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From the Akashic Records
GA 11

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Übergang der vierten in die fünfte Wurzelrasse

The Transition from the Fourth to the Fifth Root Race

[ 1 ] Die folgenden Mitteilungen beziehen sich auf den Übergang der vierten (atlantischen) Wurzelrasse in die fünfte (arische), welcher die gegenwärtige zivilisierte Menschheit angehört. Nur derjenige wird sie richtig auffassen, der sich von dem Gedanken der Entwickelung in seinem ganzen Umfange und in seiner ganzen Bedeutung durchdringen kann. Alles, was der Mensch um sich herum gewahr wird, ist in Entwickelung. Und auch die Eigenschaft der Menschen unserer fünften Wurzelrasse, die im Gebrauche des Gedankens liegt, hat sich erst entwickelt. Ja, gerade diese Wurzelrasse ist es, welche die Kraft des Denkens langsam und allmählich zur Reife bringt. Der gegenwärtige Mensch entschließt sich (im Gedanken) zu etwas, und dann führt er es aus als die Folge des eigenen Gedankens. Bei den Atlantiern bereitete sich diese Fähigkeit erst vor. Nicht die eigenen Gedanken, sondern die ihnen von höhergearteten Wesenheiten zuströmenden beeinflußten ihren Willen. Dieser wurde also gewissermaßen von außen gelenkt. — Wer sich mit diesem Entwickelungsgedanken beim Menschen vertraut macht und zugeben lernt, daß dieser in der Vorzeit ein ganz anders geartetes Wesen — als irdischer Mensch — war, der wird auch zu der Vorstellung von den völlig anderen Wesenheiten aufsteigen können, von denen in den Mitteilungen gesprochen wird. Ungeheuer große Zeiträume nahm die Entwickelung in Anspruch, von der berichtet wird. Was in dem Vorhergehenden von der vierten Wurzelrasse, den Atlantiern, gesagt worden ist, das bezieht sich auf die große Masse der Menschheit. Aber diese stand unter Führern, die in ihren Fähigkeiten hoch emporragten über sie. Die Weisheit, welche diese Führer besaßen, und die Kräfte, welche sie beherrschten, waren durch keinerlei irdische Erziehung zu erlangen. Sie waren ihnen von höheren, nicht unmittelbar zur Erde gehörenden Wesenheiten erteilt worden. Es war daher nur natürlich, daß die große Masse der Menschen diese ihre Führer als Wesen höherer Art empfanden, als «Boten» der Götter. Denn mit den menschlichen Sinnesorganen, mit dem menschlichen Verstande wäre nicht zu erreichen gewesen, was diese Führer wußten und ausführen konnten. Man verehrte sie als «Gottesboten» und empfing ihre Befehle, Gebote und auch ihren Unterricht. Durch Wesen solcher Art wurde die Menschheit unterwiesen in den Wissenschaften, Künsten, in der Verfertigung von Werkzeugen. Und solche «Götterboten» leiteten entweder selbst die Gemeinschaften oder unterrichteten Menschen, die weit genug vorgeschritten waren, in den Regierungskünsten. Man sagte von diesen Führern, daß sie «mit den Göttern verkehren» und von diesen selbst in die Gesetze eingeweiht werden, nach denen sich die Menschheit entwickeln müsse. Und das entsprach der Wirklichkeit. An Orten, von denen die Menge nichts wußte, geschah diese Einweihung, dieser Verkehr mit den Göttern. Mysterientempel wurden diese Einweihungsorte genannt. Von ihnen aus also geschah die Verwaltung des Menschengeschlechts.

[ 1 ] The following statements refer to the transition from the fourth (Atlantic) root race to the fifth (Aryan) root race, to which present-day civilized humanity belongs. Only those who can fully grasp the concept of evolution in its entirety and in all its significance will understand them correctly. Everything that human beings perceive around them is in a state of evolution. And the characteristic of the people of our fifth root race—which lies in the use of thought—has only recently developed. Indeed, it is precisely this root race that is slowly and gradually bringing the power of thought to maturity. Modern human beings resolve (in thought) to do something, and then carry it out as the consequence of their own thought. Among the Atlanteans, this ability was only beginning to take shape. It was not their own thoughts, but those flowing to them from higher beings that influenced their will. Their will was thus, in a sense, directed from without. — Anyone who familiarizes themselves with this concept of human evolution and learns to acknowledge that in ancient times human beings were of a completely different nature—as earthly human beings—will also be able to rise to the conception of the entirely different beings spoken of in the messages. The evolution described here spanned immensely long periods of time. What has been said above regarding the fourth root race, the Atlanteans, refers to the vast majority of humanity. But this majority was led by guides whose abilities towered far above their own. The wisdom these leaders possessed and the powers they mastered could not be attained through any earthly education. They had been bestowed upon them by higher beings not directly associated with the Earth. It was therefore only natural that the vast majority of people perceived these leaders as beings of a higher order, as “messengers” of the gods. For what these leaders knew and were able to accomplish could not have been achieved through human sensory organs or the human intellect. People revered them as “messengers of the gods” and received their commands, commandments, and also their teachings. Through beings of this kind, humanity was instructed in the sciences, the arts, and the manufacture of tools. And such “messengers of the gods” either led the communities themselves or instructed people who were sufficiently advanced in the arts of governance. It was said of these leaders that they “communicated with the gods” and were initiated by the gods themselves into the laws according to which humanity must develop. And this corresponded to reality. In places unknown to the masses, this initiation—this communion with the gods—took place. These places of initiation were called mystery temples. It was from these temples, then, that the governance of the human race took place.



