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The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

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Nature and Spirit Beings
Their Influence on Our Visible World
GA 98

11 February 1908, Stuttgart

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14. Einflüsse aus anderen Welten auf die Erde

14. Influences of Other Worlds on Earth

[ 1 ] Am letzten Samstag haben wir einen Blick getan in entlegene Welten. Auch heute wird es uns obliegen, ein Ähnliches zu vollführen in einer etwas anderen Art, auch heute wollen wir uns ein wenig hineinvertiefen in geistige Welten. Wenn ich solche Vorträge, wie den heutigen und den. vom Samstag als «für die Vorgerückten bestimmt» bezeichne, meine ich weniger das, was man intellektuelles Verständnis nennt. Ich meine ein anderes Verständnis, das uns kommt, wenn wir uns mehr und mehr hineinleben in die geistigen Welten, wenn wir uns sozusagen Empfindungen und Gefühle angewöhnen, die es uns möglich machen, zu glauben, daß es wirklich in der Welt unmittelbar um uns so etwas gibt, wie das, was heute behandelt wird.

[ 1 ] Last Saturday, we took a look into distant worlds. Today, too, it will be our task to do something similar, albeit in a slightly different way; today, as well, we want to delve a little deeper into spiritual realms. When I describe lectures such as today’s and Saturday’s as “intended for the advanced,” I am referring less to what is commonly called intellectual understanding. I mean a different kind of understanding that comes to us as we immerse ourselves more and more in the spiritual worlds—as we accustom ourselves, so to speak, to sensations and feelings that enable us to believe that there really is, in the world immediately around us, something like what we are discussing today.

[ 2 ] Die Beschäftigung mit der Theosophie bringt den Menschen dahin, eine Empfindung für geistige Welten zu bekommen. Geistige Welten, geistige Tatsachen sind um uns herum, das haben wir schon oft betont. Indem wir unseren Weg in der Welt gehen, durchqueren wir nicht nur die materielle Luft, sondern wir gehen fortwährend durch geistige Wesen und Tatsachen hindurch. Das erste, wozu sich der Mensch erhebt, wenn die Sehergabe in ihm aufdämmert, sind diejenigen geistigen Welten, welche irgendwie angeknüpft sind an das, was der Mensch mit den gewöhnlichen physischen Sinnen hier wahrnimmt, was also gewissermaßen an Handgreifliches anknüpft; alles, was die Sinne wahrnehmen, steht ja in Beziehung zu geistigen Welten. Wir wissen, daß unsere gesamte Tierwelt, wie sie äußerlich sich erweist, zugrunde liegen hat eine Summe von tierischen Gruppenseelen. Diese leben auf dem astralischen Plan, und derjenige, der sich die Sehergabe des astralischen Planes erwirbt, begegnet ihnen hier ebenso als abgeschlossenen Persönlichkeiten, wie der Mensch hier auf dem physischen Plan physischen Persönlichkeiten begegnet. Es sind wirklich begrenzte Persönlichkeiten. Und wenn man sich trivial ausdrücken will, kann man sagen, daß man auf dem astralischen Plan die Bekanntschaft der Gruppenseelen machen kann, wie hier die der Menschen. Allerdings unterscheiden sich in gewisser Beziehung diese Gruppenseelen von den Menschen hier. Sie sind, so sonderbar das klingen mag, weiser als die Menschen; ihre Taten sind die weisen Einrichtungen des tierischen Baues, aber auch alles dessen, was in der Zweckmäßigkeit der tierischen Lebensart liegt.

[ 2 ] Studying theosophy leads people to develop a sense of spiritual worlds. Spiritual worlds and spiritual realities are all around us; we have emphasized this many times. As we go about our daily lives, we do not merely pass through the physical air; we are constantly passing through spiritual beings and realities. The first thing toward which a person rises when the gift of clairvoyance dawns within them are those spiritual worlds that are in some way connected to what the person perceives here with the ordinary physical senses—that is, things that are, so to speak, connected to the tangible; for everything the senses perceive is, after all, related to spiritual worlds. We know that our entire animal world, as it manifests outwardly, is underpinned by a sum of animal group souls. These live on the astral plane, and the one who acquires the gift of clairvoyance on the astral plane encounters them there as distinct personalities, just as a person encounters physical personalities here on the physical plane. They are truly distinct personalities. And to put it simply, one could say that on the astral plane one can become acquainted with group souls just as one does with human beings here. However, in certain respects these group souls differ from human beings here. They are—as strange as it may sound—wiser than human beings; their deeds consist of the wise arrangements of animal structures, but also of everything that lies within the practicality of the animal way of life.

[ 3 ] Eine zweite Art von Lebewesen lernt der Seher des Devachanplanes kennen, die an die Pflanzen anknüpfen. Die Pflanzen-Iche sind auf dem Devachanplan. Und in dem höheren Gebiete dieses Devachanplanes, das wir Arupa nennen, sind die Gruppen-Iche der Mineralien. Für alle diese Wesenheiten gibt es sozusagen Anknüpfungen auf dem physischen Plan. Um uns herum ist auch der Astral- und der Devachanplan, und um uns herum sind alle diese Gruppen-Iche. Sie haben also, man könnte sagen, handgreifliche Offenbarungen, Ausgestaltungen in der physischen Welt.

