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Artistic and Existential Questions
in the Light of Spiritual Science
GA 162

3 June 1915, Dornach

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Kunst- und Lebensfragen
  1. Artistic and Existential Questions, tr. SOL

Fünfter Vortrag

Fünfter Vortrag

[ 1 ] Es ist im Grunde genommen eine durch alle, ob geisteswissenschaftliche, ob sonstige Weltanschauungsprobleme, durchgehende Frage diese: Welchen Weg hat der Mensch überhaupt mit seiner Entwickelung im Weltall durchzumachen?

[ 1 ] Es ist im Grunde genommen eine durch alle, ob geisteswissenschaftliche, ob sonstige Weltanschauungsprobleme, durchgehende Frage diese: Welchen Weg hat der Mensch überhaupt mit seiner Entwickelung im Weltall durchzumachen?

[ 2 ] Derjenige, welcher sein Denken noch nicht geschult hat durch Geisteswissenschaft, der frägt auch mal, wenn er durchaus beseelt ist von Weltanschauungssinn, nach den letzten Zielen der menschlichen Entwickelung; er möchte am liebsten wissen, wie es mit dem Menschen bestellt sein werde, wenn er am Ende aller Entwickelung angelangt ist. Wir haben ja oft davon gesprochen, daß solch eine Frage nur aus einem ungeschulten Denken hervorgehen kann, und daß es für ein durch Geisteswissenschaft geschultes Denken darauf ankomme, den Weg richtig in irgendeinem Punkte der Entwickelung kennenzulernen; denn wenn man weiß, welchen Weg die menschliche Entwickelung eingeschlagen hat, dann kommt man eben ein Stück weiter vorwärts. Nun wollen wir heute von einem gewissen Gesichtspunkte aus die angedeutete Frage wiederum betrachten, die Frage nach der Richtung des Weges, den die menschliche Entwickelung nimmt.

[ 2 ] Derjenige, welcher sein Denken noch nicht geschult hat durch Geisteswissenschaft, der frägt auch mal, wenn er durchaus beseelt ist von Weltanschauungssinn, nach den letzten Zielen der menschlichen Entwickelung; er möchte am liebsten wissen, wie es mit dem Menschen bestellt sein werde, wenn er am Ende aller Entwickelung angelangt ist. Wir haben ja oft davon gesprochen, daß solch eine Frage nur aus einem ungeschulten Denken hervorgehen kann, und daß es für ein durch Geisteswissenschaft geschultes Denken darauf ankomme, den Weg richtig in irgendeinem Punkte der Entwickelung kennenzulernen; denn wenn man weiß, welchen Weg die menschliche Entwickelung eingeschlagen hat, dann kommt man eben ein Stück weiter vorwärts. Nun wollen wir heute von einem gewissen Gesichtspunkte aus die angedeutete Frage wiederum betrachten, die Frage nach der Richtung des Weges, den die menschliche Entwickelung nimmt.

[ 3 ] Sie wissen ja, daß die menschliche Entwickelung erst nachdem sie Vorstadien durchgemacht hat, beim Erdenstadium angekommen ist, und daß diesem Erdenstadium vorangegangen ist das Mondenstadium. Nun muß gesagt werden, daß in einem gewissen Sinne in einem späteren Stadium das frühere Stadium erhalten bleibt, fortwirkt. Wir können sagen, daß wir Erdenmenschen sind, daß wir aber in einem gewissen Sinne den Mondenmenschen in uns tragen. Wir haben uns vom Monde her vervollkommnet, aber der Mondenmensch ist doch in uns, er steckt in uns drinnen, er ist gewissermaßen in uns involviert. So daß wir sagen können: Wenn wir etwa dieses schematisch als Erdenmensch bezeichnen, so steckt in diesem Erdenmenschen der Mondenmensch drinnen. — Man kann also sagen: Wir tragen den Erdenmenschen an uns, der Erdenmensch aber umschließt den Mondenmenschen.

[ 3 ] Sie wissen ja, daß die menschliche Entwickelung erst nachdem sie Vorstadien durchgemacht hat, beim Erdenstadium angekommen ist, und daß diesem Erdenstadium vorangegangen ist das Mondenstadium. Nun muß gesagt werden, daß in einem gewissen Sinne in einem späteren Stadium das frühere Stadium erhalten bleibt, fortwirkt. Wir können sagen, daß wir Erdenmenschen sind, daß wir aber in einem gewissen Sinne den Mondenmenschen in uns tragen. Wir haben uns vom Monde her vervollkommnet, aber der Mondenmensch ist doch in uns, er steckt in uns drinnen, er ist gewissermaßen in uns involviert. So daß wir sagen können: Wenn wir etwa dieses schematisch als Erdenmensch bezeichnen, so steckt in diesem Erdenmenschen der Mondenmensch drinnen. — Man kann also sagen: Wir tragen den Erdenmenschen an uns, der Erdenmensch aber umschließt den Mondenmenschen.

Diagram 1Diagram 1

[ 4 ] Nun werden Sie leicht aufsteigen zu dem anderen: daß der Mondenmensch wiederum den Sonnenmenschen umschließt, und der Sonnenmensch den Saturnmenschen, so daß wir also noch in uns tragen den Sonnenmenschen und den Saturnmenschen. Sie müssen sich allerdings nicht vorstellen, daß diese schematische Zeichnung irgend etwas gibt von der Wirklichkeit. Es ist ganz selbstverständlich, daß in der Wirklichkeit der Mondenmensch nicht von dem Erdenmenschen wie von einer Schale umschlossen darinnensitzt, sondern, wenn wir die Wirklichkeit bezüglich des Erden- und Mondenmenschen uns vorstellen, ist es zum Beispiel so: Dasjenige, was in spezifischem Sinne der Erde angehört, das müßten wir uns etwa so vorstellen, daß es hauptsächlich sitzt im Rumpf, den unteren und oberen Gliedmaßen bis hinein in die Halsgegend. Und wenn wir uns den Mondenmenschen vorstellen wollen, so müssen wir diesen Mondenmenschen als das darüber befindliche Haupt vorstellen; während wir uns den Sonnenmenschen als gewisse schon sehr in Zerstörung begriffene Organe im Kopfe, und den Saturnmenschen als schon kaum mehr wahrnehmbare Organe im Kopfe vorzustellen haben.

[ 4 ] Nun werden Sie leicht aufsteigen zu dem anderen: daß der Mondenmensch wiederum den Sonnenmenschen umschließt, und der Sonnenmensch den Saturnmenschen, so daß wir also noch in uns tragen den Sonnenmenschen und den Saturnmenschen. Sie müssen sich allerdings nicht vorstellen, daß diese schematische Zeichnung irgend etwas gibt von der Wirklichkeit. Es ist ganz selbstverständlich, daß in der Wirklichkeit der Mondenmensch nicht von dem Erdenmenschen wie von einer Schale umschlossen darinnensitzt, sondern, wenn wir die Wirklichkeit bezüglich des Erden- und Mondenmenschen uns vorstellen, ist es zum Beispiel so: Dasjenige, was in spezifischem Sinne der Erde angehört, das müßten wir uns etwa so vorstellen, daß es hauptsächlich sitzt im Rumpf, den unteren und oberen Gliedmaßen bis hinein in die Halsgegend. Und wenn wir uns den Mondenmenschen vorstellen wollen, so müssen wir diesen Mondenmenschen als das darüber befindliche Haupt vorstellen; während wir uns den Sonnenmenschen als gewisse schon sehr in Zerstörung begriffene Organe im Kopfe, und den Saturnmenschen als schon kaum mehr wahrnehmbare Organe im Kopfe vorzustellen haben.

[ 5 ] Wenn wir nun die Entwickelung unserer Erde betrachten, so können wir sagen: Die erste Erdenperiode, die zweite, dritte und die vierte Periode — das ist ja die atlantische — sind vorübergegangen. Jetzt leben wir in der fünften, in der nachatlantischen Erdenperiode.

[ 5 ] Wenn wir nun die Entwickelung unserer Erde betrachten, so können wir sagen: Die erste Erdenperiode, die zweite, dritte und die vierte Periode — das ist ja die atlantische — sind vorübergegangen. Jetzt leben wir in der fünften, in der nachatlantischen Erdenperiode.

[ 6 ] Die drei ersten Erdenperioden waren in gewisser Beziehung reine Wiederholungen der Saturn-, der Sonnen- und der Mondenzeit. Dann ist eine mittlere Zeit da, eine Zeit des Ausgleiches, die in ihrer ersten Hälfte auch noch eine Wiederholung darstellt, in ihrer zweiten Hälfte Vorbereitung zu dem Kommenden darstellt. Und erst jetzt in der nachatlantischen Zeit leben wir in etwas gegenüber der Saturn-, Sonnen- und Mondenentwickelung ganz Neuem. Daher ist auch ungefähr erst seit der Mitte der atlantischen Zeit, aber vorbereitet seit der lemurischen Zeit, vollständig ausgebildet in der menschlichen Wesenheit dasjenige, was wir den Erdenmenschen nennen; vorher haben wir es noch zu tun mit sich wiederholenden Ausbildungen des Saturn-, Sonnen- und Mondenmenschen.

[ 6 ] Die drei ersten Erdenperioden waren in gewisser Beziehung reine Wiederholungen der Saturn-, der Sonnen- und der Mondenzeit. Dann ist eine mittlere Zeit da, eine Zeit des Ausgleiches, die in ihrer ersten Hälfte auch noch eine Wiederholung darstellt, in ihrer zweiten Hälfte Vorbereitung zu dem Kommenden darstellt. Und erst jetzt in der nachatlantischen Zeit leben wir in etwas gegenüber der Saturn-, Sonnen- und Mondenentwickelung ganz Neuem. Daher ist auch ungefähr erst seit der Mitte der atlantischen Zeit, aber vorbereitet seit der lemurischen Zeit, vollständig ausgebildet in der menschlichen Wesenheit dasjenige, was wir den Erdenmenschen nennen; vorher haben wir es noch zu tun mit sich wiederholenden Ausbildungen des Saturn-, Sonnen- und Mondenmenschen.

