Basic Elements of Esotericism
GA 93a
28 October 1905, Berlin
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Basic Elements of Esotericism, tr. SOL
XXVI
Lecture XXVI
[ 1 ] Heute wollen wir die vierte Erdenrunde besprechen. In unserem ganzen Entwickelungsverlauf haben wir sieben Planeten - Saturn, Sonne, Mond, Erde, Jupiter, Venus, Vulkan -, und in bezug auf jeden Planeten sieben Runden zu betrachten. Den Durchgang durch eine Runde nennen wir auch ein Reich, und die vierte Runde auf der Erde nennen wir das Mineralreich. Wir sind jetzt auf dem vierten Planeten, in der vierten Runde und innerhalb dieser Runde auf dem vierten Formzustand oder Globus. Immer ist das Physische der vierte Globus.
[ 1 ] Today we will discuss the fourth round of the Earth. Throughout our entire evolutionary process, we have seven planets—Saturn, the Sun, the Moon, the Earth, Jupiter, Venus, and Vulcan—and for each planet, there are seven rounds to consider. We also refer to the passage through a round as a kingdom, and we call the fourth round on Earth the Mineral Kingdom. We are now on the fourth planet, in the fourth round, and within that round, on the fourth state of form, or globe. The physical is always the fourth globe.
[ 2 ] Wir stehen also gerade in der Mitte unserer Evolution. Das wird häufig empfunden wie etwas außerordentlich Wichtiges für den Menschen. Drei Planeten, drei Runden, drei Globen haben wir hinter uns und ebenso viele haben wir noch vor uns. Aber wenn wir auf dem Monde stünden, würden wir noch einen Planeten vor dem Saturn sehen; wenn wir auf dem Jupiter stünden, würden wir den Saturn nicht mehr sehen, dafür aber einen Planeten hinter dem Vulkan. Die genaue Mitte unserer jetzigen Entwickelung war vorhanden bei der vierten Unterrasse der vierten Wurzelrasse, bei den Urturaniern, der vierten atlantischen Unterrasse.
[ 2 ] So we are currently right in the middle of our evolution. This is often perceived as something extraordinarily important for humankind. We have three planets, three cycles, and three globes behind us, and just as many still lie ahead of us. But if we were standing on the Moon, we would still see a planet in front of Saturn; if we were standing on Jupiter, we would no longer see Saturn, but instead we would see a planet behind Vulcan. The exact midpoint of our current evolution occurred during the fourth subrace of the fourth root race, among the Ur-Uranian people, the fourth Atlantean subrace.
[ 3 ] Es ist eine Art von geistiger Finsternis eingetreten in einem bestimmten Moment der Entwickelung. Die Menschheit ist in ein finsteres Zeitalter eingetreten. Dieses finstere Zeitalter nennt man Kali Yuga. Was der Mensch heute weiß, das weiß er noch von dem Standpunkte aus, auf dem er gestanden hat in früheren Zeiten seiner Entwickelung. Am Ende der fünften Runde wird die Menschheit wieder geistig sehen können, und nach rück- und vorwärts schauen können.
[ 3 ] A kind of spiritual darkness set in at a certain point in human evolution. Humanity has entered a dark age. This dark age is called the Kali Yuga. What people know today, they still know from the perspective they held in earlier stages of their evolution. At the end of the fifth cycle, humanity will once again be able to see spiritually and look both backward and forward.
[ 4 ] Die vierte Erdenrunde begann damit, daß aus dem Dunkel des Pralaya, in welchem alles aufgelöst war, der erste arupische Erdenglobus hervortrat. Da war alles, was heute auf der Erde ist, in gestaltlosen Gedanken vorhanden. Man kann davon den richtigen Begriff erhalten, wenn wir uns möglichst beschränken auf alles, was physisch ist, und uns das in Gedankenkeimen vorstellen. Die Gestalten waren noch nicht vorhanden, sondern nur die Gedanken vor der Ausgestaltung. Wenn wir uns fragen: Wer hat denn diese Gedanken? - so bekommen wir als Antwort: Diese Gedanken hatten damals geistige Wesenheiten, welche mit der Erde in Verbindung stehen. Jehova und seine Scharen waren zum Beispiel solche geistige Wesenheiten, die alles rund um uns auf der Erde erfüllten. Als Gedanken der Geister waren damals alle Gedanken vorhanden im Arupaglobus.
