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Notes from Mathilde Scholl 1904–1906
GA 91

26 September 1906, Landin

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Kosmologie und menschliche Evolution, 1st ed.
  1. Notes from Mathilde Scholl 1904–1906, tr. SOL

33. Prâna und Weiteres

33. Prâna und Weiteres

[ 1 ] Im Feuer erkennen wir den Ausdruck der Gotteskraft, die alles erhält und belebt, alles erschafft, aber auch alles zerstört. Wo sie sich als Feuer äußert, da wirkt sie als zerstörende Gewalt. Darum sahen die Menschen auch im Blitz, der das Feuer entzündet, das Zeichen, wodurch die Gottheit ihre Macht kundgibt. Darum wurde dem Jupiter der Blitzstrahl als Symbol in die Hand gegeben, dem Gotte Thor der Hammer als Zeichen, dass er im Donner und Blitz den Menschen seine Macht verkündet. - Wo nun die Macht des Feuers nicht ihre zerstörende und verzehrende Kraft zum Ausdruck bringt, wo sie gedämpft auftritt, da ist sie die lebenspendende Kraft, die sich in allem Lebendigen, im Pflanzen-, Tier- und Menschenreich als Wärme äußert. Es ist diese Wärme, welche alles Lebendige erhält und welche immer neues Leben hervorruft, welche das Leben offenbart. Was wächst und gedeiht, was sprießt und blüht, das wird dazu befähigt durch die Wärme.

[ 1 ] Im Feuer erkennen wir den Ausdruck der Gotteskraft, die alles erhält und belebt, alles erschafft, aber auch alles zerstört. Wo sie sich als Feuer äußert, da wirkt sie als zerstörende Gewalt. Darum sahen die Menschen auch im Blitz, der das Feuer entzündet, das Zeichen, wodurch die Gottheit ihre Macht kundgibt. Darum wurde dem Jupiter der Blitzstrahl als Symbol in die Hand gegeben, dem Gotte Thor der Hammer als Zeichen, dass er im Donner und Blitz den Menschen seine Macht verkündet. - Wo nun die Macht des Feuers nicht ihre zerstörende und verzehrende Kraft zum Ausdruck bringt, wo sie gedämpft auftritt, da ist sie die lebenspendende Kraft, die sich in allem Lebendigen, im Pflanzen-, Tier- und Menschenreich als Wärme äußert. Es ist diese Wärme, welche alles Lebendige erhält und welche immer neues Leben hervorruft, welche das Leben offenbart. Was wächst und gedeiht, was sprießt und blüht, das wird dazu befähigt durch die Wärme.

[ 2 ] Sie ist die gemilderte Kraft des Feuers, die gemäßigte Gottesmacht, die einen Teil ihrer Kraft zurückhält und einen Teil hingibt, um die Erscheinungswelt ins Dasein zu rufen. Damit der Mensch in der Umwelt Neues hervorbringt - durch seine Arbeit, durch Kunst und Technik -, muss er lernen, das Feuer in der Weise zu bändigen, dass es zur Wärme wird, und damit das Mineralreich umzugestalten. Während das Feuer selbst vernichtend wirkt, da wirkt die Wärme belebend. Zuerst lernte der Mensch das Feuer als Feuer in seinen Dienst zu bringen und bearbeitete damit die Mineralwelt. Aber eine weit größere Errungenschaft war es, als der Mensch sich die vom Feuer ausgeströmte Wärme nutzbar machte. Es bedeutete einen der größten Kulturfortschritte die Dienstbarmachung der Wärme und die dadurch herangebrachte Umwandlung des Mineralischen. Durch das Feuer hatte der Mensch gelernt, das Feste umzuwandeln in das Flüssige, und war so ein Meister geworden in der Bearbeitung des Erzes. Ein weiterer Fortschritt war es, dass er lernte die Umwandlung des Flüssigen durch die Wärme in Luftförmiges - des Wassers in Dampf und die Verwertung des Dampfes. Auf dieser Verwertung des Dampfes beruhte die darauffolgende ganze Kulturepoche. - Ein weiterer Schritt der Menschheitsentwicklung war der, dass der Mensch lernte die Umwandlung des Feuers in das Licht und die Verwertung dieses Lichtes zur Erforschung der Natur in seinem Dienst. Licht ist auch ein Ausdruck des Feuers, aber der gebändigten Macht des Feuers. Doch können durch das Licht noch größere Wirkungen hervorgebracht werden als durch die Wärme. Während die Wärme nur auf die nächste Umgebung wirkt, wirkt das Licht in den ganzen Raum hinaus.

