Supplements to Member Lectures
GA 246
November 1908, Berlin
Translate the original German text into any language:
Versions Available:
Nachträge zur Abteilung Mitgliedervorträge
14. Die zehn Gebote
14. Die zehn Gebote
[ 1 ] Es soll uns heute ein wichtiges Menschheitsdokument beschäftigen, was, wenn es auch fern abzuliegen scheint, außerhalb des Rahmens unserer bisherigen Betrachtungsfolge, dennoch in Zusammenhang mit dieser steht. Es sind dies die zehn Gebote, die wir einmal vom theosophischen Gesichtspunkt aus beleuchten wollen aus dem Grunde, weil vielleicht auch gerade gegenwärtig über dieses Dokument der Menschheit die Theosophie das richtige Licht zu bringen vermag.
[ 1 ] Es soll uns heute ein wichtiges Menschheitsdokument beschäftigen, was, wenn es auch fern abzuliegen scheint, außerhalb des Rahmens unserer bisherigen Betrachtungsfolge, dennoch in Zusammenhang mit dieser steht. Es sind dies die zehn Gebote, die wir einmal vom theosophischen Gesichtspunkt aus beleuchten wollen aus dem Grunde, weil vielleicht auch gerade gegenwärtig über dieses Dokument der Menschheit die Theosophie das richtige Licht zu bringen vermag.
[ 2 ] Es wird von gelehrter Seite vielfach behauptet, dass diese zehn Gebote mit manchen Gesetzen und Geboten anderer Völker übereinstimmen und eigentlich nichts Besonderes darstellen, höchstens nur insofern sie eine Zusammenstellung dessen seien, was verstreut in den verschiedenen Gesetzestafeln anderer Völker zu finden sei.
[ 2 ] Es wird von gelehrter Seite vielfach behauptet, dass diese zehn Gebote mit manchen Gesetzen und Geboten anderer Völker übereinstimmen und eigentlich nichts Besonderes darstellen, höchstens nur insofern sie eine Zusammenstellung dessen seien, was verstreut in den verschiedenen Gesetzestafeln anderer Völker zu finden sei.
[ 3 ] Das, was uns bei der Betrachtung des Entwicklungsganges der Menschheit in der nachatlantischen Zeit beschäftigt hat, und was wir da auf uns wirken ließen, das wird nun auch ein Leitfaden sein, um zu begreifen das Große und Gewaltige, was in die Menschheit hereingeschlagen ist, als die zehn Gebote auf dem Sinai gegeben worden sind.
[ 3 ] Das, was uns bei der Betrachtung des Entwicklungsganges der Menschheit in der nachatlantischen Zeit beschäftigt hat, und was wir da auf uns wirken ließen, das wird nun auch ein Leitfaden sein, um zu begreifen das Große und Gewaltige, was in die Menschheit hereingeschlagen ist, als die zehn Gebote auf dem Sinai gegeben worden sind.
[ 4 ] Erinnern wir uns daran, was uns bei der Betrachtung des Entwicklungsganges der Menschheit in der nachatlantischen Zeit entgegengetreten ist. Wir haben gesehen, dass die fünf Kulturepochen - die indische, persische, chaldäisch-ägyptische, griechisch-römische und unsere - das allmähliche Erobern des physischen Planes bedeuteten. Nun steht uns am Ende der dritten und am Anfange der vierten Epoche dasjenige gegenüber, was wir «die Sendung des Moses» nennen können. Worin besteht diese Sendung?
[ 4 ] Erinnern wir uns daran, was uns bei der Betrachtung des Entwicklungsganges der Menschheit in der nachatlantischen Zeit entgegengetreten ist. Wir haben gesehen, dass die fünf Kulturepochen - die indische, persische, chaldäisch-ägyptische, griechisch-römische und unsere - das allmähliche Erobern des physischen Planes bedeuteten. Nun steht uns am Ende der dritten und am Anfange der vierten Epoche dasjenige gegenüber, was wir «die Sendung des Moses» nennen können. Worin besteht diese Sendung?
[ 5 ] Da wollen wir uns noch einmal genauer vor die Seele führen, wie die Inspirationen der Eingeweihten eigentlich in den aufeinanderfolgenden Zeiträumen waren.
[ 5 ] Da wollen wir uns noch einmal genauer vor die Seele führen, wie die Inspirationen der Eingeweihten eigentlich in den aufeinanderfolgenden Zeiträumen waren.
[ 6 ] Öfters schon haben wir von den Rishis gesprochen. Es wurde von ihnen mitgeteilt, dass sie im gewöhnlichen Leben sozusagen schlichte Menschen waren, dass sie aber zu gewissen Zeiten das Mundstück waren für höhere Wesenheiten. Diese Tatsache war besonders hervorstechend in den Zeiten des alten Indiertums. Da redeten sie von höheren geistigen Wahrheiten, diese größten Lehrer der nachatlantischen Kultur.
[ 6 ] Öfters schon haben wir von den Rishis gesprochen. Es wurde von ihnen mitgeteilt, dass sie im gewöhnlichen Leben sozusagen schlichte Menschen waren, dass sie aber zu gewissen Zeiten das Mundstück waren für höhere Wesenheiten. Diese Tatsache war besonders hervorstechend in den Zeiten des alten Indiertums. Da redeten sie von höheren geistigen Wahrheiten, diese größten Lehrer der nachatlantischen Kultur.
[ 7 ] Fragen wir uns einmal, in welche Regionen des Geistes hinein haben sich diese alten Rishis versetzt, wenn sie innerlich durchweht und durchzogen sein sollten von den höheren Wesenheiten, die durch sie sprachen?
[ 7 ] Fragen wir uns einmal, in welche Regionen des Geistes hinein haben sich diese alten Rishis versetzt, wenn sie innerlich durchweht und durchzogen sein sollten von den höheren Wesenheiten, die durch sie sprachen?
[ 8 ] Es erhoben sich diese Rishis, während in ihnen die höheren Kräfte lebten, nicht bloß zum Astral- oder unteren Devachanplan, sondern hinauf bis zum oberen Devachan, sodass ihre Lehren ursprünglich vom oberen Devachan ausgingen. In jenen alten Zeiten, kurz nach der atlantischen Epoche, war das noch möglich, weil die alten indischen Leiber noch durchaus den Menschen die Möglichkeit boten, aus ihnen herauszukommen und mit den Wesen höherer Welten in Beziehung zu treten.
[ 8 ] Es erhoben sich diese Rishis, während in ihnen die höheren Kräfte lebten, nicht bloß zum Astral- oder unteren Devachanplan, sondern hinauf bis zum oberen Devachan, sodass ihre Lehren ursprünglich vom oberen Devachan ausgingen. In jenen alten Zeiten, kurz nach der atlantischen Epoche, war das noch möglich, weil die alten indischen Leiber noch durchaus den Menschen die Möglichkeit boten, aus ihnen herauszukommen und mit den Wesen höherer Welten in Beziehung zu treten.


[ 9 ] Nun schreiten die Kulturepochen fort. In der Kulturepoche des Zarathustra - persische - wissen die höchsten Eingeweihten zwar noch zu erzählen von den höchsten geistigen Wesenheiten, aber ihre Erhebung kann nicht so ohne Weiteres bis in die oberen Partien des Devachan gehen; sie können sich nur bis zu dem unteren Devachan erheben. Trotzdem aber können sie sich über die höheren [Devachan-Welten] unterrichten lassen, denn diese hohen Wesenheiten des unteren Devachanplanes wissen ja auch von den höheren Plänen.
[ 9 ] Nun schreiten die Kulturepochen fort. In der Kulturepoche des Zarathustra - persische - wissen die höchsten Eingeweihten zwar noch zu erzählen von den höchsten geistigen Wesenheiten, aber ihre Erhebung kann nicht so ohne Weiteres bis in die oberen Partien des Devachan gehen; sie können sich nur bis zu dem unteren Devachan erheben. Trotzdem aber können sie sich über die höheren [Devachan-Welten] unterrichten lassen, denn diese hohen Wesenheiten des unteren Devachanplanes wissen ja auch von den höheren Plänen.
[ 10 ] In der Welt, in der die ägyptischen Eingeweihten hauptsächlich heimisch waren, erhob man sich gewöhnlich bis zum Astralplan; und es war keineswegs nur ein kleiner Kreis, der sich im alten Ägypten noch zu diesem Astralplan erheben konnte. Es war noch eine verhältnismäßig große Anzahl von Menschen, die aus eigener Beobachtung wussten, was auf dem Astralplan vorgehen kann. Wenigstens in gewissen Zwischenzuständen des Lebens zwischen Schlafen und Wachen. Zum Beispiel erlebten viele die Gemeinschaft mit jenen Wesenheiten, die nicht auf den physischen Plan herunterkommen, die auf dem astralischen Plan aber noch heimisch sind. Sodass diejenigen, welche auf dem Astralplan aus und ein gingen - die alten ägyptischen Eingeweihten -, es noch leicht hatten, die Dinge zu verkünden, die in den höheren Welten vorgingen.
[ 10 ] In der Welt, in der die ägyptischen Eingeweihten hauptsächlich heimisch waren, erhob man sich gewöhnlich bis zum Astralplan; und es war keineswegs nur ein kleiner Kreis, der sich im alten Ägypten noch zu diesem Astralplan erheben konnte. Es war noch eine verhältnismäßig große Anzahl von Menschen, die aus eigener Beobachtung wussten, was auf dem Astralplan vorgehen kann. Wenigstens in gewissen Zwischenzuständen des Lebens zwischen Schlafen und Wachen. Zum Beispiel erlebten viele die Gemeinschaft mit jenen Wesenheiten, die nicht auf den physischen Plan herunterkommen, die auf dem astralischen Plan aber noch heimisch sind. Sodass diejenigen, welche auf dem Astralplan aus und ein gingen - die alten ägyptischen Eingeweihten -, es noch leicht hatten, die Dinge zu verkünden, die in den höheren Welten vorgingen.
