Experiencing the Course of the Year
in Four Cosmic Imaginations
GA 229
5 October 1923, Dornach
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Anthroposophy as Cosmosophy I, tr. SOL
Erster Vortrag
First Lecture
[ 1 ] Ich möchte heute zu Ihnen in Anknüpfung an manches sprechen, was ich hier vor meiner Wiener Reise vorgebracht habe. Ich möchte erwähnen, wie ja, sagen wir, bildhaft ausgedrückt werden kann, was außer den physisch-sinnlichen Vorgängen in der Welt hinter dem Schleier der Sinnenwelt fortdauernd geschieht. Man muß sich über diese Dinge bildhaft aussprechen, aber das bildhafte Aussprechen entspricht durchaus der Wirklichkeit. Wir leben heute äußerlich in bezug auf die Ereignisse, die der Sinnesbeobachtung des Menschen zugänglich sind, in einer Zeit schwerer Prüfungen der Menschheit, schwerer Prüfungen, die noch immer schwerer werden müssen. Wir leben in einer Zeit, in der eine ganze Summe von alten Zivilisationsformen, an denen die Menschen noch irrtümlicherweise hängen, in den Abgrund versinken wird, in denen stark die Forderung auftreten wird, daß die Menschen sich an Neues heranfinden müssen. Man kann nicht irgendwelche optimistischen Hoffnungen — ich habe das oftmals ausgesprochen — im Menschengemüte erwecken, wenn man von demjenigen sprechen will, was sich im Schoße der Zeiten vorbereitend zunächst für das äußere physische Leben der Menschheit abspielen wird. Aber man kann eigentlich heute gar nicht ein Urteil fällen, das in irgendeiner Weise gültig sein könnte, über die Bedeutung dessen, was da äußerlich geschieht, wenn man nicht auf dasjenige sieht, was hinter dem sinnlichen Schleier an übersinnlichen Weltereignissen bestimmend, richtunggebend sich eben auch abspielt.
[ 1 ] Today I would like to speak to you in connection with some of the things I brought up here before my trip to Vienna. I would like to mention how—let’s say—what is constantly happening in the world behind the veil of the sensory world, apart from the physical-sensory processes, can be expressed in figurative terms. One must speak of these things in figurative terms, but this figurative language corresponds entirely to reality. Outwardly, with regard to the events accessible to human sensory observation, we are living today in a time of severe trials for humanity—trials that are bound to become even more severe. We are living in a time when a whole host of old forms of civilization—to which people still cling mistakenly—will sink into the abyss, and when the demand will arise with great force that people must adapt to something new. One cannot—as I have often stated—awaken any kind of optimistic hope in the human soul when speaking of what is unfolding in the depths of time, initially in preparation for humanity’s outer physical life. But one cannot really pass judgment today—judgment that could be valid in any way—on the significance of what is happening externally without also looking at what is taking place behind the veil of the senses: the supersensible world events that are determining and guiding these developments.
[ 2 ] Es ist ja so, daß, wenn der Mensch mit seinem physischen Auge hinschaut, seine andern physischen Sinne in Regsamkeit hat und aufmerksam wird auf dasjenige, was in seiner Weltumgebung ist, er da wahrnimmt die physische Atmosphäre der Erde, in ihr eingebettet die Wesenheiten der verschiedenenReiche, innerhalb dieses ganzen Milieus sich zutragend alles dasjenige, was in Wind und Wetter im Laufe der Jahreserscheinungen vor sich geht. Daß also der Mensch das alles vor sich hat, das ist der äußere Tatsachenbestand, wenn der Mensch seine Sinne der Außenwelt exponiert.
[ 2 ] The fact is that when a person looks with his physical eye, his other physical senses are activated and he becomes attentive to what is in his surroundings, they perceive the physical atmosphere of the Earth, embedded within it are the beings of the various realms, and within this entire milieu takes place everything that occurs in wind and weather throughout the course of the seasons. So the fact that a person has all of this before them is the external reality when they expose their senses to the outside world.
[ 3 ] Aber hinter der Atmosphäre, hinter der sonnendurchleuchteten Atmosphäre liegt, wahrnehmbar für dasjenige, was man Geistorgane nennen kann, eben eine andere Welt, man darf sagen eine gegenüber der Sinnenwelt höhere Welt, eine Welt, in der auch in einer Art Licht, in einer Art geistigen Lichtes, in einer Art Astrallichtes, geistig Wesenhaftes und geistige Tatsachen erglänzen und sich abspielen, die wahrhaftig für das Gesamtwerden der Welt und des Menschen nicht weniger bedeutsam sind als dasjenige, was in der äußeren Atmosphäre auf der äußeren Erdoberfläche geschichtlich sich abspielt.
[ 3 ] But behind the atmosphere—behind the sunlit atmosphere—lies, perceptible to what might be called the spiritual senses, another world; one might say, a world higher than the sensory world, a world in which, within a kind of light—a kind of spiritual light, a kind of astral light—spiritual entities and spiritual realities shine forth and unfold, which are truly no less significant for the overall development of the world and of humanity than what unfolds historically in the outer atmosphere on the Earth’s outer surface.
[ 4 ] Wenn nun derjenige, der in solche Dinge heute eindringen kann, so die Gebiete des Astrallichtes durchwandert, wie man durchwandeln kann Wälder, Berge, so kann er, wie man, wenn man eine Wanderung macht, an Wegeskreuzungen Richttafeln findet, auch in diesem Astrallichte, ich möchte sagen, mit geistiger Schrift eingeschriebene Richttafeln finden. Diese Richttafeln haben eine ganz besondere Eigentümlichkeit. Sie sind auch für denjenigen, der, sagen wir, im Astrallichte lesen kann, nicht ohne weiteres verständlich. Es geht in der geistigen Welt und ihren Mitteilungen nicht so zu, daß einem die Dinge so bequem wie möglich gemacht werden, sondern dasjenige, was einem sich offenbarend in der geistigen Welt entgegentritt, es gibt einem Rätsel auf. Und man muß durch inneres Forschen, durch inneres Erleben von dem und vielem erst herausfinden, was eine Inschrift auf einer solchen geistigen Richttafel bedeutet.
[ 4 ] Now, if someone who is able to penetrate such realms today were to wander through the realms of astral light—just as one might wander through forests or mountains—then, just as one finds signposts at crossroads when hiking, they would also find signposts in this astral light—I would say, signposts inscribed with spiritual writing. These signposts have a very special characteristic. Even for someone who, let’s say, can read in the astral light, they are not readily understandable. In the spiritual world and its communications, things are not arranged in such a way that they are made as convenient as possible for one; rather, whatever reveals itself to one in the spiritual world presents a riddle. And one must first discover, through inner inquiry and inner experience of this and much else, what an inscription on such a spiritual signpost means.
