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Theosophy of the Rosicrucians
GA 99

29 May 1907, Munich

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Fünfter Vortrag

Fifth Lecture

[ 1 ] Wir sind in unserer Betrachtung bis zu dem Punkte gekommen, wo der Mensch, indem er heruntersteigt aus den geistigen Regionen, sich umkleider fühlt von einem Ätherleib und dadurch für einen Augenblick eine Art von Vorschau hat, einen Vorblick auf das Leben, das ihn hier erwartet. Wir haben gesehen, was das für Abnormitäten und Zustände für den Menschen hervorrufen kann. Bevor wir nun weiterschreiten, wollen wir eine Frage beantworten, die manchem wichtig erscheinen könnte, wenn er den geistigen Blick hinaufrichtet in das Devachan, die Frage: Wie ist es mit dem Zusammenleben der Menschen zwischen Tod und neuer Geburt? — Wir müssen uns klar sein, daß es nicht bloß hier auf der physischen Erde ein Zusammenleben, ein Miteinandersein der Menschen gibt, sondern auch dort in den höheren Welten. Ganz genau ebenso, wie die Arbeit der Menschen im Geistgebiet hinunterreicht in die physische Welt, so reichen alle die Verhältnisse zwischen Mensch und Mensch, alle ihre Zusammenhänge, alle ihre Beziehungen zueinander, die gesponnen sind hier unten, hinauf in das Gebiet des geistigen Landes.

[ 1 ] In our discussion, we have reached the point where the human being, as he descends from the spiritual realms, feels himself clothed in an etheric body and thereby gains, for a moment, a kind of preview—a glimpse—of the life that awaits him here. We have seen what kinds of abnormalities and conditions this can cause in a person. Before we proceed further, let us answer a question that might seem important to some as they turn their spiritual gaze upward toward Devachan: What is the nature of human coexistence between death and rebirth? — We must be clear that human coexistence and interaction do not occur solely here on the physical Earth, but also there in the higher worlds. Just as human activity in the spiritual realm extends down into the physical world, so too do all the relationships between human beings—all their connections and interactions—that are woven here below extend upward into the realm of the spiritual world.

[ 2 ] Wir wollen uns das an einem konkreten Beispiel versinnlichen. Nehmen wir das Verhältnis zwischen Mutter und Kind. Es kann die Frage entstehen: Gibt es eine Beziehung zwischen ihnen, die fortdauert? — Ja, die gibt es. Viel inniger, viel fester als irgendein Verhältnis, das hier auf dieser Erde gesponnen werden kann! Die Mutterliebe hat zuerst einen animalischen Charakter, sie ist eine Art Naturinstinkt. Wenn das Kind heranwächst, dann gestaltet sich dieses Verhältnis zu einem moralischen, ethischen, geistigen. Wenn Mutter und Kind gemeinschaftlich denken lernen, gemeinsame Empfindungen haben, dann tritt der Naturinstinkt immer mehr zurück; er hat nur die Gelegenheit gegeben, daß sich das schöne Band schlingen konnte, das Mutterliebe und Kindesliebe im höchsten Sinne in sich begreift. Was da an gegenseitigem Verstehen, an inniger Liebe sich entwickelt, das setzt sich auch fort bis in die Regionen der geistigen Gebiete, wenn auch dadurch, daß der eine Teil früher stirbt als der andere, der Zurückbleibende eine gewisse Zeit scheinbar abgetrennt ist von dem Gestorbenen. Nach diesem Zeitabschnitt ist das Band, das sich hier zusammengesponnen hat, ein ebenso lebhaftes und inniges; man ist beieinander, nur all die animalischen, rein natürlichen Instinkte müssen erst abgestreift werden. Was sich als Seelengefühl, als Seelengedanke von einem Wesen zum andern hier auf der Erde spinnt, das ist droben nicht gehemmt durch die Schranken, die hier vorhanden sind. Ja, das Devachan bekommt sogar ein gewisses Aussehen, eine gewisse Struktur durch die Verhältnisse, die hier angesponnen sind.

[ 2 ] Let’s illustrate this with a concrete example. Let’s take the relationship between mother and child. The question may arise: Is there a relationship between them that endures? — Yes, there is. Much more intimate, much stronger than any relationship that can be forged here on this earth! A mother’s love initially has an animalistic character; it is a kind of natural instinct. As the child grows up, this relationship develops into a moral, ethical, and spiritual one. As mother and child learn to think together and share common feelings, the natural instinct recedes more and more; it has merely provided the opportunity for the beautiful bond to form—one that encompasses motherly love and a child’s love in the highest sense. What develops there in terms of mutual understanding and deep love continues even into the realms of the spiritual, even if, because one dies before the other, the one left behind is seemingly separated from the deceased for a certain time. After this period, the bond that has been woven here remains just as vivid and intimate; they are together, though all the animalistic, purely natural instincts must first be shed. What is woven here on Earth as a soul feeling, as a soul thought, from one being to another, is not hindered up there by the barriers that exist here. Indeed, Devachan even takes on a certain appearance, a certain structure, through the relationships that have been woven here.

