The Influence of
Spiritual Beings upon Man
GA 102
16 May 1908, Berlin
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The Influence of Spiritual Beings upon Man, tr. SOL
Zehnter Vortrag
Tenth Lecture
[ 1 ] In unseren letzten Betrachtungen mußte schon darauf aufmerksam gemacht werden, daß jetzt in diesem Zeitabschnitt unserer Zweigentwickelung einiges gesagt werden soll für vorgeschrittene Theosophen, und es wurde schon darauf hingewiesen, daß dieser Ausdruck «vorgeschrittene Theosophen» nicht so gemeint sei, als ob damit etwa eine besondere theoretische, eingehendere Kenntnis der theosophischen Lehren bezeichnet werden soll. Es ist etwas damit gemeint, was wir uns dadurch klarmachen können, daß wir uns vor die Seele rücken, daß das Leben innerhalb eines theosophischen Zweiges, wenn es eine Zeitlang währt, für die Menschenseele etwas zu bedeuten hat. Man eignet sich während dieses theosophischen Zweiglebens nicht nur Vorstellungen und Begriffe an über des Menschen Wesenheit, über höhere Welten, über die Evolution und so weiter, sondern mehr als der Einzelne sich eigentlich zum Bewußtsein bringt, eignet man sich während dieses Zweiglebens eine gewisse Summe von Empfindungen und Gefühlen an, andere als die sind, die man als völliger Neuling, wenn man eben erst in die Theosophie eintritt, mitbringt. Diese Gefühle und Empfindungen beziehen sich namentlich darauf, daß man in aller Ruhe und Gelassenheit mit einer gewissen inneren Gläubigkeit lernt Dinge und Schilderungen anzuhören und sie als etwas hinzunehmen, was keine Phantasterei und keine Träumerei ist, über deren Darstellung man wahrscheinlich vor dem Eintritt in die Theosophie gelacht und sich lustig gemacht hätte und über deren Schilderung sich ganz gewiß die Mehrzahl unserer Zeitgenossen heute als über eine Phantasterei lustig machen würde. Etwas viel Wichtigeres als die Einzelheiten der theosophischen Lehren ist diese Summe von Empfindungen und Gefühlen, die wir so nach und nach unserer Seele eingewöhnen. Denn wir werden in der Tat dadurch nach und nach ganz andere Menschen, und diejenigen, die sich solche Gefühle und Empfindungen gegenüber anderen Welten angeeignet haben, gegenüber denjenigen Welten, die zwar in der unsrigen vorhanden sind und uns fortwährend durchpulsieren, die aber für die äußeren Sinne nicht wahrnehmbar sind, solche Menschen, die solche Empfindungen und Gefühle haben, die so zu anderen Welten stehen, wie das angedeutet worden ist, sind hier als vorgeschrittene 'Theosophen gemeint. Es wird also nicht an Ihre theoretische Erkenntnis, sondern an Ihr Herz und Gefühl appelliert, wenn wir solche Betrachtungen vorurteilsfrei hinnehmen wollen, zu denen die letzte und auch die heutige Betrachtung gehören. Wir würden, wenn wir nur von allgemeinen abstrakten 'Theorien reden wollten, durch die wir möglichst wenig den sogenannten gesunden Menschenverstand verletzten, uns doch nur etwas vormachen; wir würden nicht den nötigen Willen haben, die Welten, die erschlossen werden müssen durch die theosophische Bewegung, uns auch wirklich nach und nach zu erschließen.
[ 1 ] In our previous reflections, we had to point out that at this stage in the development of our branch, certain things need to be said for advanced theosophists, and it was already noted that the term “advanced theosophists” is not meant to imply a special theoretical or more in-depth knowledge of theosophical teachings. What is meant is something we can understand by bringing to mind that life within a Theosophical branch, when it lasts for some time, has significance for the human soul. During this life within a Theosophical branch, one acquires not only ideas and concepts about the nature of the human being, about higher worlds, about evolution, and so on, but—more than what the individual actually brings to consciousness—one acquires a certain sum of sensations and feelings which are different from those one brings with oneself as a complete novice when one first enters Theosophy. These feelings and sensations relate specifically to the fact that, with complete calm and serenity and a certain inner faith, one learns to listen to things and descriptions and to accept them as something which is neither fantasy nor daydreaming—representations of which one would probably have laughed at and mocked before entering theosophy, and whose descriptions the vast majority of our contemporaries would certainly mock today as mere fantasy. Far more important than the details of theosophical teachings is this sum of sensations and feelings that we gradually instill in our souls. For through this process we do indeed gradually become entirely different people, and those who have cultivated such feelings and sensibilities toward other worlds—toward those worlds that, while present within our own and constantly pulsing through us, are imperceptible to the external senses—such people, who possess these sensibilities and feelings and who relate to other worlds as has been indicated, are referred to here as advanced “theosophists.” Thus, it is not your theoretical understanding but your heart and feelings that are being appealed to if we are to accept such reflections without prejudice—reflections that include both the final one and today’s. If we were merely to speak of general, abstract “theories” that would offend so-called common sense as little as possible, we would only be deceiving ourselves; we would lack the necessary will to truly open up, little by little, the worlds that must be revealed through the Theosophical Movement.
[ 2 ] Das, wovon wir heute ein wenig sprechen wollen, betrifft ein Thema, das uns bekanntmachen soll mit Wesenheiten, die es auch gibt — unter uns gibt, wenn wir uns als geistige Wesenheiten betrachten -, deren Darstellung aber noch eine geringere Rolle gespielt hat in unseren vorhergehenden Betrachtungen. Wir haben in allen unseren theosophischen Auseinandersetzungen den Menschen als den Mikrokosmos in die Mitte unserer Anschauungen gestellt. Wir haben aber von dem Menschen, um ihn zu verstehen, um seine Evolution kennenzulernen, zumeist aufschauen müssen zu anderen Wesenheiten, zu höheren, geistigen Wesenheiten, die in bezug auf die Evolution unseres Erdenplaneten ehedem eine solche Rolle gespielt haben, wie heute der Mensch auf der Erde spielt. Wir haben gesehen, daß die Erde, bevor sie in den jetzigen Zustand eingetreten ist, das war, was wir gewohnt sind den alten Mond zu nennen, und wir haben uns klargemacht, daß gewisse geistige Wesenheiten, die höhere Fähigkeiten haben als der Mensch heute, Fähigkeiten, die der Mensch erst in zukünftigen Zuständen der Erde haben wird, dazumal auf dem Monde auf der Stufe der Menschen waren unter anderen Bedingungen. Es sind die Engel oder Angeloi, die Geister des Zwielichts. Und ebenso haben die sogenannten Erzengel oder Archangeloi oder Feuergeister, die heute zwei Stufen höher stehen als der Mensch, ihre Menschenstufe auf der alten Sonne durchgemacht, so wie die Asuras, die Geister der Persönlichkeit, die Archai, die heute in bezug auf gute oder böse Eigenschaften weit über dem Menschen stehen, diese Stufe auf dem alten Saturn durchgemacht haben. So haben wir eine ganze Reihe solcher Wesenheiten im Laufe der Zeit genauer betrachtet, welche an der ganzen Entwickelung der Erde und unseres ganzen Lebens und Seins beteiligt sind. Wir haben eine Reihe solcher Wesenheiten kennengelernt, zu denen wir in einer gewissen Beziehung hinaufschauen müssen. Für den, der hellseherisch solche Wesenheiten betrachtet, ergibt sich ein bedeutsamer Unterschied zwischen diesen Wesenheiten und dem Menschen.
[ 2 ] What we would like to discuss briefly today concerns a topic that is intended to familiarize us with beings who do indeed exist—who are among us, if we regard ourselves as spiritual beings—but whose description has played a lesser role in our previous considerations. In all our theosophical discussions, we have placed humanity—as the microcosm—at the center of our perspectives. However, in order to understand humanity and to learn about its evolution, we have mostly had to look up to other beings—higher, spiritual beings—who, in relation to the evolution of our Earth, once played a role similar to the one humanity plays on Earth today. We have seen that, before the Earth entered its present state, it was what we are accustomed to calling the ancient Moon, and we have realized that certain spiritual beings—who possess higher abilities than humans do today, abilities that humans will possess only in future stages of the Earth’s evolution—were at that time on the Moon at the human level, albeit under different conditions. These are the angels or Angeloi, the spirits of twilight. Likewise, the so-called archangels, or Archangeloi, or fire spirits—who today stand two levels higher than human beings—passed through their human stage on the ancient Sun, just as the Asuras, the spirits of personality, and the Archai—who today stand far above human beings in terms of good or evil qualities—passed through this stage on the ancient Saturn. Thus, over the course of time, we have examined in greater detail a whole series of such beings who are involved in the entire development of the Earth and of our entire life and existence. We have become acquainted with a series of such beings to whom, in a certain sense, we must look up. For those who observe such beings clairvoyantly, a significant difference becomes apparent between these beings and human beings.
[ 3 ] Wenn wir den Menschen in bezug auf die feinere Gliederung seiner Natur uns einteilen, lassen wir ihn zerfallen in das, was wir die eigentliche Leiblichkeit nennen, den physischen Leib, den ätherischen Leib und den astralischen Leib. Dann unterscheiden wir von dieser Leiblichkeit die Seele, die wir einteilen in Empfindungsseele, Verstandesseele und Bewußtseinsseele, und als drittes in der menschlichen Wesenheit unterscheiden wir den: Geist, der heute erst im Anfange seiner Entwickelung ist. Der Mensch wird ihn zu seiner Höhe in zukünftigen Entwickelungszuständen bringen. Diese drei Teile seiner Wesenheit, das Leibliche, das Seelische und das Geistige, machen die dreigliedrige Wesenheit des Menschen im großen und ganzen aus.
[ 3 ] When we classify human beings according to the finer structure of their nature, we divide them into what we call the actual physical body, the etheric body, and the astral body. Then, we distinguish the soul from this physical body; we divide the soul into the feeling soul, the intellectual soul, and the conscious soul, and as the third aspect of the human being, we distinguish the spirit, which is only at the beginning of its development today. Humanity will bring it to its fullest potential in future stages of development. These three parts of the human being—the physical, the soul, and the spirit—constitute, broadly speaking, the threefold nature of the human being.
