschen in bestimmter Weise erhöht, so würde der Mensch nicht nur Eigenwärme, sondern Eigenlicht besitzen. Er würde selbst leuchtend werden. Wenn die Seelenwärme des Menschen, die Liebe, immer mehr emporgeführt wird, immer mehr verfeinert und veredelt wird, so führt die Liebe den Menschen zur Erkenntnis. Während er vorher sich durch Liebe dem andern Menschen mitteilte, dringt er nun mit der Kraft der Erkenntnis in sein Wesen ein. Er vereinigt sich so in höherem Maße mit den anderen Wesen als durch die Liebe.
[ 4 ] Wir wissen nun, dass alles Licht zu erkennen ist durch Teilung eines ersten, alles enthaltenden Urquells des Lichts - des sogenannten weißen Lichts - wie es von der Sonne ausströmt und sich aber durch Teilung in sieben Hauptstrahlen und viele dazwischenliegenden Farben offenbart. - Es geht das Licht, welches wir aufnehmen können, hervor aus der Teilung einer anderen Kraft in die Zahl. So geht auch alle Erkenntnis des Menschen hervor aus der Offenbarung des höheren Lebens, und durch Erkenntnis dringt es wieder in diese Offenbarung ein. Wenn er seine Erkenntnis erhebt auf höhere Stufe, so offenbart sich ihm alles um ihn her dem innersten Wesen nach. So ist also die Höherhebung der Wärme das Licht, die Höherhebung des Lichtes die Zahl; und auf dem seelischen Gebiet ist die Höherhebung der Liebe die Erkenntnis, und die Höherhebung des Erkannten ist die Offenbarung. Wie nun die erste Zahl ausging von der Einheit, dem Leben selbst, so ist auch die erste Offenbarung aus dem göttlichen Selbst hervorgegangen. Indem nun der Mensch aufsteigt durch Liebe zur Erkenntnis und durch Erkenntnis zur Offenbarung, erlangt er durch weitere Höherhebung seiner Kräfte, durch weitere Veredelung und Verfeinerung den Zugang zu dem göttlichen Selbst, zum Leben.
[ 4 ] Wir wissen nun, dass alles Licht zu erkennen ist durch Teilung eines ersten, alles enthaltenden Urquells des Lichts - des sogenannten weißen Lichts - wie es von der Sonne ausströmt und sich aber durch Teilung in sieben Hauptstrahlen und viele dazwischenliegenden Farben offenbart. - Es geht das Licht, welches wir aufnehmen können, hervor aus der Teilung einer anderen Kraft in die Zahl. So geht auch alle Erkenntnis des Menschen hervor aus der Offenbarung des höheren Lebens, und durch Erkenntnis dringt es wieder in diese Offenbarung ein. Wenn er seine Erkenntnis erhebt auf höhere Stufe, so offenbart sich ihm alles um ihn her dem innersten Wesen nach. So ist also die Höherhebung der Wärme das Licht, die Höherhebung des Lichtes die Zahl; und auf dem seelischen Gebiet ist die Höherhebung der Liebe die Erkenntnis, und die Höherhebung des Erkannten ist die Offenbarung. Wie nun die erste Zahl ausging von der Einheit, dem Leben selbst, so ist auch die erste Offenbarung aus dem göttlichen Selbst hervorgegangen. Indem nun der Mensch aufsteigt durch Liebe zur Erkenntnis und durch Erkenntnis zur Offenbarung, erlangt er durch weitere Höherhebung seiner Kräfte, durch weitere Veredelung und Verfeinerung den Zugang zu dem göttlichen Selbst, zum Leben.
[ 5 ] Das göttliche Leben äußerte sich durch die Zahl und weiter durch das Licht, und dann zog es durch die Wärme in den Menschen ein, die ihn wieder befähigte, durch Liebe und Erkenntnis in die Offenbarung des göttlichen Selbstes einzudringen und durch diese hindurch sich mit dem Selbst zu verbinden. Die Anlage zur Aufnahme des göttlichen Selbst finden wir im Menschen in der Eigenwärme, die ihm das göttliche Leben (Präna) mitgeteilt hat. Es ist die Kraft, die den Menschen zur Selbstständigkeit, zur Selbstwerdung hinaufführt, zu dem Urquell, von dem es ausgegangen ist.
