The Occult Movement
in the Nineteenth Century
and its Relationship to World Culture
GA 254
18 October 1915, Dornach
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The Occult Movement, tr. SOL
Fünfter Vortrag
Fifth Lecture
[ 1 ] Über die sogenannte achte Sphäre zu sprechen, über welche Mr. Sinnett eigentlich zuerst, man darf nicht sagen, Mitteilungen gemacht hat, denn die Mitteilungen waren eben in einen Irrtum getaucht, sondern deren er Erwähnung getan hat, über diese achte Sphäre zu sprechen, ist eigentlich recht schwierig. Und Sie können die Gründe leicht einsehen, warum es schwierig ist, darüber zu sprechen; denn auch da muß wieder gesagt werden: Unsere Sprache ist selbstverständlich für die äußere Sinnenwelt geschaffen, und in dieser äußeren Sinnenwelt wurde diese achte Sphäre so lange als ein Geheimnis betrachtet, bis Mr. Sinnett ihrer Erwähnung tat.
[ 1 ] It is actually quite difficult to speak about the so-called eighth sphere—about which Mr. Sinnett was, in fact, the first to, one might not say, “report,” since those reports were, in fact, marred by error, but rather to which he made mention—it is actually quite difficult to speak about this eighth sphere. And you can easily see the reasons why it is difficult to speak about it; for here, too, it must be said once again: Our language is, of course, designed for the external sensory world, and in this external sensory world, this eighth sphere was regarded as a mystery until Mr. Sinnett mentioned it.
[ 2 ] Daher sind selbstverständlich nicht viele Worte geprägt, die man für eine Charakteristik dieser achten Sphäre leicht anwenden könnte. Auch daraus wird es Ihnen klar sein, was das Sprechen über die achte Sphäre bedeutet, da man ja so lange vermieden hat, über diese achte Sphäre zu sprechen. Sie werden also auch das, was ich heute aphoristisch zu sagen habe, als eine Art vorläufiger Auseinandersetzung aufnehmen müssen, als das Hinwerfen von ein paar Charakteristiken, die zunächst nur wenig über die Sache geben können. Es werden sich aber hoffentlich Gelegenheiten finden, noch weiter darüber zu sprechen. Ich werde versuchen, auf Grundlage dessen, was ich gestern und teilweise auch früher erörtert habe, eine Charakteristik über diese achte Sphäre zu geben, damit wir darauf fußen können und einiges zu sagen vermögen über die Entwickelung der spirituellen Bewegung im 19. und im Beginne des 20. Jahrhunderts.
[ 2 ] Therefore, it goes without saying that there are not many words that could easily be used to describe this eighth sphere. From this, too, it will be clear to you what it means to speak about the eighth sphere, since people have long avoided speaking about it. You will therefore have to regard what I have to say today in aphoristic form as a kind of preliminary exploration—as the offering of a few characteristics that, for the time being, can reveal only a little about the matter. Hopefully, however, opportunities will arise to discuss this further. I will attempt, on the basis of what I discussed yesterday and, in part, earlier, to provide a characterization of this eighth sphere, so that we may build upon it and be able to say something about the development of the spiritual movement in the 19th and early 20th centuries.
[ 3 ] Das werden Sie schon ersehen haben aus den gestrigen Auseinandersetzungen, daß die achte Sphäre nicht etwas sein kann, was innerhalb der sinnlichen Welt lebt, denn ich habe es gerade als das am meisten Irrtümliche an der Sinnettschen Behauptung hingestellt, daß der äußere physische Mond irgend etwas Direktes mit der achten Sphäre zu tun haben soll, daß er unmittelbar etwas damit zu tun haben soll. Und ich habe versucht, begreiflich zu machen, daß gerade das Materialistische, gerade der Umstand, daß damit auf etwas Materiell-Physisches hingewiesen wurde, die Grundlage des Irrtums eigentlich bildet.
[ 3 ] You will have already seen from yesterday’s discussions that the eighth sphere cannot be something that exists within the sensory world, for I have just pointed out that the most erroneous aspect of Sinnett’s assertion is that the external physical moon is supposed to have anything direct to do with the eighth sphere—that it is supposed to have a direct connection to it. And I have tried to make it clear that it is precisely this materialistic aspect—precisely the fact that it points to something material and physical—that actually forms the basis of the error.
[ 4 ] Daraus werden Sie schon, wenn auch nicht entnehmen, so doch ahnen können, daß dasjenige, was man die achte Sphäre nennt, unmittelbar nichts mit etwas zu tun haben kann, was innerhalb der sinnlichen Welt liegt: das heißt, ausgeschlossen von der achten Sphäre ist gerade alles das, was mit den Sinnen des Menschen wahrgenommen werden kann und was auf Grundlage der sinnlichen Wahrnehmung gedacht werden kann. Also irgendwo in der sinnlichen Welt werden Sie die achte Sphäre zunächst nicht suchen können.
[ 4 ] From this you will, if not deduce, then at least be able to surmise that what is called the eighth sphere cannot, in and of itself, have anything to do with anything that lies within the sensory world: that is to say, excluded from the eighth sphere is precisely everything that can be perceived by the human senses and everything that can be conceived on the basis of sensory perception. So you will not be able to find the eighth sphere anywhere in the sensory world at first.
[ 5 ] Nun werden Sie auch in gewissem Sinne eine Art von Weg haben, auf dem man in Begriffen sich einer Vorstellung der achten Sphäre nähern kann. Ich habe gesagt, diese achte Sphäre hat etwas zu tun mit dem, was als Rest, als Überbleibsel allerdings, von dem alten Monde und seiner Entwickelung herrührt. Das können Sie schon aus den verschiedenen Auseinandersetzungen, die wir im Laufe der Zeit gepflogen haben, entnehmen, daß die achte Sphäre etwas zu tun haben müsse mit dem, was vom Monde und seiner Entwickelung, als dem Vorgänger der Erde, zurückgeblieben ist. Ich habe gestern versucht, begreiflich zu machen, daß auf dem Monde die richtige Anschauung des Menschen die visionär-imaginative war, so daß alles Substantielle, das man in der achten Sphäre suchen könnte, wird gefunden werden müssen da, wo man imaginativ-visionär etwas entdecken kann; das heißt, man wird also voraussetzen können, daß die achte Sphäre zu entdecken ist auf dem Wege visionärer Imaginationen.
[ 5 ] Now, in a certain sense, you will also have a kind of path along which one can, in conceptual terms, approach a mental image of the eighth sphere. I have said that this eighth sphere has something to do with what remains—albeit as a remnant—of the ancient Moon and its evolution. You can already infer from the various discussions we have had over time that the eighth sphere must have something to do with what has been left behind from the Moon and its evolution, as the Earth’s predecessor. Yesterday I tried to make it clear that on the Moon, the correct human perception was the visionary-imaginative one, so that everything substantial that one might seek in the eighth sphere will have to be found where one can discover something through visionary imagination; that is to say, one can therefore assume that the eighth sphere is to be discovered through the path of visionary imagination.
[ 6 ] Warum gebraucht man denn überhaupt den Ausdruck achte Sphäre? Die achte Sphäre sagt man, weil es sieben Sphären gibt, die Sie längst kennen: Saturn, Sonne, Mond, Erde, Jupiter, Venus, Vulkan. In diesen sieben Sphären schreitet die menschliche Entwickelung in der Weise, wie ich es öfter angedeutet habe, weiter fort. Wenn es außer diesen sieben Sphären noch etwas gibt — und wir wollen zunächst voraussetzen, daß es etwas gibt — und daß dieses in irgendeiner Beziehung zur Erde steht, so kann man dies mit einem gewissen Recht die achte Sphäre nennen. Es ist notwendig zu denken, daß dieses außerhalb der sieben Sphären liegt und in einer Beziehung zur Erde steht. Ich will es so andeuten. Wir würden also hier, graphisch-schematisch gezeichnet, ein Weltengebilde vorauszusetzen haben, das nur imaginativ-visionär zu sehen ist, und das als ein achtes Weltgebilde neben den sieben Weltgebilden steht, die wir als das Gebiet der regelmäßigen Menschheitsevolution bezeichnen müssen. Nur ist alles solches Zeichnen selbstverständlich schematisch: man zeichnet gewissermaßen auseinander, was man ineinander nur beobachten kann. Denn Sie werden aus den verschiedenen Auseinandersetzungen, die gepflogen worden sind, längst haben ahnen können, daß man innerhalb des Sinnlichen, innerhalb der sinnlichen Beobachtung, wenn man mit dem Verstande denkt und mit den Sinnen beobachtet, in der vierten Sphäre steht. Aber wenn man es dahin bringt durch die Entwickelung der Seele, die dritte Sphäre, die Mondsphäre zu sehen, dann fliegt man ja nicht dem Raume nach in der Welt weit fort. Man beobachtet, aber nicht von einem anderen Orte, sondern man beobachtet, physisch genommen, räumlich genommen, von demselben Orte aus. Also müßte man diese sieben Sphären ineinander zeichnen. Sie sind aufeinanderfolgende Entwickelungszustände; und im Grunde genommen ist das Schema, das man auf diese Weise zeichnet, von keinem anderen Wert, als wenn man sagen würde: die Menschen entwickeln sich von der Geburt bis zum siebenten Jahre in einem ersten Stadium, vom siebenten bis zum vierzehnten Jahre in einem zweiten Stadium und so weiter. Da ist es auch nicht so, daß der Mensch, der sich vom ersten bis zum siebenten Jahre entwickelt hat, neben den Menschen, der sich vom siebenten bis zum vierzehnten Jahre entwickelt, hingestellt werden kann. Geradeso wie es beim Menschen nicht so der Fall ist, so ist es auch nicht der Fall, wenn man die sieben aufeinanderfolgenden Stufen der Erdenentwickelung, nebeneinander hingestellt, betrachtet.
[ 6 ] Why is the term “eighth sphere” used at all? We speak of the eighth sphere because there are seven spheres that you have long been familiar with: Saturn, the Sun, the Moon, Earth, Jupiter, Venus, and Vulcan. Within these seven spheres, human evolution continues to progress in the manner I have often indicated. If there is something beyond these seven spheres—and let us assume for the moment that there is—and if this something stands in some relationship to the Earth, then one can, with some justification, call it the eighth sphere. It is necessary to conceive of this as lying outside the seven spheres and standing in a relationship to the Earth. Let me illustrate this. We would thus have to postulate here—depicted graphically and schematically—a cosmic structure that can be perceived only through imagination and vision, and which stands as an eighth cosmic structure alongside the seven cosmic structures that we must designate as the realm of regular human evolution. However, any such depiction is, of course, schematic: one separates, so to speak, what can only be observed as intertwined. For you will have long since surmised from the various discussions that have taken place that within the sensory realm—within sensory observation—when one thinks with the intellect and observes with the senses, one stands within the fourth sphere. But when, through the development of the soul, one reaches the point of seeing the third sphere—the lunar sphere—one does not, in terms of space, fly far away in the world. One observes, but not from another place; rather, physically speaking, spatially speaking, one observes from the same place. So one would have to draw these seven spheres nested within one another. They are successive stages of development; and, strictly speaking, the diagram drawn in this way has no greater value than if one were to say: human beings develop from birth to the age of seven in a first stage, from the age of seven to fourteen in a second stage, and so on. Nor is it the case that a person who has developed from the first to the seventh year can be placed side by side with a person who has developed from the seventh to the fourteenth year. Just as this is not the case with human beings, it is also not the case when one considers the seven successive stages of Earth’s development placed side by side.


