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The History of the German Section
of the Theosophical Society
1902–1913
GA 250

25 September 1920, Dornach

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The History of the German Section of the Theosophical Society, tr. SOL
  1. Zur Geschichte der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft

1. Zur Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der Anthroposophischen Bewegung

1. The Origins and Development of the Anthroposophical Movement

Ansprache von Rudolf Steiner am Vorabend des Beginns des ersten anthroposophischen Hochschulkurses im Goetheanum

Speech by Rudolf Steiner on the eve of the start of the first anthroposophical university course at the Goetheanum

Meine lieben Freunde!

My dear friends!

[ 1 ] Wir stehen zweifellos mit dem morgigen Tage, da wir unsern hiesigen Hochschulkursus beginnen, vor einer sehr wichtigen Etappe unserer Bewegung in anthroposophisch orientierter Geisteswissenschaft. Und wenn es auch nur ganz kurz sein soll, so wird es mir gestattet sein, mit ein paar Worten auch heute wiederum einmal auf das Werden dieser Geisteswissenschaft hinzudeuten, nachdem es vor einiger Zeit, vor einigen Monaten hier - notgedrungen durch [gegnerische] Angriffe - schon innerhalb gewisser Grenzen geschehen ist. Trotzdem möchte ich heute Ihren Blick wiederum auf einiges gerade in dieser Richtung Liegende hinwenden.

[ 1 ] Tomorrow, as we begin our university course here, we are undoubtedly facing a very important stage in our movement toward anthroposophically oriented Spiritual Science. And even if only very briefly, I hope you will allow me to say a few words today once again about the development of this Spiritual Science, since this was already done some time ago—a few months ago here—within certain limits, out of necessity due to [opposing] attacks. Nevertheless, I would like to draw your attention once again today to a few points specifically in this direction.

[ 2 ] Wir werden in einem zwar noch unvollendeten, aber doch schon so weit gediehenen Bau, sodass in den nächsten Wochen darinnen wird gearbeitet werden können, in dem Goetheanum selber, in dem Bau des Goetheanum, diesen Kursus für geisteswissenschaftliches Erkennen er‚öffnen. Und wenn ich nun den Namen «Goetheanum», der ja in der Ihnen bekannten Weise diesem Bau hier gegeben worden ist, ins Auge fasse, so muss ich eines der Ausgangspunkte dieser Bewegung gedenken. Diese unsere Bewegung geht ja - ich habe es öfter angedeutet, und auch mit ein paar Sätzen dann in der Einleitung meines Buches «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens» drucken lassen - es geht ja diese Bewegung aus von den Vorträgen, die ich im Beginne des Jahrhunderts in Berlin vor einem engeren Kreise gehalten habe. Dieser engere Kreis in Berlin bestand zum Teil aus Leuten, die sich damals Theosophen nannten; aber es gehörten zu diesem Kreis auch solche Persönlichkeiten, die dem, was die andern Theosophie nannten, ganz fern standen. Dieser Kreis versammelte sich jede Woche einmal im Hause der Gräfin Brockdorff in Berlin, und es wurden da aus den verschiedensten Gebieten des Geisteslebens, des öffentlichen Lebens überhaupt, Vorträge gehalten; es wurde auch manches Künstlerische gepflegt. Ich wurde einmal aufgefordert, in diesem Kreise nun auch einen Vortrag zu halten. Und ich sagte zu, trotzdem ich vorher niemals in diesem Kreise gewesen war, auch durchaus nicht wusste, ob ich die eine oder andere Persönlichkeit dieses Kreises kennengelernt hatte; jedenfalls: Die Hausfrau und den Hausherrn kannte ich nicht. Nicht wahr, es gibt ja Momente im Leben, wo man höflich ist. Nachdem ich also durch eine Mittelsperson zugesagt hatte, den Vortrag, der gewünscht wurde, über Nietzsche zu halten - es war ja längere Zeit nach der Abfassung meiner Schrift «Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit» -, da fiel mir ein: Du musst doch höflich sein, du gehst jetzt zu der Hausfrau und dem Hausherrn. Also ich schrieb zunächst einen Brief an die Gräfin Brockdorff und bat sie in diesem Briefe, bevor ich in dem Hause den Vortrag halten solle, ihr einmal einen Anstandsbesuch machen zu dürfen. Da schrieb mir die Gräfin Brockdorff zurück: Das sei gar nicht nötig, ich solle nur zum Vortrag - ich weiß schon nicht mehr, an welchem Tage das war, am nächsten Vortrags[abend] eben - kommen. Und da kam ich denn in diesen Kreis und hielt einen Vortrag über Nietzsche. Man lud mich am Ende dieses Vortrags ein, in der Wintersaison bald noch einen Vortrag zu halten. Und ich sagte dann sogleich: Ja, ich würde einen Vortrag halten über dasselbe Thema, über das ich im «Magazin für Literatur», das ich damals redigierte, geschrieben hatte zu Goethes hundertfünfzigstem Geburtstage.

[ 2 ] We will begin this course in Spiritual Science in a building that, while still unfinished, has nevertheless progressed to the point where work can begin inside it in the coming weeks—in the Goetheanum itself, in the Goetheanum building ‘open.’ And when I now consider the name “Goetheanum”—which, as you know, has been given to this building here—I must recall one of the starting points of this movement. Our movement, after all—as I have often hinted at, and also had printed in a few sentences in the introduction to my book *Mysticism at the Dawn of Modern Spiritual Life*—stems from the lectures I gave in Berlin at the beginning of the century to a small circle of people. This small circle in Berlin consisted in part of people who at that time called themselves Theosophists; but the circle also included individuals who were quite distant from what the others called Theosophy. This circle met once a week at Countess Brockdorff’s home in Berlin, and lectures were given there on a wide variety of topics from intellectual life and public life in general; and various artistic pursuits were also cultivated. I was once asked to give a lecture in this circle as well. And I agreed, even though I had never been in this circle before and had absolutely no idea whether I had met any of the members; in any case, I did not know the hostess or the host. Isn’t it true that there are moments in life when one is polite? So after I had agreed, through an intermediary, to give the requested lecture on Nietzsche—it had been quite some time since I’d written my book *Nietzsche, a Fighter Against His Time*—it occurred to me: You must be polite; you’ll now go to see the hostess and the host. So I first wrote a letter to Countess Brockdorff and asked her in that letter, before I was to give the lecture at their home, if I might pay her a courtesy call. Countess Brockdorff wrote back to me: That wasn’t necessary at all; I should just come to the lecture—I don’t even remember which day it was, just the next lecture [evening]—anyway. And so I joined this circle and gave a lecture on Nietzsche. At the end of the lecture, I was invited to give another lecture soon during the winter season. And I replied immediately: “Yes, I would give a lecture on the same topic that I had written about in the *Magazin für Literatur*—which I was editing at the time—on the occasion of Goethe’s 150th birthday.”

[ 3 ] Ich hatte nämlich zu Goethes hundertfünfzigstem Geburtstag geschrieben: «Goethes geheime Offenbarung». Ich sagte: Ich wolle über dieses Thema «Goethes geheime Offenbarung» sprechen bei dem Vortragsabend, zu dem ich da eingeladen worden war. Der Vortrag kam zustande. Und ich versuchte alles dasjenige, was sich anschließen lässt an Goethes «Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie», in diesem Vortrag dazumal vorzubringen.

[ 3 ] I had, in fact, written “Goethe’s Secret Revelation” for Goethe’s 150th birthday. I said: I wanted to speak on the topic “Goethe’s Secret Revelation” at the lecture evening to which I had been invited. The lecture took place. And I tried to present everything that could be connected to Goethe’s “Fairy Tale of the Green Snake and the Beautiful Lily” in that lecture at the time.

[ 4 ] Das war eigentlich doch, ich möchte sagen, die Urzelle dieser Bewegung, meine lieben Freunde. Die Urzelle war jener Vortrag über Goethes geheime Offenbarung. Dessen muss ich gedenken, wenn wir nunmehr morgen beginnen mit einer wichtigen Etappe in unserer Bewegung hier im Goetheanum. Eigentlich ist es sehr schön, dass diese Bewegung damit zu ihrem Anfange - wenigstens für mich und dasjenige, was ich zu tun habe in der Bewegung - zurückkehrt.

[ 4 ] That was actually, I would say, the founding cell of this movement, my dear friends. That lecture on Goethe’s secret revelation was the seed. I must keep that in mind as we now begin an important stage in our movement here at the Goetheanum tomorrow. It is actually very beautiful that this movement is thereby returning to its beginnings—at least for me and what I have to do within the movement.

[ 5 ] Es ist mit Goethe begonnen worden, und nun beginnen wir morgen etwas außerordentlich Wichtiges in dem Bau, der von Goethe seinen Namen erhielt. Sie sehen also, es ist etwas von Konstanz, von Stetigkeit schon in dem ganzen Fortgange unserer Bewegung.

[ 5 ] It all began with Goethe, and tomorrow we will begin something extraordinarily important in the building that bears Goethe’s name. So you see, there is already a sense of constancy and continuity in the entire course of our movement.

[ 6 ] Der Vortrag, den ich [damals] gehalten habe über Goethes geheime Offenbarung, er hat dann dazu geführt, dass ich in jenem Kreise im Laufe des nächsten Winters vorzutragen hatte im Wesentlichen den Inhalt desjenigen, was nun in meiner Schrift «Die Mystik im Aufgange des neuzeitlichen Geisteslebens» im Zusammenhang mit der neueren Naturwissenschaft enthalten ist. Also: Aus Goethe entsprungen, setzte sich das dann fort in jene Schrift hinein. Vor einem erweiterten Kreise trug ich dann dasjenige vor, was enthalten ist in meinem Buche «Das Christentum als mystische Tatsache».

