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Self-Knowledge and God-Knowledge I
GA 90a

30 October 1904, Berlin

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Self-Knowledge and God-Knowledge I, tr. SOL
  1. Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis I, 1st ed.

64. Über das Hellsehen

64. On Clairvoyance

[ 1 ] Jeder Okkultist kennt die großen Gefahren, die darin liegen, okkulte Wahrheiten, okkulte Erkenntnisse in einer leichtfertigen Weise zu popularisieren. Auf der andern Seite sollte aber auch berücksichtigt werden, dass die Theosophie unter anderem die Pflicht auferlegt, gewisse okkulte Lehren, die nur aus den okkulten Forschungen stammen, zu verbreiten und zu vertreten. Wenn wir dies tun, so haben die, welche sich mit solchen Lehren bekanntgemacht haben, das Bedürfnis, etwas zu erfahren über die Methoden, wie denn eigentlich solche Erkenntnisse erlangt werden. Die Theosophie spricht von der Menschheitsentwicklung und von der Weltentwicklung, von Rassen, Runden und so weiter, von Planetensystemen und anderen Dingen. Der, welcher diese Wahrheiten hört, wird doch, auch wenn er glaubt, dass dem Intellekt diese Wahrheiten einleuchten, einmal das Bedürfnis haben, zu fragen, welches denn die Wege sind, auf denen solche Erkenntnisse erlangt werden.

[ 1 ] Every occultist is aware of the great dangers involved in popularizing occult truths and insights in a frivolous manner. On the other hand, however, it should also be borne in mind that Theosophy, among other things, imposes a duty to disseminate and advocate certain occult teachings that derive solely from occult research. When we do this, those who have become acquainted with such teachings feel the need to learn about the methods by which such insights are actually attained. Theosophy speaks of the evolution of humanity and the evolution of the world, of races, cycles, and so on, of planetary systems and other things. Anyone who hears these truths will, even if they believe that these truths make sense to the intellect, eventually feel the need to ask what paths are taken to attain such knowledge.

[ 2 ] Nun ist im Allgemeinen über diesen Weg nicht leicht zu sprechen. Es sollen heute jedoch ein paar Bemerkungen über das Wesen dessen gemacht werden, was der Okkultist das Hellsehen nennt. Man darf Okkultismus und Theosophie nicht verwechseln. Theosophie ist im Grunde genommen nur der äußere Ausdruck für die Erfahrungen, die auf dem Gebiete des Okkultismus gewonnen werden. Der Okkultismus ist die Quelle der theosophischen Lehren. Von einem Kapitel dieses Okkultismus soll heute die Rede sein.

[ 2 ] In general, it is not easy to speak about this path. Today, however, a few remarks will be made about the nature of what the occultist calls clairvoyance. One must not confuse occultism with theosophy. Theosophy is, in essence, merely the outward expression of the experiences gained in the field of occultism. Occultism is the source of theosophical teachings. Today we shall discuss one aspect of this occultism.

[ 3 ] Die Erfahrungen, die den theosophischen Lehren zugrunde liegen, werden in ganz anderen Bewusstseinszuständen gemacht, als die sind, die dem gewöhnlichen Menschen eigen sind. Zwei solcher anderer Bewusstseinszustände kommen insbesondere in Betracht. Es soll von dem ausgegangen werden, was der gewöhnliche Mensch erlebt. Dieser hat sein alltägliches, waches Tagesbewusstsein - durch das er die Sinnendinge um sich herum wahrzunehmen in der Lage und imstande ist-, um durch seinen Verstand, durch seine Vernunft, kurz durch seine Intellektualität, sich über Ursache und Wirkung und über die anderen Gesetze dieser physischen Welt zu unterrichten.

[ 3 ] The experiences that underlie the theosophical teachings are had in states of consciousness that are entirely different from those characteristic of the ordinary person. Two such different states of consciousness are of particular relevance. We shall begin with what the ordinary person experiences. The ordinary person has his everyday, waking consciousness—through which he is able and capable of perceiving the sensory objects around him—in order to learn, through his mind, his reason, in short, through his intellectual faculties, about cause and effect and the other laws of this physical world.

[ 4 ] Dieser Bewusstseinszustand ist aber nicht der einzige Erfahrungszustand des Alltagsmenschen. Die Erfahrung des Menschen reicht weit über das hinaus, was seinem Bewusstsein zugänglich ist. Der normale Mensch hat noch zwei andere Erfahrungszustände, das sind der sogenannte Traumschlaf und der traumlose Tiefschlaf.

[ 4 ] However, this state of consciousness is not the only state of experience for the average person. Human experience extends far beyond what is accessible to consciousness. The average person has two other states of experience: so-called dream sleep and dreamless deep sleep.