[ 5 ] Das göttliche Leben äußerte sich durch die Zahl und weiter durch das Licht, und dann zog es durch die Wärme in den Menschen ein, die ihn wieder befähigte, durch Liebe und Erkenntnis in die Offenbarung des göttlichen Selbstes einzudringen und durch diese hindurch sich mit dem Selbst zu verbinden. Die Anlage zur Aufnahme des göttlichen Selbst finden wir im Menschen in der Eigenwärme, die ihm das göttliche Leben (Präna) mitgeteilt hat. Es ist die Kraft, die den Menschen zur Selbstständigkeit, zur Selbstwerdung hinaufführt, zu dem Urquell, von dem es ausgegangen ist.
[ 6 ] Die Entwicklung des Menschen hat aus ihm herausgegliedert die Umgebung, in der er die Mittel zum Aufstieg findet. Er hat zuerst vom göttlichen Leben die Anlage zu seinem physischen Körper erhalten. Alles, was an Substanz überflüssig war für die Herausbildung seines physischen Körpers, das gab die Anlage zu dem Mineralreich.
[ 6 ] Die Entwicklung des Menschen hat aus ihm herausgegliedert die Umgebung, in der er die Mittel zum Aufstieg findet. Er hat zuerst vom göttlichen Leben die Anlage zu seinem physischen Körper erhalten. Alles, was an Substanz überflüssig war für die Herausbildung seines physischen Körpers, das gab die Anlage zu dem Mineralreich.
[ 7 ] Die Vervollkommnung des physischen Körpers ging nun auch durch weitere Stufen hindurch, auf denen der Mensch das Pflanzenreich und das Tierreich in der Anlage aus sich als überflüssige Kräfte heraussonderte. Auf der zweiten Stufe gliedert er in der Anlage das Pflanzenreich, die überflüssige Lebenskraft heraus; auf der dritten Stufe gliederte er heraus die überflüssige Wärme und Leidenschaft, wodurch das Tierreich veranlagt wurde. Auf jeder Stufe des Abstiegs wurde der physische Körper des Menschen vervollkommnet durch Hinzutreten der anderen Kraft - ebenso wurde das Mineralreich auf den folgenden Stufen weiter ausgestattet. Von der zweiten Stufe an, wo der Ätherleib des Menschen mit der Lebenskraft veranlagt wurde und das Pflanzenreich, da schritt auch dieses der Vervollkommnung entgegen. Von der dritten Stufe an bildeten sich ebenso der Astralleib des Menschen mit dem Kama und das Tierreich aus. Erst nach dem Hineinziehen der Eigenwärme in den Menschen auf der vierten Stufe konnte der Mensch selbstbewusst werden und weiter an seiner Vervollkommnung selbst arbeiten. Auf der vierten Stufe gelangte sein physischer Körper zur Vollkommenheit, und mit seinem physischen Körper das Mineralreich um ihn her. Weniger vollkommen waren noch sein Ätherleib und sein Astralleib, und am wenigsten vollkommen sein Ich, welches erst auf der vierten Stufe in den vollkommen ausgestalteten physischen Körper hineinkommen konnte. Von den Naturreichen war auch nun das seinem physischen Körper Entsprechende, das Mineralreich, ganz ausgestaltet. Pflanzen- und Tierreich waren noch unvollkommen und müssen deshalb noch weitere Stufen durchmachen: das Pflanzenreich noch eine Stufe und das Tierreich noch zwei Stufen. Der Mensch aber muss zur Entwicklung des noch unvollkommenen [Ätherleibes] noch eine Stufe durchmachen, zur Entwicklung des [Astralleibes] noch zwei Stufen und zur vollen Ausgestaltung des Ich noch drei Stufen. Dann wird der Mensch ganz der Ausdruck des Ich geworden sein.
