Notes from Mathilde Scholl 1904–1906
GA 91
30 September 1906, Landin
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Kosmologie und menschliche Evolution, 1st ed.
35. Die Drei Welten
35. Die Drei Welten
[ ] In der physischen Welt ist der Raum unbeweglich; damit wir etwas im Raume wahrnehmen können, müssen wir an die Dinge im Raume herangehen; wir müssen uns selbst zu den Dingen hin bewegen durch den Raum. Der Raum ist das, was die physische Welt enthält. Dass wir uns zu den Dingen im Raume hin bewegen können, das ermöglicht uns die Zeit. Die Zeit ist das, was für uns im Physischen an Stelle der Beweglichkeit des Raumes steht. Dieses Bewegen in der Zeit durch den Raum wird dargestellt durch die Ellipse.
[ ] In der physischen Welt ist der Raum unbeweglich; damit wir etwas im Raume wahrnehmen können, müssen wir an die Dinge im Raume herangehen; wir müssen uns selbst zu den Dingen hin bewegen durch den Raum. Der Raum ist das, was die physische Welt enthält. Dass wir uns zu den Dingen im Raume hin bewegen können, das ermöglicht uns die Zeit. Die Zeit ist das, was für uns im Physischen an Stelle der Beweglichkeit des Raumes steht. Dieses Bewegen in der Zeit durch den Raum wird dargestellt durch die Ellipse.


[ ] In der Astralwelt ist der Raum selbst beweglich; da ist die physische Fortbewegung nicht notwendig; den Menschen kann die Astralwelt wahrnehmen in all ihren Teilen von dem Punkte aus, wo er gerade ist, gleichviel wo. Dort braucht er nicht die Zeit, um sich von einem Teil der Astralwelt zum anderen zu bewegen. Er lebt dort selbst so in der Zeit, wie er hier im Raume lebt. Die Zeit ist dort seine wesentliche Umgebung, nicht der Raum. Und alles, was im Astralraume ist, bewegt sich selbst durch ihn hindurch. Dies wird durch die Lemniskate dargestellt.
[ ] In der Astralwelt ist der Raum selbst beweglich; da ist die physische Fortbewegung nicht notwendig; den Menschen kann die Astralwelt wahrnehmen in all ihren Teilen von dem Punkte aus, wo er gerade ist, gleichviel wo. Dort braucht er nicht die Zeit, um sich von einem Teil der Astralwelt zum anderen zu bewegen. Er lebt dort selbst so in der Zeit, wie er hier im Raume lebt. Die Zeit ist dort seine wesentliche Umgebung, nicht der Raum. Und alles, was im Astralraume ist, bewegt sich selbst durch ihn hindurch. Dies wird durch die Lemniskate dargestellt.


[ ] So wie im Physischen die Zeit sich bewegt und vorwärts schreitet, so bewegt sich im Astralen der Raum selbst und schreitet vorwärts. Der im Physischen unbewegliche Raum ist ein Bild des im Physischen festen Fuß fassenden Menschen. Wenn der Mensch so, wie er im Physischen fest steht, gelernt hat, im Astralen fest zu stehen, dann ist die Zeit gekommen, wo er im Astralen auch fest stehen kann, um die Welt durch sich hindurchgehen zu lassen. Dort muss er selbst solche Festigkeit haben wie im Physischen der Raum, um sich in der Astralwelt auszukennen. Denn die Bewegung eines anderen Wesens oder Gegenstandes kann man nur richtig beurteilen, wenn man selbst fest steht. Darum ist das vollständige Seelengleichgewicht notwendig, um den Astralraum zu erforschen, weil man sonst immer Täuschungen unterworfen sein würde.
[ ] So wie im Physischen die Zeit sich bewegt und vorwärts schreitet, so bewegt sich im Astralen der Raum selbst und schreitet vorwärts. Der im Physischen unbewegliche Raum ist ein Bild des im Physischen festen Fuß fassenden Menschen. Wenn der Mensch so, wie er im Physischen fest steht, gelernt hat, im Astralen fest zu stehen, dann ist die Zeit gekommen, wo er im Astralen auch fest stehen kann, um die Welt durch sich hindurchgehen zu lassen. Dort muss er selbst solche Festigkeit haben wie im Physischen der Raum, um sich in der Astralwelt auszukennen. Denn die Bewegung eines anderen Wesens oder Gegenstandes kann man nur richtig beurteilen, wenn man selbst fest steht. Darum ist das vollständige Seelengleichgewicht notwendig, um den Astralraum zu erforschen, weil man sonst immer Täuschungen unterworfen sein würde.
