The Christian Mystery
GA 97
29 April 1906, Stuttgart
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The Christian Mystery, tr. SOL
17. Der Verstand als Gabe Luzifers und seine künftige Umwandlung in ein neues Hellsehen
17. The Mind as a Gift from Lucifer and Its Future Transformation into a New Form of Clairvoyance
[ 1 ] Heute wollen wir von den Funktionen reden, die man gewissen geistigen Wesenheiten zuschreibt, die man luziferische nennt. Wir werden da auf merkwürdige Zusammenhänge stoßen, die sie mit der Menschheit haben. Zum Ausgangspunkt nehmen wir die Tatsache, daß die Wissenschaft vom Denken, von der Überlegung, nicht weiter als achthundert bis neunhundert Jahre vor Christus zurückgeht. Wer die Geschichte der Philosophie studiert, weiß, daß dieselbe mit Thales beginnt, der um 600 vor Christus lebte und einmal eine Sonnenfinsternis nach naturwissenschaftlichen Beobachtungen voraussagte, was damals noch etwas Aufßergewöhnliches war. Die Philosophie der abendländischen Logik haben wir erst seit Aristoteles. Vorher gab es keine Lehre über das Denken, denn das Denken selber, der abstrakte Verstand dämmerte erst 600 bis 800 vor Christus herauf. Keime dazu waren natürlich schon in der atlantischen Rasse enthalten. Wir haben allerdings schon eine Astronomie bei den Chaldäern, den alten Ägyptern und andern Orientalen, doch stammte diese aus den tieferen Anlagen des Hellsehens.
[ 1 ] Today we want to talk about the functions attributed to certain spiritual entities known as Luciferic beings. We will encounter some remarkable connections they have with humanity. We’ll start with the fact that the science of thought and reasoning dates back no further than eight hundred to nine hundred years before Christ. Anyone who studies the history of philosophy knows that it begins with Thales, who lived around 600 B.C. and once predicted a solar eclipse based on scientific observations—something that was still quite extraordinary at the time. We have had the philosophy of Western logic only since Aristotle. Before that, there was no doctrine of thought, for thought itself—the abstract intellect—did not begin to emerge until 600 to 800 B.C. The seeds of this were, of course, already present in the Atlantean race. We do, however, find astronomy among the Chaldeans, the ancient Egyptians, and other Eastern peoples, though this stemmed from the deeper faculties of clairvoyance.
[ 2 ] Ein halbes Jahrtausend vor Christus kommt also erst der Verstand herauf, und diese Tatsache hängt mit der Abänderung aller Verwandtschafts- und Eheformen zusammen. Diese waren ganz andere als heutzutage. Noch bei wilden Völkern Amerikas hat die Wissenschaft konstatiert, daß die Verwandtschaft von Vettern und Cousinen eine viel kompliziertere ist als bei uns. Die Irokesen zum Beispiel nennen Vettern und Cousinen väterlicherseits Geschwister, mütterlicherseits jedoch nicht, aus dem Grunde, weil die gleichaltrigen Männer einer Familie alle gleichaltrigen Frauen zu Frauen haben konnten, man also innerhalb einer Familie wohl die Mutter eines Kindes genau kannte, aber nicht den Vater. Die Irokesen haben noch heutzutage diese verwandtschaftlichen Beziehungen und Bezeichnungen. Nur der Okkultismus kann die richtige Erklärung für diese Verhältnisse geben. 800 bis 900 vor Christus haben wir Tatsachen zu verzeichnen, die darauf deuten, daß nunmehr aus der Verwandtschaftsehe die Fernehe wurde. Früher war ein Oberhaupt der Familie der Vater des Stammes. Noch bei den Germanen finden wir in viel späteren Zeiten diese Einrichtungen, während in Afrika und in den Ländern um das Mittelmeer herum schon zur Fernehe übergegangen wird. Im Mittelalter finden wir in den deutschen Sagen, zum Beispiel im Gudrunlied, diesen Übergang zur Fernehe verherrlicht. Tacitus spricht in seiner «Germania» noch von den deutschen Stämmen mit einem Ahnherrn. Dieser Gebrauch wird später gebrochen, und im Gudrunlied ziehen die Könige in ferne Länder, um ihre Frauen zu suchen. In der Siegfriedsage haben wir eine Schilderung davon, wie sich die neue Ordnung auflehnt gegen die Blutsverwandtschaftsehe: Siegmund und Sieglinde, deren Ehe von Frigga verworfen wird. Wotan ist der Begründer der Fernehe. Bei den verschiedenen Völkern ist die Fernehe zu verschiedenen Zeiten eingeführt worden, aber es existiert ein eigenartiger Zusammenhang zwischen dem Übergang zur Fernehe und der Ausbildung des Verstandes. Es ist ein okkulter Satz, daß die Fernehe auf einen Teil des Ätherkörpers tötend wirkt: das