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The Spiritual Backgrounds of the Outer World
The Fall of the Spirits of Darkness
GA 201

17 April 1920, Dornach

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Fünfter Vortrag

Fünfter Vortrag

[ 1 ] Es ist wohl aus den Betrachtungen, die wir in diesen Tagen angestellt haben, klar geworden, daß man überhaupt die Konfiguration des Weltenalls, des räumlichen Weltenalls in seinen Bewegungen nicht so betrachten kann, wie das unter dem Einflusse der gegenwärtigen Wissenschaftsgesinnung geschieht. Es wird gewissermaßen da nicht nur alles ganz abgesondert vom Menschen betrachtet, sondern es werden auch die einzelnen Körper, die sich dem Augenschein nach als gesonderte Körper ergeben, isoliert vorgestellt, und dann werden ihre Wirkungen aufeinander in ihrer Isolierung ins Auge gefaßt. Das ist aber geradeso, als wenn man zum Beispiel am menschlichen Organismus einen Arm für sich betrachten und versuchen würde, diesen Arm für sich zu studieren, dann ein anderes Glied, und so aus dem Zusammenwirken der einzelnen Glieder dann den ganzen Organismus begreifen wollte. Es handelt sich darum, daß man den ganzen Organismus des Menschen ja nicht begreifen kann aus seinen einzelnen Teilen, sondern daß man die Betrachtung des Ganzen zugrunde legen und dann von dem Ganzen aus die einzelnen Teile betrachten muß,

[ 1 ] Es ist wohl aus den Betrachtungen, die wir in diesen Tagen angestellt haben, klar geworden, daß man überhaupt die Konfiguration des Weltenalls, des räumlichen Weltenalls in seinen Bewegungen nicht so betrachten kann, wie das unter dem Einflusse der gegenwärtigen Wissenschaftsgesinnung geschieht. Es wird gewissermaßen da nicht nur alles ganz abgesondert vom Menschen betrachtet, sondern es werden auch die einzelnen Körper, die sich dem Augenschein nach als gesonderte Körper ergeben, isoliert vorgestellt, und dann werden ihre Wirkungen aufeinander in ihrer Isolierung ins Auge gefaßt. Das ist aber geradeso, als wenn man zum Beispiel am menschlichen Organismus einen Arm für sich betrachten und versuchen würde, diesen Arm für sich zu studieren, dann ein anderes Glied, und so aus dem Zusammenwirken der einzelnen Glieder dann den ganzen Organismus begreifen wollte. Es handelt sich darum, daß man den ganzen Organismus des Menschen ja nicht begreifen kann aus seinen einzelnen Teilen, sondern daß man die Betrachtung des Ganzen zugrunde legen und dann von dem Ganzen aus die einzelnen Teile betrachten muß,

[ 2 ] Dasselbe gilt von, sagen wir, unserem Sonnensystem, aber auch von unserem Sonnensystem in seiner Beziehung zu der ganzen sichtbaren Sternenwelt. Denn die Sonne, die anderen Planeten, der Mond, die Erde, sie sind ja nur Glieder in einem ganzen System. Und warum sollte denn zum Beispiel die Sonne abgesondert für sich als ein Körper betrachtet werden? Es ist ja durchaus gar nicht irgendein Grund vorhanden, die Sonne sich vorzustellen da, wo gerade das Auge sie sieht, und in den Grenzen darzustellen, in denen das Auge sie sieht. Man muß schon sagen, in bezug auf dasjenige, was da zugrunde liegt und verfehlt wird, hatte der Philosoph Schelling sehr recht, wenn er die Sache so wendete, daß er fragen wollte: Wo ist die Sonne anders als wo sie wirkt? Wenn die Sonne auf der Erde wirkt, so gehört eben dasjenige, was die Sonne auf der Erde wirkt, in den Bereich der Sonne hinein, und man tut sehr unrecht, wenn man aus einem Ganzen einen Teil herausnimmt und für sich betrachtet. — Das war aber das Bestreben der neueren, doch eben materialistischen Weltanschauung, die immer stärker und stärker sich geltend machte seit der Mitte des 15. Jahrhunderts. Und das ist auch das, wogegen Goethe sich Zeit seines Lebens, soweit er Naturwissenschaft getrieben hat, immer wenden mußte, gegen das auch jeder wahre Goetheanismus sich eben wenden muß. Schon Goethe hat ja darauf aufmerksam gemacht, daß man eigentlich die außermenschliche Natur nicht ohne Zusammenhang mit dem Menschen erfassen soll. So daß also eben durchaus, um zu verstehen, was in der außermenschlichen Natur vorgeht, die menschliche Wesenheit zugrunde gelegt werden muß. Wie wenig die Dinge wert sind, welche Ihnen in der äußeren Astronomie entgegentreten, das können Sie ja zum Beispiel aus dem Folgenden entnehmen.

[ 2 ] Dasselbe gilt von, sagen wir, unserem Sonnensystem, aber auch von unserem Sonnensystem in seiner Beziehung zu der ganzen sichtbaren Sternenwelt. Denn die Sonne, die anderen Planeten, der Mond, die Erde, sie sind ja nur Glieder in einem ganzen System. Und warum sollte denn zum Beispiel die Sonne abgesondert für sich als ein Körper betrachtet werden? Es ist ja durchaus gar nicht irgendein Grund vorhanden, die Sonne sich vorzustellen da, wo gerade das Auge sie sieht, und in den Grenzen darzustellen, in denen das Auge sie sieht. Man muß schon sagen, in bezug auf dasjenige, was da zugrunde liegt und verfehlt wird, hatte der Philosoph Schelling sehr recht, wenn er die Sache so wendete, daß er fragen wollte: Wo ist die Sonne anders als wo sie wirkt? Wenn die Sonne auf der Erde wirkt, so gehört eben dasjenige, was die Sonne auf der Erde wirkt, in den Bereich der Sonne hinein, und man tut sehr unrecht, wenn man aus einem Ganzen einen Teil herausnimmt und für sich betrachtet. — Das war aber das Bestreben der neueren, doch eben materialistischen Weltanschauung, die immer stärker und stärker sich geltend machte seit der Mitte des 15. Jahrhunderts. Und das ist auch das, wogegen Goethe sich Zeit seines Lebens, soweit er Naturwissenschaft getrieben hat, immer wenden mußte, gegen das auch jeder wahre Goetheanismus sich eben wenden muß. Schon Goethe hat ja darauf aufmerksam gemacht, daß man eigentlich die außermenschliche Natur nicht ohne Zusammenhang mit dem Menschen erfassen soll. So daß also eben durchaus, um zu verstehen, was in der außermenschlichen Natur vorgeht, die menschliche Wesenheit zugrunde gelegt werden muß. Wie wenig die Dinge wert sind, welche Ihnen in der äußeren Astronomie entgegentreten, das können Sie ja zum Beispiel aus dem Folgenden entnehmen.

