Mystery Sites of the Middle Ages
Rosicrucianism and the Modern Principle of Initiation
GA 233a
21 April 1924, Dornach
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Mystery Sites of the Middle Ages, tr. SOL
- The Festival of Easter, tr. Collison
- Easter as a Chapter in the Mystery Wisdom of Man, tr. Lockwood
- The Easter Festival in Relation to the Mysteries, tr. Adams
- The Easter Festival in the Evolution of the Mysteries, tr. Kelly
- Mystery Sites of the Middle Ages, tr. SOL
- Mysterienstätten Des Mittelalters
Das Osterfest als Stück Mysteriengeschichte der Menschheit III
Easter as a Chapter in the History of Humanity's Mysteries III
[ 1 ] Ich möchte nun, dasjenige weiter ausführend, was ich in diesen Tagen besprochen habe, heute hinweisen auf den astronomischen Aspekt des Osterfestes. Um auf diesen astronomischen Aspekt des Osterfestes hinweisen zu können, ist es nötig, einige der Tatsachen zu berühren, welche sich auf das sogenannte Mondgeheimnis beziehen.
[ 1 ] Building on what I have discussed over the past few days, I would now like to draw attention today to the astronomical aspect of Easter. In order to highlight this astronomical aspect of Easter, it is necessary to touch on some of the facts relating to the so-called “mystery of the moon.”
[ 2 ] Es wurde zu allen Zeiten, in denen man von Mysterienweisheit gewußt hat, von dem Mondengeheimnisse gesprochen und dieses Mondengeheimnis in Zusammenhang gebracht mit dem Wesen des Menschen, insofern der Mensch zusammenhängt mit dem ganzen Kosmos. Dessen müssen wir uns ja klar sein, daß der Mensch seiner vollen Wesenheit nach mit dem ganzen Kosmos zusammenhängt, wie er in bezug auf seinen physischen Leib mit der Erde zusammenhängt. Nun haben es ja die Zeiten des Materialismus mit sich gebracht, daß von den Weiten des Kosmos, die sich in ihrer Geistigkeit ausleben in den Formen der Sterngruppen, in den Bewegungen der Sterne, daß von dieser Geistigkeit des Kosmos im menschlichen Bewußtsein nichts zurückgeblieben ist außer der äußeren Erscheinung der Sterne, den Berechnungen der Sternbewegungen, wenn die Sterne Wandelsterne und so weiter sind.
[ 2 ] Throughout all the ages in which the wisdom of the mysteries has been known, people have spoken of the mystery of the Moon and have linked this mystery to the nature of the human being, insofar as the human being is connected to the entire cosmos. We must be clear about this: that human beings, in their full being, are connected to the entire cosmos, just as they are connected to the Earth in terms of their physical bodies. Now, the age of materialism has meant that, of the vastness of the cosmos—which expresses its spirituality in the forms of star clusters and in the movements of the stars—nothing of this spirituality of the cosmos has remained in human consciousness except for the outward appearance of the stars and the calculations of their movements, whether the stars are variable stars or the like.
[ 3 ] Alles das nimmt sich ja so aus, wenn man es in dem Sinne betrachtet, wie man heute Astronomie studiert, wie wenn man mit voller Unbewußtheit darüber, daß den menschlichen physischen Organismus ein Geistig-Seelisches durchdringt, bloß die Maßverhältnisse und die äußeren mechanischen Bewegungsverhältnisse dieses menschlichen Organismus ins Auge fassen würde und eben ganz vergessen würde, daß in diesen Maß-, in diesen Bewegungsverhältnissen innerlich Geistig-Seelisches zum Ausdruck kommt.
[ 3 ] All of this appears, when viewed from the perspective of how astronomy is studied today, as if one were to focus solely on the proportions and the external mechanical movements of this human organism, and were to focus solely on the proportions and the external mechanical movements of this human organism, completely forgetting that these proportions and movements are an inner expression of the spiritual and soul aspects.
[ 4 ] Nun, im Menschen kommt ein einheitliches, vom Ich zusammengehaltenes Geistig-Seelisches zum Vorschein. Vom ganzen Weltenorganismus kommt für die geistige Betrachtung nicht ein einheitliches Geistig-Seelisches zum Ausdrucke, sondern eine Vielheit, eine unermeßlich, unbegrenzt große Vielheit von geistigen Wesenheiten, die sich äußern durch die Formen der Sterngruppen, durch die Bewegungen der Wandelsterne, durch das ausstrahlende Licht der Sterne und so weiter.
[ 4 ] Now, in human beings, a unified spiritual-soul aspect, held together by the “I,” comes to light. From the entire world organism, what is expressed to spiritual contemplation is not a unified spiritual-soul aspect, but a multitude—an immeasurable, boundlessly vast multitude of spiritual beings—which manifest through the forms of the star groups, through the movements of the variable stars, through the radiant light of the stars, and so on.
[ 5 ] Alles das, was so in den Sternen lebt an Vielheit in Geistigkeit, das steht mit dem Menschen innerlich in einem solchen Zusammenhange, wie dasjenige, was an Substanzen in der Erdenumgebung zur menschlichen Nahrung werden kann, mit dem physischen Menschen von der Erde aus im Zusammenhang steht. Und mit der nächsten Beziehung des Menschen zum Weltenall hat eben das zu tun, was man das Mondengeheimnis nennen kann.
[ 5 ] All that spiritual diversity that exists in the stars is connected to human beings in the same way that the substances in the Earth’s environment that can serve as human nourishment are connected to the physical human being from the Earth. And what can be called the “mystery of the Moon” has to do precisely with humanity’s next relationship to the universe.
[ 6 ] Wenn man äußerlich den Mond betrachtet, so erscheint er ja für das Auge sich darstellend in einer Metamorphose. Wir schauen den Mond etwa so, wie wir ihn jetzt schauen, als volle Scheibe leuchtend. Wir schauen dann den Mond, indem wir annehmen, daß er teilweise beleuchtet ist, halb beleuchtet ist, viertel beleuchtet ist. Wir haben auch jene Erscheinung des Mondes, wodurch er uns dem äußeren Anblicke nach sich ganz entzieht, was man ja dann als Neumond bezeichnet. Und wir haben wiederum das Zurückkommen zu dem Vollmonde.
[ 6 ] When we look at the moon from the outside, it appears to the eye to be undergoing a metamorphosis. We see the moon much as we see it now, as a full, luminous disk. Then we see the moon as partially illuminated—half-illuminated, or a quarter-illuminated. We also experience that phase of the moon in which it completely withdraws from our external view, which is then referred to as the new moon. And we then return to the full moon.