[ 2 ] Das, was in den Mysterientempeln geschah, war demgemäß auch dem Volke unverständlich. Und ebensowenig verstand dieses die Absichten seiner großen Führer. Das Volk konnte mit seinen Sinnen ja nur verstehen, was sich auf der Erde unmittelbar zutrug, nicht was zum Heile dieser aus höheren Welten offenbart wurde. Daher mußten auch die Lehren der Führer in einer Form abgefaßt sein, die nicht den Mitteilungen über irdische Ereignisse ähnlich war. Die Sprache, welche die Götter mit ihren Boten in den Mysterien sprachen, war ja auch keine irdische, und die Gestalten, in denen sich diese Götter offenbarten, waren ebensowenig irdisch. «In feurigen Wolken» erschienen die höheren Geister ihren Boten, uni ihnen mitzuteilen, wie sie die Menschen zu führen haben. In menschlicher Gestalt kann nur ein Mensch erscheinen; Wesenheiten, deren Fähigkeiten über das Menschliche hinausragen, müssen in Gestalten sich offenbaren, die nicht unter den irdischen zu finden sind.

[ 2 ] Consequently, what took place in the temples of the Mysteries was also incomprehensible to the people. Nor did they understand the intentions of their great leaders. After all, the people could only comprehend with their senses what was happening directly on Earth, not what was revealed from higher worlds for the sake of Earth’s salvation. Therefore, the teachings of the leaders also had to be formulated in a way that was unlike accounts of earthly events. After all, the language the gods spoke to their messengers in the mysteries was not an earthly one, and the forms in which these gods revealed themselves were no more earthly. The higher spirits appeared to their messengers “in fiery clouds” to instruct them on how to guide humanity. Only a human being can appear in human form; beings whose abilities transcend the human must reveal themselves in forms not found among earthly beings.

[ 3 ] Daß die «Gottesboten» diese Offenbarungen empfangen konnten, rührt davon her, daß sie selbst die vollkommensten unter ihren Menschenbrüdern waren. Sie hatten auf früheren Entwickelungsstufen bereits durchgemacht, was die Mehrzahl der Menschen noch durchzumachen hat. Nur in einer gewissen Beziehung gehörten sie dieser Mitmenschheit an. Sie konnten die menschliche Gestalt annehmen. Aber ihre seelisch-geistigen Eigenschaften waren übermenschlicher Art. Sie waren also göttlich-menschliche Doppelwesen. Man konnte sie daher auch als höhere Geister bezeichnen, die menschliche Leiber angenommen hatten, um der Menschheit auf ihrem irdischen Wege weiter zu helfen. Ihre eigentliche Heimat war nicht auf der Erde. — diese Wesen führten die Menschen, ohne ihnen die Grundsätze mitteilen zu können, nach denen sie sie führten. Denn bis zur fünften Unterrasse der Atlantier, den Ursemiten, hatten die Menschen eben gar keine Fähigkeit, um diese Grundsätze zu begreifen. Erst die Denkkraft, die sich in dieser Unterrasse entwickelte, war eine solche Fähigkeit. Aber diese Fähigkeit entwickelte sich langsam und allmählich. Und auch die letzten Unterrassen der Atlantier konnten noch sehr wenig begreifen von den Grundsätzen ihrer göttlichen Führer. Sie fingen an, erst ganz unvollkommen, etwas von solchen Grundsätzen zu ahnen. Daher waren ihre Gedanken und auch die Gesetze, von denen bei ihren Staatseinrichtungen gesprochen worden ist, mehr geahnt als klar gedacht.

