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Human Destinies and the Destinies of Nations
GA 157

22 February 1915, Berlin

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Siebenter Vortrag

Siebenter Vortrag

[ 1 ] Meine lieben Freunde, wir gedenken zuerst derjenigen, die draußen auf den großen Feldern der Ereignisse der Gegenwart stehen:

[ 1 ] Meine lieben Freunde, wir gedenken zuerst derjenigen, die draußen auf den großen Feldern der Ereignisse der Gegenwart stehen:

Geister eurer Seelen, wirkende Wächter,
Eure Schwingen mögen bringen
Unserer Seelen bittende Liebe
Eurer Hut vertrauten Erdenmenschen,
Daß, mit eurer Macht geeint,
Unsre Bitte helfend strahle
Den Seelen, die sie liebend sucht.

Geister eurer Seelen, wirkende Wächter,
Eure Schwingen mögen bringen
Unserer Seelen bittende Liebe
Eurer Hut vertrauten Erdenmenschen,
Daß, mit eurer Macht geeint,
Unsre Bitte helfend strahle
Den Seelen, die sie liebend sucht.

[ 2 ] Und für diejenigen, die infolge dieser Ereignisse schon durch die Pforte des Todes gegangen sind:

[ 2 ] Und für diejenigen, die infolge dieser Ereignisse schon durch die Pforte des Todes gegangen sind:

Geister eurer Seelen, wirkende Wächter,
Eure Schwingen mögen bringen
Unserer Seelen bittende Liebe
Eurer Hut vertrauten Sphärenmenschen,
Daß, mit eurer Macht geeint,
Unsre Bitte helfend strahle
Den Seelen, die sie liebend sucht.

Geister eurer Seelen, wirkende Wächter,
Eure Schwingen mögen bringen
Unserer Seelen bittende Liebe
Eurer Hut vertrauten Sphärenmenschen,
Daß, mit eurer Macht geeint,
Unsre Bitte helfend strahle
Den Seelen, die sie liebend sucht.

[ 3 ] Der Geist, den wir durch unsere erstrebte Geist-Erkenntnis suchen, der Geist, der zu der Erde Heil, zu der Menschheit Freiheit und Fortschritt durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist, der sei mit euch und euren schweren Pflichten!

[ 3 ] Der Geist, den wir durch unsere erstrebte Geist-Erkenntnis suchen, der Geist, der zu der Erde Heil, zu der Menschheit Freiheit und Fortschritt durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist, der sei mit euch und euren schweren Pflichten!

[ 4 ] Am heutigen Abend möchte ich einiges von den Erkenntnissen über den Zusammenhang unserer physischen Welt mit der geistigen Welt zur Betrachtung bringen, indem ich anknüpfe an etwas intimere Ereignisse innerhalb unserer eigenen Bewegung. Innerhalb dieses intimen, geschlossenen Kreises ist ja solches möglich. Und vor allen Dingen weiß ich, daß ich die Mitteilungen verantworten kann vor denjenigen, welche während ihres physischen Lebens unsere Mitglieder geworden sind, die sie auch während ihres weiteren Lebens bleiben werden, und auf welche sich einige der Tatsachen beziehen sollen, von denen ich heute zu sprechen gedenke.

[ 4 ] Am heutigen Abend möchte ich einiges von den Erkenntnissen über den Zusammenhang unserer physischen Welt mit der geistigen Welt zur Betrachtung bringen, indem ich anknüpfe an etwas intimere Ereignisse innerhalb unserer eigenen Bewegung. Innerhalb dieses intimen, geschlossenen Kreises ist ja solches möglich. Und vor allen Dingen weiß ich, daß ich die Mitteilungen verantworten kann vor denjenigen, welche während ihres physischen Lebens unsere Mitglieder geworden sind, die sie auch während ihres weiteren Lebens bleiben werden, und auf welche sich einige der Tatsachen beziehen sollen, von denen ich heute zu sprechen gedenke.

[ 5 ] Es war gerade in den letzten Wochen, meine lieben Freunde, wo Karma das gebracht hat, daß ich, weil ich an dem betreffenden Orte, wo die Einäscherung lieber Freunde stattfand, gerade verweilen konnte, bei dieser Einäscherung zu sprechen hatte. Und es hing dies Ganze wohl auch zusammen mit einer anderen Tatsache, mit der Tatsache, daß es mir gerade nahelag, in Anknüpfung an diese Persönlichkeiten gewisse bemerkenswerte Eindrücke aus ihrem Sein in der geistigen Welt zu erhalten, nachdem sie kurz vorher, eben tagelang vorher nur, durch die Pforte des Todes gegangen waren.

[ 5 ] Es war gerade in den letzten Wochen, meine lieben Freunde, wo Karma das gebracht hat, daß ich, weil ich an dem betreffenden Orte, wo die Einäscherung lieber Freunde stattfand, gerade verweilen konnte, bei dieser Einäscherung zu sprechen hatte. Und es hing dies Ganze wohl auch zusammen mit einer anderen Tatsache, mit der Tatsache, daß es mir gerade nahelag, in Anknüpfung an diese Persönlichkeiten gewisse bemerkenswerte Eindrücke aus ihrem Sein in der geistigen Welt zu erhalten, nachdem sie kurz vorher, eben tagelang vorher nur, durch die Pforte des Todes gegangen waren.

[ 6 ] Ich habe es ja öfter erwähnt: ob man von dieser oder jener Tatsache der geistigen Welt Eindrücke bekommt, das hängt von mancherlei Umständen ab. Es hängt vor allen Dingen davon ab, wie stark es möglich ist, einen wirklich inneren Zusammenhang, einen starken inneren Zusammenhang mit den betreffenden Seelen auszugestalten. Das kann sich so herausstellen, daß manchmal man in dem Glauben lebt, mit dieser oder jener Seele müsse man einen ganz besonderen Zusammenhang haben. Und dennoch ist dann das weniger der Fall. Bei manchen Seelen lernt man erst durch dasjenige, was man dann erfährt, kennen, daß eben ein solcher Zusammenhang leichter herzustellen war.

[ 6 ] Ich habe es ja öfter erwähnt: ob man von dieser oder jener Tatsache der geistigen Welt Eindrücke bekommt, das hängt von mancherlei Umständen ab. Es hängt vor allen Dingen davon ab, wie stark es möglich ist, einen wirklich inneren Zusammenhang, einen starken inneren Zusammenhang mit den betreffenden Seelen auszugestalten. Das kann sich so herausstellen, daß manchmal man in dem Glauben lebt, mit dieser oder jener Seele müsse man einen ganz besonderen Zusammenhang haben. Und dennoch ist dann das weniger der Fall. Bei manchen Seelen lernt man erst durch dasjenige, was man dann erfährt, kennen, daß eben ein solcher Zusammenhang leichter herzustellen war.

[ 7 ] Nun stellte sich gerade in den drei Fällen, von denen ich zuerst sprechen möchte, meine lieben Freunde, das intensivste Bedürfnis ein, Eindrücke zu empfangen unmittelbar nach dem Tode, welche mit dem ganzen Wesen dieser Seelen zusammenhingen. Ich möchte sagen, das ergab sich eben in diesen Fällen wie von selbst. Nicht wahr, man kann ja, wenn man bei einer Grabesfeier zu sprechen hat, selbstverständlich in Anknüpfung an das Mannigfaltigste sprechen, aber in diesen drei Fällen ergab sich wie eine innere Notwendigkeit, wirklich intensiv anzuknüpfen an das Wesen der betreffenden Seelen, gleichsam bei der Einäscherungsfeier dieses Wesen der betreffenden Seelen in Worte zu kleiden. Das war aber nicht so, als ob ich mir vorgenommen hätte, gerade bei diesen Todesfeiern das Wesen dieser betreffenden Seelen zu charakterisieren, sondern es ergab sich wie eine erleuchtende Notwendigkeit, daß es so sein müsse, Ich will damit gar nicht sagen, daß es in anderen Fällen ebenso sein müsse. Diese erleuchtende Notwendigkeit, die ergab sich deshalb bei einer der Seelen, weil mir — das sage ich also nicht als Gesetz, sondern als Erfahrung, als Erlebnis —, weil mir eben nach dem Tode von der geistigen Welt her die Impulse kamen, dieses Wesen der Seele zu charakterisieren. Ich brauchte keine Worte zu machen; die Worte ergaben sich, die Worte kamen. Und wir werden nachher sehen, meine lieben Freunde, warum das gerade so war, aus einigen Andeutungen, die schon gemacht werden können über das weitere Leben der betreffenden Seele nach dem Tode.

[ 7 ] Nun stellte sich gerade in den drei Fällen, von denen ich zuerst sprechen möchte, meine lieben Freunde, das intensivste Bedürfnis ein, Eindrücke zu empfangen unmittelbar nach dem Tode, welche mit dem ganzen Wesen dieser Seelen zusammenhingen. Ich möchte sagen, das ergab sich eben in diesen Fällen wie von selbst. Nicht wahr, man kann ja, wenn man bei einer Grabesfeier zu sprechen hat, selbstverständlich in Anknüpfung an das Mannigfaltigste sprechen, aber in diesen drei Fällen ergab sich wie eine innere Notwendigkeit, wirklich intensiv anzuknüpfen an das Wesen der betreffenden Seelen, gleichsam bei der Einäscherungsfeier dieses Wesen der betreffenden Seelen in Worte zu kleiden. Das war aber nicht so, als ob ich mir vorgenommen hätte, gerade bei diesen Todesfeiern das Wesen dieser betreffenden Seelen zu charakterisieren, sondern es ergab sich wie eine erleuchtende Notwendigkeit, daß es so sein müsse, Ich will damit gar nicht sagen, daß es in anderen Fällen ebenso sein müsse. Diese erleuchtende Notwendigkeit, die ergab sich deshalb bei einer der Seelen, weil mir — das sage ich also nicht als Gesetz, sondern als Erfahrung, als Erlebnis —, weil mir eben nach dem Tode von der geistigen Welt her die Impulse kamen, dieses Wesen der Seele zu charakterisieren. Ich brauchte keine Worte zu machen; die Worte ergaben sich, die Worte kamen. Und wir werden nachher sehen, meine lieben Freunde, warum das gerade so war, aus einigen Andeutungen, die schon gemacht werden können über das weitere Leben der betreffenden Seele nach dem Tode.

[ 8 ] Zunächst muß ich, damit das Ganze verstanden werden kann, einiges eben bemerken über die besondere Natur solcher Erlebnisse. Wenn man hier in der physischen Welt Eindrücke haben will, dann stellt man sich den Dingen gegenüber. Man macht sich Gedanken, }je nachdem man die Dinge sieht, hört oder betastet; man weiß, man ist es selbst, der sich diese Gedanken macht. Wenn man mit einer Seele, die durch die Pforte des Todes gegangen ist, zu tun hat, dann merkt man sogleich, daß alles, was man selbst macht vielleicht an Gedanken, an Worten, eigentlich einen entfernt von dem betreffenden Wesen; daß da notwendig ist, sich ganz dem hinzugeben, was sich in einem macht. Und wenn man die Eindrücke in Worte prägen will, so muf man in der Tat in sich selbst die Möglichkeit haben, daß sich diese Worte in einem bilden, daß man nichts dazu tun kann, damit sich diese Worte so gerade bilden. Man muß innerlich hinhören können auf die Worte. Und indem man innerlich hinhört, hat man zugleich die Gewißheit: diese Worte sind nicht von einem selbst ausgesprochen, sondern von der Wesenheit, die durch die Pforte des Todes gegangen ist.

[ 8 ] Zunächst muß ich, damit das Ganze verstanden werden kann, einiges eben bemerken über die besondere Natur solcher Erlebnisse. Wenn man hier in der physischen Welt Eindrücke haben will, dann stellt man sich den Dingen gegenüber. Man macht sich Gedanken, }je nachdem man die Dinge sieht, hört oder betastet; man weiß, man ist es selbst, der sich diese Gedanken macht. Wenn man mit einer Seele, die durch die Pforte des Todes gegangen ist, zu tun hat, dann merkt man sogleich, daß alles, was man selbst macht vielleicht an Gedanken, an Worten, eigentlich einen entfernt von dem betreffenden Wesen; daß da notwendig ist, sich ganz dem hinzugeben, was sich in einem macht. Und wenn man die Eindrücke in Worte prägen will, so muf man in der Tat in sich selbst die Möglichkeit haben, daß sich diese Worte in einem bilden, daß man nichts dazu tun kann, damit sich diese Worte so gerade bilden. Man muß innerlich hinhören können auf die Worte. Und indem man innerlich hinhört, hat man zugleich die Gewißheit: diese Worte sind nicht von einem selbst ausgesprochen, sondern von der Wesenheit, die durch die Pforte des Todes gegangen ist.