[ 2 ] Sie ist die gemilderte Kraft des Feuers, die gemäßigte Gottesmacht, die einen Teil ihrer Kraft zurückhält und einen Teil hingibt, um die Erscheinungswelt ins Dasein zu rufen. Damit der Mensch in der Umwelt Neues hervorbringt - durch seine Arbeit, durch Kunst und Technik -, muss er lernen, das Feuer in der Weise zu bändigen, dass es zur Wärme wird, und damit das Mineralreich umzugestalten. Während das Feuer selbst vernichtend wirkt, da wirkt die Wärme belebend. Zuerst lernte der Mensch das Feuer als Feuer in seinen Dienst zu bringen und bearbeitete damit die Mineralwelt. Aber eine weit größere Errungenschaft war es, als der Mensch sich die vom Feuer ausgeströmte Wärme nutzbar machte. Es bedeutete einen der größten Kulturfortschritte die Dienstbarmachung der Wärme und die dadurch herangebrachte Umwandlung des Mineralischen. Durch das Feuer hatte der Mensch gelernt, das Feste umzuwandeln in das Flüssige, und war so ein Meister geworden in der Bearbeitung des Erzes. Ein weiterer Fortschritt war es, dass er lernte die Umwandlung des Flüssigen durch die Wärme in Luftförmiges - des Wassers in Dampf und die Verwertung des Dampfes. Auf dieser Verwertung des Dampfes beruhte die darauffolgende ganze Kulturepoche. - Ein weiterer Schritt der Menschheitsentwicklung war der, dass der Mensch lernte die Umwandlung des Feuers in das Licht und die Verwertung dieses Lichtes zur Erforschung der Natur in seinem Dienst. Licht ist auch ein Ausdruck des Feuers, aber der gebändigten Macht des Feuers. Doch können durch das Licht noch größere Wirkungen hervorgebracht werden als durch die Wärme. Während die Wärme nur auf die nächste Umgebung wirkt, wirkt das Licht in den ganzen Raum hinaus.

[ 3 ] Der Umkreis der Wirkung ist bei dem Licht ein viel größerer als bei der Wärme. Wir wissen von der Existenz längst verschwundener Weltenkörper dadurch, dass heute ihr Licht für uns sichtbar wird, welches sie vor vielen Jahren ausströmten, als sie noch physisch da waren. Im Feuer ist beides enthalten, Licht und Wärme, beides kann der Mensch hervorlocken und sich nutzbar machen, so wie auch beides in der Welt seine wohltätigen Wirkungen zeigt. Wir leben durch Wärme und leben im Lichte. Im Dunkel könnte dauernd nichts Lebendiges gedeihen. Licht und Wärme sind beide zu unserer Existenz nötig. Es sind die beiden Pole, in denen die Gottesmacht des Feuers sich als belebende Macht in der Welt zeigt. Als Wärme wirkt sie im Innern der Wesen, als Licht umgibt sie sie von außen.

[ 3 ] Der Umkreis der Wirkung ist bei dem Licht ein viel größerer als bei der Wärme. Wir wissen von der Existenz längst verschwundener Weltenkörper dadurch, dass heute ihr Licht für uns sichtbar wird, welches sie vor vielen Jahren ausströmten, als sie noch physisch da waren. Im Feuer ist beides enthalten, Licht und Wärme, beides kann der Mensch hervorlocken und sich nutzbar machen, so wie auch beides in der Welt seine wohltätigen Wirkungen zeigt. Wir leben durch Wärme und leben im Lichte. Im Dunkel könnte dauernd nichts Lebendiges gedeihen. Licht und Wärme sind beide zu unserer Existenz nötig. Es sind die beiden Pole, in denen die Gottesmacht des Feuers sich als belebende Macht in der Welt zeigt. Als Wärme wirkt sie im Innern der Wesen, als Licht umgibt sie sie von außen.

