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The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

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Nature and Spirit Beings
Their Influence on Our Visible World
GA 98

15 January 1908, Munich

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10. Von den Wirkungen einiger übersinnlicher Wesenheiten auf den Menschen

10. The Effects of Certain Supernatural Beings on Human Beings

[ 1 ] Das letzte Mal haben wir ein Thema behandelt, welches uns von unserer physischen Welt aus hinaufführte in höhere Welten an der Hand dessen, was man die Elementarreiche nennt, und dazumal haben wir Gelegenheit nehmen können, hineinzublicken in die komplizierte Natur der menschlichen Wesenheit, mit was allem sie zusammenhängt, wie vielerlei Fäden hinaufführen vom Menschen in die höheren Welten. Es wird sich empfehlen, diesen Gegenstand heute etwas auszubauen. Dabei wird es nötig sein, eine kurze Bemerkung vorauszuschicken.

[ 1 ] Last time, we explored a topic that led us from our physical world up into higher worlds through what are called the elemental realms, and on that occasion we were able to gain insight into the complex nature of the human being—all that with which it is connected, and the many threads that lead from the human being into the higher worlds. It will be advisable to expand on this subject a bit today. In doing so, it will be necessary to preface this with a brief remark.

[ 2 ] Wir würden in den theosophischen Betrachtungen nicht gut vorwärtskommen können, wenn nur die elementaren Tatsachen behandelt würden. Dabei würden viele der Mitglieder immer wieder auf dieselben Sachen zurückkommen müssen. Unter elementaren Dingen braucht man aber nicht nur das zu verstehen, was man im Anfange der theosophischen Weltanschauung hört, sondern auch das, was in geringem Maße sich entfernt von dem, was ein vernünftiger Mensch heutigen Schlages einsehen kann. Das heißt, ein vernünftiger Mensch heutigen Schlages wird allenfalls ein klein wenig von dem gelten lassen, was sich über die physische Welt erhebt. Es mag einige Leute geben, die solches annehmen. Aber sie sagen, Sicheres könne man darüber nicht wissen, wenn es auch nicht ganz hirnverbrannt sei. Dies letztere aber wird entgegengeworfen dem, was den höheren Gebieten in theosophischer Beleuchtung entspricht. Diese höheren Gebiete sind dabei nicht nur so gemeint, daß ein höherer Grad von Verständnis nötig ist, um sie anzuhören und zu verstehen, sondern es gehört alles das an Gefühlen dazu, was man nur haben kann, wenn man lange im theosophischen Leben Erkenntnis gesucht hat. Man darf in gewisser Beziehung jemandem, der längere Zeit dieses Leben mitgemacht hat, mehr zumuten. Diejenigen, die erst kurze Zeit mitmachen, dürfen gebeten werden, sich zu sagen, daß das heutige Thema dem, was man gewöhnlich sagt, etwas ferne liegen wird. Aber es ist doch nicht so schwer sich zu sagen: Es mag mir vielleicht im Anfang manches etwas phantastisch und träumerisch erscheinen, aber wenn ich erst längere Zeit in der Richtung gedacht habe, so wird es mir doch nicht mehr so merkwürdig vorkommen. Es könnte doch sein, daß manches mir nur Jetzt hirnverbrannt erscheint; wenn ich aber mir Gefühle dafür angeeignet habe, so wird es mir nicht mehr in dem Lichte erscheinen.

[ 2 ] We would not be able to make much progress in our theosophical reflections if we dealt only with the elementary facts. In that case, many of the members would have to keep returning to the same topics over and over again. However, “elementary matters” should not be understood to mean only what one hears at the outset of the theosophical worldview, but also that which deviates only slightly from what a reasonable person of today’s mindset can comprehend. That is to say, a reasonable person of today’s mindset will, at most, accept a tiny bit of what transcends the physical world. There may be some people who accept such ideas. But they say that one cannot know anything for certain about them, even if they are not entirely outlandish. This latter point, however, is held up as a counterargument to what corresponds to the higher realms in theosophical terms. These higher realms are not meant merely in the sense that a higher degree of understanding is necessary to hear and comprehend them, but they also involve a range of feelings that one can only possess after having long sought knowledge within the theosophical life. In a certain sense, one may expect more from someone who has been part of this life for a long time. Those who have only recently joined us may be asked to keep in mind that today’s topic will be somewhat removed from what is usually discussed. But it is not so difficult to tell oneself: Some things may seem a bit fanciful and dreamlike to me at first, but once I have been thinking along these lines for a while, they will no longer seem so strange to me. It could well be that some things seem far-fetched to me only now; but once I’ve developed a feel for them, they will no longer appear that way to me.

[ 3 ] Danach wollen wir mit Unbefangenheit an das Thema herantreten, das für solche, die in ihren Gefühlen vorgerückt sind, ein höheres Kapitel der theosophischen Weltanschauung ausmacht.

[ 3 ] After that, let us approach the subject with an open mind; for those who have advanced in their spiritual development, this constitutes a higher chapter of the theosophical worldview.

[ 4 ] Wenn wir mit dem geöffneten Auge des Sehers immer weiter eindringen in die höheren Welten, von denen wir ja schon öfters gesprochen haben, in die astralische Welt, das niedere und höhere Devachan, so sieht man, daß es dort Wesenheiten gibt, die nicht bis in unsere physische Welt hinunter sich verkörpern, die keinen physischen Körper annehmen, die aber doch abgeschlossene Wesenheiten sind wie die Menschen hier auf unserem Plan. Wenn sich der Mensch vom festen Grunde der physischen Welt hinaufbegibt in die höheren Welten, muß er zwei verschiedene Arten von Wesenheiten unterscheiden: Die eine Sorte schickt ihre Offenbarungen hinab bis auf den physischen Plan; die andere Sorte offenbart sich entweder gar nicht oder doch auf solche Art auf dem physischen Plan, daß diese Offenbarung: kaum für die gewöhnliche Anschauung zu erfassen ist.