[ 7 ] Daraus werden Sie aber ahnen, daß die achte Sphäre beobachtet wird innerhalb der Erdensphäre. Man kann sie also nicht oben und nicht unten zeichnen, sondern man müßte sie in die Erde hineinzeichnen. Ich habe oft das grobe Beispiel gewählt: Wie um uns die physische Luft ist, so ist um uns herum auch alles Geistige. Bis in unser Physisches hinein haben wir alles Geistige in unserer Umgebung zu suchen. Also es würde vorauszusetzen sein, daß, so wie alles übrige Geistige um uns herum ist, wir auch die achte Sphäre in unserer Umgebung zu suchen haben; das heißt, es müßte dem Menschen ein Organ aufgehen, welches für die achte Sphäre so geeignet ist, wie die physischen Sinne für die Erde. Dann würde er klar bewußt in der achten Sphäre sein können. Aber eigentlich ist er unbewußt immer darinnen. Geradeso wie man immer in der Luft ist, wenn man auch nichts weiß von ihr, so ist die achte Sphäre auch immer da, und wenn man sich ein Organ für sie entwickelt, dann ist sie bewußt um uns herum da. So daß also, wenn wir sie charakterisieren wollen, wir selbstverständlich etwas zu beschreiben haben, in dem wir fortwährend darinnen leben, in dem wir fortwährend darinnen sind.
[ 7 ] From this, however, you will surmise that the eighth sphere is observed within the earthly sphere. One cannot, therefore, depict it above or below, but rather one would have to depict it within the earth. I have often used this rough example: Just as the physical air surrounds us, so too does everything spiritual surround us. We must seek everything spiritual in our surroundings right down into our physical being. It would therefore follow that, just as everything else spiritual surrounds us, we must also seek the eighth sphere in our surroundings; that is, a sense organ would have to develop in human beings that is as suited to the eighth sphere as the physical senses are to the Earth. Then he would be able to be clearly conscious in the eighth sphere. But in reality, he is always unconsciously within it. Just as one is always in the air, even if one knows nothing about it, so too is the eighth sphere always there, and when one develops a sense for it, then it is consciously present around us. So that, if we wish to characterize it, we naturally have to describe something in which we continually live, in which we continually exist.
[ 8 ] Nun kann ich, wie gesagt, zunächst bei diesen vorläufigen Betrachtungen nur etwas wie eine Art von Mitteilung machen. Das Weitere wird sich bei den Besprechungen schon ergeben. Das, was darin lebt in der achten Sphäre, besteht im folgenden. Zunächst können Sie wissen, ahnen, daß das, was uns da umgibt als achte Sphäre, dem imaginativ-visionären Hellsehen erreichbar ist. Es ist also unmöglich, imaginatives Hellsehen zu entwickeln, ohne von der achten Sphäre etwas zu wissen. Weil gegenwärtig bei so wenig Menschen wirklich deutliches und zu Unterscheidungen führendes Hellsehen vorhanden ist, deshalb ist es so schwierig, über solche Dinge wie die achte Sphäre zu sprechen. Also Imaginationen haben wir dort, und nicht ist in dieser achten Sphäre dasjenige, was gerade das Wesentliche der Erdenentwickelung, also der vierten Sphäre ausmacht. Das Wesentliche der vierten Sphäre macht, wie ich gestern schon angedeutet habe, die mineralische Imprägnierung des Weltenbildes aus. Daß wir auf der Erde leben, wird dadurch zustande gebracht, daß dieser vierte Weltkörper mineralisch imprägniert ist, daß wir immer umgeben sind von dem Mineralischen, das heißt, daß durch die Sinne wahrgenommen und daß das sinnlich Wahrgenommene durch den Verstand kombiniert werden kann. Dieses Mineralische müssen Sie sich aber wegdenken von der achten Sphäre. Dieses Mineralische ist in der achten Sphäre ganz und gar nicht vorhanden.
[ 8 ] As I said, at this stage—with these preliminary observations—I can only offer something like a brief statement. The rest will become clear during our discussions. What exists in the eighth sphere consists of the following. First of all, you can know—or at least sense—that what surrounds us there as the eighth sphere is accessible through imaginative-visionary clairvoyance. It is therefore impossible to develop imaginative clairvoyance without knowing something about the eighth sphere. Because so few people currently possess truly clear clairvoyance capable of making distinctions, it is so difficult to speak about such things as the eighth sphere. So we have imaginations there, and what constitutes the very essence of Earth’s evolution—that is, the fourth sphere—is not present in this eighth sphere. As I already indicated yesterday, the essence of the fourth sphere consists of the mineral impregnation of the world picture. The fact that we live on Earth is made possible by the fact that this fourth world body is mineral-impregnated, that we are always surrounded by the mineral realm—that is, by what is perceived through the senses—and that what is sensually perceived can be synthesized by the intellect. However, you must mentally remove this mineral element from the eighth sphere. This mineral element is completely absent from the eighth sphere.
[ 9 ] Wenn wir das also wegdenken, dann bleibt uns selbstverständlich nichts anderes übrig als nur eine spätere Entwickelungsstufe des alten Mondes, denn, wo sollte denn etwas anderes herkommen? Die Dinge entwickeln sich aber weiter, und so etwas, was substantiell wahrnehmbar ist durch das imaginativ-visionäre Hellsehen, was aber nichts anderes wäre als ein Überbleibsel des alten Mondes, das wäre noch keine achte Sphäre. Dann würde man nur sagen können, die dritte Sphäre hat etwas zurückgelassen.
[ 9 ] So if we set that aside, we are of course left with nothing other than a later stage of development of the old Moon—for where else could something else come from? But things continue to evolve, and something that is substantially perceptible through imaginative-visionary clairvoyance—yet would be nothing more than a remnant of the old Moon—would not yet constitute an eighth sphere. In that case, one could only say that the third sphere has left something behind.
[ 10 ] Um nun ein wenig ahnend zu verstehen, wie es sich mit der achten Sphäre verhält, halten wir das Folgende fest. Indem sich der Mond, die dritte Sphäre, regulär entwickelt hat, ist diese dritte Sphäre zur vierten Sphäre geworden, das heißt, es ist ein Übergang des dritten Elementarreiches — so müssen wir das bezeichnen — zum Mineralreich eingetreten. Also das Mineralische ist dazugekommen. Sonst müßten wir uns den alten Mond als eine Summe von imaginativ vorstellbarer Substantialität denken. So wird man also anzunehmen haben: das reguläre Fortgehen vom Mond zur Erde, von der dritten Sphäre zur vierten Sphäre, besteht darin, daß das, was nur imaginativ wahrnehmbar war, sinnlich wahrnehmbar wird, das heißt, sich mineralisch umgestaltet. Als achte Sphäre bleibt zunächst das Mondhafte, aber dieses Mondhafte wird zu etwas anderem dadurch, daß etwas Bestimmtes geschieht. Wir wissen, was geschieht, damit aus der dritten die vierte Sphäre entstehen kann. Das ist deutlich beschrieben in der «Geheimwissenschaft im Umriß», da, wo zu den Geistern der Bewegung die Geister der Form dazukommen und die ganze Umwandlung besorgen. Also wir können sagen, die vierte Sphäre entsteht aus der dritten dadurch, daß die Geister der Form zu den Geistern der Bewegung hinzukommen.
[ 10 ] To gain a basic understanding of the nature of the eighth sphere, let us note the following. As the Moon, the third sphere, has developed in a regular manner, this third sphere has become the fourth sphere; that is to say, a transition has taken place from the third elemental kingdom—as we must call it—to the mineral kingdom. Thus, the mineral has been added. Otherwise, we would have to conceive of the ancient Moon as a sum of substantiality that can be imagined. We must therefore assume that the regular progression from the Moon to the Earth, from the third sphere to the fourth sphere, consists in what was previously perceptible only through the imagination becoming perceptible through the senses—that is, undergoing a mineral transformation. The Moon-like nature remains as the eighth sphere for the time being, but this Moon-like nature becomes something else through a specific process. We know what happens so that the fourth sphere can arise from the third. This is clearly described in *An Outline of Esoteric Science*, where the spirits of form join the spirits of movement and bring about the entire transformation. Thus, we can say that the fourth sphere arises from the third through the addition of the spirits of form to the spirits of movement.
[ 11 ] Würden nun die Geister der Form alles, was in ihrer eigenen Natur lebt, erreichen wollen und erreichen können, so würde natürlich in dem Momente, wo die Sphäre Drei ihre Aufgabe im Weltall erfüllt hat, nichts anderes aus ihr entstehen als Sphäre Vier. Das ist selbstverständlich. Daß nun luziferische und ahrimanische Geister vorhanden sind, das wissen wir. Die halten für sich etwas von der Mondsubstantialität zurück. Darin haben wir ihr Wesentliches zu sehen, daß sie etwas zurückhalten von der Mondsubstantialität. Das entreißen sie gleichsam den Geistern der Form. Es kommt also, indem die Sphäre Drei weiterschreitet, hinzu, daß den Geistern der Form etwas entrissen wird von Luzifer und Ahriman. In diesen Teil, der da entrissen wird den Geistern der Form, kommen jetzt, statt der Geister der Form, Luzifer und Ahriman hinein. Die kommen zu den Geistern der Bewegung dazu, und dadurch entsteht Acht aus Drei.
[ 11 ] If the spirits of form were to desire—and were able—to attain everything that lives within their own nature, then naturally, at the moment when Sphere Three has fulfilled its task in the universe, nothing other than Sphere Four would emerge from it. That goes without saying. We know that Luciferic and Ahrimanic spirits exist. They retain for themselves a portion of the lunar substance. In this we must see their essential nature: that they retain a portion of the lunar substance. They snatch this away, as it were, from the spirits of form. Thus, as Sphere Three progresses, something is snatched away from the spirits of form by Lucifer and Ahriman. Into this part that is snatched away from the spirits of form, Lucifer and Ahriman now enter in place of the spirits of form. They join the spirits of movement, and through this, Eight arises from Three.
