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The Temple Legend and the Golden Legend
GA 93

21 October 1905, Berlin

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15. Der Logos und die Atome im Lichte des Okkultismus

15. Der Logos und die Atome im Lichte des Okkultismus

[ 1 ] Eine Grundempfindung muß uns durchdringen, wenn wir wahres Verständnis für Theosophie haben wollen: daß wir nämlich in der theosophischen Strömung die Seele erweitert erhalten, das Herz umfassender, gehobener fühlen zu höheren Aufgaben, zum Mitwirken an den Angelegenheiten der Welt, wovon man keine Ahnung hat, wenn man nicht etwas weiß vom Okkultismus.

[ 1 ] Eine Grundempfindung muß uns durchdringen, wenn wir wahres Verständnis für Theosophie haben wollen: daß wir nämlich in der theosophischen Strömung die Seele erweitert erhalten, das Herz umfassender, gehobener fühlen zu höheren Aufgaben, zum Mitwirken an den Angelegenheiten der Welt, wovon man keine Ahnung hat, wenn man nicht etwas weiß vom Okkultismus.

[ 2 ] Es wird oft gesprochen von der großen Absicht, durch die theosophische Bewegung hinzulenken die Menschheit auf jenen Punkt, wo in der Zukunft eine neue Menschenrasse aufgehen wird, wo nicht mehr unser jetziger Verstand die Hauptrolle spielen wird in der Welt, sondern wo er befruchtet von Buddhi sein wird. Wir müssen mitarbeiten an dieser großen Weltenströmung und haben dadurch eine große Verantwortlichkeit gegenüber der theosophischen Bewegung. Die Aufgabe des Theosophen erstreckt sich in die ferne Zukunft. Wir begeben uns nicht in ein Wolkenkuckucksheim dabei, sondern was wir erfahren über eine solche ferne Zukunft, das ist in uns kräfteweckend, das ist in uns etwas erzeugend, was wir auch für den Alltag gebrauchen können. Anders handelt jemand, der auch nur zehn Minuten des Tages diese großen Weltenperspektiven durch den Kopf ziehen läßt, als der, der im Alltag aufgeht. Er kann etwas hineinbringen in die Gegenwart, was neu, produktiv und originell ist. Auf dem Hineinbringen von Originellem in die Menschheit beruht alle Entwickelung.

[ 2 ] Es wird oft gesprochen von der großen Absicht, durch die theosophische Bewegung hinzulenken die Menschheit auf jenen Punkt, wo in der Zukunft eine neue Menschenrasse aufgehen wird, wo nicht mehr unser jetziger Verstand die Hauptrolle spielen wird in der Welt, sondern wo er befruchtet von Buddhi sein wird. Wir müssen mitarbeiten an dieser großen Weltenströmung und haben dadurch eine große Verantwortlichkeit gegenüber der theosophischen Bewegung. Die Aufgabe des Theosophen erstreckt sich in die ferne Zukunft. Wir begeben uns nicht in ein Wolkenkuckucksheim dabei, sondern was wir erfahren über eine solche ferne Zukunft, das ist in uns kräfteweckend, das ist in uns etwas erzeugend, was wir auch für den Alltag gebrauchen können. Anders handelt jemand, der auch nur zehn Minuten des Tages diese großen Weltenperspektiven durch den Kopf ziehen läßt, als der, der im Alltag aufgeht. Er kann etwas hineinbringen in die Gegenwart, was neu, produktiv und originell ist. Auf dem Hineinbringen von Originellem in die Menschheit beruht alle Entwickelung.

[ 3 ] Wir wollen ausgehen von etwas, was sich an das Wirken der Devas anschließt. Devas sind Wesen, welche auf einer höheren Stufe stehen als der Mensch und die imstande sind, auf höheren Stufen des Daseins zu wirken. So finden wir die Devas, wenn wir als Seher die höheren Plane betreten. Wir finden Devas auf dem Astralplan, auf dem Rupaplan, auf dem Arupaplan und weiter hinauf. Was bedeutet das Wirken der Devas für die Welt, in welcher wir selbst sind? Wir gehen bei Beantwortung dieser Frage davon aus, daß wir uns fragen: Was ist der Zweck unseres menschlichen Daseins, dieser fortdauernden Reinkarnationen? Der Mensch käme umsonst und zwecklos in die Welt herein, wenn er nicht bei jeder Hereinkunft eine besondere Lektion lernen, eine besondere Aufgabe erfüllen könnte. Jedesmal muß sich die Erde so weit geändert haben, daß der Mensch eine Situation antrifft, die er bei seiner früheren Verkörperung noch nicht angetroffen hat.

[ 3 ] Wir wollen ausgehen von etwas, was sich an das Wirken der Devas anschließt. Devas sind Wesen, welche auf einer höheren Stufe stehen als der Mensch und die imstande sind, auf höheren Stufen des Daseins zu wirken. So finden wir die Devas, wenn wir als Seher die höheren Plane betreten. Wir finden Devas auf dem Astralplan, auf dem Rupaplan, auf dem Arupaplan und weiter hinauf. Was bedeutet das Wirken der Devas für die Welt, in welcher wir selbst sind? Wir gehen bei Beantwortung dieser Frage davon aus, daß wir uns fragen: Was ist der Zweck unseres menschlichen Daseins, dieser fortdauernden Reinkarnationen? Der Mensch käme umsonst und zwecklos in die Welt herein, wenn er nicht bei jeder Hereinkunft eine besondere Lektion lernen, eine besondere Aufgabe erfüllen könnte. Jedesmal muß sich die Erde so weit geändert haben, daß der Mensch eine Situation antrifft, die er bei seiner früheren Verkörperung noch nicht angetroffen hat.

[ 4 ] Okkult rechnet man eine Verkörperung aus einer männlichen und einer weiblichen bestehend. Zwischen 2600 bis 3000 Jahren liegen zwei solche zusammengehörige Verkörperungen. Die Erfahrungen, die der Mensch auf der heutigen Stufe der Evolution in der Welt macht, sind so verschieden bei Mann und Weib, daß es sehr notwendig ist, diese zu machen.

[ 4 ] Okkult rechnet man eine Verkörperung aus einer männlichen und einer weiblichen bestehend. Zwischen 2600 bis 3000 Jahren liegen zwei solche zusammengehörige Verkörperungen. Die Erfahrungen, die der Mensch auf der heutigen Stufe der Evolution in der Welt macht, sind so verschieden bei Mann und Weib, daß es sehr notwendig ist, diese zu machen.