[ 4 ] As we continue to penetrate, with the seer’s open eye, into the higher worlds—of which we have spoken many times before—into the astral world, the lower and higher Devachan, we see that there are beings there who do not incarnate all the way down into our physical world, who do not take on a physical body, but who are nonetheless complete beings, just like human beings here on our plane. When a human being ascends from the solid ground of the physical world into the higher worlds, he must distinguish between two different kinds of beings: one kind sends its manifestations all the way down to the physical plane; the other kind either does not manifest at all or manifests on the physical plane in such a way that this manifestation is scarcely perceptible to the ordinary eye.

[ 5 ] Erinnern wir uns an zusammengehörige Tiergruppen, die gleichgeformt und miteinander verwandt sind. Sie haben eine Gruppenseele, ein Gruppen-Ich in der astralischen Welt. Wenn wir ein solches Gruppen-Ich auf dem Astralplan beobachten, so ist ein solches Wesen dort eine ebenso abgeschlossene Wesenheit, eine Persönlichkeit, wie der Mensch auf dem physischen Plan eine abgeschlossene Persönlichkeit ist. Der Seher begegnet dort den Gruppenseelen der Tiere, genau wie man hier dem Menschen begegnet. Es sind einzelne, in sich abgeschlossene Persönlichkeiten auf dem Astralplan, und nur ihre Offenbarungen werden bis in die physische Welt geschickt. Es ist geradeso, wie wenn ich durch eine Wand von Ihnen getrennt bin, die aber Löcher hat, so daß die Finger hindurchgesteckt werden können. Man könnte dann auch sagen: Ich sehe etwas, was zu einer anderen Wesenheit gehört. So ungefähr ist es, wenn Sie einen Löwen betrachten. Die Seele, zu der er gehört, ist auch wie hinter einer Wand, und alle Löwen sind wie vorgestreckte Finger. Diese Gruppen-Iche treffen wir also als abgeschlossene Wesenheiten auf dem astralischen Plane. Sie sind also auf leichte Art in ihren Offenbarungen in der physischen Welt zu finden. Man sieht die Organe, die hereingestreckt werden.

[ 5 ] Let us consider groups of animals that are similar in form and related to one another. They have a group soul, a group “I,” in the astral world. When we observe such a group ego on the astral plane, that being is just as self-contained an entity—a personality—as a human being is on the physical plane. The seer encounters the group souls of animals there, just as one encounters human beings here. They are individual, self-contained personalities on the astral plane, and only their manifestations are sent into the physical world. It is just as if I were separated from you by a wall that has holes in it, so that fingers can be stuck through them. One could then also say: I see something that belongs to another being. That is roughly what it is like when you look at a lion. The soul to which it belongs is also as if behind a wall, and all lions are like outstretched fingers. We thus encounter these group-I’s as self-contained entities on the astral plane. They can therefore be easily found in their manifestations in the physical world. One sees the organs that are extended into it.

[ 6 ] Das ist aber nicht bei allen astralischen Wesenheiten so, daß man ihre Offenbarungen gut beobachten kann; der Mensch ahnt die Gegenwart dieser astralischen Wesenheiten gar nicht, wenn seine Sinne nicht geschärft sind. Der Mensch trifft also Persönlichkeiten auf dem Astralplane, die ihm zum Teil bekannt sind, und auch andere Wesenheiten, die den Eindruck der Unbekanntheit auf ihn machen, die er nicht so gut kennt von dem physischen Plane aus; sie sind ihm in gewisser Beziehung neu. Der astralische Plan ist sehr bevölkert, und es lebt dort mancherlei, wovon die Menschen sich nichts träumen lassen. Es soll nicht behauptet werden, daß diese Wesenheiten gar keine Wirkung hätten auf dem physischen Plan, sondern sie haben im Gegenteil eine gewaltige Wirkung auf den Menschen. Erst dann sehen wir ein, wie kompliziert die Zusammenhänge sind, wenn wir schauen, was da alles einwirkt. Diese Wesenheiten begegnen uns und machen zum Teil den Eindruck von außerordentlich sanften, milden Wesen, die auch untereinander sehr friedlich leben. Aber auch andere treffen wir, die nicht gerade in solcher Art charakterisiert werden können, die allerlei boshafte Eigenschaften haben und die vor allen Dingen, wenn sie in die Nähe des Menschen kommen, eine Gefahr darstellen.

[ 6 ] However, this is not the case with all astral beings—it is not always possible to observe their manifestations clearly; a person is completely unaware of the presence of these astral beings unless their senses are heightened. Thus, a person encounters personalities on the astral plane who are partly familiar to them, as well as other beings who seem unfamiliar—beings they do not know very well from the physical plane; in a certain sense, they are new to them. The astral plane is very populous, and all manner of things live there that people cannot even imagine. It is not to be claimed that these beings have no effect whatsoever on the physical plane; on the contrary, they have a tremendous effect on human beings. Only then do we realize how complex the interrelationships are when we see all the factors at play. We encounter these beings, some of whom give the impression of being extraordinarily gentle, mild creatures who also live very peacefully among themselves. But we also encounter others who cannot exactly be characterized in this way—who possess all manner of malicious traits and who, above all, pose a danger when they come into close proximity to humans.

[ 7 ] Das eigentümliche bei diesen Wesen ist, daß alle unsere Vorstellungen über Raumverhältnisse, die wir von der physischen Welt her haben, zuschanden werden. Wir müssen uns, wenn wir nicht phantastisch sein wollen, allmählich einleben in Vorstellungen, die ganz verschieden sind von denen, die wir gewöhnlich haben. Bei diesen wenig sympathischen Wesenheiten tritt uns entgegen, daß sie im Grunde nicht dort sind, wo wir sie wahrnehmen, sondern ganz woanders. Ihre Wirkungen sind in der astralischen Welt, aber ihre Heimat ist nicht dort.

