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The Influence of
Spiritual Beings upon Man
GA 102

6 January 1908, Berlin

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Erster Vortrag

First Lecture

[ 1 ] Heute werden wir einiges zu besprechen haben vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus über Tatsachen und Wesenheiten in höheren Welten und über den Zusammenhang solcher Wesenheiten und Tatsachen mit dem Menschen. Von vornherein muß, obwohl es scheinen könnte, daß dies in einem solchen theosophischen Zweig nicht notwendig sei, darauf aufmerksam gemacht werden, daß der heutige Vortrag zu denjenigen gehören wird, die man für Theosophen in einem vorgeschrittenen Stadium hält. Auch so etwas muß ja einmal möglich sein in einem theosophischen Zweig. Wer daher vielleicht erst seit kürzerer Zeit an diesen Montagvorträgen teilnimmt, kann sich durch manches, was heute besprochen wird, noch etwas befremdet fühlen; aber wir würden nicht weiterkommen, wenn wir nicht auch einmal Dinge der höheren Gebiete der Theosophie besprechen wollten. Wer etwa ein ganzer Neuling ist und vielleicht erst darauf wartet, von den geisteswissenschaftlichen Wahrheiten überzeugt zu werden, könnte in mancherlei, was heute zur Sprache kommt, etwas wie Wahnwitz finden; aber solche Gebiete müssen auch einmal berührt werden.

[ 1 ] Today we will have a great deal to discuss from a spiritual-scientific perspective regarding facts and entities in higher worlds and the relationship of such entities and facts to human beings. From the outset, although it might seem that this is not necessary in a theosophical branch such as this, it must be pointed out that today’s lecture will be one of those considered suitable for theosophists at an advanced stage. After all, such topics must also be possible at some point in a theosophical branch. Therefore, those who have perhaps only recently begun attending these Monday lectures may still feel somewhat alienated by some of what is discussed today; but we would not make any progress if we did not also discuss matters pertaining to the higher realms of theosophy from time to time. Those who are complete newcomers, for example, and are perhaps still waiting to be convinced of the truths of spiritual science, might find some of what is discussed today to be something akin to madness; but such topics must also be addressed at some point.

[ 2 ] Aus den Vorträgen, die in den letzten Zeiten hier gehalten worden sind, konnten Sie entnehmen, daß, wenn wir von dem physischen Plan hellseherisch hinaufsteigen in die höheren Welten, wir da Wesen antreffen, die zwar nicht unserer physischen Welt angehören, die aber als Wesen der höheren Welten so in sich abgeschlossene Wesenheiten sind, daß wir sie für jene Welten ebenso als Personen bezeichnen können, wie wir die Menschen hier auf dem physischen Plan als Personen bezeichnen. Sie haben gesehen, daß ganze, gleich oder ähnlich gestaltete Gruppen von Tieren zusammen zu einer Gruppenseele oder einem Gruppen-Ich gehören, und daß wir die Löwenseele, die Tigerseele und andere Gruppen-Iche der Tiere wie abgeschlossene Personen auf dem Astralplan treffen, denen wir dort begegnen können, wenn wir - trivial gesprochen — auf dem Astralplan spazierengehen, so wie wir den Menschen der physischen Welt hier begegnen können. Ebenso finden wir in noch höheren Gebieten, auf dem Devachanplan, die Iche von ganzen Pflanzengruppen, und in den höchsten Partien des Devachans finden wir die Iche der Mineralien als abgeschlossene Persönlichkeiten, wie es hier die Menschen auf dem physischen Plan sind. Daraus sehen wir, daß wir in diesen höheren Welten gewisse Wesenheiten antreffen, die sozusagen ihre Organe, ihre einzelnen Glieder hinunterstrecken bis in die physische Welt. Wenn der Mensch seine Finger zeigen würde, indem er sie durch einen Vorhang oder durch eine Papierwand, in der ein Loch ist, hindurchstreckte, so würden wir da nur die zehn Finger vom Menschen sehen; er selbst wäre hinter der Wand. So ist es mit den Gruppen-Ichen der Tiere. Wir sehen hier mit den physischen Augen das, was von höheren Wesenheiten des Astralplans als Glieder heruntergestreckt wird, und das eigentliche Ich ist hinter der Wand - hinter jener Wand, welche die physische Welt von der astralischen trennt. Und so ist es in entsprechender Weise mit den anderen Gruppen-Ichen, mit den Gruppen-Ichen der Pflanzen oder der mineralischen Welt. Wenn wir uns von diesem Ausgangspunkt der physischen Welt aus hinaufbegeben in höhere Welten, treffen wir dort nicht allein die eben hier genannten Wesen an, die ihre Glieder hier in die physische Welt hinuntererstrecken, sondern wir treffen eine ganze Anzahl anderer Wesenheiten, die wir ebenso als für sich abgeschlossene Persönlichkeiten für jene Welten bezeichnen können, deren physische Glieder aber nicht so unmittelbar anschaulich und nachweislich sind wie die der genannten Gruppen-Iche der Tiere, Pflanzen und Mineralien.

[ 2 ] From the lectures that have been given here recently, you have learned that when we ascend clairvoyantly from the physical plane into the higher worlds, we encounter beings there who, although they do not belong to our physical world, are—as beings of the higher worlds—entities so self-contained that we can refer to them as “persons” in those worlds, just as we refer to human beings here on the physical plane as “persons.” You have seen that entire groups of animals with the same or similar forms belong together to a group soul or a group “I,” and that we encounter the lion soul, the tiger soul, and other group-I’s of animals as self-contained persons on the astral plane, whom we can meet there when we—to put it simply—go for a walk on the astral plane, just as we can encounter human beings here in the physical world. Likewise, in even higher realms—on the Devachan plane—we find the “I’s” of entire groups of plants, and in the highest regions of Devachan we find the “I’s” of minerals as distinct personalities, just as human beings are here on the physical plane. From this we see that in these higher worlds we encounter certain beings who, so to speak, extend their organs, their individual limbs, all the way down into the physical world. If a person were to show his fingers by extending them through a curtain or through a paper wall with a hole in it, we would see only the person’s ten fingers; he himself would be behind the wall. So it is with the group-I’s of animals. Here we see with our physical eyes what is extended downward as limbs by higher beings of the astral plane, and the actual I is behind the wall—behind that wall which separates the physical world from the astral. And so it is, in a corresponding way, with the other group-I’s, with the group-I’s of the plant or mineral world. When we ascend from this starting point in the physical world into higher worlds, we encounter there not only the beings just mentioned, who extend their limbs down into the physical world, but also a whole host of other beings whom we can likewise describe as self-contained personalities for those worlds, though their physical limbs are not as immediately perceptible and verifiable as those of the aforementioned group-I’s of animals, plants, and minerals.

[ 3 ] Der astralische Plan und der Devachanplan sind eben sehr bevölkerte Welten, und mancherlei Wesenheiten finden wir dort, die, wenn sie auch nicht in so handgreiflicher Art in ihren Offenbarungen hier zu beobachten sind, dennoch ihre Wirkungen, ihre Taten hier auf dem physischen Plan äußern, und die mit dem physischen Plan, mit unserem ganzen heutigen menschlichen Leben sehr viel zu tun haben. Man begreift das Menschenleben nicht, wenn man nicht weiß, daß innerhalb des menschlichen Lebens solche Wesen tätig sind, die oben in höheren Welten leben. Im menschlichen Leibe selber geht vieles vor, worüber der Mensch nicht Herr ist, was nicht Ausdruck des menschlichen Ich ist, sondern Tat, Wirkung, Offenbarung von Wesenheiten der höheren Welten. Von solchen Dingen wollen wir heute sprechen.

[ 3 ] The astral plane and the Devachan plane are, in fact, very densely populated worlds, and we find all manner of beings there who, even though they cannot be observed here in such a tangible way in their manifestations, nevertheless express their effects and their actions here on the physical plane, and who have a great deal to do with the physical plane and with our entire human life today. One cannot understand human life unless one knows that beings who live in the higher worlds are active within it. Much takes place within the human body itself over which the human being has no control—things that are not expressions of the human “I,” but rather the actions, effects, and manifestations of beings from the higher worlds. We shall speak of such things today.

