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Esoteric Christianity and the
Spiritual Guidance of Humanity
GA 130

19 December 1912, St. Gallen

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Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit, 5th ed.
  1. Esoteric Christianity and the Spiritual Guidance of Humanity, tr. SOL

23. Der gestirnte Himmel über mir das moralische Gesetz in mir

23. Der gestirnte Himmel über mir das moralische Gesetz in mir

[ 1 ] Die Theosophie lehrt uns, dass sich die Vorgänge zwischen Tod und neuer Geburt auf die Verhältnisse des Kosmos beziehen. Einem sehr wichtigen Gegensatz ist die Seele unterworfen: während des physischen Daseins können wir Veränderungen in uns vorgehen lassen, nicht aber zwischen Tod und neuer Geburt. Wir haben zum Beispiel zwischen Geburt und Tod eine gewisse Beziehung zu einem Menschen gehabt, wir erleben etwas gemeinsam mit einem Freunde; jetzt, nach seinem Tode, haben wir etwas von ihm erfahren, was wir hier auf Erden nicht mit ihm erlebt haben. Wie gestalten wir nun das Verhältnis nach dem Tode? Wie können wir unsere Gefühle zu ihm sympathisch oder antipathisch gestalten? Wenn wir selbst schon durch die Pforte des Todes hindurchgeschritten sind und es folgt uns jemand nach, mit dem wir im physischen Leben ein gewisses Verhältnis gehabt haben, so muss dies lange nach dem Tod unverändert so bleiben, denn nach dem Tode können wir dem alten bestehenden Verhältnis nichts Neues mehr hinzufügen. Wir sind dem eigenen Karma unterworfen, nachdem wir in die geistige Welt eingetreten sind. Der Augenblick der Umgestaltung dieses Karmas tritt erst in einem neuen Leben ein; erst in einer neuen Inkarnation kann es ausgeglichen werden. Ein physisch Toter kann im geistigen Dasein auf die anderen physisch Toten nicht im Sinne einer Veränderung ihres Lebens wirken. Aber der Lebende hat die Möglichkeit, eine Wirkung auf den Dahingegangenen auszuüben.

[ 1 ] Die Theosophie lehrt uns, dass sich die Vorgänge zwischen Tod und neuer Geburt auf die Verhältnisse des Kosmos beziehen. Einem sehr wichtigen Gegensatz ist die Seele unterworfen: während des physischen Daseins können wir Veränderungen in uns vorgehen lassen, nicht aber zwischen Tod und neuer Geburt. Wir haben zum Beispiel zwischen Geburt und Tod eine gewisse Beziehung zu einem Menschen gehabt, wir erleben etwas gemeinsam mit einem Freunde; jetzt, nach seinem Tode, haben wir etwas von ihm erfahren, was wir hier auf Erden nicht mit ihm erlebt haben. Wie gestalten wir nun das Verhältnis nach dem Tode? Wie können wir unsere Gefühle zu ihm sympathisch oder antipathisch gestalten? Wenn wir selbst schon durch die Pforte des Todes hindurchgeschritten sind und es folgt uns jemand nach, mit dem wir im physischen Leben ein gewisses Verhältnis gehabt haben, so muss dies lange nach dem Tod unverändert so bleiben, denn nach dem Tode können wir dem alten bestehenden Verhältnis nichts Neues mehr hinzufügen. Wir sind dem eigenen Karma unterworfen, nachdem wir in die geistige Welt eingetreten sind. Der Augenblick der Umgestaltung dieses Karmas tritt erst in einem neuen Leben ein; erst in einer neuen Inkarnation kann es ausgeglichen werden. Ein physisch Toter kann im geistigen Dasein auf die anderen physisch Toten nicht im Sinne einer Veränderung ihres Lebens wirken. Aber der Lebende hat die Möglichkeit, eine Wirkung auf den Dahingegangenen auszuüben.