[ 3 ] Nehmen wir ein anderes Beispiel. Es bilden sich Freundschaften, Zusammengehörigkeiten, die aus der Seelenverwandtschaft herausgeboren sind; sie setzen sich fort bis hinauf in das Devachan. Und daraus entwickeln sich für das nächste Leben die sozialen Zusammenhänge. So arbeiten wir, indem wir hier Seelenverbindungen schließen, an der Gestalt, die das Devachan erhält. Alle, alle haben wir so gearbeitet, indem wir Bande der Liebe von Mensch zu Mensch schlangen. Dadurch schaffen wir etwas, was nicht nur für die Erde Bedeutung hat, sondern was auch die Zusammenhänge im Devachan gestaltet. Man möchte sagen: Das, was hier geschieht, durch Liebe, durch Freundschaft, inniges Einander-Verstehen, das sind Bausteine, die da oben in der geistigen Region Tempel bauen, und es muß für die Menschen, die diese Gewißheit durchdringt, ein erhebendes Gefühl sein, zu wissen, daß, wenn sich hier schon von Seele zu Seele Bande schlingen, das die Grundlage ist eines ewigen Werdens.

[ 3 ] Let’s take another example. Friendships and bonds of togetherness are formed that arise from a kinship of souls; they continue all the way up into the Devachan. And from this, the social connections for the next life develop. Thus, by forming soul connections here, we contribute to the shape that Devachan takes. All of us—every single one of us—have worked in this way by weaving bonds of love from person to person. Through this, we create something that is not only significant for the Earth but also shapes the relationships within Devachan. One might say: What happens here—through love, through friendship, through deep mutual understanding—these are the building blocks that construct temples up there in the spiritual realm, and it must be an uplifting feeling for those who are imbued with this certainty to know that when bonds are already being forged here from soul to soul, this is the foundation of an eternal becoming.

[ 4 ] Nehmen wir an, irgendein anderer physischer Planet hätte solche Wesen, welche sich gegenseitig nicht sympathisch wären, die wenig Bande der Liebe miteinander schließen könnten. Sie würden ein armseliges Devachan haben. Ein reichgegliedertes, inhaltvolles Devachan hat nur ein planetarisches Gebiet, wo solche Bande der Liebe von Mensch zu Mensch sich schlingen. Wer oben schon im Devachan ist und zunächst zwar nicht von dem gewöhnlichen Menschen wahrgenommen werden kann, hat, je nach seiner Entwickelung, ein mehr oder weniger deutliches Bewußtsein von seiner Zusammengehörigkeit mit den Wesen, die hier zurückgeblieben sind. Es gibt sogar Mittel, diese Zusammengehörigkeiten zu vergrößern. Senden wir unseren Abgeschiedenen Gedanken der Liebe, aber nicht einer egoistischen Liebe, so verstärken wir dadurch das Zusammengehörigkeitsgefühl mit ihnen.

[ 4 ] Let us suppose that some other physical planet had beings who were not sympathetic toward one another and could form only weak bonds of love with one another. They would have a pitiful Devachan. A richly structured, meaningful Devachan has only one planetary realm where such bonds of love between human beings are formed. Those who are already in Devachan—and who, at first, cannot be perceived by ordinary people—have, depending on their level of development, a more or less clear awareness of their connection to the beings who have remained here. There are even ways to strengthen these bonds of togetherness. If we send our departed loved ones thoughts of love—but not selfish love—we thereby strengthen our sense of togetherness with them.

[ 5 ] Es ist ein Irrtum, wenn man annimmt, daß der Bewußtseinszustand des Menschen im Devachan dämmerhaft, schattenhaft sei. Das ist nicht der Fall. Wir müssen betonen, daß derjenige Grad eines Bewußtseins, den der Mensch erreicht hat, nicht wieder verlorengehen kann, wenn auch bei gewissen Übergängen Herabdämpfungen stattfinden, so daß der Mensch im Devachan tatsächlich ein deutliches Bewußtsein durch seine geistigen Organe hat für das, was vorgeht hier auf dem Erdenrund. Der Okkultismus zeigt, daß der im Geistigen lebende Mensch durchaus miterlebt das, was sich abspielt hier auf der Erde.

[ 5 ] It is a mistake to assume that a person’s state of consciousness in Devachan is dim or shadowy. That is not the case. We must emphasize that the level of consciousness a person has attained cannot be lost again, even if certain transitions involve a temporary dimming; thus, in Devachan, a person actually possesses a clear consciousness through their spiritual organs of what is taking place here on Earth. Occultism shows that the human being living in the spiritual realm fully experiences what is taking place here on Earth.