[ 4 ] The fourth Earth cycle began when the first arupic Earth globe emerged from the darkness of Pralaya, in which everything had been dissolved. At that time, everything that exists on Earth today was present in formless thoughts. We can gain a proper understanding of this if we limit ourselves as much as possible to everything that is physical and imagine it as seeds of thought. The forms did not yet exist; there were only the thoughts prior to their formation. If we ask ourselves, “Who, then, had these thoughts?”—the answer is: These thoughts were held at that time by spiritual beings connected to the Earth. Jehovah and his hosts, for example, were such spiritual beings who filled everything around us on Earth. As the thoughts of the spirits, all thoughts were present in the Arupa globe at that time.
[ 5 ] Was hat denn die Götter veranlaßt, gerade den Menschengedanken zu beabsichtigen? Was gab ihnen dazu das Modell? Das waren die damals schon vorhandenen, aber noch nicht mit dem Menschlichen verbundenen Monaden. Langsam haben sie sich herausgebildet als Gedanken der Götter.
[ 5 ] What, then, prompted the gods to conceive of human thought in particular? What served as their model? It was the monads that already existed at that time but were not yet connected to the human. Slowly, they took shape as the thoughts of the gods.


[ 6 ] Dann verdichtet sich die Arupakugel; es wächst sich alles zu Gedankengestalten aus. Die ganze Erde war davon so angefüllt, als wenn wir in ein von kleinen Kristallen angefülltes größeres Modell hineinschauen. Darin waren alle Gestalten der Menschen, Tiere und Pflanzen wie Schablonen vorhanden. Daran arbeiten geistige Wesenheiten, wie ein Werkbaumeister an seinen Modellen. Sie werden von außen zusammengestellt. Das Ganze geht dann in astrale Materie über. Es entsteht der astrale Erdenglobus. Dazwischen sind kurze Pralayas. Wiederum sind es hier die äußerlich wirkenden göttlichen Mächte, welche ausströmen die astrale Materie und die Formen mit Licht und Farbe erfüllen. Hier befinden sich alle Astralgestalten der Menschen und Tiere, ferner das ganze Pflanzenreich in einem großen astralen Meere. Dann verdichtet sich das immer mehr und mehr, und es entsteht die physische Erde als der vierte Globus.
[ 6 ] Then the Arupa sphere condenses; everything develops into thought-forms. The entire Earth was so filled with them that it was as if we were looking into a large model filled with tiny crystals. Within it, all the forms of humans, animals, and plants were present, like stencils. Spiritual beings work on these, just as an architect works on his models. They are assembled from the outside. The whole then transforms into astral matter. The astral globe of the Earth comes into being. In between are brief pralayas. Once again, it is the divinely acting forces from the outside that radiate out, filling the astral matter and the forms with light and color. Here, all the astral forms of humans and animals, as well as the entire plant kingdom, are found in a vast astral sea. Then this condenses more and more, and the physical Earth emerges as the fourth globe.
[ 7 ] Bis dahin, bis zum Anfang der vierten Runde waren Sonne und Mond noch mit der Erde vereinigt; sie bildeten einen Leib mit der Erde. Während des großen Pralayas vor der ersten Erdenrunde waren sie wieder mit der Erde zusammengeschmolzen, und während der drei ersten Erdenrunden waren die drei zusammengeblieben. Es entstand dann eine Art Biskuitform. In der dritten Erdenrunde ragte aus dem Erdensonnenball auf der einen Seite wie eine Beule die Erde, und auf der anderen Seite der Mond heraus. Der Körper schleppte damals tatsächlich zwei solche Säcke mit. In der vierten Erdenrunde war zuerst der Körper wieder gerundet, dann aber entstanden wieder die sackartigen Ausbildungen im Äther und ragten an den Seiten hervor.
[ 7 ] Until then, until the beginning of the fourth round, the Sun and the Moon were still united with the Earth; they formed a single body with the Earth. During the great Pralaya before the first Earth round, they had merged with the Earth once more, and during the first three Earth rounds, the three remained together. A sort of biscuit-shaped form then emerged. In the third Earth cycle, the Earth protruded from the Earth-Sun sphere on one side like a bulge, and the Moon protruded on the other side. At that time, the body was actually dragging two such “sacks” along with it. In the fourth Earth cycle, the body was initially rounded again, but then the sack-like formations reappeared in the ether and protruded from the sides.