[ 11 ] Indem wir uns nun immer mehr den späteren Kulturepochen nähern, zieht sich sozusagen der Vorhang vor der geistigen Welt immer mehr und mehr zu. Immer weniger werden die Menschen, welche imstande sind, noch in den geistigen Welten Beobachtungen zu machen, und dadurch wurde gegen die vierte Epoche hin eine besondere Art der Verkündigung durch die Eingeweihten notwendig.
[ 11 ] Indem wir uns nun immer mehr den späteren Kulturepochen nähern, zieht sich sozusagen der Vorhang vor der geistigen Welt immer mehr und mehr zu. Immer weniger werden die Menschen, welche imstande sind, noch in den geistigen Welten Beobachtungen zu machen, und dadurch wurde gegen die vierte Epoche hin eine besondere Art der Verkündigung durch die Eingeweihten notwendig.
[ 12 ] Einer derjenigen Eingeweihten, der in allen okkulten Künsten der Ägypter erfahren war, war Moses. Gerade sein Volk war dazu ausersehen, eine gewisse Offenbarung zu erhalten, die imstande war, den Menschen auch dann etwas zu sein, wenn sie nicht mehr in die höheren Welten hinaufblicken konnten. Es gab ja immer Eingeweihte, obwohl ihre Zahl immer weniger geworden war, die direkt oder indirekt von den höheren Welten wissen konnten, weil sie bewusst außerhalb ihres Leibes lebten; der größte Teil des Volkes musste jedoch auf dem physischen Plan bleiben. Die Aufgabe, die der Menschheit gegenüber zu erfüllen war - in der Zeit, als die Sendung des Moses ihren Anfang nahm -, war diese: denjenigen, die auf den physischen Plan angewiesen waren, eine Offenbarung von dem Geistigen zu geben. Wie musste diese Sendung zunächst gestaltet werden? Denken Sie sich, dass den Leuten erst einmal klargemacht werden musste: Das, was draußen um euch herum ist, was ihr sehen und fühlen könnt, das ist eben der physische Plan. Da ist nirgends etwas Geistiges, das müsst ihr nicht ansehen als das, was euch irgendwie das Geistige darstellen könnte. Sondern ihr müsst euch klar darüber sein, dass das Geistige eben im Geistigen gesucht werden muss und dass es nur ein Einziges gibt, wo ihr das Geistige suchen könnt.
[ 12 ] Einer derjenigen Eingeweihten, der in allen okkulten Künsten der Ägypter erfahren war, war Moses. Gerade sein Volk war dazu ausersehen, eine gewisse Offenbarung zu erhalten, die imstande war, den Menschen auch dann etwas zu sein, wenn sie nicht mehr in die höheren Welten hinaufblicken konnten. Es gab ja immer Eingeweihte, obwohl ihre Zahl immer weniger geworden war, die direkt oder indirekt von den höheren Welten wissen konnten, weil sie bewusst außerhalb ihres Leibes lebten; der größte Teil des Volkes musste jedoch auf dem physischen Plan bleiben. Die Aufgabe, die der Menschheit gegenüber zu erfüllen war - in der Zeit, als die Sendung des Moses ihren Anfang nahm -, war diese: denjenigen, die auf den physischen Plan angewiesen waren, eine Offenbarung von dem Geistigen zu geben. Wie musste diese Sendung zunächst gestaltet werden? Denken Sie sich, dass den Leuten erst einmal klargemacht werden musste: Das, was draußen um euch herum ist, was ihr sehen und fühlen könnt, das ist eben der physische Plan. Da ist nirgends etwas Geistiges, das müsst ihr nicht ansehen als das, was euch irgendwie das Geistige darstellen könnte. Sondern ihr müsst euch klar darüber sein, dass das Geistige eben im Geistigen gesucht werden muss und dass es nur ein Einziges gibt, wo ihr das Geistige suchen könnt.
[ 13 ] In der alten Zeit des Indertums, als die heiligen Rishis von den oberen Partien des Devachans aus sprachen, da konnte man auch Bilder geben, welche das, was vom oberen Devachan aus gesprochen wurde, als äußeres festes Bild symbolisierten und vergleichsweise andeuteten. Man konnte Bilder und Bildnisse geben, und es war verhältnismäßig leicht, den Menschen begreiflich zu machen: Wir geben euch zwar Bilder, aber da ihr die äußere Welt ja doch als Illusion anseht, so werden diese Bilder euch nicht mehr sein als Bilder einer Welt des Übersinnlichen.
[ 13 ] In der alten Zeit des Indertums, als die heiligen Rishis von den oberen Partien des Devachans aus sprachen, da konnte man auch Bilder geben, welche das, was vom oberen Devachan aus gesprochen wurde, als äußeres festes Bild symbolisierten und vergleichsweise andeuteten. Man konnte Bilder und Bildnisse geben, und es war verhältnismäßig leicht, den Menschen begreiflich zu machen: Wir geben euch zwar Bilder, aber da ihr die äußere Welt ja doch als Illusion anseht, so werden diese Bilder euch nicht mehr sein als Bilder einer Welt des Übersinnlichen.
[ 14 ] Es war keine Gefahr vorhanden, dass Götzendienerei mit diesen Bildern getrieben werden konnte. Wie hätte das auch sein können bei einem Volke, das alles Sinnliche für Maya, für Illusion ansah! Dieses Volk hätte niemals Götzendienerei treiben können. Das ist erst viel später gekommen. (Allerdings ist gerade in der morgenländlichen Kultur anstelle des Symbols das Götzenbild getreten.) Leicht war es also den heiligen Rishis, dem ganzen indischen Volke klarzumachen: Dasjenige, was wir euch zu verkünden haben, stammt aus den höheren Partien des Devachan, und das Sichtbare sind Sinnbilder für das, was so hoch ist!
[ 14 ] Es war keine Gefahr vorhanden, dass Götzendienerei mit diesen Bildern getrieben werden konnte. Wie hätte das auch sein können bei einem Volke, das alles Sinnliche für Maya, für Illusion ansah! Dieses Volk hätte niemals Götzendienerei treiben können. Das ist erst viel später gekommen. (Allerdings ist gerade in der morgenländlichen Kultur anstelle des Symbols das Götzenbild getreten.) Leicht war es also den heiligen Rishis, dem ganzen indischen Volke klarzumachen: Dasjenige, was wir euch zu verkünden haben, stammt aus den höheren Partien des Devachan, und das Sichtbare sind Sinnbilder für das, was so hoch ist!
[ 15 ] Die Schüler des Zarathustra aber konnten nicht in derselben Weise verfahren während der persischen Kultur. Diese konnten ja nur noch eine Art von Zusammenhang ihres Volkes mit den unteren Partien des Devachanplanes herstellen, daher waren sie nur imstande, in Bildern - aber in geistigen Bildern - von dem Übersinnlichen
[ 15 ] Die Schüler des Zarathustra aber konnten nicht in derselben Weise verfahren während der persischen Kultur. Diese konnten ja nur noch eine Art von Zusammenhang ihres Volkes mit den unteren Partien des Devachanplanes herstellen, daher waren sie nur imstande, in Bildern - aber in geistigen Bildern - von dem Übersinnlichen
[ 16 ] zu sprechen. Sie haben kein sinnliches Bild genommen. So vor allen Dingen von dem eigentlich geistigen Wesen, das sie Aura Mazdao nannten; dasjenige Wesen, das seine äußere Körperlichkeit in der Sonne hat und mit dem der Mensch sich verbindet gegen Ahriman.
[ 16 ] zu sprechen. Sie haben kein sinnliches Bild genommen. So vor allen Dingen von dem eigentlich geistigen Wesen, das sie Aura Mazdao nannten; dasjenige Wesen, das seine äußere Körperlichkeit in der Sonne hat und mit dem der Mensch sich verbindet gegen Ahriman.
[ 17 ] Das wurde als ein sinnlich-übersinnliches Bild sozusagen vor den Menschen hingestellt. Die Menschen sollten sich im Bilde vorstellen dieses geistige Wesen, aber nicht ein fertiges Bild, nicht im Bildnis sollten sie es aufnehmen. Allenfalls konnten sie sich diesen göttlichen Aura Mazdao in einem Vorgange, zum Beispiel im Feuer, vorstellen, aber nicht in einem äußeren sinnlichen Bild. Alles, was sinnliche Bilder sind, stammt aus einer späteren Zeit. Die alte persische Kultur hatte Bildnisse, die das Devachan, das Übersinnliche ausdrücken sollten, das war der Fortgang.
[ 17 ] Das wurde als ein sinnlich-übersinnliches Bild sozusagen vor den Menschen hingestellt. Die Menschen sollten sich im Bilde vorstellen dieses geistige Wesen, aber nicht ein fertiges Bild, nicht im Bildnis sollten sie es aufnehmen. Allenfalls konnten sie sich diesen göttlichen Aura Mazdao in einem Vorgange, zum Beispiel im Feuer, vorstellen, aber nicht in einem äußeren sinnlichen Bild. Alles, was sinnliche Bilder sind, stammt aus einer späteren Zeit. Die alte persische Kultur hatte Bildnisse, die das Devachan, das Übersinnliche ausdrücken sollten, das war der Fortgang.
