Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

From the Akashic Records
GA 11

Translate the original German text into any language:

XV. Das Leben dem Monde

Life on the Moon

[ 1 ] Im Weltzeitalter des Mondes, welches auf dasjenige der Sonne folgt, entwickelt der Mensch seinen dritten von den sieben Bewußtseinszuständen. Der erste hat sich während der sieben Saturnkreisläufe herausgebildet, der zweite während der Sonnenentwickelung; der vierte ist derjenige, den der Mensch eben jetzt während des Erdenlaufs allmählich entfaltet; drei weitere werden auf folgenden Planeten zum Dasein kommen. Den Bewußtseinszustand des Saturnmenschen kann man mit keinem solchen des gegenwartigen Menschen vergleichen, denn er war dumpfer als derjenige des traumlosen Schlafes. Das Sonnenbewußtsein aber ist diesem traumlosen Schlafzustand zu vergleichen oder auch dem gegenwärtigen Bewußtsein der €“ schlafenden €“ Pflanzenwelt. Doch hat man es da immer nur mit Ähnlichkeiten zu tun. Es wäre ganz unrichtig, wenn man glauben wollte, daß sich irgend etwas mit völliger Gleichheit in den großen Weltzeitaltern wiederhole. — So hat man es auch aufzufassen, wenn jetzt das Mondenbewußtsein mit demjenigen verglichen wird, mit dem es einige Ähnlichkeit hat, nämlich mit dem des traumerfüllten Schlafes. Es ist das sogenannte Bilderbewußtsein, bis zu dem es der Mensch auf dem Monde bringt. Die Ähnlichkeit besteht darin, daß sowohl beim Monden wie auch beim Traumbewußtsein im Innern des Wesens Bilder aufsteigen, welche ein gewisses Verhältnis haben zu Dingen und Wesen der Außenwelt. Doch sind diese Bilder nicht wie beim gegenwärtigen wachenden Menschen Abbilder dieser Dinge und Wesen. Die Traumbilder sind Nachklänge an die Tageserlebnisse oder sinnbildliche Ausdrücke für Vorgänge in der Umgebung des Träumers oder wohl auch für das, was im Innern der Persönlichkeit vorgeht, welche den Traum hat. Beispiele für die drei Fälle in den Traumerlebnissen sind leicht anzugeben. Zunächst kennt da jeder diejenigen Träume, die nichts weiter sind als verworrene Bilder von mehr oder weniger weit zurückliegenden Tageserlebnissen. Für den zweiten Fall ist ein Beispiel, wenn der Träumer glaubt einen vorübereilenden Eisenbahnzug wahrzunehmen und dann beim Aufwachen merkt, daß das Ticken der neben ihm liegenden Uhr sich in diesem Traumbild versinnlicht hat. Als Beispiel für die dritte Art von Traumbildern kann gelten, wenn jemandem vorkommt, er befinde sich in einem Gemache, das oben an der Decke häßliche Tiere beherbergt, und wenn ihm beim Erwachen aus diesem Traume klar wird, daß sich sein eigener Kopfschmerz in dieser Weise ausgedrückt hat. — Will man nun von solchen verworrenen Traumbildern aus zu einer Vorstellung des Mondenbewußtseins kommen, so muß man sich klarmachen, daß der Charakter der Bildhaftigkeit auch da vorhanden ist, daß aber an Stelle der Verworrenheit und Willkürlichkeit volle Regelmäßigkeit herrscht. Zwar haben die Bilder des Mondenbewußtseins eine noch geringere Ähnlichkeit mit den Gegenständen, auf die sie sich beziehen, als die Traumbilder: aber es findet dafür ein vollkommenes Entsprechen von Bild und Gegenstand statt. Gegenwärtig innerhalb der Erdenentwickelung handelt es sich darum, daß die Vorstellung ein Abbild ihres Gegenstandes ist, so ist zum Beispiel die Vorstellung «Tisch» ein Abbild des Tisches selbst. Dies ist nicht so beim Mondenbewußtsein. Man nehme zum Beispiel an, der Mondmensch nähere sich einem Dinge, das ihm sympathisch oder vorteilhaft ist. Dann steigt im Innern seiner Seele ein Farbenbild mit hellem Charakter auf; kommt etwas ihm Schädliches oder Unsympathisches in seine Nähe, dann hat er ein häßliches, finsteres Bild. Die Vorstellung ist nicht ein Abbild, sondern ein solches Sinnbild des Gegenstandes, das in ganz bestimmter gesetzmäßiger Art dem Gegenstand entspricht. Infolgedessen kann das Wesen, das solche sinnbildliche Vorstellung hat, sein Leben danach regeln. — das Seelenleben des Mondenvorfahren verlief also in Bildern, welche mit den gegenwärtigen Träumen das Flüchtige, Schwebende und Sinnbildliche gemein haben, sich aber von diesen durch den vollkommen gesetzmäßigen Charakter unterscheiden.

