From the Akashic Records
GA 11
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From the Akashic Record, tr. SOL
XVII. Der viergliedrige Erdenmensch
The Fourfold Earth-Man
[ 1 ] In dieser Darstellung soll vom Menschen ausgegangen werden. So wie er gegenwärtig auf der Erde lebt, besteht dieser Mensch aus dem physischen Leibe, dem Äther oder Lebensleib, dem Astralleib und dem «Ich». Diese viergliedrige Menschennatur hat in sich die Anlagen zu höherer Entwickelung. Das «Ich» gestaltet von sich aus die «niederen» Leiber um und bildet diesen dadurch höhere Glieder der Menschennatur ein. Die Veredelung und Läuterung des Astralleibes durch das Ich bewirkt die Entstehung des «Geistselbst» (Manas); die Umwandlung des Äther oder Lebensleibes schafft den Lebensgeist (Buddhi), und die Umgestaltung des physischen Leibes schafft den eigentlichen «Geistes Menschen» (Atma). Die Umwandlung des Astralleibes ist in der gegenwärtigen Periode der Erdenentwickelung in vollem Gange; die bewußte Umwandlung des Ätherleibes und des physischen Leibes gehört späteren Zeiten an; gegenwärtig hat sie bloß bei den Eingeweihten — den Geheimwissenschaftern und ihren Schülern — begonnen. — diese dreifache Umwandlung des Menschen ist die bewußte; ihr ist vorangegangen eine mehr oder weniger unbewußte, und zwar während der bisherigen Erdenentwickelung. Man hat in dieser unbewußten Umwandlung von Astralleib, Ätherleib und physischem Leib die Entstehung der Empfindungsseele, der Verstandesseele und der Bewußtseinsseele zu suchen. 1Das Genauere über alles dieses verfolge man in den Auseinandersetzungen meiner Schrift «Über die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft» und in meiner «Theosophie, Versuch einer übersinnlichen Weltbetrachtung und Menschenbestimmung».
[ 1 ] This description will take the human being as its starting point. As the human being currently lives on Earth, he consists of the physical body, the etheric or life body, the astral body, and the “I.” This fourfold human nature possesses within itself the potential for higher development. The “I” transforms the “lower” bodies of its own accord, thereby incorporating them into the higher aspects of human nature. The refinement and purification of the astral body by the “I” brings about the emergence of the “spiritual self” (Manas); the transformation of the etheric or life body creates the life spirit (Buddhi), and the transformation of the physical body creates the true “spiritual human being” (Atma). The transformation of the astral body is in full swing in the current period of Earth’s evolution; the conscious transformation of the etheric body and the physical body belongs to later ages; at present, it has begun only among the initiates—the esotericists and their disciples. — this threefold transformation of the human being is the conscious one; it was preceded by a more or less unconscious process, namely during Earth’s development to date. It is in this unconscious transformation of the astral body, the etheric body, and the physical body that the emergence of the sensory soul, the intellectual soul, and the conscious soul is to be found. 1For more details on all of this, see the discussions in my book On the Education of the Child from the Perspective of Spiritual Science and in my Theosophy: An Attempt at a Supersensory View of the World and the Human Destiny.
[ 2 ] Nun muß man sich klarmachen, welcher von den drei Leibern des Menschen (dem physischen, dem Äther- und dem Astralleibe) der vollkommenste in seiner Art ist. Man kann leicht versucht sein, den physischen Leib als den niedrigsten und daher auch unvollkommensten anzusehen. Dabei aber macht man sich eines Irrtums schuldig. Zwar werden Astral- und Ätherleib eine hohe Vollkommenheit in der Zukunft erreichen: gegenwärtig aber ist der physische Leib in seiner Art vollkommener als sie in der ihrigen. Nur dadurch, daß der Mensch diesen physischen Leib mit dem niedrigsten irdischen Naturreiche, mit dem Mineralreiche, gemein hat, kann der erwähnte Irrtum entstehen. Den Ätherleib hat nämlich der Mensch mit dem höheren Pflanzenreiche, den Astralleib mit dem Tierreiche gemeinsam. — nun ist es zwar richtig, daß der physische Menschenleib aus denselben Stoffen und Kräften besteht, die sich im weiten Mineralreiche finden; allein die Art, wie diese Stoffe und Kräfte im Menschenleibe zusammenwirken, ist der Ausdruck einer Weisheit und Vollkommenheit des Baues. Wer nur irgend sich darauf einläßt, nicht bloß mit nüchternem Verstande, sondern mit ganzer fühlender Seele diesen Bau zu studieren, der wird sich bald davon überzeugen, daß dies so ist. Man nehme irgendeinen Teil des menschlichen physischen Körpers für die Betrachtung, zum Beispiel den obersten Teil des Oberschenkelknochens. Derselbe ist keine massive Stoffzusammenfügung, sondern er ist auf das kunstvollste aus Bälkchen, die in verschiedenen Richtungen laufen, zusammengefügt. Keine gegenwärtige Ingenieurkunst könnte einen Brückengerüstbau oder etwas ähnliches in solcher Weisheit zusammenfügen. Dergleichen übersteigt eben heute noch durchaus jede Vollkommenheit menschlicher Weisheit. Damit mit dem kleinsten Ausmaße von Stoff durch die Bälkchenanordnung die notwendige Tragkraft für das Stützen des menschlichen Oberkörpers erreicht wird, ist der Knochen so weisheitsvoll gebaut. Die geringste Menge Stoff wird dazu verwendet, um die größtmögliche Kraftwirkung durch sie zu erzielen. Man kann sich nur bewundernd in ein solches «Meisterwerk der Naturbaukunst» vertiefen. Und man kann nicht minder bewundernd stehen vor dem Wunderbau des menschlichen Gehirns oder des Herzens, ja, eben der Gesamtheit des menschlichen physischen Körpers. Und man vergleiche einmal damit den Vollkommenheitsgrad, den auf der gegenwärtigen Entwickelungsstufe der Menschheit etwa der Astralleib erlangt hat. Er ist der Träger der Lust und Unlust, der Leidenschaften, Triebe und Begierden und so weiter. Aber welche Attacken führt dieser astralische Leib gegen die weise Einrichtung des physischen Körpers aus! Ein großer Teil der Genußmittel, die der Mensch zu sich nimmt, sind Herzgifte. Daraus geht aber hervor, daß die Tätigkeit, welche den physischen Bau des Herzens bewirkt, weiser handelt als die Tätigkeit des Astralleibes, welche dieser Weisheit sogar entgegenarbeitet. Zwar wird der Astralleib zu höherer Weisheit in der Zukunft aufrücken; gegenwärtig aber ist er in seiner Art noch nicht so vollkommen wie der physische Leib in der seinigen. Ein ähnliches ließe sich für den Ätherleib zeigen; und auch für das «Ich», dieses Wesen, das von Augenblick zu Augenblick sich durch Irrtum und Illusion zu der Weisheit tastend hindurchringen muß.