[ 3 ] The reason the “messengers of God” were able to receive these revelations is that they themselves were the most perfect among their human brothers. They had already gone through, at earlier stages of development, what the majority of people still have to go through. They belonged to the human race only in a certain sense. They were able to assume human form. But their soul-spiritual qualities were of a superhuman nature. They were, therefore, divine-human dual beings. One could thus also describe them as higher spirits who had taken on human bodies in order to further assist humanity on its earthly path. Their true home was not on Earth. — These beings guided humanity without being able to communicate the principles by which they were guiding them. For up until the fifth subrace of the Atlanteans—the Proto-Semites—humanity simply lacked the capacity to comprehend these principles. It was only the power of thought, which developed in this subrace, that provided such a capacity. But this ability developed slowly and gradually. And even the last subraces of the Atlanteans could still comprehend very little of the principles of their divine guides. They began—at first very imperfectly—to sense something of such principles. Therefore, their thoughts and also the laws mentioned in connection with their state institutions were more sensed than clearly thought.

[ 4 ] Der Hauptführer der fünften atlantischen Unterrasse bereitete diese nach und nach vor, damit sie in späterer Zeit, nach dem Untergange der atlantischen Lebensart, eine neue beginnen könne, eine solche, welche ganz durch die Denkkraft geregelt wird.

[ 4 ] The chief leader of the fifth Atlantean subrace gradually prepared it so that, in later times, after the downfall of the Atlantean way of life, it could begin a new one—one governed entirely by the power of thought.

[ 5 ] Nun muß man sich vergegenwärtigen, daß man es am Ende der atlantischen Zeit mit drei Gruppen menschenartiger Wesenheiten zu tun hat. 1. Mit den genannten «Götterboten», die der großen Volksmasse weit voraus in der Entwickelung waren, die göttliche Weisheit lehrten und göttliche Taten verrichteten. 2. Die große Masse selbst, bei welcher die Denkkraft in einem dumpfen Zustande war, trotzdem sie Fähigkeiten naturwüchsiger Art besaß, welche der heutigen Menschheit verlorengegangen sind. 3. Eine kleinere Schar von solchen, welche die Denkkraft entwickelten. Diese verlor dadurch zwar allmählich die urwüchsigen Fähigkeiten der Atlantier; aber sie bildete sich dafür heran, die Grundsätze der «Götterboten» denkend zu erfassen. — die zweite Gruppe der Menschenwesen war dem allmählichen Aussterben geweiht. Die dritte aber konnte von dem Wesen der ersten Art dazu herangezogen werden, ihre Führung selbst in die Hand zu nehmen.

[ 5 ] Now one must bear in mind that, at the end of the Atlantean era, there were three groups of human-like beings. 1. The aforementioned “messengers of the gods,” who were far ahead of the great masses in their development, taught divine wisdom, and performed divine deeds. 2. The great masses themselves, whose powers of thought were in a dull state, even though they possessed innate abilities that have been lost to humanity today. 3. A smaller group of those who developed their powers of thought. Although this group gradually lost the innate abilities of the Atlanteans, it developed the capacity to intellectually grasp the principles of the “messengers of the gods.” — The second group of human beings was doomed to gradual extinction. The third, however, could be drawn upon by the beings of the first kind to take their own destiny into their hands.

[ 6 ] Aus dieser dritten Gruppe nahm der genannte Hauptführer, welchen die okkultistische Literatur als Manu bezeichnet, die Befähigtesten heraus, um aus ihnen eine neue Menschheit hervorgehen zu lassen. Diese Befähigtesten waren in der fünften Unterrasse vorhanden. Die Denkkraft der sechsten und siebenten Unterrasse war schon in einer gewissen Weise auf Abwege geraten und nicht mehr zur Weiterentwickelung geeignet. — die besten Eigenschaften der Besten mußten entwickelt werden. Das geschah, indem der Führer die Auserlesenen an einem besonderen Orte der Erde — in Innerasien — absonderte und sie vor jedem Einflusse der Zurückgebliebenen oder der auf Abwege Geratenen befreite. — die Aufgabe, die sich der Führer stellte, war, seine Schar so weit zu bringen, daß ihre Zugehörigen in der eigenen Seele, mit eigener Denkkraft die Grundsätze erfassen könnten, nach denen sie bisher auf eine von ihnen geahnte, aber nicht klar erkannte Art gelenkt worden waren. Die Menschen sollten erkennen die göttlichen Kräfte, denen sie unbewußt gefolgt waren. Bisher hatten die Götter durch ihre Boten die Menschen geführt; jetzt sollten die Menschen von diesen göttlichen Wesenheiten wissen. Sie sollten sich selbst als die ausführenden Organe der göttlichen Vorsehung ansehen lernen.