[ 1 ] In the world age of the Moon, which follows that of the Sun, human beings develop their third of the seven states of consciousness. The first developed during the seven Saturn cycles, the second during the Sun’s evolution; the fourth is the one that humanity is gradually unfolding right now during the Earth cycle; three more will come into being on subsequent planets. The state of consciousness of the Saturnian human cannot be compared to any such state of the present-day human, for it was more dull than that of dreamless sleep. Solar consciousness, however, can be compared to this state of dreamless sleep or even to the present-day consciousness of the €“ sleeping €“ plant world. Yet one is always dealing only with similarities here. It would be entirely incorrect to believe that anything repeats itself with complete identity across the great world ages. — This is also how one must understand it when lunar consciousness is now compared to that with which it bears some resemblance, namely, that of dream-filled sleep. It is the so-called “image consciousness” that human beings attain on the Moon. The similarity lies in the fact that, in both lunar and dream consciousness, images arise within the being that bear a certain relationship to things and beings in the external world. Yet these images are not, as they are for the present-day waking human being, reflections of these things and beings. Dream images are echoes of daytime experiences or symbolic expressions of events in the dreamer’s surroundings, or perhaps also of what is taking place within the personality of the person having the dream. Examples of these three cases in dream experiences are easy to provide. First, everyone is familiar with those dreams that are nothing more than jumbled images of daytime experiences from the more or less distant past. An example of the second case is when the dreamer believes they are perceiving a train rushing by and then, upon waking, realizes that the ticking of the clock lying next to them has been symbolized in this dream image. An example of the third type of dream image is when someone feels as though they are in a room where ugly animals dwell on the ceiling, and upon waking from this dream, realizes that their own headache had expressed itself in this way. — If one now wishes to proceed from such confused dream images to a conception of lunar consciousness, one must realize that the nature of imagery is present there as well, but that complete regularity prevails in place of confusion and arbitrariness. True, the images of lunar consciousness bear even less resemblance to the objects to which they refer than do dream images; but in return, there is a perfect correspondence between image and object. At the present stage of Earth’s evolution, the concept is a reflection of its object; for example, the concept of “table” is a reflection of the table itself. This is not the case with lunar consciousness. Suppose, for example, that a lunar being approaches an object that is pleasing or beneficial to him. Then a colorful image of a bright nature arises within his soul; if something harmful or unpleasant comes near him, he has an ugly, dark image. The idea is not a reflection, but rather a symbol of the object that corresponds to the object in a very specific, law-governed way. Consequently, the being who possesses such a symbolic image can organize his life accordingly. — The inner life of the lunar ancestor thus unfolded in images that share with present-day dreams their fleeting, ethereal, and symbolic nature, but differ from them in their entirely lawful character.

[ 2 ] Die Grundlage für die Entwickelung dieses Bilderbewußtseins bei den Menschenvorfahren des Mondes war die Bildung eines dritten Gliedes neben dem physischen Körper und dem Ätherleib. Man nennt dieses dritte Glied den Astralleib. — diese Bildung fand aber erst im dritten kleineren Mondkreislaufe — der sogenannten dritten Mondenrunde — statt. Die beiden ersten Mondenumläufe stellen sich lediglich als Wiederholung dessen dar, was auf Saturn und Sonne durchgemacht worden ist. Doch darf auch diese Wiederholung nicht so vorgestellt werden, als ob alle auf Saturn und Sonne vorgefallenen Tatsachen noch einmal abliefen. Was sich wiederholt: die Herausbildung eines physischen Körpers und eines Ätherleibes erfährt zugleich eine solche Umformung, daß diese beiden Glieder der Menschennatur im dritten Mondenkreislauf mit dem Astralleib verbunden werden können, was auf der Sonne noch nicht hätte stattfinden können. In der dritten Mondenperiode — eigentlich beginnt der Vorgang schon um die Mitte der zweiten — strömen die Geister der Bewegung das Astrale aus ihrer eigenen Natur in den Menschenleib hinein. Während des vierten Kreislaufes — von der Mitte des dritten an — bilden die Geister der Form diesen astralen Leib so aus, daß seine Gestalt, seine ganze Organisation innerliche Vorgänge entwickeln kann. Diese Vorgänge tragen den Charakter dessen, was man gegenwärtig bei Tier und Mensch Trieb, Begierde — oder die Wunschnatur — nennt. Von der Mitte des vierten Mondenkreislaufes an beginnen die Geister der Persönlichkeit mit dem, was dann im fünften Mondenzeitalter ihre Hauptaufgabe ist: sie impfen dem Astralleib die Selbstheit ein, wie sie das in den vorhergehenden Weltaltern bezüglich des physischen und des Ätherleibes getan haben. Damit nun aber in diesem angedeuteten Zeitpunkte, inmitten des vierten Mondenkreislaufes, der physische und der Ätherleib so weit sein können, daß sie einen selbständig gewordenen Astralleib beherbergen können, müssen sie in den aufeinanderfolgenden Entwickelungsstufen durch die bildenden Geister erst dazu gebracht werden. Das geht nun in folgender Art vor sich. Der physische Körper wird im ersten Mondenlauf (Runde) von den Geistern der Bewegung, im zweiten von denen der Form, im dritten von denen der Persönlichkeit, im vierten von den Geistern des Feuers, im fünften von jenen des Zwielichtes zu der notwendigen Reife gebracht. Genau genommen vollzieht sich diese Arbeit der Geister des Zwielichtes von der Mitte des vierten Mondenkreislaufes ab, so daß also zu derselben Zeit, in der die Geister der Persönlichkeit am Astralleib tätig sind, dies bezüglich des physischen Körpers mit den Geistern des Zwielichtes der Fall ist. — mit dem Ätherleib verhält es sich in folgender Art. Im ersten Mondenlauf werden ihm seine nötigen Eigenschaften von den Geistern der Weisheit, im zweiten von denen der Bewegung, im dritten von denen der Form, im vierten von denen der Persönlichkeit und im fünften von denen des Feuers eingepflanzt. Genau genommen verläuft diese Tätigkeit der Feuergeister wieder gleichzeitig mit der Arbeit der Geister der Persönlichkeit am Astralleib, also von der Mitte des vierten Mondenlaufes an in den fünften hinüber.