[ 2 ] Now one must determine which of the three bodies of the human being (the physical, the etheric, and the astral body) is the most perfect in its own way. It is easy to be tempted to regard the physical body as the lowest and therefore also the most imperfect. But in doing so, one is guilty of an error. It is true that the astral and etheric bodies will attain a high degree of perfection in the future; at present, however, the physical body is, in its own kind, more perfect than they are in theirs. It is only because human beings share this physical body with the lowest earthly kingdom of nature—the mineral kingdom—that the aforementioned error can arise. For humans share the etheric body with the higher plant kingdom and the astral body with the animal kingdom. — Now, it is true that the human physical body consists of the same substances and forces found throughout the vast mineral kingdom; yet the way in which these substances and forces interact within the human body is an expression of wisdom and perfection of design. Anyone who takes the time to study this structure—not merely with a sober intellect, but with their entire, feeling soul—will soon be convinced that this is indeed the case. Let us take any part of the human physical body for consideration, for example, the upper part of the femur. It is not a solid mass of material, but is artfully assembled from small beams running in various directions. No current engineering art could construct a bridge framework or anything similar with such wisdom. Even today, such a feat still utterly surpasses all perfection of human wisdom. The bone is so wisely constructed that the necessary load-bearing capacity to support the human upper body is achieved with the smallest possible amount of material through the arrangement of these beams. The smallest amount of material is used to achieve the greatest possible force through it. One can only marvel in awe at such a “masterpiece of nature’s architecture.” And one cannot help but stand in no less admiration before the wondrous structure of the human brain or the heart—indeed, the entirety of the human physical body. And let us compare this with the degree of perfection that, at humanity’s present stage of development, the astral body has attained. It is the vehicle of pleasure and displeasure, of passions, drives, and desires, and so on. But what attacks does this astral body launch against the wise design of the physical body! A large portion of the stimulants that humans consume are poisons to the heart. From this, however, it follows that the activity that brings about the physical structure of the heart acts more wisely than the activity of the astral body, which even works against this wisdom. It is true that the astral body will advance toward higher wisdom in the future; at present, however, it in its own way is not yet as perfect as the physical body is in its own. A similar point could be made regarding the etheric body; and also regarding the “I,” this being that must feel its way from moment to moment through error and illusion toward wisdom.
[ 3 ] Vergleicht man die Vollkommenheitsstufen der menschlichen Glieder, so wird man unschwer herausfinden, daß der physische Körper gegenwärtig in seiner Art das Vollkommenste ist, daß einen geringeren Grad von Vollkommenheit der Ätherleib hat, einen noch geringeren der Astralleib; und der unvollkommenste Menschenteil ist gegenwärtig in seiner Art das «Ich». Dies kommt davon, weil innerhalb der planetarischen Entwickelung des menschlichen Wohnplatzes am physischen Menschenleibe am längsten gearbeitet worden ist. Das, was der Mensch gegenwärtig als seinen physischen Körper an sich trägt, hat alle Entwickelungsstufen von Saturn, Sonne, Mond und Erde (bis zu deren heutiger Stufe) miterlebt. Alle Kräfte dieser planetarischen Körper haben nacheinander an diesem Leibe gearbeitet, so daß er allmählich seinen jetzigen Vollkommenheitsgrad erlangen hat können. Er ist also das älteste Glied der gegenwärtigen Menschennatur. — der Ätherleib, wie er sich jetzt am Menschen darstellt, war während der Saturnzeit überhaupt noch nicht vorhanden. Er kam erst während der Sonnenentwickelung hinzu. An ihm haben also nicht die Kräfte von vier planetarischen Körpern gearbeitet wie am physischen Leibe, sondern nur diejenigen dreier: nämlich von der Sonne, Mond und Erde. Er kann also erst in einer zukünftigen Entwickelungsperiode so vollkommen in seiner Art sein, wie es der physische Körper gegenwärtig ist. Der Astralleib hat sich erst während der Mondenzeit zum physischen Körper und zum Ätherleib hinzugesellt, und das «Ich» erst während der Erdenzeit.
[ 3 ] If one compares the levels of perfection of the human faculties, one will easily discover that the physical body is currently the most perfect in its kind, that the etheric body has a lower degree of perfection, and the astral body an even lower one; and the least perfect part of the human being is currently, in its kind, the “I.” This is because, within the planetary evolution of the human dwelling place, the physical human body has been the focus of the longest period of development. What humans currently possess as their physical body has undergone all the stages of development from Saturn, the Sun, the Moon, and the Earth (up to their present stage). All the forces of these planetary bodies have worked on this body one after another, so that it has been able to gradually attain its present degree of perfection. It is thus the oldest component of present-day human nature. — The etheric body, as it now appears in human beings, did not exist at all during the Saturn era. It was added only during the Sun’s evolution. Thus, the forces of only three planetary bodies—namely, those of the Sun, the Moon, and the Earth—have acted upon it, unlike the physical body, which has been shaped by the forces of four. It can therefore only become as perfect in its own way as the physical body is today in a future period of development. The astral body did not join the physical body and the etheric body until the Lunar Age, and the “I” did not emerge until the Earth Age.
[ 4 ] Man hat sich nun vorzustellen, daß der physische Menschenkörper auf dem Saturn eine gewisse Stufe seiner Ausbildung erlangt hat und daß diese dann auf der Sonne weitergeführt worden ist in der Art, daß er von damals an der Träger eines Ätherleibes sein konnte. Auf dem Saturn ist eben dieser physische Leib so weit gekommen, daß er ein äußerst zusammengesetzter Mechanismus war, der aber noch nichts vom Leben in sich hatte. Die Kompliziertheit der Zusammensetzung bewirkte, daß er zuletzt zerfiel. Denn diese Kompliziertheit hatte einen so hohen Grad erreicht, daß sie sich durch die bloßen mineralischen Kräfte, welche in ihr wirkten, nicht mehr halten konnte. Und durch dieses Zusammenbrechen der physischen Menschenkörper wurde überhaupt der Untergang des Saturn herbeigeführt. — dieser Saturn hatte nämlich auf sich von den gegenwärtigen Naturreichen, nämlich dem Mineralreich, dem Pflanzenreich, dem Tierreich und dem Menschenreiche nur erst das letztere. Was man gegenwärtig als Tiere, Pflanzen und Mineralien kennt, gab es auf dem Saturn noch nicht. Auf diesem Weltkörper war von den jetzigen vier Naturreichen nur der Mensch, seinem physischen Körper nach, vorhanden; und dieser physische Körper war allerdings eine Art komplizierten Minerals. Die anderen Reiche sind dadurch entstanden, daß auf den aufeinanderfolgenden Weltkörpern nicht alle Wesen das volle Entwickelungsziel erreichen konnten. So hat nur ein Teil der auf dem Saturn ausgebildeten Menschenkörper das volle Saturnziel erreicht. Diejenigen Menschenleiber, welche dieses Ziel erreicht haben, wurden nun während der Sonnenzeit gleichsam zu neuem Dasein in ihrer alten Form auferweckt, und diese Form wurde mit dem Ätherleib durchdrungen. Sie entwickelten sich dadurch zu einer höheren Stufe der Vollkommenheit. Sie wurden eine Art von Pflanzenmenschen. Derjenige Teil aber der Menschenkörper, welcher auf dem Saturn nicht das volle Entwickelungsziel hat erreichen können, mußte während der Sonnenzeit das Versäumte unter wesentlich ungünstigeren Verhältnissen fortsetzen, als sie für diese Entwickelung auf dem Saturn vorhanden waren. Er blieb daher hinter dem Teil zurück, der auf dem Saturn das volle Ziel erreicht hatte. Es entstand dadurch auf der Sonne ein zweites Naturreich neben dem Menschenreiche.