[ 6 ] From this third group, the aforementioned chief leader—whom occult literature refers to as Manu—selected the most capable individuals in order to bring forth a new humanity from among them. These most capable individuals were found in the fifth sub-race. The intellectual capacity of the sixth and seventh sub-races had already, in a certain sense, gone astray and was no longer suitable for further development. — The best qualities of the best had to be developed. This was accomplished by the leader isolating the chosen ones in a special place on Earth—in Inner Asia—and freeing them from any influence of those who had fallen behind or gone astray. — The task the Leader set for himself was to bring his group to the point where its members could, within their own souls and through their own power of thought, grasp the principles by which they had hitherto been guided in a way they had sensed but not clearly recognized. People were to recognize the divine forces they had unconsciously followed. Until then, the gods had guided people through their messengers; now people were to know of these divine beings. They were to learn to regard themselves as the instruments through which divine providence acts.

[ 7 ] Vor einer wichtigen Entscheidung stand die also abgesonderte Schar. Der göttliche Führer war in ihrer Mitte, in Menschengestalt. Von solchen Götterboten hatte die Menschheit vorher Anweisungen, Befehle erhalten, was sie zu tun oder zu lassen hatte. Sie war in den Wissenschaften unterrichtet worden, die sich auf dasjenige bezogen, was sie mit den Sinnen hatte wahrnehmen können. Eine göttliche Weltregierung hatten die Menschen geahnt, hatten sie in ihren eigenen Handlungen empfunden; aber klar gewußt hatten sie nichts von ihr. — nun sprach ihr Führer in einer ganz neuen Art zu ihnen. Er lehrte sie, daß unsichtbare Mächte das lenken, was sie sichtbar vor sich hätten; und daß sie selbst Diener dieser unsichtbaren Mächte seien, daß sie mit ihren Gedanken die Gesetze dieser unsichtbaren Mächte zu vollziehen hätten. Von einem Überirdisch-Göttlichen hörten die Menschen. Und daß das unsichtbare Geistige der Schöpfer und Erhalter des sichtbaren Körperlichen sei. Zu ihren sichtbaren Götterboten, zu den übermenschlichen Eingeweihten, von denen der selbst einer war, der so zu ihnen sprach, hatten sie bisher aufgesehen, und von ihnen wurde mitgeteilt, was zu tun und was zu lassen sei. Jetzt aber wurden sie dessen gewürdigt, daß der Götterbote ihnen von den Göttern selbst sprach. Gewaltig war die Rede, die er seiner Schar immer wieder einschärfte. «Ihr habt bis jetzt gesehen diejenigen, die euch führten; aber es gibt höhere Führer, die ihr nicht sehet. Und diesen Führern seid ihr untertan. Ihr sollt vollziehen die Befehle des Gottes, den ihr nicht sehet; und ihr sollt gehorchen einem solchen, von dem ihr euch kein Bild machen könnet.» So klang aus dem Munde des großen Führers das neue höchste Gebot, das da die Verehrung vorschrieb eines Gottes, dem kein sinnlich-sichtbares Bild ähnlich sein konnte, von dem daher auch keines gemacht werden sollte. Von diesem großen Urgebote der fünften Menschenrasse ist ein Nachklang das bekannte: «Du sollst dir kein Götzenbild machen, noch irgendein Abbild von etwas, was droben im Himmel oder unten auf der Erde, oder was im Wasser unter der Erde ist...». 5Buch Moses, 10. Kap. 51

[ 7 ] This isolated group was thus faced with an important decision. The divine leader was in their midst, in human form. Humanity had previously received instructions and commands from such messengers of the gods regarding what they were to do or refrain from doing. They had been instructed in the sciences that related to what they had been able to perceive with their senses. People had sensed a divine world government and had felt it in their own actions; but they had known nothing clear about it. — Now their leader spoke to them in an entirely new way. He taught them that invisible powers govern what they see before them; and that they themselves are servants of these invisible powers, that they must carry out the laws of these invisible powers through their thoughts. People heard of a supernatural, divine realm. And that the invisible spiritual realm is the creator and sustainer of the visible physical world. Until then, they had looked up to their visible messengers of the gods—the superhuman initiates, one of whom was the very one speaking to them—and it was from them that they were told what to do and what to avoid. But now they were granted the privilege of having the messenger of the gods speak to them directly from the gods themselves. The message he repeatedly impressed upon his followers was powerful. “Until now, you have seen those who led you; but there are higher leaders whom you do not see. And to these leaders you are subject. You shall carry out the commands of the God whom you do not see; and you shall obey one of whom you cannot form an image.” Thus, from the mouth of the great leader came the new supreme commandment, which prescribed the worship of a God to whom no sensory, visible image could be likened—and of whom, therefore, no image was to be made. An echo of this great primordial commandment of the fifth human race is the well-known: “You shall not make for yourself any idol, nor any image of anything that is in heaven above or on the earth beneath, or in the water under the earth...” 5Book of Moses, Chapter 10, verse 51

