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The Influence of
Spiritual Beings upon Man
GA 102

4 June 1908, Berlin

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Zwölfter Vortrag

Twelfth Lecture

[ 1 ] Diese Betrachtungen, die wir nun schon durch mehrere Zweigabende anstellen, sollen ja geeignet sein, dieses oder jenes zu ergänzen oder zu erweitern, was uns im Laufe des Winters beschäftigt hat. Daher mag es wohl selbstverständlich sein, daß in diesen Betrachtungen die eine oder die andere Bemerkung einfließt, die sich wie aphoristisch ausnimmt. Wir wollen ja durch diese Betrachtungen diesen oder jenen Gedanken, diese oder jene Vorstellungen, die in uns erregt worden sind, ergänzen und abrunden.

[ 1 ] These reflections, which we have now been engaging in over the course of several branch meetings, are intended to supplement or expand upon various topics that have occupied us throughout the winter. It may therefore go without saying that these reflections include the occasional remark that takes on an aphoristic quality. After all, our aim in these reflections is to supplement and round out this or that thought, this or that idea that has been stirred within us.

[ 2 ] In den letzten Betrachtungen hat uns vorzugsweise beschäftigt die Anwesenheit von allerlei geistigen Wesenheiten, die sich sozusagen zwischen den uns umgebenden sinnlich-physischen Naturreichen finden. Insbesondere haben wir in unserer letzten Betrachtung gesehen, wie da, wo sich die Wesen verschiedener Naturreiche berühren, wo die Pflanze an den Stein sich schmiegt wie an der Quelle, wo der gewöhnliche Stein an das Metall sich schmiegt wie unter der Erde in zahlreichen Fällen, wo eine solche Gemeinschaft ist wie zwischen der Biene und der Blume, wie da überall Kräfte entwickelt werden, welche verschiedene derjenigen Wesensarten in das irdische Dasein hineinziehen, die wir Elementarwesen genannt haben. Und im Zusammenhange mit diesen Elementarwesen hat uns die Tatsache beschäftigt, die wir die Abschnürung gewisser Wesenheiten von ihrem großen Zusammenhange nannten. Wir haben gesehen, daß solche Elementarwesenheiten, die man in der Geisteswissenschaft zum Beispiel mit dem Namen «Salamander» bezeichnet, zum Teil ihren Ursprung haben von abgeschnürten Teilen der tierischen Gruppenseelen, die sich sozusagen zu weit vorgewagt haben in unsere physische Welt, und die dann nicht mehr den Weg zurückgefunden haben, um sich nach der Auflösung der Leiber eines Tieres wieder mit der Gruppenseele dieses Tieres zu vereinigen. Denn wir wissen, daß im regelmäßigen Verlaufe des Lebens die Wesen unserer Erde, die Wesen des Tierreiches, des Pflanzenreiches und des mineralischen Reiches ihre - wenn wir sie so nennen dürfen — «Ich-Seele» haben, im Grunde genommen ebensolche Ich-Seelen haben wie der Mensch, die sich von der menschlichen nur dadurch unterscheiden, daß die Ich-Seelen der anderen Wesen in anderen Welten sind. Wir wissen, daß der Mensch diejenige Wesenheit in unserem Entwickelungszyklus ist, die das individuelle Ich hier auf dem physischen Plan hat, wenigstens während des Tagwachens. Wir wissen ferner, daß diejenigen Wesenheiten, die wir die Tiere nennen, in einer solchen Lage sind, daß, grob gesprochen, gleichgestaltete Tiere eine Gruppenseele oder ein Gruppen-Ich haben, und daß diese Gruppen-Iche in der sogenannten astralischen Welt sind, ferner, daß diejenigen Wesenheiten, die wir Pflanzen nennen, nur ein traumlos schlafendes Bewußtsein für die physische Welt hier haben, daß sie aber Gruppen-Iche haben, die in den unteren Partien der devachanischen Welt wohnen, und daß endlich die Steine, die Mineralien ihre Gruppenseelen in den oberen Partien der devachanischen Welt haben. Derjenige Mensch, der hellseherisch sich in diesen Welten bewegt, in der astralischen und in der devachanischen Welt, verkehrt dort gewissermaßen mit den Tierseelen, die dort Gruppenseelen sind, mit den Pflanzenseelen und den Mineralseelen so, wie er hier in der physischen Welt während des Tagwachens mit den Menschenseelen oder menschlichen Ichen verkehrt.

[ 2 ] In our recent reflections, we have focused primarily on the presence of all manner of spiritual beings that exist, so to speak, between the sensory-physical realms of nature that surround us. In particular, in our last reflection we saw how, where beings from different realms of nature come into contact—where the plant clings to the stone as it does to a spring, where the ordinary stone clings to the metal as it does underground in numerous cases, where there is a communion such as that between the bee and the flower— —it is there that forces are developed everywhere which draw into earthly existence various types of beings that we have called elemental beings. And in connection with these elemental beings, we have been concerned with the fact we called the severing of certain beings from their greater context. We have seen that such elemental beings—which in spiritual science are referred to, for example, by the name “salamander”—originate in part from severed portions of animal group souls that have, so to speak, ventured too far into our physical world, and which then could no longer find their way back to reunite with the group soul of that animal after the dissolution of its physical body. For we know that in the regular course of life, the beings of our Earth—the beings of the animal kingdom, the plant kingdom, and the mineral kingdom—possess their own—if we may call them that—“I-souls”; in essence, they possess I-souls just like human beings, differing from the human I-soul only in that the I-souls of these other beings reside in other worlds. We know that human beings are the beings in our evolutionary cycle who possess an individual “I” here on the physical plane, at least during waking hours. We also know that the beings we call animals are in such a position that, roughly speaking, animals of the same kind have a group soul or a group “I,” and that these group “I’s” are in the so-called astral world, furthermore, that the beings we call plants possess only a dreamless, sleeping consciousness in relation to the physical world here, but that they have group-I’s dwelling in the lower regions of the Devachanic world, and that, finally, stones—the minerals—have their group souls in the upper regions of the Devachanic world. A person who moves clairvoyantly through these worlds—the astral and the devachanic worlds—interacts there, so to speak, with the animal souls, which are group souls there, with the plant souls, and with the mineral souls, just as he interacts here in the physical world during waking hours with human souls or human “I’s.”

[ 3 ] Nun müssen wir uns einmal darüber klar werden, daß der Mensch noch in mancherlei Weise ein sehr kompliziertes und zusammengesetztes Wesen ist, ein Wesen, von dem wir ja schon genügend des Komplizierten in den verschiedenen Betrachtungen besprochen haben. Aber er wird uns immer komplizierter und komplizierter erscheinen, je weiter wir uns auf den Zusammenhang mit den großen kosmischen Tatsachen einlassen. Um uns begreiflich zu machen, daß dieser Mensch nicht das ganz einfache Wesen ist, für das ihn vielleicht eine naive Betrachtungsweise ansehen kann, brauchen wir uns ja nur einmal vorzuhalten, daß in der Nacht, vom Einschlafen bis zum Aufwachen, der Mensch des gegenwärtigen Entwickelungszyklus ein ganz anderes Wesen ist als bei Tag. Im Bette liegen sein physischer Leib und sein Ätherleib; herausgehoben aus diesem physischen und Ätherleib ist das Ich mit dem astralischen Leib, Betrachten wir beides, zunächst den physischen Leib und den Ätherleib. Sie liegen da, und sie haben, wenn wir von dem Über gangszustand des traumerfüllten Schlafes absehen, dasjenige, was wir ein inhaltsloses, wahrnehmungsloses und auch traumloses Schlafbewußtsein nennen. Aber auch dasjenige, was aus dem physischen und Ätherleib heraus ist, das Ich mit dem astralischen Leib, hat genau ebenso bei dem Menschen des heutigen Entwickelungszustandes das traumlose Schlafbewußtsein. Dasjenige Bewußtsein, welches hier in der physischen Welt die sich ausbreitende Pflanzendecke hat, das hat der schlafende Mensch sowohl in denjenigen Teilen, die hier in der physischen Welt bleiben, als auch in denjenigen Teilen, die während des Schlafes in der astralischen Welt sind. Nun aber müssen wir uns einmal mit diesen beiden getrennten Teilen des schlafenden Menschen ein wenig befassen.