[ 4 ] One must now imagine that the physical human body on Saturn had reached a certain stage of its development and that this development was then continued on the Sun in such a way that, from that time on, it was able to serve as the vehicle for an etheric body. On Saturn, this physical body had developed to the point where it was an extremely complex mechanism, but one that still contained no life within it. The complexity of its composition ultimately caused it to disintegrate. For this complexity had reached such a high degree that it could no longer be sustained by the mere mineral forces at work within it. And it was this collapse of the physical human bodies that ultimately brought about the downfall of Saturn. — For Saturn had, of the present-day kingdoms of nature—namely, the mineral kingdom, the plant kingdom, the animal kingdom, and the human kingdom—only the latter. What we now know as animals, plants, and minerals did not yet exist on Saturn. On this celestial body, of the four present-day kingdoms of nature, only the human being—in terms of his physical body—existed; and this physical body was, in fact, a kind of complex mineral. The other kingdoms arose because, on the successive celestial bodies, not all beings were able to reach the full goal of development. Thus, only a portion of the human bodies formed on Saturn attained the full Saturn goal. Those human bodies that had reached this goal were now, during the Sun era, as it were, raised to a new existence in their old form, and this form was permeated by the etheric body. Through this, they developed to a higher stage of perfection. They became a kind of plant-human. However, that part of the human bodies which had not been able to reach the full goal of development on Saturn had to continue, during the Solar Age, the development they had missed under conditions that were considerably less favorable than those that had existed on Saturn for this development. It therefore lagged behind the part that had reached the full goal on Saturn. As a result, a second kingdom of nature arose on the Sun alongside the human kingdom.
[ 5 ] Es wäre irrtümlich, wenn man glauben wollte, daß alles, was sich an Organen im gegenwärtigen Menschenleibe findet, schon auf dem Saturn veranlagt worden wäre. Das ist nicht der Fall. Es sind vielmehr vorzüglich die Sinnesorgane innerhalb des Menschenleibes, die ihren Ursprung in diese alte Zeit zurückversetzen dürfen. Es haben die ersten Anlagen zu Augen, Ohren und so weiter, die auf dem Saturn als mineralische Körper so sich bildeten wie etwa jetzt auf der Erde die «leblosen Kristalle», einen so alten Ursprung; ihre gegenwärtige Form aber haben die entsprechenden Organe dadurch erhalten, daß sie sich in jeder der folgenden planetarischen Zeiten immer wieder zu höherer Vollkommenheit umbildeten. Auf dem Saturn waren sie physikalische Apparate, nichts weiter. Auf der Sonne sind sie dann umgebildet worden, weil ein Äther oder Lebensleib sie durchdrang. Sie wurden dadurch in den Lebensprozeß einbezogen. Sie wurden belebte physikalische Apparate. Und zu ihnen kamen diejenigen Glieder des menschlichen physischen Leibes hinzu, die sich überhaupt nur unter dem Einfluß eines Ätherleibes entwickeln konnten: die Wachstums-, die Ernährungs-, die Fortpflanzungsorgane. Selbstverständlich gleichen die ersten Anlagen dieser Organe, wie sie sich auf der Sonne herausbildeten, wieder nicht an Vollkommenheit der Form, die sie gegenwärtig haben. — die höchsten Organe, welche sich der Menschenleib damals eingliederte, indem physischer Körper und Ätherleib zusammenwirkten, waren diejenigen, welche sich in der Gegenwart zu den Drüsen ausgewachsen haben. So also ist der physische Menschenleib auf der Sonne ein Drüsensystem, dem die auf entsprechender Stufe stehenden Sinnesorgane eingeprägt sind. — auf dem Monde geht die Entwickelung weiter. Zu dem physischen Körper und dem Ätherleib kommt der Astralleib hinzu. Dadurch wird dem Drüsensinnesleib eingegliedert die erste Anlage eines Nervensystems. Man sieht, der physische Menschenleib wird in den aufeinanderfolgenden planetarischen Entwickelungszeiten immer komplizierter. Auf dem Monde ist er aus Nerven, Drüsen, Sinnen zusammengefügt. Die Sinne haben eine zweimalige Umgestaltung und Vervollkommnung hinter sich, die Nerven sind auf ihrer ersten Stufe. Betrachtet man den Mondmenschen als Ganzes, dann besteht er aus drei Gliedern: einem physischen Leib, einem Ätherleib und einem Astralleib. Der physische Leib ist dreigliedrig; er hat als seine Gliederung die Arbeit der Saturn-, der Sonnen- und der Mondenkräfte in sich. Der Ätherleib ist erst zweigliedrig. Er hat nur in sich die Wirkung der Sonnen- und Mondenarbeit; und der Astralleib ist noch eingliedrig. An ihm haben nur die Mondenkräfte gearbeitet. — durch die Aufnahme des Astralleibes ist der Mensch auf dem Monde eines Empfindungslebens, einer gewissen Innerlichkeit, fähig geworden. Er kann von dem, was in seiner Umgebung vor sich geht, innerhalb seines Astralleibes Bilder gestalten. Diese Bilder sind in einer gewissen Beziehung mit den Traumbildern des gegenwärtigen Menschheitsbewußtseins zu vergleichen; nur sind sie lebhafter, farbenvoller und, was die Hauptsache ist, sie beziehen sich auf Vorgänge der Außenwelt, während die gegenwärtigen Traumbilder bloße Nachklänge des Alltagslebens oder sonstwie unklare Spiegelungen innerer oder äußerer Vorgänge sind. Die Bilder des Mondenbewußtseins waren vollkommen dem entsprechend, auf das sie sich nach außen bezogen. Man nehme zum Beispiel an, ein solcher Mondenmensch, wie er eben — bestehend aus physischem Körper, Ätherleib und Astralleib — gekennzeichnet worden ist, hätte sich einem anderen Mondenwesen genähert. Er hätte dasselbe zwar nicht als räumlichen Gegenstand wahrnehmen können, denn solches ist erst im Erdenbewußtsein des Menschen möglich geworden; aber innerhalb seines Astralleibes wäre ein Bild aufgestiegen, das in seiner Farbe und Form ganz genau ausgedrückt hätte, ob das andere Wesen diesem Mondenmenschen Sympathie oder Antipathie entgegenbrachte, ob es ihm nützlich oder gefährlich werden konnte. Der Mondenmensch konnte demnach sein Verhalten genau nach den Bildern einrichten, welche in seinem Bilderbewußtsein aufstiegen. Diese Bilder waren ihm ein vollkommenes Orientierungsmittel. Und das physische Werkzeug, das der Astralleib brauchte, um mit den niedrigeren Naturreichen in Beziehung zu treten, war das dem physischen Leibe eingegliederte Nervensystem.
[ 5 ] It would be a mistake to believe that all the organs found in the present human body were already laid down on Saturn. That is not the case. Rather, it is primarily the sense organs within the human body that can trace their origins back to that ancient time. The earliest rudiments of the eyes, ears, and so on—which formed on Saturn as mineral bodies, much like the “lifeless crystals” found on Earth today—have such an ancient origin; however, the corresponding organs acquired their present form through repeated transformation toward greater perfection in each of the subsequent planetary epochs. On Saturn, they were merely physical apparatuses, nothing more. On the Sun, they were then transformed because an etheric or life body permeated them. Through this, they were incorporated into the life process. They became animated physical apparatuses. And added to these were those parts of the human physical body that could develop only under the influence of an etheric body: the organs of growth, nutrition, and reproduction. Of course, the earliest rudiments of these organs, as they emerged on the Sun, again did not resemble the perfection of form they possess today. — The highest organs that were integrated into the human body at that time through the interaction of the physical body and the etheric body were those that have since developed into the glands. Thus, the human physical body on the Sun is a glandular system imprinted with the sense organs at the corresponding level. — On the Moon, development continues. The astral body is added to the physical body and the etheric body. Through this, the first rudiments of a nervous system are incorporated into the glandular-sensory body. As can be seen, the human physical body becomes increasingly complex in the successive planetary stages of development. On the Moon, it is composed of nerves, glands, and senses. The senses have undergone two stages of transformation and refinement; the nerves are at their first stage. If we consider the lunar human as a whole, it consists of three parts: a physical body, an etheric body, and an astral body. The physical body is threefold; its structure embodies the work of the Saturn, Sun, and Moon forces. The etheric body is only twofold. It contains within itself only the effects of the Sun and Moon forces; and the astral body is still single-fold. Only the lunar forces have worked upon it. — Through the development of the astral body, the human being has become capable of a life of feeling, of a certain inner life. He can form images within his astral body from what is happening in his surroundings. In a certain sense, these images can be compared to the dream images of present-day human consciousness; only they are more vivid, more colorful, and—most importantly—they relate to events in the external world, whereas present-day dream images are mere echoes of everyday life or, in other words, unclear reflections of internal or external events. The images of lunar consciousness corresponded perfectly to what they referred to in the external world. Suppose, for example, that such a lunar human being—as just described, consisting of a physical body, an etheric body, and an astral body—had approached another lunar being. He would not have been able to perceive the other as a spatial object, for such perception only became possible in human Earth consciousness; but within his astral body an image would have arisen that, in its color and form, would have expressed with complete precision whether the other being felt sympathy or antipathy toward this lunar human, and whether it could be useful or dangerous to him. The lunar human could therefore adjust his behavior precisely according to the images that arose in his image-consciousness. These images served as a perfect means of orientation for him. And the physical instrument that the astral body needed to enter into relationship with the lower kingdoms of nature was the nervous system integrated into the physical body.