[ 5 ] Und so kann man gerade jetzt in dieser Zeit, übrigens schon seit Jahrzehnten, aber besonders stark in dieser Zeit schwerer Menschenprüfungen, im astralischen Lichte, wenn man geistig im Geisterlande dahinwandelt, einen bemerkenswerten Spruch lesen. Es sieht einem prosaischen Vergleich ähnlich, aber durch die innere Bedeutung wird in diesem Falle ja das Prosaische nicht prosaisch bleiben. Wie man eben solche Tafeln, nach denen man seine Wege verfolgen kann, findet, wie auch da oder dort in poetischeren Gegenden das oder jenes auf Richttafeln zu finden ist, so treten einem bedeutsame geistige Richttafeln im Astrallichte entgegen. Ich möchte sagen: Immer wieder, in gleicher Wiederholung immer wieder findet man eben den folgenden Spruch, der da eingeschrieben ist mit ganz bedeutsamer geistiger Schrift in das Astrallicht in der heutigen Zeit:
[ 5 ] And so, especially now—though this has been the case for decades, but particularly so during this time of severe trials—one can read a remarkable saying in the astral light while wandering spiritually through the spirit realm. It resembles a prosaic comparison, but because of its inner meaning, the prosaic in this case will not remain prosaic. Just as one finds such signposts by which to follow one’s path—just as here and there in more poetic regions one finds this or that inscribed on signposts—so too do significant spiritual signposts appear before one in the astral light. I would like to say: Time and again, in constant repetition, one finds precisely the following saying, which is inscribed in the astral light of our time with highly significant spiritual script:
O Mensch,
Du bildest es zu deinem Dienste,
Du offenbarst es seinem Stoffeswerte nach
In vielen deiner Werke.
Es wird dir Heil jedoch erst sein,
Wenn dir sich offenbart
Seines Geistes Hochgewalt.
O man,
You shape it to serve you,
You reveal it according to its material value
In many of your works.
Yet it will only be your salvation
When the supreme power
Of its spirit is revealed to you.
[ 6 ] Wie gesagt, solche Dinge, die, den Menschen hinweisend auf Bedeutsames, eingeschrieben stehen im Astrallichte, sie stellen sich, damit der Mensch seine Seelenkräfte in Regsamkeit bringt, wie eine Art Rätsel zunächst hin, das gelöst werden muß.
[ 6 ] As I said, such things—which are inscribed in the astral light to point people toward what is significant—present themselves at first as a kind of riddle that must be solved, so that people may awaken their soul forces.
[ 7 ] Nun werden wir in diesen Tagen gerade zu der Lösung dieses eigentlich einfachen, aber für die gegenwärtige Menschheit bedeutsamen Spruches einiges beitragen.
[ 7 ] In the coming days, we will now contribute some insights into the interpretation of this saying, which is actually simple but significant for humanity today.
[ 8 ] Erinnern wir uns noch einmal, wie wir in mancherlei Betrachtungen hier den Jahreslauf vor unsere Seele geführt haben. Der Mensch muß ja den Jahreslauf zunächst rein äußerlich so betrachten, daß er, wenn der Frühling kommt, die sprießende, sprossende Natur sieht, daß das Pflanzenwachstum, nachher auch die Blüten der Pflanzen, aber auch alles übrige Leben aus der Erde hervorquillt in sprießendem, sprossendem Leben. Das alles steigert sich gegen den Sommer hin; im Sommer gewinnt das alles seinen Hochgrad. Es dämmert ab, es welkt dahin, wenn der Herbst kommt. Es erstirbt im Schoße der Erde, wenn der Winter eintritt.
[ 8 ] Let us recall once more how, in various reflections here, we have brought the cycle of the year before our minds. At first, a person must observe the course of the year purely from the outside, so that when spring comes, they see nature sprouting and budding; they see plant growth, and later the blossoms of the plants, but also all other life welling up from the earth in sprouting, budding life. All of this intensifies as summer approaches; in summer, it all reaches its peak. It begins to fade and wither away when autumn arrives. It dies off in the bosom of the earth when winter sets in.
[ 9 ] Dieser Jahreslauf, den in früheren Zeiten der Mensch, weil eine Art mehr instinktiven Bewußtseins gewaltet hat, durch Festeszeiten feierte, hat noch eine andere Seite. Auch die wurde hier schon erwähnt. Die Erde ist während des Winters mit ihren Elementargeistern, man kann sagen, vereint. Die Elementargeister ziehen sich hinein in den Schoß der Erde, wohnen da bei den sich vorbereitenden Pflanzenwurzeln und den andern Naturwesenheiten, die während des Winters im Schoße der Erde sind. Dann, wenn der Frühling kommt, atmet die Erde gewissermaßen dieses ihr elementarisches Wesen aus; die Elementargeister steigen wie aus einer Gruft heraus, steigen herauf in die Atmosphäre. Während sie im Winter die innere Gesetzmäßigkeit der Erde aufgenommen haben, bekommen sie immer mehr und mehr, wenn es gegen den Frühling zu geht, und namentlich wenn es dem Sommer zu geht, in ihrem Wesen und Weben jene Gesetzmäßigkeit, die ihnen von den Sternen des Kosmos und deren Bewegungen aufgedrängt wird. Und wenn die Hochsommerzeit da ist, da webt und lebt es draußen im Umkreise der Erde unter den Elementarwesen, die still und ruhig während des Winters unter der Schneedecke waren, da wallt und wirbelt es unter diesen Elementarwesen in denjenigen Bewegungen, in denjenigen gegenseitigen Beziehungen, die bestimmt sind durch die Gesetze der Planetenbewegungen, durch die Gesetze der Gestaltung der Fixsterne und so weiter. Und wenn der Herbst kommt, dann kommen gewissermaßen diese Elementarwesen wiederum gegen die Erde zurück. Dann nähern sie sich wieder der Erde, bekommen immer mehr und mehr auch wieder die Erdengesetze, um wiederum zurückzukehren, gewissermaßen von der Erde eingeatmet zu werden während der Winterzeit, wo sie wiederum still und ruhig im Schoße der Erde sein werden.
[ 9 ] This cycle of the year, which people in earlier times celebrated with festivals because they were guided by a more instinctive form of consciousness, has another aspect as well. That, too, has already been mentioned here. During winter, the Earth is, so to speak, united with its elemental spirits. The elemental spirits withdraw into the bosom of the Earth, dwelling there among the plant roots that are preparing for growth and the other natural beings that reside in the Earth’s bosom during winter. Then, when spring arrives, the Earth, so to speak, exhales this elemental essence of hers; the elemental spirits rise as if from a tomb, ascending into the atmosphere. While they have absorbed the inner laws of the Earth during the winter, as spring approaches—and especially as summer draws near—they increasingly incorporate into their very being and activity those laws imposed upon them by the stars of the cosmos and their movements. And when midsummer arrives, there is a teeming life and activity outside in the Earth’s atmosphere among the elemental beings—who had been still and quiet beneath the snow cover during the winter—as they surge and swirl in movements and mutual relationships determined by the laws of planetary motion, the laws governing the structure of the fixed stars, and so on. And when autumn comes, these elemental beings, so to speak, return once more toward the Earth. Then they approach the Earth again, gradually taking on the laws of the Earth more and more, so that they may return once more—to be, as it were, inhaled by the Earth during the winter season, when they will once again be still and quiet in the bosom of the Earth.