[ 7 ] Das alles wird heute nur so erklärt, als wenn man im Monde irgendeinen Körper hätte, der da draußen im Weltenraume herum sich bewegt und der von der Sonne in verschiedenen Richtungen beleuchtet wird, so daß er uns dann für den Anblick verschiedene Gestaltungen zeigt. Aber damit ist das, was der Mond für die Erde, namentlich für die Menschheit der Erde ist, nicht erschöpft; sondern wir müssen uns insbesondere beim Monde klar werden darüber, daß, wenn wir auf etwas hinschauen, was sich uns in physischen Oberflächen so vernehmlich darstellt wie der Vollmond, was uns also einen physischen Aspekt darbietet, das in dieser Erscheinung etwas ganz anderes ist, als wenn es sich uns zeigt wie der Neumond, der sich äußerlich physisch allerdings durch die mit ihm zusammenhängenden Weltenverhältnisse nicht unmittelbar äußern kann. Aber wir dürfen auch nicht der Anschauung sein, daß, wenn dieser Mond sich nicht äußert als Erscheinung, er dann in seiner Wirkung nicht da sei. Wenn wir aus dem Weltenzusammenhang das Bewußtsein haben müssen, es ist Neumond, ja, dann ist eben der Mond auf eine unsichtbare und deshalb geistigere Weise da, als wenn er uns im physischen Lichte als Vollmond erscheint. Der Mond ist also einmal in voll physischer Art, das andere Mal in voll geistiger Art vorhanden, so daß wir fortwährend den rhythmischen Wechsel haben zwischen physischer Mondenäußerung und geistiger Mondenäußerung.
[ 7 ] All of this is explained today as if there were some kind of body on the Moon that moves around out there in outer space and is illuminated by the Sun from various directions, so that it then appears to us in different forms. But this does not fully account for what the Moon is to the Earth—namely, to humanity on Earth; rather, we must realize—especially with regard to the Moon—that when we look at something that presents itself to us so clearly in physical form as the full Moon—that is, something that offers us a physical aspect—this phenomenon is something entirely different from when it appears to us as the new Moon, which, due to the cosmic conditions associated with it, cannot manifest itself physically in an immediate way. But we must also not hold the view that, if this Moon does not manifest as a phenomenon, its effect is therefore absent. If, within the context of the cosmos, we must be aware that it is a new moon, then the Moon is indeed present in an invisible and therefore more spiritual way than when it appears to us in physical light as a full moon. The Moon is thus present at one time in a fully physical manner and at another time in a fully spiritual manner, so that we continually experience the rhythmic alternation between the physical manifestation of the Moon and its spiritual manifestation.
[ 8 ] Nun müssen wir, wenn wir verstehen wollen, um was es sich dabei eigentlich handelt, zurückblicken auf jene Tatsachen, die Sie ja aus der Darstellung kennen, die Sie auch in meinem Umriß einer Geheimwissenschaft finden. Wir müssen auf diese Darstellung uns besinnen. Der Mond war einmal in der Erde drinnen. Er gehörte zum Erdenkörper. Er ist aus dem Erdenkörper herausgegangen, ist Nebenplanet, wie man sagt, der Erde geworden, hat sich also abgespalten von der Erde und umkreist die Erde. Er hat Wirkungen von der Erde aus auf den Menschen geäußert in der Zeit, da er mit der Erde verbunden war.
[ 8 ] Now, if we want to understand what this is actually about, we must look back at those facts that you are already familiar with from the account you will find in my *Outline of a Secret Science*. We must reflect on this account. The Moon was once inside the Earth. It was part of the Earth’s body. It emerged from the Earth’s body, became, as they say, a satellite of the Earth—that is, it separated from the Earth and now orbits it. It exerted influences on human beings from the Earth during the time it was connected to the Earth.
[ 9 ] Der Mensch war natürlich ein ganz anderes Wesen, als er auf einer Erde stand und sich entwickelte, die den Mond noch im Leibe hatte. Die Erde ist um dasjenige, was der Mond ist, verarmt, als dieser Mond von der Erde herausgegangen war, und der Mensch wird mit den anderen Kräften, seither eben mit den bloßen Erdenkräften, nicht mehr mit den Erden- und Mondenkräften, nach unten hin von der Erde gestaltet, festgehalten. Dasjenige dagegen, was, als der Mond noch in der Erde war, auf den Menschen von innen heraus aus der Erde wirkte, das wirkt, nachdem der Mond außen ist, von außen herein, vom Monde herein auf den Menschen. So daß man sagen kann: Die Mondenkräfte durchstrahlten einmal den Menschen, indem sie zuerst auf seine Gliedmaßen, auf Füße und Beine auftrafen und dann ihn von unten nach oben durchströmten. Seit dem Herausgang des Mondes aus der Erde wirken die Mondenkräfte umgekehrt, vom Haupte des Menschen nach unten. Damit haben diese Mondenkräfte aber eine ganz andere Aufgabe für den Menschen erhalten, als sie früher hatten.
[ 9 ] Human beings were, of course, entirely different beings when they lived and evolved on an Earth that still contained the Moon within it. The Earth was impoverished of that which the Moon represents when the Moon emerged from the Earth, and human beings are now shaped and held in place by the Earth from below through the other forces—namely, the mere forces of the Earth, and no longer by the combined forces of the Earth and the Moon. Conversely, what once acted upon human beings from within the Earth—when the Moon was still within it—now acts upon them from the outside, from the Moon, since the Moon is now outside. So one can say: The lunar forces once permeated the human being, first striking his limbs—his feet and legs—and then flowing through him from the bottom up. Since the Moon’s departure from the Earth, the lunar forces have been acting in the opposite direction, from the human head downward. As a result, these lunar forces have taken on a completely different role for human beings than they had in the past.


[ 10 ] Wodurch kommt denn diese Aufgabe nun zum Vorschein? Diese Aufgabe kommt dadurch zum Vorschein, daß der Mensch ja ganz bestimmte Erlebnisse hat, wenn er aus dem vorirdischen Dasein heruntersteigt zum irdischen Dasein. Wenn der Mensch die Zeit zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchgemacht hat, wenn er in bezug auf Seelisch-Geistiges alles absolviert hat, was zu absolvieren ist zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, da schickt sich der Mensch an zum Heruntersteigen zur Erde, zum Sichverbinden mit dem, was ihm von Vater und Mutter an PhysischKörperlichem übergeben wird. Aber ehe er von seinem Ich und von seinem astralischen Leibe aus die Möglichkeit finden kann, sich mit dem physischen Leibe zu verbinden, muß er sich mit einem Ätherleib umkleiden, den er aus der Umgebung des Kosmos heranzieht.
[ 10 ] How, then, does this task come to light? This task comes to light because human beings have very specific experiences when they descend from their pre-earthly existence into earthly existence. Once a person has passed through the time between death and a new birth, once they have completed everything that needs to be completed in the soul-spiritual realm between death and a new birth, they set out to descend to Earth to unite with what is passed on to them from their father and mother in the physical-bodily realm. But before they can find the means, through their “I” and their astral body, to connect with the physical body, they must clothe themselves in an etheric body, which they draw from the surroundings of the cosmos.
[ 11 ] Dieser Vorgang hat sich gründlich verändert seit der Zeit, da der Mond von der Erde ausgetreten ist. Als der Mensch vor dem Mondenausgange, nachdem er das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt absolviert hatte, sich der Erde wieder näherte, da brauchte er Kräfte, durch die er den Äther, der ja in alle Welt zerstreut ist, um sich herum, um sein Ich und seinen astralischen Leib anordnen konnte in Form eines Ätherleibes. Diese Kräfte hat er bekommen beim Herannahen an das irdische Dasein von dem in der Erde befindlichen Monde heraus. Seit der Mond sich abgespalten hat, bekommt der Mensch diese Kräfte, die er braucht, um seinen Ätherleib zu bilden, von außerhalb der Erde, eben von dem von der Erde abgespaltenen Monde, so daß der Mensch unmittelbar vor seinem Eintritte in das irdische Leben an dasjenige appellieren muß, was in den Mondenkräften liegt, also an etwas Kosmisches, um seinen Ätherleib zu bilden.