[ 9 ] So war es, als in den letzten Wochen ein an Jahren älteres Mitglied von uns von dem physischen Plan hier gegangen ist. Ein älteres Mitglied, das sich durch eine längere, größere Anzahl von Jahren wirklich tief herzlich in unsere Bewegung eingelebt hat, für ihr Gefühl, für ihr Gemütserlebnis in sich belebt hatte dasjenige, was an Ideen, an Vorstellungen unsere Geisteswissenschaft geben kann. Mit ungeheurer Hingebung hatte sich die betreffende Persönlichkeit identifiziert in ihrer Seele mit alldem, was durch unsere Geisteswissenschaft wellt und wallt. Nun kam es darauf an, gewissermaßen sich diesem Eindrucke zu überlassen, der von dieser Seele ausging. Und merkwürdigerweise war es so, das konnte konstatiert werden, dafS sogar wenige Stunden, nachdem der physische Tod eingetreten war, nicht bloß gewisse Worteindrücke, sondern schon in hörbare, wirkliche Worte sich prägende Eindrücke wie eine Charakteristik der betreffenden Seele sich ergaben. Zu diesen Worten konnte nichts anderes getan werden als nur, daß möglichst der Versuch gemacht werde, rein aufzufassen dasjenige, was durch das eigene Innere die betreffende Seele sprach, denn man muß es durchaus ein solches Sprechen nennen. Und da waren es dann eben die Worte, die ich dann auch bei der Einäscherung sprach. Es waren die Worte, die, wie gesagt, nicht meine Worte waren, sondern die die Worte waren — und ich bitte genau die Worte zu erwägen, die ich nun gebrauche —, die von der betreffenden, durch den Tod gegangenen Seele herkamen:

[ 9 ] So war es, als in den letzten Wochen ein an Jahren älteres Mitglied von uns von dem physischen Plan hier gegangen ist. Ein älteres Mitglied, das sich durch eine längere, größere Anzahl von Jahren wirklich tief herzlich in unsere Bewegung eingelebt hat, für ihr Gefühl, für ihr Gemütserlebnis in sich belebt hatte dasjenige, was an Ideen, an Vorstellungen unsere Geisteswissenschaft geben kann. Mit ungeheurer Hingebung hatte sich die betreffende Persönlichkeit identifiziert in ihrer Seele mit alldem, was durch unsere Geisteswissenschaft wellt und wallt. Nun kam es darauf an, gewissermaßen sich diesem Eindrucke zu überlassen, der von dieser Seele ausging. Und merkwürdigerweise war es so, das konnte konstatiert werden, dafS sogar wenige Stunden, nachdem der physische Tod eingetreten war, nicht bloß gewisse Worteindrücke, sondern schon in hörbare, wirkliche Worte sich prägende Eindrücke wie eine Charakteristik der betreffenden Seele sich ergaben. Zu diesen Worten konnte nichts anderes getan werden als nur, daß möglichst der Versuch gemacht werde, rein aufzufassen dasjenige, was durch das eigene Innere die betreffende Seele sprach, denn man muß es durchaus ein solches Sprechen nennen. Und da waren es dann eben die Worte, die ich dann auch bei der Einäscherung sprach. Es waren die Worte, die, wie gesagt, nicht meine Worte waren, sondern die die Worte waren — und ich bitte genau die Worte zu erwägen, die ich nun gebrauche —, die von der betreffenden, durch den Tod gegangenen Seele herkamen:

In Weltenweiten will ich tragen
Mein fühlend Herz, daß warm es werde
Im Feuer heil’gen Kräftewirkens;

In Weltgedanken will ich weben
Das eigne Denken, daß klar es werde
Im Licht des ew’gen Werdelebens;

In Seelengründe will ich tauchen
Ergebnes Sinnen, daß stark es werde
Für Menschenwirkens wahre Ziele;

In Gottes Ruhe streb’ ich so
Mit Lebenskämpfen und mit Sorgen
Mein Selbst zum höhern Selbst bereitend.

>Nach arbeitsfreud’gem Frieden trachtend,
Erahnend Weltensein im Eigensein
Möcht’ ich die Menschenpflicht erfüllen;

Erwartend leben darf ich dann
Entgegen meinem Seelensterne,
Der mir im Geistgebiet den Ort erteilt.

In Weltenweiten will ich tragen
Mein fühlend Herz, daß warm es werde
Im Feuer heil’gen Kräftewirkens;

In Weltgedanken will ich weben
Das eigne Denken, daß klar es werde
Im Licht des ew’gen Werdelebens;

In Seelengründe will ich tauchen
Ergebnes Sinnen, daß stark es werde
Für Menschenwirkens wahre Ziele;

In Gottes Ruhe streb’ ich so
Mit Lebenskämpfen und mit Sorgen
Mein Selbst zum höhern Selbst bereitend.

>Nach arbeitsfreud’gem Frieden trachtend,
Erahnend Weltensein im Eigensein
Möcht’ ich die Menschenpflicht erfüllen;

Erwartend leben darf ich dann
Entgegen meinem Seelensterne,
Der mir im Geistgebiet den Ort erteilt.

[ 10 ] Und dann, als ich die Worte noch einmal sprach am Ende der Leichenrede, dann mußte ich sie, ohne daß ich das vorher gewußt hatte, am Schlusse umändern und so sprechen:

[ 10 ] Und dann, als ich die Worte noch einmal sprach am Ende der Leichenrede, dann mußte ich sie, ohne daß ich das vorher gewußt hatte, am Schlusse umändern und so sprechen:

Erwartend leben darf ich dann
Entgegen meinem Schicksalssterne,
Der mir im Geistgebiet den Ort erteilt.

Erwartend leben darf ich dann
Entgegen meinem Schicksalssterne,
Der mir im Geistgebiet den Ort erteilt.

[ 11 ] Nun war es klar, was das war. Es war der Versuch bei der betreffenden Persönlichkeit, dasjenige, was sie aufgenommen hatte durch Jahre in den geisteswissenschaftlichen Gedanken, Ideen, Gefühlen und Empfindungen in das eigene Wesen, das nun durch den Tod gegangen war, so einzuprägen, daß die Ideen, die Empfindungen Kräfte wurden, die diese Persönlichkeit, dieses Wesen nach dem Tode gestalteten und prägten. Also diese Persönlichkeit hatte die Ideen und Vorstellungen der Geisteswissenschaft verwendet, um das eigene Wesen gleichsam zu zeichnen, zu prägen; aber so zu prägen, wie dieses Wesen dann wirklich seelisch weitergeht in der geistigen Welt.

[ 11 ] Nun war es klar, was das war. Es war der Versuch bei der betreffenden Persönlichkeit, dasjenige, was sie aufgenommen hatte durch Jahre in den geisteswissenschaftlichen Gedanken, Ideen, Gefühlen und Empfindungen in das eigene Wesen, das nun durch den Tod gegangen war, so einzuprägen, daß die Ideen, die Empfindungen Kräfte wurden, die diese Persönlichkeit, dieses Wesen nach dem Tode gestalteten und prägten. Also diese Persönlichkeit hatte die Ideen und Vorstellungen der Geisteswissenschaft verwendet, um das eigene Wesen gleichsam zu zeichnen, zu prägen; aber so zu prägen, wie dieses Wesen dann wirklich seelisch weitergeht in der geistigen Welt.

[ 12 ] Kurz darauf verloren wir für den physischen Plan eine andere Freundin unserer Bewegung, ein anderes Mitglied. Und bei diesem Mitglied war wiederum die intensive Notwendigkeit da, das Wesen zu charakterisieren. Aber es konnte nicht so geschehen, wie es in dem eben erwähnten Falle geschehen war. In dem eben erwähnten Falle war wirklich in den Worten, wie sie geprägt waren, das ganz so, daß man sagen konnte: Eine Seele, die da durch die Pforte des Todes gegangen ist, sprach sich aus, als was sie sich fühlte und was sie werden wollte; sie sprach sich selbst aus. In diesem zweiten Falle, da war es so, daß man sich mit der eigenen Seele wie gegenüberzustellen hatte und zu betrachten hatte geistig das Wesen der betreffenden Seele. Dann sprach sich diese Seele auch aus, aber sie sprach sich in solchen Worten aus, die eben doch aus der betrachtenden Seele heraus das Material zur Selbstcharakteristik nahmen. So daß dasjenige, was da die Seele tat, die durch die Pforte des Todes gegangen war, nur eine Anregung war, um dasjenige, was man ihrem Wesen gegenüber jetzt, nachdem sie durch die Pforte des Todes gegangen war, fühlen mußte, auszusprechen. Und da entstanden dann die folgenden Worte, die nachgesandt werden mußten bei der Einäscherungsfeier:

[ 12 ] Kurz darauf verloren wir für den physischen Plan eine andere Freundin unserer Bewegung, ein anderes Mitglied. Und bei diesem Mitglied war wiederum die intensive Notwendigkeit da, das Wesen zu charakterisieren. Aber es konnte nicht so geschehen, wie es in dem eben erwähnten Falle geschehen war. In dem eben erwähnten Falle war wirklich in den Worten, wie sie geprägt waren, das ganz so, daß man sagen konnte: Eine Seele, die da durch die Pforte des Todes gegangen ist, sprach sich aus, als was sie sich fühlte und was sie werden wollte; sie sprach sich selbst aus. In diesem zweiten Falle, da war es so, daß man sich mit der eigenen Seele wie gegenüberzustellen hatte und zu betrachten hatte geistig das Wesen der betreffenden Seele. Dann sprach sich diese Seele auch aus, aber sie sprach sich in solchen Worten aus, die eben doch aus der betrachtenden Seele heraus das Material zur Selbstcharakteristik nahmen. So daß dasjenige, was da die Seele tat, die durch die Pforte des Todes gegangen war, nur eine Anregung war, um dasjenige, was man ihrem Wesen gegenüber jetzt, nachdem sie durch die Pforte des Todes gegangen war, fühlen mußte, auszusprechen. Und da entstanden dann die folgenden Worte, die nachgesandt werden mußten bei der Einäscherungsfeier:

Du tratest unter uns,
Deines Wesens bewegte Sanftmut
Sprach aus deiner Augen stiller Kraft
Ruhe, die seelenvoll belebt,
Floß in den Wellen,
Mit denen deine Blicke
Zu Dingen und zu Menschen
Deines Innern Weben trugen.
Und es durchseelte dieses Wesen
Deine Stimme, die beredt
Durch des Wortes Art mehr
Als in dem Worte selbst
Offenbarte, was verborgen
In deiner schönen Seele weset,
Doch das hingebender Liebe
Teilnahmvoller Menschen
Sich wortlos auch enthüllte:
Dies Wesen, das von edler, stiller Schönheit,
Der Welten-Seelen-Schöpfung
Empfänglichem Empfinden kündete.

Du tratest unter uns,
Deines Wesens bewegte Sanftmut
Sprach aus deiner Augen stiller Kraft
Ruhe, die seelenvoll belebt,
Floß in den Wellen,
Mit denen deine Blicke
Zu Dingen und zu Menschen
Deines Innern Weben trugen.
Und es durchseelte dieses Wesen
Deine Stimme, die beredt
Durch des Wortes Art mehr
Als in dem Worte selbst
Offenbarte, was verborgen
In deiner schönen Seele weset,
Doch das hingebender Liebe
Teilnahmvoller Menschen
Sich wortlos auch enthüllte:
Dies Wesen, das von edler, stiller Schönheit,
Der Welten-Seelen-Schöpfung
Empfänglichem Empfinden kündete.

[ 13 ] Als nun diese Worte am Beginn und am Ende der Leichenrede gesprochen waren, begann die Einäscherung. Und es war nun möglich zu beobachten, meine lieben Freunde, daß dieser Moment also wohlgemerkt, nicht der Moment, während dem gesprochen worden ist, sondern der Moment, wo die Wärme des Ofens den Körper ergriff —, daß dieser Moment derjenige war, wo — ich werde darüber genauer nachher sprechen — eine Art ersten bewußten Augenblickes nach dem Tode eintrat. Ich sage «bewußten Augenblikkes» und meine das so: gleich nach dem Tode ist ja eine Rückschau vorhanden auf dasjenige, was im ätherischen Leibe als ein Lebenstableau erscheint. Das geht aber nach einigen Tagen hinweg. Nun war gerade damals die Notwendigkeit gegeben, daß die Zeit ziemlich lang dauerte zwischen dem Tod und der Einäscherung. Mittwoch abends um sechs Uhr trat der Tod ein; am nächsten Montag um elf Uhr fand die Einäscherung statt. Da war also bereits eingetreten das Hinweggehen dieses Bildes, dieses Lebenstableaus. Also der erste Moment von einiger Bewußtheit nach dem Lebenstableau trat dann ein, als die Hitze des Feuerofens den Leib ergriff. Und da zeigte sich denn klar, daß die Art des Anschauens, die Art der ganzen Weltbetrachtung für ein solches geistgewordenes Wesen eine andere ist, als sie ist für die Menschenseele, solange sie im physischen Leibe ist. Im physischen Leibe sehen wir die Dinge des Raumes so, daß sie stehenbleiben, wenn wir uns von ihnen entfernen. Wenn hier ein Stuhl steht und ich sehe ihn, und ich gehe dann ein Stückchen weiter weg und ich schaue mich um, dann ist der Stuhl noch da. Ich schaue auf ihn zurück. Wenn ich weitergehe, so ist der Stuhl immer noch da, er bleibt stehen. Während wir im physischen Leibe leben, ist das für die Ereignisse, die sich in der Zeit abspielen, nicht so. Die Ereignisse, die wir in der Zeit haben an uns vorüberziehen lassen, die bleiben nicht stehen. Ein Ereignis, das an uns vorübergezogen ist, das ist vergangen, und wenn wir zurückblicken, so können wir nur in der Erinnerung zurückblicken. Nur unsere Vergangenheit verbindet uns mit dem Ereignis. So ist es nicht für ein Geistwesen. Das sieht die Ereignisse als stehengeblieben, so wie wir hier die Dinge im Raume als stehengeblieben sehen. Und so war der erste Eindruck, den die Seele hatte, von der ich sprach, der von der Leichenfeier mit alledem, was da getan und gesprochen worden ist. Diese Leichenfeier war ja eben schon fünf bis zehn Minuten vorüber, aber für die Tote war sie noch da, stand sie da, wie sonst für den physischen Menschen nur die Dinge im Raum dastehen. Und der erste Eindruck war das Zurückblicken auf dasjenige, was da gesprochen worden war; also vor allen Dingen auf die Worte, die ihr jetzt ertönten, auf die Worte, die ich eben vorgelesen habe. Es ist da wirklich so, wie Wagner aus einer tiefen Intuition gesagt hat: «Die Zeit wird zum Raum.» Es ist dasjenige, was vergangen ist, nicht vergangen für das geistige Erleben, sondern es steht da, wie für die physischen Menschen die Dinge im Raum dastehen. Das war also der erste Eindruck nach dem Tode, diese Leichenfeier und was dabei gesprochen worden ist. In diesem Falle war das nun so, daß man dieses Zurückblicken und dieses gleichsam Anschauen dessen, was bei der Leichenfeier geschehen war, nicht nennen kann ein endgültiges Aufleuchten des Bewußstseins, denn nachher trat wiederum der Dämmerzustand ein, von dem ich sprechen werde, und erst nach einiger Zeit trat wiederum ein solches Aufleuchten des Bewußtseins ein. Wiederum, langsam und allmählich, tritt das Aufleuchten des Bewußtseins ein. Das dauert Monate, bis es so völlig da ist, daß wir davon sprechen können, daß der Tote die geistige Welt voll um sich hat. Aber später, eben durch ein späteres Aufleuchten des Bewußtseins, zeigte sich gerade bei dieser Persönlichkeit ein intensives Bedürfnis, immer wiederum zu diesem Momente, gerade zu diesem Momente hinzuschauen, diesen Moment klar ins Auge zu fassen. Dieses steht in vollem Einklange, wie ich gleich auseinandersetzen werde, mit dem, was man wissen kann über das ganze Verhalten des Menschen nach dem Tode.