[ 7 ] What is peculiar about these beings is that all our mental images of spatial relationships—which we derive from the physical world—are turned upside down. If we do not wish to be fanciful, we must gradually accustom ourselves to mental images that are entirely different from those we usually hold. What strikes us about these rather unsympathetic beings is that, fundamentally, they are not where we perceive them to be, but somewhere else entirely. Their effects are in the astral world, but that is not their home.

[ 8 ] Ein grober Vergleich würde folgendes sein. Denken Sie sich einen Arbeiter, der draußen vor der Stadt wohnt und jeden Morgen zur Arbeit in die Stadt geht. Dort hat er sein Arbeitsfeld, aber draußen wohnt er. Das ist ein grober Vergleich. Etwas besser stimmt schon folgender Vergleich, aber der ist auch schon sehr phantastisch. Denken Sie sich, der Arbeiter wohnt weit weg von München, aber hat elastische Arme, so daß er stundenweit weg seine Arbeit verrichten kann. Sie müssen sich Vorstellungen von ganz anderen Raumverhältnissen aneignen, als die, welche vom physischen Plan Ihnen geläufig sind. Irgendein Wesen, das astralischer Natur ist, kann auf einem anderen Planeten wohnen und doch seine Wirkungen hier auf dem astralischen Plane ausüben, denn die Trennung der Raumverhältnisse besteht nicht mehr. Vermittelt werden diese Wirkungen, die es zum Beispiel anregt auf anderen Weltenkörpern, und die erscheinen auf der Erde. Wir müssen nicht nur mit den Vorstellungen, die in der physischen Welt gebildet sind, die geistige Welt untersuchen wollen, sondern wir müssen uns bequemen, neue Vorstellungen zu bilden.

[ 8 ] A rough comparison would be as follows. Imagine a worker who lives outside the city and commutes to work in the city every morning. That’s where his workplace is, but he lives outside the city. That’s a rough comparison. The following comparison is a bit more accurate, but it’s still quite far-fetched. Imagine that the worker lives far away from Munich but has elastic arms, so that he can perform his work from hours away. You must develop a mental image of spatial relationships that are entirely different from those you are familiar with on the physical plane. Any being of an astral nature can dwell on another planet and yet exert its influence here on the astral plane, for the separation of spatial relationships no longer exists. These influences—which, for example, it initiates on other celestial bodies—are transmitted and manifest on Earth. We must not only seek to explore the spiritual world using the mental images formed in the physical world, but we must also be willing to form new mental images.

[ 9 ] Diejenigen Wesenheiten, von denen ich Ihnen da gesprochen habe, daß sie zu den unsympathischen Wesen gehören, sind Mondwesen. Da haben sie ihre eigentliche Heimat. Sie können mit seherischen Augen die Beobachtung so anstellen, als wenn Sie die langausgestreckten Finger hier in München sähen und müßten nun stundenweit hinausgehen, um das Wesen selbst beobachten zu können. Sie finden, daß solche Wesenheiten hier auf der Erde ihre Hand im Spiele haben. Gehen Sie aber den Kraftlinien nach, so kommen Sie zum Monde. Da haben sie ihre Heimat. Der Mond ist wirklich in dieser Weise bevölkert. Diese Wesenheiten haben nicht die dichte Körperlichkeit wie unsere Erdenwesen, obwohl sie auch eine Körperlichkeit haben. Aber diese ist so verdünnt, daß sie auf Erden astralisch sich ausdrückt. Man könnte sie vergleichen mit zwerghaften Wesenheiten, die nicht größer werden als ein sechsbis siebenjähriges Kind. Eine Eigentümlichkeit haben diese Wesenheiten, die durch die Verhältnisse des Mondes bedingt ist, und die Ihnen ganz sonderbar vorkommen wird; aber wenn alle Welten gleich wären, dann würde es ja nicht nötig sein, daß so viele bestehen. Diese Eigentümlichkeit besteht darin, daß sie unendlich stark brüllen können. Ihre Schreiwerkzeuge sind außerordentlich stark entwickelt. Diese Wesenheiten äußern sich zuerst auf dem irdischen Astralplan, sie sind nicht immer und überall da, sondern werden angezogen durch gewisse Verhältnisse unseres Lebens. Die Taten solcher Wesenheiten sind an gewissen Orten zu finden, besonders da, wo Medien, Somnambule sind; wo ganz bestimmte Dinge vorhanden sind. Da dringen sie ein mit ihren Wirkungen und Taten und äußern sich dem Menschen in sehr unsympathischer Weise. Auch wo niedere Leidenschaften sich entfalten, sind sie zu finden. Dagegen können Sie die gutartigen Wesenheiten des astralischen Planes da finden, wo außerordentlich menschenfreundliche Leidenschaften sich ausleben. In irgendeiner Wohltätigkeitsgesellschaft, wo wirkliche Wobltätigkeit in den Seelen lebt, da wird angeregt dasjenige, was solche Wesenheiten in den Umkreis der Menschen zieht; so daß tatsächlich der Mensch durch das, was er tut, was vermöge seiner Eigenschaften von ihm ausströmt, eine Anziehung ausübt auf gewisse Wesenheiten und so eine Verbindung herstellt mit weitentfernten Weltenkörpern, die herbeigeführt wird durch die Äußerung der Taten der Weltenwesen und Menschenseelen. Die Wesenheiten, von denen ich Ihnen zuletzt gesprochen habe, die sanft und milde sind, haben auch ihre Heimat auf einem anderen Planeten, und zwar auf dem Mars. Von da aus äußern sie ihre Wirkungen auf die Erde hinein. Diese Wesenheiten wirken also, indem sie, man möchte sagen, die Weiten des Raumes mit ihren Taten durchmessen. Alles, was wirklich Wirkungen, außer den physischen, von einem Planeten zum anderen sind, dem liegen solche Verhältnisse zwischen den Bewohnern der Weltenkörper zugrunde. Sie sehen also, daß wir, wenn wir hinaufkommen in die höheren Welten, gar sonderbare Genossen finden. Es nützt nichts, wenn wir sagen: Es gibt geistige Welten - und so weiter, sondern der Mensch muß diese Wesenheiten kennenlernen.

