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Humanity as the harmony of the
creative, formative, and shaping Word of the World
GA 230

27 October 1923, Dornach

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Fünfter Vortrag

Fünfter Vortrag

[ 1 ] Diese Vorträge handeln von dem inneren Zusammenhang der Welterscheinungen und Weltwesen, und Sie haben schon gesehen, daß sich mancherlei ergibt, von dem derjenige, der nur die äußere Erscheinungswelt ins Auge faßt, zunächst keine Ahnung haben kann. Wir haben gesehen, wie im Grunde genommen eine jede Wesensart — wir haben es an ein paar Beispielen gezeigt — ihre Aufgabe hat im ganzen Zusammenhange des kosmischen Daseins. Nun wollen wir heute gewissermaßen rekapitulierend noch einmal hinschauen auf Wesensarten, von denen wir schon gesprochen haben, wollen ins Auge fassen dasjenige, was ich in den letzten Tagen über die Schmetterlingsnatur gesagt habe. Ich habe gerade im Gegensatz zur Pflanzenwesenheit diese Schmetterlingsnatur entwickelt, und wir haben uns sagen können, wie der Schmetterling eigentlich ein Wesen ist, welches dem Lichte angehört, dem Lichte, insofern es modifiziert wird von der Kraft der äußeren Planeten, des Mars, des Jupiter, des Saturn. So daß wir eigentlich, wenn wir den Schmetterling in seiner Wesenheit verstehen wollen, hinaufschauen müssen in die höheren Regionen des Kosmos und uns sagen müssen: diese höheren Regionen des Kosmos beschenken die Erde, begnaden die Erde mit der Schmetterlingswesenheit.

[ 1 ] Diese Vorträge handeln von dem inneren Zusammenhang der Welterscheinungen und Weltwesen, und Sie haben schon gesehen, daß sich mancherlei ergibt, von dem derjenige, der nur die äußere Erscheinungswelt ins Auge faßt, zunächst keine Ahnung haben kann. Wir haben gesehen, wie im Grunde genommen eine jede Wesensart — wir haben es an ein paar Beispielen gezeigt — ihre Aufgabe hat im ganzen Zusammenhange des kosmischen Daseins. Nun wollen wir heute gewissermaßen rekapitulierend noch einmal hinschauen auf Wesensarten, von denen wir schon gesprochen haben, wollen ins Auge fassen dasjenige, was ich in den letzten Tagen über die Schmetterlingsnatur gesagt habe. Ich habe gerade im Gegensatz zur Pflanzenwesenheit diese Schmetterlingsnatur entwickelt, und wir haben uns sagen können, wie der Schmetterling eigentlich ein Wesen ist, welches dem Lichte angehört, dem Lichte, insofern es modifiziert wird von der Kraft der äußeren Planeten, des Mars, des Jupiter, des Saturn. So daß wir eigentlich, wenn wir den Schmetterling in seiner Wesenheit verstehen wollen, hinaufschauen müssen in die höheren Regionen des Kosmos und uns sagen müssen: diese höheren Regionen des Kosmos beschenken die Erde, begnaden die Erde mit der Schmetterlingswesenheit.

[ 2 ] Nun geht aber, ich möchte sagen, diese Begnadung der Erde eigentlich noch viel tiefer. Erinnern wir uns, wie wir sagen mußten, der Schmetterling beteilige sich eigentlich nicht an dem unmittelbar irdischen Dasein, sondern nur mittelbar, insofern die Sonne mit ihrer Wärme undLeuchtekraft eben im irdischen Dasein tätig ist. Der Schmetterling legt sogar seine Eier dahin, wo sie aus der Region der Sonnenwirksamkeit nicht herauskommen, wo sie in der Region der Sonnenwirksamkeit bleiben, so daß der Schmetterling sein Ei nicht der Erde, sondern eigentlich nur der Sonne übergibt. Dann kriecht die Raupe aus, die unter dem Einfluß der Marswirkung steht; natürlich, die Sonnenwirkung bleibt immer vorhanden. Es bildet sich die Puppe, die unter der Jupitereinwirkung steht. Es kriecht aus der Puppe der Schmetterling aus, der dann in seinem Farbenschillern das in der Umgebung der Erde wiedergibt, was die mit der Saturnkraft vereinigte Sonnenleuchtekraft der Erde sein kann.

[ 2 ] Nun geht aber, ich möchte sagen, diese Begnadung der Erde eigentlich noch viel tiefer. Erinnern wir uns, wie wir sagen mußten, der Schmetterling beteilige sich eigentlich nicht an dem unmittelbar irdischen Dasein, sondern nur mittelbar, insofern die Sonne mit ihrer Wärme undLeuchtekraft eben im irdischen Dasein tätig ist. Der Schmetterling legt sogar seine Eier dahin, wo sie aus der Region der Sonnenwirksamkeit nicht herauskommen, wo sie in der Region der Sonnenwirksamkeit bleiben, so daß der Schmetterling sein Ei nicht der Erde, sondern eigentlich nur der Sonne übergibt. Dann kriecht die Raupe aus, die unter dem Einfluß der Marswirkung steht; natürlich, die Sonnenwirkung bleibt immer vorhanden. Es bildet sich die Puppe, die unter der Jupitereinwirkung steht. Es kriecht aus der Puppe der Schmetterling aus, der dann in seinem Farbenschillern das in der Umgebung der Erde wiedergibt, was die mit der Saturnkraft vereinigte Sonnenleuchtekraft der Erde sein kann.

[ 3 ] So sehen wir eigentlich unmittelbar wirksam innerhalb des irdischen Daseins, in der Umgebung des irdischen Daseins, die Saturnwirksamkeit in den mannigfaltigen Farben des Schmerterlingsdaseins. Aber erinnern wir uns daran, daß ja die Substanzen, die in Betracht kommen für das Weltendasein, zweierlei sind. Wir haben es zu tun mit den rein stofflichen Substanzen der Erde, und wir haben es zu tun mit den geistigen Substanzen, und ich habe Ihnen gesagt, daß das Merkwürdige darinnen besteht, daß der Mensch in bezug auf seinen StoffwechselGliedmaßenorganismus die geistige Substanz zugrundeliegend hat, während seinem Haupte, seinem Kopfe die physische Substanz zugrunde liegt. In der unteren Natur des Menschen wird die geistige Substanz durchdrungen mit physischer Kraftwirkung, mit Schwerewirkung, mit den anderen irdischen Kraftwirkungen. Im Haupte wird die irdische Substanz, die durch den ganzen Stoffwechsel, die Zirkulation, die Nerventätigkeit und so weiter hinaufgeschafft wird in das Haupt des Menschen, durchdrungen von übersinnlichen geistigen Kräften, die sich widerspiegeln in unserem Denken, in unserem Vorstellen. So daß wir also im Haupte des Menschen vergeistigte physische Materie haben, und daß wir im Stoffwechsel-Gliedmaßensystem verirdischte — wenn ich das Wort bilden darf —, verirdischte geistig-spirituelle Substantialität haben.

[ 3 ] So sehen wir eigentlich unmittelbar wirksam innerhalb des irdischen Daseins, in der Umgebung des irdischen Daseins, die Saturnwirksamkeit in den mannigfaltigen Farben des Schmerterlingsdaseins. Aber erinnern wir uns daran, daß ja die Substanzen, die in Betracht kommen für das Weltendasein, zweierlei sind. Wir haben es zu tun mit den rein stofflichen Substanzen der Erde, und wir haben es zu tun mit den geistigen Substanzen, und ich habe Ihnen gesagt, daß das Merkwürdige darinnen besteht, daß der Mensch in bezug auf seinen StoffwechselGliedmaßenorganismus die geistige Substanz zugrundeliegend hat, während seinem Haupte, seinem Kopfe die physische Substanz zugrunde liegt. In der unteren Natur des Menschen wird die geistige Substanz durchdrungen mit physischer Kraftwirkung, mit Schwerewirkung, mit den anderen irdischen Kraftwirkungen. Im Haupte wird die irdische Substanz, die durch den ganzen Stoffwechsel, die Zirkulation, die Nerventätigkeit und so weiter hinaufgeschafft wird in das Haupt des Menschen, durchdrungen von übersinnlichen geistigen Kräften, die sich widerspiegeln in unserem Denken, in unserem Vorstellen. So daß wir also im Haupte des Menschen vergeistigte physische Materie haben, und daß wir im Stoffwechsel-Gliedmaßensystem verirdischte — wenn ich das Wort bilden darf —, verirdischte geistig-spirituelle Substantialität haben.

[ 4 ] Nun, diese vergeistigte Materie haben wir vor allen Dingen beim Schmetterlingswesen. Indem das Schmetterlingswesen überhaupt im Bereich des Sonnendaseins bleibt, bemächtigt es sich der irdischen Materie, ich möchte sagen — es ist natürlich noch bildlich gesprochen — nur wie im feinsten Staub. Der Schmetterling eignet sich die irdische Materie an nur wie im feinsten Staub. Er verschafft sich auch seine Nahrung aus denjenigen Substanzen der Erde, welche sonnendurcharbeitet sind. Er vereinigt mit seiner eigenen Wesenheit nur, was sonnendurcharbeitet ist; er entnimmt schon allem Irdischen das Feinste sozusagen und treibt es bis zur vollständigsten Vergeistigung. In der Tat hat man, wenn man den Schmetterlingsflügel ins Auge faßt, im Grunde die vergeistigteste Erdenmaterie vor sich. Dadurch, daß die Materie des Schmetterlingsflügels farbdurchdrungen ist, ist sie die vergeistigteste Erdenmaterie.