[ 6 ] The lecture I gave [at that time] on Goethe’s secret revelation led to my presenting, over the course of the following winter within that circle, essentially the content of what is now contained in my work *Mysticism at the Dawn of Modern Spiritual Life* in connection with modern natural science. In other words: Having sprung from Goethe, this then found its way into that treatise. I then presented to a wider circle the content of my book *Christianity as a Mystical Fact*.

[ 7 ] Schon dasjenige, was in meinem Buche «Die Mystik» steht, hat dann dazu geführt, dass ein großer Teil dieser «Mystik» ins Englische übersetzt worden ist. Und das führte dann dazu, dass ich auch aufgefordert worden bin, für das, was in ihren verschiedensten Formen «Theosophische Gesellschaft», «Theosophical Society» war, Vorträge zu halten.

[ 7 ] Even what is written in my book *Die Mystik* led to a large portion of this “mysticism” being translated into English. And that, in turn, led to my being invited to give lectures for what was known in its various forms as the “Theosophical Society.”

[ 8 ] Nun werde ich mir niemals irgendwie das Recht nehmen lassen, die Vorträge zu halten, da hinzugeben dasjenige, was ich zu vertreten habe, um es zu vertreten, wo man mich dazu auffordert. Daher hielt ich auch für diejenigen, die sich Theosophen nannten, unter anderen Vorträgen solche, die aber, wie ich von vornherein jedem sagte, der es hören sollte oder hören wollte, nichts enthielten, was nicht meinen eigenen Forschungen entsprungen war.

[ 8 ] Now, I will never allow anyone to take away my right to give lectures, since that is the only way I can present the views I hold, wherever I am asked to do so. That is why, even for those who called themselves Theosophists, I gave lectures—among others—which, as I told everyone from the outset who was supposed to hear them or wanted to hear them, contained nothing that did not stem from my own research.

[ 9 ] Ich nahm dann teil an verschiedenen theosophischen Kongressen. Mittlerweile hatte diese Bewegung, die so entstanden war, innerhalb Mitteleuropas Mitglieder erhalten, Mitglieder, die im Wesentlichen durch die Weltanschauung zusammenhielten, welche schon dazumal von mir vertreten worden war. Als ich den Vortrag hielt über Goethes geheime Offenbarung, bedeutete es nicht sonderlich viel, dass dasjenige, was so vertreten wurde, auf Einladung der Theosophical Society hin vertreten worden ist.

[ 9 ] I then took part in various Theosophical congresses. In the meantime, this movement, which had thus come into being, had gained members throughout Central Europe—members who were essentially united by the worldview that I had already espoused at that time. When I gave the lecture on Goethe’s secret revelation, it did not mean very much that what was presented there had been done at the invitation of the Theosophical Society.

[ 10 ] Bei einem der Kongresse in London sah ich dann auch Olcott, den Präsidenten der Theosophical Society. Er sagte mir dazumal ungefähr: Ja, mit dieser Deutschen Sektion, da ist es doch eine missliche Sache. - Ich meinte: Warum? - Ja, die Mitgliederlisten, die laufen bei uns so schlecht ein. — Ich sagte: Mich interessieren die Mitgliederlisten nicht, mich interessieren mehr die Mitglieder; und wenn die Mitglieder nur da sind, dann ist es mir ziemlich gleichgültig, ob sie auf der Liste stehen. - Nun, ähnliche Bemerkungen kamen noch öfter vor.

[ 10 ] At one of the conventions in London, I also saw Olcott, the president of the Theosophical Society. He said to me at the time, more or less: “Yes, this German Section—it’s quite a predicament.” — I asked: “Why?” — “Well, the membership lists—they’re coming in so poorly.” — I said: “I’m not interested in the membership lists; I’m more interested in the members themselves. And as long as the members are there, I’m pretty indifferent as to whether they’re on the list.” — Well, similar remarks came up quite often.

[ 11 ] Nachdem wir verschiedene Stadien durchgemacht [hatten, fand dann einmal in München - es war 1907 - ein Kongress statt] mit den anderen Theosophen zusammen. Und damals wunderte man sich sehr, dass diese Bewegung so schnell innerhalb Mitteleuropas, wie man sich ausdrückte, aus dem Boden herausgeschossen sei. Denn es war ein Diktum, welches von einem zum andern immer mitgeteilt worden war unter Mitgliedern der Theosophical Society, insbesondere in den Kreisen derjenigen, die «advanced» waren - so nannte man diejenigen, die da oder dort etwas dirigierten; und dieses Diktum, das da und dort unter diesen Leuten immerfort ausgesprochen worden ist, das war: Germany is not ripe for this. - Deutschland ist nicht reif für die Theosophie.

[ 11 ] After we had gone through various stages, a congress was held in Munich—it was 1907—together with the other Theosophists. And at that time, people were very surprised that this movement had, as they put it, sprung up so quickly out of the ground in Central Europe. For there was a maxim that had been passed from one to another among members of the Theosophical Society, especially in the circles of those who were “advanced”—as they called those who held leadership positions here and there; and this maxim, which was constantly repeated among these people here and there, was: “Germany is not ripe for this.” - Germany is not ready for Theosophy.

[ 12 ] Nun, dieses Diktum, das wurde dann in München damals ein bisschen unterdrückt. Aber eigentlich kam mir dieses Diktum doch nicht ganz unberechtigt vor; denn für dasjenige, was die Theosophical [Society] in ihrem Schoße barg, waren wir allerdings nicht reif, sind es auch heute nicht, und machen uns, denke ich, gar nichts daraus.

[ 12 ] Well, that statement was somewhat suppressed in Munich back then. But actually, this statement didn’t seem entirely unjustified to me; for we certainly weren’t ready for what the Theosophical [Society] held in store, nor are we today, and I don’t think we care about it at all.

[ 13 ] Wozu dann diese «Unreife» geführt hat, war ja dieses, dass wir nicht reif geworden sind, diesen Hinduknaben, Alcyone - oder so ähnlich hieß er - anzuerkennen, der ausersehen worden war - als andere, in denen eine Zeit lang die Christus-Jesus-Seele inkarniert sein sollte, sich als nicht geeignete Kandidaten erwiesen hatten -, der ausersehen worden war, die Christus-Jesus-Seele in sich zu tragen. Und wir erwiesen uns gänzlich unreif. Und daher kam es ja, dass wir dann herausgeworfen wurden.

[ 13 ] What this “immaturity” led to, after all, was that we had not matured enough to recognize this Hindu boy, Alcyone—or whatever his name was—who had been chosen—since others, in whom the soul of Christ Jesus was to be incarnated for a time, had proved to be unsuitable candidates—who had been chosen to carry the soul of Christ Jesus within himself. And we proved to be completely immature. And that is why we were then cast out.

[ 14 ] Und so bildete sich immer mehr und mehr dasjenige aus zu äußerer Klarheit, was heute anthroposophische Bewegung ist. Es bildete sich aber damit einfach nur dasjenige, was ursprünglich, ganz ursprünglich da war.

[ 14 ] And so, what is today known as the anthroposophical movement gradually took shape and became increasingly clear to the outside world. Yet what took shape was simply what had been there from the very beginning.

[ 15 ] Denn, sehen Sie, ich hatte eben gewiss in der Theosophical Society vorzutragen, und gründete eben auch 1902 eine Deutsche Sektion in Berlin; aber während der Gründung, Gründungsverhandlungen, Gründungsversammlung musste ich weggehen; denn ich hatte in einem anderen Lokal einen Vortrag zu halten, der einem Zyklus angehörte, der sich nannte «Anthroposophische Betrachtung der Weltgeschichte». Und so sehen Sie, dass ich, während die Theosophical Society ihre Deutsche Sektion gegründet hat, über Anthroposophie gesprochen habe.

[ 15 ] You see, I was indeed scheduled to give a lecture at the Theosophical Society, and I also founded a German section in Berlin in 1902; but during the founding process—the founding negotiations and the founding meeting—I had to leave, because I had to give a lecture at another venue as part of a series called “Anthroposophical Reflections on World History.” And so you see that while the Theosophical Society was founding its German Section, I was speaking about anthroposophy.

[ 16 ] Es ist heute nichts anderes da als dasjenige, was aus dieser Urzelle «Die geheime Offenbarung Goethes» eigentlich entstanden ist. Und Anthroposophische Gesellschaft ist eben nur dasjenige, auch dem äußeren Namen nach, was von mir immer gewollt worden ist.

[ 16 ] What exists today is nothing other than what actually emerged from that original seed, “Goethe’s Secret Revelation.” And the Anthroposophical Society is precisely what I have always intended it to be, even in its external name.

[ 17 ] Es war 1909, da war in Budapest der Theosophische Kongress. Damals brodelten in dem Zentrum, in dem Adyar-Zentrum der Theosophical Society schon allerlei kuriose Dinge. Es hatte sich ein Teil der, wie ich glaube - aber das ist eine subjektive Meinung — der vernünftigeren Leute dazumal von der Theosophical Society abgespalten, und dieser Teil brauchte einen Namen. Er wandte sich an mich. Ich hielt den Zeitpunkt noch nicht für gekommen dazumal, um unmittelbar unter der wirklichen Flagge der anthroposophischen Bewegung hervorzutreten. Und so sagte ich denn dazumal: Ich wüsste schon einen Namen, den man geben müsste, wenn einmal diese Bewegung eine vernünftige Form annehmen sollte; aber den brauche ich einmal später, den will ich jetzt noch nicht missbraucht haben. - So sagte ich 1909. Ich meinte den Namen «Anthroposophische Gesellschaft».

