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Three Perspectives of Anthroposophy
Cultural Phenomena
from the Perspective of Spiritual Science
GA 225

21 July 1923, Dornach

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Anthroposophie als Kosmosophie, Erster Teil
  1. Anthroposophy as Cosmosophy I, tr. SOL

9. Drei Perspektiven der Anthroposophie: Die Seelische Perspektive

9. Drei Perspektiven der Anthroposophie: Die Seelische Perspektive

[ 1 ] Wenn man in unserem Zeitalter das geistige Leben betrachtet, so muß man sehen — man braucht dazu nur unbefangen genug zu sein —, wie dem Ganzen und Großen dieses Zeitalters immer mehr und mehr, namentlich aber seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Seele abhanden gekommen ist. Seele fehlt unserer Gegenwartszivilisation; und wenn der einzelne seine Seele zum innerlichen Leben aufwecken will, dann wird ihm notwendig, dies eigentlich nicht durch das Miterleben der großen Züge unserer Zivilisation, sondern in der Einsamkeit zu tun.

[ 1 ] Wenn man in unserem Zeitalter das geistige Leben betrachtet, so muß man sehen — man braucht dazu nur unbefangen genug zu sein —, wie dem Ganzen und Großen dieses Zeitalters immer mehr und mehr, namentlich aber seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Seele abhanden gekommen ist. Seele fehlt unserer Gegenwartszivilisation; und wenn der einzelne seine Seele zum innerlichen Leben aufwecken will, dann wird ihm notwendig, dies eigentlich nicht durch das Miterleben der großen Züge unserer Zivilisation, sondern in der Einsamkeit zu tun.

[ 2 ] Wir sind im allgemeinen davon abgekommen, die Grundnerven unseres gegenwärtigen Lebens wirklich mit wachem Sinn zu verfolgen. Es hat für die äußerliche Betrachtung, die gerade im 19. Jahrhundert eingesetzt hat, Erscheinungen gegeben, die eigentlich hätten auffordern sollen zu mächtigem Aufmerken auf dasjenige, was im Geistesleben vorgeht. Aber es sind solche Erscheinungen mehr oder weniger spurlos vorübergegangen. Ja man kann sagen, es sind solche Erscheinungen nicht einmal zu einer solchen Formulierung innerhalb der neueren Zeit gekommen, daß sie durch ihre Formulierung den hinreichend tiefen, weckenden Eindruck auf die neuere Menschheit hätten machen können.

[ 2 ] Wir sind im allgemeinen davon abgekommen, die Grundnerven unseres gegenwärtigen Lebens wirklich mit wachem Sinn zu verfolgen. Es hat für die äußerliche Betrachtung, die gerade im 19. Jahrhundert eingesetzt hat, Erscheinungen gegeben, die eigentlich hätten auffordern sollen zu mächtigem Aufmerken auf dasjenige, was im Geistesleben vorgeht. Aber es sind solche Erscheinungen mehr oder weniger spurlos vorübergegangen. Ja man kann sagen, es sind solche Erscheinungen nicht einmal zu einer solchen Formulierung innerhalb der neueren Zeit gekommen, daß sie durch ihre Formulierung den hinreichend tiefen, weckenden Eindruck auf die neuere Menschheit hätten machen können.

[ 3 ] Ich möchte an die Spitze der heutigen Betrachtung eine Erscheinung stellen, die, ihrer Äußerlichkeit nach angesehen, vielleicht von dem einen mit einem gewissen Lächeln aufgenommen wird, von dem andern historisch als eine der vielen Weltanschauungsverirrungen mit neutralem Sinn registriert wird, von einem dritten mit einigem Zorn bekämpft wird. Ich möchte vor allen Dingen aber versuchen, nur eine Art schlichter Formulierung der Tatsachen zu geben, die ich meine.

[ 3 ] Ich möchte an die Spitze der heutigen Betrachtung eine Erscheinung stellen, die, ihrer Äußerlichkeit nach angesehen, vielleicht von dem einen mit einem gewissen Lächeln aufgenommen wird, von dem andern historisch als eine der vielen Weltanschauungsverirrungen mit neutralem Sinn registriert wird, von einem dritten mit einigem Zorn bekämpft wird. Ich möchte vor allen Dingen aber versuchen, nur eine Art schlichter Formulierung der Tatsachen zu geben, die ich meine.

[ 4 ] Es war mir oftmals in den beiden letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts eine wichtige Frage geworden, wer eigentlich der gescheiteste Mensch des Zeitalters sei. Natürlich können solche Dinge immer nur in relativem Sinne aufgefaßt werden. Also ich bitte, die Dinge, die ich an diese Frage anknüpfen werde, nicht gar zu sehr zu pressen selbstverständlich; aber mit dem nötigen Gran Salz, mit dem man solche Dinge nimmt, bitte ich doch die Sache als etwas aufzufassen, was ich meine als eine Charakteristik unseres Zeitalters vorbringen zu dürfen.

[ 4 ] Es war mir oftmals in den beiden letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts eine wichtige Frage geworden, wer eigentlich der gescheiteste Mensch des Zeitalters sei. Natürlich können solche Dinge immer nur in relativem Sinne aufgefaßt werden. Also ich bitte, die Dinge, die ich an diese Frage anknüpfen werde, nicht gar zu sehr zu pressen selbstverständlich; aber mit dem nötigen Gran Salz, mit dem man solche Dinge nimmt, bitte ich doch die Sache als etwas aufzufassen, was ich meine als eine Charakteristik unseres Zeitalters vorbringen zu dürfen.

[ 5 ] Unser Zeitalter ist das Zeitalter des Intellektualismus. Der Intellekt hat es zu ganz besonderer Höhe gebracht. Und da muß man sich fragen: Wovon hängt der Intellekt des Menschen während des irdischen Daseins eigentlich ab? Gewiß, die Kräfte des Intellektes, das Aktive des Intellektes hängt ab von dem Seelischen des Menschen — und wir werden nachher dieses Seelische ins Auge zu fassen haben —, hängt ab von dem, was der Mensch zunächst für das Erdenbewußtsein unbewußt in sich trägt als ätherischen Organismus, Bildekräfteleib, als astralischen Leib und als die Ich-Organisation.

[ 5 ] Unser Zeitalter ist das Zeitalter des Intellektualismus. Der Intellekt hat es zu ganz besonderer Höhe gebracht. Und da muß man sich fragen: Wovon hängt der Intellekt des Menschen während des irdischen Daseins eigentlich ab? Gewiß, die Kräfte des Intellektes, das Aktive des Intellektes hängt ab von dem Seelischen des Menschen — und wir werden nachher dieses Seelische ins Auge zu fassen haben —, hängt ab von dem, was der Mensch zunächst für das Erdenbewußtsein unbewußt in sich trägt als ätherischen Organismus, Bildekräfteleib, als astralischen Leib und als die Ich-Organisation.

[ 6 ] Aber der Mensch ist einfach in der gegenwärtigen Entwickelungsperiode der Erde nicht so weit, daß er die Aktivität des Intellektes, wiie er in diesen drei Gliedern der Menschennatur lebt, auch wirklich zum Dasein bringen kann. Hätte der Mensch seinen physischen Leib nicht, so würde der Intellekt während des Erdendaseins schweigen müssen. Es wäre so, wie sich etwa ein Mensch, der gegen eine Wand geht, fühlt: Wenn er geradeaus geht und nicht einmal seine Arme und Hände beachtet, sieht er nichts von sich, wenn aber die Wand, der er zugeht, ein Spiegel ist, dann sieht er sich. So wie ein Mensch, der sich nicht sieht, so würde der Intellekt des Menschen sein: Er würde sich nicht wahrnehmen, wenn er nicht den physischen Körper hätte, der seine Tätigkeit spiegelt, der seine Tätigkeit zurückwirft. Also der Mensch verdankt die Größe seines Intellektes im gegenwärtigen Zeitalter der Spiegelung seiner inneren Seelentätigkeit durch den physischen Leib. Nur wird es beim Spiegelbild dem Menschen ja nicht passieren, daß er sich mit ihm verwechselt, beim Intellekt aber passiert das dem Menschen. Was nur im physischen Weben als das Spiegelbild des Intellektes lebt, das verwechselt der Mensch zuletzt mit diesem Intellekt selbst. Er gibt sich hin dem Spiegelbild. Dann aber wird das Spiegelbild in ihm selbst herrschen.

[ 6 ] Aber der Mensch ist einfach in der gegenwärtigen Entwickelungsperiode der Erde nicht so weit, daß er die Aktivität des Intellektes, wiie er in diesen drei Gliedern der Menschennatur lebt, auch wirklich zum Dasein bringen kann. Hätte der Mensch seinen physischen Leib nicht, so würde der Intellekt während des Erdendaseins schweigen müssen. Es wäre so, wie sich etwa ein Mensch, der gegen eine Wand geht, fühlt: Wenn er geradeaus geht und nicht einmal seine Arme und Hände beachtet, sieht er nichts von sich, wenn aber die Wand, der er zugeht, ein Spiegel ist, dann sieht er sich. So wie ein Mensch, der sich nicht sieht, so würde der Intellekt des Menschen sein: Er würde sich nicht wahrnehmen, wenn er nicht den physischen Körper hätte, der seine Tätigkeit spiegelt, der seine Tätigkeit zurückwirft. Also der Mensch verdankt die Größe seines Intellektes im gegenwärtigen Zeitalter der Spiegelung seiner inneren Seelentätigkeit durch den physischen Leib. Nur wird es beim Spiegelbild dem Menschen ja nicht passieren, daß er sich mit ihm verwechselt, beim Intellekt aber passiert das dem Menschen. Was nur im physischen Weben als das Spiegelbild des Intellektes lebt, das verwechselt der Mensch zuletzt mit diesem Intellekt selbst. Er gibt sich hin dem Spiegelbild. Dann aber wird das Spiegelbild in ihm selbst herrschen.

[ 7 ] Der Mensch gibt sich gewissermaßen mit seinem Intellekt ganz an seinen physischen Leib hin. Wenn es dem Menschen gelingt, sich wirklich ganz an den physischen Leib hinzugeben mit seinem Intellekt, dann wird dieser Intellekt von einer hohen Vollkommenheit. Wenn wir unser Inneres tätig sein lassen, dann tapsen wir immer ab und zu noch durch allerlei Gefühle und Triebe, die wir haben, durch Vorurteile, durch Sympathien und Antipathien, dann tapsen wir so in den Intellekt hinein. Da machen wir ihn unvollkommen. Wenn wir aber ganz trockene, nüchterne, kalte Naturen werden, wenn wir, um im Hamerlingschen Sinne zu reden, die männliche Seelenlosigkeit des Billionärs vereinigen mit der weiblichen Seelenlosigkeit der Nixe, wie Hamerling eine solche Verbindung in seinem «Homunkulus» dargestellt hat, und dadurch die Fähigkeit bekommen, so zu denken, wie wir nach Maßßgabe unseres physischen Leibes denken müssen, dann ist eine relative Vollkommenheit unserer Intellektualität in diesem Zeitalter gerade möglich. Dann lernen wir so denken, daß in uns gewissermaßen der Intellekt sich selber bewegt, daß der Intellekt in gewissem Sinne ein Automat wird, in einer relativ höchsten Vollkommenheit spielt.