[ 11 ] This process has changed radically since the time the Moon separated from the Earth. When the human being, before the Moon’s departure—after having completed the life between death and a new birth—approached the Earth again, he needed forces through which he could arrange the ether, which is scattered throughout the entire world, around himself, around his “I,” and around his astral body in the form of an etheric body. He received these forces as he approached earthly existence from the Moon, which was then still part of the Earth. Ever since the Moon separated from the Earth, human beings have received the forces they need to form their etheric bodies from outside the Earth—namely, from the Moon that separated from the Earth—so that, immediately before entering earthly life, a human being must draw upon what lies within the forces of the Moon—that is, upon something cosmic—in order to form their etheric body.
[ 12 ] Dieser Ätherleib muß nun so gebildet werden, daß er gewissermaßen eine äußere und eine innere Seite hat. Stellen wir uns ganz schematisch diesen Ätherleib vor, wie er gebildet wird. Er hat eine Außenseite, und er hat eine Innenseite. Also wir können uns vorstellen, daß der Mensch seinen Ätherleib nach der Außen- und nach der Innenseite bildet.
[ 12 ] This etheric body must now be formed in such a way that it has, so to speak, an outer and an inner side. Let us imagine, in very schematic terms, how this etheric body is formed. It has an outer side, and it has an inner side. So we can imagine that the human being forms his etheric body from the outside and from the inside.


[ 13 ] Wenn der Mensch das Äußere dieses Ätherleibes formt, so braucht er die Kräfte des Lichtes, denn der Ätherleib wird neben anderem Substantiellen vorzugsweise aus dem flutenden Lichte des Kosmos gebildet. Aber Sonnenlicht ist dafür nicht brauchbar. Sonnenlicht kann nicht Kräfte liefern, welche den Menschen befähigen können, seinen Ätherleib zu formen. Dazu ist notwendig das von der Sonne nach dem Monde scheinende und von dem Monde wiederum zurückstrahlende Licht, das dadurch wesentlich verändert ist. Aber all das Licht, das uns vom Monde zukommt, das überhaupt vom Monde aus hinausstrahlt in den Kosmos, das enthält die Kräfte, durch welche der Mensch beim Heruntersteigen imstande wird, die äußere Seite seines Ätherleibes zu bilden. Dagegen alles das, was geistig vom Monde ausstrahlt, wenn Neumond ist, das strahlt die Kräfte in den Kosmos, die der Mensch braucht, um die Innenseite seines Ätherleibes zu bilden. So daß es also mit diesem Rhythmus zwischen äußerer Lichterscheinung des Mondes und Dunkelwerden des Mondes zusammenhängt, daß der Mensch Außenseite und Innenseite seines Ätherleibes bilden kann.
[ 13 ] When a human being shapes the outer form of this etheric body, he needs the forces of light, for the etheric body is formed—along with other substantial elements—primarily from the flowing light of the cosmos. But sunlight is not suitable for this purpose. Sunlight cannot provide the forces that enable a person to shape their etheric body. What is necessary for this is the light that shines from the sun to the moon and is then reflected back by the moon, a process that fundamentally transforms it. But all the light that reaches us from the Moon—that which radiates out into the cosmos from the Moon—contains the forces through which human beings, as they descend, become capable of forming the outer aspect of their etheric body. In contrast, everything that radiates spiritually from the Moon during the new moon sends out into the cosmos the forces that human beings need to form the inner aspect of their etheric body. Thus, it is connected to this rhythm between the Moon’s outward appearance of light and its darkening that human beings are able to form the outer and inner aspects of their etheric body.
[ 14 ] Nun hängt aber dasjenige, was da gewissermaßen die Mondenkräfte für den Menschen vollbringen, damit zusammen, daß ja der Mond wirklich nicht bloß der physische Körper ist, von dem die heutige Naturkunde fabelt, sondern daß der Mond eben durchaus überall durchsetzt ist von Geistigkeit, daß auch der Mond eine Vielheit von geistigen Wesen enthält.
[ 14 ] However, what the forces of the Moon, so to speak, accomplish for human beings is connected to the fact that the Moon is truly not merely the physical body that modern natural science speaks of, but that the Moon is, in fact, permeated everywhere by spirituality, and that the Moon also contains a multitude of spiritual beings.
[ 15 ] Ich habe an verschiedenen Orten auseinandergesetzt, wie der Mond sich einmal getrennt hat von der Erde, wie aber nicht nur physische Materie hinausgeströmt ist in den Weltenraum, sondern wie jene alten, auf der Erde lebenden Wesenheiten, die nicht in einem physischen Leibe, aber in geistiger Form auf der Erde gelebt haben und welche die Urlehrer der Menschheit waren, mit dem Monde hinausgezogen sind in das Weltenall, dort eine Art Mondenkolonie gegründet haben, so daß wir also zu unterscheiden haben am Monde dessen Physisch-Ätherisches und dessen Geistig-Seelisches, nur daß das Geistig-Seelische eben auch keine Einheit, sondern eine Vielheit ist.
[ 15 ] I have discussed in various places how the Moon once separated from the Earth, and how not only physical matter flowed out into outer space, but also how those ancient beings who lived on Earth—not in physical bodies, but in spiritual form—and who were the primordial teachers of humanity—were drawn out into outer space along with the Moon, where they founded a kind of lunar colony; so that we must distinguish between the physical-etheric and the spiritual-soul aspects of the Moon, except that the spiritual-soul aspect, too, is not a unity but a multiplicity.
[ 16 ] Nun hängt das ganze Leben der Geistigkeit im Monde ab von der Art und Weise, wie die im Monde befindlichen Wesenheiten von ihrem Mondstandpunkte aus, von ihrem Mondgesichtspunkte aus ringsherum die Welt schauen, ringsherum die Welt ansehen. Und wenn ich mich bildhaft ausdrücken darf, so möchte ich sagen, die geistigen Wesenheiten des Mondes richten ihr Auge zunächst auf das, was ihnen das wichtigste ist, auf die Wandelsterne, die zu unserem Planetensystem gehören. Alles, was auf dem Monde geschieht, was auch dazu geschieht, daß der Mensch die Kräfte richtig erhält, die er braucht, um seinen ätherischen Leib zu bilden, alles das hängt ab von den Beobachtungstesultaten, zu denen die Wesen im Monde kommen, die sozusagen im Monde leben und ringsherum die Wandelsterne unseres Planetensystems, Merkur, Sonne, Mond und so weiter, betrachten.
[ 16 ] Now, the entire spiritual life on the Moon depends on the way in which the beings residing there view the world around them from their lunar vantage point, from their lunar perspective. And if I may speak figuratively, I would say that the spiritual beings of the Moon first turn their gaze to what is most important to them: the variable stars that belong to our planetary system. Everything that happens on the Moon—including what enables human beings to properly receive the forces they need to form their etheric body—all of this depends on the results of the observations made by the beings on the Moon, who, so to speak, live on the Moon and observe the wandering stars of our planetary system—Mercury, the Sun, the Moon, and so on—all around them.