[ 5 ] Die Veränderungen, die zwischen zwei Inkarnationen eines Menschen in der Welt bewirkt werden, diese Veränderungen sind für einen außerhalb der theosophischen Welt stehenden Menschen eigentlich ziemlich unbegreiflich. Tatsächlich finden aber die Menschen nicht nur moralisch, sondern auch physisch ganz andere Verhältnisse. Für den, der okkult zurückblickt, haben sich in den letzten dreitausend Jahren auch die physischen Verhältnisse wesentlich verändert. In der Zeit der alten Griechen, der Griechen Homers, 800 vor Christus, da würden wir vorhergehende Inkarnationen von uns durchschnittlich antreffen. Damals waren ganz andere geographische und klimatische Verhältnisse, eine wesentlich andere Pflanzenwelt und auch eine andere Tierwelt. In diesen Reichen gehen [ständig] wesentliche Veränderungen vor. Ein äußerer Ausdruck für diese Veränderungen ist das Fortschreiten der Sonne am Himmelsgewölbe. Zwölf Sternbilder haben wir und die Sonne rückt mit dem Frühlingsanfangspunkt immer von einem zum andern vor. Vor 8000 Jahren ging die Sonne zum erstenmal im Sternbild des Krebses auf. Die Zeit, während der die Sonne durch ein Sternbild durchgeht, diese Zeit, die da verfließt, dauert etwa 2600 Jahre. Das ist auch die Zeit zwischen zwei Inkarnationen des Menschen. Ungefähr um die Wende des 18. zum 19. Jahrhundert rückte die Sonne aus dem Sternbild des Widders in das Sternbild der Fische vor, so daß sie jetzt im Frühjahr im Sternbild der Fische aufgeht.1Siehe unter Hinweise.

[ 5 ] Die Veränderungen, die zwischen zwei Inkarnationen eines Menschen in der Welt bewirkt werden, diese Veränderungen sind für einen außerhalb der theosophischen Welt stehenden Menschen eigentlich ziemlich unbegreiflich. Tatsächlich finden aber die Menschen nicht nur moralisch, sondern auch physisch ganz andere Verhältnisse. Für den, der okkult zurückblickt, haben sich in den letzten dreitausend Jahren auch die physischen Verhältnisse wesentlich verändert. In der Zeit der alten Griechen, der Griechen Homers, 800 vor Christus, da würden wir vorhergehende Inkarnationen von uns durchschnittlich antreffen. Damals waren ganz andere geographische und klimatische Verhältnisse, eine wesentlich andere Pflanzenwelt und auch eine andere Tierwelt. In diesen Reichen gehen [ständig] wesentliche Veränderungen vor. Ein äußerer Ausdruck für diese Veränderungen ist das Fortschreiten der Sonne am Himmelsgewölbe. Zwölf Sternbilder haben wir und die Sonne rückt mit dem Frühlingsanfangspunkt immer von einem zum andern vor. Vor 8000 Jahren ging die Sonne zum erstenmal im Sternbild des Krebses auf. Die Zeit, während der die Sonne durch ein Sternbild durchgeht, diese Zeit, die da verfließt, dauert etwa 2600 Jahre. Das ist auch die Zeit zwischen zwei Inkarnationen des Menschen. Ungefähr um die Wende des 18. zum 19. Jahrhundert rückte die Sonne aus dem Sternbild des Widders in das Sternbild der Fische vor, so daß sie jetzt im Frühjahr im Sternbild der Fische aufgeht.1Siehe unter Hinweise.

[ 6 ] Die Menschen, die noch Sinn für Okkultismus hatten, wußten etwas von dem Zusammenhang im Leben des Menschen mit diesen Veränderungen am Firmament. Früher, ehe die Sonne in das Zeichen des Widders trat, herrschte in Asien der Stierdienst (Mithras, Apis). Dann folgte die Verehrung des Widders, die damit beginnt, daß die Sage von Jason und dem Goldenen Vlies entsteht. Christus nennt man das «Lamm Gottes». Noch weiter zurück findet man das persische Symbol, die Zwillinge. Dies hängt zusammen mit der damaligen [persischen] Kultur [und ihrer Anschauung] des Guten und des Bösen.

[ 6 ] Die Menschen, die noch Sinn für Okkultismus hatten, wußten etwas von dem Zusammenhang im Leben des Menschen mit diesen Veränderungen am Firmament. Früher, ehe die Sonne in das Zeichen des Widders trat, herrschte in Asien der Stierdienst (Mithras, Apis). Dann folgte die Verehrung des Widders, die damit beginnt, daß die Sage von Jason und dem Goldenen Vlies entsteht. Christus nennt man das «Lamm Gottes». Noch weiter zurück findet man das persische Symbol, die Zwillinge. Dies hängt zusammen mit der damaligen [persischen] Kultur [und ihrer Anschauung] des Guten und des Bösen.

[ 7 ] Wenn die Sonne unter anderen Verhältnissen auf die Erde hereinscheint, sind auch immer andere Verhältnisse da. Daher führt das Erstehen der Sonne in einem neuen Sternbild auch jedesmal eine neue Inkarnation herbei. Oben am Himmel das Fortschreiten der Sonne, unten auf der Erde eine Veränderung der klimatischen Verhältnisse, der Vegetation und so weiter.

[ 7 ] Wenn die Sonne unter anderen Verhältnissen auf die Erde hereinscheint, sind auch immer andere Verhältnisse da. Daher führt das Erstehen der Sonne in einem neuen Sternbild auch jedesmal eine neue Inkarnation herbei. Oben am Himmel das Fortschreiten der Sonne, unten auf der Erde eine Veränderung der klimatischen Verhältnisse, der Vegetation und so weiter.

[ 8 ] Wer bewirkt das? Der Theosoph muß es fragen, denn Wunder gibt es für den Theosophen nicht. Es gibt Tatsachen auf höheren Planen, aber keine Wunder. Gegenüber der Frage des Zusammenhanges des Menschen mit den Erscheinungen auf der Erde muß man einen höheren Standpunkt einnehmen.

[ 8 ] Wer bewirkt das? Der Theosoph muß es fragen, denn Wunder gibt es für den Theosophen nicht. Es gibt Tatsachen auf höheren Planen, aber keine Wunder. Gegenüber der Frage des Zusammenhanges des Menschen mit den Erscheinungen auf der Erde muß man einen höheren Standpunkt einnehmen.