[ 3 ] Now we must realize that human beings are, in many ways, very complex and multifaceted beings—beings whose complexity we have already discussed at length in our various reflections. But the more we delve into the connection with the great cosmic realities, the more and more complicated human beings will appear to us. To understand that human beings are not the entirely simple beings that a naive perspective might take them to be, we need only consider that at night—from the moment of falling asleep until waking—human beings in the present cycle of evolution are entirely different beings than they are during the day. Lying in bed are their physical body and their etheric body; separated from this physical and etheric body is the “I” with the astral body. Let us consider both—first the physical body and the etheric body. They lie there, and—if we disregard the transitional state of dream-filled sleep—they possess what we call a contentless, perceptionless, and dreamless state of sleep consciousness. But that which is separate from the physical and etheric bodies—the “I” with the astral body—also possesses this dreamless sleep consciousness in human beings at their present stage of development. The consciousness that here in the physical world is associated with the spreading vegetative cover is possessed by the sleeping human being both in those parts that remain here in the physical world and in those parts that are in the astral world during sleep. Now, however, we must consider these two separate parts of the sleeping human being a little more closely.

[ 4 ] Wir wissen ja aus anderen Betrachtungen, daß dieser Mensch der Gegenwart langsam und allmählich entstanden ist. Wir wissen, daß er in einer in urferner Vergangenheit gelegenen Verkörperung unserer Erde, die wir als Saturnzustand bezeichnen, die erste Anlage zum physischen Leib erhalten hat. Wir wissen, daß er dann auf der zweiten Verkörperung unserer Erde, dem Sonnenzustand, zu dem physischen Leib hinzuerhalten hat den Ätherleib oder Lebensleib, daß er auf der dritten Verkörperung der Erde, dem Mondzustand, den astralischen Leib hinzuerhalten hat, und daß er auf der Erde, der jetzigen Verkörperung des Planeten, dasjenige bekam, was wir das Ich nennen. So hat sich der Mensch ganz langsam und allmählich heranentwickelt. Dieser physische Leib, wie ihn der Mensch heute trägt, ist tatsächlich der älteste und derjenige Teil des Menschen, der die meisten Verwandlungen durchgemacht hat. Viermal hat er sich verwandelt. Die erste Anlage auf dem alten Saturn, die der Mensch erhalten hat und die sich seitdem dreifach vervollkommnet hat — einmal auf der Sonne, das zweite Mal auf dem Mond und endlich auf der Erde -, sie drückt sich aus in den Sinnesorganen, die der Mensch heute hat. Sie waren ganz andere Organe auf dem alten Saturn; aber damals waren sie in ihrer ersten Anlage da, und der andere menschliche Leib war noch nicht vorhanden. Als ein einziges Wesen mit lauter Sinnesorganen können wir den alten Saturn ansehen, ganz bedeckt mit lauter Sinnesorganen. Auf der Sonne kommt der Ätherleib hinzu. Der menschliche physische Leib bildet sich um, und es entstehen die Organe, die wir heute als Drüsenorgane bezeichnen. Damals sind sie noch sehr unvollkommen, aber in ihrer ersten Anlage sind sie vorhanden; die Sinnesorgane vervollkommnen sich. Dann kommen auf dem Mond diejenigen Organe dazu, die wir heute, nachdem sich durch das Einprägen des astralischen Leibes der physische Leib ein drittes Mal umgewandelt hat, als die Nervenorgane bezeichnen. Und endlich kommt auf unserer Erde hinzu das heutige Blutsystem; denn das ist der Ausdruck des Ich, so wie das Nervensystem der Ausdruck des astralischen Leibes, das Drüsensystem der Ausdruck des Ätherleibes, und das Sinnessystem der physische Ausdruck des physischen Leibes selber ist.

[ 4 ] We know from other considerations that the human being of the present day has come into being slowly and gradually. We know that in an incarnation of our Earth situated in the distant past—which we refer to as the Saturn state—he received the first beginnings of the physical body. We know that during the Earth’s second incarnation, the Sun stage, he acquired the etheric body—or life body—in addition to the physical body; that during the Earth’s third incarnation, the Moon stage, he acquired the astral body; and that on Earth, the planet’s present incarnation, he acquired what we call the “I.” Thus, the human being has developed very slowly and gradually. This physical body, as the human being bears it today, is in fact the oldest and the part of the human being that has undergone the most transformations. It has been transformed four times. The first rudimentary form on ancient Saturn, which humanity received and which has since been perfected three times—once on the Sun, a second time on the Moon, and finally on Earth—is expressed in the sense organs that humans possess today. They were entirely different organs on ancient Saturn; but at that time they were present in their earliest form, and the other human body did not yet exist. We can regard the ancient Saturn as a single being consisting entirely of sense organs, completely covered with them. On the Sun, the etheric body is added. The human physical body is transformed, and the organs we now call glands come into being. At that time, they were still very imperfect, but they were present in their earliest form; the sense organs were becoming more perfect. Then, on the Moon, those organs were added which we today—after the physical body has been transformed a third time through the imprinting of the astral body—call the nervous organs. And finally, the blood system as we know it today develops on our Earth; for this is the expression of the “I,” just as the nervous system is the expression of the astral body, the glandular system is the expression of the etheric body, and the sensory system is the physical expression of the physical body itself.

