Basic Elements of Esotericism
GA 93a
1 October 1905, Berlin
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Basic Elements of Esotericism, tr. SOL
VI
Lecture VI
[ 1 ] Wir wollen uns heute die Stufenfolge der Wesenheiten, zu denen der Mensch gehört, vorführen. Der Mensch ist eben, so wie er jetzt ist, ein Wesen, das geworden ist, das nicht immer so war wie jetzt. Er hat nicht nur andere Stufen vor und hinter sich, sondern auch neben sich, so wie das Kind heute den Greis neben sich hat als andere Entwickelungsstufe. Wir wollen uns heute sieben Stufen von Wesenheiten vorführen. Dazu müssen wir uns erst den Unterschied klarmachen zwischen empfangenden und schöpferischen Wesenheiten.
[ 1 ] Today we want to examine the hierarchy of beings to which human beings belong. Human beings, just as they are now, are beings that have come into being; they have not always been as they are now. They have not only other stages behind and ahead of them, but also beside them—just as a child today has an elderly person beside them as another stage of development. Today we will examine seven stages of beings. To do this, we must first clarify the difference between receptive and creative beings.
[ 2 ] Mit unserem Auge nehmen wir zum Beispiel eine Farbe, Rot oder Grün wahr. Insofern sind wir empfangende Wesen. Die Farbe muß aber erst hervorgebracht werden, damit wir sie wahrnehmen können; es steht uns also ein Wesen gegenüber, welches die Farbe, zum Beispiel das Rot hervorbringt. Hierdurch erkennt man die Stufenfolge der Wesenheiten. Wenn man alles, was unseren Sinnen entgegentritt, zusammenfaßt, so muß die Seele da sein, damit es empfangen werden kann; aber es muß auch das Gegenteilige davon da sein, damit es uns entgegengebracht werden kann. Es gibt Wesenheiten, die offenbaren können. Diese haben einen mehr göttlichen oder Devacharakter. Wesenheiten, die mehr zum Empfangen geeignet sind, haben einen mehr elementaren Charakter. Göttliche Wesenheiten sind offenbarender Natur. Elementarwesen sind empfangender Natur.
[ 2 ] With our eyes, for example, we perceive a color—red or green. In this respect, we are receiving beings. However, the color must first be produced in order for us to perceive it; thus, there is a being opposite us that produces the color—red, for example. Through this, one recognizes the hierarchical sequence of beings. If one summarizes everything that meets our senses, the soul must be present so that it can be received; but its opposite must also be present so that it can be presented to us. There are beings that are capable of revealing. These have a more divine or deva-like character. Beings that are more suited to receiving have a more elemental character. Divine beings are of a revealing nature. Elemental beings are of a receiving nature.
[ 3 ] Hier haben wir auf diesem Gebiete die schöpferische Weisheit, die draußen schafft, und die Weisheit, die empfangen wird von der menschlichen Seele. Im Lichte ist Weisheit und in allen Sinneswahrnehmungen enthüllt sie sich. Hinter dem, was sich offenbart, muß man die Offenbarer vermuten, Wesen mit Willensnatur; die Weisheit ist das, was sich offenbart.
[ 3 ] Here, in this realm, we have the creative wisdom that creates outwardly, and the wisdom that is received by the human soul. Wisdom is in the light, and it reveals itself in all sensory perceptions. Behind what is revealed, one must assume the existence of the Revealers—beings of a volitional nature; wisdom is that which reveals itself.
[ 4 ] Der Mensch ist ein dazwischenstehendes Wesen. Auf der einen Seite, zum Beispiel hinsichtlich aller Sinneseindrücke, ist er ein empfangendes Wesen, hinsichtlich des Denkens aber ist er ein schaffendes Wesen. Nichts gibt ihm den Gedanken, wenn er ihn nicht zum Wahrnehmen hinzu schafft. So ist er also auf der einen Seite ein empfangendes, und auf der anderen Seite ein schaffendes Wesen. Das ist ein wichtiger Unterschied. Stellen wir uns vor, daß der Mensch imstande wäre, ebenso wie er heute Gedanken schafft, alles, was er wahrnimmt, Töne, Farben und so weiter zu schaffen. Heute ist er nur auf einem Gebiete, im Denken schaffend und braucht, um Sinneswahrnehmungen zu haben, schöpferische Wesen um sich herum. Auf dem Gebiete der Hervorbringung seiner eigenen Wesenheit ist er schaffend gewesen im Anfange dieser Entwickelung. Er hat sich damals selbst seinen Organismus geschaffen. Jetzt braucht er andere Wesen dazu. Der Mensch muß sich jetzt in einer leiblichen Gestalt inkarnieren, die von außen her bestimmt ist. Er neigt da noch mehr den elementaren Wesenheiten zu als auf dem Gebiete des Wahrnehmens und des Denkens.