[ 7 ] Die Vervollkommnung des physischen Körpers ging nun auch durch weitere Stufen hindurch, auf denen der Mensch das Pflanzenreich und das Tierreich in der Anlage aus sich als überflüssige Kräfte heraussonderte. Auf der zweiten Stufe gliedert er in der Anlage das Pflanzenreich, die überflüssige Lebenskraft heraus; auf der dritten Stufe gliederte er heraus die überflüssige Wärme und Leidenschaft, wodurch das Tierreich veranlagt wurde. Auf jeder Stufe des Abstiegs wurde der physische Körper des Menschen vervollkommnet durch Hinzutreten der anderen Kraft - ebenso wurde das Mineralreich auf den folgenden Stufen weiter ausgestattet. Von der zweiten Stufe an, wo der Ätherleib des Menschen mit der Lebenskraft veranlagt wurde und das Pflanzenreich, da schritt auch dieses der Vervollkommnung entgegen. Von der dritten Stufe an bildeten sich ebenso der Astralleib des Menschen mit dem Kama und das Tierreich aus. Erst nach dem Hineinziehen der Eigenwärme in den Menschen auf der vierten Stufe konnte der Mensch selbstbewusst werden und weiter an seiner Vervollkommnung selbst arbeiten. Auf der vierten Stufe gelangte sein physischer Körper zur Vollkommenheit, und mit seinem physischen Körper das Mineralreich um ihn her. Weniger vollkommen waren noch sein Ätherleib und sein Astralleib, und am wenigsten vollkommen sein Ich, welches erst auf der vierten Stufe in den vollkommen ausgestalteten physischen Körper hineinkommen konnte. Von den Naturreichen war auch nun das seinem physischen Körper Entsprechende, das Mineralreich, ganz ausgestaltet. Pflanzen- und Tierreich waren noch unvollkommen und müssen deshalb noch weitere Stufen durchmachen: das Pflanzenreich noch eine Stufe und das Tierreich noch zwei Stufen. Der Mensch aber muss zur Entwicklung des noch unvollkommenen [Ätherleibes] noch eine Stufe durchmachen, zur Entwicklung des [Astralleibes] noch zwei Stufen und zur vollen Ausgestaltung des Ich noch drei Stufen. Dann wird der Mensch ganz der Ausdruck des Ich geworden sein.
[ 8 ] Zunächst arbeitet der Mensch an der Umwandlung und Vollendung des am wenigsten vollendeten Körpers, des Astralleibes.
[ 8 ] Zunächst arbeitet der Mensch an der Umwandlung und Vollendung des am wenigsten vollendeten Körpers, des Astralleibes.
[ 9 ] Durch die Eigenwärme wird der Astralleib höher gehoben. Durch Liebe veredelt der Mensch seine Leidenschaft und macht sie selbstlos. Dadurch wird die Liebe zur Erkenntnis, und der Astralleib wird umgewandelt in den Träger der Erkenntnis, des geistigen Lichtes. Der Mensch geht über in das Licht der Erkenntnis. Das Mittel dazu, um diese Erkenntnis zu erreichen, liegt für ihn in der mineralischen Umwelt, in der mit ihm objektiv gewordenen Gestaltenwelt.
[ 9 ] Durch die Eigenwärme wird der Astralleib höher gehoben. Durch Liebe veredelt der Mensch seine Leidenschaft und macht sie selbstlos. Dadurch wird die Liebe zur Erkenntnis, und der Astralleib wird umgewandelt in den Träger der Erkenntnis, des geistigen Lichtes. Der Mensch geht über in das Licht der Erkenntnis. Das Mittel dazu, um diese Erkenntnis zu erreichen, liegt für ihn in der mineralischen Umwelt, in der mit ihm objektiv gewordenen Gestaltenwelt.