[ 13 ] Als nun diese Worte am Beginn und am Ende der Leichenrede gesprochen waren, begann die Einäscherung. Und es war nun möglich zu beobachten, meine lieben Freunde, daß dieser Moment also wohlgemerkt, nicht der Moment, während dem gesprochen worden ist, sondern der Moment, wo die Wärme des Ofens den Körper ergriff —, daß dieser Moment derjenige war, wo — ich werde darüber genauer nachher sprechen — eine Art ersten bewußten Augenblickes nach dem Tode eintrat. Ich sage «bewußten Augenblikkes» und meine das so: gleich nach dem Tode ist ja eine Rückschau vorhanden auf dasjenige, was im ätherischen Leibe als ein Lebenstableau erscheint. Das geht aber nach einigen Tagen hinweg. Nun war gerade damals die Notwendigkeit gegeben, daß die Zeit ziemlich lang dauerte zwischen dem Tod und der Einäscherung. Mittwoch abends um sechs Uhr trat der Tod ein; am nächsten Montag um elf Uhr fand die Einäscherung statt. Da war also bereits eingetreten das Hinweggehen dieses Bildes, dieses Lebenstableaus. Also der erste Moment von einiger Bewußtheit nach dem Lebenstableau trat dann ein, als die Hitze des Feuerofens den Leib ergriff. Und da zeigte sich denn klar, daß die Art des Anschauens, die Art der ganzen Weltbetrachtung für ein solches geistgewordenes Wesen eine andere ist, als sie ist für die Menschenseele, solange sie im physischen Leibe ist. Im physischen Leibe sehen wir die Dinge des Raumes so, daß sie stehenbleiben, wenn wir uns von ihnen entfernen. Wenn hier ein Stuhl steht und ich sehe ihn, und ich gehe dann ein Stückchen weiter weg und ich schaue mich um, dann ist der Stuhl noch da. Ich schaue auf ihn zurück. Wenn ich weitergehe, so ist der Stuhl immer noch da, er bleibt stehen. Während wir im physischen Leibe leben, ist das für die Ereignisse, die sich in der Zeit abspielen, nicht so. Die Ereignisse, die wir in der Zeit haben an uns vorüberziehen lassen, die bleiben nicht stehen. Ein Ereignis, das an uns vorübergezogen ist, das ist vergangen, und wenn wir zurückblicken, so können wir nur in der Erinnerung zurückblicken. Nur unsere Vergangenheit verbindet uns mit dem Ereignis. So ist es nicht für ein Geistwesen. Das sieht die Ereignisse als stehengeblieben, so wie wir hier die Dinge im Raume als stehengeblieben sehen. Und so war der erste Eindruck, den die Seele hatte, von der ich sprach, der von der Leichenfeier mit alledem, was da getan und gesprochen worden ist. Diese Leichenfeier war ja eben schon fünf bis zehn Minuten vorüber, aber für die Tote war sie noch da, stand sie da, wie sonst für den physischen Menschen nur die Dinge im Raum dastehen. Und der erste Eindruck war das Zurückblicken auf dasjenige, was da gesprochen worden war; also vor allen Dingen auf die Worte, die ihr jetzt ertönten, auf die Worte, die ich eben vorgelesen habe. Es ist da wirklich so, wie Wagner aus einer tiefen Intuition gesagt hat: «Die Zeit wird zum Raum.» Es ist dasjenige, was vergangen ist, nicht vergangen für das geistige Erleben, sondern es steht da, wie für die physischen Menschen die Dinge im Raum dastehen. Das war also der erste Eindruck nach dem Tode, diese Leichenfeier und was dabei gesprochen worden ist. In diesem Falle war das nun so, daß man dieses Zurückblicken und dieses gleichsam Anschauen dessen, was bei der Leichenfeier geschehen war, nicht nennen kann ein endgültiges Aufleuchten des Bewußstseins, denn nachher trat wiederum der Dämmerzustand ein, von dem ich sprechen werde, und erst nach einiger Zeit trat wiederum ein solches Aufleuchten des Bewußtseins ein. Wiederum, langsam und allmählich, tritt das Aufleuchten des Bewußtseins ein. Das dauert Monate, bis es so völlig da ist, daß wir davon sprechen können, daß der Tote die geistige Welt voll um sich hat. Aber später, eben durch ein späteres Aufleuchten des Bewußtseins, zeigte sich gerade bei dieser Persönlichkeit ein intensives Bedürfnis, immer wiederum zu diesem Momente, gerade zu diesem Momente hinzuschauen, diesen Moment klar ins Auge zu fassen. Dieses steht in vollem Einklange, wie ich gleich auseinandersetzen werde, mit dem, was man wissen kann über das ganze Verhalten des Menschen nach dem Tode.

[ 14 ] Ein dritter Fall ist ja derjenige, welcher insbesondere unsere lieben Berliner Mitglieder auch intensiv berühren wird, es ist der Fall unseres kürzlich verstorbenen Freundes und Mitgliedes Fritz Mitscher. Fritz Mitscher ging ja durch die Pforte des Todes kurz vor seinem dreißigsten Jahr, vor der Vollendung seines dreißigsten Lebensjahres. Er wäre dreißig Jahre alt geworden am 26. Februar, der jetzt kommt.

[ 14 ] Ein dritter Fall ist ja derjenige, welcher insbesondere unsere lieben Berliner Mitglieder auch intensiv berühren wird, es ist der Fall unseres kürzlich verstorbenen Freundes und Mitgliedes Fritz Mitscher. Fritz Mitscher ging ja durch die Pforte des Todes kurz vor seinem dreißigsten Jahr, vor der Vollendung seines dreißigsten Lebensjahres. Er wäre dreißig Jahre alt geworden am 26. Februar, der jetzt kommt.

[ 15 ] Bei Fritz Mitscher traten ja mit der Hinlenkung der Gedanken auf sein Wesen nach dem Tode vor allen Dingen die Anregungen in die eigene Seele, die betrachtende Seele hinein, die ausgingen von seiner so intensiven Hingabe an unsere geistige Bewegung. Er war ja in dieser Beziehung geradezu eine musterhafte Persönlichkeit. Eine musterhafte Persönlichkeit in der Weise, daß er, der ja eine zur Ausbildung von Gelehrsamkeit neigende Natur war, wirklich aus einer inneren Notwendigkeit, einem tieferen inneren Bedürfnis heraus, die Anlage immer mehr und mehr entfaltete, seine ganze Gelehrsamkeit, die er sich aneignen mochte, in den Dienst der geisteswissenschaftlichen Bewegung zu stellen. Er war damit gerade eine von denjenigen Persönlichkeiten, welche so notwendig sind im Gang unserer geisteswissenschaftlichen Weltanschauung. Dessen bedarf die Gegenwart, daß die äußere Wissenschaft, das äußere wissenschaftliche Streben durch die Seele so verwendet werde, daß dieses äußere wissenschaftliche Streben gleichsam einläuft in die aus der geistigen Welt heraus gewonnenen Erkenntnisse, zu denen wir uns hinneigen wollen. Und das beseelte die jugendliche Seele Fritz Mitschers. So daß das Gefühl vorhanden sein mußte, schon indem man ihn hier im Leben betrachtete: Er ist auf einer sehr, sehr rechten Bahn gegenüber unserer Bewegung.

[ 15 ] Bei Fritz Mitscher traten ja mit der Hinlenkung der Gedanken auf sein Wesen nach dem Tode vor allen Dingen die Anregungen in die eigene Seele, die betrachtende Seele hinein, die ausgingen von seiner so intensiven Hingabe an unsere geistige Bewegung. Er war ja in dieser Beziehung geradezu eine musterhafte Persönlichkeit. Eine musterhafte Persönlichkeit in der Weise, daß er, der ja eine zur Ausbildung von Gelehrsamkeit neigende Natur war, wirklich aus einer inneren Notwendigkeit, einem tieferen inneren Bedürfnis heraus, die Anlage immer mehr und mehr entfaltete, seine ganze Gelehrsamkeit, die er sich aneignen mochte, in den Dienst der geisteswissenschaftlichen Bewegung zu stellen. Er war damit gerade eine von denjenigen Persönlichkeiten, welche so notwendig sind im Gang unserer geisteswissenschaftlichen Weltanschauung. Dessen bedarf die Gegenwart, daß die äußere Wissenschaft, das äußere wissenschaftliche Streben durch die Seele so verwendet werde, daß dieses äußere wissenschaftliche Streben gleichsam einläuft in die aus der geistigen Welt heraus gewonnenen Erkenntnisse, zu denen wir uns hinneigen wollen. Und das beseelte die jugendliche Seele Fritz Mitschers. So daß das Gefühl vorhanden sein mußte, schon indem man ihn hier im Leben betrachtete: Er ist auf einer sehr, sehr rechten Bahn gegenüber unserer Bewegung.

[ 16 ] Nun werden sich die Freunde erinnern an etwas, was ich bei Gelegenheit eines anderen Todes vor Jahren gesagt habe: Gerade bei solchen Persönlichkeiten, die gewissermaßen dasjenige, was in der Gegenwart physische Wissenschaft geben kann, in sich aufgenommen haben, stellt sich heraus, wenn sie frühzeitig durch die Pforte des Todes gehen, daß sie bedeutsame Mitarbeiter werden nach dem Tode an unserer geistigen Bewegung, die ja nicht angewiesen ist bloß auf diejenigen Seelen, die hier im Leibe weilen. Hätten wir nicht die Kräfte der Seelen, die mit Erdenwissen durch die Pforte des Todes gegangen sind und dort verbleiben in Verbindung mit dem Willen, der durch unsere Bewegung strömen soll, so könnten wir ja gewiß in unserer jetzigen materalistischen Zeit die Hoffnung nicht hegen, die wir hegen müssen in so starkem Maße, wie sie eben berechtigt ist, daß wir vorwärtskommen.

[ 16 ] Nun werden sich die Freunde erinnern an etwas, was ich bei Gelegenheit eines anderen Todes vor Jahren gesagt habe: Gerade bei solchen Persönlichkeiten, die gewissermaßen dasjenige, was in der Gegenwart physische Wissenschaft geben kann, in sich aufgenommen haben, stellt sich heraus, wenn sie frühzeitig durch die Pforte des Todes gehen, daß sie bedeutsame Mitarbeiter werden nach dem Tode an unserer geistigen Bewegung, die ja nicht angewiesen ist bloß auf diejenigen Seelen, die hier im Leibe weilen. Hätten wir nicht die Kräfte der Seelen, die mit Erdenwissen durch die Pforte des Todes gegangen sind und dort verbleiben in Verbindung mit dem Willen, der durch unsere Bewegung strömen soll, so könnten wir ja gewiß in unserer jetzigen materalistischen Zeit die Hoffnung nicht hegen, die wir hegen müssen in so starkem Maße, wie sie eben berechtigt ist, daß wir vorwärtskommen.

[ 17 ] So ging denn von Fritz Mitschers Seele aus etwas, was sich zusammenfassen läßt in Worte, die ich nicht anders als eben so zum Ausdruck bringen konnte, wie ich sie Ihnen jetzt vorlesen will, und die auch bei der Einäscherung gesprochen worden sind:

[ 17 ] So ging denn von Fritz Mitschers Seele aus etwas, was sich zusammenfassen läßt in Worte, die ich nicht anders als eben so zum Ausdruck bringen konnte, wie ich sie Ihnen jetzt vorlesen will, und die auch bei der Einäscherung gesprochen worden sind:

Eine Hoffnung, uns beglückend,
So betratest du das Feld,
Wo der Erde Geistesblüten
Durch die Kraft des Seelenseins
Sich dem Forschen zeigen möchten.

Lautrer Wahrheitsliebe Wesen
War dein Sehnen urverwandt;
Aus dem Geisteslicht zu schaffen,
War das ernste Lebensziel,
Dem du rastlos nachgestrebt.

Deine schönen Gaben pflegtest du
Um der Geist-Erkenntnis hellen Weg,
Unbeirrt vom Welten-Widerspruch,
Als der Wahrheit treuer Diener
Sichern Schrittes hinzuwandeln.

Deine Geistorgane übtest du,
Daß sie tapfer und beharrlich
An des Weges beide Ränder
Dir den Irrtum drängten,
Und dir Raum für Wahrheit schufen.

Dir dein Selbst zur Offenbarung
Reinen Lichtes zu gestalten,
Daß die Seelen-Sonnenkraft
Dir im Innern machtvoll strahle,
War dir Lebenssorg’ und -freude.

Andre Sorgen, andre Freuden,
Sie berührten deine Seele kaum,
Weil Erkenntnis dir als Licht,
Das dem Dasein Sinn verleiht,
Als des Lebens wahrer Wert erschien.

Eine Hoffnung, uns beglückend,
So betratest du das Feld,
Wo der Erde Geistesblüten,
Durch die Kraft des Seelenseins,
Sich dem Forschen zeigen möchten.

Ein Verlust, der tief uns schmerzt,
So entschwindest du dem Feld,
Wo des Geistes Erdenkeime
In dem Schoß des Seelenseins,
Deinem Sphärensinne reiften.

Fühle, wie wir liebend blicken
In die Höhen, die dich jetzt
Hin zu andrem Schaffen rufen,
Reiche den verlassnen Freunden
Deine Kraft aus Geistgebieten.

Höre unsrer Seelen Bitte,
Im Vertrau’n dir nachgesandt:
Wir bedürfen zu dem Erdenwerk
Starker Kraft aus Geistes-Landen,
Die wir toten Freunden danken.