[ 5 ] Wir haben in unseren bisherigen Vorträgen gesehen, daß eigentlich in unserer Erdentwickelung das Blutsystem zuerst aufgetreten ist. Heute sehen wir den physischen Leib an und fragen uns: Warum fließt Blut in der heutigen Gestalt in den Blurwegen? Was drückt dieses Blut aus? - Wir sagen: Dieses Blut ist der Ausdruck des Ich. - Dabei wollen wir gleich ein mögliches Mißverständnis ins Auge fassen, daß nämlich der Mensch den heutigen physischen Menschenleib eigentlich mißversteht. Dieser heutige physische Menschenleib ist sozusagen nur eine Form, wie der physische Menschenleib sein kann. Auf dem Monde war er vorhanden, auf der Sonne, auf dem Saturn, aber immer anders. Auf dem Monde gab es zum Beispiel noch gar nicht dasjenige Naturreich, das wir heute das mineralische Reich der Erde nennen; auf der Sonne gab es noch kein Pflanzenreich in unserem Sinne, und auf dem Saturn noch kein Tierreich in unserem Sinne; sondern bloß den Menschen in seiner ersten physischen Anlage. Wenn wir das bedenken, müssen wir uns klarmachen, daß der heutige Menschenleib eigentlich nicht nur physischer Leib, sondern physisch-mineralischer Leib ist, daß er sich zu den Gesetzen der physischen Welt - weswegen er der «physische» Leib ist — die Gesetze und Substanzen des Mineralreiches angeeignet hat, die ihn heute durchziehen. Auf dem Monde hat sich dieser physische Menschenleib noch nicht die Gesetze des Mineralreiches angeeignet; hätte man ihn damals verbrannt, so hätte es keine mineralische Asche gegeben. Denn Mineralien in dem heutigen irdischen Sinne hat es damals noch nicht gegeben. Also bedenken wir: Physischsein und Mineralischsein sind zwei ganz verschiedene Dinge. Der menschliche physische Leib ist physisch, weil er von ganz denselben Gesetzen beherrscht wird wie die Steine; der menschliche physische Leib ist zu gleicher Zeit mineralisch, weil er die mineralischen Stoffe in sich imprägniert hat. Auf dem Saturn war der erste Keim des physischen Leibes vorhanden. Da gab es aber weder feste Körper noch Wasser noch Gase. Es gab auf dem Saturn überhaupt nur Wärme, nur diesen Zustand der Wärme. Der heutige Physiker kennt diesen Zustand der Wärme nicht, weil er glaubt, daß die Wärme nur an Gasen, an Wasser oder ar festen Körpern auftreten kann. Das ist aber ein Irrtum. Dieser physische Menschenleib, der sich heute das Mineralreich angeeignet hat, war auf dem Saturn ein Zusammenhang von physischen Gesetzen. Es sind physische Gesetze, die in Linien, in Formen wirken, was Sie in der Physik als Gesetze kennenlernen. Außerlich geoffenbart hat sich dieser physische Menschenleib auf dem Saturn nur als eine Wesenheit, die in Wärme lebte. So müssen wir wohl unterscheiden zwischen dem Mineralischen und dem, was das eigentlich physische Prinzip des Menschenleibes ist. Das sind die physischen Gesetze, die den physischen Leib beherrschen. Es gehört zum Beispiel zum physischen Prinzip, daß unser Ohr, unser Auge so geformt sind, daß sie in einer ganz bestimmten Weise den Ton, das Licht aufnehmen. Zum Mineralischen des Ohres, des Auges gehören jene Stoffe, die in dieses Gerüst von physischen Gesetzen einimprägniert sind.

[ 5 ] In our previous lectures, we have seen that, in the development of the Earth, the blood system was actually the first to emerge. Today, we look at the physical body and ask ourselves: Why does blood flow through the blood vessels in its present form? What does this blood express? — We say: This blood is the expression of the “I.” — In doing so, let us immediately address a possible misunderstanding, namely, that human beings actually misunderstand the modern physical human body. This modern physical human body is, so to speak, only one form that the physical human body can take. It existed on the Moon, on the Sun, on Saturn—but always in a different form. On the Moon, for example, the natural kingdom that we today call the mineral kingdom of the Earth did not yet exist; on the Sun, there was no plant kingdom as we understand it, and on Saturn, no animal kingdom as we understand it; rather, there was merely the human being in his earliest physical form. When we consider this, we must realize that the human body of today is actually not merely a physical body, but a physical-mineral body; that in addition to the laws of the physical world—which is why it is the “physical” body—it has assimilated the laws and substances of the mineral kingdom, which now permeate it. On the Moon, this physical human body had not yet assimilated the laws of the mineral kingdom; if it had been burned at that time, there would have been no mineral ashes. For minerals, in the modern earthly sense, did not yet exist at that time. So let us bear in mind: being physical and being mineral are two entirely different things. The human physical body is physical because it is governed by exactly the same laws as stones; at the same time, the human physical body is mineral because it has become imbued with mineral substances. On Saturn, the first germ of the physical body was present. But there were neither solid bodies nor water nor gases there. On Saturn, there was nothing but heat—only this state of heat. Today’s physicists are unfamiliar with this state of heat because they believe that heat can only occur in gases, water, or solid bodies. But this is a mistake. This human physical body, which has now assimilated the mineral kingdom, was on Saturn a system governed by physical laws. These are physical laws that operate in lines and forms—what you learn as laws in physics. Externally, this physical human body manifested itself on Saturn solely as a being that lived in warmth. Thus, we must clearly distinguish between the mineral aspect and what is actually the physical principle of the human body. These are the physical laws that govern the physical body. For example, it is part of the physical principle that our ear and our eye are shaped in such a way that they perceive sound and light in a very specific manner. The mineral aspect of the ear and the eye consists of those substances that are imbued with this framework of physical laws.

[ 6 ] Nachdem wir uns das klargemacht haben, und namentlich unser Augenmerk darauf richteten, wie die Sinnesorgane, Drüsen, Nerven und Blut die Ausdrücke des vierteiligen Menschen sind, wollen wir uns wieder zurückwenden zu der Betrachtung des schlafenden Menschen. Im Bette liegen beim schlafenden Menschen der physische Leib und der Ätherleib, draußen sind der astralische Leib und das Ich. Nun aber bedenken wir, daß der astralische Leib das Prinzip des Nervensystems ist und das Ich das Prinzip des Blutsystems. Es hat also der astralische Leib während der Nacht dasjenige im physischen Leibe verlassen, von dem er sozusagen die Ursache ist, nämlich das Nervensystem. Denn erst als auf dem Monde der astralische Leib sich in den Menschen eingliederte, konnte das Nervensystem entstehen. Es verläßt also der astralische Leib schnöde dasjenige, was zu ihm gehört, was er eigentlich im Menschen zu versorgen hat; und ebenso verläßt das Ich dasjenige, was es ins Leben gerufen hat. Das Prinzip des Blutsystems und des Nervensystems sind außerhalb des schlafenden physischen Leibes und des schlafenden Ätherleibes. Die sind jetzt durchaus allein. Nun kann aber niemals irgendein Materielles, irgendein Physisches in der Form bestehen, wie es durch ein geistiges Prinzip hervorgerufen ist, ohne dieses geistige Prinzip. Das ist ganz ausgeschlossen. Niemals kann ein Nervensystem leben, ohne daß astralische Wesen an demselben tätig sind, und nie ein Blutsystem, ohne daß Ich-Wesen an ihm tätig sind. So also verlassen Sie alle in der Nacht schnöde in Ihrem Ich und astralischen Leib Ihr Nervensystem und Ihr Blutsystem und überlassen sie anderen Wesenheiten, die astralischer Natur sind. Wesenheiten, die gleicher Natur sind mit Ihrem Ich, steigen jetzt sozusagen hinein in Ihren Organismus. Jede Nacht wird tatsächlich der menschliche Organismus besetzt von solchen Wesenheiten, die geeignet sind, ihn zu unterhalten. Physischer Leib und Ätherleib des Menschen, die im Bette liegen, werden dann gleichzeitig durchdrungen von diesen astralischen und IchWesen, die eigentlich in dem physischen Leib sind. Eindringlinge könnten wir sie nennen, aber das ist nicht immer richtig. Wir müßten sie vielfach Schutzgeister nennen; denn sie sind die Erhalter desjenigen, was der Mensch schnöde in der Nacht verläßt.

[ 6 ] Now that we have clarified this and focused our attention specifically on how the sense organs, glands, nerves, and blood are expressions of the fourfold human being, let us return to our consideration of the sleeping human being. In bed, the sleeping human being’s physical body and etheric body lie within, while the astral body and the “I” are outside. But let us now consider that the astral body is the principle of the nervous system and the “I” is the principle of the circulatory system. Thus, during the night, the astral body has left behind in the physical body that of which it is, so to speak, the cause—namely, the nervous system. For it was only when the astral body integrated itself into the human being on the Moon that the nervous system could come into being. The astral body thus callously abandons that which belongs to it, that which it is actually meant to care for within the human being; and in the same way, the “I” abandons that which it has brought into being. The principles of the circulatory system and the nervous system are outside the sleeping physical body and the sleeping etheric body. They are now entirely on their own. But no material or physical entity can ever exist in the form in which it was brought into being by a spiritual principle without that spiritual principle. That is completely out of the question. A nervous system can never function without astral beings acting upon it, nor can a circulatory system function without “I”-beings acting upon it. Thus, every night you all leave your nervous system and circulatory system behind in your “I” and astral body and entrust them to other beings of an astral nature. Beings of the same nature as your I now, so to speak, enter your organism. Every night, in fact, the human organism is occupied by such beings who are suited to sustain it. The physical body and etheric body of the person lying in bed are then simultaneously permeated by these astral and I-beings, who are actually within the physical body. We could call them intruders, but that is not always accurate. In many cases, we should call them guardian spirits; for they are the preservers of that which the human being so carelessly leaves behind at night.

