Cosmos, Earth and Man
GA 105
8 August 1908, Stuttgart
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Cosmos, Earth and Man, tr. SOL
Fünfter Vortrag
Fifth Lecture
[ 1 ] Wir haben gesehen, wie sich unsere Erdenverhältnisse in ihrer Entwickelung aus dem Kosmos herausgestaltet haben. Wir haben gesehen, wie unsere Erde in einer urfernen Vergangenheit mit dem, was heute als Sonne vom Himmel herunterstrahlt, verbunden war, und wie dann in einem gewissen Zeitpunkt sich diese Sonne von der Erde getrennt hat. Später ist aus jener Weltenwesenheit, die nach der Abspaltung der Sonne noch den jetzigen Mond in sich hatte, auch dieser Mond hinausgezogen, und gestern haben wir nun betrachtet, wie diese Trennung einer ursprünglichen Gemeinschaft in drei Weltkörper mit der ganzen Evolution des Menschen und unseres Kosmos in geistiger Beziehung aufs innigste zusammenhängt. Mit den Kräften der Sonne sind nämlich auch gewisse Wesenheiten aus unserer Erdmasse herausgegangen, die früher innerhalb unserer Erde, sozusagen von innen gewirkt haben, die aber seit dieser Spaltung von Sonne und Erde auf die verschiedenen Wesenheiten, und also auch auf den Menschen, von außen her wirken. Dadurch haben sich natürlich alle Verhältnisse des Erdenmenschen geändert; und später änderten sie sich wiederum dadurch, daß der Mond sich auch heraustrennte. Also dasjenige, was wir eine Zeitlang als Erde plus Mond kennen, das erfuhr dann neuerdings eine Veränderung durch das Hinausgehen des Mondes. Und der Sinn der ganzen Evolution war, wie wir gesehen haben, daß der Mensch, wenn er ausschließlich unter dem Einflusse der Sonnenkräfte geblieben wäre, ein zu rasches Tempo der Entwickelung eingeschlagen hätte; hätte andrerseits sich die Sonne ganz von der Erde getrennt und ihr ihre Kräfte entzogen, dann hätte die Weiterentwickelung der Erde sich so vollzogen, daß die Erdenwesen, namentlich der Mensch, unter dem Einflusse der Mondkräfte erstarrt wären. So wird also in bezug auf die Menschheitsentwickelung ein Gleichgewicht erhalten.
[ 1 ] We have seen how the conditions on our Earth took shape in its development out of the cosmos. We have seen how, in the distant past, our Earth was connected to what today shines down from the sky as the Sun, and how, at a certain point in time, this Sun separated from the Earth. Later, from that cosmic entity—which, after the Sun’s separation, still contained within itself what is now the Moon—the Moon, too, broke away; and yesterday we considered how this separation of an original unity into three celestial bodies is most intimately connected, in a spiritual sense, with the entire evolution of humanity and our cosmos. For along with the forces of the Sun, certain beings also emerged from our Earth’s mass—beings who had previously acted within our Earth, so to speak, from within, but who, since this separation of the Sun and the Earth, have been acting upon the various beings, and thus also upon human beings, from the outside. Consequently, all the conditions of human life on Earth have naturally changed; and later they changed again as a result of the Moon’s separation. So what we knew for a time as the Earth plus the Moon then underwent a new change due to the Moon’s separation. And the purpose of the entire evolution was, as we have seen, that if human beings had remained exclusively under the influence of the Sun’s forces, they would have embarked on a pace of development that was too rapid; on the other hand, if the Sun had separated entirely from the Earth and withdrawn its forces, the Earth’s further development would have proceeded in such a way that Earth’s beings—particularly human beings—would have become stagnant under the influence of the Moon’s forces. Thus, a balance is maintained with regard to human development.
[ 2 ] Nun habe ich Sie auch schon darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen Wesenheiten, die zunächst mit der Sonne ihre eigene geistige Kraft der Erde zustrahlten und so die Evolution der Menschheit bewirkten, die Geister der Form oder die Gewalten sind. Sie sind es, die sozusagen der Erdentwickelung am nächsten stehen. Der Führer dieser «Gewalten» mit seiner Schar, können wir sagen, hat sich abgetrennt; er bewohnte nach der Abtrennung der Sonne die Erde und trennte sich später mit dem Monde von der Erde ab. So daß wir zunächst eine Mondgottheit haben, jene Gottheit, welche die biblische Urkunde als Jehova bezeichnet. Jene anderen Sonnengewalten aber, die ihr Licht von außen zustrahlen und als Formgeister wirken, die werden in der biblischen Urkunde die Elohim, die Geister des Lichts genannt. Unter dem Einflusse der Elohim auf der einen Seite und des Jehova auf der anderen Seite wird dem Menschen in seiner Entwickelung das Gleichgewicht erhalten. Wir haben aber gesehen, daß nicht nur der Mensch eine Entwickelung erfährt, sondern daß alle Wesen im Kosmos ihre Entwickelung durchmachen. Auch jene erhabenen Wesenheiten, die uns ihre Kräfte mit dem Lichte zusenden, die Geister der Form, auch sie haben ihre Entwickelung durchgemacht; sie waren früher auf einer niedrigeren Stufe, sie haben sich bis zu der heutigen Stufe erst emporgerungen. Das, was wir jetzt von den Elohim und von Jehova gesagt haben, gilt auch von den reifsten dieser Geister, die sich vollständig fähig gemacht haben, ihre Weiterentwickelung von dem Zeitpunkte der Erdentstehung an entweder auf der Sonne oder auf dem Monde zu finden. Aber es gibt überall solche Wesenheiten, die auf irgendeiner Stufe zurückgeblieben sind. Wir haben ja gestern schon gesehen, daß Planeten wie Venus oder Merkur ihr Dasein dem Umstande verdanken, daß Wesenheiten zurückgeblieben sind mitten zwischen den Menschen auf der einen und den erhabenen Sonnengeistern auf der anderen Seite; sie brauchten einen Wohnplatz, der erhabener als die Erde ist, aber die Sonne konnten sie nicht bewohnen, weil sie dazu noch nicht reif waren. Das sind erhabene Wesenheiten, die weit über die Entwickelung des Menschen hinausgehen, die aber den Zustand der Sonnengeister noch nicht erreicht haben. Sie bilden eine sehr wichtige Klasse von Wesenheiten in bezug auf die Entwickelung der Erdenmenschheit. Während wir also auf der einen Seite die reifen Wesenheiten haben, haben wir zwischen ihnen und den Menschen stehend diese eben geschilderten Wesenheiten, die wir in ihrer Gesamtheit als luziferische Wesenheiten bezeichnen; wir benennen sie nach demjenigen, der sozusagen ihr Anführer ist, nach der Gestalt, die wir Luzifer nennen.
[ 2 ] I have already pointed out to you that those entities who initially beamed their own spiritual power onto the Earth through the Sun, thereby bringing about the evolution of humanity, are the spirits of form, or the powers. They are, so to speak, the closest to the Earth’s development. The leader of these “powers,” along with his host, we might say, separated himself; after the separation from the Sun, he dwelt on Earth and later separated from the Earth along with the Moon. Thus, we first have a lunar deity, the deity whom the biblical record designates as Jehovah. Those other solar forces, however, which radiate their light from without and act as form-spirits, are called the Elohim—the spirits of light—in the biblical record. Under the influence of the Elohim on the one hand and Jehovah on the other, balance is maintained in human development. We have seen, however, that it is not only human beings who undergo development, but that all beings in the cosmos undergo their own development. Even those exalted beings who send us their powers through the light—the spirits of form—have also undergone their own development; they were once at a lower stage and have only now risen to their present level. What we have now said about the Elohim and Jehovah also applies to the most mature of these spirits, who have made themselves fully capable of continuing their development—from the time of the Earth’s formation onward—either on the Sun or on the Moon. But everywhere there are such beings who have remained behind at some stage. As we saw yesterday, planets such as Venus or Mercury owe their existence to the fact that certain beings have remained in a state of transition between human beings on the one hand and the exalted solar spirits on the other; they needed a dwelling place more exalted than Earth, but they could not inhabit the Sun because they were not yet mature enough for it. These are exalted beings who far surpass human development but have not yet attained the state of the solar spirits. They constitute a very important class of beings with regard to the development of humanity on Earth. So while we have the mature beings on one side, standing between them and human beings are the beings just described, whom we refer to collectively as Luciferic beings; we name them after the one who is, so to speak, their leader—the figure we call Lucifer.