[ 4 ] Wenn wir nun von dem Menschen hinaufschauen zu jenen höheren Wesenheiten, von denen wir eben gesprochen haben, so dürfen wir sagen: Sie unterscheiden. sich in einer gewissen Weise von dem Menschen dadurch, daß sie die gröbere Leiblichkeit, nach unten gehend, nicht mehr entwickelt haben. Wir können daher bei ihnen die gröbere Leiblichkeit, die für die Sinne wahrnehmbar ist, nicht sehen. Wenn wir die Lunarpitris oder Engel, wie sie die christliche Esoterik nennt, betrachten, die auf dem Monde ihre Entwickelungsstufe als Mensch durchgemacht haben, so wird sich aus dem Verschiedenen, was wir gesagt haben, ergeben, daß wir ihnen eine so grobe Leiblichkeit wie dem Menschen nicht zuschreiben dürfen. Dagegen haben sie die höheren Glieder, die der Mensch erst in der Zukunft ausbilden wird, schon ausgebildet, so daß wir sagen können: Bei ihnen finden wir zum Unterschied vom Menschen das verwirklicht, daß sie Geist und Seele sind, im Gegensatz zum Menschen, der eine dreigliedrige Wesenheit ist: Geist, Seele und Leib. So haben wir uns vorzugsweise beschäftigt im Kosmos mit denjenigen Wesenheiten, die also eigentlich Menschen sind, die Geist, Seele und Leib haben, und mit Wesenheiten, die über dem Menschen stehen, und die Geist und Seele haben.
[ 4 ] If we now look up from human beings toward those higher beings we have just spoken of, we may say: They differ in a certain way from human beings in that, as they descend, they no longer develop the coarser physicality. We therefore cannot perceive in them the coarser physicality that is perceptible to the senses. When we consider the Lunar Pitris—or angels, as Christian esotericism calls them—who underwent their stage of human development on the Moon, it follows from what we have said that we must not attribute to them a physicality as coarse as that of human beings. On the other hand, they have already developed the higher members that human beings will only develop in the future, so that we can say: Unlike human beings, we find realized in them the fact that they are spirit and soul, in contrast to human beings, who are threefold beings: spirit, soul, and body. Thus, in the cosmos, we have focused primarily on those beings who are, in fact, human—that is, who possess spirit, soul, and body—and on beings who stand above human beings and possess spirit and soul.
[ 5 ] Für den okkulten Betrachter sind aber tatsächlich noch andere Wesenheiten vorhanden, die namentlich für die heutige menschliche Entwickelungsphase sehr verborgen sind, aber doch eine Rolle in der Evolution des Kosmos spielen. Es gibt nämlich auch Wesenheiten, bei denen derjenige, der mit hellseherischem Blick die Welt durchforscht, das nicht entdecken kann, was wir beim Menschen als «Geist» zu bezeichnen gewohnt sind, sondern die im wesentlichen bestehen aus Leib und Seele. Sie kennen nun eine ganze Gruppe solcher Wesenheiten aus unseren bisherigen Betrachtungen; das sind die Tiere, Sie haben Leib und Seele. Wir wissen aber, daß diese Tiere nach oben zusammenhängen mit ihren Gruppenseelen oder Gruppen-Ichen, und diese sind schon geistiger Natur. So haben wir zwar in dem einzelnen Tier, das in der physischen Welt vor uns steht, ein Wesen vor uns, das nur Leib und Seele hat, aber das setzt sich sozusagen fort nach den höheren Welten und gliedert sich an die Geistigkeit an. Ich habe Ihnen öfter den Vergleich gebracht, den wir in bezug auf diese Gruppen-Iche der Tiere brauchen dürfen: Wenn hier eine Wand wäre und ich meine zehn Finger durch zehn Öffnungen der Wand hindurchstecken würde, und Sie nicht mich, sondern nur meine zehn Finger sehen würden, so würden Sie mit Recht schließen, diese Bewegung meiner Finger müsse von einem Wesen kommen, das hinter der Wand ist. So ist es mit den Tieren und mit den Gruppen-Ichen. Sie sind vorhanden, und das Tier geht nach und nach, graduell, in sie über. Die verschiedenen Tiere, die gleichgeformt sind, hängen mit diesen ihren Gruppen-Ichen zusammen. Also nur wenn wir von dem Teil der Tierheit sprechen, der hier auf dem physischen Plan das einzelne Tier ausmacht, können wir davon sprechen, daß die Tiere Leib und Seele haben; wir sehen dann ab von der Fortsetzung nach dem Astralischen hin.
[ 5 ] For the occult observer, however, there are in fact other entities that are very much hidden, particularly at this stage of human development, yet still play a role in the evolution of the cosmos. For there are also beings in whom the one who surveys the world with clairvoyant vision cannot discern what we are accustomed to calling the “spirit” in human beings, but who essentially consist of body and soul. You are now familiar with an entire group of such beings from our previous considerations; these are the animals—they have body and soul. We know, however, that these animals are connected upward to their group souls or group-I’s, and these are already of a spiritual nature. Thus, while in the individual animal that stands before us in the physical world we have a being that possesses only body and soul, this being continues, so to speak, into the higher worlds and is linked to the spiritual realm. I have often given you the analogy that we may use in reference to these group-I’s of the animals: If there were a wall here and I were to stick my ten fingers through ten openings in the wall, and you were to see not me but only my ten fingers, you would rightly conclude that this movement of my fingers must come from a being that is behind the wall. So it is with the animals and with the group-I’s. They exist, and the animal gradually, step by step, merges into them. The various animals that are of the same form are connected to these group-Ics of their own. Thus, only when we speak of that part of animality which, here on the physical plane, constitutes the individual animal can we say that animals have a body and a soul; we then disregard the continuation into the astral realm.
[ 6 ] Aber es gibt andere Wesenheiten, Wesenheiten, die auch nur Leib und Seele haben, die nicht mehr für die physische Betrachtung sichtbar sind. Man nennt sie sehr häufig «Elementargeister» in den verschiedenen theosophischen Lehren, aber so ungeschickt wie möglich nennt man sie Elementargeister, denn sie sind eben Wesen, die gerade keinen Geist haben, Wesenheiten ohne «Geist», die man also besser Elementarwesen nennt. Warum ihr Leib eigentlich nicht sichtbar ist, werden wir im Laufe der heutigen Betrachtung sehen. Vorläufig, bevor wir nicht mehr wie nur eine Art Definition dieser Wesenheiten geben, wollen wir sagen, daß sie in einer gewissen Weise Wesen aus Leib und Seele sind, die unter dem Menschen stehen. Diese Wesenheiten werden natürlich in unserer aufklärerischen Zeit geleugnet, denn der Mensch in seiner heutigen Entwickelungsphase kann sie nicht wahrnehmen. Wer sie wahrnehmen will, muß bis zu einem gewissen Grade des hellseherischen Bewußtseins vorgeschritten sein. Das, was nicht wahrnehmbar ist, bedingt aber nicht, daß es nicht wirksam ist in unserer Welt. Es spielt durchaus die Wirksamkeit dieser Wesenheiten, die Leib und Seele haben, in unsere Welt hinein. Was sie tun, ist sehr wohl wahrnehmbar, nur sie selbst sind nicht wahrnehmbar.
[ 6 ] But there are other beings—beings that also consist only of body and soul—who are no longer visible to the physical eye. They are very often called “elemental spirits” in the various theosophical teachings, but calling them elemental spirits is as clumsy as it gets, for they are precisely beings that have no spirit—entities without a “spirit”—and are therefore better referred to as elemental beings. We will see in the course of today’s discussion why their bodies are actually invisible. For now, before we provide anything more than a sort of definition of these entities, let us say that, in a certain sense, they are beings composed of body and soul who stand below human beings. These entities are, of course, denied in our Enlightenment-era world, for human beings, at their present stage of development, cannot perceive them. Anyone who wishes to perceive them must have advanced to a certain degree of clairvoyant consciousness. However, the fact that something is not perceptible does not mean that it is not active in our world. The activity of these beings, who possess body and soul, certainly extends into our world. What they do is very much perceptible; it is only they themselves who are not perceptible.
[ 7 ] Nun handelt es sich darum, daß wir uns, soweit das ohne eigene Anschauung geht, von solchen Elementarwesen einen Begriff bilden. Diese Elementarwesen sind in mancherlei Gestalten in dem geistigen Raume enthalten, der uns alle aufgenommen hat, und man spricht von ihnen auch als von «Naturgeistern». Man gibt ihnen überhaupt die verschiedensten Namen. Aber diese Namen machen es nicht aus. Daß wir uns einen gewissen Begriff von ihnen verschaffen, das ist das Notwendige. Hier beginnt wirklich bereits dasjenige, was an Ihre theosophischen Gefühle und Empfindungen appelliert, denn ich möchte einmal ganz ungeschminkt erzählen, wie sich solche Wesenheiten dem hellseherischen Blick zeigen.
[ 7 ] The point is that we must form a concept of such elemental beings, insofar as this is possible without direct perception. These elemental beings exist in various forms within the spiritual realm that encompasses us all, and they are also referred to as “nature spirits.” They are generally given the most varied names. But these names are not what matters. What is necessary is that we form a certain concept of them. This is where what truly appeals to your theosophical feelings and sensibilities begins, for I would like to describe, without embellishment, how such beings appear to the clairvoyant gaze.
[ 8 ] Da gibt es verschiedene Wesenheiten, die an den verschiedensten Orten der Erde vorhanden sind. So zum Beispiel können Sie sie sehen, wenn Sie namentlich in solche Tiefen der Erde kommen, die nie durchwachsen, nie durchsetzt waren von lebendigen Wesen, von lebenden Gewächsen, also zum Beispiel Stellen in einem Bergwerk, die immer mineralischer Natur waren. Wenn Sie da das metallische oder das gesteinsartige Erdreich heben, so finden Sie da Wesenheiten, die sich zunächst in merkwürdiger Weise bemerkbar machen, wie wenn etwas zerstieben würde. Es zeigt sich uns, daß sie in einer ungeheuren Menge zusammengekauert waren, und ‚wenn das Erdreich freigelegt wird, bersten sie gleichsam auseinander. Und das ist das Wesentliche, daß sie nicht nur auseinanderbersten, auseinanderfliegen, sondern auch in ihrer eigenen Leiblichkeit größer werden. Sie sind ja, wenn sie auch ihre größte Größe erreicht haben, immer noch kleiner als die Menschen. Der heutige aufgeklärte Mensch kennt diese Wesenheiten nicht. Aber solche Menschen, die noch einen gewissen Natursinn, das heißt, eine gewisse hellseherische Kraft sich bewahrt haben, die alle Menschen einmal gehabt haben, und die verlorengehen mußte durch die Eroberung des äußeren, gegenständlichen Bewußtseins, solche Menschen könnten Ihnen sehr wohl von diesen Wesen erzählen, und sie haben diesen Wesen die verschiedensten Namen gegeben, Kobolde, Gnomen und so weiter. Diese Wesenheiten unterscheiden sich von dem Menschen dadurch, daß sie nicht so wie der Mensch sichtbar sind in ihrer Leiblichkeit; und auch noch ganz wesentlich dadurch, daß ihnen vernünftigerweise niemals irgendeine moralische Verantwortlichkeit zugesprochen werden könnte. Das also, was man beim Menschen moralische Verantwortlichkeit nennt, haben sie nicht. Was sie tun, tun sie wie automatisch. Dabei ist aber das, was sie tun, durchaus nicht unähnlich dem, was zum Beispiel der menschliche Verstand tut, die menschliche Intelligenz. Sie haben sogar im höchsten Grade das, was man «Witz» nennt, und wer mit ihnen in Berührung kommt, kann gute Proben ihres Witzes verspüren, weil sie dem Menschen allerlei Schabernack spielen können, wie jeder Bergmann, der sich noch etwas gesunden Natursinn bewahrt hat, zuweilen noch merken kann, und zwar der Metallbergmann, nicht der Kohlenbergmann.