[ 7 ] Erst in der nachatlantischen Zeit beginnt dann der Mensch seine Entwickelung mit dem Erdenmenschen; erst da beginnt sozusagen die richtige aktive Entwickelung des Erdenmenschen. Und daher haben auch die drei ersten Kulturperioden der nachatlantischen Entwickelung, die indische, persische, ägyptisch-chaldäische, trotzdem sie schon weitgehende Neubildungen im Menschen darstellen, noch etwas von Wiederholung in sich. Entscheidend war erst die griechisch-lateinische, die vierte nachatlantische Kulturperiode für den Menschen, und in unserer fünften nachatlantischen Kulturperiode sind wir ja in einer ganz besonders wichtigen, bedeutungsvollen Zeit.

[ 7 ] Erst in der nachatlantischen Zeit beginnt dann der Mensch seine Entwickelung mit dem Erdenmenschen; erst da beginnt sozusagen die richtige aktive Entwickelung des Erdenmenschen. Und daher haben auch die drei ersten Kulturperioden der nachatlantischen Entwickelung, die indische, persische, ägyptisch-chaldäische, trotzdem sie schon weitgehende Neubildungen im Menschen darstellen, noch etwas von Wiederholung in sich. Entscheidend war erst die griechisch-lateinische, die vierte nachatlantische Kulturperiode für den Menschen, und in unserer fünften nachatlantischen Kulturperiode sind wir ja in einer ganz besonders wichtigen, bedeutungsvollen Zeit.

[ 8 ] Sie wissen ja, daß in dieser fünften nachatlantischen Zeit die Menschen angefangen haben, allmählich an die Stelle des alten, noch vom Monde herüber vererbten Hellsehens die wirklich äußere, gegenständliche Beobachtung der Dinge zu setzen, die dann allmählich zu der wissenschaftlichen Betrachtung der Dinge geworden ist, die zu einer materialistischen Weltauffassung geführt hat, und daß wir in diese materialistische Weltauffassung hineinstellen wollen die geisteswissenschaftliche Weltauffassung. Nehmen Sie all dasjenige zusammen, was wir imstande sind zu erdenken, zu wissen von der Welt, betrachten Sie all dasjenige, was der Mensch heute an Wahrnehmungen, Begriffen, Ideen haben kann. Nicht wahr, wir haben öfter besprochen, wie das eigentlich ist: wir haben alles dies dadurch, daß sich unser Geistig-Seelisches am Physisch-Leiblichen spiegelt. Im wachen Erdenleben stellt heute der Mensch dadurch vor, daß sein Geistig-Seelisches gewisse Vorgänge im Physisch-Leiblichen hervorruft, und daß diese Vorgänge zu einem Spiegelungsapparat werden: und dieser Spiegelungsapparat bildet dann den Inhalt unseres Bewußtseins. Indem wir also einen. gewissen Inhalt unseres Erdenbewußtseins haben vom Aufwachen bis zum Einschlafen — Vorstellungen, Empfindungen, Willensimpulse, das ist alles gemeint —, ist zunächst der physische Erdenmensch richtig der Apparat für all das, für den Inhalt, den der Mensch während des Erdenlebens angesammelt hat.

[ 8 ] Sie wissen ja, daß in dieser fünften nachatlantischen Zeit die Menschen angefangen haben, allmählich an die Stelle des alten, noch vom Monde herüber vererbten Hellsehens die wirklich äußere, gegenständliche Beobachtung der Dinge zu setzen, die dann allmählich zu der wissenschaftlichen Betrachtung der Dinge geworden ist, die zu einer materialistischen Weltauffassung geführt hat, und daß wir in diese materialistische Weltauffassung hineinstellen wollen die geisteswissenschaftliche Weltauffassung. Nehmen Sie all dasjenige zusammen, was wir imstande sind zu erdenken, zu wissen von der Welt, betrachten Sie all dasjenige, was der Mensch heute an Wahrnehmungen, Begriffen, Ideen haben kann. Nicht wahr, wir haben öfter besprochen, wie das eigentlich ist: wir haben alles dies dadurch, daß sich unser Geistig-Seelisches am Physisch-Leiblichen spiegelt. Im wachen Erdenleben stellt heute der Mensch dadurch vor, daß sein Geistig-Seelisches gewisse Vorgänge im Physisch-Leiblichen hervorruft, und daß diese Vorgänge zu einem Spiegelungsapparat werden: und dieser Spiegelungsapparat bildet dann den Inhalt unseres Bewußtseins. Indem wir also einen. gewissen Inhalt unseres Erdenbewußtseins haben vom Aufwachen bis zum Einschlafen — Vorstellungen, Empfindungen, Willensimpulse, das ist alles gemeint —, ist zunächst der physische Erdenmensch richtig der Apparat für all das, für den Inhalt, den der Mensch während des Erdenlebens angesammelt hat.

[ 9 ] Also während des wachen Erdenlebens erleben wir mit unserem physischen Erdenmenschen; aber wir tragen ja in uns den Mondenmenschen. Der Mondenmensch in uns, der ist nicht geeignet, uns direkt als Werkzeug für unsere Wahrnehmung zu dienen. Der Mondenmensch war geeignet, auf dem Monde die alten traumhaften Vorstellungen zu bilden; heute ist er nicht geeignet, unsere hellen Erden-Wachvorstellungen zu bilden. Aber er ist doch in uns, dieser Mondenmensch, und er tut nicht etwa nichts! Was tut er, dieser Mondenmensch? — Nun, er tut dasselbe, was er während der Mondenzeit getan hat: er träumt. Und da wir, wenn wir wach sind, in der Regel die im Unterbewußtsein wirkenden Träume nicht wahrnehmen, so bemerken wir das zunächst nicht. Sie gehen — ebenso wie Sie mit Ihrem wachen Bewußtsein durch die Welt gehen — mit dem Inhalte dieser Träume durch die Welt. Wenn Sie auch nichts wissen von diesem Träumer, so wissen doch andere Wesen davon. Diese anderen Wesen sind die Wesen der Hierarchie der Angeloi; und was dieser Träumer träumt, das wird Vorstellung in den Seelen der Angeloi, die erheben das zu ihrer Vorstellung.

[ 9 ] Also während des wachen Erdenlebens erleben wir mit unserem physischen Erdenmenschen; aber wir tragen ja in uns den Mondenmenschen. Der Mondenmensch in uns, der ist nicht geeignet, uns direkt als Werkzeug für unsere Wahrnehmung zu dienen. Der Mondenmensch war geeignet, auf dem Monde die alten traumhaften Vorstellungen zu bilden; heute ist er nicht geeignet, unsere hellen Erden-Wachvorstellungen zu bilden. Aber er ist doch in uns, dieser Mondenmensch, und er tut nicht etwa nichts! Was tut er, dieser Mondenmensch? — Nun, er tut dasselbe, was er während der Mondenzeit getan hat: er träumt. Und da wir, wenn wir wach sind, in der Regel die im Unterbewußtsein wirkenden Träume nicht wahrnehmen, so bemerken wir das zunächst nicht. Sie gehen — ebenso wie Sie mit Ihrem wachen Bewußtsein durch die Welt gehen — mit dem Inhalte dieser Träume durch die Welt. Wenn Sie auch nichts wissen von diesem Träumer, so wissen doch andere Wesen davon. Diese anderen Wesen sind die Wesen der Hierarchie der Angeloi; und was dieser Träumer träumt, das wird Vorstellung in den Seelen der Angeloi, die erheben das zu ihrer Vorstellung.

[ 10 ] Während des Mondes hat also dieser Träumer das Bewußtsein entwickelt, das man überhaupt während der Mondenzeit haben konnte. Als der Erdenmensch entstanden ist, ist dieser Träumer in ihn hineingekrochen; aber das, was er erlebt, das entwickeln nun die Angeloi zu klaren, bewußten Vorstellungen, und bei ihnen sind es Imaginationen. Sie wandeln unsere Träume um zu Imaginationen. Der Träumer in uns also, der wird Vorstellung für die Wesen aus der Hierarchie der Angeloi, und die machen Imaginationen daraus. So daß wir also sagen können: Was der Mondenmensch träumt, imaginiert der Angelos.

[ 10 ] Während des Mondes hat also dieser Träumer das Bewußtsein entwickelt, das man überhaupt während der Mondenzeit haben konnte. Als der Erdenmensch entstanden ist, ist dieser Träumer in ihn hineingekrochen; aber das, was er erlebt, das entwickeln nun die Angeloi zu klaren, bewußten Vorstellungen, und bei ihnen sind es Imaginationen. Sie wandeln unsere Träume um zu Imaginationen. Der Träumer in uns also, der wird Vorstellung für die Wesen aus der Hierarchie der Angeloi, und die machen Imaginationen daraus. So daß wir also sagen können: Was der Mondenmensch träumt, imaginiert der Angelos.

Diagram 1Diagram 1

[ 11 ] Jetzt werden Sie leicht zu dem anderen aufsteigen können, was sich schematisch Ihnen ergeben kann, aber es ist dieses Schema wahr. Der Sonnenmensch hat noch dumpfere Vorstellungen in uns, solche Vorstellungen, wie sie die Pflanzen haben. Wir tragen also nicht nur den Träumer in uns, sondern wir tragen eine Art Pflanzenmenschen in uns, der eigentlich immer schläft, wie die Pflanzen schlafen. Seine dumpfen Vorstellungen, die werden in den Wesen aus der Hierarchie der Archangeloi Inspirationen. So daß man sagen kann: Was der Sonnenmensch schlafend erlebt, inspiriert der Archangelos.