[ 10 ] Wer diesen Jahreslauf miterleben kann, der fühlt sein ganzes Menschenleben ungeheuer bereichert durch solches Miterleben. Der Mensch der Gegenwart und auch der Mensch einer jetzt schon längeren Vergangenheit erlebt ja eigentlich nur, und auch das mehr dumpf, unbewußt, die physisch-ätherischen Vorgänge seines eigenen Leibes, dessen, was innerhalb der Haut ist. Er erlebt seine Atmung, er erlebt seine Blutzirkulation. Allein dasjenige, was draußen in Wind und Wetter im Jahreslauf spielt, was in der Ausgießung der Samenkräfte, in dem Fruchtenden der Erdenkräfte, in dem Leuchtenden der Sonnenkräfte lebt, all das ist für das Gesamtleben des Menschen, wenn der Mensch sich auch dessen nicht bewußt wird heute, nicht minder bedeutsam, nicht minder einschneidend als dasjenige, was meinetwillen als Atmung und Blutzirkulation innerhalb seiner Haut vor sich geht. Wie die Sonne auftrifft auf irgendein Erdengebiet, was sie da durch ihre Wärmung, durch ihre Strahlung hervorruft, das lebt der Mensch mit. Und wenn der Mensch im richtigen Sinne Anthroposophie aufnimmt, Anthroposophie nicht liest wie einen Sensationsroman, sondern so liest, daß dasjenige, was ihm in Anthroposophie mitgeteilt wird, Inhalt seines Gemütes wird, dann erzieht er allmählich sein Herz und seine Seele also zum Miterleben desjenigen, was da draußen sich im Jahreslauf abspielt. Und wie man den Tageslauf erlebt im morgendlichen Frischsein, im Bereitsein zur Arbeit am Vormittag, im Auftreten des Hungers, im Auftreten der Ermüdung am Abend, wie man da die inneren Vorgänge, das innere Weben und Leben der Kräfte und Materie innerhalb der Haut verspürt, so kann man dadurch, daß man sich die von der Beschreibung sinnlicher Ereignisse ganz abweichenden anthroposophischen Ideen zu Gemüte führt, dieses Gemüt bereiten, daß es wirklich empfänglich, sensitiv wird für dasjenige, was im Jahreslauf webt und lebt. Und dann kann man dieses Miterleben des Jahreslaufes immer mehr und mehr vertiefen, bereichern, dann kann man es wirklich dazu bringen, daß man nicht so sauer, möchte ich sagen, als Mensch innerhalb seiner Haut dahinlebt und die äußeren Dinge an sich vorübergehen läßt, sondern dann kann man es so erleben, daß man mit jeder Blume selber in seinem Gemüte blüht, daß man das Blühen der Blume miterlebt, daß man das SichAufschließen der Knospen miterlebt, daß man im Tautröpfchen, aus dem die Sonnenstrahlen erglänzen, im erglänzenden Lichte miterlebt dieses wunderbare Geheimnis des Tages, das uns eben in dem erglänzenden Tautröpfchen am Morgen entgegentreten kann. Man kann also in dieser Weise hinauskommen über das philiströs-prosaische Miterleben der äußeren Welt, das sich dadurch ausdrückt, daß man im Winter seinen Winterrock anzieht, im Sommer sich eine leichtere Kleidung anzieht, daß man einen Regenschirm nimmt, wenn es regnet. Wenn man hinauskommt über das Prosaische bis in dieses Miterleben des Webens und Treibens der Naturdinge und Naturtatsachen, dann wird erst der Jahreslauf wirklich verstanden.
[ 10 ] Anyone who is able to witness this cycle of the year feels that their entire human life is immensely enriched by such an experience. People of the present—and indeed those of a now rather distant past—actually experience only the physical-etheric processes of their own bodies, that which lies within the skin, and even that in a rather dull, unconscious way. They experience their breathing; they experience their blood circulation. Yet what unfolds outside in the wind and weather throughout the course of the year—what lives in the outpouring of the seed forces, in the fruiting of the earth’s forces, in the radiance of the sun’s forces— all of that is, for the totality of human life—even if people are not conscious of it today—no less significant, no less decisive than what, for my part, takes place as breathing and blood circulation within their skin. Just as the sun shines upon any region of the earth, whatever it brings about there through its warmth and its radiation—human beings experience that as well. And when a person takes in anthroposophy in the true sense—not reading it like a sensational novel, but reading it in such a way that what is communicated to them through anthroposophy becomes part of their inner life—then they gradually train their heart and soul to share in the experience of what is unfolding out there throughout the course of the year. And just as one experiences the course of the day in the freshness of the morning, in the readiness for work in the late morning, in the onset of hunger, the onset of fatigue in the evening—just as one senses the inner processes, the inner weaving and life of forces and matter within one’s skin—so, by taking to heart the anthroposophical ideas that differ entirely from the description of sensory events, one can prepare this mind so that it becomes truly receptive and sensitive to what weaves and lives throughout the course of the year. And then one can deepen and enrich this shared experience of the course of the year more and more; then one can truly bring about a state in which one does not, so to speak, go through life as a human being within one’s own skin in a rather sour manner, letting external things pass one by, but rather one can experience it in such a way that one blooms within one’s own soul with every flower, that one witnesses the blooming of the flower, that one witnesses the opening of the buds, that one experiences, in the dewdrop from which the sun’s rays glisten, in that glistening light, this wonderful mystery of the day, which can meet us precisely in that glistening dewdrop in the morning. In this way, one can transcend the philistine, prosaic experience of the external world—which is expressed by putting on a winter coat in winter, lighter clothing in summer, and taking an umbrella when it rains. Only when one transcends the prosaic and enters into this shared experience of the weaving and unfolding of natural phenomena and facts does the cycle of the year become truly understood.
[ 11 ] Dann ist man aber auch, wenn der Frühling durch die Welt geht, wenn der Sommer herankommt, mit seinem Herzen, mit seiner Seele dabei, wie das sprießende, sprossende Leben sich entfaltet, wie die Elementargeister draußen schwirren und fliegen in den Linien, die ihnen aufgedrängt werden durch den Gang der Planeten. Dann lebt man sich selber hinaus während der Hochsommerzeit in ein kosmisches Leben, das allerdings das unmittelbare innere Leben des Menschen abdämpft, aber dabei den Menschen hinausführt in seinem eigenen Erleben, man möchte sagen in einem kosmischen Wachschlaf, das ihn in der Hochsommerzeit hinausführt in ein Miterleben der planetarischen Vorgänge.
[ 11 ] But then, too, when spring sweeps across the world and summer approaches, one is fully present—with one’s heart and soul—as life sprouts and unfolds, as the elemental spirits buzz and fly outside along the paths imposed upon them by the movement of the planets. Then, during the height of summer, one lives oneself out into a cosmic life—a life that, while it does indeed dampen the immediate inner life of the human being, leads the person outward into their own experience; one might say, into a cosmic waking sleep that, during the height of summer, leads them into a shared experience of planetary processes.
[ 12 ] Nun ist es heute so, daß der Mensch eigentlich nur glaubt, in der Natur zu leben, wenn er das Sprießende, Sprossende, das Wachsende und Keimende, das Fruchtende miterlebt. Es ist eben so, daß der Mensch in der Gegenwart, wenn er auch darauf nicht eingehen kann, wenn er auch nicht miterleben kann das Keimende, Fruchtende, so doch mehr Herz und Sinn hat für dieses Keimende, Fruchtende, als für das Ersterbende, Ablähmende, sich Abtötende, das im Herbste herankommt.
