Man, Nature and the Cosmos
GA 91
15 August 1905, Haubinda
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Kosmologie und menschliche Evolution, 1st ed.
18. Christus
18. Christus
[ 1 ] Wir haben gesehen, dass das Ereignis der Geburt Christi auf Erden eine kosmische Bedeutung hat, es steht im Mittelpunkt der planetarischen Entwicklung. Der ganze Astralkörper der Erde hat eine Veränderung erfahren, seit Christus auf Erden erschien. Vorher war es nur möglich, in höhere Welten hineinzublicken durch die Mysterien und Prophetenschulen. Es war vorher nicht möglich eine solche Erscheinung wie die Bekehrung des Saulus in Paulus, [es war nicht möglich], dass durch das Astrale die höheren Welten gesehen wurden. Solch eine Natureinweihung war nur dadurch möglich, dass durch den Tod Christi die Astralsubstanz der Erde sich geändert hatte. Christus hatte sich bei der Erscheinung von Damaskus aus der Äthersphäre der Erde einen Körper gemacht, und in dem ist er Paulus erschienen.
[ 1 ] Wir haben gesehen, dass das Ereignis der Geburt Christi auf Erden eine kosmische Bedeutung hat, es steht im Mittelpunkt der planetarischen Entwicklung. Der ganze Astralkörper der Erde hat eine Veränderung erfahren, seit Christus auf Erden erschien. Vorher war es nur möglich, in höhere Welten hineinzublicken durch die Mysterien und Prophetenschulen. Es war vorher nicht möglich eine solche Erscheinung wie die Bekehrung des Saulus in Paulus, [es war nicht möglich], dass durch das Astrale die höheren Welten gesehen wurden. Solch eine Natureinweihung war nur dadurch möglich, dass durch den Tod Christi die Astralsubstanz der Erde sich geändert hatte. Christus hatte sich bei der Erscheinung von Damaskus aus der Äthersphäre der Erde einen Körper gemacht, und in dem ist er Paulus erschienen.
[ 2 ] Die Frage wird immer wieder aufgeworfen, ob Paulus ein wirklicher Eingeweihter war oder nicht. Tatsächlich war er es von dem Moment der Erscheinung an, aber nicht wie die alten Propheten und Initiierten, sondern durch ein unmittelbares Naturereignis. Dadurch wurde er zu seiner Mission berufen. Alles werden wir in seinen Predigten verstehen, wenn wir den Eindruck verstehen lernen, den diese Erscheinung auf ihn gemacht hat. Dadurch ist er dazu gebracht worden, das Verhältnis Christi zu den Menschen im Lichte der Gnade darzustellen.
[ 2 ] Die Frage wird immer wieder aufgeworfen, ob Paulus ein wirklicher Eingeweihter war oder nicht. Tatsächlich war er es von dem Moment der Erscheinung an, aber nicht wie die alten Propheten und Initiierten, sondern durch ein unmittelbares Naturereignis. Dadurch wurde er zu seiner Mission berufen. Alles werden wir in seinen Predigten verstehen, wenn wir den Eindruck verstehen lernen, den diese Erscheinung auf ihn gemacht hat. Dadurch ist er dazu gebracht worden, das Verhältnis Christi zu den Menschen im Lichte der Gnade darzustellen.
[ 3 ] Gnade ist im ursprünglichen christlichen Sinne genau dasselbe, was man in der theosophischen Sprache die Budhi nennt. Budhi kann darum Gnade genannt werden: Der Mensch wird in immer sich folgenden Inkarnationen geboren. Wenn er das Karma ausgeglichen hat, ist sein Manas rein und frei, sodass man sagen kann: Der Mensch gelangt zum Manas durch die Gerechtigkeit. Durch die Gerechtigkeit ist der Ausgleich von Karma da. Die Budhi erhält er als ein Neues durch Einfließen von oben. Budhi nannte man Caritas. Die alten Propheten und Initiierten waren darauf angewiesen, zuerst Manas zu erwerben. Das Christentum lässt gleichsam einen Strahl von Budhi auf die Menschen fallen, vor dem das Karma abgetragen ist, sodass die Menschen es als eine Gnade fühlen. Und solche wie Paulus fühlen die Gnade besonders, weil sie einen großen Strom von Budhi empfangen haben.