[ 18 ] Nun kommen wir zu der dritten Kulturstufe, die uns im Ägyptertum entgegentritt. Da war, wie wir wissen, im Mittelpunkte des religiösen Denkens und Fühlens die Gestalt des Osiris. Sie werden leicht verstehen, was jetzt noch einmal gesagt werden soll: Was ist Osiris hauptsächlich in seiner göttlichen Gestalt für ein Wesen?
[ 18 ] Nun kommen wir zu der dritten Kulturstufe, die uns im Ägyptertum entgegentritt. Da war, wie wir wissen, im Mittelpunkte des religiösen Denkens und Fühlens die Gestalt des Osiris. Sie werden leicht verstehen, was jetzt noch einmal gesagt werden soll: Was ist Osiris hauptsächlich in seiner göttlichen Gestalt für ein Wesen?
[ 19 ] Bedenken Sie, dass die ägyptischen Kulturführer den Menschen sagten: Wenn du deine Aufgabe hier in der physischen Welt richtig vollziehst, wenn du alles tust, was dich in Bezug auf deine Seele zu einem würdigen Menschen macht, dann wirst du nach dem Tode mit Osiris vereinigt sein!
[ 19 ] Bedenken Sie, dass die ägyptischen Kulturführer den Menschen sagten: Wenn du deine Aufgabe hier in der physischen Welt richtig vollziehst, wenn du alles tust, was dich in Bezug auf deine Seele zu einem würdigen Menschen macht, dann wirst du nach dem Tode mit Osiris vereinigt sein!
[ 20 ] Auf der anderen Seite wurde gesagt: Der Osiris hat nur ein kurzes Leben auf der Erde gehabt, dann wurde er von seinem Bruder Seth überwunden und lebt seit jener Zeit in den Welten, die die überirdischen sind. Sein unterstes Gebiet ist der Astralplan, weiter steigt er nicht herab, es ist nicht möglich, dass Osiris den physischen Plan betritt. Daher kann der Mensch im irdischen Leben nicht dem Osiris begegnen. Nach dem Tode aber, falls er sich dessen würdig gemacht hat, dann wird er mit ihm vereint sein, weil dann der Mensch die höheren Welten betritt. Der Mensch muss also dem Osiris entgegenkommen entweder, wenn er stirbt oder wenn er als Eingeweihter den astralen Plan betritt. Daher wurde dem Bekenner der Osiris-Religion klargemacht: Das Übersinnliche, mit dem du selbst noch in Verbindung stehst, sollst du dir nicht anders als unter dem Bilde deiner eigenen Seele vorstellen, einer Seele, wie wir sie unter dem Begriff des Astralleibes vorstellen. Es wurde ihm eine ideale Menschengestalt hingestellt, die alle möglichen Tugenden hat. Und da Tugenden, Triebe und so weiter im Astralleibe sind, so wurde sozusagen eine astralische Wesenheit als die Wesenheit des Osiris hingestellt.
[ 20 ] Auf der anderen Seite wurde gesagt: Der Osiris hat nur ein kurzes Leben auf der Erde gehabt, dann wurde er von seinem Bruder Seth überwunden und lebt seit jener Zeit in den Welten, die die überirdischen sind. Sein unterstes Gebiet ist der Astralplan, weiter steigt er nicht herab, es ist nicht möglich, dass Osiris den physischen Plan betritt. Daher kann der Mensch im irdischen Leben nicht dem Osiris begegnen. Nach dem Tode aber, falls er sich dessen würdig gemacht hat, dann wird er mit ihm vereint sein, weil dann der Mensch die höheren Welten betritt. Der Mensch muss also dem Osiris entgegenkommen entweder, wenn er stirbt oder wenn er als Eingeweihter den astralen Plan betritt. Daher wurde dem Bekenner der Osiris-Religion klargemacht: Das Übersinnliche, mit dem du selbst noch in Verbindung stehst, sollst du dir nicht anders als unter dem Bilde deiner eigenen Seele vorstellen, einer Seele, wie wir sie unter dem Begriff des Astralleibes vorstellen. Es wurde ihm eine ideale Menschengestalt hingestellt, die alle möglichen Tugenden hat. Und da Tugenden, Triebe und so weiter im Astralleibe sind, so wurde sozusagen eine astralische Wesenheit als die Wesenheit des Osiris hingestellt.
[ 21 ] Für das Volk, das durch die Schule des Ägyptertums gewissermaßen hindurchgegangen war, und welches jenes große Ereignis vorbereiten sollte, durch das das Geistige in die physische Welt heruntergestiegen ist - nicht wie Osiris nur bis zum Astralplan, sondern wie Christus, der auf den physischen Plan gekommen ist -, für dieses Volk durfte weder ein Gott im Gleichnis, im Symbol leben wie bei dem alten Indertum, es durfte auch keinen Gott im sinnlich-übersinnlichen Bilde verehren wie in der persischen Kultur noch im Bilde eines Astralleibes, sondern einzig und allein unter der übersinnlichen Vorstellung des Ich! Alle Bilder, die ursprünglich den alten Indiern gegeben waren, um sich das Geistige vorzustellen, waren der physischen Welt, dem Mineralreich entlehnte Bilder, Symbole, welche physisch-mineralische Form hatten.
[ 21 ] Für das Volk, das durch die Schule des Ägyptertums gewissermaßen hindurchgegangen war, und welches jenes große Ereignis vorbereiten sollte, durch das das Geistige in die physische Welt heruntergestiegen ist - nicht wie Osiris nur bis zum Astralplan, sondern wie Christus, der auf den physischen Plan gekommen ist -, für dieses Volk durfte weder ein Gott im Gleichnis, im Symbol leben wie bei dem alten Indertum, es durfte auch keinen Gott im sinnlich-übersinnlichen Bilde verehren wie in der persischen Kultur noch im Bilde eines Astralleibes, sondern einzig und allein unter der übersinnlichen Vorstellung des Ich! Alle Bilder, die ursprünglich den alten Indiern gegeben waren, um sich das Geistige vorzustellen, waren der physischen Welt, dem Mineralreich entlehnte Bilder, Symbole, welche physisch-mineralische Form hatten.
[ 22 ] Die Gestalten, unter denen die Eingeweihten der persischen Kultur ihrem Volke das Übersinnliche klarmachten, waren dem menschlichen Ätherleibe entnommen, denn auch Aura Mazdao war sichtbar geworden dadurch, dass er einen Ätherleib annahm und sich in der Form zeigte. Osiris war unter einer astralischen Gestalt vorgestellt worden. Diejenige Gottheit, die sich dem jüdischen Volke ankündigte, sollte keine Eigenschaften haben als die des Ich, des vierten Gliedes der menschlichen Wesenheit. Unter dem «Ich» erfasst der Mensch ja etwas, was allein zu sich selber Ich sagen kann.
[ 22 ] Die Gestalten, unter denen die Eingeweihten der persischen Kultur ihrem Volke das Übersinnliche klarmachten, waren dem menschlichen Ätherleibe entnommen, denn auch Aura Mazdao war sichtbar geworden dadurch, dass er einen Ätherleib annahm und sich in der Form zeigte. Osiris war unter einer astralischen Gestalt vorgestellt worden. Diejenige Gottheit, die sich dem jüdischen Volke ankündigte, sollte keine Eigenschaften haben als die des Ich, des vierten Gliedes der menschlichen Wesenheit. Unter dem «Ich» erfasst der Mensch ja etwas, was allein zu sich selber Ich sagen kann.
[ 23 ] Damit war aber noch etwas anderes verbunden. Der Mensch sollte nunmehr die Sendung des Moses in sich hineingießen; er sollte sich die Gottheit im Bilde des «Ich» vorstellen: So wie dein Ich in dir lebt und Herrscher ist über alle Glieder der Menschennatur, so sollst du dir das Wesen vorstellen, das in der Welt herrscht und waltet, kein sinnliches, kein Äther- und kein Astralbild, bloß unter der Gestalt des Ich, einzig unter diesem Namen sollst du dir das höchste Wesen — «Ich bin der Ich-Bin» - vorstellen. In dem «Ich» selber sollte jeder Mensch wirklich ein Ebenbild der Gottheit sehen.
[ 23 ] Damit war aber noch etwas anderes verbunden. Der Mensch sollte nunmehr die Sendung des Moses in sich hineingießen; er sollte sich die Gottheit im Bilde des «Ich» vorstellen: So wie dein Ich in dir lebt und Herrscher ist über alle Glieder der Menschennatur, so sollst du dir das Wesen vorstellen, das in der Welt herrscht und waltet, kein sinnliches, kein Äther- und kein Astralbild, bloß unter der Gestalt des Ich, einzig unter diesem Namen sollst du dir das höchste Wesen — «Ich bin der Ich-Bin» - vorstellen. In dem «Ich» selber sollte jeder Mensch wirklich ein Ebenbild der Gottheit sehen.
[ 24 ] Das war die Mission, die Sendung des Moses: Sich in dein Inneres, dann findest du ein wirkliches Ebenbild der reinen Gottheit. - Daher sollte alle Wirkung der Menschheit nur von Ich zu Ich gehen. Das sollte vorbereitet werden.
[ 24 ] Das war die Mission, die Sendung des Moses: Sich in dein Inneres, dann findest du ein wirkliches Ebenbild der reinen Gottheit. - Daher sollte alle Wirkung der Menschheit nur von Ich zu Ich gehen. Das sollte vorbereitet werden.
[ 25 ] Stellen wir uns noch einmal hinein in die ägyptische Kultur. Da war viel Wirkung, aber sie ging nicht von Ich zu Ich, sondern von Astralleib zu Astralleib. - Was heißt das? Denken Sie sich, wie eine gigantische Pyramide gebaut worden ist. Ein großes Heer von Menschen war nötig, um solch eine Pyramide zustande zu bringen. Die Arbeiter an einer Pyramide folgten den Aufträgen derjenigen, die die Baumeister waren, und das waren die Tempelpriester, die geistigen Führer der Kultur.
