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Consciousness — Life — Form
GA 89

2 November 1904

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Die planetarische Entwicklung VIII

Planetary Development VIII

[ 1 ] In der Mitte der lemurischen Zeit war das Haus für den Menschen bis zur Möglichkeit des Denkens gebaut. Die dhyanischen Wesenheiten hatten jenen Vollkommenheitsgrad erreicht, durch den sie den physischen Körper mit der Kraft des Denkens begaben konnten. Dadurch, daß der physische Körper nun mit der Kraft des Denkens begabt wurde, teilte sich die bisher einheitliche Geschlechtlichkeit des Menschen in die zweierlei Geschlechter. Vorher war ein Wesen imstande, ohne Einwirkung eines zweiten Wesens Nachkommen aus sich hervorgehen zu lassen. Die Kraft der physischen Produktivität war daher früher bei diesen Wesen doppelt so groß wie jetzt bei den einzelnen Menschen. Also in der Mitte der lemurischen Zeit wurde die Kraft der Produktivität in dem Menschen in zwei Teile geteilt und die zweite Hälfte dieser Kraft wurde zur Entwicklung des Denkvermögens verwendet.

[ 1 ] In the middle of the Lemurian era, the human body had been developed to the point where it was capable of thought. The Dhyanic beings had reached that degree of perfection which enabled them to endow the physical body with the power of thought. As a result of the physical body now being endowed with the power of thought, the previously unified human sex divided into the two sexes. Previously, a being was capable of producing offspring from itself without the influence of a second being. The power of physical productivity was therefore twice as great in these beings as it is now in individual humans. Thus, in the middle of the Lemurian period, the power of productivity in humans was divided into two parts, and the second half of this power was used for the development of the faculty of thought.

[ 2 ] Bis dahin hatte sich der Mensch fortwährend auf Kosten anderer Reiche entwickelt, die von ihm ausgeschieden wurden. Nun mußte er sich selbst in zwei Hälften teilen: in die niedere produktive Kraft und in die höhere produktive Kraft (die Denkkraft); letztere wurde auf Kosten der ersteren entwickelt. Unsere physische Verstandeskraft ist also die umgewandelte Regenerationskraft von früher.

[ 2 ] Up to that point, humankind had continually developed at the expense of other realms that had been separated from it. Now it had to divide itself into two halves: the lower productive power and the higher productive power (the power of thought); the latter was developed at the expense of the former. Our physical power of reason is thus the transformed regenerative power of the past.

[ 3 ] Bis zu diesem Zeitpunkt gab es auf der Erde noch keine Wesen mit warmem Blut, also mit solchem Blut, das von innen heraus durch Kama Feuer entwickelt. Alle Wesen, auch der Mensch, waren damals kaltblütig. Alle kaltblütigen Wesen von heute sind die verkümmerten Nachkommen der damaligen kaltblütigen Wesen. Alles, was heute an Warmblütern existiert, war damals noch mit dem Menschen vereinigt und spaltete sich erst nach und nach ab.

[ 3 ] Up until that point, there were no warm-blooded beings on Earth—that is, beings with blood generated from within by the fire of Kama. All beings, including humans, were cold-blooded at that time. All cold-blooded creatures of today are the stunted descendants of the cold-blooded creatures of that time. Everything that exists today as warm-blooded creatures was still united with humans back then and only gradually split off.

[ 4 ] Stufenweise hat der Mensch immer das Schlechtere zurückgelassen, um sich hinaufzuentwickeln. Reptilien, Vögel, Säugetiere spalteten sich zuerst ab, die Affen erst ziemlich spät. Die Warmblüter sind auch zurückgelassene Stufen, die der Mensch ebenso abgeworfen hat wie früher das Mineralreich, das Pflanzenreich und das kaltblütige Tierreich. Dadurch, daß bis dahin keine Warmblüter existierten, gewinnt man eigentlich ein Reich mehr. In der Esoterik zählt man auch: Mineralreich, Pflanzenreich, kaltblütige Tiere, warmblütige Tiere.