[ 9 ] Nach dem Tode ist der Mensch in Kamaloka. Wir fragen nicht: Haben die Tiere und Pflanzen Bewußtsein, sondern wir fragen: Wo haben sie ihr Bewußtsein? - Wir wissen, daß die Tiere ihr Bewußtsein in Kamaloka, auf dem Astralplan, haben, die Pflanzen auf dem Rupaplan, die Mineralien auf dem Arupaplan. Der Mensch hat sein Bewußtsein auf dem physischen Plan. Man nehme an, der Mensch käme jetzt nach Kamaloka. Dann ist er an demselben Orte, wo die Tiere ihr Bewußtsein haben. Dann steigt er hinauf in das Devachan, wo die Pflanzen ihr Bewußtsein haben. Auf der heutigen Evolutionsstufe ist der Mensch nicht imstande, auf das Reich der Tiere oder auf das Pflanzenreich einen Einfluß auszuüben. Diesen Einfluß hat er aber wohl in den unteren Partien des Devachanplanes. Seine Genossen sind dort alle, die ein devachanisches Bewußtsein haben. Das sind Kräfte, Wesenheiten, die aus dem Devachan heraus schaffen, die das Wachsen und Gedeihen der Pflanzenwelt bewirken. Vom Devachanplan aus wird das ganze Leben der Pflanzen dirigiert. Von dort aus tut der Mensch mit beim Schaffen und Umwandeln der Pflanzen. Es erwachsen ihm dort Kräfte, so daß er tatsächlich auf die Vegetation einen Einfluß gewinnt. Aber zum Regieren dieser Tätigkeit sind nun die Devas da. Er wird gelenkt von ihnen, so daß er mitarbeiten kann an der Transformation der Pflanzenwelt. Die Kräfte, die der Mensch heute in einer Inkarnation gesammelt hat, die benutzt er im Devachan zur Umgestaltung der Pflanzenwelt. Wie sich während der Devachanzeit des Menschen Daseinskräfte ändern, so ändert er mit die Vegetation auf der Erde. Vom Devachan aus ändert der Mensch tatsächlich die Umgebung, die um ihn erwächst.

[ 9 ] Nach dem Tode ist der Mensch in Kamaloka. Wir fragen nicht: Haben die Tiere und Pflanzen Bewußtsein, sondern wir fragen: Wo haben sie ihr Bewußtsein? - Wir wissen, daß die Tiere ihr Bewußtsein in Kamaloka, auf dem Astralplan, haben, die Pflanzen auf dem Rupaplan, die Mineralien auf dem Arupaplan. Der Mensch hat sein Bewußtsein auf dem physischen Plan. Man nehme an, der Mensch käme jetzt nach Kamaloka. Dann ist er an demselben Orte, wo die Tiere ihr Bewußtsein haben. Dann steigt er hinauf in das Devachan, wo die Pflanzen ihr Bewußtsein haben. Auf der heutigen Evolutionsstufe ist der Mensch nicht imstande, auf das Reich der Tiere oder auf das Pflanzenreich einen Einfluß auszuüben. Diesen Einfluß hat er aber wohl in den unteren Partien des Devachanplanes. Seine Genossen sind dort alle, die ein devachanisches Bewußtsein haben. Das sind Kräfte, Wesenheiten, die aus dem Devachan heraus schaffen, die das Wachsen und Gedeihen der Pflanzenwelt bewirken. Vom Devachanplan aus wird das ganze Leben der Pflanzen dirigiert. Von dort aus tut der Mensch mit beim Schaffen und Umwandeln der Pflanzen. Es erwachsen ihm dort Kräfte, so daß er tatsächlich auf die Vegetation einen Einfluß gewinnt. Aber zum Regieren dieser Tätigkeit sind nun die Devas da. Er wird gelenkt von ihnen, so daß er mitarbeiten kann an der Transformation der Pflanzenwelt. Die Kräfte, die der Mensch heute in einer Inkarnation gesammelt hat, die benutzt er im Devachan zur Umgestaltung der Pflanzenwelt. Wie sich während der Devachanzeit des Menschen Daseinskräfte ändern, so ändert er mit die Vegetation auf der Erde. Vom Devachan aus ändert der Mensch tatsächlich die Umgebung, die um ihn erwächst.

[ 10 ] Die sich lange aufhalten im Devachan, arbeiten auch mit an der Veränderung der physischen Kräfte. Wenn man eine Million Jahre zurückgeht in Deutschland, findet man noch vulkanische Gebirge; die Alpen als niedrige Hügelwellen. Die spätere Veränderung ist durch die Menschen vom Arupaplan aus herbeigeführt worden, damit sie später eine ihnen passende physische Konfiguration in Europa vorfinden. Das Wirken des Menschen im Weltenall ist dasjenige von innen gesehen, was wir in der Umwelt von außen sehen.

[ 10 ] Die sich lange aufhalten im Devachan, arbeiten auch mit an der Veränderung der physischen Kräfte. Wenn man eine Million Jahre zurückgeht in Deutschland, findet man noch vulkanische Gebirge; die Alpen als niedrige Hügelwellen. Die spätere Veränderung ist durch die Menschen vom Arupaplan aus herbeigeführt worden, damit sie später eine ihnen passende physische Konfiguration in Europa vorfinden. Das Wirken des Menschen im Weltenall ist dasjenige von innen gesehen, was wir in der Umwelt von außen sehen.

[ 11 ] Jetzt kommen wir dazu, wie in anderer Gestalt auf noch höheren Planen umgestaltend gewirkt wird in der Welt.

[ 11 ] Jetzt kommen wir dazu, wie in anderer Gestalt auf noch höheren Planen umgestaltend gewirkt wird in der Welt.

[ 12 ] Man liest oft vom Herabströmen des Logos und fragt sich, wie das [vorzustellen] ist, wie man zu einer Vorstellung kommen kann über den Logos, zu einer Vorstellung, die etwas mehr ist als ein bloßes Wort. Wir wollen uns nun den Zusammenhang des Logos mit dem Kleinsten vor Augen führen. Eine Beschreibung - nicht Spekulationen — gebe ich Ihnen von Ergebnissen uralter okkulter Forschungen, wie sie überliefert wurden, namentlich in den okkulten Schulen Deutschlands ausgebildet worden sind, besonders vom 14. Jahrhundert an.

[ 12 ] Man liest oft vom Herabströmen des Logos und fragt sich, wie das [vorzustellen] ist, wie man zu einer Vorstellung kommen kann über den Logos, zu einer Vorstellung, die etwas mehr ist als ein bloßes Wort. Wir wollen uns nun den Zusammenhang des Logos mit dem Kleinsten vor Augen führen. Eine Beschreibung - nicht Spekulationen — gebe ich Ihnen von Ergebnissen uralter okkulter Forschungen, wie sie überliefert wurden, namentlich in den okkulten Schulen Deutschlands ausgebildet worden sind, besonders vom 14. Jahrhundert an.