[ ] In der Geisteswelt ist der Mensch im Mittelpunkt einer strahlenden Welt, die von allen Seiten in ihn einstrahlt, einer tönenden Welt, die in ihren Schwingungen in ihm zusammenströmt. Das wird dargestellt durch den Kreis, wo der Mensch in der Mitte steht.
[ ] In der Geisteswelt ist der Mensch im Mittelpunkt einer strahlenden Welt, die von allen Seiten in ihn einstrahlt, einer tönenden Welt, die in ihren Schwingungen in ihm zusammenströmt. Das wird dargestellt durch den Kreis, wo der Mensch in der Mitte steht.


[ ] Wo man auch immer ist in der geistigen Welt, da ist man im Mittelpunkt derselben, und ringsherum liegt sie ausgebreitet. Da ist weder Raum noch Zeit notwendig, weil der Mensch dort Raum und Zeit in sich aufgenommen hat und alle Wirkungen des Raumes und der Zeit in sich vereinigt hat. Er umfasst dort mit seinem Geiste alles, was da ist, indem er selbst von dem Punkte aus, wo er gerade sich befindet, den Geist aussendet, mit dem Geiste die Dinge erfasst und zu sich heranholt.
[ ] Wo man auch immer ist in der geistigen Welt, da ist man im Mittelpunkt derselben, und ringsherum liegt sie ausgebreitet. Da ist weder Raum noch Zeit notwendig, weil der Mensch dort Raum und Zeit in sich aufgenommen hat und alle Wirkungen des Raumes und der Zeit in sich vereinigt hat. Er umfasst dort mit seinem Geiste alles, was da ist, indem er selbst von dem Punkte aus, wo er gerade sich befindet, den Geist aussendet, mit dem Geiste die Dinge erfasst und zu sich heranholt.
[ ] In der physischen Welt bewegt sich der Mensch selbst in der Zeit durch den Raum. In der Astralwelt bewegt sich der Raum in der Zeit durch den Menschen. In der Geisteswelt bewegt sich die Zeit durch den Raum im Menschen, da hat er in sich den Raum, in den die Zeit einströmt, und aus dem sie wieder ausströmt.
[ ] In der physischen Welt bewegt sich der Mensch selbst in der Zeit durch den Raum. In der Astralwelt bewegt sich der Raum in der Zeit durch den Menschen. In der Geisteswelt bewegt sich die Zeit durch den Raum im Menschen, da hat er in sich den Raum, in den die Zeit einströmt, und aus dem sie wieder ausströmt.


[ ] Durch den physischen Organismus ist der Mensch in den Raum gestellt. Sein aufrechtes Rückgrat, das ganze Knochengerüst mit den Gliedern stellt das Stehen im Raume dar, und seine Beweglichkeit gibt ihm die Möglichkeit des Fortbewegens in der Zeit durch den Raum. Seinem Blutkreislauf entspricht das Bewegen des astralen Raumes, der Seelenwelt in ihm durch die Zeit.
[ ] Durch den physischen Organismus ist der Mensch in den Raum gestellt. Sein aufrechtes Rückgrat, das ganze Knochengerüst mit den Gliedern stellt das Stehen im Raume dar, und seine Beweglichkeit gibt ihm die Möglichkeit des Fortbewegens in der Zeit durch den Raum. Seinem Blutkreislauf entspricht das Bewegen des astralen Raumes, der Seelenwelt in ihm durch die Zeit.
[ ] Sein Ein- und Ausatmen entspricht dem Zusammenhang seines Geistes mit der Geisteswelt. Er kann den Geist draußen ebenso mit seinem Geist im Innern verbinden ohne Raum und Zeit, wie er die Luft aus- und einatmet. Raum und Zeit ziehen mit dem Geist beide in ihn ein, oder er verbindet sich durch seinen Geist mit Raum und Zeit. Im Physischen sind Raum und Zeit außer ihm, im Astralen verbindet er sich mit der Zeit, im Geistigen verbindet er sich mit Raum und Zeit. Während im Physischen der Raum außer ihm ruht, und im Astralen der Raum sich durch ihn hindurchbewegt, ruht im Geistigen der Raum in ihm.