[ 8 ] Wir haben es also hier zu tun mit einer Erde, die noch mit der Sonne und auch noch mit dem Monde vereinigt ist. Am meisten Leben war damals in der Region zwischen dem Monde und der Erde. Das hat sich in der mohammedanischen Paradiesessage richtig erhalten.
[ 8 ] So what we are dealing with here is an Earth that is still united with the Sun and also with the Moon. At that time, the region between the Moon and the Earth was teeming with life. This is accurately preserved in the Muslim legend of Paradise.
[ 9 ] Nun tritt folgendes ein. Als die zweite Wurzelrasse der vierten Erdenrunde heranrückt, spaltet sich die Sonne ab, und in der dritten Wurzelrasse der Mond. Es entwickelt sich alles das physisch heraus, was früher nur auf dem astralen Globus vorhanden war. Jetzt tritt auch der Mensch physisch hervor, jetzt aber so gegliedert, daß er die Monade aufnehmen konnte in seinem immer mehr sich reinigenden Astralleib. Würde der Mensch diese vorher aufgenommen haben, so würde er mit der Monade Manas, Buddhi, Atma aufgenommen haben, würde sehr weise geworden sein, aber die Weisheit wäre eine Art Traumweisheit gewesen.
[ 9 ] Now the following occurs. As the second root race of the fourth Earth cycle approaches, the Sun splits off, and in the third root race, the Moon. Everything that previously existed only on the astral globe now develops physically. Now the human being also emerges physically, but now structured in such a way that he can receive the Monad into his increasingly purified astral body. Had the human being received this earlier, he would have received the Monad along with Manas, Buddhi, and Atma; he would have become very wise, but that wisdom would have been a kind of dream-wisdom.
[ 10 ] Über den physischen Körper und den Ätherkörper hat der Mensch zunächst keine Macht. Er vermag auch zunächst nichts über seine vom Monde herrührenden niederen Leidenschaften; diese kommen mit Notwendigkeit heraus bis zu der Zeit, als der Mensch seine Erdenzeit beginnt. Hätte der Mensch einfach die Monade in die veredelte Tierheit aufgenommen, so hätte er nicht irren können. Er wäre geworden, wie Jehova beabsichtigt hatte: ihn zwar mit aller Weisheit auszustatten, aber ihn dabei zu einer lebendigen Statue zu gestalten. Da traten diejenigen Wesenheiten ein, die sich auf dem Monde schneller, über das Maß der Mondenentwickelung hinaus entwickelt hatten: die luziferischen Wesenheiten. Luzifer ist eine Macht, die Begeisterung hat für die Weisheit, die ebenso vehement ist wie beim Tier die Sinnlichkeit. Die Gier nach der Entwickelung der Weisheit, das ist Luzifer. Er ist mit all den Dingen ausgestattet, die vom Monde herrühren. Wenn Luzifer die Entwickelung allein aufgenommen hätte, dann wäre ein Kampf entstanden zwischen Luzifer und den alten Göttern.
[ 10 ] At first, human beings have no control over the physical body or the etheric body. Nor do they initially have any control over their lower passions, which originate from the moon; these inevitably manifest themselves until the time when human beings begin their earthly existence. Had human beings simply incorporated the monad into the ennobled animal nature, they could not have gone astray. They would have become what Jehovah had intended: to endow them with all wisdom, yet at the same time to shape them into living statues. Then those beings intervened who had developed more rapidly on the Moon, beyond the measure of the Moon’s evolution: the Luciferic beings. Lucifer is a power that is passionate about wisdom, a passion as vehement as sensuality is in the animal. The greed for the development of wisdom—that is Lucifer. He is endowed with all the qualities that originate from the Moon. If Lucifer alone had taken on this development, a struggle would have arisen between Lucifer and the ancient gods.
[ 11 ] Das Bestreben Jehovas war die Ausgestaltung der Form. Luzifer hätte in dem astralen Material die Leidenschaft für die verfrühte Vergeistigung entwickeln können. Die Folge wäre ein heftiger Kampf zwischen den Jehovageistern und den Scharen des Luzifer gewesen. Es war die Gefahr vorhanden, daß durch Jehova einige zu lebenden Statuen würden und andere zu rasch vergeistigten Wesen durch Luzifer. Wenn die Möglichkeit eintreten sollte, Material für einen Ausgleich zu finden, so mußte dieses Material anderswo hergenommen werden. Die eben beginnende weiße Loge mußte, um den Kampf zwischen Jehova und Luzifer zu paralysieren, das Material von einem anderen Planeten hernehmen. Dieses unterschied sich wesentlich von der vom Monde herübergekommenen Astralmaterie, von dem astralkamischen Material der Tierheit. Es gab die Möglichkeit, Stoffe von anderen Planeten herüberzuführen: neue Leidenschaften, weniger vehement, doch auf die Selbständigkeit bedacht. Das neue Material wurde geholt vom Mars. In der ersten Hälfte unserer Erdenentwickelung wurde also astrales Material vom Mars eingeführt. Ein grandioser Fortschritt wurde bewirkt durch die Einführung des astralen Materials vom Mars.
