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Cooperation Between Doctors and Pastoral Caregivers
Pastoral Medicine Course
GA 318

15 September 1924, Dornach

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Achter Vortrag

Achter Vortrag

[ 1 ] Meine lieben Freunde! Nun haben wir gestern verfolgt die Konstitution des Menschen, soweit sie zu erschauen ist am Menschen selbst oder in unmittelbarer Nähe des Menschen. Wir müssen nun über den Menschen hinausgehen, denn überall steht der Mensch in Beziehung zu den Kräften des Weltenalls; und diese Beziehungen zu den Kräften des Weltenalls, sie sind nur durchschaubar, wenn man wirklich den guten Willen hat, auf die große Mannigfaltigkeit, in der das Weltenall gestaltet ist, einzugehen.

[ 1 ] Meine lieben Freunde! Nun haben wir gestern verfolgt die Konstitution des Menschen, soweit sie zu erschauen ist am Menschen selbst oder in unmittelbarer Nähe des Menschen. Wir müssen nun über den Menschen hinausgehen, denn überall steht der Mensch in Beziehung zu den Kräften des Weltenalls; und diese Beziehungen zu den Kräften des Weltenalls, sie sind nur durchschaubar, wenn man wirklich den guten Willen hat, auf die große Mannigfaltigkeit, in der das Weltenall gestaltet ist, einzugehen.

[ 2 ] Bedenken Sie nur, meine lieben Freunde, wie mannigfaltig die im Weltenall verankerten Kräfte dem Menschen eigentlich entgegenkommen. Wir sehen, sagen wir, eine Pflanze aus dem Boden der Erde herauswachsen. Wir verfolgen das Herauswachsen der Pflanze aus dem Erdboden in der Richtung: Stengel nach oben und Wurzelbildung nach unten. Wir haben damit zwei Tendenzen innerhalb der Pflanze gegeben. Das Streben nach oben, das Streben nach unten. Und wenn wir heute schon in der physischen Erforschung der Natur wirklich so weit wären, daß wir die manchmal für weniger Wesentliches angewendeten Untersuchungsmethoden auf so etwas anwenden würden, wie das Stengelwachstum der Pflanze nach oben, das Wurzelwachstum der Pflanze nach unten, würden wir die Zusammenhänge finden im Weltenall, die wiederum, indem sie in Verhältnis treten zum Menschen, eigentlich erst diese Totalität: Mensch und Welt, Makrokosmos und Mikrokosmos begreiflich machen. Denn wir würden sehen, daß alles, was mit dem Stengelwachstum nach oben zusammenhängt, daß das in einer gewissen Beziehung steht zur Entfaltung der Sonnenkräfte während des Jahres, während des Tages und sogar über das Jahr hinaus. Daß alles, was mit der Entfaltung der Wurzelkräfte zusammenhängt, in Beziehung steht zu der Mondenentwickelung, zu den Mondenkräften, so daß wir, wenn wir eine Pflanze in der richtigen Weise ansehen, schon in die Bildung der Pflanze hineinbekommen müssen die Beziehung zwischen Sonne und Mond. Wir müssen sozusagen herausschauen aus dem Weltenall und seinen Kräften das einfachste, primitivste Bild der Pflanze. Derjenige, der schauen kann, wird die Wurzel nie anders sehen, als indem sie im Hinunterstreben nach der Erde in den Erdboden hinein zu gleicher Zeit sich rundet. Die sich in den Erdboden hinein rundende Wurzel, das ist das Bild, in dem man die Wurzel sehen muß: das in den Erdboden hinein sich rundende Bild (Tafel 9, links).

[ 2 ] Bedenken Sie nur, meine lieben Freunde, wie mannigfaltig die im Weltenall verankerten Kräfte dem Menschen eigentlich entgegenkommen. Wir sehen, sagen wir, eine Pflanze aus dem Boden der Erde herauswachsen. Wir verfolgen das Herauswachsen der Pflanze aus dem Erdboden in der Richtung: Stengel nach oben und Wurzelbildung nach unten. Wir haben damit zwei Tendenzen innerhalb der Pflanze gegeben. Das Streben nach oben, das Streben nach unten. Und wenn wir heute schon in der physischen Erforschung der Natur wirklich so weit wären, daß wir die manchmal für weniger Wesentliches angewendeten Untersuchungsmethoden auf so etwas anwenden würden, wie das Stengelwachstum der Pflanze nach oben, das Wurzelwachstum der Pflanze nach unten, würden wir die Zusammenhänge finden im Weltenall, die wiederum, indem sie in Verhältnis treten zum Menschen, eigentlich erst diese Totalität: Mensch und Welt, Makrokosmos und Mikrokosmos begreiflich machen. Denn wir würden sehen, daß alles, was mit dem Stengelwachstum nach oben zusammenhängt, daß das in einer gewissen Beziehung steht zur Entfaltung der Sonnenkräfte während des Jahres, während des Tages und sogar über das Jahr hinaus. Daß alles, was mit der Entfaltung der Wurzelkräfte zusammenhängt, in Beziehung steht zu der Mondenentwickelung, zu den Mondenkräften, so daß wir, wenn wir eine Pflanze in der richtigen Weise ansehen, schon in die Bildung der Pflanze hineinbekommen müssen die Beziehung zwischen Sonne und Mond. Wir müssen sozusagen herausschauen aus dem Weltenall und seinen Kräften das einfachste, primitivste Bild der Pflanze. Derjenige, der schauen kann, wird die Wurzel nie anders sehen, als indem sie im Hinunterstreben nach der Erde in den Erdboden hinein zu gleicher Zeit sich rundet. Die sich in den Erdboden hinein rundende Wurzel, das ist das Bild, in dem man die Wurzel sehen muß: das in den Erdboden hinein sich rundende Bild (Tafel 9, links).

[ 3 ] Anders muß man den Stengel sehen, das Sich-nach-oben-Entfalten. Beim Stengel muß man, wenn man Gefühl und Empfindung mit der Anschauung verbindet, unbedingt das Gefühl haben: der Stengel strebt strahlend, der Stengel will seine Linienrichtung entfalten. Die Wurzel will die Rundung der Kreisrichtung entfalten, der Stengel will seine Linienrichtung entfalten. Das ist das ursprüngliche Bild des Pflanzenwesens. Und in der nach oben strebenden Linienrichtung müssen wir sehen die Anwesenheit der Sonnenkräfte auf der Erde. In dem nach dem Runden Strebenden der Wurzel müssen wir sehen die Anwesenheit der Mondenkräfte auf der Erde.

[ 3 ] Anders muß man den Stengel sehen, das Sich-nach-oben-Entfalten. Beim Stengel muß man, wenn man Gefühl und Empfindung mit der Anschauung verbindet, unbedingt das Gefühl haben: der Stengel strebt strahlend, der Stengel will seine Linienrichtung entfalten. Die Wurzel will die Rundung der Kreisrichtung entfalten, der Stengel will seine Linienrichtung entfalten. Das ist das ursprüngliche Bild des Pflanzenwesens. Und in der nach oben strebenden Linienrichtung müssen wir sehen die Anwesenheit der Sonnenkräfte auf der Erde. In dem nach dem Runden Strebenden der Wurzel müssen wir sehen die Anwesenheit der Mondenkräfte auf der Erde.

