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Scientific Disciplines and Anthroposophy
GA 73a

29 March 1920, Dornach

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Fachwissenschaften und Anthroposophie
  1. Scientific Disciplines and Anthroposophy, tr. SOL

5. Beantwortung Schriftlich gestellter Fragen im Anschluß an den Vortrag von Walter Johannes Stein über «Anthroposophie und Physiologie»

5. Beantwortung Schriftlich gestellter Fragen im Anschluß an den Vortrag von Walter Johannes Stein über «Anthroposophie und Physiologie»

Vorbemerkung: Der Vortrag von Walter Johannes Stein ist nicht mitgeschrieben worden. Die Fragen der Teilnehmer wurden schriftlich eingereicht.

Vorbemerkung: Der Vortrag von Walter Johannes Stein ist nicht mitgeschrieben worden. Die Fragen der Teilnehmer wurden schriftlich eingereicht.

Frage: Wie kommt es, daß die Farbwahrnehmung rechts und links von verschiedener Intensität ist?

Frage: Wie kommt es, daß die Farbwahrnehmung rechts und links von verschiedener Intensität ist?

[ 1 ] Rudolf Steiner: Das hängt damit zusammen, daß überhaupt die ganze Vitalität beim Menschen eine verschiedene ist links und rechts. Wir sind durchaus nicht so organisiert, daß der Mensch auf beiden Seiten — der Linksmensch und der Rechtsmensch, wenn ich das so sagen darf — gleich funktioniert. Dasjenige, was in unserem Bewußtsein lebt, ist eigentlich immer ein Mittelzustand zwischen dem, was durch den linken Menschen und dem, was durch den rechten Menschen lebt, und die extremen Zustände, das Schiefe und so weiter sind eben nur radikale Gestaltungen desjenigen, was schon in der Anlage in jedem Menschen eigentlich vorhanden ist. Die Verschiedenheit der Intensität rührt eben durchaus davon her, daß wir als symmetrischer Mensch mit den beiden [un]symmetrischen Teilen in verschiedener Intensität leben und wirken.

[ 1 ] Rudolf Steiner: Das hängt damit zusammen, daß überhaupt die ganze Vitalität beim Menschen eine verschiedene ist links und rechts. Wir sind durchaus nicht so organisiert, daß der Mensch auf beiden Seiten — der Linksmensch und der Rechtsmensch, wenn ich das so sagen darf — gleich funktioniert. Dasjenige, was in unserem Bewußtsein lebt, ist eigentlich immer ein Mittelzustand zwischen dem, was durch den linken Menschen und dem, was durch den rechten Menschen lebt, und die extremen Zustände, das Schiefe und so weiter sind eben nur radikale Gestaltungen desjenigen, was schon in der Anlage in jedem Menschen eigentlich vorhanden ist. Die Verschiedenheit der Intensität rührt eben durchaus davon her, daß wir als symmetrischer Mensch mit den beiden [un]symmetrischen Teilen in verschiedener Intensität leben und wirken.

Die nächste Frage war dann: Welche Bedeutung haben die Wärmepunkte? Inwiefern sind die Wärmepunkte als Organe der Wärmewahrnehmung, der allgemeinen inneren und äußeren Wahrnehmung anzusehen?

Die nächste Frage war dann: Welche Bedeutung haben die Wärmepunkte? Inwiefern sind die Wärmepunkte als Organe der Wärmewahrnehmung, der allgemeinen inneren und äußeren Wahrnehmung anzusehen?

[ 2 ] Im ganzen kommt da allerdings etwas in Betracht, was in Kürze auszuführen außerordentlich schwierig sein würde. Ich müßte Ihnen einen ganzen Vortrag darüber halten. Das, was hier angesprochen wird als Wärmepunkte, die dienen nämlich nicht eigentlich etwa wie die Sinnesorgane, sondern sie dienen dazu, die Wärmeempfindungen als solche über unsere Organisation auszubreiten, so daß wir uns selbst mit der in uns befindlichen Wärme identifizieren.

[ 2 ] Im ganzen kommt da allerdings etwas in Betracht, was in Kürze auszuführen außerordentlich schwierig sein würde. Ich müßte Ihnen einen ganzen Vortrag darüber halten. Das, was hier angesprochen wird als Wärmepunkte, die dienen nämlich nicht eigentlich etwa wie die Sinnesorgane, sondern sie dienen dazu, die Wärmeempfindungen als solche über unsere Organisation auszubreiten, so daß wir uns selbst mit der in uns befindlichen Wärme identifizieren.