[ 2 ] The basis for the development of this visual consciousness among the lunar ancestors of humankind was the formation of a third body alongside the physical body and the etheric body. This third body is called the astral body—but this formation did not take place until the third, shorter lunar cycle—the so-called third lunar round. The first two lunar cycles are merely a repetition of what had already been experienced on Saturn and the Sun. Yet this repetition must not be imagined as though all the events that occurred on Saturn and the Sun were simply taking place again. What is repeated—the formation of a physical body and an etheric body—simultaneously undergoes such a transformation that these two aspects of human nature can be united with the astral body during the third lunar cycle, something that could not yet have taken place on the Sun. In the third lunar period—though the process actually begins around the middle of the second—the spirits of movement pour the astral from their own nature into the human body. During the fourth lunar cycle—beginning in the middle of the third—the spirits of form shape this astral body in such a way that its form, its entire organization, can develop inner processes. These processes bear the character of what is currently called, in animals and humans, instinct, desire—or the nature of desire. From the middle of the fourth lunar cycle onward, the spirits of personality begin what will then be their main task in the fifth lunar age: they instill selfhood into the astral body, just as they did with the physical and etheric bodies in the preceding world ages. However, in order for the physical and etheric bodies to be ready at this indicated point in time—in the middle of the fourth lunar cycle—to house an astral body that has become independent, they must first be brought to this state by the formative spirits through successive stages of development. This takes place in the following manner. The physical body is brought to the necessary maturity during the first lunar cycle (round) by the spirits of movement, during the second by the spirits of form, during the third by the spirits of personality, during the fourth by the spirits of fire, and during the fifth by the spirits of twilight. Strictly speaking, this work of the spirits of twilight begins in the middle of the fourth lunar cycle, so that at the same time the spirits of personality are active in the astral body, the spirits of twilight are active in the physical body. — The situation with the etheric body is as follows. In the first lunar cycle, the spirits of wisdom implant the necessary qualities into it; in the second, those of movement; in the third, those of form; in the fourth, those of personality; and in the fifth, those of fire. Strictly speaking, this activity of the spirits of fire again proceeds simultaneously with the work of the spirits of personality on the astral body, that is, from the middle of the fourth lunar cycle into the fifth.