[ 4 ] Human beings are beings that occupy an intermediate position. On the one hand—for example, with regard to all sensory impressions—they are receptive beings; with regard to thinking, however, they are creative beings. Nothing gives him a thought unless he creates it in addition to perceiving it. Thus, on the one hand, he is a receiving being, and on the other, a creative being. This is an important distinction. Let us imagine that human beings were capable of creating everything they perceive—sounds, colors, and so on—just as they create thoughts today. Today, humans are creative in only one realm—that of thinking—and require creative beings around them in order to have sensory perceptions. In the realm of bringing forth their own being, humans were creative at the beginning of this development. At that time, they created their own organism. Now they need other beings for this. Human beings must now incarnate in a physical form that is determined from the outside. In this respect, they are even more inclined toward the elemental beings than in the realms of perception and thought.
[ 5 ] Denken wir uns nun, daß der Mensch auch Töne, Farben und andere Sinneswahrnehmungen und seine eigene Wesenheit hervorbringen könnte. Dann haben wir den Menschen, der vor der lemurischen Rasse da war und den man den «reinen» Menschen nennt. Unrein wird der Mensch dadurch, daß er nicht sein ganzes Wesen selbst erzeugt, sondern anderes in seine Wesenheit hineingliedert. Dieser reine Mensch ist Adam Kadmon genannt worden. Wenn die Bibel anfangs vom Menschen spricht, spricht sie von diesem reinen Menschen. Dieser reine Mensch hatte noch nichts Kamisches in sich. Die Begierde kam erst, nachdem er anderes in sich eingegliedert hatte. So entstand die zweite Stufe der Menschheit, der kamarupische Mensch. Nur eine Unterabteilung desselben ist das höhere Tier. Ohne warmes Blut gibt es kein selbständiges Kamarupa in den Wesenheiten. Die nicht warmblütigen Tiere werden von anderen Wesenheiten dirigiert. Alle warmblütigen Tiere stammen vom Menschen ab.
[ 5 ] Let us now imagine that human beings could also produce sounds, colors, and other sensory perceptions, as well as their own essence. Then we have the human being who existed before the Lemurian race and who is called the “pure” human. Human beings become “impure” because they do not generate their entire being on their own, but rather incorporate other elements into their essence. This pure human being has been called Adam Kadmon. When the Bible speaks of human beings at the beginning, it is referring to this pure human being. This pure human being had nothing “kamic” within him yet. Desire arose only after he had incorporated something else into himself. Thus arose the second stage of humanity, the Kamarupic human. The higher animal is merely a subcategory of this stage. Without warm blood, there is no independent Kamarupa in beings. Non-warm-blooded animals are directed by other beings. All warm-blooded animals are descended from humans.
[ 6 ] Zuerst haben wir also den reinen Menschen, der tatsächlich bis zur lemurischen Zeit ein übersinnliches Dasein führte, und alles, was an ihm ist und lebt, aus sich selbst hervorbrachte.
[ 6 ] So first we have the pure human being, who actually led a supersensible existence up until the Lemurian epoch and brought forth from within himself everything that is and lives within him.