[ 11 ] Jetzt werden Sie leicht zu dem anderen aufsteigen können, was sich schematisch Ihnen ergeben kann, aber es ist dieses Schema wahr. Der Sonnenmensch hat noch dumpfere Vorstellungen in uns, solche Vorstellungen, wie sie die Pflanzen haben. Wir tragen also nicht nur den Träumer in uns, sondern wir tragen eine Art Pflanzenmenschen in uns, der eigentlich immer schläft, wie die Pflanzen schlafen. Seine dumpfen Vorstellungen, die werden in den Wesen aus der Hierarchie der Archangeloi Inspirationen. So daß man sagen kann: Was der Sonnenmensch schlafend erlebt, inspiriert der Archangelos.

Diagram 1Diagram 1

[ 12 ] In einem noch dumpferen Schlafe ist in uns der Saturnmensch; so dumpf schläft er, wie die Mineralien schlafen. Dieser Saturnmensch, der gibt wiederum mit seinen tiefschlafenden Vorstellungen den Wesen aus der Hierarchie der Archai das Material, die Möglichkeit, zu intuitieren. So daß wir sagen können: Was der Saturnmensch tiefschlafend ist, intuitiert der Geist der Persönlichkeit, die Urkraft.

[ 12 ] In einem noch dumpferen Schlafe ist in uns der Saturnmensch; so dumpf schläft er, wie die Mineralien schlafen. Dieser Saturnmensch, der gibt wiederum mit seinen tiefschlafenden Vorstellungen den Wesen aus der Hierarchie der Archai das Material, die Möglichkeit, zu intuitieren. So daß wir sagen können: Was der Saturnmensch tiefschlafend ist, intuitiert der Geist der Persönlichkeit, die Urkraft.

Diagram 1Diagram 1

[ 13 ] Nun bekommen Sie aber eine richtige Vorstellung nur, wenn Sie sich klar sind darüber, daß Imaginationen, Inspirationen, Intuitionen nicht solche abstrakten Gebilde sind, wie unsere Gedanken und unsere Vorstellungen, unsere Empfindungen; sondern Imaginationen haben schon etwas Reales, Inspirationen etwas noch Realeres. Denn Inspirationen, die bleiben nicht sitzen innerhalb eines Wesens, sondern sie tönen hinaus in die Welt und werden zur Sphärenmusik und schaffen etwas in der Welt. Intuitionen gehen wesenhaft hinein, erfüllen die Welt. Was der Saturnmensch in seinem Tiefschlaf ist, das senden die Geister der Persönlichkeit hinaus in die Welt als Intuitionen.

[ 13 ] Nun bekommen Sie aber eine richtige Vorstellung nur, wenn Sie sich klar sind darüber, daß Imaginationen, Inspirationen, Intuitionen nicht solche abstrakten Gebilde sind, wie unsere Gedanken und unsere Vorstellungen, unsere Empfindungen; sondern Imaginationen haben schon etwas Reales, Inspirationen etwas noch Realeres. Denn Inspirationen, die bleiben nicht sitzen innerhalb eines Wesens, sondern sie tönen hinaus in die Welt und werden zur Sphärenmusik und schaffen etwas in der Welt. Intuitionen gehen wesenhaft hinein, erfüllen die Welt. Was der Saturnmensch in seinem Tiefschlaf ist, das senden die Geister der Persönlichkeit hinaus in die Welt als Intuitionen.

[ 14 ] So ist es heute. Aber nun wird die Erde in der Zukunft noch eine Entwickelung durchmachen. Und da werden die Intuitionen der Geister der Persönlichkeit immer dichter und dichter werden. Jetzt sind sie noch außerordentlich dünne Gebilde; aber indem man aus der fünften in die sechste und siebente Erdenzeit hineingeht, werden diese Intuitionen immer dichter und dichter. Die Erde wird vergehen, diese Intuitionen werden erhalten in den Seelen der Geister der Persönlichkeit. Wenn aber der Jupiter geworden ist, werden diese Geister der Persönlichkeit aufsteigen zum Range der Geister der Form; dann werden diese Impulse, die sie während der Erdenzeit zu bilden gelernt haben, Formen sein, und weil das Saturnformen sind, werden sie mineralische Formen sein. So daß wir sagen können: Am Ende der Erdenzeit werden diese Intuitionen dichte kosmische Impulse und später auf dem Jupiter Formen. (Siehe Zeichnung Seite 99).

[ 14 ] So ist es heute. Aber nun wird die Erde in der Zukunft noch eine Entwickelung durchmachen. Und da werden die Intuitionen der Geister der Persönlichkeit immer dichter und dichter werden. Jetzt sind sie noch außerordentlich dünne Gebilde; aber indem man aus der fünften in die sechste und siebente Erdenzeit hineingeht, werden diese Intuitionen immer dichter und dichter. Die Erde wird vergehen, diese Intuitionen werden erhalten in den Seelen der Geister der Persönlichkeit. Wenn aber der Jupiter geworden ist, werden diese Geister der Persönlichkeit aufsteigen zum Range der Geister der Form; dann werden diese Impulse, die sie während der Erdenzeit zu bilden gelernt haben, Formen sein, und weil das Saturnformen sind, werden sie mineralische Formen sein. So daß wir sagen können: Am Ende der Erdenzeit werden diese Intuitionen dichte kosmische Impulse und später auf dem Jupiter Formen. (Siehe Zeichnung Seite 99).

[ 15 ] Wenn sie aber nun Formen werden auf dem Jupiter, dann sind sie überhaupt die mineralische Grundlage des Jupiter. Während der zweiten Entwickelungszeit der Erde arbeiten sich fortwährend hinein in unseren Saturnmenschen die Geister der Persönlichkeit; sie erringen sich die Impulse, die sie dann ausstrahlen in die Welt; die strahlen dann Formen hinaus, aber diese Formen sind der Jupiter. Der Jupiter wird nichts anderes sein als diese Formen. Wir tragen also einen Saturnmenschen in uns; aber dadurch, daß dieser Saturnmensch eingeschaltet ist in die Tätigkeit der Geister der Persönlichkeit, ist er der Keim für den Jupiter. Der Jupiter wird alles, was er als seine mineralische Grundlage haben wird, zu erwerben haben aus demjenigen, was wir in uns tragen als Saturnmensch.

[ 15 ] Wenn sie aber nun Formen werden auf dem Jupiter, dann sind sie überhaupt die mineralische Grundlage des Jupiter. Während der zweiten Entwickelungszeit der Erde arbeiten sich fortwährend hinein in unseren Saturnmenschen die Geister der Persönlichkeit; sie erringen sich die Impulse, die sie dann ausstrahlen in die Welt; die strahlen dann Formen hinaus, aber diese Formen sind der Jupiter. Der Jupiter wird nichts anderes sein als diese Formen. Wir tragen also einen Saturnmenschen in uns; aber dadurch, daß dieser Saturnmensch eingeschaltet ist in die Tätigkeit der Geister der Persönlichkeit, ist er der Keim für den Jupiter. Der Jupiter wird alles, was er als seine mineralische Grundlage haben wird, zu erwerben haben aus demjenigen, was wir in uns tragen als Saturnmensch.

[ 16 ] Und jetzt sehen Sie hinein in die Aufgabe der Geister der Persönlichkeit während der Erdenentwickelung. Aber Sie sehen auch, daß, wenn diese Sache so ist, wir durch all dasjenige, was wir auf diese Weise entwickeln, nur einen mineralischen Jupiter entwickeln könnten. Und dieser mineralische Jupiter wird sich unter allen Umständen entwickeln. Dafür ist gesorgt, und es steht in ganz sicherer Aussicht in der kosmischen Entfaltung, daß sich dieser mineralische Jupiter entwickelt. Aber nun bedenken Sie, daß dieser Jupiter noch nicht etwas den Pflanzen, Tieren und Menschen Entsprechendes haben würde. Wir selber als Menschen könnten nicht auf diesem Jupiter sein; denn das Verborgene in uns, der Saturnmensch, wird zu diesem Jupiter umgestaltet dadurch, daß dieser Saturnmensch in seinem Tiefschlaf träumt von dem, was der Erdenmensch in seinem Bewußtsein vorstellt.

[ 16 ] Und jetzt sehen Sie hinein in die Aufgabe der Geister der Persönlichkeit während der Erdenentwickelung. Aber Sie sehen auch, daß, wenn diese Sache so ist, wir durch all dasjenige, was wir auf diese Weise entwickeln, nur einen mineralischen Jupiter entwickeln könnten. Und dieser mineralische Jupiter wird sich unter allen Umständen entwickeln. Dafür ist gesorgt, und es steht in ganz sicherer Aussicht in der kosmischen Entfaltung, daß sich dieser mineralische Jupiter entwickelt. Aber nun bedenken Sie, daß dieser Jupiter noch nicht etwas den Pflanzen, Tieren und Menschen Entsprechendes haben würde. Wir selber als Menschen könnten nicht auf diesem Jupiter sein; denn das Verborgene in uns, der Saturnmensch, wird zu diesem Jupiter umgestaltet dadurch, daß dieser Saturnmensch in seinem Tiefschlaf träumt von dem, was der Erdenmensch in seinem Bewußtsein vorstellt.

[ 17 ] Sehen Sie, der Sonnenmensch, der kann es unter solchen Umständen zu nichts Wirklichem bringen in uns. Der Archangelos, der würde nur zu Inspirationen kommen, und wenn alles so fortginge, wie es bis jetzt beschrieben ist, so würde der mineralische Jupiter entstehen und über diesem mineralischen Jupiter würden hinüberwellen Inspirationen, zwar dichte Inspirationen, aber sie würden nur so hinüberwellen. Damit etwas entstehen kann, was unserem Pflanzenwachstum entspricht, muß noch etwas hinzukommen, wir müssen außerhalb des Erdenmenschen noch etwas entwickeln. Und dieses ist nichts anderes als das, was der Erdenmensch mit seinem physischen Leib nimmermehr erfahren kann: es ist das, was wir aus der Geisteswissenschaft aufnehmen. Ich will daher diesen Menschen nennen den geisteswissenschaftlichen Menschen — so sonderbar dieser Name klingt —, den geisteswissenschaftlichen Menschen, der sich hinaufrafft zu dem, was über die Erde selber hinausgeht.