[ 13 ] Wenn man über das Atom nachdenkt, so fällt uns ein, daß das ‚Atom ein sehr kleines Ding ist. Jedem ist klar, daß das kleine Ding, das man Atom nennt, niemals von irgendeinem Mikroskop, selbst wenn es sehr vollkommen ist, gesehen worden ist. Die okkulten Bücher geben aber Beschreibungen der Atome, Bilder von Atomen. Wo sind diese Bilder hergenommen? Wie kann man nun als Okkultist etwas über die Atome wissen?

[ 13 ] Wenn man über das Atom nachdenkt, so fällt uns ein, daß das ‚Atom ein sehr kleines Ding ist. Jedem ist klar, daß das kleine Ding, das man Atom nennt, niemals von irgendeinem Mikroskop, selbst wenn es sehr vollkommen ist, gesehen worden ist. Die okkulten Bücher geben aber Beschreibungen der Atome, Bilder von Atomen. Wo sind diese Bilder hergenommen? Wie kann man nun als Okkultist etwas über die Atome wissen?

[ 14 ] Nun, stellen Sie sich vor, wenn es möglich wäre, das, was ein Atom ist, zum Wachsen zu bringen, so daß es immer größer und größer werden würde, bis es so groß ist wie die Erde, dann würde man eine sehr komplizierte Welt finden. Innerhalb dieses kleinen Dinges würde man viele Bewegungen und mancherlei Erscheinungen wahrnehmen. Man halte diesen Vergleich fest, daß das Atom so vergrößert wäre wie die Erde. Wenn es wirklich möglich wäre, das Atom so zum Wachsen zu bringen, so könnten wir alle einzelnen Vorgänge darin beobachten. Nur der Okkultist ist imstande, das Atom so zum Wachsen zu bringen und es im Inneren zu betrachten.

[ 14 ] Nun, stellen Sie sich vor, wenn es möglich wäre, das, was ein Atom ist, zum Wachsen zu bringen, so daß es immer größer und größer werden würde, bis es so groß ist wie die Erde, dann würde man eine sehr komplizierte Welt finden. Innerhalb dieses kleinen Dinges würde man viele Bewegungen und mancherlei Erscheinungen wahrnehmen. Man halte diesen Vergleich fest, daß das Atom so vergrößert wäre wie die Erde. Wenn es wirklich möglich wäre, das Atom so zum Wachsen zu bringen, so könnten wir alle einzelnen Vorgänge darin beobachten. Nur der Okkultist ist imstande, das Atom so zum Wachsen zu bringen und es im Inneren zu betrachten.

[ 15 ] Betrachten wir zweitens alles menschliche Treiben auf der Erde, von den untersten Bildungsstufen des Menschen angefangen, mit seinen Trieben und Leidenschaften, aufsteigend zu sittlichen Idealen, Religionsgemeinschaften und so weiter, so sehen wir, daß die Menschen gleichsam Fäden zwischen sich spinnen, die sich von Mensch zu Mensch schlingen und immer höhere und höhere Gemeinschaften entstehen: die Familie, der Stamm und weiter ethnische und staatliche Gemeinschaften, und schließlich Religionsgemeinschaften. In diesen kommt schon zum Ausdruck die Wirkung der höheren Individualitäten. Solche Gemeinschaften sind aus der Quelle und dem Born der einheitlichen Weltenweisheit heraus entstanden durch einen Religionsstifter. Die Religionen stimmen alle [im tieferen] überein, weil sie Stifter haben, die zu der großen Loge gehören.

[ 15 ] Betrachten wir zweitens alles menschliche Treiben auf der Erde, von den untersten Bildungsstufen des Menschen angefangen, mit seinen Trieben und Leidenschaften, aufsteigend zu sittlichen Idealen, Religionsgemeinschaften und so weiter, so sehen wir, daß die Menschen gleichsam Fäden zwischen sich spinnen, die sich von Mensch zu Mensch schlingen und immer höhere und höhere Gemeinschaften entstehen: die Familie, der Stamm und weiter ethnische und staatliche Gemeinschaften, und schließlich Religionsgemeinschaften. In diesen kommt schon zum Ausdruck die Wirkung der höheren Individualitäten. Solche Gemeinschaften sind aus der Quelle und dem Born der einheitlichen Weltenweisheit heraus entstanden durch einen Religionsstifter. Die Religionen stimmen alle [im tieferen] überein, weil sie Stifter haben, die zu der großen Loge gehören.

[ 16 ] Es gibt eine besondere weiße Loge, welche zwölf Mitglieder hat, von denen sieben besonders wirken, und von diesen werden dann Religionsgemeinschaften begründet. Solche waren Buddha, Hermes, Pythagoras und so weiter. Der große Plan der ganzen Menschheitsentwickelung wird tatsächlich spirituell ausgebaut in der weißen Loge, die so alt wie die ganze Menschheit ist. Ein gleichmäßiger Plan der Führung des ganzen Menschheitsfortschrittes tritt uns da entgegen. Alle anderen Gemeinschaften sind nur Verzweigung; auch Familiengemeinschaften und so weiter sind alle verknüpft mit dem großen Plan, der uns hinaufführt in die Loge der Meister. Da wird gesponnen und gewoben der Plan, nach dem sich die ganze Menschheit entwickelt.

[ 16 ] Es gibt eine besondere weiße Loge, welche zwölf Mitglieder hat, von denen sieben besonders wirken, und von diesen werden dann Religionsgemeinschaften begründet. Solche waren Buddha, Hermes, Pythagoras und so weiter. Der große Plan der ganzen Menschheitsentwickelung wird tatsächlich spirituell ausgebaut in der weißen Loge, die so alt wie die ganze Menschheit ist. Ein gleichmäßiger Plan der Führung des ganzen Menschheitsfortschrittes tritt uns da entgegen. Alle anderen Gemeinschaften sind nur Verzweigung; auch Familiengemeinschaften und so weiter sind alle verknüpft mit dem großen Plan, der uns hinaufführt in die Loge der Meister. Da wird gesponnen und gewoben der Plan, nach dem sich die ganze Menschheit entwickelt.

[ 17 ] Verfolgen wir alles das, was weiter geschieht. Da müssen wir erst einen Spezialplan, nämlich den Plan unserer Erde, kennenlernen. Betrachten wir die vierte Erdenrunde, in der wir stehen. Sie ist dazu bestimmt, das Reich des Minerals immer mehr und mehr menschlich umzuwandeln. Man bedenke, wie der menschliche Verstand die mineralische Welt schon umgewandelt hat, bis zu der Umwandlung hinauf, die wir im Kölner Dom sehen, bis zur technischen Maschine. Unsere Menschheit hat die Aufgabe, die ganze mineralische Welt zu einem reinen Kunstwerk umzugestalten. Die Elektrizität weist uns schon hin in okkulte Tiefen des Stoffes.