[ 7 ] Der Mensch gibt sich gewissermaßen mit seinem Intellekt ganz an seinen physischen Leib hin. Wenn es dem Menschen gelingt, sich wirklich ganz an den physischen Leib hinzugeben mit seinem Intellekt, dann wird dieser Intellekt von einer hohen Vollkommenheit. Wenn wir unser Inneres tätig sein lassen, dann tapsen wir immer ab und zu noch durch allerlei Gefühle und Triebe, die wir haben, durch Vorurteile, durch Sympathien und Antipathien, dann tapsen wir so in den Intellekt hinein. Da machen wir ihn unvollkommen. Wenn wir aber ganz trockene, nüchterne, kalte Naturen werden, wenn wir, um im Hamerlingschen Sinne zu reden, die männliche Seelenlosigkeit des Billionärs vereinigen mit der weiblichen Seelenlosigkeit der Nixe, wie Hamerling eine solche Verbindung in seinem «Homunkulus» dargestellt hat, und dadurch die Fähigkeit bekommen, so zu denken, wie wir nach Maßßgabe unseres physischen Leibes denken müssen, dann ist eine relative Vollkommenheit unserer Intellektualität in diesem Zeitalter gerade möglich. Dann lernen wir so denken, daß in uns gewissermaßen der Intellekt sich selber bewegt, daß der Intellekt in gewissem Sinne ein Automat wird, in einer relativ höchsten Vollkommenheit spielt.

[ 8 ] Ich sagte mir das dazumal in den letzten zwei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts und fragte mich: Wer ist in diesem Sinne, daß er also den Intellekt zunächst zu einer relativ höchsten Vollkommenheit gebracht hat, der gescheiteste Mensch der Gegenwartszivilisation? Nun gewiß, Sie mögen lächeln, aber ich konnte wirklich nichts anderes herausbringen, als daß der gescheiteste Mensch in der Zivilisation der Gegenwart Eduard von Hartmann ist, der Philosoph des Unbewußten. Es ist das durchaus nicht irgendein waghalsiges Paradoxon, sondern es ist etwas, was sich mir ergeben hat aus einer vielleicht eben nicht ganz seelenlosen Betrachtung der zwei letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts.

[ 8 ] Ich sagte mir das dazumal in den letzten zwei Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts und fragte mich: Wer ist in diesem Sinne, daß er also den Intellekt zunächst zu einer relativ höchsten Vollkommenheit gebracht hat, der gescheiteste Mensch der Gegenwartszivilisation? Nun gewiß, Sie mögen lächeln, aber ich konnte wirklich nichts anderes herausbringen, als daß der gescheiteste Mensch in der Zivilisation der Gegenwart Eduard von Hartmann ist, der Philosoph des Unbewußten. Es ist das durchaus nicht irgendein waghalsiges Paradoxon, sondern es ist etwas, was sich mir ergeben hat aus einer vielleicht eben nicht ganz seelenlosen Betrachtung der zwei letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts.

[ 9 ] Sie können sich denken, daß man vor demjenigen einen großen Respekt bekommen hat, den man für den gescheitesten Menschen des Zeitalters gehalten hat. Daher habe ich auch das, was ich dazumal in erkenntnistheoretischer Beziehung aussprechen wollte in meinem Schriftchen «Wahrheit und Wissenschaft», Eduard von Hartmann gewidmet. Also ich spreche nicht etwa aus Respektlosigkeit, ich spreche aus tiefem Respekt heraus. Die Vorbedingungen für die Philosophie Eduard von Hartmanns sind ja diese, daß Eduard von Hartmann eigentlich zum Offizier ausgebildet war. Er hat es bis zum Premierleutnant gebracht, hat aber dann sich ein Knieleiden zugezogen und hat hierauf die Intellektualität, die eigentlich bei ihm für den modernen Militarismus bestimmt war, transformiert, metamorphosiert in Philosophie. Es ist interessant, daß gerade dadurch das zustande gekommen ist, was ich nicht anders als so formulieren kann: Eduard von Hartmann war der gescheiteste Mann vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.

[ 9 ] Sie können sich denken, daß man vor demjenigen einen großen Respekt bekommen hat, den man für den gescheitesten Menschen des Zeitalters gehalten hat. Daher habe ich auch das, was ich dazumal in erkenntnistheoretischer Beziehung aussprechen wollte in meinem Schriftchen «Wahrheit und Wissenschaft», Eduard von Hartmann gewidmet. Also ich spreche nicht etwa aus Respektlosigkeit, ich spreche aus tiefem Respekt heraus. Die Vorbedingungen für die Philosophie Eduard von Hartmanns sind ja diese, daß Eduard von Hartmann eigentlich zum Offizier ausgebildet war. Er hat es bis zum Premierleutnant gebracht, hat aber dann sich ein Knieleiden zugezogen und hat hierauf die Intellektualität, die eigentlich bei ihm für den modernen Militarismus bestimmt war, transformiert, metamorphosiert in Philosophie. Es ist interessant, daß gerade dadurch das zustande gekommen ist, was ich nicht anders als so formulieren kann: Eduard von Hartmann war der gescheiteste Mann vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.

[ 10 ] Er hat deshalb auch klar gesehen, was man eben mit dem Verstande vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts klar sehen kann. Er hat das menschliche Bewußtsein, so wie es gebunden ist an die Erde, aber gebunden an den physischen Menschenleib, durchschaut. Da er gescheit war, hat er den Geist nicht geleugnet. Aber er hat ihn versetzt in die Sphäre des Unbewußsten, dessen, was niemals einen Leib tragen kann, was niemals mit dem Physischen in innige Verbindung kommen kann, was daher, da es immer außerphysisch, das heißt geistig sein muß, nur unbewußt sein kann.

[ 10 ] Er hat deshalb auch klar gesehen, was man eben mit dem Verstande vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts klar sehen kann. Er hat das menschliche Bewußtsein, so wie es gebunden ist an die Erde, aber gebunden an den physischen Menschenleib, durchschaut. Da er gescheit war, hat er den Geist nicht geleugnet. Aber er hat ihn versetzt in die Sphäre des Unbewußsten, dessen, was niemals einen Leib tragen kann, was niemals mit dem Physischen in innige Verbindung kommen kann, was daher, da es immer außerphysisch, das heißt geistig sein muß, nur unbewußt sein kann.

[ 11 ] Bewußt — so sagte sich Eduard von Hartmann — kann man nur im Leibe sein. Ist aber der Leib nicht das einzige, gibt es Geist, so kann der Geist nicht bewußt sein, sondern nur unbewußt. Der Mensch habe also, sagt Hartmann, wenn er durch die Pforte des Todes tritt, nicht zu erwarten, daß er dann sich hineinringt in ein anderes Bewußtsein, denn jenseits dieses Erdenbewußtseins gibt es nur das Unbewußte. Der Mensch steigt hinein in die Sphäre des unbewußten Geistes. Der unbewußte Geist ist überall da, wo nicht das Bewußtsein des Menschen ist.

[ 11 ] Bewußt — so sagte sich Eduard von Hartmann — kann man nur im Leibe sein. Ist aber der Leib nicht das einzige, gibt es Geist, so kann der Geist nicht bewußt sein, sondern nur unbewußt. Der Mensch habe also, sagt Hartmann, wenn er durch die Pforte des Todes tritt, nicht zu erwarten, daß er dann sich hineinringt in ein anderes Bewußtsein, denn jenseits dieses Erdenbewußtseins gibt es nur das Unbewußte. Der Mensch steigt hinein in die Sphäre des unbewußten Geistes. Der unbewußte Geist ist überall da, wo nicht das Bewußtsein des Menschen ist.

[ 12 ] Eduard von Hartmanns Philosophie ist also eine Geistphilosophie, aber eine Philosophie des unbewußten Geistes. So daß es nirgends Bewußtsein gibt als im Menschenleibe, daß es zwar überall Geist gibt, aber Geist, der von sich und von der Welt und von nichts etwas weiß, ein unbewußter Geist.

[ 12 ] Eduard von Hartmanns Philosophie ist also eine Geistphilosophie, aber eine Philosophie des unbewußten Geistes. So daß es nirgends Bewußtsein gibt als im Menschenleibe, daß es zwar überall Geist gibt, aber Geist, der von sich und von der Welt und von nichts etwas weiß, ein unbewußter Geist.

[ 13 ] Ist es nicht absolut klar, daß dieser unbewußte Geist niemals irgendwie eindringen kann in irgend etwas außer ihm als durch den physischen Menschenleib? Das ist ja von vornherein klar. Damit aber ist etwas sehr Bedeutsames gesagt. Es ist damit gesagt, daß diesem Intellekt, der sich also zum Statuieren des Unbewußten erhebt, die Liebe fehlt.

[ 13 ] Ist es nicht absolut klar, daß dieser unbewußte Geist niemals irgendwie eindringen kann in irgend etwas außer ihm als durch den physischen Menschenleib? Das ist ja von vornherein klar. Damit aber ist etwas sehr Bedeutsames gesagt. Es ist damit gesagt, daß diesem Intellekt, der sich also zum Statuieren des Unbewußten erhebt, die Liebe fehlt.

[ 14 ] Ich sage nicht, daß Eduard von Hartmann die Liebe gefehlt hat, aber seinem Intellekt, in dem gerade seine Bedeutung lag, fehlte jegliche Liebe. Dem lieblosen Intellekt ist es nicht möglich, irgendwohin die Brücke zu bauen. Daher bleibt er nur in sich selber, kann aber dadurch auch kein Bewußtsein erringen. Er bleibt in der Sphäre des Unbewußten. Man könnte auch sagen, er bleibt in der Sphäre der Lieblosigkeit.

[ 14 ] Ich sage nicht, daß Eduard von Hartmann die Liebe gefehlt hat, aber seinem Intellekt, in dem gerade seine Bedeutung lag, fehlte jegliche Liebe. Dem lieblosen Intellekt ist es nicht möglich, irgendwohin die Brücke zu bauen. Daher bleibt er nur in sich selber, kann aber dadurch auch kein Bewußtsein erringen. Er bleibt in der Sphäre des Unbewußten. Man könnte auch sagen, er bleibt in der Sphäre der Lieblosigkeit.

[ 15 ] Damit ist schon angedeutet, daß dies auch die Sphäre der Seelenlosigkeit ist, denn da, wo die Liebe nicht auftreten kann, schwindet allmählich überhaupt die Seelenhaftigkeit. Und so müssen wir, ich möchte sagen, die Atmosphäre der Lieblosigkeit spüren aus dem Ganzen und Großen der Zivilisation der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auf deren Schultern unsere Zivilisation steht.

[ 15 ] Damit ist schon angedeutet, daß dies auch die Sphäre der Seelenlosigkeit ist, denn da, wo die Liebe nicht auftreten kann, schwindet allmählich überhaupt die Seelenhaftigkeit. Und so müssen wir, ich möchte sagen, die Atmosphäre der Lieblosigkeit spüren aus dem Ganzen und Großen der Zivilisation der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auf deren Schultern unsere Zivilisation steht.

[ 16 ] Es ist nun höchst merkwürdig, wohin Eduard von Hartmann dieses Frönen dem unbewußten Geiste, verbunden mit Lieblosigkeit, geführt hat.

[ 16 ] Es ist nun höchst merkwürdig, wohin Eduard von Hartmann dieses Frönen dem unbewußten Geiste, verbunden mit Lieblosigkeit, geführt hat.

[ 17 ] Er sah auf diese Welt des Erdenlebens hin, das dem Menschen das Bewußtsein gibt. Aber könnten wir als Erdenmenschen nicht in unserm Leibe leben, könnten wir nicht mit jedem Aufwachen in unseren Leib untertauchen und uns ganz und gar verbinden mit unserem Leibe — was stünde uns bevor?

[ 17 ] Er sah auf diese Welt des Erdenlebens hin, das dem Menschen das Bewußtsein gibt. Aber könnten wir als Erdenmenschen nicht in unserm Leibe leben, könnten wir nicht mit jedem Aufwachen in unseren Leib untertauchen und uns ganz und gar verbinden mit unserem Leibe — was stünde uns bevor?

