Man's Life on Earth and
the Essence of Christianity
GA 349
14 April 1923, Dornach
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Vom Leben des Menschen und der Erde. Über das Wesen des Christentums
9. Zur symptomatischen Betrachtung des Astralleibes
9. Zur symptomatischen Betrachtung des Astralleibes
[ 1 ] Heute, meine Herren, möchte ich Ihnen zunächst eine ganz interessante Geschichte erzählen, die sich vor Zeugen abgespielt hat, so daß sie wissenschaftlich nicht angefochten werden kann. Da war einmal ein Fischer, der hielt seine Angel, ärgerte sich nach einiger Zeit, daß absolut nichts anbeißen wollte, bis dann plötzlich ein furchtbarer Ruck kam. Etwas ganz Schweres biß an. Er hielt die Angel heraus und war schon sehr froh, daß er jetzt einen großen Fisch gefangen habe. Was zog er aber heraus? Eine sehr große Schildkröte.
[ 1 ] Heute, meine Herren, möchte ich Ihnen zunächst eine ganz interessante Geschichte erzählen, die sich vor Zeugen abgespielt hat, so daß sie wissenschaftlich nicht angefochten werden kann. Da war einmal ein Fischer, der hielt seine Angel, ärgerte sich nach einiger Zeit, daß absolut nichts anbeißen wollte, bis dann plötzlich ein furchtbarer Ruck kam. Etwas ganz Schweres biß an. Er hielt die Angel heraus und war schon sehr froh, daß er jetzt einen großen Fisch gefangen habe. Was zog er aber heraus? Eine sehr große Schildkröte.
[ 2 ] Nun, diese große Schildkröte, die blieb aber an der Angel, die hatte den Angelhaken verschluckt. Der war in ihrem Bauch drinnen, und der Fischer kriegte ihn jetzt nicht heraus. Die Schildkröte zog den Kopf noch etwas zurück. Er redete zunächst der Schildkröte gut zu, aber die ließ sich gar nicht bewegen, den Angelhaken wieder von sich zu lassen. Da blieb ihm nichts anderes übrig: er hing sie an den Ast eines Baumes, schnitt ihr mit seinem scharfen Messer den Kopf ab und ließ sie herunterfallen.
[ 2 ] Nun, diese große Schildkröte, die blieb aber an der Angel, die hatte den Angelhaken verschluckt. Der war in ihrem Bauch drinnen, und der Fischer kriegte ihn jetzt nicht heraus. Die Schildkröte zog den Kopf noch etwas zurück. Er redete zunächst der Schildkröte gut zu, aber die ließ sich gar nicht bewegen, den Angelhaken wieder von sich zu lassen. Da blieb ihm nichts anderes übrig: er hing sie an den Ast eines Baumes, schnitt ihr mit seinem scharfen Messer den Kopf ab und ließ sie herunterfallen.
[ 3 ] Sie werden alle zugeben: Wenn das einem Menschen passiert wäre — sagen wir zum Beispiel während der Französischen Revolution oder irgend sonst bei anderem Köpfen —, nun ja, der wäre eine Leiche gewesen. Was hat die Schildkröte getan? Die Schildkröte richtete sich auf, marschierte ruhig wieder ins Wasser hinein und verschwand darin. Es hat ihr gar nichts gemacht, daß ihr der Kopf abgeschnitten war.
[ 3 ] Sie werden alle zugeben: Wenn das einem Menschen passiert wäre — sagen wir zum Beispiel während der Französischen Revolution oder irgend sonst bei anderem Köpfen —, nun ja, der wäre eine Leiche gewesen. Was hat die Schildkröte getan? Die Schildkröte richtete sich auf, marschierte ruhig wieder ins Wasser hinein und verschwand darin. Es hat ihr gar nichts gemacht, daß ihr der Kopf abgeschnitten war.
[ 4 ] Also Sie sehen daraus, meine Herren, diese Schildkröte brauchte zum weiteren Fortleben zunächst überhaupt ihren Kopf nicht. Wie lange sie noch gelebt hat, das ist natürlich dazumal nicht konstatiert worden, aber immerhin, Sie sehen daraus: zu alledem, was zum Beispiel Laufen ist, braucht die Schildkröte überhaupt nicht ihren Kopf. Sie kann laufen, ohne daß sie ihren Kopf hat.
[ 4 ] Also Sie sehen daraus, meine Herren, diese Schildkröte brauchte zum weiteren Fortleben zunächst überhaupt ihren Kopf nicht. Wie lange sie noch gelebt hat, das ist natürlich dazumal nicht konstatiert worden, aber immerhin, Sie sehen daraus: zu alledem, was zum Beispiel Laufen ist, braucht die Schildkröte überhaupt nicht ihren Kopf. Sie kann laufen, ohne daß sie ihren Kopf hat.
[ 5 ] Ich habe Ihnen viele Geschichten erzählt, daß Tiere alles mögliche tun, furchtbar Verständiges tun, und Sie können aus dieser Geschichte mit der Schildkröte schließen, daß die Tiere das durchaus nicht mit ihrem Kopf tun, denn man kann einer Schildkröte ruhig den Kopf abschneiden, sie macht ihre Bewegungen und alles andere ordentlich weiter. Die Schildkröte lief ja auch nicht blind weg, sondern schnurstracks ins Wasser hinein, wo sie hergekommen war. Sie hätte das mit dem Kopf nicht anders, nicht besser machen können.
[ 5 ] Ich habe Ihnen viele Geschichten erzählt, daß Tiere alles mögliche tun, furchtbar Verständiges tun, und Sie können aus dieser Geschichte mit der Schildkröte schließen, daß die Tiere das durchaus nicht mit ihrem Kopf tun, denn man kann einer Schildkröte ruhig den Kopf abschneiden, sie macht ihre Bewegungen und alles andere ordentlich weiter. Die Schildkröte lief ja auch nicht blind weg, sondern schnurstracks ins Wasser hinein, wo sie hergekommen war. Sie hätte das mit dem Kopf nicht anders, nicht besser machen können.
[ 6 ] Nun könnten Sie sagen: Das ist ein einmaliger Fall. - Aber es ist nicht ein einmaliger Fall, denn diese Versuche sind gemacht worden und das gleiche machen die Leute jetzt. Derjenige, der die ganze Sache geistig schen kann, der braucht eigentlich diese Versuche nicht. Aber diese Versuche werden fortwährend angeführt, um der Sache zu widersprechen. Sie widersprechen ihr nicht, sondern sie bestätigen sie gerade. Die Versuche, die ich Ihnen jetzt erzähle, sind unzählige Male gemacht worden. Man nimmt einen Frosch und schneidet ihm den Kopf ab mit einem Rasiermesser. Nun ist der Frosch ohne Kopf da. Man setzt ihn wieder auf den Tisch. Zunächst benimmt er sich außerordentlich impertinent ohne Kopf. Er läßt sich vorne etwas sinken, und hinten, ganz impertinent mit dem Hinterkörper, hebt er sich hoch und hüpft von der Stelle. Aber wenn Sie jetzt eine ätzende Säure nehmen und den Frosch da an der Seite etwas benetzen (es wird gezeichnet) — der kopflose Frosch ist dann da, hat da seine Beine, nur hat er keinen Kopf -, wenn Sie ihn also etwas benetzen mit einer ätzenden Säure, was also sonst weh tut, da nimmt der Frosch zunächst sein Hinterbein und kratzt sich da, ohne Kopf. Das kann man immer wiederholen — der Frosch nimmt sein Hinterbein und kratzt sich da, ohne Kopf. Und wenn Sie noch mehr Säure nehmen, dann nimmt er auch noch das Vorderbein zu Hilfe. Dann natürlich neigt er sich nach der Seite. Wenn Sie noch mehr drauf bringen, nimmt er auch noch das Bein von der anderen Seite zu Hilfe. Dann kippt er natürlich um. Also Sie sehen, der Frosch ohne Kopf, der macht alles dasjenige, was er sonst machen würde, ganz gleichgültig, ob er einen Kopf hat oder keinen Kopf hat.
[ 6 ] Nun könnten Sie sagen: Das ist ein einmaliger Fall. - Aber es ist nicht ein einmaliger Fall, denn diese Versuche sind gemacht worden und das gleiche machen die Leute jetzt. Derjenige, der die ganze Sache geistig schen kann, der braucht eigentlich diese Versuche nicht. Aber diese Versuche werden fortwährend angeführt, um der Sache zu widersprechen. Sie widersprechen ihr nicht, sondern sie bestätigen sie gerade. Die Versuche, die ich Ihnen jetzt erzähle, sind unzählige Male gemacht worden. Man nimmt einen Frosch und schneidet ihm den Kopf ab mit einem Rasiermesser. Nun ist der Frosch ohne Kopf da. Man setzt ihn wieder auf den Tisch. Zunächst benimmt er sich außerordentlich impertinent ohne Kopf. Er läßt sich vorne etwas sinken, und hinten, ganz impertinent mit dem Hinterkörper, hebt er sich hoch und hüpft von der Stelle. Aber wenn Sie jetzt eine ätzende Säure nehmen und den Frosch da an der Seite etwas benetzen (es wird gezeichnet) — der kopflose Frosch ist dann da, hat da seine Beine, nur hat er keinen Kopf -, wenn Sie ihn also etwas benetzen mit einer ätzenden Säure, was also sonst weh tut, da nimmt der Frosch zunächst sein Hinterbein und kratzt sich da, ohne Kopf. Das kann man immer wiederholen — der Frosch nimmt sein Hinterbein und kratzt sich da, ohne Kopf. Und wenn Sie noch mehr Säure nehmen, dann nimmt er auch noch das Vorderbein zu Hilfe. Dann natürlich neigt er sich nach der Seite. Wenn Sie noch mehr drauf bringen, nimmt er auch noch das Bein von der anderen Seite zu Hilfe. Dann kippt er natürlich um. Also Sie sehen, der Frosch ohne Kopf, der macht alles dasjenige, was er sonst machen würde, ganz gleichgültig, ob er einen Kopf hat oder keinen Kopf hat.
[ 7 ] Nicht wahr, Sie sehen also daraus: Wenn wir unter die Säugetiere herunterkommen zu den niederen Tieren, dann machen diese niederen Tiere ohne Kopf richtig ganz dasselbe, was der Mensch mit seinem Kopf und was die höheren Säugetiere mit ihrem Kopf machen.
[ 7 ] Nicht wahr, Sie sehen also daraus: Wenn wir unter die Säugetiere herunterkommen zu den niederen Tieren, dann machen diese niederen Tiere ohne Kopf richtig ganz dasselbe, was der Mensch mit seinem Kopf und was die höheren Säugetiere mit ihrem Kopf machen.
