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The Rudolf Steiner Archive

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The Apocalypse of John
GA 104

19 June 1908, Nuremberg

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Zweiter Vortrag

Second Lecture

[ 1 ] In einer Art Einleitung haben wir gestern den Geist der Apokalypse des Johannes im allgemeinen charakterisiert. Wir versuchten einige große Richtlinien hinzustellen, durch die uns klarwerden kann, daß in dieser Apokalypse dasjenige geschildert ist, was man nennen kann eine christliche Einweihung oder eine christliche Initiation. Es wird heute meine Aufgabe sein, Ihnen das Wesen der Einweihung oder Initiation im allgemeinen darzustellen, Ihnen zu schildern, was vorgeht im Menschen, wenn er durch die Einweihung in die Lage versetzt werden soll, selber hineinzuschauen in jene geistigen Welten, die hinter den sinnlichen Welten liegen, und es wird ferner meine Aufgabe sein, in einigen größeren Zügen zu schildern, welcher Art die Erlebnisse innerhalb der Einweihung sind. Denn nur dadurch, daß wir uns ein wenig genauer einlassen auf das Wesen der Einweihung, nur dadurch können wir diese bedeutende religiöse Urkunde der Apokalypse nach und nach zu unserem Verständnis bringen.

[ 1 ] In a sort of introduction yesterday, we outlined the general character of the Book of Revelation. We attempted to set forth some broad guidelines that would help us understand that this Book of Revelation describes what might be called a Christian initiation. Today, my task will be to present to you the nature of initiation in general, to describe to you what takes place within a person when, through initiation, they are to be enabled to look for themselves into those spiritual worlds that lie beyond the sensory worlds, and it will also be my task to describe, in broad strokes, the nature of the experiences that occur during initiation. For only by delving a little more deeply into the nature of initiation can we gradually come to understand this significant religious document, the Book of Revelation.

[ 2 ] Zunächst müssen wir noch einmal die beiden Bewußtseinszustände des Menschen genau betrachten, also jenen Bewußtseinszustand, der vom Morgen, wenn der Mensch aufwacht, dauert bis zum Abend, wenn er einschläft, und den anderen Bewußtseinszustand, der mit dem Einschlafen beginnt und mit dem Aufwachen endigt. Wir haben uns oft vor die Seele geführt, daß der Mensch, so wie er uns in seiner heutigen Gestalt entgegentritt, zunächst eine vierfache Wesenheit ist, daß er besteht aus dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem astralischen Leib und dem Ich. In der äußeren Form erscheinen dem hellsehenden Bewußtsein diese vier Glieder so, daß zunächst, wie eine Art Kern, in der Mitte der physische Menschenleib ist. Lassen Sie uns nur ganz schematisch die Sache vor unsere Augen stellen (es wird gezeichnet). Dieser physische Leib ist durchdrungen während des Tages von dem sogenannten Ätherleib, der nur ganz wenig, zunächst um den Kopf herum, wie ein heller Lichtschein hervorragt, der aber den Kopf ganz durchdringt. Weiter nach unten wird der Äther- oder Lebensleib immer nebelhafter und undeutlicher, und je mehr wir uns den unteren Gliedern des Menschen nähern, desto weniger zeigt er die Form des physischen Leibes in so strengem Sinne.

[ 2 ] First, we must once again take a close look at the two states of human consciousness: the state of consciousness that lasts from morning, when a person wakes up, until evening, when they fall asleep, and the other state of consciousness that begins when a person falls asleep and ends when they wake up. We have often brought to the soul’s attention that the human being, as he appears to us in his present form, is first and foremost a fourfold being, consisting of the physical body, the etheric body, the astral body, and the I. To the clairvoyant consciousness, these four members appear in the outer form such that, first of all, the physical human body is at the center, like a kind of core. Let us visualize this very schematically (a drawing is made). During the day, this physical body is permeated by the so-called etheric body, which at first protrudes only very slightly—primarily around the head—like a bright glow, yet completely permeates the head. Further down, the etheric or life body becomes increasingly misty and indistinct, and the closer we approach the lower parts of the human being, the less it takes on the form of the physical body in the strict sense.

[ 3 ] Diese zwei Glieder der menschlichen Wesenheit sind nun wiederum bei Tage eingehüllt von dem, was wir den astralischen Leib nennen, der nach allen Seiten wie ein Ellipsoid, wie eine Eiform herausragt und in seiner Grundform leuchtende Strahlen hat, die eigentlich so aussehen, wie wenn sie von außen nach innen laufen und von außen nach innen den Menschen durchdringen würden. In diesen Astralleib sind hineingezeichnet eine Unsumme von verschiedenerlei Figuren, alle möglichen Arten von Linien und Strahlen, manche blitzartig, manche in sonderbaren Windungen. Das alles umgibt in den mannigfaltigsten Lichterscheinungen den Menschen. Der astralische Leib ist der Ausdruck seiner Leidenschaften, seiner Instinkte, Triebe und Begierden, aber auch aller seiner Gedanken und Vorstellungen. In diesem astralischen Leib sieht das hellseherische Bewußtsein alles abgebildet, was man seelische Erlebnisse nennt, von dem niedersten Triebe an bis hinauf zum höchsten sittlichen Ideale. Und dann haben wir das vierte Glied der menschlichen Wesenheit, das man so zeichnen möchte, als ob etwas Strahlen hereinsendet an den Punkt, der etwa einen Zentimeter hinter der Stirne liegt. Das würde die schematische Darstellung des viergliedrigen Menschen sein. Wir werden im Laufe dieser Vorträge sehen, wie sich die einzelnen Teile im Ganzen ausnehmen.

[ 3 ] These two aspects of the human being are, in turn, enveloped during the day by what we call the astral body, which protrudes in all directions like an ellipsoid or an egg shape and, in its basic form, has luminous rays that actually look as if they were running from the outside in and penetrating the human being from the outside in. Etched into this astral body are a vast number of various figures, all manner of lines and rays—some like flashes of lightning, others in strange twists and turns. All of this surrounds the human being in the most diverse manifestations of light. The astral body is the expression of the human being’s passions, instincts, drives, and desires, but also of all their thoughts and ideas. In this astral body, the clairvoyant consciousness sees everything depicted that is called a soul experience, from the basest drives all the way up to the highest moral ideals. And then we have the fourth member of the human being, which one might depict as if a ray were shining into the point located about one centimeter behind the forehead. That would be the schematic representation of the fourfold human being. In the course of these lectures, we will see how the individual parts appear within the whole.

[ 4 ] Das also ist der Mensch während des Tages, vom Morgen, wenn er aufwacht, bis zum Abend, wenn er einschläft. Abends nun, wenn er einschläft, bleiben im Bette liegen der physische und der Ätherleib, und es zeigt sich eine Art Herausströmen dessen, was wir als den astralischen Leib bezeichnet haben. Das «Herausströmen» ist etwas ungenau ausgedrückt. Eigentlich ist es, wie wenn eine Art Nebel sich bildete, so daß wir also in der Nacht den aus dem physischen und ätherischen Leib herausgegangenen astralischen Leib wie eine Art von spiraligem Nebel um den Menschen herum sehen, währenddem das vierte Glied der menschlichen Wesenheit nach der einen Seite hin fast ganz verschwindet, das heißt ins Unbestimmte verläuft. Der nach unten verlaufende Teil des Astralleibes ist nur sehr schwach zu sehen, der obere Teil wird als der herausgetretene astralische Leib angesprochen.

