Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

From the Akashic Records
GA 11

Translate the original German text into any language:

Anfang der gegenwärtigen Erde: Austritt der Sonne

The Beginning of the Present Earth: The Extrusion of the Sun

[ 1 ] Es soll nunmehr die Akasha-Chronik zurückverfolgt werden bis in die urferne Vergangenheit, in welcher die gegenwärtige Erde ihren Anfang genommen hat. Unter Erde soll dabei verstanden werden derjenige Zustand unseres Planeten, durch welchen dieser der Träger von Mineralien, Pflanzen, Tieren und Menschen in ihrer jetzigen Gestalt ist. Denn diesem Zustande gingen andere voran, in welchen die genannten Naturreiche in wesentlich anderen Gestalten vorhanden waren. Das, was man jetzt Erde nennt, hat viele Wandlungen durchlaufen, ehe es Träger unserer gegenwärtigen Mineral-, Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt hat werden können. Auch während solch früherer Zustände waren zum Beispiel Mineralien vorhanden: aber sie haben ganz anders ausgesehen als unsere heutigen. Über diese vergangenen Zustände wird hier noch gesprochen werden. Diesmal soll nur darauf aufmerksam gemacht werden, wie der nächstvorhergegangene Zustand sich in den gegenwärtigen umgewandelt hat. — Man kann solche Umwandlung dadurch ein wenig zur Vorstellung bringen, daß man sie vergleicht mit dem Durchgang eines Pflanzenwesens durch den Keimzustand. Man stelle sich eine Pflanze vor mit Wurzel, Stengel, Blättern, Blüte und Frucht. Sie nimmt Stoffe aus ihrer Umgebung auf und scheidet solche wieder aus. Doch alles, was an ihr Stoff, Gestalt und Vorgang ist, entschwindet, bis auf den kleinen Keim. Durch diesen entwickelt sich das Leben hindurch, um im neuen Jahre in gleicher Form wieder zu erstehen. So ist alles, was im vorhergehenden Zustande auf unserer Erde vorhanden war, geschwunden, um im gegenwärtigen wieder zu erstehen. Was man für den vorhergehenden Zustand Mineral, Pflanze, Tier nennen könnte, ist vergangen, wie bei der Pflanze Wurzel, Stengel und so weiter vergangen sind. Und dort wie hier ist ein Keimzustand geblieben, aus dem sich die alte Form wieder neu bildet. In dem Keim liegen die Kräfte verborgen, welche die neue Form aus sich hervorgehen lassen.

[ 1 ] We shall now trace the Akashic Records back to the distant past, when the present Earth first came into being. By “Earth,” we mean the state of our planet in which it serves as the habitat for minerals, plants, animals, and humans in their present forms. For this state was preceded by others in which the aforementioned kingdoms of nature existed in fundamentally different forms. What is now called “Earth” underwent many transformations before it could become the habitat for our present world of minerals, plants, animals, and human beings. Minerals, for example, were also present during such earlier states; however, they looked quite different from those we have today. These past states will be discussed further here. For now, attention should be drawn only to how the immediately preceding state transformed into the present one. — One can gain some understanding of such a transformation by comparing it to a plant’s passage through the seed stage. Imagine a plant with a root, stem, leaves, flower, and fruit. It takes in substances from its surroundings and excretes them again. Yet everything in it—substance, form, and process—disappears, except for the small seed. Through this, life develops, only to re-emerge in the same form in the new year. Thus, everything that existed on our Earth in the preceding state has vanished, only to re-emerge in the present one. What one might call a mineral, plant, or animal in the previous state has passed away, just as the root, stem, and so on have passed away in the case of the plant. And there, as here, a seed-like state has remained, from which the old form is recreated anew. Hidden within the seed are the forces that bring forth the new form.