[ 8 ] Nun müssen wir uns jetzt aber ganz klar darüber sein, was da eigentlich vorliegt. Es ist also damit etwas erwiesen. Erwiesen ist, daß wir zu alledem, wenn wir selber hier einen Schmerz haben, die Hand aufheben und uns reiben, dazu den Kopf nicht brauchen, denn das kann der Frosch ohne Kopf tun. Das ist also damit erwiesen, daß man das ohne Kopf tun kann. Wir haben also durchaus den Kopf nicht dazu, daß wir uns kratzen; wir haben den Kopf nicht dazu, daß wir gehen, laufen. Denn die Schildkröte oder der Frosch, die laufen ohne Kopf. Also zum Gehen brauchen wir gar nicht den Kopf. Wir können zwar die Geschichte von der Fabel nicht ganz erfüllen, die mit dem faulen Hans, die Sie ja kennen, der zu faul war zum Gehen, aber sehr fleißig war beim Essen. Da hat ihm einmal einer geraten, er solle mit dem Maul gehen und mit den Füßen essen, um sich eine andere Gewohnheit anzueignen. Das geht natürlich nicht, aber die Sache ist doch so, daß wir zum Gehen den Kopf absolut nicht brauchen. Auch zum Händebewegen brauchen wir unseren Kopf nicht. Wozu braucht denn der Mensch und die höheren Tiere den Kopf? Was ist der Unterschied — jetzt in bezug auf den Kopf - zwischen dem Menschen und den höheren Tieren gegenüber den niederen Tieren? Ja, der Unterschied ist der, daß die höheren Tiere und die Menschen sterben, wenn sie ihren Kopf nicht haben, aber der Frosch, die Schildkröte und alle niederen Tiere leben bleiben. Wenn Sie noch niederere Tiere nehmen, zum Beispiel Würmer — die können Sie in der Mitte auseinanderschneiden -, da fängt überhaupt jede Tierhälfte für sich an zu laufen. Also Sie sehen, den Kopf braucht man absolut nicht zu demjenigen, was eigentlich der Körper tut. Aber das Schlimme ist halt das, daß man den Kopf braucht zum Leben als höheres Tier oder als Mensch. Man braucht ihn zum Leben. Und da man ihn zum Leben braucht, so stirbt man, wenn man ihn nicht mehr hat. Nicht, weil man keinen Kopf hat, reibt man sich nicht mehr die Säure ab, wenn man als Mensch damit bestrichen wird, sondern weil man stirbt ohne Kopf. Der Mensch reibt sich nicht mehr die Säure ab, wenn er keinen Kopf mehr hat. Der Mensch hätte sich anders benommen, wenn er einen Angelhaken verschluckt hätte und ihm der Kopf abgeschnitten worden wäre. Überhaupt wäre schon vorher etwas anderes passiert als bei der Schildkröte.
[ 8 ] Nun müssen wir uns jetzt aber ganz klar darüber sein, was da eigentlich vorliegt. Es ist also damit etwas erwiesen. Erwiesen ist, daß wir zu alledem, wenn wir selber hier einen Schmerz haben, die Hand aufheben und uns reiben, dazu den Kopf nicht brauchen, denn das kann der Frosch ohne Kopf tun. Das ist also damit erwiesen, daß man das ohne Kopf tun kann. Wir haben also durchaus den Kopf nicht dazu, daß wir uns kratzen; wir haben den Kopf nicht dazu, daß wir gehen, laufen. Denn die Schildkröte oder der Frosch, die laufen ohne Kopf. Also zum Gehen brauchen wir gar nicht den Kopf. Wir können zwar die Geschichte von der Fabel nicht ganz erfüllen, die mit dem faulen Hans, die Sie ja kennen, der zu faul war zum Gehen, aber sehr fleißig war beim Essen. Da hat ihm einmal einer geraten, er solle mit dem Maul gehen und mit den Füßen essen, um sich eine andere Gewohnheit anzueignen. Das geht natürlich nicht, aber die Sache ist doch so, daß wir zum Gehen den Kopf absolut nicht brauchen. Auch zum Händebewegen brauchen wir unseren Kopf nicht. Wozu braucht denn der Mensch und die höheren Tiere den Kopf? Was ist der Unterschied — jetzt in bezug auf den Kopf - zwischen dem Menschen und den höheren Tieren gegenüber den niederen Tieren? Ja, der Unterschied ist der, daß die höheren Tiere und die Menschen sterben, wenn sie ihren Kopf nicht haben, aber der Frosch, die Schildkröte und alle niederen Tiere leben bleiben. Wenn Sie noch niederere Tiere nehmen, zum Beispiel Würmer — die können Sie in der Mitte auseinanderschneiden -, da fängt überhaupt jede Tierhälfte für sich an zu laufen. Also Sie sehen, den Kopf braucht man absolut nicht zu demjenigen, was eigentlich der Körper tut. Aber das Schlimme ist halt das, daß man den Kopf braucht zum Leben als höheres Tier oder als Mensch. Man braucht ihn zum Leben. Und da man ihn zum Leben braucht, so stirbt man, wenn man ihn nicht mehr hat. Nicht, weil man keinen Kopf hat, reibt man sich nicht mehr die Säure ab, wenn man als Mensch damit bestrichen wird, sondern weil man stirbt ohne Kopf. Der Mensch reibt sich nicht mehr die Säure ab, wenn er keinen Kopf mehr hat. Der Mensch hätte sich anders benommen, wenn er einen Angelhaken verschluckt hätte und ihm der Kopf abgeschnitten worden wäre. Überhaupt wäre schon vorher etwas anderes passiert als bei der Schildkröte.
[ 9 ] Da können wir also sagen: Bei den höheren Tieren und bei dem Menschen ist alles das, was mit dem Kopf zusammenhängt, gar nicht die Ursache, daß wir mit unserem Körper die Bewegungen ausführen, sondern dem Kopf danken wir lediglich, daß wir leben. Wenn wir ihn nicht mehr haben, leben wir eben nicht mehr. Also das Leben sitzt im Kopf bei den höheren Tieren. Bei den niederen Tieren, da sitzt das Leben eben in allen einzelnen Gliedern des Körpers.
[ 9 ] Da können wir also sagen: Bei den höheren Tieren und bei dem Menschen ist alles das, was mit dem Kopf zusammenhängt, gar nicht die Ursache, daß wir mit unserem Körper die Bewegungen ausführen, sondern dem Kopf danken wir lediglich, daß wir leben. Wenn wir ihn nicht mehr haben, leben wir eben nicht mehr. Also das Leben sitzt im Kopf bei den höheren Tieren. Bei den niederen Tieren, da sitzt das Leben eben in allen einzelnen Gliedern des Körpers.
[ 10 ] Nun will ich Ihnen aber noch etwas anderes sagen, woraus Sie sehen können, daß wiederum auch zwischen den höheren Tieren und zwischen dem Menschen ein großer Unterschied ist in bezug auf all das, was diesem Kopf und dieser ganzen Organisation angehört.
[ 10 ] Nun will ich Ihnen aber noch etwas anderes sagen, woraus Sie sehen können, daß wiederum auch zwischen den höheren Tieren und zwischen dem Menschen ein großer Unterschied ist in bezug auf all das, was diesem Kopf und dieser ganzen Organisation angehört.
[ 11 ] Sie haben gewiß schon diese etwas unangenehme Erkrankung bei den Kindern kennengelernt, die man Keuchhusten nennt; Krampfhusten nennt man es in einzelnen Gegenden. So für das momentane Kindesalter ist eigentlich der Krampfhusten nicht so etwas Schlimmes, denn er wird in der Regel wieder gut. Das Schlimme ist eigentlich dasjenige, was zurückbleibt, wenn man sich nicht ordentlich benimmt - also die Ärzte oder wer sonst dafür verantwortlich ist -, während der Keuchhusten, der Krampfhusten da ist. Da kann nämlich das Folgende geschehen. Worin besteht der Keuchhusten? Der Keuchhusten besteht nämlich darin, daß die Einatmung immer ordentlich bleibt - Sie können ein Kind haben mit noch so starkem Keuchhusten: es atmet ordentlich ein; das kann man konstatieren, wenn man die Sache untersucht -; wenn nun aber die Luft bei der Ausatmung wieder heraus will, da bleibt sie stocken, da geht sie nicht wieder ordentlich heraus, und da kommt dann der Hustenanfall. Und weil die Luft nicht ordentlich heraus kann, kann keine frische Luft herein, und dadurch kommt dieser Keuchkusten; darin besteht er.
[ 11 ] Sie haben gewiß schon diese etwas unangenehme Erkrankung bei den Kindern kennengelernt, die man Keuchhusten nennt; Krampfhusten nennt man es in einzelnen Gegenden. So für das momentane Kindesalter ist eigentlich der Krampfhusten nicht so etwas Schlimmes, denn er wird in der Regel wieder gut. Das Schlimme ist eigentlich dasjenige, was zurückbleibt, wenn man sich nicht ordentlich benimmt - also die Ärzte oder wer sonst dafür verantwortlich ist -, während der Keuchhusten, der Krampfhusten da ist. Da kann nämlich das Folgende geschehen. Worin besteht der Keuchhusten? Der Keuchhusten besteht nämlich darin, daß die Einatmung immer ordentlich bleibt - Sie können ein Kind haben mit noch so starkem Keuchhusten: es atmet ordentlich ein; das kann man konstatieren, wenn man die Sache untersucht -; wenn nun aber die Luft bei der Ausatmung wieder heraus will, da bleibt sie stocken, da geht sie nicht wieder ordentlich heraus, und da kommt dann der Hustenanfall. Und weil die Luft nicht ordentlich heraus kann, kann keine frische Luft herein, und dadurch kommt dieser Keuchkusten; darin besteht er.
[ 12 ] Was liegt aber da zugrunde, wenn das Kind Keuchhusten bekommt? Sehen Sie, da liegt das zugrunde, daß die innere Schleimhaut von dem Atmungswerkzeug, von diesen Röhren, die nach der Lunge und wieder heraus gehen, furchtbar empfindlich wird. Wenn die Luft hereingeht, da geht sie auch über die empfindlichen Stellen weg, denn da drinnen ist der Brustkasten leer, und in die Leere können Sie immer Luft eingießen. Da brauchen Sie nur an die Luftpumpe zu denken. Die Luftpumpe besteht ja darin, daß man hier einen Glassturz hat (es wird gezeichnet); aus dem pumpt man die Luft aus. Jetzt ist er luftleer. Da kann man dann zuerst eine unterstützende Öffnung haben. Wenn man jetzt den Stöpsel herausnimmt, dann schießt mit einem Pfiff die Luft herein. Da braucht unter dem Glassturz gar nichts anderes da zu sein als leerer Raum. Wenn unsere Luft ausgeatmet ist, so ist in unserer Lunge der luftleere Raum; also schießt die Luft von selber herein. Es ist nicht irgendwie etwas Besonderes zu veranstalten, daß man die Luft hereinkriegt. So braucht man sich nicht zu wundern, daß durch die empfindliche Luftröhre eben auch die Luft hereinschießt, denn die Luft spürt das nicht, Aber wenn Sie aus der Luftpumpe die Luft wieder heraus haben wollen, da müssen Sie etwas tun, da müssen Sie sie herauspumpen. Ebenso müssen Sie die Luft herausstoßen, die drinnen ist in der Lunge. Nun sind aber die Atmungsröhren beim Kind empfindlich geworden. Sie sind geradeso empfindlich, wie wenn man sich irgendwo aufkratzt. So ist das Innere der Atmungsröhren ein bißchen aufgekratzt, sie sind empfindlich. Statt daß nun der Willensstoß, der die Luft heraustreibt, die Luft herausbringt, kratzt er an der Luftröhre, beschäftigt sich, statt mit dem Heraustreiben der Luft, mit dem Kratzen an der empfindlichen Stelle. Sehen Sie, während das Kind kratzen will, vergißt es, die Luft herauszutreiben, und dann stockt die Luft drinnen. Dann kommen diese Stöße vom Keuchhusten. Dann will der Körper gewaltsam die Luft heraustreiben, während im Leben das, was ich Ihnen neulich den Astralleib genannt habe, die Luft herausstößt. Da können Sie genau unterscheiden, wenn Sie ein Kind mit Krampfhusten anschauen, wo der physische Leib ist und wo der Astralleib ist. Wenn das Kind keinen Krampfhusten hat, stößt der Astralleib die Luft heraus; der Körper wird gar nicht belästigt. Wenn es Keuchhusten hat, ist da eine empfindliche Stelle. Der astralische Leib will wegkratzen; der physische Leib muß erst in Aktion kommen und muß krampfhaft die Luft ausstoßen. Dadurch kann sogar eine Verkrampfung zustande kommen, und daraus kann wieder eine Folgekrankheit entstehen.