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[ 4 ] Nun sehen wir weiter. Wir sagen uns: Sonne ist überall da, wo die Pflanze strahlig in die Höhe strebt. Nun weitet sie sich wieder nach oben, sie setzt Weite ab, Peripherie. Da finden wir in dem, was da aus der nach oben strahlenden Strebung herauskommt, da finden wir wirksam, zunächst unmittelbar oben in der Blüte, dasjenige, wo mit den Sonnenkräften zusammenwirken die Kräfte der Venus, und indem sich die Blüten weiter nach unten entfalten, zu den Blättern werden, von außen hereinbildend, finden wir die Merkurkräfte. So daß also, wenn wir den Bau der Pflanze in seinem Ansatz an die strahlige Sonnenrichtung verstehen wollen, wir verstehen müssen, daß zu Hilfe kommen den Kräften der Sonne die Kräfte der Venus, die Kräfte des Merkur. Das ist auf der einen Seite.

[ 4 ] Nun sehen wir weiter. Wir sagen uns: Sonne ist überall da, wo die Pflanze strahlig in die Höhe strebt. Nun weitet sie sich wieder nach oben, sie setzt Weite ab, Peripherie. Da finden wir in dem, was da aus der nach oben strahlenden Strebung herauskommt, da finden wir wirksam, zunächst unmittelbar oben in der Blüte, dasjenige, wo mit den Sonnenkräften zusammenwirken die Kräfte der Venus, und indem sich die Blüten weiter nach unten entfalten, zu den Blättern werden, von außen hereinbildend, finden wir die Merkurkräfte. So daß also, wenn wir den Bau der Pflanze in seinem Ansatz an die strahlige Sonnenrichtung verstehen wollen, wir verstehen müssen, daß zu Hilfe kommen den Kräften der Sonne die Kräfte der Venus, die Kräfte des Merkur. Das ist auf der einen Seite.

[ 5 ] Auf der anderen Seite müssen wir uns klar sein darüber, daß diese Kräfte nicht in der Lage wären, allein das Pflanzliche zu bilden. Es würde gewissermaßen das Wesen der Pflanze nur nach dem Zusammenstreben hingehen. Um sich zu entfalten, wie wir es zum Beispiel im äußersten Extrem in der Baumentfaltung sehen, wirken entgegen diesen Kräften von Venus und Merkur überall die Kräfte von Mars, Saturn, Jupiter. So daß mit den beiden Grundpolaritäten Sonnen- und Mondenwirkungen zusammenstreben die übrigen planetarischen Wirkungen des Weltenalls (Tafel 9, links).

[ 5 ] Auf der anderen Seite müssen wir uns klar sein darüber, daß diese Kräfte nicht in der Lage wären, allein das Pflanzliche zu bilden. Es würde gewissermaßen das Wesen der Pflanze nur nach dem Zusammenstreben hingehen. Um sich zu entfalten, wie wir es zum Beispiel im äußersten Extrem in der Baumentfaltung sehen, wirken entgegen diesen Kräften von Venus und Merkur überall die Kräfte von Mars, Saturn, Jupiter. So daß mit den beiden Grundpolaritäten Sonnen- und Mondenwirkungen zusammenstreben die übrigen planetarischen Wirkungen des Weltenalls (Tafel 9, links).

[ 6 ] Ich will mit dem zunächst nur sagen: Seht Ihr Euch, meine lieben Freunde, zunächst eine Pflanze an. Da habt Ihr das ganze Planetensystem der Pflanze. Es liegt da auf der Erde, es ist da, und es erscheint nicht mehr so unsinnig, wenn ein halb oder drei Viertel Wissender, wie es der Paracelsus war, etwa den Ausspruch tut: Wer eine Pflanze ißt, der ißt das ganze Planetensystem mit, denn die Kräfte liegen da. Paracelsus spricht das mit seiner groben Ausdrucksweise so aus und empfindet eben, daß man mit der Pflanze den ganzen Himmel ißt. Nun, so mannigfaltig gestaltet ist die Welt, daß man überall eigentlich in der unmittelbaren Umgebung die Kräfte des Makrokosmos im Wachstum, in der Anordnung, in allem drinnen hat.

[ 6 ] Ich will mit dem zunächst nur sagen: Seht Ihr Euch, meine lieben Freunde, zunächst eine Pflanze an. Da habt Ihr das ganze Planetensystem der Pflanze. Es liegt da auf der Erde, es ist da, und es erscheint nicht mehr so unsinnig, wenn ein halb oder drei Viertel Wissender, wie es der Paracelsus war, etwa den Ausspruch tut: Wer eine Pflanze ißt, der ißt das ganze Planetensystem mit, denn die Kräfte liegen da. Paracelsus spricht das mit seiner groben Ausdrucksweise so aus und empfindet eben, daß man mit der Pflanze den ganzen Himmel ißt. Nun, so mannigfaltig gestaltet ist die Welt, daß man überall eigentlich in der unmittelbaren Umgebung die Kräfte des Makrokosmos im Wachstum, in der Anordnung, in allem drinnen hat.

[ 7 ] Gehen wir von da zurück zum Menschen. Wir haben gestern gezeigt, wie man vom Atmen hinaufkommt nach demjenigen Gebiet im menschlichen Erleben, in dem, wenn wir so sagen können, feiner eingeatmet wird, und wir haben entdeckt innerhalb dieser feineren Einatmung die Fortwirkung der karmischen Strömung der Vergangenheit. Nun können wir weitergehen. Wenn wir, natürlich ganz schematisch und symbolisch gezeichnet (Tafel 9, rechts), hereinwirken haben das, was ich eine verfeinerte Atmungsströmung zunächst nennen würde im Menschen, so können wir uns nun folgendes sagen: Wenn der Mensch dasjenige entfalten würde, was in seinem astralischen Leibe liegt und was in seinem Ich liegt, so käme er niemals an die Sonne heran, so wie nun einmal die gegenwärtige Konstitution des Menschen ist. Der Mensch käme niemals an die Sonne heran. Er kommt, wenn er in seinem Ich und astralischen Leibe ist, zwischen Einschlafen und Aufwachen, nicht an die Sonne heran. Es bleibt dunkel für ihn. So würde der Mensch, wenn er im astralischen Leibe und im Ich ohne Verbindung mit dem Ätherleib und mit dem physischen Leib wäre, nicht an die Sonne herankommen. Ja, wie kommt er denn an die Sonne heran?

[ 7 ] Gehen wir von da zurück zum Menschen. Wir haben gestern gezeigt, wie man vom Atmen hinaufkommt nach demjenigen Gebiet im menschlichen Erleben, in dem, wenn wir so sagen können, feiner eingeatmet wird, und wir haben entdeckt innerhalb dieser feineren Einatmung die Fortwirkung der karmischen Strömung der Vergangenheit. Nun können wir weitergehen. Wenn wir, natürlich ganz schematisch und symbolisch gezeichnet (Tafel 9, rechts), hereinwirken haben das, was ich eine verfeinerte Atmungsströmung zunächst nennen würde im Menschen, so können wir uns nun folgendes sagen: Wenn der Mensch dasjenige entfalten würde, was in seinem astralischen Leibe liegt und was in seinem Ich liegt, so käme er niemals an die Sonne heran, so wie nun einmal die gegenwärtige Konstitution des Menschen ist. Der Mensch käme niemals an die Sonne heran. Er kommt, wenn er in seinem Ich und astralischen Leibe ist, zwischen Einschlafen und Aufwachen, nicht an die Sonne heran. Es bleibt dunkel für ihn. So würde der Mensch, wenn er im astralischen Leibe und im Ich ohne Verbindung mit dem Ätherleib und mit dem physischen Leib wäre, nicht an die Sonne herankommen. Ja, wie kommt er denn an die Sonne heran?