[ 3 ] Dieses Ausbreiten ist eigentlich im wesentlichen dazu da, um uns in der Wärmeempfindung als einheitliches Wesen wahrzunehmen, wie wir überhaupt festhalten müssen, daß wir als Menschen so organisiert sind, daß wir auch durch unsere Sinnesorganisation über die Tierheit heraufragen. Die Tierheit ist eigentlich so organisiert, wie es gewöhnlich unsere Sinnesphysiologen beschreiben. Dagegen sind unsere menschlichen Sinne so gestaltet, daß in den einzelnen Sinnestätigkeiten schon darinnenliegt die Hinorientierung auf das Ich. Das Ich ist im Grunde eine Resultierende aus den zwölf Partialwirkungen, die zusammenkommen aus unseren verschiedenen Sinnen. Wir dürften eigentlich nicht sagen, wenn wir den Tatbestand genau formulieren: wir nehmen durch das Auge wahr. Die Wahrnehmung als solche, die liegt vielmehr in einem weiter zurück liegenden Prozeß. Dasjenige, was sich eigentlich durch das Auge abspielt, das ist die Einschaltung des Wahrnehmungsprozesses in unseren ganzen Ich-Vorgang — ebenso ist es bei den anderen Sinnen —, so daß wir also dadurch von dem Tierischen unterschiedlich organisiert sind, daß unsere Sinne schon nach dem Ich hinorientiert sind. Das kann äußerlich auch dadurch nachgewiesen werden, daß, je weiter wir in der Tierreihe hinunterkommen, desto unähnlicher, gewissermaßen komplizierter werden die Sinne gegenüber unseren Menschensinnen.

[ 3 ] Dieses Ausbreiten ist eigentlich im wesentlichen dazu da, um uns in der Wärmeempfindung als einheitliches Wesen wahrzunehmen, wie wir überhaupt festhalten müssen, daß wir als Menschen so organisiert sind, daß wir auch durch unsere Sinnesorganisation über die Tierheit heraufragen. Die Tierheit ist eigentlich so organisiert, wie es gewöhnlich unsere Sinnesphysiologen beschreiben. Dagegen sind unsere menschlichen Sinne so gestaltet, daß in den einzelnen Sinnestätigkeiten schon darinnenliegt die Hinorientierung auf das Ich. Das Ich ist im Grunde eine Resultierende aus den zwölf Partialwirkungen, die zusammenkommen aus unseren verschiedenen Sinnen. Wir dürften eigentlich nicht sagen, wenn wir den Tatbestand genau formulieren: wir nehmen durch das Auge wahr. Die Wahrnehmung als solche, die liegt vielmehr in einem weiter zurück liegenden Prozeß. Dasjenige, was sich eigentlich durch das Auge abspielt, das ist die Einschaltung des Wahrnehmungsprozesses in unseren ganzen Ich-Vorgang — ebenso ist es bei den anderen Sinnen —, so daß wir also dadurch von dem Tierischen unterschiedlich organisiert sind, daß unsere Sinne schon nach dem Ich hinorientiert sind. Das kann äußerlich auch dadurch nachgewiesen werden, daß, je weiter wir in der Tierreihe hinunterkommen, desto unähnlicher, gewissermaßen komplizierter werden die Sinne gegenüber unseren Menschensinnen.

Die nächste Frage: Wie sind die biogenetischen und phylogenetischen Vorgänge zu verstehen?

Die nächste Frage: Wie sind die biogenetischen und phylogenetischen Vorgänge zu verstehen?

[ 4 ] Das wird sich sehr genau ergeben, wenn man einmal überhaupt ordentlich Embryologie betreiben wird und aus einer vernünftig betriebenen Embyologie dann auch kommen wird zu einer vernünftigen Interpretation der Phylogenie. Die gegenwärtige Embryologie ist eigentlich eine sehr einseitige Wissenschaft; sie betrachtet eigentlich im wesentlichen nur den Hergang von der Eizelle aus in ihre Komplexität hinein. Sie legt aber einen sehr geringen Wert auf die Dekadenzorgane, auf dasjenige, was verschwindet beim ausgebildeten Embryo, also auf das Verschwindende wie der Amnionsack, die Allantois, das Chorion und so weiter. Diese Dinge bilden sich zurück, während dasjenige, was dann zu den sichtbaren menschlichen Organen wird, sich vorwärtsbildet. Der Fehler, der heute gemacht wird, besteht darin, daß man eigentlich nur die Evolutionsprozesse betrachtet, nicht die Involutionsprozesse, nicht dasjenige, was sich dadurch in entgegengesetztem Sinne entwickelt, daß sich das andere evolviert. Wird man einmal die Embryologie in dem Sinne betrachten, daß man namentlich auch die rückläufig sich entwickelnden Organe, die dann abfallen, in Betracht zieht, dann wird man die Formenverwandlungen auch in der Phylogenie richtig beobachten können, und dann wird sich ergeben, daß das, was Ihnen auch heute schematisch vorgetragen worden ist, sich als die wirkliche Zusammenfassung alles desjenigen charakterisieren läßt, was man gut phylogenetisch verfolgen kann.

