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The Composition of the Mysteries
GA 232

8 December 1923, Dornach

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Achter Vortrag

Achter Vortrag

[ 1 ] Sie werden gesehen haben, daß die gestern geschilderte Initiation der hybernischen Mysterien hinzielt auf ein wirkliches Durchschauen der Welt- und Menschengeheimnisse, denn die inneren Seelenerfahrungen, von denen ich sprechen mußte, waren einschneidender Art für das menschliche Seelen- und Gemütsleben. Und eigentlich beruht alles, was auf den Weg in die geistige Welt führen soll, darauf, daß der Mensch aus besonderen einschneidenden inneren Erlebnissen heraus zu gewissen Überwindungen kommt, in diesem Überwinden seine Kraft wesentlich verstärkt und dadurch auf die eine oder die andere Art in die geistige Welt hineindringt.

[ 1 ] Sie werden gesehen haben, daß die gestern geschilderte Initiation der hybernischen Mysterien hinzielt auf ein wirkliches Durchschauen der Welt- und Menschengeheimnisse, denn die inneren Seelenerfahrungen, von denen ich sprechen mußte, waren einschneidender Art für das menschliche Seelen- und Gemütsleben. Und eigentlich beruht alles, was auf den Weg in die geistige Welt führen soll, darauf, daß der Mensch aus besonderen einschneidenden inneren Erlebnissen heraus zu gewissen Überwindungen kommt, in diesem Überwinden seine Kraft wesentlich verstärkt und dadurch auf die eine oder die andere Art in die geistige Welt hineindringt.

[ 2 ] Nun sahen wir ja, wie bei der Einweihung in Hybernien der Einzuweihende zwei- man muß das Wort nicht mißverstehen — symbolischen Statuen gegenübersteht. Und ich habe Ihnen geschildert, erstens wie diese Statuen beschaffen waren, zweitens durch welche Empfindungen und inneren Seelenerlebnisse der Schüler bei Gelegenheit der Betrachtung dieser Statuen geführt wurde.

[ 2 ] Nun sahen wir ja, wie bei der Einweihung in Hybernien der Einzuweihende zwei- man muß das Wort nicht mißverstehen — symbolischen Statuen gegenübersteht. Und ich habe Ihnen geschildert, erstens wie diese Statuen beschaffen waren, zweitens durch welche Empfindungen und inneren Seelenerlebnisse der Schüler bei Gelegenheit der Betrachtung dieser Statuen geführt wurde.

[ 3 ] Nun müssen Sie sich darüber klar sein: der Eindruck, den man von solchen majestätischen Bildsäulen bekommt unter solchen Verhältnissen, wie ich sie Ihnen geschildert habe, der ist natürlich durchaus nicht etwa gleich dem, den man bekommt, wenn man die Dinge nun geschildert vernimmt, sondern er ist ein innerlich außerordentlich mächtiger. Und daher war es schon möglich, daß die Einweihenden, nachdem der Schüler alles das durchgemacht hatte, was ich gestern geschildert habe, daß die Initiatoren in die Lage versetzt waren, das Durchlebte, das an jeder der einzelnen Bildsäulen Durchlebte durch längere Zeit in dem Schüler nachklingen zu lassen. Der Schüler wurde einfach dazu angehalten, daß dasjenige, was er an der männlichen, was er an der weiblichen Statue erlebt hatte, in ihm nachklang. Wochenlang — die Dinge sind nach dem Karma des Menschen verschieden, zuweilen auch länger, bei manchem kürzer — wurden die Schüler angehalten, zunächst in sich den Nachklang zu fühlen der einen, der männlichen Statue. Die Erprobungen, von denen ich gestern gesprochen habe, die wurden zuerst an beiden Statuen gemacht, denn es sollte zusammenfließen auch im ferneren seelischen Leben des Schülers dasjenige, was von beiden Statuen zusammen ausging. Dennoch aber wurde der Schüler dazu angehalten, zunächst in sich ganz intensiv dasjenige nachklingen zu lassen, was er als Eindruck bekommen hatte von der männlichen Statue. Und ich werde Ihnen diesen Eindruck, wie er nachklang, nun schildern. Natürlich muß man dabei Worte gebrauchen, die ja nicht geprägt sind für solche Initiationserlebnisse; daher wird manches, was in diesen Worten ausgesprochen wird, eigentlich gefühlt werden müssen seiner wahren inneren Bedeutung nach.

[ 3 ] Nun müssen Sie sich darüber klar sein: der Eindruck, den man von solchen majestätischen Bildsäulen bekommt unter solchen Verhältnissen, wie ich sie Ihnen geschildert habe, der ist natürlich durchaus nicht etwa gleich dem, den man bekommt, wenn man die Dinge nun geschildert vernimmt, sondern er ist ein innerlich außerordentlich mächtiger. Und daher war es schon möglich, daß die Einweihenden, nachdem der Schüler alles das durchgemacht hatte, was ich gestern geschildert habe, daß die Initiatoren in die Lage versetzt waren, das Durchlebte, das an jeder der einzelnen Bildsäulen Durchlebte durch längere Zeit in dem Schüler nachklingen zu lassen. Der Schüler wurde einfach dazu angehalten, daß dasjenige, was er an der männlichen, was er an der weiblichen Statue erlebt hatte, in ihm nachklang. Wochenlang — die Dinge sind nach dem Karma des Menschen verschieden, zuweilen auch länger, bei manchem kürzer — wurden die Schüler angehalten, zunächst in sich den Nachklang zu fühlen der einen, der männlichen Statue. Die Erprobungen, von denen ich gestern gesprochen habe, die wurden zuerst an beiden Statuen gemacht, denn es sollte zusammenfließen auch im ferneren seelischen Leben des Schülers dasjenige, was von beiden Statuen zusammen ausging. Dennoch aber wurde der Schüler dazu angehalten, zunächst in sich ganz intensiv dasjenige nachklingen zu lassen, was er als Eindruck bekommen hatte von der männlichen Statue. Und ich werde Ihnen diesen Eindruck, wie er nachklang, nun schildern. Natürlich muß man dabei Worte gebrauchen, die ja nicht geprägt sind für solche Initiationserlebnisse; daher wird manches, was in diesen Worten ausgesprochen wird, eigentlich gefühlt werden müssen seiner wahren inneren Bedeutung nach.

[ 4 ] Was der Schüler zunächst nun erlebte, wenn er sich dem Eindruck der männlichen Statue, den ich gestern geschildert habe, hingab, war eine Art von seelischer Erstarrung, eine wirkliche seelische Erstarrung, die sich immer mehr und mehr einstellte, je mehr der Schüler in die Zeiten versetzt wurde, in denen er die Dinge so nachklingen lassen sollte: eine seelische Erstarrung, die sich erfühlte auch wie eine körperliche Erstarrung. Der Schüler konnte in den Zwischenzeiten durchaus dasjenige besorgen, was für das Leben notwendig ist, aber er wurde immer wieder und wiederum in seiner Seele in diesen Nachklang versetzt und erlebte dann diese Erstarrung. Diese Erstarrung — es war durchaus eine Initiation, die noch sehr stark, wenn auch nicht ganz mehr an den alten Stil der Urmysterien erinnerte — diese Erstarrung brachte ihn zu einer Änderung seines Bewußtseins. Das Bewußtsein, man konnte nicht sagen, daß es etwa herabgedämpft wurde, aber es wurde so, daß der Schüler verspürte: Der Bewußtseinszustand, in den ich da komme, ist mir ganz ungewohnt. Ich kann ihn eigentlich zunächst nicht handhaben, ich kann mit ihm nichts anfangen. Und daher fühlte der Schüler eigentlich nur, daß dieser ganze Bewußtseinszustand ausgefüllt war mit der Empfindung der Erstarrung. Dann aber war es so, als ob der Schüler fühlte, daß dasjenige, was in ihm erstarrt war, also eigentlich er selber, von dem Weltenall aufgenommen wurde; er fühlte sich wie hinausversetzt in die Weiten des Weltenalls. Und er konnte sich sagen: Das Weltenall nimmt mich auf.