[ 17 ] It was 1909, and the Theosophical Congress was being held in Budapest. At that time, all sorts of curious things were already brewing at the Adyar Center of the Theosophical Society. A group of what I believe—though this is a subjective opinion—to have been the more reasonable people at the time had split off from the Theosophical Society, and this group needed a name. They turned to me. I did not yet consider the time ripe at that point to step forward directly under the true banner of the anthroposophical movement. And so I said at the time: I already knew of a name that would have to be given once this movement took on a sensible form; but I’ll need that later—I don’t want it to be misused just yet. —That is what I said in 1909. I was referring to the name “Anthroposophical Society.”

[ 18 ] Und dann kam es eben 1913 auch zu dieser Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft. Die dann da waren als die Mitglieder, die, insofern sie noch Mitglieder dieser Theosophical Society waren, wurden von dieser Letzteren herausgeworfen, gleich in Bausch und Bogen, alle.

[ 18 ] And then, in 1913, the Anthroposophical Society was founded. The members who were present at that time—insofar as they were still members of the Theosophical Society—were expelled from the latter, all of them, lock, stock, and barrel.

[ 19 ] Diese Dinge muss man wirklich ins Auge fassen, wenn man die ganze Kontinuität dessen, was heute vor uns steht, meine lieben Freunde, übersehen will; denn da hängen wirklich Anfang und Ende zusammen. Und auch im Laufe der Entwicklung werden Sie Brüche im Grunde genommen nicht wahrnehmen, wenn Sie sie nicht künstlich konstruieren.

[ 19 ] One really must take these things into account if one wishes to grasp the full continuity of what lies before us today, my dear friends; for the beginning and the end are truly interconnected. And even in the course of development, you will not, in essence, perceive any breaks unless you artificially construct them.

[ 20 ] Dann kam die Zeit, auf welche innerhalb unserer anthroposophischen Vorträge ja oftmals aufmerksam gemacht worden war, die Zeit, wo sich innerhalb der neueren Zivilisation der Niedergang im eminentesten Sinne zeigte: Es kamen die furchtbaren Jahre seit dem Jahre 1914, und es kam der mitteleuropäische Zusammenbruch, der aber in Wirklichkeit ein Zusammenbruch der ganzen modernen Zivilisation ist. Und es musste notwendigerweise hineingenommen werden in die Strömung unserer anthroposophischen Bewegung dasjenige, was jetzt, ich möchte sagen, als ein sozialer Flügel innerhalb dieser Bewegung sich bewegt.

[ 20 ] Then came the time to which attention had so often been drawn in our anthroposophical lectures—the time when the decline of modern civilization became evident in the most profound sense: The terrible years following 1914 began, and the Central European collapse occurred—which, in reality, is a collapse of the entire modern civilization. And it was necessary for our anthroposophical movement to incorporate into its current that which is now, I would say, functioning as a social wing within this movement.

[ 21 ] Wer die Bewegung innerlich verfolgt, der sieht ja, wie ganz organisch herausgewachsen ist auch die Dreigliederungsbewegung aus dieser anthroposophischen Bewegung.

[ 21 ] Anyone who follows the movement from within can see how the Threefold Social Order movement, too, grew quite organically out of this anthroposophical movement.

[ 22 ] Durch die Dreigliederungsbewegung kamen allerlei neue Elemente in die anthroposophische Bewegung mit hinein. Allerdings, die Persönlichkeiten, welche die Träger dieser Elemente sind, sie waren zu gleicher Zeit schon da; es kamen allerdings auch andere hinzu, aber wie gesagt: Die Persönlichkeiten, die die Träger dieser Elemente waren, sie waren zu gleichen Zeiten da. Aber bei einer Anzahl von Persönlichkeiten wirkte eben der Dreigliederungsgedanke so, dass in ihnen ein neuer Impetus, ein neuer Impuls aufging. Es ist mir nicht recht ersichtlich, wie dieser Impetus hätte aufgehen können etwa aus der Theosophical Society heraus. Denn, sehen Sie, wenn ich diese wirklichen, realen Momente des Werdens, der Genesis der anthroposophischen Bewegung ins Auge fasse, da muss ich doch immer an solche Dinge denken, wie ich sie auch schon öfter erwähnt habe.

[ 22 ] Through the Threefold Social Order Movement, all sorts of new elements found their way into the anthroposophical movement. However, the individuals who were the bearers of these elements were already there at the same time; others did join as well, but as I said: the individuals who were the bearers of these elements were already there at the same time. But in the case of a number of individuals, the idea of threefolding had such an effect that a new impetus, a new impulse, arose within them. It is not entirely clear to me how this impetus could have arisen, for example, from the Theosophical Society. For, you see, when I consider these genuine, real moments of becoming—the genesis of the anthroposophical movement—I cannot help but think of such things as I have already mentioned on several occasions.

[ 23 ] Ich war einmal auf einer theosophischen Veranstaltung in Paris. Da redeten zum großen Teil die Leute, die «advanced» waren. Und hinterher sprach man dann so seine Urteile aus über dasjenige, was da - ich kann nicht sagen - geredet worden war; denn man redete nicht über dasjenige, was geredet worden war, sondern die «advanced», namentlich Damen, die bewegten sich zum Teil behende, zum Teil aber auch etwas schläfrig umher und erklärten überall: Da waren so wunderbare Vibrationen in diesem Raume, während der oder jener sprach! - Und man hörte überall loben diese ganz brillanten «vibrations».

[ 23 ] I once attended a theosophical event in Paris. For the most part, the people who spoke there were the “advanced” ones. And afterward, people would voice their opinions about what had been—I can’t quite say—discussed there; for they weren’t talking about what had actually been discussed, but rather the “advanced” ones—namely, ladies—who moved about, some nimbly, others somewhat sleepily, and declared everywhere: “There were such wonderful vibrations in this room while so-and-so was speaking!”—And everywhere you heard people praising these utterly brilliant “vibrations.”

[ 24 ] Und aus alledem, was da geredet worden war hinter den verschiedenen Vorträgen, da konnte ich mir nur die Vorstellung bilden, dass man ja eigentlich bei demjenigen, was vorging im Saale, nicht die Ohren gebrauchte als Vermittler, sondern mir schien die Nase gebraucht zu werden. Denn die Art, wie man da redete hinterher, die war eigentlich doch so, als ob man diese «vibrations» eben gerochen hätte. Sodass da eigentlich Theosophie gerochen werden musste.

[ 24 ] And from everything that had been said behind the scenes after the various lectures, I could only form a mental image of what was happening in the hall, in which one did not actually use one’s ears as a mediator—rather, it seemed to me that one’s nose was being used. For the way people spoke afterward was actually as if they had smelled these “vibrations.” So that, in fact, Theosophy had to be smelled.

[ 25 ] Aber ich muss schon sagen: Ich glaube nicht, dass aus diesen Berichten, aus diesen Reden viel Soziales hätte herausgerochen werden können! Denn es lag in alledem, was da heimisch war, durchaus nichts von einer Stoßkraft, die dahin gegangen wäre, das lebendige Dasein, das volle Menschentum unmittelbar zu ergreifen.

[ 25 ] But I have to say: I don’t think much of a social dimension could have been detected in these reports or these speeches! For there was absolutely nothing in all that was familiar there that possessed the driving force needed to directly grasp living existence and full humanity.

[ 26 ] Die Notwendigkeit, dieses volle Menschentum zu ergreifen, die kam allerdings im zweiten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts ganz gewaltig herauf. Und hätte die anthroposophische Bewegung nicht verspürt, dass sie soziale Elemente in sich aufnehmen müsse, besser gesagt: aus sich hervorgehen lassen müsse, dann hätte sie sich eben als irgendeine in der Ecke stehende Sekte erwiesen, aber nicht als dasjenige, [als] das sie von allem Anfänge an gemeint war: die Wiedererneuerung des geistigen Lebens aus dem geistigen Urquell heraus für die Entwicklungsnotwendigkeiten der neueren Menschheit.

[ 26 ] The need to embrace this full humanity, however, emerged with great force in the second decade of the twentieth century. And if the anthroposophical movement had not sensed that it needed to incorporate social elements—or rather, to allow them to emerge from within itself—it would have turned out to be just another sect relegated to a corner, rather than what it was intended to be from the very beginning: the renewal of spiritual life from the spiritual source to meet the developmental needs of modern humanity.

[ 27 ] Das sollte innerhalb unserer Bewegung durchaus verstanden werden. Und vor allen Dingen sollte verstanden werden, dass, wenn Anthroposophie ihre Aufgabe erfüllen soll, dass sie dann tatsächlich ihre Strömungen hineinergießen muss in alle einzelnen Zweige des modernen Erkennens, dass sie ergreifen müsse alle Wissenschaft.

[ 27 ] This should certainly be understood within our movement. And above all, it should be understood that if anthroposophy is to fulfill its mission, it must indeed infuse its currents into all the individual branches of modern knowledge; it must encompass all science.