[ 7 ] Die heutigen kaltblütigen Tiere und die Pflanzen haben sich in einer anderen Weise entwickelt als die warmblütigen Tiere. Die heute da sind, sind Überbleibsel von mächtigen, riesengroßen, merkwürdigen Wesenheiten. Einige von diesen kann die Wissenschaft nachweisen. Das sind dekadente, herabgekommene Tiere, die von denen abstammen, die der reine Mensch benutzt hat, um sich in ihnen zu verkörpern, damit er einen Körper hatte für das Kamische. Zuerst hatte der reine Mensch noch keine Verkörperung gefunden auf der Erde. Er schwebte noch über den Verkörperungen. Von diesen großen, gewaltigen Wesenheiten (Tieren) benutzte der Mensch die vollkommensten, um sich in ihnen zu inkarnieren. Er hat sich diese Wesenheiten angegliedert, und dadurch war er imstande, eigenes Kama hineinzubringen. Einige dieser Wesenheiten entwickelten sich weiter und wurden nun zu den Atlantiern und zu der gegenwärtigen Menschheit. Doch nicht allen ist es gelungen sich anzupassen. Diese wurden die niederen Wirbeltiere; zum Beispiel Kängurubhs sind solche mißlungenen Bildungen auf dem Wege [zum Menschen], wie Töpferwaren, die man zurückläßt.
[ 7 ] Today’s cold-blooded animals and plants have evolved differently from warm-blooded animals. Those that exist today are remnants of powerful, gigantic, and strange beings. Science can verify the existence of some of these. They are decadent, degenerate animals descended from those that the pure human being used to incarnate within, so that he might have a body for the kamic principle. At first, the pure human had not yet found a physical form on Earth. He still hovered above the physical forms. Of these great, mighty beings (animals), the human used the most perfect ones to incarnate within them. He attached himself to these beings, and through this he was able to infuse his own Kama into them. Some of these beings continued to evolve and became the Atlanteans and present-day humanity. However, not all of them succeeded in adapting. These became the lower vertebrates; for example, kangaroo-like beings are such failed formations on the path [to humanity], like pottery that is left behind.
[ 8 ] Nun wurden vom Menschen Versuche gemacht, das Kama in die Tiergestalten hineinzubringen. Das Kama ist eigentlich erst in der jetzigen menschlichen Gestalt darinnen, und zwar im Herzen, in der Blutwärme, im Blutkreislauf. Immer wieder wurden Versuche gemacht, und so ging es höher hinauf von Stufe zu Stufe. Mißlungene Versuche sehen wir zum Beispiel in den Faultieren, den Känguruhs, den Raubtieren, den Affen und Halbaffen. Diese alle blieben auf der Strecke zurück. Die warmblütigen Tiere sind mißlungene Versuche menschlicher Kamabildung. Alles was an Kama in ihnen ist, könnte der Mensch auch in sich haben; aber er hat es in ihnen abgeladen, denn diese Art Kama konnte er nicht brauchen.
[ 8 ] Humans have now attempted to introduce Kama into animal forms. Kama is actually present only in the current human form—specifically in the heart, in the warmth of the blood, and in the bloodstream. Attempts were made time and again, and so the process advanced higher and higher, step by step. We see failed attempts, for example, in sloths, kangaroos, predators, monkeys, and prosimians. All of these fell by the wayside. Warm-blooded animals are failed attempts at human Kama formation. Everything that is Kama in them, human beings could also possess within themselves; but they have offloaded it into these creatures, for they had no use for this kind of Kama.
[ 9 ] Es gibt einen wichtigen okkulten Grundsatz: Jede Eigenschaft hat zwei entgegengesetzte Pole. So finden wir, wie positive und negative Elektrizität sich gegenseitig ergänzen, oder Wärme und Kälte, Tag und Nacht, Licht und Finsternis und so weiter. So hat auch jede Kamaeigenschaft zwei entgegengesetzte Seiten. Zum Beispiel hat der Mensch im Löwen die Wut aus sich herausgesetzt, die auf der anderen Seite, wenn er sie veredelt, die Kraft ist, die ihn zu seinem höheren Selbst hinaufführen kann. Die Leidenschaft soll nicht vernichtet, sondern geläutert werden. Der negative Pol muß hinaufgeführt werden zu einer höheren Stufe. Dieses Läutern der Leidenschaft, dieses Hinaufführen ihres negativen Poles nannte man bei den Pythagoreern die Katharsis. Zuerst hatte der Mensch in sich die Wut des Löwen und die List des Fuchses. Die Wut wurde von ihm dann sozusagen im Löwen fixiert und die List im Fuchse. So ist also das warmblütige Tierreich ein Bilderbogen von Kamaeigenschaften. Heute ist vielfach die Ansicht verbreitet, daß das «Tat tvam asi», das «Das bist du», als etwas unbestimmt Allgemeines aufzufassen sei, aber man muß sich etwas Bestimmtes darunter denken. Zum Beispiel beim Löwen muß der Mensch sich sagen: Das bist du! - So haben wir im warmblütigen Tierreich den kamarupischen Menschen vor uns ausgebreitet. Vorher bestand nur der reine Mensch: Adam Kadmon.