[ 7 ] Nun ist es nicht so schlimm, daß der Mensch jede Nacht seine Leiber verläßt. Ich habe Ihnen bereits gesagt, daß der astralische Leib und das Ich in der Nacht fortwährend tätig sind. Sie schaffen dasjenige aus dem physischen Leibe fort, was die Abnutzung des Tages gegeben hat, was wir im weiten Umfange Ermüdung nennen. Der Mensch ist am Morgen erfrischt und erholt, weil während der Nacht sein astralischer Leib und sein Ich die Ermüdung fortgeschafft haben, die ihn während des Tages durch die Eindrücke des Tageslebens befallen hat. Das ist eine Tatsache für die hellseherische Beobachtung: diese während der ganzen Nacht wahrnehmbare Tätigkeit des astralischen Leibes, die Ermüdungsstoffe fortzuschaffen. Von außen herein arbeiten Ich und astralischer Leib am physischen Leib und Ätherleib. Nun ist aber der Mensch im heutigen Zyklus seiner Entwickelung noch nicht so weit, daß er eine solche Tätigkeit ganz selbständig ausführen könnte. Er kann sie nur unter der Leitung anderer, höherer Wesenheiten ausführen. So wird sozusagen der Mensch jede Nacht aufgenommen wie in den Schoß höherer Wesenheiten, die ihm die Fähigkeit verleihen, in der richtigen Weise an seinem physischen und Ätherleib zu arbeiten; und das sind zu gleicher Zeit diejenigen Wesenheiten — deshalb dürfen wir sie nicht Eindringlinge nennen -, die in der Nacht sein Blut- und Nervensystem in der richtigen Weise geistig versorgen.

[ 7 ] Now, it is not so bad that a person leaves their bodies every night. I have already told you that the astral body and the “I” are constantly active during the night. They remove from the physical body the wear and tear accumulated during the day—what we broadly refer to as fatigue. A person is refreshed and rested in the morning because, during the night, their astral body and their “I” have removed the fatigue that had accumulated during the day as a result of the impressions of daily life. This is a fact observable through clairvoyance: the activity of the astral body, perceptible throughout the night, in removing the substances that cause fatigue. From the outside in, the “I” and the astral body work on the physical body and the etheric body. However, in the present cycle of their development, human beings have not yet reached the stage where they can carry out such activity entirely on their own. They can perform it only under the guidance of other, higher beings. Thus, every night, so to speak, the human being is received as if into the bosom of higher beings, who bestow upon him the ability to work properly on his physical and etheric bodies; and these are at the same time the very beings—which is why we must not call them intruders—who, during the night, provide spiritual nourishment to his blood and nervous systems in the proper manner.

[ 8 ] Solange keine Abnormitäten eintreten, hat es seine Richtigkeit mit dem Zusammenwirken geistiger Wesenheiten beim Menschen während der Nacht. Aber solche Unregelmäßigkeiten können sehr wohl eintreten, und hier kommen wir auf ein Kapitel der Geisteswissenschaft, welches außerordentlich wichtig ist für das praktische menschliche Seelenleben, und von dem man möchte, daß es im weitesten Umkreis nicht nur theoretisch bekannt würde, sondern im weitesten Umfange die Grundlage gäbe für gewisse Betätigungen des menschlichen Seelenlebens. Der Mensch stellt sich gewöhnlich nicht vor, daß die Tatsachen des Seelenlebens eine weite, weite Wirkung haben. In gewissen Zusammenhängen habe ich Sie ja schon darauf aufmerksam gemacht, wie die Tatsachen des Seelenlebens erst ihre richtige Erklärung dadurch finden, daß man sie im Sinne der Geisteswissenschaft betrachtet. Wir kennen alle die tiefe Bedeutung des Ausspruches: Geisteswissenschaftlich betrachtet, ist die Lüge eine Art Mord. — Und ich habe Ihnen gesagt, daß in der Tat in der astralischen Welt eine Art von Explosion vorgeht, wenn der Mensch eine Lüge sagt - in gewisser Weise schon, wenn er sie nur denkt -, daß da in der geistigen Welt etwas vorgeht, wenn der Mensch lügt, was für die geistige Welt eine weitaus verheerendere Wirkung hat als irgendein Malheur in der physischen Welt. Aber solche Dinge, die man auch auf einer gewissen Stufe der geisteswissenschaftlichen Betrachtung erwähnt und auch so weit charakterisiert, als es da schon möglich ist, gewinnen immer mehr Deutlichkeit und Begründetheit, wenn man vorschreitet in der geisteswissenschaftlichen Erkenntnis.

[ 8 ] As long as no abnormalities occur, the interaction of spiritual beings with human beings during the night is perfectly normal. But such irregularities can very well occur, and here we come to a chapter of spiritual science that is extraordinarily important for practical human soul life—and one that one would hope would not only be known theoretically by the widest possible audience, but would also, to the greatest extent possible, serve as the foundation for certain activities of human soul life. People usually do not realize that the facts of soul life have a far-reaching, far-reaching effect. In certain contexts, I have already drawn your attention to how the facts of soul life find their proper explanation only when viewed in the light of spiritual science. We all know the profound meaning of the saying: From the perspective of spiritual science, a lie is a kind of murder. — And I have told you that, in fact, a kind of explosion takes place in the astral world when a person tells a lie—in a certain sense, even when they merely think it—that something occurs in the spiritual world when a person lies, which has a far more devastating effect on the spiritual world than any misfortune in the physical world. But such things, which are also mentioned at a certain level of spiritual scientific inquiry and characterized to the extent that is already possible there, become increasingly clear and well-founded as one progresses in spiritual scientific knowledge.