[ 17 ] Verfolgen wir alles das, was weiter geschieht. Da müssen wir erst einen Spezialplan, nämlich den Plan unserer Erde, kennenlernen. Betrachten wir die vierte Erdenrunde, in der wir stehen. Sie ist dazu bestimmt, das Reich des Minerals immer mehr und mehr menschlich umzuwandeln. Man bedenke, wie der menschliche Verstand die mineralische Welt schon umgewandelt hat, bis zu der Umwandlung hinauf, die wir im Kölner Dom sehen, bis zur technischen Maschine. Unsere Menschheit hat die Aufgabe, die ganze mineralische Welt zu einem reinen Kunstwerk umzugestalten. Die Elektrizität weist uns schon hin in okkulte Tiefen des Stoffes.

[ 18 ] Wenn der Mensch die mineralische Welt neu aufgebaut hat aus seinem Inneren heraus, dann wird das Ende unserer Erde gekommen sein; dann ist die Erde ans Ende der physischen Entwickelung gelangt. Der Spezialplan, nach dem das Mineralreich umgewandelt wird, lebt in der Loge der Meister. Heute ist dieser Plan schon fertig, so daß, wenn man diesen einsieht, man sehen kann, was für Wunderbauten, Wundermaschinen und so weiter aus dieser mineralischen Welt noch entstehen werden. Wenn die Erde am Ende des physischen Globus angelangt sein wird, wird die ganze Erde eine innere Struktur, ein inneres Gefüge haben, das der Mensch selbst ihr gegeben hat, so daß sie ein Kunstwerk geworden ist, nach dem Plane der Meister der weißen Loge. Ist das geschehen, dann geht die Erde in ihren astralen Zustand über. Das ist etwas Ähnliches, wie wenn die Pflanze anfängt zu verwelken. Das Physische vergeht; alles geht ins Astrale hinein. Bei dem Hineingehen in die astrale Welt geht das Physische immer mehr zusammen, wird ein immer kleinerer Kern, der umgeben ist vom Astralischen, in den Rupa- und dann in den Arupazustand übergeht und dann verschwindet in einen schlafähnlichen Zustand.

[ 18 ] Wenn der Mensch die mineralische Welt neu aufgebaut hat aus seinem Inneren heraus, dann wird das Ende unserer Erde gekommen sein; dann ist die Erde ans Ende der physischen Entwickelung gelangt. Der Spezialplan, nach dem das Mineralreich umgewandelt wird, lebt in der Loge der Meister. Heute ist dieser Plan schon fertig, so daß, wenn man diesen einsieht, man sehen kann, was für Wunderbauten, Wundermaschinen und so weiter aus dieser mineralischen Welt noch entstehen werden. Wenn die Erde am Ende des physischen Globus angelangt sein wird, wird die ganze Erde eine innere Struktur, ein inneres Gefüge haben, das der Mensch selbst ihr gegeben hat, so daß sie ein Kunstwerk geworden ist, nach dem Plane der Meister der weißen Loge. Ist das geschehen, dann geht die Erde in ihren astralen Zustand über. Das ist etwas Ähnliches, wie wenn die Pflanze anfängt zu verwelken. Das Physische vergeht; alles geht ins Astrale hinein. Bei dem Hineingehen in die astrale Welt geht das Physische immer mehr zusammen, wird ein immer kleinerer Kern, der umgeben ist vom Astralischen, in den Rupa- und dann in den Arupazustand übergeht und dann verschwindet in einen schlafähnlichen Zustand.

[ 19 ] Was ist dann vom Physischen übrig? Wenn die Erde in den Arupazustand übergegangen ist, so ist darin noch ganz zusammengedrängt ein kleiner Abdruck der ganzen physischen Entwickelung von dem, was unter dem Plane der Meister aufgebaut, gleichsam eine ganz kleine Miniaturausgabe dessen, was die mineralische Erde einstmals war. Dies ist das, was [vom Physischen] herübergeht. Das Physische ist da nur als diese kleine Miniaturausgabe früherer Entwickelungen vorhanden, das Arupa aber groß. Wenn dies herübergeht aus dem Devachanzustande, vermehrt es sich in unzählige gleiche Dinge nach außen. Und wenn die Erde wieder in den physischen Zustand herübergeht, dann besteht sie aus unzähligen solcher kleinen Kügelchen, welche ein Abdruck sind dessen, was die Erde früher war. Aber alle sind verschieden geartete Kügelchen, führen jedoch auf dasselbe zurück. So wird die neue physische Erde der fünften Runde aus solchen unzähligen kleinen Teilen bestehen, welche alles das enthalten, was die Meister als Ziel der mineralischen Welt, als Plan in ihrer Loge haben. Jedes Atom der fünften Runde enthält den ganzen Plan der Meister. Heute arbeiten die Meister das Atom der fünften Runde im großen aus. Alles was in der Menschheit vorgeht, das wird zusammengedrängt in ein Resultat: das ist das Atom der fünften Runde.

[ 19 ] Was ist dann vom Physischen übrig? Wenn die Erde in den Arupazustand übergegangen ist, so ist darin noch ganz zusammengedrängt ein kleiner Abdruck der ganzen physischen Entwickelung von dem, was unter dem Plane der Meister aufgebaut, gleichsam eine ganz kleine Miniaturausgabe dessen, was die mineralische Erde einstmals war. Dies ist das, was [vom Physischen] herübergeht. Das Physische ist da nur als diese kleine Miniaturausgabe früherer Entwickelungen vorhanden, das Arupa aber groß. Wenn dies herübergeht aus dem Devachanzustande, vermehrt es sich in unzählige gleiche Dinge nach außen. Und wenn die Erde wieder in den physischen Zustand herübergeht, dann besteht sie aus unzähligen solcher kleinen Kügelchen, welche ein Abdruck sind dessen, was die Erde früher war. Aber alle sind verschieden geartete Kügelchen, führen jedoch auf dasselbe zurück. So wird die neue physische Erde der fünften Runde aus solchen unzähligen kleinen Teilen bestehen, welche alles das enthalten, was die Meister als Ziel der mineralischen Welt, als Plan in ihrer Loge haben. Jedes Atom der fünften Runde enthält den ganzen Plan der Meister. Heute arbeiten die Meister das Atom der fünften Runde im großen aus. Alles was in der Menschheit vorgeht, das wird zusammengedrängt in ein Resultat: das ist das Atom der fünften Runde.