[ 4 ] Was der Schüler zunächst nun erlebte, wenn er sich dem Eindruck der männlichen Statue, den ich gestern geschildert habe, hingab, war eine Art von seelischer Erstarrung, eine wirkliche seelische Erstarrung, die sich immer mehr und mehr einstellte, je mehr der Schüler in die Zeiten versetzt wurde, in denen er die Dinge so nachklingen lassen sollte: eine seelische Erstarrung, die sich erfühlte auch wie eine körperliche Erstarrung. Der Schüler konnte in den Zwischenzeiten durchaus dasjenige besorgen, was für das Leben notwendig ist, aber er wurde immer wieder und wiederum in seiner Seele in diesen Nachklang versetzt und erlebte dann diese Erstarrung. Diese Erstarrung — es war durchaus eine Initiation, die noch sehr stark, wenn auch nicht ganz mehr an den alten Stil der Urmysterien erinnerte — diese Erstarrung brachte ihn zu einer Änderung seines Bewußtseins. Das Bewußtsein, man konnte nicht sagen, daß es etwa herabgedämpft wurde, aber es wurde so, daß der Schüler verspürte: Der Bewußtseinszustand, in den ich da komme, ist mir ganz ungewohnt. Ich kann ihn eigentlich zunächst nicht handhaben, ich kann mit ihm nichts anfangen. Und daher fühlte der Schüler eigentlich nur, daß dieser ganze Bewußtseinszustand ausgefüllt war mit der Empfindung der Erstarrung. Dann aber war es so, als ob der Schüler fühlte, daß dasjenige, was in ihm erstarrt war, also eigentlich er selber, von dem Weltenall aufgenommen wurde; er fühlte sich wie hinausversetzt in die Weiten des Weltenalls. Und er konnte sich sagen: Das Weltenall nimmt mich auf.

[ 5 ] Aber dann kam — es war nicht ein Schwinden des Bewußtseins, sondern ein etwas Anderswerden des Bewußtseins — dann kam etwas ganz Besonderes. Wenn der Schüler genügend lange Zeit — und daß es eben genügend lange Zeit war, dafür hatten die Initiatoren zu sorgen — diese Art Erstarrung durchgemacht hatte, dieses Aufgenommenwerden von dem Weltenall, sagte er sich ungefähr: Die Sonnenstrahlen, die Sternenstrahlen ziehen mich an, sie ziehen mich hinaus ins ganze Weltenall, aber ich bleibe eigentlich doch in mir beisammen. Wenn der Schüler das lange genug durchgemacht hatte, dann bekam er eine merkwürdige Anschauung. Jetzt erst wußte er eigentlich, wozu dieses Bewußtsein war, das schon während der Erstarrung aufgetreten war, denn jetzt bekam er, je nach seinen Erlebnissen, anklingend an dies oder jenes, die mannigfaltigsten Eindrücke von Winterlandschaften. Winterlandschaften waren im Geiste vor ihm, Landschaften, wobei er hineinsah in wirbelnde Schneeflocken, welche die Luft erfüllten — alles, wie gesagt, im Geiste gesehen —, oder Landschaften, wo er hineinsah in Wälder, wo Schnee drückend auf den Bäumen lag oder ähnliches; durchaus Dinge, die, wie gesagt, anklangen an das, was er im Leben da oder dort gesehen hatte, die aber immer den Eindruck des Wirklichen machten. So daß er, nachdem er aufgenommen war von dem Weltenall, sich fühlte, wie wenn ihm das eigene Bewußtsein vorzauberte ganze Wanderungen in der Zeit durch Winterlandschaften. Und dabei fühlte er so, wie wenn er eigentlich nicht in seinem Körper wäre, wohl aber in seinen Sinnesorganen; er fühlte seine Wesenheit in seinen Augen, er fühlte seine Wesenheit in seinen Ohren, er fühlte seine Wesenheit auch auf der Oberfläche seiner Haut. Da, namentlich, wenn er den ganzen Gefühlssinn, den ganzen Tastsinn ausgedehnt fühlte über seine Haut, da empfand er auch: ich bin ähnlich geworden der elastischen, aber hohlen Bildsäule. Und er fühlte eine innige Gemeinschaft zum Beispiel seiner Augen mit diesen Landschaften. Er fühlte, als ob in jedem Auge ‚diese ganze Landschaft, die er übersah, tätig wäre, als ob sie überall ins Auge hineinwirkte, als ob das Auge ein innerer Spiegel wäre für das, "was da draußen erschien.

[ 5 ] Aber dann kam — es war nicht ein Schwinden des Bewußtseins, sondern ein etwas Anderswerden des Bewußtseins — dann kam etwas ganz Besonderes. Wenn der Schüler genügend lange Zeit — und daß es eben genügend lange Zeit war, dafür hatten die Initiatoren zu sorgen — diese Art Erstarrung durchgemacht hatte, dieses Aufgenommenwerden von dem Weltenall, sagte er sich ungefähr: Die Sonnenstrahlen, die Sternenstrahlen ziehen mich an, sie ziehen mich hinaus ins ganze Weltenall, aber ich bleibe eigentlich doch in mir beisammen. Wenn der Schüler das lange genug durchgemacht hatte, dann bekam er eine merkwürdige Anschauung. Jetzt erst wußte er eigentlich, wozu dieses Bewußtsein war, das schon während der Erstarrung aufgetreten war, denn jetzt bekam er, je nach seinen Erlebnissen, anklingend an dies oder jenes, die mannigfaltigsten Eindrücke von Winterlandschaften. Winterlandschaften waren im Geiste vor ihm, Landschaften, wobei er hineinsah in wirbelnde Schneeflocken, welche die Luft erfüllten — alles, wie gesagt, im Geiste gesehen —, oder Landschaften, wo er hineinsah in Wälder, wo Schnee drückend auf den Bäumen lag oder ähnliches; durchaus Dinge, die, wie gesagt, anklangen an das, was er im Leben da oder dort gesehen hatte, die aber immer den Eindruck des Wirklichen machten. So daß er, nachdem er aufgenommen war von dem Weltenall, sich fühlte, wie wenn ihm das eigene Bewußtsein vorzauberte ganze Wanderungen in der Zeit durch Winterlandschaften. Und dabei fühlte er so, wie wenn er eigentlich nicht in seinem Körper wäre, wohl aber in seinen Sinnesorganen; er fühlte seine Wesenheit in seinen Augen, er fühlte seine Wesenheit in seinen Ohren, er fühlte seine Wesenheit auch auf der Oberfläche seiner Haut. Da, namentlich, wenn er den ganzen Gefühlssinn, den ganzen Tastsinn ausgedehnt fühlte über seine Haut, da empfand er auch: ich bin ähnlich geworden der elastischen, aber hohlen Bildsäule. Und er fühlte eine innige Gemeinschaft zum Beispiel seiner Augen mit diesen Landschaften. Er fühlte, als ob in jedem Auge ‚diese ganze Landschaft, die er übersah, tätig wäre, als ob sie überall ins Auge hineinwirkte, als ob das Auge ein innerer Spiegel wäre für das, "was da draußen erschien.