[ 8 ] Nun betrachten wir zuerst, wie die Sache ist. Der astralische Leib und das Ich kommen an den Ätherleib heran, aber wenn man schauend diesen Zustand verwirklicht - was man ja verhältnismäßig leicht kann dadurch, daß man das Denken sehr verstärkt -, wenn man das Denken durch eine gründliche, sehr energische Meditation verstärkt, kann man leicht in den Zustand hineinkommen, es ist der Zustand der beginnenden Initiation. Leicht kann man in den Zustand hineinkommen, in dem der Mensch untertaucht in seinen Ätherleib, aber noch nicht den physischen Leib erfängt. Er lebt im Ätherleib. Sehen Sie, in diesem Zustand, wenn man im Ätherleib lebt und den physischen Leib noch nicht heranfassen kann, in diesem Zustand aber kann man sehr, sehr gut denken. Man sieht nur nichts, man hört nichts, aber man kann sehr gut denken. Das Denken ist durchaus nicht ausgelöscht, es ist nur das Sehen, das Hören, auch die anderen Sinnesempfindungen, die sind unterdrückt. Aber das Denken bleibt einem, erstens so, wie man es hatte: man kann denken, aber man kann eben mehr denken als vorher. Man kann solche Dinge denken, wie diese hier sind und man kann über den Makrokosmos denken. Das Denken bleibt und es erweitert sich, und man weiß genau: du steckst jetzt im Weltenäther drinnen. Also, indem man in seinem Ätherleib ist, steckt man im Weltenäther drinnen. Aber man hat, indem man in diesen Weltenäther einzieht, durchaus die Erfahrung, das Erlebnis, daß man jetzt in jener geistigen Welt drinnen ist, aus der die Sinnenwelt auch herauskommt. Aber weder geistige Welt noch Sinnenwelt hat man individualisiert. Aus der individualisierten Sinnenwelt ist man heraus. Die Sonne scheint nicht mehr, die Sterne scheinen nicht mehr, der Mond scheint nicht. In den Reichen der Natur auf der Erde ist nicht mehr eine deutliche Unterscheidung. Das kann man nur, wenn man im physischen Leib drinnen ist, im normalen Leben ist oder in einer höheren Initiation. Aber man hat dafür, daß sich die Konturen der Sinneswelt verdunkelt haben, die allgemeine Geistigkeit, das Weben und Leben des Geistigen.

[ 8 ] Nun betrachten wir zuerst, wie die Sache ist. Der astralische Leib und das Ich kommen an den Ätherleib heran, aber wenn man schauend diesen Zustand verwirklicht - was man ja verhältnismäßig leicht kann dadurch, daß man das Denken sehr verstärkt -, wenn man das Denken durch eine gründliche, sehr energische Meditation verstärkt, kann man leicht in den Zustand hineinkommen, es ist der Zustand der beginnenden Initiation. Leicht kann man in den Zustand hineinkommen, in dem der Mensch untertaucht in seinen Ätherleib, aber noch nicht den physischen Leib erfängt. Er lebt im Ätherleib. Sehen Sie, in diesem Zustand, wenn man im Ätherleib lebt und den physischen Leib noch nicht heranfassen kann, in diesem Zustand aber kann man sehr, sehr gut denken. Man sieht nur nichts, man hört nichts, aber man kann sehr gut denken. Das Denken ist durchaus nicht ausgelöscht, es ist nur das Sehen, das Hören, auch die anderen Sinnesempfindungen, die sind unterdrückt. Aber das Denken bleibt einem, erstens so, wie man es hatte: man kann denken, aber man kann eben mehr denken als vorher. Man kann solche Dinge denken, wie diese hier sind und man kann über den Makrokosmos denken. Das Denken bleibt und es erweitert sich, und man weiß genau: du steckst jetzt im Weltenäther drinnen. Also, indem man in seinem Ätherleib ist, steckt man im Weltenäther drinnen. Aber man hat, indem man in diesen Weltenäther einzieht, durchaus die Erfahrung, das Erlebnis, daß man jetzt in jener geistigen Welt drinnen ist, aus der die Sinnenwelt auch herauskommt. Aber weder geistige Welt noch Sinnenwelt hat man individualisiert. Aus der individualisierten Sinnenwelt ist man heraus. Die Sonne scheint nicht mehr, die Sterne scheinen nicht mehr, der Mond scheint nicht. In den Reichen der Natur auf der Erde ist nicht mehr eine deutliche Unterscheidung. Das kann man nur, wenn man im physischen Leib drinnen ist, im normalen Leben ist oder in einer höheren Initiation. Aber man hat dafür, daß sich die Konturen der Sinneswelt verdunkelt haben, die allgemeine Geistigkeit, das Weben und Leben des Geistigen.

[ 9 ] Kommt man jetzt weiter, fängt man nun auch seinen physischen Leib bewußt ab, so daß man anfängt, in den Organen zu leben, fängt man diesen physischen Leib bewußt ab, dann beginnen die verglommenen, verschwundenen Wesen mit Ausnahme des Irdischen wieder aufzutauchen, aber als Geist-Entitäten. Wo man früher beim gewöhnlichen Bewußtsein die Sonne gesehen hat, die sich verdunkelt, vernebelt hat, aber innerhalb des allgemeinen Geistwebens drinnen war, da tritt jetzt die Summe der Wesenheiten der zweiten Hierarchie auf. Man individualisiert jetzt in der geistigen Welt. Mond, Sterne treten wieder auf, aber sie treten in ihren geistigen Aspekten auf und sind jetzt geistige Kolonien oder dergleichen, so kann man es nennen, und jetzt weiß man, wie man außen, zuerst im gewöhnlichen Bewußtsein zum Beispiel — bei anderen Dingen ist es auch so -, die Sonne im physischen Bilde gesehen hat, wie man jetzt, nachdem man den physischen Leib bewußt ergriffen hat, eben auch in seiner Geistigkeit ergriffen hat, die Sonne als geistiges Wesen sieht und so die ganze Welt. Aber jetzt weiß man auch, daß mit jedem Sonnenstrahl der Tag leuchtend in uns eintritt, mit jedem Sonnenstrahl tritt ja auch Geist ein. Durch jede Sinnesempfindung tritt Geist ein, so daß wir diese nach oben verfeinerte Atmung als eine fortdauernd geistimprägnierte anzusehen haben, und wir nehmen wahr, daß in jeder Sinnesempfindung, die da einströmt, Sonne lebt. Gerade der Geist der Sonne ist es, oder die Geister der Sonne. Sonne lebt in jeder Sinnesempfindung, so daß in den Menschen einströmt, in die verfeinerte Atmung, das unmittelbare Sonnenleben, die unmittelbaren Sonnenkräfte.

[ 9 ] Kommt man jetzt weiter, fängt man nun auch seinen physischen Leib bewußt ab, so daß man anfängt, in den Organen zu leben, fängt man diesen physischen Leib bewußt ab, dann beginnen die verglommenen, verschwundenen Wesen mit Ausnahme des Irdischen wieder aufzutauchen, aber als Geist-Entitäten. Wo man früher beim gewöhnlichen Bewußtsein die Sonne gesehen hat, die sich verdunkelt, vernebelt hat, aber innerhalb des allgemeinen Geistwebens drinnen war, da tritt jetzt die Summe der Wesenheiten der zweiten Hierarchie auf. Man individualisiert jetzt in der geistigen Welt. Mond, Sterne treten wieder auf, aber sie treten in ihren geistigen Aspekten auf und sind jetzt geistige Kolonien oder dergleichen, so kann man es nennen, und jetzt weiß man, wie man außen, zuerst im gewöhnlichen Bewußtsein zum Beispiel — bei anderen Dingen ist es auch so -, die Sonne im physischen Bilde gesehen hat, wie man jetzt, nachdem man den physischen Leib bewußt ergriffen hat, eben auch in seiner Geistigkeit ergriffen hat, die Sonne als geistiges Wesen sieht und so die ganze Welt. Aber jetzt weiß man auch, daß mit jedem Sonnenstrahl der Tag leuchtend in uns eintritt, mit jedem Sonnenstrahl tritt ja auch Geist ein. Durch jede Sinnesempfindung tritt Geist ein, so daß wir diese nach oben verfeinerte Atmung als eine fortdauernd geistimprägnierte anzusehen haben, und wir nehmen wahr, daß in jeder Sinnesempfindung, die da einströmt, Sonne lebt. Gerade der Geist der Sonne ist es, oder die Geister der Sonne. Sonne lebt in jeder Sinnesempfindung, so daß in den Menschen einströmt, in die verfeinerte Atmung, das unmittelbare Sonnenleben, die unmittelbaren Sonnenkräfte.

