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Second Scientific Course
The warmth at the boundary between positive and negative materiality
Insights from Spiritual Science on the Development of Physics
GA 321

13 March 1920, Stuttgart

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Dreizehnter Vortrag

Dreizehnter Vortrag

[ 1 ] Dasjenige, was ich gestern schon beabsichtigte, kann zunächst ausgeführt werden, weil es uns doch zu einem vorläufigen Abschluß dieser unserer Betrachtungen wird führen können. Ich werde dann noch morgen versuchen, die ganze Betrachtungsreihe, die wir hier während meiner diesmaligen Anwesenheit begonnen haben, zu Ende zu führen. Wir werden uns jetzt davon überzeugen, daß in der Tat in einer ganz bedeutungsvollen Weise innerhalb desjenigen, was wir als gewöhnliches Sonnenspektrum oder Lichtspektrum bezeichnen, sich verschlingen Wärmeeffekte, Lichteffekte und chemische Effekte. Und gestern haben wir ja schon gesehen, daß in einer gewissen Beziehung sich noch verschlingen müssen mit diesen Effekten die Lebenseffekte, nur daß wir ja keine Möglichkeit haben, die Lebenseffekte in derselben Weise in unser Versuchsfeld hereinzubekommen, wie die chemischen Effekte, die Lichteffekte und die Wärmeeffekte. Denn es gibt ja zunächst nicht eine einfache Versuchsanordnung, welche das zwölfteilige Spektrum wirklich in seiner Wirksamkeit zeigen könnte. Das wird vorbehalten sein gerade jenem Forschungsinstitute, welches sich in den Kreis unserer Unternehmungen hereinstellen wird, damit, ich möchte sagen, nicht bloß gewisse Untersuchungen abgeschlossen werden, sondern damit sie auch gerundet werden.

[ 1 ] Dasjenige, was ich gestern schon beabsichtigte, kann zunächst ausgeführt werden, weil es uns doch zu einem vorläufigen Abschluß dieser unserer Betrachtungen wird führen können. Ich werde dann noch morgen versuchen, die ganze Betrachtungsreihe, die wir hier während meiner diesmaligen Anwesenheit begonnen haben, zu Ende zu führen. Wir werden uns jetzt davon überzeugen, daß in der Tat in einer ganz bedeutungsvollen Weise innerhalb desjenigen, was wir als gewöhnliches Sonnenspektrum oder Lichtspektrum bezeichnen, sich verschlingen Wärmeeffekte, Lichteffekte und chemische Effekte. Und gestern haben wir ja schon gesehen, daß in einer gewissen Beziehung sich noch verschlingen müssen mit diesen Effekten die Lebenseffekte, nur daß wir ja keine Möglichkeit haben, die Lebenseffekte in derselben Weise in unser Versuchsfeld hereinzubekommen, wie die chemischen Effekte, die Lichteffekte und die Wärmeeffekte. Denn es gibt ja zunächst nicht eine einfache Versuchsanordnung, welche das zwölfteilige Spektrum wirklich in seiner Wirksamkeit zeigen könnte. Das wird vorbehalten sein gerade jenem Forschungsinstitute, welches sich in den Kreis unserer Unternehmungen hereinstellen wird, damit, ich möchte sagen, nicht bloß gewisse Untersuchungen abgeschlossen werden, sondern damit sie auch gerundet werden.

[ 2 ] Und ich möchte Sie aufmerksam machen auf noch etwas: Wenn wir selbst, mit hypothetischer Hereinnahme der Lebenseffekte, das Ineinanderverschlingen von Lebenseffekten, Wärmeeffekten, Lichteffekten und chemischen Effekten innerhalb unserer — wenigstens gedachten — Versuchsanordnungen verfolgen, so fehlt uns darin ein wichtiges Gebiet, welches gewissermaßen sich mehr physikalisch aufdrängt, als das Gebiet der genannten Effekte, es fehlen uns die akustischen Effekte, diese akustischen Effekte, die uns zunächst vorzüglich entgegentreten durch die bewegte Luft, das heißt durch einen bewegten gas- oder luftförmigen Körper. Und da entsteht dann die wichtige, grundlegende Frage: Wie kommen wir auf der einen Seite, da sie doch angedeutet sind im Wärme-, Licht-, im chemischen Spektrum, zu den Lebenswirkungen, und wie kommen wir auf der anderen Seite zu den akustischen Wirkungen? Das ist die Frage, die sich uns einfach wiederum durch eine Umschau über die Erscheinungen darbietet und über die wir uns nur ebenso werden unterrichten können im Sinne einer Goetheschen physikalischen Weltanschauung, wie wir das bisher getan haben, und über die wir nicht hypothetisch theoretisieren sollen.

[ 2 ] Und ich möchte Sie aufmerksam machen auf noch etwas: Wenn wir selbst, mit hypothetischer Hereinnahme der Lebenseffekte, das Ineinanderverschlingen von Lebenseffekten, Wärmeeffekten, Lichteffekten und chemischen Effekten innerhalb unserer — wenigstens gedachten — Versuchsanordnungen verfolgen, so fehlt uns darin ein wichtiges Gebiet, welches gewissermaßen sich mehr physikalisch aufdrängt, als das Gebiet der genannten Effekte, es fehlen uns die akustischen Effekte, diese akustischen Effekte, die uns zunächst vorzüglich entgegentreten durch die bewegte Luft, das heißt durch einen bewegten gas- oder luftförmigen Körper. Und da entsteht dann die wichtige, grundlegende Frage: Wie kommen wir auf der einen Seite, da sie doch angedeutet sind im Wärme-, Licht-, im chemischen Spektrum, zu den Lebenswirkungen, und wie kommen wir auf der anderen Seite zu den akustischen Wirkungen? Das ist die Frage, die sich uns einfach wiederum durch eine Umschau über die Erscheinungen darbietet und über die wir uns nur ebenso werden unterrichten können im Sinne einer Goetheschen physikalischen Weltanschauung, wie wir das bisher getan haben, und über die wir nicht hypothetisch theoretisieren sollen.

[ 3 ] Nun wollen wir zunächst zeigen: Wenn wir in den Gang des Lichtzylinders, den wir durch ein Prisma durchleiten, um so das Spektrum entstehen zu lassen, hineinstellen eine Alaunlösung, so nehmen wir aus dem Spektrum die Wärmewirkungen heraus. Wir lassen zuerst das Thermometer steigen infolge der Wärmewirkung, die im Spektralkörper drinnen ist. Stellen wir nun den Alaun in den Gang des Spektralkörpers, so müssen wir, da der Alaun wegnimmt die Wärmewirkung, wieder ein Fallen der Thermometersäule beobachten können. (Das Thermometer, das vorher sehr schnell gestiegen war, steigt erheblich langsamer.) Der Beweis ist nun schon erbracht dadurch, daß das Thermometer langsamer steigt. Also, die Alaunlösung beseitigt die Wärmewirkung im Spektrum. Wir können den Beweis als erbracht ansehen. Der Versuch ist auch unzählige Male gemacht worden und wohlbekannt.