[ 4 ] Das wird sich sehr genau ergeben, wenn man einmal überhaupt ordentlich Embryologie betreiben wird und aus einer vernünftig betriebenen Embyologie dann auch kommen wird zu einer vernünftigen Interpretation der Phylogenie. Die gegenwärtige Embryologie ist eigentlich eine sehr einseitige Wissenschaft; sie betrachtet eigentlich im wesentlichen nur den Hergang von der Eizelle aus in ihre Komplexität hinein. Sie legt aber einen sehr geringen Wert auf die Dekadenzorgane, auf dasjenige, was verschwindet beim ausgebildeten Embryo, also auf das Verschwindende wie der Amnionsack, die Allantois, das Chorion und so weiter. Diese Dinge bilden sich zurück, während dasjenige, was dann zu den sichtbaren menschlichen Organen wird, sich vorwärtsbildet. Der Fehler, der heute gemacht wird, besteht darin, daß man eigentlich nur die Evolutionsprozesse betrachtet, nicht die Involutionsprozesse, nicht dasjenige, was sich dadurch in entgegengesetztem Sinne entwickelt, daß sich das andere evolviert. Wird man einmal die Embryologie in dem Sinne betrachten, daß man namentlich auch die rückläufig sich entwickelnden Organe, die dann abfallen, in Betracht zieht, dann wird man die Formenverwandlungen auch in der Phylogenie richtig beobachten können, und dann wird sich ergeben, daß das, was Ihnen auch heute schematisch vorgetragen worden ist, sich als die wirkliche Zusammenfassung alles desjenigen charakterisieren läßt, was man gut phylogenetisch verfolgen kann.

[ 5 ] Es ist ja heute in den empirischen Wissenschaften ein reiches Material vorliegend, aber dieses reiche Material wird durchaus nicht in einem rationellen Sinne ausgenützt. Es ist sozusagen vieles chaotisch in diesem reichen Material, und dadurch verbirgt sich den Betrachtungen der vergleichenden Anatomie, der vergleichenden Physiologie, überhaupt der vergleichenden Biologie heute noch der Tatbestand, der dieser heutigen, mehr schematischen Darstellung zugrundeliegt. Die Verwandtschaften, die hier angegeben worden sind, zum Beispiel Umwandlung, Metamorphose des Geschmackssinnes in den Gesichtssinn, das ist etwas, was heute schon geradezu zwischen den Zeilen der gebräuchlichen physiologischen Darstellungen wirklich zu lesen ist. Das kann durchaus schon belegt werden. Ebenso kann phylogenetisch in den Tierreihen der Vorgang beobachtet werden: Wenn man zurückgeht zu niedergebildeten Augen, die aber schon die Organisation der Augen der höheren Tiere und des Menschen haben, so wird man finden, wie sich tatsächlich diese Metamorphose des Geschmacksorgans in das Sehorgan nachweisen läßt, wenn man nur unbefangen sehen will.

[ 5 ] Es ist ja heute in den empirischen Wissenschaften ein reiches Material vorliegend, aber dieses reiche Material wird durchaus nicht in einem rationellen Sinne ausgenützt. Es ist sozusagen vieles chaotisch in diesem reichen Material, und dadurch verbirgt sich den Betrachtungen der vergleichenden Anatomie, der vergleichenden Physiologie, überhaupt der vergleichenden Biologie heute noch der Tatbestand, der dieser heutigen, mehr schematischen Darstellung zugrundeliegt. Die Verwandtschaften, die hier angegeben worden sind, zum Beispiel Umwandlung, Metamorphose des Geschmackssinnes in den Gesichtssinn, das ist etwas, was heute schon geradezu zwischen den Zeilen der gebräuchlichen physiologischen Darstellungen wirklich zu lesen ist. Das kann durchaus schon belegt werden. Ebenso kann phylogenetisch in den Tierreihen der Vorgang beobachtet werden: Wenn man zurückgeht zu niedergebildeten Augen, die aber schon die Organisation der Augen der höheren Tiere und des Menschen haben, so wird man finden, wie sich tatsächlich diese Metamorphose des Geschmacksorgans in das Sehorgan nachweisen läßt, wenn man nur unbefangen sehen will.

Eine weitere Frage: Was nimmt die Niere eigentlich wahr und welche Rolle spielt dabei die Nebenniere?

Eine weitere Frage: Was nimmt die Niere eigentlich wahr und welche Rolle spielt dabei die Nebenniere?