[ 4 ] Der seelische Ausdruck für das Feuer ist im Menschen und Tierreich die Leidenschaft, Kama. Er muss lernen, diese Leidenschaft, die allerdings die Macht ist, die ihn zur Selbstständigkeit befähigt, so umzuwandeln, dass sie in ihm zur Seelenwärme wird. Als Seelenwärme wird sie in ihm belebend, während sie als Leidenschaft in ihm zerstörend wirkt. Diese Seelenwärme aber, die sich als Liebe kundgibt, verleiht ihm die Kraft nicht, um selbstständig zu leben, sondern auch lebenspendend auf die übrige Menschheit zu wirken. In der Liebe strahlt er sein inneres Wesen, seine innere Kraft aus. Die ist es, die ihn mit den Menschen und auch mit Gott verbindet, während die Leidenschaft ihn von den Menschen und von Gott trennt. Wie im Feuer der physische Ausdruck für die Gottesmacht zu erkennen ist, so steigt durch die Seelenwärme die Liebe, das Leben der Gottheit in den physischen Menschen herab. Da versenkt sich die Budhikraft selbst in den Menschen, die Christuskraft, die Kraft des zweiten Logos, während der Wille, der sich in der Leidenschaft zunächst äußert - wie draußen in der Natur im Feuer -, die Kraft des ersten Logos ist. So lebt der Mensch in seinem Willen in der Kraft des ersten Logos. Aber während der erste Logos auf dem Nirvanaplan lebt, äußert sich dieser Wille in seine Leidenschaft zunächst als die größte Abkehr vom Göttlichen. Durch die Liebe wendet er sich dem Göttlichen zu und dadurch strömt ihm das Göttliche entgegen vom Budhiplan. Da wird er durchtränkt mit der göttlichen Wärme, die auf dem Budhiplan lebt mit der Kraft des zweiten Logos. Die Liebe ist die Kraft, welche den Menschen vom tiefsten Punkt der Abkehr vom Göttlichen wieder emporführt in das Göttliche hinein. Nachdem der Mensch sich durch die Liebe mit der auf dem Budhiplan lebenden Gottheit vereinigt hat, da wirkt diese Liebe in ihm so, dass auch der andere Pol der Leidenschaft zum Ausdruck kommt: Liebe führt ihn zur Erkenntnis. Ihr strahlt von oben entgegen das Licht der göttlichen Weisheit. Durch Liebe vereinigt sich der Mensch mit der göttlichen Liebe, aber diese Vereinigung hat zur Folge, dass er von Gott erleuchtet wird mit seinem Licht, dem Lichte der Erkenntnis der Gottesweisheit. Diese wohnt auf dem Devachanplan, sie ist das, was aus der Gottesliebe, die auf dem Budhiplan wohnt, hervorgeht.

[ 4 ] Der seelische Ausdruck für das Feuer ist im Menschen und Tierreich die Leidenschaft, Kama. Er muss lernen, diese Leidenschaft, die allerdings die Macht ist, die ihn zur Selbstständigkeit befähigt, so umzuwandeln, dass sie in ihm zur Seelenwärme wird. Als Seelenwärme wird sie in ihm belebend, während sie als Leidenschaft in ihm zerstörend wirkt. Diese Seelenwärme aber, die sich als Liebe kundgibt, verleiht ihm die Kraft nicht, um selbstständig zu leben, sondern auch lebenspendend auf die übrige Menschheit zu wirken. In der Liebe strahlt er sein inneres Wesen, seine innere Kraft aus. Die ist es, die ihn mit den Menschen und auch mit Gott verbindet, während die Leidenschaft ihn von den Menschen und von Gott trennt. Wie im Feuer der physische Ausdruck für die Gottesmacht zu erkennen ist, so steigt durch die Seelenwärme die Liebe, das Leben der Gottheit in den physischen Menschen herab. Da versenkt sich die Budhikraft selbst in den Menschen, die Christuskraft, die Kraft des zweiten Logos, während der Wille, der sich in der Leidenschaft zunächst äußert - wie draußen in der Natur im Feuer -, die Kraft des ersten Logos ist. So lebt der Mensch in seinem Willen in der Kraft des ersten Logos. Aber während der erste Logos auf dem Nirvanaplan lebt, äußert sich dieser Wille in seine Leidenschaft zunächst als die größte Abkehr vom Göttlichen. Durch die Liebe wendet er sich dem Göttlichen zu und dadurch strömt ihm das Göttliche entgegen vom Budhiplan. Da wird er durchtränkt mit der göttlichen Wärme, die auf dem Budhiplan lebt mit der Kraft des zweiten Logos. Die Liebe ist die Kraft, welche den Menschen vom tiefsten Punkt der Abkehr vom Göttlichen wieder emporführt in das Göttliche hinein. Nachdem der Mensch sich durch die Liebe mit der auf dem Budhiplan lebenden Gottheit vereinigt hat, da wirkt diese Liebe in ihm so, dass auch der andere Pol der Leidenschaft zum Ausdruck kommt: Liebe führt ihn zur Erkenntnis. Ihr strahlt von oben entgegen das Licht der göttlichen Weisheit. Durch Liebe vereinigt sich der Mensch mit der göttlichen Liebe, aber diese Vereinigung hat zur Folge, dass er von Gott erleuchtet wird mit seinem Licht, dem Lichte der Erkenntnis der Gottesweisheit. Diese wohnt auf dem Devachanplan, sie ist das, was aus der Gottesliebe, die auf dem Budhiplan wohnt, hervorgeht.