[ 4 ] Wenn wir den astralischen Plan betrachten, treffen wir dort gewisse Wesenheiten an - nur eine Art unter vielen anderen -, die unter den Wesenheiten des physischen Plans, die wir zunächst beobachten, scheinbar keine Äußerung, keine Offenbarung haben, die aber doch mit unserem physischen Plan zusammenhängen. Wir treffen sie dort auf dem astralischen Plan als astralische Wesenheiten mit einem ausgesprochenen Willen, mit ausgesprochenen Absichten. Solche Wesenheiten haben innerhalb unserer unmittelbaren Welt ein solches Dasein, daß wir sie, wie gesagt, auf dem astralischen Plan antreffen können; aber sie sind verwandt, sie gehören zu derselben Art von Wesenheiten, die unseren heutigen Mond bewohnen, die auf unserem jetzigen Mond sogar ein gewisses physisches Dasein haben. Derjenige, der sich diesen Dingen hellseherisch zu nähern vermag, weiß, daß das Wesenheiten sind, die dort auf dem Schauplatz des Mondes in einer gewissen Beziehung menschenähnliche Wesen sind, nur daß sie dem Menschen gegenüber wie Zwerge sind, denn sie erreichen kaum die Höhe eines sechs- bis siebenjährigen Kindes. Dort auf dem Mond bietet sich ihnen eine eigentümliche Gelegenheit zu ihrer Betätigung. Dort sind die physischen Verhältnisse ganz andere; die Atmosphäre ist zum Beispiel eine ganz andere, und die Folge davon ist, daß diese Wesenheiten, wenn sie sich sozusagen nach ihrer Heimat zurückziehen, dort die Fähigkeit erlangen, ungeheuer zu brüllen, ungeheuer starke, furchtbare Töne von sich zu geben. Diese zwerghaften Wesenheiten können sich innerhalb unserer Welt aufhalten als astralische Wesenheiten.

[ 4 ] When we look at the astral plane, we encounter certain beings there—just one type among many others—who, among the beings of the physical plane that we initially observe, appear to have no manifestation, no revelation, yet are nonetheless connected to our physical plane. We encounter them there on the astral plane as astral entities with a distinct will and distinct intentions. Such beings have a mode of existence within our immediate world such that, as mentioned, we can encounter them on the astral plane; but they are related—they belong to the same kind of beings that inhabit our present-day Moon, beings that even have a certain physical existence on our present-day Moon. Anyone capable of approaching these matters through clairvoyance knows that these are beings who, on the lunar stage, are in a certain sense human-like, except that compared to humans they are like dwarfs, for they barely reach the height of a six- to seven-year-old child. There on the Moon, a unique opportunity for their activities presents itself to them. The physical conditions there are entirely different; the atmosphere, for example, is quite different, and the result is that when these beings retreat, so to speak, to their home, they acquire the ability to roar tremendously, to emit incredibly powerful, terrifying sounds. These dwarf-like beings can dwell within our world as astral beings.

[ 5 ] Sie müssen sich nämlich die Verhältnisse in den höheren Welten viel komplizierter vorstellen, als man das gewöhnlich tut. Es besteht, sobald wir von den höheren Welten reden, durchaus ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Planeten, und so besteht ein Zusammenhang zwischen dem Mond und der Erde in einer ähnlichen Weise, wie Sie zum Beispiel von Berlin nach Hamburg telephonieren, so daß solche Wesenheiten, die auf dem Monde leben, also ihre Wirkungen mit Hilfe astralischer Kräfte auf der Erde ausüben können. Diese Wesenheiten sind, man könnte sagen, nur die schlimme Kehrseite von anderen Wesenheiten, die wir ebenfalls in der astralen Welt finden: von gutartigen Wesen, die, verglichen mit der gegenwärtigen, auch sanftesten Menschennatur, noch viel, viel sanfter sind, sehr sanft auch in bezug auf die Sprache, Das sind Wesenheiten, deren Sprache nicht von jener Sprödigkeit ist wie die menschliche Sprache, bei der erst lange überlegt werden muß, wenn der Mensch sich äußern soll, wenn er seine Gedanken und Vorstellungen in Worte kleiden soll. Man könnte sagen, diesen Wesenheiten fließen die Gedanken von den Lippen, nicht bloß der Ausdruck der Gedanken in Worten, sondern die Gedanken selbst fließen ihnen in einer sanften Sprache von den Lippen. Diese Wesenheiten finden Sie auch innerhalb unserer astralischen Welt; ihren eigentlichen Schauplatz haben sie wiederum auf einem anderen Planeten. Wie die erstgenannten Wesenheiten auf dem Mond, so haben diese zweiten auf dem Mars ihre Heimat; den bewohnen sie, und da sind sie sogar die hauptsächlichste Bevölkerung, so wie gewisse Menschenrassen die hauptsächlichste Bevölkerung auf unserer Erde sind.

[ 5 ] You must, in fact, imagine the conditions in the higher worlds to be much more complex than is usually assumed. As soon as we speak of the higher worlds, there is indeed a connection between the individual planets, and so there is a connection between the Moon and the Earth in a similar way to how, for example, you make a phone call from Berlin to Hamburg, so that such beings who live on the Moon can exert their influence on Earth with the help of astral forces. These beings are, one might say, merely the dark flip side of other beings we also find in the astral world: benevolent beings who, compared to even the gentlest human nature of today, are still much, much gentler—very gentle even in their speech, These are beings whose speech lacks the stiffness of human speech, in which one must first deliberate at length before expressing oneself, before putting one’s thoughts and ideas into words. One might say that thoughts flow from the lips of these beings—not merely the expression of thoughts in words, but the thoughts themselves flow from their lips in a gentle language. You will also find these beings within our astral world; their true home, however, is on another planet. Just as the first group of beings mentioned are at home on the Moon, so these second ones have their home on Mars; they inhabit it, and there they are even the predominant population, just as certain human races are the predominant population on our Earth.

[ 6 ] Wenn wir dann weiter aufsteigen nach dem Devachanplan, finden wir gewisse Wesenheiten, die in ihrer Eigenart auch sanfter, friedlicher Natur sind, und die in einer gewissen Beziehung außerordentlich klug sind. Solche Wesenheiten, die wir auf dem Devachanplan finden, haben ihre eigentliche Heimat — wie die anderen Wesenheiten auf Mond und Mars - auf dem Planeten Venus. Auch auf der Venus finden wir noch eine zweite Art von Wesenheiten, die — im Gegensatz zu den sanften, lieblichen - eine wilde, rasende Varietät darstellen, deren hauptsächlichste Beschäftigung im gegenseitigen Krieg und Raub besteht.

[ 6 ] As we continue to ascend to the Devachan plane, we find certain beings who, by their very nature, are gentler and more peaceful, and who, in a certain sense, are extraordinarily intelligent. Such beings, whom we find on the Devachan plane, have their true home—like the other beings on the Moon and Mars—on the planet Venus. On Venus, too, we find a second type of being who—in contrast to the gentle, lovable ones—constitute a wild, frenzied variety whose primary occupation consists of mutual warfare and plunder.

[ 7 ] Dann finden wir auf den höheren Partien des Devachanplans gewisse Wesenheiten von zweierlei Art, die schr schwer zu beschreiben sind. Wir können sie nur vergleichsweise beschreiben, indem wir sagen, daß sie unendlich erfinderisch sind, in jedem Augenblick des Lebens etwas ausfindig machen, denn es wäre falsch, wenn man sagen würde: sie denken es aus. Bei ihnen ist diese erfinderische Gabe etwa so vorhanden, wie wenn man eine Sache anschauen würde und einem in demselben Augenblick - schon beim Anschauen — der Einfall käme, wie man das anders gestalten könnte. Sogleich erfolgt da bei ihnen die Erfindung. Diesen Wesenheiten, die ihre Heimat auf dem Saturn haben, stehen andere gegenüber, die wiederum wie ihre Kehrseite sich ausnehmen: wilde, schaurige Wesenheiten, die alles, was etwa im Menschen an wilder sinnlicher Gier und Begierde lebt, in einem weitaus höheren, furchtbareren Grade besitzen.

[ 7 ] Then, in the higher regions of the Devachan plane, we find certain beings of two kinds that are very difficult to describe. We can only describe them by comparison, by saying that they are infinitely inventive, discovering something at every moment of life; for it would be wrong to say that they “think it up.” In them, this inventive gift is present in much the same way as when one looks at something and, at that very moment—even while looking at it—the idea occurs to one of how it could be arranged differently. The invention takes place immediately in them. Opposite these beings, who have their home on Saturn, are others who, in turn, appear as their polar opposite: wild, terrifying beings who possess, to a far greater and more dreadful degree, everything that lives within human beings in the form of wild sensual greed and desire.