[ 4 ] Step by step, humankind has always left behind what was inferior in order to evolve upward. Reptiles, birds, and mammals branched off first; primates did so relatively late. The warm-blooded animals are also stages that have been left behind; humans have shed them just as they previously shed the mineral kingdom, the plant kingdom, and the cold-blooded animal kingdom. Since no warm-blooded animals existed up to that point, one actually gains an additional kingdom. In esotericism, the following are also counted: the mineral kingdom, the plant kingdom, cold-blooded animals, and warm-blooded animals.

[ 5 ] Die Abspaltung der warmblütigen Tiere ist erst innerhalb der lemurischen Zeit dadurch entstanden, daß damals in die Körper Kama einzog und den unteren Teil der halbierten Produktivität ergriffen hat. Das von innen heraus wirkende Kama bewirkt das, was als Wärme in den warmblütigen Wesen liegt.

[ 5 ] The differentiation of warm-blooded animals did not occur until the Lemurian epoch, when Kama entered the bodies and took hold of the lower part of the divided productivity. Kama, acting from within, produces what is known as heat in warm-blooded beings.

[ 6 ] Die dhyanischen Wesenheiten waren nun imstande, eine solche Menschenform zu schaffen, bei der die Hälfte der produktiven Kraft in Verstandeskraft umgesetzt wurde. Nun nahmen die Mondpitris stufenweise Besitz von den geschaffenen Menschenkörpern.

[ 6 ] The Dhyanic entities were now able to create a human form in which half of the productive power was converted into intellectual power. The Lunar Pitris then gradually took possession of the created human bodies.

[ 7 ] Auch dhyanische Wesenheiten können in der Entwicklung zurückbleiben. So waren einige Dhyanis derselben Klasse wie die Schöpfer des Menschen auf dem Monde in der Entwicklung zurückgeblieben. Sie hatten es nicht dahin gebracht, schaffenden Anteil an der Entstehung der zweierlei Geschlechtlichkeit nehmen zu können. Aber sie hatten die Fähigkeit erreicht, den Kamakörper weisheitsvoll auszubauen, auszugestalten. Sie konnten das Kamische im Menschen auf die höchste Spitze bringen. Damit waren diese Wesen in der lemurischen Epoche noch beschäftigt; das war ihre Intention. Da aber auf dem Monde der Kamakörper noch nicht geschlechtlich gestaltet war, konnten sie nicht an der Ausbildung des Kama im Geschlechtlichen teilnehmen.

[ 7 ] Even Dhyanic beings can lag behind in their development. Thus, some Dhyanis of the same class as the creators of humankind on the Moon had fallen behind in their development. They had not yet reached the point where they could play a creative role in the emergence of the two sexes. However, they had attained the ability to wisely develop and shape the kama body. They were able to bring the kama aspect in human beings to its highest peak. These beings were still engaged in this work during the Lemurian epoch; that was their intention. But since the kama body on the Moon had not yet been shaped in a sexual manner, they could not participate in the development of kama in the sexual realm.

[ 8 ] Während die Dhyanis, die ihnen vorgeschritten waren, den Menschenkörper so weit gebracht hatten, daß der Geist in die zwei verschieden-geschlechtlichen Körper einziehen konnte, hatten diese zurückgebliebenen Wesenheiten nur das Bestreben, mit ihrer höchsten Weisheit eine Menschheit heranzubilden, die zur Entfaltung bringen sollte, was auf dem Monde angestrebt war, aber ohne die Geschlechtlichkeit. Sie fanden dazu noch im Menschen die Weisheit als etwas ihrem Wesen Verwandtes. Sie griffen nun den Menschen an und wollten ihn hineinschaffen in eine Form mit Ausschluß alles niederen Kamischen; sie wollten ihn unmittelbar ohne den Durchgang durch die Geschlechtlichkeit zur Vollendung bringen. Zu einem weisheitsvollen Wesen wollten sie ihn gestalten, sie wollten ihn weiterführen und wollten absehen davon, was er in ‘seiner physischen Natur durchzumachen hat. Dies sind die Wesenheiten, die sich weigerten, in der physischen Natur mit zu schaffen.

