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How Individual Spirit Beings Work in the Human Soul
GA 178

6 November 1917, Zurich

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3. Hinter den Kulissen des äußeren Geschehens I

3. Hinter den Kulissen des äußeren Geschehens I

[ 1 ] Vor Jahren war ich gerade in Berlin in beruflichen Angelegenheiten tätig, als während der Vorstellung in einem Theater die Nachricht eintraf und in das Theater, möchte man sagen, hineingeweht wurde, daß in Genf die Kaiserin von Österreich von einem Propagandisten der Tat, wie man sagte, ermordet worden sei. Ich stand damals, als diese Nachricht in einem Zwischenakt der Vorstellung so hereingeweht worden war, in der Nähe eines Mannes, der dazumal Berliner Kritiker war, der mittlerweile berühmt gewordene philosophische Bücher geschrieben hat, und der sein Erstaunen über diese Tatsache in einer Weise zum Ausdruck brachte, die einem schon in der Erinnerung bleiben kann. Er sagte: Man kann vieles in der Welt begreifen, wenn man es auch nicht rechtfertigt, wenn man auch nicht einverstanden damit ist, man kann vieles begreifen in der Welt, aber daß es einen Sinn haben soll, aus einer agitatorischen Bewegung heraus eine kranke Frau zu töten, durch deren Weiterleben nichts irgendwie Erhebliches verändert werden kann, deren Tod jedenfalls in keinem ersichtlichen Zusammenhange stehen kann mit irgendwelcher politischen Idee, das sei unbegreiflich — so sagte dazumal der Mann —, das könne man nicht verstehen, das mache jedenfalls einen sinnlosen Eindruck.

[ 1 ] Vor Jahren war ich gerade in Berlin in beruflichen Angelegenheiten tätig, als während der Vorstellung in einem Theater die Nachricht eintraf und in das Theater, möchte man sagen, hineingeweht wurde, daß in Genf die Kaiserin von Österreich von einem Propagandisten der Tat, wie man sagte, ermordet worden sei. Ich stand damals, als diese Nachricht in einem Zwischenakt der Vorstellung so hereingeweht worden war, in der Nähe eines Mannes, der dazumal Berliner Kritiker war, der mittlerweile berühmt gewordene philosophische Bücher geschrieben hat, und der sein Erstaunen über diese Tatsache in einer Weise zum Ausdruck brachte, die einem schon in der Erinnerung bleiben kann. Er sagte: Man kann vieles in der Welt begreifen, wenn man es auch nicht rechtfertigt, wenn man auch nicht einverstanden damit ist, man kann vieles begreifen in der Welt, aber daß es einen Sinn haben soll, aus einer agitatorischen Bewegung heraus eine kranke Frau zu töten, durch deren Weiterleben nichts irgendwie Erhebliches verändert werden kann, deren Tod jedenfalls in keinem ersichtlichen Zusammenhange stehen kann mit irgendwelcher politischen Idee, das sei unbegreiflich — so sagte dazumal der Mann —, das könne man nicht verstehen, das mache jedenfalls einen sinnlosen Eindruck.

[ 2 ] Ich glaube, daß dazumal dieser Mann ausgesprochen hat etwas, was allgemeine Meinung vernünftiger Menschen sein muß, was gewissermaßen alle vernünftigen Menschen der heutigen gebildeten Welt denken müssen. Man könnte daran den Gedanken knüpfen: es geschehen also Dinge unter den Menschen, es geschehen überhaupt im Verlaufe dessen, was man geschichtliche Entwickelung nennt, Dinge, die, wenn man darauf anwenden will die Urteile, die man haben kann aus dem Leben heraus, sinnlos erscheinen; die, selbst wenn man sie erklären will aus irgendeiner Verirrung, sinnlos erscheinen.

[ 2 ] Ich glaube, daß dazumal dieser Mann ausgesprochen hat etwas, was allgemeine Meinung vernünftiger Menschen sein muß, was gewissermaßen alle vernünftigen Menschen der heutigen gebildeten Welt denken müssen. Man könnte daran den Gedanken knüpfen: es geschehen also Dinge unter den Menschen, es geschehen überhaupt im Verlaufe dessen, was man geschichtliche Entwickelung nennt, Dinge, die, wenn man darauf anwenden will die Urteile, die man haben kann aus dem Leben heraus, sinnlos erscheinen; die, selbst wenn man sie erklären will aus irgendeiner Verirrung, sinnlos erscheinen.

[ 3 ] Aber gerade an solchen Ereignissen — und man könnte ja zu diesem einen Ereignis viele, viele andere hinzufügen — kann man sehen, daß dasjenige, was äußerlich unbegreiflich erscheint, eben äußerlich unbegreiflich erscheinen muß, weil, wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, hinter den Kulissen der weltgeschichtlichen Angelegenheiten geistige Kräfte und geistige Taten hin und her spielen in gutem und in schlechtem Sinne; geistige Geschehnisse, geistige Taten, die nur zu begreifen sind, wenn man mit geistiger Wissenschaft hineinleuchten kann in diese Gebiete, die hinter den Kulissen des gewöhnlichen Lebens, des in der Sinneswelt verlaufenden Lebens liegen; weil solche Dinge geschehen, die nur durch Ideen aus der geistigen Welt heraus zu begreifen sind, und die notwendigerweise, wenn man sie nur in ihrem Zusammenhange innerhalb der Sinneswelt ins Auge faßt, einfach in gutem und in schlechtem Sinne sinnlos erscheinen. Und wenn man gerade durch das, was man Zufall nennen könnte, was aber vielleicht nur eine symbolische Auskleidung karmischer Angelegenheiten ist, eine solche Erfahrung in einem Theater macht, da denkt man eben daran, wie anders dasjenige aussieht, was hinter den Kulissen vorgeht, und dasjenige, was auf der Bühne vorgeht.

[ 3 ] Aber gerade an solchen Ereignissen — und man könnte ja zu diesem einen Ereignis viele, viele andere hinzufügen — kann man sehen, daß dasjenige, was äußerlich unbegreiflich erscheint, eben äußerlich unbegreiflich erscheinen muß, weil, wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, hinter den Kulissen der weltgeschichtlichen Angelegenheiten geistige Kräfte und geistige Taten hin und her spielen in gutem und in schlechtem Sinne; geistige Geschehnisse, geistige Taten, die nur zu begreifen sind, wenn man mit geistiger Wissenschaft hineinleuchten kann in diese Gebiete, die hinter den Kulissen des gewöhnlichen Lebens, des in der Sinneswelt verlaufenden Lebens liegen; weil solche Dinge geschehen, die nur durch Ideen aus der geistigen Welt heraus zu begreifen sind, und die notwendigerweise, wenn man sie nur in ihrem Zusammenhange innerhalb der Sinneswelt ins Auge faßt, einfach in gutem und in schlechtem Sinne sinnlos erscheinen. Und wenn man gerade durch das, was man Zufall nennen könnte, was aber vielleicht nur eine symbolische Auskleidung karmischer Angelegenheiten ist, eine solche Erfahrung in einem Theater macht, da denkt man eben daran, wie anders dasjenige aussieht, was hinter den Kulissen vorgeht, und dasjenige, was auf der Bühne vorgeht.

[ 4 ] Ich habe diese Bemerkung vorausgesendet, weil ich heute über einiges sprechen will, das dann das nächste Mal, wenn wir wieder hier miteinander sprechen, ausgebaut werden soll; über einiges, was den heutigen Menschen wichtig ist zu wissen von allerlei Dingen, die hinter den Kulissen des Geschehens auf dem physischen Plane sich abspielen. Diese Dinge versteht man nur, wenn man nicht der Bequemlichkeit der heutigen Menschen verfällt, die Dinge, die in der geistigen Welt sind und aus der geistigen Welt heraus mit den Angelegenheiten der Menschen hier auf Erden zusammenhängen, möglichst nur allgemein zu charakterisieren, sondern wenn man möglichst ins Konkrete, in die wirklichen Tatsachen der geistigen Welt hineingeht.

[ 4 ] Ich habe diese Bemerkung vorausgesendet, weil ich heute über einiges sprechen will, das dann das nächste Mal, wenn wir wieder hier miteinander sprechen, ausgebaut werden soll; über einiges, was den heutigen Menschen wichtig ist zu wissen von allerlei Dingen, die hinter den Kulissen des Geschehens auf dem physischen Plane sich abspielen. Diese Dinge versteht man nur, wenn man nicht der Bequemlichkeit der heutigen Menschen verfällt, die Dinge, die in der geistigen Welt sind und aus der geistigen Welt heraus mit den Angelegenheiten der Menschen hier auf Erden zusammenhängen, möglichst nur allgemein zu charakterisieren, sondern wenn man möglichst ins Konkrete, in die wirklichen Tatsachen der geistigen Welt hineingeht.

[ 5 ] Sie wissen — und wir haben es ja oftmals auseinandergesetzt, in den Zyklen ist darüber viel zu lesen —, daß wir die Entwickelung der Menschheit nach gewissen Perioden gliedern: großen Perioden, die wir als Saturn-, Sonnen-, Mondenzeit und so weiter bezeichnen; kleineren Perioden, wie solche sind, von denen wir sprechen als der lemurischen, der atlantischen und unserer nachatlantischen Zeit. Und wiederum innerhalb dieser kleineren Perioden, die aber schon eine riesige zeitliche Ausdehnung haben, sprechen wir von gewissen Kulturperioden für unsere nachatlantische Zeit: von der.altindischen, von der urpersischen, ägyptisch-chaldäischen, von der griechisch-lateinischen, und von unserer jetzigen fünften nachatlantischen Zeitperiode.

[ 5 ] Sie wissen — und wir haben es ja oftmals auseinandergesetzt, in den Zyklen ist darüber viel zu lesen —, daß wir die Entwickelung der Menschheit nach gewissen Perioden gliedern: großen Perioden, die wir als Saturn-, Sonnen-, Mondenzeit und so weiter bezeichnen; kleineren Perioden, wie solche sind, von denen wir sprechen als der lemurischen, der atlantischen und unserer nachatlantischen Zeit. Und wiederum innerhalb dieser kleineren Perioden, die aber schon eine riesige zeitliche Ausdehnung haben, sprechen wir von gewissen Kulturperioden für unsere nachatlantische Zeit: von der.altindischen, von der urpersischen, ägyptisch-chaldäischen, von der griechisch-lateinischen, und von unserer jetzigen fünften nachatlantischen Zeitperiode.

[ 6 ] Wir sprechen von solchen Perioden aus dem Grunde, weil die Menschheit als Ganzes in ihrem Gang durch die Erdenentwickelung ihre — in diesem Fall namentlich seelischen — Eigenschaften von einer Periode zu der andern hin ganz wesentlich ändert, weil eben die Menschheit eine reale Entwickelung durchmacht in jeder solchen Periode. Wir sprechen jetzt von den kleinsten der charakterisierten Perioden. In jeder solchen Periode obliegt gewissermaßen der Menschheit irgend etwas, was sie durchzumachen hat, woran sie sich zu freuen hat, woran sie zu leiden hat, was sie zu begreifen hat, woraus sie ihre Willensimpulse für ihre Taten zu holen hat und so weiter. Etwas anderes hat obgelegen als Aufgabe der ägyptisch-chaldäischen Kulturperiode, etwas anderes der griechisch-lateinischen, und auch unsere Zeit hat ganz bestimmte Aufgaben.

[ 6 ] Wir sprechen von solchen Perioden aus dem Grunde, weil die Menschheit als Ganzes in ihrem Gang durch die Erdenentwickelung ihre — in diesem Fall namentlich seelischen — Eigenschaften von einer Periode zu der andern hin ganz wesentlich ändert, weil eben die Menschheit eine reale Entwickelung durchmacht in jeder solchen Periode. Wir sprechen jetzt von den kleinsten der charakterisierten Perioden. In jeder solchen Periode obliegt gewissermaßen der Menschheit irgend etwas, was sie durchzumachen hat, woran sie sich zu freuen hat, woran sie zu leiden hat, was sie zu begreifen hat, woraus sie ihre Willensimpulse für ihre Taten zu holen hat und so weiter. Etwas anderes hat obgelegen als Aufgabe der ägyptisch-chaldäischen Kulturperiode, etwas anderes der griechisch-lateinischen, und auch unsere Zeit hat ganz bestimmte Aufgaben.

[ 7 ] Diese Verschiedenheit der Aufgaben solcher aufeinanderfolgenden Zeitperioden mit Bezug auf gewisse Eigentümlichkeiten kann man erst richtig ins Auge fassen, namentlich diejenigen, auf die wir gerade heute hinweisen wollen, kann man erst richtig ins Auge fassen, wenn man den Versuch macht, jene Erfahrungen zu Rate zu ziehen, die von dem gesamten Menschenleben herkommen für das äußere geschichtliche Werden, von dem die äußere Menschheitsgeschichte spricht und auf die sich die materialistische Gesinnung unserer Zeit vorzugsweise beschränken will. Von diesen äußeren Erlebnissen der Menschen auf dem physischen Plane, die ja nur einen Teil des gesamten Menschenlebens umfassen, das zwischen Geburt und Tod und zwischen Tod und einer neuen Geburt abläuft, von diesem physischen Erdenleben kann man nicht eine volle Charakteristik der aufeinanderfolgenden Epochen gewinnen; denn in dem, was wirklich geschieht, spielen immer die Kräfte zusammen, welche von dem Reiche, in dem der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt lebt, heruntergehend sich in Wechselwirkung setzen mit den Kräften, die entfaltet werden durch die Menschen, welche hier auf dem physischen Plane sind. Es ist immer ein Zusammenspiel der Kräfte vorhanden, welche die Menschen post mortem, nach dem Tode entfalten, und denjenigen Kräften, die hier auf dem physischen Plane entfaltet werden.