[ 5 ] Und während der Mensch sich durch die Liebe zum Budhiplan erhebt, erhebt er sich durch die Erkenntnis zum Devachanplan, der Welt des zweiten Logos. Es muss zuerst durch die Liebe eine vollständige Umkehr des Menschen erfolgen, seine Leidenschaft, die im Astralen zum Ausdruck kam, muss zur Liebe werden, die im BudhiElement zum Ausdruck kommt, dann wird sein Denken, das auf den unteren Schichten des Mentalplanes lebte, hinaufgehoben zur Erkenntnis auf die oberen Partien des Devachanplans.

[ 5 ] Und während der Mensch sich durch die Liebe zum Budhiplan erhebt, erhebt er sich durch die Erkenntnis zum Devachanplan, der Welt des zweiten Logos. Es muss zuerst durch die Liebe eine vollständige Umkehr des Menschen erfolgen, seine Leidenschaft, die im Astralen zum Ausdruck kam, muss zur Liebe werden, die im BudhiElement zum Ausdruck kommt, dann wird sein Denken, das auf den unteren Schichten des Mentalplanes lebte, hinaufgehoben zur Erkenntnis auf die oberen Partien des Devachanplans.

[ 6 ] Erst dann kann er teilnehmen an den Werken der Gotteskraft und ihren verschiedenen Aspekten. Liebe und Weisheit muss er sich aneignen lernen, [um] den Willen der Gottheit zu verstehen, der sich in dem Leben offenbart, und den Gedanken der Gottheit, der in den lebendigen Gestalten zum Ausdruck kommt. Zuerst dringt er ein in diesen göttlichen Gedanken, der erscheint ihm dann in der devachanischen Welt, Es ist die Gottesweisheit, die ihm da entgegenleuchtet. In diesen göttlichen Gedanken ruhend findet er zuerst den Weg in das Wesen der Gottheit. Dazu befähigt ihn die Denkkraft, welche ihm der dritte Logos gegeben hat. Aus dieser Kraft heraus vermag er weiter einzudringen und zu verstehen die Welt, in der der zweite Logos zur Offenbarung kommt, in der astralen Welt, wo das Wesen des zweiten Logos sich offenbart. Der zweite Logos ist die Offenbarung des göttlichen Lebens, dieses offenbart sich dem Menschen in der Seele, im Astralen, so wie die Weisheit des dritten Logos sich ihm im Mentalen zu erkennen gibt. Erst durch die Erkenntnis der Gottesweisheit und durch das Aufnehmen der Offenbarung des Lebens in die Seele kann er nun des göttlichen Willens, der Urkraft des Gotteslebens selbst bewusst werden in der physischen Welt. Da vereinigt er sich wieder mit dieser Urkraft, wie vorher diese Kraft sich mit ihm vereinigt hatte.

[ 6 ] Erst dann kann er teilnehmen an den Werken der Gotteskraft und ihren verschiedenen Aspekten. Liebe und Weisheit muss er sich aneignen lernen, [um] den Willen der Gottheit zu verstehen, der sich in dem Leben offenbart, und den Gedanken der Gottheit, der in den lebendigen Gestalten zum Ausdruck kommt. Zuerst dringt er ein in diesen göttlichen Gedanken, der erscheint ihm dann in der devachanischen Welt, Es ist die Gottesweisheit, die ihm da entgegenleuchtet. In diesen göttlichen Gedanken ruhend findet er zuerst den Weg in das Wesen der Gottheit. Dazu befähigt ihn die Denkkraft, welche ihm der dritte Logos gegeben hat. Aus dieser Kraft heraus vermag er weiter einzudringen und zu verstehen die Welt, in der der zweite Logos zur Offenbarung kommt, in der astralen Welt, wo das Wesen des zweiten Logos sich offenbart. Der zweite Logos ist die Offenbarung des göttlichen Lebens, dieses offenbart sich dem Menschen in der Seele, im Astralen, so wie die Weisheit des dritten Logos sich ihm im Mentalen zu erkennen gibt. Erst durch die Erkenntnis der Gottesweisheit und durch das Aufnehmen der Offenbarung des Lebens in die Seele kann er nun des göttlichen Willens, der Urkraft des Gotteslebens selbst bewusst werden in der physischen Welt. Da vereinigt er sich wieder mit dieser Urkraft, wie vorher diese Kraft sich mit ihm vereinigt hatte.