[ 8 ] While the Dhyanis, who had advanced ahead of them, had developed the human body to the point where the spirit could enter the two bodies of different sexes, these lagging entities sought only to use their highest wisdom to shape a humanity that would bring to fruition what had been strived for on the Moon, but without sexual differentiation. To this end, they also found in human beings wisdom as something akin to their own nature. They now took hold of humanity and sought to mold it into a form that excluded all lower kamic elements; they wanted to bring it to perfection directly, without passing through the stage of sexuality. They wanted to shape them into beings of wisdom; they wanted to guide them further and to disregard what they had to go through in “their physical nature.” These are the beings who refused to participate in creation within physical nature.

[ 9 ] Wenn nun der Mensch sich nur den Absichten der ersten Dhyanis gemäß entwickelt hätte, so hätte sich nicht die niedere kamische Natur entwickelt und die Dhyanis hätten ihn durch ihre Gedanken geführt. Wer hätte dann eigentlich im Menschen gedacht? Das, was in ihn eingezogen war, waren ja Gottesgedanken. Die Menschen wären immer unter der Lenkung Gottes gestanden; Gott hätte in ihnen gedacht, aber niemals hätten sie selbst gedacht. Dann wären die Menschen zwar richtige Kinder Gottes gewesen, hätten aber nie Gott gleich werden können. Als denkende Automaten hätten sie den inneren Funken der Weisheit nie als den ihrigen erfassen können, er wäre immer ein fremdes Licht geblieben.

[ 9 ] If human beings had developed solely in accordance with the intentions of the first Dhyanis, the lower kamic nature would not have developed, and the Dhyanis would have guided them through their thoughts. Who, then, would actually have been thinking within human beings? After all, what had entered them were God’s thoughts. Human beings would always have been under God’s guidance; God would have thought within them, but they themselves would never have thought. Then, although human beings would have been true children of God, they would never have been able to become like God. As thinking automatons, they would never have been able to grasp the inner spark of wisdom as their own; it would always have remained a foreign light.

[ 10 ] Da kamen diese zurückgebliebenen Wesenheiten, die gerade auf der richtigen Stufe standen, um hier helfend einzugreifen. Sie hatten den weisheitsvollen Kamakörper auf dem Monde ausgestaltet und Verständnis für das Durchdringen des Kama mit Weisheit. Sie waren die Wesenheiten, denen der Mensch seine Freiheit verdankt. Damit der Funke des Geistes sein eigen sein kann, mußte der Mensch mit Kama zusammengekoppelt werden. Sie haben dadurch das Licht der anderen dhyanischen Wesenheiten lieben gelernt. Sie werden in der Esoterik die großen Asketen, Kumaras,. genannt. Denn im Anfang weigerten sie sich zu schaffen; die zweifache Geschlechtlichkeit verstanden sie nicht; sie wurden unbotmäfßig. Sie waren Führer des Menschen, da, wo Kama hinaufgeführe wird zur Weisheit.

[ 10 ] Then came these more advanced beings, who were at just the right stage to intervene and offer help here. They had developed the wisdom-filled kama body on the Moon and had come to understand how wisdom permeates kama. They were the beings to whom humanity owes its freedom. In order for the spark of the spirit to become its own, humankind had to be coupled with Kama. Through this, they learned to love the light of the other Dhyanic beings. In esotericism, they are called the great ascetics, the Kumaras. For in the beginning, they refused to create; they did not understand dual sexuality; they became unruly. They were humanity’s guides where Kama is led upward toward wisdom.

[ 11 ] Die Elohim, namentlich Jahve-Elohim, haben den Menschen geschaffen, aber sie wollten nicht, daß er wurde «wie unsereiner». Nun, nach dem Eingreifen der zurückgebliebenen Dhyanis, sollte wenigstens verhindert werden, daß die Menschen mit Ausschluß alles Niederen sich vergeistigen. Die ursprüngliche Absicht Luzifers war, die Sexualität wegzuschaffen und den Menschen vollständig im Geistigen aufgehen zu lassen. Jehova dagegen hat die Tendenz, das physische Leben zu betonen. Er will nicht den Menschen zu früh sich vergeistigen lassen, sondern ihn durch die Phasen der Erdenentwicklung hindurchgehen lassen. Beide zusammen bewirken den freien Menschen.