[ 7 ] Diese Verschiedenheit der Aufgaben solcher aufeinanderfolgenden Zeitperioden mit Bezug auf gewisse Eigentümlichkeiten kann man erst richtig ins Auge fassen, namentlich diejenigen, auf die wir gerade heute hinweisen wollen, kann man erst richtig ins Auge fassen, wenn man den Versuch macht, jene Erfahrungen zu Rate zu ziehen, die von dem gesamten Menschenleben herkommen für das äußere geschichtliche Werden, von dem die äußere Menschheitsgeschichte spricht und auf die sich die materialistische Gesinnung unserer Zeit vorzugsweise beschränken will. Von diesen äußeren Erlebnissen der Menschen auf dem physischen Plane, die ja nur einen Teil des gesamten Menschenlebens umfassen, das zwischen Geburt und Tod und zwischen Tod und einer neuen Geburt abläuft, von diesem physischen Erdenleben kann man nicht eine volle Charakteristik der aufeinanderfolgenden Epochen gewinnen; denn in dem, was wirklich geschieht, spielen immer die Kräfte zusammen, welche von dem Reiche, in dem der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt lebt, heruntergehend sich in Wechselwirkung setzen mit den Kräften, die entfaltet werden durch die Menschen, welche hier auf dem physischen Plane sind. Es ist immer ein Zusammenspiel der Kräfte vorhanden, welche die Menschen post mortem, nach dem Tode entfalten, und denjenigen Kräften, die hier auf dem physischen Plane entfaltet werden.

[ 8 ] Noch in der vierten nachatlantischen Epoche, diese ganze Zeit hindurch, möchte ich sagen, war es so, daß es ging, daß die Menschen über gewisse Dinge in einer Art von Unbewußtheit gehalten worden sind. Gerade viele Dinge, über welche die Menschen der vierten nachatlantischen Zeit, der griechisch-lateinischen Zeit, noch in Unbewußtheit gehalten werden konnten, die müssen den Menschen der fünften nachatlantischen Periode immer mehr und mehr zum Bewußtsein kommen. Diese fünfte nachatlantische Zeit wird überhaupt eine solche sein, in der vieles in das Bewußtsein der Menschenseelen hereinkommen muß, was früher außerhalb dieses Bewußtseins liegen konnte.

[ 8 ] Noch in der vierten nachatlantischen Epoche, diese ganze Zeit hindurch, möchte ich sagen, war es so, daß es ging, daß die Menschen über gewisse Dinge in einer Art von Unbewußtheit gehalten worden sind. Gerade viele Dinge, über welche die Menschen der vierten nachatlantischen Zeit, der griechisch-lateinischen Zeit, noch in Unbewußtheit gehalten werden konnten, die müssen den Menschen der fünften nachatlantischen Periode immer mehr und mehr zum Bewußtsein kommen. Diese fünfte nachatlantische Zeit wird überhaupt eine solche sein, in der vieles in das Bewußtsein der Menschenseelen hereinkommen muß, was früher außerhalb dieses Bewußtseins liegen konnte.

[ 9 ] Solche Dinge entwickeln sich mit einer gewissen geistigen Gesetzmäßigkeit, mit einer gewissen geistigen Notwendigkeit. Das Menschengeschlecht ist einfach daraufhin angelegt, daß gewisse Fassungskräfte, auch gewisse Willenskräfte, sich zu einer bestimmten Zeit entwickeln. Diese Menschheit wird für gewisse Dinge in der fünften nachatlantischen Zeit reif, wie sie für andere Dinge in den früheren Perioden reif geworden ist. Sie wird reif für sie. Eine Sache, für welche die Menschheit reif wird in dieser fünften nachatlantischen Zeit, sie erscheint dem heutigen Menschen ganz besonders paradox, weil ein großer Teil der heutigen öffentlichen Meinung geradezu nach dem Entgegengesetzten hinstrebt, sozusagen die Menschen nach dem Entgegengesetzten hinlenken möchte. Aber das wird nichts helfen. Die geistigen Kräfte, welche der Menschheit, wenn ich so sagen darf, im Laufe der fünften nachatlantischen Periode eingeimpft sind, werden stärker sein, als was gewisse Menschen wollen, oder was im Sinne der öffentlichen Meinung liegt.

[ 9 ] Solche Dinge entwickeln sich mit einer gewissen geistigen Gesetzmäßigkeit, mit einer gewissen geistigen Notwendigkeit. Das Menschengeschlecht ist einfach daraufhin angelegt, daß gewisse Fassungskräfte, auch gewisse Willenskräfte, sich zu einer bestimmten Zeit entwickeln. Diese Menschheit wird für gewisse Dinge in der fünften nachatlantischen Zeit reif, wie sie für andere Dinge in den früheren Perioden reif geworden ist. Sie wird reif für sie. Eine Sache, für welche die Menschheit reif wird in dieser fünften nachatlantischen Zeit, sie erscheint dem heutigen Menschen ganz besonders paradox, weil ein großer Teil der heutigen öffentlichen Meinung geradezu nach dem Entgegengesetzten hinstrebt, sozusagen die Menschen nach dem Entgegengesetzten hinlenken möchte. Aber das wird nichts helfen. Die geistigen Kräfte, welche der Menschheit, wenn ich so sagen darf, im Laufe der fünften nachatlantischen Periode eingeimpft sind, werden stärker sein, als was gewisse Menschen wollen, oder was im Sinne der öffentlichen Meinung liegt.

[ 10 ] Eine von diesen Sachen, die sich mit aller Gewalt geltend machen wird, wird die sein, daß möglich werden wird eine gewisse Lenkung der Menschen nach mehr okkulten Grundsätzen, als jemals die Menschen gelenkt worden sind. Es liegt im allgemeinen Charakter der Entwickelung, daß in dieser fünften nachatlantischen Zeit gewisse Machtverhältnisse, gewisse starke Einflußverhältnisse, auf kleine Gruppen von Menschen übergehen müssen, die eine starke Macht haben werden über andere, große Massen.

[ 10 ] Eine von diesen Sachen, die sich mit aller Gewalt geltend machen wird, wird die sein, daß möglich werden wird eine gewisse Lenkung der Menschen nach mehr okkulten Grundsätzen, als jemals die Menschen gelenkt worden sind. Es liegt im allgemeinen Charakter der Entwickelung, daß in dieser fünften nachatlantischen Zeit gewisse Machtverhältnisse, gewisse starke Einflußverhältnisse, auf kleine Gruppen von Menschen übergehen müssen, die eine starke Macht haben werden über andere, große Massen.

[ 11 ] Dem arbeitet ein gewisser Teil der öffentlichen Meinung heute lebhaft entgegen, aber das wird sich trotzdem entwickeln. Es wird sich aus dem Grunde entwickeln, weil ein großer Teil der Menschheit während dieser fünften nachatlantischen Zeit einfach aus der inneren Seelenreife heraus, aus den Entwickelungsnotwendigkeiten der Menschheit heraus, gewisse spirituelle Anlagen entwickeln wird, ein gewisses naturgemäßes Hineinschauen in die geistige Welt entwickeln wird. Dieser Teil der Menschheit, der zwar die beste Grundlage abgeben wird für das, was im sechsten nachatlantischen Zeitraum, der auf den unseren folgt, kommen wird, dieser Teil der Menschheit wird sich aber in diesem fünften nachatlantischen Zeitraum, in dem er sich vorbereitet, wenig geneigt zeigen, die Angelegenheiten des physischen Planes stark ins Auge zu fassen. Er wird gewissermaßen geringes Interesse für die Angelegenheiten des physischen Planes zeigen; er wird viel damit beschäftigt sein, das Gemütsleben auf eine höhere Stufe zu bringen, gewisse geistige Angelegenheiten zu ordnen. Dadurch werden andere, die gerade weniger für dieses spirituelle Leben geeignet sind, gewisse Machtverhältnisse an sich reißen können.

[ 11 ] Dem arbeitet ein gewisser Teil der öffentlichen Meinung heute lebhaft entgegen, aber das wird sich trotzdem entwickeln. Es wird sich aus dem Grunde entwickeln, weil ein großer Teil der Menschheit während dieser fünften nachatlantischen Zeit einfach aus der inneren Seelenreife heraus, aus den Entwickelungsnotwendigkeiten der Menschheit heraus, gewisse spirituelle Anlagen entwickeln wird, ein gewisses naturgemäßes Hineinschauen in die geistige Welt entwickeln wird. Dieser Teil der Menschheit, der zwar die beste Grundlage abgeben wird für das, was im sechsten nachatlantischen Zeitraum, der auf den unseren folgt, kommen wird, dieser Teil der Menschheit wird sich aber in diesem fünften nachatlantischen Zeitraum, in dem er sich vorbereitet, wenig geneigt zeigen, die Angelegenheiten des physischen Planes stark ins Auge zu fassen. Er wird gewissermaßen geringes Interesse für die Angelegenheiten des physischen Planes zeigen; er wird viel damit beschäftigt sein, das Gemütsleben auf eine höhere Stufe zu bringen, gewisse geistige Angelegenheiten zu ordnen. Dadurch werden andere, die gerade weniger für dieses spirituelle Leben geeignet sind, gewisse Machtverhältnisse an sich reißen können.

[ 12 ] Das ist etwas, was sich mit einer gewissen Notwendigkeit ergibt. Das ist etwas, was in den Kreisen derjenigen, die von solchen Angelegenheiten wissen, im ganzen letzten Drittel des 19. Jahrhunderts viel besprochen worden ist, wovon immer so geredet worden ist, daß die dringendste Notwendigkeit vorläge, nur ja diese Möglichkeit nicht in schlimme, sondern in gute Bahnen zu leiten. Man hat im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, insbesondere als die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert herannahte, von Okkultisten jeder Seite immer hören können: Es muß Vorsorge getroffen werden, daß diejenigen, die auf diese Weise zu gewissen Machtimpulsen kommen, die Würdigen seien. — Selbstverständlich hat jeder, mit Ausnahme von ganz wenigen Kreisen, solche als die Würdigen angesehen, die ihm durch diese oder jene Weltverhältnisse nahegestanden haben, ihm eben als die Würdigen erschienen sind. Aber dies war durchaus, ich möchte sagen, unter Okkultisten das Tagesgespräch und ist es in gewissem Sinne bis heute geblieben.

[ 12 ] Das ist etwas, was sich mit einer gewissen Notwendigkeit ergibt. Das ist etwas, was in den Kreisen derjenigen, die von solchen Angelegenheiten wissen, im ganzen letzten Drittel des 19. Jahrhunderts viel besprochen worden ist, wovon immer so geredet worden ist, daß die dringendste Notwendigkeit vorläge, nur ja diese Möglichkeit nicht in schlimme, sondern in gute Bahnen zu leiten. Man hat im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts, insbesondere als die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert herannahte, von Okkultisten jeder Seite immer hören können: Es muß Vorsorge getroffen werden, daß diejenigen, die auf diese Weise zu gewissen Machtimpulsen kommen, die Würdigen seien. — Selbstverständlich hat jeder, mit Ausnahme von ganz wenigen Kreisen, solche als die Würdigen angesehen, die ihm durch diese oder jene Weltverhältnisse nahegestanden haben, ihm eben als die Würdigen erschienen sind. Aber dies war durchaus, ich möchte sagen, unter Okkultisten das Tagesgespräch und ist es in gewissem Sinne bis heute geblieben.

[ 13 ] Nun, andere Dinge werden ebenso im Laufe der fünften nachatlantischen Zeit — einfach weil die Menschen im Verlauf der Entwickelung die Reife dazu erlangen — herauskommen, werden den Menschen kund werden, auch in ihren Willen hineingehen. Das sind dann Dinge, die noch weitergehen, die so weit gehen, daß sie ernstliche Sorge all denen bereiten müssen, welche mit diesen Angelegenheiten vertraut sind.

[ 13 ] Nun, andere Dinge werden ebenso im Laufe der fünften nachatlantischen Zeit — einfach weil die Menschen im Verlauf der Entwickelung die Reife dazu erlangen — herauskommen, werden den Menschen kund werden, auch in ihren Willen hineingehen. Das sind dann Dinge, die noch weitergehen, die so weit gehen, daß sie ernstliche Sorge all denen bereiten müssen, welche mit diesen Angelegenheiten vertraut sind.