[ 3 ] On the Devachan plane, the seer encounters a second type of being that is connected to plants. The plant-selves are on the Devachan plane. And in the higher regions of this Devachan plane, which we call Arupa, are the group-selves of the minerals. For all these beings, there are, so to speak, connections to the physical plane. Surrounding us are also the astral and Devachan planes, and surrounding us are all these group-selves. They thus have, one might say, tangible manifestations in the physical world.

[ 4 ] Wer aber einmal als Seher alle diese Welten kennenlernt, den Devachanplan, den Arupaplan, der lernt nicht nur diese Wesenheiten kennen, sondern ganz andere noch, die nicht in so offenbarer Art ihren physischen Ausdruck in der physischen Welt finden, die auch in einer gewissen Weise in das Schicksal hineingreifen, aber nicht so handgreiflich, wie es bei den anderen der Fall ist. Solche Wesenheiten ganz merkwürdiger Art finden wir auf dem astralischen Plan. Diese Wesenheiten verraten sich zunächst durch ihre Wirkungen, also nur dadurch, daß wir ihre Wirkungen erleben. Da zum Beispiel, wo der Somnambulismus auftritt, bei medialen Personen, bei allen Zuständen des herabgedämpften Bewußtseins, und namentlich auch ganz gewöhnlich in mondhellen Vollmondnächten, da wimmelt es um uns herum von solchen Wesen; aber wir nehmen nur ihre Wirkungen wahr. Es geht uns sonderbar, wenn wir hellseherisch diese Wesenheiten betrachten. Es ist, als ob sie von weit her ihre Hände hereinstrekken würden, so - um einen groben Vergleich zu wählen -, als ob Sie in Cannstatt wären und so lange Hände hätten, daß Sie damit in Stuttgart arbeiten könnten. Dann würden Sie hier in Stuttgart diese Hände sehen, die Wirkung der Arbeit; aber um die Menschen selbst zu sehen, müßten Sie nach Cannstatt gehen.

[ 4 ] But whoever, as a seer, comes to know all these worlds—the Devachan plane, the Arupa plane—not only becomes acquainted with these beings but also with entirely different ones who do not manifest themselves so openly in the physical world, who also intervene in destiny in a certain way, though not as tangibly as is the case with the others. We find such entities of a most peculiar nature on the astral plane. These entities first reveal themselves through their effects—that is, solely through our experience of those effects. For example, where somnambulism occurs—in mediumistic individuals, in all states of subdued consciousness, and especially quite commonly on moonlit nights with a full moon—such beings swarm around us; but we perceive only their effects. It feels strange to us when we observe these beings clairvoyantly. It is as if they were reaching their hands in from far away—to use a rough comparison—as if you were in Cannstatt and had hands so long that you could work with them in Stuttgart. Then, here in Stuttgart, you would see these hands, the effect of the work; but to see the people themselves, you would have to go to Cannstatt.

[ 5 ] Physische Wesen solcher Art gibt es natürlich nicht, wohl aber astralische. Ihre Wirkungen entdecken wir auf der Erde; wenn wir sie aber selbst als abgeschlossene Persönlichkeiten kennenlernen wollen, dann müssen wir sie in ihrer eigentlichen Heimat aufsuchen, und das ist der Mond. Diese Wesenheiten haben dort sogar eine, allerdings sehr feine Körperlichkeit. Mit dem Mikroskop wären sie nicht wahrzunehmen. Sie werden nicht sehr groß, dem Hellseher aber sind sie wohl bekannt. Sie werden nicht größer als etwa ein siebenjähriges Kind und das Eigentümliche dieser Wesenheiten ist, daß sie eine furchtbar brüllende Stimme haben, und ihr Brüllen ist nicht ein individuelles Gebrülle, sondern der Ausdruck der klimatischen Verhältnisse auf dem Monde. Je nachdem Vollmond oder Neumond ist, brüllen oder schweigen diese Mondwesen, und ihr Wirken erstrecken sie auf die Erde herein. Wie gesagt, gerade der Mensch ist abhängig von diesen Wesenheiten, gerade für das menschliche Leben haben diese Wesenheiten eine große Bedeutung. Und man lernt diese Wirkungen kennen, wenn man ein wenig treibt, was man okkulte Anatomie nennt. Wir haben uns ja schon oft den Menschen angeschaut, heute wollen wir ihn einmal hinsichtlich seiner Säfte prüfen.