[ 9 ] The beings I have just spoken to you about—those who belong to the unsympathetic beings—are lunar beings. That is where they truly belong. With clairvoyant eyes, you can observe them as if you were seeing the outstretched fingers here in Munich and now had to walk for hours to be able to observe the beings themselves. You will find that such beings have a hand in what happens here on Earth. But if you follow the lines of force, you will arrive at the Moon. That is where they belong. The Moon is indeed populated in this way. These beings do not possess the dense physicality of us Earth beings, although they do have a physical form. But this form is so rarefied that it expresses itself on Earth in the astral realm. One could compare them to dwarf-like beings no taller than a six- or seven-year-old child. These beings possess a peculiarity that is determined by the conditions of the Moon and that will seem quite strange to you; but if all worlds were the same, then there would be no need for so many to exist. This peculiarity consists in their ability to roar with infinite intensity. Their vocal organs are extraordinarily well-developed. These beings first manifest themselves on the earthly astral plane; they are not always present everywhere, but are drawn to certain circumstances in our lives. The activities of such beings can be found in certain places, especially where there are mediums and somnambulists, and where very specific conditions exist. There they intrude with their influences and actions and manifest themselves to humans in a very unpleasant manner. They can also be found where base passions unfold. In contrast, you can find the benevolent entities of the astral plane where exceptionally humanitarian passions are expressed. In any charitable organization where genuine charity lives in the souls of its members, that which draws such entities into the sphere of human life is stimulated; so that, in fact, through what a person does—and what radiates from him by virtue of his qualities—he exerts an attraction on certain beings and thus establishes a connection with distant celestial bodies, a connection brought about by the expression of the deeds of celestial beings and human souls. The beings I spoke to you about last, who are gentle and mild, also have their home on another planet, namely Mars. From there they exert their influence upon the Earth. These beings thus act by, one might say, traversing the vastness of space with their deeds. Everything that is truly an effect—other than physical effects—from one planet to another is based on such relationships between the inhabitants of the celestial bodies. You see, then, that when we ascend into the higher worlds, we find most extraordinary companions. It is of no use to say, “There are spiritual worlds”—and so on; rather, human beings must get to know these beings.

[ 10 ] Wenn wir nun zu noch höheren Welten mit dem seherischen Vermögen aufsteigen, so kommen wir zum niederen Devachanplan, zur niederen geistigen Welt. Auch sie durchdringt unsere physische und astralische Welt. Dort finden wir die Gruppen-Iche der Pflanzen. Sie wissen schon, daß die Pflanzen, die die Erde bedecken, zu großen Gruppen zu vereinigen sind, denen dann ein Gruppen-Ich entspricht. Nur sind diese Gruppen-Iche auf dem Devachanplan zu finden, doch sind sie zunächst lokalisiert im Mittelpunkt der Erde. Dort haben alle Gruppen-Iche der Pflanzen ihr Zentrum. Und wenn Sie sich die ganze Erde so vorstellen, so sehen Sie sie als einen großen Organismus, in dem sich auch die verschiedenen GruppenIche der Pflanzen durchdringen. Diese Summe von Gruppen-Ichen der Pflanzen empfindet ebenso Leid und Freude, Lust und Schmerz, wie der menschliche Organismus. Wir können ganz genau angeben, wie Lust und Leid vorhanden sind in diesem Erdenorganismus. Wir wissen, daß das Abpflücken der Pflanzen Lust, ja Wollust, Wohlgefühl bereitet, ein Wohlbehagen, ähnlich dem Wohlbehagen, das die Kuh empfindet, wenn das Kalb die Milch saugt. Das Ausreißen der Wurzel dagegen tut dem Erdenorganismus weh, bereitet ihm Unlust. So sehen Sie, wie man im Speziellen angeben kann, wie die Wesen der devachanischen Welt empfinden. Was wir auch tun auf der Erde, es sind nicht nüchterne Tatsachen, sondern, wenn wir dieses oder jenes vornehmen, so bereiten wir irgendeinem Wesen Lust oder Schmerz, Freude oder Leid. Schneidet der Schnitter durch die Halme, so geht ein Hauch von Wohlgefühl, welches die Pflanzenseele empfindet, über die Äcker. So geht der, der für diese Dinge Empfindung hat, über die Erde, indem er mitfühlen lernt mit den geistigen Wesen, die in den höheren Welten leben und die wieder nur ihre Organe hineinschicken in die physische Welt.

[ 10 ] When we now ascend to even higher worlds using our clairvoyant powers, we arrive at the lower Devachan plane, the lower spiritual world. It, too, permeates our physical and astral worlds. There we find the group-I’s of the plants. You already know that the plants covering the Earth can be united into large groups, each of which corresponds to a group-I. These group-I’s are found on the Devachan plane, but they are initially located at the center of the Earth. That is where all the group-I’s of the plants have their center. And if you have a mental image of the entire Earth in this way, you will see it as a great organism in which the various group-I’s of the plants also interpenetrate. This sum of the plants’ group-I’s experiences suffering and joy, pleasure and pain, just as the human organism does. We can specify quite precisely how pleasure and suffering are present in this Earth organism. We know that picking plants brings pleasure—indeed, sensual delight—and a sense of well-being, similar to the comfort a cow feels when her calf suckles her milk. Pulling up the roots, on the other hand, hurts the Earth organism and causes it distress. So you see how one can specify, in concrete terms, how the beings of the Devachanic world feel. Whatever we do on Earth is not merely a matter of dry facts; rather, when we undertake this or that, we cause some being pleasure or pain, joy or sorrow. When the reaper cuts through the stalks, a breath of well-being—which the plant soul feels—passes over the fields. Thus, the one who is sensitive to these things walks upon the Earth, learning to empathize with the spiritual beings who live in the higher worlds and who, in turn, send only their organs into the physical world.