[ 3 ] Man versucht, durch alle möglichen Erwägungen von einer gewöhnlichen, in einer elliptischen Bahn vor sich gehenden Bewegung der Erde um die Sonne zu sprechen. Man sagt, diese Bewegung der Erde um die Sonne, sie sei hervorgerufen durch jene tangentiale Stoßbewegung, von der ich Ihnen gestern am Ende der Betrachtungen gesprochen habe im Zusammenhange mit der Anziehungskraft der Sonne. Aber man kann doch nicht leugnen, wenn man von Anziehungskräften spricht — und man leugnet es auch nicht, weil es ja ganz absurd wäre —, daß nicht nur die Sonne die Erde anzieht, sondern auch die Erde die Sonne anzieht, so daß also eine Anziehungskraft oder Gravitationskraft nicht nur geübt würde — ich zeichne jetzt ähnlich wie die Astronomie zeichnet — von der Sonne gegenüber der Erde, sondern auch von der Erde gegenüber der Sonne (Tafel 9, oben).

[ 3 ] Man versucht, durch alle möglichen Erwägungen von einer gewöhnlichen, in einer elliptischen Bahn vor sich gehenden Bewegung der Erde um die Sonne zu sprechen. Man sagt, diese Bewegung der Erde um die Sonne, sie sei hervorgerufen durch jene tangentiale Stoßbewegung, von der ich Ihnen gestern am Ende der Betrachtungen gesprochen habe im Zusammenhange mit der Anziehungskraft der Sonne. Aber man kann doch nicht leugnen, wenn man von Anziehungskräften spricht — und man leugnet es auch nicht, weil es ja ganz absurd wäre —, daß nicht nur die Sonne die Erde anzieht, sondern auch die Erde die Sonne anzieht, so daß also eine Anziehungskraft oder Gravitationskraft nicht nur geübt würde — ich zeichne jetzt ähnlich wie die Astronomie zeichnet — von der Sonne gegenüber der Erde, sondern auch von der Erde gegenüber der Sonne (Tafel 9, oben).

Blackboard DrawingBlackboard Drawing

[ 4 ] Daraus aber muß man schließen, daß, weil sich die beiden Weltenkörper gegenseitig anziehen, man eigentlich gar nicht von einem Herumwandeln der Erde in einer Ellipsenbahn um die Sonne sprechen kann. Denn wenn die Erde die Sonne und die Sonne die Erde anzieht, gegenseitig, dann kann natürlich nicht einseitig die Erde sich bloß um die Sonne drehen, sondern dann handelt es sich darum, daß beide sich um einen neutralen Punkt drehen; daß also nicht etwa die Drehung so erfolgt, daß gewissermaßen der Mittelpunkt der Sonne als Drehpunkt in Betracht käme, sondern es muß ein neutraler Punkt zwischen den beiden Mittelpunkten, zwischen dem Erdenmittelpunkt und dem Sonnenmittelpunkt, der Drehpunkt sein. Ich erzähle Ihnen jetzt nicht etwas, was ich einwende gegen die Astronomie, sondern, was Sie in den astronomischen Büchern selber finden können. So muß man also annehmen, daß da zwischendrinnen irgendwie der Drehpunkt liege. Nur tröstet sich die Astronomie damit, daß die Sonne so groß ist, daß dieser Drehpunkt noch in ihr drinnen liegt. So daß also die Erde und die Sonne sich um diesen Punkt drehen würden, die Erde also nicht um die Sonne unmittelbar, sondern auch die Sonne dreht sich, aber um einen Punkt, der in ihr liegen würde. So weit ist also auch die äußere Astronomie, daß man spricht von einem Punkte, der nicht der Mittelpunkt der Sonne ist, sondern der da in der Verbindungslinie liegt. Aber er liegt noch innerhalb der Sonne selber. Ja, da kommt aber jetzt etwas anderes in Betracht. Erst mußte man ja diese ganze Größe der Sonne berechnen. Das ist ja Rechnungsergebnis. Es hängt also die Annahme, daß der Punkt noch innerhalb der Sonne ist, erst wiederum von der berechneten Größe der Sonne ab. Und so setzt man aus lauter Rechnungsresultaten etwas zusammen, was ganz selbstverständlich, weil man ja nach dem Augenschein rechnet, eine bestimmte, eingeschränkte Gültigkeit haben muß, was aber doch nicht maßgebend zu sein braucht für die wirkliche Wesenheit, die da zugrunde liegt.

[ 4 ] Daraus aber muß man schließen, daß, weil sich die beiden Weltenkörper gegenseitig anziehen, man eigentlich gar nicht von einem Herumwandeln der Erde in einer Ellipsenbahn um die Sonne sprechen kann. Denn wenn die Erde die Sonne und die Sonne die Erde anzieht, gegenseitig, dann kann natürlich nicht einseitig die Erde sich bloß um die Sonne drehen, sondern dann handelt es sich darum, daß beide sich um einen neutralen Punkt drehen; daß also nicht etwa die Drehung so erfolgt, daß gewissermaßen der Mittelpunkt der Sonne als Drehpunkt in Betracht käme, sondern es muß ein neutraler Punkt zwischen den beiden Mittelpunkten, zwischen dem Erdenmittelpunkt und dem Sonnenmittelpunkt, der Drehpunkt sein. Ich erzähle Ihnen jetzt nicht etwas, was ich einwende gegen die Astronomie, sondern, was Sie in den astronomischen Büchern selber finden können. So muß man also annehmen, daß da zwischendrinnen irgendwie der Drehpunkt liege. Nur tröstet sich die Astronomie damit, daß die Sonne so groß ist, daß dieser Drehpunkt noch in ihr drinnen liegt. So daß also die Erde und die Sonne sich um diesen Punkt drehen würden, die Erde also nicht um die Sonne unmittelbar, sondern auch die Sonne dreht sich, aber um einen Punkt, der in ihr liegen würde. So weit ist also auch die äußere Astronomie, daß man spricht von einem Punkte, der nicht der Mittelpunkt der Sonne ist, sondern der da in der Verbindungslinie liegt. Aber er liegt noch innerhalb der Sonne selber. Ja, da kommt aber jetzt etwas anderes in Betracht. Erst mußte man ja diese ganze Größe der Sonne berechnen. Das ist ja Rechnungsergebnis. Es hängt also die Annahme, daß der Punkt noch innerhalb der Sonne ist, erst wiederum von der berechneten Größe der Sonne ab. Und so setzt man aus lauter Rechnungsresultaten etwas zusammen, was ganz selbstverständlich, weil man ja nach dem Augenschein rechnet, eine bestimmte, eingeschränkte Gültigkeit haben muß, was aber doch nicht maßgebend zu sein braucht für die wirkliche Wesenheit, die da zugrunde liegt.

