The Apocalypse of John
GA 104
29 June 1908, Nuremberg
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The Apocalypse of John, tr. SOL
Elfter Vortrag
Eleventh Lecture
[ 1 ] Wir haben die Entwickelung unserer Erde haben wir so weit verfolgt, daß wir gesehen haben, wie nach verschiedenen bedeutsamen Ereignissen, die uns durch die Aufschließung der sieben Siegel, durch das Ertönen der sieben Posaunen charakterisiert sind, in der Zukunft die Erde übergeht in eine Art geistigen Zustand mit allen ihren Wesenheiten. Ausgenommen werden nur diejenigen sein, die sich weigerten, das Christus-Prinzip aufzunehmen, wobei wir das «Weigern» durchaus in dem Sinn einer energischen, böswilligen und unintelligenten geistigen Opposition zu denken haben. Natürlich werden auch diese Wesenheiten dann, wenn die Erde ihre astralische, ihre geistige Form angenommen haben wird, nicht in einem derb materiellen, sagen wir, erdigen Stoff da sein können, sondern auch sie werden für die Zeit, die dann folgt nach den Posaunenklängen, für die Zeit, die wir charakterisiert haben durch das Ausgießen der Zornesschalen, in astralische Formen übergehen, aber ihre niederer gewordene Natur, das, was ihnen eigen ist, weil sie nicht aufgenommen haben das Christus-Prinzip, das wird sich im Astralischen dadurch ausprägen, daß sie im wesentlichen jene Tiergestalt tragen, die wir als das Tier mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern charakterisiert haben.
[ 1 ] We have traced the development of our Earth to the point where we have seen how, following various significant events—characterized by the opening of the seven seals and the sounding of the seven trumpets—the Earth will in the future transition into a kind of spiritual state along with all its beings. The only exceptions will be those who refused to accept the Christ principle, whereby we must understand “refusal” strictly in the sense of an energetic, malicious, and unintelligent spiritual opposition. Of course, once the Earth has assumed its astral, its spiritual form, even these beings will not be able to exist in a coarse material, let us say, earthly substance; rather, they too will transition into astral forms for the period following the sounding of the trumpets—the period we have characterized by the pouring out of the bowls of wrath— but their nature, which has become more base—that which is inherent in them because they have not assimilated the Christ principle—will manifest in the astral realm in such a way that they will essentially take on that animal form which we have characterized as the beast with seven heads and ten horns.
[ 2 ] Nun haben Sie ja aus allem, was gesagt worden ist, entnehmen können, wie die Beziehung ist zwischen dem, was wir da Köpfe und was wir Hörner nennen. Aber es wird Ihnen dabei noch immer eine Frage sozusagen auf der Seele sein, die Frage: Warum nennt man denn just dasjenige, was im physischen Leib als dieses oder jenes Organ auftritt, eigentlich Horn? Warum bezeichnet man denn die physischen Organe und ihre Überbleibsel im Astralischen, wenn die Erde astralisch geworden sein wird, als Hörner? — Das ist ja leicht verständlich, daß diejenigen Menschen, welche das Prinzip des Christus nicht in sich aufgenommen haben, wieder zurückfallen müssen in den Zustand, in dem der Mensch war, bevor er des Christus-Prinzipes teilhaftig werden konnte. Der Mensch war vorher ein unindividuelles Wesen mit einer Gruppenseele, und wir haben gesehen, daß er durch die vier ersten Zeiträume der atlantischen Zeit mit den Gruppenseelen ausgestattet war, die in richtiger Weise symbolisch dargestellt werden durch den Stierkopf, Löwenkopf, Adlerkopf und den Menschenkopf, wobei wir uns diesen letzteren als 'Tiermenschenkopf vorzustellen haben. Wir haben uns also durchaus zu denken, daß, wenn der Mensch wiedererscheint in der vergeistigten Erde und unbenutzt gelassen hat das Christus-Prinzip während unserer Epoche, er dann, weil er eben nichts dazu beigetragen hat, seine frühere Tiergruppenseelenhaftigkeit höher auszubilden, wiederum in der alten Gestalt erscheint, und nicht nur in dieser Gestalt, sondern mit weiteren drei Köpfen, die er durch die späteren Zeiträume sich noch zugezogen hat. Bevor die große Flut von Atlantis hereingebrochen ist, waren ja auf die ersten vier Zeiträume noch drei gefolgt. In diesen drei Zeiträumen haben ja diejenigen, welche später das Christus-Prinzip aufgenommen haben, auch in einer gewissen Weise die Möglichkeit in sich gehabt, weitere drei Gruppenseelenköpfe in sich aufzunehmen, aber sie haben sie umgestaltet, sie haben das Tierische im Menschen auf ein Höheres hinaufgehoben. Sie erscheinen in vergeistigter Gestalt, wenn die Erde vergeistigt sein wird. Die anderen, die das Christus-Prinzip von sich gewiesen haben, erscheinen mit sieben Köpfen, weil es sieben Zeiträume gab, innerhalb welcher vor der Flut das Tierische ausgebildet worden ist. Und weil in den letzten drei atlantischen Zeiten die Zweigeschlechtigkeit gewaltet hat im Gegensatz zu den vier ersten, erscheint sozusagen jeder Kopf mit zwei Möglichkeiten nach dem Tierischen hin, mit männlicher und weiblicher Möglichkeit, so daß jeder Kopf für diese drei letzten Zeiten mit zwei Hörnern erscheint, im ganzen der Mensch also mit zehn Hörnern.
[ 2 ] Now, from everything that has been said, you have been able to understand the relationship between what we call “heads” and what we call “horns.” But there is still a question that will, so to speak, weigh on your mind: Why is it that precisely what appears in the physical body as this or that organ is actually called a “horn”? Why are the physical organs and their remnants in the astral realm—once the Earth has become astral—referred to as “horns”? — It is, of course, easy to understand that those human beings who have not taken the Christ principle into themselves must fall back into the state in which humanity existed before it could partake of the Christ principle. Humanity was previously a non-individual being with a group soul, and we have seen that throughout the first four epochs of the Atlantean period, it was endowed with group souls that are symbolically represented by the head of a bull, the head of a lion, the head of an eagle, and the human head—the latter of which we must imagine as the ‘head of a beast-man.’ We must therefore certainly consider that, when the human being reappears on the spiritualized Earth and has left the Christ Principle unused during our epoch, he will then—precisely because he has contributed nothing toward elevating his former animal group-soul nature—reappear in the old form, and not only in this form, but with three additional heads that he has acquired during the later epochs. Before the great flood of Atlantis struck, three further epochs had indeed followed the first four. During these three epochs, those who later embraced the Christ principle also possessed, in a certain sense, the capacity to incorporate three additional group-soul heads within themselves; but they transformed them, elevating the animal nature within the human being to a higher level. They will appear in a spiritualized form when the Earth is spiritualized. The others, who rejected the Christ principle, will appear with seven heads, because there were seven periods during which the animal nature was developed before the Flood. And because dual gender prevailed during the last three Atlantean epochs—in contrast to the first four—each head, so to speak, appears with two possibilities leading toward the animal nature—the male and the female—so that each head for these last three epochs appears with two horns; thus, the human being as a whole appears with ten horns.
[ 3 ] Nun kann jemand sagen: Ich verstehe wohl, daß diejenigen Menschen, die nichts an sich arbeiten, um die Gestalt, die sie haben, abzustreifen, um sie ins Menschliche heraufzuheben, wiedererscheinen in der tierischen Gestalt, aber nicht, warum man nun von Hörnern spricht. Daß man von Köpfen spricht, das ist leicht zu verstehen, warum aber von Hörnern? — Nun will ich erklären, warum man von Hörnern nicht nur spricht, sondern sprechen muß. Nicht bloß symbolisch ist der Ausdruck zu verstehen, sondern es ist Wirklichkeit. Tatsächlich werden die Menschen, die verfehlen, das Christus-Prinzip in sich aufzunehmen, ja auch in astralischer Gestalt erscheinen. Weil sie aber ihre Triebe so gestaltet haben, daß sie sozusagen an der tierischen Gruppenseele festgehalten haben, erscheinen die entsprechenden Triebe in dem astralischen Leibe, den die Menschen dann haben werden, in Form von hörnerartigen Fortsetzungen. Es ist eine wirkliche Gestalt.
[ 3 ] Now someone might say: I understand well enough that those people who do nothing to shed the form they have and elevate it to the human level will reappear in animal form, but I don’t understand why we speak of horns. It is easy to understand why one speaks of heads, but why of horns? — Now I will explain why one not only speaks of horns but must speak of them. The expression is not to be understood merely symbolically; it is reality. In fact, people who fail to take in the Christ principle within themselves will indeed appear in astral form. But because they have shaped their instincts in such a way that they have, so to speak, clung to the animal group soul, the corresponding instincts appear in the astral body that these people will then possess, in the form of horn-like protrusions. It is a real form.