[ 7 ] Herabgestiegen war die Gotteskraft durch das Leben, durch die Offenbarung des Lebens in der Zahl - indem sie ihre Kraft teilte in verschiedene Kräfte —, durch das Licht, welches den Menschen die Erleuchtung bringen sollte, und durch die Wärme, welche sie beleben sollte. Zuletzt äußerte sie sich, um vom Menschen erkannt zu werden, als Feuer in ihrer ganzen Gewalt und teilte ihm zu Erringung der Selbstständigkeit einen Teil ihrer ganzen Gewalt mit in der Leidenschaft.

[ 7 ] Herabgestiegen war die Gotteskraft durch das Leben, durch die Offenbarung des Lebens in der Zahl - indem sie ihre Kraft teilte in verschiedene Kräfte —, durch das Licht, welches den Menschen die Erleuchtung bringen sollte, und durch die Wärme, welche sie beleben sollte. Zuletzt äußerte sie sich, um vom Menschen erkannt zu werden, als Feuer in ihrer ganzen Gewalt und teilte ihm zu Erringung der Selbstständigkeit einen Teil ihrer ganzen Gewalt mit in der Leidenschaft.

— In dem Leben war die Kraft des ersten Logos.
— Inder Zahl die Kraft des Sohnes, der durch Offenbarung aus dem ersten Logos hervorging, die Kraft des Wortes, der Rhythmus, die Harmonie.
— In dem Licht war die Kraft des Geistes, des Gottesbewusstseins, welches nun in die Welt strömte und gestaltend-schaffend wirkte.

— In dem Leben war die Kraft des ersten Logos.
— Inder Zahl die Kraft des Sohnes, der durch Offenbarung aus dem ersten Logos hervorging, die Kraft des Wortes, der Rhythmus, die Harmonie.
— In dem Licht war die Kraft des Geistes, des Gottesbewusstseins, welches nun in die Welt strömte und gestaltend-schaffend wirkte.

[ 8 ] Das Licht lockte die Gestalten aus dem Dunkel hervor. Dann versenkte das Leben seine ganze Kraft in die Gestaltenwelt durch das Feuer — welches in dem Tier- und Menschenreich zur Eigenwärme und Leidenschaft wurde, welches den Menschen zur Selbstständigkeit führte. Nun konnte er den Aufstieg, die Rückkehr in die Gottheit, in den Urquell, aus dem er herausgegangen war, beginnen. Dazu musste ihm aber immer wieder die Gotteskraft die Hände reichen, um ihn emporzuzichen. Durch den ersten Logos war ihm der Eigenwille gegeben in der Leidenschaft, nun strömte der zweite Logos in ihn die Eigenwärme und die Liebe ein. - Die Kraft des ersten Logos, die in ihm als Feuer und Leidenschaft zum Ausdruck kam, ging nun über in die Kraft des zweiten Logos; und dann vereinigte sich mit ihm die Kraft des dritten Logos in der Weisheit, der Erkenntnis, dem Lichte - und führte ihn mit sich zusammen durch Licht und Erkenntnis.

[ 8 ] Das Licht lockte die Gestalten aus dem Dunkel hervor. Dann versenkte das Leben seine ganze Kraft in die Gestaltenwelt durch das Feuer — welches in dem Tier- und Menschenreich zur Eigenwärme und Leidenschaft wurde, welches den Menschen zur Selbstständigkeit führte. Nun konnte er den Aufstieg, die Rückkehr in die Gottheit, in den Urquell, aus dem er herausgegangen war, beginnen. Dazu musste ihm aber immer wieder die Gotteskraft die Hände reichen, um ihn emporzuzichen. Durch den ersten Logos war ihm der Eigenwille gegeben in der Leidenschaft, nun strömte der zweite Logos in ihn die Eigenwärme und die Liebe ein. - Die Kraft des ersten Logos, die in ihm als Feuer und Leidenschaft zum Ausdruck kam, ging nun über in die Kraft des zweiten Logos; und dann vereinigte sich mit ihm die Kraft des dritten Logos in der Weisheit, der Erkenntnis, dem Lichte - und führte ihn mit sich zusammen durch Licht und Erkenntnis.

[ 9 ] Dadurch konnte der Mensch nun in der Kraft des dritten Logos leben, in Gedanken, in göttlicher Weisheit. Diese göttliche Weisheit muss immer mehr in ihm heranlocken das göttliche Leben, dann lernt er seine Gedanken lebendig zu gestalten, dann kann er ebenso, wie er jetzt auf dem Mentalplan Gedanken hervorbringt, auf dem Astralplan Gestalten hervorbringen.