[ 2 ] Man hat es also in dem Zeitpunkt, von dem hier gesprochen werden soll, mit einer Art von Erdenkeim zu tun. Dieser hat in sich die Kräfte enthalten, welche zu der heutigen Erde führten. Diese Kräfte sind durch die früheren Zustände erworben worden. Diesen Erdenkeim hat man sich aber nicht als einen dichtstofflichen wie denjenigen einer Pflanze vorzustellen. Er war vielmehr seelischer Natur. Er bestand aus jenem feinen, bildsamen, beweglichen Stoff, den man in der okkultistischen Literatur den «astralen» nennt. — In diesem Astralkeim der Erde sind zunächst nur menschliche Anlagen. Es sind die Anlagen zu den späteren Menschenseelen. Alles, was sonst schon in früheren Zuständen in mineralischer, pflanzlicher, tierischer Natur vorhanden war, ist in diese menschlichen Anlagen aufgesogen, mit ihnen verschmolzen worden. Bevor also der Mensch die physische Erde betritt, ist er Seele, astralische Wesenheit. Als solche findet er sich auf der physischen Erde ein. Diese ist in einer äußerst feinen Stofflichkeit vorhanden, die man in der okkultistischen Literatur den feinsten Äther nennt. — Woher diese Äthererde stammt, kommt in den nächsten Aufsätzen zur Darstellung. Mit diesem Äther verbinden sich die astralischen Menschenwesen. Sie prägen ihre Wesenheit diesem Äther gleichsam ein, so daß er ein Abbild der astralischen Menschenwesenheit wird. Man hat es also in diesem Anfangszustande mit einer Äthererde zu tun, die eigentlich nur aus diesen Äthermenschen besteht, die nur ein Konglomerat aus ihnen ist. Der Astralleib oder die Seele des Menschen ist eigentlich noch zum größten Teile au)'er dem Ätherleib und organisiert ihn von außen. Für den Geheimforscher nimmt sich diese Erde etwa folgendermaßen aus. Sie ist eine Kugel, die sich wieder aus unzähligen kleinen Ätherkugeln — den Äthermenschen — zusammensetzt, und ist von einer astralen Hülle umgeben, wie die gegenwärtige Erde von einer Lufthülle umgeben ist. In dieser astralen Hülle (Atmosphäre) leben die Astralmenschen und wirken von da aus auf ihre ätherischen Abbilder. Die astralen Menschenseelen schaffen in den Ätherabbildern Organe und bewirken in diesen ein menschliches Ätherleben. Es ist innerhalb der ganzen Erde nur ein Stoffzustand, eben der feine lebendige Äther, vorhanden. In theosophischen Büchern wird diese erste Menschheit die erste (polarische) Wurzelrasse genannt.

[ 2 ] At the point in time we are about to discuss, we are dealing with a kind of Earth germ. This germ contained within itself the forces that led to the Earth as we know it today. These forces were acquired through earlier states. However, this Earth germ should not be imagined as a dense, material substance like that of a plant. Rather, it was of a spiritual nature. It consisted of that fine, malleable, and mobile substance which is called the “astral” in occult literature. — In this astral germ of the Earth, there are initially only human potentials. These are the predispositions toward the future human souls. Everything else that had already existed in earlier states in mineral, plant, and animal forms has been absorbed into these human predispositions and fused with them. Thus, before the human being sets foot on the physical Earth, he is a soul, an astral being. As such, he arrives on the physical Earth. This exists in an extremely fine material form, which is referred to in occult literature as the finest ether. — The origin of this etheric earth will be discussed in the following essays. The astral human beings connect with this ether. They imprint their being upon this ether, as it were, so that it becomes a reflection of the astral human being. In this initial state, therefore, we are dealing with an etheric Earth that actually consists solely of these etheric human beings; it is merely a conglomerate of them. The astral body—or the soul of the human being—is, in fact, still for the most part au)'er separate from the etheric body and organizes it from the outside. To the esoteric researcher, this Earth appears roughly as follows. It is a sphere composed, in turn, of countless small etheric spheres—the etheric human beings—and is surrounded by an astral envelope, just as the present Earth is surrounded by an atmosphere. Within this astral envelope (atmosphere), the astral human beings live and act from there upon their etheric images. The astral human souls create organs within the etheric images and bring about a human etheric life within them. Within the entire Earth, there is only one state of matter—namely, the fine, living ether. In theosophical books, this first humanity is called the first (polar) root race.