[ ] Sein Ein- und Ausatmen entspricht dem Zusammenhang seines Geistes mit der Geisteswelt. Er kann den Geist draußen ebenso mit seinem Geist im Innern verbinden ohne Raum und Zeit, wie er die Luft aus- und einatmet. Raum und Zeit ziehen mit dem Geist beide in ihn ein, oder er verbindet sich durch seinen Geist mit Raum und Zeit. Im Physischen sind Raum und Zeit außer ihm, im Astralen verbindet er sich mit der Zeit, im Geistigen verbindet er sich mit Raum und Zeit. Während im Physischen der Raum außer ihm ruht, und im Astralen der Raum sich durch ihn hindurchbewegt, ruht im Geistigen der Raum in ihm.
[ ] So ist also das Feste im Menschen dasjenige, was ihn abhängig macht von Raum und Zeit, was ihn mit der physischen Welt verbindet. Das Flüssige ist dasjenige, was ihn mit der Seelenwelt verbindet, was ihn unabhängig macht von dem Raume. Das Luftige ist das, was ihn mit der Geisteswelt verbindet, was ihn unabhängig macht von der Zeit. Sinnlich wahrnehmen können wir nur im Raum; seelisch wahrnehmen können wir nur in der Zeit; geistig wahrnehmen können wir ohne Raum und Zeit. Da sind Raum und Zeit Kräfte in uns geworden. Das Feste, die physische Welt, tritt von außen an den Menschen heran; es steht ihm gegenüber; es ist ein anderes als er selbst und bleibt ein anderes; das Flüssige — die Astralwelt — strömt durch ihn hindurch und strömt wieder aus; das andere verbindet sich mit ihm; das Luftförmige — die Geisteswelt — strömt in ihn ein und wird er selbst; so wie mit jedem Atemzug die Luft in uns einströmt und die ausgeatmete Luft erwas von unserem Wesen enthält und mit hinausträgt.
[ ] So ist also das Feste im Menschen dasjenige, was ihn abhängig macht von Raum und Zeit, was ihn mit der physischen Welt verbindet. Das Flüssige ist dasjenige, was ihn mit der Seelenwelt verbindet, was ihn unabhängig macht von dem Raume. Das Luftige ist das, was ihn mit der Geisteswelt verbindet, was ihn unabhängig macht von der Zeit. Sinnlich wahrnehmen können wir nur im Raum; seelisch wahrnehmen können wir nur in der Zeit; geistig wahrnehmen können wir ohne Raum und Zeit. Da sind Raum und Zeit Kräfte in uns geworden. Das Feste, die physische Welt, tritt von außen an den Menschen heran; es steht ihm gegenüber; es ist ein anderes als er selbst und bleibt ein anderes; das Flüssige — die Astralwelt — strömt durch ihn hindurch und strömt wieder aus; das andere verbindet sich mit ihm; das Luftförmige — die Geisteswelt — strömt in ihn ein und wird er selbst; so wie mit jedem Atemzug die Luft in uns einströmt und die ausgeatmete Luft erwas von unserem Wesen enthält und mit hinausträgt.
[ ] Während die physische Welt dem Menschen gegenüber steht als etwas Objektives, ist sein Verhältnis zur Geisteswelt ein rein subjektives. Der Zusammenhang mit der Astralwelt ist sowohl objektiv als auch subjektiv. Solange die Astralwelt durch ihn hindurchzicht, da ist sie sein Eigentum; er lebt in ihr subjektiv; was er aber von seiner eigenen Seele dem Astralen hinzufügt, das tritt mit dem Strom des Astralen wieder aus ihm heraus und tritt ihm dann als Objektives gegenüber. Das ist sein Karma, welches, wenn es ihm als Gesamtbild entgegentritt, den Hüter der Schwelle bildet. Das Karma ist das objektiv gewordene Seelenleben des Menschen. Um dies Karma zu überwinden, muss der Mensch es wieder mit sich vereinigen; er muss das objektiv gewordene Seelenleben sich wieder so einverleiben, dass er damit eins wird, dass es subjektiv in ihm neu ersteht, aus dem Geiste heraus. Wenn er das Karma subjektiv aus seinem Geiste heraus neu erstehen lässt, dann wird das Karma in ihm zur Geisteskraft. So haben wir also den Menschen anzusehen wie ein geistiges, lebendiges Laboratorium, welches die Weltenkräfte umwandelt.