[ 18 ] Wenn wir aufwachen als Erdenmenschen, geht das im Schlaf abgesonderte Ich und der astralische Leib in den physischen Leib und in den Ätherleib zurück. Da verbinden sich Ich und astralischer Leib ganz innig mit Ätherleib und physischem Leib, da werden dieses Ich und der astralische Leib mit dem Ätherleib und dem physischen Leib

[ 18 ] Wenn wir aufwachen als Erdenmenschen, geht das im Schlaf abgesonderte Ich und der astralische Leib in den physischen Leib und in den Ätherleib zurück. Da verbinden sich Ich und astralischer Leib ganz innig mit Ätherleib und physischem Leib, da werden dieses Ich und der astralische Leib mit dem Ätherleib und dem physischen Leib

[ 19 ] eins. Und solange wir als Erdenmensch wachend sind, müssen wir von einer innigen Einheit des Geistig-Seelischen und des PhysischLeiblichen sprechen. Wenn man aber das Geistig-Seelische von dem Physisch-Leiblichen so absondert, wie es Eduard von Hartmann intellektuell tut, dann würde dem die folgende Wirklichkeit entsprechen: eine Wirklichkeit, die dann einträte, wenn wir aufwachend zwar hineingingen in unseren physischen und Ätherleib, aber nicht mit ihnen verschmelzen würden, sondern unverschmolzen mit ihnen in ihnen nur wohnen würden. Der unbewußte Geist wohnt nach Eduard von Hartmann in dem Leibe und wird dadurch im physischen Erdenleben bewußt. Er denkt also etwas, das, wenn es in der Wirklichkeit eintreten würde, so wäre, wie wenn wir aufwachend zwar hineingingen in unseren physischen und Ätherleib, aber nicht mit ihnen verschmelzen würden — sondern da drinnen wohnen würden, herumschauen würden, wie wir in einem Hause herumschauen, überall innen alles schauen würden —, also abgesondert im Innern sein würden. Was würde aber dann eintreten?

[ 19 ] eins. Und solange wir als Erdenmensch wachend sind, müssen wir von einer innigen Einheit des Geistig-Seelischen und des PhysischLeiblichen sprechen. Wenn man aber das Geistig-Seelische von dem Physisch-Leiblichen so absondert, wie es Eduard von Hartmann intellektuell tut, dann würde dem die folgende Wirklichkeit entsprechen: eine Wirklichkeit, die dann einträte, wenn wir aufwachend zwar hineingingen in unseren physischen und Ätherleib, aber nicht mit ihnen verschmelzen würden, sondern unverschmolzen mit ihnen in ihnen nur wohnen würden. Der unbewußte Geist wohnt nach Eduard von Hartmann in dem Leibe und wird dadurch im physischen Erdenleben bewußt. Er denkt also etwas, das, wenn es in der Wirklichkeit eintreten würde, so wäre, wie wenn wir aufwachend zwar hineingingen in unseren physischen und Ätherleib, aber nicht mit ihnen verschmelzen würden — sondern da drinnen wohnen würden, herumschauen würden, wie wir in einem Hause herumschauen, überall innen alles schauen würden —, also abgesondert im Innern sein würden. Was würde aber dann eintreten?

[ 20 ] Nun, wenn wir mit unserem Geistig-Seelischen nicht verschmolzen mit unserm physischen Leibe, sondern abgesondert von ihm leben würden, dann würde das für unsere Seele einen ganz unnennbaren, unerträglichen Schmerz bedeuten; denn jeder Schmerz entsteht schon dadurch, daß das Organ nicht richtig funktioniert, daß das Organ erkrankt, daß wir vertrieben werden aus einem Teil unseres physischen Leibes. Würden wir ganz vertrieben sein, würden wir, wenn ich mich so ausdrücken darf, «extra» von unserem physischen Leibe sein, so müßten wir einen unnennbaren Schmerz erleben. Jeden Morgen beim Aufwachen droht uns gewissermaßen dieser Schmerz. Wir überwinden ihn dadurch, daß wir untertauchen in unseren physischen und Ätherleib und uns mit ihnen verbinden.

[ 20 ] Nun, wenn wir mit unserem Geistig-Seelischen nicht verschmolzen mit unserm physischen Leibe, sondern abgesondert von ihm leben würden, dann würde das für unsere Seele einen ganz unnennbaren, unerträglichen Schmerz bedeuten; denn jeder Schmerz entsteht schon dadurch, daß das Organ nicht richtig funktioniert, daß das Organ erkrankt, daß wir vertrieben werden aus einem Teil unseres physischen Leibes. Würden wir ganz vertrieben sein, würden wir, wenn ich mich so ausdrücken darf, «extra» von unserem physischen Leibe sein, so müßten wir einen unnennbaren Schmerz erleben. Jeden Morgen beim Aufwachen droht uns gewissermaßen dieser Schmerz. Wir überwinden ihn dadurch, daß wir untertauchen in unseren physischen und Ätherleib und uns mit ihnen verbinden.

[ 21 ] Nun gewiß, Eduard von Hartmann war kein Initiierter, er war bloß ein Intellektualist, der beste Intellektualist aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er hat bloß in Gedanken dasjenige gefaßt, was ich jetzt als eine Wirklichkeit vor Sie hingemalt habe. Er hat die Welt so vorgestellt, als wenn wir mit unserem Ich und unserem astralischen Leib uns nicht verbinden würden mit dem physischen und dem Ätherleib. Er dachte sich das Verhältnis des Menschen zu seinem Leibe so, wie ich es eben der Wirklichkeit nach geschildert habe.

[ 21 ] Nun gewiß, Eduard von Hartmann war kein Initiierter, er war bloß ein Intellektualist, der beste Intellektualist aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er hat bloß in Gedanken dasjenige gefaßt, was ich jetzt als eine Wirklichkeit vor Sie hingemalt habe. Er hat die Welt so vorgestellt, als wenn wir mit unserem Ich und unserem astralischen Leib uns nicht verbinden würden mit dem physischen und dem Ätherleib. Er dachte sich das Verhältnis des Menschen zu seinem Leibe so, wie ich es eben der Wirklichkeit nach geschildert habe.

[ 22 ] Das brachte ihn zu folgender Konklusion: Er kam zu dem Schlusse eines restlosen Pessimismus. Selbstverständlich, der Pessimismus würde erlebt werden, wenn wir aufwachend von unserem physischen Leibe abgesondert wären. Eduard von Hartmann hat ihn erdacht. Und was gibt er als das Resultat seines Denkens an? Die Welt ist die denkbar schlechteste. Die Welt enthält die größte Menge von Übel und Schmerz, und die wirkliche Kulturentwickelung der Menschheit kann nur darin bestehen, die Welt allmählich auszulöschen, zu vernichten. Und am Ende der «Philosophie des Unbewußten» taucht ja ein Ideal auf.

[ 22 ] Das brachte ihn zu folgender Konklusion: Er kam zu dem Schlusse eines restlosen Pessimismus. Selbstverständlich, der Pessimismus würde erlebt werden, wenn wir aufwachend von unserem physischen Leibe abgesondert wären. Eduard von Hartmann hat ihn erdacht. Und was gibt er als das Resultat seines Denkens an? Die Welt ist die denkbar schlechteste. Die Welt enthält die größte Menge von Übel und Schmerz, und die wirkliche Kulturentwickelung der Menschheit kann nur darin bestehen, die Welt allmählich auszulöschen, zu vernichten. Und am Ende der «Philosophie des Unbewußten» taucht ja ein Ideal auf.

[ 23 ] Eduard von Hartmann lebte in jenem Zeitalter, in dem die Technik sich immer mehr und mehr entwickelte, in dem man immer mehr und mehr Maschinen zur Verrichtung von diesem oder jenem bekam. Wer einmal hineinschaut in all das, was dem Maschinellen möglich ist, der wird fasziniert von den Möglichkeiten, die im Maschinellen liegen. Wenn man die Möglichkeiten ausdehnt, die als die Vervollkommnung des Maschinellen eintreten können für die Welt, so bewirkt das eine ungeheure Suggestion.

[ 23 ] Eduard von Hartmann lebte in jenem Zeitalter, in dem die Technik sich immer mehr und mehr entwickelte, in dem man immer mehr und mehr Maschinen zur Verrichtung von diesem oder jenem bekam. Wer einmal hineinschaut in all das, was dem Maschinellen möglich ist, der wird fasziniert von den Möglichkeiten, die im Maschinellen liegen. Wenn man die Möglichkeiten ausdehnt, die als die Vervollkommnung des Maschinellen eintreten können für die Welt, so bewirkt das eine ungeheure Suggestion.

[ 24 ] Dieser Suggestion hat sich Eduard von Hartmann hingegeben. Und er denkt sich, daß die Menschheit — die ja allmählich, weil sie gerade zum Intellekt gekommen ist, immer intelligenter und intelligenter werden muß — auch immer mehr und mehr einsehen muß, daß das Richtige für diese Welt ist, sie zu vernichten; daß diese Menschheit einstmals zu einer Maschine kommen wird, durch die man bis in den Mittelpunkt der Erde hineinbohren und dann die Maschine in Bewegung setzen können wird, um mit einem Schlage diese ganze schlechteste Erde in die Weiten des Kosmos mit allem, was physisch darauf lebt, hinauszuschleudern.

[ 24 ] Dieser Suggestion hat sich Eduard von Hartmann hingegeben. Und er denkt sich, daß die Menschheit — die ja allmählich, weil sie gerade zum Intellekt gekommen ist, immer intelligenter und intelligenter werden muß — auch immer mehr und mehr einsehen muß, daß das Richtige für diese Welt ist, sie zu vernichten; daß diese Menschheit einstmals zu einer Maschine kommen wird, durch die man bis in den Mittelpunkt der Erde hineinbohren und dann die Maschine in Bewegung setzen können wird, um mit einem Schlage diese ganze schlechteste Erde in die Weiten des Kosmos mit allem, was physisch darauf lebt, hinauszuschleudern.

[ 25 ] Man kann nur sagen, die Grundlagen zu einer solchen Denkweise sind eigentlich bei allen anderen, die vielleicht nicht so gescheit wie Eduard von Hartmann, aber ebenfalls sehr gescheit sind, auch vorhanden, aber sie haben nicht den Mut gehabt, die letzten Konsequenzen in diesem Sinne zu denken. Und man kann sagen, wenn man dasjenige, was der Intellekt abgezogen von aller übrigen Welt leisten kann, wirklich ins Auge zu fassen vermag, dann erscheint einem bei dieser einseitigen Ausbildung des Intellektes dieses Ideal, das Eduard von Hartmann hinstellt, sogar als ein im gewissen Sinne notwendiges.

[ 25 ] Man kann nur sagen, die Grundlagen zu einer solchen Denkweise sind eigentlich bei allen anderen, die vielleicht nicht so gescheit wie Eduard von Hartmann, aber ebenfalls sehr gescheit sind, auch vorhanden, aber sie haben nicht den Mut gehabt, die letzten Konsequenzen in diesem Sinne zu denken. Und man kann sagen, wenn man dasjenige, was der Intellekt abgezogen von aller übrigen Welt leisten kann, wirklich ins Auge zu fassen vermag, dann erscheint einem bei dieser einseitigen Ausbildung des Intellektes dieses Ideal, das Eduard von Hartmann hinstellt, sogar als ein im gewissen Sinne notwendiges.