[ 9 ] Heute werden wir eine andere Wirkung des Lügens, des Verleumdens kennenlernen, wenn auch die Worte Lügen und Verleumden hier gar nicht in jener wüsten Weise gemeint sind, wie man gewöhnlich diese Worte im groben Sinne anwendet. Aber schon wenn der Mensch in jenem feineren Sinne, zum Beispiel aus Konvention, aus allerlei Gesellschafts- oder Parteirücksichten dieses oder jenes an der Wahrheit färbt, haben wir es im geisteswissenschaftlichen Sinne überall mit einem Lügen zu tun. Vielfach ist das ganze Leben des Menschen, wenn auch nicht von Lügen, so doch von lügenhaft gefärbten Manifestationen durchtränkt. Der materialistisch Aufgeklärte siehtjaallenfalls ein, daß es auf seinen physischen Leib einen Eindruck ausübt, wenn ihm jemand mit einer Axt auf den Schädel schlägt. Er sieht allenfalls auch ein, daß es für seinen physischen Leib eine Wirkung hat, wenn ihm der Kopf von der Eisenbahn abgefahren wird oder er ein Geschwür an irgendeinem Teilseines Leibes erhält oder auch, wenn Bazillen eindringen. Da wirdes der aufgeklärte Mensch begreiflich finden, daß Wirkungen auf den physischen Leib ausgeübt werden. Daß der Mensch als geistig angelegtes Wesen eine Einheit ist, daß dasjenige, was in den höheren Gliedern seiner Leiblichkeit, im astralischen Leib und im Ich vorgeht, durchaus so zu betrachten ist, daß es bis herunter in den physischen Teil seiner Leiblichkeit seine Wirkungen fortsetzt, das wird gewöhnlich gar nicht bedacht. Nicht bedacht wird zum Beispiel, daß das Aussprechen von Lügen und Unwahrhaftigkeiten, ja schon Unwahrhaftiges in den Lebensverhältnissen für den menschlichen physischen Leib richtige Wirkungen hat. Hellseherisch können wir folgendes erleben: Wenn der Mensch, sagen wir, eine Lüge begangen hat am Tage, so bleibt die Wirkung dieser Lüge innerhalb des physischen Leibes vorhanden und ist für das hellseherische Wahrnehmen zu sehen, während der Mensch schläft. Nehmen wir nun an, der Mensch sei überhaupt ein lügnerischer Mensch, er häufe die Lügen an. Dann hat er viele solcher Wirkungen in seinem physischen Leib. Das alles verhärtet sich in einer gewissen Weise in der Nacht, und dann geschieht etwas sehr Bedeutungsvolles. Diese Einschlüsse, diese Verhärtungen im physischen Leibe vertragen sich sehr schlecht mit jenen Wesenheiten, die in der Nacht vom physischen Leibe Besitz ergreifen müssen, die also, wie wir gesehen haben, von anderen Welten aus diejenigen Funktionen am physischen Leibe ausüben, die bei Tage astralischer Leib und Ich ausüben. Die Folge davon ist, daß im Verlaufe des Lebens durch einen solchen, man möchte sagen, von Lügen durchseuchten Leib Teile von jenen Wesenheiten abgeschnürt werden, die sich da während der Nacht in dem Menschen niederlassen. Da haben wir wiederum Abschnürungsprozesse. Diese führen dazu, daß, wenn der Mensch stirbt, sein physischer Leib nicht nur diejenigen Wege nimmt, die er im regelmäßigen Verlaufe des Werdens nehmen würde, sondern daß gewisse Wesenheiten übrig bleiben, die sozusagen durch die Wirkung des Lügens und Verleumdens im physischen Leibe erzeugt worden sind und aus der geistigen Welt abgeschnürt werden. Solche auf diesem Umwege abgeschnürte Wesenheiten schwirren nun auch in unserer Welt herum. Sie gehören zu derjenigen Klasse von Wesenheiten, die wir «Phantome» nennen. In ihnen haben wir eine gewisse Gruppe von Elementarwesenheiten, die mit unserem physischen Leib verwandt sind, unsichtbar zunächst für äußere physische Augen, die sich vermehren durch Lügen und Verleumdungen. Tatsächlich bevölkern Lügen und Verleumdungen unser Erdenrund mit solchen Phantomen. Auf diese Art lernen wir eine neue Klasse von Elementarwesen kennen.

[ 9 ] Today we will learn about another effect of lying and slander, although the words “lying” and “slander” are not meant here in the crude sense in which they are usually used. But even when a person, in that more subtle sense—for example, out of convention or for all sorts of social or partisan considerations—tints this or that aspect of the truth, we are dealing with a lie in the spiritual-scientific sense. In many cases, a person’s entire life is permeated—if not by lies, then by manifestations colored by falsehood. The materialistically enlightened person may, at most, acknowledge that it has an effect on his physical body when someone strikes him on the skull with an axe. At most, he also recognizes that it has an effect on his physical body when his head is run over by a train, or when he develops an ulcer on any part of his body, or even when germs invade it. In such cases, the enlightened person will find it understandable that effects are exerted upon the physical body. The fact that human beings, as spiritually constituted beings, are a unity—that what takes place in the higher aspects of their physical nature, in the astral body and in the “I,” must certainly be regarded as extending its effects all the way down to the physical part of their physical nature—is usually not considered at all. For example, it is not considered that uttering lies and untruths—indeed, even untruthful behavior in one’s life circumstances—has real effects on the human physical body. Through clairvoyance, we can observe the following: If a person, let us say, has told a lie during the day, the effect of that lie remains within the physical body and can be seen by clairvoyant perception while the person is asleep. Now let us suppose that a person is a habitual liar, accumulating lies. Then they have many such effects in their physical body. All of this hardens in a certain way during the night, and then something very significant happens. These inclusions, these hardened areas in the physical body, are very incompatible with those beings who must take possession of the physical body at night—beings who, as we have seen, perform from other worlds those functions in the physical body that the astral body and the “I” perform during the day. The consequence of this is that, in the course of life, through such a body—one might say, a body permeated by lies—parts of those beings that settle within the human being during the night are cut off. Here again we have processes of severance. These lead to the fact that, when a person dies, their physical body does not merely follow the paths it would take in the regular course of development, but that certain entities remain behind—entities that have been generated, so to speak, by the effects of lying and slander within the physical body and are severed from the spiritual world. Such entities, cut off in this roundabout way, now also flit about in our world. They belong to the class of entities we call “phantoms.” In them we find a certain group of elemental beings related to our physical body—initially invisible to the physical eye—that multiply through lies and slander. In fact, lies and slander populate our earthly realm with such phantoms. In this way, we come to know a new class of elemental beings.

[ 10 ] Nun aber üben nicht nur Lügen und Verleumdungen, die in der Seele vorhanden sind, sondern auch andere Dinge des Seelenlebens ihre Wirkung auf die menschliche Leiblichkeit aus. Lügen und Verleumdungen sind es gerade, die so auf den physischen Leib wirken, daß sie ihn zum Abschnürer von Phantomen machen. Andere Dinge wieder sind es, die in ähnlicher Weise auf den Ätherleib wirken. Seien Sie nicht erstaunt über solche Erscheinungen des Seelenlebens, man muß im geistigen Leben die Dinge mit aller Ruhe auffassen können. Solche Tatsachen, die ihre schlimme Wirkung auf den Ätherleib haben, sind zum Beispiel schlechte Gesetze oder schlechte soziale Einrichtungen in irgendeiner Gemeinschaft. Alles, was zum Beispiel zum Unfrieden führt, was überhaupt an schlechten Einrichtungen da von Mensch zu Mensch spielt, wirkt durch die Stimmung, die es durch das Zusammenleben der Menschen erzeugt, so, daß sich die Wirkung fortsetzt bis in den Ätherleib. Und was da im Ätherleibe sich ansammelt durch die Wirkung von solchen Seelentatsachen, liefert wiederum Abschnürungen von diesen geistig hereinwirkenden Wesenheiten, die sich nun ebenfalls in unserer Umgebung befinden. Man nennt sie «Spektren», im Deutschen würde man sagen «Gespenster». Diese Wesenheiten, die in der Ätherwelt, in der Lebenswelt vorhanden sind, sehen wir wiederum herauswachsen aus dem Leben der Menschen. So kann mancher unter uns herumgehen, und sein physischer Leib ist für den, der geistig diese Dinge zu erkennen vermag, gespickt, dürfen wir sagen, mit Phantomen, sein Ätherleib gespickt mit Spektren oder Gespenstern; und alles das stiebt sozusagen in der Regel auseinander und bevölkert die Welt nach dem Tode des Menschen oder einige Zeit hinterher.