[ ] Während die physische Welt dem Menschen gegenüber steht als etwas Objektives, ist sein Verhältnis zur Geisteswelt ein rein subjektives. Der Zusammenhang mit der Astralwelt ist sowohl objektiv als auch subjektiv. Solange die Astralwelt durch ihn hindurchzicht, da ist sie sein Eigentum; er lebt in ihr subjektiv; was er aber von seiner eigenen Seele dem Astralen hinzufügt, das tritt mit dem Strom des Astralen wieder aus ihm heraus und tritt ihm dann als Objektives gegenüber. Das ist sein Karma, welches, wenn es ihm als Gesamtbild entgegentritt, den Hüter der Schwelle bildet. Das Karma ist das objektiv gewordene Seelenleben des Menschen. Um dies Karma zu überwinden, muss der Mensch es wieder mit sich vereinigen; er muss das objektiv gewordene Seelenleben sich wieder so einverleiben, dass er damit eins wird, dass es subjektiv in ihm neu ersteht, aus dem Geiste heraus. Wenn er das Karma subjektiv aus seinem Geiste heraus neu erstehen lässt, dann wird das Karma in ihm zur Geisteskraft. So haben wir also den Menschen anzusehen wie ein geistiges, lebendiges Laboratorium, welches die Weltenkräfte umwandelt.
[ ] Mit der physischen Welt verbindet sich der Mensch niemals ganz; mit der Seelenwelt verbindet er sich, aber sie tritt dann wieder aus ihm heraus; mit der Geisteswelt verbindet er sich, und sie bleibt in ihm.
[ ] Mit der physischen Welt verbindet sich der Mensch niemals ganz; mit der Seelenwelt verbindet er sich, aber sie tritt dann wieder aus ihm heraus; mit der Geisteswelt verbindet er sich, und sie bleibt in ihm.
[ ] Er bewegt sich durch die physische Welt, sammelt Erfahrungen im Raume mit Hilfe der Zeit. Diese Erfahrungen erregen in ihm Seelenkräfte. Er tritt dadurch in Verbindung mit der Seelenwelt. Die Seelenwelt zieht nun mit ihren Bildern durch seine Seele hindurch und tritt durch ihn umgestaltet wieder hervor als sein Karma. Sein Karma ist das, was er von seinem Wesen in die Seelenwelt hineingearbeitet hat. Aber die durch ihn hindurchziehende Seelenwelt hat dort in seinem Innern auch Neues gestaltet; sie hat seine geistigen Kräfte geweckt. Mit seinen geistigen Kräften holt er nun das Karma, seine objektiv gewordene Seelenwelt wieder in sein Inneres zurück und bearbeitet es nun in seinem Innern mit seinen geistigen Kräften und sendet es umgewandelt als Geist wieder hinaus in die Welt.
[ ] Er bewegt sich durch die physische Welt, sammelt Erfahrungen im Raume mit Hilfe der Zeit. Diese Erfahrungen erregen in ihm Seelenkräfte. Er tritt dadurch in Verbindung mit der Seelenwelt. Die Seelenwelt zieht nun mit ihren Bildern durch seine Seele hindurch und tritt durch ihn umgestaltet wieder hervor als sein Karma. Sein Karma ist das, was er von seinem Wesen in die Seelenwelt hineingearbeitet hat. Aber die durch ihn hindurchziehende Seelenwelt hat dort in seinem Innern auch Neues gestaltet; sie hat seine geistigen Kräfte geweckt. Mit seinen geistigen Kräften holt er nun das Karma, seine objektiv gewordene Seelenwelt wieder in sein Inneres zurück und bearbeitet es nun in seinem Innern mit seinen geistigen Kräften und sendet es umgewandelt als Geist wieder hinaus in die Welt.