[ 5 ] Also darum handelt es sich, daß man, ich möchte sagen, der heutigen Astronomie ein wenig auf die Finger schaut, wie man jeder Wissenschaft heute auf die Finger schauen muß, damit man sieht, an welchen Punkten — und es gibt zahlreiche solche Punkte — diese Wissenschaft glatt über sich selber einfach hinausführt, wenn sie an gewisse schwierige Stellen kommt.

[ 5 ] Also darum handelt es sich, daß man, ich möchte sagen, der heutigen Astronomie ein wenig auf die Finger schaut, wie man jeder Wissenschaft heute auf die Finger schauen muß, damit man sieht, an welchen Punkten — und es gibt zahlreiche solche Punkte — diese Wissenschaft glatt über sich selber einfach hinausführt, wenn sie an gewisse schwierige Stellen kommt.

[ 6 ] Sehen Sie, solche schwierigen Stellen, die lassen sich überhaupt nach dem Äußeren der Erscheinungen eigentlich gar nicht beurteilen, sondern man kommt nur zu einem wirklichen Ergebnis, wenn man eben das ganze Weltenall in seiner Beziehung zum Menschen zu erfassen in der Lage ist. Da muß man aber zuerst einmal diejenigen Dinge, die wir schon angegeben haben von Beziehungen des Menschen zum Weltenall, ins Auge fassen, und dann muß man noch manches andere hinzufügen, ehe man zu einem wirklichen Weltbilde kommen kann. Wir haben ja gestern damit geschlossen, daß wir gesagt haben, wir müssen uns erstens vorstellen die gewöhnliche wägbare Materie, also die, die wir abwägen können. Das Licht können wir nicht abwägen. Das Licht gehört nicht zur wägbaren Materie; die Wärme auch nicht, die gehört nicht zur wägbaren Materie. Wir müssen erst ins Auge fassen dasjenige, was wir abwägen können, und dann müssen wir dem Wägbaren gegenüberstellen eben den Äther. Und wir haben gestern gesagt, daß es eben unrichtig ist, so wie die Erde wägbare Materie hat, sich auch die Sonne vorzustellen. Sie ist eigentlich etwas, was weniger ist als Raum, sie ist eine Aussparung des Raumes, sie ist etwas Saugendes im Gegensatze zu dem Drückenden der wägbaren Materie.

[ 6 ] Sehen Sie, solche schwierigen Stellen, die lassen sich überhaupt nach dem Äußeren der Erscheinungen eigentlich gar nicht beurteilen, sondern man kommt nur zu einem wirklichen Ergebnis, wenn man eben das ganze Weltenall in seiner Beziehung zum Menschen zu erfassen in der Lage ist. Da muß man aber zuerst einmal diejenigen Dinge, die wir schon angegeben haben von Beziehungen des Menschen zum Weltenall, ins Auge fassen, und dann muß man noch manches andere hinzufügen, ehe man zu einem wirklichen Weltbilde kommen kann. Wir haben ja gestern damit geschlossen, daß wir gesagt haben, wir müssen uns erstens vorstellen die gewöhnliche wägbare Materie, also die, die wir abwägen können. Das Licht können wir nicht abwägen. Das Licht gehört nicht zur wägbaren Materie; die Wärme auch nicht, die gehört nicht zur wägbaren Materie. Wir müssen erst ins Auge fassen dasjenige, was wir abwägen können, und dann müssen wir dem Wägbaren gegenüberstellen eben den Äther. Und wir haben gestern gesagt, daß es eben unrichtig ist, so wie die Erde wägbare Materie hat, sich auch die Sonne vorzustellen. Sie ist eigentlich etwas, was weniger ist als Raum, sie ist eine Aussparung des Raumes, sie ist etwas Saugendes im Gegensatze zu dem Drückenden der wägbaren Materie.

[ 7 ] Und so haben wir es nicht nur zu tun in der Außenwelt, ich möchte sagen, mit einer Ansammlung von solchem saugenden Äther, sondern dieser saugende Äther verbreitet sich jetzt auch weiter. Überall ist neben der drückenden Kraft saugende Kraft vorhanden. Wir selbst tragen in unserem Ätherleib saugende Kraft in uns.

[ 7 ] Und so haben wir es nicht nur zu tun in der Außenwelt, ich möchte sagen, mit einer Ansammlung von solchem saugenden Äther, sondern dieser saugende Äther verbreitet sich jetzt auch weiter. Überall ist neben der drückenden Kraft saugende Kraft vorhanden. Wir selbst tragen in unserem Ätherleib saugende Kraft in uns.