[ 4 ] This, then, is the human being during the day, from the morning, when he wakes up, until the evening, when he falls asleep. In the evening, when he falls asleep, the physical and etheric bodies remain in bed, and there is a kind of “outflow” of what we have called the astral body. The term “flowing out” is somewhat imprecise. Actually, it is as if a kind of mist were forming, so that at night we see the astral body—which has emerged from the physical and etheric bodies—as a kind of spiral mist surrounding the human being, while the fourth member of the human being almost completely disappears on one side, that is, fades into the indefinite. The part of the astral body extending downward is only very faintly visible; the upper part is referred to as the astral body that has stepped out.

[ 5 ] Nun haben wir schon gestern betont, was für den Menschen zu geschehen hat, wenn er die Einweihung empfangen soll. Wenn der Mensch sich nur mit dem beschäftigt, womit sich die Menschen in unserem Zeitalter gemeiniglich befassen, so kann er keine Einweihung erhalten. Der Mensch muß so vorbereitet werden, daß er während des gewöhnlichen Tageslebens jene Übungen macht, die ihm von den Eingeweihtenschulen vorgeschrieben werden, Meditation, Konzentration und so weiter. Diese Übungen sind im Grunde genommen in bezug auf ihre Bedeutung für den Menschen bei allen Einweihungsschulen dieselben. Sie sind nur insofern ein wenig voneinander verschieden, als sie, je weiter wir zurückgehen in die vorchristlichen Einweihungsschulen, mehr darauf gerichtet sind, das Denken, die Denkkräfte zu üben, zu trainieren. Je mehr wir uns den christlichen Zeiten nähern, desto mehr sind sie darauf gerichtet, die Gemütskräfte zu schulen, und je näher wir den neueren Zeiten kommen, desto mehr sehen wir, wie in den sogenannten Rosenkreuzerschulungen, durch die Forderungen und Bedürfnisse der Menschheit bedingt, eine besondere Art der Willenskultur, der Willensübungen eingeführt wird. Wenn auch die Meditationen zunächst ähnliche sind wie in den anderen vorchristlichen Schulen, so herrscht doch überall auf dem Grunde der Rosenkreuzerübungen eine besondere Schulung des Willenselementes. Worauf es aber ankommt und was ebenso erreicht wurde durch die Übungen der orientalischen Mysterienschulung, wie bei der ägyptischen und der pythagoräischen Schule und so weiter, und was auch die Wirkung jener Übungen ausmacht, die vorzugsweise von der Meditation des Johannes-Evangeliums ausgehen, das ist, daß auf den Menschen während des Tageslebens, wenn auch nur durch kurze Zeit, meinerwegen nur fünf oder fünfzehn Minuten, so-gewirkt wird, daß die Wirkung auch dann bleibt, wenn jener Zustand beim schlafenden Menschen eintritt, wo der astralische Leib herausgeht. Bei einem Menschen, der solche, sagen wir, okkulte Übungen macht, bei dem zeigt nach und nach der astralische Leib in der Nacht die mannigfaltigsten Veränderungen. Er weist andere Lichterscheinungen auf, er zeigt jene plastische Gliederung der Organe, von der wir schon gesprochen haben; und dann wird das immer deutlicher und deutlicher. Der astralische Leib bekommt nach und nach eine innere Organisation, wie sie der physische Leib in seinen Augen, Ohren und so weiter hat.

[ 5 ] We already emphasized yesterday what must happen to a person if they are to receive initiation. If a person is concerned only with the things that people in our age generally concern themselves with, they cannot receive initiation. A person must be prepared in such a way that, during the course of ordinary daily life, they perform the exercises prescribed by the schools of initiation—meditation, concentration, and so on. These exercises are, in essence, the same in all schools of initiation with regard to their significance for the individual. They differ from one another only insofar as, the further back we go into the pre-Christian schools of initiation, the more they are directed toward practicing and training the thinking process and the powers of thought. The closer we approach the Christian era, the more they are directed toward training the powers of feeling; and the closer we come to more recent times, the more we see—as in the so-called Rosicrucian teachings—that a special kind of will cultivation, of exercises of the will, is introduced, dictated by the demands and needs of humanity. Although the meditations are initially similar to those in the other pre-Christian schools, a special training of the will element nevertheless underlies the Rosicrucian exercises throughout. What is essential, however—and what was also achieved through the exercises of the Eastern mystery schools, as well as in the Egyptian and Pythagorean schools and so on—and what also constitutes the effect of those exercises that are based primarily on meditation on the Gospel of John, is that an effect is produced on the person during their daily life, even if only for a short time—say, just five or fifteen minutes— is brought about in such a way that the effect persists even when that state occurs in the sleeping person, when the astral body leaves the physical body. In a person who practices such—let us say—occult exercises, the astral body gradually exhibits the most varied transformations during the night. It exhibits different luminous phenomena; it reveals that three-dimensional structure of the organs we have already discussed; and this becomes ever clearer and clearer. The astral body gradually acquires an internal organization similar to that of the physical body in its eyes, ears, and so on.

[ 6 ] Das würde aber noch immer nicht dahin führen, viel zu schauen, insbesondere nicht beim heutigen Menschen. Allerdings, einiges nimmt der Mensch schon wahr, wenn seine inneren Organe eine Weile ausgebildet sind. Dann beginnt er, während des Schlafes ein Bewußtsein zu haben. Geistige Umwelten dämmern heraus aus der sonstigen allgemeinen- Finsternis. Was da der Mensch wahrnehmen kann, was namentlich in den älteren Zeiten der Mensch wahrgenommen hat, denn heute ist es schon seltener, das sind wunderbare Bilder pflanzlichen Lebens. Das sind die primitivsten Errungenschaften des Hellschertums. Wo früher nur die Finsternis der Bewußtlosigkeit war, steigt etwas wie ein traumhaft Lebendiges, aber Wirkliches von einer Art Pflanzengebilde auf. Und vieles von dem, was Ihnen geschildert ist in den Mythologien der alten Völker, ist auf diese Art gesehen worden. Wenn geschildert wird in Sagen, daß Wotan, Wile und We einen Baum am Strande fanden und daß sie daraus den Menschen gebildet haben, so weist das darauf hin, daß es zuerst in einem solchen Bilde geschaut worden ist. In allen Mythologien können Sie diese primitive Art des Schauens, des pflanzlichen Schauens wahrnehmen. Die Schilderung eines solchen Schauens ist auch das Paradies, namentlich mit seinen beiden Bäumen der Erkenntnis und des Lebens; das ist das Ergebnis dieses astralischen Schauens. Und nicht umsonst wird Ihnen in der Genesis selber angedeutet, daß das Paradies und das, was überhaupt in dem Beginn der biblischen Darstellung geschildert wird, geschaut worden ist. Man muß nur erst die Bibel lesen lernen, dann wird man schon verstehen, wie tief und bedeutsam sie diesen geheimnisvollen Zustand festhält in ihren Schilderungen. So wie man heute lehrt über das Paradies, über den Beginn der Bibel, hat man früher nicht gelehrt. Da hat man hingewiesen darauf: Adam verfiel in einen Schlaf — und das war jener Schlaf, so sagte man den ersten Christen, in welchem Adam rückschauend die Erscheinungen wahrnahm, die im Beginne der Genesis geschildert werden. Erst heute glaubt man, daß solche Worte wie «Adam verfiel in einen Schlaf» zufällig dastehen. Sie stehen nicht zufällig da. Jedes Wort in der Bibel ist von einer tiefen Bedeutung, und erst derjenige kann die Bibel verstehen, der jedes einzelne Wort zu würdigen weiß.