[ 3 ] Nun müssen wir uns klarmachen, wie Jehova und die Elohim auf der einen, und die luziferischen Wesenheiten auf der anderen Seite mit der Menschenentwickelung zusammenhängen. Durch das Zusammenwirken der Sonnengötter und des Mondgottes entsteht ein Zweifaches, und was da entsteht, werden wir begreifen, wenn wir beobachten, wie die Entwickelung des Menschen vorher war. Noch einmal wollen wir uns daran erinnern, daß die Erde einen uralten Verkörperungszustand durchgemacht hat, den des Saturn; daß dann nach einem Ruhezustande die Sonne, dann der Mond, und dann erst unsere Erde daraus wurde. Der Mensch ist in bezug auf seine Evolution mit all diesen Verkörperungen unserer Erde verbunden; der Mensch, wie er uns heute entgegentritt, ist ein sehr kompliziertes Wesen. Er besteht ja heute aus physischem Leib, aus dem Äther-, dem Astralleib und dem Ich. Diese vier Glieder der menschlichen Wesenheit spielen in sehr komplizierter Weise ineinander. Ein Wesen, das in unserer physischen Welt nur einen physischen Leib haben würde, wäre ein Stein, ein Mineral; unser Mineralreich hat in der Tat nur einen physischen Leib hier auf der Erde. Ein Wesen, das außer dem physischen Leibe noch einen Ätherleib hat, ist pflanzlicher Natur; unsere Pflanzenwelt besteht aus solchen Wesen. Ein Wesen mit physischem, ätherischem und astralischem Leibe steht auf der Tierstufe, und erst ein Wesen, das dazu noch ein Ich besitzt, das steht auf unserer Erde auf unserer Stufe, auf der Stufe des Menschendaseins. Aber das ist nur ganz skizzenhaft beschrieben, wenn wir sagen, daß der Mensch heute diese vier Glieder seiner Wesenheit hat. Und wie skizzenhaft es ist, wird uns klar werden, wenn wir einen Blick auf die lange, lange Entwickelung des Menschen werfen.
[ 3 ] Now we must understand how Jehovah and the Elohim, on the one hand, and the Luciferic entities, on the other, are connected to human evolution. Through the interaction of the sun gods and the moon god, a duality arises, and we will understand what arises there when we observe how human evolution was in the past. Let us recall once more that the Earth underwent an ancient state of incarnation, that of Saturn; that then, after a period of rest, the Sun, then the Moon, and only then our Earth emerged from it. In terms of its evolution, the human being is connected to all these incarnations of our Earth; the human being as we encounter them today is a very complex being. Today, they consist of a physical body, an etheric body, an astral body, and the I. These four aspects of the human being interact in a very complex manner. A being that had only a physical body in our physical world would be a stone, a mineral; our mineral kingdom, in fact, has only a physical body here on Earth. A being that has an etheric body in addition to the physical body is of a plant nature; our plant kingdom consists of such beings. A being with a physical, etheric, and astral body stands on the animal level, and only a being that also possesses an “I” stands on our level here on Earth—the level of human existence. But this is only a very rough outline when we say that human beings today have these four members of their being. And just how rough this outline is will become clear to us when we take a look at the long, long evolution of the human being.
[ 4 ] Wir fragen uns da: Welches ist denn das älteste der vier Glieder unserer menschlichen Wesenheit? — Leicht könnte man glauben, weil das menschliche Ich zunächst als das Höchste erscheint, als das, was den Menschen erst zum Menschen macht, daß dieses Ich auch das älteste Glied sei. Das ist aber nicht der Fall. Weder das Ich noch der Äther- oder Astralleib, sondern der physische Leib ist das, was der Mensch zuallererst gehabt hat. Dieser physische Leib ist in seiner ersten Anlage auf dem alten Saturn schon gebildet worden, aber Sie dürfen sich nicht vorstellen, daß er etwa so wie heute ausgesehen hat. Wenn Sie den heutigen physischen Leib betrachten, dann haben Sie zunächst feste Glieder, ein festes Knochensystem, kurz, Bestandteile, die wir als fest bezeichnen; dann haben wir auch noch flüssige Bestandteile von allen möglichen Beschaffenheiten; ferner durchzieht den physischen Leib nach allen Seiten Luftförmiges, Gasförmiges; und schließlich finden Sie in ihm etwas, was, okkult betrachtet, substantiell Wärme, innere Wärme ist. Denken Sie sich einmal den Menschen in bezug auf seine Wärme und auf seine Umgebung. Seine Wärme ist nicht von seiner Umgebung abhängig, er muß sich nicht wie das Mineral nach seiner Umgebung richten; in einer kalten Umgebung wird er nicht wie das Mineral kalt, sondern er trägt im Inneren den Quell seiner eigenen Wärme. Denken Sie sich einmal von dem Menschen alles weg, was fest, flüssig und was gasförmig ist, denken Sie sich leiblich im Raume, aus Wärme gebildet, den physischen Leib des Menschen, so aus Wärme gebildet, wie die Wärme in Ihrem Blute pulsiert, dann haben Sie das, was auf dem alten Saturn vorhanden war. Nur war es nicht in der Form wie heute, sondern in der ersten Keimanlage. Insbesondere war das in der Mitte der Saturnentwickelung der Fall. Der Saturn hatte einen Anfangszustand, einen mittleren und einen Endzustand. Den Anfangszustand zu schildern, würde sehr schwer halten, weil nur wenige Menschen die Fähigkeit ausgebildet haben, um sich die Eigenschaften denken zu können, die der Saturn gehabt hat, ehe er sich so verdichtete, daß er aus Wärme bestand. Wenn Sie sich im Geiste in diese Zeiten urferner Vergangenheit zurück versetzen, so müssen Sie sich nicht vorstellen, daß, wenn Sie den Saturn von irgendwo im Weltenraum hätten beobachten können, Sie da irgend etwas von ihm gesehen hätten. Licht hat er nicht gehabt, geleuchtet hat der Saturn nicht. Erst gegen das Ende seiner Entwickelung fing er an zu leuchten. Wenn Sie sich ihm in der Mitte seiner Entwickelung hätten nähern können, dann hätten Sie nur gespürt, daß es warm wird wie in einem Backofen, der aber keine Grenzen von außen hat, sondern der sich selbst begrenzt: in einen Wärmeraum wären Sie eingetreten. Diesen Wärmekörper müssen Sie sich aber nicht gleichmäßig vorstellen. Wenn Sie eine Empfindung für Wärmeunterschiede hätten, dann würden Sie finden, daß da Wärmelinien in allen Richtungen sind, nach allen Seiten; Sie würden Wärmeformen herausfühlen. Der ganze Saturn bestand aus Formen, die nur in Wärme gebildet waren, und diese Formen, das waren die Uranlagen des physischen menschlichen Leibes. Weiter bringt es der Saturn überhaupt nicht, während er für die Menschheitsentwickelung fruchtbar ist; später, als er abflutet, bringt er es allerdings weiter, aber im tieferen Sinne ist das nicht fruchtbar für die Menschheitsentwickelung.
[ 4 ] We ask ourselves: Which of the four members of our human being is the oldest? — One might easily believe, since the human “I” initially appears to be the highest—that which makes a human being a human being in the first place—that this “I” is also the oldest member. But that is not the case. Neither the “I” nor the etheric or astral body, but rather the physical body is what human beings possessed first and foremost. This physical body was already formed in its earliest stage on ancient Saturn, but you must not imagine that it looked anything like it does today. If you consider the physical body of today, you first have solid limbs, a solid skeletal system—in short, components that we describe as solid; then there are also liquid components of all sorts of consistencies; furthermore, air-like and gaseous elements permeate the physical body in every direction; and finally, you find within it something that, from an occult perspective, is substantial warmth—inner warmth. Consider for a moment the human being in relation to his warmth and his surroundings. His warmth does not depend on his surroundings; he does not have to adapt to his environment like a mineral; in a cold environment, he does not become cold like a mineral, but carries within himself the source of his own warmth. Imagine removing from the human being everything that is solid, liquid, and gaseous; imagine the human physical body existing in space, formed from warmth—just as the warmth pulses in your blood—then you have what existed on ancient Saturn. Only it was not in the form it is today, but in its earliest embryonic stage. This was particularly the case in the middle of Saturn’s evolution. Saturn had an initial state, a middle state, and a final state. Describing the initial state would be very difficult, because few people have developed the ability to conceive of the properties Saturn possessed before it condensed to the point where it consisted of warmth. If you mentally transport yourselves back to those times of the distant past, you must not imagine that, had you been able to observe Saturn from somewhere in outer space, you would have seen anything of it. It had no light; Saturn did not shine. It was not until toward the end of its development that it began to glow. If you had been able to approach it in the middle of its development, you would have felt only that it was growing warm, like an oven—but one with no external boundaries, one that is self-contained: you would have entered a space of heat. You must not, however, imagine this body of heat as uniform. If you had a sense of differences in heat, you would find that there are lines of heat in all directions, on all sides; you would sense forms of heat. The whole of Saturn consisted of forms formed solely of heat, and these forms were the primordial blueprints of the physical human body. Saturn does not take this any further, even though it is fruitful for human development; later, as it wanes, it does take it further, but in a deeper sense, this is not fruitful for human development.