[ 4 ] Nun, diese vergeistigte Materie haben wir vor allen Dingen beim Schmetterlingswesen. Indem das Schmetterlingswesen überhaupt im Bereich des Sonnendaseins bleibt, bemächtigt es sich der irdischen Materie, ich möchte sagen — es ist natürlich noch bildlich gesprochen — nur wie im feinsten Staub. Der Schmetterling eignet sich die irdische Materie an nur wie im feinsten Staub. Er verschafft sich auch seine Nahrung aus denjenigen Substanzen der Erde, welche sonnendurcharbeitet sind. Er vereinigt mit seiner eigenen Wesenheit nur, was sonnendurcharbeitet ist; er entnimmt schon allem Irdischen das Feinste sozusagen und treibt es bis zur vollständigsten Vergeistigung. In der Tat hat man, wenn man den Schmetterlingsflügel ins Auge faßt, im Grunde die vergeistigteste Erdenmaterie vor sich. Dadurch, daß die Materie des Schmetterlingsflügels farbdurchdrungen ist, ist sie die vergeistigteste Erdenmaterie.

[ 5 ] Der Schmetterling ist eigentlich diejenige Wesenheit, die ganz in vergeistigter Erdenmaterie lebt. Man kann es sogar geistig sehen, wie der Schmetterling seinen Körper, den er inmitten seiner Farbflügel hat, in einer gewissen Weise verachtet, weil seine ganze Aufmerksamkeit, sein ganzes Gruppenseelentum eigentlich im freudigen Genießen seiner Flügelfarben ruht.

[ 5 ] Der Schmetterling ist eigentlich diejenige Wesenheit, die ganz in vergeistigter Erdenmaterie lebt. Man kann es sogar geistig sehen, wie der Schmetterling seinen Körper, den er inmitten seiner Farbflügel hat, in einer gewissen Weise verachtet, weil seine ganze Aufmerksamkeit, sein ganzes Gruppenseelentum eigentlich im freudigen Genießen seiner Flügelfarben ruht.

[ 6 ] Ebenso wie man dem Schmetterling folgen kann in der Bewunderung seiner schillernden Farben, kann man ihm folgen in der Bewunderung der flatternden Freude über diese Farben. Das ist etwas, was im Grunde genommen bei den Kindern schon kultiviert werden sollte, diese Freude an der Geistigkeit, die herumflattert in der Luft, und die eigentlich flatternde Freude ist, Freude am Farbenspiel. In dieser Beziehung nuanciert sich das Schmerterlingsmäßige in einer ganz wunderbaren Weise. Und dem allem liegt dann etwas anderes zugrunde.

[ 6 ] Ebenso wie man dem Schmetterling folgen kann in der Bewunderung seiner schillernden Farben, kann man ihm folgen in der Bewunderung der flatternden Freude über diese Farben. Das ist etwas, was im Grunde genommen bei den Kindern schon kultiviert werden sollte, diese Freude an der Geistigkeit, die herumflattert in der Luft, und die eigentlich flatternde Freude ist, Freude am Farbenspiel. In dieser Beziehung nuanciert sich das Schmerterlingsmäßige in einer ganz wunderbaren Weise. Und dem allem liegt dann etwas anderes zugrunde.

[ 7 ] Wir konnten vom Vogel, den wir im Adler repräsentiert fanden, sagen, daß er bei seinem Tode die vergeistigte Erdensubstanz in die geistige Welt hineintragen kann, daß er dadurch seine Aufgabe im kosmischen Dasein hat, daß er als Vogel die Erdenmaterie vergeistigt und dasjenige tun kann, was der Mensch nicht tun kann. Der Mensch hat in seinem Kopfe auch die Erdenmaterie bis zu einem gewissen Grade vergeistigt, aber er kann diese Erdenmaterie nicht hineinnehmen in die Welt, die er durchlebt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, denn er würde fortwährend einen unsäglichen, nicht erträglichen, zerstörenden Schmerz aushalten müssen, wenn er diese vergeistigte Erdenmaterie seines Kopfes hineintragen wollte in die geistige Welt.

[ 7 ] Wir konnten vom Vogel, den wir im Adler repräsentiert fanden, sagen, daß er bei seinem Tode die vergeistigte Erdensubstanz in die geistige Welt hineintragen kann, daß er dadurch seine Aufgabe im kosmischen Dasein hat, daß er als Vogel die Erdenmaterie vergeistigt und dasjenige tun kann, was der Mensch nicht tun kann. Der Mensch hat in seinem Kopfe auch die Erdenmaterie bis zu einem gewissen Grade vergeistigt, aber er kann diese Erdenmaterie nicht hineinnehmen in die Welt, die er durchlebt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, denn er würde fortwährend einen unsäglichen, nicht erträglichen, zerstörenden Schmerz aushalten müssen, wenn er diese vergeistigte Erdenmaterie seines Kopfes hineintragen wollte in die geistige Welt.

[ 8 ] Die Vogelwelt, durch den Adler repräsentiert, kann das, so daß in der Tat dadurch ein Zusammenhang geschaffen wird zwischen dem, was irdisch ist, und dem, was außerirdisch ist. Die irdische Materie wird zunächst gewissermaßen langsam in den Geist übergeführt, und das Vogelgeschlecht hat die Aufgabe, diese vergeistigte irdische Materie dem Weltenall zu übergeben. Man wird schon sagen können, wenn einmal die Erde am Ende ihres Daseins angekommen ist: diese Erdenmaterie ist vergeistigt worden, und das Vogelgeschlecht war da innerhalb der ganzen Ökonomie des Erdendaseins, um die vergeistigte Erdenmaterie in das Geisterland zurückzutragen.

[ 8 ] Die Vogelwelt, durch den Adler repräsentiert, kann das, so daß in der Tat dadurch ein Zusammenhang geschaffen wird zwischen dem, was irdisch ist, und dem, was außerirdisch ist. Die irdische Materie wird zunächst gewissermaßen langsam in den Geist übergeführt, und das Vogelgeschlecht hat die Aufgabe, diese vergeistigte irdische Materie dem Weltenall zu übergeben. Man wird schon sagen können, wenn einmal die Erde am Ende ihres Daseins angekommen ist: diese Erdenmaterie ist vergeistigt worden, und das Vogelgeschlecht war da innerhalb der ganzen Ökonomie des Erdendaseins, um die vergeistigte Erdenmaterie in das Geisterland zurückzutragen.

[ 9 ] Mit den Schmetterlingen ist es noch etwas anderes. Der Schmetterling vergeistigt noch mehr die irdische Materie als der Vogel. Der Vogel kommt immerhin dazu, viel näher der Erde zu stehen als der Schmetterling. Ich werde das nachher ausführen. Aber der Schmetterling ist imstande, dadurch, daß er eben die Sonnenregion gar nicht verläßt, seine Materie so weit zu vergeistigen, daß er nun nicht erst bei seinem Tode, wie der Vogel, sondern schon während seines Lebens fortwährend vergeistigte Materie an die Erdenumgebung, an die kosmische Erdenumgebung abgibt.

[ 9 ] Mit den Schmetterlingen ist es noch etwas anderes. Der Schmetterling vergeistigt noch mehr die irdische Materie als der Vogel. Der Vogel kommt immerhin dazu, viel näher der Erde zu stehen als der Schmetterling. Ich werde das nachher ausführen. Aber der Schmetterling ist imstande, dadurch, daß er eben die Sonnenregion gar nicht verläßt, seine Materie so weit zu vergeistigen, daß er nun nicht erst bei seinem Tode, wie der Vogel, sondern schon während seines Lebens fortwährend vergeistigte Materie an die Erdenumgebung, an die kosmische Erdenumgebung abgibt.

[ 10 ] Denken Sie einmal, wie das eigentlich ein Großartiges ist in der ganzen kosmischen Ökonomie, wenn wir uns vorstellen können: die Erde, durchflattert von der Schmetterlingswelt in der mannigfaltigsten Weise und fortwährend in den Weltenraum hinausströmend vergeistigte Erdenmaterie, die die Schmetterlingswelt an den Kosmos abgibt! So daß wir also diese Region der Schmetterlingswelt um die Erde herum durch eine solche Erkenntnis mit noch ganz anderen Gefühlen betrachten können.

[ 10 ] Denken Sie einmal, wie das eigentlich ein Großartiges ist in der ganzen kosmischen Ökonomie, wenn wir uns vorstellen können: die Erde, durchflattert von der Schmetterlingswelt in der mannigfaltigsten Weise und fortwährend in den Weltenraum hinausströmend vergeistigte Erdenmaterie, die die Schmetterlingswelt an den Kosmos abgibt! So daß wir also diese Region der Schmetterlingswelt um die Erde herum durch eine solche Erkenntnis mit noch ganz anderen Gefühlen betrachten können.

[ 11 ] Wir können hineinschauen in diese flatternde Welt und können uns sagen: Ihr Flattertiere, ihr strahlt sogar Besseres als das Sonnenlicht, ihr strahlet Geistlicht in den Kosmos hinaus! — Das Geistige wird ja von unserer materialistischen Wissenschaft wenig berücksichtigt. Und so hat eigentlich diese materialistische Wissenschaft gar keine Handhabe, um auf diese Dinge, die zum Ganzen der Weltökonomie gehören, auch nur irgendwie zu kommen. Aber sie sind ja da, wie die physischen Wirkungen da sind, und sie sind wesentlicher als die physischen Wirkungen. Denn das, was da hinausstrahlt in das Geisterland, das wird fortwirken, wenn die Erde längst zugrunde gegangen ist; das, was heute der Physiker, der Chemiker konstatiert, das wird seinen Abschluß finden mit dem Erdendasein. So daß also, wenn irgendein Beobachter draußen im Kosmos säße und eine lange Zeit zur Beobachtung hätte, er sehen würde, wie etwas wie eine kontinuierliche Ausstrahlung von Geistmaterie in das Geisterland, von geistig gewordener Materie in das Geisterland stattfindet, wie die Erde ihr eigenes Wesen hinaus in den Weltenraum, in den Kosmos ausstrahlt, und wie, sprühenden Funken gleich, immerfort aufleuchtenden Funken, das, was das Vogelgeschlecht, jeder Vogel nach seinem Tode, aufglänzen läßt, in dieses Weltenall nunmehr strahlenförmig hinausgeht: ein Glimmern von Schmetterlingsgeisteslicht und ein Sprühen von Vogelgeisteslicht!