[ 3 ] Die Weiterentwickelung der Erde geschieht nun so, daß sich aus dem einen Stoffzustand zwei bilden. Es scheidet sich gleichsam eine dichtere aus und läßt eine dünnere Stofflichkeit zurück. Die dichtere Stofflichkeit ist ähnlich unserer heutigen Luft; die dünnere ist gleich derjenigen, welche bewirkt, daß sich chemische Elemente aus der früheren ungeteilten Stofflichkeit herausbilden. Daneben bleibt ein Rest der früheren Stofflichkeit, des belebten Äthers, bestehen. Nur ein Teil desselben gliedert sich in die beiden genannten Stoffzustände. Man hat es also jetzt mit drei Stoffen innerhalb der physischen Erde zu tun. Während vorher die astralischen Menschenwesen in der Erdenhülle nur auf eine Stofflichkeit wirkten, haben sie jetzt auf drei zu wirken. Und sie wirken darauf in folgender Weise. Was luftartig geworden ist, leistet der Arbeit der Astralmenschen zunächst Widerstand. Es nimmt nicht alles an, was an Anlagen in den vollkommenen Astralmenschen enthalten ist. Die Folge davon ist, daß sich die astralische Menschheit in zwei Gruppen teilen muß. Die eine Gruppe ist eine solche, welche die luftförmige Stofflichkeit bearbeitet und darinnen ein Abbild von sich selbst schafft. Die andere Gruppe vermag mehr. Sie kann die beiden anderen Stofflichkeiten bearbeiten, sie kann von sich ein solches Abbild schaffen, daß dieses aus dem lebendigen Äther und der anderen die chemischen Elementarstoffe bewirkenden Ätherart besteht. Es soll diese Ätherart hier der chemische Äther genannt werden. Diese zweite Gruppe der Astralmenschen hat diese ihre höhere Fähigkeit aber nur dadurch erworben, daß sie einen Teil — die erste Gruppe — der astralischen Wesenheit von sich ausgeschieden und zu niedriger Arbeit verurteilt hat. Hätte sie die Kräfte in sich behalten, welche diese niedere Arbeit bewirkten, so hätte sie selbst nicht höher steigen können. Man hat es hier also mit einem Vorgang zu tun, der darin besteht, daß sich etwas Höheres auf Kosten eines andern entwickelt, das es aus sich ausscheidet.

[ 3 ] The Earth’s further development now proceeds in such a way that one state of matter gives rise to two. A denser substance, as it were, separates out, leaving behind a thinner substance. The denser substance is similar to our present-day air; the thinner is like that which causes chemical elements to form from the earlier undivided substance. In addition, a remnant of the earlier substance—the animate ether—remains. Only a portion of it divides into the two states of matter mentioned. We are thus now dealing with three substances within the physical Earth. Whereas previously the astral human beings acted upon only one form of matter within the Earth’s shell, they must now act upon three. And they act upon them in the following manner. That which has become air-like initially resists the work of the astral human beings. It does not accept everything that is contained in the potentials of the perfect astral human beings. The consequence of this is that astral humanity must divide into two groups. One group is one that works with the air-like substance and creates an image of itself within it. The other group is capable of more. It can work with the other two substances; it can create an image of itself such that this image consists of the living ether and —the type of ether that brings about the chemical elemental substances. This type of ether shall be called here the chemical ether. However, this second group of astral beings has acquired this higher ability only by separating a part—the first group—of the astral entity from itself and condemning it to lower work. Had it retained within itself the forces that performed this lower work, it would not have been able to rise higher itself. We are thus dealing here with a process in which something higher develops at the expense of something else that it expels from itself.