[ 10 ] However, it is not only lies and slander present in the soul, but also other aspects of the soul’s life that exert an influence on the human physical body. It is precisely lies and slander that affect the physical body in such a way that they cause it to become a vessel for phantoms. Other factors, in turn, affect the etheric body in a similar way. Do not be astonished by such manifestations of soul life; in spiritual life, one must be able to view things with complete composure. Examples of such factors that have a harmful effect on the etheric body include bad laws or poor social institutions within any community. Everything that leads to discord, for example—any negative social structures that exist in human interactions—exerts an influence through the atmosphere it creates in human coexistence, so that the effect extends all the way into the etheric body. And what accumulates in the etheric body as a result of such soul-related factors, in turn, creates constrictions from these spiritually acting entities that are now also present in our surroundings. They are called “spectres”; in German, one would say “ghosts.” We see these entities, which exist in the etheric world and in the world of life, emerging from human life. Thus, some among us may walk about, and their physical body—to those who are spiritually capable of perceiving these things—is, so to speak, riddled with phantoms, their etheric body riddled with spectres or ghosts; and all of this, so to speak, generally scatters and populates the world after a person’s death or some time thereafter.

[ 11 ] So sehen wir, wie fein sich die geistigen Ereignisse unseres Lebens wie Lügen, Verleumdungen, schlechte soziale Einrichtungen fortsetzen, und wie sie ihre Schöpfungen geistig zwischen uns hier ablagern auf unserem Erdenrund. Nun können Sie aber auch verstehen, daß wenn im normalen menschlichen Tagesleben physischer Leib, Ätherleib, astralischer Leib und Ich zusammengehören, und sozusagen der physische Leib und der Ätherleib sogar andere Wesen in sich eindringen oder etwas mit sich tun lassen müssen, daß da auch der astralische Leib und das Ich nicht in dem normalen Zustand ihres gegenwärtigen Zyklus sind. Allerdings sind sie gegenüber dem physischen Leib und dem Ätherleib in einer etwas anderen Lage. Physischer Leib und Ätherleib haben, während der Mensch schläft, dasselbe Bewußtsein, welches die Pflanzen haben. Aber die Pflanzen haben dafür ihr Ich oben im Devachan. Daher müssen auch physischer Leib und Ätherleib des schlafenden Menschen von solchen Wesenheiten versorgt werden, die vom Devachan aus ihr Bewußstsein entfalten. Nun sind zwar der astralische Leib und das Ich des Menschen um eine Welt höher; aber der Mensch schläft ja auch traumlos wie die Pflanzen. Daß die Pflanzen nur physischen Leib und Ätherleib haben, und der Mensch im schlafenden Zustand noch astralischen Leib und Ich, das macht in bezug auf die Pflanzennatur keinen Unterschied. Zwar ist der Mensch hinaufgerückt in die geistige Welt, in die astralische Welt; aber er ist doch nicht so weit hinaufgerückt mit seinem Ich, daß es sich nicht rechtfertigen würde, daß er schläft. Die Folge davon ist nun, daß auch beim schlafenden Menschen in den astralischen Leib Wesenheiten eindringen müssen. Und so ist es auch: in den astralischen Leib des Menschen dringen fortwährend Einflüsse ein aus der devachanischen Welt. Diese Einflüsse brauchen durchaus keine abnormen zu sein, sie können Einflüsse sein von dem, was wir des Menschen höheres Ich nennen. Denn der Mensch lebt sich ja allmählich hinauf in die devachanische Welt, indem er immer mehr seiner Vergeistigung entgegengeht; und was sich da vorbereitet, das beeinflußt ihn heute schon während des schlafenden Zustandes.

[ 11 ] Thus we see how subtly the spiritual events of our lives—such as lies, slander, and poor social institutions—continue, and how they deposit their creations spiritually among us here on our Earth. Now, however, you can also understand that while in normal human daily life the physical body, the etheric body, the astral body, and the I belong together—and, so to speak, the physical body and the etheric body must even allow other beings to penetrate them or let them do something to them—the astral body and the I are not in the normal state of their present cycle. However, they are in a somewhat different situation compared to the physical body and the etheric body. While a person sleeps, the physical body and the etheric body possess the same consciousness that plants have. But plants, in turn, have their “I” up in Devachan. Therefore, the physical body and etheric body of the sleeping human must also be cared for by such beings who unfold their consciousness from Devachan. Now, although the astral body and the “I” of the human are one world higher, the human also sleeps dreamlessly, just like plants. The fact that plants have only a physical body and an etheric body, whereas a human being, in the sleeping state, still possesses an astral body and a “I,” makes no difference with regard to the nature of plants. Although the human being has ascended into the spiritual world, into the astral world, he has not yet ascended so far with his “I” that it would not be justified for him to sleep. The consequence of this is that even in the sleeping human being, beings must penetrate the astral body. And so it is: influences from the Devachanic world continually penetrate the human astral body. These influences need not be abnormal at all; they can be influences from what we call the human being’s higher Self. For the human being gradually ascends into the Devachanic world by moving ever more toward spiritualization; and what is being prepared there already influences him today during the state of sleep.

[ 12 ] Nun gibt es aber nicht bloß diese normalen Einflüsse. So würde es einzig und allein sein, wenn die Menschen untereinander vollkommen verstehen würden, was Schätzung und Würdigung der Freiheit der Seele des anderen ist. Davon ist aber die gegenwärtige Menschheit noch sehr weit entfernt. Denken Sie nur einmal daran, wie die heutige Seele noch zum größten Teil die Mitseele überwältigen will, wie sie nicht leiden kann, wenn die andere Seele etwas anderes denkt und liebt, wie die eine Seele die andere überwältigen und auf sie wirken will. Bei alledem, was von Seele zu Seele wirkt in unserer Welt, von dem ungerechtfertigten Ratschluß, den man gibt, bis zu all jenen Wirkungsmitteln, die die Menschen anwenden, um Seelen zu überwältigen, bei alledem, was nicht so wirkt, daß die freie Seele der freien Seele gegenübersteht, sondern, und sei es auch nur in geringster Weise, Zwangsmittel der Überzeugung, Zwangsmittel der Überredung angewendet werden, wo nicht bloß geweckt werden soll, was in der anderen Seele schon schlummert, überall da wirken von Menschenseele zu Menschenseele Kräfte, die wiederum diese Seelen so beeinflussen, daß sich das in der Nacht im astralischen Leibe ausdrückt. Der astralische Leib bekommt Einschlüsse, und dadurch werden Wesenheiten abgeschnürt aus anderen Welten, die jetzt wiederum als Elementarwesen unsere Welt durchschwirren. Diese Wesenheiten gehören zur Klasse der «Dämonen». Sie sind nur dadurch in unserer Welt vorhanden, daß in ihr auf die verschiedenste Weise Intoleranz des Gedankens, Vergewaltigung des Gedankens geübt worden ist. Das Heer dieser Dämonen ist auf diese Art in unsere Welt hineingekommen.

[ 12 ] But these normal influences are not the only ones at work. That would only be the case if people fully understood among themselves what it means to value and respect the freedom of one another’s souls. Yet humanity today is still very far from that. Just think for a moment how the soul of today still, for the most part, seeks to dominate its fellow souls, how it cannot bear it when another soul thinks or loves differently, how one soul seeks to dominate the other and exert influence over it. In everything that acts from soul to soul in our world—from the unjustified advice that is given to all those means people employ to subdue souls—in everything that does not allow one free soul to stand before another free soul, but instead, even if only in the slightest way, employs coercive means of persuasion, means of coercion through persuasion are employed—where the aim is not merely to awaken what already slumbers in the other soul—everywhere there forces are at work from human soul to human soul that in turn influence these souls in such a way that this is expressed at night in the astral body. The astral body becomes imbued with inclusions, and through this, beings from other worlds are cut off, who now in turn swarm through our world as elemental beings. These beings belong to the class of “demons.” They are present in our world solely because intolerance of thought and the violation of thought have been practiced in it in the most varied ways. The host of these demons has entered our world in this way.