[ 6 ] So sehen wir, daß das Leben im Devachan, wenn man es in seiner Wahrheit betrachtet, alles Unbefriedigende verliert, daß der Mensch, auch wenn er es nicht von seinem egoistischen Erdenstandpunkt aus betrachtet, es dennoch als ein unendlich Beseligendes empfinden kann, abgesehen davon, daß jene Freiheit vom physischen Leibe, von den niederen Gliedern, in die der Mensch hier eingeschlossen ist, ein ungeheuer beseligendes Gefühl gibt. Das allein schon, daß diese Schranken gefallen sind, daß der Mensch nicht mehr durch diese Fesseln gehemmt ist, trägt ein Gefühl der Beseligung in sich. So ist das Devachan eine Zeit des Frei-sich-Auslebens nach allen Seiten hin, in einer so reichen, so weiten, ungehemmten Weise, wie der Mensch es niemals hier kennengelernt hat.

[ 6 ] Thus we see that life in Devachan, when viewed in its true light, loses all that is unsatisfying; that even if one does not view it from one’s egoistic earthly perspective, one can nevertheless experience it as infinitely blissful—not to mention that freedom from the physical body and the lower members, within which one is confined here, brings an immensely blissful feeling. The mere fact that these barriers have fallen, that one is no longer hindered by these bonds, carries within it a sense of bliss. Thus, Devachan is a time of unfettered self-expression in every direction, in a manner so rich, so vast, and so uninhibited that one has never experienced anything like it here.

[ 7 ] Wir haben nun gesehen, daß der Mensch bei seinem Abstieg zur neuen Geburt von geistigen Wesenheiten, im Range ähnlich den Volksgeistern, mit einem neuen Ätherleib umkleidet worden ist. Dieser Ätherleib ist dem Menschen nicht vollständig angepaßt; noch weniger angepaßt ist ihm aber das, was er als eine physische Hülle erhält. Wir wollen jetzt in großen Zügen die Eingliederung des Menschen in die physische Welt erklären. Manches davon entzieht sich in einer gewissen Beziehung einer öffentlichen Besprechung.

[ 7 ] We have now seen that, during his descent toward a new birth, human beings are clothed in a new etheric body by spiritual beings similar in rank to the national spirits. This etheric body is not fully adapted to the human being; even less adapted to him, however, is what he receives as a physical shell. We will now explain, in broad strokes, the integration of the human being into the physical world. Some aspects of this, in a certain sense, are beyond the scope of public discussion.

[ 8 ] Wir wissen, daß der Mensch durch die Eigenschaften, die er hat, sich mit einem astralen Leibe umkleidet. Er hat durch das, was in diesem astralen Leibe ist, eine Anziehungskraft zu bestimmten Wesen auf der Erde. Durch den Ätherleib wird er hingezogen zu dem Volk und zu der Familie im weiteren Sinne, in welche er neu hineingeboren wird. Durch die Art und Weise, wie er ausgebildet hat seinen Astralleib, wird er hingezogen zum mütterlichen Teil seiner Eltern. Die Essenz, die Substanz, die Gliederung des Astralleibes zieht ihn zur Mutter. Das Ich zieht den neuen Menschen hin zum väterlichen Teil der Eltern. Das Ich war ja da in uralten Zeiten, als die Seele zum ersten Male herunterstieg aus dem Schoße der Gottheit in einen irdischen Leib. Dieses Ich hat sich durch viele Inkarnationen hindurch entwickelt. Das Ich des einen Menschen unterscheidet sich vom Ich des andern, und wie es jetzt ist, bildet es die besondere Anziehungskraft zum Vater. Der Ätherleib zieht hin zum Volke, zur Familie, der Astralleib zieht besonders hin zur Mutter, das Ich zum Vater. Darnach richtet sich das ganze Gebilde, das zur neuen Verkörperung hinunter will.

[ 8 ] We know that human beings, through the qualities they possess, clothe themselves in an astral body. Through what is contained in this astral body, they exert a force of attraction toward certain beings on Earth. Through the etheric body, he is drawn to the people and, in a broader sense, to the family into which he is reborn. Through the way in which he has developed his astral body, he is drawn to the maternal aspect of his parents. The essence, the substance, and the structure of the astral body draw him toward the mother. The “I” draws the new human being toward the paternal aspect of his parents. The “I” was already present in ancient times, when the soul first descended from the bosom of the Divine into an earthly body. This “I” has developed through many incarnations. The “I” of one person differs from that of another, and as it is now, it forms the special attraction toward the father. The etheric body is drawn toward the people, toward the family; the astral body is drawn especially toward the mother; the “I” toward the father. The entire structure that seeks to descend into the new incarnation is oriented accordingly.

[ 9 ] Es kann vorkommen, daß der Astralleib zu einem mütterlichen Teil hingezogen wird, das Ich aber nicht zu dem entsprechenden Vater will. In diesem Falle setzt es seine Wanderung fort, bis es ein passendes EIternpaar finder.