[ 12 ] Also wir sagten, es muß etwas anderes da sein als der bloße alte Mond. Und dieses andere, was nun da ist, was da entsteht außer der Sphäre Vier, das ist, daß das Mineralische, indem es entsteht, entrissen wird im Momente des Entstehens, im Status nascendi, der vierten Sphäre. Also indem aus dem Imaginativen das Mineralische entsteht, wird in dem Momente des Entstehens das Mineralische von Luzifer und Ahriman entrissen und wird in die Imagination hineingebracht. Statt daß aus dem übriggebliebenen Mondhaften eine Erde entsteht, wird ein Weltkörper geprägt, der dadurch entsteht, daß in das vom Monde Herübergekommene das der Erde substantiell Entrissene hineingebracht wird.
[ 12 ] So we said that there must be something other than just the old Moon. And this other thing that is now present—that which arises apart from the fourth sphere—is that the mineral realm, as it comes into being, is snatched away at the very moment of its emergence, in the *status nascendi*, from the fourth sphere. So as the mineral realm arises from the imaginative, at the very moment of its emergence, the mineral realm is snatched away by Lucifer and Ahriman and brought into the imagination. Instead of an Earth arising from the remaining lunar substance, a celestial body is formed through the incorporation into what has come over from the Moon of that which has been substantially snatched away from the Earth.
[ 13 ] Nun stellen Sie sich vor, wie ich die Verhältnisse des alten Mondes in der «Geheimwissenschaft» beschrieben habe. Diese Dinge des alten Mondes kommen dadurch zustande, daß noch nichts Mineralisches da ist. Wäre das vorhanden, so wäre es eine Erde und kein Mond. Indem Mineralisches entsteht, entsteht die Sphäre Vier. Indem Luzifer und Ahriman kommen und aus der Sphäre Vier das Mineralische herausreißen und in die Sphäre Drei dieses Mineralische hineinprägen, wird der Mond noch einmal wiederholt, aber mit dem Material, das eigentlich der Erde gehört. Also merken Sie wohl: statt daß bloße Imaginationen da wären, werden die Imaginationen verdichtet mit dem, was der Erde an Mineralischem entrissen wird. Damit werden sie verdichtet, und es werden so verdichtete Imaginationen geschaffen. Wir sind also eingespannt in eine Welt von verdichteten Imaginationen, die dadurch nur keine mondhaften Imaginationen sind, daß sie durch das Material der Erde verdichtet sind. Das aber sind die Gespenster, das heißt, hinter unserer Welt ist eine Welt von Gespenstern, geschaffen von Luzifer und Ahriman.
[ 13 ] Now imagine how I described the conditions of the ancient Moon in *The Secret Science*. These aspects of the ancient Moon arise because there is still nothing mineral present. If that were present, it would be an Earth and not a Moon. As the mineral realm comes into being, the fourth sphere arises. When Lucifer and Ahriman come and tear the mineral substance out of Sphere Four and imprint it into Sphere Three, the Moon is repeated once more—but with material that actually belongs to the Earth. So please note: instead of there being mere imaginations, the imaginations are condensed with what is torn from the Earth’s mineral substance. They are thus condensed, and imaginations condensed in this way are created. We are therefore immersed in a world of condensed imaginations, which are not lunar imaginations precisely because they are condensed by the material of the Earth. But these are the ghosts; that is to say, behind our world lies a world of ghosts, created by Lucifer and Ahriman.


[ 14 ] Ich könnte es Ihnen schematisch so darstellen: Auf dem alten Monde waren irgendwelche Bilder vorhanden. Die hätten auf die Erde übergehen sollen als etwas, was man überall auf der Erde wahrnimmt. Aber Luzifer und Ahriman haben sie sich zurückbehalten. Sie entreißen der Erde Erdbestandteile und füllen das mit Imaginationen aus, so daß diese Erdsubstanzen nicht zu irdischen Gebilden, sondern zu Mondgebilden werden. Wir haben also eingeschlossen in unsere vierte Sphäre eine solche Sphäre, die eigentlich Mondsphäre ist, die aber ganz ausgefüllt ist mit Erdenmaterial, also eine total falsche Sache im Weltall. Zu den sieben Sphären haben wir eine achte Sphäre dazugefügt, die gegen die fortschreitenden Geister gemacht ist. Daraus aber entsteht die Notwendigkeit, daß um jedes substantielle Teilchen, das zum Mineralischen werden kann, die Geister der Form auf der Erde kämpfen müssen, damit es ihnen nicht entrissen wird von Luzifer und Ahriman und in die achte Sphäre hineingebracht wird.
[ 14 ] I could illustrate it to you schematically as follows: There were certain images on the ancient Moon. These were supposed to pass over to Earth as something that could be perceived everywhere on Earth. But Lucifer and Ahriman kept them for themselves. They snatch earthly elements from the Earth and fill them with imaginations, so that these earthly substances do not become earthly formations but rather lunar formations. We have thus enclosed within our fourth sphere a sphere that is actually the lunar sphere, but which is entirely filled with earthly material—in other words, a completely false entity in the cosmos. To the seven spheres we have added an eighth sphere, which is designed to counter the advancing spirits. From this, however, arises the necessity that the spirits of form on Earth must fight for every substantial particle that can become mineral, so that it is not snatched away from them by Lucifer and Ahriman and carried into the eighth sphere.
[ 15 ] Also in Wahrheit liegt die Sache so, daß unsere Erde, die vierte Sphäre, gar nicht das ist, als was sie sich äußerlich darstellt. Wenn sie wirklich aus Atomen bestehen würde, würden alle diese Atome noch imprägniert sein von den Gebilden der achten Sphäre, die nur dem visionären Hellsehen wahrnehmbar sind. Es stecken diese Gebilde überall darinnen, und der Inhalt der achten Sphäre ist überall gespensterhaft vorhanden, kann also wahrgenommen werden, wie richtige Gespenster wahrgenommen werden. Darinnen also steht im Grunde genommen alles Erdensein. Fortwährend bemühen sich Luzifer und Ahriman, aus der Erdensubstanz herauszubekommen, was sie nur erhaschen können, um ihre achte Sphäre zu formen, die dann, wenn sie genügend weit gekommen ist, von der Erde losgelöst wird und mit Luzifer und Ahriman ihre eigenen Weltwege einschlagen wird. Selbstverständlich würde dann die Erde sich gleichsam nur als Torso zum Jupiter hinüber entwickeln. Nun ist der Mensch aber, wie Sie sehen, voll hineingestellt in diese ganze Erdenentwickelung, denn das Mineralische durchdringt ihn ja ganz, er steht fortwährend darinnen. Der mineralische Prozeß geht überall durch uns hindurch, und der mineralische Prozeß ist überall in diesen Kampf hineingezogen, so daß ihm fortwährend Teilchen dieser Substanz entrissen werden können. Also wir selber sind durchdrungen davon. Luzifer und Ahriman kämpfen gegen die Geister der Form, und uns soll überall entrissen werden mineralische Substanz.
[ 15 ] So, in truth, the matter is this: our Earth, the fourth sphere, is not at all what it appears to be on the outside. If it were truly composed of atoms, all these atoms would still be imbued with the forms of the eighth sphere, which are perceptible only through visionary clairvoyance. These formations are embedded everywhere within it, and the content of the eighth sphere is present everywhere in a ghostly manner; it can therefore be perceived just as real ghosts are perceived. Thus, in essence, all earthly existence is contained within it. Lucifer and Ahriman are constantly striving to extract from the substance of the Earth whatever they can lay their hands on in order to form their eighth sphere, which, once it has progressed far enough, will detach itself from the Earth and, together with Lucifer and Ahriman, will set out on its own cosmic path. Of course, the Earth would then develop, as it were, into nothing more than a torso facing Jupiter. But as you can see, the human being is fully immersed in this entire process of Earth’s development, for the mineral realm permeates him completely; he stands continually within it. The mineral process passes through us everywhere, and the mineral process is drawn into this struggle everywhere, so that particles of this substance can continually be wrested from it. Thus, we ourselves are permeated by it. Lucifer and Ahriman are fighting against the spirits of form, and mineral substance is to be wrested from us everywhere.
[ 16 ] Das ist aber in den verschiedenen Gegenden unseres Organismus verschieden stark. Wir sind verschieden ausgebildet, wir haben vollkommenere und unvollkommenere Organe. Am vollkommensten ist unser Denkorgan, unser Gehirn und unser Schädel, und darinnen ist gerade der Kampf, den ich eben angedeutet habe, am allerstärksten. Und zwar ist er da deshalb am allerstärksten, weil dieser menschliche Schädel, dieses menschliche Gehirn so gebildet ist, wie es ist; und es ist deshalb so gebildet, wie es ist, weil es Luzifer an dieser Stelle unseres Leibes am meisten gelungen ist - und auch Ahriman - uns mineralische Substanz zu entreißen. Da ist die physische Substanz am allermeisten durchgeistigt. Unsere Schädelbildung ist dadurch entstanden, daß uns da am allermeisten entrissen worden ist. Dadurch können wir gerade mit unserem Kopfe uns am meisten befreien von unserem Organismus. Wir können in Gedanken uns erheben, können das Gute und Böse unterscheiden. Und dadurch eben ist es am allermeisten Luzifer und Ahriman gelungen, Substantialität zu entreißen, weil sie am meisten wegreißen konnten von der mineralisierten Substantialität gerade bei dem sogenannten edelsten Organ des Menschen. Es ist das so der Fall, daß da am meisten die mineralische Substanz herausgelöst ist. Diese Alchimie, daß mineralische Substanz in die achte Sphäre hinüberbefördert wird, findet fortwährend hinter den Kulissen unseres Daseins statt. Ich gebe zunächst Mitteilungen; die Belege dafür werden sich immer mehr ergeben.
[ 16 ] However, this varies in intensity in the different parts of our organism. We are developed differently; we have organs that are more perfect and others that are less perfect. Our most perfect organ is our thinking organ—our brain and our skull—and it is precisely within this organ that the struggle I just alluded to is strongest. And it is strongest there precisely because the human skull and the human brain are formed as they are; and they are formed as they are because it was in this part of our body that Lucifer—and also Ahriman—were most successful in wresting mineral substance from us. It is there that the physical substance is most deeply imbued with spirit. The structure of our skull arose because the most was wrested from us there. This is precisely why we can free ourselves most from our organism through our head. We can rise in thought; we can distinguish between good and evil. And it is precisely through this that Lucifer and Ahriman have been most successful in wresting away substance, because they were able to tear away the most from the mineralized substance precisely in what is called the noblest organ of the human being. It is indeed the case that mineral substance has been extracted most extensively there. This alchemy—the transfer of mineral substance into the eighth sphere—is constantly taking place behind the scenes of our existence. I am offering these insights for now; the evidence for them will become increasingly apparent.