[ 10 ] Sehen Sie, so haben wir das Verhältnis des Menschen zur Sonne. Wenn ein Lichtstrahl in Ihr Auge strömt, strömt der Geist der Sonne mit dem Lichtstrahl ein. Der Geist der Sonne ist die Substanz der verfeinerten Atmung. Die mannigfaltigen Ingredienzien der geistigen Sonne atmen wir ein mit den Sinnesempfindungen. Aber jetzt haben Sie eine bedeutsame Anschauung von dem Menschen nach dem einen Pole hin. Indem er sich seinem Ätherleib nach entfaltet (Tafel 5, gelb), entwickelt er innerhalb des Ätherleibes das Denken des Weltalls, die Gedanken des Weltalls. Und diese Gedanken des Weltalls, in denen sich der in seinem Ätherleib bewußt Lebende befindet, sie sind wärmelos, kältelos, tonlos zunächst. Sie sind wie ein allgemeines Fühlen, wobei das Fühlen seiner selbst zusammenfällt mit dem Fühlen des Makrokosmos. Tritt man jetzt ein in den Geist der Sinne dadurch, daß man den physischen Leib erfaßt, so tingiert sich der Gedanke von den mannigfaltigsten Seiten her, von seiten der Augen tingiert sich das Einatmen der Essenz der Sonne, der Gedanke, zur Farbe, durch das Ohr tingiert sich der Gedanke zum Ton, durch das Wärmeorgan tingiert sich der Gedanke zum Warmen und Kalten, und Sie haben jetzt die kosmische Auffassung der Beziehung des Gedanklichen zum Sinnlichen. Das Gedankliche muß dabei als das Ursprünglichere dargestellt werden, und das Sinnliche tritt auf durch Sonnenimprägnierung, durch Sonnentingierung.

[ 10 ] Sehen Sie, so haben wir das Verhältnis des Menschen zur Sonne. Wenn ein Lichtstrahl in Ihr Auge strömt, strömt der Geist der Sonne mit dem Lichtstrahl ein. Der Geist der Sonne ist die Substanz der verfeinerten Atmung. Die mannigfaltigen Ingredienzien der geistigen Sonne atmen wir ein mit den Sinnesempfindungen. Aber jetzt haben Sie eine bedeutsame Anschauung von dem Menschen nach dem einen Pole hin. Indem er sich seinem Ätherleib nach entfaltet (Tafel 5, gelb), entwickelt er innerhalb des Ätherleibes das Denken des Weltalls, die Gedanken des Weltalls. Und diese Gedanken des Weltalls, in denen sich der in seinem Ätherleib bewußt Lebende befindet, sie sind wärmelos, kältelos, tonlos zunächst. Sie sind wie ein allgemeines Fühlen, wobei das Fühlen seiner selbst zusammenfällt mit dem Fühlen des Makrokosmos. Tritt man jetzt ein in den Geist der Sinne dadurch, daß man den physischen Leib erfaßt, so tingiert sich der Gedanke von den mannigfaltigsten Seiten her, von seiten der Augen tingiert sich das Einatmen der Essenz der Sonne, der Gedanke, zur Farbe, durch das Ohr tingiert sich der Gedanke zum Ton, durch das Wärmeorgan tingiert sich der Gedanke zum Warmen und Kalten, und Sie haben jetzt die kosmische Auffassung der Beziehung des Gedanklichen zum Sinnlichen. Das Gedankliche muß dabei als das Ursprünglichere dargestellt werden, und das Sinnliche tritt auf durch Sonnenimprägnierung, durch Sonnentingierung.

[ 11 ] Das ist auf der einen Seite des Menschen. Der Mensch nimmt nur nicht wahr, wie die Sonne mit ihrem Wesen in ihn einströmt bei jeder Sinnesempfindung. Und auf dem Wege dieser Sonne strömt mit das vergangene Karma ein. Und es ist gar keine kindische Empfindung, die Sonne zu gleicher Zeit zu denken wie einen Behälter des vergangenen Karmas. So daß wir, wenn wir verständig nach des Menschen Haupt schauen, uns sagen müssen: Da strömt im Okkulten der geistige Sonnenstrahl, der sich umbildet im Einströmen zum Physischen, das eben als physisch erscheint in der farbigen, in der tönenden, in der wärmenden Welt. Da zieht zu gleicher Zeit auf dem Wege der Sonnenstrahlen, die sich von den Sinnen aus in den Nerv hineinschleichen, das Karma in den Menschen hinein.

[ 11 ] Das ist auf der einen Seite des Menschen. Der Mensch nimmt nur nicht wahr, wie die Sonne mit ihrem Wesen in ihn einströmt bei jeder Sinnesempfindung. Und auf dem Wege dieser Sonne strömt mit das vergangene Karma ein. Und es ist gar keine kindische Empfindung, die Sonne zu gleicher Zeit zu denken wie einen Behälter des vergangenen Karmas. So daß wir, wenn wir verständig nach des Menschen Haupt schauen, uns sagen müssen: Da strömt im Okkulten der geistige Sonnenstrahl, der sich umbildet im Einströmen zum Physischen, das eben als physisch erscheint in der farbigen, in der tönenden, in der wärmenden Welt. Da zieht zu gleicher Zeit auf dem Wege der Sonnenstrahlen, die sich von den Sinnen aus in den Nerv hineinschleichen, das Karma in den Menschen hinein.

[ 12 ] Nun sehen wir nach der anderen Seite. Sehen wir da hin, wo wir gestern erkennen mußten: das Karma zieht hinaus, da wo im Organismus die Lymphe ist, da wo im Organismus alles dasjenige tätig und wesend ist, was noch nicht in das Blut eingezogen ist. Da finden wir das hinausgehende Karma. Was sind das für Bahnen, auf denen das Karma hinauszieht? Um das einzusehen, muß man sich bekanntmachen in wissenschaftlich okkulter Beziehung mit den Mondenkräften.

[ 12 ] Nun sehen wir nach der anderen Seite. Sehen wir da hin, wo wir gestern erkennen mußten: das Karma zieht hinaus, da wo im Organismus die Lymphe ist, da wo im Organismus alles dasjenige tätig und wesend ist, was noch nicht in das Blut eingezogen ist. Da finden wir das hinausgehende Karma. Was sind das für Bahnen, auf denen das Karma hinauszieht? Um das einzusehen, muß man sich bekanntmachen in wissenschaftlich okkulter Beziehung mit den Mondenkräften.