[ 9 ] Dadurch konnte der Mensch nun in der Kraft des dritten Logos leben, in Gedanken, in göttlicher Weisheit. Diese göttliche Weisheit muss immer mehr in ihm heranlocken das göttliche Leben, dann lernt er seine Gedanken lebendig zu gestalten, dann kann er ebenso, wie er jetzt auf dem Mentalplan Gedanken hervorbringt, auf dem Astralplan Gestalten hervorbringen.

[ 10 ] Ein weiterer Aufstieg des Menschen ist, dass er sich dann vereinigt mit dem göttlichen Willen und diesen zum Ausdruck bringt in der Belebung und Umgestaltung des physischen Planes.

[ 10 ] Ein weiterer Aufstieg des Menschen ist, dass er sich dann vereinigt mit dem göttlichen Willen und diesen zum Ausdruck bringt in der Belebung und Umgestaltung des physischen Planes.

[ 11 ] So sind Gottheit und Menschheit eng verwoben und ineinander verschlungenen. Herabsteigen die Gotteskräfte in den Menschen, und aus dem Menschen heraus muss sich eine Kraft /unleserlich] mit der Gotteskraft verbinden, um dann im Verein mit der Gottheit wieder herabzusteigen in die Natur.

[ 11 ] So sind Gottheit und Menschheit eng verwoben und ineinander verschlungenen. Herabsteigen die Gotteskräfte in den Menschen, und aus dem Menschen heraus muss sich eine Kraft /unleserlich] mit der Gotteskraft verbinden, um dann im Verein mit der Gottheit wieder herabzusteigen in die Natur.

[ 12 ] Abstieg des einen Lebens in die Offenbarung die Zahl — Aufstieg vom Ausdruck zur Einheit

[ 12 ] Abstieg des einen Lebens in die Offenbarung die Zahl — Aufstieg vom Ausdruck zur Einheit

[ 13 ] Leben — Wärme
Zahl — Licht
Ausdruck der Einheit: Feuer.

[ 13 ] Leben — Wärme
Zahl — Licht
Ausdruck der Einheit: Feuer.

[ 14 ] Verbindung des Menschlichen mit dem Göttlichen

[ 14 ] Verbindung des Menschlichen mit dem Göttlichen

[ 15 ] Aufstieg des Menschen und Vereinigung mit dem Göttlichen und die Wirkung des Göttlichen im Menschen:

[ 15 ] Aufstieg des Menschen und Vereinigung mit dem Göttlichen und die Wirkung des Göttlichen im Menschen:

[ 16 ] Während das Leben als höchster Pol der Gottheit auf dem physischen Plan lebt, dem untersten Pol, lebt die Wärme als tiefster Ausdruck der Gotteskraft auf dem Budhiplan. Die Zahl oder Offenbarung lebt auf dem Astralplan und ergänzt sich so mit dem Licht, welches auf dem Devachanplan lebt. Durch diese Verkettung des Lebens in seinen Äußerungen der Kraft und in den Welten, in denen es wirkt, kommt alles um uns im Kosmos und im Menschen zustande. Verstehen müssen wir die Gesetze des Lebens, um in dasselbe einzudringen. Zur Erkenntnis dieser Gesetze führt uns aber die Liebe - denn die Liebe ist die Kraft, welche dem Menschen gegeben ist, um sich zur Gottheit aufzuschwingen.

[ 16 ] Während das Leben als höchster Pol der Gottheit auf dem physischen Plan lebt, dem untersten Pol, lebt die Wärme als tiefster Ausdruck der Gotteskraft auf dem Budhiplan. Die Zahl oder Offenbarung lebt auf dem Astralplan und ergänzt sich so mit dem Licht, welches auf dem Devachanplan lebt. Durch diese Verkettung des Lebens in seinen Äußerungen der Kraft und in den Welten, in denen es wirkt, kommt alles um uns im Kosmos und im Menschen zustande. Verstehen müssen wir die Gesetze des Lebens, um in dasselbe einzudringen. Zur Erkenntnis dieser Gesetze führt uns aber die Liebe - denn die Liebe ist die Kraft, welche dem Menschen gegeben ist, um sich zur Gottheit aufzuschwingen.



[ 17 ] Damit die Menschheit sich selbstständig machen könne, gab ihnen die Vaterkraft der Gottheit einen Teil ihres eigenen Willens in dem inneren Feuer, der Leidenschaft. Damit der Mensch diese Leidenschaft lenken und leiten könne, sodass sie nicht zum verzehrenden Feuer würde, sandte er ihnen seinen Sohn, Christus, der die Liebe in die Welt brachte, um die Leidenschaft in Leben umzuwandeln. Er aber sandte den Menschen den Geist, den Paraklet, der sie durch Liebe zur Erkenntnis, zum Lichte führen sollte.