[ 10 ] Nachdem die Eigenwärme in die veranlagten Menschen-Keime eingezogen war, konnten sie sich herausgestalten, aus dem Meer des Seelenlebens hervortreten. Damit sie sich erkennen konnten, musste es Licht werden um die Menschen her. Licht wurde es durch die Verdichtung der Mineralwelt; Licht ist eine Ausstrahlung aller mineralischen Substanzen, der objektiven mineralischen Materie. So trat der Mensch auch physisch durch die Eigenwärme, welche ihn gestaltete, hinein in ein Reich des Lichtes. Seine Weiterentwicklung besteht darin, dass er sich dieses Licht zu eigen macht, dass er Erkenntnis sammelt durch dieses Licht der mineralischen Welt. Hat er diese Erkenntnis gesammelt und aus der mineralischen Welt das gelernt, was er lernen soll, ist seine Wärme in Licht verwandelt, seine Liebe in Wahrheit, dann kann er weiter aufsteigen durch Erfahrungen in dem Pflanzenreich, dem Reich der Zahl, der Symmerrie, der Offenbarung, in dem das Weltenleben in Zahl und Offenbarung des Lebens zutage tritt.
[ 10 ] Nachdem die Eigenwärme in die veranlagten Menschen-Keime eingezogen war, konnten sie sich herausgestalten, aus dem Meer des Seelenlebens hervortreten. Damit sie sich erkennen konnten, musste es Licht werden um die Menschen her. Licht wurde es durch die Verdichtung der Mineralwelt; Licht ist eine Ausstrahlung aller mineralischen Substanzen, der objektiven mineralischen Materie. So trat der Mensch auch physisch durch die Eigenwärme, welche ihn gestaltete, hinein in ein Reich des Lichtes. Seine Weiterentwicklung besteht darin, dass er sich dieses Licht zu eigen macht, dass er Erkenntnis sammelt durch dieses Licht der mineralischen Welt. Hat er diese Erkenntnis gesammelt und aus der mineralischen Welt das gelernt, was er lernen soll, ist seine Wärme in Licht verwandelt, seine Liebe in Wahrheit, dann kann er weiter aufsteigen durch Erfahrungen in dem Pflanzenreich, dem Reich der Zahl, der Symmerrie, der Offenbarung, in dem das Weltenleben in Zahl und Offenbarung des Lebens zutage tritt.
[ 11 ] Im Mineralreich sind Zahl und Offenbarung in Licht übergegangen. Dieses Licht und die daraus gewonnene Erkenntnis veredeln den Astralleib des Menschen so, dass er nun zur Veredelung seines Lebenskörpers, des Ätherleibes schreiten kann, indem er weiter in das Wesen des Weltenlebens eindringt und sich ihm anpasst. Wie dies im Pflanzenreich, in Zahl und Rhythmen erscheint, so muss auch der Mensch dazu aufsteigen durch das Einordnen in die Zahlengesetze und den Rhythmus, durch Eindringen in die Offenbarung des Lebens. Mit diesem Eindringen seiner Erkenntnis in die Offenbarung verwandelt sich sein Lebenskörper in einen immer vollkommeneren Ausdruck der Offenbarung und mit ihm das Pflanzenreich, in dem er die Offenbarung gefunden hat. - Durch das Eindringen in die Offenbarung und das Übergehen in den Rhythmus vereinigt sich der Mensch ganz mit dem Leben, dem Selbst. Er kann nun durch diese Kraft des Selbst das Leben im Tierreich veredeln und seinen physischen Körper nun selbst ebenso umgestalten, wie er den Astralund Ätherkörper umgestaltet hat. Auf einer noch höheren Stufe kommt das zum vollkommeneren Ausdruck, was der Mensch auf den ersten drei Stufen veranlagt und auf den weiteren drei Stufen vervollkommnet hat, und das ganze Wesen des Menschen ist nun ein Ausdruck seines Ich, seines Selbst geworden.