[ 4 ] Ich will es an einem Organ erklären, wie es kommt, daß der Mensch, der das Christus-Prinzip nicht in sich aufnimmt, tatsächlich mit Hörnern erscheint, wenn die Erde sich vergeistigt haben wird. Nehmen Sie das Organ des menschlichen Kehlkopfes und die Luftröhre. Sie atmen fortwährend in dieser Luftröhre Luft ein und aus. Das ist eine Tätigkeit, die der Mensch ausübt. Diese Tätigkeit steht bei dem Menschen, der sich vergeistigt, im Dienste des Geistigen, bei dem Menschen aber, der nicht seine Hinneigung, ‚seine Hinordnung zum Christus-Prinzip nimmt, steht sie in Beziehung zu den alten, zu den sieben Köpfen gehörigen Kräften. Setzen wir also den Fall, daß wir es schematisch so aufzeichnen:
[ 4 ] I will explain this using an organ as an example: how it comes to be that a person who does not take in the Christ principle will, in fact, appear with horns when the Earth has become spiritualized. Consider the human larynx and the trachea. You are constantly inhaling and exhaling air through this trachea. This is an activity that human beings perform. In a person who is spiritualizing, this activity serves the spiritual realm; but in a person who does not align themselves with the Christ principle, it is connected to the ancient forces associated with the seven heads. Let us therefore illustrate this schematically as follows:


[ 5 ] ZFortwährend geht die Luft durch den Kehlkopf hinein von außen. Sie wissen aber, daß der astralische Leib des Menschen ihn umgibt. Der Strom der Luft, der hineingeht, wird immer in Verbindung sein mit dem Astralischen. Wenn die Erde nun sich vergeistigt, zeigt es sich, ob die Atmung bei einem Menschen ein Diener des Christus-Prinzips oder ob sie ein Diener der niederen Kräfte war, die schon vor dem Christus-Prinzip in der Welt waren. War sie ein Diener des Christus-Prinzips, dann verliert sie jene Form, die sich dem heutigen Leibe anpaßt. Der Mensch hat dann selbst die Gewalt, alles, was astralisch ist, in eine höhere, vergeistigte Form umzuwandeln. Nimmt er das Christus-Prinzip nicht auf, dann ist er außerstande, dasjenige, was der heutigen fleischlichen Form angepaßt ist, aus dieser fleischlichen Form herauszubringen. Und die Folge davon ist, daß, nachdem das Fleischliche abgefallen, verschwunden ist, nachdem der physische Kehlkopf fortgegangen ist, diese Form des astralischen Leibes bleibt, die da sich immerfort mit dem Atem hineinsteckt in den Kehlkopf. Diese Form bleibt in der Gestalt eines Hornes vorhanden. Überall, wo am Menschen die äußeren astralischen Kräfte ein- und ausgehen, bleiben sie angepaßt der vorhergehenden tierischen Gestalt, wenn der Mensch in die astralische Form übergeht, das heißt es erscheint der Mensch dann mit wahren astralischen Hörnern. Das sind wirkliche astralische Gestalten, sie entsprechen genau dem Eindringen der astralischen Substantialität während des Erdenlebens. Es ist so, daß uns in diesen Bildern nicht beliebige Symbole hingestellt werden, sondern daß sie die wahre Gestalt dessen haben, was einst erscheint. Das gilt es aufzufassen.
[ 5 ] Air constantly flows in from the outside through the larynx. But you know that the human astral body surrounds the person. The stream of air that enters will always be connected to the astral. When the Earth becomes spiritualized, it will become evident whether a person’s breathing was a servant of the Christ principle or a servant of the lower forces that existed in the world even before the Christ principle. If it was a servant of the Christ principle, then it loses the form that is adapted to the present body. The human being then has the power to transform everything that is astral into a higher, spiritualized form. If he does not embrace the Christ Principle, he is unable to extract from the present physical form that which is adapted to it. And the consequence of this is that, after the physical body has fallen away and disappeared, after the physical larynx has departed, this form of the astral body remains—the one that continually inserts itself into the larynx with the breath. This form remains in the shape of a horn. Wherever the outer astral forces enter and exit the human being, they remain adapted to the previous animal form when the human being passes into the astral form; that is to say, the human being then appears with true astral horns. These are real astral forms; they correspond exactly to the penetration of astral substance during earthly life. The fact is that these images do not present us with arbitrary symbols, but rather take on the true form of what will one day appear. This is what must be understood.
[ 6 ] Nun wollen wir einmal an der Hand dessen, was wir neulich betrachtet haben, an der Hand jenes etwas unbehaglichen Schemas mit den vielen Zahlen, den Platz in der Weltentwickelung bestimmen, an dem wir stehen. Da sind wir uns klar darüber, daß die 49 großen Verwandlungsformen des Saturn vorbei sind, die sieben Lebensformen des Saturn, die in theosophischen Büchern auch «Runden» genannt werden, mit je sieben Formzuständen, «Globen», daß ferner vorüber sind die 49 entsprechenden Sonnenzustände und die 49 Mondzustände. Die hat der Mensch in seiner bisherigen Entwickelung durchgemacht, im ganzen also 147 Zustände. Dazu kommen nun die Zustände, die der Mensch schon während unserer Erdenentwickelung durchgemacht hat. Da sind vorüber die drei ersten Lebensreiche, die man auch die drei ersten Runden nennt. Wir leben im vierten Lebensreich, in der vierten Runde. Weil nun jede. solche Runde wiederum sieben Zustände der Form umfaßt, so haben wir 3 mal 7 Zustände während der drei ersten Runden absolviert. Zu den 147 kommen also 21 hinzu. Das vierte Lebensreich haben wir noch nicht absolviert, aber wir haben einen Teil von diesem hinter uns. Wir haben die drei ersten Formzustände absolviert, den fast noch formlosen geistigen Zustand oder ArupaZustand, den Rupa- und den astralischen Zustand. Im physischen stehen wir. So kommen zu den 147 plus 21 noch 3 hinzu. Wir haben also absolviert 171 Formzustände von den 343 der sieben Planeten.
[ 6 ] Now, based on what we have recently examined—based on that somewhat unsettling diagram with its many numbers—let us determine where we stand in the development of the world. We are well aware that the 49 major forms of transformation of Saturn are over—the seven life forms of Saturn, which are also called “rounds” in theosophical books, each with seven states of form, or “globes”—and that the 49 corresponding solar states and the 49 lunar states are also over. Humanity has passed through these in its development to date—a total of 147 states. Added to these are the states that humanity has already undergone during our Earth’s evolution. The first three kingdoms of life—also called the first three rounds—are now behind us. We live in the fourth kingdom of life, in the fourth round. Since each such round in turn comprises seven states of form, we have completed 3 times 7 states during the first three rounds. Thus, 21 are added to the 147. We have not yet completed the fourth kingdom of life, but we have a portion of it behind us. We have completed the first three states of form: the nearly formless spiritual state (or arupa state), the rupa state, and the astral state. We are currently in the physical state. Thus, 3 are added to the 147 plus 21. We have therefore completed 171 states of form out of the 343 associated with the seven planets.
[ 7 ] Sie müssen vor allen Dingen ins Auge fassen, daß wir jetzt in dem 172. Formzustand stehen, und das ist die physische Erde. 171 Zustände hat sie schon durchgemacht. Während dieses 172. Zustandes hat sich alles das zugetragen, was wir geschildert haben. Als er begonnen hat, dieser Zustand, war die Erde verbunden mit Sonne und Mond. Während dieses Zustandes ist die Sonne, ist der Mond herausgegangen, und nachdem Sonne und Mond herausgegangen waren, erschien der Mensch als heutiger Mensch auf der physischen Erde. Und es begann darauf die atlantische Zeit, von der wir gesprochen haben, und wir haben gesagt: Diesen Zeitraum, der der 172. ist, den müssen wir wieder einteilen in sieben Zeiträume. — Der erste liegt weit zurück, da war am Anfang noch die Sonne bei der Erde. Etwas sehr uneigentlich ist man gewohnt worden, diesen Zeitraum die polarische Menschenrasse zu nennen. Von dieser kann man kaum eine Vorstellung geben. Dann folgt, während des Hinausgehens der Sonne, die Rasse der Hyperboräer, dann, während des Hinausgehens des Mondes, eine dritte, die sogenannte lemurische Menschenrasse. Das sind drei Zustände, und der vierte innerhalb dieses 172. Zustandes ist die atlantische Rasse. Die fünfte Rasse ist diejenige, in der wir selbst stehen. Nach der vierten war die große atlantische Flut. Nach der unserigen folgt diejenige, die in der Apokalypse des Johannes durch die sieben Siegel ausgedrückt ist, und dann diejenige, die durch die sieben Posaunen ausgedrückt ist.
[ 7 ] Above all, you must bear in mind that we are now in the 172nd state of form, which is the physical Earth. It has already gone through 171 states. During this 172nd state, everything we have described took place. When this state began, the Earth was connected to the Sun and the Moon. During this state, the Sun and the Moon separated from the Earth, and after the Sun and the Moon had separated, humankind appeared on the physical Earth as we know it today. And then began the Atlantean era, of which we have spoken, and we have said: This period, which is the 172nd, must be subdivided into seven periods. — The first lies far in the past; at the beginning, the Sun was still near the Earth. Somewhat inaccurately, people have come to call this period the “Polar race.” It is almost impossible to form a conception of this one. Then, during the Sun’s departure, came the Hyperborean race; then, during the Moon’s departure, a third, the so-called Lemurian human race. These are three states, and the fourth within this 172nd state is the Atlantean race. The fifth race is the one in which we ourselves live. The Great Atlantean Flood occurred after the fourth race. After our own race comes the one described in the Book of Revelation through the seven seals, and then the one described through the seven trumpets.
[ 8 ] Nun wissen wir, daß jeder dieser Zeiträume wieder in sieben zerfällt, denn wir haben den unserigen, den fünften innerhalb des 172. Formzustandes, zerteilt in die altindische, altpersische, chaldäisch-babylonisch-assyrisch-ägyptisch-jüdische, in die griechisch-lateinische, in unsere, in eine sechste und eine siebente Kulturepoche. Dann folgt der große Krieg aller gegen alle. Das, was nach dem großen Kriege kommt, zerfällt wieder in sieben Glieder, ausgedrückt durch die sieben Siegel, und dasjenige, was durch die sieben Posaunen ausgedrückt ist, ist wiederum in sieben Glieder geteilt.