[ 12 ] Was liegt aber da zugrunde, wenn das Kind Keuchhusten bekommt? Sehen Sie, da liegt das zugrunde, daß die innere Schleimhaut von dem Atmungswerkzeug, von diesen Röhren, die nach der Lunge und wieder heraus gehen, furchtbar empfindlich wird. Wenn die Luft hereingeht, da geht sie auch über die empfindlichen Stellen weg, denn da drinnen ist der Brustkasten leer, und in die Leere können Sie immer Luft eingießen. Da brauchen Sie nur an die Luftpumpe zu denken. Die Luftpumpe besteht ja darin, daß man hier einen Glassturz hat (es wird gezeichnet); aus dem pumpt man die Luft aus. Jetzt ist er luftleer. Da kann man dann zuerst eine unterstützende Öffnung haben. Wenn man jetzt den Stöpsel herausnimmt, dann schießt mit einem Pfiff die Luft herein. Da braucht unter dem Glassturz gar nichts anderes da zu sein als leerer Raum. Wenn unsere Luft ausgeatmet ist, so ist in unserer Lunge der luftleere Raum; also schießt die Luft von selber herein. Es ist nicht irgendwie etwas Besonderes zu veranstalten, daß man die Luft hereinkriegt. So braucht man sich nicht zu wundern, daß durch die empfindliche Luftröhre eben auch die Luft hereinschießt, denn die Luft spürt das nicht, Aber wenn Sie aus der Luftpumpe die Luft wieder heraus haben wollen, da müssen Sie etwas tun, da müssen Sie sie herauspumpen. Ebenso müssen Sie die Luft herausstoßen, die drinnen ist in der Lunge. Nun sind aber die Atmungsröhren beim Kind empfindlich geworden. Sie sind geradeso empfindlich, wie wenn man sich irgendwo aufkratzt. So ist das Innere der Atmungsröhren ein bißchen aufgekratzt, sie sind empfindlich. Statt daß nun der Willensstoß, der die Luft heraustreibt, die Luft herausbringt, kratzt er an der Luftröhre, beschäftigt sich, statt mit dem Heraustreiben der Luft, mit dem Kratzen an der empfindlichen Stelle. Sehen Sie, während das Kind kratzen will, vergißt es, die Luft herauszutreiben, und dann stockt die Luft drinnen. Dann kommen diese Stöße vom Keuchhusten. Dann will der Körper gewaltsam die Luft heraustreiben, während im Leben das, was ich Ihnen neulich den Astralleib genannt habe, die Luft herausstößt. Da können Sie genau unterscheiden, wenn Sie ein Kind mit Krampfhusten anschauen, wo der physische Leib ist und wo der Astralleib ist. Wenn das Kind keinen Krampfhusten hat, stößt der Astralleib die Luft heraus; der Körper wird gar nicht belästigt. Wenn es Keuchhusten hat, ist da eine empfindliche Stelle. Der astralische Leib will wegkratzen; der physische Leib muß erst in Aktion kommen und muß krampfhaft die Luft ausstoßen. Dadurch kann sogar eine Verkrampfung zustande kommen, und daraus kann wieder eine Folgekrankheit entstehen.
[ 13 ] Sie sehen also, es ist durchaus nicht so, daß man sagen kann, der physische Körper macht alles. Da kann man den Keuchhusten nie verstehen. Wenn einer Keuchhusten bekommen hat, da ist etwas Merkwürdiges vorzustellen. Da ist vorzustellen: Wie ist denn da eigentlich sein Astralleib geworden? Sein Astralleib ist kopflos geworden, nämlich so, wie beim Frosch der andere Teil des Astralleibes! Wie der Frosch mit seinem Bein wetzt, so wetzt der Astralleib innerlich in den Luftröhren, und der physische Körper, der muß sich dann der Luft entledigen. Man kann das also ganz genau unterscheiden.
[ 13 ] Sie sehen also, es ist durchaus nicht so, daß man sagen kann, der physische Körper macht alles. Da kann man den Keuchhusten nie verstehen. Wenn einer Keuchhusten bekommen hat, da ist etwas Merkwürdiges vorzustellen. Da ist vorzustellen: Wie ist denn da eigentlich sein Astralleib geworden? Sein Astralleib ist kopflos geworden, nämlich so, wie beim Frosch der andere Teil des Astralleibes! Wie der Frosch mit seinem Bein wetzt, so wetzt der Astralleib innerlich in den Luftröhren, und der physische Körper, der muß sich dann der Luft entledigen. Man kann das also ganz genau unterscheiden.
[ 14 ] Nun können Sie aber doch sagen: Gib uns irgendeinen Beweis dafür, daß da wirklich der Astralleib, also das Seelische, beteiligt ist. Da will ich Ihnen erzählen, was passieren kann, wenn ein Kind Keuchhusten gehabt hat und also empfindliche Stellen in den Luftröhren hat und immer dann der astralische Leib das abputzen will, das Kind also diese Krampfanfälle bekommt. Nehmen Sie einmal an, während das Kind den Keuchhusten gehabt hat, hätten die Eltern eine Katze gekauft, oder eine Katze sei zugelaufen - ich erzähle Ihnen durchaus erwas, was oft vorkommt. Während das Kind Keuchhusten hatte, haben die Eltern eine Katze oder einen Hund gekauft. Dadurch ist das Kind empfindlich geworden für die ausgeatmete Luft von Hund oder Katze. Es wär es nicht geworden, wenn es nicht gerade diese empfindliche Stelle gehabt hätte. Jetzt ist es empfindlich geworden während des Keuchhustens. Nun, der Keuchhusten heilt ab, aber es bleibt etwas Merkwürdiges manchmal zurück. Wenn das Kind bisher nicht an die Katze gewöhnt ist, und eine Katze kommt ins Haus während des Keuchhustens des Kindes, da bleibt das zurück, daß dann das betreffende Kind etwas bekommt — wenn es gerade geheilt ist, tritt es nicht gleich auf, aber es tritt später dasjenige auf, was man Asthma nennt, eine sich immerfort wiederholende Atemnot.
[ 14 ] Nun können Sie aber doch sagen: Gib uns irgendeinen Beweis dafür, daß da wirklich der Astralleib, also das Seelische, beteiligt ist. Da will ich Ihnen erzählen, was passieren kann, wenn ein Kind Keuchhusten gehabt hat und also empfindliche Stellen in den Luftröhren hat und immer dann der astralische Leib das abputzen will, das Kind also diese Krampfanfälle bekommt. Nehmen Sie einmal an, während das Kind den Keuchhusten gehabt hat, hätten die Eltern eine Katze gekauft, oder eine Katze sei zugelaufen - ich erzähle Ihnen durchaus erwas, was oft vorkommt. Während das Kind Keuchhusten hatte, haben die Eltern eine Katze oder einen Hund gekauft. Dadurch ist das Kind empfindlich geworden für die ausgeatmete Luft von Hund oder Katze. Es wär es nicht geworden, wenn es nicht gerade diese empfindliche Stelle gehabt hätte. Jetzt ist es empfindlich geworden während des Keuchhustens. Nun, der Keuchhusten heilt ab, aber es bleibt etwas Merkwürdiges manchmal zurück. Wenn das Kind bisher nicht an die Katze gewöhnt ist, und eine Katze kommt ins Haus während des Keuchhustens des Kindes, da bleibt das zurück, daß dann das betreffende Kind etwas bekommt — wenn es gerade geheilt ist, tritt es nicht gleich auf, aber es tritt später dasjenige auf, was man Asthma nennt, eine sich immerfort wiederholende Atemnot.
[ 15 ] Nun, wenn diese Atemnot auftaucht - Asthma ist ja etwas, was periodisch auftaucht, es kommt und geht —, dann kann man untersuchen, und man findet manchmal etwas Merkwürdiges. Bei einem Mann kommt zum Beispiel gerade das Asthma, und man weiß zunächst nicht, woher. Wenn man aufmerksam ist, entdeckt man, wenn eine Katze in seiner Nähe oder im Zimmer ist, wird er wiederum vom Asthma befallen. Tut man die Katze weg, heilt das Asthma wieder. Da, schen Sie, wird er erinnert, und er braucht dazu nicht seinen Kopf. Er braucht gar nicht zu wissen, daß die Katze im Zimmer ist. Die Katze kann im Zimmer sein, er weiß nichts davon, aber er kriegt das Asthma.
[ 15 ] Nun, wenn diese Atemnot auftaucht - Asthma ist ja etwas, was periodisch auftaucht, es kommt und geht —, dann kann man untersuchen, und man findet manchmal etwas Merkwürdiges. Bei einem Mann kommt zum Beispiel gerade das Asthma, und man weiß zunächst nicht, woher. Wenn man aufmerksam ist, entdeckt man, wenn eine Katze in seiner Nähe oder im Zimmer ist, wird er wiederum vom Asthma befallen. Tut man die Katze weg, heilt das Asthma wieder. Da, schen Sie, wird er erinnert, und er braucht dazu nicht seinen Kopf. Er braucht gar nicht zu wissen, daß die Katze im Zimmer ist. Die Katze kann im Zimmer sein, er weiß nichts davon, aber er kriegt das Asthma.
[ 16 ] Ja, ich kann Ihnen noch einen grandioseren Fall erzählen, einen Fall, der ganz merkwürdig ist. Da hat es einmal ein Kind gegeben, das hatte solch einen Keuchhusten gekriegt, und in der Zeit, in der es den Keuchhusten hatte, wurde gerade im Hause viel Buchweizen gegessen. Dadurch wurde das Kind für Buchweizen besonders empfindlich und kriegte eine Neigung, gewissermaßen ein Talent für Asthma jedesmal, wenn Buchweizen im Zimmer war, ja nur im Hause war. Und da hat sich einmal etwas sehr Merkwürdiges zugetragen, als er schon ein erwachsener Junge war, schon Student der Medizin war. Er wohnte oben im höchsten Stockwerk. Unten im niedersten Stockwerk, zwei Treppen tiefer, da war die Küche. Einmal bekam nun der Junge oben Asthma, furchtbares Asthma. So hatte er es früher immer nur bekommen, wenn Buchweizen im Hause war. Nun war man natürlich furchtbar unglücklich. Man hatte allen Köchinnen verboten, daß sie irgendeine Speise mit Buchweizen machen. Buchweizen sollte gar nicht ins Haus kommen. Was war geschehen? Eine neue Köchin war da, die das nicht gewußt hat. Sie hat unten im Erdgeschoß- Buchweizen gehabt, und der junge Student hat oben im zweiten Stock Asthma bekommen! Solche Dinge schauen aus, wie wenn sie Märchen wären. Sie sind aber durchaus wahr.