[ 2 ] Nehmen wir zum Beispiel den Fall: Zwei Menschen, die sich lieben, haben ein verschieden geartetes Verhältnis zur Theosophie, der eine liebt sie, der andere hasst sie. Es ist zwischen beiden Seelen Oppositionsgeist vorhanden. Wenn der Mensch von Freiheit seines Willens reden kann, so ist es, weil in der menschlichen Seele das Ich-Bewusstsein viel tiefere Wege geht als das astralische Bewusstsein, sodass man sich oft im Grunde der Seele sehnt nach dem, das man bewusst hasst. Wie kommen wir dem Toten helfend entgegen? Dazu müssen wir durch ein geistiges Band mit ihm verbunden sein. Man kann zum Beispiel ihm helfen durch stilles Vorlesen, man kann, sich herzlich mit ihm vereinend, Gedankenfolgen durchnehmen, Vorstellungen, Imaginationen in die höheren Welten zu ihm hinaufsenden. Solche Freundesdienste haben immer eine gute Wirkung. Auch dann ist das Vorlesen gut, wenn der Mensch im irdischen Leben zu gleichgültig, zu bequem war. Wir können ihm die Qualen in der Tat erleichtern, auch wenn wir keinen Beweis haben, dass er sich im Leben darnach sehnte. Oft können wir erleben, dass viel Segen von dem physischen Plan aus in die geistigen Welten hinausgesandt wird trotz der ungeheuren Kluft, die da besteht zwischen dem Leben zwischen Geburt und Tod und dem Leben zwischen Tod und neuer Geburt.

[ 2 ] Nehmen wir zum Beispiel den Fall: Zwei Menschen, die sich lieben, haben ein verschieden geartetes Verhältnis zur Theosophie, der eine liebt sie, der andere hasst sie. Es ist zwischen beiden Seelen Oppositionsgeist vorhanden. Wenn der Mensch von Freiheit seines Willens reden kann, so ist es, weil in der menschlichen Seele das Ich-Bewusstsein viel tiefere Wege geht als das astralische Bewusstsein, sodass man sich oft im Grunde der Seele sehnt nach dem, das man bewusst hasst. Wie kommen wir dem Toten helfend entgegen? Dazu müssen wir durch ein geistiges Band mit ihm verbunden sein. Man kann zum Beispiel ihm helfen durch stilles Vorlesen, man kann, sich herzlich mit ihm vereinend, Gedankenfolgen durchnehmen, Vorstellungen, Imaginationen in die höheren Welten zu ihm hinaufsenden. Solche Freundesdienste haben immer eine gute Wirkung. Auch dann ist das Vorlesen gut, wenn der Mensch im irdischen Leben zu gleichgültig, zu bequem war. Wir können ihm die Qualen in der Tat erleichtern, auch wenn wir keinen Beweis haben, dass er sich im Leben darnach sehnte. Oft können wir erleben, dass viel Segen von dem physischen Plan aus in die geistigen Welten hinausgesandt wird trotz der ungeheuren Kluft, die da besteht zwischen dem Leben zwischen Geburt und Tod und dem Leben zwischen Tod und neuer Geburt.

[ 3 ] Zahlreiche Lebende werden fühlen, dass sie mit den Toten in inniger Verbindung stehen, und zugleich das Bewusstsein in sich tragen, dass auch sie auf die Toten helfend wirken. Die ersten Seelen, mit denen wir nach dem Tode in Beziehungen kommen, sind diejenigen, mit denen wir schon auf der Erde nahe Beziehungen angeknüpft hatten, nicht solche können es sein, die wir hier nicht gekannt haben. Es findet das irdische Leben eine unmittelbare Fortsetzung nach dem Tode. Die Seele ist in den Gegenständen, die sie wahrnimmt, darinnen, füllt sie aus.

[ 3 ] Zahlreiche Lebende werden fühlen, dass sie mit den Toten in inniger Verbindung stehen, und zugleich das Bewusstsein in sich tragen, dass auch sie auf die Toten helfend wirken. Die ersten Seelen, mit denen wir nach dem Tode in Beziehungen kommen, sind diejenigen, mit denen wir schon auf der Erde nahe Beziehungen angeknüpft hatten, nicht solche können es sein, die wir hier nicht gekannt haben. Es findet das irdische Leben eine unmittelbare Fortsetzung nach dem Tode. Die Seele ist in den Gegenständen, die sie wahrnimmt, darinnen, füllt sie aus.