[ 8 ] Now we know that each of these periods is further divided into seven, for we have our own, the fifth, within the 172nd form of existence, divided into the ancient Indian, ancient Persian, Chaldean-Babylonian-Assyrian-Egyptian-Jewish, the Greek-Latin, our own, a sixth, and a seventh cultural epoch. Then follows the great war of all against all. What comes after the great war is again divided into seven parts, expressed by the seven seals, and that which is expressed by the seven trumpets is in turn divided into seven parts.
[ 9 ] Wenn Sie nun in Betracht ziehen, daß 171 noch zukünftige Formzustände zu den bereits verflossenen hinzugezählt werden müssen, dann haben Sie 342, ein weiterer dazu, der gegenwärtige, gibt alle 343, aber in diesem leben wir drinnen, er steht in der Mitte. Nun kann jemand sagen: Das ist eigentlich eine ganz wunderbare Sache, daß wir gerade das Glück haben, in der Mitte der Weltentwickelung zu leben. — Das muß in der Tat manchem, der nicht weiter darüber nachdenkt, als sonderbare Tatsache erscheinen, daß wir so mitten in der Entwickelung leben. Ja, für denjenigen, der die Sache ganz durchschaut, ist es gar nicht so sonderbar. Es ist nicht wunderbarer, als wenn jemand, der auf freiem Felde in ebener Gegend steht, wo er nach hinten und vorn gleich weit sieht, sich in der Mitte des Gesichtsfeldes befindet. Wenn er ein Stück weitergeht, blickt er wieder gleich weit nach hinten und nach vorne. Ganz andere Zustände in der Weltentwickelung würden sich ergeben, wenn wir uns an einen anderen Punkt stellen würden. Wir sind immer in der Mitte. Der Mensch kann nach hinten und vorne immer gleich viel sehen, auch mit noch so hellseherischen Organen. Etwas anderes könnte vielleicht noch auffällig sein. Es könnte jemand sagen: Wie kommt es, daß du uns nicht sagst, auch im übrigen seien wir ganz genau in der Mitte. Denn jetzt stimmt es nicht mehr. Wir zählen da den 172. Formzustand. Die genaue Mitte wäre im vierten Zeitraum desselben, wit stehen aber im fünften, also etwas über der Mitte draußen. Das stimmt also nicht genau damit, daß wir wirklich in der Mitte sind. — Da liegt eine eigentümliche Tatsache zugrunde. Durch einen Vergleich können Sie es sich klarmachen. Wenn Sie ihn genau erfassen, so sehen Sie, daß das eine wichtige Tatsache ist. Es ist wirklich so: In bezug auf die großen Hauptzustände, Formzustände stehen wir in der Mitte, aber in bezug auf diejenigen Zustände, die uns am allernächsten angehen, stehen wir etwas über die Mitte hinaus. Warum ist das so?
[ 9 ] If you now consider that 171 future states of form must be added to those that have already passed, you get 342; add one more—the present one—and that makes 343, but we are living right in the middle of this one; it stands at the center. Now someone might say: It is actually a truly wonderful thing that we are fortunate enough to live right in the middle of world history. — Indeed, to many who do not think about it any further, it must seem like a strange fact that we live right in the midst of this development. Yes, for those who fully understand the matter, it is not strange at all. It is no more remarkable than when someone standing in an open field in flat country, where they can see equally far in front and behind, finds themselves at the center of their field of vision. If they walk a little further, they can again see equally far in front and behind. Entirely different conditions in the world’s development would arise if we were to stand at a different point. We are always in the middle. A person can always see an equal distance both behind and ahead, even with the most clairvoyant faculties. Something else might perhaps be striking. Someone might say: How is it that you don’t tell us that, by the way, we are also exactly in the middle? For now it no longer holds true. We are currently in the 172nd form state. The exact center would be in the fourth period of that state, but we are in the fifth—that is, slightly outside the center. So it is not exactly true that we are really in the center. — There is a peculiar fact underlying this. You can understand it by making a comparison. If you grasp it precisely, you will see that this is an important fact. It is truly the case: With regard to the major principal states—the states of form—we are in the middle, but with regard to those states that concern us most directly, we are slightly beyond the middle. Why is that so?
[ 10 ] Denken Sie sich einmal, Sie würden in einer ganz ebenen Gegend auf einer Eisenbahnstrecke fahren und in der Lage sein, nicht im Waggon sitzen zu müssen, sondern in einem für Sie besonders zugerichteten Wagen, und zwar so, daß Sie nach allen Seiten hin einen freien Blick hätten. Nehmen wir an, Sie wären imstande, das lange Zeit hindurch zu machen. Sie hätten wirklich einen freien Ausblick, und wenn Sie in irgendeinem Punkte Ihrer Fahrt sehr rasch ein Bild entwerfen könnten von der gesamten Umgebung, so würde dieses Bild vollständig kreisförmig abgeschlossen sein. Nur in einem Falle würde dies nicht der Fall sein. Denken Sie sich einmal, Sie sitzen in dem dahinfahrenden Zug und fixieren das Bild, das Sie vor sich haben. In diesem Augenblick, wo Sie es fixieren, schlafen Sie ein und fahren eine Zeitlang schlafend, und dann, wenn Sie schlafen, werden Sie eine Strecke hindurch nicht gewahr, wie das Bild sich verändert. Sie wachen auf, und in dem Zeitpunkt, wo Sie aufwachen, da denken Sie sich das Bild, das Sie vorher fixiert haben, rasch wieder aufleben. Jetzt stimmt es nicht, und der Grund davon ist, daß Sie eine gewisse Zeitstrecke verschlafen haben. Jetzt fällt nicht zusammen Ihr Bild mit dem Blick, der nach allen Seiten gleich ist, denn Sie haben dazu ein Stück, das Sie verschlafen haben.
[ 10 ] Imagine for a moment that you were traveling along a railroad track in a completely flat area and were able to ride not in a regular train car, but in a car specially designed for you—one that would give you an unobstructed view in all directions. Let’s assume you were able to do this for a long time. You would truly have an unobstructed view, and if at any point during your journey you could very quickly form a mental image of the entire surroundings, that image would be a complete circle. There is only one situation in which this would not be the case. Imagine you are sitting in the moving train and staring at the scene before you. At that very moment when you’re staring at it, you fall asleep and ride on asleep for a while; and while you’re asleep, you’re unaware of how the view changes over a certain distance. You wake up, and the moment you wake up, you quickly recall the image you had been staring at before. Now it doesn’t match, and the reason for this is that you slept through a certain stretch of time. Now your image does not coincide with the view, which is the same in all directions, because there is a section that you slept through.
[ 11 ] Nun fragen wir: Ist das wirklich so, daß der Mensch von der Mitte seiner Entwickelung bis in unsere Zeit herein geschlafen hat? — Es wäre uns vielleicht erklärlich, daß das Bild bis dahin vollständig stimmen mußte, jetzt, wo wir über die Mitte hinausgekommen sind, würde, wenn wir geschlafen hätten, es möglich sein, daß das Bild sich ein Stück verschoben hat. Hat der Mensch geschlafen? Im okkulten Sinn hat die Menschheit seit der Mitte der atlantischen Zeit geschlafen, weil das die Zeit ist, wo dem ganzen Menschengeschlecht als solchem abhanden gekommen ist das alte dämmerhafte Hellsehen. Die Menschen tauchen unter für das Geistige wie in einen Schlafzustand. Sie fangen an, ihren Blick auf die sinnliche Welt zu richten und gehen also für die geistige Welt in einen Schlafzustand über. Und erst wenn der Mensch wiederum das Hellsehen erlangt hat, dann wird er sozusagen nach allen Seiten einen freien Ausblick haben. Es wird nicht mehr diese Verschiebung der Evolution sein, es wird nach vorne und hinten dieselbe Strecke erscheinen. Tatsächlich hat der Mensch seit der Mitte der atlantischen Zeit geschlafen dadurch, daß er nicht teilhaftig war der Anschauung der geistigen Welten als normaler Mensch. Wenn wir von den Eingeweihten oder auch von Somnambulen meinetwegen absehen, so müssen wir sagen: Die Menschen sehen nicht, denn «sehen» bedeutet, wirklich in die Welt hineinschauen. — Gegenüber der geistigen Welt schläft die Menschheit und sie wird noch eine Zeitlang schlafen. Seit jener atlantischen Zeit gilt der Ausspruch des Johannes-Evangeliums: «Und das Licht schien in die Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht begriffen.»
[ 11 ] Now let us ask: Is it really true that humankind has been asleep from the midpoint of its evolution right up to the present day? — We might be able to understand that the picture had to be completely accurate up to that point; now that we have moved beyond the midpoint, if we had been asleep, it would be possible that the picture has shifted somewhat. Has humanity been asleep? In the occult sense, humanity has been asleep since the middle of the Atlantean epoch, because that is the time when the entire human race as such lost its ancient, twilight-like clairvoyance. People sink into a state of sleep, as it were, with regard to the spiritual. They begin to direct their gaze toward the sensory world and thus enter a state of sleep with regard to the spiritual world. And only when human beings have regained clairvoyance will they, so to speak, have a clear view in all directions. There will no longer be this shift in evolution; the distance will appear the same both forward and backward. In fact, since the middle of the Atlantean epoch, humanity has been asleep in that it has not participated in the perception of the spiritual worlds as ordinary human beings. If we set aside the initiates or, for that matter, the somnambulists, we must say: People do not see, for “to see” means to truly look into the world. — Humanity sleeps in relation to the spiritual world, and it will continue to sleep for some time yet. Since that Atlantean era, the saying from the Gospel of John has held true: “And the light shone in the darkness, but the darkness did not comprehend it.”