[ 6 ] But that still would not lead to seeing much, especially not for people today. However, people do perceive certain things once their inner organs have developed for a while. Then they begin to experience a state of consciousness during sleep. Spiritual environments emerge from the general darkness that otherwise prevails. What people can perceive there—and what they perceived especially in earlier times, for today it is already rarer—are wondrous images of plant life. These are the most primitive achievements of clairvoyance. Where once there was only the darkness of unconsciousness, something like a dreamlike, living, yet real entity rises up from a kind of plant-like formation. And much of what has been described to you in the mythologies of ancient peoples was perceived in this way. When legends describe how Wotan, Wile, and We found a tree on the shore and fashioned humankind from it, this indicates that it was first perceived in such an image. In all mythologies, you can perceive this primitive way of seeing—this plant-like vision. The description of such a vision is also the Garden of Eden, particularly with its two trees of knowledge and life; this is the result of this astral vision. And it is not for nothing that Genesis itself suggests to you that Paradise—and everything described at the very beginning of the biblical narrative—was actually beheld. One need only learn to read the Bible; then one will understand how deeply and significantly it captures this mysterious state in its descriptions. The way people teach today about Paradise and the beginning of the Bible is not how it was taught in the past. Back then, it was pointed out: Adam fell into a sleep—and that was the sleep, as the early Christians were told, in which Adam, looking back, perceived the events described at the beginning of Genesis. Only today does one believe that phrases such as “Adam fell into a sleep” appear by chance. They are not there by chance. Every word in the Bible has a profound meaning, and only those who know how to appreciate every single word can understand the Bible.

[ 7 ] Das ist also das Erste. Dann aber mußte in den vorchristlichen Mysterien noch erwas Besonderes eintreten, Wenn der Mensch also lange Zeit hindurch — und das dauerte sehr lange — seine Übungen gemacht hatte, wenn er das ungefähr aufgenommen hatte, was nötig war, um Ordnung zu schaffen in seiner Seele, wenn er in sich aufgenommen hatte das, was wir etwa heute Anthroposophie nennen, dann wurde er zuletzt der eigentlichen alten Initiation teilhaftig. Worin bestand diese alte Einweihung?

[ 7 ] So that is the first point. But then something special had to take place in the pre-Christian mysteries. So when a person had been performing his exercises for a long time—and this took a very long time—when he had absorbed roughly what was necessary to bring order to his soul, when he had taken within himself what we might call anthroposophy today, then he finally became a participant in the actual ancient initiation. What did this ancient initiation consist of?

[ 8 ] Es genügt nicht, daß im astralischen Leib die Organe ausgebildet werden. Sie müssen sich abdrucken im Ätherleib. Wie das Petschaft seine Buchstaben abdruckt im Siegellack, so müssen die Organe des astralischen Leibes abgedruckt werden im Ätherleib. Zu diesem Zwecke wurde in alten Einweihungen der einzuweihende Schüler in eine ganz besondere Lage gebracht. Er wurde nämlich dreieinhalb Tage hindurch in einen todähnlichen Zustand gebracht. Wir werden immer mehr erkennen, daß jener Zustand heute nicht mehr durchgeführt werden kann und darf, sondern daß man jetzt andere Mittel der Einweihung hat. Ich schildere jetzt die vorchristliche Einweihung. In dieser wurde der Einzuweihende durch dreieinhalb Tage von dem, der das verstand, in einen todähnlichen Zustand gebracht. Entweder wurde er in eine Art kleinen Gemaches gelegt, in eine Art Grab. Da ruhte er in einem Zustand von Todesschlaf. Oder aber er wurde in einer besonderen Lage an ein Kreuz gebunden mit ausgestreckten Händen, denn das fördert das Eintreten jenes Zustandes, den man erzielen wollte.

[ 8 ] It is not enough for the organs to be formed in the astral body. They must be imprinted in the etheric body. Just as a seal imprints its letters in sealing wax, so must the organs of the astral body be imprinted in the etheric body. For this purpose, in ancient initiations, the student to be initiated was placed in a very special position. Specifically, he was brought into a death-like state for three and a half days. We will come to realize more and more that this state can no longer be induced today—nor should it be—but that we now have other means of initiation. I am now describing pre-Christian initiation. In this ritual, the initiate was placed in a death-like state for three and a half days by one who understood how to do so. Either he was placed in a kind of small chamber, a sort of tomb, where he rested in a state of death-like sleep; or he was bound to a cross in a specific position with his arms outstretched, for this facilitates the onset of the state one sought to achieve.

[ 9 ] Wir wissen aus den mannigfaltigsten Vorträgen, daß der Tod beim Menschen dadurch eintritt, daß der Ätherleib mit dem astralischen Leib und dem Ich herausgeht und nur der physische Leib zurückbleibt. Da tritt etwas im Tode ein, was niemals sonst zwischen Geburt und Tod im regelmäßigen Verlauf des Lebens eingetreten ist. Der Ätherleib hat niemals, auch im tiefsten Schlafe nicht, den physischen Leib verlassen, sondern war immer darinnen. Im Tode verläßt der Ätherleib den physischen Leib. Während jenes todesähnlichen Zustandes nun verließ wenigstens ein Teil des Ätherleibes auch den physischen Leib, so daß also ein Teil des Ätherleibes, der sonst darinnen war, in diesem Zustand sich draußen befand. Man schildert das, wie Sie wissen, in mehr exoterischen Vorträgen dadurch, daß man sagt, der Ätherleib werde herausgezogen. Das ist nicht eigentlich der Fall. Aber diese feinen Unterscheidungen können wir erst jetzt machen. So also haben wir während dieser dreieinhalb Tage, während welcher der Priester-Initiator den Einzuweihenden wohl überwachte, den Menschen in einem Zustande, daß nur sein unterer Teil mit dem Ätherleib vereinigt war. Das ist der Moment, wo sich der astralische Leib mit all dem, was er an Organen in sich ausgebildet hat, abdruckt im Ätherleibe. In diesem Moment tritt die Erleuchtung ein. Wenn der Einzuweihende nach dreieinhalb Tagen erweckt wurde, dann war bei ihm das eingetreten, was man die Erleuchtung nennt, dasjenige, was folgen mußte auf die Reinigung, die bloß in der Ausbildung der Organe des astralischen Leibes besteht. Jetzt war der Schüler ein Wissender in der geistigen Welt. Was er früher geschen hatte, war nur eine Vorstufe des Schauens. Diese Welt, die aus einer Art von Gebilden bestand, die vorzugsweise Pflanzen nachbildete, sie ergänzte sich jetzt durch wesentlich neue Gebilde.