[ 4 ] In der Kamaloka-Zeit vergrößert sich die Ätherform des Menschen immer mehr und mehr, sodass ihre äußerste Grenze von der Bahn des Mondes umkreist wird. Alle Menschen füllen denselben Raum aus, der von der Mondbahn umschlossen ist; sie sind sich nicht im Wege während der Kamaloka-Zeit. Nach dieser Zeit werden wir Merkurbewohner, wie wir vorher Mondbewohner waren, dann Venus-, dann Sonnenbewohner. Da hat man es mit einer erhöhten Geistigkeit zu tun, das Astralische der Mondensphäre ist überwunden. Es hängt das Leben auf jedem Planeten von der Seelenverfassung ab, die man sich während der Mondenzeit angeeignet hat. Diejenigen, die von sittlichem Mitfühlen ergriffen sind, leben anders als die Egoisten und öffnen sich der Menschheit. Insbesondere werden wir mit jenen ein Verhältnis anknüpfen können, mit denen wir im irdischen Leben schon zusammen waren. Die Art dieser Beziehungen wird davon abhängen, welche Tröstungen und welche Qualen wir uns gegenseitig bereitet haben. Ein nur wenig moralischer Mensch wird geistiger Einsiedler, ein moralischer dagegen geselliger Merkurbewohner während der Merkurzeit werden.

[ 4 ] In der Kamaloka-Zeit vergrößert sich die Ätherform des Menschen immer mehr und mehr, sodass ihre äußerste Grenze von der Bahn des Mondes umkreist wird. Alle Menschen füllen denselben Raum aus, der von der Mondbahn umschlossen ist; sie sind sich nicht im Wege während der Kamaloka-Zeit. Nach dieser Zeit werden wir Merkurbewohner, wie wir vorher Mondbewohner waren, dann Venus-, dann Sonnenbewohner. Da hat man es mit einer erhöhten Geistigkeit zu tun, das Astralische der Mondensphäre ist überwunden. Es hängt das Leben auf jedem Planeten von der Seelenverfassung ab, die man sich während der Mondenzeit angeeignet hat. Diejenigen, die von sittlichem Mitfühlen ergriffen sind, leben anders als die Egoisten und öffnen sich der Menschheit. Insbesondere werden wir mit jenen ein Verhältnis anknüpfen können, mit denen wir im irdischen Leben schon zusammen waren. Die Art dieser Beziehungen wird davon abhängen, welche Tröstungen und welche Qualen wir uns gegenseitig bereitet haben. Ein nur wenig moralischer Mensch wird geistiger Einsiedler, ein moralischer dagegen geselliger Merkurbewohner während der Merkurzeit werden.

[ 5 ] In der nächsten Zeit, während des Venuszustandes, dehnen wir uns so weit aus, dass wir den Raum bis zur äußersten Grenze der Venussphäre ausfüllen. Wer nicht religiös war, wer nicht Ewiges, Göttliches in sich aufgenommen hat, wer nicht in der Merkurzeit zu andern Menschenseelen geistig-seelische Beziehungen haben konnte, der wird auch in der Venuszeit ein Einsiedler werden, während wir auch dort gesellige Wesen sind, wenn wir in der Merkurzeit mit gleichgesinnten Wesen zusammen waren, religiöse Wärme entfaltet haben untereinander. Atheisten werden Einsiedler in der Venuszeit, Monisten werden im Gefängnis der eigenen Seele leben müssen, sodass der eine nicht an den andern herankann. Einsiedler sein heißt ein dumpfes Bewusstsein haben, das den andern nicht umschließt, ein geselliges Wesen sein heißt ein helles Bewusstsein haben, das in das andere eindringt. Freilich steigt der Mensch immer in die Sternenwelten hinauf, aber je dämmerhafter er eine Region durchlebt, desto schneller rast er durch die Zeiten hindurch und kommt dadurch schneller zur Reinkarnation, zum Beispiel solche, die im vorigen Dasein als Verbrecher oder Idioten gelebt haben. Je heller hingegen das Bewusstsein in der Sternenwelt war, desto langsamer kommt die Seele zurück zur Inkarnation. Man muss draußen im Kosmos schon ganz bewusst geworden sein, um sein späteres physisches Gehirn ausbilden zu können. Der nächste Zustand ist der des Sonnenbewohners. Er findet statt etwa ein Jahrhundert nach dem Tode des Menschen. In der Sonnenzeit kann man die Möglichkeit haben, ein gewisses Verhältnis zu allen Menschen zu gewinnen. Wenn sich ein Mensch dem Christus-Impuls erschlossen hat, so ist seine Seele für alle offen. Seitdem sich das Mysterium von Golgatha vollzogen hat, können wir uns mit dem Christus-Impuls verbinden, der größten geistigen Kraft. Derjenige aber, der den Christus-Impuls nicht aufgenommen hat, bleibt auch in der Sonnenzeit ein Einsiedler.