[ 12 ] So also verbirgt sich in dieser Einteilung doch eine wichtige Wahrheit, die Wahrheit, daß die Menschheit in einem finsteren Zeitalter lebt, in dem Zeitalter der Finsternis. Und in dieses Zeitalter wurde das Christus-Prinzip hereinversetzt, damit die Menschheit hinausgeführt werde in das Zeitalter des Lichts. Deshalb mußte ich Ihnen mit Recht den gegenwärtigen Stand der Entwickelung nicht in die Mitte, sondern hinter die Mitte legen, weil in Atlantis das finstere Zeitalter beginnt, das bis in das sechste Zeitalter hineingeht, bis dahin, wo die auserlesene Schar in weißen Kleidern erscheint, wo diese Schar erscheint als die ersten, die wieder imstande sind, in den gewöhnlichen normalen Verhältnissen die geistige Welt um sich herum zu haben. Da ist der Zeitraum der Finsternis abgelaufen, da erscheint der Zeitraum, von dem es heißen muß: «Das Licht scheint in die Finsternis und die Finsternis begreift das Licht.» Das schwarze Zeitalter wird deshalb auch die Zeit genannt, in welcher der Mensch seinen Blick nur auf die physisch-materielle Welt richtet und im normalen Zustand nicht die geistige Welt dahinter sieht.
[ 12 ] Thus, this classification does indeed conceal an important truth: the truth that humanity is living in a dark age, the Age of Darkness. And the Christ principle was brought into this age so that humanity might be led out into the Age of Light. That is why I was right to place the current stage of development not at the center, but behind the center, because in Atlantis the Age of Darkness begins, extending into the sixth age, up to the point where the chosen company appears in white robes, where this company appears as the first to be able once again to have the spiritual world around them under ordinary, normal conditions. Then the period of darkness will have come to an end, and the period will dawn of which it must be said: “The light shines into the darkness, and the darkness does not comprehend the light.” The Dark Age is therefore also called the time in which human beings direct their gaze solely toward the physical-material world and, in their normal state, do not perceive the spiritual world behind it.
[ 13 ] Nunmehr wollen wir aber anknüpfen an das, was wir weiter über die Entwickelung gesagt haben. Wenn die Entwickelung bis nach dem siebenten Zeitraum vorgeschritten sein wird, nach der Zeit, welche durch die Posaunenklänge angedeutet ist, dann vergeistigt sich die Erde, und die Erde geht zunächst ins Astralische, dann ins Devachanische und in den feineren devachanischen Zustand über. Und sie geht dann wiederum zurück in dieselben Zustände, indem sie sich von dem feinsten Geistigen immer mehr verdichtet und in denjenigen Zustand kommt, welchen man gewöhnlich in theosophischen Handbüchern die fünfte Runde nennt, die wiederum sieben Formzustände haben wird, und in der Mitte wiederum durch eine solche Entwickelung von sieben aufeinanderfolgenden, meinetwegen Rassezuständen charakterisiert werden müßte.
[ 13 ] But now let us return to what we have said about evolution. When evolution has progressed beyond the seventh period—the time signaled by the sounds of the trumpets—the Earth will become spiritualized, and it will first pass into the astral realm, then into the Devachanic realm, and finally into the finer Devachanic state. And it then returns to those same states, becoming increasingly denser as it moves away from the finest spiritual realm and enters the state commonly referred to in theosophical handbooks as the fifth round, which in turn will have seven states of form and, in the middle, must again be characterized by such a development of seven successive—let us say—racial states.
[ 14 ] Nun wollen wir uns einmal, wenn es uns auch schwer wird, doch in die nächsten Zustände unserer Erdenentwickelung ein wenig vertiefen. Wir wollen einen ganz bestimmten Punkt unserer Entwickelung in der Zukunft ins Auge fassen, ebenso wie wir unseren jetzigen Punkt ins Auge gefaßt haben. Fassen wir noch einmal unseren jetzigen Entwickelungspunkt ins Auge, und zwar so, daß wir bloß anfangen mit unserem jetzigen 172. Zustand. Von diesem 172. Zustande hat die Erde drei Unterzustände schon absolviert. Der 172. Zustand ist der physische Formzustand, die Erde selbst. Drei [Formzustände]} hat sie vorher schon absolviert. Sie ist jetzt im vierten dieser Zustände. Wir fassen also zunächst nur ins Auge die Formzustände [der Erde}. Wir rechnen, daß wir in dem vierten Lebensreich oder der vierten Runde sind. Die betrachten wir als gegeben und sagen: Von dieser vierten Runde, von diesem vierten Lebensreich haben wir durchgemacht drei Formzustände, und wir sind im vierten dieser Formzustände. Fragen wir uns nun weiter: Wieviel haben wir von den Unterzuständen durchgemacht? Den ersten, zweiten, dritten, vierten. Der letzte war die atlantische Zeit. Diese letzte, die atlantische Entwickelungszeit, ist also abgeschlossen. Wir sagen: Wir haben vier Zustände durchgemacht und stehen jetzt im fünften. Von diesem fünften haben wir wiederum vier durchgemacht an Unterzuständen, nämlich den altindischen, altpersischen, ägyptischen, griechisch-lateinischen. Im fünften stehen wir. So daß wir sagen: Vor unserer unmittelbar jetzigen Entwickelungsstufe haben wir 3, 4, 4 Zustände absolviert. Diese 3, 4, 4 Zustände, die wir da absolviert haben, die bezeichnet man in der Sprache des Apokalyptikers als die Zahl der Entwickelung. Wenn man also fragt: Welches ist die Zahl der Entwickelung, unserer Entwickelung? — dann heißt die Antwort: Diese Zahl unserer Entwickelung ist «344» (gelesen drei, vier, vier). — Es ist das nicht im Sinne des Zehnersystems, sondern des Siebenersystems gelesen. Drei Zustände von sieben sind durchgemacht, vier Zustände von den nächsten, kleineren sieben sind durchgemacht, und vier Zustände von abermals sieben kleineren sind durchgemacht. Das bedeutet eigentlich diese «344». Man darf sie nicht wie andere Zahlen einfach ablesen, sondern sie enthält nebeneinander geschrieben die Zahl der Zustände, die man durchgemacht hat.
[ 14 ] Now, even if it proves difficult, let us delve a little into the next stages of our Earth’s evolution. Let us focus on a very specific point in our future evolution, just as we have focused on our present point. Let us once again consider our current stage of development, beginning with our present 172nd stage. From this 172nd stage, the Earth has already passed through three sub-stages. The 172nd stage is the physical form stage—the Earth itself. It has already passed through three [form stages]. It is now in the fourth of these stages. So let us first consider only the states of form [of the Earth]. We reckon that we are in the fourth kingdom of life or the fourth round. We take this as a given and say: From this fourth round, from this fourth kingdom of life, we have passed through three states of form, and we are in the fourth of these states of form. Let us now ask ourselves further: How many of the sub-states have we passed through? The first, second, third, and fourth. The last was the Atlantean era. This last era of development—the Atlantean era—is thus complete. We say: We have gone through four states and are now in the fifth. Of this fifth state, we have in turn gone through four sub-states, namely the ancient Indian, ancient Persian, Egyptian, and Greco-Latin. We are now in the fifth. So we say: Before our immediate present stage of development, we completed 3, 4, 4 states. These 3, 4, 4 states that we have completed are referred to in the language of the Apocalyptic as the number of development. So if one asks: What is the number of evolution, of our evolution? — then the answer is: This number of our evolution is “344” (read as three, four, four). — It is read not in the decimal system, but in the septimal system. Three stages out of seven have been passed through, four stages out of the next, smaller set of seven have been passed through, and four stages out of yet another set of seven smaller ones have been passed through. That is what “344” actually means. It should not be simply read like other numbers; rather, written side by side, it contains the number of stages that have been passed through.
[ 15 ] Nun denken wir uns folgendes: Wenn die Erde sich vergeistigt und sich in ihre nächsten Zustände hinüberentwickelt haben wird, dann werden immer mehr und mehr Stufen durchgemacht sein. Und einmal muß eine Zeit kommen, wo durchgemacht sein werden: von der ersten Gattung 6, von der zweiten 6 und von der dritten 6 Zustände. Genau wie wir jetzt als Zahl der Entwickelung 344 haben, so muß einmal in der Zukunft, in dem Zeitpunkt, wo 6 Lebensreiche oder Runden, 6 Hauptrassen und 6 Unterrassen durchgemacht sind, die Zahl «666» (gelesen sechs, sechs, sechs) gelten — uneigentlich gelesen, aber das ist die richtige Art und Weise der Schreibung des Apokalyptikers. Also es wird einmal eine Zeit kommen, wo die Zahl «666» die Zahl der Entwickelung ist. Das wird erst in einer sehr fernen Zukunft sein, aber diese Zukunft wird schon vorbereitet in unserer Zeit. Nachdem drei große Hauptzustände [Hauptrassen] durchgemacht sind, leben wir in unserer Zeit im vierten. Aber wenn die Zeit vorübergegangen sein wird, welche nach dem großen Kriege aller gegen alle durch die sieben Siegel bezeichnet ist, wenn wir angelangt sein werden [beim Zeitalter der sieben Posaunen}, dann werden wir von dieser mittleren Gattung sechs durchgemacht haben. Wenn die erste Posaune erklingen wird, werden wir 6 solche Hauptrassen durchgemacht haben, und wenn wir dann hinüberleben in die Zeit der Posaunenklänge und die Zeiten vorüber sein werden, die durch die ersten sechs Posaunen gekennzeichnet sind, dann haben wir «66» erlebt. Bis dahin hat die Menschheit Zeit gehabt, sich vorzubereiten auf den furchtbaren Zeitpunkt, der einst viel später folgt, da nämlich, wo nicht nur 66, sondern «666» erreicht sein wird.