[ 26 ] Ich sagte, man kam nicht richtig zum Formulieren von gewissen Zeiterscheinungen, die doch da waren. Man sollte aber schon sich aufschwingen zu einer möglichst prägnanten Formulierung des Philosophen des Unbewußten, der 1869 diese Perspektive vor die Menschheit hingestellt hat. Und dabei war Eduard von Hartmann eigentlich auch wirklich gescheiter als die anderen, denn er hat ja jene Tat vollbracht, welche ich öfter erzählt habe, nachdem er dieses Ideal vor die Menschen hingestellt hat. In demselben Buch, in dem er dieses Ideal hinstellt, spricht er ja vom Geist, wenn auch vom unbewußten Geist, aber er spricht vom Geist. Es war das eine furchtbare Sünde, denn die Wissenschaft hatte es ja so weit gebracht, daß man wissenschaftlich nicht vom Geiste sprechen durfte, selbst nicht in der harmlosen Art, daf$ man ihn ganz und gar unbewußt sein läßt.

[ 26 ] Ich sagte, man kam nicht richtig zum Formulieren von gewissen Zeiterscheinungen, die doch da waren. Man sollte aber schon sich aufschwingen zu einer möglichst prägnanten Formulierung des Philosophen des Unbewußten, der 1869 diese Perspektive vor die Menschheit hingestellt hat. Und dabei war Eduard von Hartmann eigentlich auch wirklich gescheiter als die anderen, denn er hat ja jene Tat vollbracht, welche ich öfter erzählt habe, nachdem er dieses Ideal vor die Menschen hingestellt hat. In demselben Buch, in dem er dieses Ideal hinstellt, spricht er ja vom Geist, wenn auch vom unbewußten Geist, aber er spricht vom Geist. Es war das eine furchtbare Sünde, denn die Wissenschaft hatte es ja so weit gebracht, daß man wissenschaftlich nicht vom Geiste sprechen durfte, selbst nicht in der harmlosen Art, daf$ man ihn ganz und gar unbewußt sein läßt.

[ 27 ] Und daher sahen die anderen Gescheiten diese «Philosophie des Unbewußten», die sich literarisch sehr bemerkbar machte, als Dilettantismus an. Da hat denn Eduard von Hartmann ihnen einen Streich gespielt. Es erschien eine Widerlegung der «Philosophie des Unbewußstten» von einem unbekannten Autor. Und darinnen war diese Geistphilosophie gründlich widerlegt. Die Schrift hieß «Das Unbewußte vom Standpunkt der Physiologie und der Deszendenztheorie». In dieser anonymen Schrift war so stark — ja, ich muß jetzt sagen, der Ungeist, weil ich ja Geist nicht sagen darf in diesem Falle — der Ungeist der anderen Gescheiten von Hartmann fingiert, daß die bedeutendsten Naturgelehrten der damaligen Zeit, Oskar Schmidt, Ernst Haeckel und eine Menge anderer, die lobendsten Kritiken über dieses anonyme Buch schrieben und sagten: Da hat einmal einer diesen Dilettanten Eduard von Hartmann gründlich abgefertigt! Schade, daß man ihn nicht kennt, diesen Anonymus. Er nenne sich uns, und wir betrachten ihn als einen der Unsern.

[ 27 ] Und daher sahen die anderen Gescheiten diese «Philosophie des Unbewußten», die sich literarisch sehr bemerkbar machte, als Dilettantismus an. Da hat denn Eduard von Hartmann ihnen einen Streich gespielt. Es erschien eine Widerlegung der «Philosophie des Unbewußstten» von einem unbekannten Autor. Und darinnen war diese Geistphilosophie gründlich widerlegt. Die Schrift hieß «Das Unbewußte vom Standpunkt der Physiologie und der Deszendenztheorie». In dieser anonymen Schrift war so stark — ja, ich muß jetzt sagen, der Ungeist, weil ich ja Geist nicht sagen darf in diesem Falle — der Ungeist der anderen Gescheiten von Hartmann fingiert, daß die bedeutendsten Naturgelehrten der damaligen Zeit, Oskar Schmidt, Ernst Haeckel und eine Menge anderer, die lobendsten Kritiken über dieses anonyme Buch schrieben und sagten: Da hat einmal einer diesen Dilettanten Eduard von Hartmann gründlich abgefertigt! Schade, daß man ihn nicht kennt, diesen Anonymus. Er nenne sich uns, und wir betrachten ihn als einen der Unsern.

[ 28 ] Es ist selbstverständlich, nachdem so in die Trompete gestoßen worden war, daß die Schrift des Anonymus bald abgesetzt wurde und eine zweite Auflage brauchte. Sie erschien: «Das Unbewußte vom Standpunkt der Physiologie und der Deszendenztheorie, zweite Auflage, von Eduard von Hartmann».

[ 28 ] Es ist selbstverständlich, nachdem so in die Trompete gestoßen worden war, daß die Schrift des Anonymus bald abgesetzt wurde und eine zweite Auflage brauchte. Sie erschien: «Das Unbewußte vom Standpunkt der Physiologie und der Deszendenztheorie, zweite Auflage, von Eduard von Hartmann».

[ 29 ] Also, Sie sehen, Eduard von Hartmann bewies auch dadurch, daß er schon der Gescheiteste war, denn er konnte erstens so gescheit sein wie er, und dann auch noch so gescheit wie die anderen, die Gegner.

[ 29 ] Also, Sie sehen, Eduard von Hartmann bewies auch dadurch, daß er schon der Gescheiteste war, denn er konnte erstens so gescheit sein wie er, und dann auch noch so gescheit wie die anderen, die Gegner.

[ 30 ] Wenn ich gestern sagen mußte, die Psychoanalyse ist der Dilettantismus im Quadrat, so müßte man eigentlich sagen, weil Seeleneigenschaften sich immer multiplizieren: die Gescheitheit des Eduard von Hartmann war die Gescheitheit im Quadrat, mit sich selbst multipliziert.

[ 30 ] Wenn ich gestern sagen mußte, die Psychoanalyse ist der Dilettantismus im Quadrat, so müßte man eigentlich sagen, weil Seeleneigenschaften sich immer multiplizieren: die Gescheitheit des Eduard von Hartmann war die Gescheitheit im Quadrat, mit sich selbst multipliziert.

[ 31 ] Man sollte tatsächlich an einer solchen Erscheinung des Zeitalters nicht so in tiefem Schlaf vorbeigehen, wie man das tut. Man sollte sie sich formulieren und vor die Seele stellen, dann würde man eben auch die Absurditäten des Zeitalters wirklich vor sich haben. Und warum war denn Eduard von Hartmann so gescheit? Er war so gescheit aus dem Grunde, weil er wirklich mit durchdringendem Blick alles dasjenige sich angesehen hat, wovon man in seiner Zeit eben Notiz nehmen durfte. Er wurde sozusagen der Naturforscher der Philosophie. Es ist ja allerdings ungefähr so, als wenn man sagen würde: die Mehlspeise der Suppe. Aber er wurde halt der Naturforscher der Philosophie.

[ 31 ] Man sollte tatsächlich an einer solchen Erscheinung des Zeitalters nicht so in tiefem Schlaf vorbeigehen, wie man das tut. Man sollte sie sich formulieren und vor die Seele stellen, dann würde man eben auch die Absurditäten des Zeitalters wirklich vor sich haben. Und warum war denn Eduard von Hartmann so gescheit? Er war so gescheit aus dem Grunde, weil er wirklich mit durchdringendem Blick alles dasjenige sich angesehen hat, wovon man in seiner Zeit eben Notiz nehmen durfte. Er wurde sozusagen der Naturforscher der Philosophie. Es ist ja allerdings ungefähr so, als wenn man sagen würde: die Mehlspeise der Suppe. Aber er wurde halt der Naturforscher der Philosophie.

[ 32 ] Nun handelt es sich darum, sich gerade an einer solchen Erscheinung ganz empirisch klarzumachen, wohin man kommen muß, wenn man nicht in diese Abgründe verfallen will. Man muß, wenn man sich herausfinden will aus den Wirrnissen, in die man durch diese Zivilisation hineinkommt, eben auf dasjenige sehen, was der Mensch wirklich in seinem Innern trägt.

[ 32 ] Nun handelt es sich darum, sich gerade an einer solchen Erscheinung ganz empirisch klarzumachen, wohin man kommen muß, wenn man nicht in diese Abgründe verfallen will. Man muß, wenn man sich herausfinden will aus den Wirrnissen, in die man durch diese Zivilisation hineinkommt, eben auf dasjenige sehen, was der Mensch wirklich in seinem Innern trägt.

[ 33 ] Geht man aber nun wirklich von dem physischen Leib des Menschen nach und nach mehr über in das Geistige, nähert man sich dem Seelischen, so trifft man, wie wir auch gestern wieder besprochen haben, den Ätherleib oder Bildekräfteleib.

[ 33 ] Geht man aber nun wirklich von dem physischen Leib des Menschen nach und nach mehr über in das Geistige, nähert man sich dem Seelischen, so trifft man, wie wir auch gestern wieder besprochen haben, den Ätherleib oder Bildekräfteleib.

[ 34 ] Von einem solchen Ätherleib oder Bildekräfteleib hat Eduard von

[ 34 ] Von einem solchen Ätherleib oder Bildekräfteleib hat Eduard von

[ 35 ] Hartmann in Gemäßheit dessen, was man in seiner Zeit wissen konnte, eben nichts gewußt. Er stieg nicht auf von der Betrachtung dessen, was äußerlich natürlich-physisch ist, zu dem nächsten, was an das Physische angrenzt, zu dem Ätherleib oder Bildekräfteleib.

[ 35 ] Hartmann in Gemäßheit dessen, was man in seiner Zeit wissen konnte, eben nichts gewußt. Er stieg nicht auf von der Betrachtung dessen, was äußerlich natürlich-physisch ist, zu dem nächsten, was an das Physische angrenzt, zu dem Ätherleib oder Bildekräfteleib.

[ 36 ] Wir wissen, daß, wenn der Mensch in den Schlaf eintritt, sein Ich und sein astralischer Leib sich abtrennen von dem physischen Leib und von dem Ätherleib. Der Ätherleib bleibt im physischen Leibe zurück. Der Mensch kann auch eigentlich niemals wissen, wenn er bloß das Erdenbewußtsein anwendet, wie dieser sein Ätherleib beschaffen ist. Denn wacht er, dann taucht er ja mit seinem astralischen Leib und seinem Ich in den Ätherleib unter. Dann ist er drinnen. Dann erlebt er dasjenige, was er selber hineingetragen hat mit seinem Ich und seinem astralischen Leib. Es müßte ein viel höher organisiertes Wesen in diesen Ätherleib untertauchen während des menschlichen Schlafes, während das Ich und der astralische Leib heraußen sind. Ein solches Wesen, das wirklich objektiv durchschauen könnte, wie es eigentlich mit diesem Ätherleib sich verhält, würde das finden, was eigentlich da als seinen Ätherleib der Mensch, wenn er einschläft, mit dem physischen Leib zurückläßt. Würde man konstatieren, was da der Mensch zurückläßt, so würde man finden, daß dieser Ätherleib oder Bildekräfteleib wirklich im irdischen und in einem noch viel höheren Sinne der Ausbund aller Weisheit ist.

[ 36 ] Wir wissen, daß, wenn der Mensch in den Schlaf eintritt, sein Ich und sein astralischer Leib sich abtrennen von dem physischen Leib und von dem Ätherleib. Der Ätherleib bleibt im physischen Leibe zurück. Der Mensch kann auch eigentlich niemals wissen, wenn er bloß das Erdenbewußtsein anwendet, wie dieser sein Ätherleib beschaffen ist. Denn wacht er, dann taucht er ja mit seinem astralischen Leib und seinem Ich in den Ätherleib unter. Dann ist er drinnen. Dann erlebt er dasjenige, was er selber hineingetragen hat mit seinem Ich und seinem astralischen Leib. Es müßte ein viel höher organisiertes Wesen in diesen Ätherleib untertauchen während des menschlichen Schlafes, während das Ich und der astralische Leib heraußen sind. Ein solches Wesen, das wirklich objektiv durchschauen könnte, wie es eigentlich mit diesem Ätherleib sich verhält, würde das finden, was eigentlich da als seinen Ätherleib der Mensch, wenn er einschläft, mit dem physischen Leib zurückläßt. Würde man konstatieren, was da der Mensch zurückläßt, so würde man finden, daß dieser Ätherleib oder Bildekräfteleib wirklich im irdischen und in einem noch viel höheren Sinne der Ausbund aller Weisheit ist.