[ 6 ] Daß diese hier geschilderte Umwandlung mit dem Menschen während der Mondenzeit hat vor sich gehen können, dazu war die Mitwirkung eines großen Weltenereignisses nötig. Die Eingliederung des Astralleibes und die ihm entsprechende Ausbildung eines Nervensystems im physischen Körper ist nur dadurch möglich geworden, daß dasjenige, was vorher ein Körper war, die Sonne, sich in zwei spaltete, in Sonne und Mond. Die erstere rückte zum Fixstern auf, der letztere blieb Planet — was vorher die Sonne auch war — und fing an, die Sonne, aus der er sich herausgespalten hatte, zu umkreisen. Dadurch ging mit allem, was auf Sonne und Mond lebte, eine bedeutungsvolle Umwandlung vor sich. Es soll hier zunächst dieser Umwandlungsprozeß nur insoweit verfolgt werden, als er sich auf das Mondleben bezieht. Der aus physischem und Ätherleib bestehende Mensch war bei der Abspaltung des Mondes von der Sonne mit dem ersteren vereint geblieben. Er ist damit in ganz neue Daseinsbedingungen eingetreten. Denn der Mond hat ja aus der Sonne nur einen Teil der in letzterer enthaltenen Kräfte mit sich genommen; nur dieser Teil wirkte jetzt auf den Menschen von seinem eigenen Weltkörper aus, den andern Teil der Kräfte hat die Sonne in sich zurückbehalten. Dieser Teil wird also dem Monde und damit auch seinem Bewohner, dem Menschen, von außen zugesandt. Wäre das frühere Verhältnis bestehen geblieben, wären alle Sonnenkräfte weiter dem Menschen von seinem eigenen Schauplatz zugeflossen, so hätte nicht jenes Innenleben entstehen können, das sich in dem Aufsteigen der Bilder des Astralleibes zeigt. Die Sonnenkraft blieb von außen wirksam auf physischen Leib und Ätherleib, auf die sie früher schon gewirkt hatte. Doch gab sie einen Teil dieser beiden Leiber frei für Einwirkungen, welche von dem durch Abspaltung neu gebildeten Weltkörper, eben dem Mond, ausgingen. So also stand der Mensch auf dem Monde unter einer doppelten Einwirkung, unter derjenigen der Sonne und des Mondes. Und der Einwirkung des Mondes ist zuzuschreiben, daß sich aus dem physischen und dem Ätherleib jene Glieder herausbildeten, welche die Einprägung des Astralleibes gestatteten. Und ein Astralleib kann Bilder nur schaffen, wenn ihm die Sonnenkräfte nicht von dem eigenen Planeten, sondern von außen kommen. Die Mondwirkungen gestalteten die Sinnesanlagen und die Drüsenorgane so um, daß sich diesen ein Nervensystem eingliedern konnte; und die Sonnenwirkungen brachten zustande, daß die Bilder, zu welchen dieses Nervensystem das Werkzeug war, den äußeren Mondvorgängen in der oben beschriebenen Art entsprachen.
[ 6 ] For this transformation of the human being described here to have taken place during the Lunar Period, the involvement of a major world event was necessary. The integration of the astral body and the corresponding development of a nervous system within the physical body became possible only because that which had previously been a body—the Sun—split into two parts: the Sun and the Moon. The former became a fixed star, while the latter remained a planet—as the Sun had previously been—and began to orbit the Sun from which it had split off. As a result, a significant transformation took place in everything that lived on the Sun and the Moon. For now, we shall trace this process of transformation only insofar as it relates to life on the Moon. The human being, consisting of a physical and an etheric body, had remained united with the physical body when the Moon separated from the Sun. Thus, the human being entered into entirely new conditions of existence. For the Moon took with it from the Sun only a portion of the forces contained within the latter; only this portion now acted upon the human being from its own celestial body, while the Sun retained the other portion of the forces within itself. This portion is thus sent to the Moon—and thereby also to its inhabitant, the human being—from the outside. Had the former relationship persisted, and had all the forces of the Sun continued to flow to the human being from its own sphere, that inner life—which manifests itself in the rising of the images of the astral body—could not have come into being. The solar force remained from the outside effective upon the physical body and the etheric body, upon which it had already acted in the past. However, it released a portion of these two bodies to influences emanating from the newly formed celestial body resulting from the separation—namely, the Moon. Thus, on the Moon, the human being was subject to a dual influence: that of the Sun and that of the Moon. And it is to the influence of the Moon that we owe the formation, from the physical and etheric bodies, of those structures that made possible the imprinting of the astral body. And an astral body can create images only if the solar forces come to it not from its own planet but from outside. The lunar influences reshaped the sensory faculties and the glandular organs in such a way that a nervous system could become integrated into them; and the solar influences brought about the fact that the images—for which this nervous system served as the instrument—corresponded to the external lunar processes in the manner described above.