[ 6 ] Aber das, was er noch fühlte, war: er fühlte sich nicht als eine Einheit, sondern er fühlte im Grunde genommen sein Ich so oft vervielfacht, als er Sinne hatte. Er fühlte sein Ich verzwölffacht. Und daraus, daß er dieses Ich verzwölffacht fühlte, ergab sich für ihn dieses ganz merkwürdige Erlebnis, daß er sich sagte: Da ist ein Ich, das sieht durch meine Augen. Da ist ein Ich, es wirkt in meinem Denksinn, in meinem Sprachsinn, in meinem Tastsinn, in meinem Lebenssinn. Ich bin eigentlich zerspalten in der Welt. — Daraus entstand eine lebendige Sehnsucht nach der Vereinigung mit einem Wesen aus der Hierarchie der Angeloi, um in dieser Vereinigung mit einem Wesen aus der Hierarchie der Angeloi die Kraft und die Gewalt zu bekommen, die Auseinanderspaltung des Ich in die einzelnen Sinneserlebnisse zu beherrschen. Und daraus, aus alledem ging im Ich das Erlebnis hervor: Warum habe ich meine Sinne?

[ 6 ] Aber das, was er noch fühlte, war: er fühlte sich nicht als eine Einheit, sondern er fühlte im Grunde genommen sein Ich so oft vervielfacht, als er Sinne hatte. Er fühlte sein Ich verzwölffacht. Und daraus, daß er dieses Ich verzwölffacht fühlte, ergab sich für ihn dieses ganz merkwürdige Erlebnis, daß er sich sagte: Da ist ein Ich, das sieht durch meine Augen. Da ist ein Ich, es wirkt in meinem Denksinn, in meinem Sprachsinn, in meinem Tastsinn, in meinem Lebenssinn. Ich bin eigentlich zerspalten in der Welt. — Daraus entstand eine lebendige Sehnsucht nach der Vereinigung mit einem Wesen aus der Hierarchie der Angeloi, um in dieser Vereinigung mit einem Wesen aus der Hierarchie der Angeloi die Kraft und die Gewalt zu bekommen, die Auseinanderspaltung des Ich in die einzelnen Sinneserlebnisse zu beherrschen. Und daraus, aus alledem ging im Ich das Erlebnis hervor: Warum habe ich meine Sinne?

[ 7 ] Und dieses ganz Eigentümliche stellte sich heraus, daß der Schüler nun empfand, wie alles, was mit den Sinnen und mit den Fortsetzungen der Sinne nach innen, nach dem Innern des Menschen zusammenhängt, wie das eine Verwandtschaft hat mit der wirklichen Umgebung, die man auf der Erde hat. Die Sinne gehören dem Winter — das ist dasjenige, was der Schüler fühlte. Und in diesem ganzen Leben, das er da durchmachte, in den sich wandelnden Winterlandschaften, die, wie gesagt, anklangen an das, was er im Leben gesehen hatte, die aber mit einer großen Schönheit ihm entgegenstrahlten eben aus dem Geistigen heraus, aus diesen ganzen Erlebnissen nahm dann der Schüler eine Gesamtverfassung seiner Seele mit. Diese Gesamtverfassung seiner Seele, die enthielt etwa die folgenden Teile:

[ 7 ] Und dieses ganz Eigentümliche stellte sich heraus, daß der Schüler nun empfand, wie alles, was mit den Sinnen und mit den Fortsetzungen der Sinne nach innen, nach dem Innern des Menschen zusammenhängt, wie das eine Verwandtschaft hat mit der wirklichen Umgebung, die man auf der Erde hat. Die Sinne gehören dem Winter — das ist dasjenige, was der Schüler fühlte. Und in diesem ganzen Leben, das er da durchmachte, in den sich wandelnden Winterlandschaften, die, wie gesagt, anklangen an das, was er im Leben gesehen hatte, die aber mit einer großen Schönheit ihm entgegenstrahlten eben aus dem Geistigen heraus, aus diesen ganzen Erlebnissen nahm dann der Schüler eine Gesamtverfassung seiner Seele mit. Diese Gesamtverfassung seiner Seele, die enthielt etwa die folgenden Teile:

[ 8 ] Ich habe durchgemacht in meiner Mysterienwinterwanderung dasjenige, was im Weltenall wirklich vergangen ist. Die Schnee- und Eismassen meiner Zauberwinter haben mir gezeigt, welche ertötenden Kräfte im Weltenall wirken. Ich habe Vernichtungsimpulse im Weltenall kennengelernt. Und meine Erstarrung, als ich auf dem Wege war zu meiner Mysterienwinterwanderung, war eben die Ankündigung, daß ich hineinschauen sollte in das, was im Weltenall an Kräften vorhanden ist, die aus der Vergangenheit herüber in die Gegenwart kommen, aber in der Gegenwart als tote Weltenkräfte ankommen.

[ 8 ] Ich habe durchgemacht in meiner Mysterienwinterwanderung dasjenige, was im Weltenall wirklich vergangen ist. Die Schnee- und Eismassen meiner Zauberwinter haben mir gezeigt, welche ertötenden Kräfte im Weltenall wirken. Ich habe Vernichtungsimpulse im Weltenall kennengelernt. Und meine Erstarrung, als ich auf dem Wege war zu meiner Mysterienwinterwanderung, war eben die Ankündigung, daß ich hineinschauen sollte in das, was im Weltenall an Kräften vorhanden ist, die aus der Vergangenheit herüber in die Gegenwart kommen, aber in der Gegenwart als tote Weltenkräfte ankommen.

[ 9 ] Das wurde zunächst dem Schüler vermittelt durch den Nachklang seiner Erlebnisse an der männlichen Statue.

[ 9 ] Das wurde zunächst dem Schüler vermittelt durch den Nachklang seiner Erlebnisse an der männlichen Statue.

[ 10 ] Dann wurde er dazu gebracht, den Nachklang seiner Erlebnisse mit der plastischen, nicht elastischen Statue, in sich zu haben. Und da war es ihm so, als ob er jetzt verfiele nicht in eine innerliche Erstarrung, aber in ein innerliches Heißsein, wie in einen Fieberzustand der Seele, in einen Fieberzustand, der etwa so wirkte, daß die Dinge, die so stark auf die Seele wirken können, weil sie innerlich eben so sind, durchaus mit körperlichen Symptomkomplexen begannen. Es empfand der Schüler das so, wie wenn er innerlich gedrückt würde, wie wenn alles zu stark drücken würde, der Atem zu stark drücken würde, das Blut nach allen Seiten zu stark drücken würde. In eine große Ängstlichkeit kam der Schüler, geradezu in eine tiefe innere Seelennot. Und in dieser tiefen inneren Seelennot ging ihm dann das Zweite auf, was er durchmachen sollte. Und das war, daß aus der Seelennot sich herausgebar für ihn etwas, was man etwa in folgende Worte kleiden könnte:

[ 10 ] Dann wurde er dazu gebracht, den Nachklang seiner Erlebnisse mit der plastischen, nicht elastischen Statue, in sich zu haben. Und da war es ihm so, als ob er jetzt verfiele nicht in eine innerliche Erstarrung, aber in ein innerliches Heißsein, wie in einen Fieberzustand der Seele, in einen Fieberzustand, der etwa so wirkte, daß die Dinge, die so stark auf die Seele wirken können, weil sie innerlich eben so sind, durchaus mit körperlichen Symptomkomplexen begannen. Es empfand der Schüler das so, wie wenn er innerlich gedrückt würde, wie wenn alles zu stark drücken würde, der Atem zu stark drücken würde, das Blut nach allen Seiten zu stark drücken würde. In eine große Ängstlichkeit kam der Schüler, geradezu in eine tiefe innere Seelennot. Und in dieser tiefen inneren Seelennot ging ihm dann das Zweite auf, was er durchmachen sollte. Und das war, daß aus der Seelennot sich herausgebar für ihn etwas, was man etwa in folgende Worte kleiden könnte:

[ 11 ] Ich habe etwas in mir, das gefordert wird von meiner Leiblichkeit im gewöhnlichen Erdenleben. Das muß überwunden werden. Mein Erden-Ich muß überwunden werden. — Das lebte stark im Bewußtsein des Schülers.

[ 11 ] Ich habe etwas in mir, das gefordert wird von meiner Leiblichkeit im gewöhnlichen Erdenleben. Das muß überwunden werden. Mein Erden-Ich muß überwunden werden. — Das lebte stark im Bewußtsein des Schülers.

[ 12 ] Dann, wenn er eine genügend lange Zeit dieses innerliche Heißsein, diese innerliche Not, dieses Gefühl, es ist das Erden-Ich zu überwinden, durchgemacht hatte, dann trat etwas in ihm auf, von dem er wußte, es ist nicht der Bewußtseinszustand von früher, sondern es ist ein ihm wohlbekannter Bewußtseinszustand, es ist derBewußtseinszustand des Träumens. Während er beim ersten, was aus der Erstarrung heraus wirkte, deutlich das Gefühl hatte, er war in einem Bewußtseinszustand, den er nicht im gewöhnlichen Leben kannte, kannte er jetzt seinen Bewußtseinszustand: eine Art Träumen. Er träumte; aber er träumte im Gegensatze zu dem, was er früher geträumt hatte, wiederum in Anklang an das, was er erlebt hatte, die wunderbarsten Sommerlandschaften. Aber er wußte, das sind Träume, Träume, die ihn innerlich mit einer intensiven Freude oder mit einem intensiven Leid ergriffen, je nachdem das, was aus dem sommerlichen Wesen heraus an ihn herankam, leidvoll oder freudvoll war, aber eben mit jener Ergriffenheit, wie einen Träume ergreifen. Sie brauchen sich nur zu erinnern, was ein Traum vermag, der in Bildern zunächst auftritt, aus dem Sie erwachen, erwachen mit pochendem Herzen, heiß, in Angst. Dieses innerliche Ergriffenwerden, das deutete sich nun der Schüler auf eine ‚ganz elementare, selbstverständliche Weise so, daß er sich sagte: Meine innere Wesenheit hat mir den Sommer als Traum vor das Bewußtsein gebracht — den Sommer als Traum.

[ 12 ] Dann, wenn er eine genügend lange Zeit dieses innerliche Heißsein, diese innerliche Not, dieses Gefühl, es ist das Erden-Ich zu überwinden, durchgemacht hatte, dann trat etwas in ihm auf, von dem er wußte, es ist nicht der Bewußtseinszustand von früher, sondern es ist ein ihm wohlbekannter Bewußtseinszustand, es ist derBewußtseinszustand des Träumens. Während er beim ersten, was aus der Erstarrung heraus wirkte, deutlich das Gefühl hatte, er war in einem Bewußtseinszustand, den er nicht im gewöhnlichen Leben kannte, kannte er jetzt seinen Bewußtseinszustand: eine Art Träumen. Er träumte; aber er träumte im Gegensatze zu dem, was er früher geträumt hatte, wiederum in Anklang an das, was er erlebt hatte, die wunderbarsten Sommerlandschaften. Aber er wußte, das sind Träume, Träume, die ihn innerlich mit einer intensiven Freude oder mit einem intensiven Leid ergriffen, je nachdem das, was aus dem sommerlichen Wesen heraus an ihn herankam, leidvoll oder freudvoll war, aber eben mit jener Ergriffenheit, wie einen Träume ergreifen. Sie brauchen sich nur zu erinnern, was ein Traum vermag, der in Bildern zunächst auftritt, aus dem Sie erwachen, erwachen mit pochendem Herzen, heiß, in Angst. Dieses innerliche Ergriffenwerden, das deutete sich nun der Schüler auf eine ‚ganz elementare, selbstverständliche Weise so, daß er sich sagte: Meine innere Wesenheit hat mir den Sommer als Traum vor das Bewußtsein gebracht — den Sommer als Traum.

[ 13 ] Zu gleicher Zeit wußte jetzt der Schüler: Dasjenige, was da als Zaubersommer vor seinem Bewußtsein in einer fortdauernden Wandlung war oder ist, das ist etwas wie die Impulse in die weite Zukunft des Weltenalls hinüber. Aber er fühlte sich jetzt nicht so wie früher, wie in seine Sinne zerlegt und vermannigfaltigt, nein, er fühlte sich jetzt geade richtig innerlich wie in eine Einheit zusammengefaßt; er fühlte sich wie zusammengefaßt in sein Herz. Und das ist die Kulmination, die höchste Steigerung dessen, was er durchmachte: dies Zusammengefaßtsein in sein Herz, dieses innerliche Sich-Ergreifen und SichVerwandtfühlen in der innersten Menschennatur nicht mit dem Sommer, wie man ihn äußerlich sieht, aber mit dem Traum von diesem Sommer. Und in richtiger Weise sagte sich der Schüler: In dem, was der Traum vom Sommer gibt, was ich innerlich in meinem Menschenwesen erlebe, in dem liegt die Zukunft.

[ 13 ] Zu gleicher Zeit wußte jetzt der Schüler: Dasjenige, was da als Zaubersommer vor seinem Bewußtsein in einer fortdauernden Wandlung war oder ist, das ist etwas wie die Impulse in die weite Zukunft des Weltenalls hinüber. Aber er fühlte sich jetzt nicht so wie früher, wie in seine Sinne zerlegt und vermannigfaltigt, nein, er fühlte sich jetzt geade richtig innerlich wie in eine Einheit zusammengefaßt; er fühlte sich wie zusammengefaßt in sein Herz. Und das ist die Kulmination, die höchste Steigerung dessen, was er durchmachte: dies Zusammengefaßtsein in sein Herz, dieses innerliche Sich-Ergreifen und SichVerwandtfühlen in der innersten Menschennatur nicht mit dem Sommer, wie man ihn äußerlich sieht, aber mit dem Traum von diesem Sommer. Und in richtiger Weise sagte sich der Schüler: In dem, was der Traum vom Sommer gibt, was ich innerlich in meinem Menschenwesen erlebe, in dem liegt die Zukunft.