[ 25 ] Stellen wir uns noch einmal hinein in die ägyptische Kultur. Da war viel Wirkung, aber sie ging nicht von Ich zu Ich, sondern von Astralleib zu Astralleib. - Was heißt das? Denken Sie sich, wie eine gigantische Pyramide gebaut worden ist. Ein großes Heer von Menschen war nötig, um solch eine Pyramide zustande zu bringen. Die Arbeiter an einer Pyramide folgten den Aufträgen derjenigen, die die Baumeister waren, und das waren die Tempelpriester, die geistigen Führer der Kultur.
[ 26 ] Glauben Sie nicht, dass diese Aufträge so gegeben wurden wie heute von Ich zu Ich. Das war nicht der Fall. Sie werden am leichtesten verstehen, was damals vorging, wenn wir das Wort «Suggestion» gebrauchen. Kräfte psychischer Natur wurden angewendet. Die ägyptischen Priester beherrschten solche Kräfte in hohem Maße. Sie wirkten nicht auf das Ich, indem sie sagten «Tue dies» oder «Tue jenes!», sondern sie beherrschten die Mengen wie der, der die psychischen Kräfte beherrscht, sodass die Menschen willenlos folgten mit Übergehen des Ich.
[ 26 ] Glauben Sie nicht, dass diese Aufträge so gegeben wurden wie heute von Ich zu Ich. Das war nicht der Fall. Sie werden am leichtesten verstehen, was damals vorging, wenn wir das Wort «Suggestion» gebrauchen. Kräfte psychischer Natur wurden angewendet. Die ägyptischen Priester beherrschten solche Kräfte in hohem Maße. Sie wirkten nicht auf das Ich, indem sie sagten «Tue dies» oder «Tue jenes!», sondern sie beherrschten die Mengen wie der, der die psychischen Kräfte beherrscht, sodass die Menschen willenlos folgten mit Übergehen des Ich.
[ 27 ] Die Priester standen als Eingeweihte in hohem Dienste, ihnen war nicht zuzumuten, dass sie diese Kräfte missbrauchten. Sie stellten sie in den Dienst des Guten. So waren es aber Eingebungen, psychische Eingebungen, durch die sie wirkten. Von einer Freiheit des Ich gegenüber dem Tempelpriester war nicht die Rede.
[ 27 ] Die Priester standen als Eingeweihte in hohem Dienste, ihnen war nicht zuzumuten, dass sie diese Kräfte missbrauchten. Sie stellten sie in den Dienst des Guten. So waren es aber Eingebungen, psychische Eingebungen, durch die sie wirkten. Von einer Freiheit des Ich gegenüber dem Tempelpriester war nicht die Rede.
[ 28 ] Wenn Sie das verstehen, so begreifen Sie auch, dass im alten Indien die heiligen Rishis in einem noch höheren Maße spirituelle Kräfte anwendeten. Es war so: Wenn sie erschienen und bedeutsame Kundgebungen gaben, dann war es selbstverständlich, dass das ganze Volk ihnen willenlos folgte. Genauso wie bei uns die Hand dem Kopfe folgt, so folgten die großen Menschenmassen ihrem Führer. Das wurde immer weniger, je weiter der Mensch hinunterstieg auf den physischen Plan. Aber im alten Ägyptertum war noch etwas von dieser psychischen Kraft. Die Menschen aus dieser Art der Wirkung herauszureißen und die Vorherverkündigung des Dem-Ich-Gegenüberstehens, das war die Sendung des Moses. In jedem den göttlichen Urquell zu suchen, das große Welten-Ich, das den Raum durchwallende und durchwehende Ich als Urbild zu sehen des eigenen Ich, das war der große Ruf, der mit der Sendung des Moses verknüpft war.
[ 28 ] Wenn Sie das verstehen, so begreifen Sie auch, dass im alten Indien die heiligen Rishis in einem noch höheren Maße spirituelle Kräfte anwendeten. Es war so: Wenn sie erschienen und bedeutsame Kundgebungen gaben, dann war es selbstverständlich, dass das ganze Volk ihnen willenlos folgte. Genauso wie bei uns die Hand dem Kopfe folgt, so folgten die großen Menschenmassen ihrem Führer. Das wurde immer weniger, je weiter der Mensch hinunterstieg auf den physischen Plan. Aber im alten Ägyptertum war noch etwas von dieser psychischen Kraft. Die Menschen aus dieser Art der Wirkung herauszureißen und die Vorherverkündigung des Dem-Ich-Gegenüberstehens, das war die Sendung des Moses. In jedem den göttlichen Urquell zu suchen, das große Welten-Ich, das den Raum durchwallende und durchwehende Ich als Urbild zu sehen des eigenen Ich, das war der große Ruf, der mit der Sendung des Moses verknüpft war.
[ 29 ] Von diesem Gesichtspunkte aus werden wir verstehen, wie sich dieses große Welten-Ich durch Moses verkündigen musste. In einer solchen Weise muss man die Ankündigung des Ich-Gebotes in die heutige Sprache übersetzen, damit man wirklich das hat, was gefühlt und empfunden und gedacht wurde, wenn man in jener Zeit das erste Gebot hörte. Alle lexikografischen Übersetzungen geben das denkbar Ungenaueste wieder.
[ 29 ] Von diesem Gesichtspunkte aus werden wir verstehen, wie sich dieses große Welten-Ich durch Moses verkündigen musste. In einer solchen Weise muss man die Ankündigung des Ich-Gebotes in die heutige Sprache übersetzen, damit man wirklich das hat, was gefühlt und empfunden und gedacht wurde, wenn man in jener Zeit das erste Gebot hörte. Alle lexikografischen Übersetzungen geben das denkbar Ungenaueste wieder.
[ 30 ] Und nun möchte ich Ihnen das erste Gebot darstellen, wie man es wirklich übersetzen muss, um dasjenige zum Ausdruck zu bringen, was man sich damals beim Hören desselben vorgestellt hat. - Erstes Gebot:
[ 30 ] Und nun möchte ich Ihnen das erste Gebot darstellen, wie man es wirklich übersetzen muss, um dasjenige zum Ausdruck zu bringen, was man sich damals beim Hören desselben vorgestellt hat. - Erstes Gebot:
Ich bin das Ewig-Göttliche, das du in dir empfindest. Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt, wo du nicht mir in dir folgen konntest. Fortan sollst du andere Götter nicht über mich stellen. Du sollst nicht als höhere Götter anerkennen, was dir eine Abbildung zeigt von etwas, das oben am Himmel scheint, das aus der Erde heraus oder zwischen Himmel und Erde wirkt. Du sollst nicht anbeten, was von alledem unter dem Göttlichen in dir ist, denn ich bin das Ewige in dir und bin ein fortwirkendes Göttliches. Wenn du mich nicht in dir erkennst, werde ich als dein Göttliches verschwinden bei Kindern und Enkeln und Urenkeln, und deren Leib wird veröden; wenn du mich in dir erkennst, werde ich bis ins tausendste Geschlecht als du fortleben, und die Leiber deines Volkes werden gedeihen.
Ich bin das Ewig-Göttliche, das du in dir empfindest. Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt, wo du nicht mir in dir folgen konntest. Fortan sollst du andere Götter nicht über mich stellen. Du sollst nicht als höhere Götter anerkennen, was dir eine Abbildung zeigt von etwas, das oben am Himmel scheint, das aus der Erde heraus oder zwischen Himmel und Erde wirkt. Du sollst nicht anbeten, was von alledem unter dem Göttlichen in dir ist, denn ich bin das Ewige in dir und bin ein fortwirkendes Göttliches. Wenn du mich nicht in dir erkennst, werde ich als dein Göttliches verschwinden bei Kindern und Enkeln und Urenkeln, und deren Leib wird veröden; wenn du mich in dir erkennst, werde ich bis ins tausendste Geschlecht als du fortleben, und die Leiber deines Volkes werden gedeihen.
[ 31 ] Da haben wir den Hinweis darauf, in dem einzelnen Vorbild des Ich, das Nachbild des göttlichen Ur-Ich zu erkennen und zugleich den Hinweis darauf, dass derjenige, der so sein Ich als Göttliches erkennt, dass der frei wird von der Art, wie die Menschen im alten Ägypterlande den Führern gegenüberstanden.
[ 31 ] Da haben wir den Hinweis darauf, in dem einzelnen Vorbild des Ich, das Nachbild des göttlichen Ur-Ich zu erkennen und zugleich den Hinweis darauf, dass derjenige, der so sein Ich als Göttliches erkennt, dass der frei wird von der Art, wie die Menschen im alten Ägypterlande den Führern gegenüberstanden.
Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt, wo du nicht mir in dir folgen konntest.
Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt, wo du nicht mir in dir folgen konntest.
[ 32 ] Dem Willen der Tempelpriester folgte man, sie wandten psychische Kräfte an. Die erste Morgenröte jener Freiheit, die dann als die Freiheit der Gnade im Christentum herausgekommen ist, zeigt sich in diesem Hinweis:
[ 32 ] Dem Willen der Tempelpriester folgte man, sie wandten psychische Kräfte an. Die erste Morgenröte jener Freiheit, die dann als die Freiheit der Gnade im Christentum herausgekommen ist, zeigt sich in diesem Hinweis:
Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt. - Fortan sollst du andere Götter nicht über mich stellen.
Ich habe dich aus dem Lande Ägypten geführt. - Fortan sollst du andere Götter nicht über mich stellen.