[ 28 ] In dieser Beziehung war ja in alledem, was auf anthroposophischem Boden erstrebt war, nichts Ähnliches dem, was etwa auf dem Boden der Theosophical Society erstrebt worden ist. Denn, sehen Sie, da hatte man auch allerlei Kompromisse mit der Wissenschaft geschlossen, aber es waren Kompromisse. Wenn man wiederum in Italien oder in England ‚oder sonst irgendwo glänzen konnte mit einer professoralen Eroberung, die man gemacht hatte in dem oder jenem, selbstverständlich glänzenden, Namen, dann - dann war man froh: Der Professor so und so ist Mitglied der Theosophical Society geworden - eine glänzende Errungenschaft! So hat man die Linie hin gezogen zu den Wissenschaften.

[ 28 ] In this regard, nothing in all that was pursued on anthroposophical grounds was comparable to what had been pursued, for example, within the Theosophical Society. For, you see, there, too, all sorts of compromises had been made with science, but they were compromises nonetheless. On the other hand, if one could shine in Italy or England—or anywhere else—with a scholarly achievement made under this or that, of course, illustrious name, then—then one was delighted: “Professor So-and-so has become a member of the Theosophical Society”—a brilliant achievement! That is how the connection to the sciences was drawn.

[ 29 ] Aber diese anthroposophische Bewegung sollte ihre Linien so nicht ziehen. Gewiss, man könnte einigermaßen Erfolge haben, wenn man dienerte vor der gewöhnlichen Wissenschaft; aber das haben wir nicht getan. So habe ich mich, wenigstens nach jener Seite hin, unliebsam bemerkbar gemacht. Ich könnte viele Beispiele anführen, ich will nur eines anführen.

[ 29 ] But this anthroposophical movement should not have drawn its lines in this way. Certainly, one could achieve some degree of success by bowing to conventional science; but we did not do that. And so I made myself unpopular, at least from that perspective. I could cite many examples, but I will mention just one.

[ 30 ] Da war ein an sich charmanter Mann [...] innerhalb der Theosophical Society. Der kam einmal in einen Ort, wo wir einen anthroposophischen Zweig hatten. Er war Botaniker. Mein Trachten war immer auf diejenigen Dinge gerichtet, von denen ich glaubte, dass sie zufällig interessieren könnten. Und so sprach ich denn mit dem Professor der Botanik, und ich sprach über einige Einzelheiten der botanischen Wissenschaft. Es interessierte ihn gar nicht, nicht im Mindesten. Er war sogar etwas unzufrieden, denn er liebte «Theosophie», und von der setzte er voraus, dass sie sich doch nicht einmische in seine Botanik. Er dachte sich: Botaniker - das ist man im Stile der modernen wissenschaftlichen Entwicklung. Das ist doch selbstverständlich, dass da alles in Ordnung ist. Und dann nimmt man, wenn man so nebenbei Bedürfnisse hat, auch die Theosophie auf. Aber da hat man zwei ordentlich voneinander gesonderte Schubfächer: hier Botanik, hier Theosophie. Und da redet das eine dem andern nicht hinein. Daher wurde es ihm höchst unbehaglich, vom anthroposophischen Gesichtspunkte aus über Botanik zu hören. Ein Beispiel für viele.

[ 30 ] There was a man—who was, in himself, quite charming [...]—within the Theosophical Society. He once came to a place where we had an anthroposophical branch. He was a botanist. My attention was always focused on those things that I thought might happen to interest him. And so I spoke with the professor of botany, and I discussed some details of botanical science. It didn’t interest him at all, not in the least. He was even somewhat dissatisfied, because he loved “theosophy,” and he assumed that it wouldn’t interfere with his botany. He thought to himself: A botanist—that’s what one is in the spirit of modern scientific development. It goes without saying that everything is in order there. And then, if one has other needs on the side, one also takes up theosophy. But there are two neatly separate compartments: botany here, theosophy there. And one doesn’t interfere with the other. That is why it made him extremely uncomfortable to hear about botany from an anthroposophical perspective. One example among many.

[ 31 ] Aber wir konnten das doch nicht unterlassen, überall dasjenige, was aus den Quellen anthroposophischer Forschung kommt, hineinzuergieRen in die spezielle Lebensbetätigung, in alles dasjenige, was eben der Welt angehört. Das wurde vielen Leuten unangenehm, recht unangenehm. Denn, nicht wahr, man konnte ein guter Botaniker sein im Sinne der Anforderungen der Zeit, denn man hatte sein Gymnasium absolviert, hatte dann seine Spezialstudien gemacht, hatte seine Dissertation geschrieben, war dann Privatdozent geworden, hatte sein Buch geschrieben, war Professor geworden - nun, man hatte auch seine botanische Sammlung -, es war alles in der Ordnung; das hatte man hinter sich. Wozu da irgendwie dreinreden? Aber man brauchte, weil das unbefriedigend war, etwas für die anderen Bedürfnisse des Menschen. Da nahm man die Theosophie. Leicht zu ergreifen war sie [im Verhältnis] zu den vielen Büchern, die man absolviert hatte, bis man endlich Universitätsprofessor geworden war. Da kaufte man nun noch ein paar andere, also theosophische, Bücher noch hinzu. Nun hatte man auch noch etwas für das andere. Da durften die Kreise nicht gestört werden.

[ 31 ] But we simply could not refrain from infusing everything that comes from the sources of anthroposophical research into our specific life activities—into everything that belongs to the world. This made many people uncomfortable—quite uncomfortable. After all, one could be a good botanist in the sense of the demands of the time—one had graduated from high school, pursued specialized studies, written a dissertation, become a private lecturer, written a book, and become a professor—and, of course, one also had one’s botanical collection—everything was in order; that was all behind one. Why interfere with that in any way? But because that was unsatisfying, one needed something to meet the other needs of the human being. So one turned to Theosophy. It was easy to grasp [compared] to the many books one had worked through before finally becoming a university professor. So one simply bought a few more—that is, theosophical—books to add to the collection. Now one had something to satisfy that other need as well. The circles were not to be disturbed.

[ 32 ] Aber so konnten wir es eben nicht machen. So artig, meine lieben Freunde, konnte ich insbesondere nicht werden. Und so war ich denn genötigt, aus anthroposophischen Untergründen heraus in alle Wissenschaften hineinzureden, einfach den Leuten zu sagen: Nein, das geht nicht; mit einem Scheuleder brauchen wir nicht an die Sachen heranzutreten, sondern in jedem der anderen Fächer muss ordentlich aufgeräumt werden; da ist ja alles tot geworden und muss wiederum lebendig werden.

[ 32 ] But we simply couldn’t do it that way. I, in particular, could not become that well-behaved, my dear friends. And so I was compelled, drawing on anthroposophical foundations, to weigh in on all the sciences, simply to tell people: No, that won’t work; we don’t need to approach these matters with a blindfold on, but rather each of the other disciplines must be thoroughly cleaned up; everything there has become dead and must be brought back to life.

[ 33 ] Die ganze Sache hängt zusammen mit unseren sozialen Forderungen. Denn hätten wir nicht dieses grässliche Sich-Spezialisieren in lebensfremde Einzelwissenschaften, hätten wir nicht dieses Unverständnis gegenüber dem Leben durch diese abgesonderten Einzel-Wissenschaften, dann wären wir in das Unglück der letzten Jahre nicht hineingetrieben worden. Und wir müssen dadurch wieder herauskommen, dass wir am rechten Ende anfangen, in die Schubfächer ordentlich hineinzudringen. Sodass der Geist, der allein die Entwicklung der Menschheit tragen kann, auch in allen einzelnen Betätigungen des Erkenntnislebens ist. Und alles dasjenige, was aus diesem Erkenntnisleben hervorgehen soll, das war drinnen in unserer anthroposophischen Bewegung. Und als nun die neuen Elemente kamen, die durch den Dreigliederungsgedanken und durch manches andere, was in der anthroposophischen Bewegung in den jüngsten Jahren vorging, sich angeregt fühlten, da kam auch der Anstoß dazu, jenen Weg zu gehen, der nunmehr führte zu dem, was morgen als unser anthroposophischer Hochschulkursus hier beginnen soll.

[ 33 ] The whole issue is connected to our social demands. For if we did not have this dreadful tendency to specialize in individual sciences that are detached from life, if we did not have this lack of understanding of life caused by these isolated individual sciences, then we would not have been driven into the misfortune of recent years. And we must find our way out of this by starting at the right end—by properly delving into the various fields of study—so that the spirit, which alone can sustain the development of humanity, is also present in all the individual activities of intellectual life. And everything that is to emerge from this intellectual life was already present within our anthroposophical movement. And when the new elements emerged—inspired by the idea of threefold social order and by many other developments within the anthroposophical movement in recent years—the impetus arose to embark on the path that has now led to what is to begin here tomorrow as our anthroposophical university course.

[ 34 ] Doktor Boos, der Begründer, der Führer des schweizerischen Dreigliederungsbundes, der ist es vor allen Dingen, dem diese Stoßkraft innewohnte, die dann zu dem führen konnte, was wir morgen beginnen.

[ 34 ] Dr. Boos, the founder and leader of the Swiss Threefold Order, was the one who, above all others, possessed the driving force that ultimately led to what we will begin tomorrow.