[ 17 ] Wenn nun alles glatt abginge für Luzifer und Ahriman, wenn alles klappte, wenn Luzifer und Ahriman immer so viel entreißen könnten, wie sie dem Organ des Kopfes entreißen, dann würde die Erdenentwickelung bald an einem Punkte ankommen, wo es Luzifer und Ahriman gelingt, unsere Erde zu vernichten und die ganze Weltenentwickelung hinüberzuleiten in die achte Sphäre, so daß die ganze Erdenentwickelung einen anderen Gang nehmen würde. Deshalb ist auch das Streben Luzifers, an dem angreifbarsten Punkte des Menschen, an seinem Kopfe, seine allergrößte Kraft zu entfalten. Das ist die Festung, die für ihn am allerleichtesten einnehmbar ist: der menschliche Kopf. Und alles das, was dem menschlichen Kopf in bezug auf die Verteilung des Mineralischen ähnlich ist, so daß es aufgesogen werden kann, das ist ebenso der Gefahr ausgesetzt, in die achte Sphäre hineingezogen zu werden. Nichts Geringeres steht bevor nach dieser Intention Luzifers und Ahrimans, als die ganze Menschheitsentwickelung verschwinden zu lassen in die achte Sphäre, so daß sie einen anderen Gang nehmen würde.
[ 17 ] If everything were to go smoothly for Lucifer and Ahriman, if everything worked out, if Lucifer and Ahriman could always snatch away as much as they snatch away from the organ of the head, then Earth’s evolution would soon reach a point where Lucifer and Ahriman would succeed in destroying our Earth and transferring the entire evolution of the worlds into the eighth sphere, so that the entire course of Earth’s evolution would take a different turn. That is why Lucifer strives to unleash his greatest power at the most vulnerable point of the human being—the head. That is the stronghold that is easiest for him to capture: the human head. And everything in the human head that is similar to the distribution of the mineral realm—such that it can be absorbed—is likewise exposed to the danger of being drawn into the eighth sphere. According to the intention of Lucifer and Ahriman, nothing less is in store than to cause the entire development of humanity to vanish into the eighth sphere, so that it would take a different course.
[ 18 ] Wir sehen: es liegt die Tatsache vor, daß seit dem Beginn der Erdenentwickelung es die Intention Luzifers und Ahrimans war, die ganze Erdenentwickelung verschwinden zu lassen in die achte Sphäre. Dagegen mußten diejenigen Geister, die zu den Geistern der Form gehören, ein Gegengewicht schaffen. Das äußere Gegengewicht, das sie geschaffen haben, besteht darin, daß sie gleichsam in den Raum der achten Sphäre hinein etwas gestellt haben, was dem entgegenwirkt.
[ 18 ] We see that it is a fact that, from the beginning of Earth’s evolution, it has been the intention of Lucifer and Ahriman to cause the entire evolution of the Earth to vanish into the eighth sphere. In response, the spirits belonging to the spirits of form had to create a counterbalance. The external counterbalance they created consists in their having, as it were, placed something within the space of the eighth sphere that counteracts this.
[ 19 ] Nun müssen wir, wenn wir ganz richtig zeichnen wollen, die Sache so darstellen, daß, wenn wir da die Erde haben, wir die achte Sphäre hier zeichnen müssen. Sie ist hier als dasjenige, was zu unserer physischen Erde gehört. Wir sind überall im Grunde umgeben von den Imaginationen, in die fortwährend hineingezogen werden soll Mineralisches, Materielles. Daher hat eben das Opfer stattgefunden, die Aussonderung der Mondenkräfte durch Jahve oder Jehova, die mit einer viel dichteren Substanz erfolgt ist als die sonstige mineralisierte physische Substanz und die Jahve als Mond dahin gesetzt hat, als Gegenwirkung. Das war eine sehr derbe Substanz — und diese Derbheit hat insbesondere Sinnett beschrieben —, eine viel physischere, mineralischere Substanz, als sie auf der Erde irgendwo vorhanden ist, damit Luzifer und Ahriman sie nicht auflösen können in ihre imaginative Welt hinein.
[ 19 ] Now, if we want to draw this correctly, we must depict it in such a way that, since we have the Earth here, we must draw the eighth sphere here. It is shown here as that which belongs to our physical Earth. We are, in essence, surrounded everywhere by the imaginations into which mineral and material elements are constantly to be drawn. That is precisely why the sacrifice took place—the separation of the lunar forces by Yahweh or Jehovah—which occurred through a substance much denser than the usual mineralized physical substance, and which Yahweh placed there as the Moon, as a counterforce. This was a very coarse substance—and Sinnett described this coarseness in particular—a much more physical, more mineral substance than exists anywhere on Earth, so that Lucifer and Ahriman could not dissolve it into their imaginative world.


[ 20 ] Also dieser Mond kreist herum als eine derbe Materie — glasig, derb, dicht, unzerschlagbar. Selbst die physischen Beschreibungen des Mondes werden Sie in Übereinstimmung damit finden, wenn Sie sie genügend aufmerksam lesen. Da wurde alles, was verfügbar war auf der Erde, herausgezogen und da hineingestellt, damit genügend physische Materie vorhanden war, die nicht aufgesogen werden kann. Wenn wir den Mond betrachten, so sehen wir, daß im Weltall ein viel mineralischeres, dichteres, physisch viel dichteres Material vorhanden ist als irgendwo auf der Erde. So daß wir Jahve oder Jehova ansprechen müssen als diejenige Wesenheit, die schon auf dem physischen Gebiete dafür gesorgt hat, daß nicht alles Materielle aufgesogen werden kann von Luzifer und Ahriman. Dann wird zur richtigen Zeit von demselben Geiste dafür gesorgt werden, daß der Mond wieder hineingeht in die Erde, wenn die Erde stark genug sein wird, ihn wieder aufzunehmen, wenn die Gefahr beseitigt ist durch die entsprechende Evolution.
[ 20 ] So this moon orbits as a coarse substance—glassy, coarse, dense, unbreakable. You will find that even the physical descriptions of the moon are consistent with this if you read them carefully enough. Everything that was available on Earth was taken and placed there so that there would be enough physical matter that cannot be absorbed. When we look at the Moon, we see that there is a much more mineral-rich, denser, physically much denser material in outer space than anywhere on Earth. So we must address Yahweh or Jehovah as the Being who has already ensured, in the physical realm, that not all material matter can be absorbed by Lucifer and Ahriman. Then, at the right time, the same Spirit will ensure that the Moon re-enters the Earth when the Earth is strong enough to receive it again, once the danger has been eliminated through the corresponding evolution.
[ 21 ] Das ist auf dem äußerlichen physisch-mineralischen Gebiete. Auf dem menschlichen Gebiete mußte aber auch der Intention, die gegenüber dem menschlichen Kopfe bestand, ein Gegengewicht geschaffen ° werden. Geradeso wie draußen Materie verdichtet werden mußte, damit Luzifer und Ahriman sie nicht auflösen können durch ihre Alchimie, so mußte im Menschen etwas entgegengesetzt werden dem Organ, das am allermeisten attackiert werden kann von Luzifer und Ahriman. Es mußte also Jehova auch dafür sorgen, wie er auf dem äußerlichen mineralischen Gebiete dafür gesorgt hat, daß nicht alles der Attacke des Luzifer und Ahriman verfallen kann.
[ 21 ] This pertains to the outer, physical-mineral realm. In the human realm, however, a counterbalance also had to be created to the intention directed against the human head. Just as matter had to be condensed in the outer world so that Lucifer and Ahriman could not dissolve it through their alchemy, so too in the human being something had to be set in opposition to the organ that is most vulnerable to attack by Lucifer and Ahriman. Jehovah therefore also had to ensure—just as he had ensured in the outer mineral realm—that not everything could fall prey to the attacks of Lucifer and Ahriman.
[ 22 ] Es mußte dafür gesorgt werden, daß beim Menschen nicht alles Luzifer und Ahriman verfallen kann, was vom Kopfe ausgeht. Es mußte dafür gesorgt werden, daß nicht alles beruht auf Kopfarbeit und äußerer sinnlicher Wahrnehmung, denn dann würden Luzifer und Ahriman gewonnenes Spiel haben. Es mußte auf dem Gebiete des Erdenlebens ein Gegengewicht geschaffen werden. Es mußte etwas da sein im Menschen, das vom Kopfe richtig unabhängig war. Und das wurde dadurch erreicht, daß durch die Arbeit der guten Geister der Form dem Vererbungsprinzip der Erde das Prinzip der Liebe eingepflanzt wurde, das heißt, daß im Menschengeschlechte jetzt etwas lebt, was unabhängig vom Kopfe ist, was übergeht von Generation zu Generation, und was in der physischen Natur des Menschen seine unterste Anlage hat.
[ 22 ] It was necessary to ensure that not everything in human beings that originates in the head could fall prey to Lucifer and Ahriman. It was necessary to ensure that not everything was based on intellectual activity and external sensory perception, for then Lucifer and Ahriman would have the upper hand. A counterbalance had to be created in the realm of earthly life. There had to be something within the human being that was truly independent of the head. And this was achieved by the work of the good spirits of form, who implanted the principle of love into the Earth’s principle of heredity; that is to say, there now lives within the human race something that is independent of the head, that is passed down from generation to generation, and that has its deepest foundation in the physical nature of the human being.
[ 23 ] Alles das, was mit der Fortpflanzung und mit der Vererbung zusammenhängt, alles das, was vom Menschen unabhängig ist so, daß er mit seinem Denken nicht hinein kann, alles das, was der Mond am Himmelsgewölbe ist, das ist im Menschen dasjenige, was, Fortpflanzung und Vererbung durchdringend, von dem Prinzip der Liebe vorhanden ist. Daher dieser wütende Kampf von Luzifer und Ahriman, der durch die Geschichte hindurchgeht, gegenüber allem, was aus diesem Gebiete kommt. Luzifer und Ahriman wollen dem Menschen immer die ausschließliche Herrschaft des Kopfes aufdrängen und richten ihre Attakken auf dem Umwege des Kopfes gegen alles, was äußerliche, rein natürliche Verwandtschaft ist. Denn alles, was Vererbungssubstanz auf der Erde ist, das kann nicht von Luzifer und Ahriman genommen werden. Was der Mond am Himmel ist, ist auf der Erde unter den Menschen die Vererbung. Alles, was auf Vererbung beruht, alles, was der Mensch nicht durchdenkt, was zusammenhängt mit der physischen Natur, das ist Jahve-Prinzip. Das Jahve-Prinzip ist am tätigsten da, wo die sozusagen natürliche Natur wirkt; da hat er am meisten seine natürliche Liebe ausgegossen, um ein Gegengewicht zu schaffen gegen die Lieblosigkeit, gegen die Tendenz der bloßen Weisheit von Luzifer und Ahriman.
[ 23 ] Everything connected with procreation and heredity, everything that is independent of the human being in such a way that he cannot penetrate it with his thinking, everything that the Moon represents in the vault of heaven—this is what exists within the human being as the principle of love, permeating procreation and heredity. Hence this furious struggle between Lucifer and Ahriman, which runs through history, against everything that comes from this realm. Lucifer and Ahriman always seek to impose the exclusive dominion of the head upon human beings and direct their attacks, via the head, against everything that constitutes an external, purely natural kinship. For everything that constitutes hereditary substance on Earth cannot be taken away by Lucifer and Ahriman. What the Moon is in the heavens, heredity is on Earth among human beings. Everything based on heredity, everything that human beings do not think through, everything connected with physical nature—that is the Yahweh principle. The Yahweh principle is most active where, so to speak, natural nature is at work; there he has poured out his natural love most abundantly to create a counterbalance to lovelessness, to the tendency toward mere wisdom of Lucifer and Ahriman.