[ 11 ] Jehovah’s aim was to shape form. Lucifer could have developed a passion for premature spiritualization within the astral matter. The result would have been a fierce battle between the spirits of Jehovah and the hosts of Lucifer. There was a danger that, through Jehovah, some would become living statues, while others would become beings spiritualized too quickly through Lucifer. If the possibility arose of finding material to restore balance, this material would have to be taken from elsewhere. In order to paralyze the struggle between Jehovah and Lucifer, the White Lodge, which was just beginning, had to obtain the material from another planet. This differed significantly from the astral matter that had come from the Moon—the astral-chemical material of the animal kingdom. There was the possibility of bringing substances from other planets: new passions, less vehement, yet oriented toward independence. The new material was brought from Mars. Thus, in the first half of Earth’s evolution, astral material from Mars was introduced. A magnificent advance was brought about by the introduction of the astral material from Mars.
[ 12 ] Die äußere Kultur auf der Erde ist dadurch gegeben worden, daß auf der einen Seite das Verhärten, und auf der anderen Seite das Vergeistigen verhindert wurde. Luzifer hat zu seinem Träger gemacht das, was von den Marskräften gegeben war. Das Neue auf der Erde bezeichnet man als Mars. So ging es bis zur Mitte der atlantischen Rasse. Da trat wiederum eine neue Frage auf. Der Mensch hatte die Weisheit in sich aufgenommen, aber der Weisheit allein würde es in der Zukunft nicht möglich sein, gestaltenschaffend auftreten zu können. Man würde das Mineralreich zusammenbauen können durch Luzifer, aber beleben könnte Luzifer das nicht. Leben hätte der Mensch niemals unter dem Einflusse der anderen Mächte geben können. Deshalb mußte ein Sonnengott kommen, eine höhere Wesenheit als Luzifer. Das waren die sogenannten Solarpitris. Der Vorzüglichste derselben ist Christus. Wie Luzifer das Manaselement repräsentiert, so repräsentiert Christus das Buddhielement.
[ 12 ] The outer culture on Earth came about because, on the one hand, hardening was prevented, and on the other hand, spiritualization was prevented. Lucifer made that which was given by the forces of Mars his vehicle. The new element on Earth is referred to as Mars. This continued until the middle of the Atlantean race. Then a new question arose. Humanity had absorbed wisdom, but wisdom alone would not be able to act as a formative force in the future. One could assemble the mineral kingdom through Lucifer, but Lucifer could not animate it. Humanity could never have given life under the influence of the other forces. Therefore, a Sun God had to come—a higher being than Lucifer. These were the so-called Solar Pitris. The most exalted among them is Christ. Just as Lucifer represents the Manas element, so Christ represents the Buddha element.
[ 13 ] Die menschlichen Astralleiber mußten noch einen dritten Einschlag bekommen. Dieser wurde vom Merkur heruntergeholt. Christus vereinigt seine Herrschaft mit der des Luzifer. Will man nun die Höhen hinauf den Weg zu den Göttern finden, so braucht man den Götterboten Merkur. Er ist derjenige, der die Wege des Christus von der Mitte der atlantischen Wurzelrasse an vorbereitete, um später in die Astralleiber eintreten zu können, die das Merkurialelement aufgenommen haben.
[ 13 ] The human astral bodies had to undergo a third influence. This was brought down from Mercury. Christ unites his dominion with that of Lucifer. If one now wishes to find the path upward to the gods, one needs Mercury, the messenger of the gods. He is the one who prepared the paths of Christ from the center of the Atlantean root race so that he might later enter the astral bodies that had absorbed the Mercurial element.