[ 33 ] Gerade darum, damit das jüdische Volk das große vorbereitende Volk werden konnte für die Kundgebung im Christentum, dazu musste klargelegt werden, dass alle anderen Darstellungen des Göttlichen, des Urbildes des Ich, wegfallen mussten. Das, was äußere Gestalt ist, sei es durch Sternbilder oder durch irgendetwas anderes, musste wegfallen. - Durch gar nichts sollte das Göttliche abgebildet werden, denn der Mensch soll, damit er frei wird, damit er den Quell von allem, was in ihm ist, findet, er soll alles, was er empfinden kann über das Göttliche, in seinem Ich als dem Nachbilde des großen Welten-Ich empfinden:
[ 33 ] Gerade darum, damit das jüdische Volk das große vorbereitende Volk werden konnte für die Kundgebung im Christentum, dazu musste klargelegt werden, dass alle anderen Darstellungen des Göttlichen, des Urbildes des Ich, wegfallen mussten. Das, was äußere Gestalt ist, sei es durch Sternbilder oder durch irgendetwas anderes, musste wegfallen. - Durch gar nichts sollte das Göttliche abgebildet werden, denn der Mensch soll, damit er frei wird, damit er den Quell von allem, was in ihm ist, findet, er soll alles, was er empfinden kann über das Göttliche, in seinem Ich als dem Nachbilde des großen Welten-Ich empfinden:
Du sollst nicht als höhere Götter anerkennen, was dir eine Abbildung zeigt von etwas, das oben am Himmel scheint, das aus der Erde heraus oder zwischen Himmel und Erde wirkt.
Du sollst nicht als höhere Götter anerkennen, was dir eine Abbildung zeigt von etwas, das oben am Himmel scheint, das aus der Erde heraus oder zwischen Himmel und Erde wirkt.
[ 34 ] Ein bildloses Göttliches, der einzige berechtigte Ausdruck dafür ist das menschliche Ich:
[ 34 ] Ein bildloses Göttliches, der einzige berechtigte Ausdruck dafür ist das menschliche Ich:
Ich bin, der Ich-Bin. - Du sollst nicht anbeten, was von all dem unter dem Göttlichen in dir ist.
Ich bin, der Ich-Bin. - Du sollst nicht anbeten, was von all dem unter dem Göttlichen in dir ist.
[ 35 ] Wir haben es ja hervorgehoben: Aus dem physischen Leib wurde das Bild genommen im alten Indien, aus dem Ätherleib in der persischen Kultur, aus dem Astralleib bei den Ägyptern. Das alles ist unter dem Ich, von daher soll nichts im Bilde über das Göttliche genommen werden. Wir wissen, dass der physische Leib aus der mineralischen Natur, dass der Ätherleib aus der ätherischen Natur, dass der Astralleib aus demjenigen Reiche entnommen ist, aus dem auch der Astralleib der Tiere entnommen ist. Von alledem, was in den unteren Gliedern der Menschennatur ist, was aus der übrigen Natur herausgenommen ist, von alledem, was unter dem Ich ist, soll nichts genommen werden für das, was der Mensch anbetet.
[ 35 ] Wir haben es ja hervorgehoben: Aus dem physischen Leib wurde das Bild genommen im alten Indien, aus dem Ätherleib in der persischen Kultur, aus dem Astralleib bei den Ägyptern. Das alles ist unter dem Ich, von daher soll nichts im Bilde über das Göttliche genommen werden. Wir wissen, dass der physische Leib aus der mineralischen Natur, dass der Ätherleib aus der ätherischen Natur, dass der Astralleib aus demjenigen Reiche entnommen ist, aus dem auch der Astralleib der Tiere entnommen ist. Von alledem, was in den unteren Gliedern der Menschennatur ist, was aus der übrigen Natur herausgenommen ist, von alledem, was unter dem Ich ist, soll nichts genommen werden für das, was der Mensch anbetet.
Denn ich bin das Ewige in dir und bin ein fortwährendes Göttliches.
Denn ich bin das Ewige in dir und bin ein fortwährendes Göttliches.
[ 36 ] Da haben Sie einen wichtigen Satz. Da wurde den Juden als Gesetz gegeben, was vorher eine Tatsache war.
[ 36 ] Da haben Sie einen wichtigen Satz. Da wurde den Juden als Gesetz gegeben, was vorher eine Tatsache war.
[ 37 ] Wir haben schon darauf aufmerksam gemacht, wie bei allen Völkern, durch die gemeinsames Blut floss, wie da ein gewisses Bewusstsein durch die Generationen rann, wie der Sohn sich durch das Blut verbunden fühlte mit dem Vater und mit dem Großvater. Gemeinsames Blut fühlte sich als gemeinsames Ich, das Ich lebte durch die Generationen hindurch. Der Gott, der sich zuerst als Ich ankündigte dem jüdischen Volke, musste sich ankündigen, indem er sagte, dass er es ist, der als Gott durch die Generationen hindurch fortwirkte.
[ 37 ] Wir haben schon darauf aufmerksam gemacht, wie bei allen Völkern, durch die gemeinsames Blut floss, wie da ein gewisses Bewusstsein durch die Generationen rann, wie der Sohn sich durch das Blut verbunden fühlte mit dem Vater und mit dem Großvater. Gemeinsames Blut fühlte sich als gemeinsames Ich, das Ich lebte durch die Generationen hindurch. Der Gott, der sich zuerst als Ich ankündigte dem jüdischen Volke, musste sich ankündigen, indem er sagte, dass er es ist, der als Gott durch die Generationen hindurch fortwirkte.
Wenn du mich richtig in dir erfassest, dann erfasst du, was fortwirkt von Generation zu Generation.
Wenn du mich richtig in dir erfassest, dann erfasst du, was fortwirkt von Generation zu Generation.
[ 38 ] Es ist das übersetzt worden mit:
[ 38 ] Es ist das übersetzt worden mit:
Ich bin ein eifernder Gott,
Ich bin ein eifernder Gott,
[ 39 ] ja sogar mit
[ 39 ] ja sogar mit
ein zorniger Gott,
ein zorniger Gott,
[ 40 ] während die wirkliche Bedeutung ist:
[ 40 ] während die wirkliche Bedeutung ist:
Ich bin ein von Geschlecht zu Geschlecht fortwirkender Gott. Suche nie eine Vorstellung von mir zu bekommen, bewahre das Richtige in dir als Vorstellung von mir, dann pflanzest du mit dem Blute Gesundheit von Geschlecht zu Geschlecht fort.
Ich bin ein von Geschlecht zu Geschlecht fortwirkender Gott. Suche nie eine Vorstellung von mir zu bekommen, bewahre das Richtige in dir als Vorstellung von mir, dann pflanzest du mit dem Blute Gesundheit von Geschlecht zu Geschlecht fort.
[ 41 ] Eine richtige medizinische Vorstellung ist damit verbunden, denn derjenige, der dieses Gebot gab, verband damit die Vorstellung, dass - wenn der Mensch eine reine Vorstellung von dem Zusammenhange mit dem Göttlichen hat —, dass dann auch eine gesunde Ich-Vorstellung durch das Blut fließt und das Volk von Generation zu Generation gesund bleibt. Wir bekommen keine richtige Vorstellung von der lebensvollen Idee dessen, was Moses dem Volke gab, als er die Gesetze verkündete, wenn wir bloß begrifflich denken, was er sagt. Nein, es wird gesagt unter der Voraussetzung, dass der richtige Gedanke eine Realität ist: Wenn du dir eine falsche Vorstellung von dem Göttlichen machst, dann wird sich das von Geschlecht zu Geschlecht vererben, es wird sich als Krankheit, als Siechtum äußern. Richtige Gedanken bewirken Gesundheit, falsche aber Krankheit. Das ist eine im echten Sinne theosophisch oder okkult gehaltene Vorstellung. Das alles muss man bedenken, sonst bekommt man keinen richtigen Begriff, keine richtige Vorstellung von dem ersten Gebot. Deshalb wird dem jüdischen Volke aufgetragen: Stellt euch ja diesen Gott nicht unter einem falschen Bilde vor; wenn ihr vor dem Goldenen Kalbe hinkniet, so fließt eine falsche Vorstellung in euch und das falsche Gottesbild erzeugt, indem es mit dem Blute durch die Generationen hindurchzieht, die fortwirkende Sünde, die dann in Krankheit übergeht.
[ 41 ] Eine richtige medizinische Vorstellung ist damit verbunden, denn derjenige, der dieses Gebot gab, verband damit die Vorstellung, dass - wenn der Mensch eine reine Vorstellung von dem Zusammenhange mit dem Göttlichen hat —, dass dann auch eine gesunde Ich-Vorstellung durch das Blut fließt und das Volk von Generation zu Generation gesund bleibt. Wir bekommen keine richtige Vorstellung von der lebensvollen Idee dessen, was Moses dem Volke gab, als er die Gesetze verkündete, wenn wir bloß begrifflich denken, was er sagt. Nein, es wird gesagt unter der Voraussetzung, dass der richtige Gedanke eine Realität ist: Wenn du dir eine falsche Vorstellung von dem Göttlichen machst, dann wird sich das von Geschlecht zu Geschlecht vererben, es wird sich als Krankheit, als Siechtum äußern. Richtige Gedanken bewirken Gesundheit, falsche aber Krankheit. Das ist eine im echten Sinne theosophisch oder okkult gehaltene Vorstellung. Das alles muss man bedenken, sonst bekommt man keinen richtigen Begriff, keine richtige Vorstellung von dem ersten Gebot. Deshalb wird dem jüdischen Volke aufgetragen: Stellt euch ja diesen Gott nicht unter einem falschen Bilde vor; wenn ihr vor dem Goldenen Kalbe hinkniet, so fließt eine falsche Vorstellung in euch und das falsche Gottesbild erzeugt, indem es mit dem Blute durch die Generationen hindurchzieht, die fortwirkende Sünde, die dann in Krankheit übergeht.