[ 24 ] Man müßte nun gewisse Kapitel, die von ganz anderen Gesichtspunkten in letzter Zeit erörtert worden sind, gründlich durchgehen, um zu zeigen, wie in dem Monde und in der menschlichen Vererbung von den Geistern der Form Barrikaden gegen Luzifer und Ahriman geschaffen worden sind. Wenn Sie tiefer über diese Dinge nachdenken, so werden Sie finden, daß mit diesen Andeutungen etwas außerordentlich Wichtiges gesagt ist.
[ 24 ] One would now have to thoroughly examine certain chapters that have recently been discussed from entirely different perspectives in order to show how, in the Moon and in human heredity, the spirits of form have erected barriers against Lucifer and Ahriman. If you reflect more deeply on these matters, you will find that these hints convey something extraordinarily important.
[ 25 ] Nun muß man, um wenigstens einiges davon zu verstehen, die Sache noch von einem etwas anderen Gesichtspunkt betrachten. Wenn Sie nach unserer «Geheimwissenschaft» die Entwickelung des Menschen nehmen, so wie sie geschritten ist durch Saturn, Sonne und Mond, so werden Sie sehen, daß auf dem Saturn, auf der Sonne und auf dem Monde von einer Freiheit nicht die Rede sein kann. Da ist der Mensch in ein Gewebe von Notwendigkeit eingesponnen. Da ist alles notwendig. Dem Menschen mußte die mineralische Natur eingegliedert werden, er mußte ein vom Mineralischen durchzogenes Wesen werden, um für die Freiheit reif zu werden, so daß der Mensch zur Freiheit nur erzogen werden kann innerhalb der irdischen, sinnlichen Welt.
[ 25 ] Now, in order to understand at least some of this, one must consider the matter from a slightly different perspective. If you consider human evolution according to our “esoteric science”—as it has progressed through Saturn, the Sun, and the Moon—you will see that there can be no question of freedom on Saturn, the Sun, or the Moon. There, the human being is woven into a fabric of necessity. Everything there is necessary. The human being had to be integrated into the mineral realm; he had to become a being permeated by the mineral in order to ripen for freedom, so that the human being can only be educated toward freedom within the earthly, sensory world.
[ 26 ] Das ist schon eine ungeheuer wichtige Bedeutung der irdisch-sinnlichen Welt: das, was die Menschheit sich erwerben soll, die Freiheit des Willens, das kann sie sich nur erwerben während der Erdenentwickelung. Auf dem Jupiter, auf der Venus und auf dem Vulkan werden die Menschen diese Freiheit brauchen. Man betritt also, wenn man die Freiheit ins Auge faßt, ein ganz bedeutungsvolles Gebiet, denn man erkennt, daß die Erde die Erzeugerin der Freiheit ist, gerade dadurch, daß sie den Menschen mit Physischem, Mineralischem imprägniert.
[ 26 ] This is indeed an immensely important aspect of the earthly, sensory world: what humanity is meant to attain—the freedom of the will—can only be attained during Earth’s evolution. On Jupiter, on Venus, and on Vulcan, human beings will need this freedom. So when one considers freedom, one enters a very significant realm, for one recognizes that the Earth is the source of freedom, precisely because it imbues human beings with the physical and mineral realms.
[ 27 ] Daraus werden Sie aber erkennen, daß dasjenige, was aus dem freien Willen stammt, gerade im Irdischen erhalten werden muß. Man kann es, wenn man sich hellseherisch weiterentwickelt, vom Irdischen hinauftragen in spätere Entwickelungen, aber man darf es nicht hineintragen in die Sphäre Drei, Zwei und Eins. In ihnen ist das, was von dem Freiheitsprinzip stammt, nicht möglich. Die sind ihrer Natur nach unmöglich für die Freiheit. Luzifer und Ahriman haben aber das Bestreben, gerade des Menschen freien Willen hereinzuzerren in ihre achte Sphäre; gerade alles das, was aus des Menschen freiem Willen stammt, nicht daraus stammen zu lassen, sondern es hineinzuzerren in ihre achte Sphäre. Das heißt, der Mensch ist fortwährend der Gefahr ausgesetzt, daß ihm sein freier Wille entrissen und hineingezerrt werde in die achte Sphäre.
[ 27 ] From this, however, you will recognize that what originates from free will must be preserved precisely within the earthly realm. As one develops one’s clairvoyant abilities, one can carry it upward from the earthly realm into later stages of development, but one must not carry it into Spheres Three, Two, and One. In those spheres, that which stems from the principle of freedom is not possible. By their very nature, they are incompatible with freedom. Yet Lucifer and Ahriman strive precisely to drag human free will into their eighth sphere; specifically, they seek not to allow anything that stems from human free will to originate from it, but rather to drag it into their eighth sphere. This means that human beings are constantly exposed to the danger that their free will will be snatched away from them and dragged into the eighth sphere.
[ 28 ] Das geschieht dann, wenn das freie Willenselement zum Beispiel umgewandelt wird in visionäres Hellsehen. Da ist der Mensch schon darinnen in der achten Sphäre. Und das ist etwas, was man so ungern von seiten der Okkultisten sagt, weil es eigentlich eine furchtbare Wahrheit ist: In dem Augenblick, wo der freie Wille umgewandelt wird zu visionärem Hellsehen, ist dasjenige, was sich im Menschen entwickelt, ein Beutestück von Luzifer und Ahriman. Das wird sofort eingefangen von Luzifer und Ahriman und wird für die Erde dadurch zum Verschwinden gebracht. Daraus können Sie sehen, wie durch die Bindung des freien Willens gleichsam die Gespenster der achten Sphäre geschaffen werden. Fortwährend sind Luzifer und Ahriman damit beschäftigt, den freien Willen des Menschen zu binden und ihm allerlei Dinge vorzugaukeln, um dann das, was ihm vorgegaukelt wird, ihm zu entreißen und in der achten Sphäre verschwinden zu lassen. Und das, was so naivgläubige, aber doch abergläubische Menschen an allerlei Hellsehen entwickeln, ist oftmals so, daß da ihr freier Wille hineinimprägniert wird. Dann schafft es Luzifer gleich hinweg, und während die Menschen dann etwas von der Unsterblichkeit zu erreichen glauben, schauen sie in Wahrheit in ihren Visionen zu, wie ein Stück oder ein Produkt ihres Seelenwesens herausgerissen und für die achte Sphäre präpariert wird.
[ 28 ] This happens, for example, when the element of free will is transformed into visionary clairvoyance. At that point, the person is already within the eighth sphere. And this is something occultists are so reluctant to say, because it is actually a terrible truth: the moment free will is transformed into visionary clairvoyance, what develops within the human being becomes a prize for Lucifer and Ahriman. It is immediately captured by Lucifer and Ahriman and is thereby caused to vanish from the Earth. From this you can see how, through the binding of free will, the ghosts of the eighth sphere are, as it were, created. Lucifer and Ahriman are constantly busy binding human free will and deceiving people with all manner of illusions, only to then snatch away what has been deceived from them and cause it to vanish into the eighth sphere. And what such naively trusting, yet superstitious people develop in all manner of clairvoyance is often such that their free will is imprinted upon it. Then Lucifer immediately takes it away, and while people believe they are attaining a measure of immortality, in truth they are witnessing in their visions how a part or a product of their soul being is torn away and prepared for the eighth sphere.
[ 29 ] Sie können sich daher denken, wie schwer jene Menschen berührt gewesen sein müssen, welche durch Kompromiß übereingekommen waren, auf dem Wege des Mediumismus den Menschen allerlei Wahrheiten von der geistigen Welt beizubringen, und dann erlebt haben, wie die Medien glaubten, daß die Toten zu ihnen sprächen. Die Okkultisten haben aber dann gewußt: das, was zwischen Medien und lebendigen Menschen vorgeht, besteht darin, daß der Strom des freien Willens hineingeht in die achte Sphäre. Statt an das Ewige anzuknüpfen, brachten sie gerade das zutage, was fortwährend in die achte Sphäre hinein verschwand.
[ 29 ] You can therefore imagine how deeply affected those people must have been who, through compromise, had agreed to use mediumship to convey all manner of truths about the spiritual world to people, and then witnessed how the mediums believed that the dead were speaking to them. The occultists, however, knew that what takes place between mediums and living people is that the current of free will flows into the eighth sphere. Instead of connecting with the eternal, they brought to light precisely what was constantly disappearing into the eighth sphere.
[ 30 ] Daraus können Sie auch ersehen, daß Luzifer und Ahriman eine Gier danach haben, soviel als möglich in die achte Sphäre hereinzubringen. Da hat Goethe, wenn er auch Luzifer und Ahriman durcheinandergemischt hat, doch gut geschildert, wie eine Seele entrissen wird dem Mephistopheles-Ahriman! Denn das wäre die stärkste Beute, wenn es jemals Luzifer und Ahriman gelingen könnte, eine ganze Seele für sich zu gewinnen, eine ganze Seele hinwegzuschnappen; denn dadurch würde eine solche Seele für die Erdenentwickelung in die achte Sphäre hinein verschwunden sein. Der größte Sieg also wäre es für Luzifer und Ahriman, wenn sie einmal sagen könnten, daß in ihr Reich möglichst viele tote Menschen eingegangen wären. Das wäre ihr größter Sieg. Und es gibt einen Weg, das zu erreichen. Nämlich Luzifer und Ahriman können so sagen: Die Menschen wollen doch nun eigentlich etwas wissen über das Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Sagen wir ihnen also, daß sie von den Toten etwas erfahren, dann werden sie zufrieden sein, und dann werden sie ihr Gefühl nach dem Reiche, aus dem ihnen etwas als von den Toten kommend verkündigt wird, hinwenden. Wollen wir also, daß die Gemüter der Menschen nach der achten Sphäre gelenkt werden, dann sagen wir den Menschen: Wir er zählen euch etwas von den Toten. - Wir fangen die Menschen ein, indem wir vorgeben, bei uns seien die Toten.
[ 30 ] From this you can also see that Lucifer and Ahriman are eager to bring as much as possible into the eighth sphere. Although Goethe may have conflated Lucifer and Ahriman, he nevertheless aptly described how a soul is snatched away from Mephistopheles-Ahriman! For that would be the greatest prize if Lucifer and Ahriman could ever succeed in winning over an entire soul for themselves, in snatching away an entire soul; for thereby such a soul would have vanished into the eighth sphere, away from Earth’s evolution. The greatest victory, then, would be for Lucifer and Ahriman if they could one day say that as many dead people as possible had entered their realm. That would be their greatest victory. And there is a way to achieve this. Namely, Lucifer and Ahriman can say: People actually want to know something about life between death and a new birth. So let us tell them that they will learn something from the dead; then they will be satisfied, and then they will turn their feelings toward the realm from which something is proclaimed to them as coming from the dead. So if we want people’s minds to be directed toward the eighth sphere, then we tell them: “We will tell you something about the dead.”—We ensnare people by pretending that the dead are with us.