[ 9 ] It may happen that the astral body is drawn to a maternal figure, but the ego does not wish to be with the corresponding father. In this case, it continues its journey until it finds a suitable pair of parents.

[ 10 ] Im gegenwärtigen Entwickelungszyklus stellt das Ich das Element des Wollens, der Empfindungsimpulse dar; im astralen Leibe sind die Eigenschaften der Phantasie, die Eigenschaften des Denkens. Letztere wird daher die Mutter, wie man sagt, vererben und erstere der Vater. Und wir sehen so, daß die Individualität, die sich verkörpern will, durch ihre unbewußten Kräfte das Elternpaar aussucht, das ihr den physischen Leib geben soll.

[ 10 ] In the current cycle of development, the ego represents the element of will and the impulses of feeling; the astral body embodies the qualities of imagination and the qualities of thought. The latter, therefore, is said to be inherited from the mother, and the former from the father. And so we see that the individuality seeking to incarnate chooses, through its unconscious forces, the parental couple who will provide it with a physical body.

[ 11 ] Das hier Beschriebene spielt sich so ab, daß es im wesentlichen etwa bis zur dritten Woche nach der Empfängnis fertig ist. Zwar ist dieser Mensch, der aus Ich, Astralleib und Ätherleib besteht, durchaus vom Moment der Empfängnis an in der Nähe der Mutter, die den befruchteten Menschenkeim in sich hat, aber er wirkt von außen ein. In dieser Zeit, etwa in der dritten Woche, fängt dieser Astral- und Ätherleib gleichsam den Menschenkeim ab und beginnt nun mitzuarbeiten an dem Menschen. Bis dahin geht die Entwickelung des physischen Menschenleibes vor sich ohne den Einfluß von Astral- und Ätherleib; von da ab wirken sie an der Entwickelung desKindes mit und gliedern selbst die weitere Ausgestaltung des Menschenkeimes. Wir sehen also, daß in bezug auf den physischen Leib in noch höherem Maße das gilt, was vom Ätherleibe gesagt wurde, daß hier noch weniger leicht ein Zusammenstimmen stattfinden kann. Diese wichtige Tatsache verbreitet Licht über vieles, was in der Welt vorgeht.

[ 11 ] The process described here is essentially complete by about the third week after conception. Although this human being—composed of the I, the astral body, and the etheric body—is certainly present near the mother who carries the fertilized human embryo within her from the very moment of conception, it acts from the outside. During this period—around the third week—the astral and etheric bodies, as it were, take over the human embryo and begin to contribute to its development. Up to that point, the development of the physical human body proceeds without the influence of the astral and etheric bodies; from then on, they participate in the child’s development and themselves shape the further formation of the human embryo. We see, then, that with regard to the physical body, what was said about the etheric body applies to an even greater degree—that here, harmony is even less easily achieved. This important fact sheds light on much of what takes place in the world.

[ 12 ] Wir haben bis jetzt den gewöhnlichen Menschen der Gegenwart in seiner normalen Entwickelung geschildert. Nicht ganz gilt das für einen Menschen, der in einer vorigen Inkarnation eine okkulte Entwickelung angefangen hat. Je höher er gekommen ist, desto früher liegt der Zeitpunkt, wo er selbst beginnt, seinen physischen Leib zu bearbeiten, um ihn dadurch geeigneter zu machen für die Mission, die er hier auf der Erde zu erfüllen hat. Je später er dazu kommt, den physischen Keim abzufangen, desto weniger wird er Herr werden über den physischen Leib. Bei höchstentwickelten menschlichen Individualitäten, die die Leiter und Führer des geistigen Teiles unserer Welt sind, finder solches Abfangen bereits bei der Empfängnis statt. Für sie geht nichts vor ohne ihr Zutun. Sie leiten ihren physischen Leib bis zum Tode und beginnen den neuen zu bearbeiten, sobald der erste Anstoß dazu gegeben ist.

[ 12 ] So far, we have described the ordinary person of the present day in his or her normal development. This does not quite apply to a person who began an occult development in a previous incarnation. The higher he has advanced, the earlier the point at which he himself begins to work on his physical body in order to make it more suitable for the mission he has to fulfill here on Earth. The later he comes to intercept the physical seed, the less control he will have over the physical body. In the case of highly developed human individuals—who are the leaders and guides of the spiritual realm of our world—such capture takes place as early as conception. For them, nothing happens without their intervention. They guide their physical body until death and begin to work on the new one as soon as the first impetus toward it is given.

[ 13 ] Die Stoffe, die den physischen Leib zusammensetzen, ändern sich immerfort. Nach ungefähr sieben Jahren hat sich jedes Teilchen erneuert. Der Stoff wird ausgetauscht, die Form bleibt. Zwischen Geburt und Tod müssen wir den Stoff immer neu gebären, er ist das Wechselnde. Dasjenige, was man zwischen Geburt und Tod höherentwickelt über den Tod hinaus, das bleibt erhalten und bildet einen neuen Organismus.