[ 5 ] Jetzt gehen wir über zur Sonnenentwickelung. Nach einer Ruhepause verwandelt sich der Saturn in die Sonnenform. Äußerlich materiell ist es so, daß in der Mitte der Sonnenentwickelung eine Verdichtung des Materiellen eingetreten ist. Die Sonne besteht nicht nur aus Wärme, sondern auch aus Gas und Luft, im okkulten Sinne also Wärme und Luft. Und wiederum erfährt alles, was in der Sonne ist, seine Entwickelung innerhalb der Bedingungen, die in Wärme und Luft statthaben können. Zunächst geschieht nun folgendes: Der Mensch, der, als er nur aus Wärme bestand, noch keinen Ätherleib aufnehmen konnte, wird jetzt auf der Sonne durchdrungen von einem Ätherleib, so daß er aus zwei Gliedern, aus dem physischen und dem ätherischen Leib besteht. Aber immer noch ist dieser physische Leib auf der Sonne ganz anders, als er jetzt ist. Wir wollen versuchen, uns eine wenn auch grobe Vorstellung von dem physischen Leibe auf der alten Sonne zu machen. Wir denken uns, daß wir eingeatmet haben, daß die eingeatmete Luft in uns hineingegangen ist. Denken Sie sich also den Einatmungszug gemacht und die Wirkung in einer gewissen Wärmewirkung. Und nun denken Sie sich alles weg außer der eingeatmeten Luft, die sozusagen in ihrer Wirkung den ganzen menschlichen Leib nachbildet — alles andere, Festes und Flüssiges, denken Sie sich fort, und halten nur die Luft und die Wärme fest. Denken Sie also, es entstünde vor Ihnen eine solche Form, wie sie entsteht, wenn Sie bloß auf den Einatmungszug und auf seine Wirkung sehen. Nun verfolgen Sie die Form der eingeatmeten Luft und die Wärme, die der Mensch enthält, dann haben Sie ungefähr die Gestalt, die der Mensch in der Mitte der Sonnenentwickelung gehabt hat. Sie können nun fragen: Wenn wir Wärmelinien haben, und außerdem Gasströmungen, die diesen physischen Leib bilden, wie sieht denn der Hellseher dieses Gas in der AkashaChronik? Er nimmt es an etwas ganz Bestimmtem wahr. Wenn sich nämlich die Wärme zu Luft verdichtet und keine anderen Verhältnisse da sind - nicht wie heute auf der Erde, wo die Sonne von außen hereinstrahlt —, da beginnt es in dem Augenblicke, wo das Gas, die Luft, sich abspaltet von der Wärmeform, zu leuchten. So daß Sie den physischen Leib auf der Sonne so gestaltet haben, daß er eine Art von keimhafter Wärmeform ist und eine Form von Gasluftströmungen, die in der wunderbarsten Weise erglänzt und in den verschiedensten Farben leuchtet. Dieser ganze Sonnenball besteht zunächst aus leuchtenden Wärmekörpern, die die Uranlage unseres menschlichen physischen Leibes sind, und die durchdrungen sind von dem Ätherleibe. Der Mensch ist zu einer höheren Stufe heraufgestiegen, er hat zu dem physischen Leib den Ätherleib erlangt. Er selbst ist es, der als ein Teil des Sonnengebildes die Leuchtkraft des Lichtes in den Weltenraum hinausstrahlt. Der physische Leib ist ein Leuchtkörper geworden dadurch, daß er den Atherleib in sich aufgenommen hat. Auf der zweiten Stufe seiner Vollkommenheit ist also der physische Leib; während der Ätherleib, der ja erst eben auf der Sonne eingestrahlt ist, sich noch auf der ersten Stufe befindet.
[ 5 ] Now let us turn to the evolution of the Sun. After a period of rest, Saturn transforms into the form of the Sun. Externally, in material terms, a condensation of matter has occurred at the midpoint of the Sun’s evolution. The Sun consists not only of heat, but also of gas and air—in the occult sense, therefore, heat and air. And once again, everything within the Sun undergoes its development within the conditions that can prevail in heat and air. First of all, the following occurs: the human being, who—when consisting solely of heat—could not yet take on an etheric body, is now permeated by an etheric body on the Sun, so that he consists of two members: the physical and the etheric body. But even on the Sun, this physical body is still quite different from what it is today. Let us try to form, even if only a rough, an idea of the physical body on the ancient Sun. Let us imagine that we have inhaled, that the inhaled air has entered us. So imagine the act of inhalation and its effect as a certain thermal effect. And now imagine everything else away except for the inhaled air, which, so to speak, replicates the entire human body in its effect—imagine everything else, both solid and liquid, away, and retain only the air and the warmth. So imagine that a form arises before you, such as the one that arises when you focus solely on the act of inhalation and its effect. Now follow the form of the inhaled air and the warmth contained within the human being; then you will have roughly the form that the human being had in the middle of the Sun’s evolution. You may now ask: If we have lines of warmth, and in addition gas currents that form this physical body, how does the clairvoyant perceive this gas in the Akashic Records? He perceives it as something quite definite. For when the heat condenses into air and no other conditions are present—unlike on Earth today, where the sun shines in from the outside—it begins to glow at the very moment the gas, the air, separates from the form of heat. Thus, you have fashioned the physical body on the Sun in such a way that it is a kind of embryonic form of heat and a form of gaseous air currents that glows in the most wondrous way and shines in the most varied colors. This entire solar sphere consists, first and foremost, of luminous bodies of heat, which are the primordial structure of our human physical body, and which are permeated by the etheric body. Humanity has ascended to a higher level; it has attained the etheric body in addition to the physical body. It is humanity itself that, as a part of the solar formation, radiates the luminosity of light out into the cosmos. The physical body has become a luminous body by incorporating the etheric body within itself. The physical body thus occupies the second stage of its perfection, while the etheric body—which has only just been imbued with light from the Sun—still remains at the first stage.
[ 6 ] Jetzt verfolgen wir den Menschen weiter. Die Sonne verwandelt sich nach und nach in den Mondleib, nachdem sie wiederum eine Pause, einen Ruhezustand durchgemacht hat. Materiell tritt das ein, daß die Luftform sich zum Wäßrigen verdichtet: es entsteht Flüssiges. In der Tat, der alte Mond war ein flüssiger Weltkörper, und darin würden Sie als plastische Gebilde wiederum die physischen Menschenleiber finden, die jetzt aus verfließenden Säften, aus wäßrigen Bestandteilen bestehen, in welchen, sagen wir, Luftströmungen kursieren wie heute die Atmung und Wärmeströmung. Der physische Leib besteht jetzt aus drei Gliedern: aus Wasser, aus Gas oder Luft und aus Wärme. Und der frühere Ätherleib, den er gehabt hat, geht wieder hinein in dieser Mondzeit, aber jetzt ist der Mensch imstande, auch den Astralleib aufzunehmen, so daß er aus drei Gliedern besteht: dem physischen, dem Äther- und dem Astralleibe. Nun tritt schon während dieser Mondzeit die Unmöglichkeit ein, daß alle Wesen, die mit dem Monde verbunden sind, gleichen Schritt in der Entwickelung halten. Nicht bloß während unserer Erdentwickelung, sondern vorbereitend schon während der Mondentwickelung geht die Sonne einmal heraus aus dem gemeinsamen Weltenkörper; so daß wir in der Mitte der Mondentwickelung zwei Körper haben, den Mondleib - Erde plus Mond - und die Sonne, die mit den vorgeschrittensten Wesenheiten sich herausgetrennt hat, weil diese Wesenheiten für ihre Weiterentwickelung einen erhabeneren Schauplatz brauchten. Dadurch nun, daß die feineren Kräfte und Wesenheiten hinausgingen, blieben auf der Erde die gröberen zurück, und dieser Weltkörper — Erde plus Mond - erfuhr dadurch sozusagen eine Verdichtung. Wir sehen also, daß schon damals in der alten Mondzeit die Sonne mit ihren Wesenheiten von außen her während einiger Zeit auf den zurückbleibenden Mondkörper gewirkt hat.