[ 17 ] Damit die Menschheit sich selbstständig machen könne, gab ihnen die Vaterkraft der Gottheit einen Teil ihres eigenen Willens in dem inneren Feuer, der Leidenschaft. Damit der Mensch diese Leidenschaft lenken und leiten könne, sodass sie nicht zum verzehrenden Feuer würde, sandte er ihnen seinen Sohn, Christus, der die Liebe in die Welt brachte, um die Leidenschaft in Leben umzuwandeln. Er aber sandte den Menschen den Geist, den Paraklet, der sie durch Liebe zur Erkenntnis, zum Lichte führen sollte.

[ 18 ] Erst dann, nachdem die Menschheit vom Geiste durchleuchtet war, konnte sie das Leben des Sohnes erkennen, konnte sie die Offenbarung der Gottheit verstehen. Und erst nachdem sie sich verbunden hatte mit dieser sich offenbarenden Liebe, da konnte sie den Sohn zum Vater führen, zu der Verbindung mit dem Lebenswillen, der Schöpferkraft. So wirkt in ihm die Gottheit als Vater, Sohn und Geist; aber durch das Licht der Erkenntnis vereinigt er sich zuerst mit dem Geist, dann durch die Liebe mit dem Sohn und durch den Willen mit dem Vater.

[ 18 ] Erst dann, nachdem die Menschheit vom Geiste durchleuchtet war, konnte sie das Leben des Sohnes erkennen, konnte sie die Offenbarung der Gottheit verstehen. Und erst nachdem sie sich verbunden hatte mit dieser sich offenbarenden Liebe, da konnte sie den Sohn zum Vater führen, zu der Verbindung mit dem Lebenswillen, der Schöpferkraft. So wirkt in ihm die Gottheit als Vater, Sohn und Geist; aber durch das Licht der Erkenntnis vereinigt er sich zuerst mit dem Geist, dann durch die Liebe mit dem Sohn und durch den Willen mit dem Vater.

[ 19 ] Durch Christus kam die Kraft der Liebe in die Welt, die das Ich des Menschen, welches sich zuerst in der Leidenschaft offenbarte, erfüllen und läutern sollte, damit er die Kraft des Geistes aufnehmen und zur Erkenntnis durchdringen könne. Durch diese Erkenntnis wird er sich aber ganz mit der Liebe vereinigen - und durch die Liebe mit dem göttlichen Willen. Darum musste Christus seinen Geist herabsenken auf die Menschheit, wie es am Pfingstfest geschah. So hat er seit seinem Erscheinen immer mit seinem Geiste die Menschheit durchströmt, und dieser Geist lehrt sie, den Weg zu ihm und zum Vater zu finden. In der Mitte der lemurischen Rasse stieg zuerst die Leidenschaft mit der Eigenwärme in den Menschen hinein. In der vierten Unterrasse von der fünften Wurzelrasse senkte sich die Liebe herab zur Läuterung der Leidenschaft, und diese Liebe sandte von da ab ihren Geist in die Menschheit.

[ 19 ] Durch Christus kam die Kraft der Liebe in die Welt, die das Ich des Menschen, welches sich zuerst in der Leidenschaft offenbarte, erfüllen und läutern sollte, damit er die Kraft des Geistes aufnehmen und zur Erkenntnis durchdringen könne. Durch diese Erkenntnis wird er sich aber ganz mit der Liebe vereinigen - und durch die Liebe mit dem göttlichen Willen. Darum musste Christus seinen Geist herabsenken auf die Menschheit, wie es am Pfingstfest geschah. So hat er seit seinem Erscheinen immer mit seinem Geiste die Menschheit durchströmt, und dieser Geist lehrt sie, den Weg zu ihm und zum Vater zu finden. In der Mitte der lemurischen Rasse stieg zuerst die Leidenschaft mit der Eigenwärme in den Menschen hinein. In der vierten Unterrasse von der fünften Wurzelrasse senkte sich die Liebe herab zur Läuterung der Leidenschaft, und diese Liebe sandte von da ab ihren Geist in die Menschheit.

[ 20 ] Dieses Herabsteigen des Geistes muss so lange stattfinden, bis die Menschen durch Erkenntnis wieder den Weg zur Liebe finden, wie vorher die Liebe sie zur Erkenntnis geleitet hatte. Als Christus erschien, war der Anfang des Überleitens aus der Liebe zur Erkenntnis.

[ 20 ] Dieses Herabsteigen des Geistes muss so lange stattfinden, bis die Menschen durch Erkenntnis wieder den Weg zur Liebe finden, wie vorher die Liebe sie zur Erkenntnis geleitet hatte. Als Christus erschien, war der Anfang des Überleitens aus der Liebe zur Erkenntnis.