[ 12 ] Today, it is the case that people only truly believe they are living in nature when they witness things sprouting, budding, growing, germinating, and bearing fruit. The fact is that people today, even if they cannot engage with it or witness the sprouting and fruiting firsthand, still have more heart and mind for these processes than for the withering, the withering away, and the dying off that come with autumn.
[ 13 ] Aber eigentlich verdienen wir nur mitzuerleben das Fruchtende, Wachsende, Sprossende, Keimende, wenn wir auch miterleben können, wenn der Sommer zur Neige geht und der Herbst herankommt, das sich lähmende, das sich ertötende, das hinuntersinkende, das welkende Leben, das mit dem Herbste eintritt. Und steigen wit in einem kosmischen Wachschlaf im Hochsommer hinauf mit den Elementarwesen in die Region, wo die planetarische Wirksamkeit sich außen und dann auch in unserer inneren Seele entfaltet, dann müssen wir eigentlich auch hinuntersteigen unter den Frost des Winters, unter die Schneedecke des Winters zu den Geheimnissen im Erdenschoße während der Hochwinterzeit, und wir müssen mitmachen das Absterbende, das Welkende der Natur, wenn der Herbst beginnt.
[ 13 ] But in truth, we only deserve to witness the fruiting, the growing, the sprouting, and the germinating if we can also witness, as summer draws to a close and autumn approaches, the life that is withering, dying, sinking, and fading—the life that comes with autumn. And if, in a cosmic waking sleep at the height of summer, we ascend with the elemental beings into the realm where planetary activity unfolds externally and then also within our inner soul, then we must also descend beneath the frost of winter, beneath the blanket of snow, to the mysteries in the earth’s bosom during the height of winter, and we must participate in nature’s dying and withering as autumn begins.
[ 14 ] Dann aber würde der Mensch, wenn er allein dieses Welkende miterleben würde, so wie er das Wachsende, Sprossende miterlebt, gewissermaßen auch in seinem Inneren nur mitersterben können. Denn gerade wenn man sensitiv wird für dasjenige, was geheimnisvoll in der Natur webt, und dadurch regsam miterlebt das Sprießende, Fruchtende, Keimende, dann erlebt man auch lebhaft mit dasjenige, was sich vollzieht in der Außenwelt, wenn der Herbst eintritt. Aber es wäre trostlos für den Menschen, wenn er dies nur in der Naturgestalt miterleben könnte, wenn er nur ein Naturbewußtsein erlangen würde über die Herbstes- und Wintergeheimnisse, wie er ein Naturbewußtsein selbstverständlich erlangt über die Frühlings- und Sommergeheimnisse. Aber wenn die Herbstes- und Winterereignisse herankommen, wenn die Michaelizeit kommt, dann muß der Mensch allerdings sensitiv miterleben das Welkende, Absterbende, sich Lähmende, Tötende, aber er muß nicht so wie dann, wenn die Hochsommerzeit herankommt, sich hingeben dem Naturbewußtsein. Er muß im Gegenteil sich gerade dem Selbstbewußtsein hingeben. Er muß in den Zeiten, wo die äußere Natur erstirbt, die Kraft des Selbstbewußtseins entgegenstellen dem Naturbewußtsein.
[ 14 ] But then, if a person were to witness this withering alone, just as he witnesses growth and sprouting, he would, in a sense, be able to do nothing but die along with it within himself. For it is precisely when one becomes sensitive to what mysteriously weaves itself in nature—and thereby actively experiences the sprouting, fruiting, and germinating—that one also vividly experiences what takes place in the outer world when autumn sets in. But it would be disheartening for human beings if they could experience this only in the form of nature, if they were to gain an awareness of nature only regarding the mysteries of autumn and winter, just as they naturally gain an awareness of nature regarding the mysteries of spring and summer. But when the events of fall and winter approach, when the Michaelmas season arrives, then a person must indeed sensitively experience the withering, the dying, the numbing, and the killing—but they must not, as they do when the height of summer approaches, surrender to an awareness of nature. On the contrary, they must devote themselves precisely to self-consciousness. During the times when the outer natural world is dying, they must set the power of self-consciousness against that of nature.
[ 15 ] Und dann steht die Michael-Gestalt wiederum da. Und wenn der Mensch, durch Anthroposophie angeregt, in solchen Naturgenuß, in solches Naturbewußtsein, dadurch aber auch in solches HerbstesSelbstbewußtsein hineinkommt, dann wird wiederum in aller majestätischen Gestalt das Bild des Michael mit dem Drachen dastehen; dann wird dastehen dasjenige, was der Mensch, wenn der Herbst sich naht, empfindet zur Besiegung des Naturbewußtseins durch das Selbstbewußtsein. Und das wird geschehen, wenn der Mensch nicht nur einen inneren Frühling und Sommer erleben kann, sondern wenn er auch den ertötenden, ersterbenden inneren Herbst und Winter erleben kann. Und im Erleben des ersterbenden Herbstes und Winters wird sich als eine gewaltige Imagination, als eine Aufforderung an den Menschen zur inneren Tat, das Bild des Michael mit dem Drachen wiederum hinstellen können.
[ 15 ] And then the figure of Michael stands there once again. And when human beings, inspired by anthroposophy, enter into such enjoyment of nature, into such an awareness of nature—and thereby also into such an autumnal self-awareness—then the image of Michael with the dragon will stand there once again in all its majestic splendor; then there will stand before them what a person feels, as autumn approaches, regarding the triumph of self-consciousness over nature-consciousness. And this will happen when a person is able not only to experience an inner spring and summer, but also to experience the withering, dying inner autumn and winter. And in the experience of this withering autumn and winter, the image of Michael and the dragon will once again be able to stand as a powerful imagination, as a call to humanity for inner action.
[ 16 ] Dann aber wird für den Menschen, der aus der heutigen Geisteserkenntnis heraus sich hindurchringt zu diesem Bilde, dieses Bild, indem er es erfühlt, etwas ganz Gewaltiges ausdrücken. Dann wird, wenn die Hochsommerzeit sich zu neigen beginnt und immer mehr und mehr sich neigt, wenn nach der Johannizeit Juli, August und der September herankommt, der Mensch gewahr werden, wie er da sich hinausgelebt hat in den Wachschlaf des innerlichen planetarischen Erlebens mit den Elementarwesen der Erde, und er wird gewahr werden, was das, wenn er es miterlebt, eigentlich in ihm bedeutet. Es bedeutet einen innerlichen Verbrennungsprozeß, den wir uns nicht vorstellen dürfen wie einen äußeren Verbrennungsprozeß, denn alle diejenigen Prozesse, die Vorgänge, die außen eine bestimmte Gestalt haben, sie leben auch im menschlichen Organismus fort, aber sie werden da anders.
[ 16 ] But then, for the person who, drawing on today’s spiritual insight, struggles to grasp this image, the image—as he feels it—will express something truly powerful. Then, as midsummer begins to wane and wanes more and more, as July, August, and September approach after the time of St. John, the person will become aware of how they have lived themselves out into the waking sleep of inner planetary experience with the elemental beings of the Earth, and they will become aware of what this actually means within them when they experience it. It signifies an inner process of combustion, which we must not imagine as an external process of combustion; for all those processes—those events that take on a specific form externally—also continue to live on within the human organism, though they take on a different character there.