[ 4 ] Innerhalb der physischen Erde bietet sich jetzt folgendes Bild. Zweierlei Wesenheiten sind entstanden. Erstens solche Wesenheiten, die einen luftförmigen Körper haben, an welchem von dem zu ihm gehörigen Astralwesen von außen gearbeitet wird. Diese Wesen sind tierartig. Sie bilden ein erstes Tierreich auf der Erde. Diese Tiere haben Gestalten, welche ziemlich abenteuerlich den heutigen Menschen vorkämen, wenn sie hier beschrieben würden. Ihre Gestalt — man muß festhalten, daß diese Gestalt nur luftartigen Stoff hat — gleicht keiner der jetzt vorhandenen Tierformen. Höchstens haben sie eine entfernte Ähnlichkeit mit gewissen Schneckenoder Muschelschalen, die heute existieren. Neben diesen Tierformen schreitet die physische Menschenbildung vorwärts. Der nun höher gestiegene astralische Mensch schafft von sich ein physisches Abbild, das aus zwei Stoffarten besteht, aus dem Lebensäther und dem chemischen Äther. Man hat es also zu tun mit einem Menschen, der aus dem Astralleib besteht und der in einen Ätherleib hineinarbeitet, welcher seinerseits wieder aus zwei Ätherarten: Lebensäther und chemischen Äther besteht. Durch den Lebensäther hat dieses physische Menschenabbild die Fähigkeit, sich fortzupflanzen, Wesen seinesgleichen aus sich hervorgehen zu lassen. Durch den chemischen Äther entwickelt es gewisse Kräfte, welche den heutigen chemischen Anziehungs- und Abstoßungskräften ähnlich sind. Dadurch ist dieses Menschenabbild imstande, gewisse Stoffe aus der Umwelt an sich heranzuziehen und mit sich zu vereinigen, um sie später durch die abstoßenden Kräfte wieder auszuscheiden. Natürlich können diese Stoffe nur aus dem beschriebenen Tierreich und aus dem Menschenreiche selbst genommen sein. Man hat es mit dem Anfange einer Ernährung zu tun. Diese ersten Menschenabbilder waren also Tier- und Menschenfresser. — Neben all diesen Wesen bleiben auch noch die Nachkommen der früheren bloßen Lebensätherwesen vorhanden; aber sie verkümmern, da sie sich den neuen Erdverhältnissen anpassen müssen. Aus diesen bilden sich dann später, nach vielen Umwandlungen, die sie durchmachen, die einzelligen Tierwesen und auch die Zellen, welche später die komplizierteren Lebewesen zusammensetzen.

[ 4 ] Within the physical Earth, the following picture now emerges. Two kinds of beings have come into being. First, there are beings that have an air-like body, upon which the astral being associated with it works from the outside. These beings are animal-like. They form the first animal kingdom on Earth. These animals have forms that would seem quite bizarre to people today if they were described here. Their form—it must be noted that this form consists solely of air-like substance—resembles none of the animal forms existing today. At most, they bear a distant resemblance to certain snail or shellfish shells that exist today. Alongside these animal forms, the physical formation of the human being progresses. The astral human, now having ascended to a higher level, creates a physical image of himself consisting of two types of substance: life ether and chemical ether. We are thus dealing with a human being who consists of an astral body and who works into an etheric body, which in turn consists of two types of ether: life ether and chemical ether. Through the life ether, this physical image of a human being has the ability to reproduce, to bring forth beings like itself. Through the chemical ether, it develops certain forces similar to today’s chemical forces of attraction and repulsion. As a result, this human form is able to draw certain substances from its environment toward itself and unite them with itself, only to later expel them again through repulsive forces. Naturally, these substances can only be taken from the animal kingdom described above and from the human kingdom itself. This marks the beginning of nutrition. These earliest human forms were therefore both carnivores and omnivores. — Alongside all these beings, the descendants of the earlier, purely ethereal life-forms also remain; but they wither away, as they must adapt to the new conditions on Earth. From these, after undergoing many transformations, the single-celled animal beings and also the cells that later make up the more complex living beings are formed.

[ 5 ] Der weitere Vorgang ist nun der folgende. Die luftartige Stofflichkeit spaltet sich in zwei, wovon die eine dichter, wäßrig wird, die andere luftartig verbleibt. Aber auch der chemische Äther spaltet sich in zwei Stoffzustände; der eine wird dichter und bildet das, was hier Lichtäther genannt werden soll. Er bewirkt in den Wesenheiten, die ihn in sich haben, die Gabe des Leuchtens. Ein Teil aber des chemischen Äthers bleibt als solcher bestehen. — Nun hat man es mit einer physischen Erde zu tun, die sich aus folgenden Stoffarten zusammensetzt:

[ 5 ] The process continues as follows. The air-like substance splits into two parts, one of which becomes denser and watery, while the other remains air-like. But the chemical ether, too, splits into two states of matter; one becomes denser and forms what will be called here “light ether.” It endows the beings that contain it with the gift of luminosity. A portion of the chemical ether, however, remains as such. — We are now dealing with a physical earth composed of the following types of matter:

[ 6 ] Wasser, Luft, Lichtäther, chemischer Äther und Lebensäther. Damit nun die astralischen Wesenheiten wieder auf diese Stoffarten wirken können, findet wieder ein Vorgang statt, durch den sich Höheres auf Kosten eines Niedrigeren entwickelt, das ausgeschieden wird. Dadurch entstehen physische Wesenheiten der folgenden Art. Erstens solche, deren physischer Leib aus Wasser und Luft besteht. Auf diese wirken nun grobe ausgeschiedene Astralwesenheiten. Damit entsteht eine neue Gruppe von Tieren in gröberer Stofflichkeit als die früheren. — Eine andere neue Gruppe von physischen Wesenheiten hat einen Leib, der aus Luft- und Lichtäther, mit Wasser vermischt, bestehen kann. Diese sind pflanzenähnliche Wesenheiten, die aber wieder an Gestalt sehr verschieden sind von den gegenwärtigen Pflanzen. Die dritte neue Gruppe stellt nun erst den damaligen Menschen dar. Sein physischer Leib besteht aus drei Ätherarten, dem Lichtäther, dem chemischen Äther und dem Lebensäther. Wenn man bedenkt, daß nun auch Nachkömmlinge der alten Gruppen fortbestehen, so kann man ermessen, welche Mannigfaltigkeit von Lebewesen auf der damaligen Stufe des Erdendaseins schon vorhanden war.

[ 6 ] Water, air, light ether, chemical ether, and life ether. In order for the astral entities to be able to act upon these types of matter once again, a process takes place through which a higher form develops at the expense of a lower one, which is excreted. This gives rise to physical entities of the following kind. First, those whose physical body consists of water and air. Coarse, excreted astral entities now act upon these. This results in a new group of animals composed of coarser matter than their predecessors. — Another new group of physical beings has a body that may consist of air and light ether, mixed with water. These are plant-like beings, though their form is again very different from that of present-day plants. The third new group now represents the humans of that time. Their physical body consists of three types of ether: the light ether, the chemical ether, and the life ether. When one considers that descendants of the older groups also continued to exist, one can appreciate the diversity of living beings that was already present at that stage of Earth’s existence.

[ 7 ] Nun folgt ein wichtiges kosmisches Ereignis. Die Sonne scheidet sich aus. Es gehen damit gewisse Kräfte aus der Erde einfach fort. Diese Kräfte sind zusammengesetzt aus einem Teil dessen, was im Lebensäther, chemischen und Lichtäther bisher auf der Erde vorhanden war. Diese Kräfte wurden damit aus der bisherigen Erde gleichsam herausgezogen. Eine radikale Änderung ging dadurch mit allen Gruppen der Erdenwesen vor sich, die in sich diese Kräfte vorher enthalten hatten. Sie erlitten eine Umbildung. Das, was oben Pflanzenwesen genannt wurde, erlitt zunächst eine solche Umbildung. Ein Teil ihrer Lichtätherkräfte wurde ihnen entzogen. Sie konnten dann sich als Lebewesen nur entfalten, wenn die ihnen entzogene Kraft des Lichtes von außen auf sie wirkte. So kamen die Pflanzen unter die Einwirkung des Sonnenlichtes. — Ein ähnliches trat auch für die Menschenleiber ein. Auch ihr Lichtäther mußte fortan mit dem Sonnenlichtäther zusammenwirken, um lebensfähig zu sein. — Es wurden aber nicht nur diejenigen Wesen betroffen, welche unmittelbar Lichtäther verloren, sondern auch die anderen. Denn in der Welt wirkt alles zusammen. Auch die Tierformen, die nicht selbst Lichtäther enthielten, wurden ja früher von ihren Mitwesen auf der Erde bestrahlt und entwickelten sich unter dieser Bestrahlung. Auch sie kamen jetzt unmittelbar unter die Einwirkung der außen stehenden Sonne. — Der Menschenleib aber im besonderen entwickelte Organe, die für das Sonnenlicht empfänglich waren: die ersten Anlagen der Menschenaugen.