[ 37 ] Es ist für ein wirkliches Erkennen nicht zu leugnen: Wenn wir unseren physischen und Ätherleib in der Nacht verlassen haben, dann sind die zwei, die wir da zurückgelassen haben, miteinander viel gescheiter, als wir sind, wenn wir drinnen sind. Denn wir sind eben in unserem Ich und unserem astralischen Leib Kinder der Erdenund Kinder der Mondenentwickelung. Der Ätherleib aber führt zurück bis in die Sonnenentwickelung, der physische Leib gar bis in die Saturnentwickelung. Die stehen auf einer viel höheren Vollkommenheitsstufe. Wir können uns heute nicht messen in unserem Ich und in unserem astralischen Leib mit dem, was im Laufe der Zeit von der Sonnenentwickelungsepoche hier in unserem Ätherleib sich als Weisheit angesammelt hat. Man könnte sagen: Die konzentrierte Weisheit ist dieser Ätherleib. Wenn wir Menschen aber unsere Weisheit mit unserem astralischen Leib und mit unserem Ich in diesen Ätherleib hineintragen, dann brauchen wir eine Widerlage, wie wir eben die Widerlage des Spiegels brauchen, wenn wir das Spiegelbild sehen wollen. Wir brauchen den physischen Leib als eine Widerlage. So, wie wir nicht stehen könnten, wenn wir nicht einen physischen Boden hätten, so könnten wir nicht in unserm Ätherleib leben, ohne daß der Ätherleib an den physischen Leib grenzt und an den physischen Leib überall aufstößt, an dem physischen Leib eine Widerlage hat. Der Ätherleib wäre mit seinem innern Leben wie ein Mensch, der ohne Unterlage frei in der Luft schweben würde. So haben wir für das gewöhnliche irdische Dasein nur ein Seelenleben, das zwar im Ätherleib lebt, aber den physischen Leib als Unterlage braucht.

[ 37 ] Es ist für ein wirkliches Erkennen nicht zu leugnen: Wenn wir unseren physischen und Ätherleib in der Nacht verlassen haben, dann sind die zwei, die wir da zurückgelassen haben, miteinander viel gescheiter, als wir sind, wenn wir drinnen sind. Denn wir sind eben in unserem Ich und unserem astralischen Leib Kinder der Erdenund Kinder der Mondenentwickelung. Der Ätherleib aber führt zurück bis in die Sonnenentwickelung, der physische Leib gar bis in die Saturnentwickelung. Die stehen auf einer viel höheren Vollkommenheitsstufe. Wir können uns heute nicht messen in unserem Ich und in unserem astralischen Leib mit dem, was im Laufe der Zeit von der Sonnenentwickelungsepoche hier in unserem Ätherleib sich als Weisheit angesammelt hat. Man könnte sagen: Die konzentrierte Weisheit ist dieser Ätherleib. Wenn wir Menschen aber unsere Weisheit mit unserem astralischen Leib und mit unserem Ich in diesen Ätherleib hineintragen, dann brauchen wir eine Widerlage, wie wir eben die Widerlage des Spiegels brauchen, wenn wir das Spiegelbild sehen wollen. Wir brauchen den physischen Leib als eine Widerlage. So, wie wir nicht stehen könnten, wenn wir nicht einen physischen Boden hätten, so könnten wir nicht in unserm Ätherleib leben, ohne daß der Ätherleib an den physischen Leib grenzt und an den physischen Leib überall aufstößt, an dem physischen Leib eine Widerlage hat. Der Ätherleib wäre mit seinem innern Leben wie ein Mensch, der ohne Unterlage frei in der Luft schweben würde. So haben wir für das gewöhnliche irdische Dasein nur ein Seelenleben, das zwar im Ätherleib lebt, aber den physischen Leib als Unterlage braucht.

[ 38 ] Mit dieser Seelenverfassung können wir nur an die mineralische Welt herankommen. Wir können nur das Leblose damit durchschauen. Wollen wir an die Pflanzenwelt herankommen, dann brauchen wir die Fähigkeit, den Ätherleib zu gebrauchen ohne den physischen Leib.

[ 38 ] Mit dieser Seelenverfassung können wir nur an die mineralische Welt herankommen. Wir können nur das Leblose damit durchschauen. Wollen wir an die Pflanzenwelt herankommen, dann brauchen wir die Fähigkeit, den Ätherleib zu gebrauchen ohne den physischen Leib.

[ 39 ] Wie können wir das? Wie können wir unseren Ätherleib gebrauchen ohne unseren physischen Leib? Wir können das, wenn wir immer mehr und mehr, durch innere Übungen, von Menschen, die vorzugsweise durch ihren physischen Leib in dem Element der Schwere leben, zu Menschen werden, die durch das Licht in dem Elemente der Leichtigkeit leben, die durch das Licht gar nicht mehr ihren Zusammenhang mit der Erde empfinden, sondern mit den Weiten des Kosmos; wenn uns allmählich der Hinblick auf die Sterne, auf Sonne und Mond, auf die Weiten des Weltenalls etwas so Heimisches wird, wie wenn wir hinblicken auf die Pflanzen, die die Wiesen bedecken. Wenn wir bloße Erdenkinder sind, sehen wir zu den Pflanzen, die die Wiesen bedecken, hinunter. Wir erfreuen uns an ihnen, verstehen sie aber nicht, weil wir an die Schwere gebundene Erdenmenschen sind. Können wir aber ebenso, wie wir lernen als an die Schwere gebundene Erdenmenschen dazustehen, uns binden an die Weiten des Weltenalls, an die Wiese des Himmels, übersät von den Sternen — das ist jetzt nicht der Boden, sondern die Decke —, können wir damit uns verwandt fühlen, wie sonst mit dem Boden der Erde, dann beginnen wir, indem wir das Erdenbewußtsein verwandeln in ein Weltenbewußtsein, unseren Ätherleib in uns ebenso zu gebrauchen, wie wir sonst unseren physischen Leib gebrauchen. Dann allein sind wir fähig, an die Pflanzenwelt auch mit unserem Verständnisse heranzudringen. Denn die Pflanzen sind nicht aus der Erde nach oben hervorgebracht, sondern sie sind durch den Himmel aus der Erde herausgesogen.

[ 39 ] Wie können wir das? Wie können wir unseren Ätherleib gebrauchen ohne unseren physischen Leib? Wir können das, wenn wir immer mehr und mehr, durch innere Übungen, von Menschen, die vorzugsweise durch ihren physischen Leib in dem Element der Schwere leben, zu Menschen werden, die durch das Licht in dem Elemente der Leichtigkeit leben, die durch das Licht gar nicht mehr ihren Zusammenhang mit der Erde empfinden, sondern mit den Weiten des Kosmos; wenn uns allmählich der Hinblick auf die Sterne, auf Sonne und Mond, auf die Weiten des Weltenalls etwas so Heimisches wird, wie wenn wir hinblicken auf die Pflanzen, die die Wiesen bedecken. Wenn wir bloße Erdenkinder sind, sehen wir zu den Pflanzen, die die Wiesen bedecken, hinunter. Wir erfreuen uns an ihnen, verstehen sie aber nicht, weil wir an die Schwere gebundene Erdenmenschen sind. Können wir aber ebenso, wie wir lernen als an die Schwere gebundene Erdenmenschen dazustehen, uns binden an die Weiten des Weltenalls, an die Wiese des Himmels, übersät von den Sternen — das ist jetzt nicht der Boden, sondern die Decke —, können wir damit uns verwandt fühlen, wie sonst mit dem Boden der Erde, dann beginnen wir, indem wir das Erdenbewußtsein verwandeln in ein Weltenbewußtsein, unseren Ätherleib in uns ebenso zu gebrauchen, wie wir sonst unseren physischen Leib gebrauchen. Dann allein sind wir fähig, an die Pflanzenwelt auch mit unserem Verständnisse heranzudringen. Denn die Pflanzen sind nicht aus der Erde nach oben hervorgebracht, sondern sie sind durch den Himmel aus der Erde herausgesogen.

[ 40 ] Sehen Sie, von dieser Sehnsucht war Goethe erfüllt, als er seine Metamorphose der Pflanzen ausbildete. Und vieles hat er gesagt, was so ist, wie wenn er sich als ein solcher, statt der Erde, der Sonne zugeneigter Mensch gefühlt hätte, der empfunden hat, wie die Sonne schon in der Wurzel die Kraft des Pflanzenwachstums aus der Erde heraussaugt, wie die Sonne mit ihren Kräften nach und nach in Verbindung mit der Lufteinwirkung das Blatt entwickelt, wie die Sonne schließlich in der Blüte und in der Fruchtbildung dasjenige, was sie aus der Erde herausgesogen hat, nach und nach kocht.

[ 40 ] Sehen Sie, von dieser Sehnsucht war Goethe erfüllt, als er seine Metamorphose der Pflanzen ausbildete. Und vieles hat er gesagt, was so ist, wie wenn er sich als ein solcher, statt der Erde, der Sonne zugeneigter Mensch gefühlt hätte, der empfunden hat, wie die Sonne schon in der Wurzel die Kraft des Pflanzenwachstums aus der Erde heraussaugt, wie die Sonne mit ihren Kräften nach und nach in Verbindung mit der Lufteinwirkung das Blatt entwickelt, wie die Sonne schließlich in der Blüte und in der Fruchtbildung dasjenige, was sie aus der Erde herausgesogen hat, nach und nach kocht.

[ 41 ] Man lese nur einmal dieses wunderbare Schriftchen von Goethe, das 1790 erschienen ist: «Versuch, die Metamorphose der Pflanzen zu erklären», und man wird überall die Ansätze finden zu einer solchen Darstellung. In Goethe lebte die Sehnsucht, die Pflanzenwelt zu durchdringen. Aber er strauchelte immer wieder daran, statt des physischen Schauens das ätherische Schauen wirklich auszubilden, Das ist es, was als ein Impuls schon bei Goethe vorhanden war, was derjenige, der sich wirklich an Goethe anlehnt, der nicht den toten Goethe nehmen will, sondern den lebendig fortwirkenden Goethe, weiter ausbilden muß.

[ 41 ] Man lese nur einmal dieses wunderbare Schriftchen von Goethe, das 1790 erschienen ist: «Versuch, die Metamorphose der Pflanzen zu erklären», und man wird überall die Ansätze finden zu einer solchen Darstellung. In Goethe lebte die Sehnsucht, die Pflanzenwelt zu durchdringen. Aber er strauchelte immer wieder daran, statt des physischen Schauens das ätherische Schauen wirklich auszubilden, Das ist es, was als ein Impuls schon bei Goethe vorhanden war, was derjenige, der sich wirklich an Goethe anlehnt, der nicht den toten Goethe nehmen will, sondern den lebendig fortwirkenden Goethe, weiter ausbilden muß.