[ 14 ] So steht bevor für diesen fünften nachatlantischen Zeitraum, daß einfach der menschliche physische Denkapparat reif wird, gewisse Zusammenhänge über Krankheiten zu durchschauen, gewisse Heilungsprozesse, Zusammenhänge von Naturprozessen mit Krankheiten zu durchschauen. Derjenige, der vertraut ist mit diesen Dingen, dem macht das aus dem Grunde Sorge, weil es sich darum handelt, daß er nun auch als Ziel sich setzt, daß jene, welche dazu ausersehen sein werden, Lehren und Impulse über diese Dinge unter die Menschen zu bringen, dieses in der richtigen, würdigen Weise machen. Denn zwei Möglichkeiten wird es geben: man wird die Menschen über diese Dinge so unterrichten können, daß dies ausschlägt zum Unheil der Welt, und man wird sie unterrichten können so, daß es ausschlägt zum Heil der Welt. Denn diese Dinge, die mit dem innersten Wesen von gewissen Verhältnissen der menschlichen Fortpflanzung und von gewissen Verhältnissen der Krankheiten zusammenhängen, auch von gewissen Verhältnissen, die sich auf den Eintritt des Todes beziehen, diese Dinge sind, indem sie in der Menschheit sich ausbreiten, schwerwiegende Gedanken und Impulse, sind ganz bedeutsame Dinge. Und dieser fünfte nachatlantische Zeitraum ist dazu da, um die Menschen so weit freizumachen, daß sie über gewisse Dinge, die eben bisher mehr im Unterbewußten für die menschliche Seele gehalten worden sind, Aufklärung bekommen und auch Herr darüber werden.

[ 14 ] So steht bevor für diesen fünften nachatlantischen Zeitraum, daß einfach der menschliche physische Denkapparat reif wird, gewisse Zusammenhänge über Krankheiten zu durchschauen, gewisse Heilungsprozesse, Zusammenhänge von Naturprozessen mit Krankheiten zu durchschauen. Derjenige, der vertraut ist mit diesen Dingen, dem macht das aus dem Grunde Sorge, weil es sich darum handelt, daß er nun auch als Ziel sich setzt, daß jene, welche dazu ausersehen sein werden, Lehren und Impulse über diese Dinge unter die Menschen zu bringen, dieses in der richtigen, würdigen Weise machen. Denn zwei Möglichkeiten wird es geben: man wird die Menschen über diese Dinge so unterrichten können, daß dies ausschlägt zum Unheil der Welt, und man wird sie unterrichten können so, daß es ausschlägt zum Heil der Welt. Denn diese Dinge, die mit dem innersten Wesen von gewissen Verhältnissen der menschlichen Fortpflanzung und von gewissen Verhältnissen der Krankheiten zusammenhängen, auch von gewissen Verhältnissen, die sich auf den Eintritt des Todes beziehen, diese Dinge sind, indem sie in der Menschheit sich ausbreiten, schwerwiegende Gedanken und Impulse, sind ganz bedeutsame Dinge. Und dieser fünfte nachatlantische Zeitraum ist dazu da, um die Menschen so weit freizumachen, daß sie über gewisse Dinge, die eben bisher mehr im Unterbewußten für die menschliche Seele gehalten worden sind, Aufklärung bekommen und auch Herr darüber werden.

[ 15 ] Diejenigen Menschen, die von solchen Dingen wissen, bemühten sich viel um das, was nach der einen oder nach der andern Richtung in Betracht kommt oder getan werden kann. Denn alles, was auf diese Weise getan werden kann, gibt ja eine gewisse Macht, gibt gewissermaßen die Möglichkeit, an der Gestaltung der menschlichen Angelegenheiten in weittragendem Maße mitzuarbeiten. Dies ist etwas, was, wie gesagt, innerhalb geisteswissenschaftlicher Strömungen im 19. Jahrhundert bis zu unserer Zeit mit Rücksicht auf die Entwickelung der fünften nachatlantischen Zeit eine große Rolle gespielt hat.

[ 15 ] Diejenigen Menschen, die von solchen Dingen wissen, bemühten sich viel um das, was nach der einen oder nach der andern Richtung in Betracht kommt oder getan werden kann. Denn alles, was auf diese Weise getan werden kann, gibt ja eine gewisse Macht, gibt gewissermaßen die Möglichkeit, an der Gestaltung der menschlichen Angelegenheiten in weittragendem Maße mitzuarbeiten. Dies ist etwas, was, wie gesagt, innerhalb geisteswissenschaftlicher Strömungen im 19. Jahrhundert bis zu unserer Zeit mit Rücksicht auf die Entwickelung der fünften nachatlantischen Zeit eine große Rolle gespielt hat.

[ 16 ] Dazu kommt etwas anderes, eine Tatsache, welche dem, der mit ihr bekannt wird, von einer großen Bedeutung erscheint, die er wegen dieser Bedeutung mit mancher andern in Verbindung bringen muß. Diese Tatsache gehört zu jenen, von welchen ich in Zyklen ab und zu gesprochen habe. Wenn der Mensch, der die Schwelle zur geistigen Welt überschritten hat, in der geistigen Welt Beobachtungen anstellt, dann treten vor seine Seele einzelne Tatsachen, immer individuelle Tatsachen. Es stellt sich heraus, daß Tatsachen, die, ich möchte sagen, auf den ersten Anblick für das geistige Auge nichts miteinander zu tun haben, doch, wenn man dahinterkommt, etwas miteinander zu tun haben, sich gewissermaßen gegenseitig beleuchten und aufklären und dann im eminentesten Sinne das Eindringen in das Wesen der geistigen Welt möglich machen.

[ 16 ] Dazu kommt etwas anderes, eine Tatsache, welche dem, der mit ihr bekannt wird, von einer großen Bedeutung erscheint, die er wegen dieser Bedeutung mit mancher andern in Verbindung bringen muß. Diese Tatsache gehört zu jenen, von welchen ich in Zyklen ab und zu gesprochen habe. Wenn der Mensch, der die Schwelle zur geistigen Welt überschritten hat, in der geistigen Welt Beobachtungen anstellt, dann treten vor seine Seele einzelne Tatsachen, immer individuelle Tatsachen. Es stellt sich heraus, daß Tatsachen, die, ich möchte sagen, auf den ersten Anblick für das geistige Auge nichts miteinander zu tun haben, doch, wenn man dahinterkommt, etwas miteinander zu tun haben, sich gewissermaßen gegenseitig beleuchten und aufklären und dann im eminentesten Sinne das Eindringen in das Wesen der geistigen Welt möglich machen.

[ 17 ] Für die andere Tatsache, die, wenn ich sie jetzt vorbringe, Ihnen zunächst gar nicht den Eindruck machen wird, als ob sie mit dem eben Gesagten etwas zu tun hätte, für diese andere 'Tatsache stellt sich aber heraus, daß sie doch viel, sehr viel zu tun hat mit dem, was ich eben vorgebracht habe. Diese andere Tatsache ist diese: Wenn man sich an die Seelen verstorbener Menschen in der Gegenwart wendet, und — wenn ich so sagen darf — deren Lebensverhältnisse kennenlernt, sieht man, daß es darunter solche gibt, welche eine große Sorge davor zeigen, nach dem Tode mit jenen Menschenseelen bekanntzuwerden, welche hier auf Erden in ähnlicher Weise gefallen sind wie dazumal die Kaiserin von Österreich in Genf. Man macht also da die Erfahrung, daß solche, durch Propagandisten der Tat, sagen wir zunächst, durch. die Pforte des Todes geleiteten Menschen eine schwere Sorge bilden für gewisse Menschen, die auf normale Weise durch die Pforte des Todes gegangen sind und dann ihre Erlebnisse in der geistigen Welt haben. Man merkt gewissermaßen: die normal durch die Pforte des Todes gegangenen Menschen, die in die Gelegenheit kommen können, mit solchen Menschenseelen zu verkehren, fürchten sich als Seelen nach dem Tode vor diesem Verkehr; sie meiden den Verkehr.

[ 17 ] Für die andere Tatsache, die, wenn ich sie jetzt vorbringe, Ihnen zunächst gar nicht den Eindruck machen wird, als ob sie mit dem eben Gesagten etwas zu tun hätte, für diese andere 'Tatsache stellt sich aber heraus, daß sie doch viel, sehr viel zu tun hat mit dem, was ich eben vorgebracht habe. Diese andere Tatsache ist diese: Wenn man sich an die Seelen verstorbener Menschen in der Gegenwart wendet, und — wenn ich so sagen darf — deren Lebensverhältnisse kennenlernt, sieht man, daß es darunter solche gibt, welche eine große Sorge davor zeigen, nach dem Tode mit jenen Menschenseelen bekanntzuwerden, welche hier auf Erden in ähnlicher Weise gefallen sind wie dazumal die Kaiserin von Österreich in Genf. Man macht also da die Erfahrung, daß solche, durch Propagandisten der Tat, sagen wir zunächst, durch. die Pforte des Todes geleiteten Menschen eine schwere Sorge bilden für gewisse Menschen, die auf normale Weise durch die Pforte des Todes gegangen sind und dann ihre Erlebnisse in der geistigen Welt haben. Man merkt gewissermaßen: die normal durch die Pforte des Todes gegangenen Menschen, die in die Gelegenheit kommen können, mit solchen Menschenseelen zu verkehren, fürchten sich als Seelen nach dem Tode vor diesem Verkehr; sie meiden den Verkehr.

[ 18 ] Ich bitte Sie, in diesem Falle nicht das Paradoxe ins Auge zu fassen, das eine solche Angelegenheit für das Gefühl hat. Es gibt ja selbstverständlich so viele Anschluß- und Verkehrsmöglichkeiten für Seelen, daß es deplaciert wäre, wenn man da gleich aus diesem Grunde das Mitleid walten lassen wollte, das ja aus einer berechtigten und begreiflichen Regung der Menschenseele in einem solchen Falle hervorgeht. Wir müssen die Tatsache in einem solchen Fall objektiv ins Auge fassen. Also es besteht diese Tatsache, daß solche Seelen, die normal durch die Pforte des Todes gegangen sind, eine gewisse Scheu vor denjenigen Seelen empfinden, die durch die Todespforte durch so etwas, wie eben die «Propaganda der Tat», geleitet worden sind.

[ 18 ] Ich bitte Sie, in diesem Falle nicht das Paradoxe ins Auge zu fassen, das eine solche Angelegenheit für das Gefühl hat. Es gibt ja selbstverständlich so viele Anschluß- und Verkehrsmöglichkeiten für Seelen, daß es deplaciert wäre, wenn man da gleich aus diesem Grunde das Mitleid walten lassen wollte, das ja aus einer berechtigten und begreiflichen Regung der Menschenseele in einem solchen Falle hervorgeht. Wir müssen die Tatsache in einem solchen Fall objektiv ins Auge fassen. Also es besteht diese Tatsache, daß solche Seelen, die normal durch die Pforte des Todes gegangen sind, eine gewisse Scheu vor denjenigen Seelen empfinden, die durch die Todespforte durch so etwas, wie eben die «Propaganda der Tat», geleitet worden sind.

[ 19 ] Diese zwei Dinge, diese letztere Tatsache und das, was ich vorhin ausgeführt habe, die stehen nun in einem gewissen Zusammenhang miteinander. Der Zusammenhang ist ein sehr eigentümlicher. Diese Seelen nämlich — das stellt sich bei genauerem Zusehen heraus —, die: auf so gewaltsame Weise durch des Todes Pforte gegangen sind, die wissen etwas in der geistigen Welt nach dem Tode, was die andern Seelen nicht zur Unzeit von ihnen erfahren möchten, von dem sie nicht möchten, daß sie es früher erfahren, als es heilsam ist. Diesen Seelen, die auf so gewaltsame Weise durch des Todes Pforte gegangen sind, denen bleibt nämlich dadurch, daß sie auf diese Weise ums Leben gekommen sind hier in der physischen Welt, eine gewisse Benützungsmöglichkeit der Kräfte, die sie hier gehabt haben, zum Beispiel der Verstandeskräfte. So daß solche Seelen die hier an den physischen Leib gebundene Kräfte von der andern Seite her, von der geistigen Seite her benützen können und mit ihnen ganz anderes machen können, als man hier im physischen Leibe mit solchen Kräften ‚machen kann. Dadurch ist es ihnen möglich, gewisse Dinge früher zu wissen, als es eigentlich im Fortgange der Menschheitsentwickelung heilsam ist.

[ 19 ] Diese zwei Dinge, diese letztere Tatsache und das, was ich vorhin ausgeführt habe, die stehen nun in einem gewissen Zusammenhang miteinander. Der Zusammenhang ist ein sehr eigentümlicher. Diese Seelen nämlich — das stellt sich bei genauerem Zusehen heraus —, die: auf so gewaltsame Weise durch des Todes Pforte gegangen sind, die wissen etwas in der geistigen Welt nach dem Tode, was die andern Seelen nicht zur Unzeit von ihnen erfahren möchten, von dem sie nicht möchten, daß sie es früher erfahren, als es heilsam ist. Diesen Seelen, die auf so gewaltsame Weise durch des Todes Pforte gegangen sind, denen bleibt nämlich dadurch, daß sie auf diese Weise ums Leben gekommen sind hier in der physischen Welt, eine gewisse Benützungsmöglichkeit der Kräfte, die sie hier gehabt haben, zum Beispiel der Verstandeskräfte. So daß solche Seelen die hier an den physischen Leib gebundene Kräfte von der andern Seite her, von der geistigen Seite her benützen können und mit ihnen ganz anderes machen können, als man hier im physischen Leibe mit solchen Kräften ‚machen kann. Dadurch ist es ihnen möglich, gewisse Dinge früher zu wissen, als es eigentlich im Fortgange der Menschheitsentwickelung heilsam ist.