[ 3 ] Gnade ist im ursprünglichen christlichen Sinne genau dasselbe, was man in der theosophischen Sprache die Budhi nennt. Budhi kann darum Gnade genannt werden: Der Mensch wird in immer sich folgenden Inkarnationen geboren. Wenn er das Karma ausgeglichen hat, ist sein Manas rein und frei, sodass man sagen kann: Der Mensch gelangt zum Manas durch die Gerechtigkeit. Durch die Gerechtigkeit ist der Ausgleich von Karma da. Die Budhi erhält er als ein Neues durch Einfließen von oben. Budhi nannte man Caritas. Die alten Propheten und Initiierten waren darauf angewiesen, zuerst Manas zu erwerben. Das Christentum lässt gleichsam einen Strahl von Budhi auf die Menschen fallen, vor dem das Karma abgetragen ist, sodass die Menschen es als eine Gnade fühlen. Und solche wie Paulus fühlen die Gnade besonders, weil sie einen großen Strom von Budhi empfangen haben.
[ 4 ] Das zweite Wichtige für Paulus war, dass für ihn Christus der Lebendige war, der den Tod überwunden hat. Er hatte in seinem bisherigen Leben an Jesus nicht geglaubt. Alles, was er von Jerusalem in Tarsus erzählen hörte, überzeugte ihn nicht. Ihn überzeugte bloß, was er als lebendige Erfahrung gehabt hatte. Er beruft sich überall darauf, dass Christus auferstanden ist, dass er der Lebendige ist, auf seine ureigene Erfahrung hin. Alles, was er versichert, ist, dass die Menschen ihr Ziel erreichen können, dass sie umgewandelt werden können durch den lebendigen Christus. Das ist der große Zauber, der von Paulus ausgeht. Nun hat Paulus zunächst draußen in der Welt die Lehre so weit verkündet, wie er konnte, überall in diesem Sinne gepredigt, außerdem in Athen eine Geheimschule gegründet, in der christliche Esoterik gelehrt wurde. Da war sein großer Schüler Dionysius der Areopagite; er wurde so genannt, weil er [dem Areopag angehörte]. Dieser Dionysius hat auch die Lehre von der sogenannten christlichen Hierarchie begründet. Wir wissen, dass er ein großer christlicher Esoteriker war, der auf die spätere christliche Lehre einen großen Einfluss ausgeübt hat, indem er die dhyanischen Naturen, übermenschliche Wesenheiten, Cherubim und Seraphim, seinen Schülern dargestellt hat. Bis zum sechsten Jahrhundert wurde diese Lehre gelehrt, die er nie aufgeschrieben hatte. Immer hieß jeder Vorsteher einer solchen Schule wieder Dionysius. Erst im sechsten Jahrhundert hat ein solcher Dionysius die Lehre in Büchern niedergeschrieben, soweit man sie äußerlich darstellen konnte. Diejenigen, die keine Esoteriker sind, betrachten Dionysius als keine wirkliche Persönlichkeit, leugnen die Sache und reden deshalb vom PseudoDionysius. Das ist aber eine Torheit.