Wenn du mich nicht in dir erkennst, werde ich als dein Göttliches verschwinden bei Kindern und Enkeln und Urenkeln, und deren Leiber werden veröden. - Du erzeugst lebensfähige Kinder, Enkel und Urenkel, wenn du die richtige Vorstellung des Göttlichen aufnimmst, sonst aber stirbt aus, das, was vom Blute abhängt. Indem du in deinem Ich mich richtig erkennst, geht es über von Geschlecht zu Geschlecht, denn ein fortwirkend Göttliches bin ich. Aus den Leibern verschwinde ich, wenn ich in falscher Vorstellung in euch lebe.»
Wenn du mich nicht in dir erkennst, werde ich als dein Göttliches verschwinden bei Kindern und Enkeln und Urenkeln, und deren Leiber werden veröden. - Du erzeugst lebensfähige Kinder, Enkel und Urenkel, wenn du die richtige Vorstellung des Göttlichen aufnimmst, sonst aber stirbt aus, das, was vom Blute abhängt. Indem du in deinem Ich mich richtig erkennst, geht es über von Geschlecht zu Geschlecht, denn ein fortwirkend Göttliches bin ich. Aus den Leibern verschwinde ich, wenn ich in falscher Vorstellung in euch lebe.»
[ 42 ] Das ist wieder ganz medizinisch vorzustellen:
[ 42 ] Das ist wieder ganz medizinisch vorzustellen:
Wenn du mich in dir erkennst, werde ich bis ins tausendste Geschlecht fortleben und die Leiber deines Volkes werden geläutert.
Wenn du mich in dir erkennst, werde ich bis ins tausendste Geschlecht fortleben und die Leiber deines Volkes werden geläutert.
[ 43 ] So wird das Physische gedeihen in echt okkulter Weise, wenn an die richtige Vorstellung des Geistigen geknüpft. Damit zieht der Hauch menschlicher Freiheit in die Menschenentwicklung ein: Gerade auf die Spitze des fortwirkenden Ich wird die Menschheit gestellt, und dann angeknüpft an das Göttliche. Das lässt sich mit keiner anderen Gesetzgebung vergleichen, und es ist reiner Dilettantismus, wenn man diese zehn Gebote zusammenstellt mit anderen Gesetzgebungen und einseitig erklärt, weil sie sich äußerlich in Worten ähneln. Die Gesetzgebung der zehn Gebote ist einzigartig und lässt sich nur aus der einzigartigen Sendung des Moses erklären. Und so ist es bei allen anderen Geboten wie bei diesem ersten; wenn wir sie richtig übersetzen, wird uns der ganze Geist der Sendung des Moses klar. — Zweites Gebot:
[ 43 ] So wird das Physische gedeihen in echt okkulter Weise, wenn an die richtige Vorstellung des Geistigen geknüpft. Damit zieht der Hauch menschlicher Freiheit in die Menschenentwicklung ein: Gerade auf die Spitze des fortwirkenden Ich wird die Menschheit gestellt, und dann angeknüpft an das Göttliche. Das lässt sich mit keiner anderen Gesetzgebung vergleichen, und es ist reiner Dilettantismus, wenn man diese zehn Gebote zusammenstellt mit anderen Gesetzgebungen und einseitig erklärt, weil sie sich äußerlich in Worten ähneln. Die Gesetzgebung der zehn Gebote ist einzigartig und lässt sich nur aus der einzigartigen Sendung des Moses erklären. Und so ist es bei allen anderen Geboten wie bei diesem ersten; wenn wir sie richtig übersetzen, wird uns der ganze Geist der Sendung des Moses klar. — Zweites Gebot:
Du sollst nicht in Irrtum von mir in dir reden, denn jeder Irrtum über das Ich in dir wird deinen Leib verderben.
Du sollst nicht in Irrtum von mir in dir reden, denn jeder Irrtum über das Ich in dir wird deinen Leib verderben.
[ 44 ] Da haben Sie direkt die Notwendigkeit des geistig richtigen Gedankens hingestellt, der der eigentliche Schöpfer des richtigen, gesunden Leibes ist. Irrtum über das höchste Göttliche in sich erzeugt Siechtum im Leibe im vollsten Maße. Es ist außerordentlich wichtig einzusehen, dass das in diesem zweiten Gebot gesagt wird:
[ 44 ] Da haben Sie direkt die Notwendigkeit des geistig richtigen Gedankens hingestellt, der der eigentliche Schöpfer des richtigen, gesunden Leibes ist. Irrtum über das höchste Göttliche in sich erzeugt Siechtum im Leibe im vollsten Maße. Es ist außerordentlich wichtig einzusehen, dass das in diesem zweiten Gebot gesagt wird:
Der Irrtum über das Ich in dir wird deinen Leib verderben.
Der Irrtum über das Ich in dir wird deinen Leib verderben.
[ 45 ] Es gibt ein späteres Sprichwort: In einem schönen Körper wohnt eine schöne Seele. - Die moderne materielle Menschheit legt sich das zuweilen so aus: Also pflege deinen Körper wohl, dann ist eine schöne Seele darin. Es ist aber so gemeint, dass eine Seele, die in sich kraftvoll ist, der richtige Schöpfer des Leibes ist und eben einen gesunden Körper erzeugt. Nicht dass der Körper die Seele macht, genau das Gegenteil davon.
[ 45 ] Es gibt ein späteres Sprichwort: In einem schönen Körper wohnt eine schöne Seele. - Die moderne materielle Menschheit legt sich das zuweilen so aus: Also pflege deinen Körper wohl, dann ist eine schöne Seele darin. Es ist aber so gemeint, dass eine Seele, die in sich kraftvoll ist, der richtige Schöpfer des Leibes ist und eben einen gesunden Körper erzeugt. Nicht dass der Körper die Seele macht, genau das Gegenteil davon.
[ 46 ] Da sehen wir, dass es manchmal gar nicht so genau auf den Wortlaut ankommt. Jede Zeit macht sich eine andere Vorstellung über den gleichen Wortlaut, je nachdem die Zeit empfindet oder gesinnt ist.
[ 46 ] Da sehen wir, dass es manchmal gar nicht so genau auf den Wortlaut ankommt. Jede Zeit macht sich eine andere Vorstellung über den gleichen Wortlaut, je nachdem die Zeit empfindet oder gesinnt ist.
[ 47 ] Damit hat man nicht immer das Richtige erwiesen, dass man den richtigen Wortlaut hat, sondern erst dadurch, dass man in die Seele der Zeit eindringt. - Drittes Gebot:
[ 47 ] Damit hat man nicht immer das Richtige erwiesen, dass man den richtigen Wortlaut hat, sondern erst dadurch, dass man in die Seele der Zeit eindringt. - Drittes Gebot:
Du sollst Werktag und Feiertag scheiden, auf dass dein Dasein Bild meines Daseins werde, denn was als Ich in dir lebt, hat in sechs Tagen die Welt gebildet und lebte in sich am siebenten Tage. Also soll dein Tun und deines Sohnes Tun und deiner Tochter Tun und deiner Knechte Tun und deines Viehes Tun und dessen, der sonst bei dir ist, nur sechs Tage dem Äußeren zugewandt sein, am siebenten Tage aber soll dein Blick mich in dir suchen.
Du sollst Werktag und Feiertag scheiden, auf dass dein Dasein Bild meines Daseins werde, denn was als Ich in dir lebt, hat in sechs Tagen die Welt gebildet und lebte in sich am siebenten Tage. Also soll dein Tun und deines Sohnes Tun und deiner Tochter Tun und deiner Knechte Tun und deines Viehes Tun und dessen, der sonst bei dir ist, nur sechs Tage dem Äußeren zugewandt sein, am siebenten Tage aber soll dein Blick mich in dir suchen.
[ 48 ] Das ist die absolut sinngemäße Übersetzung des dritten Gebotes. Nicht in äußerlichen Bildern, sondern in dem, was man tut, was das Ich tut, muss es Abbild werden des Ur-Ich, und wie das Ur-Ich geschaffen hat das Werk und am siebenten Tage in sich ruhte, so soll auch der Mensch Werktag und Feiertag scheiden, sechs Tage schaffen und [am siebenten] Tag das Göttliche mit Hilfe des Ich suchen. So sehen wir, in welch wunderbarer Weise das Abbild des Ur-Ich in uns als das zu Gott Führende hingestellt wird.
[ 48 ] Das ist die absolut sinngemäße Übersetzung des dritten Gebotes. Nicht in äußerlichen Bildern, sondern in dem, was man tut, was das Ich tut, muss es Abbild werden des Ur-Ich, und wie das Ur-Ich geschaffen hat das Werk und am siebenten Tage in sich ruhte, so soll auch der Mensch Werktag und Feiertag scheiden, sechs Tage schaffen und [am siebenten] Tag das Göttliche mit Hilfe des Ich suchen. So sehen wir, in welch wunderbarer Weise das Abbild des Ur-Ich in uns als das zu Gott Führende hingestellt wird.
[ 49 ] In diesen drei ersten Geboten haben wir den Hinweis darauf, wie der Mensch in dieser neuen Zeit zu stechen hat dem Göttlichen gegenüber, das sich in einer neuen Weise offenbart. In dem vierten Gebote haben wir ein Herangehen auf dem physischen Plan, die drei ersten stellen dar, wie sich der Mensch in richtiger Weise zu den höheren Welten stellt. - Das vierte Gebot heißt:
[ 49 ] In diesen drei ersten Geboten haben wir den Hinweis darauf, wie der Mensch in dieser neuen Zeit zu stechen hat dem Göttlichen gegenüber, das sich in einer neuen Weise offenbart. In dem vierten Gebote haben wir ein Herangehen auf dem physischen Plan, die drei ersten stellen dar, wie sich der Mensch in richtiger Weise zu den höheren Welten stellt. - Das vierte Gebot heißt:
Wirke fort im Sinne deines Vaters und deiner Mutter, damit dir als Besitztum verbleibt das Eigentum, das sie sich durch die Kraft erworben haben, die ich in ihnen gebildet habe.