[ 20 ] Daher, wenn wir den Blick richten auf das Atom, das heute besteht, und gehen zurück in der Akasha-Chronik, dann sehen wir, daß das Atom von heute einen Wachstumsprozeß durchmacht. Es wächst immer mehr und mehr; es geht immer mehr und mehr auseinander ... [Lücke im Text] ... und es enthält die in der dritten Runde durcheinanderwogenden Kräfte der Menschheit. Daran können wir den Plan der Meister der dritten Erdenrunde betrachten. Was erst ganz außerhalb ist, das wird ganz innerhalb, und im kleinsten Atom sehen wir ein Spiegelbild des Planes der Meister. Diese kleinen Spezialplane sind nichts anderes als ein Stück des ganzen Menschheitsplanes. Wenn man das so betrachtet, daß der Plan der einen Runde das Atom der nächsten Runde ist, dann sieht man das Gefüge des großen Weltenplanes. So geht der große Weltenplan hinauf in immer höhere Stufen, zu Wesenheiten, die immer höhere Pläne des Weltenbaues haben. Wenn wir diesen Plan betrachten, so haben wir den dritten Logos. So schlüpft der Logos fortwährend hinein in das Atom. Erst ist er draußen und wird zum Anordnungsplan für das Atom, und dann wird das Atom ein Abbild dieses Planes. Der Okkultist zeichnet einfach den Plan aus der Akasha-Chronik über die früheren Runden auf und erforscht so das Atom.

[ 20 ] Daher, wenn wir den Blick richten auf das Atom, das heute besteht, und gehen zurück in der Akasha-Chronik, dann sehen wir, daß das Atom von heute einen Wachstumsprozeß durchmacht. Es wächst immer mehr und mehr; es geht immer mehr und mehr auseinander ... [Lücke im Text] ... und es enthält die in der dritten Runde durcheinanderwogenden Kräfte der Menschheit. Daran können wir den Plan der Meister der dritten Erdenrunde betrachten. Was erst ganz außerhalb ist, das wird ganz innerhalb, und im kleinsten Atom sehen wir ein Spiegelbild des Planes der Meister. Diese kleinen Spezialplane sind nichts anderes als ein Stück des ganzen Menschheitsplanes. Wenn man das so betrachtet, daß der Plan der einen Runde das Atom der nächsten Runde ist, dann sieht man das Gefüge des großen Weltenplanes. So geht der große Weltenplan hinauf in immer höhere Stufen, zu Wesenheiten, die immer höhere Pläne des Weltenbaues haben. Wenn wir diesen Plan betrachten, so haben wir den dritten Logos. So schlüpft der Logos fortwährend hinein in das Atom. Erst ist er draußen und wird zum Anordnungsplan für das Atom, und dann wird das Atom ein Abbild dieses Planes. Der Okkultist zeichnet einfach den Plan aus der Akasha-Chronik über die früheren Runden auf und erforscht so das Atom.

[ 21 ] Woher haben nun höhere Wesen diesen Plan? Darauf bekommen wir eine Antwort, wenn wir bedenken, daß es noch höhere Stufen der Entwickelung gibt, wo die Pläne entworfen werden. Da wird die Weltentwickelung vorgezeichnet. Hingewiesen wird auf die höheten Stufen bei den Alten, zum Beispiel bei Dionysius, dem Schüler des Apostels Paulus, und auch bei Nicolaus Cusanus. Er erkannte: Höher als alles Wissen und Erkennen ist das Nichterkennen. Aber dieses Nichtwissen ist ein Überwissen und dieses Nichterkennen ist ein Übererkennen.

[ 21 ] Woher haben nun höhere Wesen diesen Plan? Darauf bekommen wir eine Antwort, wenn wir bedenken, daß es noch höhere Stufen der Entwickelung gibt, wo die Pläne entworfen werden. Da wird die Weltentwickelung vorgezeichnet. Hingewiesen wird auf die höheten Stufen bei den Alten, zum Beispiel bei Dionysius, dem Schüler des Apostels Paulus, und auch bei Nicolaus Cusanus. Er erkannte: Höher als alles Wissen und Erkennen ist das Nichterkennen. Aber dieses Nichtwissen ist ein Überwissen und dieses Nichterkennen ist ein Übererkennen.

[ 22 ] Wenn wir nicht mehr auf das sehen, was wir als Gedanken und Begriffe von der Welt erhalten, sondern uns zu dem wenden, was hinaufsprießt, zu der Kraft im Inneren, dann finden wir etwas noch Höheres. Die Meister können den [dritten] Logos spinnen, weil sie noch höher gestiegen sind, als es die Natur des Denkens ist. Wenn die höheren Kräfte entwickelt sind, dann erscheint das Gedachte bei solchen Wesenheiten als etwas anderes. Es ist dann so wie bei uns das ausgesprochene Wort. Der Gedanke, der für den Meister die innerste Wesenheit ausmacht, kann selbst der Ausdruck einer höheren Wesenheit sein, wie das Wort der Ausdruck des Gedankens ist. Wenn wir selbst den Gedanken ansehen als das Wort eines noch höheren Wesens, dann nähern wir uns dem Begriff des Logos. Das Wissen, aus dem Gedanken herausgeholt, steht auf einem noch höheren Plan.

[ 22 ] Wenn wir nicht mehr auf das sehen, was wir als Gedanken und Begriffe von der Welt erhalten, sondern uns zu dem wenden, was hinaufsprießt, zu der Kraft im Inneren, dann finden wir etwas noch Höheres. Die Meister können den [dritten] Logos spinnen, weil sie noch höher gestiegen sind, als es die Natur des Denkens ist. Wenn die höheren Kräfte entwickelt sind, dann erscheint das Gedachte bei solchen Wesenheiten als etwas anderes. Es ist dann so wie bei uns das ausgesprochene Wort. Der Gedanke, der für den Meister die innerste Wesenheit ausmacht, kann selbst der Ausdruck einer höheren Wesenheit sein, wie das Wort der Ausdruck des Gedankens ist. Wenn wir selbst den Gedanken ansehen als das Wort eines noch höheren Wesens, dann nähern wir uns dem Begriff des Logos. Das Wissen, aus dem Gedanken herausgeholt, steht auf einem noch höheren Plan.

[ 23 ] Auf dem einen Ende der Welt befindet sich das Atom. Es ist ein Abbild des aus der Tiefe des Geistes der Meister hervorgegangenen Planes, der der Logos ist.

[ 23 ] Auf dem einen Ende der Welt befindet sich das Atom. Es ist ein Abbild des aus der Tiefe des Geistes der Meister hervorgegangenen Planes, der der Logos ist.