[ 11 ] Wir können hineinschauen in diese flatternde Welt und können uns sagen: Ihr Flattertiere, ihr strahlt sogar Besseres als das Sonnenlicht, ihr strahlet Geistlicht in den Kosmos hinaus! — Das Geistige wird ja von unserer materialistischen Wissenschaft wenig berücksichtigt. Und so hat eigentlich diese materialistische Wissenschaft gar keine Handhabe, um auf diese Dinge, die zum Ganzen der Weltökonomie gehören, auch nur irgendwie zu kommen. Aber sie sind ja da, wie die physischen Wirkungen da sind, und sie sind wesentlicher als die physischen Wirkungen. Denn das, was da hinausstrahlt in das Geisterland, das wird fortwirken, wenn die Erde längst zugrunde gegangen ist; das, was heute der Physiker, der Chemiker konstatiert, das wird seinen Abschluß finden mit dem Erdendasein. So daß also, wenn irgendein Beobachter draußen im Kosmos säße und eine lange Zeit zur Beobachtung hätte, er sehen würde, wie etwas wie eine kontinuierliche Ausstrahlung von Geistmaterie in das Geisterland, von geistig gewordener Materie in das Geisterland stattfindet, wie die Erde ihr eigenes Wesen hinaus in den Weltenraum, in den Kosmos ausstrahlt, und wie, sprühenden Funken gleich, immerfort aufleuchtenden Funken, das, was das Vogelgeschlecht, jeder Vogel nach seinem Tode, aufglänzen läßt, in dieses Weltenall nunmehr strahlenförmig hinausgeht: ein Glimmern von Schmetterlingsgeisteslicht und ein Sprühen von Vogelgeisteslicht!

[ 12 ] Das sind die Dinge, die aber zu gleicher Zeit dahin die Aufmerksamkeit lenken könnten, daß, wenn man nun zur anderen Sternenwelt hinausschaut, man auch nicht glauben soll, daß da nur das herunterstrahlt, was das Spektroskop zeigt, oder vielmehr, was in das Spektroskop der Spektroskopiker hineinphantasiert, sondern das, was von den anderen Sternenwelten zur Erde herunterstrahlt, ist ebenso das Ergebnis von Lebewesen in anderen Welten, wie das, was von der Erde hinausstrahlt in den Weltenraum, das Ergebnis von Lebewesen ist. Wir schauen einen Stern an und stellen uns mit dem heutigen Physiker so etwas vor, wie eine entzündete unorganische Flamme — so ähnlich. Es ist natürlich völliger Unsinn. Denn, was da geschaut wird, das ist durchaus das Ergebnis von Belebtem, Beseeltem, Vergeistigtem.

[ 12 ] Das sind die Dinge, die aber zu gleicher Zeit dahin die Aufmerksamkeit lenken könnten, daß, wenn man nun zur anderen Sternenwelt hinausschaut, man auch nicht glauben soll, daß da nur das herunterstrahlt, was das Spektroskop zeigt, oder vielmehr, was in das Spektroskop der Spektroskopiker hineinphantasiert, sondern das, was von den anderen Sternenwelten zur Erde herunterstrahlt, ist ebenso das Ergebnis von Lebewesen in anderen Welten, wie das, was von der Erde hinausstrahlt in den Weltenraum, das Ergebnis von Lebewesen ist. Wir schauen einen Stern an und stellen uns mit dem heutigen Physiker so etwas vor, wie eine entzündete unorganische Flamme — so ähnlich. Es ist natürlich völliger Unsinn. Denn, was da geschaut wird, das ist durchaus das Ergebnis von Belebtem, Beseeltem, Vergeistigtem.

[ 13 ] Gehen wir nun herein von diesem Schmetterlingsgürtel, wenn ich so sagen darf, der dieErde umgürtet, noch einmal zu dem Vogelgeschlechte. Wenn wir uns das, was wir schon wissen, vorstellen, so haben wir drei aneinandergrenzende Regionen. Über demselben sind andere Regionen, unter demselben wieder andere Regionen. Wir haben den Lichtäther, wir haben den Wärmeäther, der aber eigentlich zwei Teile hat, zwei Schichten; die eine ist die irdische Wärmeschicht, die andere ist die kosmische Wärmeschicht, und die spielen fortwährend ineinander. Wir haben in der Tat nicht einerlei, sondern zweierlei Wärme, diejenige Wärme, die eigentlich irdischen, tellurischen Ursprungs ist, und solche, die kosmischen Ursprungs ist. Die spielen fortwährend ineinander. Dann haben wir angrenzend an den Wärmeäther die Luft. Dann kämen Wasser und Erde, und oben käme chemischer Äther, Lebensäther.

[ 13 ] Gehen wir nun herein von diesem Schmetterlingsgürtel, wenn ich so sagen darf, der dieErde umgürtet, noch einmal zu dem Vogelgeschlechte. Wenn wir uns das, was wir schon wissen, vorstellen, so haben wir drei aneinandergrenzende Regionen. Über demselben sind andere Regionen, unter demselben wieder andere Regionen. Wir haben den Lichtäther, wir haben den Wärmeäther, der aber eigentlich zwei Teile hat, zwei Schichten; die eine ist die irdische Wärmeschicht, die andere ist die kosmische Wärmeschicht, und die spielen fortwährend ineinander. Wir haben in der Tat nicht einerlei, sondern zweierlei Wärme, diejenige Wärme, die eigentlich irdischen, tellurischen Ursprungs ist, und solche, die kosmischen Ursprungs ist. Die spielen fortwährend ineinander. Dann haben wir angrenzend an den Wärmeäther die Luft. Dann kämen Wasser und Erde, und oben käme chemischer Äther, Lebensäther.

[ 14 ] Wenn wir nun das Schmetterlingsgeschlecht nehmen, so gehört es vorzugsweise dem Lichtäther an, und der Lichtäther selber ist das Mittel, in dem die Leuchtekraft hervorholt aus dem Schmetterlingsei die Raupe; die Leuchtekraft im wesentlichen holt das hervor. Das ist schon nicht so beim Vogelgeschlecht. Die Vögel legen ihre Eier. Die müssen nun von Wärme ausgebrütet werden. Das Schmetterlingsei wird einfach der Sonnennatur überlassen; das Vogelei kommt in die Region der Wärme. In der Region des Wärmeäthers ist der Vogel vorhanden, und er überwindet eigentlich das, was bloße Luft ist.

[ 14 ] Wenn wir nun das Schmetterlingsgeschlecht nehmen, so gehört es vorzugsweise dem Lichtäther an, und der Lichtäther selber ist das Mittel, in dem die Leuchtekraft hervorholt aus dem Schmetterlingsei die Raupe; die Leuchtekraft im wesentlichen holt das hervor. Das ist schon nicht so beim Vogelgeschlecht. Die Vögel legen ihre Eier. Die müssen nun von Wärme ausgebrütet werden. Das Schmetterlingsei wird einfach der Sonnennatur überlassen; das Vogelei kommt in die Region der Wärme. In der Region des Wärmeäthers ist der Vogel vorhanden, und er überwindet eigentlich das, was bloße Luft ist.

[ 15 ] Der Schmetterling fliegt auch in der Luft, aber er ist im Grunde genommen ganz ein Lichtgeschöpf. Und indem die Luft durchdrungen wird vom Lichte, wählt der Schmetterling innerhalb dieses Licht-Luftdaseins nicht das Luftdasein, sondern das Lichtdasein; die Luft ist ihm nur der Träger. Die Luft sind die Wogen, auf denen er gewissermaßen herumschwimmt, aber sein Element ist das Licht. Der Vogel fliegt in der Luft, aber sein Element ist eigentlich die Wärme, die verschiedenen Wärmedifferenzen in der Luft, und er überwindet in einem gewissen Grade die Luft. Der Vogel ist ja auch innerlich ein Luftwesen. Im hohen Grade ist er ein Luftwesen. Sehen Sie sich einmal die Knochen der Säugetiere, die Knochen des Menschen an: sie sind von Mark erfüllt. Wir werden davon noch sprechen, warum sie von Mark erfüllt sind. Die Vogelknochen sind hohl und nur mit Luft ausgefüllt. Wir bestehen also, insofern das in Betracht kommt, was innerhalb unserer Knochen ist, aus Markmäßigem, der Vogel besteht aus Luft, und sein Markmäßiges ist reine Luft. Wenn Sie die Vogellungen nehmen, so finden Sie in dieser Vogellunge eine ganze Menge von Säcken, die ausgehen von der Lunge; das sind Luftsäcke. Wenn der Vogel einatmet, dann atmet er nicht nur in die Lunge ein, sondern er atmet in diese Luftsäcke die Luft hinein, und von den Luftsäcken geht es in die hohlen Knochen. So daß, wenn man alles Fleisch und alle Federn von dem Vogel loslösen und die Knochen wegnehmen könnte, so würde man noch ein aus Luft bestehendes Tier bekommen, das die Form hätte der inneren Lungenausfüllung und auch der inneren Ausfüllung aller Knochen. Sie hätten, wenn man es in der Form vorstellt, ganz die Form des Vogels. Im Fleisch- und Beinadler sitzt ein Luftadler drinnen. Das ist nun nicht bloß aus dem Grunde, daß da noch ein Luftadler drinnen ist, sondern nun atmet der Vogel; durch die Atmung erzeugt er Wärme. Diese Wärme, die teilt er seiner Luft mit, die er nun in alle seine Gliedmaßen preßt. Da entsteht der Wärmeunterschied gegenüber der äußeren Umgebung. Da hat er seine Innenwärme, da hat er die äußere Wärme. In diesem Niveauunterschiede zwischen der äußeren Wärme der Luft und der Wärme, die er seiner eigenen Luft drinnen gibt, in diesem Niveauunterschiede, also in einem Niveauunterschiede innerhalb der Wärme, des Wärmeelementes lebt eigentlich der Vogel. Und wenn Sie den Vogel fragen würden in entsprechender Weise, wie es ihm eigentlich mit seinem Körper ist, dann würde er Ihnen — wenn Sie die Vogelsprache verstünden, würden Sie schon sehen, daß er das tut — so antworten, daß Sie erkennen würden, er redet von den fest substantiellen Knochen und von dem, was er sonst an sich trägt, etwa so, wie wenn Sie bepackt sind links und rechts und auf dem Rücken und auf dem Kopf mit lauter Koffern. Da sagen Sie auch nicht: Das ist mein Leib, der rechte Koffer, der linke Koffer und so weiter. — Geradesowenig wie Sie von diesen Dingen, mit denen Sie bepackt sind, als von Ihrem Leibe reden, sondern wie Sie das an sich tragen, so redet der Vogel, wenn er von sich redet, bloß von der von ihm erwärmten Luft, und von dem anderen als von dem Gepäck, das er mitträgt im irdischen Dasein. Diese Knochen, die diesen eigentlichen Vogelluftleib umhüllen: das ist sein Gepäck. So daß wir also durchaus sagen müssen: im Grunde genommen lebt der Vogel ganz und gar im Wärmeelemente, und der Schmetterling im Lichtelemente. Für den Schmetterling ist alles, was physische Substanz ist, die er vergeistigt, vor der Vergeistigung eigentlich erst recht, man möchte sagen nicht einmal Gepäck, sondern Hauseinrichtung. Noch ferner steht sie ihm.