[ 7 ] Nur bis zu einem gewissen Punkte konnte die Entwickelung in dieser Art fortgehen. Wäre dieser Punkt überschritten worden, so hätte sich der Mondenmensch in seinem Bilderinnenleben verhärtet; und er hätte dadurch allen Zusammenhang mit der Sonne verlieren müssen. Als es so weit war, nahm die Sonne den Mond wieder auf, so daß für einige Zeit beide wieder ein Körper waren. Die Vereinigung dauerte so lange, bis der Mensch weit genug war, um durch eine neue Entwickelungsstufe seine Verhärtung, wie sie auf dem Monde hätte eintreten müssen, verhindern zu können. Als dies geschehen war, fand eine neue Trennung statt, doch nahm jetzt der Mond noch Sonnenkräfte mit, die ihm vorher nicht zuteil geworden waren. Und dadurch ist bewirkt worden, daß nach einiger Zeit eine nochmalige Abspaltung stattfand. Was sich von der Sonne zuletzt abgespalten hatte, war ein Weltkörper, welcher alles an Kräften und Wesen enthielt, was gegenwärtig auf Erde und Mond lebt. Die Erde hatte also den Mond, der sie jetzt umkreist, noch in dem eigenen Leibe. Wäre er in ihr geblieben, so hätte sie nimmermehr der Schauplatz einer Menschenentwickelung werden können, wie sie die gegenwärtige ist. Es mußten die Kräfte des jetzigen Mondes erst abgestoßen werden; und der Mensch mußte auf dem so gereinigten Erdenschauplatze zurückbleiben und da seine Entwickelung fortsetzen. Auf diese Art entstanden drei Weltkörper aus der alten Sonne. Und die Kräfte von zweien dieser Weltkörper, der neuen Sonne und des neuen Mondes, werden der Erde und damit ihrem Bewohner von außen zugesendet. — durch diesen Fortschritt in der Weltkörperentwickelung ist es möglich geworden, daß der dreigliedrigen Menschennatur, wie sie noch auf dem Monde war, das vierte Glied, das «Ich» sich einfügte. Diese Einfügung war verbunden mit einer Vervollkommnung des physischen Leibes, des Ätherleibes und des Astralleibes. Die Vervollkommnung des physischen Leibes bestand darin, daß diesem das System des Herzens als Bereiter des warmen Blutes eingegliedert worden ist. Selbstverständlich mußten jetzt das Sinnessystem, das Drüsensystem und das Nervensystem so umgestaltet werden, daß sie sich in dem menschlichen Organismus mit dem neu hinzugekommenen System des warmen Blutes vertragen. Die Sinnesorgane sind aber so umgestaltet worden, daß aus dem bloßen Bilderbewußtsein des alten Mondes das Gegenstandsbewußtsein werden konnte, das die Wahrnehmung äußerer Dinge vermittelt, und das gegenwärtig der Mensch besitzt vom Aufwachen am Morgen an bis zum Einschlafen am Abend. Auf dem alten Monde waren die Sinne nach außen noch nicht offen; die Bewußtseinsbilder stiegen von innen auf; eben diese Öffnung der Sinne nach außen ist die Errungenschaft der Erdenentwickelung.
[ 7 ] Development could continue in this way only up to a certain point. Had this point been exceeded, the lunar human would have become rigid in his inner life of images; and as a result, he would have lost all connection with the Sun. When the time came, the Sun took the Moon back, so that for a time both were once again a single body. The union lasted until humanity had advanced far enough to prevent, through a new stage of development, the hardening that would otherwise have occurred on the Moon. Once this had happened, a new separation took place, but this time the Moon carried with it solar forces that had not previously been bestowed upon it. And this brought about a further separation after some time. What had finally separated from the Sun was a celestial body that contained all the forces and beings that currently live on Earth and the Moon. The Earth, then, still had the Moon—which now orbits it—within its own body. Had it remained within her, she could never have become the stage for human development as it is today. The forces of the present Moon first had to be cast off; and humanity had to remain on the Earth’s stage, thus purified, and continue its development there. In this way, three celestial bodies emerged from the ancient Sun. And the forces of two of these celestial bodies—the new Sun and the new Moon—are sent to the Earth, and thus to its inhabitants, from without. —Through this progress in the evolution of the celestial bodies, it has become possible for the four-fold human nature, as it still existed on the Moon, to incorporate the fourth member, the “I.” This incorporation was accompanied by a perfection of the physical body, the etheric body, and the astral body. The perfection of the physical body consisted in the incorporation into it of the heart system as the provider of warm blood. Naturally, the sensory system, the endocrine system, and the nervous system now had to be restructured so that they would be compatible within the human organism with the newly added system of warm blood. The sense organs, however, were restructured in such a way that the mere pictorial consciousness of the Old Moon could develop into the object consciousness that mediates the perception of external things, and which human beings currently possess from the moment they wake up in the morning until they fall asleep at night. On the ancient Moon, the senses were not yet open to the outside world; images of consciousness arose from within; it is precisely this opening of the senses to the outside world that is the achievement of Earth’s evolution.
[ 8 ] Es ist oben erwähnt worden, daß nicht alle auf dem Saturn veranlagten Menschenleiber das Ziel, das ihnen dort gesteckt war, erreichten und wieso auf der Sonne neben dem Menschenreich in seiner damaligen Gestalt ein zweites Naturreich entstand. Man muß sich nun vorstellen, daß auf jeder der folgenden Entwickelungsstufen, auf Sonne, Mond und Erde immer Wesen hinter ihren Zielen zurückgeblieben sind und daß dadurch die niederen Naturreiche entstanden sind. Das dem Menschen zu allernächst stehende Tierreich ist zum Beispiel dasjenige, welches schon auf dem Saturn zurückgeblieben war, aber zum Teil unter ungünstigen Verhältnissen auf Sonne und Mond die Entwickelung nachgeholt hat, so daß es auf der Erde zwar nicht so weit war wie der Mensch, aber doch zum Teil die Fähigkeit hatte, wie er warmes Blut aufzunehmen. Denn warmes Blut hat es vor der Erdenzeit in keinem der Naturreiche gegeben. Die gegenwärtigen kaltblütigen (oder wechselwarmen) Tiere und gewisse Pflanzen sind dadurch entstanden, daß gewisse Wesen des niederen Sonnenreichs wieder hinter der Stufe zurückgeblieben sind, welches die andern Wesen dieses Reiches erreichten. Das gegenwärtige Mineralreich ist am spätesten, nämlich überhaupt erst während der Erdenzeit entstanden.
[ 8 ] It has been mentioned above that not all human bodies destined for Saturn achieved the goal set for them there, and why a second natural kingdom arose on the Sun alongside the human kingdom in its form at that time. One must now imagine that at each of the subsequent stages of development—on the Sun, the Moon, and the Earth—there were always beings who fell short of their goals, and that this gave rise to the lower kingdoms of nature. The animal kingdom, for example, which is closest to humankind, is the one that had already fallen behind on Saturn but, under partly unfavorable conditions on the Sun and Moon, caught up in its development, so that on Earth it was not as advanced as humankind but did possess, to some extent, the ability to develop warm blood. For before the Earth era, there was no warm-blooded life in any of the kingdoms of nature. The present cold-blooded (or poikilothermic) animals and certain plants arose because certain beings of the lower solar kingdom once again lagged behind the stage that the other beings of that kingdom had reached. The present mineral kingdom arose last of all—in fact, only during the Earth era.
[ 9] Der viergliedrige Erdenmensch empfängt von Sonne und Mond die Einflüsse derjenigen Kräfte, welche mit diesen Weltkörpern verbunden geblieben sind. Ihm kommen von der Sonne die dem Fortschritte, dem Wachstum und Werden dienenden Kräfte, von dem Monde die verhärtenden, formenden Kräfte zu. Stände der Mensch nur unter dem Einflusse der Sonne, so würde er sich in einem unermeßlich eiligen Wachstumsfortschritt auflösen. Daher mußte er nach entsprechender Zeit die Sonne einstens verlassen und die Hemmungen des allzu raschen Fortschreitens auf dem abgesonderten alten Monde empfangen. Wäre er aber nun mit diesem dauernd verbunden geblieben, so hätten ihn die Wachstumshemmungen in einer starren Form verhärtet. Daher schritt er zur Erden-Bildung weiter, innerhalb welcher sich die beiden Einflüsse in entsprechender Art die Waage halten. Zugleich ist aber damit auch der Zeitpunkt gegeben, in dem sich dem viergliedrigen Menschenwesen ein Höheres: die Seele, als Innenwesen eingliedert.
[ 9] The fourfold earthly human being receives from the Sun and the Moon the influences of those forces that have remained connected to these celestial bodies. From the Sun come the forces that serve progress, growth, and development; from the Moon, the hardening, shaping forces. If human beings were subject only to the influence of the Sun, they would dissolve in an immeasurably rapid process of growth. Therefore, after a certain time, they had to leave the Sun and receive, on the separate, ancient Moon, the restraints on overly rapid progress. Had he, however, remained permanently connected to the Moon, the constraints on growth would have hardened him into a rigid form. Therefore, he proceeded to the formation of the Earth, within which the two influences maintain a proper balance. At the same time, this also marks the moment when a higher entity—the soul—is incorporated into the fourfold human being as an inner being.