[ 35 ] Man musste in einer gewissen Weise zunächst ganz darinnen stehen in der Einsicht in die Notwendigkeit, alles wissenschaftliche, alles künstlerische, soziale Leben von der Anthroposophie aus zu befruchten. Man musste mit der innerlichen Kühnheit ausgerüstet sein, wirklich zu verbinden absolut klares, scharf umrissenes Denken mit jener nötigen Intuition, die einsieht, dass dasjenige, was durch die Ströme des Anthroposophischen fließt, wirklich in die Wissenschaften hinein dasjenige liefern kann, was geliefert werden muss. Dann muss man jenes heilige Feuer haben, das sich eben einer solchen Arbeit widmet. Das ist in einer Weise, für die man nicht genug danken kann, durch unsern Freund Doktor Roman Boos geschehen, und ihm haben wir es eigentlich zu danken, dass wir dieses sein Werk vor uns haben, diesen anthroposophischen Hochschulkurs, der morgen beginnen soll.

[ 35 ] In a certain sense, one first had to be fully immersed in the realization of the necessity of enriching all scientific, artistic, and social life through anthroposophy. One had to be equipped with the inner boldness to truly combine absolutely clear, sharply defined thinking with that necessary intuition which recognizes that what flows through the currents of anthroposophy can truly provide the sciences with what must be provided. Then one must possess that sacred fire dedicated precisely to such work. This has been accomplished—in a way for which we cannot thank him enough—by our friend Dr. Roman Boos, and it is actually to him that we owe the fact that we have his work before us: this anthroposophical university course, which is to begin tomorrow.

[ 36 ] Selbstverständlich dürfen ja nicht vergessen werden alle diejenigen, die in reichlichem Maße mitgearbeitet, mitgewirkt haben; aber eine treibende Kraft muss in all solchem stecken. Und diese treibende Kraft muss, ich möchte sagen, ein sozialer Impetus sein. Das war vor allen Dingen notwendig. Das haben wir in Bezug auf diese Unternehmungen gehabt, und ich möchte nur wünschen, dass wir mit Doktor Boos noch recht viele Unternehmungen hätten; dann werden wir schon vorwärtskommen.

[ 36 ] Of course, we must not forget all those who contributed and participated extensively; but there must be a driving force behind all of this. And this driving force must, I would say, be a social impetus. That was necessary above all else. We had that in relation to these undertakings, and I can only hope that we will have many more undertakings with Dr. Boos; then we will certainly make progress.

[ 37 ] Und so können wir dasjenige, was ich mir erlaubte, Ihnen heute in der Urzelle vorzuführen, in seinem Wachstum verfolgen, wie es sich verzweigte zu dem Leben in den einzelnen Wissenschaften, wie es herbeirief alle die Freunde, die wir nicht warm genug begrüßen können, die sich nun als Vortragende widmen werden der Ausgestaltung der Anthroposophie in die einzelnen Wissenschaften und Lebenszweige hinein. Gerade wenn wir imstande sind, dies vor die Welt hinzustellen, wie Anthroposophie in die einzelnen Wissenschaftszweige hineinwirkt, werden wir auch die nötige Stoßkraft für das soziale Wirken der Anthroposophie bekommen.

[ 37 ] And so we can trace the development of what I took the liberty of presenting to you today in the Urzelle—how it branched out into life within the individual sciences, how it brought together all those friends whom we cannot welcome warmly enough, who will now devote themselves as lecturers to the integration of anthroposophy into the individual sciences and branches of life. It is precisely when we are able to present this to the world—how anthroposophy influences the individual branches of science—that we will also gain the necessary momentum for the social impact of anthroposophy.

[ 38 ] Das aber, meine lieben Freunde, ist dasjenige, was uns beseelen soll, indem wir miterleben diesen Kursus des anthroposophischen Hochschulwesens. Wünschen möchte man, dass recht, recht viele neue Keime aus allem Einzelnen, was hier getan, gesprochen, gezeigt werden wird, hervorgehen mögen.

[ 38 ] But that, my dear friends, is what should inspire us as we witness this course of study at the anthroposophical university. One can only hope that many, many new seeds will spring forth from everything that will be done, said, and demonstrated here.

[ 39 ] [Es folgen Ausführungen, die nicht unmittelbar in Bezug zur Gesellschaftsgeschichte 1902 bis 1913 stehen:]

[ 39 ] [The following remarks are not directly related to the history of the company from 1902 to 1913:]

[ 40 ] «Wir werden also dem Programm gemäß morgen beginnen mit diesem anthroposophischen Hochschulkursus. Wir werden als erste Veranstaltung morgen die haben, welche gewissermaßen der Ausgangspunkt sein soll. Zuerst werden wir beginnen morgen um fünf Uhr mit einem musikalischen Vorspiel von unserem Freunde Stuten. Dann werden Ansprachen folgen, unter denen meine sein soll über Wissenschaft, Kunst und Religion, die aber hoffentlich eine ganze Reihe von Ansprachen anführen wird, durch die in der verschiedensten Weise kurz hingedeutet wird auf die Bedeutung des Momentes, der sich in die Gegenwart so hineinstellt, dass von hier aus, von diesem Goetheanum aus wirklich versucht wird, jenen Impuls in die Welt zu leiten, der vor allen Dingen auf eine Erneuerung des Wissenschaftslebens ausgeht.

[ 40 ] “So, in accordance with the program, we will begin this anthroposophical university course tomorrow. Our first event tomorrow will be the one that is, so to speak, intended to serve as the starting point. We will begin tomorrow at five o’clock with a musical prelude by our friend Stuten. This will be followed by speeches, one of which will be mine on science, art, and religion; but I hope it will serve as an introduction to a whole series of talks that will briefly touch upon, in a variety of ways, the significance of this moment, which is presenting itself in the present in such a way that from here—from this Goetheanum—a genuine attempt will be made to channel into the world that impulse which is aimed, above all, at a renewal of scientific life.

[ 41 ] Dann wird folgen eine Probe der Vertonungen unseres Freundes Schuurman, nämlich seine Vertonung eines poetischen Einzel-Einschiebsels in der «Chymischen Hochzeit des Christian Rosenkreutz. Dann wird eine Pause sein. Nach einer Pause werden Deklamationen, andere musikalischen Leistungen folgen. Dann wird diese Morgenfeier schließen mit einer eurythmischen Aufführung. Sodass wir zunächst hinweisen auf die verschiedenen Betätigungsrichtungen, die hier von diesem Goetheanum aus gepflegt werden sollen.

[ 41 ] This will be followed by a performance of the musical settings by our friend Schuurman, specifically his setting of a short poetic interlude from *The Chemical Wedding of Christian Rosenkreutz*. Then there will be an intermission. After the intermission, recitations and other musical performances will follow. This morning celebration will then conclude with a eurythmy performance. Thus, we would first like to point out the various areas of activity that are to be cultivated here at this Goetheanum.

[ 42 ] Heute, meine lieben Freunde, würde es wohl zunächst unsere Aufgabe sein, zu denken an die Bewältigung der Arbeit, die uns zufällt, indem wir ja dafür zu sorgen haben, dass die ganze dreiwöchentliche Veranstaltung in würdiger, aber auch in praktischer Weise verläuft. Es ist dazu notwendig, dass die Herren von unserem schweizerischen Dreigliederungsbund, die Herren des Goetheanums, vom Verein des Goetheanismus und so weiter, die Damen und Herren unterstützt werden durch eine Reihe anderer Persönlichkeiten, welche - bitte, nehmen Sie mir die Dinge nicht übel, sie sind ja nicht immer so schlimm gemeint, wie sie sich ausnehmen - für Ordnung sorgen, nicht wahr, denn wenn sie schon vorher draußen vor dem Eingange gestanden sind, ist es wirklich nicht notwendig, dass man noch eine Stunde damit zubringt, bis alle auf ihren Plätzen sitzen, sondern dass man dafür sorgt, dass jeder möglichst rasch seinen Platz findet, dass also ausgeführt wird dasjenige, was höchst bald zum Stillsitzen und Zuhören führt. Ich muss sagen, dass es mir morgen eigentlich leidtut, dass ich just reden muss: Ich fände es viel reizvoller, ein Ordner zu sein; denn man kann da, wenn man ein Ordner ist, so schöne Talente entwickeln. Erstens nimmt sich ein Ordner so schön aus, wenn er recht behände ist, wenn er nicht ungeschickt ist, wenn er ein Billett in die Hand bekommt - verzeihen Sie, es ist ja nicht schlimm gemeint -, es erst von allen Seiten ansieht, so wie ein ungeschickter Postbeamter am Schalter mit dem Brief es macht, sodass man in Verzweiflung kommt, bis man seinen Zettel bekommt für einen Einschreibebrief etwa, sondern mit einer schnellen Bewegung sofort weiß: Da ist der Platz -, sodass der Betreffende laufen kann und sofort an seinen Sitz kommt. Also schnell anweisen, aber in gelassener Ruhe, und dabei noch charmant sein, nicht derb, sodass derjenige, der den Platz angewiesen bekommt, eine große Freude hat; sodass keiner die Meinung haben kann: Da wird man angeschnauzt. Das also finde ich eine gute Gelegenheit, seine schönsten Talente zu entwickeln; das ist eigentlich außerordentlich begehrenswert. Und so bitte ich denn namentlich die Herren, charmant zu sein. Ich glaube, es wird in diesem Falle gerade sehr schön sein, wenn die Herren sozusagen amtlich charmant sind; die Damen ohne Amt so zwischendrinnen charmant sind. Ich bitte die Herren nach zwei Gesichtspunkten hin zu streben, das blaue Bändchen hier, welches den Ordner auszeichnen soll, ins Knopfloch zu bekommen. Ich denke mir, dass es wirklich ein erstrebenswertes Ziel sein wird, besonders für diejenigen, die aus monarchischen Staaten kommen, wo ja jetzt nichts anderes mehr zu bekommen ist ins Knopfloch, ein zeitgemäßes Ideal sein wird. Wir werden also alle diejenigen, die bestrebt sein werden, die Eintrittskarten so schnell anzusehen, den Platz anzuweisen und charmant zu sein, mit einem blauen Bändchen schmücken - nicht mit einem roten etwa, damit die Schweizer nicht denken, wir seien Sozialisten ‚oder so etwas; nicht wahr, man kommt ja jetzt in alle möglichen üblen Reden durch den Pfarrer Kully vielleicht, wenn man den Leuten rote Bänder gibt; also Sie bekommen blaue Bändchen und werden alle charmante und behände Saalordner sein. Von diesen zwei Gesichtspunkten aus bitte ich das zu betrachten. Der eine Gesichtspunkt ist der, wenn man weiß, man ist einer von denen, die behände und charmant sein können, dann unterlasse man es ja nicht, sich an der Ordnung zu beteiligen. Und wenn man wissen sollte, dass man vielleicht im Laufe der letzten Jahre zu viel Militarismus in sich aufgenommen haben könnte, sodass man solche Eigenschaften nicht entwickeln könne - es ist aber nur in Parenthese gesagt und wirklich nicht schlimm gemeint -, also wenn jemand im Laufe der letzten Jahre zu starke militärische Neigungen in sich aufgenommen hätte, die dann nicht taugen dazu, charmant zu sein und dergleichen, also wenn man etwa zu stark zu kommandieren sich angewöhnt hat, dann möge man anthroposophische Selbstbescheidenheit üben und das unterlassen, sich am Ordnen zu beteiligen. Aber wie gesagt, das sage ich nur, wie man in der alten Wissenschaft gesagt hat: «der Wüstheit halber. Ich will gleich Alternativen vorbringen. Man muss in der Wissenschaft vollständig sein. Wir haben ja jetzt einen wissenschaftlichen Kursus. Nicht wahr, da braucht man nicht gleich so radikal zu sein, wie die eine Persönlichkeit von der Nachbarschaft hier, die, als sie das erste Mal hier heraufgekommen ist, nicht versäumen wollte, uns gleich zu tadeln, weil wir - die wir doch ein «Neuerer» sein wollten —, nun überall, wo man hinblicke, «olle Kamellem, wie der Berliner sagt, von Doktor-Titel und so weiter hätten; wenn man schon mit dem Erneuern anfange, meinte die Persönlichkeit, so solle man einmal solche Titel weglassen.