[ 13 ] So haben wir heute wiederum Wesenheiten kennengelernt, die da sind, so wahr wie diejenigen Dinge da sind, die man durch physische Sinne wahrnimmt, und die ihre Wirkungen sehr wohl im Menschenleben äußern. Ganz anders würde zum Beispiel die Menschheit fortgeschritten sein, wenn die Menschen nicht durch Intoleranz diese Dämonen schaffen würden, die unsere Welt durchsetzen und auf die Menschen fortwährend Einflüsse ausüben. Die sind zu gleicher Zeit die Geister der Vorurteile. So versteht man das Leben in seinen Feinheiten dadurch, daß man diese Verstrickungen zwischen geistiger Welt im höheren Sinne und unserer menschlichen Welt kennenlernt. Alle diese Wesenheiten sind, wie gesagt, da, und sie durchschwirren die Welt, in der wir leben.

[ 13 ] Today, once again, we have come to know entities that exist just as truly as the things we perceive through our physical senses, and that certainly exert their influence on human life. Humanity, for example, would have progressed quite differently if people did not, through intolerance, create these demons that pervade our world and constantly exert their influence on human beings. They are, at the same time, the spirits of prejudice. Thus, one comes to understand life in its subtleties by becoming acquainted with these interconnections between the spiritual world in the higher sense and our human world. All these beings, as I said, are there, and they swarm through the world in which we live.

[ 14 ] Nun erinnern wir uns an etwas anderes, was auch schon gesagt worden ist. Wir haben darauf hingewiesen, daß bei den Menschen des letzten Drittels der atlantischen Zeit, bei den Menschen vor der atlantischen Flut, das Verhältnis des menschlichen Ätherleibes zum physischen Leibe ein ganz anderes war als in vorhergehenden Zeiten. Heute haben wir beim menschlichen Kopf die Verhältnisse so, daß der physische Teil und der Ätherteil des Kopfes sich im wesentlichen decken. Das war in der alten Atlantis noch anders. Da haben wir weit herausragend, namentlich in der Stirngegend, den Ätherteil des Kopfes. Nun haben wir einen Zentralpunkt im Ätherleib des Kopfes und im physischen Leib des Kopfes, ungefähr zwischen den Augenbrauen. Diese beiden Punkte fielen im letzten Drittel der atlantischen Zeit zusammen und decken sich heute. Dadurch ist der Mensch fähig geworden, «ich» zu sich zu sagen und sich als ein selbständiger Mensch zu empfinden. So also haben sich der Ätherleib des Kopfes und der physische Leib des Kopfes zusammengefügt. Das ist geschehen, damit der Mensch dieses Sinneswesen werden konnte, das er innerhalb unserer physischen Welt ist, damit er sein Innenleben bereichern kann durch das, was er aufnimmt durch die Eindrücke der physischen Sinne, durch Geruch, Geschmack, Gesicht und so weiter. Das alles wird seinem Inneren einverleibt, damit er es einmal hat und zur Weiterentwickelung des ganzen Kosmos verwenden kann. Diese Erwerbung könnte auf keine andere Weise gemacht werden. Daher haben wir ja immer gesagt, wir dürfen Geisteswissenschaft nicht im asketischen Sinne auffassen, nicht als eine Flucht aus der physischen Welt heraus; sondern alles, was hier geschieht, wird mitgenommen aus der physischen Welt, und es würde der geistigen Welt verlorengehen, wenn es nicht hier gesammelt würde.

[ 14 ] Now let us recall something else that has already been mentioned. We have pointed out that among the people of the last third of the Atlantean era—the people who lived before the Atlantean Flood—the relationship between the human etheric body and the physical body was quite different from what it had been in earlier times. Today, in the human head, the physical and etheric parts of the head essentially coincide. This was different in ancient Atlantis. There, the etheric part of the head protruded significantly, particularly in the forehead region. Now we have a central point in both the etheric body of the head and the physical body of the head, roughly between the eyebrows. These two points coincided during the last third of the Atlantean era and now coincide. As a result, human beings have become capable of saying “I” to themselves and of perceiving themselves as independent individuals. Thus, the etheric body of the head and the physical body of the head have merged. This happened so that human beings could become the sensory beings they are within our physical world, so that they might enrich their inner life through what they take in via the impressions of the physical senses—through smell, taste, sight, and so on. All of this is incorporated into their inner being so that they may one day possess it and use it for the further development of the entire cosmos. This acquisition could not be achieved in any other way. That is why we have always said that we must not view spiritual science in an ascetic sense, not as an escape from the physical world; rather, everything that happens here is drawn from the physical world, and it would be lost to the spiritual world if it were not gathered here.

[ 15 ] Nun nähert sich aber der Mensch immer mehr und mehr einem neuen Zustand. In der nachatlantischen Zeit haben wir verschiedene Kulturepochen durchgemacht: die altindische, die uraltpersische, dann diejenige, die wir bezeichnet haben als die babylonisch-assyrisch-chaldäisch-ägyptische Epoche, dann die griechisch-lateinische Epoche, und wir stehen jetzt in der fünften Kulturepoche der nachatlantischen Zeit. Die unsrige wird abgelöst werden von einer sechsten und von einer siebenten Kulturepoche. Während sich im Verlaufe dieses Zeitraums bis in unsere Zeit hinein das Gefüge von Ätherleib und physischem Leib immer mehr gefestigt hat, immer innerlich fester und gebundener wurde, schreitet gegen die Zukunft zu der Mensch einer Periode entgegen, wo sich der Ätherleib nach und nach wieder lockert und selbständig wird. Der Weg wird wieder zurück gemacht. Es gibt heute schon Menschen, die viel lockerere Ätherleiber haben als die anderen. Dieses Lockern des Ätherleibes ist nur dann richtig für den Menschen, wenn er durch die verschiedenen Verkörperungen während jener Kulturepochen, von denen wir gesprochen haben, so viel in sich aufgenommen hat, daß sein Ätherleib, wenn er wieder herausgeht, richtige Früchte aus der physisch-sinnlichen Erdenwelt mitnimmt, Früchte, die geeignet sind, dem Ätherleib, der immer selbständiger wird, einverleibt zu werden. Je geistiger die Vorstellungen sind, die der Mensch innerhalb der physischen Welt hier findet, desto mehr nimmt er in seinem Ätherleib mit. Alles, was der Mensch in unserem jetzigen Erdendasein an Nützlichkeitsvorstellungen, an maschinellen, industriellen Vorstellungen aufnimmt, die nur der äußeren Notdurft, nur dem äußeren Leben dienen, ist ungeeignet, dem Ätherleib einverleibt zu werden. Aber alles, was er aufnimmt an Vorstellungen des Künstlerischen, des Schönen und Religiösen — und alles kann in die Sphäre von Weisheit, Kunst und Religion getaucht werden -, das alles verleiht seinem Ätherleib die Fähigkeit und Möglichkeit, selbständig organisiert zu sein. Weil das vorauszusehen ist, deshalb wurde hier an dieser Stelle oftmals betont, wie geisteswissenschaftliche Weltanschauung ins praktische Leben hinein ihre Wirkungen und Impulse senden muß, und wie Geisteswissenschaft niemals eine Unterhaltungssache für Teekränzchen bleiben darf oder eine sonst aus dem gewöhnlichen Leben herausfallende geistige Beschäftigung, sondern daß sie hineinarbeiten muß in unser ganzes Kulturleben. Wenn man einmal die geisteswissenschaftlichen Gedanken verstehen wird, dann wird man wieder verstehen, wie alles, was unsere Zeit erfüllt, durchdrungen werden muß von geistigen Prinzipien. Manche Geister, wie Richard Wagner, haben auf gewissen Gebieten ein solches Durchdringen mit geistigen Prinzipien vorausgeahnt. Man wird es einmal verstehen, einen Bahnhof so zu bauen, daß er ebenso Weisheit ausströmt wie ein Tempel, wenn er nur wirklich ausdrucksvoll dem angepaßt ist, was in ihm lebt. Da ist noch sehr viel zu tun. Da müssen diese Impulse wirken, und sie werden wirken, wenn der geisteswissenschaftliche Gedanke immer mehr und mehr verstanden wird. Ich erinnere mich noch lebhaft, wie vor ungefähr fünfundzwanzig Jahren bei einer Rektoratsrede ein bedeutender Architekt über den Baustil gesprochen hat und den wunderbaren Satz gesagt hat: Baustile werden nicht erfunden, Baustile wachsen heraus aus dem geistigen Leben! — Und zu gleicher Zeit zeigte er, warum unsere Zeit, wenn sie schon Baustile aufleben läßt, nur alte Baustile aufleben läßt und unfähig ist, einen neuen Baustil zu finden, weil sie als solche noch kein inneres spirituelles Leben hat. Wenn die Welt wiederum spirituelles Leben erzeugen wird, dann wird alles möglich sein. Dann werden wir es erleben, daß von allem, was uns anschaut, die menschliche Seele uns entgegenleuchtet, so wie in einer mittelalterlichen Stadt in jedem Türschloß, in jedem Schlüssel der Geist sich aussprach. Erst dann ist die Theosophie verstanden, wenn sie uns überall in dieser Weise wie kristallisiert in ihren Formen entgegentritt. Dann aber lebt auch ein Mensch mit dem anderen wie Geist mit Geist. Dann aber bereitet sich der Mensch immer mehr etwas vor, was er mitnimmt, wenn er wieder in die geistige Welt hinaufrückt, wenn sein Ätherleib selbständig wird. So müssen die Menschen eintauchen in die geistige Welt, wenn die Evolution in entsprechender Weise weitergehen soll.