[ 8 ] Dem Hauptführer (Manu) standen andere Götterboten zur Seite, welche für die einzelnen Lebenszweige seine Absichten ausführten und an der Entwickelung der neuen Rasse arbeiteten. Denn es handelte sich darum, das ganze Leben im Sinne der neuen Auffassung von einer göttlichen Weltregierung einzurichten. Die Gedanken der Menschen sollten überall von dem Sichtbaren auf das Unsichtbare hingelenkt werden. Das Leben wird durch die Naturmächte bestimmt. Von Tag und Nacht, von Winter und Sommer, von Sonnenschein und Regen hängt der Verlauf dieses menschlichen Lebens ab. Wie diese einflußreichen sichtbaren Tatsachen mit den unsichtbaren (göttlichen) Kräften im Zusammenhang stehen und wie der Mensch sich verhalten solle, damit er diesen unsichtbaren Mächten gemäß sein Leben einrichte: das wurde ihm gezeigt. Alles Wissen und alle Arbeit sollte in diesem Sinne getrieben werden. Im Gang der Sterne und der Witterungsverhältnisse sollte der Mensch die göttlichen Ratschlüsse sehen, den Ausfluß der göttlichen Weisheit. Astronomie und Witterungskunde wurden in diesem Sinne gelehrt. Und seine Arbeit, sein sittliches Leben solle der Mensch so einrichten, daß sie den weisheitsvollen Gesetzen des Göttlichen entsprechen. Nach göttlichen Geboten wurde das Leben geordnet, wie im Gang der Sterne, in den Witterungsverhältnissen und so weiter die göttlichen Gedanken erforscht wurden. Durch Opferhandlungen sollte der Mensch seine Werke mit den Fügungen der Götter in Einklang bringen. — Es war die Absicht des Manu, alles im menschlichen Leben auf die höheren Welten hinzulenken. Alles menschliche Tun, alle Einrichtungen sollten einen religiösen Charakter tragen. Dadurch wollte der Manu das einleiten, was der fünften Wurzelrasse als ihre eigentliche Aufgabe obliegt. Diese sollte lernen, sich selbst durch ihre Gedanken zu leiten. Aber zum Heile kann solche Selbstbestimmung nur führen, wenn sich der Mensch auch selbst in den Dienst der höheren Kräfte stellt. Der Mensch soll sich seiner Gedankenkraft bedienen; aber diese Gedankenkraft soll geheiligt sein durch den Hinblick auf das Göttliche.

[ 8 ] The Chief Guide (Manu) was assisted by other divine messengers, who carried out his intentions in the various spheres of life and worked toward the development of the new race. For the aim was to organize all of life in accordance with the new conception of a divine world government. People’s thoughts were to be directed everywhere from the visible to the invisible. Life is determined by the forces of nature. The course of human life depends on day and night, winter and summer, sunshine and rain. How these influential visible phenomena are connected to the invisible (divine) forces, and how humans should conduct themselves so that they may organize their lives in accordance with these invisible powers—this was shown to them. All knowledge and all work should be pursued in this spirit. In the movements of the stars and the weather conditions, humans were to see the divine counsel, the manifestation of divine wisdom. Astronomy and meteorology were taught in this spirit. And humans were to organize their work and their moral lives in such a way that they corresponded to the wise laws of the Divine. Life was ordered according to divine commandments, just as the divine thoughts were explored in the movements of the stars, in weather conditions, and so on. Through sacrificial rites, human beings were to bring their deeds into harmony with the providence of the gods. — It was Manu’s intention to direct everything in human life toward the higher worlds. All human activity and all institutions were to bear a religious character. Through this, Manu sought to usher in what is the true task of the fifth root race. This race was to learn to guide itself through its thoughts. But such self-determination can lead to salvation only if human beings also place themselves in the service of the higher powers. Human beings should make use of their power of thought; but this power of thought should be sanctified by a focus on the Divine.