[ 15 ] Der Schmetterling fliegt auch in der Luft, aber er ist im Grunde genommen ganz ein Lichtgeschöpf. Und indem die Luft durchdrungen wird vom Lichte, wählt der Schmetterling innerhalb dieses Licht-Luftdaseins nicht das Luftdasein, sondern das Lichtdasein; die Luft ist ihm nur der Träger. Die Luft sind die Wogen, auf denen er gewissermaßen herumschwimmt, aber sein Element ist das Licht. Der Vogel fliegt in der Luft, aber sein Element ist eigentlich die Wärme, die verschiedenen Wärmedifferenzen in der Luft, und er überwindet in einem gewissen Grade die Luft. Der Vogel ist ja auch innerlich ein Luftwesen. Im hohen Grade ist er ein Luftwesen. Sehen Sie sich einmal die Knochen der Säugetiere, die Knochen des Menschen an: sie sind von Mark erfüllt. Wir werden davon noch sprechen, warum sie von Mark erfüllt sind. Die Vogelknochen sind hohl und nur mit Luft ausgefüllt. Wir bestehen also, insofern das in Betracht kommt, was innerhalb unserer Knochen ist, aus Markmäßigem, der Vogel besteht aus Luft, und sein Markmäßiges ist reine Luft. Wenn Sie die Vogellungen nehmen, so finden Sie in dieser Vogellunge eine ganze Menge von Säcken, die ausgehen von der Lunge; das sind Luftsäcke. Wenn der Vogel einatmet, dann atmet er nicht nur in die Lunge ein, sondern er atmet in diese Luftsäcke die Luft hinein, und von den Luftsäcken geht es in die hohlen Knochen. So daß, wenn man alles Fleisch und alle Federn von dem Vogel loslösen und die Knochen wegnehmen könnte, so würde man noch ein aus Luft bestehendes Tier bekommen, das die Form hätte der inneren Lungenausfüllung und auch der inneren Ausfüllung aller Knochen. Sie hätten, wenn man es in der Form vorstellt, ganz die Form des Vogels. Im Fleisch- und Beinadler sitzt ein Luftadler drinnen. Das ist nun nicht bloß aus dem Grunde, daß da noch ein Luftadler drinnen ist, sondern nun atmet der Vogel; durch die Atmung erzeugt er Wärme. Diese Wärme, die teilt er seiner Luft mit, die er nun in alle seine Gliedmaßen preßt. Da entsteht der Wärmeunterschied gegenüber der äußeren Umgebung. Da hat er seine Innenwärme, da hat er die äußere Wärme. In diesem Niveauunterschiede zwischen der äußeren Wärme der Luft und der Wärme, die er seiner eigenen Luft drinnen gibt, in diesem Niveauunterschiede, also in einem Niveauunterschiede innerhalb der Wärme, des Wärmeelementes lebt eigentlich der Vogel. Und wenn Sie den Vogel fragen würden in entsprechender Weise, wie es ihm eigentlich mit seinem Körper ist, dann würde er Ihnen — wenn Sie die Vogelsprache verstünden, würden Sie schon sehen, daß er das tut — so antworten, daß Sie erkennen würden, er redet von den fest substantiellen Knochen und von dem, was er sonst an sich trägt, etwa so, wie wenn Sie bepackt sind links und rechts und auf dem Rücken und auf dem Kopf mit lauter Koffern. Da sagen Sie auch nicht: Das ist mein Leib, der rechte Koffer, der linke Koffer und so weiter. — Geradesowenig wie Sie von diesen Dingen, mit denen Sie bepackt sind, als von Ihrem Leibe reden, sondern wie Sie das an sich tragen, so redet der Vogel, wenn er von sich redet, bloß von der von ihm erwärmten Luft, und von dem anderen als von dem Gepäck, das er mitträgt im irdischen Dasein. Diese Knochen, die diesen eigentlichen Vogelluftleib umhüllen: das ist sein Gepäck. So daß wir also durchaus sagen müssen: im Grunde genommen lebt der Vogel ganz und gar im Wärmeelemente, und der Schmetterling im Lichtelemente. Für den Schmetterling ist alles, was physische Substanz ist, die er vergeistigt, vor der Vergeistigung eigentlich erst recht, man möchte sagen nicht einmal Gepäck, sondern Hauseinrichtung. Noch ferner steht sie ihm.

[ 16 ] Also indem wir in diese Region hinaufkommen, zu dem Getier in diesen Regionen, kommen wir zu etwas, was wir gar nicht auf physische Art beurteilen dürfen. Wenn wir es auf physische Art beurteilen, so ist es etwa so, wie wenn wir einen Menschen so zeichnen wollten, daß wir seine Haare hineingewachsen malen würden in das, was er auf dem Kopfe tragen würde, seine Koffer zusammengewachsen mit den Armen, seinen Rücken mit irgend etwas, was er als Rucksack trägt, so daß wir ihn ganz buckelig machen würden, als ob der Rucksack hinten hinausgewachsen wäre. Wenn wir den Menschen so zeichnen würden, so würde das entsprechen der Vorstellung, die man sich als Materialist über den Vogel eigentlich macht. Das ist gar nicht der Vogel, das ist das Gepäck des Vogels. Der Vogel fühlt sich eigentlich auch so, als ob er furchtbar schleppt an diesem seinem Gepäck, denn er möchte am liebsten frank und frei, gar nicht belastet, als ein warmes Luftgetier durch die Welt seine Wanderung vollführen. Das andere ist ihm eine Last. Und er bringt den Tribut dem Weltendasein, indem er ihm diese Last vergeistigt und ins Geisterland hinausschickt, wenn er stirbt; der Schmetterling noch während seiner Lebenszeit.

[ 16 ] Also indem wir in diese Region hinaufkommen, zu dem Getier in diesen Regionen, kommen wir zu etwas, was wir gar nicht auf physische Art beurteilen dürfen. Wenn wir es auf physische Art beurteilen, so ist es etwa so, wie wenn wir einen Menschen so zeichnen wollten, daß wir seine Haare hineingewachsen malen würden in das, was er auf dem Kopfe tragen würde, seine Koffer zusammengewachsen mit den Armen, seinen Rücken mit irgend etwas, was er als Rucksack trägt, so daß wir ihn ganz buckelig machen würden, als ob der Rucksack hinten hinausgewachsen wäre. Wenn wir den Menschen so zeichnen würden, so würde das entsprechen der Vorstellung, die man sich als Materialist über den Vogel eigentlich macht. Das ist gar nicht der Vogel, das ist das Gepäck des Vogels. Der Vogel fühlt sich eigentlich auch so, als ob er furchtbar schleppt an diesem seinem Gepäck, denn er möchte am liebsten frank und frei, gar nicht belastet, als ein warmes Luftgetier durch die Welt seine Wanderung vollführen. Das andere ist ihm eine Last. Und er bringt den Tribut dem Weltendasein, indem er ihm diese Last vergeistigt und ins Geisterland hinausschickt, wenn er stirbt; der Schmetterling noch während seiner Lebenszeit.

[ 17 ] Sehen Sie, der Vogel atmet und verwendet die Luft auf die Weise, wie ich es Ihnen gesagt habe. Beim Schmetterling ist es noch anders. Der Schmetterling atmet überhaupt nicht durch solche Vorrichtungen, wie sie die sogenannten höheren Tiere haben; es sind ja nur die voluminöseren Tiere, es sind nicht die höheren Tiere in Wirklichkeit. Der Schmetterling atmet eigentlich nur durch Röhren, die von seiner äußeren Umhüllung nach innen hineingehen, und die etwas aufgeblasen sind, so daß er die Luft aufspeichern kann, wenn er fliegt, so daß ihn das nicht stört, daß er da nicht immer zu atmen braucht. Er atmet eigentlich immer nur durch Röhren, die in sein Inneres hineingehen. Dadurch, daß er durch Röhren atmet, die in sein Inneres hineingehen, hat er die Möglichkeit, mit der Luft, die er einatmet, zugleich das Licht, das in der Luft ist, in seinen ganzen Körper aufzunehmen. Da ist auch ein großer Unterschied vorhanden.