Vorderhirn wird belebt, während das alte Hellsehen abgetötet wird, das durch Blutsverwandtschaftsehen wächst. Die verstandesmäfige Erfassung der Dinge erwacht. Heute ist die Menschheit der Fernehe angepaßt, wie sie es früher der Verwandtschaftsehe war. Die Verwandtenehe wirkt heute schädigend auf die geistige Tätigkeit der Kinder, besonders auf das Sinnesorgan, das mit der Verstandesentwickelung zusammenhängt, das Auge. Daher gibt es so viele Blinde in Verwandtenehen. Nur durch die Fernehe wird das Gehirn verbessert. Diese physiologische Tatsache steht in engem Zusammenhang mit der Menschheitsentwickelung. Sie war notwendig, um das Erscheinen des Christentums vorzubereiten. Hätte dieses unter andern Bedingungen entstehen können? Es bringt die Liebe der Seele zur Seele, das Wirken von Seele auf Seele. Die Blutsverwandtschaftsliebe mußte erst überwunden werden. Die Völker werden überhaupt erst reif für das Christentum werden, wenn sie die Verwandtschaftsliebe überwunden haben. Die alten Eingeweihten Ägyptens stammten immer aus der gleichen Familie innerhalb langer Generationen. Die ältere Weisheit war intuitiver Art, was um so deutlicher hervortritt, je weiter man die Menschheit zurückverfolgt. Das verstandesmäßige Überlegen hängt mit der Grundlage des Christentums zusammen.
[ 2 ] It was not until half a millennium before Christ that reason began to emerge, and this fact is linked to the transformation of all forms of kinship and marriage. These were quite different from what they are today. Even among the indigenous peoples of the Americas, scholars have observed that the kinship relationships between cousins are much more complex than ours. The Iroquois, for example, refer to paternal cousins as siblings, but not to maternal cousins, for the reason that men of the same age within a family could marry any woman of the same age; thus, within a family, one might know exactly who a child’s mother was, but not who the father was. The Iroquois still maintain these kinship relationships and terms today. Only occultism can provide the correct explanation for these circumstances. From 800 to 900 B.C., we have records of events that indicate that consanguineous marriage gave way to exogamy. Previously, the head of the family was the father of the tribe. Even among the Germanic peoples, we find these institutions in much later times, while in Africa and in the countries around the Mediterranean, the transition to exogamy had already taken place. In the Middle Ages, we find this transition to exogamy glorified in German legends, for example in the Gudrunlied. Tacitus, in his Germania, still speaks of Germanic tribes with a common ancestor. This custom was later abandoned, and in the Gudrunlied, kings travel to distant lands to seek their wives. In the Siegfried saga, we find a depiction of how the new order rebels against marriage within the bloodline: Siegmund and Sieglinde, whose marriage is rejected by Frigga. Wotan is the founder of exogamy. Among the various peoples, exogamy was introduced at different times, but there is a peculiar connection between the transition to exogamy and the development of the intellect. It is an occult principle that exogamy has a destructive effect on a part of the etheric body: the forebrain is stimulated, while the old form of clairvoyance—which grows through consanguineous marriage—is suppressed. The intellectual grasp of things awakens. Today, humanity has adapted to exogamy, just as it once adapted to endogamy. Endogamy today has a detrimental effect on the mental activity of children, especially on the sense organ associated with intellectual development—the eye. This is why there are so many blind people in endogamous marriages. Only through marriage between unrelated individuals is the brain improved. This physiological fact is closely connected to human evolution. It was necessary to prepare for the emergence of Christianity. Could Christianity have arisen under different conditions? It brings about love of soul to soul, the influence of soul upon soul. The love based on blood kinship first had to be overcome. Nations will only become truly ready for Christianity once they have overcome kinship-based love. The ancient initiates of Egypt always came from the same family across many generations. Ancient wisdom was of an intuitive nature, a fact that becomes all the more evident the further back one traces human history. Rational reflection is connected to the foundation of Christianity.