[ 14 ] Alle unsere jetzigen Metalle sind erst allmählich so geworden, wie sie jetzt sind. Gold, Silber, Platin und so weiter verhalten sich alle so: Wenn man sie erhitzt, so werden sie zuerst warm, dann flüssig, dann gasförmig. So waren einstmals alle Metalle in der gasförmigen Erde. Gold hat sich auch erst verdichtet mit der Erde, es war einstmals ganz ätherisches Gold. Wenn wir zurückgehen zu der Zeit, als die Erde noch mit der Sonne vereinigt war, da gab es da drinnen noch kein festes Gold. Die Teile des weißen Sonnenäthers sind flüssig und dann fest geworden. Das sind die Goldadern, die jetzt in der Erde sind. Gold ist verdichtetes Sonnenlicht, Silber aber ist verdichtetes Mondenlicht. Alle mineralischen Stoffe haben sich allmählich verdichtet. Wenn die Menschen nun sich immer mehr vergeistigen werden, dann wird das Quecksilber (Merkur) fest werden. So wie das Wasser jetzt, so bildeten einstmals auch das Gold und das Silber Tropfen. Es hängt mit dem ganzen Prozeß der Erdenentwickelung zusammen, daß das Merkur jetzt noch flüssig ist. Es wird fest werden, wenn der Götterbote Merkur seine Aufgabe erfüllt haben wird. Vom Merkur ist damals, in der Mitte der atlantischen Wurzelrasse, in ätherischer Form das Quecksilber geholt worden. Hätten wir nicht das Quecksilber, so hätten wir nicht das Christus-Prinzip. In den Tropfen des Quecksilbers hat man das zu sehen, was in der Mitte der atlantischen Zeit der Erde einverleibt wurde.
[ 14 ] All of our current metals have only gradually become what they are today. Gold, silver, platinum, and so on all behave in this way: When heated, they first become warm, then liquid, and then gaseous. This is how all metals once existed within the gaseous Earth. Gold, too, only became condensed along with the Earth; it was once entirely ethereal gold. If we go back to the time when the Earth was still united with the Sun, there was no solid gold inside it yet. The particles of the white solar ether became liquid and then solid. These are the gold veins that are now in the Earth. Gold is condensed sunlight, while silver is condensed moonlight. All mineral substances have gradually condensed. As human beings become increasingly spiritual, mercury will solidify. Just as water does now, gold and silver once formed droplets. The fact that mercury is still liquid today is connected to the entire process of Earth’s evolution. It will solidify once Mercury, the messenger of the gods, has fulfilled his task. Back then, in the middle of the Atlantean root race, mercury was drawn from Mercury in ethereal form. If we did not have mercury, we would not have the Christ principle. In the droplets of mercury, one must see what was incorporated into the Earth in the middle of the Atlantean era.
[ 15 ] Als das Marsprinzip (Kama-Manas) der Erde einverleibt wurde, da wurde vom Mars das Eisen auf die Erde heruntergeholt. Das Eisen stammt vom Mars. Es war zuerst in astraler Form vorhanden und hat sich dann verdichtet. Wenn wir die Erde zurückverfolgen bis zu jenem Zeitpunkte, so finden wir immer weniger warmblütige Tiere. Erst in der Mitte der lemurischen Zeit tritt zugleich mit dem Marsimpuls das warme Blut auf. Eisen kam damals ins Blut hinein. Eisen ist das, was in allen okkulten Schriften mit dem Mars zusammengebracht wird, Quecksilber mit Buddhi-Merkur. Gewisse Leute haben das von den Adepten gelernt. Die Erde wird deshalb aufgefaßt als Mars und Merkur. Alles was nicht vom Mars und vom Merkur stammt, ist vom Monde herübergekommen.
[ 15 ] When the Mars principle (Kama-Manas) was incorporated into the Earth, iron was brought down to Earth from Mars. Iron originates from Mars. It initially existed in astral form and then condensed. If we trace the Earth back to that point in time, we find fewer and fewer warm-blooded animals. It was not until the middle of the Lemurian period that warm blood appeared, coinciding with the Mars impulse. Iron entered the blood at that time. Iron is what is associated with Mars in all occult writings, just as mercury is associated with Buddhi-Mercury. Certain people have learned this from the adepts. The Earth is therefore understood as Mars and Mercury. Everything that does not originate from Mars and Mercury has come from the Moon.