[ 21 ] Unsere Zeit ist die Zeit, wo Erkenntnis wieder in Liebe übergehen muss. Parzival bezeichnet die Vollendung des Weges durch Liebe zur Erkenntnis. Lohengrin bezeichnet den Beginn des Weges durch Erkenntnis zur Liebe. Wir leben in der Vollendung des Weges.

[ 21 ] Unsere Zeit ist die Zeit, wo Erkenntnis wieder in Liebe übergehen muss. Parzival bezeichnet die Vollendung des Weges durch Liebe zur Erkenntnis. Lohengrin bezeichnet den Beginn des Weges durch Erkenntnis zur Liebe. Wir leben in der Vollendung des Weges.

[ 22 ] Und wie Christus Jesus einmal die Liebe brachte und durch die Liebe das Licht, so bringt uns jetzt wieder das Licht die Liebe. Luzifer erscheint in der Menschheit, um sie zu Christus zurückzuführen. Und der neue Christus wird dann erstehen, wenn die Menschheit gelernt hat, im Licht der Erkenntnis zu wandeln. - Dann wird Christus auferstehen. Geboren wurde er in der vierten Unterrasse, auferstehen wird er in der sechsten Unterrasse.

[ 22 ] Und wie Christus Jesus einmal die Liebe brachte und durch die Liebe das Licht, so bringt uns jetzt wieder das Licht die Liebe. Luzifer erscheint in der Menschheit, um sie zu Christus zurückzuführen. Und der neue Christus wird dann erstehen, wenn die Menschheit gelernt hat, im Licht der Erkenntnis zu wandeln. - Dann wird Christus auferstehen. Geboren wurde er in der vierten Unterrasse, auferstehen wird er in der sechsten Unterrasse.

[ 23 ] Dann wird die Liebe in der Menschheit zur Vollendung geführt und die Menschheit emporgehoben zur Vaterkraft. Im Hinblick auf unsere Zeit, in der wir leben, sagte Christus Jesus: Ich will euch den Geist der Wahrheit senden; der wird euch in alle Wahrheit leiten, und die Wahrheit und euch frei machen. Er ist der Geist der Wahrheit, welcher jetzt unter den Menschen wirkt und sie zur geistigen Freiheit führen will durch Befreiung des Geistes von der Fessel des Physischen. Er gibt dem Geist des Menschen die Kraft, hinter der physischen Erscheinungswelt die Welt zu erkennen, in der er seinen Ursprung, seine Heimat hat. Und Dank dieser Erkenntnis der Geisteswelt wird in ihm die Liebe zur Geisteswelt entfacht, und er vereinigt sich mit der Macht, die in der Welt als Liebe wirkt, mit Christus. Und wiederum ist cs diese Liebe, die ihm die Kraft gibt, sich mit dem Leben selbst zu vereinigen, aus dem die Liebe hervorging, mit dem göttlichen Willen.

[ 23 ] Dann wird die Liebe in der Menschheit zur Vollendung geführt und die Menschheit emporgehoben zur Vaterkraft. Im Hinblick auf unsere Zeit, in der wir leben, sagte Christus Jesus: Ich will euch den Geist der Wahrheit senden; der wird euch in alle Wahrheit leiten, und die Wahrheit und euch frei machen. Er ist der Geist der Wahrheit, welcher jetzt unter den Menschen wirkt und sie zur geistigen Freiheit führen will durch Befreiung des Geistes von der Fessel des Physischen. Er gibt dem Geist des Menschen die Kraft, hinter der physischen Erscheinungswelt die Welt zu erkennen, in der er seinen Ursprung, seine Heimat hat. Und Dank dieser Erkenntnis der Geisteswelt wird in ihm die Liebe zur Geisteswelt entfacht, und er vereinigt sich mit der Macht, die in der Welt als Liebe wirkt, mit Christus. Und wiederum ist cs diese Liebe, die ihm die Kraft gibt, sich mit dem Leben selbst zu vereinigen, aus dem die Liebe hervorging, mit dem göttlichen Willen.

[ 24 ] Da findet der Mensch die vollkommene Vereinigung mit dem Göttlichen und die vollkommene Freiheit von allem, was ihn fesselte; die Vollendung seiner Freiheit ist die vollkommene Vereinigung mit der Gottheit.

[ 24 ] Da findet der Mensch die vollkommene Vereinigung mit dem Göttlichen und die vollkommene Freiheit von allem, was ihn fesselte; die Vollendung seiner Freiheit ist die vollkommene Vereinigung mit der Gottheit.