[ 3 ] Nun wollen wir zunächst zeigen: Wenn wir in den Gang des Lichtzylinders, den wir durch ein Prisma durchleiten, um so das Spektrum entstehen zu lassen, hineinstellen eine Alaunlösung, so nehmen wir aus dem Spektrum die Wärmewirkungen heraus. Wir lassen zuerst das Thermometer steigen infolge der Wärmewirkung, die im Spektralkörper drinnen ist. Stellen wir nun den Alaun in den Gang des Spektralkörpers, so müssen wir, da der Alaun wegnimmt die Wärmewirkung, wieder ein Fallen der Thermometersäule beobachten können. (Das Thermometer, das vorher sehr schnell gestiegen war, steigt erheblich langsamer.) Der Beweis ist nun schon erbracht dadurch, daß das Thermometer langsamer steigt. Also, die Alaunlösung beseitigt die Wärmewirkung im Spektrum. Wir können den Beweis als erbracht ansehen. Der Versuch ist auch unzählige Male gemacht worden und wohlbekannt.

[ 4 ] Das zweite, was wir nun machen werden, ist, daß wir eine Lösung von Jod in Schwefelkohlenstoff in den Gang des Lichtkegels einschalten. Sie werden sehen, daß dadurch der mittlere Teil des Spektrums vollständig ausgelöscht wird. Der andere Teil wird wesentlich geschwächt. Nun wissen Sie ja aus den Betrachtungen, die wir im vorigen Kursus angestellt haben, daß der mittlere Teil im wesentlichen die Lichtwirkungen darstellt. Durch die Lösung von Jod in Schwefelkohlenstoff wird also das Licht ebenso aufgehalten, wie durch die ° Alaunlösung die Wärme aufgehalten wird. Jetzt steigt das Thermometer wieder schnell, weil die Wärmewirkung wieder da ist.

[ 4 ] Das zweite, was wir nun machen werden, ist, daß wir eine Lösung von Jod in Schwefelkohlenstoff in den Gang des Lichtkegels einschalten. Sie werden sehen, daß dadurch der mittlere Teil des Spektrums vollständig ausgelöscht wird. Der andere Teil wird wesentlich geschwächt. Nun wissen Sie ja aus den Betrachtungen, die wir im vorigen Kursus angestellt haben, daß der mittlere Teil im wesentlichen die Lichtwirkungen darstellt. Durch die Lösung von Jod in Schwefelkohlenstoff wird also das Licht ebenso aufgehalten, wie durch die ° Alaunlösung die Wärme aufgehalten wird. Jetzt steigt das Thermometer wieder schnell, weil die Wärmewirkung wieder da ist.

[ 5 ] Das dritte, was wir machen wollen, ist dieses, daß wir in den Gang des Lichtzylinders einschalten eine Äskulinlösung. Die hat die Eigentümlichkeit, daß sie auslöscht die chemischen Effekte, so daß also ausbleiben in den Wirkungen des Spektrums die chemischen Effekte. Wir können also das Spektrum so behandeln, daß wir wegschaffen

[ 5 ] Das dritte, was wir machen wollen, ist dieses, daß wir in den Gang des Lichtzylinders einschalten eine Äskulinlösung. Die hat die Eigentümlichkeit, daß sie auslöscht die chemischen Effekte, so daß also ausbleiben in den Wirkungen des Spektrums die chemischen Effekte. Wir können also das Spektrum so behandeln, daß wir wegschaffen

durch die Alaunlösung die Wärme, den Wärmeteil;
durch die Jodlösung in Schwefelkohlenstoff den Lichtteil;
durch die Äskulinlösung den chemischen Teil.

durch die Alaunlösung die Wärme, den Wärmeteil;
durch die Jodlösung in Schwefelkohlenstoff den Lichtteil;
durch die Äskulinlösung den chemischen Teil.

[ 6 ] Bei den chemischen Wirkungen werden wir das dadurch konstatieren, daß, wenn wir den chemischen Teil da haben, die Phosphoreszenz des phosphoreszierenden Körpers eintreten wird. Sie sehen, wir haben jetzt den phosphoreszierenden Körper im Lichtkegel gehabt. Wenn Sie mit der Hand noch verdunkeln, werden Sie sehen, daß er phosphoresziert. Jetzt muß er entphosphoresziert werden durch Wärme. Nun wollen wir ihn wieder einschalten in das Spektrum, aber in den Gang des Lichtzylinders einfügen die Äskulinlösung. Die Wirkung ist eine sehr feine. Man sieht keine Phosphoreszenz.

[ 6 ] Bei den chemischen Wirkungen werden wir das dadurch konstatieren, daß, wenn wir den chemischen Teil da haben, die Phosphoreszenz des phosphoreszierenden Körpers eintreten wird. Sie sehen, wir haben jetzt den phosphoreszierenden Körper im Lichtkegel gehabt. Wenn Sie mit der Hand noch verdunkeln, werden Sie sehen, daß er phosphoresziert. Jetzt muß er entphosphoresziert werden durch Wärme. Nun wollen wir ihn wieder einschalten in das Spektrum, aber in den Gang des Lichtzylinders einfügen die Äskulinlösung. Die Wirkung ist eine sehr feine. Man sieht keine Phosphoreszenz.

[ 7 ] Stellen wir uns also jetzt einmal vor Augen, daß wir zunächst das Gebiet der Wärme, das Gebiet des Lichtes, das Gebiet der chemischen Effekte haben. Aus all den Betrachtungen, die wir angestellt haben, können Sie wenigstens schon mit einer teilweisen Sicherheit erschließen, daß zwischen diesen Gebieten eine ähnliche Beziehung, ein ähnliches Verhältnis doch stattfinden muß, wie zwischen dem, was ich in den verflossenen Tagen bezeichnet habe als x-Gebiet, y-Gebiet, zGebiet. Gerade darauf wollen wir aber zusteuern, daß wir diese beiden Gebietsreihen nach und nach identifizieren können.

[ 7 ] Stellen wir uns also jetzt einmal vor Augen, daß wir zunächst das Gebiet der Wärme, das Gebiet des Lichtes, das Gebiet der chemischen Effekte haben. Aus all den Betrachtungen, die wir angestellt haben, können Sie wenigstens schon mit einer teilweisen Sicherheit erschließen, daß zwischen diesen Gebieten eine ähnliche Beziehung, ein ähnliches Verhältnis doch stattfinden muß, wie zwischen dem, was ich in den verflossenen Tagen bezeichnet habe als x-Gebiet, y-Gebiet, zGebiet. Gerade darauf wollen wir aber zusteuern, daß wir diese beiden Gebietsreihen nach und nach identifizieren können.