[ 3 ] Betrachtet man zu dieser Zeit den ganzen Menschenvorfahren, wie er sich auf dem Monde ausgebildet hat, so ist somit zu sagen: der Mensch besteht, von der Mitte des vierten Mondenkreislaufes angefangen, aus einem physischen Körper, in dem die Söhne des Zwielichtes, aus einem Ätherleib, in welchem die Geister des Feuers, und endlich aus einem Astralleib, in dem die Geister der Persönlichkeit ihre Arbeit leisten. — daß die Geister des Zwielichtes in dieser Entwickelungsperiode den physischen Menschenkörper bearbeiten, das bedeutet für sie, daß sie sich jetzt zur Stufe des Menschentums erheben, was auf dem Saturn die Geister der Persönlichkeit, auf der Sonne die Feuergeister in demselben Kreislauf getan haben. Man muß sich vorstellen, daß die «Sinneskeime» des physischen Körpers, die sich nun auch weiter ausgebildet haben, von der Mitte des vierten Mondenlaufes an von den Geistern des Zwielichtes benutzt werden können, um mit ihnen die äußeren Gegenstände und Vorgänge auf dem Monde wahrzunehmen. Der Mensch selbst wird erst auf der Erde so weit sein, daß er sich von der Mitte des vierten Kreislaufes an dieser Sinne bedienen kann. Dagegen kommt er um die Mitte des fünften Mondenlaufes (Runde) so weit, daß er unbewußt an dem physischen Leib tätig sein kann. Durch diese Tätigkeit schafft er sich in der Dumpfheit seines Bewußtseins die erste Keimanlage dessen, was man «Geistselbst» (Manas) nennt (vergleiche meine «Theosophie»). Dieses «Geistselbst» gelangt dann im Laufe der weiteren Menschheitsentwickelung zur vollkommenen Entfaltung. Es ist dasjenige, was später in der Vereinigung mit Atma, dem «Geistesmenschen» und mit Buddhi, dem «Lebensgeist» den höheren, geistigen Teil des Menschen bildet. Wie nun auf dem Saturn die Throne oder die Geister des Willens den «Geistesmenschen» (Atma) durchdrungen haben, und wie das auf der Sonne die Cherubim mit der Weisheit getan haben bezüglich des Lebens-Geistes (Buddhi), so vollbringen es jetzt die Seraphim mit dem «Geistselbst» (Manas). Sie durchdringen dieses und pflanzen ihm dadurch eine Fähigkeit ein, die in späteren Entwickelungsstufen — auf der Erde — zu jenem Vorstellungsvermögen des Menschen wird, durch das dieser als denkendes Wesen in Beziehung treten kann zu seiner ihn umgebenden Welt. — Es soll hier gleich gesagt werden, daß sich von der Mitte des sechsten Mondenlaufes an auch wieder der «Lebensgeist» (Buddhi), von der Mitte des siebenten an der «Geistesmensch» (Atma) zeigen, die sich mit dem «Geistselbst» verbinden, so daß am Ende des ganzen Mondenweltalters der «höhere Mensch» vorbereitet ist. Dieser schläft dann mit dem anderen, was sich auf dem Monde entwickelt hat, durch eine Ruhepause (Pralaya) hindurch, um auf dem Erdenplaneten seinen Entwickelungsweg fortzusetzen. Während nun von der Mitte des fünften Mondenkreislaufes in den sechsten hinein der Mensch in Dumpfheit an seinem physischen Körper arbeitet, betätigen sich an seinem Ätherleib die Geister des Zwielichtes. Sie haben sich, wie gezeigt worden ist, durch ihre in der vorhergehenden Epoche (Runde) erfolgte Arbeit am physischen Körper dazu vorbereitet, jetzt im Ätherleib die Feuergeister abzulösen, die ihrerseits die Arbeit am Astralleib von den Geistern der Persönlichkeit übernehmen. Diese Geister der Persönlichkeit aber sind in dieser Zeit zu höheren Sphären aufgestiegen. — die Arbeit der Zwielichtgeister am Ätherleib bedeutet, daß sie ihre eigenen Bewußtseinszustände mit den Bewußtseinsbildern des Ätherleibes verbinden. Dadurch pflanzen sie diesen die Lust und den Schmerz an den Dingen ein. Auf der Sonne war in dieser Hinsicht der Schauplatz ihres Wirkens noch der bloß physische Leib. Daher waren dort bloß mit den Verrichtungen dieses Leibes, mit seinen Zuständen Lust und Leid verknüpft. Jetzt wird das anders. Lust und Leid knüpfen sich nunmehr an die Sinbilder, die im Äther-Körper entstehen. Es wird somit im menschlichen Dämmerbewußtsein von den Geistern des Zwielichtes eine Gefühlswelt erlebt. Es ist dies dieselbe Gefühlswelt, welche der Mensch in seinem Erdenbewußtsein für sich selbst erleben wird. — im Astralleib wirken zu der gleichen Zeit die Feuergeister. Sie befähigen diesen zu einem regsamen Empfinden und Fühlen mit der Umwelt. Lust und Leid, wie sie in der eben beschriebenen Art durch die Geister des Zwielichtes im Ätherleib bewirkt werden, tragen einen unregsamen (passiven) Charakter; sie stellen sich mehr als untätige Spiegelbilder der Außenwelt dar. Was aber die Feuergeister im Astralleib bewirken, das sind rege Affekte, Liebe und Haß, Zorn, Furcht, Grauen, sturmbewegte Leidenschaften, Instinkte, Triebe und so weiter. Weil nun vorher die Geister der Persönlichkeit (die Asuras) ihre Wesenheit in diesen Leib geimpft haben, so kommen diese Affekte jetzt mit dem Charakter der Selbstheit, der Sonderheit zum Vorschein. Man muß sich nun vergegenwartigen, wie der Menschenvorfahr auf dem Monde zu dieser Zeit beschaffen ist. Er hat einen physischen Körper, durch welchen er in Dumpfheit ein «Geistselbst» (Manas) entwickelt. Er ist mit einem Ätherleib behaftet, durch den die Zwielichtgeister Lust und Leid fühlen, endlich besitzt er einen Astralleib, der durch die Feuergeister in Trieben, Affekten, Leidenschaften bewegt ist. Aber diese drei Glieder des Mondenmenschen entbehren noch völlig des Gegenstandsbewußtseins. Im Astralleib wogen Bilder Auf und Ab, und diese werden eben durchglüht von den genannten Affekten. Auf der Erde, wenn das denkende Gegenstandsbewußtsein eintreten wird, wird dieser Astralleib der untergeordnete Träger oder das Werkzeug des vorstellenden Denkens sein. Jetzt aber, auf dem Monde, entfaltet er sich in seiner eigenen vollen Selbständigkeit. Er ist für sich also hier tätiger, bewegter als später auf der Erde. Man kann, wenn man ihn charakterisieren will, davon sprechen, daß er Tier-Mensch ist. Und als solcher ist er in seiner Art auf einer höheren Stufe als die gegenwärtigen Erdentiere. Er trägt die Eigenschaften der Tierheit vollständiger an sich. Diese sind in einer gewissen Beziehung wilder, ungezügelter als die gegenwärtigen Tiereigenschaften. Deshalb darf man auf dieser Stufe seines Daseins den Menschen ein Wesen nennen, das zwischen dem gegenwärtigen Tiere und dem jetzigen Menschen in seiner Entwickelung mitten darinnensteht. Schritte der Mensch in gerader Linie auf dieser Entwickelungsbahn fort, so würde er ein wildes, zügelloses Wesen. Die Erdenentwickelung bedeutet eine Herabstimmung, eine Bezähmung des Tiercharakters im Menschen. Das Gedankenbewußtsein bewirkt das.