[ 17 ] Das war ein Wissen, welches in gewissen Mysterien vorhanden war. Ein altes Mysterienwissen gewisser Mysterienstätten war das, daß vom Monde aus die Konstellation, die Bewegungsverhältnisse des Planetensystems, das zu unserer Erde gehört, beobachtet und darnach die Taten der Mondwesen bestimmt wurden. Man drückte das dadurch aus, daß man gewissermaßen den Mond, als den Punkt, von dem aus gerade diejenigen Weltenverhältnisse bestimmt werden, die mit der Bildung des menschlichen Ätherleibes zusammenhängen, daß man diese Mondenkräfte ins Bewußtsein der Menschheit in Zusammenhang mit den Kräften der anderen Wandelsterne hereinbrachte.
[ 17 ] This was a body of knowledge that existed within certain mysteries. An ancient mystery teaching of certain mystery sites held that the constellations and the movements of the planetary system associated with our Earth were observed from the Moon, and that the actions of the lunar beings were determined accordingly. This was expressed by regarding the Moon, as it were, as the point from which precisely those cosmic conditions are determined that are connected with the formation of the human etheric body, and by bringing these lunar forces into human consciousness in connection with the forces of the other wandering stars.
[ 18 ] Und man tat das in den Wochentagen:
[ 18 ] And they did this on weekdays:
Mond: Mondtag: Montag daß der Mond zu tun hat in seiner Beobachtung
mit Mars: Marstag: Dienstag
mit Merkur: Merkurstag, mercredi: Mittwoch
dann weiter mit Jupiter: Jupitertag, Jupiter ist der deutsche Donar: Donnerstag
dann weiter mit Venus, das ist die deutsche Freya: Freitag
dann weiter mit Saturn: Saturnstag, saturday: Samstag
mit der Sonne selber, die mit ihren Kräften nicht unmittelbar wirken kann auf die Bildung des Ätherleibes, aber in der Rückstrahlung vom Monde wirkt: Sonntag
Moon: Moon Day: Monday—the day the Moon is associated with in this observation
with Mars: Mars Day: Tuesday
with Mercury: Mercury Day, mercredi: Wednesday
then Jupiter: Jupiter Day; Jupiter is the German Donar: Thursday
then Venus, who is the German Freya: Friday
then on to Saturn: Saturn Day, Saturday: Saturday
with the Sun itself, which cannot directly influence the formation of the etheric body with its own forces, but acts through the Moon’s reflection: Sunday
[ 19 ] So gliederte man dem, was sich auf den Gesichtspunkt des Mondes bezog, dasjenige an, was in der Einteilung der Zeit den Planetenzusammenhang in das Bewußtsein der Menschheit hereinbrachte. Und es wollte gewissermaßen gesagt sein.im alten Mystetienwesen: Mensch, erinnere dich, daß du, bevor du heruntergestiegen bist auf die Erde, Kräfte brauchtest, die auf dem Monde dadurch ausgebildet werden, daß von den Mondenwesen hingeblickt wird auf die anderen Planeten des Planetensystems. Dem, was der Mond hat von Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und so weiter, dem verdankst du die besondere Konfiguration, die dein ätherischer Leib beim Herabstieg in das irdische Leben annehmen kann.
[ 19 ] Thus, what related to the perspective of the Moon was linked to that which, in the division of time, brought the planetary context into human consciousness. And, in a sense, this needed to be stated in the ancient mystical tradition: “Human being, remember that before you descended to Earth, you needed forces that are formed on the Moon through the Moon beings’ gaze directed toward the other planets of the solar system.” It is to what the Moon receives from Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, and so on that you owe the special configuration your etheric body can assume upon descending into earthly life.
[ 20 ] Und so haben wir einmal auf der einen Seite den rhythmischen Gang des Mondes durch Licht und Dunkelheit um unsere Erde herum, auf der anderen Seite im Menschenbewußtsein verzeichnet die ganze Planetenfolge. Ja, die Mysterien gaben dazu auch noch dieses, daß gesagt wurde: Dadurch, daß die Mondenwesen hinblicken können nach dem Mars, bekommt der Mensch die Fähigkeit zur Sprache in seinen Ätherleib hineinorganisiert. Dadurch, daß die Mondenwesen hinblicken können auf den Merkur, bekommt der Mensch die Fähigkeit der Bewegung in seinen Ätherleib hineinkonzentriert.
[ 20 ] And so, on the one hand, we have the rhythmic course of the Moon through light and darkness around our Earth; on the other hand, the entire sequence of planets is inscribed in human consciousness. Yes, the Mysteries also revealed this: because the lunar beings can look toward Mars, the human being’s ability to speak is organized into his etheric body. Because the lunar beings can look toward Mercury, the human being’s ability to move is concentrated within his etheric body.
[ 21 ] Wenn man mit diesen Mondengeheimnissen nun sprechen will, so kann man das in einer ganz anderen Form: Dann wird Eurythmie aus der Sprache. Man kann sagen, Eurythmie wird aus der Sprache, wenn man — nachdem man die Geheimnisse der Sprache dadurch erforscht hat, daß man sich von den Mondenwesen sagen ließ, was sie, auf den Mars hinschauend, für Beobachtungen machen — nun auch erforscht, wie sich diese Beobachtungen verändern, wenn die Mondenwesen nach dem Merkur hinschauen. Wenn man also die Marserfahrungen der Mondwesen umwandelt in die Merkurerfahrungen der Mondwesen, dann bekommt man aus der Lautsprachenfähigkeit im Menschen die eurythmische Fähigkeit im Menschen. Das ist die Sache kosmisch ausgesprochen.
[ 21 ] If one now wishes to speak of these secrets of the moon, one can do so in an entirely different form: then eurythmy arises from language. One could say that eurythmy arises from language when—after having explored the mysteries of language by allowing the lunar beings to tell us what observations they make as they gaze toward Mars—one then also explores how these observations change when the lunar beings gaze toward Mercury. So when one transforms the lunar beings’ experiences of Mars into their experiences of Mercury, one arrives at the eurythmic capacity in human beings from the capacity for spoken language. That is the essence of the matter, expressed in cosmic terms.
[ 22 ] Was den Menschen mit der Fähigkeit zur Weisheit durchströmt, das bekommt man durch die Erfahrungen der Mondwesen mit Jupiter.
[ 22 ] What flows through human beings endowed with the capacity for wisdom is derived from the experiences of the lunar beings with Jupiter.
[ 23 ] Was den Menschen durchströmt an Liebe und Schönheit in seiner Seele, bekommt man durch die Erfahrungen der Mondenwesen mit Venus.
[ 23 ] The love and beauty that flow through a person’s soul are derived from the experiences of the lunar beings with Venus.
[ 24 ] Dasjenige, was von den Mondenwesen erfahren wird durch die Beobachtung des Saturn, das gibt die innere Seelenwärme für den Menschen in seinen Ätherleib hinein. Und dasjenige, was abgehalten werden muß, gewissermaßen weggedrängt werden muß, damit es die Bildung des Ätherleibes nicht stört unmittelbar vor dem Herunterstieg auf die Erde, das ist, was von der Sonne herrührt. Von der Sonne oder von dem Anblick der Sonne rührt also alles dasjenige her, vor dem der Mensch geschützt werden muß, damit er ein geschlossener Mensch werden kann durch Einbildung des Ätherleibes, also durch schützende Kräfte.