[ 8 ] Wir wollen vor allen Dingen das Folgende betrachten: Es ist uns klar, wenn wir hier das Wärmegebiet haben und hier unsere \(x\_-, \(y\)-, \(z\)-Gebiete, so haben wir hier das Gasgebiet, das Gebiet der Flüssigkeiten, das Gebiet der festen Körper, und hier unser \(U\)-Gebiet, von dem wir gesprochen haben (siehe Schema). Nun brauchen Sie nur, indem Sie rein im Gebiet der Erscheinungen bleiben, sich vor Augen zu führen, daß wir ein gewisses sehr loses Wechselverhältnis haben beobachten können zwischen den Wärmeeffekten und dem, was in irgendeiner Gasmasse vorgeht. Wir haben beobachten können, daß in gewisser Beziehung das Gas mitmacht in seinen materiellen Gestaltungen dasjenige, was die Wärme tut. Wir können geradezu in dem, was das Gas tut, den materiellen Ausdruck für dasjenige finden, was die Wärme tut. Wenn wir das, was da geschieht im Wechselverhältnis zwischen Wärme und Gas, uns mit einem genügend realen Gedanken vor Augen führen, daß wir also wirklich einen anschaulichen Gedanken haben für dieses Miteinandergehen der Wärmewirkungen und der materiellen Wirkungen des Gasgebietes, dann werden wir in der Anschauung auch den Unterschied finden können zwischen dem Gebiet von \(x\) und dem Gebiet des Gases. Wir brauchen uns nur darauf zu besinnen, was wir ja unzählige Male im Leben sehen: Daß dasjenige, was wir als Licht bezeichnen, nicht in derselben Weise sich zum Gas verhält wie die Wärme. Das Gas macht nicht mit dasjenige, was das Licht macht. Wenn das Licht sich ausbreitet, geht das Gas nicht nach und nimmt eine größere Spannkraft an und dergleichen.

[ 8 ] Wir wollen vor allen Dingen das Folgende betrachten: Es ist uns klar, wenn wir hier das Wärmegebiet haben und hier unsere \(x\_-, \(y\)-, \(z\)-Gebiete, so haben wir hier das Gasgebiet, das Gebiet der Flüssigkeiten, das Gebiet der festen Körper, und hier unser \(U\)-Gebiet, von dem wir gesprochen haben (siehe Schema). Nun brauchen Sie nur, indem Sie rein im Gebiet der Erscheinungen bleiben, sich vor Augen zu führen, daß wir ein gewisses sehr loses Wechselverhältnis haben beobachten können zwischen den Wärmeeffekten und dem, was in irgendeiner Gasmasse vorgeht. Wir haben beobachten können, daß in gewisser Beziehung das Gas mitmacht in seinen materiellen Gestaltungen dasjenige, was die Wärme tut. Wir können geradezu in dem, was das Gas tut, den materiellen Ausdruck für dasjenige finden, was die Wärme tut. Wenn wir das, was da geschieht im Wechselverhältnis zwischen Wärme und Gas, uns mit einem genügend realen Gedanken vor Augen führen, daß wir also wirklich einen anschaulichen Gedanken haben für dieses Miteinandergehen der Wärmewirkungen und der materiellen Wirkungen des Gasgebietes, dann werden wir in der Anschauung auch den Unterschied finden können zwischen dem Gebiet von \(x\) und dem Gebiet des Gases. Wir brauchen uns nur darauf zu besinnen, was wir ja unzählige Male im Leben sehen: Daß dasjenige, was wir als Licht bezeichnen, nicht in derselben Weise sich zum Gas verhält wie die Wärme. Das Gas macht nicht mit dasjenige, was das Licht macht. Wenn das Licht sich ausbreitet, geht das Gas nicht nach und nimmt eine größere Spannkraft an und dergleichen.

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[ 9 ] Also, wenn Licht im Gas lebt, dann ist das eine andere Beziehung, als wenn Wärme im Gas lebt. Und wie wir sagen konnten in den verflossenen Betrachtungen: Flüssigkeit ist zwischen Gas und Festem, Wärme ist zwischen \(x\)- und Gasgebiet; und ebenso: das feste Gebiet gibt die Bilder des flüssigen Gebietes, das flüssige Gebiet die Bilder des Gasgebietes, das Gasgebiet die Bilder des Wärmegebietes, so können wir nun sagen: Unser \(x\) kann abgebildet werden in der Wärme, die Wärme wiederum wird abgebildet im Gasgebiet. Wir haben also gewissermaßen im Gasgebiet Bilder von Bildern des \(x\)-Gebietes. Überlegen Sie sich, daß diese Bilder von Bildern tatsächlich da sind beim Durchgang des Lichtes durch die Luft. In der Art, wie sich die Luft mit ihren verschiedenen Erscheinungen gegenüber dem Lichte verhält, hat man es zu tun nicht mit einem direkten Abbild, sondern tatsächlich mit einem selbständigen Verhalten des Lichtes in der Luft, im Gase, mit einem solch selbständigen Verhalten, daß wir es wirklich vergleichen können mit dem Folgenden: Wir wollen etwa eine Landschaft auf ein Bild malen, hängen das Bild ins Zimmer und photographieren dann das Zimmer. Wenn ich nun das Zimmer photographiere, so werde ich dadurch, daß.ich irgend etwas im Zimmer verändere, die ganze Konfiguration des Zimmers zu etwas anderem machen. Wenn ich gewohnt wäre, bei diesen Vorträgen mich immer auf diesen Stuhl zu setzen, und mir während des Vortrages irgendein Übelwollender diesen Stuhl wegnähme, ohne daß ich es bemerke, so würde ich dasjenige, was ja manchmal im Leben passiert, tun: mich auf den Erdboden setzen. Die Beziehung der Dinge zueinander im Zimmer erfährt eine reale Veränderung dadurch, daß ich irgend etwas im Zimmer verändere. Wenn ich das Bild von einer Stelle zur anderen hänge, so werden die Verhältnisse zwischen den Gestalten, die auf dem Bilde gemalt sind, sich nicht zueinander verändern. Dasjenige, was als Verhältnis figuriert im Bilde, ist unabhängig von den Veränderungen, die im Zimmer geschehen. So werden unabhängig meine Versuche mit dem Lichte in irgendeinem Raum, der mit Luft erfüllt ist. Meine Wärmeversuche werden nicht unabhängig in dem Raum, davon konnten Sie sich geradezu überzeugen, als soeben darauf aufmerksam gemacht wurde, daß das ganze Zimmer warm wurde. Aber meine Lichtversuche kann ich in ihrer eigenen Wesenheit darstellen, kann ich abheben davon, so daß ich in der Tat, gerade wenn ich im lufterfüllten Raum mit x experimentiere, dieselben Beziehungen herauskriege, wie wenn ich mit dem Licht experimentiere. Ich kann das \(x\) mit Licht identifizieren. Und wenn Sie den Gedankengang fortsetzen, werden Sie \(y\) mit chemischen Wirkungen identifizieren. Das \(z\) werden wir zu identifizieren haben mit den Lebenswirkungen. Dann aber gibt es, wie Sie sehen, Beziehungen von einer gewissen Unabhängigkeit zwischen dem Lichtgebiet und dem Gasgebiet. Diese selbe Beziehung findet man, wenn man den Gedankengang fortsetzt — Sie können es selber tun, es würde uns heute zu weit führen —, wenn man die chemischen Effekte sucht im Flüssigen. Wir brauchen ja in der Tat, um chemische Wirkungen hervorzurufen, immer Lösungen. Da drinnen verhalten sich die chemischen Wirkungen gerade so, wie das Licht in der Luft. Wir würden das \(z\) eben mit dem Festen zu identifizieren haben, das heißt, bezeichne ich dieses Gebiet mit \(z\), dieses mit \(y\), dieses mit \(x\), habe ich da die Wärme als Mittelzustand und bezeichne ich das Gasgebiet mit \(x’\), das Flüssigkeitsgebiet mit \(y’\), das feste Gebiet mit \(z’\), so habe ich jetzt mir vor Augen gestellt:

[ 9 ] Also, wenn Licht im Gas lebt, dann ist das eine andere Beziehung, als wenn Wärme im Gas lebt. Und wie wir sagen konnten in den verflossenen Betrachtungen: Flüssigkeit ist zwischen Gas und Festem, Wärme ist zwischen \(x\)- und Gasgebiet; und ebenso: das feste Gebiet gibt die Bilder des flüssigen Gebietes, das flüssige Gebiet die Bilder des Gasgebietes, das Gasgebiet die Bilder des Wärmegebietes, so können wir nun sagen: Unser \(x\) kann abgebildet werden in der Wärme, die Wärme wiederum wird abgebildet im Gasgebiet. Wir haben also gewissermaßen im Gasgebiet Bilder von Bildern des \(x\)-Gebietes. Überlegen Sie sich, daß diese Bilder von Bildern tatsächlich da sind beim Durchgang des Lichtes durch die Luft. In der Art, wie sich die Luft mit ihren verschiedenen Erscheinungen gegenüber dem Lichte verhält, hat man es zu tun nicht mit einem direkten Abbild, sondern tatsächlich mit einem selbständigen Verhalten des Lichtes in der Luft, im Gase, mit einem solch selbständigen Verhalten, daß wir es wirklich vergleichen können mit dem Folgenden: Wir wollen etwa eine Landschaft auf ein Bild malen, hängen das Bild ins Zimmer und photographieren dann das Zimmer. Wenn ich nun das Zimmer photographiere, so werde ich dadurch, daß.ich irgend etwas im Zimmer verändere, die ganze Konfiguration des Zimmers zu etwas anderem machen. Wenn ich gewohnt wäre, bei diesen Vorträgen mich immer auf diesen Stuhl zu setzen, und mir während des Vortrages irgendein Übelwollender diesen Stuhl wegnähme, ohne daß ich es bemerke, so würde ich dasjenige, was ja manchmal im Leben passiert, tun: mich auf den Erdboden setzen. Die Beziehung der Dinge zueinander im Zimmer erfährt eine reale Veränderung dadurch, daß ich irgend etwas im Zimmer verändere. Wenn ich das Bild von einer Stelle zur anderen hänge, so werden die Verhältnisse zwischen den Gestalten, die auf dem Bilde gemalt sind, sich nicht zueinander verändern. Dasjenige, was als Verhältnis figuriert im Bilde, ist unabhängig von den Veränderungen, die im Zimmer geschehen. So werden unabhängig meine Versuche mit dem Lichte in irgendeinem Raum, der mit Luft erfüllt ist. Meine Wärmeversuche werden nicht unabhängig in dem Raum, davon konnten Sie sich geradezu überzeugen, als soeben darauf aufmerksam gemacht wurde, daß das ganze Zimmer warm wurde. Aber meine Lichtversuche kann ich in ihrer eigenen Wesenheit darstellen, kann ich abheben davon, so daß ich in der Tat, gerade wenn ich im lufterfüllten Raum mit x experimentiere, dieselben Beziehungen herauskriege, wie wenn ich mit dem Licht experimentiere. Ich kann das \(x\) mit Licht identifizieren. Und wenn Sie den Gedankengang fortsetzen, werden Sie \(y\) mit chemischen Wirkungen identifizieren. Das \(z\) werden wir zu identifizieren haben mit den Lebenswirkungen. Dann aber gibt es, wie Sie sehen, Beziehungen von einer gewissen Unabhängigkeit zwischen dem Lichtgebiet und dem Gasgebiet. Diese selbe Beziehung findet man, wenn man den Gedankengang fortsetzt — Sie können es selber tun, es würde uns heute zu weit führen —, wenn man die chemischen Effekte sucht im Flüssigen. Wir brauchen ja in der Tat, um chemische Wirkungen hervorzurufen, immer Lösungen. Da drinnen verhalten sich die chemischen Wirkungen gerade so, wie das Licht in der Luft. Wir würden das \(z\) eben mit dem Festen zu identifizieren haben, das heißt, bezeichne ich dieses Gebiet mit \(z\), dieses mit \(y\), dieses mit \(x\), habe ich da die Wärme als Mittelzustand und bezeichne ich das Gasgebiet mit \(x’\), das Flüssigkeitsgebiet mit \(y’\), das feste Gebiet mit \(z’\), so habe ich jetzt mir vor Augen gestellt:

$$z \quad y \quad x \quad Wärme \quad x’ \quad y’ \quad z’$$

$$z \quad y \quad x \quad Wärme \quad x’ \quad y’ \quad z’$$

\(x\) \(x’ \ \) wie Licht in Gas,

\(x\) \(x’ \ \) wie Licht in Gas,

\(y\) \(y’ \ \) wie chemische Effekte in Flüssigkeiten,

\(y\) \(y’ \ \) wie chemische Effekte in Flüssigkeiten,

\(z\) \(z’ \ \) nun zunächst wie die \(z\)-Effekte in den festen Körpern. Wir haben sie bis jetzt nur als Gestaltungen kennengelernt.

\(z\) \(z’ \ \) nun zunächst wie die \(z\)-Effekte in den festen Körpern. Wir haben sie bis jetzt nur als Gestaltungen kennengelernt.

So bekommen wir gewissermaßen Ineinanderfügungen, die aber nichts anderes sind, als der vorgestellte Ausdruck für Dinge, die ja sehr real im Leben sind:

So bekommen wir gewissermaßen Ineinanderfügungen, die aber nichts anderes sind, als der vorgestellte Ausdruck für Dinge, die ja sehr real im Leben sind:

\(x\) \(x’ \ \) ist einfach das lichterfüllte Gas,

\(x\) \(x’ \ \) ist einfach das lichterfüllte Gas,

\(y\) \(y’ \ \) ist die Flüssigkeit, in der chemische Prozesse vor sich gehen.

\(y\) \(y’ \ \) ist die Flüssigkeit, in der chemische Prozesse vor sich gehen.

\(z\) \(z’ \ \): Nach der gestrigen Betrachtung werden Sie kaum mehr zweifeln können, daß wir ebenso, wie wir von der Wärme aufsteigend das Licht finden, vom Licht aufsteigend die chemischen Effekte finden, wir von den chemischen Effekten kommen müssen zu den Lebenseffekten. Davon haben wir ja gestern wenigstens präliminarisch gesprochen. So daß wir also sagen können:

\(z\) \(z’ \ \): Nach der gestrigen Betrachtung werden Sie kaum mehr zweifeln können, daß wir ebenso, wie wir von der Wärme aufsteigend das Licht finden, vom Licht aufsteigend die chemischen Effekte finden, wir von den chemischen Effekten kommen müssen zu den Lebenseffekten. Davon haben wir ja gestern wenigstens präliminarisch gesprochen. So daß wir also sagen können:

\(z\) \(z’ \ \) Lebenseffekte in festen Körpern.

\(z\) \(z’ \ \) Lebenseffekte in festen Körpern.

[ 10 ] Lebenseffekte in festen Körpern sind aber nicht da. Wir wissen, daß zum irdischen Leben notwendig ist wenigstens ein gewisser Grad des Flüssigen. Lebenseffekte im bloß Festen sind im irdischen Leben nicht da. Aber dieses irdische Leben zwingt uns, in einer gewissen Weise anzunehmen, daß so etwas doch nicht außer dem Bereich jeder Wirklichkeit liegt, denn der Gedanke ergibt sich uns ja zugleich damit, daß wir das \(y\) in \(y’\), das \(x\) in \(x’\) bilden.