[ 15 ] Now let us consider the following: Once the Earth has become spiritualized and evolved into its next states, more and more stages will have been passed through. And a time must eventually come when the following will have been passed through: 6 states of the first kind, 6 of the second, and 6 of the third. Just as we now have the number 344 as the number of evolution, so too must the number “666” (read as six, six, six) apply at some point in the future—when 6 kingdoms of life or cycles, 6 main races, and 6 subraces have been passed through—though this is not the literal reading; rather, it is the correct way the Apocalyptic writer chose to write it. So there will come a time when the number “666” is the number of evolution. This will not happen until a very distant future, but that future is already being prepared in our time. After three major states [major races] have been passed through, we are now living in the fourth. But when the time has passed that is marked by the seven seals following the great war of all against all—when we have arrived [at the age of the seven trumpets]—then we will have gone through six of these intermediate stages. When the first trumpet sounds, we will have gone through 6 such major stages, and when we then move on into the time of the trumpet blasts and the periods marked by the first six trumpets have passed, then we will have experienced “66.” By then, humanity will have had time to prepare for the dreadful moment that will follow much later—namely, when not only 66 but “666” will be reached.
[ 16 ] Alles Zukünftige wird schon gegenwärtig vorbereitet. Die Zeit, die nach dem großen Kriege aller gegen alle eingetreten sein wird, die Zeit des siebenten Posaunenklanges, wird Menschen sehen, die dadurch, daß sie sich vom Christus-Prinzip ausgeschlossen haben, einen hohen Grad der Bosheit, der Anlage, in den Abgrund hinunterzusinken, erlangt haben werden. Bis dahin werden diese Menschen dafür gesorgt haben, daß sie, wenn der Zeitpunkt 666 kommt, so recht tief in das Böse, in den Abgrund hineinsteigen können. Die Anlage zu diesem Hinuntersteigen in den Abgrund in urferner Zukunft nehmen die Menschen schon nach dem groBen Kriege aller gegen alle in dem Zeitalter [der Posaunen}, wenn die siebente Posaune erklingt, in sich auf. Zwar wird es noch lange Zeit möglich sein, daß die Menschen, die solche Anlage dann in sich aufgenommen haben, umkehren, sich bekehren können, daß sie zurückkehren in ihrer Entwickelung, um dann noch das Christus-Prinzip aufzunehmen. Aber die erste Anlage ist geschaffen, und diejenigen, die bei dieser Anlage bleiben, die werden dann, wenn jene urferne Zukunft kommen wird, die nicht durch 466, sondern durch 666 angedeutet wird, diese Anlage nicht mehr umwandeln können in gute Anlagen. Sie werden jenem furchtbaren Schicksal erliegen, von dem wir noch zu sprechen haben.
[ 16 ] Everything that is to come is already being prepared in the present. The time that will follow the great war of all against all—the time of the seventh trumpet—will see people who, by excluding themselves from the Christ principle, will have attained a high degree of wickedness and a predisposition to sink into the abyss. By then, these people will have ensured that, when the time of 666 comes, they will be able to descend quite deeply into evil, into the abyss. People will already have absorbed within themselves the predisposition for this descent into the abyss in the distant future, following the Great War of All Against All, in the Age [of the Trumpets], when the seventh trumpet sounds. It will, however, still be possible for a long time for those who have then taken on this predisposition to turn back, to repent, and to retrace their steps in their development so that they may still embrace the Christ principle. But the initial predisposition has been established, and those who remain with this predisposition will, when that distant future arrives—a future signified not by 466 but by 666—no longer be able to transform this predisposition into a good one. They will succumb to that terrible fate of which we are yet to speak.
[ 17 ] So sehen wir, daß mit dieser Sechs-Zahl, ob sie nun einfach oder doppelt oder dreifach auftritt, etwas Schlimmes für die Menschheitsentwickelung verknüpft ist. Wir leben im fünften Haupt- und im fünften Unterzeitraum. Wir werden hinüberleben nach dem großen Krieg in den sechsten Zeitraum hinein. Aber bevor der große Krieg kommt, kommt unmittelbar hinter unserem fünften Unterzeitraume der sechste Unterzeitraum, charakterisiert durch die Gemeinde Philadelphia. Nun wissen wir, daß heute die Zeit ist, in welcher der Materialismus sich in der Menschheit ausgebreitet hat. Wir haben gesehen, wie durch die Jahrhunderte herauf die Menschen immer materialistischer geworden sind, aber dieser Materialismus ist ein solcher, daß Umkehr jederzeit möglich ist. Der materialistische Mensch hat heute noch Zeit zur Umkehr. Daher muß aber auch in unserer Gegenwart eine spirituelle Weltanschauung Platz greifen, jene Weltanschauung, welche ein kleines Häuflein von Menschen eben zu dieser okkulten, spirituellen Auffassung der Welt hinführt. Diejenigen, die den großen Bruderbund in seiner ersten Anlage begründen werden im sechsten Zeitraum, der da folgen wird auf unsere Zeit und der gar nicht so fern liegt, dessen Beginn in einer Zeit liegt, die nur nach Jahrtausenden zählt, die werden die allererste Abspaltung der Menschen bewirken. Diejenigen, die hartnäckig verharren im Materialismus, und auch die anderen, die geneigt sein werden, eine spirituelle Anschauung in sich aufzunehmen, die den Bruderbund im kleinen Häuflein ausbilden, beide werden schon auftreten in unserem sechsten Zeitraum. Diese einfache 6, sie kann schon für viele Menschen verhängnisvoll werden, aber nicht letztgültig, denn Umkehr wird auch dann noch möglich sein. Aber es werden die Menschen hinüberleben über den großen Krieg aller gegen alle. [Das Zeitalter der sieben Siegel und} fünf Zeiträume [des Posaunenzeitalters} werden vergehen, die Sechszahl wird wieder eintreten. Nachher werden neuerdings die Verlockungen und Verführungen kommen, um die materialistische Anlage weiter auszubilden, sie hinüberzutragen in die Zeit der Posaunenklänge, und wenn 6 große und 6 weitere kleinere Zeiträume verlaufen sind, nach 66, da werden schon sehr beträchtliche Anlagen in der Menschheit vorhanden sein, die nicht so leicht gutzumachen sind wie unsere.
[ 17 ] Thus we see that something dire for the development of humanity is linked to this number six, whether it appears once, twice, or three times. We are living in the fifth main period and the fifth subperiod. We will live on into the sixth period after the great war. But before the great war comes, the sixth subperiod—characterized by the Church of Philadelphia—will follow immediately after our fifth subperiod. Now we know that today is the time in which materialism has spread throughout humanity. We have seen how, over the centuries, people have become increasingly materialistic, but this materialism is such that a turnaround is possible at any time. The materialistic person still has time today to turn back. Therefore, a spiritual worldview must also take hold in our present age—that worldview which leads a small group of people toward this very occult, spiritual understanding of the world. Those who will establish the great brotherhood in its initial form during the sixth epoch—which will follow our own time and is not so far off, its beginning lying in a time measured only in millennia—will bring about the very first division among humanity. Those who stubbornly cling to materialism, as well as those who will be inclined to embrace a spiritual perspective—those who form the Brotherhood within this small group—both will already appear in our sixth period. This simple “6” may already prove fateful for many people, but not irrevocably so, for repentance will still be possible even then. But people will survive the great war of all against all. [The Age of the Seven Seals and] the five periods [of the Age of the Trumpets] will pass, and the number six will return. Afterward, the temptations and seductions will return once more to further develop the materialistic disposition, carrying it over into the time of the trumpet sounds; and when 6 major and 6 additional minor periods have elapsed—after 66—there will already be very significant tendencies present in humanity that are not as easily remedied as ours.
[ 18 ] So sehen wir, daß tatsächlich immer mehr und mehr die Welt der schlechten Anlagen innerhalb der Menschheit wirkt und daß sich immer deutlicher und krasser die guten Menschen von den bösen, im Sinne der Darstellung des Apokalyptikers, voneinander scheiden. Die letzte große Scheidung wird sein, wenn nicht nur für die kürzeren, sondern für die längeren Zeiträume die Sechszahl erfüllte sein wird. Das wird dann der Fall sein, wenn unsere Erde absolviert hat ihre sechs Lebensreiche oder sechs Runden und innerhalb der siebenten Runde wiederum sechs Formzustände. Wenn sie das absolviert hat, dann werden die Anlagen der Menschheit ins Böse sich ausgebildet haben in einer furchtbaren Gestalt. Mit furchtbar verheerender Gewalt wird dann das Böse nur bei denen auftreten, die böse geblieben sind.
[ 18 ] Thus we see that, in fact, the world of evil inclinations is exerting an ever-greater influence within humanity, and that good people are separating themselves from the wicked—in the sense described by the apocalyptic writer—in an ever clearer and more stark manner. The final great separation will occur when the number six is fulfilled—not only for the shorter periods but also for the longer ones. This will be the case when our Earth has completed its six kingdoms of life, or six cycles, and, within the seventh cycle, six states of form. Once it has completed this, humanity’s predispositions toward evil will have developed into a terrible form. With terrifyingly devastating force, evil will then manifest only in those who have remained evil.