Eine Hoffnung, uns beglückend,
Ein Verlust, der tief uns schmerzt:
Laß uns hoffen, daß du ferne-nah,
Unverloren unsrem Leben leuchtest,
Als ein Seelenstern im Geistbereich.

Eine Hoffnung, uns beglückend,
So betratest du das Feld,
Wo der Erde Geistesblüten
Durch die Kraft des Seelenseins
Sich dem Forschen zeigen möchten.

Lautrer Wahrheitsliebe Wesen
War dein Sehnen urverwandt;
Aus dem Geisteslicht zu schaffen,
War das ernste Lebensziel,
Dem du rastlos nachgestrebt.

Deine schönen Gaben pflegtest du
Um der Geist-Erkenntnis hellen Weg,
Unbeirrt vom Welten-Widerspruch,
Als der Wahrheit treuer Diener
Sichern Schrittes hinzuwandeln.

Deine Geistorgane übtest du,
Daß sie tapfer und beharrlich
An des Weges beide Ränder
Dir den Irrtum drängten,
Und dir Raum für Wahrheit schufen.

Dir dein Selbst zur Offenbarung
Reinen Lichtes zu gestalten,
Daß die Seelen-Sonnenkraft
Dir im Innern machtvoll strahle,
War dir Lebenssorg’ und -freude.

Andre Sorgen, andre Freuden,
Sie berührten deine Seele kaum,
Weil Erkenntnis dir als Licht,
Das dem Dasein Sinn verleiht,
Als des Lebens wahrer Wert erschien.

Eine Hoffnung, uns beglückend,
So betratest du das Feld,
Wo der Erde Geistesblüten,
Durch die Kraft des Seelenseins,
Sich dem Forschen zeigen möchten.

Ein Verlust, der tief uns schmerzt,
So entschwindest du dem Feld,
Wo des Geistes Erdenkeime
In dem Schoß des Seelenseins,
Deinem Sphärensinne reiften.

Fühle, wie wir liebend blicken
In die Höhen, die dich jetzt
Hin zu andrem Schaffen rufen,
Reiche den verlassnen Freunden
Deine Kraft aus Geistgebieten.

Höre unsrer Seelen Bitte,
Im Vertrau’n dir nachgesandt:
Wir bedürfen zu dem Erdenwerk
Starker Kraft aus Geistes-Landen,
Die wir toten Freunden danken.

Eine Hoffnung, uns beglückend,
Ein Verlust, der tief uns schmerzt:
Laß uns hoffen, daß du ferne-nah,
Unverloren unsrem Leben leuchtest,
Als ein Seelenstern im Geistbereich.

[ 18 ] Auch solche Worte, meine lieben Freunde, sind ja so geprägt, daß sie betrachtet werden müssen als hervorgegangen aus der Identifizierung mit der durch den Tod gegangenen Seele. Sie ergeben sich als eine Notwendigkeit, wenn sie auch nicht von der Seele selber gesprochen sind, wenn auch von der Seele selber nur die Anregung ausgeht, sie ergeben sich als eine Notwendigkeit durch die Kräfte, die von der Seele ausgegangen sind, gerade so, bis ins einzelne hinein gerade so gesprochen zu werden, wie sie gesprochen worden sind. Ich hatte wirklich nichts, nichts anderes bei diesen Worten im Sinne als die Worte, so wie ich sie Ihnen jetzt gelesen habe. Daher hatte es für mich etwas im höchsten Grade Erschütterndes, als in der Nacht, die der Bestattung folgte, die Seele unseres Fritz Mitscher, noch nicht aus seiner Bewußtheit heraus, wohl aber aus seinem Wesen heraus, gewissermaßen antwortete auf dasjenige, was also bei der Bestattung gesprochen war; antwortete, indem von ihr, also jetzt von der durch den Tod gegangenen Seele, die folgenden Worte kamen:

[ 18 ] Auch solche Worte, meine lieben Freunde, sind ja so geprägt, daß sie betrachtet werden müssen als hervorgegangen aus der Identifizierung mit der durch den Tod gegangenen Seele. Sie ergeben sich als eine Notwendigkeit, wenn sie auch nicht von der Seele selber gesprochen sind, wenn auch von der Seele selber nur die Anregung ausgeht, sie ergeben sich als eine Notwendigkeit durch die Kräfte, die von der Seele ausgegangen sind, gerade so, bis ins einzelne hinein gerade so gesprochen zu werden, wie sie gesprochen worden sind. Ich hatte wirklich nichts, nichts anderes bei diesen Worten im Sinne als die Worte, so wie ich sie Ihnen jetzt gelesen habe. Daher hatte es für mich etwas im höchsten Grade Erschütterndes, als in der Nacht, die der Bestattung folgte, die Seele unseres Fritz Mitscher, noch nicht aus seiner Bewußtheit heraus, wohl aber aus seinem Wesen heraus, gewissermaßen antwortete auf dasjenige, was also bei der Bestattung gesprochen war; antwortete, indem von ihr, also jetzt von der durch den Tod gegangenen Seele, die folgenden Worte kamen:

Mir mein Selbst zur Offenbarung
Reinen Lichtes zu gestalten,
Daß die Seelen-Sonnenkraft
Mir im Innern machtvoll strahle,
War mir Lebenssorg’ und -freude.

Andre Sorgen, andre Freuden,
Sie berührten meine Seele kaum,
Weil Erkenntnis mir als Licht,
Das dem Dasein Sinn verleiht,
Als des Lebens wahrer Wert erschien.

Mir mein Selbst zur Offenbarung
Reinen Lichtes zu gestalten,
Daß die Seelen-Sonnenkraft
Mir im Innern machtvoll strahle,
War mir Lebenssorg’ und -freude.

Andre Sorgen, andre Freuden,
Sie berührten meine Seele kaum,
Weil Erkenntnis mir als Licht,
Das dem Dasein Sinn verleiht,
Als des Lebens wahrer Wert erschien.

[ 19 ] Daß man diese beiden Strophen auch so sagen kann, daß jedes «dir» in «mir» und «dein» in «mein» verwandelt werden kann, das dachte ich nicht im entferntesten, als ich diese Strophen niederzuschreiben hatte. Es war mir nur lebendig:

[ 19 ] Daß man diese beiden Strophen auch so sagen kann, daß jedes «dir» in «mir» und «dein» in «mein» verwandelt werden kann, das dachte ich nicht im entferntesten, als ich diese Strophen niederzuschreiben hatte. Es war mir nur lebendig:

Dir dein Selbst zur Offenbarung
Reinen Lichtes zu gestalten,
Daß die Seelen-Sonnenkraft
Dir im Innern machtvoll strahle,
War dir Lebenssorg’ und -freude.

Andre Sorgen, andre Freuden,
Sie berührten deine Seele kaum,
Weil Erkenntnis dir als Licht,
Das dem Dasein Sinn verleiht,
Als des Lebens wahrer Wert erschien.

Dir dein Selbst zur Offenbarung
Reinen Lichtes zu gestalten,
Daß die Seelen-Sonnenkraft
Dir im Innern machtvoll strahle,
War dir Lebenssorg’ und -freude.

Andre Sorgen, andre Freuden,
Sie berührten deine Seele kaum,
Weil Erkenntnis dir als Licht,
Das dem Dasein Sinn verleiht,
Als des Lebens wahrer Wert erschien.

[ 20 ] Und jetzt waren die Worte eben so umgesetzt, und sie konnten so umgesetzt werden, daß, ohne irgend etwas grammatikalisch zu ändern, nur das «Dir dein Selbst» in «Mir mein Selbst» und «Dir im Innern machtvoll strahle» in «Mir im Innern machtvoll strahle» und so weiter geändert werden konnte.

[ 20 ] Und jetzt waren die Worte eben so umgesetzt, und sie konnten so umgesetzt werden, daß, ohne irgend etwas grammatikalisch zu ändern, nur das «Dir dein Selbst» in «Mir mein Selbst» und «Dir im Innern machtvoll strahle» in «Mir im Innern machtvoll strahle» und so weiter geändert werden konnte.

[ 21 ] Da haben Sie einen merkwürdigen Zusammenhang zwischen dem, was hier gesprochen worden ist, mit der Seele, die durch die Pforte des Todes gegangen war; ein Zusammenhang, der ergibt, daß eben wirklich das, was hier gesprochen worden war, aus der Seele nun nicht als ein bloßes Echo etwa zurückkam, sondern als sinngemäß umgestaltet zurückkam. Bemerken möchte ich nur, daß, als diese Worte geprägt wurden, wirklich durch meine Seele wie durch eine Notwendigkeit eine gewisse Empfindung ging, die die Grundnuance abgab für dies: Das war die Empfindung, wie wenn es mir eine Notwendigkeit wäre, gerade dieser Seele bei ihrem Gehen durch die Pforte des Todes einen gewissen Auftrag zu geben. Wir wissen ja, wie vieles in der heutigen materialistischen Zeit unserer geistigen Bewegung widerstrebt; wie wenig die Welt heute schon geeignet ist für diese geistige Bewegung. Und man kann wirklich, gerade wenn man durchschaut dasjenige, was möglich ist im Erdenleibe zu leisten, man kann wirklich sagen: Es bedarf der Unterstützung! Und diese Empfindung war es, die durch die Worte zum Ausdruck kam:

[ 21 ] Da haben Sie einen merkwürdigen Zusammenhang zwischen dem, was hier gesprochen worden ist, mit der Seele, die durch die Pforte des Todes gegangen war; ein Zusammenhang, der ergibt, daß eben wirklich das, was hier gesprochen worden war, aus der Seele nun nicht als ein bloßes Echo etwa zurückkam, sondern als sinngemäß umgestaltet zurückkam. Bemerken möchte ich nur, daß, als diese Worte geprägt wurden, wirklich durch meine Seele wie durch eine Notwendigkeit eine gewisse Empfindung ging, die die Grundnuance abgab für dies: Das war die Empfindung, wie wenn es mir eine Notwendigkeit wäre, gerade dieser Seele bei ihrem Gehen durch die Pforte des Todes einen gewissen Auftrag zu geben. Wir wissen ja, wie vieles in der heutigen materialistischen Zeit unserer geistigen Bewegung widerstrebt; wie wenig die Welt heute schon geeignet ist für diese geistige Bewegung. Und man kann wirklich, gerade wenn man durchschaut dasjenige, was möglich ist im Erdenleibe zu leisten, man kann wirklich sagen: Es bedarf der Unterstützung! Und diese Empfindung war es, die durch die Worte zum Ausdruck kam:

Höre unserer Seelen Bitte,
Im Vertrau’n dir nachgesandt:
Wir bedürfen hier zum Erdenwerk
Starker Kraft aus Geistes-Landen,
Die wir toten Freunden danken.

Höre unserer Seelen Bitte,
Im Vertrau’n dir nachgesandt:
Wir bedürfen hier zum Erdenwerk
Starker Kraft aus Geistes-Landen,
Die wir toten Freunden danken.

[ 22 ] Gleichsam wie diese Seele auffordernd, die Keime, die sie sich hier angeeignet hat, nun weiter zu verwenden gerade zur Förderung unserer geisteswissenschaftlichen Bewegung, das erschien mir eine notwendige Empfindung eben bei dieser Seele.

[ 22 ] Gleichsam wie diese Seele auffordernd, die Keime, die sie sich hier angeeignet hat, nun weiter zu verwenden gerade zur Förderung unserer geisteswissenschaftlichen Bewegung, das erschien mir eine notwendige Empfindung eben bei dieser Seele.

[ 23 ] Nun werden Sie gesehen haben, daß in diesen drei uns so naheliegenden Fällen trotz aller Verschiedenheit etwas Gleiches waltet. Das Gleiche waltet, daß vor der betrachtenden Seele, vor derjenigen Seele, die durch das Karma eben gerade zu einer Betrachtung besonders angeregt war, weil sie bei der Leichenfeier zu sprechen hatte, Gedanken angeregt wurden über das Wesen; daß gleichsam die Notwendigkeit vorlag, dieses Wesen auszusprechen.

[ 23 ] Nun werden Sie gesehen haben, daß in diesen drei uns so naheliegenden Fällen trotz aller Verschiedenheit etwas Gleiches waltet. Das Gleiche waltet, daß vor der betrachtenden Seele, vor derjenigen Seele, die durch das Karma eben gerade zu einer Betrachtung besonders angeregt war, weil sie bei der Leichenfeier zu sprechen hatte, Gedanken angeregt wurden über das Wesen; daß gleichsam die Notwendigkeit vorlag, dieses Wesen auszusprechen.