[ 17 ] Sehen Sie, der Sonnenmensch, der kann es unter solchen Umständen zu nichts Wirklichem bringen in uns. Der Archangelos, der würde nur zu Inspirationen kommen, und wenn alles so fortginge, wie es bis jetzt beschrieben ist, so würde der mineralische Jupiter entstehen und über diesem mineralischen Jupiter würden hinüberwellen Inspirationen, zwar dichte Inspirationen, aber sie würden nur so hinüberwellen. Damit etwas entstehen kann, was unserem Pflanzenwachstum entspricht, muß noch etwas hinzukommen, wir müssen außerhalb des Erdenmenschen noch etwas entwickeln. Und dieses ist nichts anderes als das, was der Erdenmensch mit seinem physischen Leib nimmermehr erfahren kann: es ist das, was wir aus der Geisteswissenschaft aufnehmen. Ich will daher diesen Menschen nennen den geisteswissenschaftlichen Menschen — so sonderbar dieser Name klingt —, den geisteswissenschaftlichen Menschen, der sich hinaufrafft zu dem, was über die Erde selber hinausgeht.

Diagram 1Diagram 1

[ 18 ] Mit dem, was wir in der Geisteswissenschaft in uns aufnehmen, kann nun der Sonnenmensch in uns wirklich richtig etwas anfangen. Er kann seine im Schlafe befindlichen dumpfen, pflanzenartigen Vorstellungen zu Inspirationen umwandeln, und die werden immer dichter und dichter in dem Rest der Erdenzeit, und die werden bewirken, daß nicht nur unbestimmte Sphärenharmonie über den Jupiter hinüberweht, sondern daß diese Sphärenharmonie zu bestimmtem Pflanzenwachstum wird, wie es ja auch mit den Pflanzen auf der Erde geschehen ist: sie sind von der Sphärenharmonie geschaffen und dann von dem Lichte herausgeholt worden.

[ 18 ] Mit dem, was wir in der Geisteswissenschaft in uns aufnehmen, kann nun der Sonnenmensch in uns wirklich richtig etwas anfangen. Er kann seine im Schlafe befindlichen dumpfen, pflanzenartigen Vorstellungen zu Inspirationen umwandeln, und die werden immer dichter und dichter in dem Rest der Erdenzeit, und die werden bewirken, daß nicht nur unbestimmte Sphärenharmonie über den Jupiter hinüberweht, sondern daß diese Sphärenharmonie zu bestimmtem Pflanzenwachstum wird, wie es ja auch mit den Pflanzen auf der Erde geschehen ist: sie sind von der Sphärenharmonie geschaffen und dann von dem Lichte herausgeholt worden.

[ 19 ] So daß wir sagen können: Würde jene Entwickelung, die die Erde von selbst hergegeben hat, die nicht zum geisteswissenschaftlichen Menschen führt, würde die allein in Zukunft die Erde erfüllen, so würde allein ein mineralischer Jupiter im Weltall hier ausgeführt werden. Daraufhin arbeiten alle materialistischen Weltanschauungen. Es ist den Materialisten eigentlich in tiefster Seele verhaßt, daß der Jupiter auch pflanzlich sein werde. Sie wollen eigentlich in tiefster Seele nichts anderes, als daß der Jupiter nur mineralisch sei. Und wenn man heute alle materialistische Wissenschaft durchsucht, die Laboratorien, Kabinette und so weiter, so sieht man, wie das alles darauf hinarbeitet, daß nur ein mineralischer Jupiter entsteht. Und ohne Geisteswissenschaft würde dieser eine tote Schlacke sein, wirklich nicht einmal Pflanzenwachstum enthalten.

[ 19 ] So daß wir sagen können: Würde jene Entwickelung, die die Erde von selbst hergegeben hat, die nicht zum geisteswissenschaftlichen Menschen führt, würde die allein in Zukunft die Erde erfüllen, so würde allein ein mineralischer Jupiter im Weltall hier ausgeführt werden. Daraufhin arbeiten alle materialistischen Weltanschauungen. Es ist den Materialisten eigentlich in tiefster Seele verhaßt, daß der Jupiter auch pflanzlich sein werde. Sie wollen eigentlich in tiefster Seele nichts anderes, als daß der Jupiter nur mineralisch sei. Und wenn man heute alle materialistische Wissenschaft durchsucht, die Laboratorien, Kabinette und so weiter, so sieht man, wie das alles darauf hinarbeitet, daß nur ein mineralischer Jupiter entsteht. Und ohne Geisteswissenschaft würde dieser eine tote Schlacke sein, wirklich nicht einmal Pflanzenwachstum enthalten.

[ 20 ] Dasjenige, was auf dem Jupiter die jetzigen Wesen aus der Hierarchie der Archangeloi bewirken können, was dem Pflanzenwachstum entspricht, das bereiten wir vor, indem wir uns zu der Geisteswissenschaft aufschwingen. So daß wir sagen können: Was der Sonnenmensch schlafend erlebt, wird am Ende der Erdenzeit reif, kosmische Impulse für die Jupiterpflanzenwelt durch die Archangeloi abzugeben.

[ 20 ] Dasjenige, was auf dem Jupiter die jetzigen Wesen aus der Hierarchie der Archangeloi bewirken können, was dem Pflanzenwachstum entspricht, das bereiten wir vor, indem wir uns zu der Geisteswissenschaft aufschwingen. So daß wir sagen können: Was der Sonnenmensch schlafend erlebt, wird am Ende der Erdenzeit reif, kosmische Impulse für die Jupiterpflanzenwelt durch die Archangeloi abzugeben.

[ 21 ] Und so wollen wir uns denn nun der kosmischen Aufgabe der Geisteswissenschaft bewußt werden: wollen wissen lernen, daß wir mit dem, was wir in unserer geisteswissenschaftlichen Arbeit treiben, wirklich den Wesen aus der Hierarchie der Archangeloi die Möglichkeit geben, zum Jupiter eine Pflanzendecke hinüberzutragen. Was der Sonnenmensch in uns erlebt durch die geisteswissenschaftlichen Vorstellungen, das können die Archangelo: benützen, um Pflanzenwachstum auf dem Jupiter zu entwickeln.

[ 21 ] Und so wollen wir uns denn nun der kosmischen Aufgabe der Geisteswissenschaft bewußt werden: wollen wissen lernen, daß wir mit dem, was wir in unserer geisteswissenschaftlichen Arbeit treiben, wirklich den Wesen aus der Hierarchie der Archangeloi die Möglichkeit geben, zum Jupiter eine Pflanzendecke hinüberzutragen. Was der Sonnenmensch in uns erlebt durch die geisteswissenschaftlichen Vorstellungen, das können die Archangelo: benützen, um Pflanzenwachstum auf dem Jupiter zu entwickeln.

[ 22 ] Dann wird eine Zeit kommen in der Erdenentwickelung, wo diejenigen, die Geisteswissenschafter geworden sind, sagen werden: Geisteswissenschaft ist schon alles, Geisteswissenschaft ist das letzte Heil, und alle diejenigen, die in ihrer Seele etwas anderes unternehmen als Geisteswissenschaft, sind Phantasten und Träumer! — Die Geisteswissenschafter werden über diese anderen reden, wie die Materialisten über uns reden. Aber geradeso wie die Geisteswissenschafter von heute stehen zu den Materialisten, so wird es in der Zukunft ein kleines Häuflein von Menschen geben, die über die Geisteswissenschaft hinausgehen werden zu etwas, was sich in dieser Zukunft zu Geisteswissenschaft als etwas so Neues verhält, wie die Geisteswissenschaft jetzt zu der bloß äußeren Wissenschaft. Das wird noch viel mehr Ansprüche stellen an die Aktivität des Menschen als die Geisteswissenschaft, die schon so unbequem gefunden wird. Es wird etwas sein, was der Träumer im Menschen, der Mondenmensch, in einer ungeheuer viel intensiveren Weise träumen wird, als heute natürlich der Sonnenmensch die geisteswissenschaftlichen Vorstellungen schlafend erleben kann. Aber das, was da der Träumer in uns erleben kann in einer zukünftigen Zeit, das wird erfaßt und erarbeitet werden von den Wesen aus der Hierarchie der Angeloi, und die werden es in derselben Weise zum Jupiter hinübertragen, und auf Grundlage des mineralischen und pflanzlichen Reiches im Jupiter etwas begründen, was dem Tierreiche entspricht. So daß wir sagen können: Die Traumvorstellungen des Mondmenschen, oder des Träumers im Menschen, werden für den Jupiter zu verdichteten Imaginationen, Grundlage eines Tierreiches, durch die Angeloi.