[ 8 ] Damit aber erschöpfen wir überhaupt das, was wir als Räumliches auffassen können. Drückende Kraft und saugende Kraft, das ist, was wir im Raume finden können. Es handelt sich aber darum, daß wir nicht nur unseren physischen Leib haben, der aus wägbarer Materie besteht, auch wägbare Materie aufnimmt und wieder abstößt; daß wir unseren Ätherleib haben, der aus saugendem Äther besteht; sondern wir haben dann unseren astralischen Leib, wenn wir das Wort «Leib» da anwenden dürfen. Was bedeutet das, daß wir unseren Astralleib haben? Daß wir unseren astralischen Leib haben, das bedeutet, daß wir etwas nicht mehr Räumliches in uns tragen, was aber zu dem Räumlichen in einer gewissen Beziehung steht. Daß eine Beziehung des Astralischen zu dem Räumlichen stattfindet, das können Sie ja einfach aus dem Folgenden entnehmen. Während wir wachen, füllt unser astralischer Leib den Ätherleib und den physischen Leib aus, beziehungsweise durchdringt sie. Nun wirkt aber der Ätherleib in uns anders, wenn wir wachen, als wenn wit schlafen. Es wird eine andere Beziehung hergestellt zwischen dem Ätherleib und dem physischen Leib, indem wir wachen. Diese andere Beziehung wird durch den Astralleib herbeigeführt. Der ist also etwas Tätiges. Er wirkt auf das Räumliche, obwohl er selbst nicht räumlich ist. Er ordnet und gliedert die Beziehungen des Räumlichen. Das, was da in uns geschieht, das Ordnen der Beziehungen des Räumlichen durch den Astralleib, das geschieht aber auch im Weltenall. Und es geschieht im Weltenall in der folgenden Weise.

[ 8 ] Damit aber erschöpfen wir überhaupt das, was wir als Räumliches auffassen können. Drückende Kraft und saugende Kraft, das ist, was wir im Raume finden können. Es handelt sich aber darum, daß wir nicht nur unseren physischen Leib haben, der aus wägbarer Materie besteht, auch wägbare Materie aufnimmt und wieder abstößt; daß wir unseren Ätherleib haben, der aus saugendem Äther besteht; sondern wir haben dann unseren astralischen Leib, wenn wir das Wort «Leib» da anwenden dürfen. Was bedeutet das, daß wir unseren Astralleib haben? Daß wir unseren astralischen Leib haben, das bedeutet, daß wir etwas nicht mehr Räumliches in uns tragen, was aber zu dem Räumlichen in einer gewissen Beziehung steht. Daß eine Beziehung des Astralischen zu dem Räumlichen stattfindet, das können Sie ja einfach aus dem Folgenden entnehmen. Während wir wachen, füllt unser astralischer Leib den Ätherleib und den physischen Leib aus, beziehungsweise durchdringt sie. Nun wirkt aber der Ätherleib in uns anders, wenn wir wachen, als wenn wit schlafen. Es wird eine andere Beziehung hergestellt zwischen dem Ätherleib und dem physischen Leib, indem wir wachen. Diese andere Beziehung wird durch den Astralleib herbeigeführt. Der ist also etwas Tätiges. Er wirkt auf das Räumliche, obwohl er selbst nicht räumlich ist. Er ordnet und gliedert die Beziehungen des Räumlichen. Das, was da in uns geschieht, das Ordnen der Beziehungen des Räumlichen durch den Astralleib, das geschieht aber auch im Weltenall. Und es geschieht im Weltenall in der folgenden Weise.

[ 9 ] Sehen Sie, versuchen Sie jetzt, bloß, ich möchte sagen, mit dem Räumlichen zu rechnen, indem Sie diejenigen Raumgegenden in dem von uns überschaubaren Weltenraum ins Auge fassen, die uns eben angegeben werden in der äußeren Welt durch das, was wir den Tierkreis nennen (Tafel 10, links oben). Ich will gar nicht im besonderen auf diese Tierkreisbilder jetzt eingehen, sondern nehmen Sie nur die Himmelsrichtungen, auf die wir hinschauen, wenn wir uns gegen das Sternbild des Widders im sogenannten Tierkreis wenden, dann zu Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische. Da haben wir gewissermaßen zunächst nur darauf zu schauen, wie der uns als unser sichtbares Weltenall vorliegende Raum gegliedert wird. Und nur als Zeichen für diese Gliederung sei immer hingewiesen auf die betreffende Gegend; nur als Zeichen, in welcher Richtung wir den Raum abgrenzen wollen, sei hingewiesen auf die betreffenden Sternbilder im Tierkreise.

[ 9 ] Sehen Sie, versuchen Sie jetzt, bloß, ich möchte sagen, mit dem Räumlichen zu rechnen, indem Sie diejenigen Raumgegenden in dem von uns überschaubaren Weltenraum ins Auge fassen, die uns eben angegeben werden in der äußeren Welt durch das, was wir den Tierkreis nennen (Tafel 10, links oben). Ich will gar nicht im besonderen auf diese Tierkreisbilder jetzt eingehen, sondern nehmen Sie nur die Himmelsrichtungen, auf die wir hinschauen, wenn wir uns gegen das Sternbild des Widders im sogenannten Tierkreis wenden, dann zu Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische. Da haben wir gewissermaßen zunächst nur darauf zu schauen, wie der uns als unser sichtbares Weltenall vorliegende Raum gegliedert wird. Und nur als Zeichen für diese Gliederung sei immer hingewiesen auf die betreffende Gegend; nur als Zeichen, in welcher Richtung wir den Raum abgrenzen wollen, sei hingewiesen auf die betreffenden Sternbilder im Tierkreise.

Blackboard DrawingBlackboard Drawing

[ 10 ] Nun handelt es sich darum, daß diese Raumrichtungen wirklich nicht etwas sind, was man damit charakterisieren kann, daß man sagt: Da ist leerer Raum, und ich ziehe in den leeren Raum hinein irgendeine Linie. — So etwas, was die Mathematik als Raum annimmt, gibt es überhaupt nirgends, sondern überallhin sind Kräftelinien, Kräfterichtungen, und diese Kräfterichtungen sind nicht gleich, sie sind untereinander verschieden, sie sind differenziert. Und man kann ja eben diese 12 Gebiete unseres sichtbaren Weltenalls dadurch unterscheiden, daß man sagt: Schaue ich in der Richtung nach dem Widder, so ist die Kraftwirkung eine andere, als wenn ich in der Richtung nach der Waage oder in der Richtung nach dem Krebs schaue. Das ist etwas, was allerdings zunächst der Mensch nicht zugeben will, solange er in der bloßen Sinneswelt verweilt. Aber in dem Augenblicke, wo der Mensch aufsteigt zum imaginativen Seelenerleben, empfindet er nicht gleichgültig die Richtung nach dem Widder oder Krebs, sondern er empfindet sie höchst differenziert. Sehen Sie, wenn ich Ihnen einen Vergleich geben will, so kann ich ihn durch folgendes geben. Denken Sie sich einmal, Sie ordnen sich im Kreise herum zwölf Personen, und zwar nach dem Gesichtspunkte, wie sie Ihnen sympathisch oder antipathisch sind. Sie stellen nach der einen Richtung hin die sympathischsten Personen, dann die weniger und immer weniger sympathischen; jetzt kommen die antipathischen auf der andern Seite. Denken Sie sich, Sie ordnen so um sich herum Personen an, bei denen Sie differenzieren in Graden von ' Sympathie und Antipathie. Es braucht ja nicht persönlich zu sein, das kann ja meinetwillen nach dem Aussehen sein oder so etwas — nicht wahr, es kann ja eine gewisse Objektivität darinnen sein. Dann werden Sie sich herumdrehen, und Sie werden durchgehen durch 12 Bilder und zu gleicher Zeit ein sehr abgestuftes, differenziertes Empfinden haben. Dieses abgestufte, differenzierte Empfinden hat der Mensch, wenn er zum imaginativen Wahrnehmen aufsteigt, sobald er sich um das Himmelsgewölbe herum bewegt. Es tauchen einfach diese Grade des Empfindens, sogar diese Grade des Anschauens auf. Das ist in dem Augenblicke der Fall, wo der Mensch aus der Gleichgültigkeit des gewöhnlichen Sinneslebens herauskommt. Man hat es also da nicht zu tun mit etwas Gleichgültigem im Raume, sondern man hat es zu tun damit, daß der Raum um uns herum auf uns in sehr differenzierter Weise wirkt.