[ 9 ] We know from a wide variety of lectures that death occurs in human beings when the etheric body, together with the astral body and the ego, departs, leaving only the physical body behind. At that moment, something occurs in death that has never otherwise occurred between birth and death in the normal course of life. The etheric body has never, not even in the deepest sleep, left the physical body, but has always remained within it. At death, the etheric body leaves the physical body. During that death-like state, at least a part of the etheric body also left the physical body, so that a part of the etheric body—which was otherwise inside—found itself outside in this state. As you know, this is described in more exoteric lectures by saying that the etheric body is drawn out. That is not actually the case. But we can make these subtle distinctions only now. Thus, during these three and a half days—during which the priest-initiator closely watched over the initiate—the person was in a state where only their lower part was united with the etheric body. This is the moment when the astral body, with all the organs it has developed within itself, leaves an imprint in the etheric body. At this moment, enlightenment occurs. When the initiate was awakened after three and a half days, what had occurred within him was what is called enlightenment—that which had to follow the purification consisting solely in the development of the organs of the astral body. Now the student was a knower in the spiritual world. What he had experienced before was merely a preliminary stage of vision. This world, which consisted of a kind of formation that primarily mimicked plants, was now supplemented by essentially new formations.

[ 10 ] Nun kommen wir dahin, genauer zu charakterisieren, was der Eingeweihte anfing zu schauen. Jetzt, wo er bis zur Erleuchtung geführt war, da war es ihm klar, wenn er erweckt wurde, daß er etwas gesehen hatte, was er vorher niemals in sein Wissen hatte aufnehmen können. Was hatte er denn gesehen? Was konnte er sich in gewisser Beziehung als bedeutsames Erinnerungsbild seines Schauens vor die Seele rufen? Wenn wir uns klarmachen wollen, was der Betreffende gesehen hatte, dann müssen wir ein wenig hinblicken auf die Entwickelung des Menschen. Wir müssen uns erinnern, daß erst allmählich der Mensch jenen Grad individuellen Bewußtseins bekommen hatte, den er heute hat. Daß er in einer solchen Weise zu sich Ich sagen kann, wie er es heute tut, das war nicht immer der Fall. Wir brauchen nur zurückzugehen in die Zeit, als die Cherusker, Heruler und so weiter in den Gegenden wohnten, wo heute die Deutschen leben. Da fühlte sich der einzelne nicht als Einzelmenschen-Ich, sondern als Glied seines Stammes. Wie die Finger sich nicht fühlen als etwas für sich Bestehendes, so fühlte der einzelne Cherusker nicht in der Weise, daß er zu sich unbedingt Ich sagte. Das Ich war das Ich des ganzen Stammes. Der Stamm stellte einen Organismus dar, und zusammengehörige Gruppen von Menschen, die in der Blutsverwandtschaft verbunden waren, hatten sozusagen eine gemeinschaftliche Ich-Seele. Wie heute Ihre zwei Arme zu Ihrem Ich gehören, so waren Sie selbst Glieder einer größeren Gemeinschaft in jenen Zeiten.

[ 10 ] Now we come to a more precise description of what the initiate began to see. Now that he had been led to enlightenment, it became clear to him, once he was awakened, that he had seen something he had never before been able to take in with his mind. What, then, had he seen? What could he recall in his soul, in a certain sense, as a significant memory of what he had beheld? If we wish to understand what this person had seen, we must consider the evolution of the human being to some extent. We must remember that it was only gradually that human beings attained the degree of individual consciousness they possess today. The fact that they can say “I” to themselves in the way they do today was not always the case. We need only go back to the time when the Cherusci, the Heruli, and others lived in the regions where the Germans live today. At that time, the individual did not feel himself as an individual “I,” but as a member of his tribe. Just as the fingers do not feel themselves as something existing in and of themselves, so the individual Cheruscan did not feel in such a way that he necessarily said “I” to himself. The “I” was the “I” of the entire tribe. The tribe constituted an organism, and related groups of people, bound by blood ties, possessed, so to speak, a collective “I”-soul. Just as your two arms belong to your “I” today, so were you yourself a member of a larger community in those times.

[ 11 ] Das ist ja noch deutlich ausgesprochen bei dem Volke, das sich bekennt zum Alten Testamente. Da fühlte sich als ein Glied des Volkes jeder einzelne. Es ist so, daß der einzelne nicht im höchsten Sinne von sich sprach, wenn er das gewöhnliche Ich aussprach, sondern daß er etwas Tieferes fühlte, wenn er sagte: «Ich und der Vater Abraham sind eins.» Denn für ihn ging bis Abraham hinauf ein gewisses Ich-Bewußtsein, das durch alle Generationen von Abraham bis zum einzelnen herunterkam. Was blutsverwandt war, das war in einem Ich beschlossen. Es war wie eine gemeinsame IchGruppenseele, die das ganze Volk umfaßte, und diejenigen, die die Dinge durchschauten, sagten sich: Das, was wirklich unser innerstes, unvergängliches Wesen ausmacht, das wohnt nicht im einzelnen, das wohnt im ganzen Volke. Alle einzelnen Glieder gehören zu diesem gemeinsamen Ich. — Daher war sich auch jeder solcher Bekenner klar: Stirbt er, dann vereinigt er sich mit einer unsichtbaren Wesenheit, die hinaufgeht bis zum Vater Abraham. Wirklich fühlte der einzelne, daß er hinaufkam in den Schoß Abrahams. Da fühlte er sich wie im Unvergänglichen geborgen in der Gruppenseele des Volkes. Diese Gruppenseele des ganzen Volkes konnte nicht heruntersteigen auf den physischen Plan. Da sahen sie nur einzelne Menschengestalten. Aber die waren ihnen nicht die Wirklichkeit, sondern die Wirklichkeit war in der geistigen Welt. Sie ahnten, daß das, was durch das Blut fließt, das Göttliche sei. Und weil sie den Gott sehen mußten in Jehova, nannten sie dieses Göttliche Jahve, oder auch sein Antlitz: Michael. Als geistige Gruppenseele des Volkes betrachteten sie Jahve.

[ 11 ] This is still clearly evident among the people who profess faith in the Old Testament. There, every individual felt himself to be a member of the people. The fact is that the individual did not speak of himself in the highest sense when he used the ordinary “I,” but rather felt something deeper when he said, “I and Father Abraham are one.” For him, a certain sense of self extended all the way back to Abraham, passing down through all the generations from Abraham to the individual. What was bound by blood was encompassed within a single “I.” It was like a shared “I”-group soul that encompassed the entire people, and those who saw through things said to themselves: What truly constitutes our innermost, imperishable being does not dwell in the individual; it dwells in the entire people. All individual members belong to this shared “I.” — Therefore, it was also clear to every such believer: If he dies, he unites with an invisible being that ascends all the way to Father Abraham. Indeed, the individual felt that he was ascending into the bosom of Abraham. There he felt secure in the imperishable, within the group soul of the people. This group soul of the entire people could not descend to the physical plane. There they saw only individual human forms. But those were not reality to them; reality lay in the spiritual world. They sensed that what flows through the blood is the Divine. And because they had to see God in Jehovah, they called this Divine Being Yahweh, or also His face: Michael. They regarded Yahweh as the spiritual collective soul of the people.