[ 13 ] Wenn man so allmählich hinüberkommt durch das Ätherische, in das man sich zuerst eingelebt hat, in das Ergreifen des physischen Leibes in der peripheren Richtung gegen die Sinne hin, erscheint einem alles Leben, das von der Sonne aus einströmt, gewiß auf der einen Seite dadurch, daß es trägt auf seinen Wegen das vergangene Karma, es erscheint einem dadurch mit manchem Vorwurf, mit manchem, was den Menschen beunruhigt. Aber weit bedeutsamer als alles dasjenige, was den Menschen so beunruhigt in seinem Karma, wenn er wirklich zu dieser Anschauung kommt, ist alles dasjenige, was ihm das Wissen gibt: Durch deine Vergangenheit bist du dennoch das geworden, was du jetzt bist. Das, was man in seinem Inneren trägt, trägt man viel reichlicher in sich, wenn man den Einzug der Sonne auf dem Wagen der Sinnes-Nervenwege wahrnimmt. Aber so, wie man sich vom Karma abstrahiert und sich hingibt dem Einströmen der geistigen Sonnenkräfte, tritt eine unendliche Beglücktheit im Empfangen des Sonnlichen auf und man hat das Gefühl, das Sonnliche ist so, daß man es in sich fortdauernd wünschen muß, daß man es begehren muß. Das Sonnliche ist dasjenige außerdem, was in Liebe in uns einzieht, wenn wir es wünschen, und dasjenige, was wir in abgeschwächter Weise im physischen Leben als Leben und Weben in Liebe erkennen. Das geschieht im Austausch der menschlichen Innenwelt mit den Sonnenwirkungen, die sich in Liebe in den Menschen hineinergießen und alles dasjenige, was wachsend und sprießend und gedeihend wirken will im Menschen, zieht mit diesen in Liebe lebenden Sonnenstrahlen in den Menschen ein. Denn da ist die Liebe nicht bloß eine seelisch-geistige Kraft, da ist sie die Kraft, die alles Physische zum Wachstum, zum Sprießen und Sprossen aufruft, was dem Menschen wohltuend, beglückend in jeder Einzelheit ist, wenn er es wirklich schätzen kann, das er aber aus seinem unmittelbaren Schauen bekommt.

[ 13 ] Wenn man so allmählich hinüberkommt durch das Ätherische, in das man sich zuerst eingelebt hat, in das Ergreifen des physischen Leibes in der peripheren Richtung gegen die Sinne hin, erscheint einem alles Leben, das von der Sonne aus einströmt, gewiß auf der einen Seite dadurch, daß es trägt auf seinen Wegen das vergangene Karma, es erscheint einem dadurch mit manchem Vorwurf, mit manchem, was den Menschen beunruhigt. Aber weit bedeutsamer als alles dasjenige, was den Menschen so beunruhigt in seinem Karma, wenn er wirklich zu dieser Anschauung kommt, ist alles dasjenige, was ihm das Wissen gibt: Durch deine Vergangenheit bist du dennoch das geworden, was du jetzt bist. Das, was man in seinem Inneren trägt, trägt man viel reichlicher in sich, wenn man den Einzug der Sonne auf dem Wagen der Sinnes-Nervenwege wahrnimmt. Aber so, wie man sich vom Karma abstrahiert und sich hingibt dem Einströmen der geistigen Sonnenkräfte, tritt eine unendliche Beglücktheit im Empfangen des Sonnlichen auf und man hat das Gefühl, das Sonnliche ist so, daß man es in sich fortdauernd wünschen muß, daß man es begehren muß. Das Sonnliche ist dasjenige außerdem, was in Liebe in uns einzieht, wenn wir es wünschen, und dasjenige, was wir in abgeschwächter Weise im physischen Leben als Leben und Weben in Liebe erkennen. Das geschieht im Austausch der menschlichen Innenwelt mit den Sonnenwirkungen, die sich in Liebe in den Menschen hineinergießen und alles dasjenige, was wachsend und sprießend und gedeihend wirken will im Menschen, zieht mit diesen in Liebe lebenden Sonnenstrahlen in den Menschen ein. Denn da ist die Liebe nicht bloß eine seelisch-geistige Kraft, da ist sie die Kraft, die alles Physische zum Wachstum, zum Sprießen und Sprossen aufruft, was dem Menschen wohltuend, beglückend in jeder Einzelheit ist, wenn er es wirklich schätzen kann, das er aber aus seinem unmittelbaren Schauen bekommt.

[ 14 ] Wenn man dagegen nach der anderen Richtung, nach der Richtung derjenigen Kräfte, die die Lymphe entwickeln, zur Blutbildung vorbereiten die Lymphe, wenn man nach dieser Richtung hin den physischen Leib ergreift, wird man die Mondenwirkungen gewahr. Aber diese Mondenwirkungen haben eine ganz andere Eigentümlichkeit. Wir können also sagen, auf der einen Seite wirken die geistigen Sonnenwirkungen, so wie wir es angedeutet haben, auf der anderen Seite sind die Mondenwirkungen da. Wir leben uns hinein, indem wir innerlich den Prozeß der Blut-Lymphbildung ergreifen, leben wir uns herein gerade in die Mondenwirkungen. Aber diese Mondenwirkungen sind so, daß wir fortwährend das Gefühl haben, sie wollen uns etwas wegnehmen. Sie wollen etwas aus uns herausbringen. Bei der Sonne haben wir das Gefühl, sie will uns fortwährend etwas geben, beim Mond haben wir das Gefühl, er will fortwährend etwas aus uns herausbringen. Und kaum, daß wir es uns versehen, wenn wir nicht aufmerksam sind gegenüber dieser Wahrnehmung der Mondenwirkungen, wenn wir uns in die Blut-Lymphbildung versenken und da den physischen Leib ergreifen, wenn wir uns nicht recht in der Hand haben, nicht recht aufmerksam sind im Schauen, plötzlich reißt der Faden ab und vor uns steht irgendein geistiges Wesen, das uns ähnlich ist, aber verzerrt, karikiert ist meistens, das wir selber aus uns herausgeboren haben. Wir haben nur übersehen diesen Übergang, dieses Hinausgehen, wenn wir nicht aufmerksam sind. Es ist uns nichts weiter Wunderliches, wenn wir sehen, wie es sich von uns loslöst und uns gegenübertritt. Es ist kaum mehr als ein gesteigertes Spiegelbildsehen. Wenn wir uns im Spiegel sehen, ist es in der physischen Welt. Wenn wir uns durch die Mondenkräfte im Äther gespiegelt sehen, ist es eine höhere, gesteigerte Spiegelung.

[ 14 ] Wenn man dagegen nach der anderen Richtung, nach der Richtung derjenigen Kräfte, die die Lymphe entwickeln, zur Blutbildung vorbereiten die Lymphe, wenn man nach dieser Richtung hin den physischen Leib ergreift, wird man die Mondenwirkungen gewahr. Aber diese Mondenwirkungen haben eine ganz andere Eigentümlichkeit. Wir können also sagen, auf der einen Seite wirken die geistigen Sonnenwirkungen, so wie wir es angedeutet haben, auf der anderen Seite sind die Mondenwirkungen da. Wir leben uns hinein, indem wir innerlich den Prozeß der Blut-Lymphbildung ergreifen, leben wir uns herein gerade in die Mondenwirkungen. Aber diese Mondenwirkungen sind so, daß wir fortwährend das Gefühl haben, sie wollen uns etwas wegnehmen. Sie wollen etwas aus uns herausbringen. Bei der Sonne haben wir das Gefühl, sie will uns fortwährend etwas geben, beim Mond haben wir das Gefühl, er will fortwährend etwas aus uns herausbringen. Und kaum, daß wir es uns versehen, wenn wir nicht aufmerksam sind gegenüber dieser Wahrnehmung der Mondenwirkungen, wenn wir uns in die Blut-Lymphbildung versenken und da den physischen Leib ergreifen, wenn wir uns nicht recht in der Hand haben, nicht recht aufmerksam sind im Schauen, plötzlich reißt der Faden ab und vor uns steht irgendein geistiges Wesen, das uns ähnlich ist, aber verzerrt, karikiert ist meistens, das wir selber aus uns herausgeboren haben. Wir haben nur übersehen diesen Übergang, dieses Hinausgehen, wenn wir nicht aufmerksam sind. Es ist uns nichts weiter Wunderliches, wenn wir sehen, wie es sich von uns loslöst und uns gegenübertritt. Es ist kaum mehr als ein gesteigertes Spiegelbildsehen. Wenn wir uns im Spiegel sehen, ist es in der physischen Welt. Wenn wir uns durch die Mondenkräfte im Äther gespiegelt sehen, ist es eine höhere, gesteigerte Spiegelung.