[ 14 ] Und wenn der Schüler dieses durchgemacht hatte, dann kam über ihn das Erleben, daß diese beiden Zustände aufeinander folgten. Er sah, sagen wit, hinein in eine Landschaft, bestehend aus Wiesen und Teichen und kleinen Seen. Er sah hinein in Eis und Schnee, das verwandelte sich in wirbelnden, fallenden Schnee, wie nebelnde Schneeflocken, das verdünnte sich immer mehr und mehr und zerfloß in nichts. In dem Augenblicke, wo es in das Nichts zerflossen war, wo er sich gewissermaßen im leeren Weltenraume fühlte, in dem Augenblicke traten an dessen Stelle die Sommerträume auf. Und der Schüler hatte das Bewußtsein: Jetzt berühren sich Vergangenheit und Zukunft in meinem eigenen Seelenleben.

[ 14 ] Und wenn der Schüler dieses durchgemacht hatte, dann kam über ihn das Erleben, daß diese beiden Zustände aufeinander folgten. Er sah, sagen wit, hinein in eine Landschaft, bestehend aus Wiesen und Teichen und kleinen Seen. Er sah hinein in Eis und Schnee, das verwandelte sich in wirbelnden, fallenden Schnee, wie nebelnde Schneeflocken, das verdünnte sich immer mehr und mehr und zerfloß in nichts. In dem Augenblicke, wo es in das Nichts zerflossen war, wo er sich gewissermaßen im leeren Weltenraume fühlte, in dem Augenblicke traten an dessen Stelle die Sommerträume auf. Und der Schüler hatte das Bewußtsein: Jetzt berühren sich Vergangenheit und Zukunft in meinem eigenen Seelenleben.

[ 15 ] Und von jetzt ab hatte der Schüler gelernt, hinzuschauen auf die äuBere Welt und von dieser äußeren Welt sich jetzt als eine ihm immer für die Zukunft bleibende Wahrheit zu sagen: In dieser Welt, die uns umgibt, in dieser Welt, aus der wir unsere äußere Leiblichkeit haben, in dieser Welt stirbt fortwährend etwas. Und in den Schneekristallen des Winters haben wir die äußeren Anzeichen des in der Materie fortdauernd ersterbenden Geistes. Wir sind als Menschen noch nicht dazu veranlagt, diesen ersterbenden Geist, der richtig in Schnee und Eis symbolisiert wird in der äußeren Natur, vollständig zu fühlen, wenn eben nicht die Initiation vorangeht. Geht sie aber voran, dann weiß man: fortdauernd stirbt in der Materie der Geist, kündigt sich in der erstarrenden und erstarrten Natur an. Da west immerzu das Nichts. Und aus diesem Nichts heraus gebiert sich zunächst etwas wie Naturträume. Und die Naturträume enthalten die Keime für die Weltenzukunft. Aber es würde sich Weltentod und Weltengeburt nicht berühten, wenn der Mensch nicht mitten innen stünde. Denn stünde der Mensch nicht mitten inne — wie gesagt, ich schildere Ihnen einfach die Erfahrungen, die innerlich machte der Schüler der hybernischen Einweihung — stünde der Mensch nicht mitten inne, dann wären die wirklichen Vorgänge, in die der Schüler durch das aus der Erstarrung heraus geborene neue Bewußtsein hereinschaute, ein wirklicher Weltentod, und der Traum folgte nicht dem Weltentod. Keine Zukunft ergäbe sich gegenüber der Vergangenheit. Saturn, Sonne, Mond, Erde wären da; kein Jupiter, Venus und kein Vulkan. Daß diese Zukunft des Kosmos sich an die Vergangenheit angliedert, dazu mußte der Mensch zwischen Vergangenheit und Zukunft stehen. Das wußte einfach der Schüler aus dem, was er durchlebte.

[ 15 ] Und von jetzt ab hatte der Schüler gelernt, hinzuschauen auf die äuBere Welt und von dieser äußeren Welt sich jetzt als eine ihm immer für die Zukunft bleibende Wahrheit zu sagen: In dieser Welt, die uns umgibt, in dieser Welt, aus der wir unsere äußere Leiblichkeit haben, in dieser Welt stirbt fortwährend etwas. Und in den Schneekristallen des Winters haben wir die äußeren Anzeichen des in der Materie fortdauernd ersterbenden Geistes. Wir sind als Menschen noch nicht dazu veranlagt, diesen ersterbenden Geist, der richtig in Schnee und Eis symbolisiert wird in der äußeren Natur, vollständig zu fühlen, wenn eben nicht die Initiation vorangeht. Geht sie aber voran, dann weiß man: fortdauernd stirbt in der Materie der Geist, kündigt sich in der erstarrenden und erstarrten Natur an. Da west immerzu das Nichts. Und aus diesem Nichts heraus gebiert sich zunächst etwas wie Naturträume. Und die Naturträume enthalten die Keime für die Weltenzukunft. Aber es würde sich Weltentod und Weltengeburt nicht berühten, wenn der Mensch nicht mitten innen stünde. Denn stünde der Mensch nicht mitten inne — wie gesagt, ich schildere Ihnen einfach die Erfahrungen, die innerlich machte der Schüler der hybernischen Einweihung — stünde der Mensch nicht mitten inne, dann wären die wirklichen Vorgänge, in die der Schüler durch das aus der Erstarrung heraus geborene neue Bewußtsein hereinschaute, ein wirklicher Weltentod, und der Traum folgte nicht dem Weltentod. Keine Zukunft ergäbe sich gegenüber der Vergangenheit. Saturn, Sonne, Mond, Erde wären da; kein Jupiter, Venus und kein Vulkan. Daß diese Zukunft des Kosmos sich an die Vergangenheit angliedert, dazu mußte der Mensch zwischen Vergangenheit und Zukunft stehen. Das wußte einfach der Schüler aus dem, was er durchlebte.

[ 16 ] Und was so der Schüler durchlebt hatte, das wurde ihm nun von seinen Initiatoren zusammengefaßt. Und zwar wurde ihm der erste Zustand, wo er durch Erstarrung gegangen war, wo er sich wie aufgesogen vom Weltenall fühlte, zusammengefaßt von seinen Initiatoren in Worte, die ich Ihnen etwa in der folgenden Art in deutscher Sprache geben kann:

[ 16 ] Und was so der Schüler durchlebt hatte, das wurde ihm nun von seinen Initiatoren zusammengefaßt. Und zwar wurde ihm der erste Zustand, wo er durch Erstarrung gegangen war, wo er sich wie aufgesogen vom Weltenall fühlte, zusammengefaßt von seinen Initiatoren in Worte, die ich Ihnen etwa in der folgenden Art in deutscher Sprache geben kann:

In den Weiten sollst du lernen,
Wie im Blau der Ätherfernen
Erst das Weltensein entschwindet
Und in dir sich wiederfindet.

In den Weiten sollst du lernen,
Wie im Blau der Ätherfernen
Erst das Weltensein entschwindet
Und in dir sich wiederfindet.

[ 17 ] In diesen Worten waren tatsächlich die Empfindungen, die durchgemacht wurden, zusammengefaßt. Dann wurden ihm zusammengefaßt die Empfindungen des zweiten Zustandes unter der Nachwirkung der zweiten Bildsäule:

[ 17 ] In diesen Worten waren tatsächlich die Empfindungen, die durchgemacht wurden, zusammengefaßt. Dann wurden ihm zusammengefaßt die Empfindungen des zweiten Zustandes unter der Nachwirkung der zweiten Bildsäule:

In den Tiefen sollst du lösen
Aus dem heiß-erfiebernden Bösen,
Wie die Wahrheit sich entzündet
Und durch dich im Sein sich ergründet.