[ 12 ] Der einzelne Mensch hier konnte diese geistigen Wesenheiten nicht sehen. Der Eingeweihte, der den großen Moment erlebte, wo der astralische Leib in den Ätherleib hineingedruckt wurde‘ der bekam zuerst die wichtigsten Gruppenseelen zu schauen. Wenn wir nämlich zurückschauen in die alten Zeiten der Menschheit, so finden wir überall, daß das gegenwärtige Ich sich herausentwickelt hat aus solchem Gruppenbewußtsein, Gruppen-Ich, so daß für den Seher, wenn er zurückschaut, die einzelnen Menschen immer mehr zusammenströmen in die Gruppenseelen. Nun gibt es hauptsächlich vier Typen von Gruppenseelen, vier Urbilder von Gruppenseelen. Wenn man alle verschiedenen Gruppenseelen der verschiedenen Seelen nimmt, so haben sie eine gewisse Ähnlichkeit, aber auch Verschiedenheiten. Teilt man sie ein, so erhält man vier Gruppen, vier Urbilder. Man bekommt sie deutlich zu sehen, wenn man hellseherisch zurückschaut in jene Zeit, als der Mensch noch nicht im Fleische war, noch nicht herabgestiegen war auf die Erde. Denn jetzt müssen wir uns genauer darstellen den Moment, wo der Mensch herabgestiegen ist ins Fleisch aus den geistigen Regionen. Wir können diesen Moment nur in großen Symbolen schildern.

[ 12 ] The individual human being here could not see these spiritual beings. The initiate who experienced the great moment when the astral body was “imprinted” into the etheric body was the first to be granted a vision of the most important group souls. For when we look back to the ancient times of humanity, we find everywhere that the present “I” has developed out of such group consciousness, the group “I,” so that for the seer, when he looks back, the individual human beings increasingly converge into the group souls. Now there are essentially four types of group souls, four archetypes of group souls. If one considers all the various group souls of the different souls, they share a certain similarity, but also have differences. If one classifies them, one arrives at four groups, four archetypes. One can see them clearly when looking back clairvoyantly to that time when the human being was not yet in the flesh, had not yet descended to Earth. For now we must visualize more precisely the moment when the human being descended into the flesh from the spiritual regions. We can describe this moment only in broad symbols.

[ 13 ] Einmal gab es eine Zeit, wo unsere Erde eine viel weichere Materie hatte als heute, wo noch nicht Fels und Stein so verfestigt waren wie heute, wo die Pflanzenformen noch anders aussahen, wo das Ganze wie ein Urmeer in Wasserhöhlen eingebettet war, wo Luft und Wasser nicht geschieden waren, wo von all den Wesen, die heute auf der Erde wohnen, Tiere und Pflanzen im Wasser ausgebildet waren. Als die mineralischen Wesen anfingen ihre heutige Form zu bekommen, da konnte man sagen: Der Mensch trat aus der Unsichtbarkeit hervor. So stellte er sich dem Einzuweihenden dar. Außen mit einer Art von Schale umgeben, stieg er aus den Regionen herunter, die heute die Luftregionen sind. Der Mensch war noch nicht dicht physisch da, als das Tier schon im Fleisch vorhanden war. Er war eine feine Luftwesenheit, selbst in den lemurischen Zeiten noch. Und er hat sich so herausgegliedert, daß sich das hellseherische Bild darstellt mit den vier Gruppenseelen: auf der einen Seite wie ein Löwenbild, auf der anderen wie das Bild eines Stieres, oben wie das eines Adlers, und in der Mitte unten etwas, was schon menschenähnlich ist. So zeigt sich das hellseherische Bild. So kommt aus dem Dunkel des Geisterlandes heraus der Mensch. Und das, was ihn an Kraft ausgebildet hat, das erscheint in einer Art Regenbogenbildung. Die mehr physischen Kräfte umgeben die ganze Bildung dieses Menschen wie ein Regenbogen. — Man muß auf den verschiedensten Gebieten und in der verschiedensten Weise dieses Menschwerden schildern. Jetzt wird es geschildert, wie es dem Forscher im Rückblick erscheint: wie diese vier Gruppenseelen sich herausgestaltet haben aus dem gemeinsamen Göttlich-Menschlichen, das heruntersteigt. Man hat von jeher diesen Moment symbolisch in die Form gebracht, die Sie auf dem zweiten der sogenannten sieben okkulten Siegel dargestellt finden. Das ist die symbolische Darstellung, sie ist aber mehr als ein bloßes Symbolum. Da haben Sie herauskommend aus dem unbestimmten Geistigen diese vier Gruppenseelen, den Regenbogen ringsherum und eine Zwölfzahl. Wir müssen auch verstehen, was diese Zwölfzahl bedeutet.

[ 13 ] There was once a time when our Earth was composed of a much softer matter than it is today, when rocks and stones were not yet as solid as they are now, when plant forms still looked different, when the whole world was embedded in watery caverns like a primeval sea, when air and water were not yet separated, and when, of all the beings that inhabit the Earth today, animals and plants had developed in the water. When the mineral beings began to take on their present form, one could say: Man emerged from invisibility. This is how he appeared to the initiate. Enveloped on the outside by a kind of shell, he descended from the regions that are now the air regions. Man was not yet physically present in a dense form, whereas the animal already existed in the flesh. He was a subtle air being, even in the Lemurian era. And he developed in such a way that the clairvoyant image is represented by the four group souls: on one side like the image of a lion, on the other like that of a bull, above like that of an eagle, and in the center below, something that is already human-like. This is how the clairvoyant image appears. This is how the human being emerges from the darkness of the spirit realm. And that which has shaped him in terms of strength appears in a sort of rainbow formation. The more physical forces surround the entire form of this human being like a rainbow. — One must describe this process of becoming human in the most diverse fields and in the most varied ways. Now it is described as it appears to the researcher in retrospect: how these four group souls have taken shape out of the common divine-human essence that descends. This moment has always been symbolically represented in the form you see depicted on the second of the so-called seven occult seals. This is the symbolic representation, but it is more than a mere symbol. There you have these four group souls emerging from the indeterminate spiritual realm, the rainbow surrounding them, and the number twelve. We must also understand what this number twelve signifies.

[ 14 ] Wenn Sie das herauskommen sehen, was eben geschildert worden ist, so haben Sie hellseherisch das Gefühl: Das ist von etwas umgeben, was ganz anderer Wesenheit und Art ist als das, was da heraustritt aus dem unbestimmten Geistigen. Und das, wovon es umgeben ist, das symbolisierte man in alten Zeiten in dem Tierkreis, in den zwölf Zeichen des Tierkreises. — Der Moment des Eintretens in das Hellsehen ist noch mit mancherlei anderen Erlebnissen verknüpft. Das erste, was der, dessen Ätherleib heraustritt, wahrnimmt, ist: er kommt sich vor, wie wenn er größer und größer würde und sich ausdehnte über das, was er da wahrnimmt. Es kommt der Moment, wo der Eingeweihte sich sagt: Ich sehe nicht bloß diese vier Gestalten, sondern ich bin da drinnen, ich habe mein Wesen darüber ausgedehnt. — Er identifiziert sich damit. Er nimmt das wahr, was durch die zwölf Sternbilder, durch die Zwölfzahl symbolisiert wird. Was sich da ausdehnt ringsherum um das, was sich enthüllt, das werden wir am besten verstehen, wenn wir uns wieder daran erinnern, daß unsere Erde frühere Verkörperungen durchgemacht hat. Wir wissen ja: Bevor die Erde Erde wurde, ging sie durch den Zustand des Saturns, dann durch den der Sonne, dann durch den des Mondes, und dann erst wurde sie Erde im heutigen Sinne. Das war notwendig. Denn nur dadurch war es möglich, daß auf der heutigen Erde die Wesenheiten herauskamen, die eben herausgekommen sind. Die mußten sich allmählich durch solche Verwandlungsformen hindurcharbeiten.