[ 17 ] Sehen Sie, der Vogel atmet und verwendet die Luft auf die Weise, wie ich es Ihnen gesagt habe. Beim Schmetterling ist es noch anders. Der Schmetterling atmet überhaupt nicht durch solche Vorrichtungen, wie sie die sogenannten höheren Tiere haben; es sind ja nur die voluminöseren Tiere, es sind nicht die höheren Tiere in Wirklichkeit. Der Schmetterling atmet eigentlich nur durch Röhren, die von seiner äußeren Umhüllung nach innen hineingehen, und die etwas aufgeblasen sind, so daß er die Luft aufspeichern kann, wenn er fliegt, so daß ihn das nicht stört, daß er da nicht immer zu atmen braucht. Er atmet eigentlich immer nur durch Röhren, die in sein Inneres hineingehen. Dadurch, daß er durch Röhren atmet, die in sein Inneres hineingehen, hat er die Möglichkeit, mit der Luft, die er einatmet, zugleich das Licht, das in der Luft ist, in seinen ganzen Körper aufzunehmen. Da ist auch ein großer Unterschied vorhanden.

[ 18 ] Schematisch dargestellt: Stellen Sie sich ein höheres Tier vor; das hat die Lunge. In die Lunge kommt der Sauerstoff hinein und verbindet sich da mit dem Blute auf dem Umweg durch das Herz. Das Blut muß in Herz und Lunge einfließen, um mit dem Sauerstoff in Berührung zu kommen bei diesen voluminöseren Tieren und auch beim Menschen. Beim Schmetterling muß ich ganz anders zeichnen. Da muß ich so zeichnen: Wenn das der Schmetterling ist, gehen da überall die Röhren herein; diese Röhren verästeln sich weiter. Und der Sauerstoff geht nun da überall hinein, verästelt sich selber mit; die Luft dringt überall in den Körper ein.

[ 18 ] Schematisch dargestellt: Stellen Sie sich ein höheres Tier vor; das hat die Lunge. In die Lunge kommt der Sauerstoff hinein und verbindet sich da mit dem Blute auf dem Umweg durch das Herz. Das Blut muß in Herz und Lunge einfließen, um mit dem Sauerstoff in Berührung zu kommen bei diesen voluminöseren Tieren und auch beim Menschen. Beim Schmetterling muß ich ganz anders zeichnen. Da muß ich so zeichnen: Wenn das der Schmetterling ist, gehen da überall die Röhren herein; diese Röhren verästeln sich weiter. Und der Sauerstoff geht nun da überall hinein, verästelt sich selber mit; die Luft dringt überall in den Körper ein.

[ 19 ] Bei uns und bei den sogenannten höheren Tieren kommt die Luft nur als Luft bis in die Lungen; bei dem Schmetterling breitet sich die äußere Luft mit ihrem Inhalte an Licht im ganzen inneren Leib aus. Der Vogel breitet die Luft bis in seine hohlen Knochen hinein aus; der Schmetterling ist nicht nur nach außen hin das Lichttier, sondern er breiter das Licht, das von der Luft getragen wird, in seinem ganzen Körper überallhin aus, so daß er auch innerlich Licht ist. Wenn ich Ihnen schildern konnte, daß der Vogel eigentlich innerlich erwärmte Luft ist, so ist der Schmetterling eigentlich ganz Licht. Es besteht auch sein Körper aus Licht, und die Wärme ist für den Schmetterling eigentlich Last, Gepäck. Er flattert ganz und gar im Lichte und baut seinen Leib eigentlich ganz aus dem Lichte herein auf. Und wir müßten, wenn wir den Schmetterling in der Luft flattern sehen, eigentlich bloße Lichtwesen flattern sehen, über ihre Farben, ihr Farbenspiel sich freuende Lichtwesen. Das andere ist Bekleidung und Gepäck. Man muß erst darauf kommen, aus was eigentlich die Wesen der Erdenumgebung bestehen, denn der äußere Schein täuscht.

[ 19 ] Bei uns und bei den sogenannten höheren Tieren kommt die Luft nur als Luft bis in die Lungen; bei dem Schmetterling breitet sich die äußere Luft mit ihrem Inhalte an Licht im ganzen inneren Leib aus. Der Vogel breitet die Luft bis in seine hohlen Knochen hinein aus; der Schmetterling ist nicht nur nach außen hin das Lichttier, sondern er breiter das Licht, das von der Luft getragen wird, in seinem ganzen Körper überallhin aus, so daß er auch innerlich Licht ist. Wenn ich Ihnen schildern konnte, daß der Vogel eigentlich innerlich erwärmte Luft ist, so ist der Schmetterling eigentlich ganz Licht. Es besteht auch sein Körper aus Licht, und die Wärme ist für den Schmetterling eigentlich Last, Gepäck. Er flattert ganz und gar im Lichte und baut seinen Leib eigentlich ganz aus dem Lichte herein auf. Und wir müßten, wenn wir den Schmetterling in der Luft flattern sehen, eigentlich bloße Lichtwesen flattern sehen, über ihre Farben, ihr Farbenspiel sich freuende Lichtwesen. Das andere ist Bekleidung und Gepäck. Man muß erst darauf kommen, aus was eigentlich die Wesen der Erdenumgebung bestehen, denn der äußere Schein täuscht.

[ 20 ] Diejenigen, die heute so oberflächlich dies oder jenes gelernt haben, sagen wir aus morgenländischer Weisheit, die sprechen davon, daß die Welt Maja ist. Aber das ist nun wirklich nichts, wenn man sagt: die Welt ist Maja. Man muß in den Einzelheiten sehen, wie sie Maja ist. Maja versteht man, wenn man weiß, der Vogel schaut eigentlich gar nicht in seiner Wesenheit so aus, wie er außen erscheint, sondern er ist ein warmes Luftwesen. Der Schmetterling schaut gar nicht so aus, wie er da erscheint, sondern er ist ein Lichtwesen, das da herumflattert, und das im wesentlichen eigentlich aus der Freude an dem Farbenspiel besteht, an jenem Farbenspiel, das an dem Schmetterlingsflügel entsteht, indem die irdische Staubmaterie vom Farbigen durchdrungen wird und dadurch auf der ersten Stufe der Vergeistigung hinaus ins geistige Weltenall, in den geistigen Kosmos ist.

[ 20 ] Diejenigen, die heute so oberflächlich dies oder jenes gelernt haben, sagen wir aus morgenländischer Weisheit, die sprechen davon, daß die Welt Maja ist. Aber das ist nun wirklich nichts, wenn man sagt: die Welt ist Maja. Man muß in den Einzelheiten sehen, wie sie Maja ist. Maja versteht man, wenn man weiß, der Vogel schaut eigentlich gar nicht in seiner Wesenheit so aus, wie er außen erscheint, sondern er ist ein warmes Luftwesen. Der Schmetterling schaut gar nicht so aus, wie er da erscheint, sondern er ist ein Lichtwesen, das da herumflattert, und das im wesentlichen eigentlich aus der Freude an dem Farbenspiel besteht, an jenem Farbenspiel, das an dem Schmetterlingsflügel entsteht, indem die irdische Staubmaterie vom Farbigen durchdrungen wird und dadurch auf der ersten Stufe der Vergeistigung hinaus ins geistige Weltenall, in den geistigen Kosmos ist.

[ 21 ] Sehen Sie, da haben Sie, ich möchte sagen, zwei Stufen: den Schmetterling, den Bewohner des Lichtäthers in unserer Erdenumgebung; den Vogel, den Bewohner des Wärmeäthers in unserer Erdenumgebung. Und nun die dritte Sorte. Wenn wir herunterkommen in die Luft, da kommen wir dann zu jenen Wesen, welche in einer bestimmten Periode unserer Erdenevolution noch gar nicht da sein konnten, zum Beispiel in der Zeit, in der der Mond noch bei der Erde war, in der der Mond sich noch nicht von der Erde getrennt hatte. Da kommen wir zu Wesen, die zwar auch Luftwesen sind, das heißt, in der Luft leben, aber eigentlich schon durchaus hart berührt sind von dem, was der Erde eigentümlich ist, von der Erdenschwere. Der Schmetterling ist noch gar nicht von der Erdenschwere berührt. Der Schmetterling flattert freudig im Lichtäther und fühlt sich selber als ein Geschöpf, aus dem Lichtäther heraus geboren. Der Vogel überwindet die Schwere, indem er die Luft in seinem Inneren erwärmt, dadurch warme Luft ist, und warme Luft wird von der kalten Luft getragen. Er überwindet noch die Erdenschwere.

[ 21 ] Sehen Sie, da haben Sie, ich möchte sagen, zwei Stufen: den Schmetterling, den Bewohner des Lichtäthers in unserer Erdenumgebung; den Vogel, den Bewohner des Wärmeäthers in unserer Erdenumgebung. Und nun die dritte Sorte. Wenn wir herunterkommen in die Luft, da kommen wir dann zu jenen Wesen, welche in einer bestimmten Periode unserer Erdenevolution noch gar nicht da sein konnten, zum Beispiel in der Zeit, in der der Mond noch bei der Erde war, in der der Mond sich noch nicht von der Erde getrennt hatte. Da kommen wir zu Wesen, die zwar auch Luftwesen sind, das heißt, in der Luft leben, aber eigentlich schon durchaus hart berührt sind von dem, was der Erde eigentümlich ist, von der Erdenschwere. Der Schmetterling ist noch gar nicht von der Erdenschwere berührt. Der Schmetterling flattert freudig im Lichtäther und fühlt sich selber als ein Geschöpf, aus dem Lichtäther heraus geboren. Der Vogel überwindet die Schwere, indem er die Luft in seinem Inneren erwärmt, dadurch warme Luft ist, und warme Luft wird von der kalten Luft getragen. Er überwindet noch die Erdenschwere.

[ 22 ] Diejenigen Tiere, welche zwar ihrer Abstammung gemäß noch in der Luft leben müssen, aber die Erdenschwere nicht überwinden können, weil sie nicht hohle Knochen haben, sondern markerfüllte Knochen, weil sie auch nicht solche Luftsäcke haben wie die Vögel, diese Tiere sind die Fledermäuse.

