Supplements to Member Lectures
GA 246
14 February 1910, Wiesbaden
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Nachträge zur Abteilung Mitgliedervorträge
25. Über das Wesen der Pflanzen und die Beziehung des Menschen zum Pflanzenreich
25. Über das Wesen der Pflanzen und die Beziehung des Menschen zum Pflanzenreich
Meine lieben Freunde!
Meine lieben Freunde!
[ 1 ] Der Mensch steht in einer ganz besonders intimen Beziehung zum Pflanzenreich. Das Pflanzenreich ist jetzt das wichtigste der Naturreiche für den Menschen.
[ 1 ] Der Mensch steht in einer ganz besonders intimen Beziehung zum Pflanzenreich. Das Pflanzenreich ist jetzt das wichtigste der Naturreiche für den Menschen.
[ 2 ] Was für den Menschen der Tag ist, Aufwachen und Einschlafen, das ist für den Geist der Erde das Jahr - Aufwachen und Einschlafen. Der Geist der Erde geht tatsächlich da, wo Winter ist, wo Winter die Erde deckt, an den Stellen heraus aus der Erde mit seiner Astralität und seinem Ich und lässt an anderen Stellen der Erde hervorsprießen das Grün.
[ 2 ] Was für den Menschen der Tag ist, Aufwachen und Einschlafen, das ist für den Geist der Erde das Jahr - Aufwachen und Einschlafen. Der Geist der Erde geht tatsächlich da, wo Winter ist, wo Winter die Erde deckt, an den Stellen heraus aus der Erde mit seiner Astralität und seinem Ich und lässt an anderen Stellen der Erde hervorsprießen das Grün.
[ 3 ] Die Samenkörner, die in die Erde gelegt werden, das sind die verdichteten Erinnerungen der Taten des Geistes der Erde vom vorigen Jahr, und diese Taten findet er dann wieder vor, wenn er an diese Stellen der Erde zum Frühling hin zurückgeht mit seinem Astralleib und mit seinem Ich in die Erde hinein. Es ist ebenso, wie wenn der Mensch am Morgen mit seinem Astralleib und mit seinem Ich in seinen Ätherleib zurückkehrt. Er findet dort die Erinnerungen, die Empfindungen und Gefühle und die Erlebnisse des vergangenen Tages vor, wenn er am Morgen wieder untertaucht mit seinem Astralleib und seinem Ich in den Ätherleib. Der Mensch spiegelt im Einschlafen und Aufwachen wider im Lauf des Tages das Leben des Erdgeistes im Jahr; nur dass der Mensch individuell es tut, der Erdgeist aber immer gleich durch die Jahrtausende hindurch.
[ 3 ] Die Samenkörner, die in die Erde gelegt werden, das sind die verdichteten Erinnerungen der Taten des Geistes der Erde vom vorigen Jahr, und diese Taten findet er dann wieder vor, wenn er an diese Stellen der Erde zum Frühling hin zurückgeht mit seinem Astralleib und mit seinem Ich in die Erde hinein. Es ist ebenso, wie wenn der Mensch am Morgen mit seinem Astralleib und mit seinem Ich in seinen Ätherleib zurückkehrt. Er findet dort die Erinnerungen, die Empfindungen und Gefühle und die Erlebnisse des vergangenen Tages vor, wenn er am Morgen wieder untertaucht mit seinem Astralleib und seinem Ich in den Ätherleib. Der Mensch spiegelt im Einschlafen und Aufwachen wider im Lauf des Tages das Leben des Erdgeistes im Jahr; nur dass der Mensch individuell es tut, der Erdgeist aber immer gleich durch die Jahrtausende hindurch.
[ 4 ] Der Mensch hat in seinem Leben ein Aufsteigendes und ein Absteigendes, durch sein ganzes Leben geht das Prinzip des Pflanzenreiches.
[ 4 ] Der Mensch hat in seinem Leben ein Aufsteigendes und ein Absteigendes, durch sein ganzes Leben geht das Prinzip des Pflanzenreiches.
[ 5 ] [Wenn wir hier im kleinen Kreise beisammen sind, so möchte ich, dass Sie] all das, was heute hier gesagt wird, möchte ich Sie bitten, mehr mit der Seele zu empfinden und zu fühlen, als es mit dem Verstande zu erfassen.