[ 24 ] Bei der ersten Persönlichkeit, von der ich gesprochen habe, war es wirklich so — Sie wissen ja, in welchem Sinne ich solche Dinge sage: nur um der Erkenntnis zu dienen, nicht um in irgendeiner Weise eine Renommisterei zu treiben —, daß ich die Persönlichkeit eben auch kennengelernt habe auf dem physischen Plan, nachdem sie in die Gesellschaft eingetreten war. Man erlebt ja einiges mit, was sich abspielt, während die Persönlichkeiten hier in unserer Gesellschaft sind; aber unsere Freunde werden wissen, daß es nicht meine Art ist, mich irgendwie über die Lebensverhältnisse oder dergleichen besonders zu erkundigen oder das oder jenes zu fragen, was die betreffenden Persönlichkeiten im physischen Leben hier gelebt haben und so weiter. Nicht eine persönliche, aber, ich möchte sagen, eine Erkenntnisbefriedigung war es mir, als ich nun die eine Persönlichkeit in einer kleinen Leichenrede weiterhin auch charakterisierte, wie sie ihrer Seele nach war, wie sie das Leben hier auf Erden durchlebt hatte. Ich hatte nichts dabei vor mir als die Seele nach dem Tode. Nicht nur, daß sie diese Worte aussprach, die ich zuerst gelesen habe, sondern die Seele hatte ich vor mir, wie sie nun war nach dem Tode, wie die Eigentümlichkeit war nach dem Tode. Ich hatte nichts anderes vor mir. Ich kannte eigentlich kaum irgend etwas, was mit ihr geschehen war, bevor sie in unsere Gesellschaft eingetreten war, und auch nicht besonders viel von dem Leben, was nicht in Versammlungen und so weiter verlaufen war oder den Gelegenheiten, wie man sonst ab und zu unsere Mitglieder trifft. Ich kannte nichts weiteres. Dennoch hatte ich gerade in diesem Falle, wie einer inneren Notwendigkeit gehorchend, bei der Bestattung mich veranlaßt sehen müssen, über bestimmte Lebensverhältnisse zu sprechen, Verhältnisse, die sich auf das ganze Leben bezogen; das Verhältnis der verstorbenen Persönlichkeit, die ein hohes Alter erreichte, zu ihren Kindern und zu ihrer Arbeit im Leben. Und wie gesagt, es war mir nicht eine persönliche, sondern eine Erkenntnisbefriedigung, als dann die Verwandten mir sagten: Wir haben eigentlich die betreffende Persönlichkeit so recht erkannt aus dem, was da gesprochen wurde, denn jedes Wort charakterisiert sie ganz intensiv. Es war also das Bild auch des individuellen Lebens während des physischen Lebensganges getroffen, zu dem nur die Möglichkeit vorhanden war — nun nachdem sich dieses Leben zusammengezogen hatte in der Seele —, die in der Seele zusammengezogenen Resultate zu sehen. Was uns aber für die Erkenntnis besonders interessiert ist dieses, daß wir gerade an dieser Seele die intensive Notwendigkeit wahrnehmen, nach dem Tode den Geistesblick hinzurichten auf das eigene Leben. Denn es war wirklich nicht mein Verdienst, dieses eigene Leben der betreffenden Persönlichkeit charakterisieren zu können, sondern der Vorgang war der, daß, obwohl die Persönlichkeit damals nicht bewußt war, sie dennoch ihr Seelenwesen hinlenkte — sich vorbereitend dadurch für ihr späteres, bewußtes Nach-dem-Tode-Leben —, hinlenkte die Kräfte, die später bewußt werden sollten, auf das eigene Leben, auf das eigene Erleben. Und dasjenige, was ich zu sagen hatte, das war dann in diesen Gedankenbildern, die im Hinlenken der Seele auf ihre eigenen Erlebnisse bestanden, zu sehen. Also ich hatte zu schildern dasjenige, was die Persönlichkeit unbewußt über sich dachte nach dem Tode. Und dasjenige, was uns wichtig dabei ist, was hervorzuheben ist, das ist, daß eben die Persönlichkeit nach dem Tode die intensive Notwendigkeit fühlte, unbewußt gerade den Blick hinzurichten auf die eigene Wesenheit.

[ 24 ] Bei der ersten Persönlichkeit, von der ich gesprochen habe, war es wirklich so — Sie wissen ja, in welchem Sinne ich solche Dinge sage: nur um der Erkenntnis zu dienen, nicht um in irgendeiner Weise eine Renommisterei zu treiben —, daß ich die Persönlichkeit eben auch kennengelernt habe auf dem physischen Plan, nachdem sie in die Gesellschaft eingetreten war. Man erlebt ja einiges mit, was sich abspielt, während die Persönlichkeiten hier in unserer Gesellschaft sind; aber unsere Freunde werden wissen, daß es nicht meine Art ist, mich irgendwie über die Lebensverhältnisse oder dergleichen besonders zu erkundigen oder das oder jenes zu fragen, was die betreffenden Persönlichkeiten im physischen Leben hier gelebt haben und so weiter. Nicht eine persönliche, aber, ich möchte sagen, eine Erkenntnisbefriedigung war es mir, als ich nun die eine Persönlichkeit in einer kleinen Leichenrede weiterhin auch charakterisierte, wie sie ihrer Seele nach war, wie sie das Leben hier auf Erden durchlebt hatte. Ich hatte nichts dabei vor mir als die Seele nach dem Tode. Nicht nur, daß sie diese Worte aussprach, die ich zuerst gelesen habe, sondern die Seele hatte ich vor mir, wie sie nun war nach dem Tode, wie die Eigentümlichkeit war nach dem Tode. Ich hatte nichts anderes vor mir. Ich kannte eigentlich kaum irgend etwas, was mit ihr geschehen war, bevor sie in unsere Gesellschaft eingetreten war, und auch nicht besonders viel von dem Leben, was nicht in Versammlungen und so weiter verlaufen war oder den Gelegenheiten, wie man sonst ab und zu unsere Mitglieder trifft. Ich kannte nichts weiteres. Dennoch hatte ich gerade in diesem Falle, wie einer inneren Notwendigkeit gehorchend, bei der Bestattung mich veranlaßt sehen müssen, über bestimmte Lebensverhältnisse zu sprechen, Verhältnisse, die sich auf das ganze Leben bezogen; das Verhältnis der verstorbenen Persönlichkeit, die ein hohes Alter erreichte, zu ihren Kindern und zu ihrer Arbeit im Leben. Und wie gesagt, es war mir nicht eine persönliche, sondern eine Erkenntnisbefriedigung, als dann die Verwandten mir sagten: Wir haben eigentlich die betreffende Persönlichkeit so recht erkannt aus dem, was da gesprochen wurde, denn jedes Wort charakterisiert sie ganz intensiv. Es war also das Bild auch des individuellen Lebens während des physischen Lebensganges getroffen, zu dem nur die Möglichkeit vorhanden war — nun nachdem sich dieses Leben zusammengezogen hatte in der Seele —, die in der Seele zusammengezogenen Resultate zu sehen. Was uns aber für die Erkenntnis besonders interessiert ist dieses, daß wir gerade an dieser Seele die intensive Notwendigkeit wahrnehmen, nach dem Tode den Geistesblick hinzurichten auf das eigene Leben. Denn es war wirklich nicht mein Verdienst, dieses eigene Leben der betreffenden Persönlichkeit charakterisieren zu können, sondern der Vorgang war der, daß, obwohl die Persönlichkeit damals nicht bewußt war, sie dennoch ihr Seelenwesen hinlenkte — sich vorbereitend dadurch für ihr späteres, bewußtes Nach-dem-Tode-Leben —, hinlenkte die Kräfte, die später bewußt werden sollten, auf das eigene Leben, auf das eigene Erleben. Und dasjenige, was ich zu sagen hatte, das war dann in diesen Gedankenbildern, die im Hinlenken der Seele auf ihre eigenen Erlebnisse bestanden, zu sehen. Also ich hatte zu schildern dasjenige, was die Persönlichkeit unbewußt über sich dachte nach dem Tode. Und dasjenige, was uns wichtig dabei ist, was hervorzuheben ist, das ist, daß eben die Persönlichkeit nach dem Tode die intensive Notwendigkeit fühlte, unbewußt gerade den Blick hinzurichten auf die eigene Wesenheit.

[ 25 ] Bei der zweiten Persönlichkeit, die gewissermaßen erwacht ist, als die Hitze den Leib ergriff, da zeigte es sich dann später — bei einem solchen sporadischen Wiedererwachen — an der Art, wie sie sich benahm zu dem, was gerade Charakteristik ihres Wesens war, daß sie das Bedürfnis hatte, zu diesem Wesen, wie ich schon sagte, zu diesen Worten, die ihr Wesen charakterisierten, wie zurückzulangen, wie zurückzugreifen. Und eben in der Sprache — wenn man Sprache nennen kann, was sich in den Beziehungen von Seelen, seien sie im Leibe oder seien sie nicht im Leibe und schon geistige Wesen, schon Tote, ausdrückt — in der Art, wie man von jenem Verkehr sprechen kann, muß man durchaus sagen: ich habe, als ich dann ein späteres Erwachen wahrnehmen konnte bei dieser Persönlichkeit, gewissermaßen empfinden müssen ein beseligendes Gefühl darüber, daß sich mir diese Worte, die ich da prägen konnte, ergeben haben. Denn es zeigte sich, daß das wirklich ein gutes Zusammenwirken mit der Toten war. Man konnte entnehmen, daß die Seele dieser Toten — Sie wissen, das ist vergleichsweise gesprochen — etwa so sich aussprach, daß sie sagte: «Es ist gut, daß das da ist. Es ist gut, daß das an diesem Orte ist.» Solch ein Gefühl zeigte sich bei diesem zweiten Erwachen, wie wenn die Tote zeigte, daß etwas da gleichsam zur Verstärkung gebracht ist in der geistigen Welt, dadurch daß es auch hier auf der physischen Erde im Menschenworte ausgesprochen ist, und daß das für sie etwas ist, was sie braucht, und bei dem es gut ist, daß es durch das physische Erdenwort noch mehr fixiert ist, als sie es selbst hat fixieren können. Also, es bestand bei ihr die Notwendigkeit, dies zu fixieren. Und es ist ihr eine Erleichterung, daß es auf diese Weise erstarkt worden ist in der Fixierung.

[ 25 ] Bei der zweiten Persönlichkeit, die gewissermaßen erwacht ist, als die Hitze den Leib ergriff, da zeigte es sich dann später — bei einem solchen sporadischen Wiedererwachen — an der Art, wie sie sich benahm zu dem, was gerade Charakteristik ihres Wesens war, daß sie das Bedürfnis hatte, zu diesem Wesen, wie ich schon sagte, zu diesen Worten, die ihr Wesen charakterisierten, wie zurückzulangen, wie zurückzugreifen. Und eben in der Sprache — wenn man Sprache nennen kann, was sich in den Beziehungen von Seelen, seien sie im Leibe oder seien sie nicht im Leibe und schon geistige Wesen, schon Tote, ausdrückt — in der Art, wie man von jenem Verkehr sprechen kann, muß man durchaus sagen: ich habe, als ich dann ein späteres Erwachen wahrnehmen konnte bei dieser Persönlichkeit, gewissermaßen empfinden müssen ein beseligendes Gefühl darüber, daß sich mir diese Worte, die ich da prägen konnte, ergeben haben. Denn es zeigte sich, daß das wirklich ein gutes Zusammenwirken mit der Toten war. Man konnte entnehmen, daß die Seele dieser Toten — Sie wissen, das ist vergleichsweise gesprochen — etwa so sich aussprach, daß sie sagte: «Es ist gut, daß das da ist. Es ist gut, daß das an diesem Orte ist.» Solch ein Gefühl zeigte sich bei diesem zweiten Erwachen, wie wenn die Tote zeigte, daß etwas da gleichsam zur Verstärkung gebracht ist in der geistigen Welt, dadurch daß es auch hier auf der physischen Erde im Menschenworte ausgesprochen ist, und daß das für sie etwas ist, was sie braucht, und bei dem es gut ist, daß es durch das physische Erdenwort noch mehr fixiert ist, als sie es selbst hat fixieren können. Also, es bestand bei ihr die Notwendigkeit, dies zu fixieren. Und es ist ihr eine Erleichterung, daß es auf diese Weise erstarkt worden ist in der Fixierung.

[ 26 ] Und bei unserem lieben Freunde Fritz Mitscher sehen Sie es ja ganz deutlich, daß er in der Nacht, die der Feuerbestattung folgte, unmittelbar anknüpfte und das benützte, was hier gesprochen worden ist, um sich vor sich selbst sein eigenes Wesen klarzumachen, um über sich selbst ins klare zu kommen, über sein eigenes Wesen.

[ 26 ] Und bei unserem lieben Freunde Fritz Mitscher sehen Sie es ja ganz deutlich, daß er in der Nacht, die der Feuerbestattung folgte, unmittelbar anknüpfte und das benützte, was hier gesprochen worden ist, um sich vor sich selbst sein eigenes Wesen klarzumachen, um über sich selbst ins klare zu kommen, über sein eigenes Wesen.

[ 27 ] In allen drei Fällen also haben wir ein Hinblicken auf das eigene Wesen. Selbstverständlich sind solche Dinge zunächst diejenigen, die an unsere Seele, an unser Herz herandringen durch ihren rein menschlichen Wert, durch ihre rein menschliche Beziehung. Aber geistige Erkenntnisse gewinnt man überhaupt nur aus der unmittelbaren Welt heraus, wenn sie sich einem geben wollen durch Gnade. Man kann sie nicht erzwingen; man muß sie erwarten. Und gerade bei diesen Dingen sieht man, wie merkwürdig die karmischen Zusammenhänge wirken.

[ 27 ] In allen drei Fällen also haben wir ein Hinblicken auf das eigene Wesen. Selbstverständlich sind solche Dinge zunächst diejenigen, die an unsere Seele, an unser Herz herandringen durch ihren rein menschlichen Wert, durch ihre rein menschliche Beziehung. Aber geistige Erkenntnisse gewinnt man überhaupt nur aus der unmittelbaren Welt heraus, wenn sie sich einem geben wollen durch Gnade. Man kann sie nicht erzwingen; man muß sie erwarten. Und gerade bei diesen Dingen sieht man, wie merkwürdig die karmischen Zusammenhänge wirken.