[ 4 ] Das zweite Wichtige für Paulus war, dass für ihn Christus der Lebendige war, der den Tod überwunden hat. Er hatte in seinem bisherigen Leben an Jesus nicht geglaubt. Alles, was er von Jerusalem in Tarsus erzählen hörte, überzeugte ihn nicht. Ihn überzeugte bloß, was er als lebendige Erfahrung gehabt hatte. Er beruft sich überall darauf, dass Christus auferstanden ist, dass er der Lebendige ist, auf seine ureigene Erfahrung hin. Alles, was er versichert, ist, dass die Menschen ihr Ziel erreichen können, dass sie umgewandelt werden können durch den lebendigen Christus. Das ist der große Zauber, der von Paulus ausgeht. Nun hat Paulus zunächst draußen in der Welt die Lehre so weit verkündet, wie er konnte, überall in diesem Sinne gepredigt, außerdem in Athen eine Geheimschule gegründet, in der christliche Esoterik gelehrt wurde. Da war sein großer Schüler Dionysius der Areopagite; er wurde so genannt, weil er [dem Areopag angehörte]. Dieser Dionysius hat auch die Lehre von der sogenannten christlichen Hierarchie begründet. Wir wissen, dass er ein großer christlicher Esoteriker war, der auf die spätere christliche Lehre einen großen Einfluss ausgeübt hat, indem er die dhyanischen Naturen, übermenschliche Wesenheiten, Cherubim und Seraphim, seinen Schülern dargestellt hat. Bis zum sechsten Jahrhundert wurde diese Lehre gelehrt, die er nie aufgeschrieben hatte. Immer hieß jeder Vorsteher einer solchen Schule wieder Dionysius. Erst im sechsten Jahrhundert hat ein solcher Dionysius die Lehre in Büchern niedergeschrieben, soweit man sie äußerlich darstellen konnte. Diejenigen, die keine Esoteriker sind, betrachten Dionysius als keine wirkliche Persönlichkeit, leugnen die Sache und reden deshalb vom PseudoDionysius. Das ist aber eine Torheit.
[ 5 ] [Ich sagte], Dionysius begründete neben der christlichen Esoterik die sogenannte christliche Hierarchie. Er sagt, es bestehen hierarchisch übereinander geordnete Gruppen von Geistern. Soll nun die Kirche etwas Besonderes bedeuten, muss sie ein irdisches Abbild dieser himmlischen Hierarchie sein, und so ordnete er dann die irdische Hierarchie an. Es war edel gedacht, nicht im Sinne der späteren Ausartungen.
[ 5 ] [Ich sagte], Dionysius begründete neben der christlichen Esoterik die sogenannte christliche Hierarchie. Er sagt, es bestehen hierarchisch übereinander geordnete Gruppen von Geistern. Soll nun die Kirche etwas Besonderes bedeuten, muss sie ein irdisches Abbild dieser himmlischen Hierarchie sein, und so ordnete er dann die irdische Hierarchie an. Es war edel gedacht, nicht im Sinne der späteren Ausartungen.
[ 6 ] Es machten sich nun zwei Strömungen geltend in der Kirche. Die eine war begründet darauf, dass das höhere Selbst aus der Persönlichkeit heraus geboren werden soll. Sie war hauptsächlich darauf begründet, in jedem Menschen dieses höhere Selbst als den Christus geboren werden zu lassen. Das war die arianische Strömung. Sie war etwas verfrüht dazumal, und ganz vergeblich hat sie der Presbyter Arius auf dem Nicänischen Konzil vertreten, denn was des Arius’ Lehre ist, wird erst in der sechsten Unterrasse aus der devotionellen Persönlichkeit herausgeboren werden können. Als Same, als Keim war sie bei den östlichen Völkern vorhanden, tritt zuerst bei den Goten auf. Die Bibelübersetzung von Wulfilas war in dem Sinne gehalten; der ganze Osten war arianisch. Es war ein früher, vorgeschobener Posten — die damalige Theosophie.
[ 6 ] Es machten sich nun zwei Strömungen geltend in der Kirche. Die eine war begründet darauf, dass das höhere Selbst aus der Persönlichkeit heraus geboren werden soll. Sie war hauptsächlich darauf begründet, in jedem Menschen dieses höhere Selbst als den Christus geboren werden zu lassen. Das war die arianische Strömung. Sie war etwas verfrüht dazumal, und ganz vergeblich hat sie der Presbyter Arius auf dem Nicänischen Konzil vertreten, denn was des Arius’ Lehre ist, wird erst in der sechsten Unterrasse aus der devotionellen Persönlichkeit herausgeboren werden können. Als Same, als Keim war sie bei den östlichen Völkern vorhanden, tritt zuerst bei den Goten auf. Die Bibelübersetzung von Wulfilas war in dem Sinne gehalten; der ganze Osten war arianisch. Es war ein früher, vorgeschobener Posten — die damalige Theosophie.