[ 5 ] In der nächsten Zeit, während des Venuszustandes, dehnen wir uns so weit aus, dass wir den Raum bis zur äußersten Grenze der Venussphäre ausfüllen. Wer nicht religiös war, wer nicht Ewiges, Göttliches in sich aufgenommen hat, wer nicht in der Merkurzeit zu andern Menschenseelen geistig-seelische Beziehungen haben konnte, der wird auch in der Venuszeit ein Einsiedler werden, während wir auch dort gesellige Wesen sind, wenn wir in der Merkurzeit mit gleichgesinnten Wesen zusammen waren, religiöse Wärme entfaltet haben untereinander. Atheisten werden Einsiedler in der Venuszeit, Monisten werden im Gefängnis der eigenen Seele leben müssen, sodass der eine nicht an den andern herankann. Einsiedler sein heißt ein dumpfes Bewusstsein haben, das den andern nicht umschließt, ein geselliges Wesen sein heißt ein helles Bewusstsein haben, das in das andere eindringt. Freilich steigt der Mensch immer in die Sternenwelten hinauf, aber je dämmerhafter er eine Region durchlebt, desto schneller rast er durch die Zeiten hindurch und kommt dadurch schneller zur Reinkarnation, zum Beispiel solche, die im vorigen Dasein als Verbrecher oder Idioten gelebt haben. Je heller hingegen das Bewusstsein in der Sternenwelt war, desto langsamer kommt die Seele zurück zur Inkarnation. Man muss draußen im Kosmos schon ganz bewusst geworden sein, um sein späteres physisches Gehirn ausbilden zu können. Der nächste Zustand ist der des Sonnenbewohners. Er findet statt etwa ein Jahrhundert nach dem Tode des Menschen. In der Sonnenzeit kann man die Möglichkeit haben, ein gewisses Verhältnis zu allen Menschen zu gewinnen. Wenn sich ein Mensch dem Christus-Impuls erschlossen hat, so ist seine Seele für alle offen. Seitdem sich das Mysterium von Golgatha vollzogen hat, können wir uns mit dem Christus-Impuls verbinden, der größten geistigen Kraft. Derjenige aber, der den Christus-Impuls nicht aufgenommen hat, bleibt auch in der Sonnenzeit ein Einsiedler.

[ 6 ] Wir müssen noch auf etwas anderes aufmerksam werden. Wenn ein Mensch mit seiner Aura in der Mondenzeit dem Hellseher erscheint, so sieht dieser, dass in dem gewaltigen Ätherleibe sich darstellt ein Kern, der in einer wolkenartigen Aura erscheint. Diese ist nach allen Seiten hin gleich dunkel und bleibt auch noch während der Merkurzeit so. In der Venuszeit tritt an der einen Seite der Wolke eine Beleuchtung auf, und wenn wir dann als Hellseher den Menschen betrachten, so finden wir, dass er von da ab, wenn er ein moralischer, religiöser Mensch war, Beziehungen zu Wesenheiten der höheren Hierarchien erreichen konnte. Wenn der Mensch ein guter Mensch war, lebt er in der Venuszeit mit höheren Wesenheiten in geistiger Berührung, war er nicht gut, so kann er diese nicht erkennen und er verurteilt sich dadurch zu der Qual, dem Schmerz des Einsiedlertums.