[ 31 ] Diesen teuflischen Plan — denn wir reden jetzt von dem Teufel — brachten Luzifer und Ahriman zur Geltung, als der Okkultismus darauf hineingefallen war, durch den Mediumismus etwas machen zu wollen. Sie inspirierten alle die Medien, durch die sie die ganze Sache arrangiert haben, damit die Menschen zu dem Reiche, aus dem die Toten sprechen sollen, hingelenkt werden, und Luzifer und Ahriman jetzt die Seelen erhaschen können. Das erschreckte die Okkultisten, als sie sahen, welchen Gang die Sache genommen hatte, und sie sannen, wieder abzukommen von diesem Weg. Selbst die von der Linken sahen das ein, und sie sagten daher: Machen wir etwas anderes! — Dazu bot sich dann Gelegenheit durch das Hereintreten einer so ganz merkwürdigen Persönlichkeit wie H.P. Blavatsky war. Es handelte sich für Luzifer und Ahriman darum, nun, nachdem der Plan durchschaut war, da sozusagen die Okkultisten der Erde nicht mehr ihre Hand dazu boten, diesen Plan zu verwirklichen, auf eine andere Weise zu Rande zu kommen.
[ 31 ] This diabolical plan—for we are now speaking of the Devil—was put into action by Lucifer and Ahriman when occultism had fallen into the trap of wanting to achieve something through mediumship. They inspired all the mediums through whom they had orchestrated the entire affair, so that people would be drawn toward the realm from which the dead are supposed to speak, and so that Lucifer and Ahriman could now snatch the souls. This alarmed the occultists when they saw the direction the matter had taken, and they resolved to turn away from this path. Even those on the left recognized this, and so they said: Let’s do something else! — An opportunity for this then arose with the arrival of such a truly remarkable personality as H.P. Blavatsky. For Lucifer and Ahriman, now that the plan had been seen through—and since, so to speak, the occultists on Earth were no longer lending a hand to carry it out—it was a matter of finding another way to achieve their ends.
[ 32 ] Nun war also in selbstverständlicher Entwickelung der Erde der Materialismus hereingekommen. Man mußte daher, um die mineralische Entwickelung als solche ins Auge zu fassen, die Aufmerksamkeit nur auf das Materielle hinlenken. Das ist aber der Materialismus! Die Okkultisten, die Sonderzwecke hatten, die sagten sich: Also rechnen wir einmal mit dem Materialismus. Wenn man den bloßen irdischen Materialismus nimmt, dann muß der Mensch doch einmal durch sein Denken dahinterkommen, daß es keine Atome gibt. Da kann man nicht viel Grünes pflanzen, wenn man bloß beim irdischen Materialismus bleibt. Aber sicher kann man des Menschen Denken verderben, wenn man den Materialismus okkult macht. Und dazu ist die beste Gelegenheit, daß man den Mond, der als Gegensatz zur achten Sphäre geschaffen werden mußte, als achte Sphäre hinstellt! Denn wenn die Menschen glauben, die Materie, die als Gegengewicht geschaffen werden mußte zur achten Sphäre, sei die achte Sphäre, dann überbietet man jeden irdischen und denkbaren Materialismus. — Und jeder irdische Materialismus wird überboten durch diese Behauptung von Sinnett. Da wird der Materialismus auf das okkulte Gebiet getragen, da wird der Okkultismus Materialismus. Aber über kurz oder lang hätten die Menschen dahinterkommen müssen. H.P.Blavatsky, die tief hineinsah in dieses Erdenwerden, ahnte etwas davon, nachdem sie hinter die Schliche jener merkwürdigen Individualität gekommen war, von der ich schon in den letzten Stunden gesprochen habe. Sie sagte sich: Das kann nicht so weitergehen, das muß anders gemacht werden. — Das sagte sie aber unter dem Einflusse der indischen Okkultisten des linken Pfades: Es muß anders gemacht werden, aber es muß doch irgendwie etwas geschaffen werden, worauf man nicht so leicht kommt.
[ 32 ] Thus, materialism had emerged as a natural part of the Earth’s development. Therefore, in order to consider mineral development as such, one had to focus one’s attention solely on the material. But that is materialism! The occultists, who had specific agendas, said to themselves: So let’s make use of materialism. If one takes mere earthly materialism, then human beings must eventually realize through their thinking that atoms do not exist. One cannot plant much greenery if one remains solely within the realm of earthly materialism. But one can certainly corrupt human thinking by making materialism occult. And the best way to do this is to present the Moon—which had to be created as a counterpoint to the eighth sphere—as the eighth sphere itself! For if people believe that matter, which had to be created as a counterweight to the eighth sphere, is in fact the eighth sphere, then one surpasses every earthly and conceivable form of materialism. — And every earthly form of materialism is surpassed by this assertion of Sinnett’s. Here, materialism is carried into the occult realm; here, occultism becomes materialism. But sooner or later, people would have had to figure this out. H.P. Blavatsky, who looked deeply into this process of becoming earthly, sensed something of this after she had uncovered the secrets of that remarkable individuality I have already spoken of in the last few hours. She told herself: This cannot go on like this; it must be done differently. — But she said this under the influence of the Indian occultists of the Left-Hand Path: “It must be done differently, but something must still be created—something that cannot be easily discovered.”
[ 33 ] Um nun ihrerseits etwas zu schaffen, was über das Sinnettsche hinausging, war sie auf die Vorschläge der sie inspirierenden indischen Okkultisten eingegangen. Diese hatten nichts anderes im Auge, da sie Anhänger des linken Pfades waren, als ihre indischen Sonderinteressen. Sie hatten im Auge, über die Erde hin ein Weisheitssystem zu begründen, aus dem der Christus ausgeschlossen war, und aus dem auch Jahve, Jehova ausgeschlossen war. Es mußte also etwas hineingeheimnißt werden in die Theorie, was nach und nach Christus und Jahve eliminierte.
[ 33 ] In order to create something of her own that went beyond Sinnett’s ideas, she had taken up the suggestions of the Indian occultists who inspired her. As followers of the Left-Hand Path, these occultists had nothing else in mind but their own specific Indian interests. Their aim was to establish a system of wisdom across the earth from which Christ was excluded, and from which Yahweh, Jehovah, was also excluded. Something therefore had to be incorporated into the theory that would gradually eliminate Christ and Yahweh.
[ 34 ] Da wurde das Folgende beschlossen. Man sagte: Seht einmal Luzifer an. - Von Ahriman sprach man nicht, man erkannte ihn so wenig, daß man den einen Namen für beide gebrauchte. — Dieser Luzifer ist eigentlich der große Wohltäter der Menschheit. Der bringt den Menschen alles, was die Menschen durch ihr Haupt, durch ihren Kopf haben: Wissenschaft, Kunst, kurz allen Fortschritt. Das ist der wahre Lichtgeist, das ist derjenige, an den man sich halten muß. Und Jahve, was hat der eigentlich getan? Die sinnliche Vererbung hat er über die Menschen ausgegossen! Er ist ein Mondgott, der das Mondhafte hineingebracht hat.- Daher die Behauptung der «Geheimlehre»: an Jahve dürfe man sich nicht halten, denn der sei nur der Herr der Sinnlichkeit und alles niedrigen Irdischen, der wahre Wohltäter der Menschheit sei Luzifer. - Die ganze «Geheimlehre» ist so eingerichtet, daß das hindurchleuchtet, und es ist auch deutlich darin ausgesprochen. Daher mußte H.P.Blavatsky zu einem Christus-Jahve-Hasser präpariert werden aus okkulten Gründen heraus. Denn auf okkultem Gebiete bedeutet jener Ausspruch genau dasselbe, was auf dem Sinnettschen Gebiete der Ausspruch bedeutet: der Mond ist die achte Sphäre.
[ 34 ] The following was decided. They said: “Look at Lucifer.” — No one spoke of Ahriman; they recognized him so little that they used the same name for both. — This Lucifer is actually the great benefactor of humanity. He brings people everything they possess through their head: science, art—in short, all progress. He is the true spirit of light; he is the one to whom one must cling. And Yahweh—what has he actually done? He has poured sensual heredity upon humanity! He is a moon god who has introduced the lunar principle. - Hence the assertion in the “Secret Doctrine”: one must not follow Yahweh, for he is merely the lord of sensuality and all that is base and earthly; the true benefactor of humanity is Lucifer. - The entire “Secret Doctrine” is structured in such a way that this shines through, and it is also clearly stated therein. That is why H.P. Blavatsky had to be groomed into a hater of Christ and Yahweh for occult reasons. For in the occult realm, that statement means exactly the same thing as the statement means in the realm of Sinnett: the moon is the eighth sphere.
[ 35 ] Solchen Dingen kommt man nur durch Erkenntnis bei, richtig nur durch Erkenntnis kommt man ihnen bei. Daher mußte schon, als wir unsere Zeitschrift «Luzifer-Gnosis» begannen, der erste Artikel über Luzifer handeln, damit man ihn richtig ins Auge faßte, damit man sieht, daß er durch das, was er tut, ein Wohltäter der Menschheit ist, indem er die Kopfarbeit bringt. Aber das Gegengewicht muß auch da sein: als Gegengewicht mußte die Liebe da sein. Das war schon in dem ersten Artikel in «Luzifer» geschrieben, weil an diesem Punkte überhaupt eingesetzt werden mußte.
[ 35 ] One can only come to terms with such things through knowledge; indeed, it is only through knowledge that one can truly come to terms with them. That is why, when we launched our journal *Luzifer-Gnosis*, the very first article had to be about Lucifer—so that people might truly grasp him, so that they might see that, through what he does, he is a benefactor of humanity by providing the work of the mind. But there must also be a counterbalance: love had to be there as a counterbalance. This was already written in the very first article in “Luzifer,” because this was the point where we had to begin.