[ 6 ] Nun, die Wahrnehmung, um die es sich dabei handelt, liegt natürlich sehr im Unterbewußten. Wir haben es ja natürlich, wenn wir so etwas aussprechen wie «Nierenwahrnehmung», eigentlich mit einem analogen Gebrauch des Wortes zu tun. Denn es handelt sich ja darum, daß wir darauf eingehen können, diesen Wahrnehmungsprozeß nicht gleich in grobklotziger Weise uns so zu denken, wie er bei den äußeren Sinnen vorliegt. Die Wahrnehmung, um die es sich da handelt, ist etwa in der folgenden Weise zu charakterisieren:

[ 6 ] Nun, die Wahrnehmung, um die es sich dabei handelt, liegt natürlich sehr im Unterbewußten. Wir haben es ja natürlich, wenn wir so etwas aussprechen wie «Nierenwahrnehmung», eigentlich mit einem analogen Gebrauch des Wortes zu tun. Denn es handelt sich ja darum, daß wir darauf eingehen können, diesen Wahrnehmungsprozeß nicht gleich in grobklotziger Weise uns so zu denken, wie er bei den äußeren Sinnen vorliegt. Die Wahrnehmung, um die es sich da handelt, ist etwa in der folgenden Weise zu charakterisieren:

[ 7 ] Der Mensch nimmt wahr, sagen wir mit seinem Gehörorgan. Er nimmt wahr in der Weise, wie es Ihnen ja heute hier geschildert worden ist, er nimmt nach außen hin wahr, und diese Wahrnehmung spielt sich ab in der Region des Bewußten. Eine Wahrnehmung, die wir etwa als gerade das Gegenglied, als den Gegenpol der Hörwahrnehmung bezeichnen können, eine solche Wahrnehmung würden wir, wenn wir sie ins Unterbewußtsein verlegen würden, so charakterisieren müssen, daß wir sagen: Gewisse Vorgänge, welche im menschlichen Stoffwechsel sich abspielen und die vermittelt werden müssen nach der Region der rhythmischen Tätigkeit, diese Vorgänge, die Stoffwechselvorgänge werden in einer gewissen Weise für die rhythmischen Vorgänge durch so etwas vermittelt, was einer Wahrnehmung analog ist, so wie zum Beispiel die äußeren Schwingungsvorgänge durch die Tonwahrnehmung dem Gehirn vermittelt werden.

[ 7 ] Der Mensch nimmt wahr, sagen wir mit seinem Gehörorgan. Er nimmt wahr in der Weise, wie es Ihnen ja heute hier geschildert worden ist, er nimmt nach außen hin wahr, und diese Wahrnehmung spielt sich ab in der Region des Bewußten. Eine Wahrnehmung, die wir etwa als gerade das Gegenglied, als den Gegenpol der Hörwahrnehmung bezeichnen können, eine solche Wahrnehmung würden wir, wenn wir sie ins Unterbewußtsein verlegen würden, so charakterisieren müssen, daß wir sagen: Gewisse Vorgänge, welche im menschlichen Stoffwechsel sich abspielen und die vermittelt werden müssen nach der Region der rhythmischen Tätigkeit, diese Vorgänge, die Stoffwechselvorgänge werden in einer gewissen Weise für die rhythmischen Vorgänge durch so etwas vermittelt, was einer Wahrnehmung analog ist, so wie zum Beispiel die äußeren Schwingungsvorgänge durch die Tonwahrnehmung dem Gehirn vermittelt werden.

[ 8 ] Es ist also nur möglich, mit diesen Dingen einen deutlichen Begriff zu verbinden, wenn man sich aufschwingen kann, vorzustellen jene innere Lebendigkeit, wie sie in dem dreigliedrigen Menschen ist. Es muß ja das ganze, was zum Beispiel im Stoffwechselmenschen ist, vermittelt werden für den rhythmischen Menschen. Der rhythmische Mensch kann nur dadurch in Einklang stehen mit dem Stoffwechselmenschen, daß da eine Vermittlung ist, und diese Vermittlung, die ist durch die Nierentätigkeit gegeben. Die Stärke der Absonderung, die Qualität der Absonderung, die bildet gewissermaßen das Vermittelnde. Dabei ist durchaus durch die Niere ein Reagens geschaffen für den rhythmischen Menschen in bezug auf den Stoffwechselmenschen.

[ 8 ] Es ist also nur möglich, mit diesen Dingen einen deutlichen Begriff zu verbinden, wenn man sich aufschwingen kann, vorzustellen jene innere Lebendigkeit, wie sie in dem dreigliedrigen Menschen ist. Es muß ja das ganze, was zum Beispiel im Stoffwechselmenschen ist, vermittelt werden für den rhythmischen Menschen. Der rhythmische Mensch kann nur dadurch in Einklang stehen mit dem Stoffwechselmenschen, daß da eine Vermittlung ist, und diese Vermittlung, die ist durch die Nierentätigkeit gegeben. Die Stärke der Absonderung, die Qualität der Absonderung, die bildet gewissermaßen das Vermittelnde. Dabei ist durchaus durch die Niere ein Reagens geschaffen für den rhythmischen Menschen in bezug auf den Stoffwechselmenschen.

[ 9 ] Natürlich kann man diese Dinge nur oberflächlich charakterisieren. Sie führen in so tiefe Dinge der menschlichen Organisation hinein, daß sie sich eigentlich kaum eignen für eine kurze Fragenbeantwortung.