[ 42 ] Denn indem dann nachgefühlt wird, daß die Menschenseele so etwas kann, wenn sie sich nur ihres Ätherleibes wirklich bewußt wird, vermag sie ihren Himmelsursprung, ihre Erdenunabhängigkeit, ihr Versetztsein auf die Erde zu empfinden. Es kann die Menschenseele sich sagen: Du bist von einem kosmischen Ursprung; du bist durch den physischen Menschenleib auf die Erde versetzt, aber kosmischen Ursprungs. Und wenn du dich hier über die Pflanzenwelt freuen kannst, so ist das, was sich freut in dir, ein Sohn des Himmels, der sich an dem, was wiederum die Himmel aus der Erde in der Pflanzenwelt heraussaugen, erfreut. Der Mensch entreißt sich seelisch der Erde, indem er also wirklich seinen ätherischen oder Bildekräfteleib in Realität erfaßt.

[ 42 ] Denn indem dann nachgefühlt wird, daß die Menschenseele so etwas kann, wenn sie sich nur ihres Ätherleibes wirklich bewußt wird, vermag sie ihren Himmelsursprung, ihre Erdenunabhängigkeit, ihr Versetztsein auf die Erde zu empfinden. Es kann die Menschenseele sich sagen: Du bist von einem kosmischen Ursprung; du bist durch den physischen Menschenleib auf die Erde versetzt, aber kosmischen Ursprungs. Und wenn du dich hier über die Pflanzenwelt freuen kannst, so ist das, was sich freut in dir, ein Sohn des Himmels, der sich an dem, was wiederum die Himmel aus der Erde in der Pflanzenwelt heraussaugen, erfreut. Der Mensch entreißt sich seelisch der Erde, indem er also wirklich seinen ätherischen oder Bildekräfteleib in Realität erfaßt.

[ 43 ] Wenn man das tut, das heißt, wenn man so weit kommt — und was einen dazu bringen kann, das ist wirkliche Liebe zur Pflanzenwelt —, im Ätherleib zu leben, wie man sonst im physischen Leib lebt, dann wird aber nicht nur der eigene Ätherleib ins Bewußtsein heraufgehoben, sondern so, wie durch unseren physischen Leib die physische Natur durch unsere Sinne in unser Bewußtsein gehoben wird, so wird durch den ätherischen Leib die ätherische Welt in unser Bewußtsein gelegt.

[ 43 ] Wenn man das tut, das heißt, wenn man so weit kommt — und was einen dazu bringen kann, das ist wirkliche Liebe zur Pflanzenwelt —, im Ätherleib zu leben, wie man sonst im physischen Leib lebt, dann wird aber nicht nur der eigene Ätherleib ins Bewußtsein heraufgehoben, sondern so, wie durch unseren physischen Leib die physische Natur durch unsere Sinne in unser Bewußtsein gehoben wird, so wird durch den ätherischen Leib die ätherische Welt in unser Bewußtsein gelegt.

[ 44 ] Und was spüren wir dann, wenn wir gewissermaßen hinausschauen durch unseren Ätherleib in die ätherische Welt, wie wir mit unserem physischen Leib hinausschauen in die physische Welt — was schauen wir da? Da schauen wir für dasjenige, was vor unserem physischen Auge ausgebreitet ist, die wirkliche Vergangenheit, aus der diese physische Welt hervorgegangen ist. Da schauen wir im Geiste die Bilder dessen, was war, damit das Gegenwärtige sein kann.

[ 44 ] Und was spüren wir dann, wenn wir gewissermaßen hinausschauen durch unseren Ätherleib in die ätherische Welt, wie wir mit unserem physischen Leib hinausschauen in die physische Welt — was schauen wir da? Da schauen wir für dasjenige, was vor unserem physischen Auge ausgebreitet ist, die wirkliche Vergangenheit, aus der diese physische Welt hervorgegangen ist. Da schauen wir im Geiste die Bilder dessen, was war, damit das Gegenwärtige sein kann.

[ 45 ] Daher war schon in den ältesten Zeiten der Menschheit die erste Initiation, die den Menschen gegeben worden ist, die Initiation des Kosmos. In den ältesten Schulen der Menschheit arbeitete man auf diese Initiation des Kosmos hin, Die Lehrer der ersten Mysterien waren die Initiierenden für das Lesen im Äther des Kosmos, was man auch das Lesen im Chaos, in der Akasha-Chronik nennen kann, das Akasha-Lesen, das Lesen desjenigen, was vergangen ist und das Gegenwärtige vor unsere Augen hingezaubert hat. Und es war im Grunde genommen die erste Initiationsstufe, die die Menschheit im Erdendasein errungen hat, diese Initiation durch den Kosmos.

[ 45 ] Daher war schon in den ältesten Zeiten der Menschheit die erste Initiation, die den Menschen gegeben worden ist, die Initiation des Kosmos. In den ältesten Schulen der Menschheit arbeitete man auf diese Initiation des Kosmos hin, Die Lehrer der ersten Mysterien waren die Initiierenden für das Lesen im Äther des Kosmos, was man auch das Lesen im Chaos, in der Akasha-Chronik nennen kann, das Akasha-Lesen, das Lesen desjenigen, was vergangen ist und das Gegenwärtige vor unsere Augen hingezaubert hat. Und es war im Grunde genommen die erste Initiationsstufe, die die Menschheit im Erdendasein errungen hat, diese Initiation durch den Kosmos.

[ 46 ] Ein zweites, das erreicht werden kann, ist dieses: Wenn wir aufwachen, lassen wir hinuntersinken in den physischen Leib und Ätherleib den astralischen Leib und das Ich. Wir beseelen den ätherischen und physischen Leib, wir verbinden uns mit ihnen. Aber wir können nur so viel aus der unendlichen Weisheit des ätherischen Leibes erfassen, als wir hineintragen. Aber er regt uns fortwährend an. Wenn wir irgendwie einen guten Einfall haben, dann ist es der ätherische Leib, der uns, weil er innig zusammenhängt mit dem Äther des Kosmos, anregt zu dem Einfall. Alles, was der Mensch an Einfällen, an Genialität entwickelt im wachenden Zustande, ist aus dem ätherischen Leib und damit auf dem Umwege aus dem Kosmos. Das Genie spricht mit dem Kosmos, indem der astralische Leib durch den ätherischen Leib angeregt wird.

[ 46 ] Ein zweites, das erreicht werden kann, ist dieses: Wenn wir aufwachen, lassen wir hinuntersinken in den physischen Leib und Ätherleib den astralischen Leib und das Ich. Wir beseelen den ätherischen und physischen Leib, wir verbinden uns mit ihnen. Aber wir können nur so viel aus der unendlichen Weisheit des ätherischen Leibes erfassen, als wir hineintragen. Aber er regt uns fortwährend an. Wenn wir irgendwie einen guten Einfall haben, dann ist es der ätherische Leib, der uns, weil er innig zusammenhängt mit dem Äther des Kosmos, anregt zu dem Einfall. Alles, was der Mensch an Einfällen, an Genialität entwickelt im wachenden Zustande, ist aus dem ätherischen Leib und damit auf dem Umwege aus dem Kosmos. Das Genie spricht mit dem Kosmos, indem der astralische Leib durch den ätherischen Leib angeregt wird.

[ 47 ] Derjenige, der das nicht durchschaut, lebt aber doch in diesem, und sein Seelisches besteht darin, daß er in den physischen Leib und in den Ätherleib den astralischen Leib und das Ich im wachenden Zustande hineinsenkt.

[ 47 ] Derjenige, der das nicht durchschaut, lebt aber doch in diesem, und sein Seelisches besteht darin, daß er in den physischen Leib und in den Ätherleib den astralischen Leib und das Ich im wachenden Zustande hineinsenkt.

[ 48 ] Wenn wir eben bei den Sternen heimisch werden so wie in den Wiesen, da bekommen wir, indem wir gewissermaßen zu dem oberen Boden unseres Seins die Weltenweiten machen, die Möglichkeit, das Ätherische zu erleben. Der Mensch erlebt es immer, nur in seiner Erkenntnis dringt er ja nicht dahin ohne die Initiation; aber in Wirklichkeit erlebt es jeder Mensch. Wenn wir für unseren astralischen Leib ebenso eine Widerlage suchen, so ist diese Widerlage ja immer da, es handelt sich nur darum, daß die Geisteswissenschaft aufmerksam macht auf das, was in jedem Menschen vorhanden ist.

[ 48 ] Wenn wir eben bei den Sternen heimisch werden so wie in den Wiesen, da bekommen wir, indem wir gewissermaßen zu dem oberen Boden unseres Seins die Weltenweiten machen, die Möglichkeit, das Ätherische zu erleben. Der Mensch erlebt es immer, nur in seiner Erkenntnis dringt er ja nicht dahin ohne die Initiation; aber in Wirklichkeit erlebt es jeder Mensch. Wenn wir für unseren astralischen Leib ebenso eine Widerlage suchen, so ist diese Widerlage ja immer da, es handelt sich nur darum, daß die Geisteswissenschaft aufmerksam macht auf das, was in jedem Menschen vorhanden ist.

[ 49 ] Nehmen Sie an, Sie würden den physischen Boden nicht sehen, aber doch darauf stehen, so stünden Sie eben darauf. Wenn dann einer, der durch die Wissenschaft erst herausbrächte, daß der Fußboden da ist, und es Ihnen sagen würde, so würden Sie ja doch deshalb auf dem Fußboden stehen. So kann Ihnen derjenige, der die Geisteswissenschaft beherrscht, sagen, Sie erheben sich zu dem oberen Boden, zu dem Sternenboden; aber Sie erheben sich trotzdem wirklich. Und so steht der Mensch in einer anderen Welt drinnen mit seinem astralischen Leib, in der Welt der lebendigen Geistwesen, die wir aufgezählt haben als die Welt der höheren Hierarchien.

[ 49 ] Nehmen Sie an, Sie würden den physischen Boden nicht sehen, aber doch darauf stehen, so stünden Sie eben darauf. Wenn dann einer, der durch die Wissenschaft erst herausbrächte, daß der Fußboden da ist, und es Ihnen sagen würde, so würden Sie ja doch deshalb auf dem Fußboden stehen. So kann Ihnen derjenige, der die Geisteswissenschaft beherrscht, sagen, Sie erheben sich zu dem oberen Boden, zu dem Sternenboden; aber Sie erheben sich trotzdem wirklich. Und so steht der Mensch in einer anderen Welt drinnen mit seinem astralischen Leib, in der Welt der lebendigen Geistwesen, die wir aufgezählt haben als die Welt der höheren Hierarchien.

[ 50 ] Wie wir, wenn wir in die physische Welt uns hineinstellen, eben diese physische Welt als die reale haben, wie da in dieser physischen Welt Mineralien, Pflanzen, Tiere sind und das der Boden ist, aus dem der Mensch zuletzt in der Menschenentwickelung herauswächst, so ist der Mensch mit seinem astralischen Leibe in der Welt der Wesen der höheren Hierarchien. Lebt er in dieser Welt, dann hat er für seinen astralischen Leib die entsprechende Widerlage. Aber er trägt dasjenige, was er durch die Geisteswissenschaft erst kennenlernen kann, doch immer in sich. Und er trägt es in sich als die Fähigkeit des Gefühls.

[ 50 ] Wie wir, wenn wir in die physische Welt uns hineinstellen, eben diese physische Welt als die reale haben, wie da in dieser physischen Welt Mineralien, Pflanzen, Tiere sind und das der Boden ist, aus dem der Mensch zuletzt in der Menschenentwickelung herauswächst, so ist der Mensch mit seinem astralischen Leibe in der Welt der Wesen der höheren Hierarchien. Lebt er in dieser Welt, dann hat er für seinen astralischen Leib die entsprechende Widerlage. Aber er trägt dasjenige, was er durch die Geisteswissenschaft erst kennenlernen kann, doch immer in sich. Und er trägt es in sich als die Fähigkeit des Gefühls.