[ 16 ] Ja, ich kann Ihnen noch einen grandioseren Fall erzählen, einen Fall, der ganz merkwürdig ist. Da hat es einmal ein Kind gegeben, das hatte solch einen Keuchhusten gekriegt, und in der Zeit, in der es den Keuchhusten hatte, wurde gerade im Hause viel Buchweizen gegessen. Dadurch wurde das Kind für Buchweizen besonders empfindlich und kriegte eine Neigung, gewissermaßen ein Talent für Asthma jedesmal, wenn Buchweizen im Zimmer war, ja nur im Hause war. Und da hat sich einmal etwas sehr Merkwürdiges zugetragen, als er schon ein erwachsener Junge war, schon Student der Medizin war. Er wohnte oben im höchsten Stockwerk. Unten im niedersten Stockwerk, zwei Treppen tiefer, da war die Küche. Einmal bekam nun der Junge oben Asthma, furchtbares Asthma. So hatte er es früher immer nur bekommen, wenn Buchweizen im Hause war. Nun war man natürlich furchtbar unglücklich. Man hatte allen Köchinnen verboten, daß sie irgendeine Speise mit Buchweizen machen. Buchweizen sollte gar nicht ins Haus kommen. Was war geschehen? Eine neue Köchin war da, die das nicht gewußt hat. Sie hat unten im Erdgeschoß- Buchweizen gehabt, und der junge Student hat oben im zweiten Stock Asthma bekommen! Solche Dinge schauen aus, wie wenn sie Märchen wären. Sie sind aber durchaus wahr.
[ 17 ] Und jetzt werden Sie auch begreifen, wie das menschliche Gesundsein und Kranksein mit der ganzen Umgebung überhaupt zusammenhängt. Es ist nicht einerlei für unsere Gesundheit, ob zum Beispiel in unserer Umgebung Ratten sind oder nicht. Sehen Sie, die Geschichte, die ich Ihnen erzählt habe von den Katzen, die kennt man so genau — für Katzen sind nämlich gerade die menschlichen Luftorgane von großer Empfindlichkeit —, daß es sogar einen Namen dafür gibt in der Medizin. Sie finden in den medizinischen Büchern durchaus den Namen «Katzenasthma». Das ist das Asthma, das Leute kriegen, wenn Katzen in der Nähe sind. Es gibt natürlich viele Arten von Asthma.
[ 17 ] Und jetzt werden Sie auch begreifen, wie das menschliche Gesundsein und Kranksein mit der ganzen Umgebung überhaupt zusammenhängt. Es ist nicht einerlei für unsere Gesundheit, ob zum Beispiel in unserer Umgebung Ratten sind oder nicht. Sehen Sie, die Geschichte, die ich Ihnen erzählt habe von den Katzen, die kennt man so genau — für Katzen sind nämlich gerade die menschlichen Luftorgane von großer Empfindlichkeit —, daß es sogar einen Namen dafür gibt in der Medizin. Sie finden in den medizinischen Büchern durchaus den Namen «Katzenasthma». Das ist das Asthma, das Leute kriegen, wenn Katzen in der Nähe sind. Es gibt natürlich viele Arten von Asthma.
[ 18 ] Die Sache ist doch wirklich so, daß man sagen muß: Für den normalen Menschen ist oftmals ein Hund oder eine Katze oder gar der Buchweizen, wenn sie in der Nähe sind, etwas ganz Selbstverständliches. Das macht nur einen Eindruck auf sein Seelisches. Wenn aber irgendwo das Seelische nicht in Ordnung ist, dann macht es ganz unbewußt einen Eindruck auf sein Seelisches. Was ist denn nun eigentlich geschehen mit einem Menschen, der entweder Katzenasthma oder Buchweizenasthma bekommt?
[ 18 ] Die Sache ist doch wirklich so, daß man sagen muß: Für den normalen Menschen ist oftmals ein Hund oder eine Katze oder gar der Buchweizen, wenn sie in der Nähe sind, etwas ganz Selbstverständliches. Das macht nur einen Eindruck auf sein Seelisches. Wenn aber irgendwo das Seelische nicht in Ordnung ist, dann macht es ganz unbewußt einen Eindruck auf sein Seelisches. Was ist denn nun eigentlich geschehen mit einem Menschen, der entweder Katzenasthma oder Buchweizenasthma bekommt?
[ 19 ] Nun, sehen Sie, der Keuchhusten kann in folgender Weise wieder geheilt werden. Nehmen wir an, man ist ein Kind, hat eine empfindliche Luftröhre; die Luftröhre und die Bronchien und Bronchiolen sind irgendwie durch Kohlenstaub etwas aufgeritzt. Dadurch kann ja gleich der Keuchhusten entstehen. Solche Sachen entstehen von ganz winzigen Kleinigkeiten. Das Kind hat also aufgeritzte Luftröhren. Was geschieht, wenn in dieser Weise eine Körperstelle verletzt ist? Das können Sie ja sehen, wenn Sie sich schneiden. Wenn da bloß ein physischer Körper wäre, da würde Ihnen das ja doch nicht weh tun können. Denken Sie sich, Sie ziehen einen recht dicken Handschuhfinger ab. Sie können den Handschuh ganz so bilden wie die Haut. Da können Sie hereinschneiden, es tut Ihnen nicht weh. Aber warum tut Ihnen die Hand weh, wenn Sie sich hereinschneiden? Ja, die Hand tut Ihnen weh, weil da außerdem, daß der physische Körper da ist, noch der Astralleib drinnen ist. Der Astralleib ist gewöhnt, drinnen zu sein. Wenn Sie nun in den physischen Körper hereinschneiden - den Astralleib, den können Sie nicht zerschneiden; jetzt merkt der auf einmal: Donnerwetter, da ist kein physischer Leib! Das paßt nicht zusammen! Das tut weh. Denn weh tun kann einem nur das, was der astralische Leib ist. Das tut weh, bis es wieder zusammengeheilt ist.
[ 19 ] Nun, sehen Sie, der Keuchhusten kann in folgender Weise wieder geheilt werden. Nehmen wir an, man ist ein Kind, hat eine empfindliche Luftröhre; die Luftröhre und die Bronchien und Bronchiolen sind irgendwie durch Kohlenstaub etwas aufgeritzt. Dadurch kann ja gleich der Keuchhusten entstehen. Solche Sachen entstehen von ganz winzigen Kleinigkeiten. Das Kind hat also aufgeritzte Luftröhren. Was geschieht, wenn in dieser Weise eine Körperstelle verletzt ist? Das können Sie ja sehen, wenn Sie sich schneiden. Wenn da bloß ein physischer Körper wäre, da würde Ihnen das ja doch nicht weh tun können. Denken Sie sich, Sie ziehen einen recht dicken Handschuhfinger ab. Sie können den Handschuh ganz so bilden wie die Haut. Da können Sie hereinschneiden, es tut Ihnen nicht weh. Aber warum tut Ihnen die Hand weh, wenn Sie sich hereinschneiden? Ja, die Hand tut Ihnen weh, weil da außerdem, daß der physische Körper da ist, noch der Astralleib drinnen ist. Der Astralleib ist gewöhnt, drinnen zu sein. Wenn Sie nun in den physischen Körper hereinschneiden - den Astralleib, den können Sie nicht zerschneiden; jetzt merkt der auf einmal: Donnerwetter, da ist kein physischer Leib! Das paßt nicht zusammen! Das tut weh. Denn weh tun kann einem nur das, was der astralische Leib ist. Das tut weh, bis es wieder zusammengeheilt ist.
[ 20 ] Also die Geschichte liegt doch so, daß da, wo etwas verletzt ist, der astralische Leib sich selbst überlassen wird. Er kommt heraus aus dem physischen Leib.
[ 20 ] Also die Geschichte liegt doch so, daß da, wo etwas verletzt ist, der astralische Leib sich selbst überlassen wird. Er kommt heraus aus dem physischen Leib.
[ 21 ] Nun denken Sie sich, man bekommt diese Ritze, diesen Schrund da drinnen in der Luftröhre; da wird der astralische Leib etwas frei in der Luftröhre. Nun kann die Heilung so geschehen, wenn man ganz vorsichtig heilt: Sagen wir, man hat ein keuchhustendes Kind, man legt es zuerst ins Bett und läßt es ordentlich schwitzen - man kann das Schritt für Schritt beobachten —, man legt also das Kind ins Bett, da kommt es in Hitze. Mit der Hitze vereinigt sich der astralische Leib leicht, mit der Kälte schwer. Wenn Sie es draußen oder nur im kalten Zimmer herumlaufen lassen, da kann der astralische Leib nicht an den physischen Leib heran, weil die Wärme nicht da ist. Wenn Sie das Kind aber besonders warm einpacken — die Leute machen das instinktiv; oftmals binden sie einen Strumpf um den Hals herum, der die Wärme zusammenhält —, da fängt der Astralleib an, von der Wärme angezogen zu werden. Von etwas anderem, von Wasser und Luft, wird der astralische Leib nicht angezogen, aber von der Wärme wird er angezogen. Wenn Sie also auf diese Weise eine Zeitlang das Kind haben liegen lassen, und der astralische Leib ist von der Wärme immer angezogen worden, dann hat er sich wieder gerichtet nach dem Glied hier. Dann müssen Sie einen Lappen nehmen und auf den Lappen etwas warmes Wasser geben, in dem ein paar Tropfen Zitronensaft drinnen sind, und den Lappen herumlegen. Das zieht zusammen dasjenige, was da aufgeritzt ist, und das nimmt dann wiederum den astralischen Leib auf, und Sie können den Keuchhusten gut abheilen. Sie müssen das alles nur richtig der Reihe nach machen.
[ 21 ] Nun denken Sie sich, man bekommt diese Ritze, diesen Schrund da drinnen in der Luftröhre; da wird der astralische Leib etwas frei in der Luftröhre. Nun kann die Heilung so geschehen, wenn man ganz vorsichtig heilt: Sagen wir, man hat ein keuchhustendes Kind, man legt es zuerst ins Bett und läßt es ordentlich schwitzen - man kann das Schritt für Schritt beobachten —, man legt also das Kind ins Bett, da kommt es in Hitze. Mit der Hitze vereinigt sich der astralische Leib leicht, mit der Kälte schwer. Wenn Sie es draußen oder nur im kalten Zimmer herumlaufen lassen, da kann der astralische Leib nicht an den physischen Leib heran, weil die Wärme nicht da ist. Wenn Sie das Kind aber besonders warm einpacken — die Leute machen das instinktiv; oftmals binden sie einen Strumpf um den Hals herum, der die Wärme zusammenhält —, da fängt der Astralleib an, von der Wärme angezogen zu werden. Von etwas anderem, von Wasser und Luft, wird der astralische Leib nicht angezogen, aber von der Wärme wird er angezogen. Wenn Sie also auf diese Weise eine Zeitlang das Kind haben liegen lassen, und der astralische Leib ist von der Wärme immer angezogen worden, dann hat er sich wieder gerichtet nach dem Glied hier. Dann müssen Sie einen Lappen nehmen und auf den Lappen etwas warmes Wasser geben, in dem ein paar Tropfen Zitronensaft drinnen sind, und den Lappen herumlegen. Das zieht zusammen dasjenige, was da aufgeritzt ist, und das nimmt dann wiederum den astralischen Leib auf, und Sie können den Keuchhusten gut abheilen. Sie müssen das alles nur richtig der Reihe nach machen.