[ 20 ] Es ist nun sehr merkwürdig, daß auf diese Weise dasjenige, was sinnlos erschienen ist — eine Anzahl von Taten der Propagandisten der Tat —, nun einen, wenn auch höchst zweifelhaften Sinn erhalten hat. Diese Taten erscheinen dem, der die Dinge durchschaut, in einem merkwürdigen Lichte. Man redet dann hier in der physischen Welt alles mögliche unsinnige Zeug, was einen Sinn haben soll, aber bei genauerem Anschauen eben keinen Sinn hat. Hier in der physischen Welt sagt man: Solche Leute, die als Propagandisten der Tat andere Leute ermorden, die wollen nur auf das Elend der Welt hindeuten; es sei ein Mittel, eben durch die Tat agitatorisch zu wirken und so weiter. Wer aber die Sache analysiert und mit den sozialen Gesetzen in Einklang zu bringen versucht, der wird sofort merken, daß das alles etwas ist — hölzernes Eisen nennt man es —, was keinen Sinn hat. Doch es bekommt plötzlich einen Sinn, wenn man weiß, daß Seelen, die auf eine solche Art in die geistige Welt hinaufgeschickt werden, droben Dinge wissen, die sie noch nicht wissen sollten, und vor denen die normal gestorbenen Seelen sogar eine Scheu haben.

[ 20 ] Es ist nun sehr merkwürdig, daß auf diese Weise dasjenige, was sinnlos erschienen ist — eine Anzahl von Taten der Propagandisten der Tat —, nun einen, wenn auch höchst zweifelhaften Sinn erhalten hat. Diese Taten erscheinen dem, der die Dinge durchschaut, in einem merkwürdigen Lichte. Man redet dann hier in der physischen Welt alles mögliche unsinnige Zeug, was einen Sinn haben soll, aber bei genauerem Anschauen eben keinen Sinn hat. Hier in der physischen Welt sagt man: Solche Leute, die als Propagandisten der Tat andere Leute ermorden, die wollen nur auf das Elend der Welt hindeuten; es sei ein Mittel, eben durch die Tat agitatorisch zu wirken und so weiter. Wer aber die Sache analysiert und mit den sozialen Gesetzen in Einklang zu bringen versucht, der wird sofort merken, daß das alles etwas ist — hölzernes Eisen nennt man es —, was keinen Sinn hat. Doch es bekommt plötzlich einen Sinn, wenn man weiß, daß Seelen, die auf eine solche Art in die geistige Welt hinaufgeschickt werden, droben Dinge wissen, die sie noch nicht wissen sollten, und vor denen die normal gestorbenen Seelen sogar eine Scheu haben.

[ 21 ] Nun lag es natürlich nahe, dasjenige, was im Laufe der Zeit als Attentate aufgetreten ist, aus solchen Unterlagen heraus wie die eben angedeutete der Ermordung der Kaiserin Elisabeth von Österreich, okkultistisch zu untersuchen; zu sehen, wie es sich mit diesen Seelen verhält, die da gewissermaßen als Bewahrer gewisser Geheimnisse in der geistigen Welt ankommen, und die zu etwas führen, von dem wir gleich nachher sprechen werden. Derjenige, der nur so äußerlich die Reihe der auf diese Weise geschehenen Attentate ansieht, kann die Zusammenstellung gewissermaßen dem Zufall zuschreiben; aber analysiert man, sieht man sich die Menschen an, die auf diese Weise in den Tod hineinbefördert worden sind, dann zeigt es sich schon, daß die Menschen wie ausgesucht sind, allerdings nicht vom Gesichtspunkte dieser physischen Welt, sondern wie ausgesucht sind vom Gesichtspunkte der geistigen Welt. Und dennoch, untersucht man eine große Anzahl der bekanntgewordenen Attentate auf diese Sache hin, so zeigt sich etwas sehr Merkwürdiges. An Carnot, Kaiserin Elisabeth, an einigen andern zeigt sich etwas sehr Merkwürdiges: es zeigt sich, daß mit diesen Attentaten zwar die Möglichkeit verknüpft war, durch sie so etwas zu erreichen, wie ich charakterisiert habe, daß es aber in der Tat nicht erreicht worden ist, gar nicht erreicht worden ist. Es wäre gegangen, wenn sich Seelen gefunden hätten, die sozusagen ihre Abnehmer geworden wären. Damit wären beide in eine transzendente, in eine übersinnliche Schuld gekommen: diejenigen, die auf normale Weise durch den Tod gegangen wären, hätten Dinge erfahren, durch die sie in schuldhafte Richtungen hineingetrieben worden wären, und diejenigen, die auf gewaltsame Weise, durch Attentate durch den Tod gegangen wären, die wären dadurch in Schuld gekommen, daß sie etwas verraten hätten, was noch nicht zu verraten möglich ist.

[ 21 ] Nun lag es natürlich nahe, dasjenige, was im Laufe der Zeit als Attentate aufgetreten ist, aus solchen Unterlagen heraus wie die eben angedeutete der Ermordung der Kaiserin Elisabeth von Österreich, okkultistisch zu untersuchen; zu sehen, wie es sich mit diesen Seelen verhält, die da gewissermaßen als Bewahrer gewisser Geheimnisse in der geistigen Welt ankommen, und die zu etwas führen, von dem wir gleich nachher sprechen werden. Derjenige, der nur so äußerlich die Reihe der auf diese Weise geschehenen Attentate ansieht, kann die Zusammenstellung gewissermaßen dem Zufall zuschreiben; aber analysiert man, sieht man sich die Menschen an, die auf diese Weise in den Tod hineinbefördert worden sind, dann zeigt es sich schon, daß die Menschen wie ausgesucht sind, allerdings nicht vom Gesichtspunkte dieser physischen Welt, sondern wie ausgesucht sind vom Gesichtspunkte der geistigen Welt. Und dennoch, untersucht man eine große Anzahl der bekanntgewordenen Attentate auf diese Sache hin, so zeigt sich etwas sehr Merkwürdiges. An Carnot, Kaiserin Elisabeth, an einigen andern zeigt sich etwas sehr Merkwürdiges: es zeigt sich, daß mit diesen Attentaten zwar die Möglichkeit verknüpft war, durch sie so etwas zu erreichen, wie ich charakterisiert habe, daß es aber in der Tat nicht erreicht worden ist, gar nicht erreicht worden ist. Es wäre gegangen, wenn sich Seelen gefunden hätten, die sozusagen ihre Abnehmer geworden wären. Damit wären beide in eine transzendente, in eine übersinnliche Schuld gekommen: diejenigen, die auf normale Weise durch den Tod gegangen wären, hätten Dinge erfahren, durch die sie in schuldhafte Richtungen hineingetrieben worden wären, und diejenigen, die auf gewaltsame Weise, durch Attentate durch den Tod gegangen wären, die wären dadurch in Schuld gekommen, daß sie etwas verraten hätten, was noch nicht zu verraten möglich ist.

[ 22 ] Höhere geistige Wesenheiten, höhere Hierarchien haben dies verhindert, weil aus gewissen Gesichtspunkten heraus die Sache von Folgen gewesen wäre, die hintangehalten werden mußten zum Heile eines gewissen Teiles der Menschheit. Es ist gewissermaßen das Schädliche dessen, was auf diese Weise zutage hätte treten können, durch das Eingreifen höherer geistiger Wesenheiten verhindert worden. So zeigte sich nun hier, ich möchte sagen, ein Versuch mit untauglichen Mitteln oder mit Mitteln, denen ihre Tauglichkeit genommen worden ist — ein Versuch in der geistigen Welt, hinter den Kulissen der gewöhnlichen physischen Welt.

[ 22 ] Höhere geistige Wesenheiten, höhere Hierarchien haben dies verhindert, weil aus gewissen Gesichtspunkten heraus die Sache von Folgen gewesen wäre, die hintangehalten werden mußten zum Heile eines gewissen Teiles der Menschheit. Es ist gewissermaßen das Schädliche dessen, was auf diese Weise zutage hätte treten können, durch das Eingreifen höherer geistiger Wesenheiten verhindert worden. So zeigte sich nun hier, ich möchte sagen, ein Versuch mit untauglichen Mitteln oder mit Mitteln, denen ihre Tauglichkeit genommen worden ist — ein Versuch in der geistigen Welt, hinter den Kulissen der gewöhnlichen physischen Welt.

[ 23 ] Wenn man den weiteren Gründen solcher Dinge nachgeht, so sieht man, woraus so etwas entspringt, woraus die Impulse zu so etwas kommen. Und für einen großen Teil der Attentate, die Ihnen bekanntgeworden sind, die in Europa besprochen worden sind, waren die Impulse — wohlgemerkt jetzt die geistigen Impulse — keine ursprünglichen, sondern sie waren in gewissem Sinne abgeleitete; sie waren, wenn ich mich des trivialen Ausdrucks bedienen darf, Abwehrmaßregeln. Man wollte etwas anderes hintanhalten. Man wollte durch diese Taten andere Taten, die sich in derselben Linie bewegen, hintanhalten, verhindern, wenigstens ihre Wirkung verhindern, besser gesagt.

[ 23 ] Wenn man den weiteren Gründen solcher Dinge nachgeht, so sieht man, woraus so etwas entspringt, woraus die Impulse zu so etwas kommen. Und für einen großen Teil der Attentate, die Ihnen bekanntgeworden sind, die in Europa besprochen worden sind, waren die Impulse — wohlgemerkt jetzt die geistigen Impulse — keine ursprünglichen, sondern sie waren in gewissem Sinne abgeleitete; sie waren, wenn ich mich des trivialen Ausdrucks bedienen darf, Abwehrmaßregeln. Man wollte etwas anderes hintanhalten. Man wollte durch diese Taten andere Taten, die sich in derselben Linie bewegen, hintanhalten, verhindern, wenigstens ihre Wirkung verhindern, besser gesagt.

[ 24 ] Das ist eine sehr geheimnisvolle Sache. Und verständlich wird die ganze Sache erst, wenn man auf dasjenige sieht, was verhindert hat werden sollen, wogegen gewissermaßen diese Abwehrmaßregeln getroffen worden sind. Man blickt da geisteswissenschaftlich in Dinge hinein, die tief zusammenhängen mit den Impulsen des gegenwärtigen und zukünftigen Menschenlebens, über die es aber wirklich außerordentlich schwierig ist zu sprechen, weil sie an allen Orten und Enden gegen gewisse naive, auch berechtigte Interessen der Menschen gehen. Verständlich wird die ganze Sache, die ich angedeutet habe, erst dann, wenn man in Erwägung zieht, daß alles, was ich Ihnen bisher erzählt habe auf diesem Gebiete, alle diese Attentatunternehmungen, auf die ich bisher hingedeutet habe, eigentlich dilettantisch gelenkte, laienhaft gelenkte Versuche waren, daß sie nicht mit durchgreifender Erkenntnis der okkulten Zusammenhänge gemacht worden sind, weil sie aus einer Art von Angst herausgeboren waren, als Abwehrmaßregeln, weil sie auch nicht einheitlich geleitet waren. Verständlich wird die Sache dann, wenn man eben auf das sieht, was abgelenkt hat werden sollen. Das wurde schon mit einsichtigeren Mitteln erstrebt und in Szene gesetzt.

[ 24 ] Das ist eine sehr geheimnisvolle Sache. Und verständlich wird die ganze Sache erst, wenn man auf dasjenige sieht, was verhindert hat werden sollen, wogegen gewissermaßen diese Abwehrmaßregeln getroffen worden sind. Man blickt da geisteswissenschaftlich in Dinge hinein, die tief zusammenhängen mit den Impulsen des gegenwärtigen und zukünftigen Menschenlebens, über die es aber wirklich außerordentlich schwierig ist zu sprechen, weil sie an allen Orten und Enden gegen gewisse naive, auch berechtigte Interessen der Menschen gehen. Verständlich wird die ganze Sache, die ich angedeutet habe, erst dann, wenn man in Erwägung zieht, daß alles, was ich Ihnen bisher erzählt habe auf diesem Gebiete, alle diese Attentatunternehmungen, auf die ich bisher hingedeutet habe, eigentlich dilettantisch gelenkte, laienhaft gelenkte Versuche waren, daß sie nicht mit durchgreifender Erkenntnis der okkulten Zusammenhänge gemacht worden sind, weil sie aus einer Art von Angst herausgeboren waren, als Abwehrmaßregeln, weil sie auch nicht einheitlich geleitet waren. Verständlich wird die Sache dann, wenn man eben auf das sieht, was abgelenkt hat werden sollen. Das wurde schon mit einsichtigeren Mitteln erstrebt und in Szene gesetzt.

[ 25 ] Sehen Sie, es bestand im Oriente noch im 19. Jahrhundert ein merkwürdiger Orden: «Thugs.» Dieser Orden, der in einem Teil Asiens blühte, war nicht entstanden aus der bloßen Sehnsucht, seine Ziele zu verwirklichen, der Sehnsucht etwa aus dem Herzen jener Menschen heraus, die diesem Orden angehörten. Dieser Orden verpflichtete seine Mitglieder, gewisse Menschen, die bezeichnet wurden von sehr, sehr im Unbekannten sich haltenden Oberen, zu ermorden. Eine Art Mörderorden war es, ein Orden, der die Aufgabe hatte, gewisse Menschen zu ermorden. Seine Tätigkeit bestand darinnen, daß man von Zeit zu Zeit erfuhr: der oder jener ist ermordet worden. Die Ermordung geschah aber aus dem Grunde, weil einfach einem Mitgliede des Thugs-Ordens von unbekannten Obern diese oder jene Persönlichkeit bezeichnet worden ist, die es zu ermorden hatte.