[ 11 ] Im Mineralreich sind Zahl und Offenbarung in Licht übergegangen. Dieses Licht und die daraus gewonnene Erkenntnis veredeln den Astralleib des Menschen so, dass er nun zur Veredelung seines Lebenskörpers, des Ätherleibes schreiten kann, indem er weiter in das Wesen des Weltenlebens eindringt und sich ihm anpasst. Wie dies im Pflanzenreich, in Zahl und Rhythmen erscheint, so muss auch der Mensch dazu aufsteigen durch das Einordnen in die Zahlengesetze und den Rhythmus, durch Eindringen in die Offenbarung des Lebens. Mit diesem Eindringen seiner Erkenntnis in die Offenbarung verwandelt sich sein Lebenskörper in einen immer vollkommeneren Ausdruck der Offenbarung und mit ihm das Pflanzenreich, in dem er die Offenbarung gefunden hat. - Durch das Eindringen in die Offenbarung und das Übergehen in den Rhythmus vereinigt sich der Mensch ganz mit dem Leben, dem Selbst. Er kann nun durch diese Kraft des Selbst das Leben im Tierreich veredeln und seinen physischen Körper nun selbst ebenso umgestalten, wie er den Astralund Ätherkörper umgestaltet hat. Auf einer noch höheren Stufe kommt das zum vollkommeneren Ausdruck, was der Mensch auf den ersten drei Stufen veranlagt und auf den weiteren drei Stufen vervollkommnet hat, und das ganze Wesen des Menschen ist nun ein Ausdruck seines Ich, seines Selbst geworden.
[ 12 ] Wir sehen also nebeneinander hergehen
[ 12 ] Wir sehen also nebeneinander hergehen
[ 13 ] — als Erstes das Leben, das Selbst, welches zum Vorschein kommt im physischen Körper und im Mineralreich;
[ 13 ] — als Erstes das Leben, das Selbst, welches zum Vorschein kommt im physischen Körper und im Mineralreich;
[ 14 ] - als Zweites die Zahl, die Offenbarung, wodurch das Leben veranlagt den Ätherkörper und das Pflanzenreich;
[ 14 ] - als Zweites die Zahl, die Offenbarung, wodurch das Leben veranlagt den Ätherkörper und das Pflanzenreich;
[ 15 ] - als Drittes das Licht, die Erkenntnis, wodurch das Leben veranlagt den Astralkörper und das Tierreich;
[ 15 ] - als Drittes das Licht, die Erkenntnis, wodurch das Leben veranlagt den Astralkörper und das Tierreich;
[ 16 ] — als Viertes die Wärme, die Liebe, wodurch das Leben veranlagt das Ich, den eigentlich menschlichen Wesenskern, und vervollkommnet den physischen Körper, in dem das Ich einen festen Halt finder.
[ 16 ] — als Viertes die Wärme, die Liebe, wodurch das Leben veranlagt das Ich, den eigentlich menschlichen Wesenskern, und vervollkommnet den physischen Körper, in dem das Ich einen festen Halt finder.
[ 17 ] Dann muss das Ich selbst ausbilden
[ 17 ] Dann muss das Ich selbst ausbilden
[ 18 ] - durch die Liebe die Erkenntnis, durch die Wärme das Licht, und [es muss] den Astralkörper zur Vervollkommnung führen, ferner durch das Licht die Zahl, den Rhythmus herbeiführen, durch die Erkenntnis die Offenbarung herbeiführen und die Veredlung des Ätherleibes; — dann zuletzt durch diesen Rhythmus, durch die Offenbarung eindringen in das Leben, das Selbst, und ganz sich untertan machen den physischen Körper.
[ 18 ] - durch die Liebe die Erkenntnis, durch die Wärme das Licht, und [es muss] den Astralkörper zur Vervollkommnung führen, ferner durch das Licht die Zahl, den Rhythmus herbeiführen, durch die Erkenntnis die Offenbarung herbeiführen und die Veredlung des Ätherleibes; — dann zuletzt durch diesen Rhythmus, durch die Offenbarung eindringen in das Leben, das Selbst, und ganz sich untertan machen den physischen Körper.
[ 19 ] Die Reiche machen mit ihm den Abstieg und mit ihm den Aufstieg. Auf dem absteigenden Bogen finden wir 1) Mineralreich veranlagt, physischer Körper durch das Leben, 2) Pflanzenreich veranlagt, Ätherkörper durch die Zahl, 3) Tierreich veranlagt, Astralleib durch das Licht, 4) Menschenreich veranlagt, das Ich durch die Wärme.