[ 10 ] Nun handelt es sich darum, daß diese Raumrichtungen wirklich nicht etwas sind, was man damit charakterisieren kann, daß man sagt: Da ist leerer Raum, und ich ziehe in den leeren Raum hinein irgendeine Linie. — So etwas, was die Mathematik als Raum annimmt, gibt es überhaupt nirgends, sondern überallhin sind Kräftelinien, Kräfterichtungen, und diese Kräfterichtungen sind nicht gleich, sie sind untereinander verschieden, sie sind differenziert. Und man kann ja eben diese 12 Gebiete unseres sichtbaren Weltenalls dadurch unterscheiden, daß man sagt: Schaue ich in der Richtung nach dem Widder, so ist die Kraftwirkung eine andere, als wenn ich in der Richtung nach der Waage oder in der Richtung nach dem Krebs schaue. Das ist etwas, was allerdings zunächst der Mensch nicht zugeben will, solange er in der bloßen Sinneswelt verweilt. Aber in dem Augenblicke, wo der Mensch aufsteigt zum imaginativen Seelenerleben, empfindet er nicht gleichgültig die Richtung nach dem Widder oder Krebs, sondern er empfindet sie höchst differenziert. Sehen Sie, wenn ich Ihnen einen Vergleich geben will, so kann ich ihn durch folgendes geben. Denken Sie sich einmal, Sie ordnen sich im Kreise herum zwölf Personen, und zwar nach dem Gesichtspunkte, wie sie Ihnen sympathisch oder antipathisch sind. Sie stellen nach der einen Richtung hin die sympathischsten Personen, dann die weniger und immer weniger sympathischen; jetzt kommen die antipathischen auf der andern Seite. Denken Sie sich, Sie ordnen so um sich herum Personen an, bei denen Sie differenzieren in Graden von ' Sympathie und Antipathie. Es braucht ja nicht persönlich zu sein, das kann ja meinetwillen nach dem Aussehen sein oder so etwas — nicht wahr, es kann ja eine gewisse Objektivität darinnen sein. Dann werden Sie sich herumdrehen, und Sie werden durchgehen durch 12 Bilder und zu gleicher Zeit ein sehr abgestuftes, differenziertes Empfinden haben. Dieses abgestufte, differenzierte Empfinden hat der Mensch, wenn er zum imaginativen Wahrnehmen aufsteigt, sobald er sich um das Himmelsgewölbe herum bewegt. Es tauchen einfach diese Grade des Empfindens, sogar diese Grade des Anschauens auf. Das ist in dem Augenblicke der Fall, wo der Mensch aus der Gleichgültigkeit des gewöhnlichen Sinneslebens herauskommt. Man hat es also da nicht zu tun mit etwas Gleichgültigem im Raume, sondern man hat es zu tun damit, daß der Raum um uns herum auf uns in sehr differenzierter Weise wirkt.

[ 11 ] Sehen Sie, da kommt etwas zutage, was mit der ganzen Entwickelung des Menschen zusammenhängt. Würde der Mensch stehen geblieben sein bei der alten Art des Bewußtseins, wo er ein atavistisches Bilderbewußtsein hatte, dann würde auch bei diesem atavistischen Bilderbewußtsein ein sehr starkes Differenziertsein schon vorhanden sein. Er würde gewissermaßen unangenehm berührt sein von der einen Himmelsgegend, angenehm berührt sein von einer andern Himmelsgegend und so weiter. Aber der Mensch ist herausgerissen aus diesem Spiel, in das er einmal hineingestellt war. Er ist gerade dadurch herausgerissen, daß er in die Sinneswelt durch seine gegenwärtige Organisation versetzt ist. Daß der Mensch aber für den Weltenraum organisiert ist, das ist durch gewisse Erscheinungen auch heute noch äußerlich erfahrungsgemäß zu belegen. Denn es ist kein Unsinn, daß einfach gewisse Krankheiten besser heilen, wenn man den Kranken mit seinem Bette in die ostwestliche Richtung legt. Das ist kein Aberglaube, das ist etwas, wovon sich jeder empirisch gut überzeugen könnte, wenn er will. Das soll aber nicht eine Anempfehlung sein, daß sich jeder nun sein Bett in irgendeiner Weise stellen soll! Ich habe so viel nach dieser Richtung erlebt, daß es notwendig ist, daß ich solche Dinge immer hinzufüge. Denn was nach dieser Richtung alles erlebt werden kann, davon könnten unzählige Beispiele angeführt werden. So zum Beispiel ist es einmal geschehen — es war noch in Berlin —, als eine Anthroposophiestunde zu Ende war, ich einen gewissen Wert darauf legte, daß ich mich nicht erst niederzusetzen brauchte, um Gummischuhe anzuziehen, wenn es regnete, sondern daß ich das auch im Stehen machen konnte, wobei man dann auf einem Bein stehen muß für kurze Zeit. Ich sagte, der Mensch muß doch auch auf einem Bein stehen können. Das faßten einige Anthroposophen so auf, daß auf dem Umwege über London zurückkam, daß man in der Anthroposophischen Gesellschaft den Mitgliedern als esoterische Übung aufgibt, um Mitternacht eine Weile auf einem Bein zu stehen. Nun, sehen Ste, solche tiefen Gründe haben manche Dinge, die über uns gesagt werden. Es figurieren zahlreiche solche Mitteilungen, die dann wiederum in dem oder jenem Zeitungsartikel von gut- oder übelwollenden Leuten, meistens übelwollenden, erscheinen. Also ich will durchaus, wie gesagt, nicht darauf hinweisen, daß nun jeder sich sein Bett in einer gewissen Weise stellen soll. Aber es muß eben anerkannt werden, daß solche Erscheinungen, die ins Beliebige vermehrt werden könnten, durchaus zeigen, daß der Mensch auch heute noch in den Untergründen seines Wesens Beziehungen hat zu den Raumdifferenzierungen, die draußen sind und in die er eingespannt ist. Aber wodurch hat der Mensch solche Beziehungen?