[ 25 ] Sehen Sie, es bestand im Oriente noch im 19. Jahrhundert ein merkwürdiger Orden: «Thugs.» Dieser Orden, der in einem Teil Asiens blühte, war nicht entstanden aus der bloßen Sehnsucht, seine Ziele zu verwirklichen, der Sehnsucht etwa aus dem Herzen jener Menschen heraus, die diesem Orden angehörten. Dieser Orden verpflichtete seine Mitglieder, gewisse Menschen, die bezeichnet wurden von sehr, sehr im Unbekannten sich haltenden Oberen, zu ermorden. Eine Art Mörderorden war es, ein Orden, der die Aufgabe hatte, gewisse Menschen zu ermorden. Seine Tätigkeit bestand darinnen, daß man von Zeit zu Zeit erfuhr: der oder jener ist ermordet worden. Die Ermordung geschah aber aus dem Grunde, weil einfach einem Mitgliede des Thugs-Ordens von unbekannten Obern diese oder jene Persönlichkeit bezeichnet worden ist, die es zu ermorden hatte.

[ 26 ] An den betreffenden Stellen, wo man das einleitete, wußte man schon, was man damit für eine Absicht verfolgte. Die Absicht, die man verfolgte, indem man erst die Angelegenheiten des physischen Planes so ordnete, daß dieser Mörderorden entstehen konnte, dann wiederum die Angelegenheiten dieses Mörderordens in entsprechender Weise in Szene setzte, es war die folgende: Man beabsichtigte, daß eben gerade solche Menschen gewaltsam durch des Todes Pforte gehen sollten, die dann mit der Eigenschaft ausgestattet waren, nach dem Tode gewisse Geheimnisse zu wissen. Diejenigen Menschen, die dieses arrangiert haben, sie haben nun andererseits wiederum die entsprechenden Spiegelereignisse, wie man das im okkulten Leben nennt, hier auf dem physischen Plane eingerichtet; sie haben namentlich dieses vor: entsprechende Spiegelereignisse hier auf dem physischen Plane einzurichten. Zum Teil, wenn auch wenige, aber zum Teil sind solche Ereignisse schon hier auf dem physischen Plane eingerichtet worden. Das macht man so: Man schult gewisse dazu geeignete Persönlichkeiten zu Medien, bringt sie dann in einen medialen Zustand und lenkt durch gewisse Verrichtungen die Strömungen von der geistigen Welt nach dem Medium hin; so daß das Medium gewisse Geheimnisse kundgibt, die auf keine andere Weise herauskommen können als dadurch, daß eine gewaltsam getötete Person in der andern Welt diejenigen Kräfte hier auf der Erde benützt, die durch den gewaltsamen Tod noch benützbar geblieben sind, daß sie als Seele hinter gewisse Geheimnisse kommt und diese Geheimnisse dann dem Medium einträufelt. Dadurch kann wiederum hier auf der Erde von solchen, die an dem Erforschen dieser Dinge ein Interesse haben, dasjenige erforscht werden, was solche Seelen eben einträufeln.

[ 26 ] An den betreffenden Stellen, wo man das einleitete, wußte man schon, was man damit für eine Absicht verfolgte. Die Absicht, die man verfolgte, indem man erst die Angelegenheiten des physischen Planes so ordnete, daß dieser Mörderorden entstehen konnte, dann wiederum die Angelegenheiten dieses Mörderordens in entsprechender Weise in Szene setzte, es war die folgende: Man beabsichtigte, daß eben gerade solche Menschen gewaltsam durch des Todes Pforte gehen sollten, die dann mit der Eigenschaft ausgestattet waren, nach dem Tode gewisse Geheimnisse zu wissen. Diejenigen Menschen, die dieses arrangiert haben, sie haben nun andererseits wiederum die entsprechenden Spiegelereignisse, wie man das im okkulten Leben nennt, hier auf dem physischen Plane eingerichtet; sie haben namentlich dieses vor: entsprechende Spiegelereignisse hier auf dem physischen Plane einzurichten. Zum Teil, wenn auch wenige, aber zum Teil sind solche Ereignisse schon hier auf dem physischen Plane eingerichtet worden. Das macht man so: Man schult gewisse dazu geeignete Persönlichkeiten zu Medien, bringt sie dann in einen medialen Zustand und lenkt durch gewisse Verrichtungen die Strömungen von der geistigen Welt nach dem Medium hin; so daß das Medium gewisse Geheimnisse kundgibt, die auf keine andere Weise herauskommen können als dadurch, daß eine gewaltsam getötete Person in der andern Welt diejenigen Kräfte hier auf der Erde benützt, die durch den gewaltsamen Tod noch benützbar geblieben sind, daß sie als Seele hinter gewisse Geheimnisse kommt und diese Geheimnisse dann dem Medium einträufelt. Dadurch kann wiederum hier auf der Erde von solchen, die an dem Erforschen dieser Dinge ein Interesse haben, dasjenige erforscht werden, was solche Seelen eben einträufeln.

[ 27 ] Die Dinge nun, die auf diese Weise erforscht werden, sind in einem gewissen Sinne, wenn ich so sagen darf, geistige Frühgeburten. Die Seelen, die auf normale Weise durch des Todes Pforte gegangen sind und Gelegenheit dazu haben, mit solchen Dingen in Berührung zu kommen, wissen: sie haben sich gerade jetzt vorzubereiten, und zeigen, daß sie darinnenstehen in solcher Vorbereitung, um in einem späteren Zeitpunkt, wenn die Menschheit dazu reif geworden ist, durch geeignete Wege manches aus der geistigen Welt auf die Erde herunterzubtingen, es der Erde hier unten einzuimpfen. Dies ist sogar eine wichtige Aufgabe einer Anzahl von Menschen, die jetzt durch des Todes Pforte gehen: wenn sie die genügende Reife erlangt haben werden für gewisse Geheimnisse, die sie nicht in verkürzter Erfahrung dadurch bekommen, daß benützt werden jene Kräfte, welche durch gewaltsame Tode herbeigeführt werden, dann die normalen Kräfte zu benützen. Diese Menschen haben geradezu die Aufgabe, hinter diese Kräfte zu kommen und sie wiederum einzuinspirieren Menschen, die hier auf der Erde sind, die keine Medien sind, sondern die sie auf normale, ordentliche Weise, durch Inspiration erfahren sollen. Darauf müßte gewartet werden im normalen Leben. Dadurch daß diese Dinge, die eigentlich später kommen sollen, als geistige Frühgeburten auf dem Wege kommen, den ich Ihnen angedeutet habe durch okkultes Verbrechertum —, dadurch können diejenigen, die nicht Gutes mit der Menschheit beabsichtigen, die also in diesem Sinne schwarze oder graue Magier sind, sich in den Besitz solcher Geheimnisse stellen.

[ 27 ] Die Dinge nun, die auf diese Weise erforscht werden, sind in einem gewissen Sinne, wenn ich so sagen darf, geistige Frühgeburten. Die Seelen, die auf normale Weise durch des Todes Pforte gegangen sind und Gelegenheit dazu haben, mit solchen Dingen in Berührung zu kommen, wissen: sie haben sich gerade jetzt vorzubereiten, und zeigen, daß sie darinnenstehen in solcher Vorbereitung, um in einem späteren Zeitpunkt, wenn die Menschheit dazu reif geworden ist, durch geeignete Wege manches aus der geistigen Welt auf die Erde herunterzubtingen, es der Erde hier unten einzuimpfen. Dies ist sogar eine wichtige Aufgabe einer Anzahl von Menschen, die jetzt durch des Todes Pforte gehen: wenn sie die genügende Reife erlangt haben werden für gewisse Geheimnisse, die sie nicht in verkürzter Erfahrung dadurch bekommen, daß benützt werden jene Kräfte, welche durch gewaltsame Tode herbeigeführt werden, dann die normalen Kräfte zu benützen. Diese Menschen haben geradezu die Aufgabe, hinter diese Kräfte zu kommen und sie wiederum einzuinspirieren Menschen, die hier auf der Erde sind, die keine Medien sind, sondern die sie auf normale, ordentliche Weise, durch Inspiration erfahren sollen. Darauf müßte gewartet werden im normalen Leben. Dadurch daß diese Dinge, die eigentlich später kommen sollen, als geistige Frühgeburten auf dem Wege kommen, den ich Ihnen angedeutet habe durch okkultes Verbrechertum —, dadurch können diejenigen, die nicht Gutes mit der Menschheit beabsichtigen, die also in diesem Sinne schwarze oder graue Magier sind, sich in den Besitz solcher Geheimnisse stellen.

[ 28 ] Und solche Dinge gingen vor hinter den Kulissen des äußeren Geschehens gerade unserer Jahrzehnte. Beabsichtigt war: in die Hände einer gewissen Gruppe von Menschen erstens das Geheimnis zu legen, wie Massen beherrscht werden, was ich zuerst angedeutet habe. Es ist dies das Geheimnis, wie gerade diejenigen Massen, welche sich wenig kümmern um die äußeren Angelegenheiten, jedoch spirituelle Anlagen haben, die vorzugsweise geeignet sind, vorbereitend zu dienen für den sechsten nachatlantischen Zeitraum, wie diese Menschenmasse in ausgiebigem Maße zu beherrschen ist und wie die Gabe, sie zu beherrschen, in die Hände von einzelnen wenigen Menschen zu bringen ist.

[ 28 ] Und solche Dinge gingen vor hinter den Kulissen des äußeren Geschehens gerade unserer Jahrzehnte. Beabsichtigt war: in die Hände einer gewissen Gruppe von Menschen erstens das Geheimnis zu legen, wie Massen beherrscht werden, was ich zuerst angedeutet habe. Es ist dies das Geheimnis, wie gerade diejenigen Massen, welche sich wenig kümmern um die äußeren Angelegenheiten, jedoch spirituelle Anlagen haben, die vorzugsweise geeignet sind, vorbereitend zu dienen für den sechsten nachatlantischen Zeitraum, wie diese Menschenmasse in ausgiebigem Maße zu beherrschen ist und wie die Gabe, sie zu beherrschen, in die Hände von einzelnen wenigen Menschen zu bringen ist.

[ 29 ] Das war das eine. Das andere ist etwas, was in der Zukunft eine große Rolle spielen wird: die Geheimnisse, die Mittel in die Hand zu bekommen, um Verhältnisse, die mit Krankheitsprozessen, auch mit dem Fortpflanzungsprozeß zusammenhängen, in einer bestimmten Richtung zu dirigieren. Da handelt es sich namentlich um solche Dinge, wie ich sie schon angedeutet habe gegenüber einigen Freunden. Das materialistische Zeitalter strebt danach aus gewissen Kreisen heraus, alle spirituelle Entwickelung der Menschheit zu paralysieren, unmöglich zu machen; die Menschen dahin zu bringen, daß sie ablehnen, einfach durch ihre Temperamente, dutch ihren Charakter ablehnen alles Spirituelle, es für Narretei ansehen.

[ 29 ] Das war das eine. Das andere ist etwas, was in der Zukunft eine große Rolle spielen wird: die Geheimnisse, die Mittel in die Hand zu bekommen, um Verhältnisse, die mit Krankheitsprozessen, auch mit dem Fortpflanzungsprozeß zusammenhängen, in einer bestimmten Richtung zu dirigieren. Da handelt es sich namentlich um solche Dinge, wie ich sie schon angedeutet habe gegenüber einigen Freunden. Das materialistische Zeitalter strebt danach aus gewissen Kreisen heraus, alle spirituelle Entwickelung der Menschheit zu paralysieren, unmöglich zu machen; die Menschen dahin zu bringen, daß sie ablehnen, einfach durch ihre Temperamente, dutch ihren Charakter ablehnen alles Spirituelle, es für Narretei ansehen.

[ 30 ] Solch eine Strömung — bei einzelnen Menschen ist sie heute schon bemerkbar — wird sich immer mehr und mehr vertiefen. Es wird die Sehnsucht entstehen, daß allgemeines Urteil wird: Das Spirituelle, das Geistige ist Narretei, ist Wahnsinn! — Das wird man dadurch zu erreichen versuchen, daß man dagegen Impfmittel herausbringt, daß man, so wie man auf Impfmittel gekommen ist zum Schutz gegen Krankheiten, nun auf gewisse Impfmittel kommt, die den menschlichen Leib so beeinflussen, daß er den spirituellen Neigungen der Seele keine Wohnung gewährt. Man wird die Menschen gegen die Anlage für geistige Ideen impfen. Das wird man wenigstens anstreben: man wird Impfmittel versuchen, so daß die Menschen schon in der Kindheit den Drang zum geistigen Leben verlieren. Das ist aber nur eines von den Dingen, die zusammenhängen mit einer intimeren Kenntnis, die auftreten muß in diesem fünften nachatlantischen Zeitraum über den Zusammenhang dieser Naturvorgänge, Naturmittel, mit dem menschlichen Organismus. Sie werden in der entsprechenden Zeit in der Menschheit auftreten. Es wird sich nur darum handeln, ob vorher solch ein Streben Glück haben kann, wie das solcher geistiger Frühgeburten: in die Hände von einzelnen Menschen, die ihre Zwecke damit verfolgen, solche Bestrebungen gelangen zu lassen, oder ob die Erkenntnis von diesen Dingen in der richtigen Weise, wie es dem Heile der Menschheit dienen soll, herabkommt, wenn die Zeit dazu reif ist.