[ 19 ] Die Reiche machen mit ihm den Abstieg und mit ihm den Aufstieg. Auf dem absteigenden Bogen finden wir 1) Mineralreich veranlagt, physischer Körper durch das Leben, 2) Pflanzenreich veranlagt, Ätherkörper durch die Zahl, 3) Tierreich veranlagt, Astralleib durch das Licht, 4) Menschenreich veranlagt, das Ich durch die Wärme.
[ 20 ] Auf dem aufsteigenden Bogen finden wir:
[ 20 ] Auf dem aufsteigenden Bogen finden wir:
[ 21 ] 4) Das Ich beginnt selbst die Arbeit, findet den Boden, aus dem es herauswächst im physischen Körper und dem Mineralreich, bearbeitet den Astralkörper zur Aufnahme von Licht, Manas.
[ 21 ] 4) Das Ich beginnt selbst die Arbeit, findet den Boden, aus dem es herauswächst im physischen Körper und dem Mineralreich, bearbeitet den Astralkörper zur Aufnahme von Licht, Manas.
[ 22 ] 5) Das Ich findet den Rhythmus des Lebens im Pflanzenreich, bearbeitet den Ätherkörper durch diesen Rhythmus zur Aufnahme der Offenbarung im Budhi.
[ 22 ] 5) Das Ich findet den Rhythmus des Lebens im Pflanzenreich, bearbeitet den Ätherkörper durch diesen Rhythmus zur Aufnahme der Offenbarung im Budhi.
[ 23 ] 6) Das Ich findet das Leben selbst im Tierreich, bearbeitet den physischen Körper zur Aufnahme des Lebens, des Selbst in allen einzelnen Teilen, zur Aufnahme von Atma.
[ 23 ] 6) Das Ich findet das Leben selbst im Tierreich, bearbeitet den physischen Körper zur Aufnahme des Lebens, des Selbst in allen einzelnen Teilen, zur Aufnahme von Atma.
[ 24 ] So finden wir also den absteigenden Bogen, auf dem die Kräfte des Ich veranlagt werden, und den aufsteigenden Bogen, in den sie zum Ausdruck kommen; ferner das, was während des Abstiegs als Feld der Tätigkeit für das Ich veranlagt wurde und beim Aufstieg von ihm bearbeitet wird. Es bildet sich also ein Kreis durch die Entwicklung des Ich und eine absteigende Linie als Feld der Tätigkeit des Ich.
[ 24 ] So finden wir also den absteigenden Bogen, auf dem die Kräfte des Ich veranlagt werden, und den aufsteigenden Bogen, in den sie zum Ausdruck kommen; ferner das, was während des Abstiegs als Feld der Tätigkeit für das Ich veranlagt wurde und beim Aufstieg von ihm bearbeitet wird. Es bildet sich also ein Kreis durch die Entwicklung des Ich und eine absteigende Linie als Feld der Tätigkeit des Ich.




[ 25 ] Das Leben kann zuerst gestaltend wirken in dem Reich, welches es zuerst ausgebildet und durch vier Stufen zur Vervollkommnung geführt hat: in dem Mineralreich, und dementsprechend im physischen Körper des Menschen, durch das Ich. Da der physische Körper schon durch vier Stufen hindurchgegangen war, konnte er zuerst das Leben selbst aufnehmen, ein Ausdruck des Lebens werden. Der Ätherkörper wächst noch durch eine weitere Stufe hindurch und der Astralleib durch zwei Stufen und das Ich durch [drei] Stufen. - Aber das Ich wird zuerst zur Mitarbeit herangezogen an dem unvollkommensten Körper, dem Astralleib, dann zur Arbeit am Ätherleib und dann zur Arbeit am physischen Leibe.
[ 25 ] Das Leben kann zuerst gestaltend wirken in dem Reich, welches es zuerst ausgebildet und durch vier Stufen zur Vervollkommnung geführt hat: in dem Mineralreich, und dementsprechend im physischen Körper des Menschen, durch das Ich. Da der physische Körper schon durch vier Stufen hindurchgegangen war, konnte er zuerst das Leben selbst aufnehmen, ein Ausdruck des Lebens werden. Der Ätherkörper wächst noch durch eine weitere Stufe hindurch und der Astralleib durch zwei Stufen und das Ich durch [drei] Stufen. - Aber das Ich wird zuerst zur Mitarbeit herangezogen an dem unvollkommensten Körper, dem Astralleib, dann zur Arbeit am Ätherleib und dann zur Arbeit am physischen Leibe.