[ 24 ] What is learned about the lunar beings through the observation of Saturn is what infuses the human being’s etheric body with inner soul warmth. And that which must be kept at bay—or, so to speak, pushed aside—so that it does not interfere with the formation of the etheric body immediately before the descent to Earth is that which originates from the Sun. Thus, everything from which the human being must be protected—so that he can become a complete human being through the formation of the etheric body, that is, through protective forces—originates from the Sun or from the sight of the Sun.
[ 25 ] Auf diese Weise, kann man sagen, lernt man erkennen, was auf dem Monde geschieht. Dann lernt man dadurch auch erkennen, wie dieser menschliche Ätherleib geformt, gebildet wird, wenn der Mensch heruntersteigt aus dem vorirdischen Dasein in das irdische Dasein. Das sind die Dinge, die sich auf das Mondengeheimnis beziehen.
[ 25 ] In this way, one might say, one learns to recognize what happens on the Moon. Through this, one also learns to recognize how this human etheric body is shaped and formed when the human being descends from pre-earthly existence into earthly existence. These are the things that relate to the mystery of the Moon.
[ 26 ] Ja, solche Dinge kann man heute erzählen. In gewissen älteren Mysterien wurden sie nicht bloß erzählt, sondern sie wurden erlebt, richtig erlebt. Und sie wurden so erlebt, daß man das, was ich Ihnen da an die Tafel geschrieben habe, nicht bloß wußte, sondern daß man es innerlich erfuhr:
[ 26 ] Yes, such things can be told today. In certain ancient mysteries, they were not merely told, but they were experienced—truly experienced. And they were experienced in such a way that what I have written on the board was not merely known, but was experienced inwardly:
Mondtag
Dienstag Sprache
Mittwoch Bewegung
Donnerstag Weisheit
Freitag Liebe, Schönheit
Samstag innere Seelenwärme
Sonntag schützende Kräfte
Moon Day
Tuesday: Language
Wednesday: Movement
Thursday: Wisdom
Friday: Love, Beauty
Saturday: Inner Spiritual Warmth
Sunday: Protective Forces
[ 27 ] Man konnte durch die Einweihung in die Mysterien, von denen ich Ihnen gestern gesprochen habe, herauskommen von dem bloßen Hinausschauen durch die Augen, Hinaushören durch die Ohren für die physische Erdenumgebung; man konnte frei werden, konnte sich fernhalten von dem physischen Leib und nur leben im Ätherleib. Wenn man aber lebte im Ätherleibe, dann lebte man mit all dem. Dann lebte man nicht mit der Sprache, die sich durch den Kehlkopf formt, sondern man lebte mit der Sprache, die im Mars als Weltensprache ertönt. Man bewegte sich in dem Sinne, wie Merkur die Bewegungen im Kosmos lenkte; man bewegte sich nicht mit Füßen und Beinen, sondern man bewegte sich im Sinne desjenigen, wie Merkur die Bewegungen des Menschenwesens lenkt. Man hatte auch nicht die mit solcher Mühe in der kindlich-jugendlichen Entwickelung erlangte Weisheit, die ja in der materialistischen Zeit eigentlich eine Unweisheit ist, sondern man lebte direkt in der Weisheit des Jupiter darinnen; aber man lebte in der Weisheit des Jupiter dadurch, daß man sich vereinigen konnte mit den Mondenwesen, die den Jupiter beobachteten. Man war eigentlich, indem man in dieser Weise eingeweiht wurde, ganz in dem mondenstrahlenden Lichte darinnen. Man war weggegangen von der Erde. Man war nicht Wesen in Fleisch und Blut auf der Erde, man war weggegangen von der Erde, und man lebte als ein Wesen im Mondenlichte, aber im konfigurierten Mondenlichte, im Mondenlichte, das modifiziert wurde durch das, was in den anderen Planeten unseres Planetensystems lebte.
[ 27 ] Through initiation into the mysteries I spoke to you about yesterday, one could transcend merely looking out through the eyes and listening through the ears to the physical environment of the Earth; one could become free, could detach oneself from the physical body, and live solely in the etheric body. But when one lived in the etheric body, one lived with all of that. Then one did not live with the language that takes shape through the larynx, but rather with the language that resounds on Mars as the language of the worlds. One moved in the same way that Mercury directs the movements in the cosmos; one did not move with feet and legs, but moved in the same way that Mercury directs the movements of the human being. Nor did one possess the wisdom so painstakingly acquired during childhood and adolescence—which, in the materialistic age, is actually a form of ignorance—but one lived directly within the wisdom of Jupiter; but one lived in the wisdom of Jupiter by being able to unite with the lunar beings who observed Jupiter. In fact, by being initiated in this way, one was completely immersed in the radiant light of the moon. One had departed from the Earth. One was not a being of flesh and blood on Earth; one had departed from the Earth and lived as a being in the moonlight—but in the configured moonlight, in the moonlight that was modified by what lived in the other planets of our solar system.
[ 28 ] Man wurde da für die Zeit der geistigen Beobachtung in solchen Mysterien eben ein Lichtwesen des Mondes, und zwar nicht wie irgend etwas, was symbolisch ist, oder etwas, was abstrakt vorzustellen ist, sondern wie der Mensch, wenn er heute einen Gang nach Basel hinein und wieder zurück macht, sich der Wirklichkeit bewußt ist und weiß, daß er da etwas Wirkliches erlebt hat, so war man sich auch der Wirklichkeit bewußt, wenn man durch die Einweihungshandlung den Besuch gemacht hatte bei den Mondenwesen. Man wußte, man hat Abschied genommen für eine Weile von seinem physischen Leibe, ist mit seinem Geistig-Seelischen in die Lichtsphäre des Mondes gezogen, hat einen Lichtleib um sich gehabt, und weil man vereinigt war mit den Mondenwesen, hat man hinausgeschaut in die Weiten des Planetarischen und hat so nun wirklich beobachten können, was sich einem enthüllen konnte in den Weiten des Planetarischen.
[ 28 ] During the period of spiritual observation in such mysteries, one became a being of light from the Moon—not as something symbolic or something to be imagined in the abstract, but just as a person today who takes a trip to Basel and back is aware of reality and knows that they have experienced something real there; so one was also conscious of reality after having visited the lunar beings through the initiation rite. One knew that one had taken leave of one’s physical body for a while, had drawn into the lunar sphere of light with one’s spiritual and soul aspects, had been clothed in a body of light, and because one was united with the lunar beings, one looked out into the vastness of the planetary realm and was thus truly able to observe what could be revealed to one in the vastness of the planetary realm.
[ 29 ] Und was hat man beobachtet? Nun, da hat man hauptsächlich beobachtet — das andere hat man mitbeobachtet, aber hauptsächlich hat man dieses beobachtet —, daß von der Sonne her die Kräfte von Wesen kommen, die mit der Bildung des Ätherleibes des Menschen nichts zu tun haben dürfen. Man sah zur Sonne hin wie zu etwas, was für den Ätherleib etwas Auflösendes, etwas Zerstörendes hatte. Man wußte dadurch: Nicht vom Ätherleibe dürfen Kräfte, welche von den Sonnenwesen ausgehen, aufgenommen werden, sondern die müssen von den höheren Gliedern der Menschennatur aufgenommen werden, vom Ich und vom astralischen Leibe. Nur darauf dürfen die Sonnenkräfte wirken. Also man wußte, man wendet sich nicht zur Sonne für den Ätherleib des Menschen; für den Ätherleib wendet man sich zu den Planeten. Zur Sonne wendet man sich für den Astralleib und namentlich für das Ich des Menschen. Das wußte man: Für die ganze innere Kraft des Ich muß man sich an die Sonne wenden. Das war das zweite, was bei dieser auf das Mondgeheimnis rekurrierenden Einweihung da war. Es war das zweite, daß man wußte, für den Ätherleib gehört man dem Planetensystem an; man schaut aber für die Durchkraftung namentlich seines Ichs und auch des astralischen Leibes auf die Sonne hin.