[ 6 ] Wir müssen noch auf etwas anderes aufmerksam werden. Wenn ein Mensch mit seiner Aura in der Mondenzeit dem Hellseher erscheint, so sieht dieser, dass in dem gewaltigen Ätherleibe sich darstellt ein Kern, der in einer wolkenartigen Aura erscheint. Diese ist nach allen Seiten hin gleich dunkel und bleibt auch noch während der Merkurzeit so. In der Venuszeit tritt an der einen Seite der Wolke eine Beleuchtung auf, und wenn wir dann als Hellseher den Menschen betrachten, so finden wir, dass er von da ab, wenn er ein moralischer, religiöser Mensch war, Beziehungen zu Wesenheiten der höheren Hierarchien erreichen konnte. Wenn der Mensch ein guter Mensch war, lebt er in der Venuszeit mit höheren Wesenheiten in geistiger Berührung, war er nicht gut, so kann er diese nicht erkennen und er verurteilt sich dadurch zu der Qual, dem Schmerz des Einsiedlertums.

[ 7 ] Vor dem Mysterium von Golgatha, in der ersten Kulturepoche der nachatlantischen Zeit, war die Sonne so, dass auf dem Sonnenkörper gleichsam zu erblicken war der Thron des Christus. Diejenigen, die gut waren im Leben, trafen auf dem Sonnenplan die Wesenheit des Christus an. Während der Zarathustra-Zeit war der Christus schon auf dem Wege zur Erde, und der Mensch konnte ihn auf der Sonne nicht finden. Seit dem Mysterium von Golgatha ist der Christus mit der Erde vereinigt. Wenn die Menschen auf der Erde sich nicht den Christus-Impuls angeeignet haben, können sie zwischen dem Tode und einer neuen Geburt den Christus nicht finden. Wenn man dann Sonnenbewohner geworden ist und sich den Christus-Impuls einverwoben hat, so steht man vor einer Menge von Tatsachen, die wir als die Akasha-Chronik der Sonne bezeichnen. Hat man auf der Erde den Christus nicht gefunden, so kann man auch auf der Sonne die Akasha-Chronik nicht lesen. Wir können diese Schrift lesen lernen, wenn wir auf der Erde mit warmem Herzen das Mysterium von Golgatha aufgenommen haben, dann lernen wir auf der Sonne lesen, was der Christus seit Millionen von Jahren auf der Sonne getan hat. Unseren heutigen Verhältnissen nach sind wir stark genug, um Sonnenbewohner werden zu können. Später gelangen wir zum Mars, dann zum Jupiter und Saturn, dann in die Fixsternwelt. Bei der Rückkehr hierher wird unser Ätherleib kleiner und kleiner, bis wir so klein geworden sind, dass wir uns wieder in einem neuen Menschenkeim verkörpern können.

[ 7 ] Vor dem Mysterium von Golgatha, in der ersten Kulturepoche der nachatlantischen Zeit, war die Sonne so, dass auf dem Sonnenkörper gleichsam zu erblicken war der Thron des Christus. Diejenigen, die gut waren im Leben, trafen auf dem Sonnenplan die Wesenheit des Christus an. Während der Zarathustra-Zeit war der Christus schon auf dem Wege zur Erde, und der Mensch konnte ihn auf der Sonne nicht finden. Seit dem Mysterium von Golgatha ist der Christus mit der Erde vereinigt. Wenn die Menschen auf der Erde sich nicht den Christus-Impuls angeeignet haben, können sie zwischen dem Tode und einer neuen Geburt den Christus nicht finden. Wenn man dann Sonnenbewohner geworden ist und sich den Christus-Impuls einverwoben hat, so steht man vor einer Menge von Tatsachen, die wir als die Akasha-Chronik der Sonne bezeichnen. Hat man auf der Erde den Christus nicht gefunden, so kann man auch auf der Sonne die Akasha-Chronik nicht lesen. Wir können diese Schrift lesen lernen, wenn wir auf der Erde mit warmem Herzen das Mysterium von Golgatha aufgenommen haben, dann lernen wir auf der Sonne lesen, was der Christus seit Millionen von Jahren auf der Sonne getan hat. Unseren heutigen Verhältnissen nach sind wir stark genug, um Sonnenbewohner werden zu können. Später gelangen wir zum Mars, dann zum Jupiter und Saturn, dann in die Fixsternwelt. Bei der Rückkehr hierher wird unser Ätherleib kleiner und kleiner, bis wir so klein geworden sind, dass wir uns wieder in einem neuen Menschenkeim verkörpern können.