[ 11 ] Wenn man aber einmal in diese devachanischen Gebiete kommt, dann begegnet man wiederum anderen Wesen, die nicht in so offener Weise ihre Wirkung hineinsenden in die physische Welt, sondern die viel verborgener sich äußern. Es sind hier wieder zwei Arten von Wesenheiten zu unterscheiden; auf der einen Seite außerordentlich sanfte, milde, Harmonie ausströmende Wesenheiten, und auf der anderen Seite raubtierartige Wesenheiten, die fortwährend miteinander im Kampf liegen. Diese haben ebenso ihre Heimat auf einem anderen Planeten und äußern nur im Devachanplan ihre Wirkungen. Auf der Venus wurzeln sie; dort findet man sie als Bewohner dieses Planeten, wenn man ihn aufsucht mit geistigem Sehvermögen. So gibt es für jede der Welten neue Bekanntschaften, wenn man erst ausgeht vom physischen Plan, von dem, was man grobstofflich sieht, und sich dann erhebt zu dem Ursprung der Wesenheiten. Gehen Sie von ganzen Gruppen von Pflanzen, von Gruppen von Tieren aus, so finden Sie die Pflanzen-, die Tierseele, aber dann werden Sie auch imstande sein, andere Wesen zu finden, die nicht in so grob sinnlicher Weise sich auf dem physischen Plan äußern.

[ 11 ] But once one enters these Devachanic realms, one encounters yet other beings who do not exert their influence on the physical world in such an overt manner, but rather manifest themselves in a much more hidden way. Here, too, two types of beings must be distinguished: on the one hand, extraordinarily gentle, mild beings who radiate harmony; and on the other hand, predatory beings who are constantly at war with one another. These, too, have their home on another planet and exert their influence only on the Devachan plane. They have their roots on Venus; there they are found as inhabitants of that planet when one visits it with spiritual vision. Thus, for each of the worlds, there are new acquaintances to be made once one moves beyond the physical plane—beyond what one perceives in gross matter—and then rises to the source of the beings. If you start with entire groups of plants or groups of animals, you will find the plant soul and the animal soul, but then you will also be able to find other beings that do not manifest themselves in such a gross, sensory way on the physical plane.

[ 12 ] Statt von Pflanzen oder 'Tieren kann man auch von Mineralien oder Steinen ausgehen, und da findet man die Wesen im höheren Devachan. Auch diese empfinden Lust und Leid, Freude und Schmerz. Wenn der Seher sich einen Steinbruch ansieht, wo die Arbeiter die Steine abbröckeln und absplittern, da sieht er, wie die mineralische Seele etwas erlebt. Man darf hier nicht nach Analogien und Gleichnissen schließen. Das Zerschlagen mit dem Hammer schmerzt nicht. Ein Hauch von Wohlgefühl strömt aus, indem die Steine heruntergeschlagen werden. Ein Schmerzgefühl ist vorhanden, wenn Sie aus getrennten Gesteinsmassen die Steine wieder vereinigen wollen; wenn Sie aus zerstreuten Massen wieder ein Ganzes herauskristallisieren wollen, dann wird Schmerz zugefügt. So kann man auch mitfühlen und miterleben lernen mit der mineralischen Welt, mit dem Ich der Mineralien.

[ 12 ] Instead of plants or “animals,” one can also consider minerals or stones, and there one finds the beings in the higher Devachan. They, too, experience pleasure and suffering, joy and pain. When the seer looks at a quarry where workers are chipping away at and breaking up the stones, he sees how the mineral soul experiences something. One must not draw conclusions here based on analogies and parables. The striking with the hammer does not cause pain. A hint of well-being emanates as the stones are struck. A sense of pain is present when you attempt to reunite the stones from separated masses of rock; when you seek to crystallize a whole from scattered masses, pain is inflicted. In this way, one can also learn to empathize with and share in the experiences of the mineral world, with the “I” of the minerals.

[ 13 ] Wieder lernt man aber hier erkennen Wesenheiten, die nicht in so grober, derber Weise sich äußern in der physischen Welt. Wieder wollen wir zweierlei Arten als die auffälligsten hier betrachten. Es sind solche, die eine merkwürdige geistige Konstitution haben. Sie sind schwer zu schildern, aber einen Begriff davon werden Sie bekommen, wenn Sie sich vorstellen würden ein außerordentlich begabtes Wesen, das aber, um Erfindungen zu machen, gar nicht viel nachzudenken braucht, sondern durch die Wahrnehmungen schon veranlaßt wird, den Gegenstand umzugestalten in irgendeiner genialen Weise. Es sind Wesenheiten, die in einer gewissen Art leben im Wahrnehmen, ohne daß bei ihnen das Denken als solches eine so große Rolle spielt. Es sind sehr merkwürdige Wesenheiten von außerordentlicher Erfindungsgabe, die aber nur auf Wahrnehmung, nicht auf Denken beruht. Diesen stehen andere Wesenheiten gegenüber, welche ebenso unsympathisch sind, wie diese sympathisch. Diese anderen Wesenheiten sind dadurch zu charakterisieren, daß sie auch so in der Wahrnehmungswelt leben, auch nicht besonders denken, aber besonders die Wahrnehmungen aufsuchen, die für uns Menschen scheußliche, greuliche Wahrnehmungen sind. Das ist für sie Genuß, in dem wühlen sie. Diese Wesenheiten nun haben ihre Heimat auf dem Saturn, geradeso wie die anderen, die geschildert worden sind, auf dem Mond, auf Mars und Venus wohnen.