[ 5 ] Dieser zweite Bewusstseinszustand, der von Träumen durchzogene Schlaf, versenkt den Menschen nicht ganz ins Unbewusste. Der Mensch ist in der Lage, etwas herüberzubringen ins wache Bewusstsein. Das, was er da ins Bewusstsein herüberbringt, ist aber nicht der Inhalt der eigentlichen Erfahrung, die er während des vom Traum erfüllten Schlafes gemacht hat. Die Erfahrung ist etwas ganz anderes als das, wessen er sich hinterher bewusst wird. Es ist sozusagen nur ein Herüberbringen von einzelnen Fragmenten, von fragmentarischen Spiegelbildern. Was der Mensch in einer ganz anderen Welt erlebt während des traumerfüllten, also nicht ganz tiefen Schlafes, sind zusammenhängende, in sich geordnete Tatsachen. Und von diesen Tatsachen, die er zwar erfährt, deren er sich aber nicht bewusst wird, hat er einige Erinnerung. Er hat sie für das wache Bewusstsein ins Gedächtnis herübergebracht und erinnert sich später an das, was drüben gewesen ist. Der Inhalt wird jedoch nur spärlich und verzerrt erinnert. Dieser Inhalt lässt sich in keiner Weise vergleichen mit dem, was drüben erfahren wird.

[ 5 ] This second state of consciousness—sleep interspersed with dreams—does not completely plunge a person into the unconscious. A person is able to bring something over into waking consciousness. However, what they bring over into consciousness is not the content of the actual experience they had during dream-filled sleep. The experience is something entirely different from what one becomes aware of afterward. It is, so to speak, merely a bringing over of individual fragments, of fragmentary reflections. What a person experiences in a completely different world during dream-filled—that is, not entirely deep—sleep are coherent, internally ordered facts. And of these facts—which he does indeed experience but of which he is not conscious—he retains some memory. He has transferred them from his sleep consciousness into his waking memory and later recalls what happened “over there.” However, the content is remembered only sparsely and in a distorted form. This content cannot in any way be compared to what is actually experienced “over there.”

[ 6 ] Das ist eine Welt, die, wenn sie durchschaut werden könnte, erfüllt wäre von Tatsachen der sogenannten astralen Welt. Ebenso wie die physische Welt von den Tatsachen der sinnlichen Welt erfüllt ist, erlebt man hier die spirituellen Tatsachen. Aber drüben erleben wir Gefühle, Leidenschaften, Wünsche, Begierden, Triebe als Tatsachen. Wir erleben sie nur so, wie sie als seelische Vorgänge vorhanden sind, nicht so, wie sie sonst sind in unserer persönlichen, durch das Erdenleben sich brechenden Gestalt. Es ist eben eine andere Welt, die der Mensch da erfährt und von der er nur Stücke herüberbringt in das gewöhnliche wache Tagesbewusstsein. Niemals dürfte irgendjemand nach dem, was er vom Trauminhalt in das wache Tagesbewusstsein herüberbringt, die Erlebnisse im sogenannten Astralen charakterisieren. Das ist eine ebenso reiche, ja viel reichere Welt als die Sinnenwelt, die hinsichtlich dessen, was sie an Gegensätzen bietet, sich nicht vergleichen lässt mit dem, was in unserer Sinnenwelt vor sich geht. Das, was gut, hell leuchtend, strahlend erscheint und was auf der anderen Seite an furchtbaren, abstoßenden grauenhaften Erscheinungen auftritt, lässt sich seiner Mannigfaltigkeit nach nicht vergleichen mit dem, was unsere Sinnenwelt bietet.

[ 6 ] This is a world which, if it could be fully understood, would be filled with realities of the so-called astral world. Just as the physical world is filled with the realities of the sensory world, here one experiences spiritual realities. But over there, we experience feelings, passions, wishes, desires, and instincts as realities. We experience them only as they exist as psychological processes, not as they otherwise are in our personal form, which is shaped by earthly life. It is simply a different world that a person experiences there, and from which they bring only fragments into ordinary waking consciousness. No one should ever characterize the experiences in the so-called astral realm based on what they bring over from the content of their dreams into waking consciousness. This is a world just as rich—indeed, far richer—than the sensory world; in terms of the contrasts it offers, it cannot be compared to what takes place in our sensory world. That which appears good, brightly shining, and radiant—and, on the other hand, the terrible, repulsive, and horrific phenomena that occur—cannot, in terms of its diversity, be compared to what our sensory world offers.