[ 30 ] Solch eine Strömung — bei einzelnen Menschen ist sie heute schon bemerkbar — wird sich immer mehr und mehr vertiefen. Es wird die Sehnsucht entstehen, daß allgemeines Urteil wird: Das Spirituelle, das Geistige ist Narretei, ist Wahnsinn! — Das wird man dadurch zu erreichen versuchen, daß man dagegen Impfmittel herausbringt, daß man, so wie man auf Impfmittel gekommen ist zum Schutz gegen Krankheiten, nun auf gewisse Impfmittel kommt, die den menschlichen Leib so beeinflussen, daß er den spirituellen Neigungen der Seele keine Wohnung gewährt. Man wird die Menschen gegen die Anlage für geistige Ideen impfen. Das wird man wenigstens anstreben: man wird Impfmittel versuchen, so daß die Menschen schon in der Kindheit den Drang zum geistigen Leben verlieren. Das ist aber nur eines von den Dingen, die zusammenhängen mit einer intimeren Kenntnis, die auftreten muß in diesem fünften nachatlantischen Zeitraum über den Zusammenhang dieser Naturvorgänge, Naturmittel, mit dem menschlichen Organismus. Sie werden in der entsprechenden Zeit in der Menschheit auftreten. Es wird sich nur darum handeln, ob vorher solch ein Streben Glück haben kann, wie das solcher geistiger Frühgeburten: in die Hände von einzelnen Menschen, die ihre Zwecke damit verfolgen, solche Bestrebungen gelangen zu lassen, oder ob die Erkenntnis von diesen Dingen in der richtigen Weise, wie es dem Heile der Menschheit dienen soll, herabkommt, wenn die Zeit dazu reif ist.

[ 31 ] Diese Organisation, die für solche geistige Frühgeburten bestimmt war, welche mit Hilfe des Mörderordens der Thugs arbeitete, die war nicht dilettantisch; die arbeitete sehr systematisch, wenn auch in einer Weise, welche für jeden, der es mit der Menschheit gut meint, fürchterlich ist; die arbeitete sachgemäß, nicht dilettantisch, mit Kenntnis der entsprechenden Mittel.

[ 31 ] Diese Organisation, die für solche geistige Frühgeburten bestimmt war, welche mit Hilfe des Mörderordens der Thugs arbeitete, die war nicht dilettantisch; die arbeitete sehr systematisch, wenn auch in einer Weise, welche für jeden, der es mit der Menschheit gut meint, fürchterlich ist; die arbeitete sachgemäß, nicht dilettantisch, mit Kenntnis der entsprechenden Mittel.

[ 32 ] Weil dieses Bestreben da war, durch verfrühtes Herabkommen bestimmter Mittel aus der geistigen Welt einen Teil der Menschheit in den Besitz, in den egoistischen Besitz desjenigen zu setzen, was ja doch im Laufe der Menschheitsreifung im fünften nachatlantischen Zeitraum kommen muß, so entstand, da dieses auftrat, jenes ängstliche Unbehagen bei andern, welche gewissermaßen — aber dilettantisch, weil es ein angstgeborenes Kind war — als Gegenbild die Propaganda der Tat in Szene setzten, die ihnen nun helfen sollte, aber vorläufig ein Versuch mit untauglichen Mitteln war.

[ 32 ] Weil dieses Bestreben da war, durch verfrühtes Herabkommen bestimmter Mittel aus der geistigen Welt einen Teil der Menschheit in den Besitz, in den egoistischen Besitz desjenigen zu setzen, was ja doch im Laufe der Menschheitsreifung im fünften nachatlantischen Zeitraum kommen muß, so entstand, da dieses auftrat, jenes ängstliche Unbehagen bei andern, welche gewissermaßen — aber dilettantisch, weil es ein angstgeborenes Kind war — als Gegenbild die Propaganda der Tat in Szene setzten, die ihnen nun helfen sollte, aber vorläufig ein Versuch mit untauglichen Mitteln war.

[ 33 ] Es ist Bedeutungsvolles, was hinter den Kulissen des äußeren Geschehens vor sich geht. Und diese Dinge würden auch hier heute nicht besprochen werden, wenn es nicht die Aufgabe wäre, diejenigen, die solche Dinge dadurch hören können, daß sie eine gewisse Vorbereitung in geisteswissenschaftlichen Dingen haben, wenn es nicht eine verpflichtende Notwendigkeit wäre, diese Menschen auf solche Dinge aufmerksam zu machen. Es besteht eine Notwendigkeit, daß solche Dinge in das Bewußtsein der Menschheit der fünften nachatlantischen Zeit übergehen. Denn nur wenn sie in das Bewußtsein der Menschheit der fünften nachatlantischen Zeit übergehen, kann dasjenige erreicht werden, was Ziel werden muß der Erdenentwickelung.

[ 33 ] Es ist Bedeutungsvolles, was hinter den Kulissen des äußeren Geschehens vor sich geht. Und diese Dinge würden auch hier heute nicht besprochen werden, wenn es nicht die Aufgabe wäre, diejenigen, die solche Dinge dadurch hören können, daß sie eine gewisse Vorbereitung in geisteswissenschaftlichen Dingen haben, wenn es nicht eine verpflichtende Notwendigkeit wäre, diese Menschen auf solche Dinge aufmerksam zu machen. Es besteht eine Notwendigkeit, daß solche Dinge in das Bewußtsein der Menschheit der fünften nachatlantischen Zeit übergehen. Denn nur wenn sie in das Bewußtsein der Menschheit der fünften nachatlantischen Zeit übergehen, kann dasjenige erreicht werden, was Ziel werden muß der Erdenentwickelung.

[ 34 ] Es muß das schon eintreten, daß sich Menschen die Unbequemlichkeit auferlegen, nicht bloß so zu denken, wie es den sogenannten heutigen Gebildeten die Hochschulen vermitteln; es muß eine Zeit eintreten, in der eine Anzahl von Menschen sich bereit erklärt, solch eine unbequeme Weltanschauung auf sich zu nehmen, die ihre Richtungen, ihre Begriffe, ihre Ideen aus der geistigen Welt herausholt. Denn die Menschheit darf nicht in jenem Schlafzustande bleiben, in welchem sie bleiben will mit den abstrakten, allgemeinen Begriffen, nach denen das materialistische Zeitalter strebt und sie dann edel nennt.

[ 34 ] Es muß das schon eintreten, daß sich Menschen die Unbequemlichkeit auferlegen, nicht bloß so zu denken, wie es den sogenannten heutigen Gebildeten die Hochschulen vermitteln; es muß eine Zeit eintreten, in der eine Anzahl von Menschen sich bereit erklärt, solch eine unbequeme Weltanschauung auf sich zu nehmen, die ihre Richtungen, ihre Begriffe, ihre Ideen aus der geistigen Welt herausholt. Denn die Menschheit darf nicht in jenem Schlafzustande bleiben, in welchem sie bleiben will mit den abstrakten, allgemeinen Begriffen, nach denen das materialistische Zeitalter strebt und sie dann edel nennt.

[ 35 ] Es gibt also, wenn Sie bedenken, was ich Ihnen damit angedeutet habe, eine ganze Summe von Möglichkeiten, von der geistigen Welt herkommende Strömungen zu benützen, um hier auf der physischen Erde während der fünften nachatlantischen Zeit Unheil anzurichten; es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten dazu. Ich habe Sie auf eine solche Möglichkeit heute hingewiesen. Und daß man betonen muß, das Aufnehmen solcher Erkenntnis in das Bewußtsein einiger Seelen sei eine Notwendigkeit, das hängt zusammen mit dem ganzen Grundcharakter unseres Zeitalters. Gerade die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war eine sehr wichtige Zeit. Ich habe öfter in diesen und jenen Kreisen unserer Freunde hingewiesen, wie das Jahr 1841 eine Krisis, ein Entscheidungsjahr war. Natürlich kommt man nicht darauf, wenn man bloß die Ereignisse hier in der physischen Welt ansieht, sondern erst wenn man die Ereignisse ansieht im Zusammenhang mit dem, was sich in der geistigen Welt abspielt. Das Jahr 1841 war in der Tat das Krisenjahr für die Einleitung der materialistischen Zeit, denn dazumal hat in den geistigen Welten ein ganz bestimmter Kampf begonnen, ein Kampf von gewissen Geistern der Finsternis, können wir sagen, die der Hierarchie der Angeloi angehören. Sie kämpften diesen Kampf bis in den Herbst 1879 in der geistigen Welt. Sie strebten bestimmte Dinge an, eine ganze Reihe von Dingen, von denen wir heute nur eines erwähnen wollen. Dazumal, zwischen dem Jahre 1841 und 1879, sollte es sich entscheiden, ob eine gewisse Summe von spiritueller Weisheit in der geistigen Welt droben reifgemacht werden kann, so daß sie von dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts an allmählich auf die Erde herunterträufelt, das heißt, in die menschlichen Seelen hineinkommt und in den menschlichen Seelen spirituelles Wissen anregt, solches Wissen, das wir eben heute als Wissen der Geisteswissenschaft bezeichnen. Das ist ja erst seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts möglich geworden, solches Wissen.

[ 35 ] Es gibt also, wenn Sie bedenken, was ich Ihnen damit angedeutet habe, eine ganze Summe von Möglichkeiten, von der geistigen Welt herkommende Strömungen zu benützen, um hier auf der physischen Erde während der fünften nachatlantischen Zeit Unheil anzurichten; es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten dazu. Ich habe Sie auf eine solche Möglichkeit heute hingewiesen. Und daß man betonen muß, das Aufnehmen solcher Erkenntnis in das Bewußtsein einiger Seelen sei eine Notwendigkeit, das hängt zusammen mit dem ganzen Grundcharakter unseres Zeitalters. Gerade die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war eine sehr wichtige Zeit. Ich habe öfter in diesen und jenen Kreisen unserer Freunde hingewiesen, wie das Jahr 1841 eine Krisis, ein Entscheidungsjahr war. Natürlich kommt man nicht darauf, wenn man bloß die Ereignisse hier in der physischen Welt ansieht, sondern erst wenn man die Ereignisse ansieht im Zusammenhang mit dem, was sich in der geistigen Welt abspielt. Das Jahr 1841 war in der Tat das Krisenjahr für die Einleitung der materialistischen Zeit, denn dazumal hat in den geistigen Welten ein ganz bestimmter Kampf begonnen, ein Kampf von gewissen Geistern der Finsternis, können wir sagen, die der Hierarchie der Angeloi angehören. Sie kämpften diesen Kampf bis in den Herbst 1879 in der geistigen Welt. Sie strebten bestimmte Dinge an, eine ganze Reihe von Dingen, von denen wir heute nur eines erwähnen wollen. Dazumal, zwischen dem Jahre 1841 und 1879, sollte es sich entscheiden, ob eine gewisse Summe von spiritueller Weisheit in der geistigen Welt droben reifgemacht werden kann, so daß sie von dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts an allmählich auf die Erde herunterträufelt, das heißt, in die menschlichen Seelen hineinkommt und in den menschlichen Seelen spirituelles Wissen anregt, solches Wissen, das wir eben heute als Wissen der Geisteswissenschaft bezeichnen. Das ist ja erst seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts möglich geworden, solches Wissen.

[ 36 ] Nicht reif werden zu lassen drüben in der geistigen Welt das, was da herunterträufeln sollte, das war die Absicht jener Angeloigeister zwischen dem Jahre 1841 und 1879. Aber diese Geister haben den Krieg, den sie durch diese Jahrzehnte geführt haben gegen die Geister des Lichtes, sie haben diesen Kampf verloren. Tatsächlich hat sich im Jahre 1879 etwas abgespielt in kleinerem Maßstabe, wie sich solche Ereignisse wiederholt im Laufe der Evolution abgespielt haben und wie sie immer durch ein bestimmtes Symbolum ausgedrückt werden: durch den Sieg des Michael oder heiligen Georg über den Drachen. Auch da, 1879, auf einem gewissen Gebiete ist der Drache überwunden worden. Dieser Drache sind die Angeloiwesen, die das anstrebten, aber eben nicht erreichen konnten, was ich angedeutet habe. Deshalb sind sie 1879 aus der geistigen Welt in den Bereich der Menschen herein gestürzt worden. Es war der Sturz der Angeloiwesen aus dem Bereich der geistigen Welt in den Bereich der Menschen, und in dem Bereich der Menschen wandeln sie jetzt unter den Menschen. Da sind sie vorhanden, indem sie ihre Kräfte hineinsenden in die Gedanken, Gefühle, Willensimpulse der Menschen, indem sie das oder jenes anstiften. Sie haben nämlich nicht verhindern können darinnen besteht ja das, daß sie den Kampf verloren haben —, sie haben nämlich nicht verhindern können, daß die Zeit gekommen ist, in der das spirituelle Wissen herabträufelt. Dieses spirituelle Wissen ist jetzt da und wird immer weiter und weiter sich entwickeln; die Menschen werden die Fähigkeit haben können, die geistige Welt zu durchschauen.