[ 9 ] Natürlich kann man diese Dinge nur oberflächlich charakterisieren. Sie führen in so tiefe Dinge der menschlichen Organisation hinein, daß sie sich eigentlich kaum eignen für eine kurze Fragenbeantwortung.

Es ist noch gefragt worden nach dem Wesen der Absonderung. Was ist da mit Absonderung gemeint?

Es ist noch gefragt worden nach dem Wesen der Absonderung. Was ist da mit Absonderung gemeint?

[ 10 ] Nicht wahr, man kann das Wort «Absonderung» in diesem Falle nur gebrauchen, wenn man das folgende meint: Wenn wir sprechen von dem Wärmesinn, so haben wir es zu tun mit der Wahrnehmung von etwas in der Außenwelt, das in gleicher Weise in uns selbst vorhanden ist, so daß gewissermaßen — wie auch im heutigen Vortrage erwähnt worden ist — nur der Niveauunterschied eigentlich wahrgenommen wird zwischen der äußeren Wärme und der inneren Wärme. Und es ist ja ganz richtig, daß im Grunde genommen, nur veräußerlicht, noch derselbe Vorgang wie beim Thermometer vorliegt.

[ 10 ] Nicht wahr, man kann das Wort «Absonderung» in diesem Falle nur gebrauchen, wenn man das folgende meint: Wenn wir sprechen von dem Wärmesinn, so haben wir es zu tun mit der Wahrnehmung von etwas in der Außenwelt, das in gleicher Weise in uns selbst vorhanden ist, so daß gewissermaßen — wie auch im heutigen Vortrage erwähnt worden ist — nur der Niveauunterschied eigentlich wahrgenommen wird zwischen der äußeren Wärme und der inneren Wärme. Und es ist ja ganz richtig, daß im Grunde genommen, nur veräußerlicht, noch derselbe Vorgang wie beim Thermometer vorliegt.

[ 11 ] Bei Tonwahrnehmungen ist das so, daß wir nun nicht nur in etwas eindringen, das wir auch in uns tragen, es ist so, daß wir nicht nur in etwas eindringen, was gewissermaßen ein gemeinsames Medium ist, in dem wir drinnen sind und der Gegenstand drinnen ist, sondern beim Tonwahrnehmen dringen wir in etwas ein, was dem Gegenstand innerlich eigenschaftlich ist. Wir können ja durchaus sagen, daß zum Beispiel jedes Metall seinen Eigenklang hat. Wir dringen also gewissermaßen so in das Innere [eines Gegenstandes] ein — in einer schwächeren Weise, wie wir in das Innere eines anderen Menschen dringen, wenn wir zuhören, wie er redet, wie er uns da sein Inneres kundgibt —, wir dringen nicht in irgend etwas ein, was gemeinschaftlich ist zwischen uns und ihm — es sind nur die Vermittlungen gemeinschaftlich, aber nicht der Inhalt. So dringen wir aus uns heraus, indem wir durch die Tonwahrnehmung in den Gegenstand hineindringen.

[ 11 ] Bei Tonwahrnehmungen ist das so, daß wir nun nicht nur in etwas eindringen, das wir auch in uns tragen, es ist so, daß wir nicht nur in etwas eindringen, was gewissermaßen ein gemeinsames Medium ist, in dem wir drinnen sind und der Gegenstand drinnen ist, sondern beim Tonwahrnehmen dringen wir in etwas ein, was dem Gegenstand innerlich eigenschaftlich ist. Wir können ja durchaus sagen, daß zum Beispiel jedes Metall seinen Eigenklang hat. Wir dringen also gewissermaßen so in das Innere [eines Gegenstandes] ein — in einer schwächeren Weise, wie wir in das Innere eines anderen Menschen dringen, wenn wir zuhören, wie er redet, wie er uns da sein Inneres kundgibt —, wir dringen nicht in irgend etwas ein, was gemeinschaftlich ist zwischen uns und ihm — es sind nur die Vermittlungen gemeinschaftlich, aber nicht der Inhalt. So dringen wir aus uns heraus, indem wir durch die Tonwahrnehmung in den Gegenstand hineindringen.

[ 12 ] Das soll damit charakterisiert werden, daß wir ja, indem wir aufsteigen vom Sehsinn zum Wärmesinn, beim Wärmesinn — beim Sehsinn ist es in noch höherem Sinne der Fall — wir noch in etwas leben, was ein gemeinschaftliches Medium ist für das Wahrgenommene und für uns selbst, daß sich aber absondert wiederum etwas, wenn wir vom Sehsinn in den Hörsinn gehen. Darin liegt auch eine Steigerung, weil wir nicht nur einen Ton wahrnehmen, sondern da nehmen wir einen inneren seelischen Vorgang wahr.