[ 16 ] Die Wochentage sind ein Abbild der planetarischen Entwickelung. Die Folge der Planeten ist in wunderbarer Weise in den Wochentagen aufgeschrieben:
[ 16 ] The days of the week reflect planetary evolution. The sequence of the planets is wonderfully reflected in the days of the week:
Saturn Samstag Saturday
Sonne Sonntag Sunday
Mond Montag Monday
Mars (Tiu) Dienstag Tuesday
Merkur (Wotan) Mittwoch Wednesday, Mercredi
Jupiter (Donar) Donnerstag Thursday, Jeudi
Venus (Freya) Freitag Friday, Vendredi
Vulkan (die Oktav zu Saturn) Samstag Saturday
Saturn Saturday
Sun Sunday
Moon Monday
Mars (Tiu) Tuesday
Mercury (Wotan) Wednesday, Mercredi
Jupiter (Donar) Thursday, Jeudi
Venus (Freya) Friday, Vendredi
Vulcan (the octave of Saturn) Saturday
[ 17 ] In dem Ausspruch, daß Christus der Schlange den Kopf zertreten habe, finden wir einen tiefen Ausdruck für die Esoterik. Der Kopf der Schlange ist die bloße Weisheit, sie muß überwunden werden. Die eigentliche Weisheit liegt im Herzen, darum muß der Kopf der Schlange zertreten werden. In der Herakles-Sage ist dieselbe Wahrheit schon ausgesprochen worden. Er tötet die lernäische Hydra, der Kopf wächst immer neu. Das bloße Manas wird immer wieder kommen. Er muß das Blut entfernen (Kama), dann wird die Hydra besiegt. Das Blut kam mit der Marsweisheit (Kama-Manas) auf die Erde herein.
[ 17 ] In the statement that Christ crushed the serpent’s head, we find a profound expression of esotericism. The serpent’s head represents mere wisdom; it must be overcome. True wisdom lies in the heart; that is why the serpent’s head must be crushed. The same truth has already been expressed in the legend of Heracles. He slays the Lernaean Hydra, whose heads constantly grow back. Mere Manas will return again and again. He must remove the blood (Kama); then the Hydra will be defeated. The blood came onto the earth with the wisdom of Mars (Kama-Manas).
[ 18 ] In manchen anderen Dingen liegt ein tiefer Sinn. Dem Marszeitalter geht die Abtrennung des Mondes voran. Der Mond enthielt das Silber. Noch früher fand die Abtrennung der Sonne statt. Das Gold ist verdichtetes Sonnenlicht. Es hängen zusammen: Sonnenlicht und Gold, folglich Goldenes Zeitalter; Mondenlicht und Silber - Silbernes Zeitalter; Mars und Eisen — Ehernes Zeitalter.
[ 18 ] There is a deeper meaning behind some other things. The Age of Mars is preceded by the separation of the Moon. The Moon contained silver. Even earlier, the separation of the Sun took place. Gold is condensed sunlight. They are interconnected: sunlight and gold—hence the Golden Age; moonlight and silver—the Silver Age; Mars and iron—the Iron Age.
[ 19 ] Wir sind jetzt auf dem mittleren, dem vierten Globus. Auf dem fünften Globus tritt die Fähigkeit auf, sich von innen heraus selbst zu organisieren. Dann verwandelt sich die Erde in eine solche Kugel, auf der der Mensch die Gestalt von innen heraus bildet. Die Erde ist dann ein plastischer Globus. Der sechste Globus ist derjenige, auf dem der Mensch sich nicht nur plastisch gestaltet, sondern in die Gestalt seine eigenen Gedanken hineinlegen kann. Auf dem fünften Globus kann der Mensch sich zum Beispiel eine Hand bilden; auf dem sechsten Globus kann er dann seine Gedanken herumschicken. Auf dem siebenten Globus wird alles wieder gestaltlos. Es geht dann alles wieder in den Samenzustand über.
[ 19 ] We are now on the middle, the fourth globe. On the fifth globe, the ability to organize oneself from within emerges. Then the Earth transforms into a sphere on which human beings shape their form from within. The Earth is then a plastic globe. The sixth globe is the one on which human beings not only shape themselves plastically but can also imbue their forms with their own thoughts. On the fifth globe, for example, a human being can form a hand; on the sixth globe, they can then send their thoughts out into the world. On the seventh globe, everything becomes formless again. Everything then returns to the seed state.