[ 5 ] Physical beings of this kind do not, of course, exist, but astral beings do. We observe their effects on Earth; however, if we wish to come to know them as complete personalities in their own right, then we must seek them out in their true home, which is the Moon. These beings even possess a physical form there, albeit a very subtle one. They cannot be detected with a microscope. They do not grow very large, but they are well known to the clairvoyant. They do not grow larger than a seven-year-old child, and the peculiarity of these beings is that they have a terribly roaring voice; their roar is not an individual roar, but rather an expression of the climatic conditions on the Moon. Depending on whether it is a full moon or a new moon, these lunar beings roar or remain silent, and their influence extends all the way to Earth. As I said, human beings in particular are dependent on these beings; these beings are of great significance specifically for human life. And one comes to understand these effects by delving a little into what is called occult anatomy. We have, of course, often looked at human beings; today we want to examine them with regard to their humors.

[ 6 ] Dreierlei Säfte gibt es, die wir heute ins Auge fassen wollen. Zuerst denjenigen, den man den Chylus-, den Speisesaft nennt. Die Speise kommt ja vom Magen in die Gedärme und wird durch die Darmwände hindurch vom menschlichen Organismus aufgenommen. Eine zweite Flüssigkeit ist diejenige, die in den Lymphgefäßen fließt, die ja den ganzen Körper durchziehen. Diese Flüssigkeit hat Ähnlichkeit mit den weißen Blutkörperchen im Blut. Die Lymphgefäße begleiten in einer gewissen Weise die Blutgefäße; sie sind zum Teil dazu bestimmt, gerade den Speisebrei aufzunehmen und ihn weiterzuführen, bis er in das Blut eintreten kann. Namentlich sind es die Eiweißsubstanzen und Fette, die in den Lymphgefäßen vorbereitet werden, um in das Blut übergeführt zu werden. Direkt in das Blut aufgenommen werden ja nur Zucker und zuckerbildende Substanzen; die gehen nicht erst durch die Lymphgefäße hindurch. So daß wir also durch den Körper fließen haben einen Saft, der eine Art von Übergangssaft ist zwischen dem Chylus und dem Blute. Ein dritter Saft ist eben dieses Blut selbst, das in den Blutgefäßen strömt und durch den Atmungsprozeß, durch Zufuhr von Sauerstoff und so weiter stets erneuert wird. So haben wir in den drei Säften drei Stufen der Flüssigkeit, die der Mensch enthält. Chylus ist gewissermaßen der roheste, feiner ist schon die Lymphe und der feinste der menschlichen Säfte ist das Blut.

[ 6 ] There are three types of fluids that we will consider today. First, the one called chyle, or the digestive fluid. Food passes from the stomach into the intestines and is absorbed by the human body through the intestinal walls. A second fluid is the one that flows through the lymphatic vessels, which run throughout the entire body. This fluid bears a resemblance to the white blood cells in the blood. The lymphatic vessels run parallel to the blood vessels in a certain sense; they are partly designed to absorb the chyme and transport it until it can enter the blood. Specifically, it is the protein substances and fats that are prepared in the lymphatic vessels to be transferred into the blood. Only sugars and sugar-forming substances are absorbed directly into the blood; they do not first pass through the lymphatic vessels. Thus, flowing through the body is a fluid that serves as a kind of transitional fluid between the chyle and the blood. A third fluid is the blood itself, which flows through the blood vessels and is constantly renewed through the respiratory process, the supply of oxygen, and so on. Thus, in these three fluids, we have three levels of the fluids contained within the human body. Chyle is, so to speak, the coarsest; lymph is finer; and the finest of the human fluids is blood.

[ 7 ] Nun wissen Sie, daß das Blut der äußere materielle Ausdruck ist des Ich, daß das Ich sozusagen lebt und pulsiert im Blute. Wenn das Blut durch den Körper rinnt, ist es nicht nur die Materie, sondern auch das Ich, das durch alle Teile des Körpers hindurchrinnt. Aber das Blut ist von den drei Säften der einzige, der so intim mit der eigenen geistigen Wesenheit zusammenhängt. Am ehesten wird der Mensch Herr über sein Blut werden. Zwar sind heute die wenigsten schon so weit, daß ihr Ich Herr über ihr Blut ist, aber immer mehr wird der Mensch Einfluß darauf gewinnen.

[ 7 ] Now you know that blood is the outer, material expression of the “I,” that the “I,” so to speak, lives and pulsates in the blood. When blood flows through the body, it is not only matter but also the “I” that flows through every part of the body. But of the three humors, blood is the only one that is so intimately connected with one’s own spiritual being. It is blood that human beings will most readily come to master. Although very few people today have reached the point where their “I” is in control of their blood, human beings will increasingly gain influence over it.