[ 17 ] Und so ist es tatsächlich, daß, wenn der Mensch das Jahr durchläuft, immer andere Vorgänge in seinem Organismus spielen. Dasjenige, was da spielt beim Verlauf der Hochsommerzeit, das ist ein inneres Durchwobenwerden mit dem, was, ich möchte sagen äußerlich, grobmateriell, angedeutet ist in dem Schwefel. Dies ist ein inneres Sulfurisiertwerden, das der Mensch in seinem physisch-ätherischen Wesen erlebt, wenn er die Sommersonne und ihre Wirkungen miterlebt. Dasjenige, was der Mensch an für ihn brauchbarem materiellem Sulfur, Schwefel, in sich trägt, das hat für ihn während der Hochsommerzeit eine ganz andere Bedeutung als während der kalten Winterzeit oder während der aufkeimenden Frühlingszeit. Das Schwefelhafte in dem Menschen ist wie in einem Feuerungsprozesse während des Hochsommers. Und das gehört zu der Entwickelung der menschlichen Natur im Jahreslaufe, daß gewissermaßen dieser Sulfurprozeß im Inneren des Menschen während des Hochsommers in eine Art besonders gesteigerten Zustandes kommt. Die Materie in den verschiedenen Wesen hat wahrlich noch andere Geheimnisse, als sich gerade die materialistische Wissenschaft träumen läßt.
[ 17 ] And so it is indeed that, as a person goes through the year, ever-changing processes take place within their organism. What occurs during the height of summer is an inner interweaving with what—I would say—is externally, in a grossly material sense, symbolized by sulfur. This is an inner process of sulfurization that a person experiences in their physical-etheric being as they take in the summer sun and its effects. The material sulfur that a person carries within themselves—which is useful to them—has a completely different significance for them during the height of summer than it does during the cold winter months or the budding spring season. The sulfuric element within the human being is like a combustion process during midsummer. And it is part of the development of human nature throughout the course of the year that, in a sense, this sulfuric process within the human being reaches a kind of particularly heightened state during midsummer. Matter in the various beings truly holds other secrets than materialistic science can even imagine.
[ 18 ] So ist imMenschen alles Physisch-Ätherische von innerem Schwefelfeuer, um diesen Jakob Böhmeschen Ausdruck zu gebrauchen, durchglüht während der Hochsommerzeit. Das kann auch im Unterbewußten bleiben, weil es ein sanfter, intimer Prozeß ist. Aber ist dieser Prozeß auch sanft und intim und daher für das gewöhnliche Bewußtsein unwahrnehmbar, so ist dieser Vorgang, wie das bei solchen Vorgängen überall der Fall ist, gerade von einer ungeheuren einschneidenden Bedeutung für das Geschehen im Kosmos.
[ 18 ] Thus, in human beings, everything physical-etheric is, to use Jakob Böhme’s expression, “glowed through” by an inner sulfur fire during the height of summer. This may remain in the subconscious, because it is a gentle, intimate process. But even though this process is gentle and intimate—and therefore imperceptible to ordinary consciousness—it is, as is always the case with such processes, of immense and far-reaching significance for the events in the cosmos.
[ 19 ] Dieser Sulfurisierungsprozeß, der sich in den Menschenleibern in der Hochsommerzeit abspielt, bedeutet, wenn er auch gelinde und sanft und unbemerkbar für den Menschen selbst ist, etwas Ungeheures für die Evolution des Kosmos. Da geschieht im Kosmos viel, wenn im Sommer die Menschen innerlich sulfurisch leuchten. Nicht nur die Johanniskäferchen werden für das physische Auge des Menschen zu Johanni leuchtend. Von den andern Planeten heruntergeschaut, wird das Innere des Menschen für das ätherische Auge anderer planetarischer Wesen zur Johannizeit leuchtend, ein Leuchtewesen. Das ist der Sulfurisierungsprozeß. Die Menschen beginnen in der Hochsommerzeit für die andern planetarischen Wesen so leuchtend hinauszuglänzen in den Weltenraum, wie die Johanniskäferchen auf der Wiese zu Johanni in ihrem Lichte erglänzen.
[ 19 ] This process of sulfurization, which takes place within the human body during the height of summer, though mild, gentle, and imperceptible to humans themselves, signifies something immense for the evolution of the cosmos. Much happens in the cosmos when, in summer, human beings glow with a sulfuric light from within. It is not only the fireflies that glow for the human physical eye at St. John’s Day. Viewed from other planets, the inner being of the human being glows for the etheric eye of other planetary beings at St. John’s Day, becoming a luminous being. This is the process of sulfurization. In midsummer, human beings begin to shine out into outer space for the other planetary beings just as brightly as the fireflies in the meadow glow with their light on St. John’s Day.
[ 20 ] Das aber, was eigentlich mit Bezug auf die kosmische Beobachtung von einer majestätischen Schönheit ist, denn es ist herrliches astralisches Licht, in dem die Menschen in den Kosmos hinaus erglänzen während der Hochsommerzeit, das, was da von majestätischer Schönheit ist, das gibt zugleich die Veranlassung, daß gerade dem Menschen sich nahen kann die ahrimanische Macht. Denn diesen im Menschen sich sulfurisierenden Stoffen ist die ahrimanische Macht ungeheuer verwandt. Und man sieht auf der einen Seite, wie gewissermaßen die Menschen im Johannilicht in den Kosmos hinaus erglänzen, wie aber die drachenhaften Schlangengebilde des Ahriman sich hindurchschlängeln durch diese im Astrallichte in den Kosmos hinausleuchtenden Menschen und sie zu umgarnen trachten, zu umschlingen trachten, sie herunterzuziehen trachten in das Traumhafte, Schlafhafte, in das Unterbewußte. So daß die Menschen durch dieses Illusionsspiel, das Ahriman mit den leuchtenden, mit den kosmisch leuchtenden Menschen treibt, zu Weltenträumern werden sollen, damit sie durch diese Weltenträumerhaftigkeit eine Beute der ahrimanischen Mächte werden können. Das alles hat auch im Kosmos eine Bedeutung.
[ 20 ] But what is actually of majestic beauty in relation to cosmic observation—for it is a magnificent astral light in which human beings shine out into the cosmos during midsummer—that which is of majestic beauty there is also what enables the Ahrimanic power to approach human beings in particular. For the Ahrimanic power is immensely closely related to these substances within the human being that are undergoing a process of sulfurization. And on the one hand, one sees how, as it were, human beings shine out into the cosmos in the light of St. John; yet on the other hand, the dragon-like serpentine forms of Ahriman wind their way through these human beings who shine out into the cosmos in astral light, seeking to ensnare them, to entwine them, to pull them down into the realm of dreams, sleep, and the subconscious. Thus, through this game of illusion that Ahriman plays with the luminous, cosmically radiant human beings, people are to become dreamers of the world, so that through this dreamlike quality they may become prey to the Ahrimanic forces. All of this also has significance in the cosmos.