[ 20 ] Wir wollen nun unser jetziges Ich betrachten. In ihm sind eine Menge von Vorstellungen und Begriffen. Wenn wir die Kulturwelt ansehen, so sagen wir: Aus dem Ich heraus ist die Kulturwelt entstanden. Alles das war einmal in einem Menschenkopf darinnen, es war im Ich enthalten. Daraus ist es zusammenkombiniert. Alle Dinge, die künstlich entstanden sind, sind aus dem Ich herausgeboren. In der Mitte der lemurischen Zeit war das Ich noch leer; da konnte der Mensch noch nichts. Er lernte erst nach und nach in primitivster Weise die Welt von außen kennen. Sein Ich war damals wie eine hohle Seifenblase. Als er einen Stein ansah, spiegelte sich dieser in ihm, er sah vielleicht eine Schärfe daran, fing an andere Steine damit zu behauen. So fing er an, die mineralische Welt zu formen. Was in seiner Umgebung war, das spiegelte sich immer mehr in dem zunächst leeren Ich ab. Am Ende des physischen Globus werden wir alles als Spiegelbild in unserem Ich haben. Wenn wir nun alles darinnen haben, dann gestalten wir alles von innen heraus. Das ist das Plastische auf dem nächsten Globus. Der Baumeister des Kölner Doms hat in seinem Ich kombiniert - dieser Inhalt seines Ich wird durch Buddhi belebt und dann gestaltet er auf dem fünften Globus alles plastisch heraus. Auf dem sechsten Globus wird alles das als Gedanke vorhanden sein, und auf dem siebenten Globus wird alles wieder in das Atom zusammengezogen. In der nächsten Runde erschafft dann der Mensch das neue Pflanzenreich aus dem Ich heraus.
[ 20 ] Let us now consider our present “I.” It contains a multitude of ideas and concepts. When we look at the cultural world, we say: The cultural world arose from the “I.” All of this was once contained within a human mind; it was contained within the “I.” It was synthesized from that. All things that have been created artificially were born from the “I.” In the middle of the Lemurian epoch, the “I” was still empty; at that time, human beings were incapable of anything. Only gradually, in the most primitive way, did they begin to become acquainted with the external world. Their “I” was like a hollow soap bubble back then. When he looked at a stone, it was reflected within him; he might have noticed its sharpness and began to carve other stones with it. Thus he began to shape the mineral world. Whatever was in his surroundings was reflected more and more in the initially empty “I.” At the end of the physical globe, we will have everything as a reflection within our “I.” Once we have everything within us, we will shape everything from within. This is the plastic aspect of the next globe. The architect of Cologne Cathedral synthesized these elements within his “I”—this content of his “I” is enlivened by Buddhi, and then he sculpts everything out plastically on the fifth globe. On the sixth globe, all of this will exist as thought, and on the seventh globe, everything will be drawn back into the atom. In the next cycle, humanity will then create the new plant kingdom from within the “I.”
[ 21 ] Das Ich war in der Mitte der lemurischen Zeit wie ein Loch, das in die Materie hineingebohrt wurde. Alle unsere Iche waren damals solche Löcher in der Materie, die wir seitdem ausgefüllt haben. In der nächsten Runde wird der Inhalt als Pflanze herauskommen, denn in dieser fünften Runde geschieht mit dem Pflanzenreich dasselbe, was jetzt mit dem Mineralreich geschieht. Die ganze Erde ist dann ein einziges großes, belebtes Wesen. Bewußtes, empfindendes Leben hat dann der Mensch erlangt und er gestaltet es dann aus sich heraus. In der sechsten Runde gibt es auch kein Pflanzenreich mehr; der Mensch läßt dann in Form von rein intellektuellen Gebilden lebendige, empfindende Gedanken in seine Umgebung gehen. In dieser sechsten Runde, auf dem sechsten Globus, in dessen sechstem Entwickelungsstadium, der sechsten Rasse entsprechend, da entscheidet sich etwas Wichtiges. Da wird alles im Devachanzustand angelangt sein, was sich aus allen Reichen heraus entwickeln kann. Ist dann jemand nicht so weit, daß er bis zur Devachanstufe erhoben werden kann, dann bleibt er in der Tierheit. Das entscheidet sich bei der Zahl 666, der Zahl des Tieres.
[ 21 ] In the middle of the Lemurian era, the “I” was like a hole drilled into matter. All of our “I’s” were such holes in matter back then, which we have since filled. In the next round, the contents will emerge as plants, for in this fifth round the same thing will happen to the plant kingdom as is now happening to the mineral kingdom. The entire Earth will then be a single, great, living being. Humanity will then have attained conscious, sentient life and will shape it from within itself. In the sixth round, there will no longer be a plant kingdom either; humanity will then project living, sentient thoughts into its surroundings in the form of purely intellectual constructs. In this sixth round, on the sixth globe, in its sixth stage of development—corresponding to the sixth race—something important will be decided. By then, everything capable of developing from all the kingdoms will have reached the state of Devachan. If someone has not progressed far enough to be raised to the Devachan stage, they remain in the animal kingdom. This is determined by the number 666, the number of the Beast.