[ 11 ] Sehen Sie, da kommt etwas zutage, was mit der ganzen Entwickelung des Menschen zusammenhängt. Würde der Mensch stehen geblieben sein bei der alten Art des Bewußtseins, wo er ein atavistisches Bilderbewußtsein hatte, dann würde auch bei diesem atavistischen Bilderbewußtsein ein sehr starkes Differenziertsein schon vorhanden sein. Er würde gewissermaßen unangenehm berührt sein von der einen Himmelsgegend, angenehm berührt sein von einer andern Himmelsgegend und so weiter. Aber der Mensch ist herausgerissen aus diesem Spiel, in das er einmal hineingestellt war. Er ist gerade dadurch herausgerissen, daß er in die Sinneswelt durch seine gegenwärtige Organisation versetzt ist. Daß der Mensch aber für den Weltenraum organisiert ist, das ist durch gewisse Erscheinungen auch heute noch äußerlich erfahrungsgemäß zu belegen. Denn es ist kein Unsinn, daß einfach gewisse Krankheiten besser heilen, wenn man den Kranken mit seinem Bette in die ostwestliche Richtung legt. Das ist kein Aberglaube, das ist etwas, wovon sich jeder empirisch gut überzeugen könnte, wenn er will. Das soll aber nicht eine Anempfehlung sein, daß sich jeder nun sein Bett in irgendeiner Weise stellen soll! Ich habe so viel nach dieser Richtung erlebt, daß es notwendig ist, daß ich solche Dinge immer hinzufüge. Denn was nach dieser Richtung alles erlebt werden kann, davon könnten unzählige Beispiele angeführt werden. So zum Beispiel ist es einmal geschehen — es war noch in Berlin —, als eine Anthroposophiestunde zu Ende war, ich einen gewissen Wert darauf legte, daß ich mich nicht erst niederzusetzen brauchte, um Gummischuhe anzuziehen, wenn es regnete, sondern daß ich das auch im Stehen machen konnte, wobei man dann auf einem Bein stehen muß für kurze Zeit. Ich sagte, der Mensch muß doch auch auf einem Bein stehen können. Das faßten einige Anthroposophen so auf, daß auf dem Umwege über London zurückkam, daß man in der Anthroposophischen Gesellschaft den Mitgliedern als esoterische Übung aufgibt, um Mitternacht eine Weile auf einem Bein zu stehen. Nun, sehen Ste, solche tiefen Gründe haben manche Dinge, die über uns gesagt werden. Es figurieren zahlreiche solche Mitteilungen, die dann wiederum in dem oder jenem Zeitungsartikel von gut- oder übelwollenden Leuten, meistens übelwollenden, erscheinen. Also ich will durchaus, wie gesagt, nicht darauf hinweisen, daß nun jeder sich sein Bett in einer gewissen Weise stellen soll. Aber es muß eben anerkannt werden, daß solche Erscheinungen, die ins Beliebige vermehrt werden könnten, durchaus zeigen, daß der Mensch auch heute noch in den Untergründen seines Wesens Beziehungen hat zu den Raumdifferenzierungen, die draußen sind und in die er eingespannt ist. Aber wodurch hat der Mensch solche Beziehungen?

[ 12 ] Der Mensch hat solche Beziehungen durch seinen astralischen Leib. Der astralische Leib stellt diese Beziehungen her. Das kann nur dadurch sein, daß der Mensch durch seinen astralischen Leib in eine astralische Welt, also in eine Welt, die zwar in den Raum hinein wirkt, die aber selbst nicht räumlich ist, hineingestellt ist. Wir fassen dasjenige, was hier als Tierkreis aufgezeichnet ist, dann richtig auf, wenn wir es als Repräsentation der äußeren astralischen Welt auffassen.

[ 12 ] Der Mensch hat solche Beziehungen durch seinen astralischen Leib. Der astralische Leib stellt diese Beziehungen her. Das kann nur dadurch sein, daß der Mensch durch seinen astralischen Leib in eine astralische Welt, also in eine Welt, die zwar in den Raum hinein wirkt, die aber selbst nicht räumlich ist, hineingestellt ist. Wir fassen dasjenige, was hier als Tierkreis aufgezeichnet ist, dann richtig auf, wenn wir es als Repräsentation der äußeren astralischen Welt auffassen.

[ 13 ] Sehen wir jetzt ab von den astronomischen Theorien, sehen wir auf dasjenige, was sich dem Augenschein darbietet. Wir wissen ja, daß, scheinbar oder wirklich, die Sonne den Tierkreis durchläuft in verschiedenster Weise: täglicher Lauf, jährlicher Lauf und wiederum der Lauf durch das platonische Jahr, was ich Ihnen ja gestern dargestellt habe durch die Wanderung des Frühlingspunktes. So daß wir sagen können, dasjenige, was auf uns wirkt aus diesem saugenden Ätherball Sonne, das wirkt in einer verschiedenen Art, weil es ja durch verschiedene Raumdifferenzierungen durchgeht. Bald kommt es von jener Raumdifferenzierung, die durch den Widder angegeben wird, bald von einer anderen Raumdifferenzierung her.