[ 8 ] Diese eben genannten Wesenheiten sind nun keineswegs ohne Beziehung zu unserem Leben, sondern sie erstrecken ihre Taten, ihre Wirkungen und Offenbarungen durchaus in unser Leben hinein, und namentlich ist ihre Wirkung für den hellseherisch begabten Menschen dann zu verspüren, wenn gewisse Verhältnisse auf der Erde eintreten. So sind zum Beispiel jene Wesenheiten, die ihre Heimat auf dem Mond haben — natürlich als astrale Wesenheiten -, auf der Erde unter den mannigfaltigsten Verhältnissen vorhanden, beispielsweise wenn irgendwo ein Mensch von Wahnideen befallen ist, wenn irgendwo Irrsinnige sind. Namentlich in der Nähe von Irrenhäusern halten sich solche Wesenheiten als astralische Wesenheiten mit ganz besonderer Vorliebe auf. Auch finden sie sich fast immer in der Nähe von Medien und Somnambulen, die zum Teil ganz umschwirrt sind von solchen Wesenheiten, und ein großer Teil von den Einflüssen, die auf solche Menschen ausgeübt werden, rührt von der Anwesenheit solcher Geschöpfe her. Wo dagegen Liebe und Wohltätigkeit waltet, wo humanitäres Wesen entfaltet wird, da finden Sie die vorhin charakterisierten sanften, milden Marswesenheiten als astralische Geschöpfe anwesend, und diese Wesenheiten wirken in den Kräften, die sich da entfalten. Das ist für "sie ihre Nahrung, die Atmosphäre, in der sie leben können und von der aus sie wiederum ihren Einfluß auf den Menschen ausüben.

[ 8 ] These entities just mentioned are by no means unrelated to our lives; rather, their actions, effects, and manifestations extend fully into our lives, and their influence is particularly perceptible to people with clairvoyant abilities when certain conditions arise on Earth. For example, those entities that have their home on the Moon—as astral entities, of course—are present on Earth under the most varied circumstances, such as when a person somewhere is afflicted by delusions, or when there are insane people somewhere. Such entities, as astral beings, are particularly fond of lingering in the vicinity of mental hospitals. They are also almost always found near mediums and somnambulists, some of whom are completely surrounded by such entities, and a large part of the influences exerted upon such people stems from the presence of these beings. Where, on the other hand, love and charity reign, where a humanitarian spirit is expressed, there you will find the gentle, mild Martian entities described earlier present as astral beings, and these entities work within the forces that unfold there. This is their “nourishment”—the atmosphere in which they can live and from which they, in turn, exert their influence on human beings.

[ 9 ] Da, wo menschliche Erfindungen gemacht werden, wo Ingenieure arbeiten, in den technischen Werkstätten, da ist die Atmosphäre geschaffen für jene Art von erfinderischen Saturnwesenheiten, die beschrieben wurden, während dort, wo irgendwelche Akte sich entfalten, die mit Geistesgegenwart etwas zu tun haben, Wesenheiten anwesend sind, die auf der Venus ihren Sitz haben.

[ 9 ] Where human inventions are made, where engineers work, in technical workshops—there the atmosphere is created for those inventive Saturn entities that have been described, whereas wherever activities unfold that have something to do with presence of mind, entities are present who have their seat on Venus.

[ 10 ] So sehen Sie, wie der Mensch in den verschiedensten Lebenslagen fortwährend umgeben und umschwirrt ist von solchen elementarischen Wesenheiten, wie man sie auch nennt. Er ist wirklich niemals allein, sondern was er auch tut und was er unternimmt, ist zu gleicher Zeit Gelegenheit für die Entfaltung einer Anzahl von Wesenheiten. Die feineren und gröberen Taten der Menschen, die ideellsten und idealsten Taten und die wüstesten Taten, sie alle sind Gelegenheitsursachen für die Anwesenheit solcher Geschöpfe, die eingreifen in die Kräfte der Menschen und sich da betätigen und die man kennen muß, wenn man das Leben wahrhaftig durchschauen will. Wer diese Dinge nicht durchschaut, geht ja durchaus blind durch das Leben. Es ist nicht etwa bloß eine Theorie oder eine theoretische Forderung, um die es sich da handelt, sondern es handelt sich hier darum, daß alle diese Dinge unmittelbar praktisch werden. Denn erst dann wird der Mensch nach und nach in der Zukunft der Erdenentwickelung lernen, sich in der richtigen Weise zu verhalten und zu benehmen, wenn er immer mehr und mehr erkennt, welche Geschöpfe durch diese oder jene Taten und Umstände herbeigerufen werden. Alles, was der Mensch tut, ist wie ein Ruf an unbekannte Wesenheiten. Nicht nur an Irre oder an Medien können sich die Mondwesenheiten, unter denen recht böswillige Racker sind, heranwagen, sondern zum Beispiel auch an junge Kinder, wenn sie in so unsinniger Weise überfüttert werden, daß bei ihnen die Freßgier erregt wird; dann können sie sich an sie heranmachen und ihre Entwickelung verderben. Da sehen Sie, wie notwendig es ist zu wissen, was der Mensch eigentlich durch sein ganzes Gebaren und durch sein ganzes Gehabe in der Welt um sich herum wachruft.

[ 10 ] As you can see, human beings are constantly surrounded and swarmed by such elemental beings—whatever they may be called—in the most diverse situations of life. They are truly never alone; rather, whatever they do and whatever they undertake provides, at the same time, an opportunity for a number of beings to manifest themselves. People’s finer and coarser deeds—the most spiritual and ideal deeds as well as the most depraved deeds—are all occasions for the presence of such creatures, who intervene in human forces and act within them, and whom one must know if one truly wishes to understand life. Those who do not understand these things go through life completely blind. This is not merely a theory or a theoretical requirement, but rather a matter of all these things becoming immediately practical. For only then will human beings gradually learn, in the future of Earth’s evolution, to act and behave in the right way—as they come to recognize more and more which beings are summoned by this or that deed and circumstance. Everything a person does is like a call to unknown beings. Lunar beings—among whom there are some quite malicious rascals—dare to approach not only the mentally ill or mediums, but also, for example, young children when they are overfed in such a senseless way that it stirs up their gluttony; then these beings can prey upon them and ruin their development. There you see how necessary it is to know what a person actually summons into the world around them through their entire conduct and behavior.

[ 11 ] Nun sind diese Wesenheiten auch sonst durchaus nicht ohne Beziehung zum Menschen. Sie haben vielmehr eine tiefe Beziehung zu unserem unmittelbaren menschlichen Bau. Von dem, was sich im menschlichen Leibe findet, gehört eigentlich nur eines dem Menschen an oder kann ihm immer mehr angehören: das ist sein Blut. Des Menschen Blutsaft ist das, was unmittelbar der Ausdruck seines Ich ist. Wenn aber der Mensch nicht immer mehr und mehr darauf schaut, sein Ich durch einen starken und kräftigen Willen, durch seine starke und kräftige Seele innerlich zu festigen, wenn ihm sozusagen sein Ich abhanden kommt, dann können sich auch in seinem Blut andere Wesenheiten verankern, und das ist dann sehr schlimm und böse für den Menschen. Dagegen sind in anderen Teilen des menschlichen Organismus heute noch viele andere Wesenheiten verankert, sind in ihm enthalten, und wir wollen einmal sehen, was da eigentlich alles seine Fühlhörner in diesen menschlichen Leib hineinerstreckt, was da im menschlichen Leibe sich alles verankert. Da müssen wir ein wenig eingehen auf diesen menschlichen physischen Leib.

[ 11 ] Now, these entities are by no means unrelated to human beings in other respects either. On the contrary, they have a deep connection to our immediate human constitution. Of all that is found in the human body, only one thing actually belongs to the human being—or can increasingly come to belong to him: that is his blood. The human blood is what directly expresses his “I.” But if a person does not increasingly strive to strengthen their “I” from within through a strong and vigorous will and through their strong and vigorous soul—if, so to speak, they lose their “I”—then other entities can also take root in their blood, and this is very harmful and evil for the person. In contrast, many other beings are still anchored in other parts of the human organism today; they are contained within it, and let us see what exactly is extending its feelers into this human body, what exactly is anchoring itself within the human body. Here we must delve a little into this human physical body.

[ 12 ] Sie wissen, daß das Blut, das durch die Adern rinnt und sich im Menschenleib ausbreitet, der Ausdruck des menschlichen Ich ist und daß es immer stärker und stärker der Ausdruck des Ich wird, wenn das Ich selbst immer stärker und kräftiger in sich seinen Mittelpunkt, sein inneres Kraftzentrum findet. In bezug auf andere Teile, auf andere Einschlüsse des Organismus wird das Ich des Menschen erst in einer viel künftigeren Zeit die Herrschaft erhalten. Heute sind in diesen Ingredienzien des menschlichen Leibes noch viele andere Wesenheiten enthalten. Wir wollen die drei Säftestufen Chylus, Lymphe und Blut jetzt einmal zum Zwecke unserer Betrachtung näher ins Auge fassen.

[ 12 ] You know that the blood flowing through the veins and spreading throughout the human body is the expression of the human “I,” and that it becomes an ever stronger expression of the “I” as the “I” itself finds its center—its inner center of power—within itself with ever greater strength and vigor. With regard to other parts—other components of the organism—the human ego will not gain dominion until a much later time. Today, these constituents of the human body still contain many other entities. Let us now take a closer look at the three humoral stages—chyle, lymph, and blood—for the purpose of our consideration.