[ 3 ] If we consider the entire human ancestor at that time, as it evolved on the Moon, we can therefore say: beginning in the middle of the fourth lunar cycle, the human being consists of a physical body inhabited by the Sons of Twilight, an etheric body inhabited by the spirits of fire, and finally an astral body in which the spirits of personality carry out their work. — The fact that the spirits of twilight are working upon the physical human body during this period of development means for them that they are now rising to the stage of humanity, just as the spirits of personality did on Saturn and the spirits of fire did on the Sun during the same cycle. One must imagine that the “sensory germs” of the physical body, which have now developed further, can be used by the spirits of twilight from the middle of the fourth lunar cycle onward to perceive, together with them, the external objects and events on the Moon. Human beings themselves will not reach the stage on Earth where they can make use of these senses until the middle of the fourth cycle. In contrast, around the middle of the fifth lunar cycle (round), they will reach the stage where they can unconsciously act upon the physical body. Through this activity, he creates within the dullness of his consciousness the first seed of what is called the “spiritual self” (Manas) (see my Theosophy). This “spiritual self” then reaches full development in the course of humanity’s further evolution. It is that which later, in union with Atma, the “Spirit-Man,” and with Buddhi, the “Life-Spirit,” forms the higher, spiritual part of the human being. Just as on Saturn the Thrones or the spirits of the will have permeated the “Spirit-Man” (Atma), and just as on the Sun the Cherubim did so with wisdom in relation to the Life Spirit (Buddhi), so now the Seraphim accomplish this with the “Spirit Self” (Manas). They permeate it and thereby instill in it a capacity that, in later stages of development—on Earth—becomes the human power of imagination through which human beings, as thinking beings, can enter into a relationship with the world around them. — It should be noted here that, beginning in the middle of the sixth lunar cycle, the “Spirit of Life” (Buddhi) reappears, and from the middle of the seventh, the “Spirit-Man” (Atma) appears; these unite with the “Spirit-Self,” so that by the end of the entire lunar world-age, the “higher human being” is prepared. This “higher human being” then sleeps, together with the other beings that have developed on the Moon, through a period of rest (Pralaya), in order to continue its path of development on the Earth. While, from the middle of the fifth lunar cycle into the sixth, the human being works in a state of dullness on its physical body, the spirits of twilight are at work on its etheric body. As has been shown, through their work on the physical body during the preceding epoch (round), they have prepared themselves to now relieve the fire spirits in the etheric body, who in turn take over the work on the astral body from the spirits of the personality. These spirits of the personality, however, have ascended to higher spheres during this time. — The work of the twilight spirits on the etheric body means that they connect their own states of consciousness with the images of consciousness of the etheric body. Through this, they instill in it the pleasure and the pain associated with things. On the Sun, in this regard, the arena of their activity was still the purely physical body. Therefore, pleasure and pain were linked there solely to the functions of this body and to its states. Now this changes. Pleasure and pain are now linked to the sensory images that arise in the etheric body. Thus, in human twilight consciousness, a world of feelings is experienced through the spirits of twilight. This is the very same world of feelings that human beings will experience for themselves in their earthly consciousness. — At the same time, the fire spirits are at work in the astral body. They enable it to perceive and feel actively in relation to the environment. Pleasure and suffering, as they are brought about in the manner just described by the spirits of twilight in the etheric body, have a passive character; they present themselves more as inactive reflections of the external world. But what the fire spirits bring about in the astral body are active emotions, love and hate, anger, fear, horror, stormy passions, instincts, drives, and so on. Since the spirits of the personality (the Asuras) have previously imbued this body with their essence, these emotions now manifest with the character of selfhood and individuality. One must now imagine what the human ancestor on the Moon was like at that time. He possessed a physical body through which he developed, in a state of dullness, a “spiritual self” (Manas). He is endowed with an etheric body through which the twilight spirits feel pleasure and suffering; finally, he possesses an astral body that is stirred by the fire spirits into drives, emotions, and passions. But these three members of the lunar human still completely lack object consciousness. Images surge up and down in the astral body, and these are precisely inflamed by the aforementioned emotions. On Earth, when thinking object consciousness emerges, this astral body will be the subordinate vehicle or instrument of imaginative thinking. But now, on the Moon, it unfolds in its own full independence. It is therefore more active and dynamic here than it will be later on Earth. If one wishes to characterize it, one might say that it is an animal-human. And as such, it is, in its own way, at a higher stage than the present-day animals on Earth. It embodies the characteristics of animality more fully. In a certain sense, these are wilder and more unbridled than the characteristics of present-day animals. Therefore, at this stage of its existence, one may call the human being a creature that stands midway in its development between the present-day animal and the present-day human. If humans were to proceed in a straight line along this path of evolution, they would become wild, unbridled beings. Earthly evolution involves a process of attunement, a taming of the animal nature within humans. Thought-consciousness brings this about.