[ 15 ] But now humanity is drawing ever closer to a new state. In the post-Atlantean era, we have passed through various cultural epochs: the ancient Indian, the ancient Persian, then the one we have designated as the Babylonian-Assyrian-Chaldean-Egyptian epoch, then the Greek-Latin epoch, and we are now in the fifth cultural epoch of the post-Atlantean era. Ours will be succeeded by a sixth and a seventh cultural epoch. While, in the course of this period up to the present day, the structure of the etheric body and the physical body has become increasingly solidified, growing ever more internally firm and bound together, humanity is moving toward a future period in which the etheric body will gradually loosen again and become independent. The path is being retraced. There are already people today who have much looser etheric bodies than others. This loosening of the etheric body is only right for a person if, through the various incarnations during those cultural epochs we have spoken of, they have absorbed so much within themselves that their etheric body, when it emerges again, takes with it true fruits from the physical-sensory earthly world, fruits that are suitable to be incorporated into the etheric body, which is becoming ever more independent. The more spiritual the ideas a person finds here within the physical world, the more they take with them into their etheric body. Everything a person absorbs in our present earthly existence in the way of utilitarian ideas, of mechanical and industrial concepts that serve only external necessities, only external life, is unsuitable to be incorporated into the etheric body. But everything they take in—concepts of the artistic, the beautiful, and the religious—and everything can be immersed in the sphere of wisdom, art, and religion—all of this endows their etheric body with the ability and potential to organize itself independently. Because this can be foreseen, it has often been emphasized here that a spiritual-scientific worldview must send its effects and impulses into practical life, and that spiritual science must never remain a mere form of entertainment for tea parties or an intellectual pursuit detached from ordinary life, but must instead work its way into our entire cultural life. Once people come to understand the ideas of spiritual science, they will once again understand how everything that fills our time must be permeated by spiritual principles. Some minds, such as Richard Wagner, foresaw such a permeation with spiritual principles in certain fields. One day people will understand how to build a train station so that it radiates wisdom just as a temple does, provided it is truly and expressively adapted to what lives within it. There is still much to be done in this regard. These impulses must take effect, and they will take effect as the ideas of spiritual science are understood more and more. I still vividly remember how, about twenty-five years ago, during a speech at the university rectorate, a prominent architect spoke about architectural style and uttered this wonderful sentence: “Architectural styles are not invented; architectural styles grow out of spiritual life!” — And at the same time, he demonstrated why our age, even when it revives architectural styles, revives only old ones and is incapable of finding a new architectural style, because it lacks an inner spiritual life as such. When the world once again gives rise to spiritual life, then everything will be possible. Then we will experience that, in everything that looks upon us, the human soul shines out toward us, just as in a medieval city the spirit expressed itself in every door lock and every key. Only then is theosophy understood, when it meets us everywhere in this way, crystallized in its forms. But then, too, one human being will live with another as spirit lives with spirit. But then, too, the human being will increasingly prepare something for himself that he will take with him when he ascends once more into the spiritual world, when his etheric body becomes independent. Thus must human beings immerse themselves in the spiritual world if evolution is to proceed in the appropriate manner.

[ 16 ] Durch nichts wird uns so schön das Durchdringen der Iche mit dem Geiste symbolisiert als durch die Erzählung des Pfingstwunders. Wie prophetisch wird darauf hingewiesen, wenn Sie es überlegen, auf jene Durchströmung und Durchdringung der Welt mit spirituellem Leben durch das Herabsteigen der «feurigen Zungen». Alles muß wieder spirituell belebt werden. Auch jenes abstrakte, begrifflich-verstandesmäßige Verhältnis, das der Mensch zu dem bevorstehenden Feste hat, muß wieder konkret, wieder lebendig werden. Versuchen wir es, mit einem solchen Gedanken, wie er aus der heutigen Betrachtung hervorgehen kann, einmal unsere Seele zu beschäftigen gerade zu der Zeit, die wir die Pfingstzeit nennen. Dann wird wieder ein solches Fest, das ja aus spirituellen Ursachen heraus eingesetzt ist, wiederum etwas Lebendiges für den Menschen zu bedeuten haben, wenn sein Ätherleib reif wird für das geistige Schaffen. Wenn aber der Mensch nicht den Pfingstgeist aufnimmt, dann geht der Ätherleib aus dem physischen Leib heraus und ist vor allen Dingen nicht stark genug, das zu besiegen, was vorher geschaffen worden ist, jene Spektren-, Phantomen- und Dämonenwelten, die die Welt als ihre Nebenerscheinungen schafft. Wie aber die Evolution durch den Geist gefördert wird, was wir darüber prophetisch sagen können, soll der Inhalt unserer nächsten Betrachtung sein.

[ 16 ] Nothing symbolizes the interpenetration of the “I” with the Spirit as beautifully as the account of the miracle of Pentecost. How prophetically this points—if you consider it—to that permeation and interpenetration of the world with spiritual life through the descent of the “tongues of fire.” Everything must be spiritually revitalized. Even that abstract, conceptual, and intellectual relationship that people have to the upcoming feast must become concrete and alive once more. Let us try, with a thought such as might arise from today’s reflection, to engage our soul with this very idea during the time we call the season of Pentecost. Then such a festival—which, after all, was instituted for spiritual reasons—will once again hold living significance for human beings when their etheric body matures for spiritual creation. But if a person does not receive the Spirit of Pentecost, then the etheric body emerges from the physical body and, above all, is not strong enough to overcome what has been created before—those worlds of spectres, phantoms, and demons that the world creates as its byproducts. But how evolution is advanced by the spirit—and what we can say prophetically about this—will be the subject of our next reflection.