[ 22 ] Dann wird eine Zeit kommen in der Erdenentwickelung, wo diejenigen, die Geisteswissenschafter geworden sind, sagen werden: Geisteswissenschaft ist schon alles, Geisteswissenschaft ist das letzte Heil, und alle diejenigen, die in ihrer Seele etwas anderes unternehmen als Geisteswissenschaft, sind Phantasten und Träumer! — Die Geisteswissenschafter werden über diese anderen reden, wie die Materialisten über uns reden. Aber geradeso wie die Geisteswissenschafter von heute stehen zu den Materialisten, so wird es in der Zukunft ein kleines Häuflein von Menschen geben, die über die Geisteswissenschaft hinausgehen werden zu etwas, was sich in dieser Zukunft zu Geisteswissenschaft als etwas so Neues verhält, wie die Geisteswissenschaft jetzt zu der bloß äußeren Wissenschaft. Das wird noch viel mehr Ansprüche stellen an die Aktivität des Menschen als die Geisteswissenschaft, die schon so unbequem gefunden wird. Es wird etwas sein, was der Träumer im Menschen, der Mondenmensch, in einer ungeheuer viel intensiveren Weise träumen wird, als heute natürlich der Sonnenmensch die geisteswissenschaftlichen Vorstellungen schlafend erleben kann. Aber das, was da der Träumer in uns erleben kann in einer zukünftigen Zeit, das wird erfaßt und erarbeitet werden von den Wesen aus der Hierarchie der Angeloi, und die werden es in derselben Weise zum Jupiter hinübertragen, und auf Grundlage des mineralischen und pflanzlichen Reiches im Jupiter etwas begründen, was dem Tierreiche entspricht. So daß wir sagen können: Die Traumvorstellungen des Mondmenschen, oder des Träumers im Menschen, werden für den Jupiter zu verdichteten Imaginationen, Grundlage eines Tierreiches, durch die Angeloi.

[ 23 ] Dann wird zuletzt noch etwas kommen während der Erdenentwikkelung. Wir sehen in eine Zukunft hinein, in der wir etwas so Wunderbares ahnen können. Das, was dann kommt, das wird erst den Keim abgeben können, daß der Erdenmensch selber auf dem Jupiter sein Reich wird aufrichten können, etwas Neues wird aufrichten können.

[ 23 ] Dann wird zuletzt noch etwas kommen während der Erdenentwikkelung. Wir sehen in eine Zukunft hinein, in der wir etwas so Wunderbares ahnen können. Das, was dann kommt, das wird erst den Keim abgeben können, daß der Erdenmensch selber auf dem Jupiter sein Reich wird aufrichten können, etwas Neues wird aufrichten können.

[ 24 ] Also dasjenige, was heute mit Hilfe des Erdenmenschen entwickelt werden kann, das wird weiter fortschreiten, und dann wird nach der Zeit, welche immer Neues und Neues entwickelt haben wird, etwas kommen, was dieser Erdenmensch nun wissen kann als die höchste Blüte der geistigen Erdenentfaltung. Und aus diesem Wissen als höchste Blüte der geistigen Erdenentfaltung wird dasjenige entstehen, wodurch der Erdenmensch auf dem Jupiter dann weiter kann durch sich selbst. So daß man sagen kann: Die Vorstellungen des Erdenmenschen werden durch den Seeleninhalt der höchstentwickelten Menschen vom Ende der Erdenzeit zu Impulsen für die Menschheitsentwickelung auf dem Jupiter.

[ 24 ] Also dasjenige, was heute mit Hilfe des Erdenmenschen entwickelt werden kann, das wird weiter fortschreiten, und dann wird nach der Zeit, welche immer Neues und Neues entwickelt haben wird, etwas kommen, was dieser Erdenmensch nun wissen kann als die höchste Blüte der geistigen Erdenentfaltung. Und aus diesem Wissen als höchste Blüte der geistigen Erdenentfaltung wird dasjenige entstehen, wodurch der Erdenmensch auf dem Jupiter dann weiter kann durch sich selbst. So daß man sagen kann: Die Vorstellungen des Erdenmenschen werden durch den Seeleninhalt der höchstentwickelten Menschen vom Ende der Erdenzeit zu Impulsen für die Menschheitsentwickelung auf dem Jupiter.

[ 25 ] Unsere Geister der Persönlichkeit werden dann aufgestiegen sein zu Geistern der Form; unsere Archangeloi werden aufgestiegen sein zu Geistern der Persönlichkeit; unsere Angeloi werden aufgestiegen sein zu Archangeloi; der Mensch wird aufgestiegen sein zum Range der Angeloi. Dann wird er, aus den höchsten Vorstellungen des Erdenmenschen, in der Hierarchie der Jupiter-Angeloi — die er selber darstellen wird — die Jupiter-Geistesentwickelung fortsetzen können. Er wird dann an dem, was da am Ende der Erdenzeit entwickelt wird, etwas Ähnliches haben, wie man es gegen das Ende der atlantischen Zeit hatte, um eine eigentliche Erdenentwickelung zu inaugurieren.

[ 25 ] Unsere Geister der Persönlichkeit werden dann aufgestiegen sein zu Geistern der Form; unsere Archangeloi werden aufgestiegen sein zu Geistern der Persönlichkeit; unsere Angeloi werden aufgestiegen sein zu Archangeloi; der Mensch wird aufgestiegen sein zum Range der Angeloi. Dann wird er, aus den höchsten Vorstellungen des Erdenmenschen, in der Hierarchie der Jupiter-Angeloi — die er selber darstellen wird — die Jupiter-Geistesentwickelung fortsetzen können. Er wird dann an dem, was da am Ende der Erdenzeit entwickelt wird, etwas Ähnliches haben, wie man es gegen das Ende der atlantischen Zeit hatte, um eine eigentliche Erdenentwickelung zu inaugurieren.

[ 26 ] So sehen wir, daß wir tief hineinblicken können in die Richtung, die unser Weg einschlägt im Kosmos. Und wenn man sich sagen kann: Nun haben sich die Menschen, indem sie sich bis in unsere Zeit entwickelt haben, zu dem entfaltet, was der Erdenmensch hergeben kann, und wir beginnen nun mit demjenigen, was der Erdenmensch nicht mehr hergeben kann, was man außerhalb des Erdenmenschen erfahren muß —, wenn man das sich sagt, so weiß man, warum man Geisteswissenschaft treibt. Man weiß, daß dieses Betreiben von Geisteswissenschaft wirklich einen kosmischen Sinn hat; und man empfindet, wie brutal-abstrakt die Fragen sind, die die philosophischen Gemüter stellen: Was ist das letzte Ziel des Menschen? Man hat genug zu tun, wenn man nach dem nächsten Ziele strebt.

[ 26 ] So sehen wir, daß wir tief hineinblicken können in die Richtung, die unser Weg einschlägt im Kosmos. Und wenn man sich sagen kann: Nun haben sich die Menschen, indem sie sich bis in unsere Zeit entwickelt haben, zu dem entfaltet, was der Erdenmensch hergeben kann, und wir beginnen nun mit demjenigen, was der Erdenmensch nicht mehr hergeben kann, was man außerhalb des Erdenmenschen erfahren muß —, wenn man das sich sagt, so weiß man, warum man Geisteswissenschaft treibt. Man weiß, daß dieses Betreiben von Geisteswissenschaft wirklich einen kosmischen Sinn hat; und man empfindet, wie brutal-abstrakt die Fragen sind, die die philosophischen Gemüter stellen: Was ist das letzte Ziel des Menschen? Man hat genug zu tun, wenn man nach dem nächsten Ziele strebt.

[ 27 ] Und man möchte fragen: Kann denn nicht wirklich eine solche Geisteswissenschaft, die sich bewußt wird dieser ihrer Aufgabe im ganzen Kosmos, kann die denn nicht wirklich unser Herz bewegen, unser Gemüt und Gefühl auch in Anspruch nehmen? Fühlen wir doch, was wir in uns tragen als Keim für die Zukunft im Kosmos! Und wir können das, was wir in uns tragen an bloßem Wissen, verwandeln in Gefühls- und Gemütsinhalt.

[ 27 ] Und man möchte fragen: Kann denn nicht wirklich eine solche Geisteswissenschaft, die sich bewußt wird dieser ihrer Aufgabe im ganzen Kosmos, kann die denn nicht wirklich unser Herz bewegen, unser Gemüt und Gefühl auch in Anspruch nehmen? Fühlen wir doch, was wir in uns tragen als Keim für die Zukunft im Kosmos! Und wir können das, was wir in uns tragen an bloßem Wissen, verwandeln in Gefühls- und Gemütsinhalt.

[ 28 ] Und seien wir uns nur dessen klar: Alles, was physische Welt der Erde ist, das wird zugrunde gehen, das wird in eine nicht nur Schlaf-, sondern Zerstörungsperiode übergehen; und etwas Neues muß entstehen. Woraus muß dieses Neue entstehen?

[ 28 ] Und seien wir uns nur dessen klar: Alles, was physische Welt der Erde ist, das wird zugrunde gehen, das wird in eine nicht nur Schlaf-, sondern Zerstörungsperiode übergehen; und etwas Neues muß entstehen. Woraus muß dieses Neue entstehen?

[ 29 ] Ja, aus den Steinen der Erde, aus den Pflanzen der Erde, aus den Tieren der Erde, aus den physischen Leibern der Erde entsteht nichts Neues. Die sind da, um sich abzuschälen. Aber aus dem Saturnmenschen, den Sie in sich tragen, entsteht der mineralische Jupiter. So wahr es ist, daß von dem Huhn, das vor Ihnen läuft, nichts in dem anderen Huhn, das als Tochterhuhn da sein wird, lebt, als nur der kleine Keim im Ei, so wahr lebt auf der ganzen Erde für den künftigen Jupiter nichts als allein die Saturnkeime, die im Menschenleibe leben. Das ist alles, was durch das Pralaya hindurch zum Jupiter geht. Alles andere fällt ab von der physischen Erde. Ich rede jetzt nicht von Seelen, sondern von der physischen Erde.

[ 29 ] Ja, aus den Steinen der Erde, aus den Pflanzen der Erde, aus den Tieren der Erde, aus den physischen Leibern der Erde entsteht nichts Neues. Die sind da, um sich abzuschälen. Aber aus dem Saturnmenschen, den Sie in sich tragen, entsteht der mineralische Jupiter. So wahr es ist, daß von dem Huhn, das vor Ihnen läuft, nichts in dem anderen Huhn, das als Tochterhuhn da sein wird, lebt, als nur der kleine Keim im Ei, so wahr lebt auf der ganzen Erde für den künftigen Jupiter nichts als allein die Saturnkeime, die im Menschenleibe leben. Das ist alles, was durch das Pralaya hindurch zum Jupiter geht. Alles andere fällt ab von der physischen Erde. Ich rede jetzt nicht von Seelen, sondern von der physischen Erde.