[ 10 ] Lebenseffekte in festen Körpern sind aber nicht da. Wir wissen, daß zum irdischen Leben notwendig ist wenigstens ein gewisser Grad des Flüssigen. Lebenseffekte im bloß Festen sind im irdischen Leben nicht da. Aber dieses irdische Leben zwingt uns, in einer gewissen Weise anzunehmen, daß so etwas doch nicht außer dem Bereich jeder Wirklichkeit liegt, denn der Gedanke ergibt sich uns ja zugleich damit, daß wir das \(y\) in \(y’\), das \(x\) in \(x’\) bilden.

[ 11 ] Wir finden feste Körper, wir finden flüssige Körper, wir finden Gas. Wir finden feste Körper ohne die Lebenseffekte. Die Lebenseffekte finden wir in der irdischen Sphäre nur neben den festen Körpern sich entfalten und mit den festen Körpern in eine Beziehung treten und so weiter. Aber im irdischen Bereich finden wir nicht ein unmittelbares Zusammenkoppeln der Lebenseffekte mit dem, was wir im irdischen Bereich das Feste nennen. Da werden wir gerade durch dieses letzte Glied \(z\) in \(z’\), Leben im Festen, geführt in einer gewissen Weise zu dem, was bei \(y\) in \(y’\), \(x\) in \(x’\) der Fall sein muß: Wenn ich einen flüssigen Körper auf der Erde habe, so muß dieser, wenn auch abgeschwächt, zu dem Chemischen in demselben Verhältnis stehen, wie der feste Körper zum Leben steht. Und wenn ich Gas im irdischen Bereich habe, muß das in demselben Verhältnis stehen zum Licht, wie der feste Körper zum Leben. Da werde ich darauf geführt, anzuerkennen, daß Festes, Flüssiges, Gasförmiges im irdischen Bereich in einer gewissen Weise mir durch ihre nachträglichen Beziehungen zu Licht, Chemie, Leben etwas Erstorbenes darstellen.

[ 11 ] Wir finden feste Körper, wir finden flüssige Körper, wir finden Gas. Wir finden feste Körper ohne die Lebenseffekte. Die Lebenseffekte finden wir in der irdischen Sphäre nur neben den festen Körpern sich entfalten und mit den festen Körpern in eine Beziehung treten und so weiter. Aber im irdischen Bereich finden wir nicht ein unmittelbares Zusammenkoppeln der Lebenseffekte mit dem, was wir im irdischen Bereich das Feste nennen. Da werden wir gerade durch dieses letzte Glied \(z\) in \(z’\), Leben im Festen, geführt in einer gewissen Weise zu dem, was bei \(y\) in \(y’\), \(x\) in \(x’\) der Fall sein muß: Wenn ich einen flüssigen Körper auf der Erde habe, so muß dieser, wenn auch abgeschwächt, zu dem Chemischen in demselben Verhältnis stehen, wie der feste Körper zum Leben steht. Und wenn ich Gas im irdischen Bereich habe, muß das in demselben Verhältnis stehen zum Licht, wie der feste Körper zum Leben. Da werde ich darauf geführt, anzuerkennen, daß Festes, Flüssiges, Gasförmiges im irdischen Bereich in einer gewissen Weise mir durch ihre nachträglichen Beziehungen zu Licht, Chemie, Leben etwas Erstorbenes darstellen.

[ 12 ] Man kann diesen Gedanken ja nicht so handgreiflich machen, wie es heute sehr beliebt ist in der Forderung des sogenannten Anschaulichen. Sie müssen schon innerlich selbst mitarbeiten, wenn Sie diese Erwägungen als wirklichkeitsgemäße Erwägungen einsehen wollen. Und da werden Sie, wenn Sie diesen Gedankengang fortsetzen, finden, daß eine Verwandtschaft besteht zwischen dem Festen und dem Lebendigen, dem Flüssigen und dem Chemischen, dem Gasförmigen und dem Lichte, daß die Wärme in einer gewissen Weise für sich dasteht, aber daß diese Beziehung im Bereich des Irdischen nicht unmittelbar sich ausdrückt. Es weist nämlich diese Beziehung, die im Irdischen eintreten kann, auf eine solche hin, die irgendeinmal da war, die jetzt nicht mehr da ist. Wir werden durch innere Verhältnisse in den Dingen in die Zeitvorstellung hineingedrängt. Wenn Sie einen Leichnam sich anschauen, so werden Sie in die Zeitvorstellung hineingedrängt. Der Leichnam ist da. Sie müssen alles dasjenige betrachten, was überhaupt möglich macht, daß der Leichnam da ist, daß er so aussieht, wie er ist, Siemüssen das Seelisch-Geistige betrachten, denn der Leichnam hat keine Möglichkeit des Bestehens in sich. Es würde doch niemals ein menschlich geformter Körper entstehen, ohne daß das Geistig-Seelische da ist. Dasjenige, was also der Leichnam Ihnen darbietet, das zwingt Sie zu sagen: Der ist so, wie er da ist, von etwas verlassen worden. Das ist nichts anderes, als wenn Sie sagen: Das Irdisch-Feste ist vom Leben, das Irdisch-Flüssige von den Emanationen chemischer Effekte, das Irdisch-Gasförmige von den emanenten Lichteffekten verlassen worden. — Und wie wir vom Leichnam zurückblicken auf das Leben, wo der Leichnam mit dem Seelisch-Geistigen verbunden war, so blicken wir von den festen Körpern der Erde zurück, indem wir diese festen Körper zurückführen auf frühere Zustände physischer Art, wo das Feste mit dem Leben verbunden war, wo die ganze Erde nicht ein Festes in unserem jetzigen Zustande war, geradesowenig wie der Leichnam vor fünf Tagen ein Leichnam war, wo das Feste nicht überall im Irdischen war, wo das Feste nur gebunden an das Leben auftreten kann; wo Flüssiges nur auftreten kann gebunden an chemische Effekte; wo Gasförmiges nur auftreten kann gebunden an die Lichteffekte. Wo, mit anderen Worten, kein Gas war, das nicht innerlich erglänzt, innerlich leuchtet, das nicht gleichzeitig durch seine Verdichtungen und Verdünnungen innerlich leuchtet, verdunkelt, wellenartig phosphoresziert; wo nicht nur Flüssigkeit war, sondern ein lebendiges, fortwährendes chemisches Wirken; wo dem allem zugrunde lag Leben, das sich verfestigte, wie sich Leben verfestigt zum Beispiel in der Hornbildung der Rinder, wo es sich wiederum verflüchtigte, verflüssigte und so weiter — kurz, wir werden hier durch die Physik selber aus unserer Zeit herausgetrieben in eine Vorzeit, wo die Erde andere solcher Gebiete gehabt hat, wo dasjenige, was jetzt auseinandergerissen ist: das Gebiet des Gasförmigen, des Flüssigen und des Festen auf der einen Seite und das Gebiet des Lichtes, der chemischen Effekte, des Lebens auf der anderen Seite, ineinander war, nur eben nicht direkt ineinander geschoben, sondern umgeklappt (siehe die Pfeile im Schema). Und die Wärme ist dazwischen. Die nimmt scheinbar nicht teil an diesem Zusammengehörigsein von etwas mehr Materiellem, etwas mehr Ätherischem. Aber da sie dazwischen drinnen ist, so ergibt sich mit einer Selbstverständlichkeit, die nicht größer sein könnte, daß sie teilnimmt an beiden Naturen. Bezeichnen wir die oberen Gebiete als die Äthergebiete, die unteren als die ponderablen Gebiete, so ist es selbstverständlich, daß wir die Wärme auffassen als dasjenige, was nun besteht schon in seiner Wesenheit als Gleichgewichtszustand zwischen beiden, und wir haben in der Wärme gefunden dasjenige, was der Gleichgewichtszustand zwischen Ätherischem und Ponderabel-Materiellem ist, was also Äther ist und zu gleicher Zeit Materie, was von vorneherein deshalb, weil es ein Duales ist, auf das hinweist, was wir überall in der Wärme finden: die Niveauunterschiede, ohne die wir überhaupt im Gebiete der Wärmeerscheinungen nichts machen können, gar nichts betrachten können.