In den Tiefen sollst du lösen
Aus dem heiß-erfiebernden Bösen,
Wie die Wahrheit sich entzündet
Und durch dich im Sein sich ergründet.

[ 18 ] Bedenken Sie, meine lieben Freunde, der Schüler wurde ja auf der Etappe, von der ich gestern gesprochen habe am Schluß der Darstellung, entlassen mit den Worten, die sich hinstellten an die Stelle der beiden Statuen, mit den Worten: Wissenschaft, Kunst. Und Wissenschaft stellte sich hin an die Stelle der Statue, die da eigentlich sagte: Ich bin die Erkenntnis, aber mir fehlt das Sein. Und Kunst schrieb sich hin an die Stelle der Statue, die da sagte: Ich bin die Phantasie, aber mir fehlt die Wahrheit. Und der Schüler hatte all das Schwere, das innerlich furchtbar Schwere durchgemacht, daß er eigentlich wie innerlich seelisch begierdevoll statt der Erkenntnis schon anderes gewählt hatte. Denn es war ihm ganz klar geworden, der Erkenntnis, die auf Erden erworben wird, sind nur Ideen, sind nur Bilder eigen, ihr fehlt das Sein. Jetzt hatte er die Nachklänge durchlebt. Und aus den Nachklängen hatte er kennengelernt, daß der Mensch das Sein für dasjenige, was er in der Erkenntnis hat, finden muß, indem er in die Weltenweiten sich verliert:

[ 18 ] Bedenken Sie, meine lieben Freunde, der Schüler wurde ja auf der Etappe, von der ich gestern gesprochen habe am Schluß der Darstellung, entlassen mit den Worten, die sich hinstellten an die Stelle der beiden Statuen, mit den Worten: Wissenschaft, Kunst. Und Wissenschaft stellte sich hin an die Stelle der Statue, die da eigentlich sagte: Ich bin die Erkenntnis, aber mir fehlt das Sein. Und Kunst schrieb sich hin an die Stelle der Statue, die da sagte: Ich bin die Phantasie, aber mir fehlt die Wahrheit. Und der Schüler hatte all das Schwere, das innerlich furchtbar Schwere durchgemacht, daß er eigentlich wie innerlich seelisch begierdevoll statt der Erkenntnis schon anderes gewählt hatte. Denn es war ihm ganz klar geworden, der Erkenntnis, die auf Erden erworben wird, sind nur Ideen, sind nur Bilder eigen, ihr fehlt das Sein. Jetzt hatte er die Nachklänge durchlebt. Und aus den Nachklängen hatte er kennengelernt, daß der Mensch das Sein für dasjenige, was er in der Erkenntnis hat, finden muß, indem er in die Weltenweiten sich verliert:

In den Weiten sollst du lernen,
Wie im Blau der Ätherfernen
Erst das Weltensein entschwindet
Und in dir sich wiederfindet.

In den Weiten sollst du lernen,
Wie im Blau der Ätherfernen
Erst das Weltensein entschwindet
Und in dir sich wiederfindet.

[ 19 ] Denn das war in der Tat die Empfindung: Er stürmt gewissermaßen hinaus in die Ätherfernen, die vom Blau der Weiten umgrenzt werden; man vereint sich, man vereinigt sich zuletzt mit diesem Blau der weiten Fernen. Da aber ist das, was Erde war, so zerstreut in die Weiten, daß es wie in Nichts verwandelt ist. Und man hat gelernt, das Nichts zu empfinden aus dem Hinschauen auf die zauberische Winterlandschaft. Und man weiß jetzt, daß nur der Mensch es sein kann, der sich aufrecht erhält in diesen Weiten, die bis zu den blauen Ätherfernen hinführen.

[ 19 ] Denn das war in der Tat die Empfindung: Er stürmt gewissermaßen hinaus in die Ätherfernen, die vom Blau der Weiten umgrenzt werden; man vereint sich, man vereinigt sich zuletzt mit diesem Blau der weiten Fernen. Da aber ist das, was Erde war, so zerstreut in die Weiten, daß es wie in Nichts verwandelt ist. Und man hat gelernt, das Nichts zu empfinden aus dem Hinschauen auf die zauberische Winterlandschaft. Und man weiß jetzt, daß nur der Mensch es sein kann, der sich aufrecht erhält in diesen Weiten, die bis zu den blauen Ätherfernen hinführen.

[ 20 ] Und im Zweiten ergründet der Mensch, wie er in seinen eigenen Tiefen dasjenige findet, was er überwinden muß, was er anschauen muß als das gerade im Menschen wurzelnde und quellende Böse, das überwunden werden muß durch die Impulse des Guten in der menschlichen Natur, damit die Welt eine Zukunft habe:

[ 20 ] Und im Zweiten ergründet der Mensch, wie er in seinen eigenen Tiefen dasjenige findet, was er überwinden muß, was er anschauen muß als das gerade im Menschen wurzelnde und quellende Böse, das überwunden werden muß durch die Impulse des Guten in der menschlichen Natur, damit die Welt eine Zukunft habe:

In den Tiefen sollst du lösen
Aus dem heiß-erfiebernden Bösen,
>Wie die Wahrheit sich entzündet
Und durch dich im Sein sich ergründet.

In den Tiefen sollst du lösen
Aus dem heiß-erfiebernden Bösen,
>Wie die Wahrheit sich entzündet
Und durch dich im Sein sich ergründet.

[ 21 ] Den Hang der Phantasie, nicht die Wahrheit zu haben, sogar den Hang, sich zu begnügen mit einem Verhältnis zur Welt, das nicht die Wahrheit umschließt, sondern das in willkürlichen Bildern der Subjektivität verläuft, diesen Hang hatte der Schüler durchgemacht. Jetzt aber hatte er aus dem traumhaft-zauberischen Sommererlebnis heraus die Einsicht gewonnen: Ich kann das, was in mir aufsteigt, wie die in mir schaffende Phantasie, hinaustragen in die Welt. Aus meinem Inneren, wie die Bilder der Phantasie, wachsen heraus die Imaginationen, die Imaginationen der Pflanzen. Habe ich nur die Bilder der Phantasie, dann bin ich fremd dem, was um mich ist. Habe ich die Imaginationen, so wächst aus meinem eigenen Innern heraus dasjenige, was ich dann finde in dieser Pflanze, in jener Pflanze, in diesem Tier, in jenem Tier, in diesem Menschen, in jenem Menschen. Alles was ich im Innern finde, deckt sich mit irgend etwas, was draußen ist. Und für alles, was mir im Äußern begegnet, kann ich auch aus den Tiefen meines eigenen Seelenlebens etwas aufsteigen haben, was mit ihm zusammenhängt, was sich mit ihm deckt.

[ 21 ] Den Hang der Phantasie, nicht die Wahrheit zu haben, sogar den Hang, sich zu begnügen mit einem Verhältnis zur Welt, das nicht die Wahrheit umschließt, sondern das in willkürlichen Bildern der Subjektivität verläuft, diesen Hang hatte der Schüler durchgemacht. Jetzt aber hatte er aus dem traumhaft-zauberischen Sommererlebnis heraus die Einsicht gewonnen: Ich kann das, was in mir aufsteigt, wie die in mir schaffende Phantasie, hinaustragen in die Welt. Aus meinem Inneren, wie die Bilder der Phantasie, wachsen heraus die Imaginationen, die Imaginationen der Pflanzen. Habe ich nur die Bilder der Phantasie, dann bin ich fremd dem, was um mich ist. Habe ich die Imaginationen, so wächst aus meinem eigenen Innern heraus dasjenige, was ich dann finde in dieser Pflanze, in jener Pflanze, in diesem Tier, in jenem Tier, in diesem Menschen, in jenem Menschen. Alles was ich im Innern finde, deckt sich mit irgend etwas, was draußen ist. Und für alles, was mir im Äußern begegnet, kann ich auch aus den Tiefen meines eigenen Seelenlebens etwas aufsteigen haben, was mit ihm zusammenhängt, was sich mit ihm deckt.