[ 9 ] There is an important occult principle: Every quality has two opposing poles. Thus we see how positive and negative electricity complement each other, or heat and cold, day and night, light and darkness, and so on. Likewise, every Kama quality has two opposing sides. For example, in the Lion, a person has projected anger outward; on the other hand, when refined, this anger becomes the force that can elevate him toward his higher self. Passion is not to be destroyed, but purified. The negative pole must be elevated to a higher level. The Pythagoreans called this purification of passion—this elevation of its negative pole—catharsis. At first, man possessed within himself the rage of the lion and the cunning of the fox. This fury was then, so to speak, fixed within him in the lion, and the cunning in the fox. Thus, the warm-blooded animal kingdom is a collection of images representing the qualities of Kama. Today, the view is widely held that “Tat tvam asi,” “That is you,” should be understood as something vague and general; but one must conceive of something specific when considering it. For example, in the case of the lion, one must say to oneself: That is you! — Thus, in the warm-blooded animal kingdom, we have laid out before us the Kamarupic human being. Before that, only the pure human being existed: Adam Kadmon.
[ 10 ] Der Naturphilosoph Oken, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Professor in Jena war, hat diese Ideen alle erkannt und sie grotesk ausgesprochen, um die Menschen daraufzustoßen. Es findet sich bei ihm ein Beispiel, welches auf ein noch früheres Stadium des Menschen hinweist, ehe er das kaltblütige Tierreich abgegliedert hatte. Oken hat den Tintenfisch mit der menschlichen Zunge in Beziehung gebracht. Wenn man auf die Analogie der Zunge mit dem Tintenfisch eingeht, dann hat das eine okkulte Bedeutung. Nun haben wir auch Wesenheiten, die jetzt erst anfangen, gleichsam als Nebenprodukte erzeugt zu werden. Der Mensch hat die List des Fuchses herausgesetzt und behält den Gegenpol dazu zurück. In der List des Fuchses beginnt aber auch ein Keim von etwas anderem sich herauszubilden; zum Beispiel ähnlich wie der schwarze Schatten eines Gegenstandes durch das von außen hereintretende Licht einen Halbschatten hat. Wir gliederten in dem Fuchse die List aus unserem Inneren ab. Nun wird ihm von der Peripherie Geist zugeführt. Die Wesenheiten, die auf diese Weise von der Peripherie aus im Kamischen wirken, sind die Elementarwesen. Das was der Fuchs von uns bekommen hat, ist in ihm Tier; was von außen her an ihn angegliedert wird vom Geiste, ist Elementarwesen. Er ist auf der einen Seite durch den Geist der Menschheit, und auf der anderen Seite durch ein Elementarwesen entstanden.
[ 10 ] The natural philosopher Oken, who was a professor in Jena during the first half of the 19th century, recognized all these ideas and expressed them in a grotesque manner to provoke people. He provides an example that points to an even earlier stage of human development, before humans had separated themselves from the cold-blooded animal kingdom. Oken drew a connection between the octopus and the human tongue. If one considers the analogy between the tongue and the octopus, it has an occult significance. Now we also have entities that are only just beginning to be generated, as it were, as byproducts. Humanity has separated the cunning of the fox from itself and retains its opposite pole. But within the fox’s cunning, a seed of something else also begins to take shape; for example, much like the black shadow of an object has a penumbra due to light entering from the outside. We separated the cunning from within ourselves and assigned it to the fox. Now spirit is being supplied to it from the periphery. The beings that act in this way from the periphery within the fox’s kamic nature are the elemental beings. What the fox has received from us is the animal within it; what is attached to it from the outside by the spirit is the elemental being. It has come into being, on the one hand, through the spirit of humanity, and on the other hand, through an elemental being.