[ 8 ] Weniger Finfluß hat das Ich auf die Lymphe. Auch durch die Lymphe pulsiert Geistiges. Gerade in der Lymphe haben Sie einen Saft, in dem die Wesenheiten ihre Wirkung ausüben, die Ihnen vorhin als Mondwesenheiten geschildert worden sind. Auf und ab pulsiert diese Lymphe in Ihnen, und in ihr pulsiert die Wirkung dieser Mondwesenheiten in Ihrem Leibe. Da können Sie sehen, was Sie in Ihrem Leibe eingeschlossen haben! Eine andere Art von Wesenheiten, die ebenfalls Einfluß auf die Lymphe haben, sind solche, die ihre eigentliche Heimat auf dem Mars haben. Diese Marswesenheiten, die der hellseherischen Beobachtung zugänglich werden, sind wiederum ganz merkwürdige Geschöpfe. Sie haben eine gewisse Art von Sprache, ein sanftes Sprechen, das leicht und schmiegsam ausdrückt, was diese Wesenheiten ausdrücken wollen. Wenn Sie solchen Marswesenheiten begegnen, erscheinen sie Ihnen so, daß sie in ihrem Antlitz den Ausdruck ihres inneren Wesens, ihrer Seele tragen. Ein bösartiges Wesen hat einen bösartigen Ausdruck im Gesicht, wenn die Marswesenheit gut ist, dann trägt sie die Güte als Schönheit des Antlitzes; ihr Seelenwesen ist an der Oberfläche ihrer Körperlichkeit.

[ 8 ] The ego has less influence on the lymph. Spiritual forces also pulsate through the lymph. It is precisely in the lymph that you have a fluid in which the beings—which were described to you earlier as lunar beings—exert their influence. This lymph pulses up and down within you, and within it pulsates the influence of these lunar beings in your body. There you can see what you have enclosed within your body! Another type of being that also influences the lymph are those whose true home is on Mars. These Martian beings, which become visible through clairvoyant observation, are in turn quite remarkable creatures. They possess a certain kind of language—a gentle speech that expresses, in a light and supple manner, what these beings wish to convey. When you encounter such Martian entities, they appear to you as beings whose faces bear the expression of their inner being, their soul. A malevolent entity has a malevolent expression on its face; if the Martian entity is good, then it bears that goodness as beauty on its face; its soul is evident on the surface of its physical form.

[ 9 ] Das sind Wesenheiten, denen der Hellseher begegnet, wenn er bis zum Monde und Mars dringt. Ihre Taten lernt er kennen in der Zusammensetzung der Lymphe und daraus, ob sie schneller oder langsamer dahinfließt. Denn unter jedem Seelenerlebnis hat diese Lymphe eine andere Art ihres Wesens. Das Temperament, der Charakter hängt zusammen mit der Beschaffenheit dieser Lymphe. Und nur derjenige kann erkennen, was wirklich geschieht im Menschen in der geistigen Unterlage der Lymphe, der Bekanntschaft schließt mit diesen Wesenheiten des Mars und des Mondes.

[ 9 ] These are beings the clairvoyant encounters when he penetrates as far as the Moon and Mars. He comes to know their deeds through the composition of the lymph and by observing whether it flows faster or slower. For under every soul experience, this lymph has a different nature. Temperament and character are linked to the nature of this lymph. And only those who become acquainted with these entities of Mars and the Moon can recognize what is truly happening within a person on the spiritual level underlying the lymph.

[ 10 ] Andere Wesenheiten findet der Hellseher in derselben Region, in der die Gruppenseelen der Pflanzen sind — also im Devachan -, Wesenheiten, die ihre Wirkung auch auf Erden äußern und von denen das Schicksal der Menschen abhängt. Ihre eigentliche Heimat ist auf der Venus, da findet man sie in der devachanischen Region. Ihre Wirkungen und ihre Handlungen drücken sich aus in einer tiefgreifenden Wirkung auf den Chylussaft. Ob Sie das eine oder das andere essen, davon hängt es ab, ob gute oder böse Wesenheiten der Venus Einfluß auf Sie gewinnen. Es gibt Wesenheiten, die gut, sanft und milde sind, die in hohem Maße schon eine Religiosität in sich ausgebildet haben, wie sie hier auf Erden im Christentume zur Erscheinung kommt. Es gibt aber auch Wesenheiten von schlechtem Charakter - raubgierige Wesenheiten -, welche alles zerstören, und zwischen diesen zwei radikalen Extremen sind alle möglichen Stufen auf der Venus vertreten; sie äußern ihr Wirken in dem menschlichen Verdauungssaft.

[ 10 ] The clairvoyant finds other beings in the same region where the group souls of plants reside—that is, in Devachan—beings who also exert their influence on Earth and upon whom the fate of human beings depends. Their true home is on Venus, where they are found in the Devachanic region. Their effects and actions are expressed through a profound influence on the chyle. Whether you eat one thing or another determines whether the good or evil beings of Venus will gain influence over you. There are beings who are good, gentle, and kind, who have already developed a high degree of religiosity within themselves, as it manifests here on Earth in Christianity. But there are also entities of evil character—predatory entities—who destroy everything, and between these two radical extremes, every possible stage is represented on Venus; they manifest their influence in human digestive juices.