[ 19 ] Wir fragen uns also: Wie oft hat innerhalb unserer Erde die Menschheit Gelegenheit, der Verführung zum Bösen zu unterliegen? — Zunächst in demjenigen Zeitraum, der auf den unsrigen folgt, vor dem großen Kriege. Dann hat sie ein zweites und ein drittes Mal Gelegenheit dazu. Es bildet sich also dieser Herabstieg zum Bösen nach und nach aus. Für den Zeitraum nun, wo die Erde zuerst übergegangen ist in einen geistigen Zustand, für diesen Zeitraum haben wir es zunächst mit zwei Möglichkeiten zu tun. Wenn die Erde sich wiederum mit der Sonne verbunden haben wird, da werden diejenigen, die das Christus-Prinzip in sich aufgenommen haben, reif sein, aufzugehen in die Kräfte der Erde, die sich mit der Sonne vereinigen; ausgeschlossen werden diejenigen sein, welche die Möglichkeit zum Bösen in sich aufgenommen haben. Diese sind gleichsam so, daß sie die Sonne von sich stoßen, daß sie dasjenige, was sie befähigen würde, sich mit den Kräften der Sonne zu vereinigen, von sich stoßen. Sie sind die Gegner der Vereinigung mit der Sonne. Deshalb bezeichnet der Apokalyptiker diejenige Gewalt, dasjenige Wesen, welches die Menschen dahin führt, sich so zu vergeistigen, daß sie sich mit der Sonne vereinigen können, als den Christus in ganz richtigem Sinn, und, wie wir hören werden, als das Lamm. Man bezeichnet die Christus-Wesenheit als den Genius der Sonne, der sich mit der Erde vereinigt und auch der Genius der Erde wird. Er hat schon begonnen, es zu werden seit dem Ereignis von Golgatha.
[ 19 ] So we ask ourselves: How often does humanity have the opportunity to succumb to the temptation toward evil within our Earth? — First, during the period that follows our own, before the Great War. Then it has a second and a third opportunity to do so. Thus, this descent into evil develops gradually. As for the period when the Earth first transitioned into a spiritual state, we are initially faced with two possibilities. When the Earth has once again united with the Sun, those who have taken the Christ principle into themselves will be ready to merge into the forces of the Earth that are uniting with the Sun; those who have taken the potential for evil into themselves will be excluded. These are, as it were, such that they repel the Sun; they reject that which would enable them to unite with the forces of the Sun. They are the opponents of union with the Sun. That is why the apocalyptic writer designates that power, that being, which leads human beings to spiritualize themselves in such a way that they can unite with the sun, as the Christ in the very truest sense, and, as we shall hear, as the Lamb. The Christ-being is described as the Genius of the Sun, who unites with the Earth and also becomes the Genius of the Earth. He has already begun to become this since the event at Golgotha.
[ 20 ] Aber es gibt auch ein gegnerisches Prinzip dieses Lammes: Es ist auch ein Sonnendämon da, das sogenannte Dämonium der Sonne, dasjenige, was in den bösen Kräften der Menschen wirkt, zurückstoßend die Kraft des Lammes. Und es wirkt so; daß ein gewisser Teil des menschlichen Geschlechtes ausgestoßen wird von der Entwickelung, die zur Sonne führt. Das sind die gegnerischen Kräfte der Sonne, die in Opposition zur Sonne stehen. Das sind zu gleicher Zeit diejenigen Kräfte, die die Anlage haben, wenn die 666 Entwickelungszustände verflossen sein werden, ganz hinausgeworfen zu werden aus unserer Entwickelung; sie werden dann letztgültig ausgestoßen sein in den Abgrund. So daß wir sagen müssen: In jener Zeit, wo die Erde mit der Sonne vereinigt ist, wird nicht nur dasjenige ausgestoßen sein, was durch das Tier mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern symbolisiert wird, sondern auch das, was mit Kräften ausgestattet ist, die der Sonne gegenteilig sind. Das alles ist bestimmt, in den Abgrund hineinzuverschwinden, wenn die 666 erfüllt sein wird.
[ 20 ] But there is also a principle opposed to this Lamb: there is also a sun demon, the so-called “demonium of the sun,” which acts within the evil forces of human beings, repelling the power of the Lamb. And it works in such a way that a certain portion of the human race is cast out of the evolution leading to the Sun. These are the opposing forces of the Sun, which stand in opposition to the Sun. At the same time, these are the forces that are destined, once the 666 stages of development have passed, to be completely cast out of our evolution; they will then be definitively cast into the abyss. So we must say: In that time when the Earth is united with the Sun, not only will that which is symbolized by the beast with seven heads and ten horns be cast out, but also that which is endowed with forces that are opposed to the Sun. All of this is destined to vanish into the abyss when the 666 is fulfilled.
[ 21 ] Nun hat man diese 666 immer in einer sehr geheimnisvollen Weise aufgeschrieben. Wir werden noch sehen, daß aller Grund vorhanden ist, diese Tatsachen, die wir jetzt besprechen, ins Mysterium der Geheimnisse zu hüllen; aller Grund ist dazu vorhanden. Und weil das der Fall ist, so hüllte man sie in solches Mysterium und schrieb 666. In den Mysterien, aus denen der Apokalyptiker seine Einweihung erhalten hat, schrieb man 400 200 6 60. Das ist durchaus in einer Weise geschrieben, daß es der Laie nicht erkennen kann. Man hat verborgen diese 666; als ein Geheimnis sollte es bewahrt bleiben, indem Sie hier 400 200 6 60 haben. Und dadurch, daß alles umgestellt wird, ist ein Blendwerk geschaffen. Nun gibt es in der Schrift der Eingeweihten ein gewisses Prinzip, das darin besteht, Buchstaben durch entsprechende Zahlen zum Ausdruck zu bringen. Auf dieses Prinzip sind einige der merkwürdigen Leute gekommen, welche im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts das Geheimnis der Zahl 666 haben enthüllen wollen, aber so, wie sie darauf gekommen sind, kann man sagen: sie haben zwar läuten, aber nicht zusammenschlagen hören. Denn sie haben sich das, was ich Ihnen jetzt hier auseinandergesetzt habe und was esoterisch immer gelehrt worden ist, in ungenauer Art angeeignet. Sie haben gefunden, daß, wenn man für diese Zahlen Buchstaben des Hebräischen setzt, man «Nero» herauskriegt; sie haben also geschlossen, das 666 bedeute Nero.
[ 21 ] Now, this number 666 has always been recorded in a very mysterious way. We shall see that there is every reason to shroud these facts, which we are now discussing, in the mystery of secrets; there is every reason to do so. And because that is the case, they were shrouded in such mystery, and 666 was written. In the mysteries from which the Apocalyptic writer received his initiation, 400 200 6 60 was written. This is written in such a way that the layperson cannot recognize it. This 666 has been concealed; it was meant to be kept as a secret, as you see here: 400 200 6 60. And by rearranging everything, an illusion is created. Now, there is a certain principle in the writings of the initiates that consists of expressing letters through corresponding numbers. Some of the peculiar individuals who, in the course of the nineteenth century, sought to unveil the secret of the number 666 stumbled upon this principle; but given the way they arrived at it, one might say: they heard the bells ringing, but did not hear them clanging together. For they have appropriated, in an imprecise manner, what I have now explained to you here and what has always been taught esoterically. They found that if one substitutes Hebrew letters for these numbers, one gets “Nero”; they therefore concluded that 666 means Nero.
[ 22 ] Das ist nicht der Fall. 666 muß erst so aufgeschrieben werden: 400 200 6 60, dann bekommt man heraus, um was es sich handelt. Dann muß man schreiben: 400 als, 200 als, 6 als und 60 alsD. Diese vier Buchstaben drücken die vier Zahlen 400 200 6 60 aus. Sie sind durch eine wunderbare Art und Weise gerade in dieses Geheimnis hineingezogen worden, wunderbar durch den Scharfsinn derer, die sie hineingezogen haben, weil zu gleicher Zeit diese vier Buchstaben als Laute wiederum ganz besondere okkulte Bedeutung hatten. Denken Sie nur einmal, was muß denn eigentlich die Zahl 666 bedeuten, wenn sie ausdrücken soll, was wir angeführt haben? Sie muß bedeuten das Prinzip, das den Menschen zur völligen Verhärtung führt im äußeren physischen Leben, so daß er geradezu von sich stößt, was ihn befähigt, die niederen Prinzipien abzustreifen und hinaufzusteigen zu den höheren. Was der Mensch bekommen hat an physischem Leib, Ätherleib, astralischem Leib und niederem Ich, bevor es sich zum höheren hinauf erhebt, diese vier Prinzipien werden zu gleicher Zeit durch diese vier Buchstaben ausgedrückt: durch das Samech der physische Leib, durch das Waw der Ätherleib, durch das Resch der astralische Leib und durch das Taw das niedere Ich. So sehen wir, daß das Verhärtete in diesen vier Prinzipien, bevor sie ihre göttliche Entwickelung beginnen, durch die vier Buchstaben ausgedrückt wird. Der Apokalyptiker kann wahrhaft sagen: «Hier ist Weisheit!», denn Weisheit ist darinnen. «Wer Verstand hat, der überlege die Zahl, die Zahl 666!»
[ 22 ] That is not the case. 666 must first be written as follows: 400 200 6 60; only then can you figure out what it represents. Then you must write: 400 as, 200 as, 6 as, and 60 as D. These four letters represent the four numbers 400, 200, 6, and 60. You have been drawn into this mystery in a marvelous way—marvelous because of the insight of those who drew you in—because at the same time, these four letters, as sounds, also had a very special occult meaning. Just think for a moment: what must the number 666 actually mean if it is to express what we have described? It must signify the principle that leads a person to complete hardening in their outer physical life, so that they actively reject what enables them to shed the lower principles and ascend to the higher ones. What the human being has received in terms of the physical body, the etheric body, the astral body, and the lower ego—before it rises to the higher—these four principles are simultaneously expressed by these four letters: the Samech represents the physical body, the Waw the etheric body, the Resh the astral body, and the Tav the lower ego. Thus we see that the hardened aspect of these four principles, before they begin their divine development, is expressed by the four letters. The apocalyptic writer can truly say, “Here is wisdom!” for wisdom is contained within it. “Let him who has understanding calculate the number—the number 666!”
