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Man, Nature and the Cosmos
GA 91

14 August 1905, Haubinda

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Kosmologie und menschliche Evolution, 1st ed.
  1. Man, Nature and the Cosmos, tr. SOL

17. Reinkarnation

17. Reinkarnation

[ 1 ] Inkarnation oder Reinkarnation ist nicht in allen Fällen dasselbe. Eine Reinkarnation nennen wir das Leben zwischen Geburt und Tod. Es ist nur willkürlich, wenn man sagt, der Mensch sei nach dem Tode gestorben und seine Inkarnation sei hier. Denken wir uns eine Wesenheit, die nie auf Erden und nie im Astralen inkarniert sei; ein solches Wesen würde im Devachan die Menschen beobachten. Es würde den Menschen verschwinden sehen, wenn er zur Erde ginge, und würde ihn dann wieder ankommen sehen. Dieses Wesen würde sagen: Er wird geboren, wenn er ankommt, und er stirbt, wenn er verschwindet. Es hängt ganz vom Standpunkt des Beobachters ab. Wenn ein Geheimschüler höhere Erkenntnisse, das devachanische Schauen entwickelt, so ist das Erste, was er kennenlernt im Devachan, die Gegend zwischen Tod und einer neuen Geburt, die der Mensch durchmacht. Deshalb sagt man, was ein Seher zunächst sieht, liegt inmitten des Devachan. Wenn er noch höher hinaufkommt, leuchtet ihm auch nicht die Planetenkette auf mit ihren Manvantaras, sondern zuerst werden die Pralayas hell. Wichtig ist es, weil wir jetzt aufsteigen müssen zu einer anderen Art von Reinkarnation, nämlich einer solchen, die nicht in dem Sinn Devachan und Pralaya haben wie der Mensch — das sind die Rassengeister.

[ 1 ] Inkarnation oder Reinkarnation ist nicht in allen Fällen dasselbe. Eine Reinkarnation nennen wir das Leben zwischen Geburt und Tod. Es ist nur willkürlich, wenn man sagt, der Mensch sei nach dem Tode gestorben und seine Inkarnation sei hier. Denken wir uns eine Wesenheit, die nie auf Erden und nie im Astralen inkarniert sei; ein solches Wesen würde im Devachan die Menschen beobachten. Es würde den Menschen verschwinden sehen, wenn er zur Erde ginge, und würde ihn dann wieder ankommen sehen. Dieses Wesen würde sagen: Er wird geboren, wenn er ankommt, und er stirbt, wenn er verschwindet. Es hängt ganz vom Standpunkt des Beobachters ab. Wenn ein Geheimschüler höhere Erkenntnisse, das devachanische Schauen entwickelt, so ist das Erste, was er kennenlernt im Devachan, die Gegend zwischen Tod und einer neuen Geburt, die der Mensch durchmacht. Deshalb sagt man, was ein Seher zunächst sieht, liegt inmitten des Devachan. Wenn er noch höher hinaufkommt, leuchtet ihm auch nicht die Planetenkette auf mit ihren Manvantaras, sondern zuerst werden die Pralayas hell. Wichtig ist es, weil wir jetzt aufsteigen müssen zu einer anderen Art von Reinkarnation, nämlich einer solchen, die nicht in dem Sinn Devachan und Pralaya haben wie der Mensch — das sind die Rassengeister.

[ 2 ] Wollen wir die Geister der fünften Unterrasse der Atlantier nehmen und die erste, zweite, dritte und vierte Unterrasse der Arier, also fünf Geister, welche viel höher in ihrer Entwicklung stehen als die Menschen. Weil sie wesentlich höher sind, inkarnieren sie sich etwas anders. Bei ihnen ist der Lebenslauf nicht mehr unterbrochen durch Geburt und Tod. Der Mensch wird später auch in solche Arten von Inkarnation hineinkommen. Solch ein Wesen stirbt nicht, sondern sein Leib wird immer schwächer, und während er schwächer wird, baut sich ein zweiter auf. Beim Menschen sind es intermittierende Zyklen, die er durchmachen muss. Der Rassengeist baut sich einen zweiten, dann einen dritten [Leib], wenn der vorangegangene im Verfallen ist. Der Leib besteht aus den einzelnen Personen einer Rasse. Dabei stirbt eine Rasse auch nicht so plötzlich, sondern sie verfällt ganz allmählich, während die andere aufgeht. So leitet der Rassengeist hinüber. Beim Menschen ist ein Wechsel da zwischen dem Leben auf der Erde und dem Leben im Devachan. Im Mittelpunkt des Devachanlebens erklärt sich das äußere irdische Leben; also wird auch in der Mitte zwischen den Inkarnationen die Erklärung zu holen sein für das, was sich inkarniert. Das ist auch in der Tat beim Rassengeist der Fall. Der Rassengeist wird ebenso durch gewisse Punkte seine Erklärung finden. [Dies soll uns jetzt beschäftigen.

[ 2 ] Wollen wir die Geister der fünften Unterrasse der Atlantier nehmen und die erste, zweite, dritte und vierte Unterrasse der Arier, also fünf Geister, welche viel höher in ihrer Entwicklung stehen als die Menschen. Weil sie wesentlich höher sind, inkarnieren sie sich etwas anders. Bei ihnen ist der Lebenslauf nicht mehr unterbrochen durch Geburt und Tod. Der Mensch wird später auch in solche Arten von Inkarnation hineinkommen. Solch ein Wesen stirbt nicht, sondern sein Leib wird immer schwächer, und während er schwächer wird, baut sich ein zweiter auf. Beim Menschen sind es intermittierende Zyklen, die er durchmachen muss. Der Rassengeist baut sich einen zweiten, dann einen dritten [Leib], wenn der vorangegangene im Verfallen ist. Der Leib besteht aus den einzelnen Personen einer Rasse. Dabei stirbt eine Rasse auch nicht so plötzlich, sondern sie verfällt ganz allmählich, während die andere aufgeht. So leitet der Rassengeist hinüber. Beim Menschen ist ein Wechsel da zwischen dem Leben auf der Erde und dem Leben im Devachan. Im Mittelpunkt des Devachanlebens erklärt sich das äußere irdische Leben; also wird auch in der Mitte zwischen den Inkarnationen die Erklärung zu holen sein für das, was sich inkarniert. Das ist auch in der Tat beim Rassengeist der Fall. Der Rassengeist wird ebenso durch gewisse Punkte seine Erklärung finden. [Dies soll uns jetzt beschäftigen.