[ 21 ] Und wenn gerade in der Hochsommerzeit aus einem gewissen Sternbilde die Meteorsteine herabfallen in den mächtigen Meteorschwärmen, wenn das kosmische Eisen auf die Erde herabfällt, dann ist in diesem kosmischen Meteoreisen, in dem eine so ungeheuer starke heilende Kraft liegt, die Waffe der Götter enthalten gegen Ahriman, der die leuchtenden Menschen drachenhaft umschlängeln will. Und die Kraft, die auf die Erde herabfällt in den Meteorsteinen, im Meteoreisen, das ist dasjenige als Weltenkraft, womit die oberen Götter die ahrimanischen Mächte zu besiegen trachten, wenn der Herbst herankommt. Und dasjenige, was sich da räumlich in majestätischer Größe abspielt draußen im Weltenall, wenn die Augustschwärme der Meteoriten hineinstrahlen in die Menschenstrahlungen im Astrallichte, dasjenige, was sich da grandios draußen abspielt, das hat sein sanftes, scheinbar kleines, eben nur räumlich kleines Gegenbild in demjenigen, was im menschlichen Blute vor sich geht. Dieses menschliche Blut, das wird wahrhaftig nicht auf so materielle Weise, wie es sich die heutige Wissenschaft vorstellt, sondern überall auf Anregungen des Geistig-Seelischen hin durchschossen, durchstrahlt von demjenigen, was als Eisen in das Blut hineinstrahlt, was Angst, Furcht, Haß bekämpfend sich als Eisen in das Blut eingliedert. Die Vorgänge, die sich in jedem Blutkörperchen abspielen, wenn die Eisenverbindung hineinschießt, die ist menschlich, im ganz Kleinen, minuziös dasselbe, was sich abspielt, wenn der Meteorstein leuchtend, strahlend durch die Luft heruntersaust. Meteorwirkungen im Inneren des Menschen sind die Durchstrahlungen mit dem Eisen, die für das Blut und seine Entängstigung geschehen. Denn eine Entängstigung, eine Entfürchtung ist es, was da mit dem Eisen hineinstrahlt.
[ 21 ] And when, especially in the height of summer, meteorites fall from a certain constellation in mighty meteor showers—when cosmic iron falls to Earth—then this cosmic meteoric iron, which contains such an immensely powerful healing force, holds within it the weapon of the gods against Ahriman, who seeks to entwine himself like a dragon around the radiant human beings. And the power that falls to Earth in the meteorites, in the meteoric iron—that is the cosmic force with which the higher gods seek to defeat the Ahrimanic powers as autumn approaches. And what unfolds there in majestic grandeur out in the cosmos—when the August swarms of meteors radiate into the human radiations in the astral light—that which takes place so magnificently out there has its gentle, seemingly small—though only spatially small—counterpart in what occurs within human blood. This human blood is truly not permeated in such a material way as modern science imagines, but is everywhere permeated by spiritual-soul impulses, radiated through by that which, as iron, streams into the blood—that which, combating anxiety, fear, and hatred, integrates itself into the blood as iron. The processes that take place within every blood cell when the iron compound enters it are, on a very small, minute scale, exactly the same as what occurs when a meteorite hurtles through the air, glowing and radiating. Meteor effects within the human being are the infusions of iron that occur for the sake of the blood and its liberation from fear. For it is a liberation from fear, a dispelling of dread, that radiates into the body with the iron.
[ 22 ] Und so wie die Götter mit ihren Meteorsteinen den Geist bekämpfen, der Furcht über die ganze Erde durch seine Schlangengestalt ausstrahlen möchte, indem sie das Eisen hineinstrahlen lassen in diese Furchtatmosphäre, die am intensivsten ist, wenn der Herbst herannaht oder wenn der Hochsommer zu Ende geht, so geschieht dasselbe, was da die Götter tun, im Inneren des Menschen, indem das Blut mit Eisen durchsetzt wird. Alle diese Dinge versteht man erst, wenn man auf der einen Seite ihre innere geistige Bedeutung versteht, und wenn man auf der andern Seite den Zusammenhang desjenigen erkennt, was Schwefelbildung im Menschen ist, was Eisenbildung im Menschen ist, mit dem, was im Kosmos vorhanden ist.
[ 22 ] And just as the gods fight the spirit with their meteorites, which seeks to radiate fear across the entire earth through its serpentine form—by allowing iron to radiate into this atmosphere of fear, which is most intense as autumn approaches or as midsummer draws to a close—the same thing the gods do occurs within the human being, as the blood becomes infused with iron. One can only understand all these things if, on the one hand, one grasps their inner spiritual significance, and if, on the other hand, one recognizes the connection between what sulfur formation in the human being is, what iron formation in the human being is, and what exists in the cosmos.
[ 23 ] Der Mensch, der hinschauen kann, wenn eine Sternschnuppe durch den Raum geht, darf sich dabei mit Verehrung gegen die Götter sagen: Dasjenige, was da draußen in räumlichen Weiten geschieht, das geschieht im Atomistisch-Kleinen fortwährend in dir; da fallen diese Sternschnuppen, indem die Eisenbildung in jedemBlutkörperchen vor sich geht: voller Sternschnuppen, voller kleiner Sternschnuppen ist dein Leben. — Und dieser innere Sternschnuppenfall, der eigentlich das Leben des Blutes von einer andern Seite her bedeutet, dieser innere Sternschnuppenfall, er wird ganz besonders bedeutend, wenn der Herbst herannaht, wenn der Schwefelprozeß in seinem Hochpunkte ist. Dann, wenn dieses Erglänzen, was ich beschrieben habe, dieses Johanniswurmwerden des Menschen da ist, dann ist die Gegenkraft da, indem im Inneren millionenfach sprühende Blutmeteore schwärmen.
[ 23 ] The person who can look up when a shooting star streaks across the sky may say to himself with reverence toward the gods: What happens out there in the vastness of space is constantly happening within you on an atomic scale; these shooting stars fall as iron is formed in every blood cell: your life is full of shooting stars, full of tiny shooting stars. — And this inner shower of shooting stars—which actually represents the life of the blood from another perspective—this inner shower of shooting stars becomes particularly significant as autumn approaches, when the sulfur process is at its peak. Then, when this radiance I have described—this transformation of the human being into a firefly—is present, the counterforce is at work as millions of sparkling blood meteors swarm within.
[ 24 ] Das ist der Zusammenhang des inneren Menschen mit dem Weltenall. Und dann schauen wir, wie insbesondere aus der Nervenorganisation, die den menschlichen Körper durchsetzt, besonders in dieser Jahreszeit, wenn der Herbst heranzieht, nach dem Gehirn hin ein mächtiges Ausstrahlen des Sulfurs, des Schwefels sich vollzieht. Man kann sozusagen den ganzen Menschen wie ein Phantom schwefelleuchtend sehen, wenn der Herbst heranrückt.
[ 24 ] This is the connection between the inner human being and the universe. And then we see how, particularly from the nervous system that permeates the human body—especially at this time of year, as autumn approaches—a powerful radiation of sulfur takes place toward the brain. One can, so to speak, see the whole human being glowing with a sulfuric light, like a phantom, as autumn approaches.
[ 25 ] Aber in diese bläulich-gelbe Schwefelatmosphäfre strahlen hinein die Meteorschwärme, die im Blutesleben vorhanden sind. Das ist das andere Phantom. Während das Phantom des Schwefels wie ziehende Wolken von dem Unteren des Menschen hinauf nach dem Kopfe geht, strahlt vom Kopfe gerade aus die Eisenbildung, wie Meteorschwärme sich hinüberergießend in das lebendige Dasein des Blutes.