Wirke fort im Sinne deines Vaters und deiner Mutter, damit dir als Besitztum verbleibt das Eigentum, das sie sich durch die Kraft erworben haben, die ich in ihnen gebildet habe.
[ 50 ] Hier haben wir nicht das ganz nichtssagende «Ehre Vater und Mutter, auf dass Dir’s wohlergehe und Du lange lebest auf Erden!» - Es handelt sich darum, dass - nachdem der Mensch in sich geistig, und, wie wir es fassen konnten, sozusagen auch medizinisch das Göttliche gegründet hat, dass er nun auch wirklich nach außen tut, was das Ich fortpflanzt. Es ist sogar ein praktisches Gebot: Sieh hin als Nachkomme auf deine Vorfahren; wenn du als Nachkomme im Gegensatz zu ihnen stehst, kann niemals eine ruhige Entwicklung stattfinden.
[ 50 ] Hier haben wir nicht das ganz nichtssagende «Ehre Vater und Mutter, auf dass Dir’s wohlergehe und Du lange lebest auf Erden!» - Es handelt sich darum, dass - nachdem der Mensch in sich geistig, und, wie wir es fassen konnten, sozusagen auch medizinisch das Göttliche gegründet hat, dass er nun auch wirklich nach außen tut, was das Ich fortpflanzt. Es ist sogar ein praktisches Gebot: Sieh hin als Nachkomme auf deine Vorfahren; wenn du als Nachkomme im Gegensatz zu ihnen stehst, kann niemals eine ruhige Entwicklung stattfinden.
[ 51 ] Wie sich innerlich das Ich durch das Blut überträgt, so wird auch dasjenige, was äußerlich als Besitztum da ist, erhalten bleiben. Das starke Ich, das sich gebildet hat, das fließt auf der einen Seite durch das Blut hinunter durch die Generationen, auf der anderen Seite aber soll dadurch, dass man das Ich stark macht, auch auf die äußere Welt gewirkt werden. Es soll bewahrt werden, was ein starkes Ich begründet hat, es soll nicht fortwährend die Entwicklung unterbrochen werden: Wirke fort, damit äußerlich zusammenbleibt, was dein Vater und deine Mutter erworben haben.
[ 51 ] Wie sich innerlich das Ich durch das Blut überträgt, so wird auch dasjenige, was äußerlich als Besitztum da ist, erhalten bleiben. Das starke Ich, das sich gebildet hat, das fließt auf der einen Seite durch das Blut hinunter durch die Generationen, auf der anderen Seite aber soll dadurch, dass man das Ich stark macht, auch auf die äußere Welt gewirkt werden. Es soll bewahrt werden, was ein starkes Ich begründet hat, es soll nicht fortwährend die Entwicklung unterbrochen werden: Wirke fort, damit äußerlich zusammenbleibt, was dein Vater und deine Mutter erworben haben.
[ 52 ] Das ist etwas, was Ihnen zeigt, wie nun auch die äußeren Verhaltensmaßregeln gegeben werden, damit nicht von außen zerstört werde, was von innen gegeben wird.
[ 52 ] Das ist etwas, was Ihnen zeigt, wie nun auch die äußeren Verhaltensmaßregeln gegeben werden, damit nicht von außen zerstört werde, was von innen gegeben wird.
[ 53 ] Und nun kommen die Gebote, welche das Ich selbstständig dem Ich des anderen gegenüberstellen, welche in diesem Sinne die Tatsachenwelt, das soziale Leben regeln sollen. [Sie umschreiben eigentlich nur das Bibelwort], welches Paulus selbst sagt: Sieh in dem anderen Menschen ebenso ein Ich wie in dir!
[ 53 ] Und nun kommen die Gebote, welche das Ich selbstständig dem Ich des anderen gegenüberstellen, welche in diesem Sinne die Tatsachenwelt, das soziale Leben regeln sollen. [Sie umschreiben eigentlich nur das Bibelwort], welches Paulus selbst sagt: Sieh in dem anderen Menschen ebenso ein Ich wie in dir!
[ 54 ] Als eine besondere Sendung hat es dieses Volk erhalten, das Göttliche bis in das Ich hinein zu verfolgen. Deshalb musste dies Volk die Gebote erhalten, die nicht nur die Bewahrung des eigenen Ich, sondern auch die Achtung des Ich des anderen vorschreiben:
[ 54 ] Als eine besondere Sendung hat es dieses Volk erhalten, das Göttliche bis in das Ich hinein zu verfolgen. Deshalb musste dies Volk die Gebote erhalten, die nicht nur die Bewahrung des eigenen Ich, sondern auch die Achtung des Ich des anderen vorschreiben:
Fünftes Gebot: Morde nicht.
Sechstes Gebot: Brich nicht die Ehe.
Siebentes Gebot: Stehle nicht.
Fünftes Gebot: Morde nicht.
Sechstes Gebot: Brich nicht die Ehe.
Siebentes Gebot: Stehle nicht.
[ 55 ] Als drei Tatsachen auseinandergelegt die eine Tatsache: Sieh in deinem Nebenmenschen ebenso ein Ich wie in dir selbst.
[ 55 ] Als drei Tatsachen auseinandergelegt die eine Tatsache: Sieh in deinem Nebenmenschen ebenso ein Ich wie in dir selbst.
[ 56 ] Damit war in der Tat das jüdische Volk geistig aus dem Lande Ägypten geführt, da dadurch das Ich auch erkannt werden sollte in der Wertschätzung des anderen Ich. Denn im Ägypterland wirkte man nicht, indem man das Ich respektierte, sondern man wirkte durch Suggestion. Man soll das Ich nicht nur nicht in seinem Rechte schädigen und beeinträchtigen, man soll es auch nicht einmal mit einem Worte in seinem Werte herabsetzen. Man soll nichts Unwahres über ein anderes Ich sagen. Wer etwas Unwahres über ein anderes Ich sagt, der weiß nicht, dass das andere Ich dasselbe ist wie sein eigenes Ich. - Und daher heißt das achte Gebot:
[ 56 ] Damit war in der Tat das jüdische Volk geistig aus dem Lande Ägypten geführt, da dadurch das Ich auch erkannt werden sollte in der Wertschätzung des anderen Ich. Denn im Ägypterland wirkte man nicht, indem man das Ich respektierte, sondern man wirkte durch Suggestion. Man soll das Ich nicht nur nicht in seinem Rechte schädigen und beeinträchtigen, man soll es auch nicht einmal mit einem Worte in seinem Werte herabsetzen. Man soll nichts Unwahres über ein anderes Ich sagen. Wer etwas Unwahres über ein anderes Ich sagt, der weiß nicht, dass das andere Ich dasselbe ist wie sein eigenes Ich. - Und daher heißt das achte Gebot:
Setze den Wert deines Mitmenschen nicht herab, indem du Unwahres von ihm sagst.
Setze den Wert deines Mitmenschen nicht herab, indem du Unwahres von ihm sagst.
[ 57 ] So geht es systematisch fort. Erst werden die Tatsachen angeführt, dann dasjenige, was sich noch schädigend äußern kann. - Die Tat greift unmittelbar in die Sphäre des anderen Ich ein; das Wort schon mehr geheim.
[ 57 ] So geht es systematisch fort. Erst werden die Tatsachen angeführt, dann dasjenige, was sich noch schädigend äußern kann. - Die Tat greift unmittelbar in die Sphäre des anderen Ich ein; das Wort schon mehr geheim.
[ 58 ] Aber willst du im Ernste das Ich des anderen anerkennen, dann darfst du auch nicht durch deine Lüste, deine Begierden eingreifen in die Sphäre deines Nächsten. Nicht nur dadurch, dass du ihn bestiehlst, sondern schon indem du etwas haben möchtest, was er hat, greifst du in das Ich des anderen ein. Du erkennst die volle Gleichschätzung der anderen Iche dadurch an, dass du dich nicht gelüsten lässt nach dem, was deines Nächsten ist. Daher die beiden letzten Gebote. - Neuntes Gebot:
[ 58 ] Aber willst du im Ernste das Ich des anderen anerkennen, dann darfst du auch nicht durch deine Lüste, deine Begierden eingreifen in die Sphäre deines Nächsten. Nicht nur dadurch, dass du ihn bestiehlst, sondern schon indem du etwas haben möchtest, was er hat, greifst du in das Ich des anderen ein. Du erkennst die volle Gleichschätzung der anderen Iche dadurch an, dass du dich nicht gelüsten lässt nach dem, was deines Nächsten ist. Daher die beiden letzten Gebote. - Neuntes Gebot:
Blicke nicht missgönnend auf das, was dein Mitmensch besitzt als Eigentum.
Blicke nicht missgönnend auf das, was dein Mitmensch besitzt als Eigentum.
[ 59 ] Zehntes Gebot:
[ 59 ] Zehntes Gebot:
Blicke nicht missgönnend auf das Weib deines Mitmenschen und auch nicht auf die Gehilfen und die anderen Wesen, durch die er sein Fortkommen findet.
Blicke nicht missgönnend auf das Weib deines Mitmenschen und auch nicht auf die Gehilfen und die anderen Wesen, durch die er sein Fortkommen findet.