[ 13 ] Once again, however, we come to recognize here entities that do not manifest themselves in such a crude, coarse manner in the physical world. Once again, let us consider two types as the most striking examples here. There are those who possess a remarkable spiritual constitution. They are difficult to describe, but you will get an idea of them if you create a mental image of an extraordinarily gifted being who, however, does not need to think much in order to make inventions, but is instead prompted by their perceptions to transform the object in some ingenious way. These are beings who, in a certain sense, live through perception, without thinking as such playing a major role for them. They are very remarkable beings of extraordinary inventiveness, though this is based solely on perception, not on thinking. Opposite to these are other beings who are just as unsympathetic as the former are sympathetic. These other beings are characterized by the fact that they, too, live in the world of perception, do not think particularly much either, but specifically seek out those perceptions that are hideous and gruesome to us humans. This is a source of pleasure for them; they revel in it. These entities now have their home on Saturn, just as the others described dwell on the Moon, Mars, and Venus.

[ 14 ] Da haben wir also eine Perspektive auf die höheren Wesenheiten. Wir könnten fragen: Was gehen uns aber diese Wesenheiten alle an? — Es könnte wie müßige Neugier scheinen, sich mit ihnen zu befassen. Aber sie gehen uns sehr viel an. Denn wenn sie sich auch nicht so offenbar ankündigen in der physischen Welt, so äußern sie sich doch in ihren Wirkungen in einer für den Menschen außerordentlich wichtigen Art. Und da werden wir von den Wesen wie von selbst geleitet zu einer für uns Menschen normalen Wirkung dieser Wesenheiten. Was von Somnambulen und so weiter gesagt worden ist, bildet in gewisser Weise einen Ausnahmefall. Aber sie haben auch ganz normale Wirkungen für den Menschen, für den einen mehr, für den anderen weniger. Welche Wirkungen sie für uns haben, tritt vor unsere Seele, wenn wir den Menschen in gewisser Beziehung auf seine Konstitution hin betrachten, auf seine ihn durchströmenden Säfte. Säfte verschiedener Art durchströmen den Menschen.

[ 14 ] So here we have a perspective on the higher beings. We might ask: But what do all these beings have to do with us? — It might seem like idle curiosity to concern ourselves with them. But they concern us very much indeed. For even if they do not make themselves so obviously known in the physical world, they nevertheless manifest themselves through their effects in a way that is extraordinarily important for human beings. And there we are guided, as it were, by these beings toward an effect of theirs that is normal for us humans. What has been said about somnambulists and so on constitutes, in a certain sense, an exceptional case. But these entities also have entirely normal effects on human beings—more so for some, less so for others. The effects they have on us become apparent to our soul when we consider the human being, in a certain sense, in terms of his constitution—the life fluids flowing through him. Life fluids of various kinds flow through the human being.

[ 15 ] Zuerst betrachten wir den Nahrungssaft, den Chylus. Die Nahrung wird aus den verschiedensten Bestandteilen aufgenommen, wird verdaut, geht über in den Darm und wird durch die dort befindlichen Organe durch die Darmwände durchgedrängt, um in entsprechender Weise zum Neuaufbau des Körpers benutzt zu werden. Das ist die eine Strömung, die den Menschen durchdringt. Sie hat ihre Quelle in der aufgenommenen Nahrung. Eine andere Saftgattung ist die Lymphe, eine in Gefäßen verlaufende Flüssigkeit, die zum Teil mit den Blutgefäßen zusammen verlaufen, welche sich in der Bauchhöhle sammeln, die aber auch in einer gewissen Weise den ganzen Organismus durchströmt. Diese haben eine Eigentümlichkeit, die wir ein anderes Mal betrachten werden: daß nämlich alle diese Lymphgefäße, die von der linken Seite des Rumpfes und des Kopfes kommen, sich sammeln und ergießen in die linke Schlüsselbeinhöhle. Nur die von dem rechten Teil des Körpers kommenden Ströme sind davon getrennt. Dem liegt eine okkulte Bedeutung zugrunde.

[ 15 ] First, let us consider the digestive fluid, the chyle. Food is taken in as a variety of components, digested, passes into the intestine, and is pressed through the intestinal walls by the organs located there, so that it can be used appropriately for the regeneration of the body. This is one current that flows through the human body. It has its source in the ingested food. Another type of fluid is the lymph, a fluid that flows through vessels, some of which run alongside the blood vessels and collect in the abdominal cavity, but which also, in a certain sense, flows through the entire organism. These have a peculiarity that we will examine another time: namely, that all these lymphatic vessels, which come from the left side of the trunk and the head, gather and flow into the left subclavian fossa. Only the streams coming from the right side of the body are separated from this. There is an occult significance underlying this.

[ 16 ] Ein dritter Saft ist das Blut, das wiederum in der verschiedensten Art den menschlichen Organismus durchströmt. Wer nur mit materialistischem Sinne den Menschen betrachtet, der sieht in diesen Stoffen — Blut und so weiter — Körper, die man chemisch analysieren kann, die aus den und den chemischen Teilen bestehen. Wer aber mit sehenden Augen die Sache betrachtet, der weiß, daß überall Geist ist, daß aller Materie Geist zugrunde liegt. Was Sie auch sehen mögen, Gold, das in Adern die Erde durchzieht, Quecksilber, das in Tropfen sich absetzt, es ist der Ausdruck eines Seelischen. Und so weiß der, der mit geistigen Augen die drei Säfte betrachtet, daß wenig damit gesagt ist, wenn man die Säfte chemisch und so weiter untersucht. Mit den Säften durchziehen geistige Wesenheiten den Organismus. Mit dem Blute strömen geistige Wesenheiten durch den menschlichen Körper, ebenso mit Lymphe und Chylus. Nur der erkennt diese Säfte wahrhaft, der sie erkennt als Ausdruck geistiger Wesenheiten. Nur der kann den Menschen richtig hinstellen in den Erdenorganismus, auf den Erdenschauplatz, der weiß, daß von allen Seiten, von oben nach unten und so weiter, Geister uns durchströmen, die in der Welt und in unserer Umgebung vorhanden sind.