[ 12 ] Das soll damit charakterisiert werden, daß wir ja, indem wir aufsteigen vom Sehsinn zum Wärmesinn, beim Wärmesinn — beim Sehsinn ist es in noch höherem Sinne der Fall — wir noch in etwas leben, was ein gemeinschaftliches Medium ist für das Wahrgenommene und für uns selbst, daß sich aber absondert wiederum etwas, wenn wir vom Sehsinn in den Hörsinn gehen. Darin liegt auch eine Steigerung, weil wir nicht nur einen Ton wahrnehmen, sondern da nehmen wir einen inneren seelischen Vorgang wahr.

[ 13 ] Es ist also beim Lautsinn eine Absonderung in noch stärkerem Maße wahrzunehmen. Und zu einer Schematisierung, wenn ich so sagen darf, oder zu einer Klassifikation der Sinne kann man auf eine andere Weise nicht kommen, als daß man dieses Wirken des Menschen von innen nach außen, dieses Aufgehen, dieses immer weitere Aufgehen im Lautsinn, ins Auge faßt. Nur dadurch kommt man zu einer objektiven Klassifikation der Sinne. Gerade weil man das nicht getan hat, hat man übersehen, daß man wirklich übergehen muß zum Beispiel vom Hörsinn zum Lautsinn und von dem Lautsinn wiederum zum Begriffssinn. Denn es ist durchaus ein absolutes Unding, davon zu sprechen, daß man etwa mit dem Hörsinn wahrnimmt, sagen wir dasjenige, was der andere als seinen Seeleninhalt in die Sprache hineinlegt. Diese beiden Sinne, Lautsinn und Tonsinn, voneinander zu trennen, das führt nur dazu, daß man überhaupt nichts von diesen Dingen in der Welt verstehen kann.

[ 13 ] Es ist also beim Lautsinn eine Absonderung in noch stärkerem Maße wahrzunehmen. Und zu einer Schematisierung, wenn ich so sagen darf, oder zu einer Klassifikation der Sinne kann man auf eine andere Weise nicht kommen, als daß man dieses Wirken des Menschen von innen nach außen, dieses Aufgehen, dieses immer weitere Aufgehen im Lautsinn, ins Auge faßt. Nur dadurch kommt man zu einer objektiven Klassifikation der Sinne. Gerade weil man das nicht getan hat, hat man übersehen, daß man wirklich übergehen muß zum Beispiel vom Hörsinn zum Lautsinn und von dem Lautsinn wiederum zum Begriffssinn. Denn es ist durchaus ein absolutes Unding, davon zu sprechen, daß man etwa mit dem Hörsinn wahrnimmt, sagen wir dasjenige, was der andere als seinen Seeleninhalt in die Sprache hineinlegt. Diese beiden Sinne, Lautsinn und Tonsinn, voneinander zu trennen, das führt nur dazu, daß man überhaupt nichts von diesen Dingen in der Welt verstehen kann.

[ 14 ] Es handelt sich also darum, daß man tatsächlich da eine Grenze ansetzt, wo eine solche Grenze durch die Objekte gegeben wird, und daß man dieses Absondern sieht, das beim Wärmesinn noch nicht vorhanden ist. Was eigentlich wahrgenommen wird von dem Subjekt selbst, das tritt zunächst beim Tonsinn auf, steigert sich immer mehr bei den anderen Sinnen, bei dem Lautsinn und so weiter oder gar bei dem Ichsinn. Das wird alles durcheinandergeworfen. In dieser Theorie, die man heute hören kann, ist es so, daß eigentlich die Wahrnehmung des anderen Ich dadurch zustandekommen soll, daß ich dem anderen Menschen entgegentrete und sehe eine Nase, zwei Augen, Haare und so weiter, und mir dann sage durch einen halbunbewußten Schluß: ich habe auch eine Nase, zwei Augen, Haare; das was er hat, habe ich auch, also wird das, was ich sehe, ein Ich haben, wie ich es auch habe.

[ 14 ] Es handelt sich also darum, daß man tatsächlich da eine Grenze ansetzt, wo eine solche Grenze durch die Objekte gegeben wird, und daß man dieses Absondern sieht, das beim Wärmesinn noch nicht vorhanden ist. Was eigentlich wahrgenommen wird von dem Subjekt selbst, das tritt zunächst beim Tonsinn auf, steigert sich immer mehr bei den anderen Sinnen, bei dem Lautsinn und so weiter oder gar bei dem Ichsinn. Das wird alles durcheinandergeworfen. In dieser Theorie, die man heute hören kann, ist es so, daß eigentlich die Wahrnehmung des anderen Ich dadurch zustandekommen soll, daß ich dem anderen Menschen entgegentrete und sehe eine Nase, zwei Augen, Haare und so weiter, und mir dann sage durch einen halbunbewußten Schluß: ich habe auch eine Nase, zwei Augen, Haare; das was er hat, habe ich auch, also wird das, was ich sehe, ein Ich haben, wie ich es auch habe.