[ 22 ] Beim Heilen kommt es eben darauf an, daß man den ganzen Menschen durchschauen kann, und daß man die Dinge richtig der Reihe nach macht. - Und dann muß man während der ganzen Prozedur schr dafür sorgen, daß das Kind nicht erschrickt. Denn wenn das Kind erschrickt, dann kommt immer der astralische Leib etwas heraus, und dadurch machen Sie die ganze Heilprozedur wiederum rückgängig.
[ 22 ] Beim Heilen kommt es eben darauf an, daß man den ganzen Menschen durchschauen kann, und daß man die Dinge richtig der Reihe nach macht. - Und dann muß man während der ganzen Prozedur schr dafür sorgen, daß das Kind nicht erschrickt. Denn wenn das Kind erschrickt, dann kommt immer der astralische Leib etwas heraus, und dadurch machen Sie die ganze Heilprozedur wiederum rückgängig.
[ 23 ] Nun, wenn man also richtig heilt, dann kann der Keuchhusten ablaufen und das Kind kriegt später kein Asthma. Wenn man aber verkehrt heilt, dann heilen zwar diese «Schrunden» in der Luftröhre und in den Bronchien und Bronchiolen zusammen, das Kind ist scheinbar gesund, aber der astralische Leib ist nicht ganz hereingegangen, bleibt immer ein bißchen draußen. Wenn der Mensch nun sehr schwächlich ist, wenn das Kind ein Schwächling ist, dann kriegt es gleich Asthma, weil immer nicht ordentlich ausgeatmet wird. Es ist ja jetzt der Astralleib zu wenig dabei. Der Astralleib, der da draußen ist, der kann sich nicht ordentlich an der Ausatmung beteiligen. Aber wenn das Kind etwas stärker ist, so benützt es eben den anderen Teil vom astralischen Leib, und die Folge davon ist, daß erst dann, wenn im Leben wiederum eine neue Krankheit auftritt, zum Beispiel wenn das Kind später Grippe kriegt oder so etwas, sich der übrige astralische Leib als zu schwach erweist, und dann kriegt das Kind Asthma.
[ 23 ] Nun, wenn man also richtig heilt, dann kann der Keuchhusten ablaufen und das Kind kriegt später kein Asthma. Wenn man aber verkehrt heilt, dann heilen zwar diese «Schrunden» in der Luftröhre und in den Bronchien und Bronchiolen zusammen, das Kind ist scheinbar gesund, aber der astralische Leib ist nicht ganz hereingegangen, bleibt immer ein bißchen draußen. Wenn der Mensch nun sehr schwächlich ist, wenn das Kind ein Schwächling ist, dann kriegt es gleich Asthma, weil immer nicht ordentlich ausgeatmet wird. Es ist ja jetzt der Astralleib zu wenig dabei. Der Astralleib, der da draußen ist, der kann sich nicht ordentlich an der Ausatmung beteiligen. Aber wenn das Kind etwas stärker ist, so benützt es eben den anderen Teil vom astralischen Leib, und die Folge davon ist, daß erst dann, wenn im Leben wiederum eine neue Krankheit auftritt, zum Beispiel wenn das Kind später Grippe kriegt oder so etwas, sich der übrige astralische Leib als zu schwach erweist, und dann kriegt das Kind Asthma.
[ 24 ] Auf diese Weise können Sie gut in den Menschen eindringen. Sie bekommen heraus, wann das Seelische eingreift und wann nicht.
[ 24 ] Auf diese Weise können Sie gut in den Menschen eindringen. Sie bekommen heraus, wann das Seelische eingreift und wann nicht.
[ 25 ] Aber schauen Sie sich jetzt so einen Menschen mit Asthma an. Da arbeiter ja der astralische Leib. Der kratzt fortwährend innerlich, wie der Frosch äußerlich kratzt, wenn man ihn mit der Säure benetzt. Sehen Sie, da haben Sie die Geschichte, meine Herren, da haben Sie den astralischen Leib, der sich verhält wie ein Frosch, wie eine Schildkröte. Wir können geradezu an den niederen Tieren studieren, wie unser astralischer Leib sich verhält. Wenn der Kopf beteiligt sein könnte bei dieser Tätigkeit des astralischen Leibes, dann würde das ganz anders verlaufen. Da können wir eben mit dem Kopf nicht heran. Das ist die Geschichte, daß wir mit dem astralischen Leib noch nicht Mensch sind. Wir sind mit unserem physischen Leib Mensch auf der Erde, aber mit unserem astralischen Leib sind wir nicht Mensch auf der Erde.
[ 25 ] Aber schauen Sie sich jetzt so einen Menschen mit Asthma an. Da arbeiter ja der astralische Leib. Der kratzt fortwährend innerlich, wie der Frosch äußerlich kratzt, wenn man ihn mit der Säure benetzt. Sehen Sie, da haben Sie die Geschichte, meine Herren, da haben Sie den astralischen Leib, der sich verhält wie ein Frosch, wie eine Schildkröte. Wir können geradezu an den niederen Tieren studieren, wie unser astralischer Leib sich verhält. Wenn der Kopf beteiligt sein könnte bei dieser Tätigkeit des astralischen Leibes, dann würde das ganz anders verlaufen. Da können wir eben mit dem Kopf nicht heran. Das ist die Geschichte, daß wir mit dem astralischen Leib noch nicht Mensch sind. Wir sind mit unserem physischen Leib Mensch auf der Erde, aber mit unserem astralischen Leib sind wir nicht Mensch auf der Erde.
[ 26 ] Was kommt dadurch zustande? Ja, dadurch benimmt sich auch dieser astralische Leib wie ein unvollkommenes Wesen. Auf tierische Art benimmt er sich. Denken Sie also, Sie erziehen einen Menschen dadurch, daß er, sagen wir, fortwährend geprügelt wird. Es ist nämlich merkwürdig, wie verbreitet noch dieses Prügelerziehen ist. Da gibt es heute einen Menschen — der ist mir sonst nicht sympathisch, er ist mir langweilig, aber er ist sehr interessant. Er ist auch in Europa herumgereist, er war auch in Basel, der Rabindranath Tagore, der die Leute heute berückt. Nicht wahr, so ein Asiate, der ist was anderes; da laufen sie hin! Ein Europäer könnte ja viel mehr leisten; aber ein Asiate, das interessiert sie, das ist ein seltenes Tier! Sehen Sie, der hat jetzt seine Lebensbeschreibung gegeben. Die Lebensbeschreibung ist eigentlich auch langweilig; aber es ist doch sehr wichtig, die ersten Kapitel dieser Lebensbeschreibung zu lesen. Da erzählt er nämlich, wie er eigentlich von allen immer geprügelt worden ist. Gerade ein Mensch, der also jetzt einer der gelehrten Asiaten, der gelehrten Inder ist, überall in Europa herumreist, erzählt, daß die ganze Erziehung eigentlich darauf angelegt war, die Kinder fortwährend zu verprügeln. Also das ist nicht bloß eine europäische Eigentümlichkeit. Gerade aus dieser Lebensbeschreibung ersieht man, daß die Asiaten auch furchtbar verprügelt worden sind.
[ 26 ] Was kommt dadurch zustande? Ja, dadurch benimmt sich auch dieser astralische Leib wie ein unvollkommenes Wesen. Auf tierische Art benimmt er sich. Denken Sie also, Sie erziehen einen Menschen dadurch, daß er, sagen wir, fortwährend geprügelt wird. Es ist nämlich merkwürdig, wie verbreitet noch dieses Prügelerziehen ist. Da gibt es heute einen Menschen — der ist mir sonst nicht sympathisch, er ist mir langweilig, aber er ist sehr interessant. Er ist auch in Europa herumgereist, er war auch in Basel, der Rabindranath Tagore, der die Leute heute berückt. Nicht wahr, so ein Asiate, der ist was anderes; da laufen sie hin! Ein Europäer könnte ja viel mehr leisten; aber ein Asiate, das interessiert sie, das ist ein seltenes Tier! Sehen Sie, der hat jetzt seine Lebensbeschreibung gegeben. Die Lebensbeschreibung ist eigentlich auch langweilig; aber es ist doch sehr wichtig, die ersten Kapitel dieser Lebensbeschreibung zu lesen. Da erzählt er nämlich, wie er eigentlich von allen immer geprügelt worden ist. Gerade ein Mensch, der also jetzt einer der gelehrten Asiaten, der gelehrten Inder ist, überall in Europa herumreist, erzählt, daß die ganze Erziehung eigentlich darauf angelegt war, die Kinder fortwährend zu verprügeln. Also das ist nicht bloß eine europäische Eigentümlichkeit. Gerade aus dieser Lebensbeschreibung ersieht man, daß die Asiaten auch furchtbar verprügelt worden sind.
[ 27 ] Nun, nicht wahr, der Tagore ist dann Dichter geworden, alles mögliche geworden, dadurch kommt das jetzt nicht mehr so klar zum Vorschein. Aber wenn einer als Kind fortwährend verprügelt wird, dann wirkt das nicht bloß — gerade weil der Kopf nicht fortwährend tätig ist beim Kind -, auf den physischen Leib, sondern das wirkt auf den astralischen Leib. Und die Folge davon ist, daß der astralische Leib wird wie ein verprügelter Hund. Sie können ganz genau einen verprügelten Hund von einem liebevoll aufgezogenen Hund unterscheiden. So ist es aber auch beim Menschen. Beim Menschen ist es auch so, daß wenn er als Kind verprügelt wird — das spätere Leben mag ihn ein bißchen couragierter machen, aber sein astralischer Leib bleibt verprügelt das ganze Leben hindurch, weil der noch auf der tierischen Stufe steht.
[ 27 ] Nun, nicht wahr, der Tagore ist dann Dichter geworden, alles mögliche geworden, dadurch kommt das jetzt nicht mehr so klar zum Vorschein. Aber wenn einer als Kind fortwährend verprügelt wird, dann wirkt das nicht bloß — gerade weil der Kopf nicht fortwährend tätig ist beim Kind -, auf den physischen Leib, sondern das wirkt auf den astralischen Leib. Und die Folge davon ist, daß der astralische Leib wird wie ein verprügelter Hund. Sie können ganz genau einen verprügelten Hund von einem liebevoll aufgezogenen Hund unterscheiden. So ist es aber auch beim Menschen. Beim Menschen ist es auch so, daß wenn er als Kind verprügelt wird — das spätere Leben mag ihn ein bißchen couragierter machen, aber sein astralischer Leib bleibt verprügelt das ganze Leben hindurch, weil der noch auf der tierischen Stufe steht.