[ 29 ] And what was observed? Well, what was observed primarily—other things were observed as well, but this was the main focus—was that forces emanating from the Sun come from beings that must have nothing to do with the formation of the human etheric body. The sun was viewed as something that had a dissolving, destructive effect on the etheric body. From this it was understood: Forces emanating from the solar beings must not be absorbed by the etheric body, but must instead be absorbed by the higher members of the human nature—the ego and the astral body. The solar forces may act only upon these. Thus, it was known that one does not turn to the Sun for the human etheric body; for the etheric body, one turns to the planets. One turns to the Sun for the astral body and, in particular, for the human “I.” It was known that for the entire inner power of the “I,” one must turn to the Sun. That was the second aspect of this initiation, which drew upon the mystery of the Moon. The second point was that one knew that, for the etheric body, one belongs to the planetary system; but for the strengthening of one’s ego in particular, and also of the astral body, one looks to the Sun.
[ 30 ] So war eigentlich diese Einweihung, daß man selber eins wurde mit dem Mondenlichte, aber durch das Mondenlichtdasein des eigenen Wesens schaute man hinein in die Sonne.
[ 30 ] This initiation was, in fact, about becoming one with the moonlight, but through the moonlight nature of one’s own being, one gazed into the sun.
[ 31 ] Nun sagte man sich: Die Sonne sendet ihr Licht auf den Mond, weil sie es direkt dem Menschen nicht übergeben darf. Dann hat man das Mondenlicht im Verein mit den planetarischen Kräften. Aus denen bildet man seinen Ätherleib. — Dieses Geheimnis wußte derjenige, der in dieser Art eingeweiht war. Und so wußte er, inwiefern er die Kraft der geistigen Sonne in sich trug. Er hatte das geschaut. Er hatte ein Bewußtsein davon erlangt, inwiefern er die geistige Kraft der Sonne in sich trug. Und das war eben der Grad der Einweihung, durch den der Mensch ein Christus-Träger, das heißt ein Sonnenwesen-Träger wurde, nicht ein SonnenwesenEmpfänger, sondern ein Sonnenwesen-Träger. Wie der Mond selber, wenn er Vollmond ist, ein Sonnenlicht-Träger ist, so wurde der Mensch ein Christus-Träger, ein Christophorus. Diese Einweihung zum Christophor war also ein durchaus reales Erlebnis.
[ 31 ] People used to say: The sun sends its light to the moon because it is not allowed to give it directly to human beings. Then one has the moonlight in conjunction with the planetary forces. From these, one forms one’s etheric body. — This secret was known to the one who had been initiated in this way. And so he knew to what extent he carried the power of the spiritual Sun within himself. He had beheld it. He had gained an awareness of the extent to which he carried the spiritual power of the Sun within himself. And that was precisely the degree of initiation through which a human being became a bearer of Christ—that is, a bearer of a solar being—not a recipient of a solar being, but a bearer of a solar being. Just as the moon itself, when it is full, is a bearer of sunlight, so the human being became a bearer of Christ, a Christophorus. This initiation into Christophorus was therefore a thoroughly real experience.
[ 32 ] Nun stellen Sie sich dieses durchaus reale Erlebnis vor, durch das der Mensch gewissermaßen der Erde enteilte und sich als initiierter Erdenmensch hinauferhob zum Lichtwesen, dieses frühere, innere menschliche Ostererlebnis, denken Sie sich das umgestaltet zum kosmischen Feste. In späteren Zeiten wußten die Menschen nichts davon, daß so etwas geschehen kann: daß der Mensch wirklich heraustreten kann aus dem Irdischen, sich mit dem Mondenhaften vereinigen und vom Monde aus die Sonne anschauen kann. Aber eine Erinnerung daran sollte erhalten werden, und diese Erinnerung ist im Osterfeste erhalten worden.
[ 32 ] Now imagine this very real experience, through which human beings, as it were, broke free from the Earth and, as initiated earthly beings, rose up to become beings of light—this earlier, inner human Easter experience. Imagine it transformed into a cosmic festival. In later times, people knew nothing of the fact that such a thing could happen: that a human being could truly step out of the earthly realm, unite with the lunar realm, and gaze upon the sun from the moon. But a memory of this was to be preserved, and this memory has been preserved in the Easter festival.
[ 33 ] Denn wie der Mensch das alles erleben kann, das ging eben nicht über in das spätere, sich vermaterialisierende Bewußtsein, dagegen in eine abstrakte Vorstellung. Man schaute nicht mehr in sich hinein, so daß man sagte: Ich kann mit dem Mondenlichte mich vereinigen.Aber man sah auf den Mond hin, auf den Vollmond. Zum Vollmond sah man hinauf und sagte dann: Nicht ich entwickele mich da hinauf, sondern die Erde strebt dahin. — Wann strebt sie denn am meisten dahin? Dann strebt sie am meisten dahin, wenn der Frühling beginnt, wenn die Kräfte, die vorher mit den Samen, mit den Pflanzen in der Erde drinnen waren, aus der Oberfläche der Erde hervorströmen. Sie werden auf der Erde zu Pflanzen, aber sie gehen weiter, sie strömen in die Weiten des Kosmos hinaus.
[ 33 ] For the way in which a person could experience all of this did not carry over into the later, increasingly materialistic consciousness, but rather into an abstract concept. People no longer looked inward, saying, “I can unite myself with the moonlight.” Instead, they looked up at the moon, at the full moon. People looked up at the full moon and said: “It is not I who am developing upward toward it, but the Earth that is striving toward it.” — When does it strive toward it the most? It strives toward it the most when spring begins, when the forces that were previously within the earth—in the seeds and plants—pour forth from the earth’s surface. They become plants on earth, but they go further; they flow out into the vastness of the cosmos.
[ 34 ] Man hat in alten Mysterien das Bild gebraucht: Wenn die inneren Kräfte der Erde durch die Pflanzenstengel, durch die Pflanzenblätter dasjenige heraustragen, was von der Erde ausstrahlt, hinaus in den Kosmos, dann kann der Mensch am leichtesten die MondenSonneneinweihung erlangen und Christophor werden; denn dann schwimmt er gewissermaßen auf den von der Erde im Frühling ausstrahlenden Kräften zum Monde hinauf. Aber er muß in das volle Mondenlicht kommen.
[ 34 ] In the ancient mysteries, the following image was used: When the inner forces of the Earth, through the plant stems and leaves, carry out into the cosmos that which radiates from the Earth, then the human being can most easily attain the Moon-Sun initiation and become a Christophor; for then, in a sense, he floats upward toward the Moon on the forces radiating from the Earth in spring. But they must step into the full moonlight.