[ 3 ] Denken Sie sich Folgendes]: Will der Mensch für sich, für sein Leben eine Erklärung haben, so blickt er nach Devachan. Will er für die Rasse eine Erklärung haben, so muss sich in der Rasse selbst die Möglichkeit bieten, dass sich der Geist der Rasse enthüllt. Dies geschieht in der Tat. In bestimmten Punkten enthüllt sich der Geist der Rasse. Was hatte er uns in der fünften Unterrasse der vierten Wurzelrasse zu sagen? Dass in einem bestimmten Punkte der kosmische Aufwärtsführer erscheinen würde, nämlich dass Christus sich enthüllen würde.

[ 3 ] Denken Sie sich Folgendes]: Will der Mensch für sich, für sein Leben eine Erklärung haben, so blickt er nach Devachan. Will er für die Rasse eine Erklärung haben, so muss sich in der Rasse selbst die Möglichkeit bieten, dass sich der Geist der Rasse enthüllt. Dies geschieht in der Tat. In bestimmten Punkten enthüllt sich der Geist der Rasse. Was hatte er uns in der fünften Unterrasse der vierten Wurzelrasse zu sagen? Dass in einem bestimmten Punkte der kosmische Aufwärtsführer erscheinen würde, nämlich dass Christus sich enthüllen würde.

[ 4 ] Was beim Menschen im Devachan herauskommt, das ist der menschliche Manas. Der Rassengeist liegt um eine Stufe höher; als erlösendes Wort kommt das zum Vorschein, was beim Menschen dem Manas entspricht, und das ist Budhi, das Wort. Sodass die ganze fünfte Wurzelrasse dazu drängt, das Wort von Christus zu enthüllen. Jedes Mal in den Zwischenräumen zwischen den fünf in Betracht kommenden Unterrassen wird neuerdings verkündet die Botschaft von dem kommenden Christus, und diese Verkündigung nennt man für die ganze Wurzelrasse das Evangelium. Und den seligen Rassengeist zwischen der fünften Unterrasse der vierten Wurzelrasse und der ersten der fünften Wurzelrasse nennt man Matthäus; den zweiten, zwischen der ersten und zweiten Unterrasse: Markus; den dritten, zwischen der zweiten und dritten: Lukas; und den vierten, zwischen der dritten und vierten Unterrasse: Johannes. Deswegen steht es auch immer «nach Matthäus». Deshalb gibt es auch vier Evangelien, weil es vier Zwischenzustände gibt, vier Frohe Botschaften zwischen den [fünf] Unterrassen.

[ 4 ] Was beim Menschen im Devachan herauskommt, das ist der menschliche Manas. Der Rassengeist liegt um eine Stufe höher; als erlösendes Wort kommt das zum Vorschein, was beim Menschen dem Manas entspricht, und das ist Budhi, das Wort. Sodass die ganze fünfte Wurzelrasse dazu drängt, das Wort von Christus zu enthüllen. Jedes Mal in den Zwischenräumen zwischen den fünf in Betracht kommenden Unterrassen wird neuerdings verkündet die Botschaft von dem kommenden Christus, und diese Verkündigung nennt man für die ganze Wurzelrasse das Evangelium. Und den seligen Rassengeist zwischen der fünften Unterrasse der vierten Wurzelrasse und der ersten der fünften Wurzelrasse nennt man Matthäus; den zweiten, zwischen der ersten und zweiten Unterrasse: Markus; den dritten, zwischen der zweiten und dritten: Lukas; und den vierten, zwischen der dritten und vierten Unterrasse: Johannes. Deswegen steht es auch immer «nach Matthäus». Deshalb gibt es auch vier Evangelien, weil es vier Zwischenzustände gibt, vier Frohe Botschaften zwischen den [fünf] Unterrassen.

[ 5 ] Das erste Evangelium stellt gleichsam die physische Inkarnation dar, deshalb erzählt es auch die [Generationenfolge] Christi. Das zweite Evangelium stellt den Ätherkörper der Rasse dar; er wird verliehen dadurch, dass der Rassenkörper geläutert wird, Das LukasEvangelium ist die Verkündigung von der kamischen Seite aus. Das Johannes-Evangelium ist das geistigste von allen. Man hat Irenäus ganz missverstanden. [Er hat festgestellt, wie viele der Evangelien als die richtigen zu halten seien, und es für willkürlich betrachtet. Das ist aber nicht richtig.]

[ 5 ] Das erste Evangelium stellt gleichsam die physische Inkarnation dar, deshalb erzählt es auch die [Generationenfolge] Christi. Das zweite Evangelium stellt den Ätherkörper der Rasse dar; er wird verliehen dadurch, dass der Rassenkörper geläutert wird, Das LukasEvangelium ist die Verkündigung von der kamischen Seite aus. Das Johannes-Evangelium ist das geistigste von allen. Man hat Irenäus ganz missverstanden. [Er hat festgestellt, wie viele der Evangelien als die richtigen zu halten seien, und es für willkürlich betrachtet. Das ist aber nicht richtig.]