[ 14 ] When you see what has just been described emerging, you have a clairvoyant sense that it is surrounded by something of a completely different nature and essence than what is emerging from the indeterminate spiritual realm. And what surrounds it was symbolized in ancient times by the zodiac, by the twelve signs of the zodiac. — The moment of entering clairvoyance is also linked to various other experiences. The first thing the person whose etheric body is emerging perceives is this: he feels as if he were growing larger and larger and expanding beyond what he perceives there. There comes a moment when the initiate says to himself: I do not merely see these four figures, but I am right there within them; I have extended my being beyond them. — He identifies with it. He perceives what is symbolized by the twelve constellations, by the number twelve. We can best understand what is expanding all around what is being revealed if we recall once again that our Earth has undergone earlier incarnations. As we know, before the Earth became the Earth, it passed through the state of Saturn, then that of the Sun, then that of the Moon, and only then did it become the Earth as we know it today. This was necessary. For only in this way was it possible for the beings that have now emerged to come forth on the present-day Earth. They had to gradually work their way through such forms of transformation.

[ 15 ] Wenn wir also in urferne Vergangenheit zurückblicken, so schauen wir auf den ersten Zustand unserer Erde, den des alten Saturns, der im Anfange seines Daseins noch nicht einmal leuchtete. Er war eine Art \Wärmezustand. Sie hätten ihn nicht so sehen können wie eine glänzende Kugel, sondern wenn Sie sich dem Saturn genähert hätten, würden Sie in einen wärmeren Raum hineingekommen sein, weil er eben bloß in einem Wärmezustand war.

[ 15 ] So when we look back to the distant past, we are looking at the earliest state of our Earth—that of ancient Saturn—which, at the very beginning of its existence, did not even shine. It was a kind of “state of heat.” You wouldn’t have been able to see it as a shining sphere; rather, if you had approached Saturn, you would have entered a warmer space, because it was simply in a state of heat.

[ 16 ] Nun könnte man fragen: Hat denn mit dem Saturn das Weltwerden begonnen? Haben nicht andere Zustände vielleicht erst das herbeigeführt, was Saturn geworden ist? Gingen dem Saturn nicht noch andere Verkörperungen voran? — Es würde schwer sein, vor den Saturn zurückzugehen, weil nämlich erst beim Saturn etwas beginnt, ohne das wir gar nicht hinter den Saturn zurückgehen können. Mit dem Saturn beginnt nämlich erst das, was wir Zeit nennen. Vorher gab es andere Formen des Seins, das heißt, eigentlich können wir gar nicht von vorher sprechen, weil noch keine Zeit da war. Die Zeit hat auch einmal angefangen. Vor dem Saturn gab es keine Zeit, da gab es nur Ewigkeit, Dauer. Da war alles gleichzeitig. Daß die Vorgänge einander folgen, das trat erst mit dem Saturn ein. In derjenigen Weltenlage, wo nur Ewigkeit, Dauer ist, da gibt es auch keine Bewegung. Denn zur Bewegung gehört Zeit. Da gibt es keinen Umlauf, da ist Dauer und Ruhe, wie man auch sagt im Okkultismus: Da ist selige Ruhe in der Dauer. Das ist der Ausdruck dafür. Selige Ruhe in der Dauer ging dem Saturnzustand voran. Die Bewegung der Weltenkörper trat erst mit dem Saturn ein, und man faßte die Bahn, die angedeutet wird durch die zwölf Zeichen des Tierkreises, als Anzeichen dafür auf. Und während ein Planet in einem solchen Sternbilde lief, sprach man von einer Weltenstunde. Man betrachtete das als eine Weltenstunde. Zwölf Weltenstunden, Tagstunden zwölf und Nachtstunden zwölf! Einem jeden Weltenkörper, dem Saturn, der Sonne und dem Monde wird zugezählt eine Aufeinanderfolge von Weltenstunden, die sich zu Weltentagen gruppieren, und zuletzt so, daß von diesen zwölf Zeiträumen sieben äußerlich wahrnehmbar sind und fünf mehr oder weniger äußerlich unwahrnehmbar verlaufen. Man unterscheidet daher sieben Saturnkreisläufe oder sieben große Saturntage und fünf große Saturnnächte. Sie können auch sagen, fünf Tage und sieben Nächte, denn der erste und letzte Tag sind Dämmerungstage. Man ist gewohnt, solche sieben Kreisläufe, sieben Weltentage «Manvantara» zu nennen und die fünf Weltennächte «Pralaya». Wenn man es ganz entsprechend unserer Zeitenzählung haben will, dann zählt man je zwei planetarische Zustände zusammen, also Saturn und Sonne, Mond und Erde. Dann erhält man je vierundzwanzig Kreisläufe. Diese vierundzwanzig Kreisläufe bilden wichtige Epochen in der Weltendarstellung, und diese vierundzwanzig Epochen denkt man sich geregelt durch Wesenheiten im Weltenall, die Ihnen in der Apokalypse als die vierundzwanzig Ältesten angedeutet werden, die vierundzwanzig Regler der Weltenumläufe, der Weltenzeiten. Auf dem Siegelbild sind sie angedeutet als die Weltenuhr. Die einzelnen Ziffern der Uhr sind hier nur unterbrochen durch die Doppelkronen der Ältesten, um anzudeuten, daß das die Zeitenkönige sind, weil sie die Umläufe der Weltenkörper regeln. (Siehe das zweite Siegelbild.)