[ 23 ] Und jetzt wollen wir einmal lesen. Man liest das so, selbstverständlich umgekehrt:
[ 23 ] And now let's read it. You read it like this—backwards, of course:


[ 24 ] Dann hat man noch zu ergänzen die Vokale, und es heißt «Sorat». Sorat ist der Name des Sonnendämons, des Gegners des Lammes. Und jedes solches geistige Wesen hat man bezeichnet nicht nur mit seinem Namen, sondern auch mit einem ganz bestimmten Sinnbild, mit einem symbolischen Zeichen. Für Sorat, den Sonnendämon, gab es dieses Zeichen:
[ 24 ] Then one must add the vowels, and it reads “Sorat.” Sorat is the name of the sun demon, the adversary of the Lamb. And each such spiritual being has been designated not only by its name, but also by a very specific symbol, a symbolic sign. For Sorat, the Sun Demon, this sign was:


[ 25 ] einen dicken Strich, der in sich selbst zurückgebogen ist und vorne zwei gebogene Spitzen hat.
[ 25 ] a thick line that curves back on itself and has two curved tips at the front.
[ 26 ] Und nun müssen wir aber den Apokalyptiker richtig verstehen. Er sagt ja gleich im Anfang ein merkwürdiges Wort, das gewöhnlich falsch übersetzt wird. Der Eingang der Apokalypse heißt doch: «Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll, und hat sie in Zeichen gesetzt und uns gegeben durch seinen Engel dem Knecht, dem Diener Johannes.» «In Zeichen gesetzt»: also wir müssen uns darauf gefaßt machen, daß er den wichtigen, den eigentlichen Mysterieninhalt in Zeichen setzt. Er hat dasjenige, was 666 ausdrückt, in Zeichen gesetzt. Was er beschreibt, ist das Zeichen, und er beschreibt es so (Kapitel 13,11): «Und ich sah ein ander Tier aufsteigen aus der Erde, das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm.» Das sind nichts anderes als die zwei Striche oben an der Zeichnung, und um das zu verhüllen, nennt er einfach die zwei Striche hier «Hörner». Das war immer so im Gebrauch der Mysteriensprache, daß man ein Wort vieldeutig gebraucht hat, um den Uneingeweihten nicht so ohne weiteres die Möglichkeit zu geben, die Sache zu verstehen. Was er also hier beschreibt «das hatte zwei Hörner wie ein Lamm», das ist das Zeichen des Sonnendämons, das in der Mysteriensprache ausgedrückt wird durch das Wort «Sorat», und das, wenn wir für die einzelnen Buchstaben ihre Zahlen einsetzen, ausgedrückt wird durch die vier Zahlen 400 200 6 und 60. Das gibt 666 in sehr verhüllter Ausdrucksweise.
[ 26 ] But now we must understand the author of the Apocalypse correctly. Right at the beginning, he uses a strange word that is usually mistranslated. The opening of the Apocalypse reads: “This is the revelation of Jesus Christ, which God gave him to show his servants what must soon take place, and he set it forth in symbols and gave it to us through his angel to the servant, John.” “Set forth in symbols”: so we must be prepared for the fact that he expresses the important, the actual content of the mystery in symbols. He has expressed what 666 signifies in symbols. What he describes is the symbol, and he describes it as follows (Chapter 13:11): “And I saw another beast coming up out of the earth, which had two horns like a lamb.” These are nothing other than the two lines at the top of the drawing, and to conceal this, he simply calls the two lines here “horns.” It has always been the practice in the language of the mysteries to use a word ambiguously so as not to give the uninitiated the opportunity to understand the matter so readily. So what he describes here—“it had two horns like a lamb”—is the sign of the sun demon, which in the language of the mysteries is expressed by the word “Sorat,” and which, if we substitute the numerical values of the individual letters, is represented by the four numbers 400, 200, 6, and 60. This amounts to 666 in a highly veiled form of expression.
[ 27 ] So sehen wir, daß der Apokalyptiker auf den Gegner des Lammes hindeutet. Unten erscheinen da, wo die Erde ins Geistige übergeht, die Gestalten der Menschen so, daß sie ihre alte Tierform erhalten. Es erscheint das Tier mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern, aber es erscheint auch ihr Verführer, der die starke Kraft hat, sie nicht zurückkommen zu lassen zur Sonne, der Gegner des Christus. Die Menschen selber können keine Gegner des Christus sein, können nur sozusagen durch das, was in ihnen an falscher Kraft ist, versäumen, das Christus-Prinzip in sich aufzunehmen. Aber es gibt einen solchen Gegner: das Sonnendämonium. Das erscheint, sobald etwas da ist, das ihm zur Beute fallen kann. Bevor die Beute da ist, bevor die Menschen da sind mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern, da ist nichts zu verführen, da hat auch der Verführer nichts zu suchen. Dann aber, wenn der Mensch mit solchen Anlagen erscheint, dann kommt der Verführer. Und er erscheint als das zweite der Tiere und verführt.
[ 27 ] Thus we see that the author of the Apocalypse points to the adversary of the Lamb. Below, where the earthly realm transitions into the spiritual, human figures appear in such a way that they retain their former animal forms. The beast with the seven heads and ten horns appears, but so does its seducer—the adversary of Christ—who possesses the great power to prevent them from returning to the sun. Human beings themselves cannot be adversaries of Christ; they can only, so to speak, fail to take in the Christ principle within themselves because of the false power within them. But there is such an adversary: the solar demon. It appears as soon as there is something that can fall prey to it. Before the prey is there—before human beings with the seven heads and ten horns are present—there is nothing to seduce, and the seducer has no business being there. But then, when a human being with such dispositions appears, the seducer comes. And he appears as the second of the beasts and seduces.
[ 28 ] In dem Augenblick also, wo die Erde in den astralischen Zustand übergeht, erscheint vom Menschen dasjenige, was an ihm vorhanden war, als die Erde noch mit einer Wasserhülle umkleidet war. Es steigt auf das Menschentier. Aus dem Wasser sieht man sich erheben das Tier mit den sieben Köpfen und den zehn Hörnern. Daß dieses Tier unbenützt gelassen hat die Erde, das macht, daß jetzt aus der Erde aufsteigen kann Sorat, der Sonnengegner, der Verführer, der dadurch sich dem Menschen nahen und ihn mit aller Kraft in den Abgrund hinunterreißen kann. So sehen wir ein Wesen an die Menschen sich schmiegen von diesem Zeitpunkt an, das eine furchtbare Gewalt hat. Was tut denn dieses Wesen, um die Menschen in solch schauderhafte Dinge hineinzuführen, wie wir sie ahnen können? Damit die Menschen verführt werden zur bloßen Unmoral, zu dem, was sie schon als Normalmenschen kennen, dazu brauchte es dieses Ungeheuers nicht, das als Sonnendämon erscheint. Erst wenn dasjenige, was im guten Sinne die Wesen auszeichnet, die dem Menschengeschlecht Rettung bringen, erst wenn die spirituelle Erhebung in ihr Gegenteil verwandelt wird, wenn die spirituelle Kraft in den Dienst des niederen Ich-Prinzips gestellt wird, dann kann sie die Menschheit so weit bringen, daß das Tier, das dargestellt wird mit zwei Hörnern, über sie Gewalt erlangt. Der Mißbrauch der spirituellen Kräfte hängt zusammen mit jener verführerischen Kraft des Tieres mit den zwei Hörnern. Und wir nennen diesen Mißbrauch der spirituellen Kraft die schwarze Magie im Gegensatz zum. richtigen Gebrauch, den wir die weiße Magie nennen.
[ 28 ] At the very moment, then, when the Earth passes into the astral state, that which was present in human beings when the Earth was still enveloped in a shell of water appears. It rises up into the human-animal. Out of the water, one sees the beast with seven heads and ten horns rising up. The fact that this beast has been left unused by the Earth means that Sorat—the adversary of the Sun, the tempter—can now rise from the Earth; thereby he can draw near to humanity and drag it down into the abyss with all his might. Thus, from this point onward, we see a being clinging to humanity that possesses terrible power. What, then, does this being do to lead people into such horrifying things as we can only imagine? To tempt people into mere immorality—into what they already know as ordinary human beings—there would be no need for this monster, which appears as a sun demon. Only when that which, in the best sense, distinguishes the beings who bring salvation to the human race—only when spiritual elevation is transformed into its opposite, when spiritual power is placed in the service of the lower ego-principle—only then can it lead humanity to the point where the beast, depicted with two horns, gains power over them. The misuse of spiritual powers is connected to the seductive power of the beast with two horns. And we call this misuse of spiritual power “black magic,” in contrast to its proper use, which we call “white magic.”
[ 29 ] So wird das Menschengeschlecht dadurch, daß es sich spaltet, sich darauf vorbereiten, auf der einen Seite in immer geistigere Zustände zu gelangen und dadurch in den Gebrauch der geistigen Kräfte, in die weiße Magie hineinzukommen, und auf der anderen Seite wird dasjenige, was Mißbrauch treibt mit den spirituellen Kräften, sich vorbereiten für die wildeste Kraft des zweihörnigen Tieres, die schwarze Magie. Es wird sich letzten Endes die Menschheit spalten in Wesen, welche die weiße, und in solche, welche die schwarze Magie treiben. So ist in dem Geheimnis von 666 oder Sorat das Geheimnis der schwarzen Magie verborgen. Und der Verführer zur schwarzen Magie, jenes furchtbarsten Verbrechens in der Erdenentwickelung, dem kein Verbrechen gleichkommen kann, er wird vom Apokalyptiker dargestellt durch das zweihörnige Tier. So tritt sozusagen in unseren Horizont ein die Spaltung der Menschheit in urferner Zukunft: die Auserwählten des Christus, die zuletzt sein werden die weißen Magier, und die Gegner, die wilden Zauberer, die schwarzen Magier, die nicht los können von der Materie und die der Apokalyptiker darstellt als diejenigen, die mit der Materie Unzucht treiben. Daher wird dieses ganze Treiben von schwarzer Magie, alles, was da an Ehe entsteht zwischen dem Menschen und der Verhärtung in der Materie, ihm zur Anschauung gebracht vor seiner Seherseele in der großen Babylon, in der Gemeinschaft, die alle diejenigen vereint, die schwarze Magie treiben, in der furchtbaren Ehe oder vielmehr wilden Ehe zwischen dem Menschen und den Kräften der herabgekommenen Materie.