[ 12 ] Man kann diesen Gedanken ja nicht so handgreiflich machen, wie es heute sehr beliebt ist in der Forderung des sogenannten Anschaulichen. Sie müssen schon innerlich selbst mitarbeiten, wenn Sie diese Erwägungen als wirklichkeitsgemäße Erwägungen einsehen wollen. Und da werden Sie, wenn Sie diesen Gedankengang fortsetzen, finden, daß eine Verwandtschaft besteht zwischen dem Festen und dem Lebendigen, dem Flüssigen und dem Chemischen, dem Gasförmigen und dem Lichte, daß die Wärme in einer gewissen Weise für sich dasteht, aber daß diese Beziehung im Bereich des Irdischen nicht unmittelbar sich ausdrückt. Es weist nämlich diese Beziehung, die im Irdischen eintreten kann, auf eine solche hin, die irgendeinmal da war, die jetzt nicht mehr da ist. Wir werden durch innere Verhältnisse in den Dingen in die Zeitvorstellung hineingedrängt. Wenn Sie einen Leichnam sich anschauen, so werden Sie in die Zeitvorstellung hineingedrängt. Der Leichnam ist da. Sie müssen alles dasjenige betrachten, was überhaupt möglich macht, daß der Leichnam da ist, daß er so aussieht, wie er ist, Siemüssen das Seelisch-Geistige betrachten, denn der Leichnam hat keine Möglichkeit des Bestehens in sich. Es würde doch niemals ein menschlich geformter Körper entstehen, ohne daß das Geistig-Seelische da ist. Dasjenige, was also der Leichnam Ihnen darbietet, das zwingt Sie zu sagen: Der ist so, wie er da ist, von etwas verlassen worden. Das ist nichts anderes, als wenn Sie sagen: Das Irdisch-Feste ist vom Leben, das Irdisch-Flüssige von den Emanationen chemischer Effekte, das Irdisch-Gasförmige von den emanenten Lichteffekten verlassen worden. — Und wie wir vom Leichnam zurückblicken auf das Leben, wo der Leichnam mit dem Seelisch-Geistigen verbunden war, so blicken wir von den festen Körpern der Erde zurück, indem wir diese festen Körper zurückführen auf frühere Zustände physischer Art, wo das Feste mit dem Leben verbunden war, wo die ganze Erde nicht ein Festes in unserem jetzigen Zustande war, geradesowenig wie der Leichnam vor fünf Tagen ein Leichnam war, wo das Feste nicht überall im Irdischen war, wo das Feste nur gebunden an das Leben auftreten kann; wo Flüssiges nur auftreten kann gebunden an chemische Effekte; wo Gasförmiges nur auftreten kann gebunden an die Lichteffekte. Wo, mit anderen Worten, kein Gas war, das nicht innerlich erglänzt, innerlich leuchtet, das nicht gleichzeitig durch seine Verdichtungen und Verdünnungen innerlich leuchtet, verdunkelt, wellenartig phosphoresziert; wo nicht nur Flüssigkeit war, sondern ein lebendiges, fortwährendes chemisches Wirken; wo dem allem zugrunde lag Leben, das sich verfestigte, wie sich Leben verfestigt zum Beispiel in der Hornbildung der Rinder, wo es sich wiederum verflüchtigte, verflüssigte und so weiter — kurz, wir werden hier durch die Physik selber aus unserer Zeit herausgetrieben in eine Vorzeit, wo die Erde andere solcher Gebiete gehabt hat, wo dasjenige, was jetzt auseinandergerissen ist: das Gebiet des Gasförmigen, des Flüssigen und des Festen auf der einen Seite und das Gebiet des Lichtes, der chemischen Effekte, des Lebens auf der anderen Seite, ineinander war, nur eben nicht direkt ineinander geschoben, sondern umgeklappt (siehe die Pfeile im Schema). Und die Wärme ist dazwischen. Die nimmt scheinbar nicht teil an diesem Zusammengehörigsein von etwas mehr Materiellem, etwas mehr Ätherischem. Aber da sie dazwischen drinnen ist, so ergibt sich mit einer Selbstverständlichkeit, die nicht größer sein könnte, daß sie teilnimmt an beiden Naturen. Bezeichnen wir die oberen Gebiete als die Äthergebiete, die unteren als die ponderablen Gebiete, so ist es selbstverständlich, daß wir die Wärme auffassen als dasjenige, was nun besteht schon in seiner Wesenheit als Gleichgewichtszustand zwischen beiden, und wir haben in der Wärme gefunden dasjenige, was der Gleichgewichtszustand zwischen Ätherischem und Ponderabel-Materiellem ist, was also Äther ist und zu gleicher Zeit Materie, was von vorneherein deshalb, weil es ein Duales ist, auf das hinweist, was wir überall in der Wärme finden: die Niveauunterschiede, ohne die wir überhaupt im Gebiete der Wärmeerscheinungen nichts machen können, gar nichts betrachten können.

[ 13 ] Wenn Sie diesen Gedankengang aufnehmen, so werden Sie auf ein viel Wesentlicheres und Wichtigeres geführt, als Ihnen der sogenannte zweite Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie: Ein Perpetuum mobile der zweiten Art ist unmöglich — jemals geben kann. Denn er reißt wirklich ein Gebiet der Erscheinungen heraus, das mit anderen Erscheinungen verbunden ist und das-in seiner Eigenart durch diese anderen Erscheinungen ganz selbstverständlich modifiziert wird.

[ 13 ] Wenn Sie diesen Gedankengang aufnehmen, so werden Sie auf ein viel Wesentlicheres und Wichtigeres geführt, als Ihnen der sogenannte zweite Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie: Ein Perpetuum mobile der zweiten Art ist unmöglich — jemals geben kann. Denn er reißt wirklich ein Gebiet der Erscheinungen heraus, das mit anderen Erscheinungen verbunden ist und das-in seiner Eigenart durch diese anderen Erscheinungen ganz selbstverständlich modifiziert wird.