[ 5 ] [Wenn wir hier im kleinen Kreise beisammen sind, so möchte ich, dass Sie] all das, was heute hier gesagt wird, möchte ich Sie bitten, mehr mit der Seele zu empfinden und zu fühlen, als es mit dem Verstande zu erfassen.
[ 6 ] Das Prinzip des Ätherleibes ist das Christusprinzip; es umfasst Wachstum, Leben, Sonnenkraft.
[ 6 ] Das Prinzip des Ätherleibes ist das Christusprinzip; es umfasst Wachstum, Leben, Sonnenkraft.
[ 7 ] Seine aufsteigende Linie (vom Menschen) zeigt das Tierreich in missratener Form, das heißt die Eigenschaften, die in der ersten Lebenshälfte sich entwickeln sollen, die können auch missraten, und das ist festgehalten in dem Tierreich. In allen seinen Formen zeigen sich menschlich missratene Eigenschaften. Beispiel: Der Affe, sein aufrechter Gang, er ist verpfuscht.
[ 7 ] Seine aufsteigende Linie (vom Menschen) zeigt das Tierreich in missratener Form, das heißt die Eigenschaften, die in der ersten Lebenshälfte sich entwickeln sollen, die können auch missraten, und das ist festgehalten in dem Tierreich. In allen seinen Formen zeigen sich menschlich missratene Eigenschaften. Beispiel: Der Affe, sein aufrechter Gang, er ist verpfuscht.
[ 8 ] In absteigender Linie zeigt das Mineralreich, wie der Mensch werden würde, wenn er nicht vom Lebensprinzip, vom Ätherleib durchzogen wäre. Der Mensch muss physisch absterben, damit er geistig sich entwickeln kann.
[ 8 ] In absteigender Linie zeigt das Mineralreich, wie der Mensch werden würde, wenn er nicht vom Lebensprinzip, vom Ätherleib durchzogen wäre. Der Mensch muss physisch absterben, damit er geistig sich entwickeln kann.
[ 9 ] Der Mensch muss wieder ein intimes Verhältnis zur Pflanzenwelt bekommen in seinen äußeren Einrichtungen. Diese werden dazu helfen, sowie er selbst es so will.
[ 9 ] Der Mensch muss wieder ein intimes Verhältnis zur Pflanzenwelt bekommen in seinen äußeren Einrichtungen. Diese werden dazu helfen, sowie er selbst es so will.
[ 10 ] Die Erde war ein Wesen, das in tiefster Sehnsucht lebte seit der Zeit, da etwas von ihr gegangen war bei der Sonnentrennung, was zur Erde gehörte und verwandt war mit ihr - und was der Erde so lieb ist wie einer Mutter ihr Sohn. Das musste von der Erde gehen und sich eine Zeit lang auf der Sonne entwickeln. Aber das gehört zur Erde, und darum ist nichts dem Christus so verwandt wie das Pflanzenreich der Erde und das, was als ätherisches oder pflanzliches Prinzip im Menschen lebt. Die Wiederkunft des Christus im Ätherleib, die muss der Mensch verstehen auf der Erde.
[ 10 ] Die Erde war ein Wesen, das in tiefster Sehnsucht lebte seit der Zeit, da etwas von ihr gegangen war bei der Sonnentrennung, was zur Erde gehörte und verwandt war mit ihr - und was der Erde so lieb ist wie einer Mutter ihr Sohn. Das musste von der Erde gehen und sich eine Zeit lang auf der Sonne entwickeln. Aber das gehört zur Erde, und darum ist nichts dem Christus so verwandt wie das Pflanzenreich der Erde und das, was als ätherisches oder pflanzliches Prinzip im Menschen lebt. Die Wiederkunft des Christus im Ätherleib, die muss der Mensch verstehen auf der Erde.
[ 11 ] Das Mysterium von Golgatha gipfelt in dem, dass wir sagen können: Mit der Erde verbindet sich wieder das, was so lange von ihr getrennt war. Im Pflanzenreich lebt [das] Sonnenprinzip, [der] Christusgeist!
[ 11 ] Das Mysterium von Golgatha gipfelt in dem, dass wir sagen können: Mit der Erde verbindet sich wieder das, was so lange von ihr getrennt war. Im Pflanzenreich lebt [das] Sonnenprinzip, [der] Christusgeist!
[ 12 ] Wenn die Menschheit erst einmal verstanden hat den Christusgeist, dann findet sie auch wieder das rechte Verhältnis zur Pflanzenwelt.