[ 13 ] Sie wissen vielleicht, welche Bedeutung diese drei Arten von Säften für den Menschen haben. Sie wissen, wenn der Mensch seine Nahrung genießt, so wird sie zunächst durch die vorbereitenden Organe in den Magen befördert und mit den entsprechenden Säften, die aus den Drüsen abgesondert werden, untermischt und zubereitet, so daß sie durch die Gedärme verarbeitet werden kann. Da ist die Speise in einen flüssigen Zustand gebracht, den Speisebrei, der durch die Gedärme vorwärtsgeführt wird. Das, was für den Menschen Nahrungsstoff sein kann, wird dann durch kleine Organe, die man die Darmzotten nennt, in den Leib übergeführt, um für diesen Leib als Nahrungssäfte zu dienen, um den Leib immer wieder neu aufzubauen. Das ist eine Sorte von Substanzen, die wir im Leibe haben, die wir den Chylus nennen.

[ 13 ] You may be aware of the importance of these three types of juices for humans. You know that when a person eats food, it is first transported to the stomach by the preparatory organs, where it is mixed with the appropriate juices secreted by the glands and prepared so that it can be processed by the intestines. There, the food is transformed into a liquid state—the chyme—which is then propelled forward through the intestines. What can serve as nourishment for a person is then transferred into the body via small organs called intestinal villi to serve as nourishing fluids for this body, in order to continually rebuild it. This is a type of substance we have in the body that we call chyle.

[ 14 ] Dann wissen Sie vielleicht auch, daß außer diesem Chylus, der dadurch zustande kommt, daß von außen die Nahrung in den menschlichen Leib eindringt, auch noch im Inneren des menschlichen Leibes ganz gleichlaufende Gefäße sind, die eine Art von Saft führen, der in einer gewissen Beziehung ähnlich ist der weißen Substanz in unserem Blut. Dieser Saft fließt auch durch den ganzen menschlichen Organismus in gewissen Gefäßen, und diese Gefäße laufen vielfach zusammen mit denjenigen Blutgefäßen, die wir die Venen nennen, weil sie blaurotes Blut enthalten. Diese Gefäße nehmen sogar auch den Chylus auf. Die Flüssigkeit, die sie enthalten, das ist die Lymphe. Das ist ein Saft, der, man möchte sagen, vergeistigt ist gegenüber dem eigentlichen Speisesaft, dem Chylus. Diese Lymphgefäße, welche die Lymphflüssigkeit führen, haben ihren Verlauf im ganzen menschlichen Leib; sie durchziehen sogar das Knochenmark in einer gewissen Beziehung, und das, was sie führen, nimmt dann auch den Speisebrei auf, den Chylus. Alles, was in der linken Körperhälfte und in den unteren Extremitäten ist - von der linken Kopfseite, linken Seite des Rumpfes bis zur linken Hand und den beiden Beinen —, alles, was da an Lymphflüssigkeit ausgebreitet ist und zerläuft, sammelt sich und fließt in die linke Schlüsselbeinvene hinein und mündet dann ein in den Blutkreislauf. Nur das, was in den Lymphgefäßen in der rechten Kopfseite und in der rechten Seite des Rumpfes ist, vereinigt sich und führt die Lymphe in die rechtsseitige Schlüsselbeinvene, so daß auf diese Weise die Lymphgefäße der Ausdruck einer wichtigen Tatsache werden.

[ 14 ] Then perhaps you also know that, in addition to this chyle—which is produced when food enters the human body from the outside—there are also vessels within the human body that run in exactly the same way, carrying a kind of fluid that is, in a certain respect, similar to the white substance in our blood. This fluid also flows through the entire human organism in certain vessels, and these vessels often run alongside the blood vessels we call veins, because they contain blue-red blood. These vessels even absorb the chyle. The fluid they contain is lymph. It is a fluid that, one might say, is more refined than the actual digestive fluid, the chyle. These lymphatic vessels, which carry the lymph, extend throughout the entire human body; they even permeate the bone marrow to a certain extent, and what they carry also absorbs the chyme, the chyle. Everything in the left half of the body and in the lower extremities—from the left side of the head and the left side of the torso down to the left hand and both legs—all the lymph fluid that is distributed and flows there collects and flows into the left subclavian vein, where it then enters the bloodstream. Only the lymph from the lymphatic vessels on the right side of the head and the right side of the trunk is collected and directed into the right subclavian vein; in this way, the lymphatic vessels reveal an important fact.

[ 15 ] Sie sehen, wie der Mensch dadurch in zwei Teile geteilt ist, und zwar nicht symmetrisch, sondern so, daß der eine Teil seine ganzen unteren Körperteile und die linke Hälfte des Rumpfes und des Kopfes umfaßt, während der andere Teil von der rechten Seite des Rumpfes und des Kopfes gebildet wird. Das ist ein zweiter Saft, der im Menschen pulsiert, ein Saft, der dem Seelischen viel näher steht, als dies bei dem Chylus, dem Magen- und Darmsaft des Speisebreis, der Fall ist, obwohl ja seelische Zustände auch auf die Verdauung und den ganzen Kreislauf des Speisesaftes ihren tiefgehenden Einfluß haben. Mit den Lymphsäften hängen aber seelische Zustände viel tiefer zusammen. Bei einem Menschen, der stark tätig ist, der sehr aktiv ist, fließt die Lymphe viel lebhafter als bei einem Menschen, der träge und faul ist und nichts tut. Und so können wir viele seelische Zustände anführen, die mit dem Verlauf der Lymphe im menschlichen Leibe zusammenhängen.

[ 15 ] You can see how the human being is thereby divided into two parts—not symmetrically, but in such a way that one part encompasses all of the lower parts of the body and the left half of the torso and head, while the other part is formed by the right side of the torso and head. This is a second fluid that pulses within the human being, a fluid that is much closer to the soul than is the case with chyle—the gastric and intestinal fluid of the chyme—although, of course, states of mind also have a profound influence on digestion and the entire circulation of the digestive juices. However, psychological states are much more deeply connected to the lymphatic fluids. In a person who is highly active, the lymph flows much more vigorously than in a person who is sluggish, lazy, and does nothing. And so we can cite many psychological states that are related to the flow of lymph in the human body.

[ 16 ] Der dritte Saft ist das Blut, von dem wir öfter gesprochen haben. Es zerfällt in ein rotes, sauerstoffreiches, lebenspendendes Blut, das in den Arterien fließt, und in ein blaurotes, kohlenstoffreiches Blur, das in den Venen fließt. Ebenso wie unser Blut die Offenbarung, der Ausdruck ist unseres Ich, so ist die Lymphe in einer gewissen Richtung der Ausdruck, die Offenbarung des menschlichen Astralleibes. Solche Dinge äußern sich da nicht bloß nach einer Richtung. Nach einer anderen Richtung ist der Ausdruck des astralischen Leibes das Nervensystem. Nach der Richtung, die wir heute betrachten wollen, ist in der Tat, die Offenbarung, der Ausdruck des astralischen Leibes die Lymphe. Wie ein Mensch zwei Berufe ausfüllen kann, so ist es auch mit dem menschlichen Astralleib: auf der einen Seite ist er der Aufbauer des Nervensystems, auf der anderen Seite der Aufbauer, der Bildner für die Lymphe. Der menschliche Ätherleib ist ebenso der Aufbauer und Bildner für das ganze Drüsensystem, wie auch in einer anderen Weise der Aufbauer, der Organisator, der Bildner und Regierer des Umlaufes des Chylus, des Speisebreis. So haben Sie zunächst einen Zusammenhang dieser im menschlichen Leibe verlaufenden Säfte mit den Gliedern der menschlichen Natur selber.

[ 16 ] The third fluid is blood, which we have often discussed. It is divided into red, oxygen-rich, life-giving blood, which flows through the arteries, and blue-red, carbon-rich blood, which flows through the veins. Just as our blood is the manifestation, the expression, of our “I,” so too is the lymph, in a certain sense, the expression, the manifestation, of the human astral body. Such things do not manifest themselves in just one direction. In another direction, the expression of the astral body is the nervous system. In the direction we wish to consider today, the manifestation and expression of the astral body is, in fact, the lymph. Just as a person can fulfill two professions, so it is with the human astral body: on the one hand, it is the builder of the nervous system; on the other hand, it is the builder and shaper of the lymph. The human etheric body is just as much the builder and shaper of the entire glandular system as it is, in another sense, the builder, organizer, shaper, and regulator of the circulation of chyle, the digestive fluid. Thus, you first have a connection between these fluids flowing through the human body and the members of human nature itself.