[ 4 ] Wenn nun der Mensch, wie er sich auf der Sonne entwickelt hat, Pflanzenmensch genannt wurde, so kann derjenige des Mondes Tiermensch genannt werden. Daß sich ein solcher entwickeln kann, setzt voraus, daß auch die Umwelt sich ändert. Es ist gezeigt worden, daß sich der Pflanzenmensch der Sonne nur entwickeln konnte dadurch, daß neben dem Reiche dieses Pflanzenmenschen sich ein Mineralreich als selbständig entfaltete. Während der beiden ersten Mondenzeitalter (Runden» treten nun diese beiden früheren Reiche, Pflanzenreich und Mineralreich, wieder aus dem Dunkel hervor. Sie zeigen sich nur darin verändert, daß sowohl das eine wie das andere etwas derber, dichter geworden ist. Während des dritten Mondenzeitalters spaltet sich nun aus dem Pflanzenreich ein Teil ab. Er macht den Übergang in die Derbheit nicht mit. Dadurch liefert er den Stoff, aus dem die tierische Wesenheit des Menschen sich bilden kann. Eben diese tierische Wesenheit gibt in ihrer Verbindung mit dem höher gebildeten Ätherleib und dem neuentstandenen Astralleib die oben geschilderte dreifache Wesenheit des Menschen. Es kann sich nicht die ganze Pflanzenwelt, die sich auf der Sonne herausgebildet hat, zur Tierheit entfalten. Denn tierische Wesen setzen zu ihrem Dasein die Pflanze voraus. Eine Pflanzenwelt ist die Grundlage einer tierischen. Wie der Sonnenmensch sich nur zur Pflanze erheben konnte dadurch, daß er einen Teil seiner Genossen in ein derberes Mineralreich hinunterstieß, so ist es jetzt beim Mond-Tiermenschen der Fall. Er läßt einen Teil der Wesen, die noch auf der Sonne mit ihm gleicher pflanzlicher Natur waren, auf der Stufe der derberen Pflanzlichkeit zurück. So wie nun aber der Mond-Tiermensch nicht ist wie das gegenwärtige Tier, sondern zwischen jetzigem Tier und jetzigem Menschen mittendrinnen steht, so ist das Mondmineral zwischen dem gegenwärtigen Mineral und der gegenwärtigen Pflanze. Es hat etwas Pflanzliches. Die Mondfelsen sind nicht Steine in dem heutigen Sinne, sie tragen einen belebten, sprossenden, wachsenden Charakter. Ebenso ist die Mondpflanze mit einem gewissen Charakter der Tierheit behaftet.

[ 4 ] If the human being, as he developed on the Sun, was called the “plant-man,” then the one from the Moon can be called the “animal-man”. For such a being to develop, the environment must also change. It has been shown that the plant-man of the Sun could only develop because, alongside the realm of this plant-man, a mineral realm unfolded as an independent entity. During the first two Lunar Ages (“rounds”), these two earlier realms—the plant realm and the mineral realm—emerge once more from the darkness. They appear to have changed only in that both have become somewhat coarser and denser. During the third Lunar Age, a part of the plant kingdom now splits off. It does not undergo the transition toward coarseness. In this way, it provides the substance from which the animal nature of the human being can form. It is precisely this animal nature, in its connection with the more highly developed etheric body and the newly formed astral body, that constitutes the threefold nature of the human being described above. Not the entire plant world that developed on the Sun can evolve into animality. For animal beings require the plant as a prerequisite for their existence. A plant world is the foundation of an animal world. Just as the Solar human could only rise to the level of a plant by pushing a portion of his fellow beings down into a coarser mineral kingdom, so it is now the case with the Lunar-animal human. He leaves behind, at the stage of coarser plant life, a portion of the beings who, while still on the Sun, were of the same plant nature as he was. Just as, however, the Lunar-Animal Human is not like the present-day animal but stands midway between the present-day animal and the present-day human, so too does the Lunar Mineral stand between the present-day mineral and the present-day plant. It possesses something plant-like. The lunar rocks are not stones in the modern sense; they possess a living, sprouting, growing character. Similarly, the lunar plant is imbued with a certain animalistic character.