[ ] Der Weg der Entwicklung ist also der:
[ ] Der Weg der Entwicklung ist also der:


[ ] Zuerst um die beiden Brennpunkte der Ellipse des physischen Lebens herumgehend, strömt dann das menschliche Leben in der Seele hindurch durch den Mittelpunkt zwischen den beiden Brennpunkten einer Lemniskate und strömt dann im Geiste vom Mittelpunkt zur Peripherie des Kreises.
[ ] Zuerst um die beiden Brennpunkte der Ellipse des physischen Lebens herumgehend, strömt dann das menschliche Leben in der Seele hindurch durch den Mittelpunkt zwischen den beiden Brennpunkten einer Lemniskate und strömt dann im Geiste vom Mittelpunkt zur Peripherie des Kreises.




[ ] Durch sein in der Seele umgewandeltes Karma verbindet sich der Mensch mit der Geisteswelt. Die Wirkung, welche aus der Vereinigung des negativen und positiven Pols, von Objekt und Subjekt entsteht, ist Ausstrahlung, Licht.
[ ] Durch sein in der Seele umgewandeltes Karma verbindet sich der Mensch mit der Geisteswelt. Die Wirkung, welche aus der Vereinigung des negativen und positiven Pols, von Objekt und Subjekt entsteht, ist Ausstrahlung, Licht.


[ ] Die ganze physische Welt ist da zum Sammeln von Erfahrung, zur Erweckung der Seelenkräfte; die Seelenwelt ist da, um die Kräfte des Menschen auszubilden; die aktiv gewordenen Kräfte der menschlichen Seele arbeiten sein inneres subjektives Wesen als äußeres Objektives heraus, als Karma; dieses Karma ist der Mensch geradeso gut, wie das Innere seiner Seele er selbst ist; er muss sich wieder mit diesem Karma verbinden. In der Geisteswelt bringt er das zum Ausdruck, was er an neuen Kräften gewonnen hat durch die bewusste, selbstgewollte Verbindung mit seinem Karma. Geradeso wie das Aufatmen der physischen Eindrücke in der Seele des Menschen Kräfte weckt im Seelischen, so weckt das Aufnehmen des Karma im Geiste des Menschen Kräfte im Geistigen.
[ ] Die ganze physische Welt ist da zum Sammeln von Erfahrung, zur Erweckung der Seelenkräfte; die Seelenwelt ist da, um die Kräfte des Menschen auszubilden; die aktiv gewordenen Kräfte der menschlichen Seele arbeiten sein inneres subjektives Wesen als äußeres Objektives heraus, als Karma; dieses Karma ist der Mensch geradeso gut, wie das Innere seiner Seele er selbst ist; er muss sich wieder mit diesem Karma verbinden. In der Geisteswelt bringt er das zum Ausdruck, was er an neuen Kräften gewonnen hat durch die bewusste, selbstgewollte Verbindung mit seinem Karma. Geradeso wie das Aufatmen der physischen Eindrücke in der Seele des Menschen Kräfte weckt im Seelischen, so weckt das Aufnehmen des Karma im Geiste des Menschen Kräfte im Geistigen.
[ ] Die physische Welt hat der Mensch in seiner physischen Entwicklung zurückgelassen als Stufe seines physischen Aufstiegs; sie wird zum Lehrmeister seiner Seele; die Seelenwelt, das Karma, hat der Mensch in seiner Seelenentwicklung zurückgelassen als Stufe seines seelischen Aufstiegs; sie wirkt als Lehrmeister für den Geist, zu seiner Bereicherung und seinem Wachstum. Der Weg zur Vergeistigung geht bei der Menschheit durch die Seele. Wenn der Mensch es lernt, diesen Entwicklungsprozess selbst bewusst auszuführen, dann verzehrt er sein Karma ebenso schnell, wie es entsteht, und er hat kein persönliches Karma mehr.
[ ] Die physische Welt hat der Mensch in seiner physischen Entwicklung zurückgelassen als Stufe seines physischen Aufstiegs; sie wird zum Lehrmeister seiner Seele; die Seelenwelt, das Karma, hat der Mensch in seiner Seelenentwicklung zurückgelassen als Stufe seines seelischen Aufstiegs; sie wirkt als Lehrmeister für den Geist, zu seiner Bereicherung und seinem Wachstum. Der Weg zur Vergeistigung geht bei der Menschheit durch die Seele. Wenn der Mensch es lernt, diesen Entwicklungsprozess selbst bewusst auszuführen, dann verzehrt er sein Karma ebenso schnell, wie es entsteht, und er hat kein persönliches Karma mehr.