[ 8 ] Bis zur Sonnenzeit stehen wir unter der Führerschaft des Christus. Von da ab brauchen wir einen Führer, der uns von der Sonne weiter hinaus in den Kosmos zu führen hat. Es tritt uns nun Luzifer zur Seite. Wenn wir ihm auf dem physischen Plan verfallen, so ist das schlimm, aber wenn wir auf der Erde das richtige Verständnis für den Christus-Impuls gehabt haben, so sind wir auf der Sonne stark genug, auch Luzifer ohne Gefahr zu folgen. Er sorgt von da an für das innere Weiterkommen der Seele, so wie der Christus auf dieser Seite der Sonne für unsern Aufstieg bis dahin gesorgt hat. Haben wir uns den Christus-Impuls auf der Erde angeeignet, so ist auf dem Wege zur Sonne Christus der Konservator der Seele. Außerhalb des Sonnenkreises ist Luzifer der Führer im kosmischen Weltenall; innerhalb desselben ist er der Versucher.

[ 8 ] Bis zur Sonnenzeit stehen wir unter der Führerschaft des Christus. Von da ab brauchen wir einen Führer, der uns von der Sonne weiter hinaus in den Kosmos zu führen hat. Es tritt uns nun Luzifer zur Seite. Wenn wir ihm auf dem physischen Plan verfallen, so ist das schlimm, aber wenn wir auf der Erde das richtige Verständnis für den Christus-Impuls gehabt haben, so sind wir auf der Sonne stark genug, auch Luzifer ohne Gefahr zu folgen. Er sorgt von da an für das innere Weiterkommen der Seele, so wie der Christus auf dieser Seite der Sonne für unsern Aufstieg bis dahin gesorgt hat. Haben wir uns den Christus-Impuls auf der Erde angeeignet, so ist auf dem Wege zur Sonne Christus der Konservator der Seele. Außerhalb des Sonnenkreises ist Luzifer der Führer im kosmischen Weltenall; innerhalb desselben ist er der Versucher.

[ 9 ] Sind wir zur Sonnenzeit ausgerüstet mit dem Christus-Impuls, so leiten uns Christus und Luzifer als Brüder. Wie verschieden sind doch die gleichen Worte Christi und Luzifers aufzufassen! Als ein wunderbarer Geleitspruch das Wort Christi: «In euch lebt der göttliche Funke, ihr seid Götter.» Und Luzifers große Versuchung: «Ihr werdet sein wie Gott.» Das sind zwei gleiche Aussprüche, aber die furchtbarsten Gegensätze! Alles hängt davon ab, wo der Mensch hier steht: an der Seite Christi oder an der Seite Luzifers.

[ 9 ] Sind wir zur Sonnenzeit ausgerüstet mit dem Christus-Impuls, so leiten uns Christus und Luzifer als Brüder. Wie verschieden sind doch die gleichen Worte Christi und Luzifers aufzufassen! Als ein wunderbarer Geleitspruch das Wort Christi: «In euch lebt der göttliche Funke, ihr seid Götter.» Und Luzifers große Versuchung: «Ihr werdet sein wie Gott.» Das sind zwei gleiche Aussprüche, aber die furchtbarsten Gegensätze! Alles hängt davon ab, wo der Mensch hier steht: an der Seite Christi oder an der Seite Luzifers.

[ 10 ] Theosophie gibt uns ein bedeutendes Verständnis für die Welt. Es muss im physischen Körper etwas wie Erkenntnis an uns herantreten. Wir müssen uns durch Theosophie auf der Erde ein Verständnis für Christus und Luzifer aneignen, sonst kommen wir nicht bewusst in den Weltenraum hinaus.

[ 10 ] Theosophie gibt uns ein bedeutendes Verständnis für die Welt. Es muss im physischen Körper etwas wie Erkenntnis an uns herantreten. Wir müssen uns durch Theosophie auf der Erde ein Verständnis für Christus und Luzifer aneignen, sonst kommen wir nicht bewusst in den Weltenraum hinaus.