[ 17 ] Nun müssen wir uns darüber klar sein, daß im menschlichen Astralleib, im menschlichen Ätherleib das Ich durchaus nicht etwa der einzige Herr ist. Der Mensch erlangt durch seine Entwickelung allmählich von seinem Ich aus immer mehr Herrschaft über seinen astralischen und seinen Ätherleib, wenn er seinen astralischen Leib umwandelt in Geistselbst oder Manas, und den Ätherleib umwandelt, daß das Ich die Herrschaft erlangt über den Lebensgeist oder die Buddhi. Aber solange der Mensch nicht die Herrschaft hat über diese Teile seiner Wesenheit, so lange sind andere Wesenheiten im Zusammenhange mit diesen menschlichen Gliedern.

[ 17 ] Now we must be clear that in the human astral body and in the human etheric body, the “I” is by no means the sole ruler. Through its evolution, the human being gradually gains more and more control over its astral and etheric bodies from the perspective of the “I,” as it transforms its astral body into the spiritual self or Manas, and transforms the etheric body so that the “I” gains control over the life spirit or Buddhi. But as long as human beings do not have dominion over these parts of their being, other beings remain connected to these human members.

[ 18 ] Im menschlichen Astralleib sind, eingebettet wie die Maden im Käse — entschuldigen Sie diesen unappetitlichen Vergleich, aber es ist so —, andere Wesenheiten. Und zwar sind ihm eingegliedert, haben etwas zu tun mit diesem Astralleib jene astralischen Wesenheiten, von denen ich Ihnen gesagt habe, daß sie ihre eigentliche Heimat auf dem Mond oder Mars haben, je nachdem sie gutartige oder bösartige Wesenheiten sind. Die verankern sich im Astralleib, Und die Lymphe, jener weißliche Saft, der den Menschen durchläuft, der gehört zum Leibe derjenigen Wesenheiten, die in unserer astralischen Welt leben. So handgreiflich wie die Tiergruppen-Iche sind allerdings diese Wesenheiten nicht vorhanden, die wir auf dem astralischen Plan als astralische Wesenheiten finden, und die auf dem Mond oder auf dem Mars ihre eigentliche Heimat haben. Aber sie sind solcher astralischer Natur, daß wir in einer gewissen anderen Richtung sagen können: Wie wir in den Tieren, zum Beispiel in einer Gruppe von Löwen, eine Art Offenbarung haben der Wesenheit, die wir auf dem Astralplan als eine geschlossene Persönlichkeit antreffen, als das Löwen-Ich, so haben wir, wenn auch nicht so handgreiflich, in dem, was den menschlichen Leib als Lymphe durchzieht, ebenso die Offenbarung, die ausgestreckten Glieder dieser astralischen Wesenheiten.

[ 18 ] Embedded in the human astral body—like maggots in cheese—excuse this unappetizing comparison, but that is how it is—are other entities. Specifically, incorporated into it and connected to this astral body are those astral beings of whom I have told you that their true home is on the Moon or Mars, depending on whether they are benevolent or malevolent beings. They anchor themselves in the astral body, and the lymph—that whitish fluid that flows through the human being—belongs to the bodies of those beings who live in our astral world. However, these beings—whom we find on the astral plane as astral entities and who have their true home on the Moon or Mars—are not as tangible as the “I”s of the animal groups. But they are of such an astral nature that we can say, in a certain other sense: Just as we have, in animals—for example, in a group of lions—a kind of manifestation of the being we encounter on the astral plane as a unified personality, as the lion “I,” so too do we have, albeit not as tangibly, in what flows through the human body as lymph, a manifestation of the outstretched limbs of these astral beings.

[ 19 ] Also, so können Sie fragen, haben diese astralischen Wesenheiten ebenso eine Art physisches Dasein wie die Gruppenseelen der Tiere, wie das Gruppen-Ich der Gattung Löwe in den einzelnen Löwenindividuen hier auf dem physischen Plan seine Offenbarung hat? Wenn Sie so fragen, müßte man Ihnen antworten: Ja, das haben sie. - Wie wir bei den Tieren sahen, daß das astrale Gruppen-Ich seine einzelnen Glieder ausstreckt in die einzelnen Löwenindividuen, so strecken diese astralischen Wesenheiten ihre physische Wesenheit auch hier hinein. Nur könnten sie sie nicht so von außen in den physischen Plan hereinerstrecken, sondern sie brauchen auf dem physischen Plan Wesenheiten, deren Parasiten sie sind, in die sie sich einklammern und einbohren. Sie sind hier die Parasiten der Menschen. Gäbe es keine menschlichen Wesen hier auf der Erde, so würden sie sehr bald von der Erde ihren Abschied nehmen, weil sie keine Wohnstätten fänden; es würde ihnen hier nicht gefallen. Aber es gibt Wesenheiten, Menschen und höhere Tiere, die Lymphe haben: da, in dieser Lymphe haben diese Wesenheiten ihre physischen Offenbarungen. So pulsiert in unserem Leibe nicht bloß ein materieller Stoff, sondern in jedem solchen Kreislauf bewegen sich, und zwar in ganzen Scharen, solche Wesenheiten, die durch den Menschen rotieren, sich durch ihn hindurchbewegen und in der Lymphe ihren Körper haben, während der eigentliche Mensch, der Ich-Mensch, zunächst im Blute bloß seinen Körper hat. Und ob einen Menschen mehr Mondwesen dieser Art durchkreisen oder mehr Marswesen dieser Art, das gibt seiner Lymphe den besonderen Charakter. Durchkreisen den Leib in einem Menschen mehr Mondwesen, so neigt er mehr zur Bosheit, zum Zorn, zum Ingrimm; durchkreisen ihn mehr Marswesen, so ist er ein Mensch, der mehr zur Sanftmut, zum Wohlwollen, zur Milde neigt. So sehen Sie, wie der Mensch nicht bloß von Säften, sondern auch von Geistern durchzogen ist, und wie man den Menschen nur versteht, wenn man weiß, daß er nicht bloß von Säften, sondern auch von Geistern durchzogen ist.

[ 19 ] So, you might ask: Do these astral entities also have a kind of physical existence, just as the group souls of animals—such as the group ego of the lion species—manifest themselves in the individual lions here on the physical plane? If you ask that, the answer would be: Yes, they do. — Just as we saw with animals that the astral group-I extends its individual members into the individual lions, so these astral entities also extend their physical nature into the physical plane here. However, they cannot simply extend them from the outside into the physical plane; rather, they need beings on the physical plane of whom they are parasites, into whom they cling and burrow. Here, they are the parasites of human beings. If there were no human beings here on Earth, they would very soon take their leave of the Earth, because they would find no dwelling places; they would not find it to their liking here. But there are beings—humans and higher animals—who have lymph: it is there, in this lymph, that these beings manifest physically. Thus, it is not merely a material substance that pulses through our body, but within every such circulation there move—in whole swarms, in fact—such beings that rotate through the human being, move through him, and have their bodies in the lymph, while the actual human being, the “I”-human, initially has his body only in the blood. And whether more lunar beings of this kind or more Martian beings of this kind circulate through a person gives his lymph its particular character. If more lunar beings circulate through a person’s body, he is more inclined toward malice, anger, and fury; if more Martian beings circulate through him, he is a person who is more inclined toward gentleness, benevolence, and mildness. Thus you see how the human being is permeated not only by humors but also by spirits, and how one can only understand the human being if one knows that he is permeated not only by humors but also by spirits.

[ 20 ] Wenn Sie nun hellseherisch das erforschen, was man Chylus nennt, was also der äußere Ausdruck zunächst des menschlichen Ätherleibes ist, so haben Sie auch da wiederum ähnliche Wesenheiten verankert und eingegliedert. Das, was da eingegliedert ist, sind zunächst jene Wesenheiten, die wir vorhin charakterisiert haben auf der einen Seite als die guten, auf der anderen Seite als die schlimmen Venuswesenheiten, jene Wesenheiten, die ihre Heimat auf der Venus haben und die sich in unserer devachanischen Welt finden. Dort sind sie für das hellseherische Vermögen Persönlichkeiten, und ihre Äußerung, ihre Offenbarung hier im physischen Leben haben sie in dem menschlichen Speisesaft, in dem Chylus, so sonderbar das auch aussieht. In diesem den menschlichen Leib durchziehenden Speisesaft leben diese Wesenheiten, die ihre eigentliche Heimat auf dem Devachanplan haben und die, insofern sie einen physischen Leib annehmen, auf der Venus ihr physisches Leben haben. Und da die Venus in ihren Kräften in einer gewissen Weise zusammenhängt mit unserer ganzen Erdvegetation und mit allem, was sonst auf unserer Erde lebt, so werden Sie einsehen, welcher Zusammenhang besteht zwischen dem, wovon sich der Mensch ernährt, und dem, was aus dem Menschen durch diese Nahrung wird. Das ist eben ganz und gar nicht gleichgültig. In allen Pflanzen, und natürlich auch in den Tieren, leben die Einflüsse der Venuswesenheiten, auf der einen Seite die der guten, sanften, milden, auf der anderen Seite die jener wilden Venuswesenheiten, die Ihnen geschildert worden sind als raubgierige und miteinander im Kampf befindliche Wesenheiten. Je nachdem die einen oder die anderen Wesenheiten auf unsere Tiere oder Pflanzen wirken, sind das Fleisch oder die Pflanzen so, daß, wenn sie sich in Speisesäfte verwandeln, sie dem Menschen Tugenden oder Laster in seinen Leib hineinbauen.