[ 6 ] Now let us continue to follow the human being. The Sun gradually transforms into the lunar body after having once again undergone a pause, a state of rest. Materially, this occurs as the airy form condenses into the aqueous: a liquid is formed. In fact, the ancient Moon was a liquid celestial body, and within it you would find, as malleable formations, the physical human bodies that now consist of flowing fluids, of aqueous constituents, within which—let us say—air currents circulate, just as respiration and heat currents do today. The physical body now consists of three elements: water, gas or air, and heat. And the former etheric body that he once had re-enters during this Lunar period, but now the human being is also capable of taking on the astral body, so that he consists of three parts: the physical, the etheric, and the astral bodies. Now, even during this Lunar period, it becomes impossible for all beings connected to the Moon to keep pace with one another in their development. Not only during our Earth’s evolution, but already in preparation during the Moon’s evolution, the Sun eventually emerges from the shared cosmic body; so that in the middle of the Moon’s evolution we have two bodies: the lunar body—Earth plus Moon—and the Sun, which has separated itself along with the most advanced beings, because these beings needed a more exalted setting for their further evolution. Consequently, as the finer forces and beings departed, the coarser ones remained on Earth, and this world body—Earth plus Moon—underwent, so to speak, a process of densification. We see, then, that even back then, during the ancient Lunar era, the Sun and its beings exerted an influence from the outside on the remaining lunar body for some time.
[ 7 ] Nun wird es nötig sein, Ihnen diesen zurückbleibenden Körper ein wenig näher zu beschreiben, denn wir haben ja einen Teil unserer Entwickelung auf ihm durchgemacht. Auf dem Saturn gab es nur den physischen Leib; der Mensch hatte den Wert eines Minerals. Auf der Sonne erhob sich der Mensch zu dem Werte einer Pflanze, denn er hatte physischen und Ätherleib. Nun waren aber gewisse Wesenheiten zurückgeblieben, indem sie auf der alten Sonne nicht mit hinaufstiegen zum Menschen-Pflanzendasein, sondern auf der Stufe des Saturn stehen blieben. Das sind die Vorläufer gewisser heutiger Tiere. Sie sehen, der heutige Mensch reicht in bezug auf seine Vergangenheit zurück bis zu dem alten Saturn, während erst auf der Sonne die Vorläufer eines Teiles unserer heutigen Tiere auftreten als ein zweites Reich neben dem Menschen. Aus demselben Grunde, aus einem Zurückbleiben gewisser Wesenheiten, war der Mensch, der sich auf dem Monde zu einem dreigliedrigen Wesen emporgearbeitet hatte, von zwei anderen Reichen umgeben: von einem Reiche, das auf dem Monde in der Stufe der Pflanze zurückgeblieben war — die Vorläufer unserer heutigen Tiere -, und von dem, was sich jetzt auf dem Monde noch auf der Stufe des Minerals befand, die Vorläufer unserer heutigen Pflanzen. Das, was heute Mineral ist, das gab es noch nicht auf dem Monde, das ist erst am spätesten entstanden als eine Aussonderung der anderen Reiche. Natürlich weiß derjenige, der solche Dinge behauptet, ganz genau, daß es Unsinn ist, im heutigen Sinne davon zu reden, daß die Pflanzen ohne die Grundlage eines Mineralreichs entstehen könnten; aber es waren eben früher ganz andere Verhältnisse. In der Tat entwickelte sich auf dem alten Monde der Mensch sozusagen im Tierreich, das Tier im Pflanzenreich, die Pflanze im Mineralreich, und als der Mond sich von der Sonne trennte, erfuhren alle Reiche eine Verschiebung, die in folgender Weise geschah.
[ 7 ] Now it will be necessary to describe this remaining body to you in a little more detail, for we have, after all, undergone part of our evolution through it. On Saturn, there was only the physical body; human beings had the status of minerals. On the Sun, human beings rose to the status of a plant, for they possessed both a physical and an etheric body. However, certain beings remained behind, having failed to ascend to the human-plant existence on the ancient Sun but instead remaining at the Saturn stage. These are the precursors of certain animals found today. You see, in terms of their past, modern humans trace their origins back to the ancient Saturn, whereas it was not until the Sun that the precursors of some of our modern animals appeared as a second kingdom alongside humanity. For the same reason—the lagging behind of certain beings—humanity, which had worked its way up to a threefold being on the Moon, was surrounded by two other kingdoms: by a kingdom that had remained at the plant stage on the Moon—the precursors of our present-day animals—and by that which was still at the mineral stage on the Moon, the precursors of our present-day plants. What is a mineral today did not yet exist on the Moon; it arose at the very latest as a byproduct of the other kingdoms. Of course, anyone who asserts such things knows full well that it is nonsense to speak, in today’s sense, of plants arising without the foundation of a mineral kingdom; but conditions were quite different in the past. In fact, on the ancient Moon, human beings developed, so to speak, within the animal kingdom, animals within the plant kingdom, and plants within the mineral kingdom; and when the Moon separated from the Sun, all the kingdoms underwent a shift that took place in the following manner.
[ 8 ] Wenn wir uns den alten Mond denken, dann sind zunächst die drei oben genannten Reiche vorhanden:
[ 8 ] When we think of the ancient Moon, the three realms mentioned above are present first and foremost:
1. das Menschenreich - eigentlich Tierreich, aus physischem, ätherischem und Astralleib bestehend;
2. das Tierreich — eigentlich Pflanzenreich, aus physischem und ätherischem Leibe bestehend;
3. das Pflanzenreich - eigentlich Mineralreich, weil es nur physischen Leib hat.
1. the human kingdom—actually the animal kingdom, consisting of a physical, etheric, and astral body;
2. the animal kingdom—actually the plant kingdom, consisting of a physical and etheric body;
3. the plant kingdom—actually the mineral kingdom, because it has only a physical body.
[ 9 ] Unser heutiges Mineralreich also besteht noch nicht. Als nun Mond und Sonne sich trennen, sind die Wesenheiten und Kräfte der Sonne ganz befreit von den groben Stoffen des Mondes und können um so stärker wirken. Dadurch werden nun alle drei Reiche um eine Stufe heraufgehoben. Das, was menschlicher Astralleib ist, wird aus seiner innigen Verbindung mit physischem und Ätherleib herausgehoben, so daß, wenn Sie sich den Menschen mit seinem physischen, seinem Äther- und Astralleib im Beginn des Mondendaseins denken, Sie später eine wesentliche Veränderung wahrnehmen: Dadurch, daß die Sonne heraustritt und von außen zu scheinen beginnt, werden der Astralleib und der Ätherleib zum Teil befreit. Die Folge davon ist, daß etwas entsteht, was Sie sich etwa so vorstellen müssen: Denken Sie sich einmal, der heutige Mensch bestünde aus physischem Leib, Ätherleib und Astralleib, und nun käme eine äußere Kraft, die den Astralleib und den Ätherleib heraustriebe; dann würden für den Hellseher Ihr Astralleib und Ihr Ätherleib außerhalb Ihrer vorhanden sein. Sie selbst aber würden dadurch, daß diese beiden Leiber von der Schwere des physischen Leibes befreit werden, um eine halbe Stufe hinaufgehoben werden. Und so etwas geschah auch damals. Der Mensch wurde auch hinaufgehoben, er wurde ein Wesen, welches zwischen dem heutigen Menschen und dem heutigen Tiere mitten drinnen steht, welches aber in geistiger Beziehung gelenkt und geleitet wurde von den erhabenen Sonnenmächten. Ebenso wurden die beiden anderen Reiche um ein Stück hinaufgehoben, so daß wir in der Mitte der Mondentwickelung nicht unsere heutigen Reiche haben, sondern Zwischenreiche: ein Tiermenschenreich, ein Reich zwischen Tier und Pflanze stehend, und ein Pflanzenmineralreich. Und geradeso wie unsere Mineralien den festen Boden bilden, auf dem wir herumwandeln, so gingen die Wesenheiten des alten Mondes herum auf dem, was das niedrigste Reich des Mondes war, auf dem Pflanzenmineral. Diese Grundsubstanz des Mondes war nicht wie auf der Erde heute eine mineralische Substanz, sondern eine Art halblebendigen Wesens. Wenn Sie sich heute denken würden etwas wie Torfmoor oder wie Kochsalat oder gekochten Spinat, einen solchen Brei, aber dabei lebendig, aufbrodelnd - dann ungefähr hätten Sie eine Vorstellung von dem, was damals die Grundmasse war. Und nicht Felsen ragten aus dieser Masse heraus, sondern Gebilde wie etwa das Holz, verdichtete Pflanzenmasse, Horngebilde, das war damals anstelle der heutigen Felsen. Und für den hellseherischen Blick zeigt sich das so, daß man auf einer pflanzlich-mineralischen Grundlage wandelte, die eine Verdichtung erfuhr, und das sind die Gesteine. Da wachsen nun heraus, mehr oder weniger festgewurzelt, die Tierpflanzen, viel beweglicher als heute; aus dem zähflüssigen Element wachsen sie heraus, Sie hatten eine Art von Empfindung, wenn man sie anrührte. Und aus den feinsten Substanzen hob sich der Tiermensch heraus, der keineswegs bis in die gröbsten Substanzen hinunterreichte, sondern seinen physischen Leib aus den feinsten Substanzen hatte. Und dieser physische Leib, der in fortwährender Verwandlung sich befand, sah recht merkwürdig aus; einen solchen Menschenkopf, wie ihn der Mensch heute hat, den kann der Hellseher nicht entdecken auf dem alten Monde. Er entdeckt im physischen Leibe, wenn dieser auch noch so weich und flüssig ist, nur tierähnliche Kopfformen, und was aus dieser tierähnlichen Kopfform herausragt, das ist der Äther- und der Astralleib. Für den physischen Blick hatten alle Tiermenschen also die verschiedensten Formen, die an Tiere erinnern, aber auch nur erinnern, und erst wenn man vom physischen Sehen zum astralischen Schauen aufsteigt, dann erblickt man die höhere Natur dieses Mondtiermenschen. So ist die Bevölkerung des alten Mondes.