[ 9 ] Man begreift nur vollständig, was damals geschah, wenn man auch weiß, daß die Entwickelung der Denkkraft, von der fünften Unterrasse der Atlantier angefangen, noch etwas anderes im Gefolge gehabt hat. Die Menschen waren nämlich von einer gewissen Seite her in den Besitz von Kenntnissen und Künsten gekommen, die nicht unmittelbar mit dem zusammenhingen, was der obengenannte Manu als seine eigentliche Aufgabe ansehen mußte. Diesen Kenntnissen und Künsten fehlte zunächst der religiöse Charakter. Sie kamen so an den Menschen heran, daß dieser an nichts anderes denken konnte, als sie in den Dienst des Eigennutzes, seiner persönlichen Bedürfnisse zu stellen... 6Über den Ursprung dieser Kenntnisse und Künste öffentliche Mitteilungen zu machen, ist vorläufig nicht erlaubt. Daher muß hier eine Stelle der Akasha-Chronik wegbleiben. Zu solchen Kenntnissen gehört zum Beispiel die des Feuers in seiner Anwendung zu menschlichen Verrichtungen. In den ersten atlantischen Zeiten brauchte der Mensch das Feuer nicht, denn es stand ja die Lebenskraft zu seinen Diensten. Je weniger er aber mit fortschreitender Zeit in der Lage war, sich dieser Kraft zu bedienen, desto mehr mußte er lernen, sich Werkzeuge, Geräte aus sogenannten leblosen Dingen zu machen. Dazu diente ihm der Gebrauch des Feuers. Und ähnlich war es mit anderen Naturkräften. Der Mensch hatte also gelernt, sich solcher Naturkräfte zu bedienen, ohne sich ihres göttlichen Ursprungs bewußt zu sein. Und so sollte es auch sein. Der Mensch sollte durch nichts gezwungen sein, diese im Dienste seiner Denkkraft stehenden Dinge auf die göttliche Weltordnung zu beziehen. Er sollte das vielmehr freiwillig in seinen Gedanken tun. So ging denn die Absicht des Manu dahin, die Menschen dazu zu bringen, daß sie selbständig, aus einem inneren Bedürfnis heraus, solche Dinge in Zusammenhang brachten mit der höheren Weltordnung. Gleichsam wählen konnten die Menschen, ob sie die erlangten Erkenntnisse rein im persönlichen Eigennutz oder im religiösen Dienste einer höheren Welt anwenden wollten. — war also der Mensch vorher gezwungen, sich als Glied der göttlichen Weltlenkung zu betrachten, von der ihm zum Beispiel die Beherrschung der Lebenskraft zufloß, ohne daß er die Denkkraft anzuwenden brauchte, so konnte er jetzt die Naturkräfte auch anwenden, ohne den Gedanken auf das Göttliche zu lenken. — dieser Entscheidung waren nicht alle Menschen gewachsen, welche der Manu um sich gesammelt hatte, sondern vielmehr nur eine geringe Zahl derselben. Und nur aus dieser letzteren Zahl konnte der Manu den Keim zur neuen Rasse wirklich bilden. Mit ihr zog er sich dann zurück, um sie weiterzuentwickeln, während die anderen sich mit der übrigen Menschheit vermischten. — von der genannten geringen Zahl von Menschen, die sich zuletzt um den Manu geschart hatte, stammt dann alles ab, was die wahren Fortschrittskeime der fünften Wurzelrasse bis heute noch bildet. Daher ist es aber auch erklärlich, daß zwei Charakterzüge durch die ganze Entwickelung dieser fünften Wurzelrasse durchgehen. Der eine Zug ist den Menschen eigen, die beseelt sind von höheren Ideen, die sich als Kinder einer göttlichen Weltmacht betrachten; der andere kommt denen zu, die alles nur in den Dienst der persönlichen Interessen, des Eigennutzes stellen.

[ 9 ] One can only fully understand what happened back then if one also knows that the development of the power of thought, beginning with the fifth subrace of the Atlanteans, had brought about something else as well. For, from a certain perspective, human beings had come into possession of knowledge and arts that were not directly connected to what the aforementioned Manu must have regarded as his actual task. This knowledge and these arts initially lacked a religious character. They came to humanity in such a way that people could think of nothing else but putting them in the service of self-interest and their personal needs... 6It is not permitted for the time being to make public statements regarding the origin of these knowledge and arts. Therefore, a passage from the Akashic Records must be omitted here. Such knowledge includes, for example, that of fire in its application to human activities. In the early Atlantean era, humankind had no need for fire, for the life force was already at their disposal. However, as time went on and they became less able to make use of this force, they had to learn more and more to make tools and implements from so-called inanimate objects. The use of fire served this purpose. And the situation was similar with other forces of nature. Humanity had thus learned to make use of such natural forces without being aware of their divine origin. And that was as it should be. Humanity should not be forced by anything to relate these things—which serve their power of thought—to the divine world order. Rather, they should do so voluntarily in their thoughts. Thus, Manu’s intention was to lead people to connect such things with the higher world order independently, out of an inner need. As it were, choose—people could decide whether they wished to apply the knowledge they had gained purely for personal gain or in the religious service of a higher world. — Whereas previously human beings had been compelled to regard themselves as part of the divine order of the world—from which, for example, the mastery of life force flowed to them without their needing to exercise their power of thought—they could now also apply the forces of nature without directing their thoughts toward the divine. — Not all of the people whom the Manu had gathered around him were up to this decision; rather, only a small number of them were. And it was only from this latter group that the Manu could truly form the seed of the new race. With them, he then withdrew to further develop them, while the others mingled with the rest of humanity. — Everything that still constitutes the true seeds of progress for the fifth root race to this day descends from the aforementioned small number of people who had ultimately gathered around the Manu. This also explains why two characteristics run through the entire development of this fifth root race. One characteristic is inherent in those who are inspired by higher ideals and regard themselves as children of a divine world power; the other is found in those who place everything solely in the service of personal interests and self-interest.