[ 28 ] Als ich, einen Tag nachdem die zweite der genannten Persönlichkeiten in Zürich verstorben war, selbst in Zürich war, da gingen wir an einer Buchhandlung vorbei, und ich sah in der Buchhandlung ein Buch, das ich vor Jahren gelesen hatte. Wie es bei meiner Art des Lebens geht, würde ich das Buch in meiner angeblichen Bibliothek, die aber durch das Wohnen an vielen Orten in einem sonderbaren Zustande ist, nicht so leicht wieder konstatieren können. Vielleicht ist es überhaupt nicht mehr vorhanden. Vor Jahren hatte ich also ein Buch gelesen von dem Wiener Philosophen Dr. Ernst Mach, und das war gerade da in der Buchhandlung antiquarisch zu haben. Ich wollte es wiederum lesen, wenigstens wiederum anschauen. Und als ich auf die dritte Seite kam, da kam mir gleich etwas vor Augen, das mir längst aus den Augen verloren war, nämlich eine ganz interessante Bemerkung Ernst Machs über die Selbsterkenntnis des Menschen, über die Schwierigkeit der Selbsterkenntnis beim Menschen. Ich zitiere fast wörtlich das, was auf Seite 3 in der Anmerkung über die «Analyse der Empfindungen» des Universitätsprofessors Ernst Mach steht:

[ 28 ] Als ich, einen Tag nachdem die zweite der genannten Persönlichkeiten in Zürich verstorben war, selbst in Zürich war, da gingen wir an einer Buchhandlung vorbei, und ich sah in der Buchhandlung ein Buch, das ich vor Jahren gelesen hatte. Wie es bei meiner Art des Lebens geht, würde ich das Buch in meiner angeblichen Bibliothek, die aber durch das Wohnen an vielen Orten in einem sonderbaren Zustande ist, nicht so leicht wieder konstatieren können. Vielleicht ist es überhaupt nicht mehr vorhanden. Vor Jahren hatte ich also ein Buch gelesen von dem Wiener Philosophen Dr. Ernst Mach, und das war gerade da in der Buchhandlung antiquarisch zu haben. Ich wollte es wiederum lesen, wenigstens wiederum anschauen. Und als ich auf die dritte Seite kam, da kam mir gleich etwas vor Augen, das mir längst aus den Augen verloren war, nämlich eine ganz interessante Bemerkung Ernst Machs über die Selbsterkenntnis des Menschen, über die Schwierigkeit der Selbsterkenntnis beim Menschen. Ich zitiere fast wörtlich das, was auf Seite 3 in der Anmerkung über die «Analyse der Empfindungen» des Universitätsprofessors Ernst Mach steht:

[ 29 ] Als junger Mensch ging ich einmal auf der Straße, und es begegnete mir ein Mensch, dem gegenüber ich die Empfindung hatte: Was für ein unangenehmes, widerwärtiges Gesicht hat doch der Mensch, der mir da begegnet. Und da erschrak ich nicht wenig, als ich entdeckte, daß es mein eigenes Gesicht war, das mir da begegnete, das mir da aus einem Spiegel entgegensah. — Er ging also die Straße entlang, und durch gegeneinandergeneigte Spiegel wurde ihm sein eigenes Spiegelbild entgegengeworfen. Und er sagte, als er sich sah: Was für ein Mensch mit einem unangenehmen, widerwärtigen Gesicht begegnet mir da. — Und gleich daran fügt er eine andere solche Bemerkung über mangelnde Selbsterkenntnis. Er sagt: Ich kam eines Tages ermüdet von einer Reise zurück und bestieg einen Omnibus. Ich sah gegenüber einen anderen Mann einsteigen und dachte: Welch ein herabgekommener Schulmeister steigt denn da ein! Und siehe da, ich war es selbst. Der Spiegel im Omnibus hatte mir mein eigenes Bild gezeigt. — Und Professor Mach fügt noch hinzu: Also kannte ich meinen Standeshabitus besser als meinen eigenen.

[ 29 ] Als junger Mensch ging ich einmal auf der Straße, und es begegnete mir ein Mensch, dem gegenüber ich die Empfindung hatte: Was für ein unangenehmes, widerwärtiges Gesicht hat doch der Mensch, der mir da begegnet. Und da erschrak ich nicht wenig, als ich entdeckte, daß es mein eigenes Gesicht war, das mir da begegnete, das mir da aus einem Spiegel entgegensah. — Er ging also die Straße entlang, und durch gegeneinandergeneigte Spiegel wurde ihm sein eigenes Spiegelbild entgegengeworfen. Und er sagte, als er sich sah: Was für ein Mensch mit einem unangenehmen, widerwärtigen Gesicht begegnet mir da. — Und gleich daran fügt er eine andere solche Bemerkung über mangelnde Selbsterkenntnis. Er sagt: Ich kam eines Tages ermüdet von einer Reise zurück und bestieg einen Omnibus. Ich sah gegenüber einen anderen Mann einsteigen und dachte: Welch ein herabgekommener Schulmeister steigt denn da ein! Und siehe da, ich war es selbst. Der Spiegel im Omnibus hatte mir mein eigenes Bild gezeigt. — Und Professor Mach fügt noch hinzu: Also kannte ich meinen Standeshabitus besser als meinen eigenen.

[ 30 ] Es ist das etwas, was wie ein Fingerzeig ist, wie schwer schon die menschliche Selbsterkenntnis mit Bezug auf die rein äußerliche Gestalt ist. Nicht einmal das, wie man räumlich aussieht, weiß man, selbst wenn man Universitätsprofessor ist. Sie sehen das an diesem sehr aufrichtig gegebenen Beispiel.

[ 30 ] Es ist das etwas, was wie ein Fingerzeig ist, wie schwer schon die menschliche Selbsterkenntnis mit Bezug auf die rein äußerliche Gestalt ist. Nicht einmal das, wie man räumlich aussieht, weiß man, selbst wenn man Universitätsprofessor ist. Sie sehen das an diesem sehr aufrichtig gegebenen Beispiel.

[ 31 ] Es ist Ja interessant, daß gerade dieses Beispiel in Anknüpfung an diese Fälle gegeben werden kann, denn, nicht wahr, hier im physischen Leibe zeigt Ihnen ja das Beispiel selbst, daß einem die Selbsterkenntnis nicht gerade in dem, was man für die Erde zu erreichen hat, allzu hinderlich zu sein braucht. Man kann ein berühmter Professor sein und so wenig Selbsterkenntnis haben, wie der Mann das zum Ausdruck brachte. Aber ich erwähnte dieses Beispiel aus dem Grunde, weil es merkwürdig ist, daß dieses Beispiel aus dem physischen Leben mir vor Augen trat, als die Seele hingelenkt wurde, von neuem ins Auge zu fassen, wie der Tote die Notwendigkeit fühlt, sein eigenes Wesen zu erfassen, anzuschauen. Hier in der physischen Welt, da kann man nämlich wirklich, ich möchte sagen, auskommen ohne Selbsterkenntnis für all dasjenige, was im rein Materiellen unseres Lebens aufgeht. Erkenntnis der geistigen Welten kann man ja nicht gewinnen — wir werden davon heute über acht Tage noch sprechen — ohne Selbsterkenntnis. Aber für die rein äußerlichen materiellen Verhältnisse kann man auskommen ohne Selbsterkenntnis. Sobald aber die Seele durch die Pforte des Todes gegangen ist, ist Selbsterkenntnis das allererste, was sie braucht, und das zeigen uns besonders die Erlebnisse, die ich angeführt habe. Selbsterkenntnis ist dasjenige, wovon ausgegangen werden muß.

[ 31 ] Es ist Ja interessant, daß gerade dieses Beispiel in Anknüpfung an diese Fälle gegeben werden kann, denn, nicht wahr, hier im physischen Leibe zeigt Ihnen ja das Beispiel selbst, daß einem die Selbsterkenntnis nicht gerade in dem, was man für die Erde zu erreichen hat, allzu hinderlich zu sein braucht. Man kann ein berühmter Professor sein und so wenig Selbsterkenntnis haben, wie der Mann das zum Ausdruck brachte. Aber ich erwähnte dieses Beispiel aus dem Grunde, weil es merkwürdig ist, daß dieses Beispiel aus dem physischen Leben mir vor Augen trat, als die Seele hingelenkt wurde, von neuem ins Auge zu fassen, wie der Tote die Notwendigkeit fühlt, sein eigenes Wesen zu erfassen, anzuschauen. Hier in der physischen Welt, da kann man nämlich wirklich, ich möchte sagen, auskommen ohne Selbsterkenntnis für all dasjenige, was im rein Materiellen unseres Lebens aufgeht. Erkenntnis der geistigen Welten kann man ja nicht gewinnen — wir werden davon heute über acht Tage noch sprechen — ohne Selbsterkenntnis. Aber für die rein äußerlichen materiellen Verhältnisse kann man auskommen ohne Selbsterkenntnis. Sobald aber die Seele durch die Pforte des Todes gegangen ist, ist Selbsterkenntnis das allererste, was sie braucht, und das zeigen uns besonders die Erlebnisse, die ich angeführt habe. Selbsterkenntnis ist dasjenige, wovon ausgegangen werden muß.

[ 32 ] Sehen Sie, der materialistische Denker bleibt gewöhnlich haften an der Frage: Ja, bleibt das Bewußtsein über den Tod hinaus vorhanden? — Nun ist es ein Ergebnis der Geistesforschung, daß die Seele, wenn sie durch die Pforte des Todes gegangen ist, wirklich nicht an einem Mangel des Bewußstseins leidet, sondern daß sie gerade zuviel Bewußtsein hat. Daß später erst eine Art Erwachen auftritt, rührt nicht davon her, daß man sich nach dem Tode ein neues Bewußtsein aneignen muß, sondern davon, daß man zu blendendes Bewußtsein, daß man zuviel Bewußtsein hat und dieses erst nach und nach abgedämpft werden muß. Näheres darüber finden Sie in dem Wiener Zyklus, der ja auch gedruckt ist. Zuviel Bewußtsein, überwältigendes Bewußtsein hat der Mensch nach dem Tode, und er muß sich erst orientieren in dieser Welt des überwältigenden Bewußtseins. Und indem er nach und nach so weit kommt, wird er in einem geringeren Grade bewußt als vorher. Er muß das Bewußtsein erst abdämpfen, wie man das zu starke Sonnenlicht erst abdämpfen muß. Also ein Abdämpfen nach und nach des Bewußtseins ist es, was man zu tun hat. Man kann also nicht von einem Erwachen sprechen wie in der physischen Welt, sondern von einem Erholen von der Überfülle des Bewußtseins zu dem Grade, den man ertragen kann, je nachdem, was man hier in der physischen Welt erlebt hat. Dazu ist etwas notwendig: Um nun in diesem alles überflutenden Lichtesbewußtsein sich nach dem Tode zurechtzufinden, dazu gehört als Ausgangspunkt die Erkenntnis des eigenen Wesens; dazu gehört, daß wir zurückblicken können auf das eigene Wesen, um gleichsam die Richtlinien zu finden, um uns in der geistigen Welt zu orientieren. Der Mangel an Selbsterkenntnis ist eben das Hindernis für das Bewußtsein nach dem Tode. Wir müssen in dem überflutenden Licht uns selbst finden. Und jetzt sehen Sie, warum das Bedürfnis kommt, den Toten zu charakterisieren, um ihm entgegenzukommen in dem Sich-finden.

[ 32 ] Sehen Sie, der materialistische Denker bleibt gewöhnlich haften an der Frage: Ja, bleibt das Bewußtsein über den Tod hinaus vorhanden? — Nun ist es ein Ergebnis der Geistesforschung, daß die Seele, wenn sie durch die Pforte des Todes gegangen ist, wirklich nicht an einem Mangel des Bewußstseins leidet, sondern daß sie gerade zuviel Bewußtsein hat. Daß später erst eine Art Erwachen auftritt, rührt nicht davon her, daß man sich nach dem Tode ein neues Bewußtsein aneignen muß, sondern davon, daß man zu blendendes Bewußtsein, daß man zuviel Bewußtsein hat und dieses erst nach und nach abgedämpft werden muß. Näheres darüber finden Sie in dem Wiener Zyklus, der ja auch gedruckt ist. Zuviel Bewußtsein, überwältigendes Bewußtsein hat der Mensch nach dem Tode, und er muß sich erst orientieren in dieser Welt des überwältigenden Bewußtseins. Und indem er nach und nach so weit kommt, wird er in einem geringeren Grade bewußt als vorher. Er muß das Bewußtsein erst abdämpfen, wie man das zu starke Sonnenlicht erst abdämpfen muß. Also ein Abdämpfen nach und nach des Bewußtseins ist es, was man zu tun hat. Man kann also nicht von einem Erwachen sprechen wie in der physischen Welt, sondern von einem Erholen von der Überfülle des Bewußtseins zu dem Grade, den man ertragen kann, je nachdem, was man hier in der physischen Welt erlebt hat. Dazu ist etwas notwendig: Um nun in diesem alles überflutenden Lichtesbewußtsein sich nach dem Tode zurechtzufinden, dazu gehört als Ausgangspunkt die Erkenntnis des eigenen Wesens; dazu gehört, daß wir zurückblicken können auf das eigene Wesen, um gleichsam die Richtlinien zu finden, um uns in der geistigen Welt zu orientieren. Der Mangel an Selbsterkenntnis ist eben das Hindernis für das Bewußtsein nach dem Tode. Wir müssen in dem überflutenden Licht uns selbst finden. Und jetzt sehen Sie, warum das Bedürfnis kommt, den Toten zu charakterisieren, um ihm entgegenzukommen in dem Sich-finden.

[ 33 ] Dies ist etwas, was sich uns ergibt wie eine Art allgemeiner Erkenntnis aus solch intimen und uns nahegehenden Erlebnissen. Nach dem Tode, nachdem das ätherische Lebenstableau verschwunden ist, tritt eine Entwickelung, eine allmähliche EntwickeJung ein, die dadurch entsteht, daß wir mit unserem Leben, das wir aus den geistigen Welten nach und nach sich herausdäimmernd empfinden, daß wir mit unserem eigenen Leben hier auf der Erde bekannt werden. Denn das ist uns das einzige Streben nach dem Tode, nachdem das Tableau vorbei ist. Dasjenige, was in der geistigen Welt ist, das ist um uns. Womit wir aber vorzugsweise bekannt werden müssen, das ist unser eigenes Wesen. Und dabei kommen uns die Vorstellungen im wesentlichen zugute, die wir nur aus der Geisteswissenschaft kennen, denn die geben uns Orientierungsmittel für die geistige Erkenntnis. Daher können Sie es sehen an dem ersten Falle: Was als Selbstkritik auftrat, es war nur möglich mit dem aus der Geisteswissenschaft Aufgenommenen; so auf das eigene Wesen hinzuschauen, daß solche Worte sich erprägen konnten: «In Weltgedanken will ich weben das eigene Denken, daß klar es werde im Licht des ew’gen Werdelebens.» Das ist ja zusammengedrängt aus dem vielen, was in der Geisteswissenschaft ausgebreitet und was hier verwendet ist, um Selbstcharakteristik des eigenen Wesens zu geben. Oder «In Seelengründe will ich tauchen ergebnes Sinnen, daß stark es werde für Menschenwirkens wahre Ziele.»