[ 3 ] Wie war nun das Verhältnis der Götter zu den Menschen? Die Menschen werden im Verlaufe ihrer Entwickelung Götter sein, und die Götter haben eine Art Menschheitsentwickelung durchgemacht, anders als die unsrige, auf andern Planeten, aber immerhin etwas Ähnliches. Die Höherstehenden entwickeln sich fort auf der Grundlage der niederen: Mensch und Tier leben von der Pflanze, diese vom Mineral. Nie könnten die Götter sein, wenn die Menschen nicht wären. Es besteht das gleiche Verhältnis zwischen ihnen. Was brauchen nun die Götter von uns? Sie nähren sich von unserer Liebe. Die Zweiteilung der Geschlechter tritt ein. Die wirkliche Bedeutung von Nektar und Ambrosia, der Nahrung der Götter, ist die Liebe des Mannes und der Frau. Es ist dies der Ausdruck einer okkulten Tatsache.
[ 3 ] What, then, was the relationship between the gods and humans? In the course of their evolution, humans will become gods, and the gods have undergone a kind of human evolution—different from ours, on other planets, but nonetheless something similar. The higher beings continue to develop on the basis of the lower ones: humans and animals live off plants, and plants live off minerals. The gods could never exist if humans did not. The same relationship exists between them. What, then, do the gods need from us? They feed on our love. The division of the sexes comes into being. The true meaning of nectar and ambrosia, the food of the gods, is the love between man and woman. This is the expression of an occult fact.
[ 4 ] Zwischen Göttern und Menschen stehen nun Wesenheiten, die ihre Entwickelung nicht zu gleicher Zeit mit den Göttern vollendet haben, die sozusagen in der Schule der Evolution sitzengeblieben sind, den Menschen aber weit voraus sind. Es sind die luziferischen Wesenheiten. Sie sind die Anfacher der höheren geistigen Selbständigkeit beim Menschen. Sie erzogen ihn zum Aufruhr gegen die Götter, sie bildeten jenen Teil in ihm aus, der die Götter nicht nährt. In der Paradiesessage erscheint deshalb Luzifer als Schlange, und die Strafe Jehovas ist: «Mit Schmerzen sollst du Kinder gebären.» Die Scharen des Luzifer wirkten weiter an der Verstandeserziehung. Was sie nicht erreicht hatten, holten sie nach, als die Fernehe entstand. Nicht mehr das unfreie Blut bewirkt Liebe, sondern von außen durch Übereinstimmung der Seelen kommt sie. Wenn wir dies erwägen, wird uns auch Jehovas Walten klar: Er ordnet durch richtige Gesetze die Blutsverwandtschaft. Das alte Gesetz schafft unter den Menschen Ordnung. Luzifer wurde achthundert bis neunhundert Jahre vor Christus frei, und die innere Kraft der Seele beginnt sich zu entfalten. Christus ist der Repräsentant der neuen Ordnung. Das äußere Gesetz wurde auf dem Sinai gegeben, das innere Gesetz, die Gnade, ist denen gegeben, die befreit durch Christus sind. So ist der Fortschritt der Menschheit: immer mehr mußte sich im Menschen das luziferische Prinzip entwickeln. Die äußere Wissenschaft soll durch die Theosophie frei werden: Wissenschaft vertieft zur Weisheit. Der Name Luzifer deutet das Prinzip der Selbständigkeit an, deshalb nannte Madame Blavatsky ihre erste Zeitschrift so und deshalb heißt die unsere so, um dieses Prinzip zu dokumentieren. Mehr und mehr werden sich die Unterschiede zwischen Menschen und Völkern abschleifen und der erste Satz der Prinzipien der Theosophischen Gesellschaft in Kraft treten: den Kern einer Menschenbruderschaft zu bilden. Die Liebe der Blutsverwandtschaft wird immer mehr überwunden werden, und man wird mehr die seelischen Zusammenhänge suchen. Aus den größten Fernen werden sich die Seelen zusammenfinden. Die Weiterentwikkelung und Umwandlung des Verstandes wird uns in der Zukunft ein neues Hellsehen bringen. Das Überwinden der Geschlechtsliebe bedeutet zunächst Vereinsamung. Der Chela muß entwurzelt werden - die große Überwindung aller Verwandtschaftsgefühle, das ist die Funktion des luziferischen Prinzips.