[ 14 ] Wenn Sie sich klar sind darüber, daß das Gasgebiet und das Lichtgebiet einmal eins waren, daß das Flüssigkeitsgebiet und die chemischen Effekte einmal eins waren und so weiter, so werden Sie die zwei polarischen Gegensätze des Wärmegebietes: das Athergebiet und das ponderable materielle Gebiet, auch in einer ursprünglichen Einheit zu denken haben. Das heißt: Sie werden die Wärme ganz anders zu denken haben in Vorzeiten, als Sie sie jetzt zu denken haben. Da aber kommen Sie darauf, sich sagen zu müssen: Dasjenige, was wir heute als physikalische Erscheinungen bezeichnen, was also doch nur der Ausdruck ist der physischen Entitäten, der physischen Wesenheiten, die da sind, das hat nur eine zeitbegrenzte Bedeutung. Die Physik ist nicht ewig. Sie hat keine Gültigkeit mehr für ganz andere Arten von Wirklichkeiten. Denn natürlich ist eine Wirklichkeit, wo das Gas unmittelbar innerlich leuchtend ist, eine ganz andere Wirklichkeit als diejenige, wo das Gas und das Licht relativ selbständig gegeneinander sind.

[ 14 ] Wenn Sie sich klar sind darüber, daß das Gasgebiet und das Lichtgebiet einmal eins waren, daß das Flüssigkeitsgebiet und die chemischen Effekte einmal eins waren und so weiter, so werden Sie die zwei polarischen Gegensätze des Wärmegebietes: das Athergebiet und das ponderable materielle Gebiet, auch in einer ursprünglichen Einheit zu denken haben. Das heißt: Sie werden die Wärme ganz anders zu denken haben in Vorzeiten, als Sie sie jetzt zu denken haben. Da aber kommen Sie darauf, sich sagen zu müssen: Dasjenige, was wir heute als physikalische Erscheinungen bezeichnen, was also doch nur der Ausdruck ist der physischen Entitäten, der physischen Wesenheiten, die da sind, das hat nur eine zeitbegrenzte Bedeutung. Die Physik ist nicht ewig. Sie hat keine Gültigkeit mehr für ganz andere Arten von Wirklichkeiten. Denn natürlich ist eine Wirklichkeit, wo das Gas unmittelbar innerlich leuchtend ist, eine ganz andere Wirklichkeit als diejenige, wo das Gas und das Licht relativ selbständig gegeneinander sind.

[ 15 ] Wir kommen also dahin, auf die Zeit zurückzublicken, wo es eine andere Physik gab und auf eine Zukunft zu blicken, wo es eine andere Physik geben wird. Und unsere Physik kann nur dasjenige sein, was uns wiedergibt die jetzige Erscheinung, das, was in unserer unmittelbaren Umgebung ist. Das muß aus der Physik selbst heraus gewonnen werden, damit man nicht das Paradoxe, ja nicht nur Paradoxe, sondern Unsinnige begeht, die physikalischen Erscheinungen unseres Erdengebietes zu studieren, über sie Hypothesen zu machen, und dann diese Hypothesen auf die ganze Welt anzuwenden. Wir wenden unsere irdischen Hypothesen auf die ganze Welt an und vergessen, daß dasjenige, was wir an Physikalischem kennen, eben auf das Erdengebiet zeitlich begrenzt ist. Und daß es räumlich begrenzt ist, das haben wir schon gesehen. Denn in dem Augenblick, wo wir hinauskommen zu der Sphäre, wo die Schwerkraft aufhört und alles nach außen strömt, in dem Augenblick hört unser ganzes physikalisches Weltbild auf.

[ 15 ] Wir kommen also dahin, auf die Zeit zurückzublicken, wo es eine andere Physik gab und auf eine Zukunft zu blicken, wo es eine andere Physik geben wird. Und unsere Physik kann nur dasjenige sein, was uns wiedergibt die jetzige Erscheinung, das, was in unserer unmittelbaren Umgebung ist. Das muß aus der Physik selbst heraus gewonnen werden, damit man nicht das Paradoxe, ja nicht nur Paradoxe, sondern Unsinnige begeht, die physikalischen Erscheinungen unseres Erdengebietes zu studieren, über sie Hypothesen zu machen, und dann diese Hypothesen auf die ganze Welt anzuwenden. Wir wenden unsere irdischen Hypothesen auf die ganze Welt an und vergessen, daß dasjenige, was wir an Physikalischem kennen, eben auf das Erdengebiet zeitlich begrenzt ist. Und daß es räumlich begrenzt ist, das haben wir schon gesehen. Denn in dem Augenblick, wo wir hinauskommen zu der Sphäre, wo die Schwerkraft aufhört und alles nach außen strömt, in dem Augenblick hört unser ganzes physikalisches Weltbild auf.

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[ 16 ] Wir haben also zu sagen: Unsere Erde ist nicht etwa nur räumlich, sondern als physische Qualität räumlich begrenzt, und es ist ein Unsinn, sich zu denken, daß über die Nullsphäre (siehe Zeichnung) hinausgehend irgendwo da draußen etwas sich finden müsse, worauf dieselben physikalischen Gesetze anwendbar sind. Ebensowenig ist eine Möglichkeit, dieselben physikalischen Gesetze in einer bestimmten Vorzeit und nach einer bestimmten Zeit der Entwickelung als anwendbar zu denken. Das ist der Wahnsinn der Kant-Laplaceschen Theorie, daß man glaubt, man kann dasjenige, was man abstrahiert hat von den gegenwärtigen physischen Erscheinungen der Erde, in beliebiger Weise nach rückwärts anwenden. Aber es ist auch der Wahnsinn der gegenwärtigen Astrophysik, daß man glaubt, was man von irdisch-physischen Wirkungen abstrahiert hat, könne man zum Beispiel jetzt für die Konstitution der Sonne anwenden, man könne auf Grund der physikalischen Gesetze der Erde auch über die Sonne reden.

[ 16 ] Wir haben also zu sagen: Unsere Erde ist nicht etwa nur räumlich, sondern als physische Qualität räumlich begrenzt, und es ist ein Unsinn, sich zu denken, daß über die Nullsphäre (siehe Zeichnung) hinausgehend irgendwo da draußen etwas sich finden müsse, worauf dieselben physikalischen Gesetze anwendbar sind. Ebensowenig ist eine Möglichkeit, dieselben physikalischen Gesetze in einer bestimmten Vorzeit und nach einer bestimmten Zeit der Entwickelung als anwendbar zu denken. Das ist der Wahnsinn der Kant-Laplaceschen Theorie, daß man glaubt, man kann dasjenige, was man abstrahiert hat von den gegenwärtigen physischen Erscheinungen der Erde, in beliebiger Weise nach rückwärts anwenden. Aber es ist auch der Wahnsinn der gegenwärtigen Astrophysik, daß man glaubt, was man von irdisch-physischen Wirkungen abstrahiert hat, könne man zum Beispiel jetzt für die Konstitution der Sonne anwenden, man könne auf Grund der physikalischen Gesetze der Erde auch über die Sonne reden.