[ 33 ] Dies ist etwas, was sich uns ergibt wie eine Art allgemeiner Erkenntnis aus solch intimen und uns nahegehenden Erlebnissen. Nach dem Tode, nachdem das ätherische Lebenstableau verschwunden ist, tritt eine Entwickelung, eine allmähliche EntwickeJung ein, die dadurch entsteht, daß wir mit unserem Leben, das wir aus den geistigen Welten nach und nach sich herausdäimmernd empfinden, daß wir mit unserem eigenen Leben hier auf der Erde bekannt werden. Denn das ist uns das einzige Streben nach dem Tode, nachdem das Tableau vorbei ist. Dasjenige, was in der geistigen Welt ist, das ist um uns. Womit wir aber vorzugsweise bekannt werden müssen, das ist unser eigenes Wesen. Und dabei kommen uns die Vorstellungen im wesentlichen zugute, die wir nur aus der Geisteswissenschaft kennen, denn die geben uns Orientierungsmittel für die geistige Erkenntnis. Daher können Sie es sehen an dem ersten Falle: Was als Selbstkritik auftrat, es war nur möglich mit dem aus der Geisteswissenschaft Aufgenommenen; so auf das eigene Wesen hinzuschauen, daß solche Worte sich erprägen konnten: «In Weltgedanken will ich weben das eigene Denken, daß klar es werde im Licht des ew’gen Werdelebens.» Das ist ja zusammengedrängt aus dem vielen, was in der Geisteswissenschaft ausgebreitet und was hier verwendet ist, um Selbstcharakteristik des eigenen Wesens zu geben. Oder «In Seelengründe will ich tauchen ergebnes Sinnen, daß stark es werde für Menschenwirkens wahre Ziele.»

[ 34 ] Dasjenige aber, was man eigentlich mit diesen Dingen will, das ist: unsere geisteswissenschaftliche Bewegung aus dem bloßen Theoretischen herauszuheben und sie zu etwas von der Seele lebensvoll zu Erfassendem allmählich zu machen, gleichsam zu einem Strom, in dem wir wirklich darinnen leben, weben und sind; so daß wir wissen, was in der geistigen Welt um uns herum vorgeht, so wie wir in der physischen Welt wissen, daß um uns die Luft ist, in der wir atmen, die ja von dem Ungebildeten abgeleugnet werden kann und wird. Das ist die zukünftige Bestimmung der Menschheit: etwas zu wissen davon, daß ebenso, wie die Luft für und um den physischen Körper ist, für das seelische Erleben die geistige Welt ringsum da ist, die mehr mit der Seele — wie die Luft mit dem Körper — gleichsam korrespondiert, die Seele bildet, die Seele webt, die Seele durchwest.

[ 34 ] Dasjenige aber, was man eigentlich mit diesen Dingen will, das ist: unsere geisteswissenschaftliche Bewegung aus dem bloßen Theoretischen herauszuheben und sie zu etwas von der Seele lebensvoll zu Erfassendem allmählich zu machen, gleichsam zu einem Strom, in dem wir wirklich darinnen leben, weben und sind; so daß wir wissen, was in der geistigen Welt um uns herum vorgeht, so wie wir in der physischen Welt wissen, daß um uns die Luft ist, in der wir atmen, die ja von dem Ungebildeten abgeleugnet werden kann und wird. Das ist die zukünftige Bestimmung der Menschheit: etwas zu wissen davon, daß ebenso, wie die Luft für und um den physischen Körper ist, für das seelische Erleben die geistige Welt ringsum da ist, die mehr mit der Seele — wie die Luft mit dem Körper — gleichsam korrespondiert, die Seele bildet, die Seele webt, die Seele durchwest.

[ 35 ] Nun ist es uns ja auch möglich, im einzelnen gewissermaßen auf das Schicksal der Seele nach dem Tode hinzuweisen. Und eben aus diesem Grund werden gerade in unserer Zeit solche Dinge, ich möchte sagen, intimer auseinandergesetzt, weil ja durch unsere großen, aber auch schmerzlichen Zeitereignisse gewissermaßen der Tod seinen Hauch durch die Welt leitet, und unsere Zeit eben so zahllose Todesopfer fordert. Das ist eine besondere Aufforderung dazu, sich gerade mit dem Ereignis des Todes in unserer Zeit zu befassen.

[ 35 ] Nun ist es uns ja auch möglich, im einzelnen gewissermaßen auf das Schicksal der Seele nach dem Tode hinzuweisen. Und eben aus diesem Grund werden gerade in unserer Zeit solche Dinge, ich möchte sagen, intimer auseinandergesetzt, weil ja durch unsere großen, aber auch schmerzlichen Zeitereignisse gewissermaßen der Tod seinen Hauch durch die Welt leitet, und unsere Zeit eben so zahllose Todesopfer fordert. Das ist eine besondere Aufforderung dazu, sich gerade mit dem Ereignis des Todes in unserer Zeit zu befassen.

[ 36 ] Nun wissen wir, meine lieben Freunde, daß ja der Mensch, indem er durch die Pforte des Todes geht, so da durchgeht, daß er seinen physischen Leib der Erde übergeben hat, den Elementen der Erde; dann ist aus dem physischen Leib herausgetreten Ich und Astralleib. Wir haben ja im zweiten Falle gesehen, daß bei der Verbrennung schon der Ätherleib abgelegt war; schon nach Tagen geht der Ätherleib weg. Aber nun liegt es uns gerade in unserer Zeit ja unendlich nahe, eine Frage aufzuwerfen. So viele Menschen gehen in unseren Tagen im blühendsten Alter durch die Pforte des Todes. Wir können uns, indem wir übertragen eine rein physische Vorstellung in das Geistige, wo sie noch mehr gilt als im physischen Leben, die Frage aufwerfen: Wie ist es mit dem Ätherleib dieser durch die Pforte des Todes Gegangenen, der sich nach Tagen ablöst? Wie ist es mit einem solchen jugendlichen Ätherleib? Der betreffende Mensch, der im zwanzigsten, fünfundzwanzigsten, dreißigsten, fünfunddreißigsten Jahre, oder noch früher, durch die Pforte des Todes geht, der legt seinen Ätherleib ab, aber einen Ätherleib, der noch durch Jahrzehnte hätte seinem physischen Leben dienen können, der noch hätte arbeiten können hier im physischen Leben, der noch Kräfte gehabt hätte für Jahrzehnte. Nach dem Karma konnte er nicht die Kräfte verwenden, aber die Kräfte sind dennoch in ihm. Sie hätten hier im physischen Leben noch Jahrzehnte wirken können. Der Physiker denkt mit Recht: Keine Kräfte gehen verloren; sie verwandeln sich hier. Im Geistgen gilt das noch mehr. Die Kräfte hier bei einem jugendlichen auf dem Schlachtfeld Gefallenen, die noch jahrzehntelang das physische Leben hätten versorgen können, diese Kräfte gehen ja nicht in nichts über; sie sind da. Und schon jetzt können wir sagen, gerade durch die Ereignisse unserer Zeit veranlaßt: diese Kräfte gehen über in das Wesen der Volksseele des betreffenden Volkes. Sie nimmt diese Kräfte auf, und in der ganzen Volksseele wirken diese Kräfte des Ätherleibes. Das sind wirkliche geistige Kräfte, die außerdem vom Menschen noch da sind, außer dem, was er mit seinem Ich und seinem Astralleibe, seiner Individualität, durch die Zeit trägt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Es wird sich nur darum handeln, daß möglichst verstanden werde in der Zukunft, daß in der Volksseele auch diese Kräfte darinnen sind, daß sie darinnen sind in dem allgemeinen Wirken, das diese Volksseele entfalten wird, als Kräfte, nicht als Wesenheiten. Sie werden da die fruchtbarsten, ich möchte sagen, die sonnenstrahlendsten Kräfte sein.

[ 36 ] Nun wissen wir, meine lieben Freunde, daß ja der Mensch, indem er durch die Pforte des Todes geht, so da durchgeht, daß er seinen physischen Leib der Erde übergeben hat, den Elementen der Erde; dann ist aus dem physischen Leib herausgetreten Ich und Astralleib. Wir haben ja im zweiten Falle gesehen, daß bei der Verbrennung schon der Ätherleib abgelegt war; schon nach Tagen geht der Ätherleib weg. Aber nun liegt es uns gerade in unserer Zeit ja unendlich nahe, eine Frage aufzuwerfen. So viele Menschen gehen in unseren Tagen im blühendsten Alter durch die Pforte des Todes. Wir können uns, indem wir übertragen eine rein physische Vorstellung in das Geistige, wo sie noch mehr gilt als im physischen Leben, die Frage aufwerfen: Wie ist es mit dem Ätherleib dieser durch die Pforte des Todes Gegangenen, der sich nach Tagen ablöst? Wie ist es mit einem solchen jugendlichen Ätherleib? Der betreffende Mensch, der im zwanzigsten, fünfundzwanzigsten, dreißigsten, fünfunddreißigsten Jahre, oder noch früher, durch die Pforte des Todes geht, der legt seinen Ätherleib ab, aber einen Ätherleib, der noch durch Jahrzehnte hätte seinem physischen Leben dienen können, der noch hätte arbeiten können hier im physischen Leben, der noch Kräfte gehabt hätte für Jahrzehnte. Nach dem Karma konnte er nicht die Kräfte verwenden, aber die Kräfte sind dennoch in ihm. Sie hätten hier im physischen Leben noch Jahrzehnte wirken können. Der Physiker denkt mit Recht: Keine Kräfte gehen verloren; sie verwandeln sich hier. Im Geistgen gilt das noch mehr. Die Kräfte hier bei einem jugendlichen auf dem Schlachtfeld Gefallenen, die noch jahrzehntelang das physische Leben hätten versorgen können, diese Kräfte gehen ja nicht in nichts über; sie sind da. Und schon jetzt können wir sagen, gerade durch die Ereignisse unserer Zeit veranlaßt: diese Kräfte gehen über in das Wesen der Volksseele des betreffenden Volkes. Sie nimmt diese Kräfte auf, und in der ganzen Volksseele wirken diese Kräfte des Ätherleibes. Das sind wirkliche geistige Kräfte, die außerdem vom Menschen noch da sind, außer dem, was er mit seinem Ich und seinem Astralleibe, seiner Individualität, durch die Zeit trägt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Es wird sich nur darum handeln, daß möglichst verstanden werde in der Zukunft, daß in der Volksseele auch diese Kräfte darinnen sind, daß sie darinnen sind in dem allgemeinen Wirken, das diese Volksseele entfalten wird, als Kräfte, nicht als Wesenheiten. Sie werden da die fruchtbarsten, ich möchte sagen, die sonnenstrahlendsten Kräfte sein.