[ 51 ] Alles, was wir in der Welt durch unser Gefühl, durch dieses innigste Leben der Seele, zu unserem Eigenen machen, das besteht in dem Wellen und Weben der Geister der höheren Hierarchien in unserem eigenen astralischen Leibe. Wenn wir uns bewußt werden unseres Gefühles, so ist dieses Bewußtsein vom Fühlen dasjenige, was der Mensch zunächst hat, aber in diesem Fühlen lebt das Weben und Wirken der Geister der höheren Hierarchien durch den Menschen. Wir können nicht das Seelische wirklich fassen, wenn wir nicht dieses Seelische getaucht empfinden in die Geistwelten der höheren Hierarchien. Und so, wie uns die Vergangenheit für die sinnliche Gegenwart durch das Ätherschauen enthüllt wird, wenn auf moderne Art nachgebildet wird dasjenige, was in den ersten irdischen Mysterien als die Initiation des Kosmos ausgebildet worden ist, so kann auch die Seele so vertieft werden, daß sie ein Bewußtsein erlangt von dem, was eigentlich im astralischen Leib spielt.

[ 51 ] Alles, was wir in der Welt durch unser Gefühl, durch dieses innigste Leben der Seele, zu unserem Eigenen machen, das besteht in dem Wellen und Weben der Geister der höheren Hierarchien in unserem eigenen astralischen Leibe. Wenn wir uns bewußt werden unseres Gefühles, so ist dieses Bewußtsein vom Fühlen dasjenige, was der Mensch zunächst hat, aber in diesem Fühlen lebt das Weben und Wirken der Geister der höheren Hierarchien durch den Menschen. Wir können nicht das Seelische wirklich fassen, wenn wir nicht dieses Seelische getaucht empfinden in die Geistwelten der höheren Hierarchien. Und so, wie uns die Vergangenheit für die sinnliche Gegenwart durch das Ätherschauen enthüllt wird, wenn auf moderne Art nachgebildet wird dasjenige, was in den ersten irdischen Mysterien als die Initiation des Kosmos ausgebildet worden ist, so kann auch die Seele so vertieft werden, daß sie ein Bewußtsein erlangt von dem, was eigentlich im astralischen Leib spielt.

[ 52 ] Dazu bedarf es des liebevollen Sichversenkens in das, was als ein Zusammenhang mit den geistigen Welten in den großen Mysterien gelebt hat. Lassen wir uns belehren vom Kosmos unter der Anleitung der Initiationsweisheit, dann gelangen wir zu der ersten Stufe des Seelischen in seiner Wirklichkeit. Können wir in dasjenige dringen, was eigentlich vorgegangen ist in den Mysterien, können wir sozusagen in der Akasha-Chronik nicht nur lesen die Vergangenheit der Sterne, die Vergangenheit der Tiere, die Vergangenheit des physischen Menschen, können wir lesen, was in den Seelen der großen Mysterienlehrer gelebt hat, können wir recht in uns beleben etwa das, was ich in der Weise darzustellen versuchte, wie man es dem gegenwärtigen Menschen darstellen kann, in meinem «Christentum als mystische Tatsache», kann man lebendig werden lassen, was die Mysterienlehrer in sich entwickelt haben aus ihrem Umgang mit den Geistwesen selber, dann kommt man heran an jene Initiation, die sich in späteren Erdenzeiten hinzugesellt hat zu der kosmischen Initiation und die ich die Initiation der Weisen nennen möchte.

[ 52 ] Dazu bedarf es des liebevollen Sichversenkens in das, was als ein Zusammenhang mit den geistigen Welten in den großen Mysterien gelebt hat. Lassen wir uns belehren vom Kosmos unter der Anleitung der Initiationsweisheit, dann gelangen wir zu der ersten Stufe des Seelischen in seiner Wirklichkeit. Können wir in dasjenige dringen, was eigentlich vorgegangen ist in den Mysterien, können wir sozusagen in der Akasha-Chronik nicht nur lesen die Vergangenheit der Sterne, die Vergangenheit der Tiere, die Vergangenheit des physischen Menschen, können wir lesen, was in den Seelen der großen Mysterienlehrer gelebt hat, können wir recht in uns beleben etwa das, was ich in der Weise darzustellen versuchte, wie man es dem gegenwärtigen Menschen darstellen kann, in meinem «Christentum als mystische Tatsache», kann man lebendig werden lassen, was die Mysterienlehrer in sich entwickelt haben aus ihrem Umgang mit den Geistwesen selber, dann kommt man heran an jene Initiation, die sich in späteren Erdenzeiten hinzugesellt hat zu der kosmischen Initiation und die ich die Initiation der Weisen nennen möchte.

[ 53 ] So kann man von zwei Stufen der Initiation sprechen, von der Initiation durch den Kosmos, von der Initiation durch die Weisen. Was die Weisen gelehrt hatten als die kosmische Erkenntnis, das bildete den Inhalt der kosmischen Initiation. Hineinschauen in die Seelen derjenigen, die im Seelenleben den Menschen vorangegangen sind, das führt in die zweite Stufe des Seelenwesens hinein. Der Mensch kann schon in äußerer Geschichtlichkeit mit alldem beginnen. Wenn man das, was noch herüberglänzt aus alten Zeiten — sagen wir in der wunderbaren Vedantaweisheit und aus anderen Weisheitsinhalten älterer Zeiten —, mit innerer Lebendigkeit erfaßt, dann erfaßt einen dafür auch wiederum die eigene innere Lebendigkeit, und man wird nahegebracht an die Initiation des Kosmos. Und wenn man sich mit inniger Liebe in solche Dinge vertieft, wie ich sie in meinem Buche «Das Christentum als mystische Tatsache» darstellte, wo versucht worden ist, die alten Mysterien in ihren Inhalten hinzustellen im Zusammenhange mit dem Mysterium von Golgatha, dann kommt man nahe der Initiation durch die Weisen.

[ 53 ] So kann man von zwei Stufen der Initiation sprechen, von der Initiation durch den Kosmos, von der Initiation durch die Weisen. Was die Weisen gelehrt hatten als die kosmische Erkenntnis, das bildete den Inhalt der kosmischen Initiation. Hineinschauen in die Seelen derjenigen, die im Seelenleben den Menschen vorangegangen sind, das führt in die zweite Stufe des Seelenwesens hinein. Der Mensch kann schon in äußerer Geschichtlichkeit mit alldem beginnen. Wenn man das, was noch herüberglänzt aus alten Zeiten — sagen wir in der wunderbaren Vedantaweisheit und aus anderen Weisheitsinhalten älterer Zeiten —, mit innerer Lebendigkeit erfaßt, dann erfaßt einen dafür auch wiederum die eigene innere Lebendigkeit, und man wird nahegebracht an die Initiation des Kosmos. Und wenn man sich mit inniger Liebe in solche Dinge vertieft, wie ich sie in meinem Buche «Das Christentum als mystische Tatsache» darstellte, wo versucht worden ist, die alten Mysterien in ihren Inhalten hinzustellen im Zusammenhange mit dem Mysterium von Golgatha, dann kommt man nahe der Initiation durch die Weisen.

[ 54 ] Und dann hat man für die Gegenwart nötig, ehrlich in das eigene Innere hineinzuschauen und nun in Unbefangenheit dieses eigene Innere kennenzulernen, den eigenen Geist, der einem dann vom Innern die Seele beleuchtet. Doch davon, als von der dritten Stufe der heute notwendigen Initiation, werde ich das nächste Mal noch ausführlicher sprechen. Es ist die Initiation der Selbsterkenntnis.

[ 54 ] Und dann hat man für die Gegenwart nötig, ehrlich in das eigene Innere hineinzuschauen und nun in Unbefangenheit dieses eigene Innere kennenzulernen, den eigenen Geist, der einem dann vom Innern die Seele beleuchtet. Doch davon, als von der dritten Stufe der heute notwendigen Initiation, werde ich das nächste Mal noch ausführlicher sprechen. Es ist die Initiation der Selbsterkenntnis.

[ 55 ] Aber wenn heute Geisteswissenschaft von der Seele spricht, so muß sie aus dem Geiste dieser drei Initiationsstufen heraus sprechen: der Initiation durch den Kosmos, der Initiation durch die Weisen, der Initiation durch die Selbsterkenntnis. Damit durchmißt man die verschiedenen Grenzen des Seelenlebens. Nicht möglich ist, auch nur die ersten Schritte zu machen auf diesem Wege ohne die Liebe. Und ich mußte Ihnen sagen, daß gerade der Intellekt der Gegenwart, wo er auf einer höchsten Stufe hervortritt, der Liebe vergißt, daß er die Liebe verliert. Dadurch aber vollzieht sich etwas ganz Besonderes.

[ 55 ] Aber wenn heute Geisteswissenschaft von der Seele spricht, so muß sie aus dem Geiste dieser drei Initiationsstufen heraus sprechen: der Initiation durch den Kosmos, der Initiation durch die Weisen, der Initiation durch die Selbsterkenntnis. Damit durchmißt man die verschiedenen Grenzen des Seelenlebens. Nicht möglich ist, auch nur die ersten Schritte zu machen auf diesem Wege ohne die Liebe. Und ich mußte Ihnen sagen, daß gerade der Intellekt der Gegenwart, wo er auf einer höchsten Stufe hervortritt, der Liebe vergißt, daß er die Liebe verliert. Dadurch aber vollzieht sich etwas ganz Besonderes.

[ 56 ] Wirklich liebevoll eingehen auf das, was als der physische Leib, der Ätherleib, der astralische Leib und das Ich geschildert werden

[ 56 ] Wirklich liebevoll eingehen auf das, was als der physische Leib, der Ätherleib, der astralische Leib und das Ich geschildert werden

[ 57 ] kann, das tut man, wenn man etwas vernimmt von der Stimme des Genius, der unsere Zeit beherrscht, wenn man den guten Willen hat, hinzuhorchen auf die Stimme des Genius in unserer Zeit. Aber kann denn der Mensch der Gegenwart dasjenige, was ausgesprochen wird, wenn man sagt «der Genius unseres Zeitalters», mit jenem tiefen Ernste nehmen, der ihm gebührt? Bleibt es nicht ein abstrakter Wortinhalt für die meisten, wenn man von dem Genius unseres Zeitalters spricht? Denken Sie, wie weit die Menschen weg sind von der Erfassung eines wirklich geistig Lebendigen, das in unserer Zeit wirkt und webt und lebt, wenn man von dem Genius unserer Zeit spricht.

[ 57 ] kann, das tut man, wenn man etwas vernimmt von der Stimme des Genius, der unsere Zeit beherrscht, wenn man den guten Willen hat, hinzuhorchen auf die Stimme des Genius in unserer Zeit. Aber kann denn der Mensch der Gegenwart dasjenige, was ausgesprochen wird, wenn man sagt «der Genius unseres Zeitalters», mit jenem tiefen Ernste nehmen, der ihm gebührt? Bleibt es nicht ein abstrakter Wortinhalt für die meisten, wenn man von dem Genius unseres Zeitalters spricht? Denken Sie, wie weit die Menschen weg sind von der Erfassung eines wirklich geistig Lebendigen, das in unserer Zeit wirkt und webt und lebt, wenn man von dem Genius unserer Zeit spricht.