[ 4 ] Between the gods and humankind there now stand beings who did not complete their evolution at the same time as the gods—who, so to speak, were held back in the school of evolution—but who are far ahead of humankind. These are the Luciferic beings. They are the instigators of higher spiritual independence in human beings. They incited humanity to revolt against the gods; they developed that part within humanity that does not nourish the gods. In the Paradise legend, Lucifer therefore appears as a serpent, and Jehovah’s punishment is: “In pain you shall bring forth children.” Lucifer’s hosts continued to work on the development of the intellect. What they had not achieved, they made up for when marriage at a distance arose. Love is no longer brought about by the bond of blood, but comes from outside through the harmony of souls. When we consider this, Jehovah’s governance also becomes clear to us: He regulates kinship through just laws. The old law creates order among human beings. Lucifer was set free eight hundred to nine hundred years before Christ, and the inner power of the soul began to unfold. Christ is the representative of the new order. The external law was given on Mount Sinai; the inner law—grace—is given to those who have been set free through Christ. Such is the progress of humanity: the Luciferic principle had to develop more and more within human beings. External science is to be liberated through theosophy: science deepened into wisdom. The name Lucifer alludes to the principle of independence; that is why Madame Blavatsky named her first journal thus, and that is why ours bears the same name—to document this principle. More and more, the differences between individuals and peoples will be smoothed out, and the first sentence of the Principles of the Theosophical Society will come into effect: to form the nucleus of a brotherhood of humanity. The love of blood kinship will be increasingly overcome, and people will seek spiritual connections more and more. Souls will come together from the greatest distances. The further development and transformation of the intellect will bring us a new form of clairvoyance in the future. Overcoming sexual love initially means isolation. The chela must be uprooted—the great overcoming of all feelings of kinship; that is the function of the Luciferic principle.
Fragenbeantwortung
Q&A
Fragen nicht notiert.
Questions not recorded.
[ 5 ] Dem Kastenwesen der Inder liegt Kenntnis des Karma zugrunde. Die hellsehenden Führer der Inder sahen voraus, für welche Kaste das Karma den Menschen bestimmte, so daß jeder in der ihm entsprechenden Kaste geboren wurde. Mit dem aufsteigenden Verstande durch die Fernehe werden die Menschen ein bewußtes Hellsehen erlangen, und am Ende der sechsten Unterrasse werden sie sich in moralische Kasten gliedern. Mit der nächsten Unterrasse wird alle Blutsverwandtschaftsliebe schwinden. Den Göttern schwindet damit die Nahrung, sie ziehen sich mehr und mehr von den Menschen zurück zu höheren Entwickelungsstufen. Die Menschen werden weitergeführt durch ihre Meister, die sozusagen von der Pike auf in der Menschheit gedient, sich aber bewußt schneller entwickelt haben. Diese göttlichen Führer brauchen die Liebe der Menschen nicht zur Nahrung, deshalb hört die Geschlechtsliebe auf.
[ 5 ] The Indian caste system is based on the concept of karma. The clairvoyant leaders of the Indians foresaw which caste karma would assign to each person, so that everyone was born into the caste that corresponded to them. As their intellect rises through remote marriage, people will attain conscious clairvoyance, and at the end of the sixth subrace they will organize themselves into moral castes. With the next subrace, all love based on blood kinship will fade away. With this, the gods’ sustenance will diminish, and they will withdraw more and more from humanity to higher stages of development. Humanity will be guided forward by their Masters, who have served humanity from the very beginning, so to speak, but have consciously developed more rapidly. These divine guides do not need human love as sustenance; therefore, sexual love will cease.