[ 36 ] Sie sehen, die Dinge sind ziemlich verwickelt. Im Grunde genommen war auch, was man durch H.P.Blavatsky erreichen wollte, dieses: die Menschen zum Glauben an die achte Sphäre zu verführen. Man konnte sie am leichtesten zum Glauben an die achte Sphäre verführen, wenn man ihnen in der «Geheimlehre» etwas Falsches als die achte Sphäre vorführte. - Natürlich wurden die Menschen zur geistigen Welt hingelenkt. Dieses große Verdienst hat die «Geheimlehre» von H.P.Blavatsky, daß die Menschen durch sie zur geistigen Welt hingelenkt worden sind. Aber der Weg war ein solcher, welcher Sonderinteressen verfolgte, nicht die Interessen der allgemeinen Menschheitsentwickelung. Alle diese Dinge müssen wir dringend ins Auge fassen, wenn wir uns ganz klar werden wollen, welches der heilsame Weg ist. Wir dürfen nicht ohne Belege leere Worte hinnehmen, wenn wir einen wirklichen Okkultismus haben wollen. Wir müssen schon die Dinge klar sehen wollen. Insbesondere in dem jetzigen Zeitpunkte unserer Entwickelung mußte ich einige Andeutungen gerade über diese Dinge machen, Andeutungen, die ein anderes Mal noch durch bedeutungsvollere Sachen ergänzt werden können. Ich mußte sie Ihnen aus dem Grunde machen, weil, wenn Sie diese Dinge richtig ins Auge fassen, Sie sehen werden, wie von dem Beginne unserer geisteswissenschaftlichen Bewegung an unser Schiff gesteuert worden ist; so gesteuert worden ist, daß gerechnet wird mit all den Abwegen, die genommen werden können, und mit alledem, was gewissermaßen der geistigen Entwickelung der Menschheit drohte.
[ 36 ] As you can see, things are quite complicated. Essentially, what they sought to achieve through H.P. Blavatsky was this: to lead people to believe in the eighth sphere. The easiest way to lead them to believe in the eighth sphere was to present them with something false as the eighth sphere in the “Esoteric Doctrine.”—Of course, people were guided toward the spiritual world. This is the great merit of H.P. Blavatsky’s “Esoteric Doctrine”: that through it, people were guided toward the spiritual world. But the path taken was one that pursued special interests, not the interests of humanity’s general development. We must urgently take all these things into account if we want to gain a clear understanding of which path is the salutary one. We must not accept empty words without evidence if we want to have true occultism. We must be willing to see things clearly. Especially at this present stage of our development, I felt compelled to make a few remarks specifically about these matters—remarks that may be supplemented at a later time with even more significant insights. I had to make these remarks to you for the following reason: if you consider these matters properly, you will see how our ship has been steered from the very beginning of our Spiritual Science movement—steered in such a way as to take into account all the wrong turns that could be taken and all that, in a sense, threatened the spiritual development of humanity.
[ 37 ] Es durfte nicht blind, nicht irgendwie aus einer Schwärmerei heraus ein Weg in die geistige Welt angedeutet werden. Daher mußte ständig immer wieder und wieder die Ermahnung unter Sie, meine lieben Freunde, gestreut werden, daß es notwendig, dringend notwendig ist, sich nicht betören zu lassen durch das, was den Menschen hinführt zur achten Sphäre. Und wenn immer wieder geredet worden ist davon, man solle vorsichtiger sein auf dem Gebiete des visionären Hellsehens, man solle dasjenige Hellsehen allein als richtig gelten lassen, welches Luzifer und Ahriman ausschließt und in die höheren Welten hinaufführt, dann sieht man, daß ausgemerzt werden sollte, was die Seele mit der achten Sphäre in Gemeinschaft zu bringen vermag. Wenn immer wieder die Tendenz auftritt, den freien Willen zu binden und zu fesseln an das Gebiet des visionären Hellsehens, so ist das ein Zeichen, daß im Grunde genommen den klaren Bestrebungen innerhalb unserer Bewegung Widerstand geleistet worden ist aus der Liebe zu der Bindung des freien Willens in das visionäre Hellsehen hinein.
[ 37 ] A path into the spiritual world must not be suggested blindly or out of mere enthusiasm. Therefore, the admonition had to be repeated time and again to you, my dear friends, that it is necessary—urgently necessary—not to allow yourselves to be beguiled by that which leads people to the eighth sphere. And whenever it has been said time and again that one should be more cautious in the realm of visionary clairvoyance, that one should regard as valid only that clairvoyance which excludes Lucifer and Ahriman and leads upward into the higher worlds, then it becomes clear that whatever is capable of bringing the soul into communion with the eighth sphere must be eradicated. Whenever the tendency arises to bind and fetter free will to the realm of visionary clairvoyance, this is a sign that, fundamentally, resistance has been offered to the clear aspirations within our movement out of a love for binding free will to visionary clairvoyance.
[ 38 ] Wie froh waren manche, wenn sie diesen freien Willen nur binden konnten! Das zeigte sich daran, wieviel von denjenigen Bewegungen, die ich gekennzeichnet habe, von außen hereingetragen worden ist in unsere Bewegung. Nicht von Blavatsky und nicht von außen, sondern durch unsere Mitglieder selber wurde beständig Bresche geschlagen in das, was erreicht werden sollte. Und das geschah und geschieht dadurch, daß man immer wieder bewundert, was von visionären Hellsehern herangebracht wird! Wenn man bewunderte, was von visionären Hellsehern herangebracht wurde, dann war das ein solches Brescheschlagen, und dann war das ein Ausdruck der perversen Liebe zur achten Sphäre. Und wenn der oder jener gesagt hat: Der Doktor hat gesagt, daß es gemacht werden soll -, dann bedeutet das, daß ein solcher den freien Willen fremden Einflüssen überliefern wollte, daß er ihn nicht durch sich, sondern durch etwas anderes bestimmen lassen wollte; er wollte, der andere solle in die physische Welt eine Geneigtheit tragen, den freien Willen binden zu lassen. Auch jedesmal, wenn die Menschen sich auf Fatalismus verlassen, statt durch ihre Urteilskraft zu entscheiden, zeigen sie ihre Neigung zu der achten Sphäre; und alles, was wir für die achte Sphäre erleben, verschwindet von der Erdenentwickelung, geht nicht mit der Erdenentwickelung in der rechten Weise vorwärts.
[ 38 ] How happy some people would have been if only they could have restricted this free will! This was evident in how many of the movements I have described were introduced into our movement from outside. It was not Blavatsky, nor was it an outside influence, but our own members who constantly undermined what was supposed to be achieved. And this happened—and continues to happen—because people repeatedly admire what is brought forth by visionary clairvoyants! When people admired what was brought forth by visionary clairvoyants, that was a breach being opened, and that was an expression of a perverse love for the eighth sphere. And when this or that person said, “The doctor said it should be done”—that means that such a person wanted to surrender their free will to external influences, that they did not want to determine it through themselves but through something else; they wanted the other person to bring into the physical world a disposition to allow their free will to be bound. Likewise, every time people rely on fatalism instead of deciding through their own power of judgment, they reveal their inclination toward the eighth sphere; and everything we experience as belonging to the eighth sphere disappears from Earth’s evolution and does not advance in the proper way alongside Earth’s evolution.
[ 39 ] Wir sind an einem Punkte angelangt, wo wir wohl auf alle diese Dinge achten müssen. Daher sind diese Dinge gesagt worden. Wir sind an einem Punkte angelangt, wo man aufmerksam wird sein müssen auf das Zünglein an der Waage, das zwischen exoterisch und esoterisch fortwährend schwebt. Die Praxis, die im Esoterischen bei uns beobachtet worden ist, zeigt, wie man im Grunde genommen das, was als das eigentlich okkultistische Leben vorhanden sein muß, nicht mit Worten aussprechen kann. Man sagt es einmal esoterisch, einmal exoterisch, und wenn man exoterisch und esoterisch spricht, so sind das gleichsam zwei verschiedene Dialekte einer unaussprechbaren Sprache. Und wenn ein Mensch in seinem Hochmute das Exoterische durch das Esoterische ersetzt haben will, dann vergißt er eben, daß das Esoterische und das Exoterische zwei Dialekte einer unaussprechbaren Sprache sind, und daß es sehr darauf ankommt, wie man die Waagschale zu halten vermag zwischen dem Esoterischen und Exoterischen. Das aber, was noch zwischen dem Exoterischen und dem Esoterischen vorliegt, das muß uns als eine unaussprechbare Sprache gelten; das ist immer etwas, was nicht so unmittelbar ausgesprochen werden kann.
[ 39 ] We have reached a point where we must pay attention to all these things. That is why these things have been said. We have reached a point where we must be mindful of the tipping point that constantly hovers between the exoteric and the esoteric. The practice observed among us in the esoteric realm shows how, fundamentally, what must exist as the true occult life cannot be expressed in words. One speaks of it sometimes in esoteric terms, sometimes in exoteric terms; and when one speaks exoterically and esoterically, these are, as it were, two different dialects of an ineffable language. And when a person, in his arrogance, wants to replace the exoteric with the esoteric, he simply forgets that the esoteric and the exoteric are two dialects of an ineffable language, and that it matters greatly how one is able to maintain a balance between the esoteric and the exoteric. But what lies between the exoteric and the esoteric must be regarded by us as an ineffable language; it is always something that cannot be expressed so directly.
[ 40 ] Wenn etwas Esoterisches zum Beispiel veröffentlicht wird, wie etwa meine «Geheimwissenschaft», so muß bei der Veröffentlichung wohl darauf gesehen werden, daß in einem solchen Buche alles so gesagt wird, daß es durch die Zeitenbildung, die draußen ist in der nichtokkultistischen Welt, zu begreifen ist. Wenn irgend etwas esoterisch bleiben soll, so bedeutet das nur, daß es unter denjenigen Leuten bleiben soll, die alles das mitmachen, was im Esoterischen geboten wird. Wenn nicht alles in der Ordnung geht, so wird das Esoterische in das Exoterische getragen und dann geht man immer einer Gefahr entgegen. Das aber geschieht jedesmal, wenn die Möglichkeit geboten wird, daß dasjenige, was nur in einem engeren Kreise leben soll, in die Welt hinausgetragen wird, so daß man die Möglichkeit verliert, das in die Welt Hinausgetragene weiter zu verfolgen. Das geschieht in dem Falle, wenn Leute, die unsere Zyklen in der Hand haben, sich von unserer Gesellschaft trennen und draußen mit unseren Zyklen machen, was sie wollen; wenn wir nicht mehr in der Hand haben, was wir in der Hand haben sollten. Das geschieht auch jedesmal dann — was innerhalb unseres Kreises geltend gemacht werden kann -, wenn man zum Beispiel an solche Dinge wie die folgenden denkt. Sehen Sie, ich habe mich in den Jahren, in denen wir unsere Geisteswissenschaft treiben, bemüht, die Dinge so zu entwickeln, daß jeder, der auf alles eingeht, sehen kann, wie die Dinge begriffen werden können, auch wenn man noch nicht zu einem Hellsehen gekommen ist. Ich habe versucht, nichts zu veröffentlichen, was nicht auf dem betreffenden Gebiete eingesehen werden kann. Daraus folgt aber, daß gegen diese geisteswissenschaftliche Bewegung nur diejenigen etwas haben können, die dem Übergange der Menschen in die achte Sphäre entgegenkommen wollen. Als ich das Allerheikelste veröffentlicht habe, nämlich die Geschichte von den zwei Jesusknaben, da erhob sich von einer Seite, die noch nichts verstand, von einer Seite, wo man nur den Mediumismus gelten lassen will - ich kann Ihnen den betreffenden Aufsatz vorlesen -, Widerspruch, während jeder, der die Bibel studieren will, heute schon begreifen kann, was es mit der Geschichte von den beiden Jesusknaben für eine Bewandtnis hat. Daher müssen wir auf dem Boden stehen, die Dinge, die uns entgegengebracht werden, zu verfolgen, nicht aber zu sagen, daß sie unter uns aufgenommen werden auf Autoritätsglauben hin. Niemals sollte die Phrase auftreten, daß Wahrheiten nur aufgenommen werden, weil ich sie sage! Wir würden uns gegen die Wahrheit versündigen, wenn wir so etwas sagten. Es mag etwas auf Vertrauen beruhen; das kann aber niemals zum Grundsatz gemacht werden, weil es eine Grundlage sein soll, die jeder für sich behalten sollte, weil ein anderer vielleicht besser den Weg gehen könnte: nicht auf Vertrauen hinzunehmen, sondern zu prüfen.