[ 11 ] The Elohim, namely Yahweh-Elohim, created humankind, but they did not want humans to become “like us.” Now, following the intervention of the Dhyanis who had remained behind, the aim was at least to prevent humans from becoming spiritual while completely excluding all that is base. Lucifer’s original intention was to eliminate sexuality and allow humanity to be completely absorbed in the spiritual. Jehovah, on the other hand, tends to emphasize physical life. He does not want humanity to become spiritual too soon, but rather to pass through the phases of Earth’s evolution. Together, they bring about the free human being.

[ 12 ] Die Empörung der niederen Dhyanis, das ist das Wirken I Luzifers, das Eingreifen der die Menschen befreienden Wesenheiten ist das sogenannte Geheimnis Luzifers. In allen esoterischen Schulen ist Luzifer in gleicher Weise wie die anderen dhyanischen Wesenheiten verehrt worden. Immer wenn das Bestreben herrschte, den Weg hinauf zum Geist in voller Erkenntnisklarheit zu führen, wurde Luzifer angerufen. Das Verständnis für das Mysterium des Luzifer bestand auch noch bei den ersten christlichen Mysterienschulen und wurde in den ersten Zeiten des Christentums aufgeschrieben. Diese Schrift wird von der katholischen Kirche sorgfältig gehütet. Sie hat dafür gute Gründe, denn sie hat Luzifer zum Feind der Menschheit gestempelt, während er in Wahrheit aus dem automatischen Menschen den freien Menschen machte. Die Schrift befindet sich im Vatikan, eine Abschrift des Originals hat der Graf von $t. Germain.

[ 12 ] The rebellion of the lower Dhyanis—that is the work of Lucifer; the intervention of the beings who liberate humanity is the so-called mystery of Lucifer. In all esoteric schools, Lucifer has been venerated in the same way as the other Dhyanic beings. Whenever there was a desire to lead the way upward to the Spirit with full clarity of insight, Lucifer was invoked. An understanding of the mystery of Lucifer still existed in the earliest Christian mystery schools and was recorded in the early days of Christianity. This text is carefully guarded by the Catholic Church. It has good reasons for doing so, for it has branded Lucifer as the enemy of humanity, whereas in truth he transformed the automatic human into a free human being. The text is located in the Vatican; the Count of $t. Germain possesses a copy of the original.

[ 13 ] Nun haben wir das Zusammenwirken der himmlischen Wesenheiten (Dhyanis), der irdischen Wesenheiten (der irdisch-körperliche Mensch und das Lunarisch-Seelische der Pitris) und der luziferischen Wesenheiten in der lemurischen Zeit uns vor Augen geführt. Betrachten wir nun noch eine spezielle Entwicklungslinie im Menschen. Jeder Zyklus ist erst absteigend und dann aufsteigend: Evolution — Involution. So ist es auch mit unserer Sinnesentwicklung. Wir haben nicht immer dieselben Sinne gehabt. In der polarischen Zeit war der Mensch in eine dünne, geradezu schattenhafte Materie gehüllt. Er war im Sinne der Pitris aufgebaut worden, ätherisch. Diese Art Äthermenschen, die eigentlich oval aussahen wie ein Ei, bewegten sich in einem vollständig ätherischen Element. Die heutigen Sinne wären damals nutzlos gewesen. Es genügte ein Sinn, um sich innerhalb der Äthermaterie zu orientieren, und das war der Sinn des Gehörs. Sie hatten nur diesen einen Sinn, um die Bewegung der Äthermaterie zu vernehmen, so wie auch der Mensch später, in der sechsten Wurzelrasse, die «Posaunen» hören wird (Offenbarung Johannis), das heißt die Sphärentöne.