[ 35 ] Das alles ging in die Erinnerung über, wurde aber abstrakt. «Er muß in das volle Mondenlicht kommen.» Also unterbewußt, nicht mehr klar wissend, daß dies menschliches Erlebnis werden konnte, wurde vorgestellt: Irgend etwas, nicht der Mensch selber, strömt gegen den Vollmond hin, der da der erste Vollmond ist, nachdem Frühlingsanfang war. Und was kann dieser Vollmond jetzt tun? Er schaut die Sonne an, das heißt, er schaut zum ersten der Sonne geweihten Tag hin, zum ersten Sonntag, der auf ihn folgt. Wie früher der Christophorus, der Christophor, angeschaut hat vom Mondenstandpunkt aus die Sonnenwesenheit, so schaut jetzt der Mond die Sonne an, das heißt ihre Symbolisierung im Sonntag.
[ 35 ] All of this became a memory, but it became abstract. “He must step into the full moonlight.” So subconsciously—no longer clearly aware that this could become a human experience—the following was imagined: Something—not the human being himself—flows toward the full moon, which is the first full moon since the beginning of spring. And what can this full moon do now? It looks at the sun—that is, it looks toward the first day dedicated to the sun, the first Sunday that follows it. Just as St. Christopher once gazed upon the sun from the moon’s vantage point, so now the moon looks at the sun—that is, at its symbolization in Sunday.
[ 36 ] So haben wir also Frühlingsanfang, 21. März: Die Kräfte der Erde sprossen hinaus in das Weltenall. Man muß warten, bis der richtige Beobachter da ist, bis der Vollmond da ist.
[ 36 ] So here we are at the beginning of spring, March 21: The forces of the Earth are sprouting out into the universe. We must wait until the right observer arrives, until the full moon arrives.
[ 37 ] 21. März: Vollmond: Sonntag.
[ 37 ] March 21: Full Moon: Sunday.
[ 38 ] Was beobachtet er? Die Sonne. Man läßt den nächsten Sonntag darauf folgen als den Ostersonntag.
[ 38 ] What does he observe? The sun. The following Sunday is designated as Easter Sunday.
[ 39 ] Also ist es eine abstrakte Zeitbestimmung, geblieben von einem ganz realen Mysterienvorgang, der in älteren Zeiten eben für viele Menschen oftmals stattgefunden hat. Und so ist es wirklich bei diesem Osterfeste. Es stellt unser heutiges Frühlings-Osterfest einen Mysterienvorgang dar, der schon überall im Frühling getan worden ist; aber es ist dies ein anderer Mysterienvorgang als derjenige, den ich vorgestern besprochen habe. Der Mysterienvorgang, den ich vorgestern besprochen habe, ist der, welcher den Menschen dazu führte, das Todesereignis zu begreifen. Ich sagte: Jener Auferstehungsvorgang, der dem Menschen begreiflich gemacht wurde durch so etwas wie die Adonisfeier im Herbste, der führte eigentlich den Menschen in das Todeserlebnis hinein, in diese Auferstehung im Geistigen nach ungefähr dreien Tagen. Dieser Vorgang, dieser Auferstehungsvorgang, der gehört eigentlich in die Herbsteszeit aus den Gründen, die ich ja auseinandergesetzt habe.
[ 39 ] It is, therefore, an abstract designation of time, a remnant of a very real mystery ritual that took place frequently for many people in earlier times. And this is indeed the case with this Easter celebration. Our modern spring Easter celebration represents a mystery ritual that was once performed everywhere in the spring; but this is a different mystery ritual than the one I discussed the day before yesterday. The mystery ritual I discussed the day before yesterday is the one that led people to comprehend the event of death. I said: That resurrection process, which was made comprehensible to people through something like the Adonis festival in the fall, actually led people into the experience of death—into this resurrection in the spiritual realm after about three days. This process—this resurrection process—actually belongs to the fall season for the reasons I have already explained.
[ 40 ] Ein anderer Vorgang ist dieser, den ich heute beschrieben habe, der in anderen Mysterien gefeiert oder getan worden ist für gewisse Einweihungen, für die Sonnen- und Mondeneinweihung. Und dieser Vorgang stellte den Menschen vor den Lebensanfang hin. So daß wir also auf Zeiten zurückblicken können, in denen der Herunterstieg des Menschen aus dem vorirdischen Dasein zum irdischen Dasein in gewissen Mysterien erkannt wurde durch den Niederstieg. In anderen Mysterien, in den Herbstmysterien, wurde der Aufstieg im Geistigen erkannt.
[ 40 ] Another ritual is the one I have described today, which was celebrated or performed in other mysteries for certain initiations, namely the solar and lunar initiations. And this ritual placed humanity at the beginning of life. Thus, we can look back to times when, in certain mysteries, humanity’s descent from pre-earthly existence to earthly existence was recognized through the descent. In other mysteries—the autumn mysteries—the ascent into the spiritual realm was recognized.


[ 41 ] Aber in den späteren Zeiten, in denen man nicht mehr den lebendigen Inhalt dieser Beziehung des Menschen zu dem Geistigen im Kosmos durchschauen konnte, da kam es eben so weit, daß das Herbstesmysterium des Aufstieges einfach zusammengelegt wurde mit dem Niederstiegsmysterium des Frühlings. Und so zeigt sich in der Konfusion, die da eingetreten ist im Laufe der Entwickelung der Menschheit, wie nach und nach der Materialismus gewirkt hat, wie er nicht bloß falsche Ansichten erzeugt hat, sondern wie er tatsächlich die Menschen ganz in Verwirrung gebracht hat über dasjenige, was einstmals, ich möchte sagen, in einer heiligen Ordnung da war im Verlaufe des menschlichen Erdengeschehens. In einer heiligen Ordnung war es so da, daß die Menschheit, wenn es gegen den Herbst zuging, ein kosmisches Fest beging, das aber wiederum hinwies auf einen Mysterienvorgang, aus dem heraus gesagt werden konnte: Die Natur verfällt in Öde, verwelkt, stirbt dahin; das ist gleich dem Hinsterben des Menschen nach seiner physischen Seite. Aber während man, wenn man auf die Natur hinschaut, in ihr nur das Vergängliche wirksam sieht, lebt im Menschen das Ewige, das nun, abgesehen von dem, was in der Natur sich vollzieht, angeschaut werden soll im Geiste und das nach dem Tode in der geistigen Welt das Auferstehende ist. Durch die Frühjahrsmysterien wurde dem Menschen klar, daß die Natur überwunden wird vom Geist, daß das Geistige wiederum hereinwirkt aus dem Kosmos, daß das Physische aus der Erde heraus sprießt und sproßt, weil es vom Geistigen getrieben wird.
[ 41 ] But in later times, when people could no longer perceive the living essence of this relationship between human beings and the spiritual in the cosmos, things reached the point where the autumn mystery of ascent was simply merged with the spring mystery of descent. And so the confusion that has arisen in the course of human development reveals how materialism has gradually taken effect—how it has not only given rise to false views, but has in fact completely bewildered people regarding what once existed, I might say, in a sacred order within the course of human history on Earth. In a sacred order, it was the case that as autumn approached, humanity celebrated a cosmic festival, which in turn pointed to a mystery process from which it could be said: Nature falls into desolation, withers, and dies away; this is akin to the physical death of the human being. But while, when one looks at nature, one sees only the transitory at work within it, the eternal lives within the human being—which, apart from what takes place in nature, is to be contemplated in the spirit and which, after death, is that which rises again in the spiritual world. Through the spring mysteries, it became clear to human beings that nature is overcome by the spirit, that the spiritual in turn works its way in from the cosmos, and that the physical sprouts and grows out of the earth because it is driven by the spiritual.