[ 60 ] Erst dadurch können wir in gesunder Weise das Verhältnis von Mensch zum Menschen finden, dass wir [ihm] nicht missgönnen, was [ihm] zu eigen ist. So wird der Mensch neben den Menschen gestellt. In jedem Ich soll er ein Nachbild des Göttlichen achten. Damit war das Wesen der einzelnen Iche untereinander geregelt. Das war einer der größten Einschläge, die in die Menschheit hereingekommen sind. Noch war das nicht ausgesprochen, was durch den Christus kommen sollte, dass jeder in sich den Vater findet. Es war in diesen Gesetzen noch sozusagen das gemeinsame Ich enthalten, das durch die Generationen floss. Aber es war die Vorherverkündigung, dass das Ich nicht nur ein Nachbild des Göttlichen ist, sondern dass Gott selber lebendige Wesenheit in ihm ist: Das Ich ist der Substanz und Wesenheit nach identisch mit seinem Vater.
[ 60 ] Erst dadurch können wir in gesunder Weise das Verhältnis von Mensch zum Menschen finden, dass wir [ihm] nicht missgönnen, was [ihm] zu eigen ist. So wird der Mensch neben den Menschen gestellt. In jedem Ich soll er ein Nachbild des Göttlichen achten. Damit war das Wesen der einzelnen Iche untereinander geregelt. Das war einer der größten Einschläge, die in die Menschheit hereingekommen sind. Noch war das nicht ausgesprochen, was durch den Christus kommen sollte, dass jeder in sich den Vater findet. Es war in diesen Gesetzen noch sozusagen das gemeinsame Ich enthalten, das durch die Generationen floss. Aber es war die Vorherverkündigung, dass das Ich nicht nur ein Nachbild des Göttlichen ist, sondern dass Gott selber lebendige Wesenheit in ihm ist: Das Ich ist der Substanz und Wesenheit nach identisch mit seinem Vater.
Ich und der Vater sind eins.
Ich und der Vater sind eins.
[ 61 ] Da sehen wir die Weltentwicklung. Es ist leicht zu sagen: In der Welt hängt alles mit Ursache und Wirkung zusammen, von einer weisheitsvollen Führung aber ist nichts zu erblicken. - Wenn man aber so hineinschaut in die Entwicklung, wenn man sieht, wie immer zu der richtigen Zeit das Rechte geschieht, dann - möchte ich sagen — bleibt einem gar nichts anderes übrig, als die weisheitsvolle Führung in der Weltenentwicklung anzuerkennen.
[ 61 ] Da sehen wir die Weltentwicklung. Es ist leicht zu sagen: In der Welt hängt alles mit Ursache und Wirkung zusammen, von einer weisheitsvollen Führung aber ist nichts zu erblicken. - Wenn man aber so hineinschaut in die Entwicklung, wenn man sieht, wie immer zu der richtigen Zeit das Rechte geschieht, dann - möchte ich sagen — bleibt einem gar nichts anderes übrig, als die weisheitsvolle Führung in der Weltenentwicklung anzuerkennen.
[ 62 ] Wenn man okkult sieht, wie am Ausgange der dritten Kulturepoche in den vierten Zeitraum hinein diese Verkündigung geschehen ist, sodass den Menschen Zeit gelassen war, sich vorzubereiten auf das Mysterium von Golgatha, dann sieht man, wie gerade das zu den Ausdrücken größter Weisheit gehört.
[ 62 ] Wenn man okkult sieht, wie am Ausgange der dritten Kulturepoche in den vierten Zeitraum hinein diese Verkündigung geschehen ist, sodass den Menschen Zeit gelassen war, sich vorzubereiten auf das Mysterium von Golgatha, dann sieht man, wie gerade das zu den Ausdrücken größter Weisheit gehört.
[ 63 ] Im ganzen Tone der zehn Gebote, wenn wir sie richtig verstehen, sehen wir, wie die Gottheit sich in der urbildlichen Weise enthüllt, um auf den Moment vorzubereiten, wo der Geist Gottes sich wirklich in einem Menschen verkörpert. Damit die Menschen lernen konnten, den Gott im Fleisch, den Fleisch gewordenen Gott zu begreifen, mussten sie zuerst lernen, den Gott in ihrem tiefsten Inneren seiner Substanz und Wesenheit nach zu begreifen. Betrachten wir die zehn Gebote in dieser Übersetzung, dann sehen wir aus dem ganzen Tone, dass die Gottheit noch zum Menschen spricht, dass die Rede durchaus im Einklang ist mit dem Immer-weiter-Heraustreten auf den physischen Plan.
[ 63 ] Im ganzen Tone der zehn Gebote, wenn wir sie richtig verstehen, sehen wir, wie die Gottheit sich in der urbildlichen Weise enthüllt, um auf den Moment vorzubereiten, wo der Geist Gottes sich wirklich in einem Menschen verkörpert. Damit die Menschen lernen konnten, den Gott im Fleisch, den Fleisch gewordenen Gott zu begreifen, mussten sie zuerst lernen, den Gott in ihrem tiefsten Inneren seiner Substanz und Wesenheit nach zu begreifen. Betrachten wir die zehn Gebote in dieser Übersetzung, dann sehen wir aus dem ganzen Tone, dass die Gottheit noch zum Menschen spricht, dass die Rede durchaus im Einklang ist mit dem Immer-weiter-Heraustreten auf den physischen Plan.
[ 64 ] Immer wird darauf hingewiesen, dass die Leiber gedeihen, wenn das Göttliche richtig erfasst wird. Es wird die Anleitung gegeben, das Göttliche so zu verchren, dass die äußeren Dinge auf dem physischen Plane gedeihen. In der richtigen Weise wird darauf hingewiesen, dass eine gerade, eine gesunde Entwicklung stattfinden muss, damit die äußeren sozialen Zusammenhänge gedeihen.
[ 64 ] Immer wird darauf hingewiesen, dass die Leiber gedeihen, wenn das Göttliche richtig erfasst wird. Es wird die Anleitung gegeben, das Göttliche so zu verchren, dass die äußeren Dinge auf dem physischen Plane gedeihen. In der richtigen Weise wird darauf hingewiesen, dass eine gerade, eine gesunde Entwicklung stattfinden muss, damit die äußeren sozialen Zusammenhänge gedeihen.
[ 65 ] Durch die Sendung des Moses wird geregelt, dass das Göttliche bewahrt bleibt, dass aber das Menschengeschlecht die Eroberung des physischen Planes in der richtigen Weise, im Sinne der nachatlantischen Entwicklung und im Einklang mit diesem Göttlichen vollzieht.
[ 65 ] Durch die Sendung des Moses wird geregelt, dass das Göttliche bewahrt bleibt, dass aber das Menschengeschlecht die Eroberung des physischen Planes in der richtigen Weise, im Sinne der nachatlantischen Entwicklung und im Einklang mit diesem Göttlichen vollzieht.
[ 66 ] Die sieben Kulturepochen der nachatlantischen Zeit entsprechen dem, was die sieben Planeten den Menschen gegeben haben in dem, was die Lehrer der Menschheit ihnen als Religion gaben. So:
[ 66 ] Die sieben Kulturepochen der nachatlantischen Zeit entsprechen dem, was die sieben Planeten den Menschen gegeben haben in dem, was die Lehrer der Menschheit ihnen als Religion gaben. So:
I. Indertum = Saturn: Physischer Leib Religion: Bilder aus dem physischen, mineralischen Reiche.
II.Persertum = Sonne. Ätherleib. Aura Mazdao. Religion: Sinnliches Bild geistiger Wesenheit.
III. Ägyptertum = Mond. Osiris. Bis zum Astralleib.
IV. Griechisch-römische Zeit = Mars und Merkur. Erdenentwicklung. Ich = Christus im Fleische.
I. Indertum = Saturn: Physischer Leib Religion: Bilder aus dem physischen, mineralischen Reiche.
II.Persertum = Sonne. Ätherleib. Aura Mazdao. Religion: Sinnliches Bild geistiger Wesenheit.
III. Ägyptertum = Mond. Osiris. Bis zum Astralleib.
IV. Griechisch-römische Zeit = Mars und Merkur. Erdenentwicklung. Ich = Christus im Fleische.
[ 67 ] Danach muss es weitergehen
[ 67 ] Danach muss es weitergehen
V. Jupiter - Manas
VI. Venus - Buddhi
VII. Vulkan - Atma1. Indische Kultur: Die heiligen sieben Rishis waren in das Orakel von je einem der sieben Planeten eingeweiht.
2. Persische Kultur: Zarathustra war ins Sonnen-Orakel selbst eingeweiht.
3. Ägyptische Kultur: Hermes-Einweihung ging bis zum Astralleib - Mond.
4. Griechisch-lateinische Kultur: Die Einweihung des Moses ging bis zum Ätherleib, das heißt, das Ich begann im Ätherleib zu arbeiten - niederes Manas.
5. Der Christus brachte sich selbst als volle Ichheit. Höheres Manas. Buddhi. Atma.
V. Jupiter - Manas
VI. Venus - Buddhi
VII. Vulkan - Atma1. Indische Kultur: Die heiligen sieben Rishis waren in das Orakel von je einem der sieben Planeten eingeweiht.
2. Persische Kultur: Zarathustra war ins Sonnen-Orakel selbst eingeweiht.
3. Ägyptische Kultur: Hermes-Einweihung ging bis zum Astralleib - Mond.
4. Griechisch-lateinische Kultur: Die Einweihung des Moses ging bis zum Ätherleib, das heißt, das Ich begann im Ätherleib zu arbeiten - niederes Manas.
5. Der Christus brachte sich selbst als volle Ichheit. Höheres Manas. Buddhi. Atma.