[ 7 ] Der dritte Zustand ist der traumlose Schlaf. Bei den meisten Menschen kommt von den Erlebnissen, die man während des traumlosen Schlafzustandes durchmacht, sehr wenig in das wache Tagesbewusstsein herüber. Was herüberkommt, wird für gewöhnlich nicht bewusst. Das Erlebnis des traumlosen Schlafes erscheint nicht seiner Ursächlichkeit nach, sondern seiner Wirkung nach im wachen 'Tagesbewusstsein. Was da erlebt wird, das sind die großen Gesetze der Wirklichkeit, die wahren, bis zu einem gewissen Grade viel wahreren Ur-Sachen und Wesenheiten unserer Welt. Was in den äußeren physischen Daseinsformen des Tier- und Pflanzenreiches sich abspielt — das Mineralreich gehört hier nicht her, denn über das wahre Wesen desselben kann nichts im traumlosen Schlaf erfahren werden -, die Art und Weise, wie sich das Leben in diesen Reichen gestaltet, wie sich die Formen von einer zur andern entwickeln, welche großen Gesetze das Leben eigentlich hat -, das, was, wenn wir es in seiner wahren Gestalt durchdringen würden, blitzartig in dem gewöhnlichen Bewusstsein manche Zusammenhänge des Lebens, die sonst rätselhaft und dunkel sind, erleuchten würde, alles dies macht der Mensch durch, ohne in bewusster Weise etwas im wachen Tagesbewusstsein zu behalten.

[ 7 ] The third state is dreamless sleep. For most people, very little of what is experienced during dreamless sleep carries over into waking daytime consciousness. What does carry over usually remains unconscious. The experience of dreamless sleep appears in waking “daytime consciousness” not in terms of its causality, but in terms of its effect. What is experienced there are the great laws of reality—the true, and to a certain degree much truer, primordial causes and essences of our world. What takes place in the outer physical forms of existence in the animal and plant kingdoms—the mineral kingdom does not belong here, for nothing about its true nature can be experienced during dreamless sleep—the way in which life takes shape in these kingdoms, how forms develop from one to another, what great laws life actually follows —that which, if we were to penetrate it in its true form, would instantly illuminate in ordinary consciousness many aspects of life that are otherwise enigmatic and obscure—all of this a person experiences without consciously retaining anything in their waking daytime consciousness.

[ 8 ] Das ist nichts anderes als eine Schilderung der drei Zustände, von denen nur einer ein wirklicher Bewusstseinszustand ist, den wir beim Menschen antreffen.

[ 8 ] This is nothing more than a description of the three states, only one of which is a true state of consciousness that we find in humans.

[ 9 ] Nun ist es selbstverständlich, dass von den Erfahrungen, die so gewonnen werden, nichts Inhalt der okkulten Lehre sein kann. Okkulte Erfahrung beginnt erst dann, wenn eine ganz bestimmte Wandlung des Bewusstseinszustandes vor sich gegangen ist. Diese Wandlung soll kurz charakterisiert werden.

[ 9 ] It goes without saying that none of the experiences gained in this way can form part of occult teaching. Occult experience begins only after a very specific transformation of the state of consciousness has taken place. This transformation will be briefly described below.

[ 10 ] Es gibt im gewöhnlichen menschlichen Bewusstsein einen Punkt, der für die Entwicklung eines jeden Menschen, der einigermaßen sinnend oder sinnig ist, Epoche macht. Das ist das Erwachen des Selbstbewusstseins. Sie alle wissen, dass das Kind zunächst nicht in der Ich-Form spricht, sondern sagt: «Karlchen will», «Mariechen will». Es ist eine ganz bestimmte Entwicklungsstufe im Leben des Menschen, bei der die Möglichkeit auftritt, dass er zu sich Ich sagt. Dieses Erwachen des Ich-Bewusstseins unterscheidet sich von allen anderen Tatsachen, die man erleben kann. Es ist ein ganz intimes Erlebnis. Zu sich selber kann jeder Ich sagen. Jedem anderen Ding kann man einen anderen Namen beilegen. Ich kann nur jeder von sich selbst sagen und niemand kann zu einem anderen Ich sagen. Nur ein Mensch kann sich mit dem ganz bestimmten Namen, mit dem Ich bezeichnen.

[ 10 ] There is a point in ordinary human consciousness that marks a turning point in the development of every person who is even somewhat reflective or perceptive. This is the awakening of self-consciousness. You all know that a child does not initially speak in the first-person singular, but says, “Little Karl wants,” “Little Marie wants.” It is a very specific stage of development in a person’s life at which the possibility arises that they can refer to themselves as “I.” This awakening of self-consciousness differs from all other experiences one can have. It is a deeply intimate experience. Everyone can say “I” to themselves. You can give any other thing a different name. I can only say “I” about myself, and no one can say “I” to another person. Only a human being can refer to themselves by that very specific name—the “I.”