[ 8 ] There are various entities that exist in a wide variety of places on Earth. For example, you can see them when you go to depths within the Earth that have never been overgrown or inhabited by living beings or plants—such as places in a mine that have always been of a mineral nature. When you lift the metallic or rocky soil there, you will find beings who at first make their presence known in a strange way, as if something were scattering. It becomes apparent to us that they were huddled together in immense numbers, and “when the soil is exposed, they burst apart, as it were.” And this is the essential point: they not only burst apart and scatter, but also grow larger in their own physical form. Even when they have reached their maximum size, they are still smaller than human beings. Today’s enlightened human being is unfamiliar with these entities. But people who have retained a certain sense of nature—that is, a certain clairvoyant power that all humans once possessed, but which had to be lost through the conquest of external, objective consciousness—such people could very well tell you about these beings, and they have given them a wide variety of names: goblins, gnomes, and so on. These beings differ from humans in that they are not visible in their physical form, as humans are; and also, quite fundamentally, in that they could never reasonably be attributed any moral responsibility. So they do not possess what we call moral responsibility in human beings. What they do, they do almost automatically. Yet what they do is by no means unlike what, for example, the human mind or human intelligence does. They even possess, to the highest degree, what is called “wit,” and anyone who comes into contact with them can experience fine examples of their wit, because they can play all sorts of pranks on humans—as any miner who has retained a bit of sound common sense can still occasionally observe—specifically the metal miner, not the coal miner.
[ 9 ] Diese Wesenheiten können ebenso in bezug auf ihre Gliedrigkeit mit den Mitteln des Okkultismus untersucht werden wie der Mensch. Wenn wir den Menschen daraufhin untersuchen, zeigt er uns als sein unterstes Glied den physischen Leib, dann den Ätherleib, astralischen Leib und das Ich. Und das, was sich aus den unteren Gliedern durch die Arbeit des Ich nach und nach entwickelt, nennen wir Geistselbst oder Manas, Lebensgeist oder die Buddhi, und den Geistesmenschen oder Atma. Das Wesentliche, das für die heutige Menschheitsstufe in Betracht kommt, sind die vier Glieder: physischer Leib, Ätherleib, astralischer Leib und Ich, so daß wir sagen, das Ich ist das höchste der Glieder, der physische Leib ist das niederste. Nun tun wir sehr unrecht, wenn wir ganz abstrakt daran festhalten wollten, daß dieser physische Menschenleib nichts zu tun habe mit dem menschlichen Ich. In dem physischen Menschenleib haben wir das Werkzeug für das menschliche Ich. Wir haben gesehen, daß dieser menschliche Leib ein sehr kompliziertes Gebilde ist. Sodann haben wir gesagt, daß. das Ich sein physisches Werkzeug im Blutsystem hat, der astralische Leib im Nervensystem, der Ätherleib im Drüsensystem, und der physische Leib seloer in den physischen, rein mechanisch wirkenden Organen, so daß wir uns denken müssen, daß alles, was von dem inneren menschlichen Erleben im astralischen Leibe vorgeht, seinen materiellen Ausdruck im Nervensystem, alles, was im Ätherleibe vor sich geht, seinen materiellen Ausdruck im Drüsensystem findet und so weiter. So bildet uns gleichsam der physische Menschenleib ein Abbild der viergliedrigen Wesenheit des Menschen.
[ 9 ] These beings can be studied through the means of occultism—in terms of their composition—just as humans can. When we examine the human being in this regard, the physical body appears as its lowest member, followed by the etheric body, the astral body, and the “I.” And what gradually develops from the lower members through the work of the “I,” we call the spiritual self or Manas, the life spirit or Buddhi, and the spiritual human being or Atma. The essential elements relevant to the current stage of human development are the four members: the physical body, the etheric body, the astral body, and the ego; thus we say that the ego is the highest of the members, and the physical body is the lowest. Now, we would be very wrong to insist, in a purely abstract sense, that this physical human body has nothing to do with the human ego. In the physical human body, we have the instrument for the human I. We have seen that this human body is a very complex structure. We have also said that the I has its physical instrument in the circulatory system, the astral body in the nervous system, the etheric body in the endocrine system, and the physical body itself in the physical, purely mechanically functioning organs; so that we must conceive that everything that takes place in the astral body as part of inner human experience finds its material expression in the nervous system, everything that takes place in the etheric body finds its material expression in the glandular system, and so on. Thus, the physical human body forms, as it were, a reflection of the fourfold nature of the human being.
[ 10 ] Nehmen Sie nun den physischen Menschenleib, wie Sie ihn vor sich haben, und nehmen Sie alles das, was dieser physische Menschenleib ist, als das Werkzeug des denkenden, intelligenten Ich, Sie machen sich am besten klar, was damit gemeint ist, wenn Sie daran denken, daß das Ich selbst von Inkarnation zu Inkarnation dasselbe bleibt, daß aber das Werkzeug mit jeder Inkarnation neu aufgebaut wird. Das nun, was der Mensch an feinerer, materieller Organisation dem Tiere voraus hat, vor allen Dingen also diejenige Organisation, welche die menschliche Intelligenz offenbart, ist dadurch zustande gekommen, daß das Ich langsam und allmählich durch lange Zeit hindurch gelernt hat, an dem astralischen Leibe zu arbeiten. Denn wir wissen ja, daß der astralische Leib bei jedem Menschen aus zwei Teilen besteht, einen Teil, den er von dem Kosmos mitbekommen hat, an dem das Ich noch nichts getan hat, und einen anderen Teil, den das Ich bereits umgestaltet hat. In jedem Menschen sind diese zwei Glieder des astralischen Leibes bis zu einem gewissen Grade ausgebildet. Im höheren Nervensystem, namentlich im Gehirn, das mit jeder Inkarnation neu aufgebaut wird, haben Sie den äußeren materiellen Ausdruck für das, was der Mensch von seinem Ich aus an seinem astralischen Leibe gearbeitet hat, wenn auch zum größten Teil unbewußt. Daß der Mensch ein viel ausgebauteres und vollkommeneres Vordergehirn hat als die Tiere, rührt davon her, daß dieses Vordergehirn der Ausdruck, die Offenbarung ist des vom Ich aus bearbeiteten und umgestalteten astralischen Leibes. Aber der astralische Leib ist es dennoch, der auch in dem Nervensystem seinen äußeren Ausdruck hat. Nun werden wir leicht einsehen können, daß in dem Augenblick, wo irgendein Glied unseres Organismus umgebildet wird, eine Änderung des gesamten übrigen Organismus nötig ist. Warum kann der Mensch nicht auf vier Füßen gehen? Warum hat er seine vorderen Gliedmaßen zu Arbeitsorganen umgebildet? Weil er an seinem astralischen Leib arbeitete, und das bewirkte die notwendige Umgestaltung seiner vorderen Gliedmaßen zu Arbeitsorganen; und so ist auch die Gehirnform des menschlichen Leibes ein Ergebnis dieser inneren Arbeit. Immer ist das Äußere eine wirkliche Offenbarung des Inneren. Alles, was wir im physischen Leibe in seiner gegenwärtigen Entwickelungsphase sehen, ist ein spezifiziertes Ergebnis der geistigen Evolution.
[ 10 ] Now take the physical human body as you see it before you, and consider everything that constitutes this physical human body as the instrument of the thinking, intelligent “I.” You can best understand what this means by considering that the “I” itself remains the same from incarnation to incarnation, but that the instrument is rebuilt anew with each incarnation. What distinguishes humans from animals in terms of finer, material organization—above all, the organization that manifests human intelligence—has come about because the “I” has slowly and gradually, over a long period of time, learned to work on the astral body. For we know, after all, that the astral body in every human being consists of two parts: one part that has been received from the cosmos, upon which the “I” has not yet worked, and another part that the “I” has already transformed. In every human being, these two components of the astral body are developed to a certain degree. In the higher nervous system—namely, in the brain, which is rebuilt anew with each incarnation—you find the outer, material expression of what the human being has worked on in their astral body through their “I,” even if for the most part unconsciously. The fact that human beings have a much more highly developed and perfect forebrain than animals stems from the fact that this forebrain is the expression, the manifestation, of the astral body that has been worked upon and transformed by the “I.” Yet it is the astral body that also finds its outward expression in the nervous system. Now we can easily see that the moment any part of our organism is transformed, a change in the entire rest of the organism is necessary. Why can’t humans walk on all fours? Why have they transformed their front limbs into working organs? Because humans worked on their astral body, and this brought about the necessary transformation of their front limbs into working organs; and so, too, the shape of the human brain is a result of this inner work. The outer form is always a true revelation of the inner. Everything we see in the physical body in its present stage of development is a specific result of spiritual evolution.
[ 11 ] Nun werden Sie einsehen, daß alles, was im Materiellen existiert, bis auf die Form hin ein Ergebnis dessen ist, was hinter diesem Materiellen als Wirksames steht. Wenn wir also Wesenheiten vor uns haben wie die, die ich eben geschildert habe, denen die Möglichkeit fehlt, ihren astralischen Leib umzuändern — denn die Geistigkeit fehlt ihnen, es arbeitet kein Ich an ihrem astralischen Leib -, so muß dieser astralische Leib, der aber doch die Summe der Seelenerlebnisse ist, die eben ein astralischer Leib haben kann, in einer materiellen Gestalt zum Ausdruck kommen. Diese materielle Gestalt, die eine solche nicht von einem Ich durchglühte Wesenheit hat, kann in unserer Entwickelungsphase nicht sichtbar sein in der physischen Welt, und sie ist deshalb nicht sichtbar, weil sie um einen Grad tiefer liegt als unsere sichtbare Materie. Fassen Sie das wohl, was damit gemeint ist.