[ 42 ] Aber durch dieses sollten die Menschen gedenken, nicht wie sie hingehen zum Geiste durch den Tod, sondern wie sie herkommen aus dem Geiste, herabsteigen aus dem Geiste. Also da, wo gerade die Natur im Aufgange ist, da sollte der Mensch gedenken seines Niederganges in das Physische. Da, wo die Natur im Niedergange ist, da sollte der Mensch gedenken seines Aufstieges, seiner Auferstehung im Geiste. Und es vertiefte schon das seelische Leben ungeheuer, wenn so erfahren werden konnte, wie der Mensch sich zum Kosmos verhält.
[ 42 ] But through this, people should reflect not on how they pass into the spirit through death, but on how they come from the spirit, descending from the spirit. Thus, where nature is in its ascent, there human beings should reflect on their descent into the physical world. Where nature is in its descent, there human beings should reflect on their ascent, their resurrection in the Spirit. And it would profoundly deepen the life of the soul if one could experience in this way how human beings relate to the cosmos.
[ 43 ] Es war das verschieden, je nach den Gegenden. In den alten Zeiten gab es wirklich Völker, die mehr Herbstvölker waren, und Völker, die mehr Frühlingsvölker waren. Innerhalb der Herbstvölker waren die Adonismysterien; innerhalb der Frühlingsvölker waren andere Mysterien, die sich bezogen auf dasjenige, was ich heute dargestellt habe. Und nur solche erkenntnissuchende Menschen, von denen mit Recht erzählt wird, wie sie von Ort zu Ort gezogen sind wie etwa Pythagoras, wie sie von Mysterium zu Mysterium gekommen sind, die haben dann eigentlich die Totalität des menschlichen Erlebens gehabt. Sie sind von einem Mysterienorte, wo sie das Herbstgeheimnis, das eigentlich das Sonnengeheimnis ist, schauen konnten, gezogen zu einem anderen Orte, wo sie das Frühlingsgeheimnis, das das Mondengeheimnis ist, schauen konnten. Deshalb wird von den alten umfassenden Eingeweihten immer wieder erzählt, wie sie von Mysterienstätte zu Mysterienstätte gezogen sind. Und man kann schon sagen: Diese Eingeweihten haben in einer gewissen Weise innerlich das Jahr erlebt, das Jahr in seinen Festlichkeiten. So ein alter Eingeweihter hat sagen können: Komme ich an diesen Ort, wo Adonisfeste gefeiert werden, so schaue ich mir den Weltenherbst und das Strahlen der geistigen Sonne in der beginnenden Winternacht an. — Kam er an einen anderen Mysterienort, wo die Frühlingsmysterien gefeiert wurden, so konnte er sagen: Ich schaue mir da das Mondengeheimnis an. — Und so lernte er innerlich dasjenige kennen, was eigentlich mit dem ganzen Sinn des Jahres zusammenhängt.
[ 43 ] It varied depending on the region. In ancient times, there were indeed peoples who were more “autumn peoples,” and peoples who were more “spring peoples.” Among the autumn peoples were the Adonis mysteries; among the spring peoples were other mysteries related to what I have described today. And only those seekers of knowledge—of whom it is rightly said that they wandered from place to place, like Pythagoras, and went from mystery to mystery—were the ones who truly experienced the totality of human existence. They journeyed from one place of mystery, where they could behold the mystery of autumn—which is actually the mystery of the sun—to another place, where they could behold the mystery of spring, which is the mystery of the moon. That is why the ancient, all-encompassing initiates are repeatedly described as having journeyed from one place of mystery to another. And one can certainly say: In a certain way, these initiates experienced the year inwardly—the year in all its festivals. An ancient initiate might have said: “When I come to this place where the Adonis festivals are celebrated, I behold the world’s autumn and the radiance of the spiritual sun in the dawning winter night.” — When he arrived at another mystery site where the spring mysteries were celebrated, he could say: “There I behold the mystery of the moon.” — And in this way, he came to know inwardly that which is actually connected to the entire meaning of the year.
[ 44 ] Sie sehen, unser Osterfest ist eigentlich beladen worden mit etwas, mit dem es nicht beladen sein dürfte. Unser Osterfest müßte eigentlich ein Grablegungsfest sein, und es müßte dieses Grablegungsfest in der Frühlingszeit zu gleicher Zeit, so wie es wirklich bei solchen Grablegungsfesten war gegenüber der menschlichen Geistigkeit, ein Fest des Ansporns zur Arbeit sein, wie sie der ursprünglichere Mensch während der Sommerzeit brauchte. So war das Osterfest ein Ermahnungsfest für die Arbeit während des Sommers. Und so war das Herbstes-Auferstehungsfest für die geistige Welt ein Fest, welches in der Zeit gefeiert wurde, wo der Mensch von der Arbeit wieder wegging. Aber wenn er von der Arbeit wegging, sollte er eben in seinem Inneren erleben das, was für sein Geistig-Seelisches das Allerwichtigste ist: sich seines Ewigen bewußt zu werden, indem er auf die Auferstehung in der geistigen Welt, drei Tage nach dem Tode, hinschaut.
[ 44 ] You see, our Easter celebration has actually been burdened with something it shouldn’t be burdened with. Our Easter celebration should actually be a burial festival, and this burial festival, held in the spring at the same time—just as such burial festivals truly were in relation to human spirituality—should be a festival that inspires work, as the more primitive human beings needed during the summer months. Thus, the Easter festival was a festival of exhortation to work during the summer. And so the autumn Resurrection festival for the spiritual world was a festival celebrated at the time when people were drawing back from their work. But when they stepped away from their work, they were meant to experience within themselves what is most important for their spiritual and soul life: becoming aware of their eternal nature by looking toward the resurrection in the spiritual world, three days after death.
[ 45 ] So können wir, wenn wir von den irdischen Geheimnissen zu den kosmischen Geheimnissen gehen, von irdischer Erkenntnis zu kosmischer Erkenntnis gehen, auch noch die, ich möchte sagen, innere Struktur unserer Jahresordnung in den Festen erkennen. Aber vieles von dem, was in die Feste eigentlich hineingeheimnißt ist, vieles von dem ist verschwunden.
[ 45 ] Thus, as we move from earthly mysteries to cosmic mysteries, from earthly knowledge to cosmic knowledge, we can also recognize—I would say—the inner structure of our annual cycle as reflected in the festivals. But much of what was actually enshrined in the festivals has disappeared.
[ 46 ] Nun werde ich morgen, so viel es noch sein kann, versuchen, in engerer Anlehnung an gewisse Mysterienstätten die Sache noch weiter zu vertiefen, die ich Ihnen heute darlegen wollte an der Betrachtung der Himmelsverhältnisse selber.
[ 46 ] Tomorrow, as far as possible, I will try to delve even deeper into the subject—which I wanted to present to you today through an examination of the celestial conditions themselves—by drawing more closely on certain mystery sites.