[ 11 ] Jetzt beginnt auf der Erde die Zeit, wo die Menschen sich bewusst darüber werden müssen, ob es Christus oder Luzifer ist, die uns nach dem Tode ihre Worte in die Seele raunen. Wir müssen in dem Leben zwischen Geburt und Tod Christus in der rechten Weise verstehen lernen, damit wir nicht im schlafenden Zustand von der Sonnenzeit an durch die Weltenräume wandern müssen.

[ 11 ] Jetzt beginnt auf der Erde die Zeit, wo die Menschen sich bewusst darüber werden müssen, ob es Christus oder Luzifer ist, die uns nach dem Tode ihre Worte in die Seele raunen. Wir müssen in dem Leben zwischen Geburt und Tod Christus in der rechten Weise verstehen lernen, damit wir nicht im schlafenden Zustand von der Sonnenzeit an durch die Weltenräume wandern müssen.

[ 12 ] Auch in Bezug auf die Kleinigkeiten des Lebens muss uns Theosophie etwas werden. Immer mehr und mehr wird sich zeigen, was zwischen Tod und neuer Geburt erworben werden kann an Lebenskräften. Menschen werden geboren werden mit verdorrten Körpern, weil sie sich durch ihre Ablehnung gegen Theosophie nicht vorbereitet haben, aus dem Kosmos Kräfte zu holen. Die Menschen müssen schon um der Erdenentwicklung willen Verständnis für Theosophie gewinnen! Zu wissen: Vor diesem Leben warst du in einer geistigen Welt, das wird die Menschen, wenn sie sich der Theosophie erschlossen haben, glücklich machen. «Der gestirnte Himmel über mir, das moralische Gesetz in mir», das macht die Welt erst groß. Es sagt sich der Mensch: Das, was mein Innenleben ist, habe ich aufgenommen in der Sternenwelt; das, was ich im Weltenraum erlebte, leuchtet jetzt in meiner Seele auf. Du hast schlechte Triebe in deiner Seele, weil du während des Sternenlebens nicht versucht hast, deren Kräfte und die Geistkräfte des Christus aufzunehmen. - Wir müssen lernen, verwandt zu werden mit dem Makrokosmos. Heute kann der Mensch nur ahnen und fühlen, was zwischen dem Tod und einer neuen Geburt vor sich geht.

[ 12 ] Auch in Bezug auf die Kleinigkeiten des Lebens muss uns Theosophie etwas werden. Immer mehr und mehr wird sich zeigen, was zwischen Tod und neuer Geburt erworben werden kann an Lebenskräften. Menschen werden geboren werden mit verdorrten Körpern, weil sie sich durch ihre Ablehnung gegen Theosophie nicht vorbereitet haben, aus dem Kosmos Kräfte zu holen. Die Menschen müssen schon um der Erdenentwicklung willen Verständnis für Theosophie gewinnen! Zu wissen: Vor diesem Leben warst du in einer geistigen Welt, das wird die Menschen, wenn sie sich der Theosophie erschlossen haben, glücklich machen. «Der gestirnte Himmel über mir, das moralische Gesetz in mir», das macht die Welt erst groß. Es sagt sich der Mensch: Das, was mein Innenleben ist, habe ich aufgenommen in der Sternenwelt; das, was ich im Weltenraum erlebte, leuchtet jetzt in meiner Seele auf. Du hast schlechte Triebe in deiner Seele, weil du während des Sternenlebens nicht versucht hast, deren Kräfte und die Geistkräfte des Christus aufzunehmen. - Wir müssen lernen, verwandt zu werden mit dem Makrokosmos. Heute kann der Mensch nur ahnen und fühlen, was zwischen dem Tod und einer neuen Geburt vor sich geht.

[ 13 ] Er fühlt: Im Erdendasein lebst du in deiner Seele und birgst in deinem Geiste des Sternenhimmels Kräfte. - Wenn der Mensch in der richtigen Weise meditativ diesen Satz als Vorstellung erlebt, wird er ihm eine Kraft werden, die von ungeheurer Bedeutung ist.

[ 13 ] Er fühlt: Im Erdendasein lebst du in deiner Seele und birgst in deinem Geiste des Sternenhimmels Kräfte. - Wenn der Mensch in der richtigen Weise meditativ diesen Satz als Vorstellung erlebt, wird er ihm eine Kraft werden, die von ungeheurer Bedeutung ist.