[ 6 ] Wäre das luziferische Prinzip nicht in Kraft getreten, würde die Erde gleich dem Mond allmählich zur Schlacke geworden sein, tot und verödet. Das soll sie nicht, der Mensch selber wird sie davor bewahren und umgestalten. Als die Menschen auftraten, sah die Erde noch nicht aus wie jetzt. Lemurien hatte keine toten, erstarrten Metalle und Steine, alles floß, Metallflüsse durchströmten die Berge, was man jetzt noch deutlich erkennen kann. Die Bergleute, die in so intime Berührung mit dem Erdinnern kommen, verstehen das und sind deshalb immer die besten Spiritualisten. Viele Pflanzen waren damals noch Tiere, und Milch, von der die Menschen sich nährten, floß ebenfalls in freien Strömen. Als Kind machen wir unbewußt dieses Stadium noch einmal durch. Wir sollen aber bewußt zu dieser Nahrungsweise zurückkehren. Das ist ebenfalls in dem Satze beschlossen: So ihr nicht werdet wie die Kindlein. — Milch und Pflanzenkost rufen okkulte Heilkräfte wach, deshalb muß ein Arzt der Zukunft sich so nähren, das heißt von allem, was der Sonne zustrebt. Indische Ärzte machen sich immun gegen Schlangenbisse, indem sie sich von Schlangen beißen lassen, um dann bei andern diese Bisse heilen zu können. Unsere Nahrung wird mineralisch sein. Mineralisch nähren sich jetzt schon die physiologischen Eingeweihten. Es gibt verschiedene Eingeweihte: solche, die Weisheit lehren, und unter andern solche, die an der Blutsverbesserung der Menschheit arbeiten, physiologische. Diese brauchen nicht besonders klug nach anderer Richtung hin zu sein, lediglich ihr Sinn für Physiologie ist sehr entwickelt. Wir sollen nur das von Pflanzen und Tieren essen, was nicht die Lebenskraft derselben enthält, also nicht die Wurzeln, nicht das Fleisch, sondern die Früchte und die Milch, die Blätter. Was über der Erde wächst, was die Kuh ißt, das ist richtige Nahrung, was an der Sonne gedeiht. Von Mineralien esse man nicht, was sich absetzt, also kein Salz, nur Wasser. Physiologische Okkultisten wachen über den Blutsübergang zur nächsten Rasse.
[ 6 ] If the Luciferic principle had not come into effect, the Earth, like the Moon, would have gradually turned into slag—dead and desolate. That is not to be; humanity itself will preserve it from this fate and transform it. When human beings first appeared, the Earth did not yet look as it does now. In Lemuria, there were no dead, solidified metals or stones; everything flowed—rivers of metal coursed through the mountains, something that can still be clearly seen today. Miners, who come into such intimate contact with the Earth’s interior, understand this and are therefore always the best spiritualists. Many plants were still animals back then, and milk, on which humans subsisted, also flowed in free streams. As children, we unconsciously go through this stage once more. But we are meant to consciously return to this way of eating. This is also encapsulated in the saying: “Unless you become like little children.” — Milk and a plant-based diet awaken occult healing powers; therefore, a doctor of the future must nourish himself in this way—that is, by consuming everything that reaches toward the sun. Indian doctors make themselves immune to snake bites by allowing snakes to bite them, so that they can then heal such bites in others. Our food will be mineral-based. Physiological initiates already nourish themselves with minerals. There are different kinds of initiates: those who teach wisdom, and among others, those who work on improving the blood of humanity—the physiological initiates. These need not be particularly wise in other areas; merely their sense of physiology is highly developed. We should eat only that part of plants and animals that does not contain their life force—that is, not the roots, not the meat, but the fruits, the milk, and the leaves. What grows above the earth, what the cow eats—that is proper nourishment—what thrives in the sun. As for minerals, one should not eat what settles—that is, no salt, only water. Physiological occultists watch over the transition of blood to the next race.
[ 7 ] Wir haben uns im letzten Jahrhundert seit Friedrich dem Großen zehnmal schneller entwickelt, als in dem Jahrtausend von Karl dem Großen bis zu Friedrich dem Großen, und die Entwickelung wird entsprechend schneller weitergehen. In Rußland bildet sich die sechste Unterrasse. Nichtglaube ist ein großes Hindernis für die Entwickelung.
[ 7 ] Over the past century, since Frederick the Great, we have evolved ten times faster than we did during the millennium from Charlemagne to Frederick the Great, and this evolution will continue at a correspondingly faster pace. In Russia, the sixth subrace is emerging. Disbelief is a major obstacle to evolution.
[ 8 ] Der Merkur ist der Körper gewisser großer Wesenheiten, von denen eine sich in Gautama Buddha verkörperte.
[ 8 ] Mercury is the body of certain great entities, one of which incarnated as Gautama Buddha.
[ 9 ] Im Verlaufe der Entwickelung wird der Mensch seinen Körper von außen regieren, ihn gewissermaßen wie die Schnecke ihr Haus mit sich tragen, an ihm arbeiten und ihn umwandeln, wie er es jetzt schon unbewußt im Schlafe tut.
[ 9 ] As human development progresses, people will control their bodies from the outside, carrying them with them, as it were, just as a snail carries its shell; they will work on them and transform them, just as they already do unconsciously while asleep.