[ 9 ] So our present mineral kingdom does not yet exist. When the Moon and the Sun separate, the entities and forces of the Sun are completely freed from the coarse substances of the Moon and can thus act with even greater intensity. As a result, all three kingdoms are raised to a higher level. What constitutes the human astral body is lifted out of its intimate connection with the physical and etheric bodies, so that when you imagine a human being with his physical, etheric, and astral bodies at the beginning of the Lunar era, you will later perceive a significant change: As the Sun emerges and begins to shine from the outside, the astral body and the etheric body are partially liberated. The result of this is that something comes into being that you must imagine something like this: Imagine for a moment that modern human beings consist of a physical body, an etheric body, and an astral body, and now an external force were to come along and drive out the astral body and the etheric body; then, to the clairvoyant, your astral body and your etheric body would be present outside of you. You yourself, however, would be raised half a step higher by the fact that these two bodies are freed from the weight of the physical body. And something like this happened back then as well. Human beings were also raised; they became beings situated right in the middle between modern humans and modern animals, but who were spiritually guided and directed by the sublime solar powers. Likewise, the other two kingdoms were raised a little, so that in the middle of the Moon’s evolution we do not have our present-day kingdoms, but rather intermediate kingdoms: a human-animal kingdom, a kingdom situated between animal and plant, and a plant-mineral kingdom. And just as our minerals form the solid ground on which we walk, so the beings of the ancient Moon walked upon what was the lowest realm of the Moon—the plant-mineral realm. This fundamental substance of the Moon was not, as on Earth today, a mineral substance, but a kind of semi-living being. If you were to imagine something today like a peat bog, or like boiled lettuce or cooked spinach—a kind of pulp, but alive and bubbling—then you would have roughly an idea of what the fundamental substance was back then. And it was not rocks that protruded from this mass, but formations such as wood, compacted plant matter, and horn-like structures; these were the equivalents of today’s rocks at that time. And to the clairvoyant eye, it appears as though one was walking on a plant-mineral foundation that had undergone a process of densification—and these are the rocks. From this, more or less firmly rooted, grew the animal-plants, much more mobile than they are today; they grew out of the viscous element, and they possessed a kind of sensation when touched. And from the finest substances emerged the animal-man, who by no means extended down into the coarsest substances, but whose physical body was composed of the finest substances. And this physical body, which was in a state of constant transformation, looked quite strange; a human head such as humans have today—the clairvoyant cannot discern such a thing on the ancient Moon. In the physical body—no matter how soft and fluid it may be—the clairvoyant perceives only animal-like head shapes, and what protrudes from this animal-like head shape is the etheric and astral bodies. To the physical eye, therefore, all animal-men had the most diverse forms, reminiscent of animals—but only reminiscent—and only when one ascends from physical sight to astral vision does one perceive the higher nature of this lunar animal-man. Such is the population of the ancient Moon.
[ 10 ] Wenn wir in die Tiefen der menschlichen Kulturentwickelung, sofern sie geistiger Art ist, hineinblicken, so finden wir an vielen Stellen, daß in der Tat die Mythen und Sagen, die uns überliefert worden sind, in vieler Beziehung weiser sind, als es unsere heutige Wissenschaft ist. Und wenn der Mensch einst die geistige Grundlage der Welt wieder erkennen wird, dann wird er in manchem Mythos, in manchen Sagen und Märchen eine tiefe Weisheit erkennen, tiefer als unsere scheinbar so vorgeschrittene Wissenschaft. Denken wir uns noch einmal den alten Mond, in dem nur die alte Tierpflanze gedeihen kann, und lenken wir eine Weile den Blick ab von der Weiterentwickelung des Mondes. Seien wir uns klar, daß alle diese Mondwesenheiten Vorläufer unserer heutigen Menschenwesen waren. Aus den Mineralpflanzen ist durch einen Herunterstieg unser heutiges Mineralreich entstanden, aus den Tierpflanzen unsere heutigen Pflanzen und aus den zurückgebliebenen Tiermenschen, aus denen, die nicht fortgeschritten sind, zum größten Teile unsere heutigen Tiere. So sehen wir, wie unsere heutigen Mineralien, unsere Pflanzen, Tiere und Menschen wirklich Nachkommen sind jener alten Mondwesen. Nun gibt es heute sehr merkwürdige Pflanzen, die nicht in einem mineralischen Boden gedeihen, zum Beispiel die Mistel. Sie ist deshalb so merkwürdig, weil sie sich als Pflanze für den hellseherischen Blick sehr von den anderen Pflanzen unterscheidet. Sie zeigt nämlich etwas von einem Astralleib, der, wie bei dem Tierleibe, in die Mistel hineingeht. Trotzdem sie keine Empfindung hat, zeigt sie etwas von der äußeren Gestalt des Tierwesens. Das rührt davon her, daß sie zu jenen Pflanzentieren des Mondes gehört, die zurückgeblieben sind; die jetzt nicht Pflanzen haben werden können und die deshalb auch nicht auf einem mineralischen Boden gedeihen. So weit konnten sie nicht fortschreiten, und deshalb brauchen sie andere Pflanzen, in die sie sich hineinsenken können. Die Mistel ist bei dem alten Mondbrauch geblieben. Das haben die alten Vorfahren der europäischen Völker gewußt, indem sie es zunächst in einem wunderbaren Sagengebilde verkörpert haben. Diese alten germanischen und nordischen Völkerschaften sahen in Loki eine Gewalt, welche noch jenen alten Mondkräften angehörte, die sich von dem alten Mondschauplatz auf unsere Erde herübergefunden haben. Als die Erde Erde geworden ist, kam sie unter den Einfluß derjenigen Kräfte, welche sich diese alten Völkerschaften in dem Gotte Baldur symbolisierten. Er repräsentiert alle die Kräfte, die auf die reifen Erdenwesen wirkten. Diejenigen Wesenheiten unserer Erde aber, die auf der Mondstufe zurückgeblieben sind, fühlen innige Verwandtschaft zu dem, der zu dem Gotte des Mondes gehört, zu Loki. Daher stammt die wunderbare Sage, daß einst, als die Götter spielten, alle Wesen einen Eid geleistet haben, daß sie Baldur nicht verletzen wollten — nur die Mistel schwur diesen Eid nicht. Weshalb? Weil sie nicht verwandt ist mit den Erdenkräften, die in Baldur verkörpert sind; sie ist degeneriert, ein zurückgebliebenes Geschöpf des Mondes. Sie kann die Grundkraft der Erde, Baldur, verletzen. Loki muß sich eines Wesens bedienen, das zu ihm gehört. Tief aus dem geheimen Weltenzusammenhange heraus ist diese Sage entstanden. Und wenn wir wissen, daß in vieler Beziehung dasjenige, was der gesunden - Entwickelung widerstrebt, gerade der kranken Entwickelung dienen muß, dann begreifen wir, daß es eine große, weise Intuition unserer Vorfahren war, die sie dazu führte, in der Mistel besonders heilende Kräfte und Säfte zu suchen. Sie wußten das, was wir eben besprochen haben; daher das Ansehen, welches der Mistel überhaupt gegeben worden ist. Das ist so ein Beispiel, an dem wir sehen können, wie in den Sagen und Mythen Weisheit der Weltentwickelung verborgen ist.