[ 15 ] Diesen unbewußten Schluß, den sehen wir heute figurieren. Man nennt das oftmals «einfühlen» oder dergleichen, wie schwatzende Psychologen, zum Beispiel Lipps, gesagt haben. Wir finden diesen unbewußten Schluß überall figurierend, und wir beachten nicht, wie unmittelbar der Vorgang ist, der darin liegt, daß ich tatsächlich das Ich des anderen Menschen wahrnehme.

[ 15 ] Diesen unbewußten Schluß, den sehen wir heute figurieren. Man nennt das oftmals «einfühlen» oder dergleichen, wie schwatzende Psychologen, zum Beispiel Lipps, gesagt haben. Wir finden diesen unbewußten Schluß überall figurierend, und wir beachten nicht, wie unmittelbar der Vorgang ist, der darin liegt, daß ich tatsächlich das Ich des anderen Menschen wahrnehme.

[ 16 ] Einige Menschen, die sich mit solchen Studien beschäftigen, wie zum Beispiel Scheler, die sind ja allerdings aufmerksam geworden darauf — durch eine etwas intuitivere Beobachtung, die ihnen zugänglich ist —, wie unmittelbar diese Ichwahrnehmung des anderen ist und wie grundverschieden, wie radikal verschieden diese Ichwahrnehmung des andern ist von den ganzen Prozessen, die mich dann zu den inneren Erlebnissen führen, die ich dann zu dem Gesamttatbestand des inneren Lebens zusammenfasse.

[ 16 ] Einige Menschen, die sich mit solchen Studien beschäftigen, wie zum Beispiel Scheler, die sind ja allerdings aufmerksam geworden darauf — durch eine etwas intuitivere Beobachtung, die ihnen zugänglich ist —, wie unmittelbar diese Ichwahrnehmung des anderen ist und wie grundverschieden, wie radikal verschieden diese Ichwahrnehmung des andern ist von den ganzen Prozessen, die mich dann zu den inneren Erlebnissen führen, die ich dann zu dem Gesamttatbestand des inneren Lebens zusammenfasse.

[ 17 ] Ich meine, dasjenige, was erwähnt worden ist, ist ein radikal verlaufender, vielfach vermittelnder und ins Innere eingreifender Prozeß, währenddem die Ichwahrnehmung des Menschen ganz auf demselben Boden steht wie andere Sinneswahrnehmungen, nur daß hier das Gebiet beginnt, auf das hin die Menschheit heute noch gar nicht veranlagt ist. Ich möchte sagen, von Organen so zu sprechen, wie wir hier von dem Organ des Ichsinnes sprechen, das würde heute gegenüber unserer Psychologie oder Physiologie — die es sogar, wie ich schon früher erwähnt habe, dazu gebracht hat, eine analytische Psychologie auszubilden, eine sogenannte «Psychoanalyse» —, das würde heute gegenüber diesen Verworrenheiten kaum leicht verständlich sein.

[ 17 ] Ich meine, dasjenige, was erwähnt worden ist, ist ein radikal verlaufender, vielfach vermittelnder und ins Innere eingreifender Prozeß, währenddem die Ichwahrnehmung des Menschen ganz auf demselben Boden steht wie andere Sinneswahrnehmungen, nur daß hier das Gebiet beginnt, auf das hin die Menschheit heute noch gar nicht veranlagt ist. Ich möchte sagen, von Organen so zu sprechen, wie wir hier von dem Organ des Ichsinnes sprechen, das würde heute gegenüber unserer Psychologie oder Physiologie — die es sogar, wie ich schon früher erwähnt habe, dazu gebracht hat, eine analytische Psychologie auszubilden, eine sogenannte «Psychoanalyse» —, das würde heute gegenüber diesen Verworrenheiten kaum leicht verständlich sein.

[ 18 ] Aber wenigstens der reine Tatbestand, der muß heute schon vor die Welt hingestellt werden: daß Ichwahrnehmung etwas anderes ist als das Zusammenfassen, das synthetische Zusammenfassen derjenigen Prozesse, die dann zu der Bestätigung des Tatbestandes des inneren Ich des Subjektes führen.

[ 18 ] Aber wenigstens der reine Tatbestand, der muß heute schon vor die Welt hingestellt werden: daß Ichwahrnehmung etwas anderes ist als das Zusammenfassen, das synthetische Zusammenfassen derjenigen Prozesse, die dann zu der Bestätigung des Tatbestandes des inneren Ich des Subjektes führen.

Die nächste Frage: Welche Vorgänge liegen bei der Wünschelrute vor?

Die nächste Frage: Welche Vorgänge liegen bei der Wünschelrute vor?