[ 42 ] Today, my dear friends, our first task would likely be to consider how to carry out the work that falls to us, since we must ensure that the entire three-week event proceeds in a dignified yet practical manner. To this end, it is necessary that the gentlemen from our Swiss Threefold Society, the gentlemen of the Goetheanum, the Goetheanism Association, and so on—the ladies and gentlemen—be supported by a number of other individuals who—please don’t take this the wrong way, they aren’t always meant as badly as they seem—ensure order, aren’t they? Because if they’ve already been standing outside the entrance beforehand, it really isn’t necessary to spend another hour waiting until everyone is seated; rather, we should ensure that everyone finds their seat as quickly as possible, so that what leads most swiftly to sitting still and listening can be carried out. I must say that I’m actually sorry I have to be the one to speak tomorrow: I’d find it much more appealing to be an usher; for when you’re an usher, you can develop such wonderful talents. First of all, an usher looks so good when he’s really nimble, when he’s not clumsy, when he gets a ticket in his hand—forgive me, I don’t mean any offense—but instead of examining it from all sides, the way a clumsy postal clerk at the counter does with a letter—driving you to despair until you finally get your slip for a registered letter, for example—he knows immediately with a quick movement: “There’s the spot”—so that the person in question can walk over and get to their seat right away. So give directions quickly, but with calm composure, and be charming while doing so—not brusque—so that the person being directed to their seat feels great joy; so that no one can think, “I’m being snapped at.” I find this a good opportunity to bring out one’s finest talents; it’s actually extremely desirable. And so I ask the gentlemen in particular to be charming. I believe it will be particularly lovely in this case if the gentlemen are, so to speak, officially charming; and the ladies, without any official role, are charming in between. I ask the gentlemen to strive toward two goals: to earn the little blue ribbon here—which is meant to distinguish the ushers—and to wear it in their buttonhole. I imagine that this will truly be a worthy goal, especially for those who come from monarchies, where there’s nothing else to put in a buttonhole these days—it will be a contemporary ideal. So we will adorn all those who strive to check tickets quickly, direct people to their seats, and be charming with a blue ribbon—not a red one, for example, so that the Swiss don’t think we’re socialists or something like that; isn’t that right? after all, Pastor Kully might now start spreading all sorts of nasty rumors if we give people red ribbons; so you’ll get blue ribbons and will all be charming and nimble ushers. I ask you to consider this from these two perspectives. One perspective is this: if you know you’re one of those who can be nimble and charming, then surely you won’t fail to help maintain order. And if you happen to know that you might have absorbed too much militarism over the past few years, so that you can’t develop such qualities—but this is just said in parentheses and really isn’t meant in a bad way— —that is, if someone has internalized overly strong military tendencies over the past few years that are not conducive to being charming and the like—for example, if one has become too accustomed to giving orders—then one should practice anthroposophical self-restraint and refrain from participating in organizing. But as I said, I’m only saying this, as they used to say in the old science: “for the sake of clarity.” I’ll propose some alternatives right away. One must be thorough in science. After all, we are now holding a scientific course. Isn’t that right? There’s no need to be quite as radical as that one person from the neighborhood here who, when she first came up here, didn’t fail to reprimand us right away because we—who wanted to be “modern,” after all— now, wherever one looks, have “old chestnuts,” as the Berliners say, like doctorates and so on; if we’re going to start innovating, this person argued, we should at least do away with such titles.

[ 43 ] Nun, nicht wahr, darüber kann man ja verschiedener Meinung sein, wenn man das oder jenes machen wolle, sich einen neuen Rock anziehen solle; nur wollen wir nicht in Äußerlichkeiten unsere Ideale sehen, und deshalb habe ich auch der Vollständigkeit halber das zweite genannt, und hoffe im Ernste, dass es nicht nötig gewesen ist, dass ich es erwähnen musste.

[ 43 ] Well, isn't that so? Opinions may differ on whether one should do this or that, or whether one should put on a new skirt; but let us not see our ideals in outward appearances, and that is why I mentioned the second point for the sake of completeness, and I sincerely hope that it was not necessary for me to mention it.

[ 44 ] Nun, damit würde ein Teil desjenigen, was wir heute zu absolvieren haben, erledigt sein, wenn uns die betreffenden Persönlichkeiten, die sich als Ordner nach dem voraus Gesagten nun ganz besonders berufen fühlen, uns kund und zu wissen tun, dass sie dieses blaue Bändchen für die nächsten Tage ins Knopfloch bekommen wollen, und besonders für morgen. Vielleicht könnte es so sein, dass Doktor Boos selber oder jemand, den er dazu ernennt, nachher die Namen derjenigen entgegennimmt am Schlusse, die sich zu solch hohem Amt berufen fühlen. Das wird das eine sein.

[ 44 ] Well, that would take care of part of what we have to do today, if the individuals in question—who, based on what has been said, now feel particularly called to serve as ushers—were to let us know that they would like to wear this little blue ribbon in their buttonholes for the next few days, and especially for tomorrow. Perhaps Dr. Boos himself, or someone he designates for this purpose, could take down the names of those who feel called to such a high office at the end of the program. That will be one thing.

[ 45 ] Das andere würde sein, dass ich bitte, dass diejenigen der verehrten Herren, welche vortragen werden und schon heute da sind, sich vielleicht am Schlusse des heutigen Abends bei mir melden, weil noch einiges besprochen werden muss.

[ 45 ] The other thing would be that I would ask those of the distinguished gentlemen who will be speaking and are already here today to perhaps come see me at the end of this evening, because there are still a few matters that need to be discussed.

[ 46 ] Das wäre zunächst dasjenige, was ich zu sagen hätte. Und ich werde jetzt, da ich ja erst seit heute da bin und die ziemlich umfangreichen Vorbereitungen, die nötig waren, um diesen Kursus in die Weg zu leiten, nicht habe mitmachen können gerade in den letzten Tagen, Doktor Boos bitten, die Leitung des heutigen Abends zu übernehmen, und uns vorzuschlagen, was nach dieser Richtung noch weiter zu geschehen hat.

[ 46 ] That, for now, is what I have to say. And now, since I’ve only been here since today and haven’t been able to participate in the rather extensive preparations necessary to get this course off to a good start—especially in the last few days—I’m going to ask Dr. Boos to take charge of this evening’s session and suggest to us what needs to happen next in this regard.

[ 47 ] Wir werden aber dann, wenn wir die für morgen und die folgenden "Tage zu besprechenden Dinge absolviert haben, noch einige andere Dinge für den heutigen Abend zu besprechen haben, die sich auf einige andere Ereignisse beziehen. Aber zuerst wollen wir die Tagesordnung für den Kursus besprechen.

[ 47 ] However, once we have finished discussing the items on the agenda for tomorrow and the following “days,” we will still have a few other matters to discuss this evening that relate to some other events. But first, let’s go over the course agenda.

Dr. Boos bringt die notwendigen Maßnahmen und Einrichtungen zur Besprechung.

Dr. Boos is bringing the necessary measures and equipment to the meeting.