[ 10 ] When we look into the depths of human cultural development—insofar as it is of a spiritual nature—we find in many places that the myths and legends handed down to us are, in many respects, wiser than our modern science. And when humanity once again recognizes the spiritual foundation of the world, it will discern in many myths, legends, and fairy tales a profound wisdom—deeper than that of our seemingly so advanced science. Let us once again imagine the ancient Moon, where only the ancient animal-plant can thrive, and turn our gaze away for a moment from the Moon’s further evolution. Let us be clear that all these lunar beings were the precursors of our present-day human beings. From the mineral-plants, through a descent, our present-day mineral kingdom arose; from the animal-plants, our present-day plants; and from the animal-humans who remained behind—those who did not advance—for the most part, our present-day animals. Thus we see how our present-day minerals, plants, animals, and human beings are truly descendants of those ancient lunar beings. Now, there are very peculiar plants today that do not thrive in mineral soil—for example, mistletoe. It is so peculiar because, to the clairvoyant eye, it appears very different from other plants. It reveals, in fact, something of an astral body which, as with the animal body, penetrates into the mistletoe. Although it has no sensation, it reveals something of the outer form of the animal being. This stems from the fact that it belongs to those plant-animals of the Moon that have been left behind; they are now unable to develop plants and therefore cannot thrive in mineral soil. They were unable to progress that far, and so they require other plants into which they can sink. Mistletoe has remained true to the ancient lunar custom. The ancient ancestors of the European peoples knew this, and they initially embodied it in a wondrous mythological construct. These ancient Germanic and Nordic peoples saw in Loki a force that still belonged to those ancient lunar powers which had found their way from the ancient lunar realm to our Earth. When the Earth became Earth, it came under the influence of those forces that these ancient peoples symbolized in the god Baldur. He represents all the forces that acted upon the mature Earth beings. However, those entities on our Earth that remained behind at the lunar stage feel a deep kinship with the one who belongs to the god of the Moon, Loki. This is the origin of the wondrous legend that once, when the gods were playing, all beings swore an oath that they would not harm Baldur—only the mistletoe did not take this oath. Why? Because it is not related to the earthly forces embodied in Baldur; it is degenerate, a backward creature of the Moon. It can harm the fundamental force of the Earth, Baldur. Loki must make use of a being that belongs to him. This legend arose from the depths of the secret interconnections of the worlds. And when we realize that, in many respects, that which resists healthy development must serve precisely unhealthy development, then we understand that it was a great, wise intuition on the part of our ancestors that led them to seek particularly healing powers and sap in the mistletoe. They knew what we have just discussed; hence the esteem in which the mistletoe has always been held. This is an example through which we can see how the wisdom of world development is hidden in legends and myths.
[ 11 ] Dadurch nun, daß auf dem Monde sozusagen ein Teil von dem Äther- und dem Astralleib herausgezogen ist beim Tiermenschen, dadurch entsteht bereits auf dem alten Monde die Notwendigkeit eines Bewußtseinswechsels. Und jetzt müssen wir von einer anderen Entwickelung sprechen, die parallel mit dieser vor sich geht. Jede einzelne dieser Entwickelungsstufen auf dem Saturn, der Sonne, dem Monde und der Erde ist zugleich eine Stufe der Bewußtseinsentwickelung. Auf dem Saturn war das Bewußtsein ganz dumpf, es war die erste Stufe. Unser Bewußtsein im traumlosen Schlafe, das, was die ewig schlafende Pflanzenwelt hat, ist schon heller als das, was der Mensch auf dem Saturn hatte und was sich mit dem Bewußtsein des Minerals vergleichen läßt. Erst auf der Sonne erhob sich der Mensch zu einem Bewußtsein, wie das der Pflanze ist, und dadurch, daß der Mensch auf dem Monde den Astralleib eingegliedert erhielt, stieg auch sein Bewußtsein noch einen Grad höher, zu dem, was wir als das Bilderbewußtsein bezeichnen. Mit dem heutigen Traumbewußtsein können wir es nur in gewisser Beziehung vergleichen, denn unsere Träume haben ja nur in Ausnahmefällen etwas zu bedeuten. Aber auf dem Monde war das anders. Die auf- und absteigenden Bilder, die sich dem Menschen da zeigten, hatten etwas zu bedeuten. Wenn sich ihm ein anderes Wesen näherte, so konnte er nicht äußere Form und Farbe wahrnehmen, aber er empfand etwas in sich aufsteigen, so wie es heute der Mensch im Traume tut; es stieg in ihm auf ein Bild von der inneren Natur des Wesens, und je nach der Farbe und dem Charakter dieses Bildes wußte er, ob das Wesen ihm freundlich oder feindlich gesinnt sei, ob er bleiben oder fliehen sollte.
[ 11 ] Because, so to speak, a part of the etheric and astral bodies was drawn out of the animal-man on the Moon, this already gave rise to the necessity for a shift in consciousness on the ancient Moon. And now we must speak of another development that is taking place in parallel with this one. Each of these stages of development on Saturn, the Sun, the Moon, and the Earth is at the same time a stage in the development of consciousness. On Saturn, consciousness was very dull; it was the first stage. Our consciousness during dreamless sleep—the kind possessed by the eternally sleeping plant world—is already clearer than what humans had on Saturn, which can be compared to the consciousness of minerals. It was not until the Sun that humanity rose to a level of consciousness akin to that of plants, and because humanity received the astral body on the Moon, its consciousness rose yet another degree higher, to what we call image consciousness. We can compare it to today’s dream consciousness only in a certain sense, for our dreams have meaning only in exceptional cases. But on the Moon it was different. The rising and falling images that appeared to human beings there had meaning. When another being approached him, he could not perceive its outer form or color, but he felt something welling up within him, just as a person does today in a dream; an image of the being’s inner nature arose within him, and depending on the color and character of this image, he knew whether the being was friendly or hostile toward him, and whether he should stay or flee.