[ 12 ] Wenn die Menschheit erst einmal verstanden hat den Christusgeist, dann findet sie auch wieder das rechte Verhältnis zur Pflanzenwelt.
[ 13 ] Das Verhältnis zur Pflanze ist der Menschheit immer [mehr] abhandengekommen im finsteren Zeitalter, im Kali Yuga. Das, was die Geister der Natur am Menschen Gutes wirken, das lässt sich nicht so schnell zerstören. Erst an den Enkeln zeigt sich dann bei vom Lande in die Stadt Gezogenen die schädliche Wirkung der Stadt.
[ 13 ] Das Verhältnis zur Pflanze ist der Menschheit immer [mehr] abhandengekommen im finsteren Zeitalter, im Kali Yuga. Das, was die Geister der Natur am Menschen Gutes wirken, das lässt sich nicht so schnell zerstören. Erst an den Enkeln zeigt sich dann bei vom Lande in die Stadt Gezogenen die schädliche Wirkung der Stadt.
[ 14 ] Die Pflanzenwelt ist der Ausdruck des Christusgeistes. (In früheren Vorträgen wurde gesagt, auf dem Jupiter wächst als Pflanze oder wie eine Pflanze das, was heute geistig vom Menschen erzeugt wird, zum Beispiel der Kölner Dom. Anmerkung von Alice Kinkel.)
[ 14 ] Die Pflanzenwelt ist der Ausdruck des Christusgeistes. (In früheren Vorträgen wurde gesagt, auf dem Jupiter wächst als Pflanze oder wie eine Pflanze das, was heute geistig vom Menschen erzeugt wird, zum Beispiel der Kölner Dom. Anmerkung von Alice Kinkel.)
[ 15 ] Die ganze Pflanzenwelt gehört zum Erdenorganismus so, wie das menschliche Haar und die Nägel zum menschlichen Leibe gehören. Es ist auch nicht eine Pflanze einzeln zu nehmen, sondern so, dass wir uns sagen: Es ist nicht denkbar, dass es Lilien gäbe, ohne zugleich auch Herbstzeitlose, dass es Lindenbäume gäbe ohne Eschen und so weiter.
[ 15 ] Die ganze Pflanzenwelt gehört zum Erdenorganismus so, wie das menschliche Haar und die Nägel zum menschlichen Leibe gehören. Es ist auch nicht eine Pflanze einzeln zu nehmen, sondern so, dass wir uns sagen: Es ist nicht denkbar, dass es Lilien gäbe, ohne zugleich auch Herbstzeitlose, dass es Lindenbäume gäbe ohne Eschen und so weiter.
[ 16 ] Das Symbolum des Rosenkreuzes. Es bedeutet für uns: Wir müssen hinauskommen über das, was Holz, was absterbendes Mineralisches wird in der Pflanze, und ein Gefühl und ein Bewusstsein für das Leben bekommen, für die Blüte; Verständnis für unseren Ätherleib und für den Christusgeist wird uns daraus fließen.
[ 16 ] Das Symbolum des Rosenkreuzes. Es bedeutet für uns: Wir müssen hinauskommen über das, was Holz, was absterbendes Mineralisches wird in der Pflanze, und ein Gefühl und ein Bewusstsein für das Leben bekommen, für die Blüte; Verständnis für unseren Ätherleib und für den Christusgeist wird uns daraus fließen.
[ 17 ] Es wurde noch wunderbar Schönes über die Blätter der Pflanzen, über [ihr Leben und Weben und sich Wandeln vom Grün über den Sommer bis zu ihren] Farben im Herbst gesagt. Doktor Steiner führte aus, wie ein zurückgehaltenes Astralisches sich in dem feurigen Rot der Herbstesblätter ausdrückt, das eingesogene Sonnenlicht in dem leuchtenden Gold derselben und so weiter (leider ist das nicht erhalten geblieben).
[ 17 ] Es wurde noch wunderbar Schönes über die Blätter der Pflanzen, über [ihr Leben und Weben und sich Wandeln vom Grün über den Sommer bis zu ihren] Farben im Herbst gesagt. Doktor Steiner führte aus, wie ein zurückgehaltenes Astralisches sich in dem feurigen Rot der Herbstesblätter ausdrückt, das eingesogene Sonnenlicht in dem leuchtenden Gold derselben und so weiter (leider ist das nicht erhalten geblieben).