[ 7 ] Now an important cosmic event takes place. The Sun separates from the Earth. As a result, certain forces simply depart from the Earth. These forces are composed of a portion of what had previously existed on Earth in the life ether, the chemical ether, and the light ether. These forces were thus, as it were, drawn out of the Earth as it had previously existed. This brought about a radical change in all groups of earthly beings that had previously contained these forces within themselves. They underwent a transformation. What was referred to above as plant beings underwent such a transformation first. A portion of their light-etheric forces was withdrawn from them. They could then develop as living beings only if the light force that had been withdrawn from them acted upon them from the outside. Thus, the plants came under the influence of sunlight. — A similar process also occurred with human bodies. From then on, their light ether, too, had to interact with the sunlight ether in order to be viable. — However, it was not only those beings that directly lost light ether who were affected, but also the others. For in the world, everything works together. Even the animal forms, which did not themselves contain light ether, had previously been irradiated by their fellow beings on Earth and developed under this irradiation. They, too, now came directly under the influence of the external sun. — The human body, however, in particular developed organs that were receptive to sunlight: the first rudiments of human eyes.

[ 8 ] Für die Erde war die Folge des Heraustretens der Sonne eine weitere stoffliche Verdichtung. Es bildete sich fester Stoff aus dem flüssigen heraus; ebenso schied sich der Lichtäther in eine andere Lichtätherart und in einen Äther, der den Körpern das Vermögen gibt, zu erwärmen. Damit wurde die Erde eine Wesenheit, die Wärme in sich entwickelte. Alle ihre Wesen kamen unter den Einfluß der Wärme. Wieder mußte im Astralischen ein ähnlicher Vorgang stattfinden wie früher; die einen Wesen bildeten sich höher auf Kosten von anderen. Es schied sich ein Teil von Wesen aus, der geeignet war, die derbe, feste Stofflichkeit zu bearbeiten. Und damit war für die Erde das feste Knochengerüst des mineralischen Reiches entstanden. Zunächst waren alle höheren Naturreiche noch nicht auf diese feste mineralische Knochenmasse wirksam. Man hat daher auf der Erde ein Mineralreich, das hart ist, ein Pflanzenreich, das als dichteste Stofflichkeit Wasser und Luft hat. In diesem Reiche hatte sich nämlich durch die geschilderten Vorgänge der Luftleib selbst zu einem Wasserleib verdichtet. Daneben bestanden Tiere in den mannigfaltigsten Formen, solche mit Wasser- und solche mit Luftleibern. Der Menschenleib selbst war einem Verdichtungsprozeß anheimgefallen. Er hatte seine dichteste Leiblichkeit bis zur Wässerigkeit verdichtet. Dieser sein Wasserleib war durchzogen von dem entstandenen Wärmeäther. Das gab seinem Leib eine Stofflichkeit, die man etwa gasartig nennen könnte. Diesen materiellen Zustand des Menschenleibes bezeichnet man in Werken der Geheimwissenschaft als denjenigen des Feuernebels. Der Mensch war in diesem Leibe von Feuernebel verkörpert.

[ 8 ] For the Earth, the result of the Sun’s emergence was a further condensation of matter. Solid matter formed from the liquid; likewise, the light ether separated into a different kind of light ether and into an ether that gives bodies the ability to generate heat. Thus, the Earth became an entity that developed heat within itself. All its beings came under the influence of heat. Once again, a process similar to the earlier one had to take place in the astral realm; some beings developed to a higher level at the expense of others. A portion of beings separated out that was suited to working with coarse, solid matter. And thus, the solid skeletal framework of the mineral kingdom came into being on Earth. At first, none of the higher kingdoms of nature were yet active within this solid mineral mass. Consequently, on Earth there is a mineral kingdom that is hard, and a plant kingdom whose densest forms of matter are water and air. In this kingdom, in fact, the air body had condensed into a water body through the processes described. Alongside this, animals existed in the most diverse forms, some with water bodies and others with air bodies. The human body itself had undergone a process of condensation. It had condensed its densest physical form to the point of wateriness. This water body of the human was permeated by the heat ether that had arisen. This gave the body a material quality that one might call gaseous. This material state of the human body is referred to in works of esoteric science as that of the fire mist. In this body, the human was embodied in fire mist.

[ 9 ] Damit ist die Betrachtung der Akasha-Chronik bis dicht vor jene kosmische Katastrophe vorgeschritten, welche durch den Austritt des Mondes von der Erde bewirkt worden ist.

[ 9 ] Thus, our examination of the Akashic Records has progressed to just before that cosmic catastrophe caused by the Moon's separation from the Earth.