[ 22 ] Dieses zweifache Verbundensein mit der Welt, das ist dasjenige, was wirklich mit einer innerlich grandiosen Empfindung vor dem Schüler als Nachklang an die beiden Statuen stand. Und der Schüler hatte wirklich auf diese Art gelernt, seine Seele auf der einen Seite nach den Weltenweiten hinaus, ich möchte sagen geistig zu dehnen, und er hatte gelernt, tief in sein Inneres hineinzugehen da, wo dieses Innere nicht wirkt mit jener Mattigkeit, mit der es im gewöhnlichen Bewußtsein wirkt, sondern wo dieses Innerliche so wirkt, wie wenn es von halber Wirklichkeit, nämlich von Träumen durchschauert und durchrüttelt und durchzaubert würde. Der Schüler hatte gelernt, diese ganze Intensität innerer Impulse in Verbindung zu bringen mit der ganzen Intensität äußerer Impulse. Er hatte aus der Verwandtschaft mit der Winterlandschaft und aus der Verwandtschaft mit der Sommerlandschaft Aufschlüsse errungen über die äußere Natur und über sein eigenes Selbst. Und er war tief verwandt worden mit der äußeren Natur und mit dem eigenen Selbst.

[ 22 ] Dieses zweifache Verbundensein mit der Welt, das ist dasjenige, was wirklich mit einer innerlich grandiosen Empfindung vor dem Schüler als Nachklang an die beiden Statuen stand. Und der Schüler hatte wirklich auf diese Art gelernt, seine Seele auf der einen Seite nach den Weltenweiten hinaus, ich möchte sagen geistig zu dehnen, und er hatte gelernt, tief in sein Inneres hineinzugehen da, wo dieses Innere nicht wirkt mit jener Mattigkeit, mit der es im gewöhnlichen Bewußtsein wirkt, sondern wo dieses Innerliche so wirkt, wie wenn es von halber Wirklichkeit, nämlich von Träumen durchschauert und durchrüttelt und durchzaubert würde. Der Schüler hatte gelernt, diese ganze Intensität innerer Impulse in Verbindung zu bringen mit der ganzen Intensität äußerer Impulse. Er hatte aus der Verwandtschaft mit der Winterlandschaft und aus der Verwandtschaft mit der Sommerlandschaft Aufschlüsse errungen über die äußere Natur und über sein eigenes Selbst. Und er war tief verwandt worden mit der äußeren Natur und mit dem eigenen Selbst.

[ 23 ] Dann war er gut dazu vorbereitet, gewissermaßen eine Art Wiederholung durchzumachen. In dieser Wiederholung wurde ihm ganz deutlich vor die Seele geführt durch seine Initiatoren: Du mußt Halt machen innerlich mit der Seele in der Erstarrung. Du mußt Halt machen in diesem Hinausgehen in die Weltenfernen. Und du mußt Halt machen drittens, indem du dich fühlst wie ausgegossen und vermannigfaltigt in deinen Sinnen. Du mußt dir innerlich klar machen, wie der einzelne Zustand ist. Du mußt jeden dieser einzelnen drei Zustände von den andern genau unterscheiden können. Du mußt ein ätherisches inneres Erlebnis von jedem dieser drei Zustände haben. — Und wenn der Schüler sich den Zustand innerlicher Erstarrung jetzt aus dem vollen Bewußtsein wiederum vor die Seele rief, dann trat vor dieser Seele auf alles, was er an Erlebnissen gehabt hatte, bevor er aus den geistigen Welten zur Erde niedergestiegen war, vor der irdischen Empfängnis seines Leibes, wo er aus den Weltenweiten die Ätherimpulse und Ätherkräfte zusammengezogen hatte, um sich mit einem Ätherleib zu umgeben. So wurde der Schüler der Mysterien von Hybernia eingeführt in die Anschauung des letzten Zustandes vor dem Heruntersteigen in einen physischen Leib.

[ 23 ] Dann war er gut dazu vorbereitet, gewissermaßen eine Art Wiederholung durchzumachen. In dieser Wiederholung wurde ihm ganz deutlich vor die Seele geführt durch seine Initiatoren: Du mußt Halt machen innerlich mit der Seele in der Erstarrung. Du mußt Halt machen in diesem Hinausgehen in die Weltenfernen. Und du mußt Halt machen drittens, indem du dich fühlst wie ausgegossen und vermannigfaltigt in deinen Sinnen. Du mußt dir innerlich klar machen, wie der einzelne Zustand ist. Du mußt jeden dieser einzelnen drei Zustände von den andern genau unterscheiden können. Du mußt ein ätherisches inneres Erlebnis von jedem dieser drei Zustände haben. — Und wenn der Schüler sich den Zustand innerlicher Erstarrung jetzt aus dem vollen Bewußtsein wiederum vor die Seele rief, dann trat vor dieser Seele auf alles, was er an Erlebnissen gehabt hatte, bevor er aus den geistigen Welten zur Erde niedergestiegen war, vor der irdischen Empfängnis seines Leibes, wo er aus den Weltenweiten die Ätherimpulse und Ätherkräfte zusammengezogen hatte, um sich mit einem Ätherleib zu umgeben. So wurde der Schüler der Mysterien von Hybernia eingeführt in die Anschauung des letzten Zustandes vor dem Heruntersteigen in einen physischen Leib.

[ 24 ] Und dann sollte er sich ganz klar machen das innere Erlebnis, wie es verläuft, wenn er in die Weltenweiten hinausgeht. Da fühlte er jetzt beim zweiten Mal, bei dieser Wiederholung, nicht als ob er von Sonnenstrahlen und Sternenstrahlen aufgesogen würde, sondern er fühlte bei dieser Wiederholung, wie wenn ihm etwas entgegenkäme, wie wenn ihm von allen Seiten aus den Weiten die Hierarchien entgegenkämen, wie wenn ihm entgegenkämen auch andere Erlebnisse. Und er fühlte das, was weiter zurücklag in seinem vorirdischen Leben. Und dann sollte er sich ganz klar machen den Zustand, wenn er in die Sinne hinausergossen war und sich wie zerspalten in die Sinneswelt fand. Denn da war er gelangt zu der Mitte des Daseins zwischen dem Tode und einer neuen Geburt.

[ 24 ] Und dann sollte er sich ganz klar machen das innere Erlebnis, wie es verläuft, wenn er in die Weltenweiten hinausgeht. Da fühlte er jetzt beim zweiten Mal, bei dieser Wiederholung, nicht als ob er von Sonnenstrahlen und Sternenstrahlen aufgesogen würde, sondern er fühlte bei dieser Wiederholung, wie wenn ihm etwas entgegenkäme, wie wenn ihm von allen Seiten aus den Weiten die Hierarchien entgegenkämen, wie wenn ihm entgegenkämen auch andere Erlebnisse. Und er fühlte das, was weiter zurücklag in seinem vorirdischen Leben. Und dann sollte er sich ganz klar machen den Zustand, wenn er in die Sinne hinausergossen war und sich wie zerspalten in die Sinneswelt fand. Denn da war er gelangt zu der Mitte des Daseins zwischen dem Tode und einer neuen Geburt.