[ 11 ] Wir unterscheiden also: erstens Elementarwesen, zweitens den kamarupischen Menschen, drittens den reinen Menschen, viertens den Menschen, der in einer gewissen Beziehung den reinen Menschen überwunden hat, der das, was außen um ihn herum ist, aufgenommen hat und schöpferisch tätig ist. Er hat alles, was es im Erdendasein um ihn herum gibt, berührt und aufgenommen. Das bringt ihm die Pläne, die Vorschriften, die Gesetze, die das Leben schaffen. Einst war der Mensch vollkommen, und er wird es auch wieder werden. Aber es ist ein großer Unterschied zwischen dem, was er war und dem, was er sein wird. Was außen um ihn herum ist, wird später sein geistiges Eigentum geworden sein. Was auf der Erde von ihm erworben worden ist, wird später Fähigkeit des Menschen, schöpferisch tätig zu sein. Das ist dann sein innerstes Wesen geworden. Einer, der die ganzen irdischen Erfahrungen aufgenommen hat, so daß er von einem jeglichen Dinge weiß, wie es verwertet werden kann und so ein Schöpfer geworden ist, wird ein Bodhisattva genannt, das heißt ein Mensch, der Bodhi, die Buddhi der Erde, genugsam in sich aufgenommen hat. Dann ist er reif, aus den innersten Impulsen heraus zu wirken. Die Weisen der Erde sind noch nicht Bodhisattvas. Auch für einen Weisen gibt es immer noch Dinge, in denen er noch nicht vermag sich zurechtzufinden. Erst wenn man das gesamte Wissen der Erde in sich aufgenommen hat, um schaffen zu können, ist man ein Bodhisattva. Buddha, Zarathustra zum Beispiel, waren Bodhisattvas.
[ 11 ] We thus distinguish: first, elemental beings; second, the Kamarupic human; third, the pure human; and fourth, the human who, in a certain sense, has transcended the pure human—who has absorbed what surrounds him and is creatively active. He has touched and absorbed everything that exists around him in earthly life. This provides him with the plans, the guidelines, and the laws that create life. Once, humankind was perfect, and it will be so again. But there is a great difference between what it was and what it will be. What exists outside of it will later become its spiritual possession. What has been acquired by it on Earth will later become humankind’s capacity for creative activity. This will then have become its innermost essence. One who has absorbed all earthly experiences, so that he knows how every single thing can be put to use and has thus become a creator, is called a Bodhisattva—that is, a human being who has sufficiently absorbed Bodhi, the Buddhi of the Earth, within himself. Then he is ready to act from his innermost impulses. The sages of the earth are not yet Bodhisattvas. Even for a sage, there are still things in which he is not yet able to find his way. Only when one has absorbed the entire knowledge of the earth within oneself in order to be able to create is one a Bodhisattva. Buddha and Zarathustra, for example, were Bodhisattvas.
[ 12 ] Wenn der Mensch sich noch weiter hinaufentwickelt, so daß er nicht nur ein Schöpfer auf der Erde ist, sondern Kräfte hat, die über die Erde hinausgehen, dann steht es ihm frei, diese höheren Kräfte zu gebrauchen oder weiter auf der Erde zu wirken. Er kann dann von fremden Welten etwas auf die Erde hereinbringen. Eine solche Zeit war da, bevor der Mensch sich zu inkarnieren begann, in dem letzten Drittel der lemurischen Zeit. Der Mensch hatte den physischen Körper, den Äther- und den Astralkörper ausgebildet. Diese Teile seines Wesens hatte er sich aus der früheren Erdenentwickelung mitgebracht. Die zwei nächsten Impulse, Kama und Manas, hätte er nicht auf der Erde finden können; sie liegen nicht in der Entwickelungskette der Erde. Der erste neue Anstoß (Kama) war nur als Kraft auf dem Mars zu finden. Kurz bevor der Mensch sich inkarnierte, kam er hinzu. Der zweite Anstoß (Manas) kam vom Merkur in der fünften Unterrasse der Atlantier, bei den Ursemiten. Diese neuen Antriebe mußten durch noch höhere Wesenheiten, durch die Nirmanakayas von anderen Planeten auf die Erde gebracht werden. Vom Mars brachten sie Kama, vom Merkur Manas hinzu. Die Nirmanakayas sind noch eine Stufe höher als die Bodhisattvas. Diese können die fortdauernde Entwickelung regeln; etwas Fremdes aber können sie nicht hineinbringen, das können nur die Nirmanakayas. Noch um eine Stufe höher als die Nirmanakayas stehen diejenigen Wesenheiten, welche man Pitris nennt. Pitris = Väter. Denn die Nirmanakayas können wohl etwas Fremdes in die Entwickelung hineinbringen, aber sie können nicht sich selbst hinopfern, sich hinopfern als Substanz, so daß sie auf dem nächsten Planeten einen neuen Zyklus hervorbringen können. Das können die Pitris, die Wesenheiten, die sich auf dem Monde ausgebildet hatten und nun herübergekommen waren; sie sind der Anstoß zur Erdenentwickelung geworden. Wenn der Mensch durch alles hindurchgegangen ist, dann ist er imstande, ein Pitri zu werden. Die nächste, noch höhere Stufe, die man nur noch nennen kann, sind die eigentlichen Götter.