[ 37 ] Ich möchte dazu ein nun wiederum uns naheliegendes Beispiel anführen, das ja zunächst natürlich nichts zu tun hat mit den Zeitereignissen, das aber durch die Art, wie es sich zugetragen hat und was aus ihm geworden ist, uns zugleich einen Ausblick geben kann auf alle die Fälle, wo ein unverbrauchter Ätherleib nach dem Tode, der nach einem jugendlichen Leben eingetreten ist, abgelegt wird. Wir haben ja im Herbst den Tod erlebt des Kindes eines Mitgliedes von uns, das siebenjährig war. Der Tod dieses Kindes ist gerade auf eigentümliche Weise eingetreten. Es war ein liebes Kind und ein, soweit das eben bei einem siebenjährigen Kinde möglich ist, mit sieben Jahren schon außerordentlich geistig regsames Kind; ein liebes, gutes und geistig sehr regsames Kind. Nun kam es dadurch zum Tode, daß es gerade in dem Augenblick an der Stelle war, wo ein Möbelwagen umfiel, der im Fallen das Kind erdrückte, so daß es den Erstickungstod erlitt; an einer Stelle, wo vielleicht überhaupt nicht vorher ein Wagen gefahren ist, nachher auch wieder nicht, sondern nur in diesem Augenblick. Außerdem kann man selbst äußerlich feststellen, daß dieses Kind durch allerlei Verhältnisse, die man in der äußeren materialistischen Weltanschauung Zufälle nennt, gerade in der Zeit, als der Wagen umfiel, an der Stelle war. Es holte etwas Speisevorräte für seine Mutter und ging gerade an jenem Abend etwas später weg, weil es aufgehalten worden ist. Wäre es fünf Minuten früher gegangen, so wäre es längst über die Stelle gewesen, wo der Wagen umfiel. Außerdem ging es zu einer anderen Türe hinaus, als es gewöhnt war; nur das eine Mal aus einer anderen Türe hinaus! An der anderen Türe wäre es rechts von dem Wagen gegangen. Der Wagen ist nach der anderen Seite gefallen. Es ist, wenn man den ganzen Fall wirklich geisteswissenschaftlich-karmisch verfolgt, einer jener Fälle, wo man so recht bestätigt finden kann, wie die äußere Logik, die man mit Recht im äußeren physischen Leben anwendet, fadenscheinig ist, nicht anwendbar ist. Ich habe ein Beispiel dafür schon öfter angewendet. Das Beispiel von dem Menschen, der an einem Fluß vorbeigeht und ins Wasser fallt gerade an der Stelle, wo ein Stein liegt. Die äußere Betrachtung wird selbstverständlich annehmen, daß der Mann über den Stein gestolpert und ins Wasser gefallen ist und dadurch den Tod gefunden hat; man wird auch bei der Meinung bleiben, er sei ertrunken. Aber wenn er seziert worden wäre, so würde sich herausgestellt haben, daß ihn der Schlag getroffen hat, und daß er dadurch tot ins Wasser fiel. Daß er also ins Wasser fiel, weil er tot war, und nicht tot wurde, weil er ins Wasser fiel. Ursache und Wirkung sind verwechselt. Solche Urteile finden Sie in der Wissenschaft auf Schritt und Tritt, wo Ursache und Wirkung verwechselt wird. Dasjenige, was ganz berechtigt logisch im äußeren Leben zu sein scheint, kann vollständig falsch sein. Nun wird man selbstverständlich im äußeren Anschauen den Fall des kleinen Theodor Faiß auch so beschreiben, dafß man sagt: Nun ja, das ist ein unglückseliger Zufall! In Wahrheit aber war das Karma des Kindes so, daß das Ich, klar ausgedrückt, den Wagen bestellt hat, daß der Wagen umgefallen ist, um das Karma des Kindes zu erfüllen. Da haben wir einen ganz besonders jugendlichen Ätherleib. Das Kind hätte ja auch ein Mann werden können und hätte siebzig Jahre alt werden können. Die Kräfte waren im Ätherleib, die auch für siebzig Jahre ausgereicht hätten, sie waren nach sieben Jahren durch die Pforte des Todes gegangen. Das Ganze hat sich ja abgespielt in Dornach. Der Vater, der damals in das deutsche Heer eingerückt war, war gar nicht anwesend, während dies geschehen ist; er ist ja auch ganz kurz darauf gestorben, nachdem er im Kriege verwundet worden war. Der ganze Fall hat sich unmittelbar in der Nähe des Baues abgespielt, und seit jener Zeit haben wir in der Aura des Dornacher Baues die Kräfte des Ätherleibes dieses Kindes. Und derjenige, der zu arbeiten hat für diesen Bau und wahrnehmen kann die geistigen Kräfte, die an diesem Bau walten, der findet darin die Kräfte dieses Kindes. So daß also, ganz abgesehen von dem, was nun als Ich und Astralleib in die geistige Welt übergegangen ist, um zu wirken in dem Leben zwischen Tod und neuer Geburt, der Ätherleib, der übriggeblieben ist, nun sich mit der ganzen geistigen Aura des Dornacher Baues vereinigt hat. Solche Dinge sind Erkenntnisse, die zugleich verbunden sind mit tiefen, bedeutungsvollen Gefühlen, mit wichtigen, bedeutungsvollen Gefühlen. Denn es sind nicht Erkenntnisse, die man trocken, wie zahlenmäßige Erkenntnisse empfängt, sondern die man empfängt mit innig dankbarer Seele. Denn selbstverständlich werde ich, solcher Erkenntnis eingedenk, niemals außer acht lassen auch nur einen Augenblick im Bewußtsein, wenn ich selbst nur irgend etwas zu leisten habe für den Dornacher Bau, daß diese Kräfte für den Bau mir mitwirkende, mir helfende Kräfte sind. Da vereinigt sich eben dasjenige, was theoretische Erkenntnis ist, mit dem unmittelbaren Leben. Eingedenk solcher Erkenntnis, meine lieben Freunde, wird es einleuchtend sein, daß jetzt, wo so unzählige hier auf der Erde unvollendete Ätherleiber durch die Pforte des Todes gehen, wir erahnen können, was geschehen wird, wenn die Friedenssonne wieder da sein wird, nach der Dämmerung des gegenwärtigen Krieges. Da werden wirklich auch die Kräfte, die Ätherkräfte derjenigen da sein und sich vereinigen wollen zum Erdenheil und Erdenfortschritt mit denjenigen Seelen, die hier auf Erden wirken — die Ätherkräfte derer, die die Todespforte, die die Leidenspforte durchgemacht haben. Aber notwendig dazu wird sein, daß auf Erden Menschen sind, die für diese Dinge Verständnis haben, die bewußt sein können der Tatsache: da oben in der geistigen Welt sind in den zurückgebliebenen Ätherleibern diejenigen, die der Zeit das Opfer gebracht haben. Die wollen hier auf diese Erde hereinwirken. Ganz fruchtbar werden sie nur wirken können, wenn hier empfängliche Seelen sind, die selbst sich verbinden wollen in Gedanken mit dem, was ihnen aus der geistigen Welt kommt. So daß es für die Früchte dieser unserer ja großen, aber schweren und schmerzlichen Zeit unendlich wichtig ist, daß eine geistbejahende Erkenntnis Gedanken schafft, die dann sich vereinigen können mit den Gedanken, die von den Ätherleibern der Todesopfer herunterkommen. Also ist es eben, was uns darauf hinweist, daß wir schon in diesen schweren Ereignissen, die im Zeichen auch von Leiden und Tod stehen, auch im Zeichen der Größe stehen, daß wir von diesen schweren Ereignissen die Mahnung empfangen, daß sie uns heraufführen sollen eine Zeit, welche dem Geist geneigter ist, als es die verflossene Zeit war, damit nicht das eintrete, daß gewissermaßen die gebrachten Opfer herabzuschauen haben auf eine Erdenwelt, der sie sich selbst hingegeben haben, um für ihren Fortschritt und für ihr Heil zu wirken, und auf der sie nicht die Möglichkeit finden, einzugreifen, weil die Seelen nicht da sind, die ihnen die empfänglichen Gedanken entgegensenden. So müssen wir schon auch Geisteswissenschaft als etwas Lebendiges erfassen, als etwas Lebendiges, das notwendig ist für die Zeit, die da kommen soll, gerade in Anbetracht der Ereignisse unserer Tage. Und das ist es, was ich immer wiederum und wiederum zusammenfaßte im Geiste und im Sinne unserer Betrachtungen in die Worte:

[ 37 ] Ich möchte dazu ein nun wiederum uns naheliegendes Beispiel anführen, das ja zunächst natürlich nichts zu tun hat mit den Zeitereignissen, das aber durch die Art, wie es sich zugetragen hat und was aus ihm geworden ist, uns zugleich einen Ausblick geben kann auf alle die Fälle, wo ein unverbrauchter Ätherleib nach dem Tode, der nach einem jugendlichen Leben eingetreten ist, abgelegt wird. Wir haben ja im Herbst den Tod erlebt des Kindes eines Mitgliedes von uns, das siebenjährig war. Der Tod dieses Kindes ist gerade auf eigentümliche Weise eingetreten. Es war ein liebes Kind und ein, soweit das eben bei einem siebenjährigen Kinde möglich ist, mit sieben Jahren schon außerordentlich geistig regsames Kind; ein liebes, gutes und geistig sehr regsames Kind. Nun kam es dadurch zum Tode, daß es gerade in dem Augenblick an der Stelle war, wo ein Möbelwagen umfiel, der im Fallen das Kind erdrückte, so daß es den Erstickungstod erlitt; an einer Stelle, wo vielleicht überhaupt nicht vorher ein Wagen gefahren ist, nachher auch wieder nicht, sondern nur in diesem Augenblick. Außerdem kann man selbst äußerlich feststellen, daß dieses Kind durch allerlei Verhältnisse, die man in der äußeren materialistischen Weltanschauung Zufälle nennt, gerade in der Zeit, als der Wagen umfiel, an der Stelle war. Es holte etwas Speisevorräte für seine Mutter und ging gerade an jenem Abend etwas später weg, weil es aufgehalten worden ist. Wäre es fünf Minuten früher gegangen, so wäre es längst über die Stelle gewesen, wo der Wagen umfiel. Außerdem ging es zu einer anderen Türe hinaus, als es gewöhnt war; nur das eine Mal aus einer anderen Türe hinaus! An der anderen Türe wäre es rechts von dem Wagen gegangen. Der Wagen ist nach der anderen Seite gefallen. Es ist, wenn man den ganzen Fall wirklich geisteswissenschaftlich-karmisch verfolgt, einer jener Fälle, wo man so recht bestätigt finden kann, wie die äußere Logik, die man mit Recht im äußeren physischen Leben anwendet, fadenscheinig ist, nicht anwendbar ist. Ich habe ein Beispiel dafür schon öfter angewendet. Das Beispiel von dem Menschen, der an einem Fluß vorbeigeht und ins Wasser fallt gerade an der Stelle, wo ein Stein liegt. Die äußere Betrachtung wird selbstverständlich annehmen, daß der Mann über den Stein gestolpert und ins Wasser gefallen ist und dadurch den Tod gefunden hat; man wird auch bei der Meinung bleiben, er sei ertrunken. Aber wenn er seziert worden wäre, so würde sich herausgestellt haben, daß ihn der Schlag getroffen hat, und daß er dadurch tot ins Wasser fiel. Daß er also ins Wasser fiel, weil er tot war, und nicht tot wurde, weil er ins Wasser fiel. Ursache und Wirkung sind verwechselt. Solche Urteile finden Sie in der Wissenschaft auf Schritt und Tritt, wo Ursache und Wirkung verwechselt wird. Dasjenige, was ganz berechtigt logisch im äußeren Leben zu sein scheint, kann vollständig falsch sein. Nun wird man selbstverständlich im äußeren Anschauen den Fall des kleinen Theodor Faiß auch so beschreiben, dafß man sagt: Nun ja, das ist ein unglückseliger Zufall! In Wahrheit aber war das Karma des Kindes so, daß das Ich, klar ausgedrückt, den Wagen bestellt hat, daß der Wagen umgefallen ist, um das Karma des Kindes zu erfüllen. Da haben wir einen ganz besonders jugendlichen Ätherleib. Das Kind hätte ja auch ein Mann werden können und hätte siebzig Jahre alt werden können. Die Kräfte waren im Ätherleib, die auch für siebzig Jahre ausgereicht hätten, sie waren nach sieben Jahren durch die Pforte des Todes gegangen. Das Ganze hat sich ja abgespielt in Dornach. Der Vater, der damals in das deutsche Heer eingerückt war, war gar nicht anwesend, während dies geschehen ist; er ist ja auch ganz kurz darauf gestorben, nachdem er im Kriege verwundet worden war. Der ganze Fall hat sich unmittelbar in der Nähe des Baues abgespielt, und seit jener Zeit haben wir in der Aura des Dornacher Baues die Kräfte des Ätherleibes dieses Kindes. Und derjenige, der zu arbeiten hat für diesen Bau und wahrnehmen kann die geistigen Kräfte, die an diesem Bau walten, der findet darin die Kräfte dieses Kindes. So daß also, ganz abgesehen von dem, was nun als Ich und Astralleib in die geistige Welt übergegangen ist, um zu wirken in dem Leben zwischen Tod und neuer Geburt, der Ätherleib, der übriggeblieben ist, nun sich mit der ganzen geistigen Aura des Dornacher Baues vereinigt hat. Solche Dinge sind Erkenntnisse, die zugleich verbunden sind mit tiefen, bedeutungsvollen Gefühlen, mit wichtigen, bedeutungsvollen Gefühlen. Denn es sind nicht Erkenntnisse, die man trocken, wie zahlenmäßige Erkenntnisse empfängt, sondern die man empfängt mit innig dankbarer Seele. Denn selbstverständlich werde ich, solcher Erkenntnis eingedenk, niemals außer acht lassen auch nur einen Augenblick im Bewußtsein, wenn ich selbst nur irgend etwas zu leisten habe für den Dornacher Bau, daß diese Kräfte für den Bau mir mitwirkende, mir helfende Kräfte sind. Da vereinigt sich eben dasjenige, was theoretische Erkenntnis ist, mit dem unmittelbaren Leben. Eingedenk solcher Erkenntnis, meine lieben Freunde, wird es einleuchtend sein, daß jetzt, wo so unzählige hier auf der Erde unvollendete Ätherleiber durch die Pforte des Todes gehen, wir erahnen können, was geschehen wird, wenn die Friedenssonne wieder da sein wird, nach der Dämmerung des gegenwärtigen Krieges. Da werden wirklich auch die Kräfte, die Ätherkräfte derjenigen da sein und sich vereinigen wollen zum Erdenheil und Erdenfortschritt mit denjenigen Seelen, die hier auf Erden wirken — die Ätherkräfte derer, die die Todespforte, die die Leidenspforte durchgemacht haben. Aber notwendig dazu wird sein, daß auf Erden Menschen sind, die für diese Dinge Verständnis haben, die bewußt sein können der Tatsache: da oben in der geistigen Welt sind in den zurückgebliebenen Ätherleibern diejenigen, die der Zeit das Opfer gebracht haben. Die wollen hier auf diese Erde hereinwirken. Ganz fruchtbar werden sie nur wirken können, wenn hier empfängliche Seelen sind, die selbst sich verbinden wollen in Gedanken mit dem, was ihnen aus der geistigen Welt kommt. So daß es für die Früchte dieser unserer ja großen, aber schweren und schmerzlichen Zeit unendlich wichtig ist, daß eine geistbejahende Erkenntnis Gedanken schafft, die dann sich vereinigen können mit den Gedanken, die von den Ätherleibern der Todesopfer herunterkommen. Also ist es eben, was uns darauf hinweist, daß wir schon in diesen schweren Ereignissen, die im Zeichen auch von Leiden und Tod stehen, auch im Zeichen der Größe stehen, daß wir von diesen schweren Ereignissen die Mahnung empfangen, daß sie uns heraufführen sollen eine Zeit, welche dem Geist geneigter ist, als es die verflossene Zeit war, damit nicht das eintrete, daß gewissermaßen die gebrachten Opfer herabzuschauen haben auf eine Erdenwelt, der sie sich selbst hingegeben haben, um für ihren Fortschritt und für ihr Heil zu wirken, und auf der sie nicht die Möglichkeit finden, einzugreifen, weil die Seelen nicht da sind, die ihnen die empfänglichen Gedanken entgegensenden. So müssen wir schon auch Geisteswissenschaft als etwas Lebendiges erfassen, als etwas Lebendiges, das notwendig ist für die Zeit, die da kommen soll, gerade in Anbetracht der Ereignisse unserer Tage. Und das ist es, was ich immer wiederum und wiederum zusammenfaßte im Geiste und im Sinne unserer Betrachtungen in die Worte:

Aus dem Mut der Kämpfer,
Aus dem Blut der Schlachten,
Aus dem Leid Verlassener,
Aus des Volkes Opfertaten
Wird erwachsen Geistesfrucht —
Lenken Seelen geistbewußt
Ihren Sinn ins Geisterreich.

Aus dem Mut der Kämpfer,
Aus dem Blut der Schlachten,
Aus dem Leid Verlassener,
Aus des Volkes Opfertaten
Wird erwachsen Geistesfrucht —
Lenken Seelen geistbewußt
Ihren Sinn ins Geisterreich.