[ 25 ] Sie sehen, dasjenige, was den Initiierten eindringen läßt in diese verborgenen Welten, denen aber der Mensch mit seinem Wesen angehört, das kann auf mannigfaltigste Weise erreicht werden. Und wenn wir Umschau halten in der Art, wie ich es gestern und schon öfter angedeutet habe, dann werden Sie sich schon sagen können: In den verschiedenen Mysterienstätten wurde die Anschauung dieser übersinnlichen Welt in der mannigfaltigsten Weise erreicht. Warum solche Mannigfaltigkeit angestrebt wurde, warum nicht über alle Mysterien ein einheitlicher geistiger Weg ausgegossen war, davon werden wir ja noch in späteren Vorträgen sprechen. Ich will heute nur die Tatsache erwähnen. Aber alle diese verschiedenen Mysterienwege, sie waren dazu bestimmt, die verborgenen Seiten des Daseins der Welt und des Menschen zu enthüllen, auf die wir uns ja immer wieder und wieder von den verschiedensten Gesichtspunkten aus in diesen Betrachtungen hier und in anderen Vorträgen und anderen Schriften haben hingewiesen sehen.

[ 25 ] Sie sehen, dasjenige, was den Initiierten eindringen läßt in diese verborgenen Welten, denen aber der Mensch mit seinem Wesen angehört, das kann auf mannigfaltigste Weise erreicht werden. Und wenn wir Umschau halten in der Art, wie ich es gestern und schon öfter angedeutet habe, dann werden Sie sich schon sagen können: In den verschiedenen Mysterienstätten wurde die Anschauung dieser übersinnlichen Welt in der mannigfaltigsten Weise erreicht. Warum solche Mannigfaltigkeit angestrebt wurde, warum nicht über alle Mysterien ein einheitlicher geistiger Weg ausgegossen war, davon werden wir ja noch in späteren Vorträgen sprechen. Ich will heute nur die Tatsache erwähnen. Aber alle diese verschiedenen Mysterienwege, sie waren dazu bestimmt, die verborgenen Seiten des Daseins der Welt und des Menschen zu enthüllen, auf die wir uns ja immer wieder und wieder von den verschiedensten Gesichtspunkten aus in diesen Betrachtungen hier und in anderen Vorträgen und anderen Schriften haben hingewiesen sehen.

[ 26 ] Und dann wurde dem Schüler klar gemacht, er solle nun auch die anderen Zustände, die er im Nachklang an die andere Statue erlebt hatte, innerlich gesondert durchleben, so daß er für jeden einzelnen Zustand immer ein innerlich deutliches, empfindungsgemäßes Wissen habe, wie er ihn durchläuft, und er solle das dann in vollem Bewußtsein heraufrufen. Das tat er dann. Und bei dem, was ich geschildert habe als eine Art Not der Seele, fühlte er unmittelbar, was auf den Tod folgte im Seelenerleben.

[ 26 ] Und dann wurde dem Schüler klar gemacht, er solle nun auch die anderen Zustände, die er im Nachklang an die andere Statue erlebt hatte, innerlich gesondert durchleben, so daß er für jeden einzelnen Zustand immer ein innerlich deutliches, empfindungsgemäßes Wissen habe, wie er ihn durchläuft, und er solle das dann in vollem Bewußtsein heraufrufen. Das tat er dann. Und bei dem, was ich geschildert habe als eine Art Not der Seele, fühlte er unmittelbar, was auf den Tod folgte im Seelenerleben.

[ 27 ] Dann kam die Anschauung durch das, was er weiter erlebte, wo sich die äußere Natur wie sommerlandschaftlich zeigte, aber wie der Traum von Sommerlandschaft. Da enthüllte sich ihm, wenn er das wiederholt durchlebte und jetzt mit vollem Bewußtsein diesen Zustand sonderte von dem anderen Bewußtseinszustand, da lernte er erkennen dasjenige, was den weiteren Fortgang seines nachirdischen Lebens ausmachte. Und wenn er sich das ganz klar und lebendig machte, was Zusammenziehen in das Herzwesen war, dann konnte er, indem er das in seinem Bewußtsein lebendig, präsent machte, bis in die Mitte des Daseins zwischen dem Tod und einer neuen Geburt gelangen. Und der Initiator konnte ihm sagen:

[ 27 ] Dann kam die Anschauung durch das, was er weiter erlebte, wo sich die äußere Natur wie sommerlandschaftlich zeigte, aber wie der Traum von Sommerlandschaft. Da enthüllte sich ihm, wenn er das wiederholt durchlebte und jetzt mit vollem Bewußtsein diesen Zustand sonderte von dem anderen Bewußtseinszustand, da lernte er erkennen dasjenige, was den weiteren Fortgang seines nachirdischen Lebens ausmachte. Und wenn er sich das ganz klar und lebendig machte, was Zusammenziehen in das Herzwesen war, dann konnte er, indem er das in seinem Bewußtsein lebendig, präsent machte, bis in die Mitte des Daseins zwischen dem Tod und einer neuen Geburt gelangen. Und der Initiator konnte ihm sagen:

Lerne geistig Wintersein schauen
Und dir wird der Anblick des Vorirdischen.

Lerne geistig Sommersein träumen
Und dir wird das Erleben des Nachirdischen.

Lerne geistig Wintersein schauen
Und dir wird der Anblick des Vorirdischen.

Lerne geistig Sommersein träumen
Und dir wird das Erleben des Nachirdischen.

[ 28 ] Bitte, beachten Sie genau die Worte, die ich gebrauche, denn in dem Verhältnis hier vom Anblick des Vorirdischen und Erleben des Nachirdischen, und von träumen zu schauen, auf diesem Verhältnis beruht der gewaltige Unterschied, der in diesen beiden Erlebnissen bei den in die Mysterien zu Initiierenden in den Mysterien von Hybernia lag.

[ 28 ] Bitte, beachten Sie genau die Worte, die ich gebrauche, denn in dem Verhältnis hier vom Anblick des Vorirdischen und Erleben des Nachirdischen, und von träumen zu schauen, auf diesem Verhältnis beruht der gewaltige Unterschied, der in diesen beiden Erlebnissen bei den in die Mysterien zu Initiierenden in den Mysterien von Hybernia lag.

[ 29 ] Wie sich diese Initiation hineinstellte in den ganzen historischen Zusammenhang der Menschheit, in die ganze Menschheitsentwickelung, was sie für die Menschheitsentwickelung für eine Bedeutung hatte und inwiefern das einen tieferen Sinn hatte, daß gerade bei der Etappe, bei der ich gestern schloß, etwas wie eine Christus-Anschauung in dem Schüler von Hybernia auftrat, das werde ich dann morgen darstellen.

[ 29 ] Wie sich diese Initiation hineinstellte in den ganzen historischen Zusammenhang der Menschheit, in die ganze Menschheitsentwickelung, was sie für die Menschheitsentwickelung für eine Bedeutung hatte und inwiefern das einen tieferen Sinn hatte, daß gerade bei der Etappe, bei der ich gestern schloß, etwas wie eine Christus-Anschauung in dem Schüler von Hybernia auftrat, das werde ich dann morgen darstellen.