[ 11 ] Selbstbewusstsein ist etwas ganz anderes. Der Gedanke des Ich ist ein ausschließlicher und mit keinem anderen zu vergleichen. Es gibt nun eine Möglichkeit, an dem Ich so zu arbeiten, dass es, wie es im gewöhnlichen Selbstbewusstsein nur in sich selber ist, seine ganze Gedankenwelt so aus dem Mittelpunkte des Ich heraus gestaltet, wie gewöhnlich nur der Gedanke des Ich auftritt. Wenn der Mensch durch sorgfältige anhaltende Meditation sich dazu bringt, dass er seiner ganzen Gedankenwelt so gegenübersteht - und nicht bloß seiner Gedankenwelt, sondern der Gedankenwelt überhaupt -, wie der gewöhnliche Mensch einzig und allein dem Punkte des Ich gegenübersteht, dann nennt man ihn einen intuitiven Menschen. Dann geht aus dem Mittelpunkt seines Wesens selbst die Gedankenwelt hervor. Er produziert dann in demselben Sinne Gedanken, wie er vorher den Ich-Gedanken produziert hat.

[ 11 ] Self-awareness is something entirely different. The concept of the “I” is unique and cannot be compared to any other. There is now a way to work on the “I” in such a way that—just as in ordinary self-awareness it exists only within itself—it shapes its entire world of thought from the center of the “I,” just as the thought of the “I” usually arises. When a person, through careful and sustained meditation, brings himself to face his entire world of thought—and not merely his own world of thought, but the world of thought in general—in the same way that the ordinary person faces solely the point of the “I,” then he is called an intuitive person. Then the world of thought emerges from the very center of his being. He then produces thoughts in the same sense that he previously produced the thought of the “I.”

[ 12 ] Diese Stufe der Ich-Entwicklung kann erreicht werden. Durch richtiges Meditieren in einem gewissen Sinne kann der Mensch dahin kommen, sich so zu seiner Gedankenwelt zu stellen, wie er vorher sich nur zu seinem Ich gestellt hat. Zwei Sätze in «Licht auf den Weg» haben die Kraft, wenn sie in richtiger Weise angewendet werden, das Ich zu diesem Standpunkte zu bringen. Es sind keine bloß abstrakten Sätze, es sind Sätze, die aus der astralen Erfahrung von Jahrtausenden heraus geschrieben sind. Diese zwei Sätze, die ein Erziehungsmittel von außerordentlicher Art sind, heißen:

[ 12 ] This stage of ego development can be attained. Through proper meditation, in a certain sense, a person can come to relate to their world of thoughts in the same way they previously related only to their ego. Two sentences in Light on the Path have the power, when applied correctly, to bring the “I” to this point of view. These are not merely abstract statements; they are statements drawn from millennia of astral experience. These two sentences, which are an extraordinary educational tool, are as follows:

Bevor das Auge sehen kann, muss es der Tränen sich entwöhnen.
Bevor das Ohr vermag zu hören, muss die Empfindlichkeit ihm schwinden.

Before the eye can see, it must wean itself from tears.
Before the ear can hear, its sensitivity must fade.

[ 13 ] Kraft und Leben ist in diesen Sätzen, sie brauchen nur in der richtigen Weise angewendet zu werden. Hat der Mensch diese Stufe erreicht, dann tritt notwendig noch etwas anderes ein: Dann ist er in der Lage, das, was sonst nur im traumlosen Schlaf erfahren wird und was sonst nur in Fragmenten herüberkommt, in einer geordneten Weise zu erfahren. Dadurch wird diese Welt, die im Astralen sich abspielt, für ihn ebenso tatsächlich, wie vorher die sinnliche Welt für ihn Tatsache war. Der Mensch hat dann die Erinnerung an die Tatsachen der Kama-Welt.

[ 13 ] There is power and life in these sentences; they only need to be applied in the right way. Once a person has reached this stage, something else inevitably occurs: he is then able to experience in an orderly manner what is otherwise experienced only in dreamless sleep and what otherwise comes through only in fragments. As a result, this world—which unfolds in the astral realm—becomes just as real to them as the sensory world was previously. They then have memories of the realities of the kama world.

[ 14 ] Die nächsthöhere Stufe ist die, auf welcher der Mensch den traumerfüllten Schlaf nicht mehr hat, sondern durch Intuition in der Lage ist, in die höhere Welt hineinzuschauen. Die ist voller geistiger Klarheit; Willkür gibt es da nicht mehr. Mit diesem intuitiven Zustande sind zwei Wahrnehmungen verbunden. Der Mensch nimmt, wenn er diese Entwicklungsstufe erreicht hat, in eigener Erfahrung die gefährlichen Feinde des Menschenlebens wahr: die Elementargeister von Geburt und Tod, die in den anstoßenden Naturreichen fortwährend lauern, die immer da sind, die den Menschen zu verführen versuchen und so weiter. Diese Elementarwesen, die in den Astralkörper ziehen und seine Wünsche beeinflussen, sind immerfort da. Im gewöhnlichen Leben sind sie vom Schleier der Maja verdeckt.