[ 48 ] Am Schluss ergreift Dr. Steiner nochmals das Wort:

[ 48 ] At the end, Dr. Steiner speaks again:

[ 49 ] «Ich möchte nur noch bemerken für diejenigen Freunde von auswärts, die als Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft gekommen sind, dass ja am Sonnabend und Sonntag anthroposophische Vorträge wie bisher, wenn ich in Dornach anwesend bin, stattfinden werden, und ich glaube auch Eurythmie-Vorstellungen am Samstag und Sonntag. Die Vorträge werden nach der Eurythmie um acht Uhr oder wenn keine Vorstellungen am Samstag und Sonntag sein sollten, um halb acht Uhr stattfinden, und zwar, wenn wir alle unterbringen können, hier in der Schreinerei, sonst drüben im Bau. Die Eurythmievorstellungen werden ja auch hier in der Schreinerei sein.» Dr. Boos macht Mitteilung von verschiedenen Umtrieben, die hetzerisch und verleumderisch wirken wollen, und fordert auf, sich zu äußern zu einem Vorschlag, der ihm gemacht worden sei, auch etwas in die Presse zu schicken von der Versammlung, die nun schon beisammen sei.

[ 49 ] “I would just like to note for those friends from out of town who have come as members of the Anthroposophical Society that, as before, when I am in Dornach, anthroposophical lectures will take place on Saturday and Sunday, and I believe there will also be eurythmy performances on Saturday and Sunday. The lectures will take place after the eurythmy at 8:00 p.m., or—if there are no performances on Saturday and Sunday—at 7:30 p.m., here in the carpentry shop if we can accommodate everyone, otherwise over at the construction site. The eurythmy performances will also be held here in the carpentry shop.” Dr. Boos reports on various activities intended to be inflammatory and defamatory, and asks for feedback on a suggestion made to him to send a report to the press about the meeting that is already in session.

Dr. Schmiedel meint, man solle die Anzahl der Gäste angeben.

Dr. Schmiedel says you should specify the number of guests.

[ 50 ] Dr. Boos, sagt, dass er es auch schon überlegt hatte, meint, durch eine Massenversammlung hier eine Resolution zu verfassen, in der dann auch die noch nicht hier Anwesenden inbegriffen sein können der Stimmung nach, man braucht nicht mit Zahlen aufzurücken; durch knappe, kurze Form wäre eine Resolution außerordentlich wirksam. Eine Annahme der Resolution wird vorgeschlagen. Da keine Abänderungen vorgeschlagen werden, will er nochmals fragen. - Es ist Einstimmigkeit zu konstatieren. Damit ist diese Angelegenheit auch zum Abschluss gebracht betreff dieser Resolution.

[ 50 ] Dr. Boos says that he, too, had already considered this; he suggests drafting a resolution here at a mass assembly that could also include those not yet present, reflecting the general sentiment—there is no need to cite specific numbers; a resolution in a concise, brief form would be exceptionally effective. A motion to adopt the resolution is proposed. Since no amendments have been proposed, he asks again. — Unanimity is confirmed. This concludes the matter regarding this resolution.

[ 51 ] Rudolf Steiner: «Ich glaube, es ist nicht nötig, dass dasjenige, was durch die Presse gegangen ist über die Versammlung, die ja hier stattgefunden haben soll in Dornach, die offenbar einberufen worden war durch die Umtriebe von Pfarrer Kully und Pfarrer Arnet, ich glaube, es ist nicht notwendig nach dem Pressebericht viel zu reden über diese Versammlung.

[ 51 ] Rudolf Steiner: “I don’t think it’s necessary to dwell on what has appeared in the press about the meeting that supposedly took place here in Dornach—which was apparently convened through the machinations of Pastor Kully and Pastor Arnet. I don’t think it’s necessary to talk much about this meeting based on the press report.”

[ 52 ] Es sind gewisse Dinge mitgeteilt worden, die ja allerdings einem vielleicht nahelegen könnten, das oder jenes andere zu bemerken. So zum Beispiel ist es eine immerhin bemerkenswerte Tatsache, dass diese Herren, die nun aus dem absolut unwahren, verlogenen Sinn heraus alles Mögliche zusammentragen, was nicht wahr ist, dass diese Herren also in der Lage sind, oder wenigstens in der Lage sein sollen, genaue Berichte zu haben über sagen wir zum Beispiel die Feier unserer Grundsteinlegung und dergleichen. Es sind überhaupt alle Ansätze dafür vorhanden, dass den beiden Herren, die ja die Seele der Gegenaktion, der entstehenden Bewegung sind, im Grunde genommen vonseiten unserer Leute, unserer Mitglieder so ziemlich alles, was die Herren haben wollen, ausgeliefert wird.

[ 52 ] Certain things have been reported that might, admittedly, lead one to notice this or that. For example, it is, after all, a remarkable fact that these gentlemen—who, driven by an utterly false and deceitful motive, are gathering all sorts of things that are not true—are, or at least are supposed to be, in a position to have detailed reports on, say, the celebration of our groundbreaking ceremony and the like. In fact, there is every indication that these two gentlemen—who are, after all, the driving force behind the counter-campaign and the emerging movement—are, in essence, being handed pretty much everything they want by our own people, our members.

[ 53 ] Meine lieben Freunde, es ist dann natürlich schon bald ein Unsinn noch in geschlossenen Kreisen Versammlungen zu liefern, wenn gerade aus unserm Kreise heraus alles dann an Pfarrer Kully und ähnliche Leute getragen wird. Nicht wahr, es muss so etwas schon gesagt werden, weil ja eben durchaus die Dinge sich äußern. Die Versammlung selbst geht einen erstens nichts an; denn dasjenige, was die Leute unter sich ausmachen wollen, das mögen sie unter sich ausmachen, mögen sie so unanständig sein wie nur immer; unanständig genug waren sie ja, wie wir bereits wissen. Dasjenige, wogegen sich die Resolution, die wir soeben haben vorgeschlagen bekommen von Doktor Boos, wendet, ist eben das, was sie als Unrat nach außen ausgeschieden haben, und was durch eine Schweizer Presse sogar verbreitet worden ist. Gegen das müssen wir uns selbstverständlich wenden. Was sie unter sich ausmachen, das mögen sie unter sich selbst ausmachen. Wenn wir nicht gerade darüber hören, dass es durch geisteswissenschaftliche Mitteilungen vonseiten unserer Mitglieder geschieht, über Dinge, von denen man glauben sollte, dass sie innerhalb unserer Kreise bleiben. Es wird zum Beispiel gesagt, dass jener Herr, von dem wiederum mitgeteilt wird, dass er sich in Ur-Schwizerdütsch ausgedrückt haben soll, dass der solche Schweinereien geredet haben soll, dass nun die Leute sich bemüßigt gefunden haben sollen, nun einfach das Schweinische herauszulassen. Aber wie gesagt, die Leute mögen unter sich alles mögliche ausmachen, das geht uns ja vorläufig nichts an. Ich bemerke, dass sie es wirklich unter sich ausmachen sollten. Denn denjenigen, die nicht dazugehören und sich nach jener Versammlung begeben haben sollen, wurde ja in einer sehr unanständigen Weise gezeigt, dass sie nichts zu reden haben, und sie wurden in unanständiger Weise an die Luft gesetzt. Sodass also irgendwelche Nichtdazugehörige zu den Leuten zum Schlusse oder wenigstens bei einem Teil der Versammlung gar nicht anwesend gewesen zu sein scheinen. Es mögen einige wenige nur dort gewesen sein.

[ 53 ] My dear friends, it is, of course, soon going to be nonsense to hold meetings even in closed circles if everything from our own circle is then passed on to Pastor Kully and people like him. Isn’t that right? Such things must be said, because, after all, these matters are coming to light. First of all, the gathering itself is none of our business; for whatever people want to settle among themselves, let them settle it among themselves—let them be as indecent as they please; they were certainly indecent enough, as we already know. What the resolution—which we have just had proposed by Dr. Boos—is directed against is precisely what they have expelled outwardly as filth, and what has even been disseminated by a Swiss newspaper. We must, of course, oppose that. Whatever they decide among themselves, let them decide among themselves. Unless, that is, we hear that it is happening through communications of Spiritual Science from our own members—about matters one would expect to remain within our own circles. For example, it is said that a certain gentleman—about whom it is again reported that he is said to have expressed himself in archaic Swiss German—is said to have spouted such filth that people have now felt compelled to simply let the filth out. But as I said, people may sort out all sorts of things among themselves; that is none of our business for the time being. I note that they really should settle this among themselves. For those who do not belong to the group and are said to have gone to that gathering were, after all, shown in a very rude manner that they had no say in the matter, and they were rudely shown the door. So it seems that, in the end—or at least during part of the gathering—any outsiders were not present at all. Perhaps only a few of them were actually there.

[ 54 ] Aber auf der anderen Seite möchte ich davor warnen, dass gar zu sehr man sich wiederum einlullt und sich dem hier oftmals charakterisierten Schlaf wieder hingibt. Dieses Schlafen gegenüber den Gefahren, die uns von jener Seite kommen, das ist eben das Allerschlimmste, das eigentlich in unsern Reihen passieren könnte. Und geschlafen wird ja nach dieser Richtung viel.

[ 54 ] But on the other hand, I would like to warn against letting ourselves be lulled into complacency once again and succumbing to the slumber that has often been described here. This complacency in the face of the dangers coming from that side is precisely the very worst thing that could actually happen within our ranks. And there is indeed a great deal of such complacency in this regard.