[ 30 ] Und wenn irgend jemand die Vorstellung haben sollte, daß die physische Erde sich auch umwandle, so ist das eine nebulose Vorstellung, denn das Konkrete ist, daß alles in die Welt hinein zerstäubt, mit Ausnahme von all diesen Saturnkeimen, die aufgenommen werden von den Archai, und aus denen die Atome, die mineralischen Atome des Jupiter werden. Ich habe ein Ähnliches einmal vor vielen Jahren in Berlin in einem kleinen Kreise angedeutet, indem ich dazumal versuchte auseinanderzusetzen, was für eine kindliche Vorstellung es ist, wenn man sich die Atome der Erde so vorstellt, wie die Physiker sie sich vorstellen. Diese Atome müssen wir uns vielmehr vorstellen als das Innerste des Mondenmenschen — das heißt des Menschen auf dem damaligen Monde —, aber verwendet von denjenigen Wesenheiten, die auf dem Monde dem Menschen voraus waren und die dieses innerste Wesen des Menschen zu Erdenatomen umgebildet haben. Heute ist es nicht mehr in dem Saturnmenschen, sondern in der Erde drinnen.

[ 30 ] Und wenn irgend jemand die Vorstellung haben sollte, daß die physische Erde sich auch umwandle, so ist das eine nebulose Vorstellung, denn das Konkrete ist, daß alles in die Welt hinein zerstäubt, mit Ausnahme von all diesen Saturnkeimen, die aufgenommen werden von den Archai, und aus denen die Atome, die mineralischen Atome des Jupiter werden. Ich habe ein Ähnliches einmal vor vielen Jahren in Berlin in einem kleinen Kreise angedeutet, indem ich dazumal versuchte auseinanderzusetzen, was für eine kindliche Vorstellung es ist, wenn man sich die Atome der Erde so vorstellt, wie die Physiker sie sich vorstellen. Diese Atome müssen wir uns vielmehr vorstellen als das Innerste des Mondenmenschen — das heißt des Menschen auf dem damaligen Monde —, aber verwendet von denjenigen Wesenheiten, die auf dem Monde dem Menschen voraus waren und die dieses innerste Wesen des Menschen zu Erdenatomen umgebildet haben. Heute ist es nicht mehr in dem Saturnmenschen, sondern in der Erde drinnen.

[ 31 ] So ein Atom, das ist also in seiner Wirklichkeit etwas, wogegen das Atom des Physikers eine ganz kindische Vorstellung ist. Denn es ist tatsächlich dieses Atom auf eine ganz komplizierte Weise entstanden. Denken Sie sich, daß das Atom entstehen muß aus dem, was der Mensch auf dem Saturn entwickelt hat und sich bewahrt hat während Sonnen-, Monden- und Erdenzeit, und was dann durch die Geister der Persönlichkeit, die auf dem Jupiter Geister der Form sein werden, zu Atomen für den Jupiter umgewandelt werden muß. So kompliziert ist die Welt.

[ 31 ] So ein Atom, das ist also in seiner Wirklichkeit etwas, wogegen das Atom des Physikers eine ganz kindische Vorstellung ist. Denn es ist tatsächlich dieses Atom auf eine ganz komplizierte Weise entstanden. Denken Sie sich, daß das Atom entstehen muß aus dem, was der Mensch auf dem Saturn entwickelt hat und sich bewahrt hat während Sonnen-, Monden- und Erdenzeit, und was dann durch die Geister der Persönlichkeit, die auf dem Jupiter Geister der Form sein werden, zu Atomen für den Jupiter umgewandelt werden muß. So kompliziert ist die Welt.

[ 32 ] Ich habe auf die Vorstellungsweise, die diesen Dingen zugrunde liegt, öfter hingewiesen. Ich habe gesagt: Nehmen wir an, wir haben drei Uhr nachmittags. Da stehen um drei Uhr nachmittags zwei Menschen nebeneinander. Wir kommen dazu und sagen: Der Mensch A steht da mit dem Menschen B. Wir gehen jetzt weg und erzählen das einem Dritten. Aber nehmen wir an, der Mensch A sei von neun Uhr vormittags bis drei Uhr nachmittags hier stehengeblieben, der Mensch B aber sei bis um zwölf Uhr hierher gegangen und dann zurück, und sei um drei Uhr hier angekommen. Dann haben wir denselben Tatbestand gefunden: zwei Menschen stehen nebeneinander. Aber der Mensch, der da sechs Stunden gestanden oder gesessen hat, der wird anders dastehen als der Mensch, der da sechs Stunden hin- und hergegangen ist. Innerlich sind die Menschen grundverschieden, und darauf kommt es an; die Menschen sind nicht gleichwertig, sondern verschiedenwertig.

[ 32 ] Ich habe auf die Vorstellungsweise, die diesen Dingen zugrunde liegt, öfter hingewiesen. Ich habe gesagt: Nehmen wir an, wir haben drei Uhr nachmittags. Da stehen um drei Uhr nachmittags zwei Menschen nebeneinander. Wir kommen dazu und sagen: Der Mensch A steht da mit dem Menschen B. Wir gehen jetzt weg und erzählen das einem Dritten. Aber nehmen wir an, der Mensch A sei von neun Uhr vormittags bis drei Uhr nachmittags hier stehengeblieben, der Mensch B aber sei bis um zwölf Uhr hierher gegangen und dann zurück, und sei um drei Uhr hier angekommen. Dann haben wir denselben Tatbestand gefunden: zwei Menschen stehen nebeneinander. Aber der Mensch, der da sechs Stunden gestanden oder gesessen hat, der wird anders dastehen als der Mensch, der da sechs Stunden hin- und hergegangen ist. Innerlich sind die Menschen grundverschieden, und darauf kommt es an; die Menschen sind nicht gleichwertig, sondern verschiedenwertig.

Diagram 1Diagram 1

[ 33 ] Das soll Ihnen zeigen, daß es nicht auf die Beobachtung eines Tatbestandes ankommt, sondern darauf, wie der Tatbestand zustandegekommen ist. Derjenige zum Beispiel, der mikroskopisch untersucht die Lebewesen, der untersucht wirklich nicht das Innerste, sondern nur den äußern Tatbestand. Und das ist im Grunde genommen der Inhalt aller biologischen Wissenschaft: äußerer Tatbestand, wie derjenige ist, daß man um drei Uhr zwei Menschen nebeneinander konstatiert. Selbstverständlich werden die Menschen sagen: Ich konstatiere nicht nur den Tatbestand, sondern ich verfolge die Entwickelung —, aber sie verfolgen nur die Entwickelung im Physischen, das heißt, sie sehen immer auf einen Tatbestand hin.

[ 33 ] Das soll Ihnen zeigen, daß es nicht auf die Beobachtung eines Tatbestandes ankommt, sondern darauf, wie der Tatbestand zustandegekommen ist. Derjenige zum Beispiel, der mikroskopisch untersucht die Lebewesen, der untersucht wirklich nicht das Innerste, sondern nur den äußern Tatbestand. Und das ist im Grunde genommen der Inhalt aller biologischen Wissenschaft: äußerer Tatbestand, wie derjenige ist, daß man um drei Uhr zwei Menschen nebeneinander konstatiert. Selbstverständlich werden die Menschen sagen: Ich konstatiere nicht nur den Tatbestand, sondern ich verfolge die Entwickelung —, aber sie verfolgen nur die Entwickelung im Physischen, das heißt, sie sehen immer auf einen Tatbestand hin.

[ 34 ] Dadurch ist der Irrtum entstanden, der die Erscheinungen zusammenwirft, die für die verschiedenen Reiche der Natur ganz verschiedene Bedeutung haben, zum Beispiel den Tod bei Tieren und Menschen, geschweige denn bei Pflanzen. Der Tod ist durchaus nicht dieselbe Tatsache im Tier- und im Menschenreich, weil der Tod des Menschen eintritt bei einem Wesen, das hinter sich hat die Erdenentwickelung, die Monden-, Sonnen- und Saturnentwickelung; das Tier hat hinter sich die Erdenentwickelung zum Teil, Monden- und Sonnenentwickelung. Dadurch ist der Tod bei Tieren eine ganz andere Erscheinung als beim Menschen. Wenn man so abstrakt urteilt, daß man den Tod beim Tier und beim Menschen durcheinanderwirft, so kann man auch das Verdunsten eines Quecksilbertropfens als Tod bezeichnen. Und ich habe schon gesagt, daß man in unserer Zeit wirklich so urteilt. Gewisse Biologen, die sich besonders fortgeschritten dünken, sagen: da manche Pflanze die Eigenschaft hat, Insekten aufzufressen, so haben diese Pflanzen etwas der tierischen oder menschlichen Seele Ähnliches an sich. — Nach einer äußeren Analogie sagen sie das. Die Logik darin ist nicht mehr, als wenn man sagt, daß eine Mausefalle auch eine Seele habe.