[ 13 ] We have now examined the interplay of the celestial beings (Dhyanis), the earthly beings (the earthly-physical human being and the lunar-soul aspect of the Pitris), and the Luciferic beings during the Lemurian epoch. Let us now consider a specific line of development within the human being. Every cycle is first descending and then ascending: evolution—involution. The same is true of our sensory development. We have not always had the same senses. In the Polar Age, human beings were enveloped in a thin, almost shadowy substance. They had been formed in the manner of the Pitris—ethereal. These etheric human beings, who actually looked oval like an egg, moved within a completely ethereal element. Today’s senses would have been useless back then. A single sense was sufficient to orient oneself within the etheric matter, and that was the sense of hearing. They had only this one sense to perceive the movement of the etheric matter, just as humanity would later, in the sixth root race, hear the “trumpets” (Revelation of John)—that is, the tones of the spheres.

[ 14 ] Bei der Verdichtung der Materie bildete sich dann das heraus, was man innerhalb der Materie als Wärmeunterschiede bezeichnen muß. Gleichförmig bewegte Luft ist Ton. Die Bewegungen waren nun nicht mehr gleichmäßig, daher entstanden dichtere und wärmere Stellen. Die Hyperboräer waren aus Luftmaterie gebildet. Sie bewegten sich in einer Art Luftmaterie. Sie konnten die Temperaturgrade dadurch unterscheiden, daß sie einen Gefühlssinn ausbildeten. Bei der weiteren Verdichtung der Erde wurden die Körper erst fester und dann schließlich glühend. Dies konnte äußerlich als Flamme erscheinen. Es bildete sich der Sinn des Gesichts, und zwar so, daß sich ganz langsam das Kopfwärmeorgan, das oben am Kopfe wie eine Laterne herausragte, umwandelte in ein Sehorgan. Das ist die spätere Zirbeldrüse, die jetzt verkümmert ist, früher war sie glühend und hinausragend: das eine Auge der Zyklopen. Mit der weiteren Verdichtung der Erde fängt dieses Auge an, sich zurückzubilden und es entstehen statt einem Auge zwei Augen, die sich aber erst in der atlantischen Zeit ganz ausbildeten.

[ 14 ] As matter condensed, what must be described as temperature differences within the matter began to form. Air moving uniformly is sound. The movements were no longer uniform, which is why denser and warmer areas arose. The Hyperboreans were formed from air matter. They moved within a kind of air matter. They were able to distinguish between different temperature levels by developing a sense of touch. As the Earth continued to condense, bodies first became more solid and then eventually incandescent. Externally, this could appear as a flame. The sense of sight developed, specifically as the head’s heat organ—which protruded from the top of the head like a lantern—very slowly transformed into a visual organ. This is the later pineal gland, which has now atrophied; in the past, it was glowing and protruding: the single eye of the Cyclops. As the Earth continued to condense, this eye began to regress, and instead of one eye, two eyes emerged, though they did not fully develop until the Atlantean era.

[ 15 ] Bis zur dritten Unterrasse der atlantischen Zeit gab es immer noch Menschen, die ihr eines Auge (das Auge der Zyklopen) entwickelt hatten und es zum Hellsehen benutzten. Darnach trat eine neue Fähigkeit auf, die, den verdichteten Stoff auch mit einem Sinn wahrzunehmen: durch den Sinn des Geschmacks (Zunge). Der Stoff mußte so stark konzentriert werden, daß er wie Salz wurde. Am allerletzten entwickelte sich der Sinn des Geruchs, der in den folgenden Runden erst seine eigentliche Bedeutung erlangen wird.

[ 15 ] Up until the third sub-race of the Atlantic epoch, there were still people who had developed a single eye (the eye of the Cyclops) and used it for clairvoyance. After that, a new ability emerged: the ability to perceive condensed matter through another sense—the sense of taste (the tongue). The matter had to be concentrated so intensely that it became like salt. Last of all, the sense of smell developed, which would only attain its true significance in the rounds to follow.