[ 14 ] The next higher stage is the one in which a person no longer experiences dream-filled sleep but, through intuition, is able to glimpse into the higher world. This world is full of spiritual clarity; there is no longer any arbitrariness there. Two perceptions are associated with this intuitive state. Once a person has reached this stage of development, they perceive through their own experience the dangerous enemies of human life: the elemental spirits of birth and death, who constantly lurk in the adjoining realms of nature, who are always present, who try to tempt people, and so on. These elemental beings, who enter the astral body and influence its desires, are always present. In ordinary life, they are concealed by the veil of Maya.

[ 15 ] Diese Feinde in den anstoßenden Naturreichen wird der Mensch zunächst auf dieser Stufe der Entwicklung gewahr. Und das ist für die Entwicklung im Okkultismus von größter Bedeutung. In diesem Zustande, der sich vergleichen lässt mit dem traumlosen Schlaf, nimmt der Mensch wahr - das ist sein erstes Erlebnis, das er in diesem Bewusstseinszustande hat —, welches die herunterziehenden, zum Niederen hinlenkenden Feinde in ihm sind. Es ist gut, dass diese Kräfte, die im Menschen also walten, dem gewöhnlichen Menschen verborgen sind. Es ist gut, dass hier ein Schleier darübergebreitet ist. Denn nicht das Sprechen davon, sondern das wirkliche Kennenlernen ist es, was erst der ertragen kann, der eine gewisse Stufe von Selbstvertrauen und moralischer Festigkeit in seinem Innern erlangt hat. Deshalb wird auch kein wahrer Okkultist eine Anleitung geben, eine solche Stufe zu erreichen, bevor der Mensch eine entschiedene Ausbildung des Charakters nach der Richtung des Selbstvertrauens, der Moralität, der Geistesgegenwart erreicht hat, damit er nicht in die Gefahr kommt, sich selbst zu verlieren, sondern seine Kräfte zusammenhalten kann. Diese drei Eigenschaften sind erforderlich für jeden Okkultisten.

[ 15 ] At this stage of development, the human being first becomes aware of these enemies in the adjacent realms of nature. And this is of the utmost importance for development in occultism. In this state, which can be compared to dreamless sleep, the human being perceives—and this is the first experience he has in this state of consciousness—which enemies within him are pulling him down and directing him toward the lower realms. It is good that these forces, which thus operate within human beings, are hidden from the ordinary person. It is good that a veil is spread over them here. For it is not merely speaking about them, but actually coming to know them, that can be endured only by those who have attained a certain level of self-confidence and moral fortitude within themselves. For this reason, no true occultist will provide guidance on how to reach such a level before a person has undergone a decisive training of character in the direction of self-confidence, morality, and presence of mind—so that they do not run the risk of losing themselves, but can keep their powers under control. These three qualities are essential for every occultist.

[ 16 ] Man nennt das, was dem Tagesbewusstsein in dieser Art verborgen ist, auf dieser Stufe dem Menschen entgegentritt, den Hüter der Schwelle. Er hütet die Schwelle deshalb, weil er den gewöhnlichen Menschen nicht hereinschauen lassen darf in das, was dahintersteckt. Er verliert aber wesentlich von seinem Grauenhaften, wenn der Mensch die bezeichneten Charaktereigenschaften hat beziehungsweise sich bis zu einem gewissen Grade angeeignet hat. Am Ende der atlantischen Zeiten hatte man aufgehört, diese moralischen Kräfte genügend zu entwickeln. Daher traten jene eigentümlichen Verhältnisse ein, die aus der Schilderung von Atlantis bekannt sind.

[ 16 ] What is concealed from everyday consciousness in this way—and confronts the human being at this stage—is called the Guardian of the Threshold. He guards the threshold because he must not allow ordinary people to glimpse what lies beyond it. However, he loses much of his terrifying nature when a person possesses the described character traits or has acquired them to a certain degree. By the end of the Atlantean era, people had ceased to develop these moral forces sufficiently. Consequently, those peculiar circumstances arose that are known from the description of Atlantis.

[ 17 ] In der Fortsetzung dieses Weges muss dann der Mensch nicht nur dazu gebracht werden, die Gedankenwelt als seine eigene zu erleben, sondern er muss dann, um auf einer höheren Stufe mit der Wirklichkeit richtig verbunden sein zu können, auch die gesamte Empfindungswelt umwandeln. Dann beginnt die Fähigkeit, in den höheren Welten die Dinge unmittelbar während des wachen Tagesbewusstseins zu schauen, zum Beispiel die menschliche Aura; zunächst erst in den niedrigeren Stufen. Wenn der Mensch so weit ist, dann hat er im Grunde genommen sich schon einen Quell von außerordentlich hoher Erfahrung eröffnet. Dann lebt er ebenso bewusst im Geistigen, wie der gewöhnliche Mensch innerhalb der Sinnendinge lebt.