[ 29 ] Thus, by dividing itself, the human race will prepare itself, on the one hand, to enter into ever more spiritual states and thereby to begin using spiritual powers—to enter into white magic— and on the other hand, those who abuse spiritual powers will prepare themselves for the wildest power of the two-horned beast: black magic. Ultimately, humanity will split into those who practice white magic and those who practice black magic. Thus, the mystery of 666, or Sorat, conceals the mystery of black magic. And the tempter toward black magic—that most terrible crime in Earth’s evolution, to which no other crime can be compared—is represented by the apocalyptic writer as the two-horned beast. Thus, so to speak, the division of humanity in the distant future comes into view: the chosen ones of Christ, who will ultimately become the white magicians, and the adversaries, the wild sorcerers, the black magicians, who cannot detach themselves from matter and whom the Apocalyptic writer depicts as those who commit fornication with matter. Therefore, this entire activity of black magic—everything that arises as a “marriage” between humanity and the hardening of matter—is brought before his inner eye in the great Babylon, in the community that unites all those who practice black magic, in the terrible marriage—or rather, the wild union—between humanity and the forces of fallen matter.
[ 30 ] Und so sehen wir in einer urfernen Zukunft zwei Kräfte einander gegenüberstehen: auf der einen Seite diejenigen, die hineinsegeln in die Bewohnerschaft der großen Babylon, und auf der anderen diejenigen, die sich erheben über die Materie, die sich als Menschen vereinigen mit dem, was als Prinzip des Lammes hingestellt wird. Wir sehen, wie auf der einen Seite das Schwärzeste sich absondert in der Babylon, geführt von all den der Sonne entgegengesetzten Kräften, von Sorat, dem zweihörnigen Tier, und wir sehen die Menschheit, die sich entwickelt hat aus den Auserwählten, die sich vereinigen mit dem ihnen erscheinenden Christus, dem Lamm: die Hochzeit des Lammes auf der einen Seite, die der Babylon, der untergehenden Babylon auf der andern Seite. Und wir sehen hinuntersinken in den Abgrund Babylon und aufsteigen zu der Handhabung der Kräfte der weißen Magie die Auserwählten, die Hochzeit gehalten haben mit dem Lamm. Und weil sie die geistigen Kräfte nicht nur erkennen, sondern auch diese geistigen Kräfte magisch zu handhaben verstehen, können sie vorbereiten das, was sie an der Erde haben, zu der nächsten planetarischen Verkörperung, zu dem Jupiter. Sie zeichnen sozusagen die großen Grundrisse, die der Jupiter haben soll. Wir sehen sich herauserheben aus der Kraft der weißen Magier die vorbereitenden Gestalten, die hinüberleben sollen als die Gestalten der nächsten Erdenverkörperung, des Jupiters: das neue Jerusalem sehen wir aus der weißen Magie sich erheben.
[ 30 ] And so, in a distant future, we see two forces facing off against one another: on the one hand, those who sail into the population of the great Babylon, and on the other, those who rise above matter, uniting as human beings with what is presented as the principle of the Lamb. We see how, on the one hand, the blackest elements separate themselves within Babylon, led by all the forces opposed to the sun, by Sorat, the two-horned beast; and we see humanity—which has developed from the chosen ones—uniting with the Christ who appears to them, the Lamb: the Wedding of the Lamb on one side, and that of Babylon—the setting Babylon—on the other. And we see Babylon sinking into the abyss, and the Chosen Ones, who have celebrated the Wedding with the Lamb, rising to master the forces of white magic. And because they not only recognize the spiritual forces but also know how to wield these spiritual forces magically, they can prepare what they have on Earth for the next planetary incarnation, Jupiter. They are, so to speak, drawing the grand blueprints that Jupiter is to have. We see emerging from the power of the white magicians the preparatory forms that are to live on as the forms of the next earthly incarnation, Jupiter: we see the New Jerusalem rising from white magic.
[ 31 ] Vorher aber muß ausgestoßen werden, was charakterisiert ist durch Sorat, 666. Ausgestoßen wird, was verfallen ist dem Prinzip des zweihörnigen Tieres und sich daher verhärtet hat zum Tier mit den sieben Köpfen und zehn Hörnern. Die Kraft, durch welche der Sonnengenius überwinden läßt diese Ausgestoßenen, die sie hinuntertreibt in den Abgrund, diese Kraft wird genannt das Antlitz des Sonnengenius. Und das Antlitz des Sonnengenius ist Michael, der sozusagen als Stellvertreter des Sonnengenius das Tier mit den zwei Hörnern, den Verführer, den man auch den großen Drachen nennt, überwindet. Das wird dargestellt durch das dem Seher erscheinende Bild von Michael, der den Schlüssel zum Abgrund und die Kette in seiner Hand hat, der bei Gott steht und die entgegengesetzten Kräfte gefesselt hält. So wird in der christlich-rosenkreuzerischen Esoterik das Hinwegstoßen derjenigen, die zu 666 gehören, und die Überwindung des Drachens, des Verführers, charakterisiert. So taucht heute vor unserem Blicke auf, was der Apokalyptiker in Geheimnisse gehüllt hat, was man erst durch die Enthüllung herausholen muß, und wozu er sagt: «Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres», das heißt des zweihörnigen Tieres, «denn diese Zahl ist 666» (Offenbarung Johannis 13, 18).
[ 31 ] But first, that which is characterized by Sorat, 666, must be cast out. That which has fallen prey to the principle of the two-horned beast and has therefore hardened into the beast with seven heads and ten horns is cast out. The power through which the Solar Genius overcomes these outcasts—driving them down into the abyss—is called the face of the Solar Genius. And the face of the Solar Genius is Michael, who, as it were, acting as the Solar Genius’s representative, overcomes the beast with the two horns, the deceiver, who is also called the great dragon. This is depicted by the image that appears to the seer of Michael, who holds the key to the abyss and the chain in his hand, who stands before God and keeps the opposing forces bound. Thus, in Christian-Rosicrucian esotericism, the casting out of those who belong to 666 and the overcoming of the dragon, the deceiver, are characterized. Thus, what the apocalyptic writer shrouded in mystery—what must first be brought to light through revelation—now appears before our eyes, and of which he says: “Here is wisdom! Let anyone with understanding calculate the number of the beast”—that is, the two-horned beast—“for this number is 666” (Revelation 13:18).
[ 32 ] Diejenigen, die sie auf Nero bezogen haben, haben diese Aufforderung des Apokalyptikers schlecht erfüllt. Denn Sie sehen, aus welchen Tiefen der Weltenerklärung die Weisheit, die zur Zahl 666 führt, geholt werden muß. Wenn Sie sich auch heute anzustrengen hatten, um zur Charakterisierung dieses Momentes aufzusteigen, so dürfen Sie nicht vergessen, daß Anstrengung dazu gehört, um die tiefsten Geheimnisse zu verstehen. Und diese tiefsten Geheimnisse der Weltentwickelung hat der Apokalyptiker hineingelegt. Er hat sie verhüllt, weil es gut ist für die Menschen, wenn die wichtigsten Mysterien in Zeichen gesetzt werden. Denn abgesehen von allem übrigen: durch jene Kräfte, welche angestrengt werden, die Zeichen zu enthüllen, wird viel von dem erreicht, was uns zu gleicher Zeit hinaufhebt zu den guten Kräften selber. So lassen wir es uns nicht verdrießen, daß wir uns durch ein Zahlenschema haben hindurchwinden müssen. Hätten Sie in den alten Schulen das auffassen sollen, was da überhaupt an solchen Zahlen geheim gegeben worden ist, bevor irgend etwas Weiteres gegeben wurde, dann würden Sie noch viel anderes erfahren haben. Da haben die Schüler lange schweigen und ruhig zuhören müssen, wie ihnen lauter Zahlen, 777, 666 und so weiter immer und immer wieder zunächst in ihrer formalen Bedeutung klargemacht wurden. Und wenn sie diese Bedeutung erfaßt hatten, dann erst durften sie das eigentlich Inhaltvolle erkennen.
[ 32 ] Those who have applied this to Nero have poorly fulfilled the apocalyptic writer’s call. For you can see from what depths of the world’s explanation the wisdom leading to the number 666 must be drawn. Even if you had to exert yourselves today to rise to the level of characterizing this moment, you must not forget that effort is part of understanding the deepest mysteries. And the apocalyptic writer has embedded these deepest mysteries of world development within it. He has veiled them, for it is good for humanity when the most important mysteries are expressed in symbols. For, apart from everything else: through the very efforts exerted to unveil these symbols, much is achieved that simultaneously lifts us up toward the good forces themselves. So let us not be disheartened that we have had to work our way through a numerical scheme. If, in the ancient schools, you had been required to grasp what was secretly taught through such numbers before anything further was given, then you would have learned much more. There, the students had to remain silent for a long time and listen quietly as a series of numbers—777, 666, and so on—were explained to them over and over again, initially in their formal meaning. And only after they had grasped this meaning were they allowed to recognize the actual substance.