[ 24 ] Wenn wir nun die Umgestaltung der Menschheit selbst in der großen Weltenperiode suchen, dann werden wir wieder hineingeführt in die Welt.

[ 24 ] Wenn wir nun die Umgestaltung der Menschheit selbst in der großen Weltenperiode suchen, dann werden wir wieder hineingeführt in die Welt.

[ 25 ] Wie der Mensch heruntergestiegen ist, hinabgetaucht bis auf den physischen Plan, so ist es auch mit der ganzen Welt. Was das menschliche Selbst vorwärtsbringt, das liegt um den Menschen herum in der Welt.

[ 25 ] Wie der Mensch heruntergestiegen ist, hinabgetaucht bis auf den physischen Plan, so ist es auch mit der ganzen Welt. Was das menschliche Selbst vorwärtsbringt, das liegt um den Menschen herum in der Welt.

[ 26 ] Dann aber werden wir heruntergeführt in die niederen Pläne, die aber selbst die höheren Pläne enthalten ... die Loge der Meister.

[ 26 ] Dann aber werden wir heruntergeführt in die niederen Pläne, die aber selbst die höheren Pläne enthalten ... die Loge der Meister.

[ 27 ] Bei den Meistern lebt heute der Geist der Erde, und dieser Geist der Erde wird sein das physische Kleid des nächsten Planeten. Das Kleinste was wir tun, wird seine Wirkung im kleinsten Atom des nächsten Planeten haben. Dies Gefühl gibt uns erst einen vollen Zusammenhang mit der Loge der Meister. Das soll einen Mittelpunkt der 'Theosophischen Gesellschaft geben, weil wir wissen, was die Wissenden wissen.

[ 27 ] Bei den Meistern lebt heute der Geist der Erde, und dieser Geist der Erde wird sein das physische Kleid des nächsten Planeten. Das Kleinste was wir tun, wird seine Wirkung im kleinsten Atom des nächsten Planeten haben. Dies Gefühl gibt uns erst einen vollen Zusammenhang mit der Loge der Meister. Das soll einen Mittelpunkt der 'Theosophischen Gesellschaft geben, weil wir wissen, was die Wissenden wissen.

[ 28 ] Wenn Goethe vom Erdgeist spricht, so spricht er eine Wahrheit. Der Erdgeist, er webt an dem Kleide des nächsten Planeten. «In Lebensfluten - im Tatensturm» webt der Geist [der Erde] das Kleid der nächsten planetarischen Gottheit.

[ 28 ] Wenn Goethe vom Erdgeist spricht, so spricht er eine Wahrheit. Der Erdgeist, er webt an dem Kleide des nächsten Planeten. «In Lebensfluten - im Tatensturm» webt der Geist [der Erde] das Kleid der nächsten planetarischen Gottheit.

Zur Ergänzung:

Zur Ergänzung:

Zwei Jahre später, wiederum zur Generalversammlungszeit, sprach Rudolf Steiner im Vortrag Berlin, 21. Oktober 1907 (Bibl.-Nr. 101) noch einmal über das Atom in dem Sinne, wie von einem Planeten geistig auf den anderen herübergewirkt wird, wie also «vom Mond auf die Erde und wiederum von der Erde auf ihren Nachfolger, den Jupiter» herübergewirkt wird.

Zwei Jahre später, wiederum zur Generalversammlungszeit, sprach Rudolf Steiner im Vortrag Berlin, 21. Oktober 1907 (Bibl.-Nr. 101) noch einmal über das Atom in dem Sinne, wie von einem Planeten geistig auf den anderen herübergewirkt wird, wie also «vom Mond auf die Erde und wiederum von der Erde auf ihren Nachfolger, den Jupiter» herübergewirkt wird.

Der in Frage kommende Auszug lautet:

Der in Frage kommende Auszug lautet:

[ 29 ] Sie alle wissen, daß die Erde geführt wird in einer gewissen Beziehung von der sogenannten weißen Loge, in der hochentwickelte Menschen-Individualitäten und Individualitäten noch höherer Art vereinigt sind. Was tun die da? Sie arbeiten; sie führen die Erdenentwickelung; während der Führung der Erdenentwickelung arbeiten sie einen ganz bestimmten Plan aus. Das ist tatsächlich der Fall, daß während der Entwickelung eines jeden Planeten von den führenden Mächten ein bestimmter Plan ausgebildet wird. Während sich die Erde entwickelt, wird in der sogenannten weißen Loge der Erde der Plan für das Einzelnste dessen aufgestellt, wie sich der Jupiter entwickeln muß, der die Erde ablöst. Der ganze Plan wird in allen Einzelheiten entwickelt. Und darin besteht der Segen und das Heil der Fortentwickelung, daß im Einklang mit diesem Plan gehandelt wird.

[ 29 ] Sie alle wissen, daß die Erde geführt wird in einer gewissen Beziehung von der sogenannten weißen Loge, in der hochentwickelte Menschen-Individualitäten und Individualitäten noch höherer Art vereinigt sind. Was tun die da? Sie arbeiten; sie führen die Erdenentwickelung; während der Führung der Erdenentwickelung arbeiten sie einen ganz bestimmten Plan aus. Das ist tatsächlich der Fall, daß während der Entwickelung eines jeden Planeten von den führenden Mächten ein bestimmter Plan ausgebildet wird. Während sich die Erde entwickelt, wird in der sogenannten weißen Loge der Erde der Plan für das Einzelnste dessen aufgestellt, wie sich der Jupiter entwickeln muß, der die Erde ablöst. Der ganze Plan wird in allen Einzelheiten entwickelt. Und darin besteht der Segen und das Heil der Fortentwickelung, daß im Einklang mit diesem Plan gehandelt wird.

[ 30 ] Wenn nun eine planetarische Entwickelung zu Ende geht, wenn also unsere Erde am Ende ihrer planetarischen Entwickelung angelangt sein wird, dann werden auch die Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen fertig sein mit dem Plan, den sie für den Jupiter auszuarbeiten haben. Und jetzt am Ende einer solchen Planetenentwickelung geschieht etwas höchst Eigentümliches.

[ 30 ] Wenn nun eine planetarische Entwickelung zu Ende geht, wenn also unsere Erde am Ende ihrer planetarischen Entwickelung angelangt sein wird, dann werden auch die Meister der Weisheit und des Zusammenklanges der Empfindungen fertig sein mit dem Plan, den sie für den Jupiter auszuarbeiten haben. Und jetzt am Ende einer solchen Planetenentwickelung geschieht etwas höchst Eigentümliches.