[ 12 ] Aber es gab schon, wie gesagt, auf dem Monde, während der Zeit, wo die Sonne draußen war, einen Bewußtseinswechsel; es gab Zeiten, in denen das Bewußtsein lebhafter, und Zeiten, wo es dumpfer war. Heute wechseln Tag- und Nachtzeiten ab. Der Mensch geht heute des Morgens in seinen physischen und Ätherleib hinein; dadurch taucht die Welt der äußeren Gegenstände und Wesenheiten vor ihm auf. Es wird licht und hell um ihn dadurch, daß er sich seiner Sinne bedient. Dann aber, wenn er abends mit seinem Ich und dem Astralleib hinausgeht, dann hat er zunächst kein Werkzeug, um wahrzunehmen; es wird dunkel um ihn. So wechselt das traumlose Schlafbewußtsein, das dem Menschen zuerst auf der Sonne geschenkt worden ist, mit dem Wachbewußtsein, mit dem Erdenbewußtsein ab. Vorbereitet hat sich das schon auf dem alten Monde. Schon da waren der Ätherleib und der Astralleib nicht fortwährend herausgehoben, sondern es gab Zeiten, wo sie sich in den physischen Leib hineinsenkten; denn der alte Mond bewegte sich schon um die Sonne herum, und diese Umdrehung bewirkte, daß der Mensch zu Zeiten von der Sonne beschienen wurde, zu Zeiten nicht. Dadurch geschah ein Aus- und Eintreten des Ätherleibs und des Astralleibs in den physischen Leib. Freilich war der Wechsel nicht von solchem Kontrast wie heute. Wenn der Mensch auf dem alten Monde herausrückte, wenn er von den Kräften der Sonne beschienen wurde, dann war er in einem hellen Bewußtsein, in einem geistigen Bewußtsein; er nahm intensiv das Geistige wahr. Und wenn sich sein Äther- und Astralleib in den physischen Leib hineinsenkten, dann verdunkelte sich sein Bewußtsein — Sie sehen, es war umgekehrt wie heute. So wechselten also auf dem Monde in viel, viel längeren Zeiten helle und dunkle Bewußtseinszustände ab, und in den dunklen Bewußtseinszuständen war es, daß, ohne daß der Mensch es wußte, dasjenige vor sich ging, was man die Befruchtung nennt. Um die Fähigkeit der Fortpflanzung zu entwickeln, um die Befruchtung zu bewirken, um zu gebären, senkte sich die höhere Wesenheit des Menschen nieder in seinen physischen Leib, und wenn der Vorgang abgeschlossen war, dann ging sie wieder hinauf in die höhere Welt. Es hat sich nach und nach vorbereitet, was sich auf der Erde vollständig entwickelt hat. Und dadurch, daß die Sonne sich abgesondert hatte, dadurch, daß sie ihren Wesenheiten stärkere Kraft gegeben hatte, konnte der Mensch, und alle anderen Wesenheiten, höher entwickelt werden. Wenn nämlich die Sonnenkräfte die Hemmung durch den alten Mond weiter gehabt hätten, dann hätten sie nicht so kräftig wirken können. Nun waren sie selbst befreit von dem Hemmnis der Mondsubstanzen, und dadurch rückte der Mond mit allen seinen Wesenheiten so rasch vorwärts, daß er nach einer bestimmten Zeit die Reife erlangt hatte, wieder von der Sonne aufgenommen zu werden. Es trat ein Zustand ein, wo alle abgesonderten Weltkörper wieder aufgenommen werden konnten, wo sie gemeinsam in einen geistigen, in einen Ruhestand traten, den wir Pralaya nennen. Und dann trat nach dieser Pause das wieder hervor, was wir den ersten ätherischen Keim des Erdenkörpers nennen können, und aus dem sich später wieder alles abgesondert hat.
[ 12 ] But, as I said, there was already a shift in consciousness on the Moon during the time when the Sun was outside; there were times when consciousness was more vivid, and times when it was more subdued. Today, day and night alternate. Today, in the morning, a person enters their physical and etheric bodies; through this, the world of external objects and beings appears before them. It becomes light and bright around them as they make use of their senses. But then, when he goes out in the evening with his I and his astral body, he initially has no means of perception; it grows dark around him. Thus, the dreamless sleep consciousness—which was first bestowed upon humankind on the Sun—alternates with waking consciousness, with earthly consciousness. This had already been prepared on the ancient Moon. Even then, the etheric body and the astral body were not constantly separated from the physical body; rather, there were times when they sank into the physical body. For the ancient Moon was already orbiting the Sun, and this revolution caused human beings to be illuminated by the Sun at times and not at others. This caused the etheric body and the astral body to move in and out of the physical body. Of course, the contrast between these states was not as pronounced as it is today. When a human being on the ancient Moon moved outward—when he was illuminated by the forces of the Sun—he was in a state of bright consciousness, a spiritual consciousness; he perceived the spiritual intensely. And when his etheric and astral bodies sank into the physical body, his consciousness darkened—you see, it was the opposite of today. Thus, on the Moon, over much, much longer periods of time, states of light and dark consciousness alternated, and it was during these states of dark consciousness that, without the human being’s knowledge, the process known as fertilization took place. In order to develop the capacity for reproduction, to bring about fertilization, and to give birth, the human being’s higher being descended into his physical body, and when the process was complete, it ascended again into the higher world. What has fully developed on Earth was prepared step by step. And because the Sun had separated itself—and because it had endowed its beings with greater power—human beings, and all other beings, were able to develop to a higher level. For if the solar forces had continued to be hindered by the old Moon, they would not have been able to act with such power. Now they themselves were freed from the hindrance of the lunar substances, and as a result, the Moon, with all its beings, advanced so rapidly that after a certain time it had attained the maturity to be reabsorbed by the Sun. A state arose in which all the separated celestial bodies could be reabsorbed, in which they together entered a spiritual, restful state that we call Pralaya. And then, after this pause, what we might call the first etheric germ of the Earth’s body emerged once more, from which everything later separated again.
[ 13 ] Und nun fragen wir uns: Woher kommt der physische Leib auf dem Saturn, woher der Ätherleib auf der Sonne, und woher der Astralleib auf dem Monde? — So philosophisch ungeschickt fragt der Schüler der Geisteswissenschaft nicht wie viele, die da glauben, philosophisch zu fragen. Es gibt Menschen, die fragen: Woher kommt dies oder jenes? - und wenn man antwortet, dann fragen sie weiter und immer weiter, ohne Ende. Das tut man nur, solange man sich nicht selbst zur geistigen Betrachtung der Welt erhebt. Vernünftigerweise muß man ja mit dem Fragen an einen Punkt schließlich kommen, wo der Sinn der Frage ein Ende nimmt. Denken Sie sich, Sie finden auf der Straße Furchen in dem Straßenmaterial. Sie fragen: Woher kommt das? - Die Antwort lautet: Ein Wagen fuhr darin. — Jetzt können Sie weiter fragen: Woher kam der Wagen? — Man kann antworten: Den benützte ein Mensch, der ein bestimmtes Geschäft hatte. - Nun können Sie allerdings fragen: Woher kam das Geschäft? — Aber einmal werden Sie doch dahin kommen, daß die Fragen ein Ende nehmen, daß Sie so weit vom Gegenstande abkommen, daß Sie in ein ganz anderes Gebiet hineingelangen. Beginnt der Sinn der Fragestellung bei einer Idee, so kommt man nur, wenn man im Abstrakten bleibt, zu endlosen Fragen. Aber im konkreten Betrachten kommt man zuletzt zu geistigen Wesenheiten, und dann frägt man nicht mehr: Warum tun sie das? - sondern man frägt: Was tun sie? — Dazu muß man sich erst erziehen, daß man die Grenzen des Fragens einsieht.
[ 13 ] And now let us ask ourselves: Where does the physical body on Saturn come from, where does the etheric body on the Sun come from, and where does the astral body on the Moon come from? — The student of spiritual science does not ask such philosophically clumsy questions, unlike many who believe they are asking philosophical questions. There are people who ask: Where does this or that come from? — and when you answer, they keep asking, over and over, without end. One does this only as long as one has not yet risen to a spiritual contemplation of the world. Reasonably speaking, one must eventually reach a point with one’s questioning where the meaning of the question comes to an end. Imagine you find ruts in the road surface. You ask: “Where did these come from?”—The answer is: “A car drove through them.”—Now you can ask further: “Where did the car come from?”—One might answer: “It was used by a person who had a specific business.” - Now, of course, you might ask: “Where did that business come from?” — But eventually you will reach a point where the questions come to an end, where you stray so far from the subject that you enter an entirely different realm. If the meaning of the questioning begins with an idea, then—as long as one remains in the abstract—one arrives only at endless questions. But in concrete observation, one ultimately arrives at spiritual entities, and then one no longer asks: Why do they do that? — but rather: What do they do? — To do this, one must first train oneself to recognize the limits of questioning.