[ 7 ] Die andere Strömung war der Athanasianismus. Dieser baute das höhere Selbst nicht auf die einzelne Persönlichkeit, sondern auf die Organisation der Kirche. Und da war der Ausartung Tür und Tor geöffnet. Wir haben daher schon von früh ab zu unterscheiden zwischen dem äußeren Gang der Kirche und dem immer wiederkehrenden Versuch, das Christentum zu vertiefen. Die erste wichtige Erscheinung ist Augustinus. Er hat die Lehre des heiligen Dionysius von Areopagita in eine innerliche Mystik verwandelt, sodass man beim heiligen Augustinus eine wirklich tiefe theosophische Mystik finden kann. Aber zugleich hat er auch das Prinzip des Kirchenstaates betont; und ebenso groß sind die mystischen Schriften des Augustinus wie auch die «Civitate Dei». Damit war zunächst endgültig der Sieg des Athanasianismus gegeben, denn dadurch, dass Augustinus, der große Kirchenvater, das Prinzip der Kirchenautorität vertreten hat, musste das ganze Mittelalter auf dieser Autorität fußen. «Ich würde die Wahrheit des Christentums nicht annehmen, wenn mich nicht die Kirche dazu zwänge.» In diesem Ausspruch des Augustinus liegt keimhaft veranlagt das Infallibilitätsdogma. Dann sehen wir die Lehre des Dionysius noch einmal vertieft, meteorartig aufleuchten in dem großen Schotten Scotus Eriugena, der am Hofe Karls des Kahlen in Frankreich lebte. In seiner großen, bedeutenden Schrift «De divisione naturae» hat er in echt Dionysius’scher Weise die Lehre von dem Menschen und den übergeordneten Wesenheiten auseinandergesetzt. Er ist dafür von seinen Priestergenossen buchstäblich mit Zangen zu Tode gezwickt worden.
[ 7 ] Die andere Strömung war der Athanasianismus. Dieser baute das höhere Selbst nicht auf die einzelne Persönlichkeit, sondern auf die Organisation der Kirche. Und da war der Ausartung Tür und Tor geöffnet. Wir haben daher schon von früh ab zu unterscheiden zwischen dem äußeren Gang der Kirche und dem immer wiederkehrenden Versuch, das Christentum zu vertiefen. Die erste wichtige Erscheinung ist Augustinus. Er hat die Lehre des heiligen Dionysius von Areopagita in eine innerliche Mystik verwandelt, sodass man beim heiligen Augustinus eine wirklich tiefe theosophische Mystik finden kann. Aber zugleich hat er auch das Prinzip des Kirchenstaates betont; und ebenso groß sind die mystischen Schriften des Augustinus wie auch die «Civitate Dei». Damit war zunächst endgültig der Sieg des Athanasianismus gegeben, denn dadurch, dass Augustinus, der große Kirchenvater, das Prinzip der Kirchenautorität vertreten hat, musste das ganze Mittelalter auf dieser Autorität fußen. «Ich würde die Wahrheit des Christentums nicht annehmen, wenn mich nicht die Kirche dazu zwänge.» In diesem Ausspruch des Augustinus liegt keimhaft veranlagt das Infallibilitätsdogma. Dann sehen wir die Lehre des Dionysius noch einmal vertieft, meteorartig aufleuchten in dem großen Schotten Scotus Eriugena, der am Hofe Karls des Kahlen in Frankreich lebte. In seiner großen, bedeutenden Schrift «De divisione naturae» hat er in echt Dionysius’scher Weise die Lehre von dem Menschen und den übergeordneten Wesenheiten auseinandergesetzt. Er ist dafür von seinen Priestergenossen buchstäblich mit Zangen zu Tode gezwickt worden.