[ 10 ] So lange blieb die kleine Schar um den Manu, bis sie hinlänglich gekräftigt war, um in dem neuen Geiste zu wirken, und bis ihre Glieder hinausziehen konnten, diesen neuen Geist der übrigen Menschheit zu bringen, die von den vorhergehenden Rassen übriggeblieben war. Es ist natürlich, daß dieser neue Geist bei den verschiedenen Völkern einen verschiedenen Charakter annahm, je nachdem sich diese selbst in den verschiedenen Gebieten entwickelt hatten. Die alten zurückgebliebenen Charakterzüge vermischten sich mit dem, was die Sendboten des Manu in die verschiedenen Teile der Welt trugen. Dadurch entstanden mannigfaltige neue Kulturen und Zivilisationen

[ 10 ] The small group remained around Manu until it had been sufficiently strengthened to act in accordance with the new spirit, and until its members were able to go out and bring this new spirit to the rest of humanity—those who had survived from the preceding races. It is natural that this new spirit took on a different character among the various peoples, depending on how they themselves had developed in their respective regions. The old, outdated traits mingled with what Manu’s emissaries carried to the various parts of the world. This gave rise to a multitude of new cultures and civilizations

[ 11 ] Die befähigtesten Persönlichkeiten aus der Umgebung des Manu wurden dazu ausersehen, nach und nach unmittelbar in seine göttliche Weisheit eingeweiht zu werden, auf daß sie Lehrer der übrigen werden konnten. So kam es, daß zu den alten Götterboten jetzt auch eine neue Art von Eingeweihten kam. Es sind diejenigen, welche ihre Denkkraft geradeso wie ihre übrigen Mitmenschen in irdischer Art ausgebildet haben. Die vorhergehenden Götterboten — auch der Manu — hatten das nicht. Ihre Entwickelung gehört höheren Welten an. Sie brachten ihre höhere Weisheit in die irdischen Verhältnisse herein. Was sie der Menschheit schenkten, war eine «Gabe von oben». Die Menschen waren noch vor der Mitte der atlantischen Zeit nicht so weit, mit eigenen Kräften begreifen zu können, was die göttlichen Ratschlüsse sind. Jetzt — in der angedeuteten Zeit — sollten sie dazu kommen. Das irdische Denken sollte sich erheben bis zu dem Begriffe vom Göttlichen. Menschliche Eingeweihte traten zu den übermenschlichen. Das bedeutet einen wichtigen Umschwung in der Entwickelung des Menschengeschlechtes. Noch die ersten Atlantier hatten nicht die Wahl, ihre Führer als göttliche Sendboten anzusehen oder auch nicht. Denn was diese vollbrachten, drängte sich auf als Tat höherer Welten. Es trug den Stempel des göttlichen Ursprungs. So waren die Boten der atlantischen Zeit durch ihre Macht geheiligte Wesenheiten, umgeben von dem Glanze, den ihnen diese Macht verlieh. Die menschlichen Eingeweihten der Folgezeit sind, äußerlich genommen, Menschen unter Menschen. Allerdings aber verblieben sie im Zusammenhang mit den höheren Welten, und die Offenbarungen und Erscheinungen der Götterboten dringen zu ihnen. Nur ausnahmsweise, wenn sich eine höhere Notwendigkeit ergibt, machen sie Gebrauch von gewissen Kräften, die ihnen von dorther verliehen sind. Dann vollbringen sie Taten, welche die Menschen nach den ihnen bekannten Gesetzen nicht verstehen und daher mit Recht als Wunder ansehen. — Die höhere Absicht aber bei alledem ist, die Menschheit auf eigene Füße zu stellen, deren Denkkraft vollkommen zu entwickeln. — die menschlichen Eingeweihten sind heute die Vermittler zwischen dem Volke und den höheren Mächten; und nur die Einweihung befähigt zum Umgange mit den Götterboten.