[ 11 ] Now you will see that everything that exists in the material realm, with the exception of its form, is a result of what lies behind this material realm as an active force. So when we have before us beings such as those I have just described—who lack the ability to transform their astral body, since they lack spirituality and no “I” is at work on their astral body—then this astral body, which is nevertheless the sum of the soul experiences that an astral body can have, must find expression in a material form. This material form, which belongs to a being not imbued with an “I,” cannot be visible in the physical world at our current stage of development, and it is invisible precisely because it lies one degree lower than our visible matter. Please understand clearly what is meant by this.
[ 12 ] Wenn Sie sich klarmachen wollen, was Ihren physischen Leib ausmacht, so sagen Sie: Den physischen Leib kann man sehen. - Den Ätherleib können Sie nicht sehen, weil er eine Stufe höher liegt mit seiner Substantialität. Den astralischen Leib können Sie auch nicht sehen, weil er wieder eine Stufe höher liegt als der Ätherleib. Aber es liegt nun nicht nur Substantialität oberhalb, sondern auch unter der physischen Materie, und die kann auch wieder nicht gesehen werden, weil von aller Materie nur ein mittleres Streifband sichtbar ist, gerade das, was die physische Materie ausmacht, die mit den physischen Augen gesehen wird. Und geradeso wie sich nach oben das Substantielle fortsetzt in der physischen Grundlage des Ätherischen, des Astralen, so setzt es sich nach unten fort und wird da wiederum unsichtbar. Und jetzt, nachdem wir uns die Gliederung des Menschen vor Augen gestellt haben, werden wir uns auch die Gliederung dieser anderen Wesenheiten vorstellen können.
[ 12 ] If you want to understand what constitutes your physical body, say this: The physical body can be seen. — You cannot see the etheric body because it is one level higher in terms of its substantiality. You cannot see the astral body either, because it, in turn, is one level higher than the etheric body. But there is not only substance above physical matter, but also below it, and this, too, cannot be seen, because only a narrow band in the middle of all matter is visible—precisely that which constitutes physical matter, which is seen with the physical eyes. And just as the substantial continues upward into the physical foundation of the etheric and the astral, so it continues downward and becomes invisible there once again. And now that we have visualized the structure of the human being, we will also be able to imagine the structure of these other beings.
[ 13 ] Wir haben gesehen, daß der Mensch, wenn wir ihn von unten betrachten, als erstes seinen physischen Leib hat, dann seinen Ätherleib, seinen astralischen Leib und als viertes sein Ich. Die Wesenheiten, die wir nunmehr als Elementarwesen bezeichnen, denen fehlt das Ich, und darum fehlt ihnen auch die Verantwortlichkeit. Sie haben dafür ein Prinzip unter dem physischen Leibe ausgebildet. Nennen Sie es meinetwillen «minus eins». Bei ihnen sind also die Prinzipien drei, zwei, eins und minus eins ausgebildet. Wir können nun aber noch weitergehen. Es gibt nicht nur Wesenheiten, die mit dem astralischen Leib anfangen und dazu noch minus eins ausgebildet haben, sondern auch solche Wesenheiten, welche bei zwei anfangen, die nur das Prinzip des Ätherleibes haben, dann das Prinzip des physischen Leibes, dann minus eins und auch noch minus zwei. Und endlich haben wir Wesenheiten, die als höchstes Prinzip das haben, was des Menschen unterstes Prinzip ist; die fangen an mit eins, haben dann minus eins, minus zwei und minus drei ausgebildet. Wir können uns noch einen deutlicheren Begriff machen, warum diese Wesenheiten nicht sichtbar sind. Denn Sie könnten einwenden: Wenn sie einen physischen Leib haben, müßten sie doch sichtbar sein. - Wenn die höheren Glieder des Menschen nicht wären, wenn der Mensch bloß einen physischen Leib hätte, würde dieser ganz anders aussehen. Wenn der Mensch stirbt, ist der physische Leib allein; dann zerbröckelt er aber, löst sich auf, zerstiebt in alle möglichen Atome. Das ist seine natürliche Gestalt. Daß er so ist, wie Sie ihn heute kennen, rührt davon her, daß er von oben durchdrungen ist vom Ich, astralischen Leib und Ätherleib. Gewiß haben die Wesenheiten, die wir Gnomen oder Kobolde nennen, einen physischen Leib, aber ihnen fehlt Ich, astralischer Leib und Ätherleib. Es sind gerade diese Wesenheiten, die den physischen Leib als höchstes haben, die wir als Gnomen bezeichnen. Sie haben drei Prinzipien, die unter dem physischen Leib liegen, die da bewirken, daß ihr physischer Leib viel weniger sichtbar sein kann als der physische Leib des Menschen. Die unter dem physischen Plan gelegenen Kräfte dieser Wesenheiten machen es, daß auch das, was das Prinzip des physischen Leibes ist, nie für gewöhnliche Augen physisch sichtbar sein kann. Sollen sie eine annähernd physische Materie haben, so können sie diese nur haben unter einem gewaltigen Druck, wie es geschieht, wenn die äußere Materie sie zusammenpreßt. Dann wird ihre Leiblichkeit so zusammengepreßt, daß sie in großer Menge zusammengekauert beieinandersitzen und sich entwickeln auf eine so greuliche Art, wie ich es vorhin geschildert habe. Im allgemeinen ist der Prozeß, der für sie eintritt, wenn Sie den äußeren Druck von ihnen wegnehmen, ein Auflösungsprozeß, der mit ungeheurer Schnelligkeit vor sich geht. Der gleiche Prozeß, den Sie beim Menschen nach dem Tode wahrnehmen können, vollzieht sich bei ihnen mit einer ungeheuren Schnelligkeit, wenn Sie das Erdreich hinwegnehmen. Daher können sie niemals sichtbar werden, auch wenn sie einen physischen Leib haben. Für den, der durch diese physische Erde durchschauen kann, haben sie einen kleinen physischen Leib. Dieser physische Leib, den sie dem Prinzip der Kraft nach haben, hat allerdings in sich etwas, was in seiner Struktur, in seiner Organisation ähnlich ist dem menschlichen Denkwerkzeug, dem menschlichen Werkzeug der Intelligenz. Nicht mit Unrecht bilden daher die, welche aus einem gewissen Natursinn heraus Gnomen bilden, gerade die Köpfe besonders charakteristisch heraus. Alle die Symbole, die da gezeichnet werden, haben eine Art Wirklichkeit. Sie finden bei diesen Gnomen eine Art Intelligenz, die geradezu automatisch wirkt. Es ist wirklich so, wie wenn Sie sich Ihr Gehirn herausgenommen denken und dieses nicht durchdrungen wird von Ihren höheren Gliedern; dann wirkt das bei Ihnen auch nicht gerade im Sinne der oberen Entwickelung, sondern es wirkt der oberen Entwickelung entgegen. Daher haben wir die Wesenheiten, die wir als Gnomen bezeichnen, in dieser Weise vor uns. Wir werden dann noch Licht auf die Wesen, die tiefer stehen als der Mensch, werfen können.
[ 13 ] We have seen that, when viewed from below, human beings first have their physical body, then their etheric body, their astral body, and fourthly, their “I.” The beings we now refer to as elemental beings lack the “I,” and therefore they also lack responsibility. Instead, they have developed a principle below the physical body. Call it, if you will, “minus one.” Thus, in them the principles three, two, one, and minus one are developed. But we can go even further. There are not only beings that begin with the astral body and have also developed “minus one,” but also beings that begin at “two”—those who possess only the principle of the etheric body, then the principle of the physical body, then “minus one,” and even “minus two.” And finally, we have beings whose highest principle is what constitutes the lowest principle in humans; they begin with one, and then have developed minus one, minus two, and minus three. We can gain an even clearer understanding of why these beings are not visible. For you might object: If they have a physical body, they ought to be visible. — If the higher members of the human being did not exist, if the human being had only a physical body, it would look quite different. When a human being dies, only the physical body remains; but then it crumbles, dissolves, and scatters into all manner of atoms. That is its natural form. The fact that it is as you know it today stems from the fact that it is permeated from above by the ego, the astral body, and the etheric body. Certainly, the beings we call gnomes or goblins have a physical body, but they lack the I, the astral body, and the etheric body. It is precisely these beings, for whom the physical body is the highest form, that we designate as gnomes. They have three principles lying beneath the physical body, which cause their physical body to be far less visible than that of a human being. The forces of these beings that lie below the physical plane ensure that even the principle of the physical body can never be physically visible to ordinary eyes. If they are to possess matter that is even approximately physical, they can do so only under immense pressure, as occurs when external matter compresses them. Then their physical form is compressed to such an extent that they huddle together in great numbers and develop in the gruesome manner I described earlier. In general, the process that occurs for them when you remove the external pressure is one of dissolution, which takes place with tremendous speed. The same process that you can observe in humans after death takes place in them with tremendous speed when you remove the earth. Therefore, they can never become visible, even though they have a physical body. To those who can see through this physical earth, they have a small physical body. This physical body, which they possess by virtue of the principle of force, does, however, contain something that, in its structure and organization, is similar to the human instrument of thought, the human instrument of intelligence. It is therefore not without reason that those who, out of a certain sense of nature, depict gnomes, emphasize their heads as particularly characteristic. All the symbols drawn there possess a kind of reality. In these gnomes, you find a kind of intelligence that operates almost automatically. It is truly as if you were to imagine removing your brain and this brain were not permeated by your higher faculties; then it would not function in you in the sense of higher development, but rather would work against higher development. That is why we perceive the beings we call gnomes in this way. We will then be able to shed light on the beings that stand lower than human beings.
[ 14 ] Jetzt müssen wir uns erst einmal, weil das mit der tieferen Aufgabe, die uns obliegt, zusammenhängt, einen Begriff machen, wie eigentlich solche Wesenheiten im Laufe der Entwickelung entstanden. Diese Frage hängt nicht nur mit der vergangenen Evolution zusammen, sondern auch gerade mit der zukünftigen. Das ist das Wesentliche. Um das kennenzulernen, wollen wir ein wenig die Entwickelung des Menschen betrachten. Wir wissen, wie der Mensch fortschreitet von Verkörperung zu Verkörperung. Wir wissen, daß er in eine jede neue Inkarnation sich die Früchte der vorhergehenden Inkarnationen mit hineinbringt. Auf diese Weise ist der Mensch für jede neue Inkarnation selbst mitschöpferisch sowohl für seine Form wie auch für seine Fähigkeiten wie für sein Schicksal. Was er der Außenwelt als seine Taten eingegraben hat, kommt ihm zurück als sein Schicksal; was er in seinen früheren Leben sich selber eingegraben hat, kommt ihm zurück als seine Fähigkeiten und seine Talente. So ist er mitschöpferisch sowohl an seinem äußeren Schicksal wie auch an seiner inneren Organisation. Nun fragen wir uns: Woher stammt denn das, was uns auf eine vollkommenere Stufe bringt? - Denn gegen frühere Menschheitszustände steht jeder heutige Durchschnittsmensch auf einer höheren Stufe in dieser Beziehung. Was in uns immer höhere Vollkommenheitsgrade bewirkt, das ist das, was wir uns selbst angeeignet haben in unserem Fortschreiten von Inkarnation zu Inkarnation. Wir nehmen nicht umsonst die Welt wahr, sehen nicht umsonst mit unseren Augen, hören nicht umsonst durch unsere Ohren, sondern wir eignen uns in jeder Inkarnation gewisse Früchte des Lebens an. Die nehmen wir nach dem Tode mit, und was darin wirksam ist, das bildet die Keimkräfte, die beim Aufbau und Ausbau in der nächsten Inkarnation mitwirken.