[ 10 ] Der physische Leib des Menschen ist in seiner Form, in seinen Verrichtungen, Bewegungen und so weiter, der Ausdruck und die Wirkung von dem, was in den andern Gliedern, im Ätherleib, Astralleib und Ich, vorgeht. In den bisherigen Betrachtungen aus der «Akasha-Chronik» hat es sich gezeigt, wie im Laufe der Entwickelung nach und nach diese andern Glieder in die Bildung des physischen Leibes eingegriffen haben. Während der Saturnentwickelung war noch keines dieser andern Glieder mit dem physischen Menschenleib verbunden. Damals aber ist die erste Anlage zu dieser Bildung gelegt worden. Man darf jedoch nicht glauben, daß die Kräfte, die dann später von dem Ätherleib, Astralleib und Ich auf den physischen Leib wirkten, während der Saturnzeit nicht schon auf ihn gewirkt hätten. Sie wirkten damals schon, nur in gewissem Sinne von außen, nicht von innen. Die andern Glieder waren noch nicht gebildet, noch nicht in besonderer Form mit dem physischen Menschenleibe vereinigt; die Kräfte, die sich später in ihnen vereinigten, wirkten jedoch gleichsam aus dem Umkreis — der Atmosphäre — des Saturn und gestalteten die erste Anlage dieses Leibes. Diese Anlage wurde dann auf der Sonne deswegen umgebildet, weil ein Teil dieser Kräfte sich zu dem besonderen menschlichen Ätherleibe formte und nun auf den physischen Leib nicht mehr bloß von außen, sondern von innen wirkte. Dasselbe geschah auf dem Monde mit Bezug auf den Astralleib. Und auf der Erde wurde der physische Menschenleib zum vierten Male umgebildet, indem er zum Wohnhaus des «Ich» wurde, das nun in seinem Innern arbeitet.
[ 10 ] The human physical body—in its form, actions, movements, and so on—is the expression and effect of what takes place in the other bodies: the etheric body, the astral body, and the I. In the previous discussions drawn from the “Akashic Records,” it has become evident how, in the course of evolution, these other members gradually intervened in the formation of the physical body. During the Saturnic epoch, none of these other members was yet connected to the physical human body. However, the first foundation for this formation was laid at that time. One must not, however, believe that the forces which later acted upon the physical body from the etheric body, the astral body, and the I had not already been acting upon it during the Saturn period. They were already acting at that time, only in a certain sense from the outside, not from within. The other members had not yet been formed, nor had they been united with the human physical body in any specific form; yet the forces that later united within them acted, as it were, from the surrounding sphere—the atmosphere—of Saturn and shaped the first rudiment of this body. This rudiment was then transformed on the Sun because a portion of these forces coalesced into the specific human etheric body and now acted upon the physical body no longer merely from the outside, but from within. The same thing happened on the Moon with regard to the astral body. And on Earth, the physical human body was transformed for the fourth time, becoming the dwelling place of the “I,” which now works within it.
[ 11 ] Man sieht, der physische Menschenleib ist für den Blick des geisteswissenschaftlichen Forschers nichts Festes, nichts in seiner Gestalt und Wirkungsart Bleibendes. Er ist in fortwährender Umbildung begriffen. Und solche Umbildung vollzieht sich auch im gegenwärtigen Erden-Zeitraum seiner Entwickelung. Man kann das Menschenleben nur begreifen, wenn man sich eine Vorstellung von dieser Umgestaltung zu machen in der Lage ist.
[ 11 ] As we can see, the physical human body is not something fixed in the eyes of the spiritual scientist; it is not something permanent in its form or mode of action. It is in a state of constant transformation. And such transformation is also taking place during the current earthly phase of its development. One can only understand human life if one is able to form a conception of this transformation.
[ 12 ] Eine geisteswissenschaftliche Betrachtung der menschlichen Organe ergibt, daß diese auf sehr verschiedenen Stufen ihrer Entwickelung stehen. Es gibt am Menschen-Körper solche Organe, welche in ihrer gegenwärtigen Gestalt in einer absteigenden, andere, welche in einer aufsteigenden Entwickelung sind. Die ersteren werden in der Zukunft ihre Bedeutung für den Menschen immer mehr verlieren. Sie haben die Blütezeit ihrer Aufgaben hinter sich, werden verkümmern und zuletzt vom Menschenleibe sich verlieren. Andere Organe sind in aufsteigender Entwickelung; sie haben vieles in sich, was jetzt erst als wie im Keime vorhanden ist; sie werden sich in Zukunft zu vollkommeneren Gestalten mit einer höheren Aufgabe entwickeln. Zu den ersteren Organen gehören unter anderem diejenigen, welche der Fortpflanzung, der Hervorbringung des Gleichen dienen. Sie werden ihre Aufgabe in der Zukunft an andere Organe abgeben und selbst zur Bedeutungslosigkeit herabsinken. Es wird eine Zeit kommen, wo sie sich in verkümmertem Zustande am Menschenleib finden werden, und man wird in ihnen dann nur Zeugnisse für die vorzeitliche menschliche Entwickelung zu sehen haben.
[ 12 ] A spiritual-scientific examination of the human organs reveals that they are at very different stages of development. There are organs in the human body that, in their present form, are in a state of decline, while others are in a state of ascent. The former will increasingly lose their significance for human beings in the future. They have passed the peak of their functions, will atrophy, and will eventually disappear from the human body. Other organs are in an ascending phase of development; they contain much that is now present only in embryonic form; in the future, they will develop into more perfect forms with a higher purpose. Among the former organs are, among others, those that serve reproduction—the production of one’s own kind. In the future, they will hand over their function to other organs and themselves sink into insignificance. A time will come when they will be found in an atrophied state in the human body, and they will then be seen merely as evidence of early human evolution.