[ 28 ] Ja, sehen Sie, meine Herren, da werden Sie aber gewahr, wie in diesen astralischen Leib nicht nur die physischen Prügel hineingehen. Die physischen Prügel erzeugen höchstens Striemen. Der physische Eindruck ist es nicht, der den astralischen Leib verprügelt macht, sondern der moralische Eindruck. In diesem astralischen Leib tragen wir unseren moralischen Eindruck vom ganzen Erdenleben mit. Und es ist schon so: Der eine ist verprügelt worden in der Kindheit; er hat später einen astralischen Leib wie ein verprügelter Hund. Der andere hat seine Erzieher verprügelt — es gibt ja auch solche -, der hat einen astralischen Leib wie ein Löwe. Man schaut innerlich so aus - man könnte auch sagen, seelisch, sagen wir astralisch, weil seelisch schon ein ganz abstraktes Wort geworden ist und die Leute sich nichts mehr dabei denken -, man wird innerlich astralisch so, daß man die eine oder die andere Gestalt bekommt, je nachdem man moralische Eindrücke im Leben gehabt hat.
[ 28 ] Ja, sehen Sie, meine Herren, da werden Sie aber gewahr, wie in diesen astralischen Leib nicht nur die physischen Prügel hineingehen. Die physischen Prügel erzeugen höchstens Striemen. Der physische Eindruck ist es nicht, der den astralischen Leib verprügelt macht, sondern der moralische Eindruck. In diesem astralischen Leib tragen wir unseren moralischen Eindruck vom ganzen Erdenleben mit. Und es ist schon so: Der eine ist verprügelt worden in der Kindheit; er hat später einen astralischen Leib wie ein verprügelter Hund. Der andere hat seine Erzieher verprügelt — es gibt ja auch solche -, der hat einen astralischen Leib wie ein Löwe. Man schaut innerlich so aus - man könnte auch sagen, seelisch, sagen wir astralisch, weil seelisch schon ein ganz abstraktes Wort geworden ist und die Leute sich nichts mehr dabei denken -, man wird innerlich astralisch so, daß man die eine oder die andere Gestalt bekommt, je nachdem man moralische Eindrücke im Leben gehabt hat.
[ 29 ] Aber das ist in dem ganzen Leben so. Wenn einer eine Sklavennatur ist, so nimmt er alles in einer anderen Weise hin, als wenn einer eine freie, selbständige Natur ist. Wenn einer eine Sklavennatur ist, läßt er sich alles gefallen. Dann wird sein astralischer Leib gebückt, wird schon dadurch etwas Hündisches. Wenn einer eine freie Natur ist, läßt er sich nicht alles gefallen. Sein astralischer Leib wird doch gerade dadurch etwas menschenähnlich. Da sehen wir hinein, wie es eigentlich während des Erdenlebens mit dem Menschen zugeht.
[ 29 ] Aber das ist in dem ganzen Leben so. Wenn einer eine Sklavennatur ist, so nimmt er alles in einer anderen Weise hin, als wenn einer eine freie, selbständige Natur ist. Wenn einer eine Sklavennatur ist, läßt er sich alles gefallen. Dann wird sein astralischer Leib gebückt, wird schon dadurch etwas Hündisches. Wenn einer eine freie Natur ist, läßt er sich nicht alles gefallen. Sein astralischer Leib wird doch gerade dadurch etwas menschenähnlich. Da sehen wir hinein, wie es eigentlich während des Erdenlebens mit dem Menschen zugeht.
[ 30 ] Aber nun, meine Herren, sterben wir. Wir haben es uns ja begreiflich gemacht; da sinkt von uns ab nur der physische Leib. Der geht weg. Aber diese Gestalt, die ich hier jetzt geschildert habe, die bleibt. Mit der gehen Sie durch den Tod. Und derjenige, der sich ein höheres Wissen angeeignet hat durch die Mittel, die ich beschrieben habe, und die besonders beschrieben sind in meinem Buche: «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», der kann nun genau unterscheiden, mit welchem Charakter ein Mensch durch den Tod geht. Da ist der moralische Eindruck des Lebens drinnen. Nun müssen Sie in die Welt hineingehen, aus der heraus Sie das nächste Erdenleben bilden.
[ 30 ] Aber nun, meine Herren, sterben wir. Wir haben es uns ja begreiflich gemacht; da sinkt von uns ab nur der physische Leib. Der geht weg. Aber diese Gestalt, die ich hier jetzt geschildert habe, die bleibt. Mit der gehen Sie durch den Tod. Und derjenige, der sich ein höheres Wissen angeeignet hat durch die Mittel, die ich beschrieben habe, und die besonders beschrieben sind in meinem Buche: «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», der kann nun genau unterscheiden, mit welchem Charakter ein Mensch durch den Tod geht. Da ist der moralische Eindruck des Lebens drinnen. Nun müssen Sie in die Welt hineingehen, aus der heraus Sie das nächste Erdenleben bilden.
[ 31 ] Ja, meine Herren, wenn Sie in die Welt, aus der heraus Sie sich das nächste Erdenleben bilden, mit einem Astralleib hineingingen, der durch die Verprügelungen des Lebens entstanden ist, da könnten Sie ein Hund werden. Aber ein Mensch kann kein Hund werden; das ist die Geschichte. Ein Mensch kommt durch den Tod aus dem moralischen Lebenseindruck so, daß er werden könnte irgend etwas, was von seinem moralischen Eindruck herkommt. Ist einer tapfer gewesen, könnte er ein Löwe werden. Vielleicht möchte es manchem Menschen ja angenehm sein, ein Löwe zu werden in einem nächsten Leben. Aber der Mensch kann eben kein Löwe werden, weil er nicht dazu veranlagt ist von der Welt, von dem Kosmos aus. Ein anderer Mensch fühlt sich selber so ein bißchen als Katze; er möchte eine Katze werden.
[ 31 ] Ja, meine Herren, wenn Sie in die Welt, aus der heraus Sie sich das nächste Erdenleben bilden, mit einem Astralleib hineingingen, der durch die Verprügelungen des Lebens entstanden ist, da könnten Sie ein Hund werden. Aber ein Mensch kann kein Hund werden; das ist die Geschichte. Ein Mensch kommt durch den Tod aus dem moralischen Lebenseindruck so, daß er werden könnte irgend etwas, was von seinem moralischen Eindruck herkommt. Ist einer tapfer gewesen, könnte er ein Löwe werden. Vielleicht möchte es manchem Menschen ja angenehm sein, ein Löwe zu werden in einem nächsten Leben. Aber der Mensch kann eben kein Löwe werden, weil er nicht dazu veranlagt ist von der Welt, von dem Kosmos aus. Ein anderer Mensch fühlt sich selber so ein bißchen als Katze; er möchte eine Katze werden.
[ 32 ] Nicht wahr, den Anthroposophen werfen ja die unverständigen Leute vor, daß sie meinen, die Seele fahre hinterher in die Tiere hinein, und die Seelenwanderung solle darin bestehen, daß die Seele hinterher in die Tiere hineinkommt. Das ist natürlich ein Unsinn. Wahr ist davon das, daß der Seele ein Eindruck bleibt davon: man ist löwenhaft, katzenhaft, tigerhaft, krokodilhaft, wenn man gestorben ist. Und da man wieder ein Mensch werden muß, so muß man das erst ablegen. Und das legt man eben ab während dieser Ein-Drittel-Lebenszeit, von der ich Ihnen das letzte Mal erzählt habe. Wenn einer sechzig Jahre alt geworden ist, braucht er dazu zwanzig Jahre. Das ist nicht aus der Luft gegriffen; das weiß man deshalb, weil kurioserweise der Mensch, wenn er nachts in den Schlaf kommt, so wird. Da bereitet er sich nur dazu vor. Und der Schlaf dauert insgesamt ein Drittel des Lebens. Solche ein Drittel des Lebens, solch eine Zeit, die also ein Drittel Lebenszeit einnimmt, braucht er, um sich frei zu machen von diesem moralischen Eindruck.
[ 32 ] Nicht wahr, den Anthroposophen werfen ja die unverständigen Leute vor, daß sie meinen, die Seele fahre hinterher in die Tiere hinein, und die Seelenwanderung solle darin bestehen, daß die Seele hinterher in die Tiere hineinkommt. Das ist natürlich ein Unsinn. Wahr ist davon das, daß der Seele ein Eindruck bleibt davon: man ist löwenhaft, katzenhaft, tigerhaft, krokodilhaft, wenn man gestorben ist. Und da man wieder ein Mensch werden muß, so muß man das erst ablegen. Und das legt man eben ab während dieser Ein-Drittel-Lebenszeit, von der ich Ihnen das letzte Mal erzählt habe. Wenn einer sechzig Jahre alt geworden ist, braucht er dazu zwanzig Jahre. Das ist nicht aus der Luft gegriffen; das weiß man deshalb, weil kurioserweise der Mensch, wenn er nachts in den Schlaf kommt, so wird. Da bereitet er sich nur dazu vor. Und der Schlaf dauert insgesamt ein Drittel des Lebens. Solche ein Drittel des Lebens, solch eine Zeit, die also ein Drittel Lebenszeit einnimmt, braucht er, um sich frei zu machen von diesem moralischen Eindruck.
[ 33 ] Aber, meine Herren, wenn man schläft, weiß man eben nichts von der ganzen Geschichte, die man da durchmacht zwischen dem Einschlafen und Aufwachen. Und das ist gut. Denn dadurch kommt der moralische Eindruck, den man hat, nur ein bißchen als Gewissen durch. Wenn man sich das alles anschauen muß, dann kommt es viel stärker durch.
[ 33 ] Aber, meine Herren, wenn man schläft, weiß man eben nichts von der ganzen Geschichte, die man da durchmacht zwischen dem Einschlafen und Aufwachen. Und das ist gut. Denn dadurch kommt der moralische Eindruck, den man hat, nur ein bißchen als Gewissen durch. Wenn man sich das alles anschauen muß, dann kommt es viel stärker durch.
[ 34 ] Und warum kommt denn das nur ein bißchen als Gewissen durch nach dem Aufwachen, was man da im Schlaf erlebt hat? Weil man im physischen Körper untertaucht, Der verdeckt einem das. Sonst würde man nämlich morgens beim Aufwachen sich erinnern, was einem der Schlaf alles gesagt hat, was man für ein schauderhafter Kerl ist. Während des Schlafes hat man das nämlich alles erfahren. In die Träume spukt es manchmal hinein. Und solche Träume sind ganz besonders interessant zu studieren, in die so etwas hereinspukt, was man eigentlich für ein schauderhafter Kerl ist. Aber im allgemeinen weiß man das nicht. Wenn man aber keinen physischen Körper hat nach dem Tode, da tritt das alles, was im astralischen Leibe ist, ins Ich herein, und im Ich hat man es nun drinnen. Nun muß man durch die ganze Zeit gehen. Wenn man abgelegt hat den astralischen Leib, dann hat man das, was man abgelegt hat, nur im Ich. Aber man kann sich jetzt wiederum reinlich vorbereiten für den richtigen physischen Körper des nächsten Lebens. Das dauert so lange, wie ich es Ihnen das letzte Mal ausgeführt habe.