[ 14 ] Now, since this is connected to the deeper task that lies before us, we must first gain an understanding of how such beings actually came into being in the course of evolution. This question is related not only to past evolution but also, and in particular, to future evolution. That is the essential point. To understand this, let us consider human evolution a little. We know how human beings progress from one incarnation to the next. We know that into each new incarnation, they bring with them the fruits of their previous incarnations. In this way, in every new incarnation, human beings are co-creators of their own form, abilities, and destiny. What they have imprinted on the external world through their actions returns to them as their destiny; what they have imprinted within themselves in their past lives returns to them as their abilities and talents. Thus, they are co-creators of both their external destiny and their inner constitution. Now let us ask ourselves: Where does that which elevates us to a more perfect level come from?—For compared to earlier stages of human development, every average person today stands on a higher level in this regard. What brings about ever-higher degrees of perfection within us is that which we have acquired for ourselves in our progression from incarnation to incarnation. We do not perceive the world in vain, nor do we see with our eyes or hear through our ears in vain; rather, in every incarnation we acquire certain fruits of life. We take these with us after death, and what is active within them forms the seed forces that contribute to our development and growth in the next incarnation.
[ 15 ] Nun kann verschiedenes eintreten. Es kann das Zünglein der Waage nach der einen Seite und auch nach der anderen Seite ausschlagen. Der ideale Zustand wäre doch der, daß der Mensch in jeder Inkarnation sein Leben ganz ordentlich benutzen würde, daß er nichts, was er erfahren kann, was er erleben kann und was Früchte tragen kann für die folgenden Inkarnationen, unbenützt ließe, sondern daß er alles mitnähme, was er sich früher angeeignet hat. Das geschieht aber in der Regel nicht. Nach der einen Seite oder nach der anderen Seite artet der Mensch aus. Entweder er benützt sein Leben nicht ordentlich, um alles zu holen, was für ihn zu holen wäre. Dann bleiben gewisse Kräfte unbenützt, und er bringt weniger mit in seine neue Inkarnation, als er mitbringen könnte. Oder aber er dringt zu tief in seine Organisation ein, er verwächst zu sehr mit seiner Inkarnation, mit seiner Körperlichkeit. Es gibt ja zwei Arten von Menschen: die einen möchten gern ganz im Geiste leben, nicht ganz heruntersteigen bis zu ihrer Körperlichkeit. Solche Menschen werden von den Alltagsnaturen Schwärmer, Träumer und so weiter genannt. Und es gibt andere, die steigen zu tief hinunter in ihre Körperlichkeit; sie benützen nicht nur das, was zu holen ist, sondern sie verwachsen mit ihrer Inkarnation. Es ist ihnen sympathisch, es ist ihnen lieb, mit der Inkarnation zusammenzuwachsen. Sie bewahren sich nicht das, was fortgeht von Inkarnation zu Inkarnation. Sie lassen es untersinken in das, was doch nur das Werkzeug für den ewigen Wesenskern des Menschen sein soll.
[ 15 ] Now, various things can happen. The scales can tip in one direction or the other. The ideal situation would be for a person to make full use of their life in every incarnation—not to leave anything unused that they can experience, that they can go through, and that can bear fruit for subsequent incarnations, but rather to carry forward everything they have previously acquired. However, this does not usually happen. A person veers off in one direction or the other. Either they do not use their life properly to gain everything that is available to them. Then certain powers remain unused, and they bring less with them into their new incarnation than they could. Or, on the other hand, they delve too deeply into their physical constitution; they become too entwined with their incarnation, with their physicality. There are, after all, two kinds of people: some would like to live entirely in the spirit, without descending all the way down to their physicality. Such people are called dreamers, fantasists, and so on by those of an everyday disposition. And there are others who descend too deeply into their physicality; they not only take what is to be gained, but they become too entangled with their incarnation. They find it appealing; they love to grow together with their incarnation. They do not preserve what passes from incarnation to incarnation. They allow it to sink into what is, after all, meant to be only the instrument for the eternal core of the human being.
[ 16 ] Ich habe schon einmal darauf aufmerksam gemacht, daß es einen wichtigen Mythos, eine wichtige Sage gibt, die vor unsere Seele hinstellt, was diejenigen Menschen erleben können, die zu tief hinuntersteigen in das Zeitliche und Vergängliche einer Inkarnation. Wenn wir es uns extrem denken, können wir es uns so vor unsere Seele stellen: Wir können uns einen Menschen denken, der da sagt: Ach, was geht mich das an, was ich alles in meinem ewigen Wesenskern hinübertrage in eine andere Inkarnation. Ich will hier mit dieser Inkarnation verwachsen sein, die gefällt mir, die ist mir recht, und was später werden soll, das kümmert mich nicht weiter. - Wozu würde das führen, wenn sich diese Gesinnung radikal ausbildete? Es führt zu einem solchen Charakter, der da sitzt an einer Wegesecke, und vorüber geht einer der großen Führer, die die Wege weisen für die Menschheit. Wer aber so nichts wissen will für die Zukunft, der stößt einen solchen Lehrer, einen solchen großen Menschenführer zurück: Nichts will ich von dir wissen, der du meinen Wesenskern in künftigen Inkarnationen dahin führen willst, wo die Menschheit vervollkommnet sein wird. Ich will verwachsen mit der gegenwärtigen Gestalt, die ich jetzt habe! — Ein solcher Mensch, der einen solchen Menschheitsführer zurückweist, wird wiedererscheinen in derselben Gestalt. Und wenn dieselbe Gesinnung dann wieder ebenso in ihm ist, so wird er auch in der folgenden Inkarnation die Menschheitsführer von sich weisen, und er wird immer wieder in derselben Gestalt erscheinen. Und wenn andere Menschen, welche auf die großen Führer der Menschheit hören und die Seele mit dem ewigen Wesenskern bewahren, in einer vorgeschrittenen Rasse wiedererscheinen, so wird der, der von dem großen Lehrer nichts hat wissen wollen, der den großen Menschheitsführer von sich stößt, immer in derselben Rasse wiedererscheinen, weil er nur die eine Gestalt hat ausbilden können. Das ist die tiefere Idee des Ahasver, der immer in derselben Gestalt wiederkehren muß, weil er die Hand des größten Führers, des Christus, von sich gewiesen hat. So ist die Möglichkeit für den Menschen vorhanden, mit dem Wesen einer Inkarnation zu verwachsen, den Menschheitsführer von sich zu stoßen, oder aber die Wandlung durchzumachen zu höheren Rassen, zu immer höherer Vervollkommnung. Rassen würden gar nicht dekadent werden, gar nicht untergehen, wenn es nicht Seelen gäbe, die nicht weiterrücken können und nicht weiterrücken wollen zu einer höheren Rassenform. Schauen Sie hin auf Rassen, die sich erhalten haben aus früheren Zeiten: Sie sind bloß deshalb da, weil da Seelen nicht höhersteigen konnten. Ich kann heute nicht weiter darüber sprechen, was damit gemeint ist, daß der Mensch «mit der Rasse verwächst». Im Laufe der Erdentwickelung ist eine ganze Reihe von Rassen entstanden und in Dekadenz geraten. Denken Sie zurück an die atlantischen Zeiten. Die Atlantier sind vorgeschritten durch die Rassen hindurch; die Rassen sind verschwunden, aber die Menschenseelen sind übergegangen in andere, höhere Rassen. Für die aber, die stehenbleiben wollen, die mit der Rasse verwachsen wollen, gibt es die Möglichkeit, daß sie «durch ihre eigene Schwere» heruntersteigen und aufgehen im Materiellen. Sechzehn Möglichkeiten gibt es, mit der Rasse zu verwachsen. Man nennt sie die «sechzehn Wege des Verderbens». Durch das Vorwärtsschreiten aber wird der Mensch zu immer höheren und höheren Stufen aufsteigen können.
[ 16 ] I have already pointed out that there is an important myth, an important legend, that presents to our soul what those people may experience who descend too deeply into the temporal and transitory nature of an incarnation. If we take this to its extreme, we can picture it in our minds as follows: We can imagine a person who says: “Oh, what does it matter to me what I carry over from my eternal core of being into another incarnation? I want to be fully immersed in this incarnation—I like it, it suits me—and I don’t care what happens later.”—Where would this lead if such an attitude were to develop to its extreme? It would lead to a character who sits at a crossroads, and one of the great leaders who point the way for humanity passes by. But whoever wants to know nothing about the future rejects such a teacher, such a great leader of humanity: “I want nothing to do with you, who want to guide my essential core in future incarnations to where humanity will be perfected.” I want to remain fused with the present form I have now!”—Such a person, who rejects such a guide of humanity, will reappear in the same form. And if that same attitude is still within him, he will also reject the guides of humanity in his next incarnation, and he will appear again and again in the same form. And when other people—who listen to the great leaders of humanity and preserve the soul with its eternal core—reappear in an advanced race, the one who has refused to know anything of the great Teacher, who pushes the great leader of humanity away, will always reappear in the same race, because he has been able to develop only that one form. This is the deeper idea behind Ahasver, who must always return in the same form because he has rejected the hand of the greatest Guide, the Christ. Thus, the possibility exists for human beings to become fused with the essence of an incarnation, to reject the Guide of humanity, or to undergo the transformation toward higher races and ever greater perfection. Races would not become decadent at all, would not perish at all, if there were not souls who cannot and do not want to advance to a higher racial form. Look at races that have persisted from earlier times: they exist solely because there were souls who could not ascend to a higher level. I cannot speak further today about what is meant by the human being “becoming one with the race.” In the course of Earth’s evolution, a whole series of races has arisen and fallen into decadence. Think back to the Atlantean era. The Atlanteans advanced through the races; the races disappeared, but the human souls passed over into other, higher races. For those, however, who wish to remain stagnant—who wish to become fused with the race—there is the possibility that they will descend “through their own heaviness” and be absorbed into the material world. There are sixteen ways to become fused with the race. These are called the “sixteen paths of ruin.” By moving forward, however, human beings will be able to ascend to ever higher and higher levels.