[ 17 ] Aber ein außerordentlich Wichtiges bietet sich uns, wenn wir die Umschau über die Erscheinungen, die wir gewonnen haben, zusammenhalten mit dem, was sich uns sonst noch ergeben hat, wenn wir also eine Erscheinungsreihe mit der anderen zusammenbringen. Wir haben ja aufmerksam darauf gemacht, daß die Physiker zu der Anschauung gekommen sind, die Eduard von Hartmann mit dem schönen Ausdruck festgehalten hat — dem zweiten Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie, nämlich, daß immer, wenn man Wärme in mechanische Arbeit verwandelt, Wärme übrigbleibt, also zuletzt alles in Wärme übergehen muß und der Wärmetod eintreten muß -, diese Anschauung, die Eduard von Hartmann bezeichnet damit, daß er sagt: «Der Weltprozeß hat die Tendenz auszubummeln.» Nun schön, nehmen wir an, solch ein Ausbummeln des Weltenprozesses finde nach dieser Richtung statt, was sehen wir denn auftreten? Wir sehen, wenn wir Versuche anstellen, die gerade den zweiten Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie veranschaulichen sollen, Wärme auftreten. Wir sehen die mechanischen Wirkungen verschwinden und sehen Wärme auftreten. Was wir da auftreten sehen, erfährt seinen Weitergang. Wir würden ebenso, wenn wir aus der Wärme Licht erzeugen, zeigen können, daß alles dasjenige, was als Wärme dem Licht entspricht, nicht anders ihm entsprechen kann als die Wärme dem mechanischen Prozefß im Sinne des zweiten Hauptsatzes der mechanischen Wärmetheorie, nur umgekehrt. Und so wiederum das Verhältnis zwischen den Lichterscheinungen und den chemischen Erscheinungen.

[ 17 ] Aber ein außerordentlich Wichtiges bietet sich uns, wenn wir die Umschau über die Erscheinungen, die wir gewonnen haben, zusammenhalten mit dem, was sich uns sonst noch ergeben hat, wenn wir also eine Erscheinungsreihe mit der anderen zusammenbringen. Wir haben ja aufmerksam darauf gemacht, daß die Physiker zu der Anschauung gekommen sind, die Eduard von Hartmann mit dem schönen Ausdruck festgehalten hat — dem zweiten Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie, nämlich, daß immer, wenn man Wärme in mechanische Arbeit verwandelt, Wärme übrigbleibt, also zuletzt alles in Wärme übergehen muß und der Wärmetod eintreten muß -, diese Anschauung, die Eduard von Hartmann bezeichnet damit, daß er sagt: «Der Weltprozeß hat die Tendenz auszubummeln.» Nun schön, nehmen wir an, solch ein Ausbummeln des Weltenprozesses finde nach dieser Richtung statt, was sehen wir denn auftreten? Wir sehen, wenn wir Versuche anstellen, die gerade den zweiten Hauptsatz der mechanischen Wärmetheorie veranschaulichen sollen, Wärme auftreten. Wir sehen die mechanischen Wirkungen verschwinden und sehen Wärme auftreten. Was wir da auftreten sehen, erfährt seinen Weitergang. Wir würden ebenso, wenn wir aus der Wärme Licht erzeugen, zeigen können, daß alles dasjenige, was als Wärme dem Licht entspricht, nicht anders ihm entsprechen kann als die Wärme dem mechanischen Prozefß im Sinne des zweiten Hauptsatzes der mechanischen Wärmetheorie, nur umgekehrt. Und so wiederum das Verhältnis zwischen den Lichterscheinungen und den chemischen Erscheinungen.

[ 18 ] Das aber hat uns dazu geführt, zu sagen, daß wir das ganze Weltspektrum so vorzustellen haben, daß es sich im Kreise abschließt. Also, wenn es wirklich wahr wäre, was ja nur die Zusammenfassung einer gewissen Erscheinungsreihe ist, daß die Entropie unseres Weltalls einem Maximum zustrebt, daß der Weltenprozeß ausbummelt, so wäre dafür gesorgt, daß immer einer nachläuft. Da bummelt er aus (es wurde gezeichnet), von der anderen Seite läuft er nach, denn wir müssen ihn als einen Kreis darstellen. Würde also tatsächlich der Wärmetod auf der einen Seite eintreten, so würde auf der anderen Seite ankommen dasjenige, was ihn ausgleicht, was wiederum gegenüber dem Weltentod Weltenschöpfung ist. Das folgt aus der nüchternen Beobachtung der Erscheinungen selber.

[ 18 ] Das aber hat uns dazu geführt, zu sagen, daß wir das ganze Weltspektrum so vorzustellen haben, daß es sich im Kreise abschließt. Also, wenn es wirklich wahr wäre, was ja nur die Zusammenfassung einer gewissen Erscheinungsreihe ist, daß die Entropie unseres Weltalls einem Maximum zustrebt, daß der Weltenprozeß ausbummelt, so wäre dafür gesorgt, daß immer einer nachläuft. Da bummelt er aus (es wurde gezeichnet), von der anderen Seite läuft er nach, denn wir müssen ihn als einen Kreis darstellen. Würde also tatsächlich der Wärmetod auf der einen Seite eintreten, so würde auf der anderen Seite ankommen dasjenige, was ihn ausgleicht, was wiederum gegenüber dem Weltentod Weltenschöpfung ist. Das folgt aus der nüchternen Beobachtung der Erscheinungen selber.

[ 19 ] Das rechtfertigt auch, in der Physik schon von Betrachtungen auszugehen, die den Weltenprozeß nicht so betrachten, wie wir gewöhnlich das Sonnenspektrum betrachten, indem wir ihn eben nach der einen Seite, nach der Vergangenheit, ins Unendliche laufen lassen, wie wir das Rot verfolgen ins Unendliche, indem wir ihn nach der anderen Seite in die Zukunft verlaufen lassen, wie wir das Blau verfolgen ins Unendliche, sondern wir müssen den Weltprozeß uns durch einen Kreis symbolisieren. Nur dann kommen wir dem Weltprozeß näher, wenn wir das tun.

[ 19 ] Das rechtfertigt auch, in der Physik schon von Betrachtungen auszugehen, die den Weltenprozeß nicht so betrachten, wie wir gewöhnlich das Sonnenspektrum betrachten, indem wir ihn eben nach der einen Seite, nach der Vergangenheit, ins Unendliche laufen lassen, wie wir das Rot verfolgen ins Unendliche, indem wir ihn nach der anderen Seite in die Zukunft verlaufen lassen, wie wir das Blau verfolgen ins Unendliche, sondern wir müssen den Weltprozeß uns durch einen Kreis symbolisieren. Nur dann kommen wir dem Weltprozeß näher, wenn wir das tun.

[ 20 ] Nun aber, wenn wir uns den Weltprozeß durch einen Kreis symbolisieren, dann haben wir drinnen dasjenige, was eben in unseren Gebieten gelegen ist. Aber in diesen Gebieten haben wir keine Veranlassung gehabt, akustische Effekte drinnen zu haben. Die liegen gewissermaßen nicht auf der Ebene. Da haben wir wiederum etwas anderes. Von dem wollen wir dann morgen weiter sprechen.

[ 20 ] Nun aber, wenn wir uns den Weltprozeß durch einen Kreis symbolisieren, dann haben wir drinnen dasjenige, was eben in unseren Gebieten gelegen ist. Aber in diesen Gebieten haben wir keine Veranlassung gehabt, akustische Effekte drinnen zu haben. Die liegen gewissermaßen nicht auf der Ebene. Da haben wir wiederum etwas anderes. Von dem wollen wir dann morgen weiter sprechen.