[ 34 ] Und warum kommt denn das nur ein bißchen als Gewissen durch nach dem Aufwachen, was man da im Schlaf erlebt hat? Weil man im physischen Körper untertaucht, Der verdeckt einem das. Sonst würde man nämlich morgens beim Aufwachen sich erinnern, was einem der Schlaf alles gesagt hat, was man für ein schauderhafter Kerl ist. Während des Schlafes hat man das nämlich alles erfahren. In die Träume spukt es manchmal hinein. Und solche Träume sind ganz besonders interessant zu studieren, in die so etwas hereinspukt, was man eigentlich für ein schauderhafter Kerl ist. Aber im allgemeinen weiß man das nicht. Wenn man aber keinen physischen Körper hat nach dem Tode, da tritt das alles, was im astralischen Leibe ist, ins Ich herein, und im Ich hat man es nun drinnen. Nun muß man durch die ganze Zeit gehen. Wenn man abgelegt hat den astralischen Leib, dann hat man das, was man abgelegt hat, nur im Ich. Aber man kann sich jetzt wiederum reinlich vorbereiten für den richtigen physischen Körper des nächsten Lebens. Das dauert so lange, wie ich es Ihnen das letzte Mal ausgeführt habe.
[ 35 ] Also Sie sehen, man braucht nur ordentlich den Menschen anzuschauen, wie er jetzt ist im Erdenleben, dann bekommt man eine ganz richtige Vorstellung, wie diese vier Glieder des Menschen - physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, Ich - zusammenhängen.
[ 35 ] Also Sie sehen, man braucht nur ordentlich den Menschen anzuschauen, wie er jetzt ist im Erdenleben, dann bekommt man eine ganz richtige Vorstellung, wie diese vier Glieder des Menschen - physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, Ich - zusammenhängen.
[ 36 ] Sehen Sie, meine Herren, ich will Ihnen noch etwas sagen: Denken Sie sich, da wäre bei einem Menschen das Herz. Es sitzt also da. Zum Herzen hin gehen zwei Nervenstränge. Die gehen von da hinten aus, gehen da herunter und gehen zum Herzen hin. Da geht einer, und der breitet sich dann aus im Herzen. Dann geht da ein anderer, breitet sich auch aus im Herzen. Jetzt denken Sie sich, ich leite einen elektrischen Strom durch den Nerv. Da kann ich etwas Merkwürdiges wahrnehmen: Das Herz fängt an, immer schneller und schneller zu schlagen. Warum? Weil der elektrische Strom den Nerv erregt, fängt das Herz an, immer schneller und schneller zu schlagen. Der elektrische Strom, der erregt den Nerv.
[ 36 ] Sehen Sie, meine Herren, ich will Ihnen noch etwas sagen: Denken Sie sich, da wäre bei einem Menschen das Herz. Es sitzt also da. Zum Herzen hin gehen zwei Nervenstränge. Die gehen von da hinten aus, gehen da herunter und gehen zum Herzen hin. Da geht einer, und der breitet sich dann aus im Herzen. Dann geht da ein anderer, breitet sich auch aus im Herzen. Jetzt denken Sie sich, ich leite einen elektrischen Strom durch den Nerv. Da kann ich etwas Merkwürdiges wahrnehmen: Das Herz fängt an, immer schneller und schneller zu schlagen. Warum? Weil der elektrische Strom den Nerv erregt, fängt das Herz an, immer schneller und schneller zu schlagen. Der elektrische Strom, der erregt den Nerv.
[ 37 ] Nun denken Sie sich aber, ich elektrisiere nicht diesen Nerv, sondern ich elektrisiere den anderen Nerv, den zweiten. Jetzt könnten Sie glauben, Nerv ist Nerv. Ich elektrisiere da. Und man könnte nun glauben, nicht wahr, das Herz fängt wieder an, schneller und schneller zu schlagen. Es ist aber nicht so. Wenn ich den Nerv hier elektrisiere (den ersten), schlägt das Herz immer schneller und schneller. Wenn ich aber den hier elektrisiere (den zweiten), schlägt das Herz immer langsamer und langsamer. Und wenn ich ihn ganz stark elektrisiere, dann hört das Herz überhaupt zu schlagen auf. Ich muß rasch aufhören, sonst stirbt mir der Mensch am Herzschlag. Dabei ist es so, daß zwischen diesem einen und diesem anderen Nerv gar kein Unterschied ist in der Konstruktion. Konstruiert sind sie beide auf gleiche Art. Ja, was liegt denn da vor?
[ 37 ] Nun denken Sie sich aber, ich elektrisiere nicht diesen Nerv, sondern ich elektrisiere den anderen Nerv, den zweiten. Jetzt könnten Sie glauben, Nerv ist Nerv. Ich elektrisiere da. Und man könnte nun glauben, nicht wahr, das Herz fängt wieder an, schneller und schneller zu schlagen. Es ist aber nicht so. Wenn ich den Nerv hier elektrisiere (den ersten), schlägt das Herz immer schneller und schneller. Wenn ich aber den hier elektrisiere (den zweiten), schlägt das Herz immer langsamer und langsamer. Und wenn ich ihn ganz stark elektrisiere, dann hört das Herz überhaupt zu schlagen auf. Ich muß rasch aufhören, sonst stirbt mir der Mensch am Herzschlag. Dabei ist es so, daß zwischen diesem einen und diesem anderen Nerv gar kein Unterschied ist in der Konstruktion. Konstruiert sind sie beide auf gleiche Art. Ja, was liegt denn da vor?
[ 38 ] Sehen Sie, da ist es dann so: Wenn das da hier elektrisiert ist, dann geht der astralische Leib da herein, regt das Herz an, daß es schneller schlägt, weil ihm gewissermaßen eine Arbeit, die er sonst selber machen muß, vom elektrischen Strom abgenommen wird. Er kann also schneller arbeiten im Herzen. Jetzt nehmen Sie aber an, hier würde elektrisiert (beim anderen Nerv). Jetzt will der Astralleib das Herz schneller bewegen; aber von der anderen Seite wird ihm ein Hindernis in den Weg gesetzt. Sowie er anfangen will, das Herz schneller zu bewegen, kann er nicht durch auf der anderen Seite. Diese Erregung (beim ersten Nerv) nützt ihm, weil es ihm eine Arbeit abnimmt. Diese Erregung (die zweite), die schadet ihm, weil es ihm entgegenkommt. Wenn ich mich hineinbegeben könnte ins Herz und von da aus elektrisieren könnte, dann würde das auch das Herz schneller und schneller schlagen lassen. Wenn ich aber von außen her diesen Nerv elektrisiere, dann kann dieser astralische Leib das Herz nicht bewegen, weil er immer mehr und mehr ein Hindernis hat.
[ 38 ] Sehen Sie, da ist es dann so: Wenn das da hier elektrisiert ist, dann geht der astralische Leib da herein, regt das Herz an, daß es schneller schlägt, weil ihm gewissermaßen eine Arbeit, die er sonst selber machen muß, vom elektrischen Strom abgenommen wird. Er kann also schneller arbeiten im Herzen. Jetzt nehmen Sie aber an, hier würde elektrisiert (beim anderen Nerv). Jetzt will der Astralleib das Herz schneller bewegen; aber von der anderen Seite wird ihm ein Hindernis in den Weg gesetzt. Sowie er anfangen will, das Herz schneller zu bewegen, kann er nicht durch auf der anderen Seite. Diese Erregung (beim ersten Nerv) nützt ihm, weil es ihm eine Arbeit abnimmt. Diese Erregung (die zweite), die schadet ihm, weil es ihm entgegenkommt. Wenn ich mich hineinbegeben könnte ins Herz und von da aus elektrisieren könnte, dann würde das auch das Herz schneller und schneller schlagen lassen. Wenn ich aber von außen her diesen Nerv elektrisiere, dann kann dieser astralische Leib das Herz nicht bewegen, weil er immer mehr und mehr ein Hindernis hat.
[ 39 ] Daraus sehen Sie, daß man ganz genau erkennen kann, wie die Dinge sich eigentlich vollziehen am menschlichen Körper, wie der astralische Leib auf der einen Seite geradeso eingreift, wie wenn ich, sagen wir, ein Rad drehen will: da schiebe ich an, da drehe ich weiter; wenn ich aber entgegengesetzt drehe, dann geht es nicht. So ist es beim Herzen, so ist es bei der Lunge, bei jedem Organ. Jedes Organ wird von zwei Seiten aus versorgt mit den Nerven; aber das, was eingreift, das ist der astralische Leib.
[ 39 ] Daraus sehen Sie, daß man ganz genau erkennen kann, wie die Dinge sich eigentlich vollziehen am menschlichen Körper, wie der astralische Leib auf der einen Seite geradeso eingreift, wie wenn ich, sagen wir, ein Rad drehen will: da schiebe ich an, da drehe ich weiter; wenn ich aber entgegengesetzt drehe, dann geht es nicht. So ist es beim Herzen, so ist es bei der Lunge, bei jedem Organ. Jedes Organ wird von zwei Seiten aus versorgt mit den Nerven; aber das, was eingreift, das ist der astralische Leib.
[ 40 ] Nun können Sie sagen: Aber ist es nicht vielleicht doch der Kopf, der gerade dann beim astralischen Leib wirkt? - Nein, meine Herren, wenn es der Kopf wäre, so müßten Sie oben beim Kopf elektrisieren. Das würde Ihnen aber gar nichts helfen; Sie müssen elektrisieren von da aus. Wenn Sie den Kopf abschneiden beim astralischen Leib, so trifft es doch immer die Stelle, wie beim Frosch oder der Schildkröte. Sie müssen da elektrisieren, wo noch der Nerv sitzt, den auch der Frosch behält. Medulla oblongata, verlängertes Mark, nennt man diese Stelle. Da müssen Sie elektrisieren, und der Kopf braucht gar nichts zu wissen von dem ganzen.
[ 40 ] Nun können Sie sagen: Aber ist es nicht vielleicht doch der Kopf, der gerade dann beim astralischen Leib wirkt? - Nein, meine Herren, wenn es der Kopf wäre, so müßten Sie oben beim Kopf elektrisieren. Das würde Ihnen aber gar nichts helfen; Sie müssen elektrisieren von da aus. Wenn Sie den Kopf abschneiden beim astralischen Leib, so trifft es doch immer die Stelle, wie beim Frosch oder der Schildkröte. Sie müssen da elektrisieren, wo noch der Nerv sitzt, den auch der Frosch behält. Medulla oblongata, verlängertes Mark, nennt man diese Stelle. Da müssen Sie elektrisieren, und der Kopf braucht gar nichts zu wissen von dem ganzen.
[ 41 ] Es ist übrigens auch aus anderem sehr leicht zu sehen, daß der Kopf nichts zu wissen braucht. Ja, denken Sie, erstens einmal, wenn Sie Ihr Herz vom Kopfe aus schlagen lassen müßten, das wäre eine schöne Geschichte. Das Herz müßte zweiundsiebzigmal in jeder Minute schlagen, da müßten Sie zweiundsiebzigmal in jeder Minute daran denken. Das ginge also schon nicht. Und wenn Sie schlafen, müßte das Herz stille stehen. Also mit dem Kopf ist es bei diesen Bewegungen, die im Innern des Menschen stattfinden, noch nicht getan. Die werden so vollzogen, wie beim Frosch oder wie bei der Schildkröte.