[ 17 ] So sehen wir, wie es tatsächlich möglich ist, daß der Mensch so verwächst mit der einen Inkarnation, daß er sozusagen hinter der Evolution zurückbleibt. Seine anderen Seelenbrüder sind dann auf einer höheren Stufe, wenn er in einer neuen Inkarnation wiederkehrt. Er aber muß sich dann begnügen mit einer minderen Inkarnation, wie sie ihm geblieben ist von irgendeiner dekadenten Rasse. Das braucht keinem Menschen Furcht einzujagen. Für niemanden liegen heute die Wege so, daß er etwas nicht wieder einholen könnte und damit aus der Evolution herausfallen müßte. Aber wir müssen uns doch diese Möglichkeit vor die Seele rücken.
[ 17 ] Thus we see how it is indeed possible for a person to become so entwined with a single incarnation that he, so to speak, falls behind in evolution. His fellow souls are then at a higher level when he returns in a new incarnation. He, however, must then be content with a lesser incarnation, such as has been left to him by some decadent race. This need not instill fear in anyone. For no one today are the paths laid out in such a way that they could not catch up again and thus be forced to fall behind in evolution. But we must nevertheless keep this possibility in mind.
[ 18 ] Nehmen wir einmal den extremsten Fall: Ein Mensch verwächst so dicht wie möglich mit dem, was das Wesen einer Inkarnation ausmacht. Er kann es nicht gleich, denn er ist nicht stark genug, um es auf einmal zu tun, aber in einer Zeit von sechzehn Inkarnationen könnte er es tun, würde er die sechzehn Fehlwege gehen. Nehmen wir an, er könnte es, dann würde er folgendes erreichen. Die Erde mit ihren Seelen wartet nicht, sie schreitet vorwärts. Aber da das Materielle immer doch ein Ausdruck ist für ein Seelisches, so kommt ein solcher Mensch zuletzt auf einer Stufe an, wo er keine Möglichkeit mehr findet, einen Körper für sich zu bekommen, weil es tatsächlich möglich ist, daß keine Körper mehr da sind für solche Seelen, die zu sehr verwachsen sind mit der Körperlichkeit. Solche Seelen verlieren dabei die Möglichkeit, sich zu inkarnieren und finden keine andere Gelegenheit. Denken Sie, was solche Seelen verlieren, wenn es auch nur in Ausnahmefällen möglich ist, daß dieser Zustand in vollem Maße während der zukünftigen Erdentwickelung eintritt. Nur für ganz besondere Menschen würde schon während des Erdzustandes die Möglichkeit eintreten, daß sie so zum Bösen hinneigen, daß sie gar keine Möglichkeit mehr fänden, sich zu verkörpern, weil gar keine Körper mehr da wären, die für sie schlecht genug sein würden. Sie werden etwas anderes dann auch nicht haben, was der Ausdruck der normalen Entwickelung ist. Nehmen wir an, eine solche Wesenheit würde auf der Erde bleiben. Sie würde dann, wenn die Erde sich in den Jupiter verwandelt - da das Spätere immer nur das Ergebnis des Früheren ist —, auch da keine für sich geeigneten Leiber finden, denn für die Leiber, die für die untergeordneten Naturreiche da sein werden, sind solche Wesenheiten zu gut, für die Leiber, die die Menschen haben werden, sind sie zu schlecht. Das bedingt, daß sie jetzt eine leiblose Existenz für sich schaffen müssen, daß sie sich richtig abschnüren von dem Gange der Menschheitsentwickelung. Das haben sie sich dadurch verdient, daß sie das Leben nicht benützt haben. Die Welt ist um sie herum. Sie haben die Umwelt nicht benützt, um durch die Sinne ihren inneren Wesenskern zu bereichern und sich immer neue Vollkommenheiten zu schaffen. Sie schreiten mit der Weltentwickelung nicht vorwärts, sie bleiben auf einer gewissen Stufe zurück. Solche Wesenheiten, die auf einer solchen Stufe zurückbleiben, erscheinen dann in späteren Zeiträumen mit dem Charakter ungefähr des früheren Zeitraumes; denn mit dem sind sie verwachsen. Aber sie erscheinen nicht in den Formen und den Gestalten des späteren Zeitraumes, sondern in diesen späteren Zeiträumen als untergeordnete Naturgeister, wie wir sie in ähnlicher Weise vorhin geschildert haben. Das Menschengeschlecht wird in der zweiten Hälfte der Jupiterentwickelung eine ganze Anzahl solcher neuer Naturgeister liefern, denn der Mensch wird auf der Jupiterstufe das fünfte Glied seiner Wesenheit, Manas, ausgebildet haben. Die Menschen aber, welche die Gelegenheit auf der Erde nicht benutzt haben, um das fünfte Glied auszubilden, erscheinen in ihrer Entwickelung auf dem Jupiter als Naturgeister mit vier Grundteilen, mit dem vierten als dem höchsten Grundteil. Während der Mensch auf dem Jupiter fünf, vier, drei, zwei hat, haben sie als das, was äußerlich nicht Gestalt gewinnen kann, vier, drei, zwei, eins. Das würde das Schicksal derjenigen Menschen sein, welche nicht durch die Benutzung des Erdenlebens ihre höheren Grundteile nach und nach entwickelt haben. Sie werden sozusagen unsichtbar wirkende Naturgeister eines künftigen Evolutionszeitraumes sein. Mit unseren heutigen Naturgeistern ist es so ergangen in früheren Evolutionsepochen, nur daß sich das natürlich je nach Charakter der einzelnen Evolutionsepochen fortwährend ändert. Die Naturgeister auf dem Jupiter, die aus den Menschen stammen, werden schon eine gewisse moralische Verantwortlichkeit haben, da wir sie ja hier auf Erden auch haben, und dadurch werden sie sich von den Naturwesen des Erdendaseins unterscheiden.
[ 18 ] Let’s consider the most extreme case: A person becomes as closely united as possible with the very essence of an incarnation. He cannot do it immediately, because he is not strong enough to do it all at once, but over the course of sixteen incarnations he could do it, if he were to take those sixteen wrong paths. Let’s assume they could do it; then they would achieve the following. The Earth, with its souls, does not wait; it moves forward. But since the material is always an expression of the spiritual, such a person eventually reaches a stage where they can no longer find a way to obtain a body for themselves, because it is indeed possible that there will be no more bodies available for souls who have become too closely bound to physicality. In the process, such souls lose the ability to incarnate and find no other opportunity. Consider what such souls stand to lose, even if it is only in exceptional cases that this state might fully arise during the future development of the Earth. Only for very special individuals would the possibility arise, even during the Earth stage, that they might be so inclined toward evil that they would find no possibility at all of incarnating, because there would be no bodies left that would be bad enough for them. They would then have nothing else either, which is the expression of normal development. Let us suppose that such a being were to remain on Earth. When the Earth transforms into Jupiter—since what comes later is always merely the result of what came before—it would not find bodies suitable for itself there either, for such beings are too good for the bodies that will exist in the lower kingdoms of nature, and too bad for the bodies that human beings will have. This means that they must now create a disembodied existence for themselves, that they must truly sever themselves from the course of human development. They have brought this upon themselves by failing to make use of life. The world is all around them. They did not use their surroundings to enrich their inner core through the senses and to create ever-new forms of perfection for themselves. They do not advance with the development of the world; they remain behind at a certain stage. Such beings, who remain behind at this stage, then appear in later periods with a character roughly corresponding to that of the earlier period, for they have become ingrained in it. But they do not appear in the forms and shapes of the later period; rather, in these later periods they appear as subordinate nature spirits, as we have described them in a similar manner earlier. The human race will provide a whole host of such new nature spirits in the second half of Jupiter’s evolution, for by the Jupiter stage, human beings will have developed the fifth member of their being, Manas. But those human beings who did not take advantage of the opportunity on Earth to develop the fifth member will, in their evolution on Jupiter, appear as nature spirits with four fundamental parts, the fourth being the highest. While human beings on Jupiter have five, four, three, and two, these nature spirits—as beings that cannot take on an outward form—have four, three, two, and one. This would be the fate of those human beings who did not gradually develop their higher constituent parts by making use of their earthly lives. They will, so to speak, be nature spirits acting invisibly in a future epoch of evolution. This is what happened to our present-day nature spirits in earlier epochs of evolution, except that this, of course, is constantly changing depending on the character of the individual epochs of evolution. The nature spirits on Jupiter, who originate from human beings, will already possess a certain moral responsibility—since we, too, have such responsibility here on Earth—and this will distinguish them from the nature beings of earthly existence.
[ 19 ] Jetzt erinnern wir uns einmal daran, was ich gesagt habe, wodurch der Jupiter sich unterscheidet von unserer Erde. Wir haben beschrieben das Wesen der Erde als den Planeten der Liebe, im Gegensatz zu dem Wesen des Mondes, den wir den Planeten der Weisheit genannt haben. Wie sich die Liebe nach und nach hier auf der Erde entwickelt, so hat sich die Weisheit, die wir überall rings um uns herum finden, auf dem Monde entwickelt. Die Liebe ist in der niedersten Form in der lemurischen Zeit aufgesprossen und verwandelt sich in immer höheren Stufen bis zur höchsten geistigen Form der Liebe. Während des Jupiterdaseins werden die Jupiterbewohner auf die Liebe hinschauen wie die Erdenmenschen auf die Weisheit. Wenn der Erdenmensch auf die Weisheit hinblickt, die ihn umgibt, zum Beispiel auf einen Knochen des Oberschenkels, und den wunderbaren Aufbau sieht, wie sich da Balken an Balken aneinander fügt, so muß er sich sagen: Heute kann der Mensch mit der größten Ingenieurkunst noch nicht so etwas zustande bringen, was die kosmische Weisheit in einem Stück Oberschenkelknochen erreicht hat. Der ganze Erdenplanet ist auf diese Weise kristallisierte Weisheit, die sich auf dem Monde ausgebildet hat. Und ebenso bildet sich hier auf der Erde nach und nach die Liebe aus. Wie wir hier die Weisheit um uns herum in jeder Blüte bewundern, so wird der Jupiterbewohner die Liebe sich entgegenduften fühlen, die von allen Wesen ausströmt; wie zu uns die Weisheit spricht, die in die Erde hineingeheimnißt worden ist durch das alte Mondendasein.