[ 16 ] Now one might ask: Did the creation of the world begin with Saturn? Did not other states perhaps first bring about what Saturn has become? Were there not other incarnations that preceded Saturn? — It would be difficult to go back before Saturn, because it is only with Saturn that something begins without which we cannot go back at all. For it is with Saturn that what we call time begins. Before that, there were other forms of being—that is to say, we cannot really speak of “before,” because time did not yet exist. Time, too, had a beginning. Before Saturn, there was no time; there was only eternity, duration. Everything existed simultaneously. The succession of events only began with Saturn. In that cosmic state where there is only eternity, only duration, there is also no movement. For movement requires time. There is no orbit; there is duration and stillness—as is also said in occultism: “There is blissful stillness in duration.” That is the expression for it. Blissful stillness in duration preceded the Saturnian state. The movement of the celestial bodies did not begin until Saturn, and the orbit indicated by the twelve signs of the zodiac was interpreted as a sign of this. And while a planet passed through such a constellation, it was referred to as a “world hour.” This was regarded as a world hour. Twelve world hours—twelve daytime hours and twelve nighttime hours! Each celestial body—Saturn, the Sun, and the Moon—is associated with a succession of world-hours that group together into world-days, and ultimately in such a way that of these twelve periods, seven are perceptible externally and five proceed more or less imperceptibly. A distinction is therefore made between seven Saturn cycles, or seven great Saturn days, and five great Saturn nights. You could also say five days and seven nights, for the first and last days are days of twilight. It is customary to call such seven cycles, the seven world days, “Manvantara,” and the five world nights “Pralaya.” If one wishes to align this completely with our calendar system, then one counts two planetary states together—that is, Saturn and the Sun, and the Moon and the Earth. This results in twenty-four cycles. These twenty-four cycles form important epochs in the cosmic order, and these twenty-four epochs are conceived as governed by beings in the cosmos, who are alluded to in the Book of Revelation as the twenty-four Elders—the twenty-four rulers of the cosmic cycles and the cosmic ages. In the image of the seal, they are depicted as the world clock. The individual numerals of the clock are interrupted here only by the double crowns of the Elders, to indicate that they are the kings of time, because they govern the orbits of the celestial bodies. (See the second seal image.)

[ 17 ] So sieht der Eingeweihte zunächst zurück in dieses Bild der Vorzeit. Nun aber müssen wir uns fragen: Warum sieht der Eingeweihte dieses Bild? — Weil in diesem Bilde symbolisch-astralisch dargestellt werden die Kräfte, die in seiner heutigen Gestalt den menschlichen Ätherleib und danach den physischen gebildet haben. Wie das ist, können Sie sich leicht denken. Denken Sie sich, der Mensch liegt im Bette, verläßt mit seinem Astralleib und Ich den physischen Leib und Ätherleib. Nun gehören aber zum physischen Leib und Ätherleib, wie sie heute sind, zum heutigen physischen Menschenleib und Ätherleib der astralische Leib und das Ich. Für sich kann dieser physische Leib und kann dieser Ätherleib nicht bestehen. Sie sind so geworden, weil ihnen der astralische Leib und das Ich eingegliedert sind. Nur ein physischer Leib, in dem kein Blut fließt und kein Nervensystem ist, kann ohne astralischen Leib und Ich sein. Deshalb kann die Pflanze ohne astralischen Leib und Ich sein, weil sie kein Blut und kein Nervensystem hat. Denn das Nervensystem hängt zusammen mit dem astralischen Leib und das Blut mit dem Ich. Kein Wesen hat im physischen Leib ein Nervensystem, das nicht durchdrungen ist von einem astralischen Leibe, und kein Wesen hat im physischen Leibe ein Blutsystem, in das nicht das Ich eingezogen ist. Denken Sie, was Sie jede Nacht tun. Sie verlassen schnöde Ihren physischen und Ätherleib und überlassen sie mit dem Blut- und Nervensystem sich selber. Wenn es bloß auf Sie ankäme, würde in jeder Nacht dadurch, daß Sie Ihr Nerven- und Blutsystem verlassen, der physische Leib zugrunde gehen müssen. Er würde in demselben Augenblicke sterben, wo der astralische Leib und das Ich den physischen und den Ätherleib verlassen. Aber der hellsehende Blick sieht, wie dann andere Wesenheiten, höhere geistige Wesenheiten ihn ausfüllen. Er sieht, wie sie in ihn hineingehen und das tun, was der Mensch in der Nacht eben nicht tut: das Blut- und Nervensystem versorgen. Das sind dieselben Wesenheiten aber, welche den Menschen, soweit er aus einem physischen und Ätherleib besteht, geschaffen haben; nicht bloß heute, von Inkarnation zu Inkarnation. Es sind die gleichen Wesenheiten, die auf dem alten Saturn die erste Anlage des physischen Leibes entstehen ließen und die auf der Sonne den Ätherleib herausgebildet haben. Diese Wesenheiten, die gewaltet haben vom Urbeginn des Saturn- und Sonnendaseins an im physischen und Ätherleib, sie walten in ihm jede Nacht, während der Mensch schläft und den physischen und den Ärherleib schnöde verläßt, sozusagen sie dem Tode preisgibt; sie dringen hinein und versorgen sein Nerven- und Blutsystem.

[ 17 ] Thus, the initiate first looks back upon this image of ancient times. But now we must ask ourselves: Why does the initiate see this image? — Because this image symbolically and astrally represents the forces that, in their present form, have shaped the human etheric body and, subsequently, the physical body. You can easily imagine how this works. Imagine a person lying in bed, leaving the physical body and etheric body with their astral body and I. Now, however, the astral body and the I belong to the physical body and etheric body as they are today—to the present-day physical human body and etheric body. This physical body and this etheric body cannot exist on their own. They have become what they are because the astral body and the “I” are integrated into them. Only a physical body in which no blood flows and which has no nervous system can exist without an astral body and an “I.” That is why a plant can exist without an astral body and an “I,” because it has neither blood nor a nervous system. For the nervous system is connected to the astral body, and the blood to the “I.” No being has a nervous system in the physical body that is not permeated by an astral body, and no being has a circulatory system in the physical body into which the “I” has not entered. Think about what you do every night. You callously leave your physical and etheric bodies behind, leaving them—along with their circulatory and nervous systems—to fend for themselves. If it depended solely on you, the physical body would have to perish every night simply because you leave your nervous and circulatory systems. It would die the very moment the astral body and the “I” leave the physical and etheric bodies. But the clairvoyant gaze sees how other beings—higher spiritual beings—then fill it. It sees how they enter into it and do what the human being does not do at night: nourish the circulatory and nervous systems. These are the very same beings, however, who created the human being—insofar as he consists of a physical and etheric body—not merely today, but from incarnation to incarnation. They are the same beings who, on ancient Saturn, brought about the first rudiments of the physical body and who, on the Sun, formed the etheric body. These beings, who have been active in the physical and etheric bodies since the very beginning of Saturn and the Sun, are active within them every night while the human being sleeps and callously abandons the physical and etheric bodies—surrendering them to death, so to speak; they enter them and sustain the nervous and circulatory systems.

[ 18 ] Daher ist es auch begreiflich, daß in dem Moment, wo der Astralleib den Ätherleib berührt, um sich in ihm abzudrucken, daß, da der Mensch von diesen Kräften, die ihn gebildet haben, durchdrungen ist, daß er da das Bild dieser Kräfte sieht, die in dem zweiten Siegel symbolisiert sind. Was ihn erhält und zusammenhängend macht mit dem ganzen kosmischen Weltall, das leuchtet auf in diesem Moment der Einweihung. Er sieht dasjenige, was die beiden Glieder seiner Wesenheit, den physischen und den Ätherleib, gebildet hat, was sie jede Nacht in ihrem Leben aufrecht erhält. Er selbst aber hat noch keinen Anteil daran, denn er kann noch nicht in diese beiden Glieder seines Wesens hineinarbeiten. Dem Menschen nach würde der physische und der Ätherleib, die in der Nacht im Bette liegen, zum Pflanzendasein verdammt sein, denn er überläßt beide sich selbst. Daher ist für den Menschen der Schlafzustand ein unbewußter, wie ihn die Pflanze immer hat.