[ 20 ] If you now use clairvoyance to investigate what is called chyle—which is, in essence, the outward expression of the human etheric body—you will find that similar entities have been anchored and integrated there as well. What is incorporated there are, first and foremost, those beings we characterized earlier—on the one hand as the good Venusian beings, and on the other as the evil Venusian beings—those beings who have their home on Venus and who are found in our devachanic world. There, they appear as personalities to clairvoyant perception, and their manifestation, their revelation here in physical life, is found in the human digestive fluid—the chyle—however strange that may seem. These beings, whose true home is on the Devachan plane and who, insofar as they assume a physical body, live their physical lives on Venus, dwell within this digestive fluid that permeates the human body. And since Venus, in its forces, is connected in a certain way to all of our Earth’s vegetation and to everything else that lives on our Earth, you will understand the connection that exists between what nourishes human beings and what becomes of them through this nourishment. This is by no means insignificant. In all plants—and, of course, in animals as well—the influences of the Venusian beings are at work: on the one hand, those of the good, gentle, and mild beings; on the other hand, those of the wild Venusian beings who have been described to you as predatory and warring entities. Depending on whether one set or the other of these beings influences our animals or plants, the meat or the plants are such that, when they are transformed into digestive juices, they instill virtues or vices into the human body.

[ 21 ] Daran sehen Sie von einem noch höheren Standpunkt aus, als es Ihnen in früheren Vorträgen schon dargestellt werden konnte, die Wichtigkeit, vom geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkt aus die menschliche Nahrung zu kennen, zu wissen, unter welchen Einflüssen diese und unter welchen Einflüssen jene Pflanze steht, und welches Tier diesem oder jenem Einfluß unterliegt, Sie können daraus die Lehre entnehmen, daß derjenige zum Beispiel, der da weiß, daß in einem Lande diese oder jene Pflanzen und Tiere gedeihen, die unter diesem oder jenem himmlischen Einfluß stehen, begreift, wie ein ganz bestimmter Volkscharakter sich aufbauen muß, weil.in allem, was der Mensch an Nahrung zu sich nimmt, die aus seiner Umgebung gewonnen wird, er nicht nur das ißt, was die Chemie an Stoffen klarlegt, sondern er ißt bestimmte Geister mit, und diese sind es, die durch seinen Mund in den Magen gehen und in seinem Wesen sich ausbreiten. Da eröffnet sich uns die Perspektive, wie man aus der tieferen geographischen Beschaffenheit eines Landes den Charakter eines Volkes erkennen kann.

[ 21 ] From this, you can see—from an even higher perspective than was possible in previous lectures—the importance of understanding human nutrition from the point of view of spiritual science: knowing the influences acting on this or that plant, and which animals are subject to which influences, From this you can draw the lesson that, for example, anyone who knows that in a given country this or that plant or animal thrives under this or that celestial influence will understand how a very specific national character must develop, because in everything a person consumes—food obtained from their surroundings—they do not merely eat the substances identified by chemistry, but they also ingest certain spirits, and it is these that pass through their mouth into their stomach and permeate their being. This opens up the perspective for us of how one can recognize the character of a people from the deeper geographical nature of a country.

[ 22 ] Vergessen Sie nicht eine Bemerkung, die Sie in der Wiedergabe des Vortrags über das Vaterunser finden können, in dem eine solche Tatsache von einem ganz anderen Gesichtspunkt aus dargestellt worden ist, wo Ihnen gesagt worden ist, daß der Mensch hinsichtlich seines Ätherleibes in einer gewissen Beziehung steht zum ganzen Volkstum - wie er durch den astralischen Leib mit seiner näheren Umgebung verknüpft ist.

[ 22 ] Do not forget a remark you can find in the transcript of the lecture on the Lord’s Prayer, in which this fact is presented from an entirely different perspective—where you were told that, with regard to his etheric body, the individual stands in a certain relationship to the entire national character—just as he is connected to his immediate surroundings through his astral body.

[ 23 ] Hier sehen Sie wiederum von einem noch tieferen Gesichtspunkt aus beleuchtet, wie der Volkscharakter gebildet wird aus den geistigen Wesenheiten heraus, die mit den Nahrungsmitteln in den Menschen aufgenommen werden. Es ist das eines der Mittel, durch welche die große geistige Führung der Erde die verschiedenen Volkscharaktere verteilte über die Erde, indem sie die Nahrungsmittel, die das eine oder das andere bewirken, so verteilte, daß in der Nahrung, die gewonnen wird, der eine oder der andere Volkscharakter zum Vorschein kommt. Das führt nicht etwa auf einem Umweg zum Materialismus, sondern die Geisteswissenschaft zeigt, wie alles Materielle eine Offenbarung des Geistes ist, und wie auf eine dem Menschen unbekannte Art die geistigen Einflüsse sich selbst im Menschen verbreiten.

[ 23 ] Here you can see, from an even deeper perspective, how the national character is formed from the spiritual entities that are absorbed into human beings through food. This is one of the means by which the great spiritual guidance of the Earth distributed the various national characters across the globe, by distributing the foods—which bring about one effect or another—in such a way that, in the food that is produced, one national character or another comes to the fore. This does not, by any means, lead indirectly to materialism; rather, spiritual science shows how everything material is a manifestation of the spirit, and how, in a way unknown to human beings, spiritual influences spread within the human being.

[ 24 ] Schwieriger zu verstehen ist die Art, wie die Saturngeister auf den Menschen wirken. Das sind Geister, die rasch, wenn sie etwas anschauen, schon eine Erfindung haben, auf der anderen Seite entwickeln sie furchtbar wüste Leidenschaften sinnlicher Art, gegen die alles, was der Mensch in dieser Beziehung entwickeln kann, ein Kinderspiel ist. Diese Saturngeister schleichen sich auf eine noch geheimnisvollere Art in den menschlichen Leib ein, nämlich durch die Sinnesempfindung. Wenn der Mensch sein Auge richtet auf eine schöne, auf eine reine und edle Sache, so wird eine Vorstellung in ihm erregt; wenn er sein Auge richtet auf eine schmutzige, unedle Sache, so wird eine andere Vorstellung in ihm erregt. Indem nun durch die äußeren Eindrücke eine Vorstellung in der Seele hervorgerufen wird, schleichen sich zu gleicher Zeit die Saturngeister, die guten und die bösen, in den Menschen ein. Und durch alles, was der Mensch durch die bloße Sympathie oder Antipathie für seine Umgebung als das, was er sieht und hört und riecht, um sich herum entfaltet, setzt er sich dem Einschleichen dieser oder jener Saturngeister aus. Durch Augen und Ohren und durch die ganze Haut ziehen sie ein, indem der Mensch empfindet. Es ist zum Beispiel für die okkulte Beobachtung ganz ungeheuerlich, was für wüste Geister in manchen Parfüms, die in der menschlichen Gesellschaft sehr geschätzt werden, sich in die Nasen der Menschen einschleichen, die in solcher Umgebung sind, ganz abgesehen davon, was sich in die Nasen derjenigen einschleicht, die selbst solche Parfüms an sich tragen.

[ 24 ] More difficult to understand is the way in which the spirits of Saturn affect human beings. These are spirits who, when they look at something, quickly come up with an idea; on the other hand, they develop terribly wild, sensual passions, compared to which everything a human being can develop in this regard is child’s play. These Saturn spirits insinuate themselves into the human body in an even more mysterious way, namely through sensory perception. When a person directs their gaze toward something beautiful, pure, and noble, an image is stirred within them; when they direct their gaze toward something filthy and ignoble, a different image is stirred within them. As external impressions evoke an image in the soul, the Saturn spirits—both good and evil—creep into the person at the same time. And through everything a person unfolds around themselves—whether through mere sympathy or antipathy toward their surroundings, or through what they see, hear, and smell—they expose themselves to the infiltration of these or those Saturn spirits. They enter through the eyes, the ears, and the entire skin as the person perceives. For example, from an occult perspective, it is truly astonishing what kind of wild spirits in certain perfumes—which are highly prized in human society—creep into the noses of people who are in such an environment, quite apart from what creeps into the noses of those who wear such perfumes themselves.