[ 13 ] The substances that make up the physical body are constantly changing. After about seven years, every particle has been renewed. The substance is replaced, but the form remains. Between birth and death, we must continually regenerate the matter; it is the ever-changing element. That which we develop to a higher level between birth and death—beyond death—is preserved and forms a new organism.

[ 14 ] Was der Mensch zwischen Geburt und Tod unbewußt macht, tut der Eingeweihte bewußt vom Tode bis zur neuen Geburt: er bildet bewußt seinen neuen physischen Körper aus. Die Geburt ist daher für ihn nur ein radikales Ereignis. Er tauscht nur einmal, aber gründlich die Stoffe aus. Daher die große Ähnlichkeit der Gestalt solcher Individualitäten von einer Inkarnation zur andern, während bei wenig Entwickelten durchaus keine Ähnlichkeit zwischen den Gestalten ihrer verschiedenen Inkarnationen besteht. Je höher der Mensch sich entwikkelt, desto ähnlicher sind die zwei aufeinanderfolgenden Inkarnationen. Das kann man durchaus beobachten mit hellseherischem Blick. Es gibt einen ganz bestimmten Ausdruck für dieses Verhältnis, in das der Mensch auf höherer Stufe der Entwickelung kommt. Man sagt, er wird überhaupt nicht in einen anderen Körper geboren, so wenig wie man vom gewöhnlichen Menschen sagt, daß er alle sieben Jahre einen neuen Körper erhält. Man sagt vom Meister: er ist geboren in denselben Körper. — Er braucht ihn Jahrhunderte, ja selbst Jahrtausende. Das ist bei weitaus den meisten führenden Individualitäten der Fall. Eine Ausnahme machen gewisse Meister, die ihre ganz besondere Mission haben. Bei denen bleibt der physische Leib erhalten, so daß der Tod für sie überhaupt nicht eintritt. Das sind die Meister, die für den Übergang von einer Rasse zu einer andern zu sorgen haben.

[ 14 ] What a human being does unconsciously between birth and death, the initiate does consciously from death until the next birth: he consciously forms his new physical body. Birth is therefore merely a radical event for him. He replaces the physical substances only once, but thoroughly. Hence the great similarity in the form of such individuals from one incarnation to the next, whereas in the case of less-developed individuals there is absolutely no similarity between the forms of their various incarnations. The higher a person develops, the more similar the two successive incarnations are. This can certainly be observed with clairvoyant vision. There is a very specific term for this relationship into which a human being enters at a higher stage of development. It is said that he is not born into a different body at all, just as one does not say of the ordinary human being that he receives a new body every seven years. It is said of the Master: he is born into the same body. — He needs it for centuries, even millennia. This is the case for the vast majority of leading individuals. Certain Masters who have their own very special mission are an exception. In their case, the physical body is preserved, so that death does not occur for them at all. These are the Masters who are responsible for the transition from one race to another.

[ 15 ] Zwei andere Fragen treten jetzt an uns heran, die Frage: Wie lange dauert der Aufenthalt in den anderen Welten, und die Frage nach dem Geschlecht in aufeinanderfolgenden Verkörperungen.

[ 15 ] Two other questions now arise: the question of how long the stay in the other worlds lasts, and the question of gender in successive incarnations.

[ 16 ] Die okkulte Forschung ergibt, daß der Mensch durchschnittlich in einem Zeitraum von 1000 bis 1300 Jahren wiederkommt. Das hat seinen Sinn darin, daß der Mensch, wenn er wiederkommt, das Antlitz der Erde verändert findet und dadurch neue Dinge erleben kann. Das, was sich ändert auf unserer Erde, steht mit gewissen Sternkonstellationen im innigen Zusammenhang; das ist eine sehr wichtige Tatsache. Im Frühlingsanfang geht die Sonne in einem gewissen Zeichen des Tierkreises auf. 800 Jahre vor Christo ging die Sonne zuerst im Sternbild des Widders, des Lammes auf, noch früher in dem danebengelegenen Sternbild des Stieres. Etwa 2160 Jahre braucht sie, um ein Sternbild zu durchlaufen. Das Durchlaufen sämtlicher zwölf Tierkreiszeichen nennt man im Okkultismus ein Weltenjahr.

[ 16 ] Occult research shows that human beings return, on average, within a period of 1,000 to 1,300 years. The purpose of this is that when a person returns, they find the face of the Earth changed and can thereby experience new things. The changes taking place on our Earth are intimately connected with certain constellations; this is a very important fact. At the beginning of spring, the sun rises in a certain sign of the zodiac. 800 years before Christ, the sun first rose in the constellation of Aries, the Ram; even earlier, it rose in the neighboring constellation of Taurus. It takes approximately 2,160 years for the sun to pass through one constellation. In occultism, the cycle through all twelve signs of the zodiac is called a “world year.”