[ 40 ] When something esoteric is published, for example, such as my *Secret Science*, care must be taken during publication to ensure that everything in such a book is expressed in a way that can be understood by the current state of consciousness prevailing in the non-occult world. If anything is to remain esoteric, it simply means that it should remain among those people who participate in everything that is required in the esoteric realm. If things do not proceed properly, the esoteric is carried over into the exoteric, and then one always faces a danger. But this happens every time the opportunity arises for that which is meant to remain within a narrow circle to be carried out into the world, so that one loses the ability to continue to monitor what has been carried out into the world. This happens when people who have our lecture cycles in their possession separate from our Society and do whatever they want with our cycles outside of it; when we no longer have control over what we ought to have control over. It also happens every time—as can be demonstrated within our circle—when one considers, for example, matters such as the following. You see, in the years that we have been pursuing our Spiritual Science, I have endeavored to develop things in such a way that anyone who engages with the material can see how these things can be understood, even if they have not yet attained clairvoyance. I have tried not to publish anything that cannot be understood within the relevant field. It follows, however, that the only people who might object to this movement of Spiritual Science are those who wish to hinder humanity’s transition into the eighth sphere. When I published the most sensitive material—namely, the story of the two Jesus boys—objections arose from a camp that still understood nothing, from a camp that is willing to accept only mediumship—I can read the relevant essay to you—while anyone who is willing to study the Bible can already understand today what the story of the two Jesus boys is all about. Therefore, we must stand firm in examining the things presented to us, but not claim that they are accepted among us on the basis of blind faith in authority. The phrase “truths are accepted simply because I say so” should never be uttered! We would be sinning against the truth if we said such a thing. It may be based in part on trust; but that can never be made a principle, because it should be a foundation that each person keeps to themselves—since another might be better able to follow the path: not to accept on trust, but to examine.
[ 41 ] Man wird gerade durch Prüfen finden, wie die Dinge sind. So oft das Wort Vertrauen bei uns aufgetaucht ist, ist es auch gefährlich gewesen, war ein Zeichen dafür, daß wir in eine Zeit eingetreten sind, wo uns Gefahren drohen. Jene Art, wie wir bisher uns verhalten haben, muß aufhören, denn Geisteswissenschaft beruht nicht auf Autorität, sondern auf Kenntnis der Sache. Die Zeit, wo wir es mit dem Vertreten der Geisteswissenschaft bequem hatten, ist vorbei. Allüberall werden die Feinde lauern, und wir werden viel zu kämpfen haben; wir werden uns auf den Kampf gefaßt machen müssen. Und wenn irgendwo verwirrte Köpfe sind, die zum Gebrauche ihres verwirrten Kopfes sich gedrängt fühlen, so wird das eine besondere Möglichkeit geben, die unserer geisteswissenschaftlichen Bewegung entgegenwirkenden Kräfte zu entwickeln.
[ 41 ] It is precisely by examining things that we will discover how they really are. As often as the word “trust” has come up among us, it has also been dangerous—a sign that we have entered a time when dangers threaten us. The way we have behaved up to now must come to an end, for Spiritual Science is not based on authority but on knowledge of the subject. The time when we could comfortably advocate for Spiritual Science is over. Enemies will be lurking everywhere, and we will have much to contend with; we will have to prepare ourselves for the struggle. And if there are confused minds anywhere who feel compelled to make use of their confusion, this will provide a particular opportunity for the forces opposing our Spiritual Science movement to develop.
[ 42 ] Diese Dinge müssen wir als aus der Natur der Sache selbst hervorgehend betrachten. Wir werden uns entschließen müssen, mit all diesen Dingen zu rechnen. Denn einseitige Bewegungen finden da und dort Geltung, finden da und dort Anhänger, weil es da und dort immer Gruppen von Menschen gibt, welche ein Interesse haben für die Einseitigkeit. Bedenken Sie doch, daß die Menschheit aus lauter Gruppen von Menschen besteht und wenn Sie alle Gruppen zusammennehmen, so haben Sie die ganze Menschheit. Wenn nun ein Okkultist sich einer Gruppe annimmt, so findet er bei seiner Gruppe schon einen Rückhalt, und er kann von da ausgehen, weil diese Gruppe ihm hilft. Daher hat jeder, der von einer einseitigen Auffassung ausgeht, ein Stück Zustimmung und Liebe zu erwarten. Wenn man aber von der Wahrheit ausgeht, so hat man zunächst die ganze Menschheit gegen sich. Die Wahrheit muß, auch ohne daß ein Interesse dafür vorhanden ist, ihr Gebiet erobern. Deshalb wird in Wirklichkeit nichts mehr gehaßt als die Wahrheit, als die ungeschminkte Wahrheit. Und deshalb ist gar mancher da oder dort Anhänger, der eigentlich in seinem tiefsten Inneren einen Haß in seiner Seele hat. Kein Wunder, wenn dieser Haß einmal die entgegengesetzte Kraft, die eine Wand dagegen bildet, zersprengt, und einmal durch irgendein Wesen gesprengt wird, was eigentlich an längst aufgehäuftem Hasse vorhanden ist. Es braucht dieses Wesen nicht immer schon in seinem Namen eine Andeutung davon zu geben, daß es die dem Haß entgegengesetzte Kraft «sprengelt». Aber es kann doch in dieser Weise aufgefaßt werden. Solcher Haß ist im Grunde viel verbreiteter als man denkt; mit diesem Haß muß man rechnen. Die Wahrheit wird nämlich eigentlich immer gehaßt und deshalb besteht immer, wenn irgendwo die Wahrheit sich geltend machen will, irgendwie auch schon das Bestreben, das, was sich da als Wahrheit geltend machen will, so umzuwandeln, so umzusetzen, daß es irgendwie den gegnerischen Mächten dienen kann. Und in den mancherlei Versuchen, die gegenwärtig in unserer Mitte auftreten, müssen wir eben den Versuch sehen, daß dasjenige, was bei uns als Wahrheit auftritt, umgekehrt wird, in einer anderen Weise gebraucht wird. Das kann man am raffiniertesten dadurch machen, daß man sagt: Die Lehre ist gut, der Lehrer taugt nichts. - Man raubt sie gleichsam dem Lehrer und will sie dann zu etwas anderem verwenden. Ja, am liebsten hätten es Luzifer und Ahriman, wenn sie die ganze Götterweisheit nehmen und in die achte Sphäre hineinbringen, hineinbefördern könnten.
[ 42 ] We must regard these things as arising from the very nature of the matter itself. We will have to resolve to take all these things into account. For one-sided movements gain traction here and there, find followers here and there, because there are always groups of people here and there who have an interest in one-sidedness. Consider, after all, that humanity consists entirely of groups of people, and when you take all these groups together, you have all of humanity. Now, when an occultist takes on a group, he already finds support within that group, and he can proceed from there because that group helps him. Therefore, anyone who proceeds from a one-sided viewpoint can expect a measure of approval and affection. But if one proceeds from the truth, one initially has all of humanity against one. The truth must conquer its domain even without any interest in it. That is why, in reality, nothing is hated more than the truth—the unvarnished truth. And that is why there are many a follower here and there who, deep down in their innermost being, actually harbors hatred in their soul. It is no wonder that once this hatred shatters the opposing force that acts as a barrier against it—and is in turn shattered by some being—what actually exists is hatred that has long since accumulated. This being does not always have to give a hint in its very name that it “shatters” the force opposed to hatred. But it can certainly be understood in this way. Such hatred is, in fact, much more widespread than one might think; one must reckon with this hatred. For the truth is, in fact, always hated, and therefore, whenever the truth seeks to assert itself anywhere, there is always, in some way, an effort to transform or reinterpret what is asserting itself as truth so that it can somehow serve the opposing forces. And in the various attempts currently arising among us, we must recognize precisely the attempt to reverse what appears among us as truth and to use it in a different way. The most subtle way to do this is to say: “The teaching is good, but the teacher is no good.”—One robs it, as it were, from the teacher and then seeks to use it for something else. Indeed, Lucifer and Ahriman would most like to take the entire wisdom of the gods and carry it into the eighth sphere.
[ 43 ] Es handelt sich dabei darum: eine Gesellschaft, in welcher Freiheit existieren kann, umzuformen in eine Sklavengesellschaft. Das ist die Methode, die dem Ahriman dienen kann, der darauf ausgeht, solche Umtriebe zu gebrauchen, um sie für sich dienstbar zu machen. Das ist die mehr esoterische Seite der Sache, die wir nun aber auch exoterisch, in dem anderen Dialekte, mit dem nötigen Ernste anschauen müssen.
[ 43 ] The aim here is to transform a society in which freedom can exist into a society of slavery. This is the method that can serve Ahriman, who seeks to exploit such machinations to make them work for him. This is the more esoteric side of the matter, but we must now also examine it exoterically—in other words—with the necessary seriousness.
[ 44 ] Daß wir in einer wichtigen Zeit stehen mit der Entwickelung unserer Geisteswissenschaft, das bitte ich Sie, nicht aus dem Auge verlieren zu wollen. Ich habe einiges von dem gesagt, was ich heute, insbesondere in dem letzten Teile, habe sagen wollen. Wenn sich die Notwendigkeit herausstellen sollte, über andere Sachen noch zu konferieren, so würde ich auch morgen noch eine halbe Stunde darüber weitersprechen. Da ich nicht wünsche, daß die Sachen, welche hier in der letzten Viertelstunde besprochen worden sind, zu allerlei Mißverständnissen Veranlassung geben, so wird es besser sein, wenn ich morgen über diese Dinge weiterrede.
[ 44 ] I ask you not to lose sight of the fact that we are at a crucial juncture in the development of our Spiritual Science. I have said some of what I intended to say today, particularly in the last part. If it turns out to be necessary to discuss other matters, I would be willing to spend another half hour on them tomorrow. Since I do not wish the topics discussed here in the last quarter of an hour to give rise to all sorts of misunderstandings, it would be better if I continued speaking about these matters tomorrow.