[ 15 ] Gehen wir den ganzen Vorgang durch. Es ist nichts weiter Besonderes. Es zeigt uns nur, wie wir eben mit dem Weltenall in Verbindung stehen, daß der Mond fortwährend Kräfte aus uns aussondert, selbständig macht, die in uns leben, die da in die geistige Welt hineingehen, in den Makrokosmos einströmen, fortwährend Bilder aus uns in den Makrokosmos hinaustragen. Aber sehen Sie, meine lieben Freunde, denken Sie sich, es wird eine Veranstaltung geschaffen, durch die ein solches Bild, das die Mondenkräfte fortwährend in dem Menschen erzeugen und heraustragen wollen, in die Weiten der Welt heraustragen wollen, denken Sie sich, es wird ein solches Bild im menschlichen Körper gehalten, darinnen behalten. Es ist ja nicht ein bloßes Spiegelbild, das abstrakt ist, es ist ein Bild, das schon von Kräften durchzogen ist. Ja, wie kann ein solches Bild im Menschen gehalten werden? Wir haben hier die ziehenden Mondenkräfte, die fortwährend aus dem Menschen herausbringen wollen sein Bild. Wie kann denn dieses Bild im Menschen drinnen gehalten werden, statt daß es aus ihm heraustritt? Wie kann es in ihm gestaltet werden? Wenn von der anderen Seite die Sonnenkräfte so tief gebracht werden, daß das Bild drinnenbleibt im Menschen. Dann bleibt das Bild drinnen, arbeitet in ihm, dann entsteht ein embryonales Leben. Die Befruchtung besteht in nichts anderem, als daß die Sonnenkräfte durch die Befruchtung so weit hinuntergezogen werden, da wo die Mondenkräfte in die Lymphe eingreifen und dadurch das Bild, das sonst hinausgeht, ergreift die physische Materie im menschlichen Leibe. Es geht das, was sonst Bild ist, bis in die physische Bildung hinein. Dadurch geschieht das, was Verbindung der Mondenkräfte mit den Sonnenkräften in dem Lymphgebiet des menschlichen Organismus ist (Tafel 9).

[ 15 ] Gehen wir den ganzen Vorgang durch. Es ist nichts weiter Besonderes. Es zeigt uns nur, wie wir eben mit dem Weltenall in Verbindung stehen, daß der Mond fortwährend Kräfte aus uns aussondert, selbständig macht, die in uns leben, die da in die geistige Welt hineingehen, in den Makrokosmos einströmen, fortwährend Bilder aus uns in den Makrokosmos hinaustragen. Aber sehen Sie, meine lieben Freunde, denken Sie sich, es wird eine Veranstaltung geschaffen, durch die ein solches Bild, das die Mondenkräfte fortwährend in dem Menschen erzeugen und heraustragen wollen, in die Weiten der Welt heraustragen wollen, denken Sie sich, es wird ein solches Bild im menschlichen Körper gehalten, darinnen behalten. Es ist ja nicht ein bloßes Spiegelbild, das abstrakt ist, es ist ein Bild, das schon von Kräften durchzogen ist. Ja, wie kann ein solches Bild im Menschen gehalten werden? Wir haben hier die ziehenden Mondenkräfte, die fortwährend aus dem Menschen herausbringen wollen sein Bild. Wie kann denn dieses Bild im Menschen drinnen gehalten werden, statt daß es aus ihm heraustritt? Wie kann es in ihm gestaltet werden? Wenn von der anderen Seite die Sonnenkräfte so tief gebracht werden, daß das Bild drinnenbleibt im Menschen. Dann bleibt das Bild drinnen, arbeitet in ihm, dann entsteht ein embryonales Leben. Die Befruchtung besteht in nichts anderem, als daß die Sonnenkräfte durch die Befruchtung so weit hinuntergezogen werden, da wo die Mondenkräfte in die Lymphe eingreifen und dadurch das Bild, das sonst hinausgeht, ergreift die physische Materie im menschlichen Leibe. Es geht das, was sonst Bild ist, bis in die physische Bildung hinein. Dadurch geschieht das, was Verbindung der Mondenkräfte mit den Sonnenkräften in dem Lymphgebiet des menschlichen Organismus ist (Tafel 9).

[ 16 ] Sehen wir nach der anderen Seite hin. Wir können ja auch die Mondenkräfte bis hinauf bringen, dann entsteht das Gegenteil, dann wird nicht im Menschen der Mensch wieder gebildet, dann wird im Menschen der Sonnenmakrokosmos drinnen gebildet. Da schaut der Mensch dasjenige, was makrokosmisch ist, in einem anderen Sinne. Wenn der Embryo sich bildet, entsteht physische Welt im Menschen, die aus ihm heraus muß. Wenn auf der anderen Seite die Mondenkräfte in ihrer Begierdennatur wirken - sie wollen ja die Sonnenkräfte schon ziehen oder abfangen -, dann entsteht im Menschen der Geist im Weltall. Der Geist des Weltalls entsteht, das geistige Embryonale. Ja, was haben Sie denn da? Da haben Sie die Möglichkeit der Bildung desjenigen, was aus der geistigen Welt hineinkommen muß, was vor dem Erdenleben in der geistigen Welt war, das hier geist-embryonal sich hineinlebt. Dann geschieht im Menschen die Verbindung zwischen beiden.

[ 16 ] Sehen wir nach der anderen Seite hin. Wir können ja auch die Mondenkräfte bis hinauf bringen, dann entsteht das Gegenteil, dann wird nicht im Menschen der Mensch wieder gebildet, dann wird im Menschen der Sonnenmakrokosmos drinnen gebildet. Da schaut der Mensch dasjenige, was makrokosmisch ist, in einem anderen Sinne. Wenn der Embryo sich bildet, entsteht physische Welt im Menschen, die aus ihm heraus muß. Wenn auf der anderen Seite die Mondenkräfte in ihrer Begierdennatur wirken - sie wollen ja die Sonnenkräfte schon ziehen oder abfangen -, dann entsteht im Menschen der Geist im Weltall. Der Geist des Weltalls entsteht, das geistige Embryonale. Ja, was haben Sie denn da? Da haben Sie die Möglichkeit der Bildung desjenigen, was aus der geistigen Welt hineinkommen muß, was vor dem Erdenleben in der geistigen Welt war, das hier geist-embryonal sich hineinlebt. Dann geschieht im Menschen die Verbindung zwischen beiden.