[ 22 ] Diejenigen Tiere, welche zwar ihrer Abstammung gemäß noch in der Luft leben müssen, aber die Erdenschwere nicht überwinden können, weil sie nicht hohle Knochen haben, sondern markerfüllte Knochen, weil sie auch nicht solche Luftsäcke haben wie die Vögel, diese Tiere sind die Fledermäuse.

[ 23 ] Die Fledermäuse sind ein ganz merkwürdiges Tiergeschlecht. Die Fledermäuse überwinden gar nicht durch das Innere ihres Körpers die Schwere der Erde. Sie sind nicht lichtleicht wie der Schmetterling, sie sind nicht wärmeleicht wie der Vogel, sie unterliegen schon der Schwere der Erde und fühlen sich auch schon in ihrem Fleisch und Bein. Daher ist den Fledermäusen dasjenige Element, aus dem zum Beispiel der Schmetterling besteht, in dem der Schmetterling ganz und gar lebt, dieses Element des Lichtes, unangenehm. Sie lieben die Dämmerung. Sie müssen die Luft benützen, aber sie haben die Luft am liebsten, wenn die Luft nicht das Licht trägt. Sie übergeben sich der Dämmerung. Sie sind eigentlich Dämmerungstiere. Die Fledermäuse können sich nur dadurch in der Luft halten, daß sie, ich möchte sagen, die etwas karikaturhaft aussehenden Fledermausflügel haben, die ja gar nicht wirkliche Flügel sind, sondern ausgespannte Häute, zwischen den verlängerten Fingern ausgespannte Häute, Fallschirme. Dadurch halten sie sich in der Luft. Dadurch überwinden sie, indem sie der Schwere selber etwas, was mit dieser Schwere zusammenhängt, als Gegengewicht entgegenstellen, die Schwere. Aber sie sind dadurch ganz in den Bereich der Erdenkräfte hereingespannt. Man kann niemals eigentlich nach den physikalisch-mechanischen Konstruktionen den Schmetterlingsflug so ohne weiteres konstruieren, auch den Vogelflug nicht. Es wird niemals vollständig stimmen. Man muß da etwas hineinbringen, das andere Konstruktionen noch enthält. Aber den Fledermausflug, den können Sie durchaus mit irdischer Dynamik und Mechanik konstruieren.

[ 23 ] Die Fledermäuse sind ein ganz merkwürdiges Tiergeschlecht. Die Fledermäuse überwinden gar nicht durch das Innere ihres Körpers die Schwere der Erde. Sie sind nicht lichtleicht wie der Schmetterling, sie sind nicht wärmeleicht wie der Vogel, sie unterliegen schon der Schwere der Erde und fühlen sich auch schon in ihrem Fleisch und Bein. Daher ist den Fledermäusen dasjenige Element, aus dem zum Beispiel der Schmetterling besteht, in dem der Schmetterling ganz und gar lebt, dieses Element des Lichtes, unangenehm. Sie lieben die Dämmerung. Sie müssen die Luft benützen, aber sie haben die Luft am liebsten, wenn die Luft nicht das Licht trägt. Sie übergeben sich der Dämmerung. Sie sind eigentlich Dämmerungstiere. Die Fledermäuse können sich nur dadurch in der Luft halten, daß sie, ich möchte sagen, die etwas karikaturhaft aussehenden Fledermausflügel haben, die ja gar nicht wirkliche Flügel sind, sondern ausgespannte Häute, zwischen den verlängerten Fingern ausgespannte Häute, Fallschirme. Dadurch halten sie sich in der Luft. Dadurch überwinden sie, indem sie der Schwere selber etwas, was mit dieser Schwere zusammenhängt, als Gegengewicht entgegenstellen, die Schwere. Aber sie sind dadurch ganz in den Bereich der Erdenkräfte hereingespannt. Man kann niemals eigentlich nach den physikalisch-mechanischen Konstruktionen den Schmetterlingsflug so ohne weiteres konstruieren, auch den Vogelflug nicht. Es wird niemals vollständig stimmen. Man muß da etwas hineinbringen, das andere Konstruktionen noch enthält. Aber den Fledermausflug, den können Sie durchaus mit irdischer Dynamik und Mechanik konstruieren.

[ 24 ] Die Fledermaus liebt nicht das Licht, die lichtdurchdrungene Luft, sondern höchstens die vom Lichte etwas durchspielte Dämmerungsluft. Die Fledermaus unterscheidet sich dadurch von dem Vogel, daß der Vogel, wenn er schaut, eigentlich immer das im Auge hat, was in der Luft ist. Selbst der Geier, wenn er das Lamm sieht, empfindet das so, daß das Lamm etwas ist, was am Ende des Luftkreises ist, wenn er von oben sieht, was wie an die Erde angemalt ist. Und außerdem ist es kein bloßes Sehen, es ist ein Begehren, was Sie wahrnehmen werden, wenn Sie den Geierflug, der auf das Lamm gerichtet ist, wirklich ansehen, der eine ausgesprochene Dynamik des Wollens, des Willens, des Begehrens ist. j

[ 24 ] Die Fledermaus liebt nicht das Licht, die lichtdurchdrungene Luft, sondern höchstens die vom Lichte etwas durchspielte Dämmerungsluft. Die Fledermaus unterscheidet sich dadurch von dem Vogel, daß der Vogel, wenn er schaut, eigentlich immer das im Auge hat, was in der Luft ist. Selbst der Geier, wenn er das Lamm sieht, empfindet das so, daß das Lamm etwas ist, was am Ende des Luftkreises ist, wenn er von oben sieht, was wie an die Erde angemalt ist. Und außerdem ist es kein bloßes Sehen, es ist ein Begehren, was Sie wahrnehmen werden, wenn Sie den Geierflug, der auf das Lamm gerichtet ist, wirklich ansehen, der eine ausgesprochene Dynamik des Wollens, des Willens, des Begehrens ist. j

[ 25 ] Der Schmetterling sieht überhaupt, was auf der Erde ist, so wie im Spiegel; für den Schmetterling ist die Erde ein Spiegel. Er sieht das, was im Kosmos ist. Wenn Sie den Schmetterling flattern sehen, dann müssen Sie sich eigentlich vorstellen: die Erde, die beachtet er nicht, die ist ein Spiegel. Die Erde spiegelt ihm dasjenige, was im Kosmos ist. Der Vogel sieht nicht das Irdische, aber er sieht das, was in der Luft ist. Die Fledermaus erst fängt an, dasjenige wahrzunehmen, was sie durchfliegt, oder an dem sie vorbeifliegt. Und da sie das Licht nicht liebt, so ist sie eigentlich von all dem, was sie sieht, unangenehm berührt. Man kann schon sagen, der Schmetterling und der Vogel sehen auf eine sehr geistige Art. Das erste Tier von oben herunter, das auf irdische Art sehen muß, ist unangenehm von diesem Sehen berührt. Die Fledermaus hat das Sehen nicht gerne, und sie hat daher etwas, ich möchte sagen wie verkörperte Angst vor dem, was sie sieht und nicht sehen will. Sie möchte so vorbeihuschen an den Dingen: sehen müssen und nicht sehen wollen — da möchte sie sich so überall vorbeidrücken. Deshalb, weil sie sich so vorbeidrücken möchte, möchte sie auf alles so wunderbar hinhören. Die Fledermaus ist tatsächlich ein Tier, das dem eigenen Flug fortwährend zuhört, ob dieser Flug nicht irgendwie gefährdet wird.

[ 25 ] Der Schmetterling sieht überhaupt, was auf der Erde ist, so wie im Spiegel; für den Schmetterling ist die Erde ein Spiegel. Er sieht das, was im Kosmos ist. Wenn Sie den Schmetterling flattern sehen, dann müssen Sie sich eigentlich vorstellen: die Erde, die beachtet er nicht, die ist ein Spiegel. Die Erde spiegelt ihm dasjenige, was im Kosmos ist. Der Vogel sieht nicht das Irdische, aber er sieht das, was in der Luft ist. Die Fledermaus erst fängt an, dasjenige wahrzunehmen, was sie durchfliegt, oder an dem sie vorbeifliegt. Und da sie das Licht nicht liebt, so ist sie eigentlich von all dem, was sie sieht, unangenehm berührt. Man kann schon sagen, der Schmetterling und der Vogel sehen auf eine sehr geistige Art. Das erste Tier von oben herunter, das auf irdische Art sehen muß, ist unangenehm von diesem Sehen berührt. Die Fledermaus hat das Sehen nicht gerne, und sie hat daher etwas, ich möchte sagen wie verkörperte Angst vor dem, was sie sieht und nicht sehen will. Sie möchte so vorbeihuschen an den Dingen: sehen müssen und nicht sehen wollen — da möchte sie sich so überall vorbeidrücken. Deshalb, weil sie sich so vorbeidrücken möchte, möchte sie auf alles so wunderbar hinhören. Die Fledermaus ist tatsächlich ein Tier, das dem eigenen Flug fortwährend zuhört, ob dieser Flug nicht irgendwie gefährdet wird.

[ 26 ] Sehen Sie sich die Fledermausohren an. Sie können es den Fledermausohren ansehen, daß sie auf Weltenangst gestimmt sind. Das sind sie, diese Fledermausohren. Das sind ganz merkwürdige Gebilde, sie sind richtig aufs Hinschleichen durch die Welt, auf Weltenangst gestimmt. Das alles versteht man erst, wenn man die Fledermaus in diesem Zusammenhange betrachtet, in den wir sie jetzt hineinstellen.

[ 26 ] Sehen Sie sich die Fledermausohren an. Sie können es den Fledermausohren ansehen, daß sie auf Weltenangst gestimmt sind. Das sind sie, diese Fledermausohren. Das sind ganz merkwürdige Gebilde, sie sind richtig aufs Hinschleichen durch die Welt, auf Weltenangst gestimmt. Das alles versteht man erst, wenn man die Fledermaus in diesem Zusammenhange betrachtet, in den wir sie jetzt hineinstellen.