[ 17 ] Tief haben die alten Völker immer empfunden, was in Zusammenhang stand mit diesem Durchlaufen des Tierkreises. Es durchzog ihre Seelen, andachtsvoll empfanden sie: Die Sonne kommt im Frühling herauf, es erneut sich die Natur, die im Winter geruht hat. Des Frühlings göttlicher Sonnenstrahl erweckt sie aus tiefem Schlaf. — Diese junge Frühlingskraft vereinigte sich mit dem Sternbilde, aus dem heraus die Sonne schien. Sie sagten: Es ist der Herabsender der neu zu ihren Kräften gekommenen Sonne, der neu schöpferischen Gotteskraft. — Und so erschien den Menschen einer Zeit, die nun zwei Jahrtausende zurückliegt, das Lamm als Wohltäter der Menschheit. Alle LammSagen entstehen um diese Zeit. Göttliche Begriffe verbinden sich mit diesem Symbolum. Der Erlöser selbst, der Christus Jesus, ist dargestellt in den ersten Jahrhunderten im Symbolum des Kreuzes und unter diesem das Lamm. Erst im sechsten Jahrhundert wird der Erlöser am Kreuz hängend dargestellt. Die bekannte Jason-Sage, das Holen des goldenen Widderfelles, des Goldenen Vließes, hat auch ihren Ursprung darin.

[ 17 ] The ancient peoples always felt deeply what was connected with this passage through the zodiac. It permeated their souls, and they felt with reverence: The sun rises in spring; nature, which has rested during winter, is renewed. The divine ray of the spring sun awakens it from a deep sleep. — This youthful spring force united with the constellation from which the sun shone. They said: It is the sender of the sun, now renewed in its strength, of the newly creative divine power. — And so, to the people of a time now two millennia ago, the Lamb appeared as a benefactor of humanity. All legends of the Lamb arose around this time. Divine concepts are associated with this symbol. The Savior himself, Jesus Christ, was depicted in the early centuries through the symbol of the cross, with the lamb beneath it. It was not until the sixth century that the Savior was depicted hanging on the cross. The well-known legend of Jason—the quest for the Golden Fleece—also has its origins in this.

[ 18 ] Vor 800 vor Christo ging die Sonne durch das Sternbild des Stieres, und da haben wir in Ägypten die Verehrung des Apis-Stieres und in Persien des Mithras-Stieres. Noch früher ist der Durchgang der Sonne durch das Sternbild der Zwillinge. In indischen und germanischen Mythen finden wir wirklich den Hinweis auf das Zwillingspaar. Die Zwillingsböcke, mit denen Donar, der Gott, fährt, sind ein letzter Rest davon. Dann endlich kommen wir zurück zur Zeit des Krebses, die uns nahebringt der alten Atlantischen Flut. Eine alte Kultur ging unter, eine neue ging auf. Das bezeichnet man mit einem bestimmten okkulten Zeichen, dem Wirbel, der zugleich das Krebs-Symbol darstellt und in jedem Kalender zu finden ist.

[ 18 ] 800 years before Christ, the sun passed through the constellation of Taurus, and that is when we see the worship of the Apis bull in Egypt and the Mithraic bull in Persia. Even earlier, the sun passed through the constellation of Gemini. In Indian and Germanic myths, we do indeed find references to the pair of twins. The twin goats that Donar, the god, rides are a final remnant of this. Then, finally, we return to the Age of Cancer, which is linked to the ancient Atlantean Flood. An ancient civilization perished, and a new one arose. This is symbolized by a specific occult sign—the vortex—which also represents the symbol of Cancer and can be found in every calendar.

[ 19 ] So haben die Völker stets ein deutliches Bewußtsein gehabt von dem, was am Himmel vorgeht, parallel den Veränderungen auf der Erde unten. Wenn die Sonne ein Sternbild durchlaufen hat, hat auch die Erde ihr Antlitz so verändert, daß es wertvoll ist für den Menschen, von neuem zu leben. Daher hängt die Zeit der Wiederverkörperung ab von dem Vorrücken des Frühlingspunktes. Ungefähr die Zeit, die die Sonne braucht, um durch ein solches Tierkreiszeichen durchzugehen, ist die Zeit, in der der Mensch zweimal inkarniert ist, einmal männlich und einmal weiblich. Denn die Erfahrungen und Erlebnisse, die der Mensch durchmachen kann in einem männlichen oder weiblichen Organismus, sind für das geistige Leben so grundverschieden, daß er in demselben Antlitz der Erde sich einmal weiblich und einmal männlich inkarniert. Und das gibt ungefähr die Zeit zwischen zwei Inkarnationen von etwa 1000 bis 1300 Jahren durchschnittlich.