[ 31 ] Dieser Plan wird durch eine Prozedur zu gleicher Zeit unendlich verkleinert und unendlich vervielfältigt. So daß von dem ganzen Jupiterplan unendlich viele Exemplare, aber ganz «en miniature», vorhanden sind. So war es auch auf dem Monde: der Plan der Erdenentwickelung war da, unendlich vervielfältigt und verkleinert. Und wissen Sie, was das ist, dieser verkleinerte Plan, was da im Geistigen ausgearbeitet worden ist? Das sind die wirklichen Atome, die der Erde zugrunde liegen. Und die Atome, die dem Jupiter zugrunde liegen werden, sie werden wiederum der ins Kleinste umgesetzte Plan sein, der jetzt in der führenden weißen Loge ausgearbeitet wird. Nur wer diesen Plan kennt, kann auch wissen, was ein Atom ist.

[ 31 ] Dieser Plan wird durch eine Prozedur zu gleicher Zeit unendlich verkleinert und unendlich vervielfältigt. So daß von dem ganzen Jupiterplan unendlich viele Exemplare, aber ganz «en miniature», vorhanden sind. So war es auch auf dem Monde: der Plan der Erdenentwickelung war da, unendlich vervielfältigt und verkleinert. Und wissen Sie, was das ist, dieser verkleinerte Plan, was da im Geistigen ausgearbeitet worden ist? Das sind die wirklichen Atome, die der Erde zugrunde liegen. Und die Atome, die dem Jupiter zugrunde liegen werden, sie werden wiederum der ins Kleinste umgesetzte Plan sein, der jetzt in der führenden weißen Loge ausgearbeitet wird. Nur wer diesen Plan kennt, kann auch wissen, was ein Atom ist.

[ 32 ] Wenn Sie dieses Atom, das der Erde zugrunde liegt, nach und nach erkennen wollen, so werden Ihnen zur Erkenntnis dieses Atoms eben diejenigen Weisheiten entgegentreten, die von den großen Magiern der Welt ausgehen.

[ 32 ] Wenn Sie dieses Atom, das der Erde zugrunde liegt, nach und nach erkennen wollen, so werden Ihnen zur Erkenntnis dieses Atoms eben diejenigen Weisheiten entgegentreten, die von den großen Magiern der Welt ausgehen.

[ 33 ] Nun können wir natürlich über diese Dinge nur andeutungsweise sprechen, aber wir können wenigstens etwas geben, was uns einen Begriff gibt von dem, um was es sich hier handelt.

[ 33 ] Nun können wir natürlich über diese Dinge nur andeutungsweise sprechen, aber wir können wenigstens etwas geben, was uns einen Begriff gibt von dem, um was es sich hier handelt.

[ 34 ] Die Erde ist in gewisser Weise zusammengesetzt aus diesen ihren Atomen. Ein jedes Wesen, Sie selbst alle sind zusammengesetzt aus diesen Atomen. Und Sie stehen dadurch in Einklang mit der ganzen Erdenentwickelung, daß Sie in unendlicher Zahl den verkleinerten Erdenplan in sich tragen, der früher ausgearbeitet worden ist. Dieser Erdenplan konnte auf dem vorhergehenden planetarischen Zustand unserer Erde, dem Monde, nur dadurch ausgearbeitet werden, daß führende Wesenheiten gewirkt haben in Einklang mit der ganzen planetarischen Entwickelung durch Saturn, Sonne, Mond hindurch. Nun handelte es sich aber darum, den unendlich vielen Atomen das mitzugeben, was sie in die richtigen Verhältnisse bringt, sie in der richtigen Weise zusammenordnet. Ihnen das mitzugeben, war den fühtenden Geistern des Mondes nur möglich, wenn sie die Erdenentwickelung in eine ganz bestimmte Bahn lenkten, was ich öfter schon gesagt habe.

[ 34 ] Die Erde ist in gewisser Weise zusammengesetzt aus diesen ihren Atomen. Ein jedes Wesen, Sie selbst alle sind zusammengesetzt aus diesen Atomen. Und Sie stehen dadurch in Einklang mit der ganzen Erdenentwickelung, daß Sie in unendlicher Zahl den verkleinerten Erdenplan in sich tragen, der früher ausgearbeitet worden ist. Dieser Erdenplan konnte auf dem vorhergehenden planetarischen Zustand unserer Erde, dem Monde, nur dadurch ausgearbeitet werden, daß führende Wesenheiten gewirkt haben in Einklang mit der ganzen planetarischen Entwickelung durch Saturn, Sonne, Mond hindurch. Nun handelte es sich aber darum, den unendlich vielen Atomen das mitzugeben, was sie in die richtigen Verhältnisse bringt, sie in der richtigen Weise zusammenordnet. Ihnen das mitzugeben, war den fühtenden Geistern des Mondes nur möglich, wenn sie die Erdenentwickelung in eine ganz bestimmte Bahn lenkten, was ich öfter schon gesagt habe.

[ 35 ] Als die Erde nach der Mondentwickelung wieder hervortrat, da war sie eigentlich noch nicht «Erde», sondern Erde plus Sonne plus Mond; ein Körper, den Sie erhalten würden, wenn Sie die Erde mit Sonne und Mond zusammenrührten und einen einzigen Körper daraus machten. Das war die Erde zunächst. Dann trennte sich zuerst die Sonne und damit auch alle diejenigen Kräfte, die für den Menschen zu dünn und geistig waren und unter deren Einfluß er sich viel zu schnell vergeistigt haben würde. Wenn der Mensch nur gestanden haben würde unter dem Einfluß der Kräfte, die in diesem Sonnen-Monden-Erdenkörper zusammen enthalten waren, dann hätte er sich nicht bis in die physische Materialität herunterentwickelt und er hätte dann nicht jenes Selbst-, jenes Ich-Bewußtsein erlangen können, das er erlangen mußte.

[ 35 ] Als die Erde nach der Mondentwickelung wieder hervortrat, da war sie eigentlich noch nicht «Erde», sondern Erde plus Sonne plus Mond; ein Körper, den Sie erhalten würden, wenn Sie die Erde mit Sonne und Mond zusammenrührten und einen einzigen Körper daraus machten. Das war die Erde zunächst. Dann trennte sich zuerst die Sonne und damit auch alle diejenigen Kräfte, die für den Menschen zu dünn und geistig waren und unter deren Einfluß er sich viel zu schnell vergeistigt haben würde. Wenn der Mensch nur gestanden haben würde unter dem Einfluß der Kräfte, die in diesem Sonnen-Monden-Erdenkörper zusammen enthalten waren, dann hätte er sich nicht bis in die physische Materialität herunterentwickelt und er hätte dann nicht jenes Selbst-, jenes Ich-Bewußtsein erlangen können, das er erlangen mußte.