[ 11 ] Und jetzt machen Sie sich ein Bild, wie da hereinspielt ein anderer Himmelskörper mit seinen Wesenheiten in den menschlichen Leib, in das ganze menschliche Sein. Denken Sie sich, wie das Menschengeschlecht verteilt ist auf Erden. In einem Landstriche leben Menschen mit einer bestimmten Nahrung, in einem anderen wächst ganz andere Nahrung. Je nachdem, was der Mensch in sich als Nahrung aufnimmt, machen sich in ihm ganz bestimmte Wesenheiten geltend. Das macht die Verschiedenheit des menschlichen Charakters aus. In dem Menschen, der etwas anderes ißt als ein anderer Mensch, sieht der Hellseher ganz andere Einflüsse von jenen Wesenheiten, und jetzt begreifen Sie, warum überall da, wo man von dem geistigen Gesichtspunkt aus auf das Wesen des Menschen eingeht, Wert gelegt wird auf das, was der Mensch ißt. Dasjenige, was der Okkultismus anregt in bezug auf die Nahrungsmittel, ist mit Rücksicht auf diese Wesenheiten erforscht. Von so komplizierten Dingen ist dasjenige abhängig, was uns der Okkultismus in bezug auf das praktische Leben bieten kann.

[ 11 ] And now try to imagine how another celestial body, with its beings, interacts with the human body—with the entire human being. Consider how the human race is distributed across the Earth. In one region, people live on a certain kind of food; in another, a completely different kind of food grows. Depending on what a person takes in as nourishment, very specific beings make their presence felt within them. This accounts for the diversity of human character. In a person who eats something different from another person, the clairvoyant perceives entirely different influences from those beings, and now you can understand why, wherever the nature of the human being is approached from a spiritual perspective, emphasis is placed on what a person eats. What occultism suggests regarding food has been researched with these beings in mind. What occultism can offer us in terms of practical life depends on such complex matters.

[ 12 ] Es gibt noch andere Wesenheiten, die auch ihre merkwürdigen Wirkungen auf unsere Erde haben - wiederum nicht so handgreiflich, wie die Gruppenseelen —, Wesenheiten, die der Hellseher wahrnimmt, wenn er sich bis zum Saturndasein erhebt. Ihre Wirkungen sind in der höheren devachanischen Welt zu finden und von tief eingreifendem Einfluß auf den Menschen. Damit kommen wir auf ein Kapitel, wo wir es nicht mehr mit den Säften, sondern mit viel feineren Dingen zu tun haben. Wenn der Hellseher diese Wesenheiten prüft, dann erscheinen sie ihm ganz merkwürdig an sich selbst. Sie sind nämlich mit einer grandiosen Kraft der Erfindung begabt, eigentlich sind sie in jedem Augenblick ihres Lebens Erfinder. Aber sie brauchen nicht nachzudenken über ihre Erfindungen. Sie sehen, und indem sie die Sachen sehen, kommt ihnen der Gedanke, das solle anders sein, und sie formen sie gleich um. So sind sie Wesenheiten, die eigentlich in fortwährender revolutionären Tätigkeit begriffen sind. Alles was sie sehen, ändern sie gleich um in der geistvollsten Weise; unmittelbar ist die sinnliche Wahrnehmung und unmittelbar die geistige Erfindung. Mit Nachdenken, mit Logik und dergleichen wollen sie nichts zu tun haben, aber unmittelbar im Sinneseindruck ändern sie alles um, da sind sie Reformatoren, Revolutionäre.

[ 12 ] There are other entities as well that exert their peculiar influences on our Earth—though not as tangibly as the group souls—entities that the clairvoyant perceives when he rises to the Saturn existence. Their effects are to be found in the higher Devachanic world and exert a profound influence on human beings. This brings us to a chapter where we are no longer dealing with the life-forces, but with much finer things. When the clairvoyant examines these entities, they appear quite peculiar in themselves. For they are endowed with a magnificent power of invention; in fact, they are inventors at every moment of their lives. But they do not need to think about their inventions. They see, and as they see things, the thought occurs to them that they should be different, and they reshape them immediately. Thus, they are beings who are, in fact, engaged in constant revolutionary activity. Everything they see, they immediately transform in the most ingenious way; sensory perception is immediate, and so is intellectual invention. They want nothing to do with reflection, logic, or the like, but they transform everything immediately through sensory impression; in this, they are reformers and revolutionaries.

[ 13 ] Diese Wesenheiten äußern auch ihren Einfluß auf unsere Erde. Sie schleichen sich ein mit unseren Sinneswahrnehmungen in unser Inneres. Mit Farbe, mit Ton, mit Geruch, Geschmack, mit Wärmeempfindung, mit allem, was der Mensch durch seine Sinne wahrnimmt, schleichen sich die geistigen Wirkungen dieser Saturnwesenheiten in ihn ein. Sie gehen durch die Welt und auf das, was Sie in Ihrer Sinnesempfindung erleben, haben diese Wesenheiten in Hülle und Fülle ihren Einfluß. Wie trocken und nüchtern, ja wie lächerlich erscheint das, was der gewöhnliche Anatom materialistisch untersucht! Denn mit dem Blitzstrahl, der ins Auge dringt, dringen Wirkungen solcher Wesenheiten ein. Es ist nicht unwichtig, so etwas zu wissen für das praktische Leben. Eigentlich weiß der Mensch, der das nicht weiß, vom Leben das Allerwichtigste nicht. Am schlimmsten, unter Umständen auch am besten, weil am stärksten, sind die Einflüsse der saturnischen Wesenheiten, insofern sie sich durch den Geruchssinn geltend machen. Mit den Gerüchen ziehen wir fortwährend ihre Wirkungen in uns ein: es gibt Gerüche, in denen geradezu infernalische Wirkungen dieser Wesenheiten in uns einziehen. Wenn der Mensch so etwas weiß, bekommt er einen Begriff davon, was er seinen Nebenmenschen antut, wenn er ihn zwingt, alle möglichen scheußlichen Parfüme einzuatmen. Durch Patschuli zum Beispiel gibt er den Saturngeistern schlimmster Art Zugang zum Menschen, und es gehört zu den schlimmsten Arten schwarzer Magie, aut die Mitmenschen durch Gerüche einzuwirken.