[ 17 ] As one continues along this path, one must not only be led to experience the world of thoughts as one’s own, but—in order to be properly connected to reality on a higher level—one must also transform the entire world of sensations. Then the ability to perceive things in the higher worlds directly during waking consciousness—for example, the human aura—begins to develop; initially, only at the lower levels. When a person has reached this stage, they have essentially already opened up a source of extraordinarily profound experience for themselves. They then live just as consciously in the spiritual realm as the average person lives within the realm of the senses.

[ 18 ] Auf der dritten Stufe aber lebt er da, wo für den gewöhnlichen Menschen nichts mehr von bewusster Erfahrung ist. Da erlebt er so, wie der gewöhnliche Mensch in der äußeren Sinnenwelt, nur auf einer höheren Stufe. Er erlebt dann die Gesetze der Welt der Ursachen. Da ist kein Unterschied mehr zwischen den Erlebnissen im sogenannten bewusstlosen Schlafzustand und dem bewussten Tageszustand. Das ist die Kontinuität des Bewusstseins, die gradweise und ganz allmählich erlangt wird. Aber verhältnismäßig bald wird die Abtrennung der Seele so weit fortgeschritten sein, dass sie nicht nur in Gedanken, sondern auch in Empfindungen leben kann. Dann kann er sich daraus Begriffe machen, wie die Dinge in Wirklichkeit aussehen.

[ 18 ] On the third level, however, he lives in a realm where, for the ordinary person, there is no longer any conscious experience. There, he experiences things just as the ordinary person does in the external sensory world, only on a higher level. He then experiences the laws of the world of causes. There is no longer any difference between the experiences in the so-called unconscious state of sleep and the conscious state of wakefulness. This is the continuity of consciousness, which is attained step by step and very gradually. But relatively soon, the soul’s separation will have progressed to such an extent that it can live not only in thought but also in sensation. Then he can form concepts of what things are really like.

[ 19 ] «Licht auf den Weg» gibt die richtige Anweisung, um diese Stufe zu erreichen. Sie erfordert Geduld, Ausdauer und Standhaftigkeit in ganz außerordentlichem Grade. Die Möglichkeit dazu liegt in den Kräften, die in den nächsten zwei Sätzen verborgen sind:

[ 19 ] “Light on the Path” provides the correct guidance for reaching this level. It requires patience, perseverance, and steadfastness of an extraordinary degree. The key to achieving this lies in the powers hidden in the next two sentences:

Eh' vor den Meistern kann die Stimme sprechen, muss das Verwunden sie verlernen.
Eh' vor ihnen stehen kann die Seele, muss ihres Herzens Blut die Füße netzen.

Before the masters can speak, the voice must unlearn through wounding.
Before the soul can stand before them, the blood of its heart must wet its feet.

[ 20 ] Sie enthalten die Kräfte, die Menschen bis zum unmittelbaren Erleben und zur unmittelbaren Empfindung zu führen.

[ 20 ] They contain the forces that lead people to direct experience and direct sensation.

[ 21 ] Wer auf dieser Stufe steht und so zu seiner Empfindungswelt «Ich» zu sagen vermag, der ist nun imstande, alle diejenigen Wahrheiten, die sich auf das Devachan beziehen, in bewusster Weise zu erleben. Die Lehren vom Devachan sind auf dieser Stufe des Bewusstseins bewusst erlebbar als wirkliche Erfahrung.

[ 21 ] Anyone who has reached this stage and is thus able to say “I” to their world of sensations is now capable of consciously experiencing all the truths pertaining to Devachan. At this level of consciousness, the teachings of Devachan can be consciously experienced as a real reality.

[ 22 ] Man kann nun glauben, dass der Mensch, wenn er die Entwicklung bis zu dieser Stufe durchmacht, zum Träumer wird, dass er seine gewöhnliche Nüchternheit und Urteilskraft verliert. Im Gegenteil, es hört da jede Möglichkeit auf, sich einem Aberglauben, einem Dogma hinzugeben. Auch Zweifelsucht und Skeptizismus verschwinden aus der Seele, wenn der Mensch dahin gelangt, sich einen Begriff von dieser Stufe der Entwicklung zu machen. Es gibt nun einen dem traumerfüllten Schlaf und einen dem Tiefschlaf analogen Zustand. Wenn der Mensch so weit fortgeschritten ist, das Devachan zu schauen, so gibt es für ihn noch andere Zustände, in die er sich mit Bewusstsein versetzen kann. Es sind solche, in denen er etwas viel Höheres erleben kann. Diese Zustände bestehen in Folgendem.