[ 13 ] Andere Organe, wie zum Beispiel das Herz und benachbarte Gebilde desselben, sind, in gewisser Beziehung, im Anfange ihrer Entwickelung. Sie werden dasjenige, was jetzt keimhaft in ihnen liegt, erst in der Zukunft zur Entfaltung bringen. Die geisteswissenschaftliche Auffassung sieht nämlich in dem Herzen und in seiner Beziehung zu dem sogenannten Blutkreislauf etwas ganz anderes als die gegenwärtige Physiologie, die in dieser Beziehung ganz von mechanistisch-materialistischen Vorstellungen abhängig ist. Es gelingt dieser Geisteswissenschaft dabei, Licht zu werfen auf Tatsachen, welche der zeitgenössischen Wissenschaft ganz geläufig sind, für die diese aber mit ihren Mitteln eine einigermaßen befriedigende Lösung nicht zu geben vermag. Die Anatomie zeigt, daß die Muskeln des menschlichen Leibes in ihrem Bau von zweierlei Art sind. Es gibt solche, welche in ihren kleinsten Teilen glatte Bänder darstellen, und solche, deren kleinste Teile regelmäßige Querstreifung aufweisen. Glatte Muskeln sind nun im allgemeinen solche, welche in ihren Bewegungen von der menschlichen Willkür unabhängig sind. Glatt sind zum Beispiel die Muskeln des Darmes, welche den Nahrungsbrei in regelmäßigen Bewegungen fortschieben, ohne daß die menschliche Willkür auf diese Bewegungen einen Einfluß hat. Glatt sind weiter jene Muskeln, welche sich in der Regenbogenhaut des Auges finden. Diese Muskeln dienen den Bewegungen, durch welche die Pupille des Auges erweitert wird, wenn dieses einer geringen Lichtmenge ausgesetzt ist, und verengert wird, wenn viel Licht in das Auge strömt. Auch diese Bewegungen sind von der menschlichen Willkür unabhängig. Gestreift sind dagegen diejenigen Muskeln, welche unter dem Einfluß der menschlichen Willkür Bewegungen vermitteln, zum Beispiel die Muskeln, durch welche Arme und Beine bewegt werden. Von dieser allgemeinen Beschaffenheit macht das Herz, das ja auch ein Muskel ist, eine Ausnahme. Auch das Herz unterliegt in seinen Bewegungen während der gegenwärtigen menschlichen Entwickelungszeit nicht der Willkür; und doch ist es ein «quergestreifter» Muskel. Die Geisteswissenschaft gibt in ihrer Art davon den Grund an. So wie das Herz jetzt ist, wird es nicht immer bleiben. Es wird in der Zukunft eine ganz andere Form und eine veränderte Aufgabe haben. Es ist auf dem Wege, ein willkürlicher Muskel zu werden. Es wird in der Zukunft Bewegungen ausführen, welche die Wirkungen sein werden der inneren Seelenimpulse des Menschen. Es zeigt eben gegenwärtig schon in seinem Bau, welche Bedeutung es in der Zukunft haben wird, wenn die Herzbewegungen ebenso sein werden der Ausdruck des menschlichen Willens, wie gegenwärtig das Aufheben der Hand oder das Vorsetzen des Fußes es ist. — diese Anschauung über das Herz ist zusammenhängend mit einer umfassenden Erkenntnis der Geisteswissenschaft über das Verhältnis des Herzens zu dem sogenannten Blutkreislauf. Die mechanisch-materialistische Lebenslehre sieht in dem Herzen eine Art Pumpvorrichtung, welche das Blut in regelmäßiger Art durch den Leib treibt. Da ist das Herz die Ursache der Blutbewegung. Die geisteswissenschaftliche Erkenntnis zeigt etwas ganz anderes. Ihr ist das Pulsieren des Blutes, seine ganze innere Beweglichkeit, Ausdruck und Wirkung der Seelenvorgänge. Seelisches ist die Ursache davon, wie sich das Blut verhält. Das Erbleichen durch Angstgefühle, das Erröten unter dem Einfluß von Schamempfindungen sind grobe Wirkungen von Seelenvorgängen im Blute. Aber alles, was im Blute vorgeht, ist nur der Ausdruck dessen, was im Seelenleben vor sich geht. Der Zusammenhang zwischen Blutpulsation und Seelenimpulsen ist nur ein sehr geheimnis-tiefer. Und nicht die Ursache, sondern die Folgen der Blutpulsation sind die Bewegungen des Herzens. — In der Zukunft wird das Herz die Wirkung dessen, was in der Menschenseele gewoben wird, durch willkürliche Bewegungen in die äußere Welt tragen.
[ 13 ] Other organs, such as the heart and its adjacent structures, are, in a certain sense, at the beginning of their development. Only in the future will they bring to fruition what now lies latent within them. The spiritual-scientific view, in fact, sees in the heart and its relationship to the so-called blood circulation something entirely different from what contemporary physiology perceives, which in this regard is entirely dependent on mechanistic-materialistic concepts. In doing so, this spiritual science succeeds in shedding light on facts that are quite familiar to contemporary science, but for which the latter, with its current methods, is unable to provide a reasonably satisfactory explanation. Anatomy shows that the muscles of the human body are of two different types in their structure. There are those whose smallest parts consist of smooth bands, and those whose smallest parts exhibit regular transverse striations. Smooth muscles are generally those whose movements are independent of human volition. For example, the muscles of the intestine are smooth; they propel the chyme forward in regular movements without human volition having any influence on these movements. Smooth muscles also include those found in the iris of the eye. These muscles are responsible for the movements that cause the pupil to dilate when the eye is exposed to a small amount of light and to constrict when a large amount of light enters the eye. These movements, too, are independent of human volition. Striated, on the other hand, are those muscles that, under the influence of human volition, produce movements—for example, the muscles that move the arms and legs. The heart, which is also a muscle, is an exception to this general classification. Even the heart is not subject to voluntary control in its movements during the current stage of human development; and yet it is a “striated” muscle. Spiritual science explains the reason for this in its own way. The heart will not always remain as it is now. In the future, it will have a completely different form and a changed function. It is on its way to becoming a voluntary muscle. In the future, it will perform movements that will be the effects of the human being’s inner soul impulses. Its very structure already reveals the significance it will have in the future, when the heart’s movements will be just as much an expression of the human will as raising a hand or stepping forward is today. — This view of the heart is connected to spiritual science’s comprehensive understanding of the relationship between the heart and what is known as the blood circulation. The mechanistic-materialistic view of life regards the heart as a kind of pumping device that drives blood through the body in a regular manner. According to this view, the heart is the cause of blood circulation. Spiritual scientific insight reveals something entirely different. It regards the pulsation of the blood—its entire inner mobility—as an expression and effect of soul processes. Soul factors are the cause of how the blood behaves. Paling from fear and blushing under the influence of feelings of shame are gross effects of soul processes in the blood. But everything that takes place in the blood is merely an expression of what is happening in the soul life. The connection between blood pulsation and soul impulses is a deeply mysterious one. And it is not the cause, but rather the consequences of blood pulsation that are the movements of the heart. — In the future, the heart will carry the effect of what is woven in the human soul into the outer world through voluntary movements.
[ 14 ] Andere Organe, die in einer ähnlichen aufsteigenden Entwickelung sind, stellen die Atmungsorgane dar, und zwar in ihrer Aufgabe als Sprechwerkzeuge. Gegenwärtig ist der Mensch imstande, durch sie seine Gedanken in Luftwellen zu verwandeln. Dasjenige, was er im Innern erlebt, prägt er dadurch der äußeren Welt ein. Er verwandelt seine inneren Erlebnisse in Luftwellen. Diese Wellenbewegung der Luft ist eine Wiedergabe dessen, was in seinem Innern vorgeht. In Zukunft wird er auf diese Art immer mehr und mehr von seinem inneren Wesen aus sich heraus gestalten. Und das letzte Ergebnis in dieser Richtung wird sein, daß er durch seine auf der Höhe ihrer Vollkommenheit angelangten Sprechorgane sich selbst — seinesgleichen — hervorbringen wird. Die Sprechorgane enthalten also in sich gegenwärtig keimhaft die zukünftigen Fortpflanzungsorgane. Und die Tatsache, daß beim männlichen Individuum in der Zeit der Geschlechtsreife die Mutierung (Stimmveränderung) auftritt, ist eine Folge des geheimnisvollen Zusammenhanges zwischen Sprechwerkzeugen und Fortpflanzungswesen.
[ 14 ] Other organs undergoing a similar upward development are the respiratory organs, specifically in their function as instruments of speech. At present, human beings are able to use them to transform their thoughts into sound waves. Through this process, they imprint what they experience internally onto the external world. They transform their inner experiences into sound waves. This wave motion of the air is a reflection of what is taking place within them. In the future, he will increasingly manifest his inner being outwardly in this way. And the ultimate result of this development will be that, through his organs of speech—which will have reached the height of their perfection—he will bring forth his own kind. The speech organs thus currently contain within themselves, in embryonic form, the future reproductive organs. And the fact that the male individual undergoes a mutation (voice change) at the time of sexual maturity is a consequence of the mysterious connection between the speech organs and the reproductive system.
[ 15 ] Der ganze menschliche physische Leib mit allen seinen Organen kann in solcher Art geisteswissenschaftlich betrachtet werden. Es sollten hier vorläufig nur einige Proben gegeben werden. Es besteht eine geisteswissenschaftliche Anatomie und Physiologie. Und die gegenwärtige wird sich in einer gar nicht zu fernen Zukunft von dieser müssen befruchten lassen, ja, völlig sich in sie umwandeln.