[ 22 ] Bei der siebenten Runde hat sich die Menschheit vollständig gereinigt. Das Menschenreich gibt sich dann seine Ziselierung. Sie ist die schnellste Runde. Der Mensch ist, wenn er da heraustritt, zum Gott geworden und entwickelt sich hinüber zum Jupiter.
[ 22 ] By the seventh cycle, humanity has been completely purified. The human realm then takes on its final form. This is the fastest cycle. Upon emerging from it, humanity has become divine and evolves into Jupiter.
[ 23 ] In jeder Runde ist der erste Globus oder Formzustand so, daß wir es da noch nicht eigentlich mit einer Form zu tun haben, sondern die Form ist erst in der Anlage enthalten. Daher zählt zunächst die Esoterik den Arupaglobus nicht mit zu den Formzuständen, sondern zu den Lebenszuständen; ebenso auch den siebenten Globus, den archetypischen. Wir haben also eigentlich nur fünf Formzustände. Der erste und der letzte Globus jeder Runde sind Lebenszustände. Die ganzen Zustände der Runden nennt man auch Lebenszustände, weil das Durchgehen durch ein Reich einen Lebenszustand darstellt.
[ 23 ] In each round, the first globe or state of form is such that we are not yet actually dealing with a form; rather, the form is only contained in potential. For this reason, esotericism initially does not count the Arupa Globe among the states of form, but rather among the states of life; the same applies to the seventh globe, the archetypal one. So we actually have only five states of form. The first and last globes of each round are states of life. All the states of the rounds are also called states of life, because passing through a kingdom constitutes a state of life.
[ 24 ] In der ersten Runde war das Leben im ersten Elementarreich, in der zweiten Runde im zweiten Elementarreich, in der dritten Runde im dritten Elementarreich, in der vierten Runde im Mineralreich. In der fünften Runde ist das Leben im Pflanzenreich, in der sechsten Runde ist das Leben im Tierreich, in der siebenten Runde ist das Leben im Menschenteich.
[ 24 ] In the first cycle, life existed in the first elemental realm; in the second cycle, in the second elemental realm; in the third cycle, in the third elemental realm; and in the fourth cycle, in the mineral realm. In the fifth round, life is in the plant kingdom; in the sixth round, life is in the animal kingdom; in the seventh round, life is in the human kingdom.
[ 25 ] Wenn man das Leben in der siebenten Runde, im Menschenreich betrachtet, so ist das etwas, was in die nächste Runde hineinleuchtet, in welcher der Mensch schon in einen anderen Bewußtseinszustand übergegangen sein wird. Der Sinn einer Runde besteht darin, eine neue Lebensetappe zu erreichen. Der Sinn der siebenten Runde besteht darin, in eine neue Bewußtseinsstufe hinüberzuleiten. Der Esoteriker rechnet daher nur sechs Lebenszustände und die siebente Runde als neuen Bewußtseinszustand.
[ 25 ] When one considers life in the seventh cycle, in the human realm, it is something that shines into the next cycle, in which the human being will already have transitioned into a different state of consciousness. The purpose of a cycle is to reach a new stage of life. The purpose of the seventh round is to transition into a new level of consciousness. The esotericist therefore counts only six states of life and the seventh round as a new state of consciousness.
[ 26 ] Wenn wir Form-, Lebens- und Bewußtseinszustände in Zahlen aufschreiben wollen, so bekommen wir 5 Globen oder Formzustände, 6 Runden oder Lebenszustände, 10 Planeten oder Bewußtseinszustände. Zählen wir die ganze Evolution vom Saturn bis zum Vulkan, so haben wir das ausgedrückt in dem, was Sie bei Helena Petrowna Blavatsky finden als Zahl der Prajapatis 1065, das heißt: 10-6-5.
[ 26 ] If we wish to express states of form, life, and consciousness in numbers, we arrive at 5 globes or states of form, 6 rounds or states of life, and 10 planets or states of consciousness. If we count the entire evolution from Saturn to Vulcan, this is expressed in what you will find in Helena Petrovna Blavatsky’s work as the number of the Prajapatis, 1065—that is: 10-6-5.