[ 27 ] Da müssen wir noch etwas sagen. Der Schmetterling gibt fortwährend vergeistigte Materie an den Kosmos ab, und er ist der Liebling der Saturnwirkungen. Nun erinnern Sie sich daran, wie ich hier ausgeführt habe, daß der Saturn der große Träger des Gedächtnisses unseres Planetensystems ist. Der Schmetterling hängt ganz zusammen mit dem Erinnerungsvermögen unseres Planeten. Das sind die Erinnerungsgedanken, die im Schmetterling leben. Der Vogel — ich habe Ihnen das auch schon ausgeführt — ist im Ganzen eigentlich ein Kopf, und in dieser durchwärmten Luft, die er durchfliegt durch den Weltenraum, ist er eigentlich der lebendig fliegende Gedanke. Was wir in uns als Gedanken haben, was ja auch zusammenhängt mit dem Wärmeäther, ist die Vogelnatur, die Adlernatur in uns. Der Vogel ist der fliegende Gedanke. Die Fledermaus aber ist der fliegende Traum, das fliegende Traumbild des Kosmos. So daß Sie sagen können: Die Erde ist umwoben von den Schmetterlingen: sie sind die kosmische Erinnerung; und von dem Vogelgeschlechte: es ist das kosmische Denken; und von der Fledermaus: sie ist der kosmische Traum, das kosmische Träumen. Es sind in der Tat die fliegenden Träume des Kosmos, die als Fledermäuse den Raum durchsausen. Wie der Traum das Dämmerlicht liebt, so liebt der Kosmos das Dämmerlicht, indem er die Fledermaus durch den Raum schickt. Die dauernden Gedanken der Erinnerung, sie sehen wir verkörpert in dem Schmetterlingsgürtel der Erde; die in der Gegenwart lebenden Gedanken in dem Vogelgürtel der Erde; die Träume in der Umgebung der Erde fliegen verkörpert als Fledermäuse herum. Fühlen Sie doch, wenn wir uns so recht in ihre Form vertiefen, wie verwandt dieses Anschauen einer Fledermaus mit dem Träumen ist! Eine Fledermaus kann man gar nicht anders ansehen, als daß einem der Gedanke kommt: du träumst doch; das ist doch eigentlich etwas, was nicht da sein sollte, was so heraus ist aus den übrigen Naturgeschöpfen, wie der Traum heraus ist aus der gewöhnlichen physischen Wirklichkeit.

[ 27 ] Da müssen wir noch etwas sagen. Der Schmetterling gibt fortwährend vergeistigte Materie an den Kosmos ab, und er ist der Liebling der Saturnwirkungen. Nun erinnern Sie sich daran, wie ich hier ausgeführt habe, daß der Saturn der große Träger des Gedächtnisses unseres Planetensystems ist. Der Schmetterling hängt ganz zusammen mit dem Erinnerungsvermögen unseres Planeten. Das sind die Erinnerungsgedanken, die im Schmetterling leben. Der Vogel — ich habe Ihnen das auch schon ausgeführt — ist im Ganzen eigentlich ein Kopf, und in dieser durchwärmten Luft, die er durchfliegt durch den Weltenraum, ist er eigentlich der lebendig fliegende Gedanke. Was wir in uns als Gedanken haben, was ja auch zusammenhängt mit dem Wärmeäther, ist die Vogelnatur, die Adlernatur in uns. Der Vogel ist der fliegende Gedanke. Die Fledermaus aber ist der fliegende Traum, das fliegende Traumbild des Kosmos. So daß Sie sagen können: Die Erde ist umwoben von den Schmetterlingen: sie sind die kosmische Erinnerung; und von dem Vogelgeschlechte: es ist das kosmische Denken; und von der Fledermaus: sie ist der kosmische Traum, das kosmische Träumen. Es sind in der Tat die fliegenden Träume des Kosmos, die als Fledermäuse den Raum durchsausen. Wie der Traum das Dämmerlicht liebt, so liebt der Kosmos das Dämmerlicht, indem er die Fledermaus durch den Raum schickt. Die dauernden Gedanken der Erinnerung, sie sehen wir verkörpert in dem Schmetterlingsgürtel der Erde; die in der Gegenwart lebenden Gedanken in dem Vogelgürtel der Erde; die Träume in der Umgebung der Erde fliegen verkörpert als Fledermäuse herum. Fühlen Sie doch, wenn wir uns so recht in ihre Form vertiefen, wie verwandt dieses Anschauen einer Fledermaus mit dem Träumen ist! Eine Fledermaus kann man gar nicht anders ansehen, als daß einem der Gedanke kommt: du träumst doch; das ist doch eigentlich etwas, was nicht da sein sollte, was so heraus ist aus den übrigen Naturgeschöpfen, wie der Traum heraus ist aus der gewöhnlichen physischen Wirklichkeit.

[ 28 ] Wir können also sagen: Der Schmetterling sendet die vergeistigte Substanz in das Geisterland hinein während seines Lebens; der Vogel sendet sie hinaus nach seinem Tode. Was macht nun die Fledermaus? Die Fledermaus sondert die vergeistigte Substanz, insbesondere jene vergeistigte Substanz, welche in den gespannten Häuten zwischen den einzelnen Fingern lebt, ab während ihrer Lebenszeit, übergibt sie aber nicht dem Weltenall, sondern sondert sie in der Erdenluft ab. Dadurch entstehen fortwährend, ich möchte sagen, Geistperlen in der Erdenluft. Und so haben wir umgeben die Erde mit diesem kontinuierlichen Glimmen der ausströmenden Geistmaterie des Schmetterlings, hineinsprühend dasjenige, was von den sterbenden Vögeln kommt, aber zurückstrahlend nach der Erde die eigentümlichen Einschlüsse der Luft, da wo die Fledermäuse absondern das, was sie vergeistigen. Das sind die Geistgebilde, die man immer schaut, wenn man eine Fledermaus fliegen sieht. Tatsächlich hat sie immer wie ein Komet etwas wie einen Schwanz hinter sich. Sie sondert Geistmaterie ab, schickt sie aber nicht fort, sondern stößt sie zurück in die physische Erdenmaterie. In die Luft hinein stößt sie sie zurück. Ebenso wie man mit dem physischen Auge die physische Fledermaus flattern sieht, so kann man flattern sehen durch die Luft diese entsprechenden Geistgebilde der Fledermäuse; die sausen durch den Luftraum. Und wenn wir wissen: die Luft besteht aus Sauerstoff, Stickstoff und anderen Bestandteilen, so ist das nicht alles; sie besteht außerdem aus dem Geisteinfluß der Fledermäuse.

[ 28 ] Wir können also sagen: Der Schmetterling sendet die vergeistigte Substanz in das Geisterland hinein während seines Lebens; der Vogel sendet sie hinaus nach seinem Tode. Was macht nun die Fledermaus? Die Fledermaus sondert die vergeistigte Substanz, insbesondere jene vergeistigte Substanz, welche in den gespannten Häuten zwischen den einzelnen Fingern lebt, ab während ihrer Lebenszeit, übergibt sie aber nicht dem Weltenall, sondern sondert sie in der Erdenluft ab. Dadurch entstehen fortwährend, ich möchte sagen, Geistperlen in der Erdenluft. Und so haben wir umgeben die Erde mit diesem kontinuierlichen Glimmen der ausströmenden Geistmaterie des Schmetterlings, hineinsprühend dasjenige, was von den sterbenden Vögeln kommt, aber zurückstrahlend nach der Erde die eigentümlichen Einschlüsse der Luft, da wo die Fledermäuse absondern das, was sie vergeistigen. Das sind die Geistgebilde, die man immer schaut, wenn man eine Fledermaus fliegen sieht. Tatsächlich hat sie immer wie ein Komet etwas wie einen Schwanz hinter sich. Sie sondert Geistmaterie ab, schickt sie aber nicht fort, sondern stößt sie zurück in die physische Erdenmaterie. In die Luft hinein stößt sie sie zurück. Ebenso wie man mit dem physischen Auge die physische Fledermaus flattern sieht, so kann man flattern sehen durch die Luft diese entsprechenden Geistgebilde der Fledermäuse; die sausen durch den Luftraum. Und wenn wir wissen: die Luft besteht aus Sauerstoff, Stickstoff und anderen Bestandteilen, so ist das nicht alles; sie besteht außerdem aus dem Geisteinfluß der Fledermäuse.

[ 29 ] So sonderbar und paradox das klingt: dieses Traumgeschlecht der Fledermäuse sendet kleine Gespenster in die Luft herein, die sich dann vereinigen zu einer gemeinsamen Masse. Man nennt in der Geologie das, was unterhalb der Erde ist und noch eine Gesteinsmasse ist, die breiweich ist, Magma. Man könnte von einem Geistmagma in der Luft sprechen, das von den Ausflüssen der Fledermäuse herrührt.

[ 29 ] So sonderbar und paradox das klingt: dieses Traumgeschlecht der Fledermäuse sendet kleine Gespenster in die Luft herein, die sich dann vereinigen zu einer gemeinsamen Masse. Man nennt in der Geologie das, was unterhalb der Erde ist und noch eine Gesteinsmasse ist, die breiweich ist, Magma. Man könnte von einem Geistmagma in der Luft sprechen, das von den Ausflüssen der Fledermäuse herrührt.

[ 30 ] Gegen dieses Geistmagma waren in alten Zeiten, in denen es instinktives Hellsehen gegeben hat, die Menschen sehr empfindlich, geradeso wie heute noch manche Leutegegen Materielleres, zum Beispiel schlechte Düfte, empfindlich sind; nur daß man das als etwas, ich möchte sagen, mehr Plebejisches ansehen könnte, während in der alten instinktiven Hellseherzeit die Menschen empfindlich waren für das, was als Fledermausrest in der Luft vorhanden ist.

[ 30 ] Gegen dieses Geistmagma waren in alten Zeiten, in denen es instinktives Hellsehen gegeben hat, die Menschen sehr empfindlich, geradeso wie heute noch manche Leutegegen Materielleres, zum Beispiel schlechte Düfte, empfindlich sind; nur daß man das als etwas, ich möchte sagen, mehr Plebejisches ansehen könnte, während in der alten instinktiven Hellseherzeit die Menschen empfindlich waren für das, was als Fledermausrest in der Luft vorhanden ist.