[ 34 ] Dadurch ist der Irrtum entstanden, der die Erscheinungen zusammenwirft, die für die verschiedenen Reiche der Natur ganz verschiedene Bedeutung haben, zum Beispiel den Tod bei Tieren und Menschen, geschweige denn bei Pflanzen. Der Tod ist durchaus nicht dieselbe Tatsache im Tier- und im Menschenreich, weil der Tod des Menschen eintritt bei einem Wesen, das hinter sich hat die Erdenentwickelung, die Monden-, Sonnen- und Saturnentwickelung; das Tier hat hinter sich die Erdenentwickelung zum Teil, Monden- und Sonnenentwickelung. Dadurch ist der Tod bei Tieren eine ganz andere Erscheinung als beim Menschen. Wenn man so abstrakt urteilt, daß man den Tod beim Tier und beim Menschen durcheinanderwirft, so kann man auch das Verdunsten eines Quecksilbertropfens als Tod bezeichnen. Und ich habe schon gesagt, daß man in unserer Zeit wirklich so urteilt. Gewisse Biologen, die sich besonders fortgeschritten dünken, sagen: da manche Pflanze die Eigenschaft hat, Insekten aufzufressen, so haben diese Pflanzen etwas der tierischen oder menschlichen Seele Ähnliches an sich. — Nach einer äußeren Analogie sagen sie das. Die Logik darin ist nicht mehr, als wenn man sagt, daß eine Mausefalle auch eine Seele habe.

[ 35 ] Das ist das ungeheuer Äußerliche, das allmählich in unserer Geistesentwickelung aufgetreten ist, dieses ungeheuer Äußerliche, das den Eindruck macht, ich möchte sagen, von einer gräßlich-schönen Logik, das aber nur herrührt von einem unwesenhaften, toten, ahrimanischen Denken. Zu diesem Denken werden die Menschen immer mehr und mehr kommen, wenn sie nicht befruchtet werden durch die Geisteswissenschaft.

[ 35 ] Das ist das ungeheuer Äußerliche, das allmählich in unserer Geistesentwickelung aufgetreten ist, dieses ungeheuer Äußerliche, das den Eindruck macht, ich möchte sagen, von einer gräßlich-schönen Logik, das aber nur herrührt von einem unwesenhaften, toten, ahrimanischen Denken. Zu diesem Denken werden die Menschen immer mehr und mehr kommen, wenn sie nicht befruchtet werden durch die Geisteswissenschaft.

[ 36 ] Alle diese Betrachtungen zielen ja zuletzt darauf hinaus, uns wirklich von der Wichtigkeit des Hereintragens der Geisteswissenschaft in die menschliche Erdenentwickelung zu durchdringen. Wir müssen schon hinschauen auf das scheinbar Logische, aber in Wirklichkeit Unlebendige, Tote, zu dem es die ahrimanische Kultur der Gegenwart gebracht hat; diese ahrimanische Kultur der Gegenwart, die ja nichts anderes tun kann als den Schlüssel reichen, wie Mephistopheles. Aber wir müssen die Faustische Stimmung entwickeln gegenüber dem, was die ahrimanischen Geister das Nichts nennen, wir müssen die Stimmung entwickeln: «In deinem Nichts hoff’ ich das All zu finden.»

[ 36 ] Alle diese Betrachtungen zielen ja zuletzt darauf hinaus, uns wirklich von der Wichtigkeit des Hereintragens der Geisteswissenschaft in die menschliche Erdenentwickelung zu durchdringen. Wir müssen schon hinschauen auf das scheinbar Logische, aber in Wirklichkeit Unlebendige, Tote, zu dem es die ahrimanische Kultur der Gegenwart gebracht hat; diese ahrimanische Kultur der Gegenwart, die ja nichts anderes tun kann als den Schlüssel reichen, wie Mephistopheles. Aber wir müssen die Faustische Stimmung entwickeln gegenüber dem, was die ahrimanischen Geister das Nichts nennen, wir müssen die Stimmung entwickeln: «In deinem Nichts hoff’ ich das All zu finden.»

[ 37 ] Doch wir müssen uns ganz und gar von dieser Sache durchdringen. Wir dürfen nicht glauben, daß wir irgend etwas von den Denkgewohnheiten der alten Kultur in das Neue hinübernehmen können. Bewußt tun wir das ja nicht, aber unbewußt kann uns Ahriman immer wieder zum Versucher werden. Das ist das Wichtige, daß wir das Tiefeingreifende der Geisteswissenschaft in uns aufnehmen, wenn es auch unbequem ist. Die geisteswissenschaftliche Kultur erfordert wirklich Ernst, tiefen Ernst in der Hingabe. Daher müssen schon alle, alle Kräfte der menschlichen Seelenentwickelung hineingestellt werden in die Impulse, die aus der Geisteswissenschaft kommen können. Und es ist nichts als eine ganz sachliche, ich möchte sagen, sachlich-ermahnende Bemerkung, die ich jetzt machen will.

[ 37 ] Doch wir müssen uns ganz und gar von dieser Sache durchdringen. Wir dürfen nicht glauben, daß wir irgend etwas von den Denkgewohnheiten der alten Kultur in das Neue hinübernehmen können. Bewußt tun wir das ja nicht, aber unbewußt kann uns Ahriman immer wieder zum Versucher werden. Das ist das Wichtige, daß wir das Tiefeingreifende der Geisteswissenschaft in uns aufnehmen, wenn es auch unbequem ist. Die geisteswissenschaftliche Kultur erfordert wirklich Ernst, tiefen Ernst in der Hingabe. Daher müssen schon alle, alle Kräfte der menschlichen Seelenentwickelung hineingestellt werden in die Impulse, die aus der Geisteswissenschaft kommen können. Und es ist nichts als eine ganz sachliche, ich möchte sagen, sachlich-ermahnende Bemerkung, die ich jetzt machen will.

[ 38 ] Ich habe in einem der letzten Vorträge etwas erwähnt von der Idee, welche zur Ausführung gelangen muß, wenn wir mit unserem Bau fertig werden sollten, von der im Osten aufgestellt werdenden Gruppe mit dem Menschheits-Repräsentanten — Sie können ihn den Christus nennen, wenn Sie wollen — in der Mitte; mit dem Luzifer oben, stürzend mit den zerbrochenen Flügeln; Ahriman unten in einer Höhle in sich kauernd, sich überwunden fühlend. So ist das eine Idee. Was aus dieser Sache werden soll, wird man wirklich erst sehen können, wenn man die fertig aufgestellte Gruppe haben wird. Denn zu dem, was da gemeint wird, gehört nicht nur dies, was da in diesen paar Worten gesagt ist, sondern gehört jeder Zug in dem Antlitz des Christus, Luzifer und Ahriman. Wenn nun jemand versuchen würde, mit dieser Idee eine Komposition auszuführen, so würde er es mit den alten Mitteln tun, und das wäre ganz falsch, das wäre eine symbolische Darstellung einer Idee, es wäre dann aus der materialistischen Kunst genommen. Oder aber es müßte aus der hellseherischen Anschauung heraus genommen werden, wie die Gruppe drüben. Jede einzelne Form muß künstlerisch, ich möchte sagen, aus den Urelementen heraus geschaffen werden. Das kann man wirklich nur, wenn man sich ganz ernst in die Impulse der Geisteswissenschaft vertiefen kann. Aber man muß sich Zeit lassen, man kann nicht mit den alten Kunstmitteln weiterarbeiten.

[ 38 ] Ich habe in einem der letzten Vorträge etwas erwähnt von der Idee, welche zur Ausführung gelangen muß, wenn wir mit unserem Bau fertig werden sollten, von der im Osten aufgestellt werdenden Gruppe mit dem Menschheits-Repräsentanten — Sie können ihn den Christus nennen, wenn Sie wollen — in der Mitte; mit dem Luzifer oben, stürzend mit den zerbrochenen Flügeln; Ahriman unten in einer Höhle in sich kauernd, sich überwunden fühlend. So ist das eine Idee. Was aus dieser Sache werden soll, wird man wirklich erst sehen können, wenn man die fertig aufgestellte Gruppe haben wird. Denn zu dem, was da gemeint wird, gehört nicht nur dies, was da in diesen paar Worten gesagt ist, sondern gehört jeder Zug in dem Antlitz des Christus, Luzifer und Ahriman. Wenn nun jemand versuchen würde, mit dieser Idee eine Komposition auszuführen, so würde er es mit den alten Mitteln tun, und das wäre ganz falsch, das wäre eine symbolische Darstellung einer Idee, es wäre dann aus der materialistischen Kunst genommen. Oder aber es müßte aus der hellseherischen Anschauung heraus genommen werden, wie die Gruppe drüben. Jede einzelne Form muß künstlerisch, ich möchte sagen, aus den Urelementen heraus geschaffen werden. Das kann man wirklich nur, wenn man sich ganz ernst in die Impulse der Geisteswissenschaft vertiefen kann. Aber man muß sich Zeit lassen, man kann nicht mit den alten Kunstmitteln weiterarbeiten.

[ 39 ] Es ist schwierig in alle Kulturimpulse Geisteswissenschaft hineinzutragen; aber aus alledem was gesagt worden ist, ergibt sich schon die Notwendigkeit dazu. Natürlich kann die Sache nicht von heute auf morgen geschehen, sondern kann nur ganz allmählich geschehen. Ein Anfang muß gemacht werden. Würde man sich nicht bewußt sein, daß mit unserem Bau nur ein Anfang gemeint ist, so würde man ihn ganz falsch ansehen. Es wird lange, lange Zeiten brauchen, um dasjenige zu erreichen, was mit ihm intendiert wurde.

[ 39 ] Es ist schwierig in alle Kulturimpulse Geisteswissenschaft hineinzutragen; aber aus alledem was gesagt worden ist, ergibt sich schon die Notwendigkeit dazu. Natürlich kann die Sache nicht von heute auf morgen geschehen, sondern kann nur ganz allmählich geschehen. Ein Anfang muß gemacht werden. Würde man sich nicht bewußt sein, daß mit unserem Bau nur ein Anfang gemeint ist, so würde man ihn ganz falsch ansehen. Es wird lange, lange Zeiten brauchen, um dasjenige zu erreichen, was mit ihm intendiert wurde.