[ 19 ] Thus, peoples have always had a clear awareness of what is happening in the heavens, parallel to the changes taking place on Earth below. When the Sun has passed through a constellation, the Earth has also transformed its appearance in such a way that it becomes worthwhile for humans to begin life anew. Therefore, the time of reincarnation depends on the advance of the vernal equinox. Roughly the time it takes the Sun to pass through one such zodiac sign is the time during which a human being incarnates twice—once as a man and once as a woman. For the experiences and events that a human being can undergo in a male or female organism are so fundamentally different for spiritual life that, within the same form of the Earth, the human being incarnates once as female and once as male. And this accounts for the average time between two incarnations of approximately 1,000 to 1,300 years.

[ 20 ] Damit ist zugleich die Frage nach dem Geschlecht beantwortet: es ist in der Regel abwechselnd. Diese Regel wird oft durchbrochen, so daß manchmal drei bis fünf, aber nie mehr als sieben gleichgeschlechtliche Inkarnationen aufeinanderfolgen. Es widerspricht allen okkulten Erfahrungen, wenn gesagt wird, daß sieben aufeinanderfolgende gleichgeschlechtliche Inkarnationen die Regel sei.

[ 20 ] This also answers the question of gender: as a rule, it alternates. This rule is often broken, so that sometimes three to five, but never more than seven, same-gender incarnations follow one another. It contradicts all occult experience to say that seven consecutive same-gender incarnations are the rule.

[ 21 ] Bevor wir nun das Karma des einzelnen Menschen studieren, müssen wir eine Grundtatsache berücksichtigen. Es gibt ein gemeinschaftliches Karma, ein solches, das nicht durch den einzelnen Menschen bestimmt wird, obgleich es sich ausgleicht im Laufe seiner Inkarnationen. Ein konkretes Beispiel soll hier folgen.

[ 21 ] Before we now study the karma of the individual, we must take into account a fundamental fact. There is collective karma—a kind of karma that is not determined by the individual, although it is balanced out over the course of his or her incarnations. A concrete example will follow here.

[ 22 ] Als im Mittelalter die Hunnen von Asien her sich in die europäischen Länder ergossen und beunruhigende Kriege verursachten, hatte das auch eine geistige Bedeutung. Die Hunnen sind die letzten Überbleibsel alter atlantischer Völker. Sie stehen in tiefer Dekadenz, die sich in einem gewissen Verwesungsprozeß ihres Astral- und Ätherleibes äußert. Diese Verwesungsstoffe fanden einen guten Mutterboden in der Furcht und dem Schrecken, den sie bei allen Völkern verursachten. Dadurch impften diese ihren Astralleibern solche verwesenden Stoffe ein, und das übertrug sich nun bei einer späteren Generation auf den physischen Leib. Die Haut saugte das aufgenommene Astralische ein, und die Folge davon war eine Krankheit des Mittelalters: der Aussatz. Der physische Arzt würde selbstverständlich physische Ursachen für diesen Aussatz ins Feld führen. Ich will nicht bekämpfen, was der Arzt sagt, aber es liegt bei ihm folgende logische Schlußfolgerung vor: Es verletzt jemand bei einer Rauferei einen anderen mit einem Messer, er hatte ein altes Rachegefühl gegen ihn. Nun sagt der eine, die Verletzung entstand aus dem Rachegefühl, der andere sagt, das Messer war die Ursache. — Beide haben recht. Das Messer war die letzte physische Ursache, aber dahinter liegt die geistige. Wer nach geistigen Ursachen sucht, wird immer die physischen gelten lassen. Wir sehen hier, wie geschichtliche Ereignisse bedeutsam wirken auf ganze Generationen hin, und wir lernen, wie wir verbessernd eingreifen können auf lange Zeiten bis tief in die Gesundheitsverhältnisse hinein.

[ 22 ] When, in the Middle Ages, the Huns poured into European lands from Asia and caused devastating wars, this also had spiritual significance. The Huns are the last remnants of ancient Atlantean peoples. They are in a state of deep decadence, which manifests as a certain process of decay in their astral and etheric bodies. These decaying substances found fertile ground in the fear and terror they instilled in all peoples. As a result, these peoples injected such putrefactive substances into their astral bodies, and this was then transmitted to the physical body in a later generation. The skin absorbed the astral substance that had been taken in, and the consequence was a disease of the Middle Ages: leprosy. A physical physician would, of course, cite physical causes for this leprosy. I do not wish to dispute what the physician says, but the following logical conclusion presents itself: If someone wounds another with a knife during a brawl, it is because he harbored a long-standing desire for revenge against that person. Now one person says the injury resulted from the desire for revenge, while another says the knife was the cause. — Both are right. The knife was the final physical cause, but behind it lies the spiritual one. Those who seek spiritual causes will always accept the physical ones. Here we see how historical events have a significant impact on entire generations, and we learn how we can intervene in a constructive way over the long term, reaching deep into health conditions.