[ 25 ] Da sehen Sie, wie fein und intim man selbst die alltäglichsten Dinge vom geistigen Standpunkt aus beobachten muß, wenn man sich über das Leben klar werden will. Es könnte Ihnen viel erzählt werden über Leute, die mehr oder weniger bewußt oder unbewußt verstanden, solche Geister zu kommandieren, die namentlich durch die Gerüche auf den Menschen wirken und mit den Gerüchen sich in den Menschen einschleichen. Wenn Sie manches aus der Geschichte dieser oder jener Zeit tiefer und intimer kennen würden, namentlich aus der Geschichte Frankreichs zur Zeit Ludwigs XIII., XIV., XV., mit all den Künsten, die da entfaltet wurden, wo tatsächlich Aromas eine wichtige Rolle gespielt haben beim Intrigenspiel, dann würden Sie eine Ahnung haben, was Menschen zu tun vermögen, welche, bewußt oder unbewußt, die Geister zu kommandieren verstehen, die sich in den Parfüms und ‚Aromas in das menschliche Sinnesempfinden einschleichen. Ich könnte Sie verweisen auf ein ganz anziehendes Buch, das vor kurzem geschrieben worden ist von dem Minister eines kleinen Hofes. Er schrieb das selbstverständlich ganz ohne Kenntnis dieser Tatsachen, aber über die Wirkungen war er sich klar. Ein sehr interessantes Buch über einen kleinen Hof ist es, an dem sich in den letzten Jahren eine wichtige Katastrophe zugetragen hat. In dem Buch schildert der betreffende Minister und Würdenträger aus seinen Memoiren heraus die Wirkungen einer Person, die in einer gewissen Weise die Aromas mit ihren Geistern zu kommandieren verstand. Und er schildert das mit einer gewissen Befriedigung, weil er gewappnet dagegen war und nicht hereingefallen ist. Sie sehen, die Dinge sind nicht ohne Bedeutung und ohne Wirkung für die Praxis des Lebens. Wenn man das Leben nicht wie ein blinder Materialist, sondern wie ein sehender Mensch auffaßt, dann kann man überall die geistigen Einflüsse spüren, und wer die Einflüsse kennt, der versteht erst das Leben.

[ 25 ] There you see how carefully and intimately one must observe even the most mundane things from a spiritual perspective if one wishes to gain clarity about life. Much could be told you about people who, more or less consciously or unconsciously, understood how to command such spirits that influence people specifically through scents and insinuate themselves into people through those scents. If you had a deeper and more intimate knowledge of certain aspects of the history of this or that era—particularly the history of France during the reigns of Louis XIII, XIV, and XV, with all the arts that flourished there—where aromas actually played an important role in the web of intrigue—then you would have some idea of what people are capable of doing when, consciously or unconsciously, they know how to command the spirits that, through perfumes and ‘aromas’ and sneak into human sensory perception. I could refer you to a quite fascinating book that was recently written by the minister of a small court. He wrote it, of course, without any knowledge of these facts, but he was well aware of the effects. It is a very interesting book about a small court where a major catastrophe has taken place in recent years. In the book, the minister and dignitary in question describes, drawing from his memoirs, the effects of a person who, in a certain way, knew how to command the aromas with their spirits. And he describes this with a certain satisfaction, because he was prepared for it and did not fall for it. You see, these things are not without significance or impact on the practical realities of life. If one approaches life not as a blind materialist but as a person of insight, then one can sense spiritual influences everywhere, and only those who recognize these influences truly understand life.

[ 26 ] So sehen Sie, wie wir uns den Menschen als ein ganz kompliziertes Wesen vorzustellen haben, als einen Genossen von mancherlei Welten und mancherlei Wesen. Wer auf dem Pfade der okkulten Entwickelung immer mehr und mehr vorschreitet zu höheren Erkenntnissen, der lernt diese Wesenheiten in ihrer Eigenart kennen, und dadurch erst wird er frei von ihnen, erlangt einen freien Überblick über sie. Die Wahrheit über die höheren Welten in sich aufnehmen, heißt, wirklich frei, wirklich reif zu werden, weil wir uns dadurch auskennen lernen in bezug auf die Wirkungen und Impulse, die unser Leben durchpulsen und durchfluten. Sich-auskennen-Lernen heißt zu gleicher Zeit, frei und unabhängig werden.

[ 26 ] So you see how we must conceive of human beings as highly complex beings, as companions of many different worlds and many different beings. Those who advance further and further along the path of occult development toward higher knowledge come to know these entities in their unique nature, and only then do they become free from them, gaining a clear overview of them. To take in the truth about the higher worlds means to become truly free and truly mature, because through this we learn to understand the effects and impulses that pulse through and permeate our lives. Learning to understand means, at the same time, becoming free and independent.

[ 27 ] Und wie man hinweisen kann auf gewisse Säfte, die den Menschen durchpulsen, so kann man auch hindeuten auf einzelne Organe des Menschen, in denen ebenfalls Wesen der höheren Welten ihren Ausdruck, ihre Offenbarung finden. So finden zum Beispiel Wesenheiten, die Ihnen zuletzt geschildert worden sind als die saturnischen Wesenheiten, ihren Ausdruck in einer gewissen Beziehung in der menschlichen Leber. Sie müssen sich natürlich klar sein, daß Geisteswissenschaft, wenn man sie wirklich kennenlernen will, ein sehr, sehr kompliziertes Gebiet ist.

[ 27 ] Just as one can point to certain fluids that course through the human body, so too can one point to individual human organs in which beings from the higher worlds likewise find their expression and manifestation. For example, the beings that were most recently described to you as the Saturnian beings find their expression, in a certain sense, in the human liver. You must, of course, realize that spiritual science, if one truly wishes to understand it, is a very, very complex field.

[ 28 ] Es ist Ihnen bei der menschlichen Evolution in der Saturnentwickelung klargelegt worden, daß durch die Kräfte des Saturn die Sinne in ihrer ersten Anlage zustande gekommen sind. So wirkt auch heute der Saturn immer noch auf den Menschen ein, und unter den menschlichen Organen, den leiblich-inneren Organen ist es die Leber, auf welche die Saturnkräfte einen starken und intensiven Einfluß haben. Daher muß der Mensch, weil er ja auf dem Wege ist, sich immer mehr und mehr über alles Saturnische hinauszuentwickeln, hinauswachsen über die Kräfte, die in seiner Leber verankert sind. In der Leber sind in der Tat diejenigen Kräfte des Menschen verankert, über die der Mensch immer mehr und mehr hinauswachsen muß, die aber notwendig waren, damit der Mensch zu seiner gegenwärtigen Form und Gestalt gekommen ist. Und die Leber ist dasjenige Organ, das die Kräfte enthält, die der Mensch am meisten überwinden muß. Sie können das an einer äußeren Offenbarung, an einem äußeren Ausdruck in einer gewissen Weise nachprüfen. Sie können sich zum Beispiel überzeugen, daß in der Zeit, in welcher der Mensch vor allem seinen Körper aufbaut, also in der Zeit vor seiner Geburt und gleich nach der Geburt, die Leber im Verhältnis zum übrigen Körper die größte Ausdehnung hat. Dann wird sie im Verhältnis zum übrigen Körper immer kleiner und kleiner. Wenn Sie das Größenverhältnis der Leber zum übrigen menschlichen Leib angeben wollten unmittelbar bei der Geburt, so könnten Sie sagen, es sei wie eins zu achtzehn, während die Leber später so weit zurückgeht, daß sie'sich zum übrigen Leib verhält wie eins zu sechsunddreißig. Sie geht verhältnismäßig auf die Hälfte zurück, und der Mensch überwindet schon durch seine rein natürliche Entwickelung die Kräfte, die in der Leber verankert sind.

[ 28 ] It has been made clear to you in the context of human evolution during the Saturnic stage that the senses came into being in their earliest form through the forces of Saturn. Even today, Saturn continues to influence human beings, and among the human organs—the internal physical organs—it is the liver upon which the forces of Saturn exert a strong and intense influence. Therefore, because human beings are on the path of developing ever further beyond all that is Saturnian, they must grow beyond the forces anchored in their liver. Indeed, anchored in the liver are those human forces that a person must increasingly outgrow, yet which were necessary for the human being to attain its present form and shape. And the liver is the organ that contains the forces a person must overcome the most. You can verify this to a certain extent through an external manifestation, an external expression. For example, you can see for yourselves that during the period when a human being is primarily building up his or her body—that is, before birth and immediately after birth—the liver is the largest organ in relation to the rest of the body. Then, in relation to the rest of the body, it becomes smaller and smaller. If you were to specify the ratio of the liver’s size to the rest of the human body immediately at birth, you could say it is one to eighteen, whereas later the liver shrinks to such an extent that it stands in a ratio of one to thirty-six to the rest of the body. It shrinks to about half its original size, and through his purely natural development, a person overcomes the forces anchored in the liver.