[ 13 ] These entities also exert their influence on our Earth. They creep into our inner being through our sensory perceptions. Through color, sound, smell, taste, the sensation of warmth—through everything that a human being perceives through the senses—the spiritual effects of these Saturn beings creep into him. They move through the world, and these beings exert their influence in abundance upon what you experience through your sensory perceptions. How dry and sober—indeed, how ridiculous—does the materialistic investigation of the ordinary anatomist seem! For along with the flash of light that penetrates the eye, the effects of such beings also penetrate. It is not unimportant to know such things for practical life. In fact, a person who does not know this is unaware of the very most important aspect of life. The worst—and under certain circumstances also the best, because they are the strongest—are the influences of the Saturnian entities, insofar as they make themselves felt through the sense of smell. Through smells, we constantly draw their effects into ourselves: there are smells through which downright infernal effects of these entities enter us. When a person knows something like this, they begin to grasp what they are doing to their fellow human beings when they force them to inhale all sorts of hideous perfumes. Through patchouli, for example, they grant the worst kinds of Saturn spirits access to people, and influencing fellow human beings through odors is one of the worst forms of black magic.

[ 14 ] Ich könnte Ihnen lange Epochen der Geschichte erzählen, wo Intrigen an gewissen Höfen dadurch ausgeführt wurden, daß Kenner dieser Wirkungen die Gerüche dazu verwendet haben, Einfluß und Macht zu gewinnen. Lange Zeit hat es Intriganten gegeben, die mehr oder weniger bewußt durch diese Art und Weise geherrscht haben. Solche magische Mittel haben in der Geschichte oft eine wichtige Rolle gespielt. Interessant dürfte ein Beispiel aus der neuesten Geschichte sein: Ein Minister an einem kleinen europäischen Hofe hat ein memoirenhaftes Buch geschrieben über seine Ministerzeit. Er hat von all diesen Dingen nichts gewußt, aber in seiner naiven Art erzählt er sehr schön, wie solche Dinge gespielt haben an dem betreffenden kleinen Hof, an dem sich damals eine aufsehenerregende Katastrophe vollzogen hat. Da war eine weibliche Persönlichkeit, die verstand alle die Künste, durch Gerüche auf die Menschen zu wirken. Und wenn der Minister bei der betreffenden Königin erschien, dann kamen ihm alle möglichen Parfums entgegen, und er wußte, er mußte weggehen, denn die versteht etwas von den Gerüchen. Durch diese Erfahrung wurde ihm klar, daß da etwas spielte. Vom Okkultismus wußte er nichts. Wer als Okkultist solche Kapitel liest, sieht da tief hinein, wie Wirkungen auf Menschen ausgeübt werden.

[ 14 ] I could tell you about long periods in history when intrigues were carried out at certain courts by those who understood these effects and used scents to gain influence and power. For a long time, there have been schemers who, more or less consciously, have ruled through such means. Such magical methods have often played an important role in history. An example from recent history might be of interest: A minister at a small European court wrote a memoir-like book about his time in office. He knew nothing of all these things, but in his naive way he describes very vividly how such matters played out at the small court in question, where a sensational catastrophe had unfolded at the time. There was a woman there who understood all the arts of influencing people through scents. And whenever the minister appeared before the queen in question, all manner of perfumes would assail him, and he knew he had to leave, for she understood something of scents. Through this experience, it became clear to him that something was afoot. He knew nothing of the occult. Anyone who reads such chapters as an occultist can see deeply into how effects are exerted upon people.