[ 16 ] Nun geht die Entwicklung weiter, und wir sind berufen, in dieser Runde noch zwei neue Sinne auszubilden. Und zwar haben wir schon begonnen, den Zyklus aktiv da anzufangen, wo wir ihn früher passiv angefangen hatten. Jetzt wird bei uns das aktiv, was vorher passiv war. Der Ansatz dazu ist bei den Atlantiern entstanden. Vorher gab es bei den Menschen keine Sprache, diese bildete sich zuerst bei den Atlantiern aus. Durch die Sprache gibt der Mensch das von sich, was er mit dem Ohr vernommen hat. Die Evolution war früher Involution. Das Sprechen ist der Gegenpol zum Hören. Das Sprechen muß sich immer weiter entwickeln. Es wird zu seiner Bedeutung kommen, ein Sinn zu werden, wenn die mystische Entwicklung den Menschen so von innen veredelt haben wird, daß das Spirituelle unmittelbar in ihn einströmen kann. Wenn das Spirituelle sich mit dem Kehlkopf vereinigt, wird der Mensch erst im höheren Sinne sprechen können (vor den Meistern).

[ 16 ] Now the development continues, and we are called upon to cultivate two new senses in this cycle. In fact, we have already begun to actively start the cycle where we had previously begun it passively. What was previously passive is now becoming active within us. The foundation for this was laid by the Atlanteans. Previously, humans had no language; it first developed among the Atlanteans. Through language, humans express what they have heard with their ears. Evolution was once involution. Speaking is the opposite of hearing. Speaking must continue to develop. It will come to fulfill its purpose—to become a sense—when mystical development has refined human beings from within to such an extent that the spiritual can flow directly into them. Only when the spiritual unites with the larynx will human beings be able to speak in the higher sense (before the Masters).

[ 17 ] Zum ersten Male wird ein menschlicher Manu, der als Mensch «Meister» sein wird, am Ende der fünften Wurzelrasse seine Ausbildung erlangen. In der sechsten Wurzelrasse wird er ein Menschenbruder sein. Diejenigen, welche ihre mystische Entwicklung des Astralen so weit gebracht haben, daß sie imstande sind, den Meister zu erkennen, haben dies durch die Ausbildung dieses Sinnes erreicht. «Eh’ vor den Meistern kann die Stimme sprechen, muß das Verwunden sie verlernen.» Aber innerhalb unseres Zyklus muß auch noch ein siebenter Sinn entwickelt werden. In der gleichen Art, wie der Gehörssinn in aktiver Weise herauskommt in nicht mehr verwundender Sprache, wird der Gefühlssinn eine Umkehrung erfahren. Der Mensch wird nicht mehr nur das, was von außen kommt als Gefühl verstehen, sondern es auch nach außen zu leiten verstehen. Er wird das Herz nach außen frei entfalten können und nun die tiefsten Gefühle um die anderen Menschen herumlegen können. Was heute als die spirituelle Seele im Herzen liegt, wird nach außen strömen. Er wird seine Seele den Menschen offen zu Füßen legen. Solange der Mensch nicht bewußt anstrebt, seinen Mitmenschen und der ganzen Welt unverhüllt entgegenzutreten, wird er diesen Sinn nicht entwickeln können: «Und eh vor ihnen stehen kann die Seele, muß ihres Herzens Blut die Füße netzen». Der Astralkörper organisiert diese Sinne, wenn man im Sinne dieser beiden Sprüche lebt.

[ 17 ] For the first time, a human Manu—who will be a “Master” as a human being—will complete his training at the end of the fifth root race. In the sixth root race, he will be a fellow human being. Those who have advanced their mystical development of the astral sense to the point where they are able to recognize the Master have achieved this through the training of this sense. “Before the voice can speak before the Masters, the wounding must be unlearned.” But within our cycle, a seventh sense must also be developed. In the same way that the sense of hearing actively manifests itself in language that no longer wounds, the sense of feeling will undergo a reversal. Human beings will no longer merely perceive what comes from the outside as a feeling, but will also learn to direct it outward. They will be able to freely unfold their hearts outward and now wrap their deepest feelings around other people. What today lies within the heart as the spiritual soul will flow outward. They will lay their souls openly at the feet of others. As long as a person does not consciously strive to face their fellow human beings and the whole world without concealment, they will not be able to develop this sense: “And before the soul can stand before them, the blood of their heart must wet their feet.” The astral body organizes these senses when one lives in accordance with these two sayings.