[ 5 ] Der Mond-Tiermensch hat noch nicht feste Knochen. Sein Gerüste ist noch knorpelartig. Seine ganze Natur ist gegenüber der jetzigen weich. Demgemäß ist auch seine Beweglichkeit noch eine andere. Sein Fortbewegen ist nicht ein gehendes, sondern eher ein springendes, beziehungsweise sogar ein schwebendes. Das konnte so sein, denn der damalige Mond hatte ja nicht, wie die gegenwärtige Erde, eine dünne, luftige Atmosphäre, sondern seine Hülle war wesentlich dichter, sogar dichter als das jetzige Wasser. In diesem dickflüssigen Elemente bewegte er sich vor- und rückwärts, Auf und Ab. Und in diesem Elemente lebten auch die Mineralien und Tiere, aus denen er seine Nahrung sog. Ja, in diesem Elemente war auch die Kraft enthalten, welche dann auf der Erde ganz auf die Wesen selbst übertragen worden ist, die Kraft der Befruchtung. Der Mensch war nämlich damals noch nicht in zwei Geschlechtern ausgebildet, sondern nur in einem. Und er wurde aus seiner Wasserluft heraus gebildet. Wie aber in der Welt alles in Übergangsstufen vorhanden ist, so bildete sich auch schon in den letzten Mondzeiträumen bei einzelnen Tiermenschenwesen die Zweigeschlechtlichkeit aus als Vorbereitung für den späteren Zustand auf der Erde.

[ 5 ] The Moon-Animal-Man does not yet have solid bones. His skeletal structure is still cartilaginous. His entire nature is softer than it is today. Accordingly, his mobility is also different. His mode of locomotion is not walking, but rather jumping—or even floating. This was possible because the Moon at that time did not have, as the present-day Earth does, a thin, airy atmosphere; rather, its envelope was considerably denser—even denser than water is today. In this viscous element, he moved back and forth, up and down. And in this element also lived the minerals and animals from which he drew his so-called nourishment. Yes, this element also contained the power that was later transferred on Earth entirely to the beings themselves—the power of fertilization. For at that time, humanity had not yet developed into two sexes, but existed as a single sex. And it was formed from its watery atmosphere. But just as everything in the world exists in transitional stages, so too did the distinction between the two sexes begin to develop in individual animal-human beings during the final Lunar periods, as a preparation for the later condition on Earth.

[ 6 ] Der sechste und siebente Mondenkreislauf stellen eine Art Abfluten der ganzen beschriebenen Vorgänge dar, aber zugleich das Herausbilden einer Art überreifen Zustandes, bis das Ganze dann in die Ruhepause (Pralaya) übergeht, um in das Erdendasein hinüberzuschlafen.

[ 6 ] The sixth and seventh lunar cycles represent a kind of ebbing away of all the processes described, but at the same time the emergence of a sort of overripe state, until the whole then passes into a period of rest (Pralaya) to slip into earthly existence.

[ 7 ] Nun ist die Entwickelung des menschlichen Astralleibes mit einem gewissen kosmischen Vorgange verbunden, der hier auch beschrieben werden muß. Wenn nach der Ruhepause, die auf das Weltzeitalter der Sonne folgt, diese wieder aufwachend aus dem Dunkel heraustritt, da bewohnt alles, was auf dem so erstehenden Planeten lebt, diesen noch als ein Ganzes. Aber diese wieder erwachende Sonne ist doch anders, als sie vorher war. Ihr Stoff ist nicht mehr so wie vorher durch und durch leuchtend; er hat vielmehr dunklere Partien. Diese sondern sich aus der einheitlichen Masse gleichsam heraus. Und vom zweiten Kreislauf (Runde) an, treten diese Partien immer mehr als ein selbständiges Glied auf; der Sonnenkörper wird dadurch biskuit-ähnlich. Er besteht aus zwei Teilen, einem wesentlich größeren und einem kleineren, die aber noch durch ein Verbindungsglied zusammenhängen. Im dritten Kreislauf spalten sich dann diese beiden Körper vollständig voneinander ab. Sonne und Mond sind jetzt zwei Körper, und der letztere bewegt sich kreisförmig um die erstere. Mit dem Monde treten zugleich alle die Wesen, deren Entwickelung hier beschrieben worden ist, aus der Sonne heraus. Die Entfaltung des Astralleibes geschieht eben erst auf dem abgespaltenen Mondenkörper. Der charakterisierte kosmische Vorgang ist die Bedingung der geschilderten Weiterentwickelung. Solange die in Betracht kommenden zum Menschen gehörigen Wesen ihre Kraft von ihrem eigenen Sonnenwohnplatz sogen, konnte ihre Entwickelung nicht bis zur gekennzeichneten Stufe kommen. Im vierten Kreislauf (Runde) ist der Mond ein selbständiger Planet, und was für diese Zeit beschrieben worden ist, geht auf diesem Mondenplaneten vor sich.