[ 15 ] Und nun nehmen Sie von hier aus doch ein wenig den Gedanken auf, wie der Okkultismus zusammenhängt mit der wahren Erkenntnis der Wirklichkeit. Die Menschen werden immer mehr hineinleuchten müssen in das unmittelbare Menschenleben vom okkultistischen Gesichtspunkt aus. Es wäre schlimm für die Menschheit, wenn man noch lange weiter eine solche Pseudowissenschaft betreiben würde, in der man durch Tranchieren die Wahrheit finden will. Es ist die verfälschteste Wahrheit, die man durch Anatomie finden kann. Praktisch verwertbar werden gerade diese Erkenntnisse nie sein, und sie werden Unheil über die Menschheit bringen, wenn sie nicht durch spirituelle Erkenntnisse paralysiert werden. Und wir stehen ja gerade in einer Hochflut des Materialismus; in der Gesetzgebung, überall schleicht er sich ein und wirkt in ungeheurer Weise. Kirche und Religion sind in einer Art unduldsam, wie sie es früher nie waren. Wie unduldsam ist heute die materialistische Medizin! Verbrennen werden sie ja den Gegner nicht, aber sie tun etwas anderes. Sie möchten sich den schlechten Ruf ersparen, den das Verbrennen hat. Sie sorgen deshalb dafür, daß der Mensch gar nicht das tun kann, wofür er früher verbrannt wurde. Heute kommen die Gegner gar nicht dazu zu sündigen. Das Verbrennen war gewiß etwas Schlimmes, aber vorher konnten sie doch das tun, wofür sie nachher verbrannt wurden!

[ 15 ] And now, starting from here, let us consider a little how occultism relates to the true understanding of reality. People will have to shed ever more light on immediate human life from an occult perspective. It would be disastrous for humanity if people were to continue for much longer practicing such a pseudoscience in which one seeks to find the truth through dissection. The truth one can find through anatomy is the most distorted kind of truth. These insights, in particular, will never be of practical use, and they will bring disaster upon humanity unless they are counteracted by spiritual insights. And we are, after all, in the midst of a deluge of materialism; it creeps into legislation and everywhere else, exerting an immense influence. The church and religion are intolerant in a way they never were before. How intolerant materialistic medicine is today! They won’t burn their opponents, of course, but they do something else. They want to spare themselves the bad reputation that burning carries. They therefore ensure that people cannot even do what they used to be burned for. Today, opponents don’t even get the chance to sin. Burning was certainly a terrible thing, but at least before, people could still do what they were later burned for!

[ 16 ] Der Mensch sieht das nicht ein, weil er nicht so lange Gedanken hat, daß er von einem zum andern die Gedankenfäden hinüberzieht. Aber es ist wichtig, daß der Mensch durch die spirituelle Erkenntnis wieder ein gesundes Denken erwirbt. Nehmen Sie noch ein Beispiel: Ich habe Ihnen gesagt, daß Fette, Eiweißstoffe durch die Lymphgefäße gehen und Zucker direkt in das Blut geht. Das Ich, wie es in unserer Zeit sich auslebt, ist der Träger der reinen Kombinationskraft, des Egoismus, da es zunächst in unserer europäischen Kultur nur auf den Nutzen ausgeht. Wer das Leben beobachten kann, wird daraus entnehmen können die große Rolle, die der Zucker im Leben des Menschen spielt. Gerade dort, wo der Egoismus am meisten waltet, namentlich in seinen raffinierten Formen, da, wo er auftritt als wissenschaftliche Kritik, wo diese rein verstandesmäßig auftritt, da sehen Sie auch überall im geheimnisvollen Zusammenhange die Zuckerkrankheit! Dabei dürfen Sie aber nicht denken, daß der Einzelne, der davon befallen wird, unter diesem Gesichtspunkte betrachtet werden soll. Der Einzelne lebt eben nicht als Einzelner. Und Sie müssen sich auch die Erkenntnis aneignen, daß man dem Einzelnen nicht so einfach helfen kann. Denken Sie sich einmal einen Menschen, der in einer Sumpfgegend lebt: er kann erst gesund werden, wenn er diese Sumpfgegend verläßt. Man muß berücksichtigen, daß der Mensch in seiner Umgebung lebt.

[ 16 ] People do not realize this because their thoughts do not last long enough for them to draw connections between one thought and the next. But it is important that people regain sound thinking through spiritual insight. Take another example: I have told you that fats and proteins pass through the lymphatic vessels, while sugar enters the blood directly. The “I,” as it manifests itself in our time, is the bearer of pure combinatory power—of egoism—since, in our European culture, it is primarily focused on utility. Anyone who observes life will be able to discern the major role that sugar plays in human life. Precisely where selfishness reigns most strongly—namely in its refined forms, where it appears as scientific criticism, where it manifests itself purely intellectually—there, too, you will see diabetes everywhere within this mysterious context! However, you must not think that the individual afflicted by it should be viewed from this perspective. The individual does not live as an isolated entity. And you must also come to realize that it is not so easy to help the individual. Imagine a person living in a swampy area: he can only recover once he leaves that swampy area. One must take into account that a person lives within his environment.

[ 17 ] Und deshalb handelt es sich vor allen Dingen darum einzusehen, daß wir uns selbstlos machen müssen, denn die Theosophie ist für die Gesamtheit da. Das ist sehr wichtig, daß man das durchgreifend versteht. Erst wenn die Menschen sich mehr und mehr entschließen werden, ihr Streben der ganzen Menschheit zu widmen, erst dann wird eine Atmosphäre sein, in der der Einzelne befreit sein wird. Wenn der Einzelne unschuldig zu dieser Zuckerkrankheit kommt, so ist das kein Indiz für die allgemeine Erkenntnis, die richtig in der Theosophie angegeben ist. Die Zuckerkrankheit hängt zusammen mit dem Überhandnehmen des Egoismus.