[ 25 ] But the meteor showers present in the blood life radiate into this bluish-yellow sulfur atmosphere. That is the other phantom. While the phantom of sulfur rises like passing clouds from the lower regions of the human being up toward the head, the iron formation radiates straight out from the head, like swarms of meteors pouring over into the living existence of the blood.
[ 26 ] So ist der Mensch, wenn die Michaelizeit herannaht. Und er muß in seinem Bewußtsein gebrauchen lernen die Meteoritenkraft seines Blutes. Er muß das Michael-Fest feiern lernen, indem er das MichaelFest gerade zu einem Entängstigungsfeste, zu einem Furchtlosigkeitsfeste, zu einem Fest innerer Initiative und innerer Kraft gestaltet, indem er das Michael-Fest zu dem Feste der Erinnerung des selbstlosen Selbstbewußtseins gestaltet.
[ 26 ] This is how people are as the Michaelmas season approaches. And they must learn to make use, in their consciousness, of the meteoric power of their blood. They must learn to celebrate the Feast of Michael by transforming it into a festival of freedom from fear, a festival of fearlessness, a festival of inner initiative and inner strength—by making the Feast of Michael a festival of remembrance of selfless self-awareness.
[ 27 ] So wie man feiert zur Weihnacht die Geburt des Erlösers, wie man feiert zur Osterzeit den Tod und die Auferstehung des Erlösers, wie man feiert zur Johannizeit das kosmische Ergossensein der Menschenseelen hinaus in die \Weltenweiten, so soll man feiern zur Michaelizeit, wenn das Michaels-Fest wirklich verstanden werden will, dasjenige, was geistig lebt in dem Sulfurisierungs- und in dem Meteorisierungsprozeß des Menschen, der insbesondere in seiner ganzen seelisch-geistigen Bedeutung zur Michaelizeit vor dem Menschenbewußtsein stehen soll. So daß sich der Mensch sagt: Du wirst Herr dieses Prozesses, der sonst ohne dein Bewußtsein aus dem Reiche der Natur heraus sich entfaltet, wenn du, so wie du dich dankbar neigst der Geburt des Erlösers zur Weihnacht, so wie du mit tiefer, innerer Seelenbewegung durchlebst die Osterzeit, an diesem Herbstes-Michael-Feste erlebst, wie in dir wachsen soll alles dasjenige, was gegen Bequemlichkeit, gegen Ängstlichkeit, aber hin zur inneren Initiative, zum freien, starken, tapferen Wollen im Menschen sich entwickeln soll. Das Fest des starken Wollens, das sollte im Michael-Fest vorgestellt werden. Wenn das so ist, wenn so Naturerkenntnis sich zusammenschließt mit wahrhaftem geistigem Menschenselbstbewußtsein, dann wird das Michael-Fest sein richtiges Kolorit, seine richtige Färbung erlangen.
[ 27 ] Just as we celebrate the birth of the Savior at Christmas, just as we celebrate the death and resurrection of the Savior at Easter, and just as we celebrate the cosmic outpouring of human souls into the \ world, so too should one celebrate at Michaelmas—if the Michaelmas festival is to be truly understood—that which lives spiritually in the processes of sulfurization and meteorization within the human being, which, particularly in its full soul-spiritual significance, is meant to stand before human consciousness at Michaelmas. So that a person says to themselves: You become the master of this process, which otherwise unfolds from the realm of nature without your awareness, when you—just as you bow in gratitude to the birth of the Savior at Christmas, just as you experience the Easter season with deep, inner soulful feeling, you experience at this autumn Michaelmas festival how everything within you that is to develop—away from complacency and fear, and toward inner initiative, toward free, strong, and courageous will in the human being—is to grow. The festival of strong will—that is what should be brought to the fore on the Michaelmas festival. If this is so, if knowledge of nature unites in this way with true spiritual self-awareness in human beings, then the Michaelmas festival will attain its true character, its true color.
[ 28 ] Daher bedarf es wahrhaftig, bevor die Menschheit daran denken kann, Michael-Feste zu feiern, einer Erneuerung der ganzen Seelenverfassung, denn eben diese Erneuerung der ganzen Seelenverfassung soll ja im Michael-Fest begangen werden. Nicht ein äußerlich oder ähnlich den konventionellen Festen zu begehendes Fest, sondern ein Fest, das den ganzen inneren Menschen erneuert, das muß, wenn es würdig eingesetzt werden soll, das Michael-Fest eben werden.
[ 28 ] Therefore, before humanity can even think of celebrating Michaelmas, a renewal of the entire state of the soul is truly necessary, for it is precisely this renewal of the entire state of the soul that is to be commemorated on Michaelmas. Not a festival to be observed outwardly or in a manner similar to conventional festivals, but a festival that renews the entire inner being—this is what the Michaelmas Festival must become if it is to be observed with dignity.
[ 29 ] Dann tritt aus alledem, was ich beschrieben habe, neuerdings heraus das einstmals so majestätische Bild Michaels mit dem Drachen. Aber dann malt sich uns aus dem Kosmos heraus dieses Bild des Michael mit dem Drachen. Dann malt sich uns der Drache selber, in bläulich-gelblichen Schwefelströmungen seinen Leib ausbildend. Wir sehen dahinschimmern, -strahlen die sich wolkenhaft aus den Schwefeldämpfen bildende Gestalt des Drachen, über den sich der Michael erhebt, über dem der Michael sein Schwert zeigt.
[ 29 ] Then, from everything I have described, the once-majestic image of Michael and the dragon emerges anew. But then this image of Michael and the dragon takes shape for us out of the cosmos. Then the dragon itself takes shape for us, forming its body from bluish-yellow sulfuric currents. We see the figure of the dragon shimmering and radiating—forming like a cloud from the sulfur fumes—with Michael rising above it, holding his sword aloft.
[ 30 ] Aber wir stellen nur richtig dar, wir malen nur richtig, wenn wir die Atmosphäre, in der Michael seine Herrlichkeit, seine Macht entfaltet gegenüber dem Drachen, wenn wir den Raum angefüllt sein lassen nicht mit gleichgültigen Wolken, sondern mit dahinziehenden, in Eisen bestehenden Meteoritenschwärmen, die durch die Gewalt, die vom Herzen des Michael ausströmt, sich bilden, zusammenschmelzen zu dem eisernen Schwerte des Michael, der mit diesem meteorgeformten eisernen Schwerte den Drachen besiegt.
[ 30 ] But we depict correctly, we paint correctly, only when we capture the atmosphere in which Michael unleashes his glory and power against the dragon—when we fill the space not with indifferent clouds, but with sweeping swarms of iron meteorites that, through the power radiating from Michael’s heart, form and fuse together into Michael’s iron sword, with which he defeats the dragon.