[ 17 ] Diese Dinge zu verfolgen bis da, wo man sie unmittelbar sich aneinanderschließen sieht, das ist dasjenige, was eigentlich erst die Beziehung des Menschen zum Weltenall erklären kann. Nun sind überall Hilfen. Die Sonnenwirkungen, die sich hier mit den Mondenwirkungen vereinen, haben zu ihrer Hilfe Mars, Jupiter, Saturn. Was haben denn die für Aufgaben, Mars, Jupiter, Saturn? Ja, meine lieben Freunde, erinnern Sie sich an das, was ich gestern sagte. Bei diesem Hineingehen des Sonnenhaften: erst muß stopp gemacht werden für das Licht; zweite Etappe: stopp muß gemacht werden für den makrokosmischen Chemismus; dritte Etappe: stopp muß gemacht werden für das Leben. Die Saturnkräfte machen stopp für das Licht, die Jupiterkräfte in ihrer Weisheit machen stopp für den Weltenchemismus, die Marskräfte machen stopp für das Leben. So haben Sie im Einzelnen, Konkreten, das Hereinziehen der Sonnenkräfte, modifiziert durch die Kräfte der sogenannten anderen äußeren Planeten. Umgekehrt, nach der anderen Richtung, hat man modifiziert die Mondenkräfte, die eigentlich, wenn sie für sich wirken in ihrer vollen Stärke, zum Embryonalen führen, also zur physischen Bildung führen; wenn sie abgeschwächt werden nach dem Geistigen hin, wenn sie nicht zur physischen Materie kommen, bleibt es bei den bloß seelischen Liebekräften der Venus, und wenn sie noch mehr abgeschwächt werden, so daß sie sich im alltäglichen Leben immer vereinigen können mit dem, was von der anderen Seite kommt, werden sie zu den Merkurkräften des Götterboten, der die unteren Kräfte in die oberen hinaufführt im gewöhnlichen Erdenleben.

[ 17 ] Diese Dinge zu verfolgen bis da, wo man sie unmittelbar sich aneinanderschließen sieht, das ist dasjenige, was eigentlich erst die Beziehung des Menschen zum Weltenall erklären kann. Nun sind überall Hilfen. Die Sonnenwirkungen, die sich hier mit den Mondenwirkungen vereinen, haben zu ihrer Hilfe Mars, Jupiter, Saturn. Was haben denn die für Aufgaben, Mars, Jupiter, Saturn? Ja, meine lieben Freunde, erinnern Sie sich an das, was ich gestern sagte. Bei diesem Hineingehen des Sonnenhaften: erst muß stopp gemacht werden für das Licht; zweite Etappe: stopp muß gemacht werden für den makrokosmischen Chemismus; dritte Etappe: stopp muß gemacht werden für das Leben. Die Saturnkräfte machen stopp für das Licht, die Jupiterkräfte in ihrer Weisheit machen stopp für den Weltenchemismus, die Marskräfte machen stopp für das Leben. So haben Sie im Einzelnen, Konkreten, das Hereinziehen der Sonnenkräfte, modifiziert durch die Kräfte der sogenannten anderen äußeren Planeten. Umgekehrt, nach der anderen Richtung, hat man modifiziert die Mondenkräfte, die eigentlich, wenn sie für sich wirken in ihrer vollen Stärke, zum Embryonalen führen, also zur physischen Bildung führen; wenn sie abgeschwächt werden nach dem Geistigen hin, wenn sie nicht zur physischen Materie kommen, bleibt es bei den bloß seelischen Liebekräften der Venus, und wenn sie noch mehr abgeschwächt werden, so daß sie sich im alltäglichen Leben immer vereinigen können mit dem, was von der anderen Seite kommt, werden sie zu den Merkurkräften des Götterboten, der die unteren Kräfte in die oberen hinaufführt im gewöhnlichen Erdenleben.

[ 18 ] Sehen Sie sich das rechte, das linke Bild an (Tafel 9). Wenn wir draußen hinschauen auf dasjenige, was sich zunächst in der Pflanzenwelt ausbreitet; es breiten sich Sonne, Mond und Sterne aus. Schauen wir nach dem Inneren, da drinnen sind Sonne, Mond und Sterne, die entsprechen sich innerlich ganz genau, Ist drinnen etwas nicht in Ordnung, so ist etwas nicht in Ordnung im innerlichen Zusammenwirken von Sonne, Mond und Sterne. Wollen wir es in Ordnung bringen, so müssen wir suchen therapeutisch unter dem, was wir da draußen finden für eine nicht richtige Mondenwirkung eine entsprechende Saturnwirkung und dergleichen. Das ist ja alles da draußen. Sie sehen also, es kann der Anfang zum Vertrauen für die Medizin beginnen, wenn gesehen wird, daß der Mensch innerlich die Welt erfaßt. Das ist dasjenige, was wir wiederum in die Medizin hineinbringen möchten, denn es war einmal darinnen dieses Wahre. Es wird sich nur dadurch das aktive innere Vertrauen zum Medizinischen herstellen lassen in der Welt, wenn diese Dinge wieder durchdrungen werden.

[ 18 ] Sehen Sie sich das rechte, das linke Bild an (Tafel 9). Wenn wir draußen hinschauen auf dasjenige, was sich zunächst in der Pflanzenwelt ausbreitet; es breiten sich Sonne, Mond und Sterne aus. Schauen wir nach dem Inneren, da drinnen sind Sonne, Mond und Sterne, die entsprechen sich innerlich ganz genau, Ist drinnen etwas nicht in Ordnung, so ist etwas nicht in Ordnung im innerlichen Zusammenwirken von Sonne, Mond und Sterne. Wollen wir es in Ordnung bringen, so müssen wir suchen therapeutisch unter dem, was wir da draußen finden für eine nicht richtige Mondenwirkung eine entsprechende Saturnwirkung und dergleichen. Das ist ja alles da draußen. Sie sehen also, es kann der Anfang zum Vertrauen für die Medizin beginnen, wenn gesehen wird, daß der Mensch innerlich die Welt erfaßt. Das ist dasjenige, was wir wiederum in die Medizin hineinbringen möchten, denn es war einmal darinnen dieses Wahre. Es wird sich nur dadurch das aktive innere Vertrauen zum Medizinischen herstellen lassen in der Welt, wenn diese Dinge wieder durchdrungen werden.

[ 19 ] Aber sehen wir nach der anderen Seite hin. Sehen wir zunächst dahin, nach alldem, was im Menschen Mondenwirkung ist, was fortdauernd bestrebt ist, das Menschliche aus dem Menschen herauszuziehen und es zum Weltall hinzutragen. Es steht ja das Bild vor uns: der Mensch, er strebt aus dem Menschen heraus, er will zum Weltall hingetragen werden. Das muß nicht in abstrakter Form, aber im Bild vor die Menschheit hingestellt werden, dieses ungeheuer erschütternde Geheimnis, daß die Mondenwirkung fortwährend den Menschen aus sich herausbringen will, um ihm seine Verwandtschaft mit dem Makrokosmos vor Augen zu führen. Er entsteht auf der Erde in innerlicher embryonaler Bildung, er wird aber, wenn verfeinert wird diese unmittelbare Mondenwirkung nach der Merkur- und Venuswirkung hin, er wird dann nicht mehr physisch, sondern geistig geboren. Und wir können, wenn wir zu dem physisch Geborenwerden hinzufügen dasjenige, was wir hinzufügen können, wenn wir anrufen für dasjenige, was in reiner Mondenwirkung entstanden ist, die Merkur- und Venuswirkung, wir können hinzufügen zu dem physisch Geborenwerden des Menschen im Menschen, das geistig Geborenwerden des Menschen außer dem Menschen im Weltenall: wir taufen den Menschen.