[ 17 ] And that is why, above all, we must realize that we have to become selfless, for Theosophy is here for the whole of humanity. It is very important to understand this thoroughly. Only when people increasingly resolve to dedicate their efforts to all of humanity will there be an atmosphere in which the individual will be liberated. If an individual innocently develops diabetes, this is not an indication of the general understanding correctly described in Theosophy. Diabetes is linked to the prevalence of selfishness.

[ 18 ] Sie können den prüfenden Blick schweifen lassen über zwei recht verschiedene Ländergebiete Europas. Schauen Sie nach Rußland zu den Bauern, wo das Ich-Gefühl erst im Keim vorhanden ist, und nach England, wo das starke Ich-Gefühl herrscht. Keine Kritik soll das sein, nur ein Konstatieren. Und nun sehen Sie nach dem Konsum des Zuckers; wieviel mehr in England als in Rußland Zucker konsumiert wird. Nun kann der eine oder andere sagen: Also, was sollen wir tun? Müssen wir, weil das richtig ist, einem Menschen anempfehlen, wenig Zucker zu essen, damit er selbstlos werde? - So bequem liegt die Wahrheit nicht. Die Menschen möchten am liebsten feste Regeln, die für alle Verhältnisse passen; eine Art gebundene Marschroute. Es gibt Menschen, die neigen durch ihre seelische und geistige Konstitution dazu, sich selbst leicht zu verlieren in eine fromme Form der Hingebung. Das ist etwas Gutes, das hilft ihnen zu den höchsten Seligkeiten der Erkenntnis. Aber das muß einen Gegenpol haben: solche müssen viel Zucker essen. Damit sie auf der Erde auch fest stehen, muß man ihnen viel Zucker geben. Andere dagegen sind überall darauf aus, ihr Selbst geltend zu machen, sie sind das Gegenteil von einer devotionellen Natur. Denen kann man Askese im Zuckergenuß anraten. So sehen wir, daß wir aus der Theosophie heraus uns die Fähigkeit aneignen müssen, allseitig zu werden, nicht aus der Abstraktion heraus rasch mit dem Urteil bereit zu sein.

[ 18 ] You can cast a critical eye over two quite different regions of Europe. Look at the peasants in Russia, where a sense of self is only just beginning to emerge, and at England, where a strong sense of self prevails. This is not meant to be a criticism, merely an observation. And now look at sugar consumption; how much more sugar is consumed in England than in Russia. Now, one or the other might say: So, what should we do? Must we—because it is the right thing to do—advise a person to eat less sugar so that they may become selfless?—The truth is not that simple. People would prefer fixed rules that apply to all circumstances—a kind of set course of action. There are people who, due to their emotional and spiritual constitution, tend to lose themselves easily in a devout form of devotion. This is a good thing; it helps them attain the highest bliss of knowledge. But this must have a counterbalance: such people must eat a lot of sugar. To keep them firmly grounded on earth, they must be given plenty of sugar. Others, on the other hand, are constantly seeking to assert their own selves; they are the opposite of a devotional nature. For them, one might advise asceticism in the consumption of sugar. Thus we see that, through theosophy, we must acquire the ability to become well-rounded, rather than being quick to pass judgment based on abstraction.

[ 19 ] So haben Sie aus den heutigen Ausführungen wieder andere Arten von Wesenheiten kennengelernt, die innig mit unserem Leben verknüpft sind. Wenn Sie zum Teil eine gewisse Scheu haben sollten vor all den Welten, von denen Sie hier gehört haben, wenn Sie vielleicht denken, es wäre doch besser, von all dem nichts zu wissen, so bedenken Sie, daß das dasselbe ist, als wenn der Vogel Strauß seinen Kopf im Sande versteckt, denn die Sachen sind ja da! Und befreien können Sie sich niemals dadurch, daß Sie die Augen verschließen, sondern nur dadurch, daß Sie die Dinge kennenlernen. Wenn Sie Ihr Leben so einrichten, daß Sie vom Ich aus immer mehr Herrscher über Ihre Leiber werden, dann treiben Sie alle diese Wesenheiten heraus aus Ihrem Leben. Erkenntnis und Wahrheit sind die Mittel, um frei zu werden. Und wahr ist, was in einer religiösen Urkunde steht: «Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.»

[ 19 ] Thus, through today’s discussion, you have once again become acquainted with other kinds of entities that are intimately connected to our lives. If you feel even a little apprehensive about all the worlds you’ve heard about here, if you perhaps think it would be better not to know anything about them, consider that this is the same as an ostrich burying its head in the sand—because these things are indeed there! And you can never free yourself by closing your eyes, but only by getting to know these things. If you organize your life in such a way that, starting from the “I,” you become increasingly the master of your bodies, then you will drive all these entities out of your life. Knowledge and truth are the means to becoming free. And true is what is written in a religious text: “You will know the truth, and the truth will set you free.”