[ 19 ] Bezüglich der Wünschelrute muß sorgfältig überall beachtet werden, daß man es bei den entsprechenden Erscheinungen damit zu tun hat, daß ein gesteigerter Sinnesprozeß vorliegt, für den aber der ganze Mensch der Vermittler ist. Man hat es nicht zu tun mit inneren mechanischen Prozessen oder mit magnetischen Prozessen oder dergleichen, sondern mit der Intensivität des Menschen, die dann in dem zum Ausdruck kommt, was sich da überträgt durch den Menschen auf die Wünschelrute.

[ 19 ] Bezüglich der Wünschelrute muß sorgfältig überall beachtet werden, daß man es bei den entsprechenden Erscheinungen damit zu tun hat, daß ein gesteigerter Sinnesprozeß vorliegt, für den aber der ganze Mensch der Vermittler ist. Man hat es nicht zu tun mit inneren mechanischen Prozessen oder mit magnetischen Prozessen oder dergleichen, sondern mit der Intensivität des Menschen, die dann in dem zum Ausdruck kommt, was sich da überträgt durch den Menschen auf die Wünschelrute.

[ 20 ] Der Tatbestand ist ein solcher, daß man ja schon darauf hinweisen kann, wie Menschen, die eigentlich nun wahrhaftig gar keine Neigung haben, auf Geisteswissenschaftliches einzugehen, ganz ernsthaftig dazu gezwungen sind, sich mit solch einem Problem, wie zum Beispiel das der Wünschelrute eines ist, physikalisch und physiologisch zu befassen.

[ 20 ] Der Tatbestand ist ein solcher, daß man ja schon darauf hinweisen kann, wie Menschen, die eigentlich nun wahrhaftig gar keine Neigung haben, auf Geisteswissenschaftliches einzugehen, ganz ernsthaftig dazu gezwungen sind, sich mit solch einem Problem, wie zum Beispiel das der Wünschelrute eines ist, physikalisch und physiologisch zu befassen.

[ 21 ] Ich weiß mich noch zu erinnern — obwohl ich hier nicht nach dieser Richtung etwas pro oder contra sprechen will —, wie ein Wiener Forscher dem Hansen heimgeleuchtet hat — es war ja zum größten Teil Unfug, der damals von Hansen mit dem Hypnotismus getrieben worden ist —, und wie dieser selbe Forscher heute genötigt ist, sich ganz ernsthaftig mit den Erscheinungen der Wünschelrute zu befassen. Ich brauche auch nur zu erinnern, daß in der Tat die Versuche, mit Hilfe der Wünschelrute Quellen und dergleichen aufzufinden, sogar während dieses Krieges eine gewisse Rolle gespielt haben, so daß in der Tat hier auf diesem Gebiete die exakte Forschung beginnt. Aber diese Forschung will nicht daran denken, daß man es da nicht etwa mit vom Menschen abgesonderten Prozessen zu tun hat, sondern mit Prozessen, die darauf beruhen, daß in den ganzen Tatbestand der Prozesse gleichsam der Mensch eingeschaltet ist. Das bestätigt zum Beispiel, daß die Ausschläge der Rute ganz verschieden sind, je nachdem der eine oder der andere Mensch sie verwendet. Man hat es zu tun mit etwas, bei dessen Reaktionen die Einschaltung des Menschen in die Prozesse eine Rolle spielt.

[ 21 ] Ich weiß mich noch zu erinnern — obwohl ich hier nicht nach dieser Richtung etwas pro oder contra sprechen will —, wie ein Wiener Forscher dem Hansen heimgeleuchtet hat — es war ja zum größten Teil Unfug, der damals von Hansen mit dem Hypnotismus getrieben worden ist —, und wie dieser selbe Forscher heute genötigt ist, sich ganz ernsthaftig mit den Erscheinungen der Wünschelrute zu befassen. Ich brauche auch nur zu erinnern, daß in der Tat die Versuche, mit Hilfe der Wünschelrute Quellen und dergleichen aufzufinden, sogar während dieses Krieges eine gewisse Rolle gespielt haben, so daß in der Tat hier auf diesem Gebiete die exakte Forschung beginnt. Aber diese Forschung will nicht daran denken, daß man es da nicht etwa mit vom Menschen abgesonderten Prozessen zu tun hat, sondern mit Prozessen, die darauf beruhen, daß in den ganzen Tatbestand der Prozesse gleichsam der Mensch eingeschaltet ist. Das bestätigt zum Beispiel, daß die Ausschläge der Rute ganz verschieden sind, je nachdem der eine oder der andere Mensch sie verwendet. Man hat es zu tun mit etwas, bei dessen Reaktionen die Einschaltung des Menschen in die Prozesse eine Rolle spielt.

[ 22 ] Diese Fragen sind derart, daß, wenn wir sie erschöpfend beantworten wollten, wir die ganze Nacht dazu brauchen würden, und das kann man uns nicht zumuten.

[ 22 ] Diese Fragen sind derart, daß, wenn wir sie erschöpfend beantworten wollten, wir die ganze Nacht dazu brauchen würden, und das kann man uns nicht zumuten.