[ 31 ] Dagegen haben sie sich geschützt. Und in manchen Mysterien gab es ganz besondere Formeln, durch die sich die Menschen innerlich versperrten, damit dieser Fledermausrest keine Gewalt über sie habe. Denn als Menschen atmen wir mit der Luft nicht bloß den Sauerstoff und den Stickstoff ein, wir atmen auch diese Fledermausreste ein. Nur ist die heutige Menschheit nicht darauf aus, sich vor diesen Fledermausresten schützen zu lassen, sondern während sie unter Umständen recht empfindlich ist, ich will sagen für Gerüche, ist sie höchst unempfindlich für Fledermausreste. Die verschluckt sie, man kann schon sagen, ohne daß sie auch nur irgend etwas von Ekel dabei empfindet. Es ist ganz merkwürdig: Leute, die sonst recht zimperlich sind, verschlucken das, von dem ich hier spreche, was das Zeug hält. Aber das geht dann auch in den Menschen hinein. Es geht nicht in den physischen und in den Ätherleib, aber es geht in den Astralleib hinein.

[ 31 ] Dagegen haben sie sich geschützt. Und in manchen Mysterien gab es ganz besondere Formeln, durch die sich die Menschen innerlich versperrten, damit dieser Fledermausrest keine Gewalt über sie habe. Denn als Menschen atmen wir mit der Luft nicht bloß den Sauerstoff und den Stickstoff ein, wir atmen auch diese Fledermausreste ein. Nur ist die heutige Menschheit nicht darauf aus, sich vor diesen Fledermausresten schützen zu lassen, sondern während sie unter Umständen recht empfindlich ist, ich will sagen für Gerüche, ist sie höchst unempfindlich für Fledermausreste. Die verschluckt sie, man kann schon sagen, ohne daß sie auch nur irgend etwas von Ekel dabei empfindet. Es ist ganz merkwürdig: Leute, die sonst recht zimperlich sind, verschlucken das, von dem ich hier spreche, was das Zeug hält. Aber das geht dann auch in den Menschen hinein. Es geht nicht in den physischen und in den Ätherleib, aber es geht in den Astralleib hinein.

[ 32 ] Ja, Sie sehen, wir kommen da zu merkwürdigen Zusammenhängen. Initiationswissenschaft führt eben überall in das Innere der Zusammenhänge hinein: diese Fledermausreste sind die begehrteste Nahrung dessen, was ich Ihnen in den Vorträgen hier geschildert habe als den Drachen. Nur müssen sie zuerst in den Menschen hineingeatmet werden, diese Fledermausreste. Und der Drache hat seine besten Anhaltspunkte in der menschlichen Natur, wenn der Mensch seine Instinkte durchsetzt sein läßt von diesen Fledermausresten. Die wühlen da drinnen. Und die frißt der Drache und wird dadurch fett, natürlich geistig gesprochen, und bekommt Gewalt über den Menschen, bekommt Gewalt in der mannigfaltigsten Weise. Und da ist es so, daß auch der heutige Mensch sich wiederum schützen muß. Der Schutz soll kommen von dem, was hier geschildert worden ist als die neue Form des Streites des Michael mit dem Drachen. Was der Mensch an innerer Erkraftung gewinnt, wenn er den Michael-Impuls so aufnimmt, wie es hier geschildert worden ist, das schützt ihn gegen die Nahrung, die der Drache bekommen soll; dann schützt er sich gegen den ungerechtfertigten Fledermausrest innerhalb der Atmosphäre.

[ 32 ] Ja, Sie sehen, wir kommen da zu merkwürdigen Zusammenhängen. Initiationswissenschaft führt eben überall in das Innere der Zusammenhänge hinein: diese Fledermausreste sind die begehrteste Nahrung dessen, was ich Ihnen in den Vorträgen hier geschildert habe als den Drachen. Nur müssen sie zuerst in den Menschen hineingeatmet werden, diese Fledermausreste. Und der Drache hat seine besten Anhaltspunkte in der menschlichen Natur, wenn der Mensch seine Instinkte durchsetzt sein läßt von diesen Fledermausresten. Die wühlen da drinnen. Und die frißt der Drache und wird dadurch fett, natürlich geistig gesprochen, und bekommt Gewalt über den Menschen, bekommt Gewalt in der mannigfaltigsten Weise. Und da ist es so, daß auch der heutige Mensch sich wiederum schützen muß. Der Schutz soll kommen von dem, was hier geschildert worden ist als die neue Form des Streites des Michael mit dem Drachen. Was der Mensch an innerer Erkraftung gewinnt, wenn er den Michael-Impuls so aufnimmt, wie es hier geschildert worden ist, das schützt ihn gegen die Nahrung, die der Drache bekommen soll; dann schützt er sich gegen den ungerechtfertigten Fledermausrest innerhalb der Atmosphäre.

[ 33 ] Man darf eben nicht zurückschrecken davor, die Wahrheiten aus dem inneren Weltenzusammenhang hervorzuholen, wenn man wirklich in diesen inneren Weltenzusammenhang eindringen will. Denn diejenige Form des Wahrheitssuchers, die heute die allgemein anerkannte ist, die führt eben zu gar nichts Wirklichem, sondern zumeist nur zu etwas nicht einmal Geträumtem, eben zur Maja. Die Wirklichkeit muß durchaus auf dem Gebiete gesucht werden, wo man auch alles physische Dasein durchspielt sieht von geistigem Dasein. Da kann man an die Wirklichkeit nur herandringen, wenn man sie so betrachtet, wie es nun in diesen Vorträgen geschieht.

[ 33 ] Man darf eben nicht zurückschrecken davor, die Wahrheiten aus dem inneren Weltenzusammenhang hervorzuholen, wenn man wirklich in diesen inneren Weltenzusammenhang eindringen will. Denn diejenige Form des Wahrheitssuchers, die heute die allgemein anerkannte ist, die führt eben zu gar nichts Wirklichem, sondern zumeist nur zu etwas nicht einmal Geträumtem, eben zur Maja. Die Wirklichkeit muß durchaus auf dem Gebiete gesucht werden, wo man auch alles physische Dasein durchspielt sieht von geistigem Dasein. Da kann man an die Wirklichkeit nur herandringen, wenn man sie so betrachtet, wie es nun in diesen Vorträgen geschieht.

[ 34 ] Zu irgend etwas Gutem oder zu irgend etwas Bösem sind die Wesen vorhanden, die irgendwo vorhanden sind. Alles steht so im Weltenzusammenhang drinnen, daß man erkennen kann, wie es mit den anderen Wesen zusammenhängt. Für den materialistisch Gesinnten flattern die Schmetterlinge, fliegen die Vögel, flattern die Flattertiere, die Fledermäuse. Aber da ist es fast so, wie es manchmal bei einem nicht sehr kunstsinnigen Menschen ist, wenn er sich sein Zimmer voll hängt mit allem möglichen Bilderzeugs, das nicht zusammengehört, das keinen inneren Zusammenhang hat. So hat für den gewöhnlichen Weltenbetrachter das, was da durch die Welt fliegt, auch keinen inneren Zusammenhang, weil er keinen sieht. Aber alles im Kosmos steht an seiner Stelle, weil es von dieser Stelle aus eben einen inneren Zusammenhang mit der Totalität des Kosmos hat. Ob Schmetterling, ob Vogel, ob Fledermaus, alles steht mit irgendeinem Sinn in der Welt darinnen.

[ 34 ] Zu irgend etwas Gutem oder zu irgend etwas Bösem sind die Wesen vorhanden, die irgendwo vorhanden sind. Alles steht so im Weltenzusammenhang drinnen, daß man erkennen kann, wie es mit den anderen Wesen zusammenhängt. Für den materialistisch Gesinnten flattern die Schmetterlinge, fliegen die Vögel, flattern die Flattertiere, die Fledermäuse. Aber da ist es fast so, wie es manchmal bei einem nicht sehr kunstsinnigen Menschen ist, wenn er sich sein Zimmer voll hängt mit allem möglichen Bilderzeugs, das nicht zusammengehört, das keinen inneren Zusammenhang hat. So hat für den gewöhnlichen Weltenbetrachter das, was da durch die Welt fliegt, auch keinen inneren Zusammenhang, weil er keinen sieht. Aber alles im Kosmos steht an seiner Stelle, weil es von dieser Stelle aus eben einen inneren Zusammenhang mit der Totalität des Kosmos hat. Ob Schmetterling, ob Vogel, ob Fledermaus, alles steht mit irgendeinem Sinn in der Welt darinnen.

[ 35 ] Mögen diejenigen, die solches heute verspotten wollen, mögen sie es verspotten. Die Menschen haben sich in bezug auf das Verspotten schon anderes geleistet. Berühmte Akademien haben das Urteil abgegeben: es kann keine Meteorsteine geben, weil Eisen nicht vom Himmel fallen kann und so weiter. Warum sollen die Menschen nicht auch spotten über die Funktionen der Fledermäuse, von denen ich heute gesprochen habe? Das alles darf aber nicht beirren darin, tatsächlich unsere Zivilisation zu durchziehen mit der Erkenntnis des Geistigen.

[ 35 ] Mögen diejenigen, die solches heute verspotten wollen, mögen sie es verspotten. Die Menschen haben sich in bezug auf das Verspotten schon anderes geleistet. Berühmte Akademien haben das Urteil abgegeben: es kann keine Meteorsteine geben, weil Eisen nicht vom Himmel fallen kann und so weiter. Warum sollen die Menschen nicht auch spotten über die Funktionen der Fledermäuse, von denen ich heute gesprochen habe? Das alles darf aber nicht beirren darin, tatsächlich unsere Zivilisation zu durchziehen mit der Erkenntnis des Geistigen.