[ 26 ] Seine Arbeit ergänzt also die Arbeit des Weltenlebens in umgekehrter Folge, geradeso wie der Aufstieg auch eine umgekehrte Wiederholung des Abstiegs ist. Beim Aufstieg beginnt es wieder im Inneren, da, wo es aufgehört hatte, aber es beginnt seine eigene Tätigkeit bei dem Reich und in dem Körper, die zuerst ausgebildet wurden. Bei seiner Vervollkommnung arbeitet es in den Reichen, die bis dahin neben ihm entstanden sind, in der Reihenfolge, wie sie entstanden sind -, denn was zuerst entstand, ist das Vollkommenste geworden. Der Bogen, den die Reiche beschreiben, ist also folgender: veranlagtes Mineralreich Menschenreich abgeschlossen veranlagtes Pflanzenreich Tierreich abgeschlossen veranlagtes Tierreich Pflanzenreich abgeschlossen veranlagtes Menschenreich abgeschlossen das Mineralreich
[ 26 ] Seine Arbeit ergänzt also die Arbeit des Weltenlebens in umgekehrter Folge, geradeso wie der Aufstieg auch eine umgekehrte Wiederholung des Abstiegs ist. Beim Aufstieg beginnt es wieder im Inneren, da, wo es aufgehört hatte, aber es beginnt seine eigene Tätigkeit bei dem Reich und in dem Körper, die zuerst ausgebildet wurden. Bei seiner Vervollkommnung arbeitet es in den Reichen, die bis dahin neben ihm entstanden sind, in der Reihenfolge, wie sie entstanden sind -, denn was zuerst entstand, ist das Vollkommenste geworden. Der Bogen, den die Reiche beschreiben, ist also folgender: veranlagtes Mineralreich Menschenreich abgeschlossen veranlagtes Pflanzenreich Tierreich abgeschlossen veranlagtes Tierreich Pflanzenreich abgeschlossen veranlagtes Menschenreich abgeschlossen das Mineralreich
[ 27 ] Oder wenn wir die Reiche der Vervollkommnung nach anordnen und nicht dem Entstehen nach, so folgen sich
[ 27 ] Oder wenn wir die Reiche der Vervollkommnung nach anordnen und nicht dem Entstehen nach, so folgen sich
[ 28 ] Menschenreich — Menschenreich
Tierreich — Tierreich
Pflanzenreich — Pflanzenreich
Mineralreich
[ 28 ] Menschenreich — Menschenreich
Tierreich — Tierreich
Pflanzenreich — Pflanzenreich
Mineralreich
[ 29 ] Dementsprechend verläuft die Entwicklung des Abstiegs und Aufstiegs des Menschen
[ 29 ] Dementsprechend verläuft die Entwicklung des Abstiegs und Aufstiegs des Menschen
vom Leben — Selbst
zur Zahl — Offenbarung
zum Licht — Erkenntnis
Wärme
vom Leben — Selbst
zur Zahl — Offenbarung
zum Licht — Erkenntnis
Wärme
[ 30 ] Er gewinnt Erkenntnis aus dem Mineralreich, dem Reich des Lichts, Offenbarung aus dem Pflanzenreich, dem Reich der Zahl (Rhythmus), und gelangt zum Selbst durch das Tierreich (Leben). - Dann erst gestaltet sich das vollkommene Menschenreich heraus.
[ 30 ] Er gewinnt Erkenntnis aus dem Mineralreich, dem Reich des Lichts, Offenbarung aus dem Pflanzenreich, dem Reich der Zahl (Rhythmus), und gelangt zum Selbst durch das Tierreich (Leben). - Dann erst gestaltet sich das vollkommene Menschenreich heraus.