[ 14 ] So sagt uns nun die okkulte Beobachtung, daß einst, als der alte Saturn anfing sich zu bilden, gewisse geistige Wesenheiten die Grundsubstanz des Saturn, die Wärme, aus ihrer eigenen Substanz als ein Opfer ausströmten. Sie sind zu solcher Reife gelangt, daß sie nicht nur nichts als Nahrung aufzunehmen brauchten, sondern daß sie sogar imstande waren, ihre eigene Substanz hinzuopfern, auszuströmen. Das sind die Throne. Diese Throne gießen ihre Substanz während der alten Saturnzeit aus, und sie sind es, die durch ihr Opfer die Grundlage zum physischen Menschenleibe bilden. Derjenige, der diesen physischen Leib auf dem Saturn okkult betrachtet, sagt: Er ist ausgeflossen aus der Substanz der Throne. Wir sehen, daß dieser physische Leib sich von Stufe zu Stufe verwandelt, höher entwickelt hat, aber was wir in uns haben, ist immer die umgewandelte Substanz der Throne. Dann gehen wir hinüber zu der alten Sonne. Da hat sich der Ätherleib dem physischen Leibe zugesellt. Da sind es wiederum geistige Wesenheiten, unter den Thronen stehend, die wir die Geister der Weisheit, die Kyriotetes nennen. Sie waren auf dem Saturn noch nicht so weit, daß sie ihre eigene Wesenheit hätten ausströmen können, Auf der Sonne aber waren sie so weit, und aus ihrem Leibe floß die Substanz des Ätherleibs. In unserem Ätherleib tragen wir seit der Sonnenzeit die Substanz der Geister der Weisheit. Auf dem Monde gesellte sich der Astralleib hinzu. Wieder sind es geistige Wesenheiten, die ihre Substanz hinopfern: die Geister der Bewegung, Dynameis oder Mächte. Und endlich gehen wir von dem Monde auf die Erde herüber; da strömt eine andere Wesenheit ihre Kraft in uns hinein, wir erlangen das Ich; zu den drei anderen Leibern kommt das Ich. Dieses Ich wird uns verliehen von den Geistern, die da lenken die kosmische Entwickelung, von den Geistern der Form, von den Gewalten oder Exusiai. Diese Geister der Form treffen wir hier wieder an: es sind die Elohim, die uns ihr Sonnenlicht zustrahlen, und Jehova, der von der Mondseite her an dem Menschengeiste formt. Hier haben wir sie in ihrem Zusammenwirken, die Geister der Form, die von außen herein dem Menschen die Anlage zu seinem Ich gaben.
[ 14 ] Thus, occult observation tells us that once, when ancient Saturn began to form, certain spiritual beings radiated the fundamental substance of Saturn—heat—from their own substance as a sacrifice. They had reached such a state of maturity that not only did they no longer need to take in anything as nourishment, but they were even capable of sacrificing their own substance, of pouring it out. These are the Thrones. These Thrones poured out their substance during the ancient Saturn era, and it is they who, through their sacrifice, form the foundation of the physical human body. Anyone who observes this physical body on Saturn from an occult perspective says: It has flowed forth from the substance of the Thrones. We see that this physical body has been transformed from stage to stage, having developed to a higher level, but what we have within us is always the transformed substance of the Thrones. Then we move on to the ancient Sun. There, the etheric body joined the physical body. Here, too, it is spiritual beings standing below the Thrones whom we call the Spirits of Wisdom, the Kyriotetes. On Saturn, they had not yet reached the stage where they could radiate their own essence; on the Sun, however, they had reached that stage, and the substance of the etheric body flowed from their bodies. Since the time of the Sun, we have carried within our etheric body the substance of the Spirits of Wisdom. On the Moon, the astral body was added. Once again, it is spiritual beings who sacrifice their substance: the Spirits of Movement, the Dynameis, or Powers. And finally, we pass from the Moon to the Earth; there, another being pours its power into us, and we attain the “I”; the “I” is added to the three other bodies. This “I” is bestowed upon us by the spirits who guide cosmic evolution—the spirits of form, the Powers or Exusiai. We encounter these Spirits of Form again here: they are the Elohim, who radiate their sunlight upon us, and Jehovah, who shapes the human spirit from the lunar side. Here we see them working together—the Spirits of Form—who, coming from outside, gave humanity the predisposition for its “I.”
[ 15 ] So sehen wir von Stufe zu Stufe gewisse geistige Wesenheiten sich hineingliedern in die Menschenentwickelung: auf dem Saturn die Throne, auf der Sonne die Geister der Weisheit, auf dem Monde die Geister der Bewegung oder Dynameis, und auf der Erde die Geister der Form: Jehova und die Elohim. Alle diese Wesenheiten sind es, die dem Menschen seine jetzige Gestalt und Form gegeben haben, die ihre eigene Wesenheit haben einströmen lassen. In der biblischen Urkunde werden wir deutlich darauf hingewiesen, wie das Wesen eines der Geister der Form einströmte in das Wesen des Menschen. Ein tiefes Geheimnis verbirgt sich hinter dem, was in der Thora steht. Denken Sie sich, daß einer der Geister der Elohim sich als Jehova mit dem Monde verbunden hat, daß er von dort aus als Geist der Form wirkte, den Menschen zu dem machte, was ihm die göttliche Form gibt: Der Gott bildete den Menschen nach seinem Bilde, er gab ihm die Gestalt der Götter. — Die Geister der Form sind es, die ihm die menschliche Gestalt, das heißt die göttliche Form gaben. Die Elohim strömen im Lichte die Sonnenkraft auf die Erde nieder. Der Jehovagott hat verzichtet auf das äußere Kleid, auf die äußere Gestalt des Lichtes; als ein finsterer Gott strömt er auf die Erde ein, indem er sich beschränkt auf die Zeit zwischen Geburt und Tod. Durch die Luft, welche das Licht durchdringt, gesellen sich zu ihm die Geister der Luft. So daß, wenn wir uns ein Bild machen wollen von dem, was geistig und physisch von der Sonne auf die Erde strömt, wir sehen, wie die Sonnenstrahlen aufgefangen werden von der Erde und an den Menschen herankommen, und wie diese Strahlen auch das mitbringen, was vom Jehovageiste uns zuströmt: da kommt dasjenige hinzu, was in der Luft als Geistiges lebt. Und auf diesen Augenblick, wo Jehova seine Kraftwesenheit, ein Stück der Jehovagottheit einströmen läßt in den Menschen, darauf wird hingewiesen mit den Worten der Bibel: «Und Jehova strömte dem Menschen den lebendigen Odem ein, und er ward eine lebendige Seele.»
[ 15 ] Thus, we see certain spiritual beings becoming integrated into human evolution step by step: on Saturn, the Thrones; on the Sun, the Spirits of Wisdom; on the Moon, the Spirits of Movement, or Dynameis; and on Earth, the Spirits of Form: Jehovah and the Elohim. It is all these beings who have given human beings their present shape and form, who have allowed their own essence to flow into them. The biblical text clearly points out how the essence of one of the Spirits of Form flowed into the essence of the human being. A profound mystery lies behind what is written in the Torah. Imagine that one of the spirits of the Elohim, as Jehovah, united with the moon, and that from there, as a spirit of form, he worked to make humanity what the divine form bestows upon it: God formed humanity in his image; he gave it the form of the gods. — It is the spirits of form who gave humanity its human form—that is, the divine form. The Elohim pour the power of the sun down upon the earth in the light. The God Jehovah has renounced the outer garment, the outer form of light; as a dark God, he flows into the earth, confining himself to the time between birth and death. Through the air, which the light permeates, the spirits of the air join him. Thus, when we seek to form a picture of what flows from the sun to the earth—both spiritually and physically—we see how the sun’s rays are absorbed by the earth and reach humanity, and how these rays also bring with them what flows to us from the spirit of Jehovah: to this is added that which lives in the air as the spiritual. And this moment—when Jehovah allows His power-filled presence, a fragment of the divinity of Jehovah, to flow into human beings—is referred to in the words of the Bible: “And Jehovah breathed into the man the breath of life, and he became a living soul.”
[ 16 ] Wir müssen uns klarmachen, daß wir solche Worte ganz wörtlich nehmen müssen, daß wir lesen müssen, was wirklich darinnen steht. Und Schauer der Ehrfurcht durchdringen uns, wenn wir anfangen, ein solches Wort zu verstehen; wenn wir begreifen den Sinn dieses Ausspruches, der uns verkündet, daß, nachdem auf dem Saturn, der Sonne und dem Monde die Throne, die Geister der Weisheit und die Geister der Bewegung ihre Wesenheiten eingegossen haben in den Menschen, nun auf der Erde auch die Geister der Form gleichsam hineingefahren sind in ihn. Dieser große, gewaltige Moment ist es, der in dem biblischen Worte ausgedrückt ist.
[ 16 ] We must realize that we have to take such words quite literally, that we must read what is actually written there. And shivers of awe run through us when we begin to understand such a word; when we grasp the meaning of this statement, which proclaims to us that, after the thrones, the spirits of wisdom, and the spirits of motion had infused their essences into human beings on Saturn, the Sun, and the Moon, now the spirits of form, too, have, as it were, entered into them on Earth. It is this great, momentous moment that is expressed in the biblical words.
[ 17 ] Und nun werden wir weiter sehen, wie diese Elohim und Jehova zusammenwirkten mit den luziferischen Wesenheiten durch die atlantische Periode bis in unsere Zeit hinein.
[ 17 ] And now we will continue to see how these Elohim and Jehovah worked together with the Luciferian entities throughout the Atlantean period and up to the present day.