[ 22 ] One might think that when a person reaches this stage of development, he becomes a dreamer, losing his usual sobriety and sound judgment. On the contrary, at this stage, any possibility of succumbing to superstition or dogma ceases. Even doubt and skepticism vanish from the soul when a person reaches the point of grasping this stage of development. There is now a state analogous to dream-filled sleep and another analogous to deep sleep. When a person has advanced far enough to perceive Devachan, there are still other states into which he can consciously enter. These are states in which he can experience something much higher. These states consist of the following.

[ 23 ] Aus eigener Anschauung lernt man erkennen, wie sich die verschiedenen Formen des Universums ineinander verwandeln und metamorphosieren. Es wird bewusst, wie sich eine Gedankenform bildet aus Mental-Substanz, dann mit Astral-Substanz umschließt und den astralen Stoff plastisch beherrscht. Aber es wird auch gelernt, wie die Wesen von höheren Plänen, vom mentalen Plan durch den astralen Plan bis zur physischen Welt sich hinabbewegen. Die ganze Summe der Formverwandlungen, die möglich sind im Universum, liegt vor dem Blick des Einzuweihenden. Er kann Antwort darauf geben, welche Formen zum Beispiel eine Pflanze in früheren, längst verflossenen Epochen durchgemacht hat. Die verschiedenen Verwandlungsformen, die zu unserem Planetensystem gehören, enthüllen sich auf dieser Stufe der Erkenntnis. Dies wird in der Esoterik die bewusste Erfahrung der Formen-Entwicklung genannt.

[ 23 ] Through personal observation, one learns to recognize how the various forms of the universe transform into one another and undergo metamorphosis. One becomes aware of how a thought-form is formed from mental substance, then envelops itself in astral substance and exerts a plastic influence over astral matter. But one also learns how beings from higher planes—from the mental plane through the astral plane down to the physical world—descend. The entire range of transformations of form possible in the universe lies before the eyes of the initiate. He can answer, for example, what forms a plant has undergone in earlier, long-past epochs. The various forms of transformation that belong to our planetary system are revealed at this stage of knowledge. In esotericism, this is called the conscious experience of the evolution of forms.

[ 24 ] Der Zustand, der analog dem traumlosen Tiefschlaf ist, zeigt, wie in die verschiedenen Formen das Leben, die Wesenheit selbst sich hineinergießt. Im konkreten Fall besteht der Unterschied darin, dass während des zweiten Zustandes die verschiedenen Formen in ganz anderen Farben wahrgenommen werden als im dritten Stadium. Wenn eine Gedankenform wahrgenommen wird, kann sie zum Beispiel in leuchtend gelben Farben erscheinen. Es gibt Gedankenformen, die so wahrgenommen werden. Es gibt auch Gedankenbilder, die haben eine bestimmte geistige Gestalt. Im dritten Stadium strömt in diese Gedankenformen jener Lebensäther ein, welcher zum Beispiel die schöne helle Farbe der Pfirsichblüte haben kann. Sie können dann nicht nur starre oder ganz bewegliche, ineinander sich verwandelnde Formen sehen, sondern gewahren, wie diese Formen aus ihrem Mittelpunkte heraus belebt sind.

[ 24 ] The state, which is analogous to dreamless deep sleep, reveals how life—the essence itself—pours into the various forms. In this specific case, the difference lies in the fact that during the second state, the various forms are perceived in colors that are entirely different from those in the third stage. When a thought-form is perceived, it may, for example, appear in bright yellow colors. There are thought-forms that are perceived in this way. There are also thought-images that have a specific spiritual form. In the third stage, that life-ether flows into these thought-forms, which may, for example, have the beautiful, bright color of a peach blossom. You can then not only see rigid or highly mobile forms that transform into one another, but also perceive how these forms are animated from their very center.

[ 25 ] Die Folge, die eintritt, ist, dass man sich in die verschiedenen Ätherformen des Bewusstseins versetzen kann, sodass man nicht nur die Gesetze des devachanischen Lebens erkennen kann, sondern auch die Verwandlungen unserer Erde - nur unserer Erde, weiter geht es noch nicht -, die sie durchgemacht hat während der Zeit der sogenannten Runden-Entwicklungen. Es wird das Durchlaufen von mehreren Planeten oder Globen, von Arupa-Planeten und von Rupa-Planeten und dergleichen durchgemacht. Diese Verwandlungen kann man in diesem Bewusstseinszustande kennenlernen. Und dann können die verschiedenen Runden selber durchgemacht werden, kennengelernt werden.

[ 25 ] The result is that one can immerse oneself in the various etheric forms of consciousness, so that one can not only recognize the laws of Devachanic life, but also the transformations that our Earth—only our Earth, as we have not yet gone further—has undergone during the period of the so-called rounds of development. One passes through several planets or globes, including Arupa planets and Rupa planets and the like. These transformations can be experienced in this state of consciousness. And then the various cycles themselves can be experienced and understood.