[ 11 ] The most capable individuals from the Manu’s inner circle were chosen to be gradually and directly initiated into his divine wisdom, so that they might become teachers to the rest. Thus, a new class of initiates joined the ranks of the ancient messengers of the gods. These are the ones who have developed their powers of thought in an earthly manner, just like the rest of their fellow human beings. The earlier divine messengers—including the Manu—did not possess this. Their development belongs to higher worlds. They brought their higher wisdom into earthly conditions. What they bestowed upon humanity was a “gift from above.” Even before the middle of the Atlantean era, human beings were not yet advanced enough to comprehend the divine decrees through their own powers. Now—in the period indicated—they were to attain this ability. Earthly thinking was to rise to the concept of the Divine. Human initiates joined the superhuman ones. This marked a significant turning point in the evolution of the human race. Even the earliest Atlanteans did not have the choice of whether or not to regard their leaders as divine messengers. For what these leaders accomplished presented itself as the work of higher worlds; it bore the stamp of divine origin. Thus, the messengers of the Atlantean era were beings sanctified by their power, surrounded by the radiance that this power bestowed upon them. The human initiates of the subsequent era are, outwardly speaking, human beings among human beings. However, they remained connected to the higher worlds, and the revelations and manifestations of the divine messengers reach them. Only in exceptional cases, when a higher necessity arises, do they make use of certain powers bestowed upon them from those realms. Then they perform deeds which people, according to the laws known to them, do not understand and therefore rightly regard as miracles. — The higher purpose behind all this, however, is to set humanity on its own feet and to fully develop its power of thought. — Today, human initiates are the mediators between the people and the higher powers; and only initiation enables one to interact with the divine messengers.

[ 12 ] Die menschlichen Eingeweihten, die heiligen Lehrer, wurden nun im Beginne der fünften Wurzelrasse Führer der übrigen Menschheit. Die großen Priesterkönige der Vorzeit, von denen nicht die Geschichte, wohl aber die Sagenwelt Zeugnis ablegt, gehören der Schar dieser Eingeweihten an. Immer mehr zogen sich die höheren Götterboten von der Erde zurück und überließen die Führung diesen menschlichen Eingeweihten, denen sie aber mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wäre das nicht so, so käme der Mensch niemals zum freien Gebrauch seiner Denkkraft. Die Welt steht unter göttlicher Führung; aber der Mensch soll nicht gezwungen werden, das zuzugeben, sondern er soll in freier Überlegung es einsehen und begreifen. Ist er erst so weit, dann enthüllen ihm die Eingeweihten stufenweise ihre Geheimnisse. Aber dies kann nicht plötzlich geschehen. Sondern die ganze Entwickelung der fünften Wurzelrasse ist der langsame Weg zu diesem Ziele. Wie Kinder führte der Manu erst selbst noch seine Schar. Dann ging die Führung ganz allmählich auf menschliche Eingeweihte über. Und heute besteht der Fortschritt noch immer in einer Mischung von bewußtem und unbewußtem Handeln und Denken der Menschen. Erst am Ende der fünften Wurzelrasse, wenn durch die sechste und siebente Unterrasse hindurch eine genügend große Anzahl von Menschen des Wissens fähig ist, wird sich der größte Eingeweihte ihnen öffentlich enthüllen können. Und dieser menschliche Eingeweihte wird dann die weitere Hauptführung ebenso übernehmen können, wie das der Manu am Ende der vierten Wurzelrasse getan hat. So ist die Erziehung der fünften Wurzelrasse die, daß ein größerer Teil der Menschheit dazu kommen wird, einem menschlichen Manu frei zu folgen, wie das die Keimrasse dieser fünften mit dem göttlichen getan hat.

[ 12 ] The human initiates—the sacred teachers—now became the guides for the rest of humanity at the beginning of the fifth root race. The great priest-kings of antiquity, attested not by history but by legend, belong to the ranks of these initiates. The higher messengers of the gods withdrew more and more from the Earth, leaving leadership to these human initiates, whom they nevertheless support with counsel and action. Were this not the case, humanity would never attain the free use of its power of thought. The world stands under divine guidance; but humanity is not to be forced to admit this—rather, it is to recognize and comprehend it through free reflection. Once they have reached this stage, the initiates gradually reveal their secrets to them. But this cannot happen suddenly. Rather, the entire development of the fifth root race is the slow path toward this goal. Like children, the Manu himself initially led his flock. Then leadership passed, very gradually, to human initiates. And today, progress still consists of a mixture of conscious and unconscious human action and thought. Only at the end of the fifth root race, when—through the sixth and seventh sub-races—a sufficiently large number of people are capable of knowledge, will the greatest initiate be able to reveal himself publicly to them. And human initiate will then be able to assume further leadership, just as the Manu did at the end of the fourth root race. Thus, the education of the fifth root race is such that a larger portion of humanity will come to freely follow a human Manu, just as the seed race of this fifth root race did with the divine one.