[ 12 ] If a human being evolves even further, so that he is not only a creator on Earth but also possesses powers that extend beyond Earth, then he is free to use these higher powers or to continue working on Earth. He can then bring something from other worlds onto Earth. Such a time existed before human beings began to incarnate, during the last third of the Lemurian epoch. Human beings had developed the physical, etheric, and astral bodies. They had brought these parts of their being with them from earlier stages of Earth’s evolution. They could not have found the next two impulses, Kama and Manas, on Earth; they do not lie within Earth’s chain of evolution. The first new impulse (Kama) could be found only as a force on Mars. It was added shortly before human beings began to incarnate. The second impulse (Manas) came from Mercury during the fifth subrace of the Atlanteans, among the Proto-Semites. These new impulses had to be brought to Earth by even higher beings—the Nirmanakayas—from other planets. They brought Kama from Mars and Manas from Mercury. The Nirmanakayas are one level higher than the Bodhisattvas. The Bodhisattvas can regulate ongoing evolution; however, they cannot introduce anything foreign—only the Nirmanakayas can do that. One level higher still than the Nirmanakayas are those beings called Pitris. Pitris = Fathers. For while the Nirmanakayas can indeed introduce something foreign into the process of evolution, they cannot sacrifice themselves—sacrifice themselves as substance—so as to bring about a new cycle on the next planet. The Pitris—the beings who had evolved on the Moon and had now come over—are capable of doing this; they became the impetus for Earth’s evolution. Once a human being has gone through everything, he is capable of becoming a Pitri. The next, even higher level—which can only be described as such—is that of the actual gods.
[ 13 ] So haben wir also sieben Stufen von Wesenheiten: Erstens die Götter, zweitens Pitris, drittens Nirmanakayas, viertens Bodhisattvas, fünftens reine Menschen, sechstens Menschen, siebentens Elementarwesen. Das ist die Reihenfolge, von der Helena Petrowna Blavatsky spricht.
[ 13 ] So we have seven levels of beings: first, the gods; second, the Pitris; third, the Nirmanakayas; fourth, the Bodhisattvas; fifth, pure human beings; sixth, human beings; and seventh, elemental beings. This is the order described by Helena Petrovna Blavatsky.
[ 14 ] Hier können wir noch die Frage anschließen, was für ein Organ es ist, das den Menschen kamarupisch gemacht hat. Es ist das Herz mit den Adern und dem Blut, das durch den Körper pulsiert. Das Herz hat einen physischen Teil, einen ätherischen Teil - Aristoteles spricht von diesem, da man früher nur den Äthermenschen für wichtig hielt - und einen astralen Teil. Das ätherische Herz steht in Verbindung mit der zweiblätterigen Lotusblüte. Von den physischen Organen haben nicht alle auch astrale Teile, so ist zum Beispiel die Galle nur physisch und ätherisch, das Astrale fehlt.
[ 14 ] Here we can also ask what kind of organ it is that has made humans “kamarupic.” It is the heart, with its veins and the blood that pulses through the body. The heart has a physical part, an etheric part—Aristotle speaks of this, since in the past only the etheric human was considered important—and an astral part. The etheric heart is connected to the two-petaled lotus flower. Not all physical organs have astral parts as well; for example, the gallbladder is only physical and etheric—the astral aspect is missing.