[ 41 ] Es ist übrigens auch aus anderem sehr leicht zu sehen, daß der Kopf nichts zu wissen braucht. Ja, denken Sie, erstens einmal, wenn Sie Ihr Herz vom Kopfe aus schlagen lassen müßten, das wäre eine schöne Geschichte. Das Herz müßte zweiundsiebzigmal in jeder Minute schlagen, da müßten Sie zweiundsiebzigmal in jeder Minute daran denken. Das ginge also schon nicht. Und wenn Sie schlafen, müßte das Herz stille stehen. Also mit dem Kopf ist es bei diesen Bewegungen, die im Innern des Menschen stattfinden, noch nicht getan. Die werden so vollzogen, wie beim Frosch oder wie bei der Schildkröte.
[ 42 ] Wenn wir nun Asthma haben, so werden diese inneren Bewegungen krankhaft vollzogen, während sie, wenn wir gesund sind, eben normal vollzogen werden. Sie sehen daraus, daß alles dasjenige, was im Innern des Menschen an Bewegungen und so weiter vor sich geht, unbewußt vor sich geht, geleitet wird vom astralischen Leib.
[ 42 ] Wenn wir nun Asthma haben, so werden diese inneren Bewegungen krankhaft vollzogen, während sie, wenn wir gesund sind, eben normal vollzogen werden. Sie sehen daraus, daß alles dasjenige, was im Innern des Menschen an Bewegungen und so weiter vor sich geht, unbewußt vor sich geht, geleitet wird vom astralischen Leib.
[ 43 ] Und dieser astralische Leib, der ist es, der nach dem Tode gewissermaßen erst dem Ich abgeben muß den moralischen Eindruck, den er von der Welt bekommen hat. Dann kann das Ich wiederum ein menschliches Erdenleben bilden. Diese Jahre nach dem Tode, wo der Mensch so lebt, daß er diese innerliche Astralgestalt, die er während des Lebens bekommen hat, ablegen kann, sind daher so, daß er sich wieder vorbereiten kann zu einem neuen Erdenleben, wo er richtig Mensch sein kann.
[ 43 ] Und dieser astralische Leib, der ist es, der nach dem Tode gewissermaßen erst dem Ich abgeben muß den moralischen Eindruck, den er von der Welt bekommen hat. Dann kann das Ich wiederum ein menschliches Erdenleben bilden. Diese Jahre nach dem Tode, wo der Mensch so lebt, daß er diese innerliche Astralgestalt, die er während des Lebens bekommen hat, ablegen kann, sind daher so, daß er sich wieder vorbereiten kann zu einem neuen Erdenleben, wo er richtig Mensch sein kann.
[ 44 ] Und wie bringt man jetzt das ins neue Menschenleben hinein, was man da im vorigen Leben gehabt hat? Ja, sehen Sie, meine Herren, das ist eben so, daß das Kind im Anfang seines Lebens schläft. Würde das Kind bewußt sein, dann könnte es nicht dasjenige, was das Ich da mitgebracht hat, vollziehen; es ist ja nur vom astralischen Leib abgelernt. Im astralischen Leib sitzt das Ich noch drinnen; nur braucht das Ich nicht mitarbeiten vor der Empfängnis, sondern der astralische Leib muß arbeiten, die astralische Welt muß arbeiten, so wie ich es Ihnen neulich erzählt habe, von den Sternen aus. Das Kind muß schlafend hereinkommen, lernt gehen, lernt sprechen, lernt denken. Da gießt es in das Gehen, Sprechen, Denken hinein dasjenige, was der moralische Impuls aus dem vorhergehenden Leben ist und sucht aus. Das ist unser Schicksal.
[ 44 ] Und wie bringt man jetzt das ins neue Menschenleben hinein, was man da im vorigen Leben gehabt hat? Ja, sehen Sie, meine Herren, das ist eben so, daß das Kind im Anfang seines Lebens schläft. Würde das Kind bewußt sein, dann könnte es nicht dasjenige, was das Ich da mitgebracht hat, vollziehen; es ist ja nur vom astralischen Leib abgelernt. Im astralischen Leib sitzt das Ich noch drinnen; nur braucht das Ich nicht mitarbeiten vor der Empfängnis, sondern der astralische Leib muß arbeiten, die astralische Welt muß arbeiten, so wie ich es Ihnen neulich erzählt habe, von den Sternen aus. Das Kind muß schlafend hereinkommen, lernt gehen, lernt sprechen, lernt denken. Da gießt es in das Gehen, Sprechen, Denken hinein dasjenige, was der moralische Impuls aus dem vorhergehenden Leben ist und sucht aus. Das ist unser Schicksal.
[ 45 ] Dadurch wird unsere Freiheit nicht beeinträchtigt. Ich glaube, das sagte ich Ihnen schon einmal. Wir tragen unser Schicksal in uns, wir bereiten uns selbst unser Schicksal. Aber unsere Freiheit wird nicht beeinträchtigt, geradesowenig wie unsere Freiheit beeinträchtigt wird dadurch, daß wir schwarze oder blonde Haare, braune oder blaue Augen haben, oder nicht an den Mond greifen können. So wird unsere Freiheit nicht beeinträchtigt dadurch, daß wir aus dem vorigen Erdenleben das oder jenes mitbringen, dies oder jenes als Mensch zu sein. Aber die Menschen sind dadurch verschieden, daß sie sich aus dem vorigen Erdenleben dies oder jenes mitbringen.
[ 45 ] Dadurch wird unsere Freiheit nicht beeinträchtigt. Ich glaube, das sagte ich Ihnen schon einmal. Wir tragen unser Schicksal in uns, wir bereiten uns selbst unser Schicksal. Aber unsere Freiheit wird nicht beeinträchtigt, geradesowenig wie unsere Freiheit beeinträchtigt wird dadurch, daß wir schwarze oder blonde Haare, braune oder blaue Augen haben, oder nicht an den Mond greifen können. So wird unsere Freiheit nicht beeinträchtigt dadurch, daß wir aus dem vorigen Erdenleben das oder jenes mitbringen, dies oder jenes als Mensch zu sein. Aber die Menschen sind dadurch verschieden, daß sie sich aus dem vorigen Erdenleben dies oder jenes mitbringen.
[ 46 ] Jetzt können Sie sagen: Aber das führt uns ja darauf zurück, daran zu denken, daß wir ewig noch zu weiteren Erdenleben zurückkehren. — Nein, meine Herren, es gab einmal eine Erdenzeit, da ist der Mensch überhaupt nicht weiter gekommen, als wie heute das kleine Kind ist. Da konnte er im Anfang der Erdenzeit, in der Urzeit, noch nicht gehen, noch nicht sprechen, noch nicht denken. Da war er so, daß er, weil die Erde - jetzt erinnern Sie sich an das, was ich Ihnen sonst über die Erde erzählt habe - noch dick war, nicht von Luft umgeben war, sondern von einer dicken Sauce, habe ich Ihnen damals gesagt, nicht gehen zu lernen brauchte. Da trug ihn diese dicke Sauce. Er war auch noch mehr Tier, richtete sich mehr nach seinem astralischen Leib. Er ist in bezug auf den physischen Leib heute Mensch geworden. In bezug auf den astralischen Leib steht er noch auf der Tierstufe, auf der er früher gestanden hat. Da hat er sich nichts mitgebracht, sondern das ist nach und nach entstanden. Indem der Mensch gehen, sprechen, denken gelernt hat, entstand auch das, was sein Schicksal ist. Und wenn der Mensch jetzt wiederum lernt, etwas Geistiges während seines Lebens aufzunehmen, dann gewöhnt er sich auch das Tierische wiederum ab, und dann gewöhnt er sich hinein in eine Welt, in der er nicht mehr auf die Weise wie Gehen, Sprechen, Denken lebt, sondern wieder auf eine andere Weise.
[ 46 ] Jetzt können Sie sagen: Aber das führt uns ja darauf zurück, daran zu denken, daß wir ewig noch zu weiteren Erdenleben zurückkehren. — Nein, meine Herren, es gab einmal eine Erdenzeit, da ist der Mensch überhaupt nicht weiter gekommen, als wie heute das kleine Kind ist. Da konnte er im Anfang der Erdenzeit, in der Urzeit, noch nicht gehen, noch nicht sprechen, noch nicht denken. Da war er so, daß er, weil die Erde - jetzt erinnern Sie sich an das, was ich Ihnen sonst über die Erde erzählt habe - noch dick war, nicht von Luft umgeben war, sondern von einer dicken Sauce, habe ich Ihnen damals gesagt, nicht gehen zu lernen brauchte. Da trug ihn diese dicke Sauce. Er war auch noch mehr Tier, richtete sich mehr nach seinem astralischen Leib. Er ist in bezug auf den physischen Leib heute Mensch geworden. In bezug auf den astralischen Leib steht er noch auf der Tierstufe, auf der er früher gestanden hat. Da hat er sich nichts mitgebracht, sondern das ist nach und nach entstanden. Indem der Mensch gehen, sprechen, denken gelernt hat, entstand auch das, was sein Schicksal ist. Und wenn der Mensch jetzt wiederum lernt, etwas Geistiges während seines Lebens aufzunehmen, dann gewöhnt er sich auch das Tierische wiederum ab, und dann gewöhnt er sich hinein in eine Welt, in der er nicht mehr auf die Weise wie Gehen, Sprechen, Denken lebt, sondern wieder auf eine andere Weise.
[ 47 ] Es ist also ein Zwischenraum zwischen diesen zwei Zuständen, und in diesen Zwischenraum kommen wir in einem gewissen Leben immer wieder und wieder.
[ 47 ] Es ist also ein Zwischenraum zwischen diesen zwei Zuständen, und in diesen Zwischenraum kommen wir in einem gewissen Leben immer wieder und wieder.
[ 48 ] Nun, sehen Sie, meine Herren, jetzt gibt es noch eine Frage. Die werden wir das nächste Mal, am nächsten Mittwoch um neun Uhr, besprechen müssen. Das ist diese wichtige Frage, die immer wieder aufgeworfen wird, daß einem einer sagt: Nun ja, du hast gut reden vom vorigen Erdenleben, aber ich erinnere mich daran nicht. Woran ich mich nicht erinnere, daran glaube ich nicht. - Nun werde ich Ihnen das nächste Mal erklären, wie das mit diesem Erinnern ist, und was es damit für eine Bewandtnis hat. Dann werden wir wieder ein Stück weiter gekommen sein. Dann werden wir die Frage, auf die wir uns vorbereitet haben, mehr oder weniger erledigt haben.
[ 48 ] Nun, sehen Sie, meine Herren, jetzt gibt es noch eine Frage. Die werden wir das nächste Mal, am nächsten Mittwoch um neun Uhr, besprechen müssen. Das ist diese wichtige Frage, die immer wieder aufgeworfen wird, daß einem einer sagt: Nun ja, du hast gut reden vom vorigen Erdenleben, aber ich erinnere mich daran nicht. Woran ich mich nicht erinnere, daran glaube ich nicht. - Nun werde ich Ihnen das nächste Mal erklären, wie das mit diesem Erinnern ist, und was es damit für eine Bewandtnis hat. Dann werden wir wieder ein Stück weiter gekommen sein. Dann werden wir die Frage, auf die wir uns vorbereitet haben, mehr oder weniger erledigt haben.