[ ] Die Menschheitsentwicklung ist eine Alchemie, die die physischen Eindrücke in geistige Kräfte umwandelt. Der Mensch kann es lernen, den Entwicklungsprozess zu verkürzen, ihn seinem Willen unterzuordnen. Der, welcher den Grad der Meisterschaft erreicht hat, kann alles, was er durch die Sinne aufnimmt, sofort bewusst in seiner Seele in Geisteskraft umwandeln. Der Weg des Schülers ist das allmähliche Entwickeln der Seele zu dieser Stufe, wo er die seelische Alchemie bewusst vollziehen lernt. Wenn er das erreicht, dass er sein eigenes Karma in Geisteskraft umwandelt, dann kann er auch die Stufe erreichen, auf der er kein Karma mehr ansammelt, weil der dann so gefestigt ist im Geistigen, dass er das Physische sofort durch seine Seele in das Geistige umsetzt. Die Kraft, die er sonst benutzen musste, um sein eigenes Karma umzuwandeln, kann er dann verwenden, um das Karma der Welt umzuwandeln. Einer, der in solcher Weise das Karma der Welt umgewandelt hat in geistige Weltenkräfte, dass die ganze Menschheit ihm die Kraft zu ihrem Aufstieg verdankt, ist Christus. Und in jedem einzelnen Menschen ist es auch die Christuskraft, die Liebe, die sein Karma in Geisteskraft umwandelt. Liebe ist die Seelenkraft, die das Karma in Erkenntnis, in Weisheit, in Geisteskraft umwandelt.
[ ] Die Menschheitsentwicklung ist eine Alchemie, die die physischen Eindrücke in geistige Kräfte umwandelt. Der Mensch kann es lernen, den Entwicklungsprozess zu verkürzen, ihn seinem Willen unterzuordnen. Der, welcher den Grad der Meisterschaft erreicht hat, kann alles, was er durch die Sinne aufnimmt, sofort bewusst in seiner Seele in Geisteskraft umwandeln. Der Weg des Schülers ist das allmähliche Entwickeln der Seele zu dieser Stufe, wo er die seelische Alchemie bewusst vollziehen lernt. Wenn er das erreicht, dass er sein eigenes Karma in Geisteskraft umwandelt, dann kann er auch die Stufe erreichen, auf der er kein Karma mehr ansammelt, weil der dann so gefestigt ist im Geistigen, dass er das Physische sofort durch seine Seele in das Geistige umsetzt. Die Kraft, die er sonst benutzen musste, um sein eigenes Karma umzuwandeln, kann er dann verwenden, um das Karma der Welt umzuwandeln. Einer, der in solcher Weise das Karma der Welt umgewandelt hat in geistige Weltenkräfte, dass die ganze Menschheit ihm die Kraft zu ihrem Aufstieg verdankt, ist Christus. Und in jedem einzelnen Menschen ist es auch die Christuskraft, die Liebe, die sein Karma in Geisteskraft umwandelt. Liebe ist die Seelenkraft, die das Karma in Erkenntnis, in Weisheit, in Geisteskraft umwandelt.
[ ] Der Mensch muss immer mehr lernen, den Weltprozess der Umwandlung alles Physischen in Geistiges zu verkürzen durch seine Seelenkraft, die Liebe. Die Liebe ist das Band, welches Physisches und Geistiges umschlingt und verbindet. So steht auf der einen Seite die physische Welt und auf der andern die Geisteswelt und der Mensch in der Mitte und in beiden Welten zugleich. Die Seelenwelt ist der Schauplatz, auf den der Mensch die Kräfte der physischen Welt in geistige umwandelt.
[ ] Der Mensch muss immer mehr lernen, den Weltprozess der Umwandlung alles Physischen in Geistiges zu verkürzen durch seine Seelenkraft, die Liebe. Die Liebe ist das Band, welches Physisches und Geistiges umschlingt und verbindet. So steht auf der einen Seite die physische Welt und auf der andern die Geisteswelt und der Mensch in der Mitte und in beiden Welten zugleich. Die Seelenwelt ist der Schauplatz, auf den der Mensch die Kräfte der physischen Welt in geistige umwandelt.