[ 16 ] A third fluid is blood, which in turn flows through the human organism in a wide variety of ways. Anyone who views human beings solely from a materialistic perspective sees in these substances—blood and so on—bodies that can be chemically analyzed, consisting of this or that chemical component. But whoever views the matter with spiritual eyes knows that Spirit is everywhere, that all matter is founded on Spirit. Whatever you may see—gold running through the earth in veins, mercury settling in droplets—it is the expression of something spiritual. And so, whoever views the three humors with spiritual eyes knows that little is said by examining the humors chemically and so on. Spiritual beings permeate the organism through the humors. Spiritual beings flow through the human body with the blood, just as they do with the lymph and chyle. Only those who recognize these humors as expressions of spiritual beings truly understand them. Only those who know that spirits—present in the world and in our surroundings—flow through us from all sides, from above to below and so on, can correctly situate the human being within the Earth’s organism, on the Earth’s stage.

[ 17 ] Nur einer von den drei genannten Säften ist ein mehr oder weniger selbständiger Ausdruck des menschlichen Ich. Das ist das Blut. Das Blut ist der physische Ausdruck des Ich, so daß man sagen kann: indem das Blut durch den Körper pulst, strömt das menschliche Ich durch den Leib. Aber auch nur in gewissem Grade, der bei einem Menschen größer, bei einem anderen kleiner ist, ist der Mensch Herr in seinem Organismus in bezug auf sein Blut.

[ 17 ] Only one of the three fluids mentioned is a more or less independent expression of the human “I.” That is the blood. Blood is the physical expression of the “I,” so that one can say: as the blood pulses through the body, the human “I” flows through the body. But only to a certain degree—which is greater in one person and lesser in another—is a person master of his or her organism with regard to the blood.

[ 18 ] Nicht so ist es mit der Lymphe. In ihr lebt nicht unser eigenes Ich, sondern andere Wesenheiten, astralische Wesenheiten, die ihre Heimat auf Mond und Mars haben. Indem sich die Lymphe bildet und entbildet, dringen diese Wesenheiten in den Menschen ein, und wie die Lymphe ihn durchströmt, durchströmen ihn die Kraftlinien, die Taten dieser Wesenheiten. Bedenken Sie nun einmal, daß das Ich läuternd einwirkt auf den astralischen Leib. In demselben Maße, wie der Mensch Herr wird über den astralischen Leib, in demselben Maße wird er auch Herr über die Geister oder deren Wirkungen, die durch die Lymphe durch den Körper fließen, so daß der Mensch durch Läuterung, durch Reinigung seines astralischen Leibes immer mehr die Willkür dieser Wesenheiten einengt. Sie sehen, was Sie geistig tun, indem Sie dafür sorgen, daß die Intellektualität ausgebildet wird, daß die Ethik reiner und edler, das ästhetische Empfinden geläutert wird. Damit ändern Sie die Wirkungen, die ausgehen von den genannten Wesenheiten des astraliischen Planes. Diese Wesenheiten verlieren das Terrain in Ihnen. Darin besteht die Höherentwickelung, daß der Mensch immer mehr und mehr ein Ausdruck seiner eigenen Wesenheit wird.

[ 18 ] This is not the case with the lymph. It is not our own “I” that lives within it, but other entities—astral entities—that have their home on the Moon and Mars. As the lymph forms and dissolves, these beings penetrate the human being, and just as the lymph flows through him, so do the lines of force—the actions of these beings—flow through him. Consider now that the “I” has a purifying effect on the astral body. To the same extent that a person gains mastery over the astral body, to that same extent does he also gain mastery over the spirits—or their effects—that flow through the body via the lymph, so that through purification and cleansing of his astral body, a person increasingly restricts the arbitrary power of these entities. You see, what you are doing spiritually is ensuring that your intellectual faculties are developed, that your ethics become purer and nobler, and that your aesthetic sensibility is refined. In this way, you alter the effects emanating from the aforementioned entities of the astral plane. These entities lose their foothold within you. This is what higher development consists of: that human beings increasingly become an expression of their own being.

[ 19 ] Ebenso wie in der Lymphe die astralischen Wesenheiten uns durchziehen und durchströmen, so durchziehen den Nahrungssaft die Venuswesenheiten. Nicht durch niedrigere Wesen wird er beherrscht, sondern durch höhere Wesenheiten. Eine höhere Kraft gehört dazu, auch die Zusammensetzung des Chylus zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit zu machen. Wenn Sie sich erinnern, daß diese Wesen die Genossen der Pflanzenseelen sind, der Pflanzen-Iche, so werden Sie sehen, daß diese Wesenheiten im wesentlichen ihren Angriffspunkt auf die Art von Nahrung nehmen, die der Mensch zu sich nimmt. Deshalb sind die Menschen nach Rassen und Nationen verschieden auf den verschiedenen Gebieten unseres Erdballes, weil sie verschiedene Nahrung zu sich nehmen. Und wenn der Mensch allmählich lernt, sich zu emanzipieren von den Zufälligkeiten der Nahrung, wenn er die Nahrung wählt nach den Grundsätzen der geistigen Erkenntnis, dann erlangt er allmählich Gewalt über diesen Nahrungssaft, er emanzipiert sich von diesen Wesenheiten, die von außen wirken. Deshalb wird auf die so oder so auf den Menschen wirkenden Nahrungsmittel ein so großer Wert gelegt. Was man ißt, in dem liegt die Kraft gewisser Wesen, und wie man Einfluß auf diese gewinnt, so macht man sich selbst zum Herrscher seines Organismus. Tatsächlich treibt man Geister aus, von denen man vorher besessen ist, indem man mit Bewußtsein seine Nahrung wählt.