[ 7 ] Now, the development of the human astral body is connected to a certain cosmic process, which must also be described here. When, after the period of rest that follows the Solar Age, the Sun reawakens and emerges from the darkness, everything living on the planet thus emerging still inhabits it as a whole. But this reawakening Sun is different from what it was before. Its substance is no longer luminous throughout as it was before; rather, it has darker regions. These parts, as it were, separate themselves from the uniform mass. And beginning with the second cycle (round), these parts increasingly appear as independent entities; the body of the Sun thereby takes on a sponge-like structure. It consists of two parts—one significantly larger and one smaller—which are still connected by a linking element. In the third cycle, these two bodies then separate completely from one another. The Sun and the Moon are now two bodies, and the latter moves in a circular orbit around the former. Along with the Moon, all the beings whose development has been described here emerge from the Sun. The unfolding of the astral body takes place precisely on the separated lunar body. The cosmic process described here is the prerequisite for the further development outlined. As long as the beings in question—who belong to humanity—drew their power from their own dwelling place in the Sun, their development could not reach the stage described. In the fourth cycle (round), the Moon is an independent planet, and what has been described for this period takes place on this lunar planet.



[ 8 ] Es sei nun wieder die Entwickelung des Mondenplaneten und seiner Wesen hier übersichlich zusammengestellt.

[ 8 ] Let us now provide a clear overview of the evolution of the lunar planet and its beings.

  1. Der Mond ist der Planet, auf welchem der Mensch das Bilderbewußtsein mit seinem sinnbildlichen (symbolischen) Charakter entwickelt.
  2. Während der beiden ersten Kreisläufe (Runden) wird in einer Art Wiederholung der Saturn- und Sonnen-Vorgänge die Mondenentwickelung des Menschen vorbereitet.
  3. Im dritten Kreislauf tritt der menschliche Astralleib durch eine Ausströmung der Geister der Bewegung ins Dasein.
  4. Gleichzeitig mit diesem Vorgang spaltet sich von dem wieder erwachten einheitlichen Sonnenkörper der Mond ab und umkreist den Sonnenrest. Die Entwickelung der mit dem Menschen verbundenen Wesen geht nun auf dem Monde vor sich.
  5. Im vierten Kreislauf bewohnen die Geister des Zwielichtes den menschlichen physischen Leib und erheben sich dadurch zu der Stufe der Menschheit.
  6. Dem entstehenden Astralleib wird die Selbständigkeit durch die Geister der Persönlichkeit (Asuras) eingeimpft.
  7. Im fünften Kreislauf beginnt der Mensch in Dumpfheit an seinem physischen Leib zu arbeiten. Dadurch gesellt sich zu der schon vorher vorhandenen Monade das «Geistselbst» (Manas) hinzu.
  8. Im Ätherleib des Menschen entwickelt sich während des Monddaseins eine Art Lust und Leid, die einen passiven Charakter tragen. Im Astralleib dagegen entfalten sich die Affekte Zorn, Haß, die Instinkte, Leidenschaften und so weiter.
  9. Zu den beiden früheren Reichen, dem Pflanzen- und dem Mineralreich, die auf eine niedrigere Stufe hinabgestoßen werden, gesellt sich das Tierreich, in dem sich der Mensch jetzt selbst befindet
  1. The Moon is the planet on which human beings develop their pictorial consciousness with its symbolic character.
  2. During the first two cycles (rounds), human development on the Moon is prepared in a sort of repetition of the Saturn and Sun processes.
  3. In the third cycle, the human astral body comes into being through an outflow of the spirits of movement.
  4. Simultaneously with this process, the Moon splits off from the newly awakened unified solar body and orbits the remnant of the Sun. The development of the beings connected to humankind now takes place on the Moon.
  5. In the fourth cycle, the spirits of twilight inhabit the human physical body and thereby rise to the level of humanity.
  6. Autonomy is instilled in the emerging astral body by the spirits of personality (Asuras).
  7. In the fifth cycle, the human being begins to work on his physical body in a dull, unrefined manner. Through this, the “spirit self” (Manas) joins the monad that already existed.
  8. During the lunar phase, a kind of pleasure and suffering of a passive nature develops in the human etheric body. In the astral body, on the other hand, emotions such as anger and hatred, as well as instincts, passions, and so on, unfold.
  9. The animal kingdom, in which human beings now find themselves, joins the two earlier kingdoms—the plant and mineral kingdoms—which have been cast down to a lower level

[ 9 ] Gegen das Ende des ganzen Weltalters tritt der Mond der Sonne immer näher, und wenn die Zeit der Ruhe (Pralaya) beginnt, haben sich die beiden wieder zu einem Ganzen vereinigt, das dann den Schlafzustand durchmacht, um in einem neuen Weltenalter — dem der Erde — neuerdings zu erwachen.

[ 9 ] Toward the end of the entire world-age, the Moon draws ever closer to the Sun, and when the time of rest (Pralaya) begins, the two have reunited into a single whole, which then enters a state of slumber, only to awaken anew in a new world-age—that of the Earth.