[ 15 ] The entire human physical body, with all its organs, can be viewed in this way from the perspective of spiritual science. For now, only a few examples should be given here. There is such a thing as spiritual-scientific anatomy and physiology. And in the not-too-distant future, the current scientific approach will have to draw inspiration from it—indeed, it will have to be completely transformed by it.
[ 16 ] Hier auf diesem Gebiete wird es nun besonders anschaulich, daß solche Ergebnisse wie die obigen nicht auf bloße Schlußfolgerungen, auf Gedankenspekulationen (etwa auf Analogieschlüsse) aufgebaut werden dürfen, sondern daß sie nur aus der echten geisteswissenschaftlichen Forschung hervorgehen dürfen. Das muß notwendigerweise betont werden, weil es nur zu leicht vorkommt, daß eifrige Bekenner der Geisteswissenschaft, wenn sie einige Erkenntnisse in sich aufgenommen haben, dann ins Blaue hinein die Ideen weiterspinnen. Dann ist es kein Wunder, wenn dabei nur Hirngespinste herauskommen, wie sie ja auf diesen Gebieten ganz besonders wuchern. Man könnte zum Beispiel aus der obigen Darstellung nun die Folgerung ziehen: Weil die menschlichen Fortpflanzungsorgane in ihrer gegenwärtigen Form am frühesten in der Zukunft ihre Bedeutung verlieren werden, so haben sie dieselbe auch in der Vorzeit am frühesten erhalten, sie seien also gewissermaßen die ältesten Organe des menschlichen Körpers. Genau das Gegenteil ist davon richtig. Sie haben ihre gegenwärtige Gestalt am spätesten erhalten und werden sie am frühesten wieder verlieren.
[ 16 ] Here, in this field, it becomes particularly clear that findings such as those mentioned above must not be based on mere conclusions or intellectual speculation (such as analogies), but must arise solely from genuine spiritual scientific research. This must necessarily be emphasized, because it happens all too easily that zealous adherents of spiritual science, once they have absorbed a few insights, go on to spin ideas out of thin air. It is then no wonder that only figments of the imagination result, as these tend to proliferate particularly in these fields. For example, one might now draw the following conclusion from the above account: Since the human reproductive organs, in their present form, will be the first to lose their significance in the future, they must also have been the first to acquire it in prehistoric times; they are, so to speak, the oldest organs of the human body. The exact opposite is true. They were the last to acquire their present form and will be the first to lose it again.
[ 17 ] Folgendes stellt sich der geisteswissenschaftlichen Forschung vor das Auge. Auf der Sonne war der physische Menschenleib in gewisser Beziehung bis zur Stufe des Pflanzendasein aufgerückt. Er war damals bloß durchdrungen von einem Ätherleib. Auf dem Monde nahm er den Charakter des Tierleibes an, weil er von dem Astralleib durchdrungen wurde. Aber nicht alle Organe nahmen an dieser Umwandlung in den Tiercharakter teil. Manche Teile blieben auf der Pflanzenstufe stehen. Und auch als auf der Erde nach Eingliederung des Ich der Menschenleib sich zu seiner gegenwärtigen Form erhob, trugen noch manche Organe einen ausgesprochenen Pflanzencharakter. Nur darf man sich allerdings nicht vorstellen, daß diese Organe genau so aussahen, wie unsere gegenwärtigen Pflanzen aussehen. Zu diesen Organen gehören die Fortpflanzungsorgane. Sie waren auch im Anfange der Erdentwickelung noch mit Pflanzencharakter behaftet. In der Weisheit der alten Mysterien hat man das gewußt. Und die ältere Kunst, die sich so vieles aus den Überlieferungen der Mysterien bewahrt hat: sie stellt zum Beispiel Hermaphroditen dar mit pflanzenblätterartigen Fortpflanzungsorganen. Es sind das Vorläufer der Menschen, welche noch die alte Art von Fortpflanzungs-Organen hatten (doppelgeschlechtig waren). Man kann dies zum Beispiel schön sehen an einem Hermaphroditen in der kapitolinischen Sammlung in Rom. Und wenn man einmal diese Dinge durchschauen wird, dann wird man auch den wahren Grund zum Beispiel für das Vorhandensein des Feigenblattes bei der Eva kennen. Man wird für manche alte Darstellungen wahre Erklärungen annehmen, während die gegenwärtigen doch nur einem nicht zu Ende geführten Denken entspringen. Nebenbei soll nur bemerkt werden, daß der obenerwähnte Hermaphrodit noch andere Pflanzenanhänge zeigt. Als er gebildet wurde, hatte man eben noch die Überlieferung davon, daß in urferner Vergangenheit gewisse Menschenorgane sich aus dem Pflanzen in den Tiercharakter umgebildet haben.
[ 17 ] The following is what presents itself to spiritual scientific research. On the Sun, the physical human body had, in a certain sense, advanced to the stage of plant existence. At that time, it was permeated solely by an etheric body. On the Moon, it took on the character of an animal body because it was permeated by the astral body. But not all organs participated in this transformation into an animal character. Some parts remained at the plant stage. And even when, after the incorporation of the “I,” the human body on Earth rose to its present form, some organs still bore a distinct plant character. One must not, however, imagine that these organs looked exactly like our present-day plants. Among these organs are the reproductive organs. Even at the beginning of Earth’s development, they were still imbued with a plant character. This was known in the wisdom of the ancient mysteries. And ancient art, which preserved so much from the traditions of the mysteries, depicts, for example, hermaphrodites with reproductive organs resembling plant leaves. These are the precursors of humankind, who still possessed the ancient type of reproductive organs (were hermaphroditic). This can be seen beautifully, for example, in a hermaphrodite in the Capitoline Collection in Rome. And once one comes to understand these things, one will also know the true reason, for example, for the presence of the fig leaf in the story of Eve. One will accept true explanations for many ancient depictions, whereas current interpretations stem merely from incomplete thinking. Incidentally, it should be noted that the aforementioned hermaphrodite displays other plant-like appendages as well. When it was created, the tradition was still alive that, in the distant past, certain human organs had transformed from plant-like to animal-like forms.
[ 18 ] Alle diese Umwandlungen des Menschenleibes sind nur der Ausdruck der in Ätherleib, Astralleib und Ich liegenden Umformungskräfte. Die Umwandlungen des physischen Menschenleibes begleiten die Taten der höheren Menschenglieder. Daher kann man den Bau und die Wirkungsweise dieses menschlichen Leibes nur verstehen, wenn man auf die «Akasha-Chronik» eingeht, welche eben zeigt, wie die höheren Umformungen der mehr seelischen und geistigen Glieder des Menschen vor sich gehen. Alles Physische und Materielle findet seine Erklärung durch das Geistige. Und sogar auf die Zukunft dieses Physischen wird Licht geworfen, wenn man sich auf das Geistige einläßt.
[ 18 ] All these transformations of the human body are merely the expression of the transformative forces inherent in the etheric body, the astral body, and the I. The transformations of the physical human body accompany the actions of the higher human members. Therefore, one can only understand the structure and functioning of this human body by delving into the “Akashic Records,” which precisely reveal how the higher transformations of the more soul- and spirit-oriented members of the human being take place. Everything physical and material finds its explanation in the spiritual. And even light is shed on the future of the physical realm when one engages with the spiritual.
[ 19 ] In folgenden Artikeln wird über die Zukunft von Erde und Menschheit einiges zu sagen sein.
[ 19 ] The following articles will have a lot to say about the future of Earth and humanity.