[ 19 ] Now let us recall what I said about how Jupiter differs from our Earth. We have described the nature of the Earth as the planet of love, in contrast to the nature of the Moon, which we have called the planet of wisdom. Just as love gradually develops here on Earth, so has the wisdom we find all around us developed on the Moon. Love sprouted in its lowest form during the Lemurian era and is transforming through ever-higher stages toward the highest spiritual form of love. During the Jupiter phase, the inhabitants of Jupiter will look upon love just as Earth humans look upon wisdom. When a person on Earth looks at the wisdom that surrounds them—for example, at a thigh bone—and sees the marvelous structure, how one beam fits together with another, they must say to themselves: Even today, with the greatest engineering skill, humanity cannot yet achieve what cosmic wisdom has accomplished in a single piece of thigh bone. The entire Earth is, in this way, crystallized wisdom that took shape on the Moon. And in the same way, love is gradually taking shape here on Earth. Just as we here admire the wisdom all around us in every flower, so will the inhabitant of Jupiter feel love wafting toward him, radiating from all beings; just as wisdom speaks to us, wisdom that has been enshrined within the Earth through the ancient lunar existence.
[ 20 ] So schreitet die Erde von Stufe zu Stufe weiter. Die Erde ist der Kosmos der Liebe. Jeder planetarische Zustand hat seine besondere Aufgabe, und erst dann verstehen wir die Aufgabe einer Zeit, wenn wir uns mit dieser Erkenntnis durchdringen werden. Wie die allgemeine Weisheit unsere Erde durchwaltet, so wird den Jupiter die Liebe durchwalten. Und wie die zerstörenden Kräfte in der Weisheit herrühren von den Wesen des alten Mondes, die zurückgeblieben sind, so werden auf dem Jupiter zerstörende Kräfte der Liebe da sein, die mitten in das allgemeine Gewebe hineinversetzt werden als die häßlichen Gestalten der zurückgebliebenen Erdenwesen, die als Naturgeister mit egoistischer Liebe Liebesansprüche haben werden. Sie werden ganz gewaltige, verheerende Mächte im Jupiterdasein bilden. Das Zurückbleiben der einzelnen Menschen schafft die zerstörenden Naturgewalten. So sehen wir, wie die Welt gewoben wird sowohl in ihrem nützlichen wie in ihrem schädlichen Teil. So haben wir ein moralisches Element hineinverwoben in den Weltprozeß.
[ 20 ] Thus does the Earth advance from stage to stage. The Earth is the cosmos of love. Every planetary state has its own special task, and we will understand the task of an era only when we are imbued with this insight. Just as universal wisdom permeates our Earth, so will love permeate Jupiter. And just as the destructive forces in wisdom stem from the beings of the old Moon who have remained behind, so too will there be destructive forces of love on Jupiter, which will be placed right in the midst of the universal fabric as the ugly forms of the Earth beings who have remained behind—beings who, as nature spirits with selfish love, will make demands for love. They will form truly immense, devastating forces within Jupiter’s existence. The lagging behind of individual human beings creates the destructive forces of nature. Thus we see how the world is woven, both in its beneficial and its harmful aspects. Thus we have a moral element woven into the world process.
| Physischer Leib und darüber | darunter | |
|---|---|---|
| Gnomen | 1 | 3 |
| Undinen | 2 | 2 |
| Sylphen | 3 | 1 |
| Salamanders | 4 | 0 |
| Physical Body and Above | Below | |
|---|---|---|
| Gnomes | 1 | 3 |
| Undines | 2 | 2 |
| Sylphs | 3 | 1 |
| Salamanders | 4 | 0 |
[ 21 ] Alle Naturgeister, die so gestaltet sind, wie unser Schema es zeigt, daß sie ein Glied vom Menschen und drei Glieder unter dem Menschen haben, sind diejenigen, die wir als «Gnomen» bezeichnen, die, welche «Undinen» genannt werden, haben zwei Glieder unter dem Menschen, und die «Sylphen» haben drei Glieder vom Menschen und ein Glied unter dem Menschen. Die sind alle zurückgeblieben in früheren planetarischen Zeiten. Sie haben es zu einem Geist, der heute schon beim Menschen in der Entfaltung ist, nicht gebracht. Sie stehen unter dem Menschen, sie sind «untergeistig» und bestehen nur aus Leib und Seele. Es sind zweigliedrige Wesenheiten und wir nennen sie Gnomen, Undinen und Sylphen. Nun werden Sie mich fragen, wenn Sie den Namen «Salamander» hören, woher kommen denn diese?
[ 21 ] All nature spirits that are structured as shown in our diagram—that is, having one limb above the human level and three limbs below it—are those we call “gnomes”; those called “undines” have two limbs below the human level; and the “sylphs” have three limbs above the human level and one limb below it. They all remained behind in earlier planetary epochs. They did not attain the level of a spirit that is already unfolding in human beings today. They stand below human beings; they are “sub-spiritual” and consist only of body and soul. They are two-part beings, and we call them gnomes, undines, and sylphs. Now, when you hear the name “salamander,” you will ask me, where do these come from?
[ 22 ] Gnomen, Undinen und Sylphen sind zurückgebliebene Wesenheiten aus früheren Erdzuständen. Die Salamander sind in einer gewissen Weise dadurch entstanden, daß sie teilweise, aber eben nur teilweise, das vierte Prinzip ausgebildet haben, daß sie aber nicht so weit gekommen sind, daß sie eine menschliche Gestalt annehmen konnten. Woher kommen denn nun die Salamander? Das will ich Ihnen noch zum Schluß klarmachen. Denn wenn Sie diese vierte Art von Wesenheiten verstehen, werden Sie viele von den Geheimnissen der uns umgebenden Natur verstehen.
[ 22 ] Gnomes, Undines, and Sylphs are entities that have remained behind from earlier stages of the Earth’s development. The Salamanders came into being, in a certain sense, because they developed the fourth principle—but only partially—and did not progress far enough to be able to assume a human form. So where do the salamanders come from? I would like to clarify this for you as we conclude. For if you understand this fourth type of being, you will understand many of the mysteries of the nature that surrounds us.
[ 23 ] Wenn wir den Menschen zurückverfolgen in der Evolution, so kommen wir zu immer geistigeren und geistigeren Formen. Wir wissen, daß die einzelnen Tiergattungen nach und nach herausgesetzt sind wie die zurückgebliebenen Brüder der menschlichen fortschreitenden Evolution, die auf früheren Stufen stehengeblieben sind. Dadurch ist der Mensch so hoch gekommen, daß er am spätesten mit seinem physischen Wesen herausgekommen ist. Die anderen Wesen sind so geworden, weil sie nicht haben warten können, weil sie sich früher in die physische Inkarnation hineingedrängt haben. Die Tiere haben Gruppenseelen; die sind allerdings etwas, was nur auf dem Astralplan existiert, was aber hineinarbeitet in die physische Welt. Dasjenige, was der Mond unserer Evolution gegeben hat, die Weisheit, sehen wir durch die Gruppenseelen in den Tierformen in der umfassendsten Weise im Tierreich ausgebreitet. Der Mensch darf sich nicht allein die Weisheit zuschreiben. Er schafft mit ihr wohl seine Kultur, aber in einem viel stärkeren Maße ist die Weisheit in dem ganzen Erdenplaneten vorhanden. Ein Mensch, der stolz ist auf die Menschheit, kann sagen: Wie weit hat es der Mensch in der Weisheit gebracht. Die neuen Erfindungen geben Zeugnis davon. - Wie wird heute selbst schon dem Schüler in der Schule das aufgezählt, was alles die Weisheit des Menschen zustande gebracht hat! Unter dem, was man aufzählt, werden Sie auch das Papier finden. Gewiß ist das Papier eine Errungenschaft der menschlichen Weisheit, aber die Wespe konnte das Papier schon viel früher machen! Das Wespennest ist ganz genau aus demselben Stoff aufgebaut wie das richtige Papier. Es ist gerade so gemacht, nur durch den Lebensprozeß, wie das menschliche Papier. So könnten wir die ganze Natur durchgehen, und wir würden überall die waltende Weisheit finden. Wieviel früher hat das Gruppen-Ich der Wespengattung das Papier erfunden als der Mensch! Die einzelne Wespe macht das nicht, sondern die Gruppenseele.
[ 23 ] If we trace human beings back through evolution, we arrive at increasingly spiritual forms. We know that the various animal species have gradually emerged as the “left-behind brothers” of humanity’s progressive evolution, having remained at earlier stages. As a result, human beings have risen so high that they emerged with their physical being at the very end. The other beings have become what they are because they could not wait; they forced their way into physical incarnation earlier. Animals have group souls; these are, admittedly, entities that exist only on the astral plane, but they work their way into the physical world. What the Moon has given to our evolution—wisdom—we see spread throughout the animal kingdom in the most comprehensive way through the group souls in animal forms. Human beings must not claim wisdom for themselves alone. They do indeed use it to create their culture, but to a much greater extent, wisdom is present throughout the entire Earth. A person who takes pride in humanity can say: “How far has humanity come in wisdom? The new inventions bear witness to this.” — “How even schoolchildren today are taught all that human wisdom has brought about! Among the things listed, you will also find paper. Certainly, paper is an achievement of human wisdom, but the wasp was able to make paper much earlier!” A wasp nest is constructed from exactly the same material as real paper. It is made in precisely the same way—only through the life process—as human paper. We could go through all of nature in this way, and we would find prevailing wisdom everywhere. How much earlier did the group soul of the wasp species invent paper than humans did! It is not the individual wasp that does this, but the group soul.