[ 13 ] Sehen wir jetzt ab von den astronomischen Theorien, sehen wir auf dasjenige, was sich dem Augenschein darbietet. Wir wissen ja, daß, scheinbar oder wirklich, die Sonne den Tierkreis durchläuft in verschiedenster Weise: täglicher Lauf, jährlicher Lauf und wiederum der Lauf durch das platonische Jahr, was ich Ihnen ja gestern dargestellt habe durch die Wanderung des Frühlingspunktes. So daß wir sagen können, dasjenige, was auf uns wirkt aus diesem saugenden Ätherball Sonne, das wirkt in einer verschiedenen Art, weil es ja durch verschiedene Raumdifferenzierungen durchgeht. Bald kommt es von jener Raumdifferenzierung, die durch den Widder angegeben wird, bald von einer anderen Raumdifferenzierung her.

[ 14 ] Nehmen wir nun einen Bewohner unserer Gegenden, so müssen wir sagen, zu irgendeinem Zeitpunkte ist uns zugewendet die eine Hälfte dieser Sternbilder; die andere ist durch die Erde verdeckt. Wir stehen dieser Raumdifferenzierung so gegenüber, daß wir dem einen Teil direkt zugewendet sind, während zwischen dem andern und uns die Erde ist. Das ist jedenfalls etwas, was mit keiner scheinbaren oder wirklichen Bewegung zu tun hat, sondern das ist eine Tatsache, daß wir in irgendeinem Zeitpunkte direkt zugewendet sind dem einen Teil des Tierkreises, und daß zwischen uns und dem anderen Teil eben die Erde sich hineinschiebt. Nun stellen wir uns diese Raumdifferenzierungen vor, wenn sich die Erde hineinschiebt. Was muß denn das bedeuten? Das muß bedeuten, daß dann, wenn uns zum Beispiel diesen unteren Teil die Erde zudeckt (in der Zeichnung wird dieser Teil schraffiert), die eine Hälfte hier direkt wirkt; die andere Hälfte wirkt nicht direkt, sondern durch ihre Abwesenheit. Wir haben also einmal die direkte Wirkung der differenzierten Raumgebiete, das andere Mal haben wir die Wirkung der Abwesenheit dieser Differenzierungen, des Nichtdaseins dieser Differenzierungen. Das ist etwas, was in uns tätig ist, was in uns gewissermaßen bewirkt, daß wir die Möglichkeit haben, dasjenige, was direkt auf uns wirkt, in irgendeine Beziehung zu bringen mit dem, was abwesend ist, demgegenüber es uns erspart ist, in seinem direkten Einflusse zu sein.

[ 14 ] Nehmen wir nun einen Bewohner unserer Gegenden, so müssen wir sagen, zu irgendeinem Zeitpunkte ist uns zugewendet die eine Hälfte dieser Sternbilder; die andere ist durch die Erde verdeckt. Wir stehen dieser Raumdifferenzierung so gegenüber, daß wir dem einen Teil direkt zugewendet sind, während zwischen dem andern und uns die Erde ist. Das ist jedenfalls etwas, was mit keiner scheinbaren oder wirklichen Bewegung zu tun hat, sondern das ist eine Tatsache, daß wir in irgendeinem Zeitpunkte direkt zugewendet sind dem einen Teil des Tierkreises, und daß zwischen uns und dem anderen Teil eben die Erde sich hineinschiebt. Nun stellen wir uns diese Raumdifferenzierungen vor, wenn sich die Erde hineinschiebt. Was muß denn das bedeuten? Das muß bedeuten, daß dann, wenn uns zum Beispiel diesen unteren Teil die Erde zudeckt (in der Zeichnung wird dieser Teil schraffiert), die eine Hälfte hier direkt wirkt; die andere Hälfte wirkt nicht direkt, sondern durch ihre Abwesenheit. Wir haben also einmal die direkte Wirkung der differenzierten Raumgebiete, das andere Mal haben wir die Wirkung der Abwesenheit dieser Differenzierungen, des Nichtdaseins dieser Differenzierungen. Das ist etwas, was in uns tätig ist, was in uns gewissermaßen bewirkt, daß wir die Möglichkeit haben, dasjenige, was direkt auf uns wirkt, in irgendeine Beziehung zu bringen mit dem, was abwesend ist, demgegenüber es uns erspart ist, in seinem direkten Einflusse zu sein.

[ 15 ] Das gibt uns aber zu etwas anderem Gelegenheit. Nehmen wir an, in der Richtung aus dem Krebs komme eine gewisse Wirkung; ihr würde entgegenstehen eine Wirkung aus dem Steinbock; aber die wird uns weggenommen, so daß ich also die Krebswirkung in mir habe, ihr gegenüber die weggenommene Steinbockwirkung (Pfeile). Dadurch ist die Krebswirkung in einer gewissen Weise mir anheimgestellt. Ich kann ja nicht in derselben Weise auf mich wirksam haben das Abwesende, wie dasjenige, was da ist. Dadurch bekomme ich einen gewissen Einfluß auf dasjenige, was auf mich wirkt, daß ihm entgegensteht der weggenommene Gegensatz. Dadurch, daß ich auf der Erde stehe, werden die Wirkungen des Himmlischen auf mich andere, als wenn ich ihnen frei schwebend im Raume ausgesetzt wäre.

[ 15 ] Das gibt uns aber zu etwas anderem Gelegenheit. Nehmen wir an, in der Richtung aus dem Krebs komme eine gewisse Wirkung; ihr würde entgegenstehen eine Wirkung aus dem Steinbock; aber die wird uns weggenommen, so daß ich also die Krebswirkung in mir habe, ihr gegenüber die weggenommene Steinbockwirkung (Pfeile). Dadurch ist die Krebswirkung in einer gewissen Weise mir anheimgestellt. Ich kann ja nicht in derselben Weise auf mich wirksam haben das Abwesende, wie dasjenige, was da ist. Dadurch bekomme ich einen gewissen Einfluß auf dasjenige, was auf mich wirkt, daß ihm entgegensteht der weggenommene Gegensatz. Dadurch, daß ich auf der Erde stehe, werden die Wirkungen des Himmlischen auf mich andere, als wenn ich ihnen frei schwebend im Raume ausgesetzt wäre.