[ 29 ] Indem der Mensch auf der Erde die Anwartschaft erhält, sich zu immer höherer Geistigkeit zu entwickeln, hat er damit als äußeren physischen Ausdruck die Fähigkeit erlangt, die Leberkräfte zu überwinden. In gewisser Weise ist das entgegengesetzte Organ zu der Leber die Lunge, jenes Organ, das nicht alles Egoistische in den Menschen hineinstopft - denn das tut die Leber -, sondern das den Menschen frei nach außen öffnet, wo er durch die Luft, die er aufnimmt und wieder abgibt, in einer fortwährenden Kommunikation mit der Außenwelt steht. In.der Lunge findet eine Verbrennung statt. Das rotblaue, kohlenstoffreiche Blut kommt in die Lunge und wird durch die Verbindung mit dem Sauerstoff zu rotem, lebensfähigem Blut umgewandelt. Wie sich bei einer brennenden Flamme die Stoffe mit dem Sauerstoff verbinden, so findet auch in der Lunge ein Verbrennungsprozeß statt. Atmen ist in einer gewissen Weise ein Verbrennungsvorgang, und mit diesem Atmungs- und Brennvorgang ist dem Menschen die Anwartschaft gegeben zu immer höherer und höherer Entwickelung. Aufgebaut haben den Menschen jene Kräfte, die ihren letzten Abschluß erlangen in der Leber. Diesen ihn an die Erde fesselnden Kräften werden ihn diejenigen Kräfte entreißen, die er wie ein Feuer aus der Luft empfängt. Das Feuer, das der Mensch aus der Luft empfängt, das sich in seiner Atmung ausdrückt, ist dasjenige, was ihn zu immer höheren und höheren Sphären hinaufführt.

[ 29 ] By receiving on Earth the potential to develop toward ever-higher spirituality, human beings have thereby acquired, as an outward physical expression, the ability to overcome the forces of the liver. In a certain sense, the organ opposite the liver is the lung—the organ that does not stuff everything egoistic into the human being (for that is what the liver does), but rather opens the human being freely to the outside world, where, through the air that is inhaled and exhaled, the human being stands in constant communication with the external world. A combustion process takes place in the lungs. The red-blue, carbon-rich blood enters the lungs and, through its combination with oxygen, is transformed into red, life-sustaining blood. Just as substances combine with oxygen in a burning flame, so too does a combustion process take place in the lungs. Breathing is, in a certain sense, a combustion process, and through this process of breathing and combustion, human beings are granted the potential for ever higher and higher development. The forces that have built up the human being find their ultimate fulfillment in the liver. Those forces that bind him to the earth will be torn away from him by the forces he receives from the air like a fire. The fire that human beings receive from the air—which is expressed in their breathing—is what lifts them up to ever higher and higher spheres.

[ 30 ] Immer ist es die Mythe, die Sage, die tiefer, weisheitsvoller ist als unsere scheinbar so fortgeschrittene Wissenschaft. Der Zug aus dem menschlichen Leben, der jetzt eben erwähnt worden ist, drückt sich in großartiger Weise aus im Prometheus-Mythos. Indem gesagt wird, daß Prometheus den Menschen das Feuer vom Himmel gebracht hat, wird damit ausgedrückt, daß Prometheus an jenem Prozeß beteiligt ist, der in der Atmung sich ausdrückt und der den Menschen immer höher führt. Aber zu gleicher Zeit wird in wunderbarer Weise ausgeführt: Weil Prometheus sich erhebt über die Kräfte, welche die Menschen an das Irdische fesseln, und sich dadurch in einen Gegensatz setzt zu der irdischen Kraft, und weil er derjenige ist, der den Menschen zuerst die Möglichkeit gegeben hat, diese Kraft des Feuers zu haben, darum muß er dafür leiden. Das Leiden wird wunderbar dargestellt als die Tatsache, die dieser Mythe zugrunde liegt: ein Geier frißt dem gefesselten Prometheus an der Leber! Wie könnte man schöner und weisheitsvoller darstellen, daß die Kräfte, die mit dem Atmungsprozeß in uns einströmen, an der Leber nagen, und daß derjenige, der das vorausleistet, was von der Menschheit in einer fernen Zukunft geleistet wird, wie ein Gekreuzigter dasteht, wie das, was sich herniedersenkt, was aus der Luft kommt, an der Leber frißt!

[ 30 ] It is always the myth, the legend, that is deeper and wiser than our seemingly so advanced science. The aspect of human life just mentioned finds magnificent expression in the myth of Prometheus. The statement that Prometheus brought fire from heaven to humankind expresses that Prometheus is involved in the process manifested in breathing, a process that leads humankind ever higher. But at the same time, it is wonderfully conveyed that: Because Prometheus rises above the forces that bind humans to the earthly realm, thereby setting himself in opposition to earthly power, and because he is the one who first gave humans the possibility of possessing this power of fire, he must suffer for it. This suffering is wonderfully depicted as the central fact underlying this myth: a vulture gnaws at the liver of the bound Prometheus! How could one depict more beautifully and wisely that the forces flowing into us through the process of breathing gnaw at the liver, and that the one who accomplishes in advance what humanity will accomplish in the distant future stands there like one crucified, as that which descends from the air gnaws at the liver!

[ 31 ] So haben in den Mythen, soweit sie von Eingeweihten stammen, Eingeweihte die großen Weisheiten des Daseins zum Ausdruck gebracht. Es gibt keine aus den Mysterien heraus geschöpfte Mythe, die nicht wirklich tiefe Weisheit zum Ausdruck bringt, die wir auch wiederum nachprüfen können. Da stehen wir dann, wenn wir, ausgerüstet mit den Tatsachen der Geheimwissenschaft, an die Mythen herantreten, in Ehrfurcht vor diesen Mythen, die, wie man mit Recht sagt, die höheren geistigen Wesenheiten dem Menschen geoffenbart haben, damit die Menschen zuerst im Bilde lernen, was sie in späteren Zeiten in klaren Vorstellungen erlangen sollen. Das ist es, was immer mehr herauskommen wird: daß die Mythen Weisheit enthalten, und daß, wenn man auf irgendeinem Gebiete des Lebens die tiefste Weisheit dargestellt finden will, man zur Mythe gehen muß. Das haben diejenigen erkannt, die Werke aus den Tiefen der Kunst heraus geschaffen haben. So liegt zum Beispiel dem ganzen Verhältnis Richard Wagners zum Mythos tiefe Wahrheit zugrunde, wenn sie bei ihm auch in künstlerischer Weise zum Ausdruck gekommen ist. Unsere Zeit wird wieder hinaufsteigen von einer bloßen physischen Alktäglichkeit zu einer vollgeistigen Strömung. Wenn Sie so hineinsehen in das, was in unserer Zeit pulsiert, dann werden Sie die Aufgabe der Geisteswissenschaft in einem immer tieferen Sinne erfassen.

[ 31 ] Thus, in the myths—insofar as they originate from initiates—initiates have expressed the great wisdom of existence. There is no myth drawn from the mysteries that does not express truly profound wisdom, which we, in turn, can verify. And so, when we approach the myths equipped with the facts of esoteric science, we stand in awe of these myths, which—as is rightly said—the higher spiritual beings have revealed to humanity so that people may first learn through imagery what they are to attain in later times through clear concepts. This is what will become increasingly evident: that myths contain wisdom, and that if one wishes to find the deepest wisdom represented in any area of life, one must turn to myth. This has been recognized by those who have created works from the depths of art. For example, Richard Wagner’s entire relationship to myth is grounded in deep truth, even if it was expressed in an artistic manner in his work. Our age will once again rise from mere physical everyday life to a wholly spiritual current. If you look deeply into what is pulsating in our time, you will grasp the task of spiritual science in an ever deeper sense.

[ 32 ] So sind wir ausgegangen von Betrachtungen höherer Welten und haben aus dem Zusammenhang erkannt, welches die eigentliche Mission der Geisteswissenschaft ist: dem Menschen die Möglichkeit zu geben, das Leben kennenzulernen, und ihn bei seinem Wirken und Schaffen immer mehr einzuführen in das, was in geheimnisvoller Weise mitwirkt, wenn er seine Hand rührt, wenn er schafft mit Geist, Seele und Leib. Genossen hat er um sich herum, und durch die Geist-Erkenntnis wird er sich immer mehr dieser Wesen bewußt werden und im Einklange mit ihnen leben und schaffen. So wird ihm die Geistesforschung die volle Wirklichkeit eröffnen und ihn befähigen, Erkenntnis und Weisheit ins Leben hineinzuführen.

[ 32 ] Thus, we have begun with reflections on higher worlds and, from the context, have recognized what the true mission of spiritual science is: to give human beings the opportunity to come to know life, and, in their work and creative endeavors, to introduce them more and more to that which mysteriously intervenes when they move their hands, when they create with spirit, soul, and body. He is surrounded by spiritual beings, and through spiritual knowledge he will become increasingly aware of these beings and live and create in harmony with them. In this way, spiritual research will reveal the full reality to him and enable him to bring knowledge and wisdom into his life.