[ 36 ] Nicht reif werden zu lassen drüben in der geistigen Welt das, was da herunterträufeln sollte, das war die Absicht jener Angeloigeister zwischen dem Jahre 1841 und 1879. Aber diese Geister haben den Krieg, den sie durch diese Jahrzehnte geführt haben gegen die Geister des Lichtes, sie haben diesen Kampf verloren. Tatsächlich hat sich im Jahre 1879 etwas abgespielt in kleinerem Maßstabe, wie sich solche Ereignisse wiederholt im Laufe der Evolution abgespielt haben und wie sie immer durch ein bestimmtes Symbolum ausgedrückt werden: durch den Sieg des Michael oder heiligen Georg über den Drachen. Auch da, 1879, auf einem gewissen Gebiete ist der Drache überwunden worden. Dieser Drache sind die Angeloiwesen, die das anstrebten, aber eben nicht erreichen konnten, was ich angedeutet habe. Deshalb sind sie 1879 aus der geistigen Welt in den Bereich der Menschen herein gestürzt worden. Es war der Sturz der Angeloiwesen aus dem Bereich der geistigen Welt in den Bereich der Menschen, und in dem Bereich der Menschen wandeln sie jetzt unter den Menschen. Da sind sie vorhanden, indem sie ihre Kräfte hineinsenden in die Gedanken, Gefühle, Willensimpulse der Menschen, indem sie das oder jenes anstiften. Sie haben nämlich nicht verhindern können darinnen besteht ja das, daß sie den Kampf verloren haben —, sie haben nämlich nicht verhindern können, daß die Zeit gekommen ist, in der das spirituelle Wissen herabträufelt. Dieses spirituelle Wissen ist jetzt da und wird immer weiter und weiter sich entwickeln; die Menschen werden die Fähigkeit haben können, die geistige Welt zu durchschauen.

[ 37 ] Aber nun sind diese Angeloiwesen auf die Erde herabgestürzt und wollen hier Unheil stiften mit dem Herabträufeln, wollen hier dieses Wissen in falsche Bahnen leiten, wollen diesem Wissen seine gute Macht rauben und es in schlechte Kanäle bringen. Kurz, sie wollen das, was sie mit Hilfe der Geister drüben nicht haben erreichen können, hier mit Hilfe der Menschen erreichen, weil sie herabgestürzt sind seit dem Jahre 1879. Zerstören den guten Weltenplan wollen sie, der darinnen besteht, in den richtigen Reifezeitaltern das Wissen von der Beherrschung der Menschenmassen, das Wissen von Geburt, Krankheit und Tod und andern Dingen unter den Menschen zu verbreiten. Sie wollen es frühzeitig verbreiten durch die geistigen Frühgeburten. Neben andern Dingen, die diese Geister anrichten wollen, wirken sie in dem, was ich eben angedeutet habe.

[ 37 ] Aber nun sind diese Angeloiwesen auf die Erde herabgestürzt und wollen hier Unheil stiften mit dem Herabträufeln, wollen hier dieses Wissen in falsche Bahnen leiten, wollen diesem Wissen seine gute Macht rauben und es in schlechte Kanäle bringen. Kurz, sie wollen das, was sie mit Hilfe der Geister drüben nicht haben erreichen können, hier mit Hilfe der Menschen erreichen, weil sie herabgestürzt sind seit dem Jahre 1879. Zerstören den guten Weltenplan wollen sie, der darinnen besteht, in den richtigen Reifezeitaltern das Wissen von der Beherrschung der Menschenmassen, das Wissen von Geburt, Krankheit und Tod und andern Dingen unter den Menschen zu verbreiten. Sie wollen es frühzeitig verbreiten durch die geistigen Frühgeburten. Neben andern Dingen, die diese Geister anrichten wollen, wirken sie in dem, was ich eben angedeutet habe.

[ 38 ] Helfen wird gegen den Einfluß dieser ahrimanischen Wesenheiten nur das Bewußtsein — ich habe das wiederholt angedeutet in den Mysteriendramen, erinnern Sie sich nur an den Schluß des letzten —, daß gegen gewisse Dinge, die Ahriman will, nur das hilft, daß man ihn durchschaut, daß man weiß, daß er da ist. Das fünfte nachatlantische Zeitalter muß sich dahin entwickeln, daß gewissermaßen viele Menschen darauf kommen, zu den ahrimanischen Mächten und Wesenheiten so zu sprechen, wie der Faust spricht: «In deinem Nichts hoff ich das All zu finden.» Das muß eine Gesinnung werden: da hineinzuschauen, wo die materialistische Anschauung das «Nichts» sieht, da die geistige Welt zu sehen. So daß Ahriman-Mephistopheles gezwungen wird, zu solchen Menschen so zu sprechen wie zu Faust, als er ihn zu den Müttern schickt: «Ich rühme dich, eh du dich von mir trennst, und sehe wohl, daß du den Teufel kennst.» Neulich sagte ich spaßend in Dornach drüben, diese Bemerkung würde Mephistopheles zu Woodrow Wilson nicht gemacht haben! Ihm würde er gesagt haben: «Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte.» Es handelt sich wirklich darum, daß es eine wichtige Tatsache ist, daß die Menschen lernen, hineinzuschauen in die konkreten Vorgänge der geistigen Welt. Und es ist nun schon einmal so, daß wenn auf der einen Seite so etwas von ganz besonderer Notwendigkeit ist, die Gegenkräfte besonders stark sind, so daß sich die Menschen heute sträuben gegen diese Dinge.

[ 38 ] Helfen wird gegen den Einfluß dieser ahrimanischen Wesenheiten nur das Bewußtsein — ich habe das wiederholt angedeutet in den Mysteriendramen, erinnern Sie sich nur an den Schluß des letzten —, daß gegen gewisse Dinge, die Ahriman will, nur das hilft, daß man ihn durchschaut, daß man weiß, daß er da ist. Das fünfte nachatlantische Zeitalter muß sich dahin entwickeln, daß gewissermaßen viele Menschen darauf kommen, zu den ahrimanischen Mächten und Wesenheiten so zu sprechen, wie der Faust spricht: «In deinem Nichts hoff ich das All zu finden.» Das muß eine Gesinnung werden: da hineinzuschauen, wo die materialistische Anschauung das «Nichts» sieht, da die geistige Welt zu sehen. So daß Ahriman-Mephistopheles gezwungen wird, zu solchen Menschen so zu sprechen wie zu Faust, als er ihn zu den Müttern schickt: «Ich rühme dich, eh du dich von mir trennst, und sehe wohl, daß du den Teufel kennst.» Neulich sagte ich spaßend in Dornach drüben, diese Bemerkung würde Mephistopheles zu Woodrow Wilson nicht gemacht haben! Ihm würde er gesagt haben: «Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte.» Es handelt sich wirklich darum, daß es eine wichtige Tatsache ist, daß die Menschen lernen, hineinzuschauen in die konkreten Vorgänge der geistigen Welt. Und es ist nun schon einmal so, daß wenn auf der einen Seite so etwas von ganz besonderer Notwendigkeit ist, die Gegenkräfte besonders stark sind, so daß sich die Menschen heute sträuben gegen diese Dinge.

[ 39 ] Das bitte ich Sie besonders zu berücksichtigen hier in Zürich, wenn Sie jetzt das sehr anerkennenswerte, sehr freudig zu begrüßende Bestreben haben, in gewisse Kreise, die heute noch sehr ablehnend gegen Geisteswissenschaft sind, diese Geisteswissenschaft zu tragen: sich keinen Illusionen hinzugeben! Man erlebt viele Enttäuschungen, und zunächst nur Enttäuschungen, wenn man versucht, die Dinge, die geschehen müssen und deshalb geschehen sollen, wirklich in der rechten Weise in die Wege zu leiten. Es darf uns niemals abhalten, diese Dinge in die Wege zu leiten. Man muß so erfaßt werden von dem Impuls, der der notwendige Impuls der Gegenwart ist, daß man dasjenige, was geschehen soll, tut, ohne Rücksicht, ob die Folgen auch in diesem Falle — nach der einen oder nach der andern Seite eintreten.

[ 39 ] Das bitte ich Sie besonders zu berücksichtigen hier in Zürich, wenn Sie jetzt das sehr anerkennenswerte, sehr freudig zu begrüßende Bestreben haben, in gewisse Kreise, die heute noch sehr ablehnend gegen Geisteswissenschaft sind, diese Geisteswissenschaft zu tragen: sich keinen Illusionen hinzugeben! Man erlebt viele Enttäuschungen, und zunächst nur Enttäuschungen, wenn man versucht, die Dinge, die geschehen müssen und deshalb geschehen sollen, wirklich in der rechten Weise in die Wege zu leiten. Es darf uns niemals abhalten, diese Dinge in die Wege zu leiten. Man muß so erfaßt werden von dem Impuls, der der notwendige Impuls der Gegenwart ist, daß man dasjenige, was geschehen soll, tut, ohne Rücksicht, ob die Folgen auch in diesem Falle — nach der einen oder nach der andern Seite eintreten.

[ 40 ] Und nur wenn man diese Gesinnung hat, kann man etwas erreichen. Und man erreicht oftmals etwas nach einer Richtung hin, die scheinbar gar nicht die beabsichtigte war. Man muß — das bitte ich Sie zu berücksichtigen — viel mehr tun, als es den Erfolgen gegenüber manchmal erfreulich ist. Denn mit der Propaganda der Geisteswissenschaft steht man in etwas anderem drinnen, als in all den Propaganden, die heute sonst gemacht werden auf andern Gebieten. Auf andern Gebieten redet man zu den Leuten schließlich meistens von etwas, was sie so genau wissen, wie die Betschwestern, die in der Kirche sitzen, dasjenige wissen, was der Pfarrer von der Kanzel redet. Die meisten Vereine haben zu ihren Programmen dasjenige, was den Leuten recht leicht trivial eingeht. Da bleibt man zumeist auf dem Gebiete der Abstraktionen. Schöne Programme macht man, die nicht wirklichkeitsverwandt sind, die auch nicht in die Wirklichkeit hineingehen können. Will man die Bestrebungen des spirituellen Lebens im fünften nachatlantischen Zeitraum pflegen, dann muß man sie als etwas Lebendiges betrachten. Aber sehen Sie sich das Lebendige an: das geistig Lebendige hat sein Abbild in dem natürlich Lebendigen. Ich frage Sie: Scheut der Fisch im Meere davor zurück, so und so viel Eier abzulegen, die zugrunde gehen? Fragen Sie sich, wie viele von den abgelegten Eiern Seefische werden? Wie viele gehen da zugrunde! So ist es im Leben, so ist es auch im geistigen Leben. Sie können durch lange Jahre hindurch immer wieder und wiederum zu großen Menschenmassen sprechen — Sie müssen zufrieden sein, wenn sich in diesen großen Menschenmassen immer einige wenige finden, die nur angeregt werden: denn das ist im Charakter des Lebendigen gelegen. Da erreicht man aber wirklich nur etwas, wenn man es wie die Natur, die das Abbild des Geistes ist, selber macht. Was würde es sein, wenn die Natur sich abhalten ließe, die von Lebewesen zugrunde gehenden Eier ablegen zu lassen, weil bemerkt wird in der Natur, daß in einem Jahre so und so viel Eier zugrunde gehen? Der Naturprozeß geht weiter, und der erreicht auch die Evolution. Nicht auf Erwägungen kommt es an, die wir anstellen, ob dies oder jenes erreicht werden kann, ob dies dem oder jenem zusagt, sondern darauf kommt es an, daß wir in der Sache selber den Impuls sehen und daß wir gar nicht anders können, als diesen Impuls in die Welt hineinzutragen.

[ 40 ] Und nur wenn man diese Gesinnung hat, kann man etwas erreichen. Und man erreicht oftmals etwas nach einer Richtung hin, die scheinbar gar nicht die beabsichtigte war. Man muß — das bitte ich Sie zu berücksichtigen — viel mehr tun, als es den Erfolgen gegenüber manchmal erfreulich ist. Denn mit der Propaganda der Geisteswissenschaft steht man in etwas anderem drinnen, als in all den Propaganden, die heute sonst gemacht werden auf andern Gebieten. Auf andern Gebieten redet man zu den Leuten schließlich meistens von etwas, was sie so genau wissen, wie die Betschwestern, die in der Kirche sitzen, dasjenige wissen, was der Pfarrer von der Kanzel redet. Die meisten Vereine haben zu ihren Programmen dasjenige, was den Leuten recht leicht trivial eingeht. Da bleibt man zumeist auf dem Gebiete der Abstraktionen. Schöne Programme macht man, die nicht wirklichkeitsverwandt sind, die auch nicht in die Wirklichkeit hineingehen können. Will man die Bestrebungen des spirituellen Lebens im fünften nachatlantischen Zeitraum pflegen, dann muß man sie als etwas Lebendiges betrachten. Aber sehen Sie sich das Lebendige an: das geistig Lebendige hat sein Abbild in dem natürlich Lebendigen. Ich frage Sie: Scheut der Fisch im Meere davor zurück, so und so viel Eier abzulegen, die zugrunde gehen? Fragen Sie sich, wie viele von den abgelegten Eiern Seefische werden? Wie viele gehen da zugrunde! So ist es im Leben, so ist es auch im geistigen Leben. Sie können durch lange Jahre hindurch immer wieder und wiederum zu großen Menschenmassen sprechen — Sie müssen zufrieden sein, wenn sich in diesen großen Menschenmassen immer einige wenige finden, die nur angeregt werden: denn das ist im Charakter des Lebendigen gelegen. Da erreicht man aber wirklich nur etwas, wenn man es wie die Natur, die das Abbild des Geistes ist, selber macht. Was würde es sein, wenn die Natur sich abhalten ließe, die von Lebewesen zugrunde gehenden Eier ablegen zu lassen, weil bemerkt wird in der Natur, daß in einem Jahre so und so viel Eier zugrunde gehen? Der Naturprozeß geht weiter, und der erreicht auch die Evolution. Nicht auf Erwägungen kommt es an, die wir anstellen, ob dies oder jenes erreicht werden kann, ob dies dem oder jenem zusagt, sondern darauf kommt es an, daß wir in der Sache selber den Impuls sehen und daß wir gar nicht anders können, als diesen Impuls in die Welt hineinzutragen.