[ 8 ] Dann gelangt über Spanien die alte Geheimlehre nach Europa: Man lernte durch die jüdisch-arabischen Kabbalisten in gewissem Sinne die Mysterien kennen, und es wurde notwendig, dass man die christliche Lehre in eine gewisse Harmonie brachte mit dem, was herübergekommen war. Die Form der Lehre, die herübergekommen war, war eine hochgeistige. Damit musste das Christentum selbst hochgeistig werden. Es musste in feinen Begriffen alles ausgearbeitet werden, und dies geschah durch die Scholastik, die also vom zwölften bis zum vierzehnten Jahrhundert blühte.
[ 8 ] Dann gelangt über Spanien die alte Geheimlehre nach Europa: Man lernte durch die jüdisch-arabischen Kabbalisten in gewissem Sinne die Mysterien kennen, und es wurde notwendig, dass man die christliche Lehre in eine gewisse Harmonie brachte mit dem, was herübergekommen war. Die Form der Lehre, die herübergekommen war, war eine hochgeistige. Damit musste das Christentum selbst hochgeistig werden. Es musste in feinen Begriffen alles ausgearbeitet werden, und dies geschah durch die Scholastik, die also vom zwölften bis zum vierzehnten Jahrhundert blühte.
[ 9 ] Die Scholastik ist die Spiritualisierung des Intellektes. Ihr geht parallel eine Spiritualisierung des Gemüts; in zwei Seiten drückt sich das aus. Sie beginnt mit den französischen Mystikern, den beiden Saint-Victor und dem sehr gelehrten Vorsitzenden des Konstanzer Konzils, Gerson, vor dem Huß sich verantworten musste, und den deutschen Mystikern von Meister Eckhart bis Valentin Weigel. Dann hat im fünfzehnten Jahrhundert die Lehre noch einmal erneuert der Deutsche Nikolaus von Kues.
[ 9 ] Die Scholastik ist die Spiritualisierung des Intellektes. Ihr geht parallel eine Spiritualisierung des Gemüts; in zwei Seiten drückt sich das aus. Sie beginnt mit den französischen Mystikern, den beiden Saint-Victor und dem sehr gelehrten Vorsitzenden des Konstanzer Konzils, Gerson, vor dem Huß sich verantworten musste, und den deutschen Mystikern von Meister Eckhart bis Valentin Weigel. Dann hat im fünfzehnten Jahrhundert die Lehre noch einmal erneuert der Deutsche Nikolaus von Kues.
[ 10 ] Dann kam die Zeit, wo die Wissenschaft eigene Wege ging, wo alles physisch erklärt wurde, von Kopernikus angefangen, und damit wurde der spirituelle Teil des Wissens verkannt. Die Folge davon war, dass Luther den Glauben vor der Wissenschaft schützen wollte und deshalb sozusagen sagte: Religion hat mit Wissenschaft überhaupt nichts zu tun, sie hat sich lediglich zu stützen auf den Buchstaben der Bibel.
[ 10 ] Dann kam die Zeit, wo die Wissenschaft eigene Wege ging, wo alles physisch erklärt wurde, von Kopernikus angefangen, und damit wurde der spirituelle Teil des Wissens verkannt. Die Folge davon war, dass Luther den Glauben vor der Wissenschaft schützen wollte und deshalb sozusagen sagte: Religion hat mit Wissenschaft überhaupt nichts zu tun, sie hat sich lediglich zu stützen auf den Buchstaben der Bibel.
[ 11 ] Und danach kamen die Jahrhunderte, wo Wissenschaft und Religion immer mehr in Gegensatz traten. Das hat im neunzehnten Jahrhundert den scharfen Antagonismus zwischen Religiosität und Materialismus herbeigeführt, dessen Ausgleich die Theosophie sein soll.
[ 11 ] Und danach kamen die Jahrhunderte, wo Wissenschaft und Religion immer mehr in Gegensatz traten. Das hat im neunzehnten Jahrhundert den scharfen Antagonismus zwischen Religiosität und Materialismus herbeigeführt, dessen Ausgleich die Theosophie sein soll.