[ 19 ] Just as astral beings permeate and flow through the lymph, so do the Venusian beings permeate the nourishing fluid. It is not governed by lower beings, but by higher beings. A higher power is required to make the composition of the chyle an expression of one’s own personality. If you recall that these beings are the companions of the plant souls—the plant “I”s—you will see that these entities essentially focus their influence on the type of food that humans consume. This is why people differ by race and nation in the various regions of our globe: because they consume different foods. And when human beings gradually learn to free themselves from the whims of their diet—when they choose their food according to the principles of spiritual knowledge—they gradually gain control over this nutritional fluid and free themselves from these entities that act from the outside. This is why such great importance is attached to the foods that affect human beings in one way or another. What one eats contains the power of certain beings, and by gaining influence over them, one makes oneself the master of one’s own organism. In fact, by consciously choosing one’s food, one drives out the spirits that previously possessed one.

[ 20 ] Tatsächlich ist nur in gewisser Weise der Mensch Herr über sein Blut. Er kann aber auch die Herrschaft erlangen über andere Säfte. Versuchen Sie einmal zu erkennen, wie der Mensch durch diese oder jene Nahrung diese Wesen anzieht, schlechte Wesen, so begreifen Sie, welche Bedeutung dies für die Erziehung, die Medizin und andere Wissenschaften hat. Man genügt dem Fortschritte nicht, wenn man nur sagt: Der Mensch muß sich vervollkommnen. — Man muß auf die Einzelheiten eingehen, wie man sich vervollkommnen kann.

[ 20 ] In fact, humans are masters of their blood only to a certain extent. However, they can also gain control over other bodily fluids. Try to recognize how, through this or that food, a person attracts these entities—evil entities—and you will understand the significance this has for education, medicine, and other sciences. It is not enough for progress to simply say: “A person must perfect himself.”—One must go into detail about how one can perfect oneself.

[ 21 ] Auf ein anderes Gebiet unseres Daseins haben die Saturnwesen einen Einfluß. Diese haben, weil sie ganz in der äußeren Wahrnehmung leben, auf unsere äußere Wahrnehmung einen Einfluß. Es ist nicht gleichgültig, ob der Mensch mit Leidenschaft seine Augen und Sinne auf Ekelhaftes, Niedriges richtet, oder ob er mit einer gewissen Anziehung seine Augen hinrichtet auf das Schöne und Edle in der Welt. Je nachdem gewinnen gute oder böse Saturnwesen auf den Menschen ihren Einfluß.

[ 21 ] The Saturn beings exert an influence on another aspect of our existence. Because they live entirely within external perception, they influence our own external perception. It is not a matter of indifference whether a person passionately directs his eyes and senses toward what is repulsive and base, or whether he turns his gaze with a certain attraction toward what is beautiful and noble in the world. Depending on this, either good or evil Saturn beings exert their influence on the person.

[ 22 ] Mit der Leidenschaftlichkeit, mit der der Mensch hier irgendeinen Sinneseindruck einsaugt, schleichen sich in ihn Wesenheiten ein, wie mit dem Nahrungssaft und mit der Lymphe. Es ist nie ohne Nebenwirkung, wenn Sie Ihren Blick richten auf Sinneseindrücke. Sie nehmen die Taten von geistigen Wesenheiten mit jedem Blick auf. Sehen Sie ein schönes, Edles darstellendes Bild, so strömt nicht nur auf Sie ein, was Ihnen sichtbar ist, sondern mit dem, was Sie sehen, strömen ein geistige Wesenheiten. Hören Sie wollüstige Musik an, so strömt ebenso die geistige Kraft von saturnischen Wesenheiten ein. Danach können Sie ermessen, wie kompliziert das Leben ist, sobald man in die geistigen Grundlagen eindringt.

[ 22 ] With the same passion with which a person absorbs any sensory impression here, spiritual beings creep into him, just as with blood and lymph. There are always side effects when you focus your gaze on sensory impressions. With every glance, you take in the actions of spiritual beings. When you look at a beautiful, noble image, it is not only what is visible to you that flows into you, but along with what you see, spiritual beings also flow in. When you listen to sensual music, the spiritual power of Saturnian beings also flows into you. From this, you can gauge just how complex life is once one delves into its spiritual foundations.

[ 23 ] Besonders stark ist die Wirkung der Sinneseindrücke, die wir als Geruch bezeichnen. Mit Gerüchen saugt der Mensch eine Unsumme von Wirkungen geistiger Wesenheiten ein. Sie können bewußt auf einen Menschen wirken dadurch, daß Sie mit Gerüchen die Wirkung scheußlicher Wesenheiten vermitteln. Manches Parfüm würde nicht benutzt werden, wenn man wüßte, welche Wirkungen man damit auf seine Mitmenschen ausübt. In den Intrigen mancher Fürstenhäuser haben nicht nur Worte gespielt, sondern es gab Zeiten, wo Persönlichkeiten es wohl verstanden, ihre Mitmenschen zu betören durch Parfüm- und Aromawirkungen.

[ 23 ] The sensory impressions we call “smell” have a particularly powerful effect. Through smells, human beings absorb a vast array of influences from spiritual beings. These beings can consciously influence a person by using smells to convey the effects of hideous entities. Many perfumes would not be used if people knew what effects they have on those around them. In the intrigues of some royal houses, it was not only words that played a role; there were times when certain individuals knew how to beguile those around them through the effects of perfume and aroma.

[ 24 ] Das Wichtigste im Leben entzieht sich den Sinnen, und der Mensch lebt unbewußt dahin, ohne zu ahnen, welchen Wirkungen geistiger Wesenheiten er stets ausgesetzt ist.

[ 24 ] The most important things in life are beyond the reach of the senses, and people go about their lives unconsciously, without realizing the effects of spiritual beings to which they are constantly exposed.