[ 41 ] Und wenn man die Gründe anblickt, einige davon haben wir heute wiederum vor unsere Seele geführt, aus denen heraus man diesen Impuls in die Welt des fünften nachatlantischen Zeitraums hineintragen soll: sie sind wahrhaftig ernst genug. Und der Widerstand wird dann am größten, wenn die Notwendigkeit am größten ist. Die Menschen werden sich bequemen müssen, diejenigen Dinge, die geschehen, und die ja in unserer Zeit, in unseren Jahren wahrhaftig ein grausames Gepräge haben, diejenigen Dinge, die hier auf dem physischen Plane geschehen, alle im Zusammenhang zu betrachten mit Geschehnissen, die hinter den Kulissen sich abspielen. Da erst lassen sich die Dinge verstehen. Aber die Menschen, die heute als Geschichtsschreiber, als Soziologen, als Nationalökonomen oder als Politiker ihre Regeln und Gesetze hernehmen bloß vom physischen Plane — ja, die gleichen gegenüber den realen Notwendigkeiten heute solchen Menschen, welche, wenn sie zum Beispiel eine große Arbeit zu verrichten haben, damit beginnen, daß sie sich auf die Chaiselongue hinlegen und schlafen, weil sie denken, sie werden es im 'Traume schon verrichten. So wirken in der Tat heute zumeist diejenigen, die dem Leben der Bildung, dem Leben der einzelnen Wissenschaften angehören. Es sind Leute, welche die Wirklichkeit verträumen. Denn wie schreiben die Menschen Geschichte, wie schreiben die Menschen Soziologie? Wie jemand eben, der keine Ahnung hat von den wirklichen Kräften, die hinter dem stehen, wovon die Leute träumen. Es ist dasjenige, woraus namentlich so tiefe, so einschneidende Ereignisse entstehen wie die unserer Zeit, so um die Menschen, die sich heute um Wissenschaft bekümmern, wie ein Zimmer um einen Menschen ist, der nie dieses Zimmer gesehen hat, den Sie schlafend hineingetragen haben und der drinnen weiterschläft und nur schlafend dieses Zimmer kennenlernt. So lernt die rein materialistische Wissenschaft die Welt kennen.

[ 41 ] Und wenn man die Gründe anblickt, einige davon haben wir heute wiederum vor unsere Seele geführt, aus denen heraus man diesen Impuls in die Welt des fünften nachatlantischen Zeitraums hineintragen soll: sie sind wahrhaftig ernst genug. Und der Widerstand wird dann am größten, wenn die Notwendigkeit am größten ist. Die Menschen werden sich bequemen müssen, diejenigen Dinge, die geschehen, und die ja in unserer Zeit, in unseren Jahren wahrhaftig ein grausames Gepräge haben, diejenigen Dinge, die hier auf dem physischen Plane geschehen, alle im Zusammenhang zu betrachten mit Geschehnissen, die hinter den Kulissen sich abspielen. Da erst lassen sich die Dinge verstehen. Aber die Menschen, die heute als Geschichtsschreiber, als Soziologen, als Nationalökonomen oder als Politiker ihre Regeln und Gesetze hernehmen bloß vom physischen Plane — ja, die gleichen gegenüber den realen Notwendigkeiten heute solchen Menschen, welche, wenn sie zum Beispiel eine große Arbeit zu verrichten haben, damit beginnen, daß sie sich auf die Chaiselongue hinlegen und schlafen, weil sie denken, sie werden es im 'Traume schon verrichten. So wirken in der Tat heute zumeist diejenigen, die dem Leben der Bildung, dem Leben der einzelnen Wissenschaften angehören. Es sind Leute, welche die Wirklichkeit verträumen. Denn wie schreiben die Menschen Geschichte, wie schreiben die Menschen Soziologie? Wie jemand eben, der keine Ahnung hat von den wirklichen Kräften, die hinter dem stehen, wovon die Leute träumen. Es ist dasjenige, woraus namentlich so tiefe, so einschneidende Ereignisse entstehen wie die unserer Zeit, so um die Menschen, die sich heute um Wissenschaft bekümmern, wie ein Zimmer um einen Menschen ist, der nie dieses Zimmer gesehen hat, den Sie schlafend hineingetragen haben und der drinnen weiterschläft und nur schlafend dieses Zimmer kennenlernt. So lernt die rein materialistische Wissenschaft die Welt kennen.

[ 42 ] Was in meinem Buche «Vom Menschenrätsel» als schauendes Bewußtsein bezeichnet ist, es muß sich bis zu einem gewissen Grade der Menschheit des fünften nachatlantischen Zeitalters geradezu ergeben; denn gewisse Geheimnisse müssen an den Tag treten, weil sie sonst in unrechtmäßiger Weise durch solche Mittel, wie ich sie Ihnen heute erzählt habe, unter den Menschen verbreitet werden. Wie gesagt, es ist nicht leicht, diese Dinge anzudeuten in der heutigen Zeit; aber es besteht eine Pflichtnotwendigkeit, von diesen Dingen zu sprechen. Für vieles muß man sich aneignen, ich möchte sagen, eine gewisse Beobachtungsgabe, die anders als die grobklotzige Beobachtungsgabe der gegenwärtigen Menschen ist.

[ 42 ] Was in meinem Buche «Vom Menschenrätsel» als schauendes Bewußtsein bezeichnet ist, es muß sich bis zu einem gewissen Grade der Menschheit des fünften nachatlantischen Zeitalters geradezu ergeben; denn gewisse Geheimnisse müssen an den Tag treten, weil sie sonst in unrechtmäßiger Weise durch solche Mittel, wie ich sie Ihnen heute erzählt habe, unter den Menschen verbreitet werden. Wie gesagt, es ist nicht leicht, diese Dinge anzudeuten in der heutigen Zeit; aber es besteht eine Pflichtnotwendigkeit, von diesen Dingen zu sprechen. Für vieles muß man sich aneignen, ich möchte sagen, eine gewisse Beobachtungsgabe, die anders als die grobklotzige Beobachtungsgabe der gegenwärtigen Menschen ist.

[ 43 ] Auf zwei Dinge möchte ich Sie hinweisen im Zusammenhange mit dem Gesagten. Erstens, die Menschen gewinnen heute schon etwas, wenn sie versuchen, Dinge, die man sonst als Zufall ansieht, so ernst zu nehmen, daß sie in ihnen etwas sehen wie Hinweise, die Seele zu vertiefen. Nehmen wir an, Sie lesen, da oder dort ist in diesem oder jenem Zeitpunkt gerade jener Mensch gestorben. Man kommt auf manches, wenn man sich die Frage vorlegt: Wie wäre es, wenn derselbe Mensch drei Monate früher oder drei Monate später gestorben wäre? — eine Frage, die ja bloß mit Möglichem rechnet. Aber Sie können sicher sein, wenn Sie sich eine solche Frage vorlegen, so kann das in Ihnen Kräfte auslösen, durch die Sie anderes erkennen. — Oder Sie fahren auf der Eisenbahn und haben vielleicht mit jemandem ein sehr wichtiges Gespräch, das für Sie eine große Bedeutung hat und dergleichen. Solche Dinge nimmt selbstverständlich der Materialist als einen gelungenen Zufall. Aber derjenige, der nach und nach sich einleben will in das Hinter-die-Kulissen-des-Daseins-Kommen, der lenkt den Blick auf so etwas; der beschäftigt sich — nicht indem er Begriffe zu sehr preßt, sondern indem er an solchen Dingen etwas fühlt —, er beschäftigt sich mit solchen Dingen, weil ihm gleichsam Fingerzeige gegeben werden, daß zwischen den Dingen, die sich zutragen, Kräfte spielen, die nicht bloß aus der Mechanik und aus der Mathematik zu entnehmen sind. Das ist das eine.

[ 43 ] Auf zwei Dinge möchte ich Sie hinweisen im Zusammenhange mit dem Gesagten. Erstens, die Menschen gewinnen heute schon etwas, wenn sie versuchen, Dinge, die man sonst als Zufall ansieht, so ernst zu nehmen, daß sie in ihnen etwas sehen wie Hinweise, die Seele zu vertiefen. Nehmen wir an, Sie lesen, da oder dort ist in diesem oder jenem Zeitpunkt gerade jener Mensch gestorben. Man kommt auf manches, wenn man sich die Frage vorlegt: Wie wäre es, wenn derselbe Mensch drei Monate früher oder drei Monate später gestorben wäre? — eine Frage, die ja bloß mit Möglichem rechnet. Aber Sie können sicher sein, wenn Sie sich eine solche Frage vorlegen, so kann das in Ihnen Kräfte auslösen, durch die Sie anderes erkennen. — Oder Sie fahren auf der Eisenbahn und haben vielleicht mit jemandem ein sehr wichtiges Gespräch, das für Sie eine große Bedeutung hat und dergleichen. Solche Dinge nimmt selbstverständlich der Materialist als einen gelungenen Zufall. Aber derjenige, der nach und nach sich einleben will in das Hinter-die-Kulissen-des-Daseins-Kommen, der lenkt den Blick auf so etwas; der beschäftigt sich — nicht indem er Begriffe zu sehr preßt, sondern indem er an solchen Dingen etwas fühlt —, er beschäftigt sich mit solchen Dingen, weil ihm gleichsam Fingerzeige gegeben werden, daß zwischen den Dingen, die sich zutragen, Kräfte spielen, die nicht bloß aus der Mechanik und aus der Mathematik zu entnehmen sind. Das ist das eine.

[ 44 ] Das andere, was ich immer wieder und wiederum erwähnen will, ist, daß trotz des Materialismus unserer Zeit den Menschen sich vieles geistig offenbart. Die Menschen genieren sich heute nur, wenn sie geistige Erfahrungen machen, davon viel zu reden. Sie können heute hören, wenn jemand etwas mitteilsam wird, weil er Vertrauen zu Ihnen hat: der hat das getan, der andere hat jenes getan. Wenn er Ihnen wirklich ehrlich und aufrichtig sagt, warum er diese Zeitung begründet hat, das oder jenes getan hat, so erzählt er Ihnen einen Traum, scheinbar einen Traum, er erzählt das oder jenes als eine Anregung aus der geistigen Welt heraus. Das geschieht heute auf Schritt und Tritt; das geschieht viel mehr, als man denkt. Unter geistigen, unter spirituellen Impulsen wird heute vieles in die Tat geführt, viel mehr als man denkt. Die Menschen genieren sich nur, diese Dinge zu gestehen, weil sie meistens nicht voll genommen werden, wenn sie diese Dinge erzählen.

[ 44 ] Das andere, was ich immer wieder und wiederum erwähnen will, ist, daß trotz des Materialismus unserer Zeit den Menschen sich vieles geistig offenbart. Die Menschen genieren sich heute nur, wenn sie geistige Erfahrungen machen, davon viel zu reden. Sie können heute hören, wenn jemand etwas mitteilsam wird, weil er Vertrauen zu Ihnen hat: der hat das getan, der andere hat jenes getan. Wenn er Ihnen wirklich ehrlich und aufrichtig sagt, warum er diese Zeitung begründet hat, das oder jenes getan hat, so erzählt er Ihnen einen Traum, scheinbar einen Traum, er erzählt das oder jenes als eine Anregung aus der geistigen Welt heraus. Das geschieht heute auf Schritt und Tritt; das geschieht viel mehr, als man denkt. Unter geistigen, unter spirituellen Impulsen wird heute vieles in die Tat geführt, viel mehr als man denkt. Die Menschen genieren sich nur, diese Dinge zu gestehen, weil sie meistens nicht voll genommen werden, wenn sie diese Dinge erzählen.

[ 45 ] Nach diesen beiden Seiten hin ist es gut, seine Seele zu vertiefen: gerade in unserer Zeit wirklich darauf zu achten, daß irgendein Wink von irgendeiner Seite her kommen könnte, wenn man dies oder jenes erlebt, was einen aufmerksam sein läßt; und dann auch hinzuschauen weil man doch Gelegenheit hat, da und dort etwas zu vernehmen —, wie den Leuten Dinge geoffenbart werden aus der geistigen Welt heraus, in gutem und in schlechtem Sinne, unter deren Antrieb, unter deren Impulse sie handeln. Das ist gerade heute mehr der Fall, als man glaubt.

[ 45 ] Nach diesen beiden Seiten hin ist es gut, seine Seele zu vertiefen: gerade in unserer Zeit wirklich darauf zu achten, daß irgendein Wink von irgendeiner Seite her kommen könnte, wenn man dies oder jenes erlebt, was einen aufmerksam sein läßt; und dann auch hinzuschauen weil man doch Gelegenheit hat, da und dort etwas zu vernehmen —, wie den Leuten Dinge geoffenbart werden aus der geistigen Welt heraus, in gutem und in schlechtem Sinne, unter deren Antrieb, unter deren Impulse sie handeln. Das ist gerade heute mehr der Fall, als man glaubt.

[ 46 ] Das sind Dinge, auf die ich Sie heute aufmerksam machen wollte. Wir werden dann am nächsten Dienstag weiter reden über solche Dinge.

[ 46 ] Das sind Dinge, auf die ich Sie heute aufmerksam machen wollte. Wir werden dann am nächsten Dienstag weiter reden über solche Dinge.