[ 23 ] In den letzten Jahrhunderten entwickelte sich bei unserer europäischen Bevölkerung durch die technischen Fortschritte ein Industrie en proletariat, und mit demselben hat sich eine Unsumme von Klassenund Standeshaß gebildet. Die sitzen im Astralleib des Menschen und wirken sich physisch aus als Lungentuberkulose. Diese Erkenntnis ist ein Ergebnis okkulter Forschung. Den einzelnen unter solchem Gesamtkarma Stehenden können wir oftmals nicht helfen. Wir müssen oft mit schwerer Seele sehen, wie der einzelne leidet, wir können ihn nicht gesund oder froh machen, weil er im Zusammenhang mit dem gemeinschaftlichen Karma steht. Nur indem wir das Gesamtkarma verbessern, kann auch dem einzelnen geholfen werden. Nicht das einzelne egoistische Selbst sollen wir hochbringen wollen, sondern so wirken, daß wir der gesamten Menschheit zum Heile dienen.

[ 23 ] Over the past few centuries, technological advances have given rise to an industrial proletariat among the European population, and along with it has developed an immense amount of class and social hatred. These reside in the human astral body and manifest physically as pulmonary tuberculosis. This insight is the result of occult research. We are often unable to help the individual caught up in such collective karma. We must often watch with a heavy heart as the individual suffers; we cannot make him healthy or happy because he is bound up with the collective karma. Only by improving the collective karma can the individual also be helped. We should not seek to elevate the individual egoistic self, but rather act in such a way that we serve the well-being of all humanity.

[ 24 ] Ein anderes Beispiel, das unmittelbar in die Zeitverhältnisse eingreift, ist folgendes: Okkulte Beobachtungen haben ergeben, daß unter den astralen Wesen, die in dem Japanisch-Russischen Kriege an den einzelnen Schlachten teilnahmen, verstorbene Russen sich befanden, die gegen ihr eigenes Volk wirkten. Das kommt daher, daß in den letzten Zeiten der russischen Volksentwickelung viele edle Idealisten durch Kerker und Schafott zugrunde gingen. Es waren Menschen von hohen Idealen, doch nicht so weit entwickelt, daß sie verzeihen konnten. Sie gingen in den Tod mit einem starken Rachegefühl gegen diejenigen, die ihren Tod verursacht hatten. Das mußte sich ausleben in ihrer Kamaloka-Zeit, denn dort allein leben sich solche Rachegefühle aus. Nach ihrem Tode erfüllten sie vom Astralplan aus die Seelen der kämpfenden Japaner mit Haß und Rachegefühlen gegen das Volk, dem sie selbst angehört hatten. Wären sie schon im Devachan gewesen, dann würden sie gesagt haben: Ich verzeihe meinen Feinden! — Denn im Devachan würden sie in den ihnen von außen entgegentretenden Haß- und Rachewolken erkannt haben, wie furchtbar und wie ihrer unwürdig solche Gefühle sind. So zeigt uns die okkulte Forschung, wie ganze Völker unter dem Einflusse ihrer Vorfahren stehen.

[ 24 ] Another example that directly relates to the circumstances of the time is the following: Occult observations have revealed that among the astral beings who took part in the individual battles of the Russo-Japanese War were deceased Russians who were working against their own people. This is because, in the final stages of the Russian people’s development, many noble idealists perished in dungeons and on the scaffold. They were people of high ideals, yet not sufficiently developed to be able to forgive. They went to their deaths harboring a strong desire for vengeance against those who had caused their deaths. This had to be worked through during their time in Kamaloka, for it is only there that such feelings of vengeance are worked through. After their death, from the astral plane they filled the souls of the fighting Japanese with hatred and feelings of vengeance against the people to whom they themselves had belonged. Had they already been in Devachan, they would have said: “I forgive my enemies!”—for in Devachan, faced with the clouds of hatred and vengeance coming at them from outside, they would have recognized how terrible and unworthy such feelings are. Thus, occult research shows us how entire peoples are under the influence of their ancestors.

[ 25 ] Die idealen Bestrebungen der Neuzeit können nicht ihre Ideale erreichen, weil sie nur mit physischen Mitteln auf dem physischen Plane wirken wollen. So zum Beispiel die Friedensgesellschaft, die den Frieden nur mit physischen Mitteln herbeiführen will. Erst wenn wir lernen, auch auf den astralischen Plan hineinzuwirken, erst dann können wir erkennen, welche Mittel die richtigen sind. Erst dann können wir so wirken, daß der Mensch, wenn er von neuem hineingeboren wird in die Welt, er sie so vorfindet, daß er gedeihlich in ihr arbeiten kann.

[ 25 ] The idealistic endeavors of the modern era cannot achieve their ideals because they seek to act only through physical means on the physical plane. Take, for example, the peace movement, which seeks to bring about peace solely through physical means. Only when we learn to influence the astral plane as well—only then—can we recognize which means are the right ones. Only then can we act in such a way that when a person is reborn into the world, they will find it in a state that allows them to work fruitfully within it.