[ 40 ] Es handelt sich wirklich darum, die ganze Verfassung und Stimmung unserer Seele zu einer anderen zu machen, als sie bisher durch das, was der Erdenmensch hergegeben hat, werden konnte. Natürlich ist es ebenso unrichtig, wenn etwa jemand nun sagen würde: Dann ist also alles falsch, was der Erdenmensch hergegeben hat; darum weg damit. — Das wäre ganz falsch, denn der Erdenmensch trägt den Monden-, Sonnen- und Saturnmenschen in sich, und der neue geisteswissenschaftliche Mensch muß auch wiederum den Erdenmenschen in sich tragen. Wir müssen sie in uns tragen, diese bisherige Erdenkultur. Es ist daher nicht unnötig, uns bekannt zu machen mit allem, was wir aus der bisherigen Erdenkultur wissen können und kennen können.

[ 40 ] Es handelt sich wirklich darum, die ganze Verfassung und Stimmung unserer Seele zu einer anderen zu machen, als sie bisher durch das, was der Erdenmensch hergegeben hat, werden konnte. Natürlich ist es ebenso unrichtig, wenn etwa jemand nun sagen würde: Dann ist also alles falsch, was der Erdenmensch hergegeben hat; darum weg damit. — Das wäre ganz falsch, denn der Erdenmensch trägt den Monden-, Sonnen- und Saturnmenschen in sich, und der neue geisteswissenschaftliche Mensch muß auch wiederum den Erdenmenschen in sich tragen. Wir müssen sie in uns tragen, diese bisherige Erdenkultur. Es ist daher nicht unnötig, uns bekannt zu machen mit allem, was wir aus der bisherigen Erdenkultur wissen können und kennen können.

[ 41 ] Aber ein wenig müssen wir uns schon in aller Demut — nicht in Stolz und Überhebung, sondern in aller Demut — von einer Art geisteswissenschaftlichem Bewußtsein durchdringen lassen. Es würde gar nicht gut sein, wenn die Leute, die zur geisteswissenschaftlichen Bewegung gehören, immer wieder und wiederum bemerken würden: Was wir machen, das ist esoterisch; was ds machst, ist exoterisch! Wir machen etwas ganz Neues!

[ 41 ] Aber ein wenig müssen wir uns schon in aller Demut — nicht in Stolz und Überhebung, sondern in aller Demut — von einer Art geisteswissenschaftlichem Bewußtsein durchdringen lassen. Es würde gar nicht gut sein, wenn die Leute, die zur geisteswissenschaftlichen Bewegung gehören, immer wieder und wiederum bemerken würden: Was wir machen, das ist esoterisch; was ds machst, ist exoterisch! Wir machen etwas ganz Neues!

[ 42 ] Das würde nicht gut sein, denn das ist nur vom Hochmut aufgestachelt, wie so vieles leicht vom Hochmut aufgestachelt sein mag, was innerhalb der geisteswissenschaftlichen Bewegung auftreten kann. Je weniger man so etwas hören würde, um so besser wäre es. Aber je mehr man auf der anderen Seite versuchen würde, daß die ganze Seelenstimmung von der Geisteswissenschaft ergriffen wird, desto besser wäre es.

[ 42 ] Das würde nicht gut sein, denn das ist nur vom Hochmut aufgestachelt, wie so vieles leicht vom Hochmut aufgestachelt sein mag, was innerhalb der geisteswissenschaftlichen Bewegung auftreten kann. Je weniger man so etwas hören würde, um so besser wäre es. Aber je mehr man auf der anderen Seite versuchen würde, daß die ganze Seelenstimmung von der Geisteswissenschaft ergriffen wird, desto besser wäre es.

[ 43 ] Man glaubt gar nicht, wie einseitig alle Worte, alles, alles jetzt gebraucht wird, wie man reden kann, ohne daß man sich bemüht den andern zu verstehen, sich in den andern hineinzudenken. All das muß verschwinden, wenn wirklich die Impulse der Geisteswissenschaft in den Seelen der Menschen Platz greifen sollen. Und vieles ist heute auf einem Höhepunkt angelangt, was gerade ausgemerzt werden soll durch die Geisteswissenschaft. Man sieht in unserer traurigen Zeit die Menschen sich befehden mit Worten; man sieht, wie die eine Gruppe über die andere Urteile fällt. Der Geisteswissenschafter muß darauf kommen, daß solche Urteile wirklich nicht mehr wert sind, als wenn irgend jemand mit einem andern darüber streitet, was das ist. (Es wird ein Haus gezeichnet.) Der eine sagt: Das ist ein Haus. — Der andere sagt: Nee, das ist la maison!

[ 43 ] Man glaubt gar nicht, wie einseitig alle Worte, alles, alles jetzt gebraucht wird, wie man reden kann, ohne daß man sich bemüht den andern zu verstehen, sich in den andern hineinzudenken. All das muß verschwinden, wenn wirklich die Impulse der Geisteswissenschaft in den Seelen der Menschen Platz greifen sollen. Und vieles ist heute auf einem Höhepunkt angelangt, was gerade ausgemerzt werden soll durch die Geisteswissenschaft. Man sieht in unserer traurigen Zeit die Menschen sich befehden mit Worten; man sieht, wie die eine Gruppe über die andere Urteile fällt. Der Geisteswissenschafter muß darauf kommen, daß solche Urteile wirklich nicht mehr wert sind, als wenn irgend jemand mit einem andern darüber streitet, was das ist. (Es wird ein Haus gezeichnet.) Der eine sagt: Das ist ein Haus. — Der andere sagt: Nee, das ist la maison!

[ 44 ] Das ist kraß ausgedrückt, aber von diesem Werte sind durchaus die Diskussionen, die heute mit so vieler Leidenschaft geführt werden. Es sieht nur kurios aus, wenn man das, was kompliziert ist, in der einfachen, krassen Form darstellt. Aber es ist gut, über den Zusammenhang großer Weltendiskussionen heute mit diesem Einfachen einmal meditierend sich zu ergehen. Man wird dann schon sehen, was hinter diesem Vergleich eigentlich in Wirklichkeit steckt.

[ 44 ] Das ist kraß ausgedrückt, aber von diesem Werte sind durchaus die Diskussionen, die heute mit so vieler Leidenschaft geführt werden. Es sieht nur kurios aus, wenn man das, was kompliziert ist, in der einfachen, krassen Form darstellt. Aber es ist gut, über den Zusammenhang großer Weltendiskussionen heute mit diesem Einfachen einmal meditierend sich zu ergehen. Man wird dann schon sehen, was hinter diesem Vergleich eigentlich in Wirklichkeit steckt.

[ 45 ] Und wenn wir auf manches, was in der letzten Zeit schon immer an geistigen Wahrheiten vor unsere Seele getreten ist, zurückblicken, dann werden wir uns immer wieder und wiederum festigen können in der Empfindung, die wir gegenüber den geisteswissenschaftlichen Impulsen uns erwerben können. Wenn wir daran denken, daß dasjenige, was der Erdenmensch hergibt an Geisteskultur, das innere Grundgerüst des Jupiter ergeben wird; das, was wir in der Geisteswissenschaft treiben, den künftigen Pflanzenkeim des Jupiter bilden wird; dasjenige, was in der Zukunft kommen wird, das künftige Tierreich des Jupiter bilden wird, und wenn wir dann wirklich ernst nehmen, daß in unserem Saturnmenschen der Keim liegt zu der physischen Jupiterschale, daß in unserem Sonnenmenschen dasjenige liegt, was wir zur Pflanzendecke des Jupiter umwandeln müssen, und in unserem Mondenmenschen das, was zur Tierwelt des Jupiter umgewandelt wird, und daß alles, was zur Erde gehört — auch die Sterne gehören dazu, die gehen auch in das Pralaya hinein —, daß alles das vergehen wird, wenn wir dieses bedenken, dann werden wir Schüler Dessen, der gesagt hat:

[ 45 ] Und wenn wir auf manches, was in der letzten Zeit schon immer an geistigen Wahrheiten vor unsere Seele getreten ist, zurückblicken, dann werden wir uns immer wieder und wiederum festigen können in der Empfindung, die wir gegenüber den geisteswissenschaftlichen Impulsen uns erwerben können. Wenn wir daran denken, daß dasjenige, was der Erdenmensch hergibt an Geisteskultur, das innere Grundgerüst des Jupiter ergeben wird; das, was wir in der Geisteswissenschaft treiben, den künftigen Pflanzenkeim des Jupiter bilden wird; dasjenige, was in der Zukunft kommen wird, das künftige Tierreich des Jupiter bilden wird, und wenn wir dann wirklich ernst nehmen, daß in unserem Saturnmenschen der Keim liegt zu der physischen Jupiterschale, daß in unserem Sonnenmenschen dasjenige liegt, was wir zur Pflanzendecke des Jupiter umwandeln müssen, und in unserem Mondenmenschen das, was zur Tierwelt des Jupiter umgewandelt wird, und daß alles, was zur Erde gehört — auch die Sterne gehören dazu, die gehen auch in das Pralaya hinein —, daß alles das vergehen wird, wenn wir dieses bedenken, dann werden wir Schüler Dessen, der gesagt hat:

[ 46 ] «Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen!»

[ 46 ] «Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen!»

[ 47 ] Denn Himmel und Erde sind dasjenige, was durch den geisteswissenschaftlichen Menschen, durch den magischen Menschen erneuert wird. Alles wird vergehen, aber «meine Worte» werden dasjenige abgeben, was zur kosmischen Weltenbildung wird.

[ 47 ] Denn Himmel und Erde sind dasjenige, was durch den geisteswissenschaftlichen Menschen, durch den magischen Menschen erneuert wird. Alles wird vergehen, aber «meine Worte» werden dasjenige abgeben, was zur kosmischen Weltenbildung wird.

[ 48 ] Geisteswissenschaft muß auch dazu führen, daß man solche Worte verstehen lernt, wie es diese Worte des Christus sind:

[ 48 ] Geisteswissenschaft muß auch dazu führen, daß man solche Worte verstehen lernt, wie es diese Worte des Christus sind:

[ 49 ] «Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.»

[ 49 ] «Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.»