[ 18 ] It is therefore understandable that at the very moment the astral body touches the etheric body to imprint itself upon it—since the human being is permeated by these forces that have formed him—he sees the image of these forces, which are symbolized in the second seal. That which sustains him and connects him to the entire cosmic universe shines forth at this moment of initiation. He sees that which has formed the two members of his being—the physical and the etheric bodies—and that which sustains them every night throughout their lives. He himself, however, has no part in this yet, for he is not yet able to work into these two members of his being. From a human perspective, the physical and etheric bodies, which lie in bed at night, would be condemned to a plant-like existence, for he leaves both to their own devices. Therefore, for humans, the state of sleep is an unconscious one, just as it always is for plants.

[ 19 ] Wie steht es nun mit dem, was während des Schlafes herausgerückt ist beim gewöhnlichen Menschen, wie steht es mit dem astralischen Leib und dem Ich? Diese sind ja auch nicht bewußt in der Nacht. Beim gewöhnlichen Menschen wird während des Nachtschlafes nichts innerhalb des astralischen Leibes erfahren. Aber denken Sie jetzt einmal, Sie übten die sieben Stufen der Johannes-Einweihung, diese bedeutungsvollen Momente der christlichen Gemütseinweihung. Dann würde für Sie nicht bloß das auftreten, was bisher geschildert worden ist. Ganz abgesehen davon, daß Sie bei der Berührung des astralischen Leibes mit dem Ätherleibe hellseherische Kraft entwickeln können, würde noch etwas anderes auftreten. Der Mensch wird sich bewußt der seelischen Eigenheiten, der seelisch-menschlichen Eigenschaften der astralischen Welt und der devachanischen Welt, aus der er eigentlich herausgeboren ist seiner Seele nach. Und es tritt zu diesem Bilde ein noch höheres Symbolum, das die ganze Welt zu erfüllen scheint. Zu diesem Symbolum der alten Einweihung tritt für den, der durch die Johannes-Einweihungsstufen geht, etwas hinzu, was am besten durch das erste Siegel dargestellt wird. Als eine hellseherische Erscheinung sieht er den Priesterkönig mit goldenem Gürtel, mit Füßen, die aus Metallguß zu bestehen scheinen, das Haupt bedeckt mit Haaren wie von weißer Wolle, aus dem Munde ein feuriges Schwert flammend und in der Hand die sieben Weltensterne: Saturn, Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus.

[ 19 ] What, then, of what is released during sleep in the ordinary person? What of the astral body and the “I”? After all, these are not consciously present at night either. In the ordinary person, nothing is experienced within the astral body during nighttime sleep. But just imagine for a moment that you were practicing the seven stages of the Johannine Initiation—these significant moments of Christian spiritual initiation. Then you would experience more than just what has been described so far. Quite apart from the fact that you could develop clairvoyant powers through the contact of the astral body with the etheric body, something else would occur as well. The human being becomes aware of the soul characteristics, the soul-human qualities of the astral world and the Devachanic world, from which he has actually been born in terms of his soul. And a still higher symbol enters into this picture, one that seems to fill the entire world. To this symbol of the ancient initiation, for those who pass through the stages of the Johannine initiation, something is added that is best represented by the first seal. As a clairvoyant vision, he sees the Priest-King with a golden belt, with feet that seem to be cast from metal, his head covered with hair like white wool, a fiery sword blazing from his mouth, and in his hand the seven world stars: Saturn, the Sun, the Moon, Mars, Mercury, Jupiter, and Venus.

[ 20 ] Die Gestalt, die in der Mitte auf dem zweiten Siegelbild ist, war in der alten Einweihung nur als die fünfte der Gruppenseelen angedeutet. Sie ist das, was in der Menschheit der alten Zeit erst in der Keimanlage vorhanden war und erst in der christlichen Einweihung herausgekommen ist als das, was man auch als Menschensohn bezeichnet, der die sieben Sterne beherrscht, wenn er völlig in seiner wahren Gestalt vor dem Menschen auftritt.

[ 20 ] The figure in the center of the second seal image was, in the ancient initiation, only hinted at as the fifth of the group souls. It is that which, in the humanity of ancient times, existed only as a germ and only emerged in the Christian initiation as what is also called the Son of Man, who rules the seven stars when he appears fully in his true form before humanity.

[ 21 ] So also soll uns durch diese zunächst symbolische Art der Darstellung vor allen Dingen klar sein, daß man dasjenige, was beim heutigen Menschen als Trennung der verschiedenen Glieder auftritt — physischer und Ätherleib auf der einen Seite, astralischer Leib und Ich auf der anderen —, so behandeln kann, daß beides sozusagen zur Einweihung sein Stück beitragen kann, zunächst durch die Einweihungsform bei der Berührung des astralischen Leibes mit dem Ätherleib, wo die vier Gruppenseelen aufleuchten, dann bei der Behandlung des Astralleibes, so daß dieser im besonderen sehend wird. Früher war ein eigentliches Sehen in der übersinnlichen Welt höchstens bis zu einer Art pflanzlicher Durchlebung der Welt gekommen. Durch die christliche Einweihung ist das gegeben, was eine höhere Einweihungsstufe im astralischen Leib bedeutet und was symbolisch angedeutet wird durch das zweite Bild.

[ 21 ] Thus, through this initially symbolic form of representation, it should be clear to us above all that what appears in modern human beings as a separation of the various members—the physical and etheric bodies on the one hand, and the astral body and the “I” on the other— can be approached in such a way that both can, so to speak, contribute their part to initiation: first through the form of initiation involving the contact between the astral body and the etheric body, where the four group souls shine forth; then through the working with the astral body, so that it becomes, in a special sense, capable of seeing. In the past, true vision in the supersensible world had, at most, reached the level of a kind of plant-like experience of the world. Through Christian initiation, what is achieved is a higher stage of initiation in the astral body, symbolically indicated by the second image.

[ 22 ] Da haben Sie die beiden Dinge aus dem Einweihungsprinzip heraus selber geschildert, die Sie an der Spitze der Apokalypse geschildert finden. Nur hat der Apokalyptiker sie in umgekehrter Reihenfolge geschildert, und dies mit Recht. Er hat geschildert zuerst das Gesicht des Menschensohnes, das Gesicht dessen, der da ist, der da war und der da sein wird, und dann das andere. Beide sind Symbole für das, was der Eingeweihte während der Einweihung erlebt.

[ 22 ] There you have described for yourself, based on the principle of initiation, the two things that you find described at the beginning of the Apocalypse. However, the apocalyptic writer described them in reverse order—and rightly so. He first described the face of the Son of Man—the face of the one who is, who was, and who is to come—and then the other. Both are symbols of what the initiate experiences during the initiation.

[ 23 ] So haben wir vor unsere Seele treten lassen, was in gewissen Fällen der Einweihung geschieht und zunächst erlebt wird. Morgen wollen wir zu den Einzelheiten weiterschreiten dieser realen wirklichen Erlebnisse, und wir werden sie sich spiegeln sehen in der grandiosen Darstellung der Apokalypse des Johannes.

[ 23 ] Thus we have allowed these experiences to enter our souls—as happens in certain cases of initiation and is initially experienced. Tomorrow we will proceed to the details of these real, actual experiences, and we will see them reflected in the magnificent account of the Book of Revelation.