[ 24 ] So sehen wir, wie das, was menschliche Weisheit ist, eingewoben und eingeprägt ist dem ganzen Erdenwesen. Wir könnten die Erde Stück für Stück durchgehen und würden in der Tat überall diese Weisheit finden. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt ist das Verhältnis des Tieres zu seiner Gruppenseele das, was es, wenn ich es so sagen darf, vom kosmischen Gesichtspunkt aus eigentlich sein soll. Welches ist dieses Verhältnis der Gruppenseele zu dem einzelnen Tier? Denken Sie die Gruppenseele irgendeiner Insektenart. Wenn das einzelne Insekt stirbt, ist es für die Gruppenseele gar nicht anders, als wenn Ihnen ein Haar ausfällt oder ein Nagel abgeschnitten wird. Die Tiere, die immer neu sich bilden, sind nur ausgetauschte neue Glieder der tierischen Gruppenseele. So können Sie Tierreihen weit hinauf verfolgen, und Sie werden finden, daß das, was auf dem physischen Plan ist, wie eine sich immer auflösende und wieder neu sich bildende Wolke erscheint. Es metamorphosiert sich das physische Dasein und der Gruppengeist erneuert nur das, was sich bei ihm nach unten ansetzt. Das geht bis zu einer gewissen Stufe. Dann tritt etwas Neues ein. Bei höheren Tieren — und je mehr Sie gerade zu höheren Tieren gehen, immer mehr - tritt etwas ein, was gar nicht mehr dem recht ähnlich sieht, was ich Ihnen eben beschrieben habe, Nehmen wir zum Beispiel den Affen. Der Affe nimmt von dem Gruppengeist zuviel hinunter in die einzelne Gestalt, die unten ist; und während sonst beim niederen Tier alles wieder zurückgeht in den Gruppengeist, behält der Affe, weil er zu kompliziert geworden ist, in seiner physischen Organisation etwas zurück. Da ist zuviel eingeflossen vom Gruppengeist, das kann nicht wieder zurück. Das ist der fortschreitende Gruppengeist. Er wirkt so, daß er bei den niederen Tieren ein Glied schafft; dann saugt er das ganze Wesen wieder auf, erzeugt ein neues, saugt das wieder auf und so weiter. Beim Löwen ist das auch so. Wenn Sie aber zum Beispiel einen Affen nehmen, da erzeugt die Gruppenseele den Affen, aber der Affe nimmt aus der Gruppenseele etwas heraus, das kann nicht wieder zurück. Während es beim Löwen, wenn er stirbt, so ist, daß das Physische sich auflöst und das Seelische wieder in den Gruppengeist zurückgeht, ist es beim Affen so, daß dasjenige, was er vom Gruppengeist abschnürt, nicht wieder zurück kann. Beim Menschen haben Sie das Ich so, daß es von Inkarnation zu Inkarnation geht und fähig ist, sich zu entwickeln, weil es neue Inkarnationen annehmen kann. Das haben Sie beim Affen nicht. Die Affen können aber auch nicht wieder zurück. Daher wirkt auf das naive Gemüt der Affe so sonderbar, weil er in der Wirklichkeit ein von dem Gruppengeist abgeschnürtes Wesen ist; es kann nicht mehr zum Gruppengeist zurück, aber es kann sich auch nicht selbst neu inkarnieren. Beuteltiere sind eine andere Art solcher Tiere, die etwas aus dem Gruppengeist herausreißen. Dasjenige nun, was von diesen sozusagen individuellen Tierseelen zurückbleibt, was sich aber auch nicht wieder inkarnieren kann, das ist der wahre Ursprung einer vierten Gruppe von Elementargeistern. Das sind abgeschnürte Teile solcher Tiere, die nicht wieder zum Gruppengeist zurückkommen können, weil sie in der Evolution den normalen Punkt übersprungen haben. Von zahlreichen Tieren bleiben solche ichartige Wesenheiten zurück, und das sind dann die Salamander. Das ist die höchste Form der Naturgeister, denn sie ist ich-artig.
[ 24 ] Thus we see how human wisdom is woven into and imprinted upon the entire being of the Earth. We could examine the Earth piece by piece and would indeed find this wisdom everywhere. But only up to a certain point is the relationship of the animal to its group soul what it is, if I may put it that way, actually meant to be from a cosmic point of view. What is this relationship of the group soul to the individual animal? Consider the group soul of any species of insect. When an individual insect dies, it is no different for the group soul than when a hair falls out of your head or a fingernail is cut off. The animals that are constantly being formed anew are merely new members replacing the old ones in the animal group soul. In this way, you can trace animal lineages far back, and you will find that what exists on the physical plane appears like a cloud that is constantly dissolving and reforming. Physical existence undergoes metamorphosis, and the group spirit merely renews what settles down from it. This continues up to a certain level. Then something new emerges. In higher animals—and the higher you go among them, the more this is the case—something emerges that no longer resembles what I have just described to you. Take the monkey, for example. The monkey takes too much from the group spirit down into the individual form that is below; and whereas in lower animals everything returns to the group spirit, the monkey—because it has become too complex—retains something within its physical organization. Too much has flowed in from the group spirit; it cannot go back. This is the progressive group spirit. It works in such a way that it creates a link among the lower animals; then it absorbs the entire being again, creates a new one, absorbs that again, and so on. This is also the case with the lion. But if you take a monkey, for example, the group soul creates the monkey, but the monkey draws something out of the group soul that cannot be returned. Whereas with the lion, when it dies, the physical body dissolves and the soul returns to the group spirit, with the monkey, what it severs from the group spirit cannot return. In humans, the “I” passes from incarnation to incarnation and is capable of developing because it can take on new incarnations. This is not the case with the monkey. Monkeys, however, cannot return either. This is why the monkey seems so strange to the naive mind, because in reality it is a being severed from the group spirit; it can no longer return to the group spirit, nor can it reincarnate itself. Marsupials are another type of such animals that tear something away from the group spirit. What remains of these, so to speak, individual animal souls—which, however, cannot reincarnate either—is the true origin of a fourth group of elemental spirits. These are severed parts of such animals that cannot return to the group spirit because they have skipped the normal stage in evolution. Such ego-like entities remain from numerous animals, and these are the salamanders. This is the highest form of nature spirits, for it is ego-like.
[ 25 ] Damit habe ich Sie in die Natur einer Reihe von Wesenheiten eingeführt, die wir immer genauer und genauer kennenlernen werden. Jetzt haben wir nur die Art und den Grund ihres Daseins und ihren Zusammenhang kennengelernt. Aber sie wirken in unserer Welt, und ihre Offenbarungen können wahrgenommen werden. Heute wollen wir uns weiter einen Begriff verschaffen von diesen sogenannten Elementargeistern. Diese Salamander kommen auch heute schon — das darf durchaus behauptet werden — in einer merkwürdigen Art zustande, wenn gewisse besonders niedriggeartete Menschennaturen, die sich aber durchaus weiter inkarnieren, einen Teil ihrer niedrigen Natur zurücklassen. Das sind besonders schlimme Elemente, diese zurückgebliebenen Naturen gewisser niederer Menschen in unserer Evolution, diese also teilweise ausgesonderten Menschennaturen, die als eine Art solcher Naturgeister geblieben sind und unser Dasein durchsetzen. Und vieles, was unseren geistigen Raum durchsetzt, was auf eine merkwürdige Art dem Menschen wahrnehmbar wird - wovon Sie sich nichts träumen lassen, nicht einmal, daß es da ist —, zeigt sich nur zu sehr in seinen Offenbarungen. Diese geistigen Wesenheiten haben alle eine teilweise Verwandtschaft mit dem Menschen, und sie greifen ein in die menschliche Evolution, wenn auch zumeist in störender Weise. Manche schlimme Kulturerscheinung, die heute als natürlich erscheint, wird erst dann für die Menschen erklärlich werden, wenn sie wissen, mit welchen störenden, retardierenden Kräften sie es zu tun haben. Die Wirkungen werden sich ausleben in manchen Dekadenzerscheinungen in unserer Kultur. Nur weil das durchaus gesehen wird von denen, die die Zeichen der Zeit zu deuten wissen, ist unsere Theosophische Gesellschaft entstanden, weil nur die Erkenntnis in der Welt gesundend wirkt. Derjenige, welcher ohne Erkenntnis in der Welt steht, muß diese Dinge auf sich wirken lassen und macht sich oft allerlei phantastische Vorstellungen von ihnen. Wer Einsicht hat in die Wirksamkeiten dieser Wesenheiten, der wird erst genügend imstande sein, den Nutzen der theosophischen Bewegung zu erkennen, der wird das tief Geistige und Gesundende der theosophischen Bewegung einsehen. Sie will den Menschen frei machen von den Wesenheiten, die ihn in der Kultur zurückhalten würden. Sonst würde unsere Kultur vollständig in Dekadenz verfallen. Man wird in nächster Zeit mancherlei gräßliche Kulturerscheinungen erleben können; und auch erleben, daß die, welche sich nicht zurechtfinden können, dann diejenigen Träumer und Phantasten nennen, die solche Kulturerscheinungen richtig benennen. Immer mehr und mehr wird die Welt das Gepräge annehmen, daß man diejenigen, welche die geistige, die wahre Wirklichkeit kennen, Träumer und Phantasten nennt, während die wahren Träumer und Phantasten die sind, die die geistige Wirklichkeit für Narretei erklären. Der wahre Fortschritt unserer Kultur liegt aber darin, daß der Mensch das, was feindliche Gewalten sind, durchdringt mit Erkenntnis. Und Erkenntnis ist das, was aus der theosophischen Geistesströmung den Spruch bewahrheitet, den auch der Führer des christlichen Lebens den Seinigen zugerufen hat: «Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!» Aber nur eine Wahrheit, die auch die volle und wahre Wirklichkeit umfaßt, kann eine solche sein, die auch den Menschen voll und ganz frei machen wird.
[ 25 ] I have thus introduced you to the nature of a series of beings whom we will come to know with ever greater precision. So far, we have only learned about the nature and purpose of their existence and their interrelationships. But they are active in our world, and their manifestations can be perceived. Today we want to gain a further understanding of these so-called elemental spirits. These salamanders already come into being today—and this can certainly be asserted—in a remarkable way when certain particularly low-natured human beings, who nevertheless continue to incarnate, leave behind a part of their low nature. These are particularly evil elements—the nature left behind by certain lower human beings in our evolution, these human natures that have been partially set aside and have remained as a kind of nature spirit, permeating our existence. And much of what permeates our spiritual realm—which becomes perceptible to human beings in a strange way, though you would never dream it existed, not even that it is there—manifests itself all too clearly in its revelations. These spiritual beings all share a partial kinship with human beings, and they intervene in human evolution, albeit mostly in a disruptive manner. Many negative cultural phenomena that seem natural today will only become understandable to people once they realize what disruptive, retarding forces they are dealing with. The effects will play themselves out in various manifestations of decadence in our culture. It is precisely because this is clearly recognized by those who know how to interpret the signs of the times that our Theosophical Society came into being, for only knowledge has a healing effect in the world. Those who stand in the world without knowledge must allow these things to affect them and often form all sorts of fantastical notions about them. Only those who have insight into the workings of these entities will be sufficiently able to recognize the value of the Theosophical Movement; they will understand the profoundly spiritual and healing nature of the Theosophical Movement. It seeks to free humanity from the entities that would hold it back in culture. Otherwise, our culture would completely fall into decadence. In the near future, we will witness all manner of appalling cultural phenomena; and we will also see that those who cannot find their bearings will then label as dreamers and fantasists those who correctly identify such cultural phenomena. More and more, the world will take on the character of calling those who know the spiritual, the true reality, “dreamers” and “fantasts,” while the true dreamers and fantasts are those who declare spiritual reality to be folly. The true progress of our culture, however, lies in humanity penetrating what are hostile forces with knowledge. And knowledge is what, within the theosophical spiritual current, fulfills the saying that the guide of the Christian life also proclaimed to his followers: “You will know the truth, and the truth will set you free!” But only a truth that also encompasses the full and true reality can be one that will set humanity completely free.