[ 58 ] Aber man darf sagen, wenn die Menschen auch den Geist verleugnen, sie werden den Geist nicht los. Der Geist ist unabänderlich mit der Menschheit verbunden. Nur, wenn die Menschen dem Genius eines Zeitalters absagen, dann tritt an sie heran der Dämon dieses Zeitalters. Und als der Intellekt so weit war am Beginne des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts, daß er ganz und gar nur dem Mechanismus des physischen Leibes folgte, selbst automatisch, mechanisch wurde und damit auf seine höchste Stufe kam, so daß er so gescheit wurde, wie er selber ist, und so gescheit, wie die anderen sind, als dieser Intellekt bis zu dem Bilde vordrang, das im Intellekt das Mechanische, das Materielle zum Dasein rief, da benahm sich der Intellekt so, wie der Mensch sich benimmt, wenn er dem Genius absagt. ‚Dann faßt ihn der Dämon des Zeitalters. Der Intellekt hatte sich getrennt von der Seele. Der Intellekt wurde mechanisch, seelenlos, und er gründete in diesem Zustand eine Philosophie. Er hatte die Liebe nicht, konnte die Weisheit nicht lieben. Seine Philosophie konnte nur das intellektuelle Abbild der irdischen Dämonologie werden, jener Dämonologie, die ausdenkt das Ideal einer Maschine, die in den Mittelpunkt der Erde hineingebohrt wird und die Erde in das Weltenall hinaussprengt.

[ 58 ] Aber man darf sagen, wenn die Menschen auch den Geist verleugnen, sie werden den Geist nicht los. Der Geist ist unabänderlich mit der Menschheit verbunden. Nur, wenn die Menschen dem Genius eines Zeitalters absagen, dann tritt an sie heran der Dämon dieses Zeitalters. Und als der Intellekt so weit war am Beginne des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts, daß er ganz und gar nur dem Mechanismus des physischen Leibes folgte, selbst automatisch, mechanisch wurde und damit auf seine höchste Stufe kam, so daß er so gescheit wurde, wie er selber ist, und so gescheit, wie die anderen sind, als dieser Intellekt bis zu dem Bilde vordrang, das im Intellekt das Mechanische, das Materielle zum Dasein rief, da benahm sich der Intellekt so, wie der Mensch sich benimmt, wenn er dem Genius absagt. ‚Dann faßt ihn der Dämon des Zeitalters. Der Intellekt hatte sich getrennt von der Seele. Der Intellekt wurde mechanisch, seelenlos, und er gründete in diesem Zustand eine Philosophie. Er hatte die Liebe nicht, konnte die Weisheit nicht lieben. Seine Philosophie konnte nur das intellektuelle Abbild der irdischen Dämonologie werden, jener Dämonologie, die ausdenkt das Ideal einer Maschine, die in den Mittelpunkt der Erde hineingebohrt wird und die Erde in das Weltenall hinaussprengt.

[ 59 ] Das hat der Dämon des Zeitalters dem Intellekt des Zeitalters gesagt. Der Dämon des Zeitalters wird sich oftmals hören lassen, wenn man das Seelische nicht wird erkennen wollen. Dann wird es diesem Intellekt so erscheinen, wie der Mensch es wirklich erleben würde, wenn er aufwachend untertauchen würde in seinen physischen und Ätherleib und sich nicht mit ihnen vereinen würde, sondern innerlich getrennt von ihnen bliebe. Denn dieser Intellekt ist fremd dem Menschenwesen, er emanzipiert sich vom Menschenwesen. Der Intellekt, der mit dem Menschenwesen verbunden ist, ringt sich aus dem Erdenbewußtsein herauf zu anderen Bewußtseinszuständen. Für den Intellekt, der sich nur an die Erde bindet, aber dann sich abtrennt, daher nur das Spiegelbild des Intellektes hat, für den werden alle übrigen Bewußtseinszustände das unendliche Meer des Unbewußten. Die menschliche Seele hört auf, sich ihres himmlischen Ursprungs bewußt zu werden, sich ihrer Selbständigkeit gegenüber dem Erdenleben bewußt zu werden.

[ 59 ] Das hat der Dämon des Zeitalters dem Intellekt des Zeitalters gesagt. Der Dämon des Zeitalters wird sich oftmals hören lassen, wenn man das Seelische nicht wird erkennen wollen. Dann wird es diesem Intellekt so erscheinen, wie der Mensch es wirklich erleben würde, wenn er aufwachend untertauchen würde in seinen physischen und Ätherleib und sich nicht mit ihnen vereinen würde, sondern innerlich getrennt von ihnen bliebe. Denn dieser Intellekt ist fremd dem Menschenwesen, er emanzipiert sich vom Menschenwesen. Der Intellekt, der mit dem Menschenwesen verbunden ist, ringt sich aus dem Erdenbewußtsein herauf zu anderen Bewußtseinszuständen. Für den Intellekt, der sich nur an die Erde bindet, aber dann sich abtrennt, daher nur das Spiegelbild des Intellektes hat, für den werden alle übrigen Bewußtseinszustände das unendliche Meer des Unbewußten. Die menschliche Seele hört auf, sich ihres himmlischen Ursprungs bewußt zu werden, sich ihrer Selbständigkeit gegenüber dem Erdenleben bewußt zu werden.

[ 60 ] Darinnen aber besteht das Seelische des Menschen, daß der Mensch in seinem Wesen zwischen Körperlichem und Geistigem schwingt. In diesem Schwingen zwischen Körperlichem und Geistigem besteht das Seelenleben. Wenn der Mensch in Ehrlichkeit nur an den Körper glaubt und ihm dadurch, daß er den Geist doch nicht lassen kann, dieser nur zum Unbewußten wird, dann geschieht die Verleugnung des Seelischen.

[ 60 ] Darinnen aber besteht das Seelische des Menschen, daß der Mensch in seinem Wesen zwischen Körperlichem und Geistigem schwingt. In diesem Schwingen zwischen Körperlichem und Geistigem besteht das Seelenleben. Wenn der Mensch in Ehrlichkeit nur an den Körper glaubt und ihm dadurch, daß er den Geist doch nicht lassen kann, dieser nur zum Unbewußten wird, dann geschieht die Verleugnung des Seelischen.

[ 61 ] Während Hartmann auf den Untergang der Erde in einer so dämonischen Weise gesonnen hat, wie es eigentlich nur ein Mensch ersinnen könnte, der im physischen Leibe schlafen würde, aber dann hellsehend im physischen Leibe würde — während Hartmann dadurch zu einer intellektuellen Ausgestaltung des Erdenleidens gekommen ist, hat ein Mensch, der ihm befreundet war, der mit ihm viele Briefe gewechselt hat, sich windend auf dem Krankenlager in wirklichen Schmerzen, bei dem es so geworden ist, daß viele Organe sein GeistigSeelisches nicht in das Physische hereingelassen haben, der das Erdenleiden eben erlebt, nicht erdacht hat, nur in einer satirischen Weise die Seelenlosigkeit seines Zeitalters behandeln können. Das ist Robert Hamerling, der in den achtziger Jahren seinen «Homunkulus» geschrieben hat, indem ihm aufging die Perspektive der Seelenlosigkeit des Zeitalters, jener Mensch, der nur im Äußeren strebt, der im Äußeren nur immer mehr und mehr zusammenrafft, der schließlich zum Billionär wird — diese furchtbare Perspektive des seelenlosen Zeitalters stand Hamerling vor dem Seelenauge. Und den seelenlosen Billionär, den Homunkulus, der nicht unter der Mitwirkung des Seelischen, sondern nur auf mechanische Weise, durch mechanische Zeugung zur Welt kommt, den läßt Hamerling mit dem seelenlosen Elementargeist, mit der Nixe, mit der Lorelei sich vermählen.

[ 61 ] Während Hartmann auf den Untergang der Erde in einer so dämonischen Weise gesonnen hat, wie es eigentlich nur ein Mensch ersinnen könnte, der im physischen Leibe schlafen würde, aber dann hellsehend im physischen Leibe würde — während Hartmann dadurch zu einer intellektuellen Ausgestaltung des Erdenleidens gekommen ist, hat ein Mensch, der ihm befreundet war, der mit ihm viele Briefe gewechselt hat, sich windend auf dem Krankenlager in wirklichen Schmerzen, bei dem es so geworden ist, daß viele Organe sein GeistigSeelisches nicht in das Physische hereingelassen haben, der das Erdenleiden eben erlebt, nicht erdacht hat, nur in einer satirischen Weise die Seelenlosigkeit seines Zeitalters behandeln können. Das ist Robert Hamerling, der in den achtziger Jahren seinen «Homunkulus» geschrieben hat, indem ihm aufging die Perspektive der Seelenlosigkeit des Zeitalters, jener Mensch, der nur im Äußeren strebt, der im Äußeren nur immer mehr und mehr zusammenrafft, der schließlich zum Billionär wird — diese furchtbare Perspektive des seelenlosen Zeitalters stand Hamerling vor dem Seelenauge. Und den seelenlosen Billionär, den Homunkulus, der nicht unter der Mitwirkung des Seelischen, sondern nur auf mechanische Weise, durch mechanische Zeugung zur Welt kommt, den läßt Hamerling mit dem seelenlosen Elementargeist, mit der Nixe, mit der Lorelei sich vermählen.

[ 62 ] So stand Robert Hamerling die Perspektive des seelenlosen Zeitalters vor dem Seelenauge in dem Streben des im rein Materiellen wirkenden Menschen nach der geistlosen Intellektualität, die in Naturgeistern allerdings vorhanden ist, die aber im Menschen alle Kräfte der Zerstörung wachruft, bis zu der dämonischen Zerstörungssucht, die ganze Erde in den Weltenraum hinauszusprengen. Satirisch nur konnte Robert Hamerling dieses Problem des seelenlosen Zeitalters behandeln.

[ 62 ] So stand Robert Hamerling die Perspektive des seelenlosen Zeitalters vor dem Seelenauge in dem Streben des im rein Materiellen wirkenden Menschen nach der geistlosen Intellektualität, die in Naturgeistern allerdings vorhanden ist, die aber im Menschen alle Kräfte der Zerstörung wachruft, bis zu der dämonischen Zerstörungssucht, die ganze Erde in den Weltenraum hinauszusprengen. Satirisch nur konnte Robert Hamerling dieses Problem des seelenlosen Zeitalters behandeln.

[ 63 ] Aber es muß der neueren Zivilisation und Kultur wiederum Seele gegeben werden. Diese Seele kann nur gegeben werden, wenn die irdischen Erlebnisse des Menschen beleuchtet werden von dem Lichte einer Geisterkenntnis.

[ 63 ] Aber es muß der neueren Zivilisation und Kultur wiederum Seele gegeben werden. Diese Seele kann nur gegeben werden, wenn die irdischen Erlebnisse des Menschen beleuchtet werden von dem Lichte einer Geisterkenntnis.

[ 64 ] Und so muß dasjenige, was in einer wahrhaft furchtbaren, man möchte sagen, abschreckenden Weise der gescheiteste Mann unseres Zeitalters hingestellt hat und was, sich windend in Schmerzen, satirisch als eine Perspektive hingestellt hat derjenige Mensch, der am tragischsten die Gescheitheit des Zeitalters empfunden hat, das muß sich für die Menschen durch Geisterkenntnis verwandeln in die seelische Perspektive, nach der wir als der zweiten Perspektive hinstreben müssen.

[ 64 ] Und so muß dasjenige, was in einer wahrhaft furchtbaren, man möchte sagen, abschreckenden Weise der gescheiteste Mann unseres Zeitalters hingestellt hat und was, sich windend in Schmerzen, satirisch als eine Perspektive hingestellt hat derjenige Mensch, der am tragischsten die Gescheitheit des Zeitalters empfunden hat, das muß sich für die Menschen durch Geisterkenntnis verwandeln in die seelische Perspektive, nach der wir als der zweiten Perspektive hinstreben müssen.

[ 65 ] Von der physischen Perspektive haben wir gestern gesprochen. Von der seelischen Perspektive wollten wir heute sprechen, und von der geistigen Perspektive wollen wir morgen sprechen.

[ 65 ] Von der physischen Perspektive haben wir gestern gesprochen. Von der seelischen Perspektive wollten wir heute sprechen, und von der geistigen Perspektive wollen wir morgen sprechen.