[ 19 ] Aber sehen wir nach der anderen Seite hin. Sehen wir zunächst dahin, nach alldem, was im Menschen Mondenwirkung ist, was fortdauernd bestrebt ist, das Menschliche aus dem Menschen herauszuziehen und es zum Weltall hinzutragen. Es steht ja das Bild vor uns: der Mensch, er strebt aus dem Menschen heraus, er will zum Weltall hingetragen werden. Das muß nicht in abstrakter Form, aber im Bild vor die Menschheit hingestellt werden, dieses ungeheuer erschütternde Geheimnis, daß die Mondenwirkung fortwährend den Menschen aus sich herausbringen will, um ihm seine Verwandtschaft mit dem Makrokosmos vor Augen zu führen. Er entsteht auf der Erde in innerlicher embryonaler Bildung, er wird aber, wenn verfeinert wird diese unmittelbare Mondenwirkung nach der Merkur- und Venuswirkung hin, er wird dann nicht mehr physisch, sondern geistig geboren. Und wir können, wenn wir zu dem physisch Geborenwerden hinzufügen dasjenige, was wir hinzufügen können, wenn wir anrufen für dasjenige, was in reiner Mondenwirkung entstanden ist, die Merkur- und Venuswirkung, wir können hinzufügen zu dem physisch Geborenwerden des Menschen im Menschen, das geistig Geborenwerden des Menschen außer dem Menschen im Weltenall: wir taufen den Menschen.

[ 20 ] Wir können hinzufügen zu demjenigen, was im Menschen immer vorhanden ist, die physischen Sonnenwirkungen, das Bewußtsein, daß geistige Sonnenwirkungen in ihn einziehen, daß auf dem Wege der physisch-ätherischen Licht-Sonnenstrahlen, chemischen Strahlen, Lebensstrahlen das Geistige flutet, daß geistige Wesenheit auf denselben Bahnen in den Menschen hineinkommt, wie hineinkommt die physisch-ätherische Sonnenwirkung durch die Sinne. Wir lassen den Menschen perzipieren, wie er im gewöhnlichen physischen Leben perzipiert physisch-ätherische Sonnenwirkung, wir lassen ihn perzipieren die geistig-seelische Sonnenwirkung, das heißt, wir erteilen ihm das Abendmahl, die Kommunion.

[ 20 ] Wir können hinzufügen zu demjenigen, was im Menschen immer vorhanden ist, die physischen Sonnenwirkungen, das Bewußtsein, daß geistige Sonnenwirkungen in ihn einziehen, daß auf dem Wege der physisch-ätherischen Licht-Sonnenstrahlen, chemischen Strahlen, Lebensstrahlen das Geistige flutet, daß geistige Wesenheit auf denselben Bahnen in den Menschen hineinkommt, wie hineinkommt die physisch-ätherische Sonnenwirkung durch die Sinne. Wir lassen den Menschen perzipieren, wie er im gewöhnlichen physischen Leben perzipiert physisch-ätherische Sonnenwirkung, wir lassen ihn perzipieren die geistig-seelische Sonnenwirkung, das heißt, wir erteilen ihm das Abendmahl, die Kommunion.

[ 21 ] Wenn wir vom Abendmahl ausgehen, dann werden wir finden, daß auf der einen Seite steht dasjenige, was zusammenhängt mit den Hilfen, die die Sonne hat, der Verdunkelung mit dem Licht, mit dem fortdauernden Einziehen des Todes mit dem Leben. Wir gehen nach draußen, nach den äußeren Planeten hin, die mit der Sonne verbunden sind und fügen hinzu zu dem Abendmahl in rechter Stunde die Todesölung.

[ 21 ] Wenn wir vom Abendmahl ausgehen, dann werden wir finden, daß auf der einen Seite steht dasjenige, was zusammenhängt mit den Hilfen, die die Sonne hat, der Verdunkelung mit dem Licht, mit dem fortdauernden Einziehen des Todes mit dem Leben. Wir gehen nach draußen, nach den äußeren Planeten hin, die mit der Sonne verbunden sind und fügen hinzu zu dem Abendmahl in rechter Stunde die Todesölung.

[ 22 ] Oder auch, wir gehen hinein in den Menschen, halten, bevor er in dem Makrokosmos anlangt, in seinem Inneren, wollen ihn nicht bloß als Mensch hineinstellen in den Makrokosmos, sondern wollen den Makrokosmos in ihn selber hineinpflanzen im Bilde, so daß der Makrokosmos Entwickelungskeim in ihm selber wird. Wir geben ihm die Firmung, die Konfirmation.

[ 22 ] Oder auch, wir gehen hinein in den Menschen, halten, bevor er in dem Makrokosmos anlangt, in seinem Inneren, wollen ihn nicht bloß als Mensch hineinstellen in den Makrokosmos, sondern wollen den Makrokosmos in ihn selber hineinpflanzen im Bilde, so daß der Makrokosmos Entwickelungskeim in ihm selber wird. Wir geben ihm die Firmung, die Konfirmation.

[ 23 ] Wenn diese Dinge in voller Bewußtheit eingetaucht sind, lebt der die Sakramente Empfangende in voller Bewußtheit über dieselben, dann wird der Mensch durch die Sakramente fortdauernd geheilt von der allgemeinen Krankheit, in die er versinkt, oder fortdauernd im Status nascendi zu versinken droht, indem man hinuntertaucht in die physische materielle Welt. Da ist das Priesterliche.

[ 23 ] Wenn diese Dinge in voller Bewußtheit eingetaucht sind, lebt der die Sakramente Empfangende in voller Bewußtheit über dieselben, dann wird der Mensch durch die Sakramente fortdauernd geheilt von der allgemeinen Krankheit, in die er versinkt, oder fortdauernd im Status nascendi zu versinken droht, indem man hinuntertaucht in die physische materielle Welt. Da ist das Priesterliche.

[ 24 ] Oder aber es kann das andere eintreten, der Mensch ist fortwährend durch seine Natur im Status nascendi, im Entstehen desjenigen, was frei werden will im Geistigen, was heraus will aus dem Physischen, aber drinnen bleiben muß während des Lebens, daher im Inneren nicht die Ungeistigkeit, sondern die Übergeistigkeit hervorruft, die Krankheit. Wir geben das Arzneimittel als den anderen Pol des Sakramentes, wenn die Krankheit eintritt. Der Arzt ist da.

[ 24 ] Oder aber es kann das andere eintreten, der Mensch ist fortwährend durch seine Natur im Status nascendi, im Entstehen desjenigen, was frei werden will im Geistigen, was heraus will aus dem Physischen, aber drinnen bleiben muß während des Lebens, daher im Inneren nicht die Ungeistigkeit, sondern die Übergeistigkeit hervorruft, die Krankheit. Wir geben das Arzneimittel als den anderen Pol des Sakramentes, wenn die Krankheit eintritt. Der Arzt ist da.

[ 25 ] Wir durchschauen auf der einen Seite die geistige Arztschaft des Priesters, auf der anderen Seite die Priesterschaft des Arztes, des physischen Arztes, und wenn wir so die Koordination erkennen, dann begreifen wir, wie der Zusammenhang ist des Pastoralen auf der einen Seite, der Medizin auf der anderen Seite. Dann umgreift Pastoralmedizin nicht nur eine theoretische Lehre, sondern ein menschliches Zusammenarbeiten.

[ 25 ] Wir durchschauen auf der einen Seite die geistige Arztschaft des Priesters, auf der anderen Seite die Priesterschaft des Arztes, des physischen Arztes, und wenn wir so die Koordination erkennen, dann begreifen wir, wie der Zusammenhang ist des Pastoralen auf der einen Seite, der Medizin auf der anderen Seite. Dann umgreift Pastoralmedizin nicht nur eine theoretische Lehre, sondern ein menschliches Zusammenarbeiten.