[ 26 ] Der Mensch kann also durch entsprechende Übungen einen Teil der Lehre, welche die theosophische Bewegung in die Welt gebracht hat, verstehen lernen. Der weitere Weg kann jetzt nicht mehr dargestellt werden. Jenseits beginnt jener Zustand des Bewusstseins, der darin besteht, sich gegenüber der Möglichkeit der äußeren Empfindung unempfänglich zu machen. Und damit beginnt das eigentliche Leben des Adepten. Aus den Erfahrungen des Adepten kann erst dasjenige gewonnen werden, was über die bezeichnete Grenze hinausgeht.

[ 26 ] Through appropriate exercises, a person can thus learn to understand part of the teaching that the Theosophical Movement has brought into the world. The path beyond this point cannot be described at this time. Beyond that point begins that state of consciousness which consists in rendering oneself impervious to the possibility of external sensation. And with that begins the true life of the adept. Only from the adept’s experiences can one gain that which transcends the aforementioned boundary.

[ 27 ] Was hier dargestellt worden ist, sollte den Zweck haben, auf die Methoden hinzudeuten, die zu dem Wissen führen, das in den theosophischen Lehrbüchern vorhanden ist.

[ 27 ] The purpose of what has been presented here is to point out the methods that lead to the knowledge contained in theosophical textbooks.

[ 28 ] Es ist ja zum Teil das Mitteilen und das Aufnehmen der Theosophie auf Vertrauen aufgebaut. Das muss auch heute so sein. Aber es kann gefordert werden, dass Ausführungen gemacht werden, woher dieses Wissen stammt, zu dem zu gelangen wir im Abendlande wieder die Möglichkeit haben. Darin haben die führenden geistigen Individualitäten, die Meister, Gelegenheit, es möglich zu machen, nicht allein die Lehren, sondern auch die esoterischen Gesichtspunkte zu geben, die, wenn sie richtig gebraucht werden, die Entwicklung nach einer entsprechenden spirituellen Richtung hin fördern können.

[ 28 ] After all, the transmission and reception of theosophy are based in part on trust. This must still be the case today. But it is reasonable to expect explanations as to the origin of this knowledge, which we in the West now have the opportunity to access once again. In this regard, the leading spiritual individuals—the Masters—have the opportunity to provide not only the teachings but also the esoteric perspectives which, when used correctly, can foster development in an appropriate spiritual direction.

[ 29 ] Neben dem bedeutsamen Werk der «Secret Doctrine» von H.P. Blavatsky ist auch jenes Buch «Licht auf den Weg» inspiriert worden, das wirklich ein Licht auf den Weg ist, der doch von jetzt ab in der Zukunft von der Menschheit beschritten werden soll. Wenn dieser Weg beschritten wird oder wenigstens verstanden wird, dann erst wird man etwas davon wissen können, wie dieses Wissen und dieses Wollen, die zu unserem Ziele führen sollen, erlangt werden können und wie sie erlangt werden müssen in der Zukunft. Für wenige erst mag ja heute der Weg gangbar sein. Darüber soll nicht weiter gesprochen werden. Aber darüber können wir uns klar sein, dass jenes menschliche Erleben, bei dem der Sinnenschein aufhört und höhere Erfahrung eintritt, nicht anders erlangt werden kann als durch eine bestimmte Entwicklung des geistigen Lebens.

[ 29 ] In addition to H.P. Blavatsky’s seminal work, The Secret Doctrine, the book Light on the Path has also been inspired; it truly is a light on the path that humanity is to follow from now on into the future. Only when this path is taken—or at least understood—will it be possible to know how this knowledge and this will, which are to lead us to our goal, can be attained and how they must be attained in the future. For now, the path may indeed be passable only for a few. We shall not dwell on that further. But we can be clear on this: that human experience in which the glow of the senses ceases and a higher experience begins cannot be attained except through a specific development of spiritual life.

[ 30 ] In intensiverer Weise als auf irgendeinem anderen Wege kann gerade durch diese geistige Entwicklung, die durch Lehre und Wort in der theosophischen Bewegung leben sollte, das große Ziel der Entwicklung erreicht werden, das in jener tiefen Erkenntnis, jener großen esoterischen Wahrheit ausgesprochen worden ist, die leicht gesagt, aber schwer verstanden werden kann, und die zu der urältesten Weisheit der Menschheit gehört:

[ 30 ] It is precisely through this spiritual development—which should be brought to life through teaching and the Word within the Theosophical Movement—that the great goal of evolution can be attained more intensely than by any other means. This goal is expressed in that profound insight, that great esoteric truth, which is easy to say but difficult to understand, and which belongs to the most ancient wisdom of humanity:

Ein Leben wohnt in allen Wesen, eines ist es und auch ein Vieles, wie der Mond, der sich in vielen Bildern im Wasser spiegelt.

Life dwells in all beings; it is one, yet also many—like the moon, which is reflected in many images in the water.