[ 31 ] Versteht man, was geschieht im Weltenall und Menschen, dann malt auch der Kosmos aus seinen Kräften heraus. Dann schmiert man nicht hin diese oder jene Farbe aus der menschlichen Willkür, dann malt man im Einklang mit den göttlichen Kräften die Welt, die ihr Wesen entfaltet, das ganze Wesen des Michael mit dem Drachen, wie es einem vorschweben kann. Als eine Erneuerung der alten Bilder kann es aus der unmittelbaren Anschauung des Kosmos heraus gemalt werden. Da wird dann das dargestellt, was ist, und nicht das, was sich einzelne phantasierende Menschen heute unter dem Bilde des Michael mit dem Drachen etwa vorstellen. Dann aber wird der Mensch verstehen, verstehend nachdenken, aber auch nach Gemüt und Fühlen und Wollen dem Herbste entgegenleben im Jahreslauf. Dann wird zu Herbstesbeginn am Michaeli-Fest das Bild des Michael mit dem Drachen dastehen als dasjenige, was in unseren Zeitereignissen als mächtige Aufforderung, als mächtig anspornende Kraft im Menschen wirken soll. Und dann wird man verstehen, wie dieses auf etwas deutet, in dem sich symptomatisch das ganze Schicksal, ja vielleicht die Tragik unseres Zeitalters abspielt.
[ 31 ] If one understands what is happening in the universe and among human beings, then the cosmos itself paints from its own forces. Then one does not simply smear on this or that color out of human whim; rather, one paints the world in harmony with the divine forces as it unfolds its essence—the entire essence of Michael with the dragon, just as it may come to mind. As a renewal of the ancient images, it can be painted from a direct perception of the cosmos. What is depicted then is what actually is, and not what individual people, in their fantasies, might imagine today when they think of the image of Michael with the dragon. Then, however, people will understand, reflect with understanding, and also live toward autumn in the course of the year in accordance with their mood, feelings, and will. Then, at the beginning of autumn on Michaelmas, the image of Michael with the dragon will stand as that which, in the events of our time, is meant to act as a powerful call to action, as a powerfully inspiring force within human beings. And then people will understand how this points to something in which the entire fate—perhaps even the tragedy—of our age is symptomatically played out.
[ 32 ] Wir haben im Lauf der letzten drei bis vier Jahrhunderte eine großartige Naturwissenschaft gefunden, die im Materiellen wirkt, die eine großartige umfassende Technik hervorgebracht hat. Wir sahen diese Technik insbesondere sich entfalten in den letzten drei bis vier Jahrhunderten in dem, was man mit dem ausgebereitetsten Stoff, den wir auf Erden finden, hat machen können. Wir haben gelernt, fast das Allerwesentlichste und Allerbedeutendste, das die Menschheit im materialistischen Zeitalter gebildet und hervorgebracht hat, aus dem Eisen der Erde zu formen. Wir sehen auf unsere Lokomotiven hin, wir sehen in unsere Industriestätten hinein, sehen überall, wie wir mit dem Eisen, mit dem Stahl, der ja nur verwandeltes Eisen ist, diese ganze materielle Kultur gebildet haben, die sich ja überall auf dem Eisen auferbaut hat. Und in dem, wozu das Eisen verwendet worden ist, drückt sich symptomatisch aus, wie wir unsere ganze Weltanschauung, unser ganzes Leben aus der Materie auferbaut haben, wie wir es noch fortdauernd aus der Materie auferbauen wollen.
[ 32 ] Over the course of the last three to four centuries, we have discovered a magnificent natural science that operates in the material realm and has given rise to a magnificent, comprehensive technology. We have seen this technology unfold, in particular, over the last three to four centuries in what has been possible to do with the most abundant material we find on Earth. We have learned to shape from the iron of the earth almost everything that is most essential and most significant that humanity has created and produced in the materialistic age. We look at our locomotives; we look into our industrial sites; everywhere we see how, with iron—and with steel, which is, after all, merely transformed iron—we have built this entire material culture, which is, in fact, founded everywhere upon iron. And the ways in which iron has been used symptomatically express how we have built our entire worldview, our entire life, out of matter—and how we still intend to continue building it out of matter.
[ 33 ] Das aber führt den Menschen hinunter. Gerettet aus dem, was da kommt, kann er nur werden, wenn er gerade hier auf diesem Gebiete mit der Vergeistigung beginnt, wenn er durch das Atmosphärische zu der Vergeistigung hinaufdringt, wenn er hingewendet wird darauf, von dem Eisen, das in den Stahlwerken zu Lokomotiven verarbeitet wird, nun noch aufzuschauen zu dem Meteoteisen, das aus dem Kosmos herunterschießt zur Erde und das äußere Material ist für dasselbe, woraus die Michael-Kraft geformt wird. Gelingen muß es dem Menschen, diese mächtige Bedeutung zu erschauen: Hier auf Erden hast du im Zeitalter des Materialismus das Eisen verwendet, wie es die Anschauung über die Materie selber dir eingab. Du mußt, wie du die Anschauung über die Materie durch die Fortbildung der Naturwissenschaft in die Geisteswissenschaft umbilden mußt, so auch aufrücken von dem, was dir das Eisen war, zu dem Durchschauen des Meteoreisens, des Michael-Schwert-Eisens. Dann wird dir aus dem, was du da machen kannst, das Heil kommen. Das, meine lieben Freunde, ist in dem Spruche enthalten:
[ 33 ] But that leads humanity downwards. He can only be saved from what is to come if he begins the process of spiritualization right here in this realm, if he ascends through the atmospheric realm toward spiritualization, if he is led to look—from the iron that is processed into locomotives in the steel mills— to now look up to the meteoric iron that shoots down from the cosmos to Earth—for this outer material is the very substance from which the Michael force is formed. Humanity must succeed in perceiving this profound significance: Here on Earth, in the age of materialism, you have used iron as your conception of matter itself dictated. Just as you must transform your conception of matter from the natural sciences into the spiritual sciences through further development, so too must you rise from what iron has been to you to a deeper understanding of meteoric iron—the iron of Michael’s sword. Then salvation will come to you from what you can accomplish there. That, my dear friends, is contained in the saying:
O Mensch,
Du bildest es zu deinem Dienste,
Du offenbarst es seinem Stoffeswerte nach
In vielen deiner Werke.
Es wird dir Heil jedoch erst sein,
Wenn dir sich offenbart
Seines Geistes Hochgewalt
O man,
You shape it to serve you,
You reveal it according to its material value
In many of your works.
Yet it will only be your salvation
When it is revealed to you
The supreme power of its spirit


[ 34 ] die Michael-Hochgewalt — mit dem Schwert, das sich von selber in dem Weltenraum aus dem Meteoreisen zusammenballt, wenn in der materiellen Kultur der Mensch die Macht des Eisens zu vergeistigen vermag zur Macht des Michael-Eisens, das ihm gegenüber dem bloßen Naturbewußtsein sein Selbstbewußtsein gibt.
[ 34 ] the Michael Power—with the sword that spontaneously coalesces in the cosmos from meteoric iron when, within material culture, humanity is able to spiritualize the power of iron into the power of Michael’s iron, which grants it self-awareness in contrast to mere awareness of nature.
[ 35 ] Sie haben gesehen, daß gerade die wichtigste Forderung der Zeit, die Michael-Forderung, in diesem Leitspruche im astralischen Licht eben enthalten ist.
[ 35 ] You have seen that the most important demand of our time—the Michael Demand—is precisely what is contained in this motto in the astral light.