[ 55 ] Auch heute, nachdem ich kaum zurückgekommen bin, hörte ich schon wiederum, dass in einer gewissen Behaglichkeit Nachrichten verbreitet werden, dass ja das Auftreten der Katholiken in einer solchen schmählichen Weise, wie es geschehen ist, uns überall unter den Nicht-Katholiken gute Freunde gebracht habe. Also es handelt sich bei einer großen Anzahl von unseren Mitgliedern nicht darum, den Sachen ins Auge zu schauen, sondern darum, dass man nun wiederum eine Ausrede für sich selber findet, um sich hübsch aufs andere Ohr, auf die andere Seite zu legen, wenn in das eine Ohr hineindringen will, was im Dornacher «Ochsen» verhandelt wird - in jener Versammlung, von der gesagt worden sein soll - ich weiß nicht, ob es wahr ist, ich betone das ausdrücklich -, von der gesagt worden sein soll: Eine so große «Ochsen»-Veranstaltung hat in Dornach noch niemals stattgefunden. - Aber das ist nur aus dem Grunde gewesen, weil die Versammlung im «Ochsen» war.

[ 55 ] Even today, shortly after my return, I have already heard once again that people are casually spreading the rumor that the Catholics’ behavior—in such a shameful manner as it occurred—has won us good friends everywhere among the non-Catholics. So for a large number of our members, it is not a matter of facing the facts, but rather of finding yet another excuse for themselves to turn a deaf ear—to turn away—when what is being discussed at the “Ochsen” in Dornach—that gathering about which it is said—I do not know if it is true, I emphasize this explicitly—it is said that: “Such a large ‘Ochsen’ event has never taken place in Dornach before.”—But that was only because the meeting was held at the “Ochsen.”

[ 56 ] Aber denjenigen, die sich gleich wieder auf das bequeme Schlafohr legen möchten, denen möchte ich empfehlen, in jenem Bericht, der geschrieben worden ist über diese Versammlung, eine gewisse Mitteilung, die schon verstanden werden soll, und die zeigen könnte, wie bedeutsam die Angriffe eigentlich sind, zu beachten. Es wird da gesagt - ich finde es im Augenblick nicht wörtlich, aber es steht in einem der Berichte -, dass die Art und Weise, wie der Pfarrer Kully in jener Katholikenversammlung gesprochen hat, eine ganz merkwürdige gewesen sei. Derjenige, der das mitteilt, ist offenbar eigentümlich berührt gewesen, frappiert gewesen von der besonderen Redewendung des Pfarrers Kully. Der sagt nämlich: Ein einheitlicher Gedanke ging weiter nicht durch die Rede; viel Sinn hatte die Rede auch nicht; aber sie war aus lauter einzelnen Bildern, die in gewisser Weise vor die Leute hingestellt wurden, bestehend, die nur zusammengefasst waren durch alles dasjenige, was Hass bewirken konnte, dass diese Bilder, diese Imaginationen vor die Leute hingestellt wurden, die durch das Element des Hasses zusammengehalten wurden. Wer weiß, welcher Art die Methoden und Polemiken auf gewissen Seiten sind, der weiß auch, dass solch eine Mitteilung außerordentlich viel zu bedeuten hat, und dass diese Dinge wirksam sind.

[ 56 ] But to those who would like to go right back to their comfortable slumber, I would recommend that they take note of a certain passage in the report written about this gathering—a passage that should already be understood and that could show just how significant these attacks actually are. It is stated there—I can’t recall the exact wording at the moment, but it appears in one of the reports—that the manner in which Pastor Kully spoke at that Catholic gathering was quite peculiar. The person reporting this was evidently deeply moved, struck by Pastor Kully’s distinctive style of speech. He says, in fact: There was no unifying thread running through the speech; nor did the speech make much sense; but it consisted entirely of individual images that were, in a certain way, presented to the people—images that were held together solely by everything that could incite hatred, so that these images, these mental pictures, were presented to the people and held together by the element of hatred. Anyone who knows the nature of the methods and polemics employed by certain parties also knows that such a statement carries extraordinary significance, and that these things are effective.

[ 57 ] Es ist schon notwendig, oder wäre wenigstens notwendig, dass schließlich auf unserer Seite gewusst werden könnte, nachdem Jahrzehnte lang Anthroposophie getrieben wird, dass über solches nicht ohne Weiteres hinwegegangen werden könne, und dass man sich nicht beruhige dadurch, nun, dass man sich sagt: Jetzt wird auf jener Seite gehetzt und in sehr schamloser Weise gehetzt ... Dadurch gewinnen wir gerade auf der anderen Seite wieder besondere Freunde. Es handelt sich darum, dass man schon versucht, den Dingen ganz unbefangen ins Auge zu sehen; denn die Leute - ich habe das schon öfter gesagt -, die Leute, die auf jener Seite kämpfen, die wissen ganz gut, was sie wollen, wissen ganz gut, wie sie wirken sollen, und wie sie die Dinge steigern sollen, und wie sie dann zuletzt zu ihrem Ziele durch diese geschickte Steigerung und Stimmung kommen.

[ 57 ] It is indeed necessary—or at least it should be necessary—that, after decades of practicing anthroposophy, we on our side finally realize that such matters cannot simply be brushed aside, and that we should not lull ourselves into complacency by telling ourselves: ‘Now they’re stirring up trouble on that side, and doing so in a very shameless way’… This is precisely how we’re gaining special friends on the other side again. The point is that we must try to look at things completely impartially; for the people—I have said this many times before—the people who are fighting on that side know very well what they want, know very well how to make an impact, how to escalate matters, and how they will ultimately achieve their goal through this skillful escalation and manipulation of sentiment.

[ 58 ] Also es wäre besser, zu versuchen, der Sache ins Auge zu sehen und zu wissen, dass tatsächlich die Situation für uns eine sehr fatale ist, hier, wo wir gerade dasjenige hingestellt haben, was uns am heiligsten sein soll. Und es wäre notwendig, zu berücksichtigen, dass wir gerade aufwachen sollen, und zu berücksichtigen, dass es doch immer wieder und wiederum möglich ist, dass die Dinge, die unter uns bleiben sollten, sofort also auch dem Pfarrer Arnet zugetragen werden. Oder ist es denn nicht zum Beispiel sehr merkwürdig, wenn hier eine Mitteilung steht: Der Pfarrer Arnet habe gesprochen davon, wie viele Leute in schlimmer Weise in ihrer Gesundheit beeinflusst werden durch dasjenige, was von meinen Übungen ausgeht; wenn er weiter reden wollte über dasjenige, was ihm alles zugetragen wird, müsste er das Beichtgeheimnis übertreten.

[ 58 ] So it would be better to try to face the situation head-on and recognize that, in fact, this is a very dire situation for us—here, where we have just placed what is supposed to be most sacred to us. And we need to bear in mind that we are supposed to be waking up right now, and that it is, after all, always possible—time and again—that the things that should remain among us will immediately be reported to Pastor Arnet as well. Or isn’t it very strange, for example, when there’s a report here stating: “Pastor Arnet spoke about how many people’s health is severely affected by what emanates from my exercises”; if he wanted to continue talking about everything that is being reported to him, he would have to violate the seal of confession.

[ 59 ] Also, es wäre schon ein wenig notwendig, auch innerhalb unserer Reihen auf dasjenige zu sehen, was durch solche Dinge immer wieder an die Oberfläche kommt.

[ 59 ] So, it would be somewhat necessary to take a look, even within our own ranks, at what keeps coming to the surface through such things.

[ 60 ] Im Übrigen halte ich es eben für unwürdig, dass wir uns mit der Versammlung beschäftigen; denn, nicht wahr, über gewisse Dinge lässt sich eben einfach nicht mehr verhandeln, wenn sie anfangen, ein gewisses Niveau unterhalb des Anstandes als das ihre zu betrachten, so kann man nicht mehr verhandeln, kann über die Sache gar nicht mehr im Ernste reden. Aber das soll nicht dazu auffordern, dass man eben gegenüber demjenigen, was von dort ausgeht, nicht wachsam sein sollte.

[ 60 ] Incidentally, I simply find it undignified for us to concern ourselves with this assembly; because, isn’t it true, there are simply certain things that can no longer be negotiated once they begin to regard a certain level below decency as their own—at that point, negotiation is no longer possible, and one can no longer even discuss the matter seriously. But that should not mean that we should not remain vigilant toward what emanates from there.

[ 61 ] Ich glaube nicht, dass wir sonst noch etwas zu besprechen haben heute. Ich würde also bitten, dass sich diejenigen verehrten Freunde, welche das blaue Bändchen ins Knopfloch zu erwerben wünschen, dann bei Doktor Boos melden.

[ 61 ] I don't think we have anything else to discuss today. So I would ask those of you who would like to purchase the blue ribbon for your buttonhole to please see Dr. Boos.

[ 62 ] Und nach einigen Minuten werde ich auch wieder hier sein und werde bitten, diejenigen Freunde, welche in den nächsten Tagen vortragen und heute schon hier sind, sich zu einer ganz kurzen Besprechung über ein paar Punkte zusammenzufinden, über die wir uns verständigen müssen. Ich werde also in einigen Minuten wieder hier sein.

[ 62 ] And in a few minutes, I’ll be back here and will ask those friends who are scheduled to speak in the coming days and are already here today to gather for a very brief discussion on a few points we need to agree on. So I’ll be back here in a few minutes.