[ 16 ] Fassen Sie das nur einmal richtig ins Auge, dann werden Sie sehen, daß Sie nicht einfach sagen können: Da oben ist Widder, Stier, Zwillinge, Krebs und so weiter, und unten ist das und das; sondern Sie werden das Ganze in einer gewissen Weise als eine Organisation auffassen müssen, in die Sie eingespannt sind. Und wenn Sie dadurch, daß die Erde sich bewegt, von Sternbild zu Sternbild vorrücken, dann werden Sie durchgetrieben durch die verschiedenen direkten Einflüsse. Sagen wir also, hier war Ihnen der Skorpioneinfluß noch weggenommen, er war nicht in Ihnen. Jetzt werden Sie gegen ihn vortreiben. Dabei ist es so, als wenn Sie hier auf der Erde essen. Sie haben vorher Hunger gehabt; da waren die Nahrungsstoffe nicht in Ihnen; nachher essen Sie, da sind die Nahrungsstoffe in Ihnen. Hier war der Skorpioneinfluß noch nicht da; hier ist er in Ihnen wirksam. Also Sie gehen Beziehungen ein zu der umliegenden Welt, indem Sie durch die Erdenbewegung in andere Verhältnisse kommen zu dieser umliegenden Welt. Aber nimmt der Mensch in seinem Bewußtsein etwas wahr von diesem Einflusse jetzt, wo er in der physischen Welt ist? Nein, das sagten wir ja gerade vorhin. Die physische Welt entzieht den Menschen diesen Einflüssen. Er gerät aber sofort in sie hinein, wenn er mit seinem astralischen Leibe und mit seinem Ich aus seinem physischen Leib und Ätherleib herauskommt und draußen ist. Da ist er all diesen Einflüssen sehr klar und stark ausgesetzt. Da wirken diese außerirdischen himmlischen Einflüsse auf dasjenige, was dann außerhalb des physischen und Ätherleibes ist, so stark, wie die Nahrungsmittel auf den physischen Leib wirken. Gerade das Untertauchen in den physischen Leib entzieht den Menschen den äußeren Einflüssen. Wir können auch daher den menschlichen astralischen Leib als dasjenige betrachten, was gewissermaßen zum Himmlischen, nicht zu dem Irdischen gehört, indem wir ihn zuordnen den außerirdischen Einflüssen dann, wenn er außerhalb des physischen Leibes mit dem Ich ist.

[ 16 ] Fassen Sie das nur einmal richtig ins Auge, dann werden Sie sehen, daß Sie nicht einfach sagen können: Da oben ist Widder, Stier, Zwillinge, Krebs und so weiter, und unten ist das und das; sondern Sie werden das Ganze in einer gewissen Weise als eine Organisation auffassen müssen, in die Sie eingespannt sind. Und wenn Sie dadurch, daß die Erde sich bewegt, von Sternbild zu Sternbild vorrücken, dann werden Sie durchgetrieben durch die verschiedenen direkten Einflüsse. Sagen wir also, hier war Ihnen der Skorpioneinfluß noch weggenommen, er war nicht in Ihnen. Jetzt werden Sie gegen ihn vortreiben. Dabei ist es so, als wenn Sie hier auf der Erde essen. Sie haben vorher Hunger gehabt; da waren die Nahrungsstoffe nicht in Ihnen; nachher essen Sie, da sind die Nahrungsstoffe in Ihnen. Hier war der Skorpioneinfluß noch nicht da; hier ist er in Ihnen wirksam. Also Sie gehen Beziehungen ein zu der umliegenden Welt, indem Sie durch die Erdenbewegung in andere Verhältnisse kommen zu dieser umliegenden Welt. Aber nimmt der Mensch in seinem Bewußtsein etwas wahr von diesem Einflusse jetzt, wo er in der physischen Welt ist? Nein, das sagten wir ja gerade vorhin. Die physische Welt entzieht den Menschen diesen Einflüssen. Er gerät aber sofort in sie hinein, wenn er mit seinem astralischen Leibe und mit seinem Ich aus seinem physischen Leib und Ätherleib herauskommt und draußen ist. Da ist er all diesen Einflüssen sehr klar und stark ausgesetzt. Da wirken diese außerirdischen himmlischen Einflüsse auf dasjenige, was dann außerhalb des physischen und Ätherleibes ist, so stark, wie die Nahrungsmittel auf den physischen Leib wirken. Gerade das Untertauchen in den physischen Leib entzieht den Menschen den äußeren Einflüssen. Wir können auch daher den menschlichen astralischen Leib als dasjenige betrachten, was gewissermaßen zum Himmlischen, nicht zu dem Irdischen gehört, indem wir ihn zuordnen den außerirdischen Einflüssen dann, wenn er außerhalb des physischen Leibes mit dem Ich ist.

[ 17 ] So können wir auf diese Art darauf kommen, wie der Mensch dadurch, daß er nicht durch die Organe seines physischen Leibes wirkt, daß er durch dieses Nichtwirken mehr oder weniger schlafend ist, daß er dadurch den himmlischen Einflüssen ausgesetzt ist. Sie brauchen sich jetzt nur daran zu erinnern, daß ja der Mensch sich eigentlich hereinschläft in die Welt. Wir sind als kleine Kinder mehr oder weniger schlafend. Daher sind wir als kleines Kind auch, weil wir mehr oder weniger schlafend sind, viel mehr den Einflüssen des Außerirdischen ausgesetzt als später. Wir arbeiten uns immer mehr und mehr in die irdischen Verhältnisse erst hinein. Aber als Kind ist auch noch das, was innerhalb unserer Haut gelegen ist, plastisch, wird noch mehr gestaltet als später. Immer weniger wird das, was innerhalb unserer Haut ist, gestaltet, ja, von einem gewissen Zeitpunkt an, der aber allerdings erst in ein späteres Lebensalter fällt, nurmehr sehr wenig. Daraus sehen Sie aber, daß die Gestaltung nach innen hinein in einer gewissen Beziehung steht zu den Bewegungen und zu den Konfigurationen der außerirdischen Welt. Das aber, was gegenüber unserem Bewußtsein immer schlafend sich verhält wie, sagen wir, unsere Herztätigkeit, unsere Verdauungstätigkeit; was also innerhalb unserer Haut vor sich geht, was da so bewirkt wird, wie wenn ich bewußt Schritte mache, was aber nach innen geht, das bleibt auch unser ganzes Leben unter dem Einfluß des Außerirdischen.

[ 17 ] So können wir auf diese Art darauf kommen, wie der Mensch dadurch, daß er nicht durch die Organe seines physischen Leibes wirkt, daß er durch dieses Nichtwirken mehr oder weniger schlafend ist, daß er dadurch den himmlischen Einflüssen ausgesetzt ist. Sie brauchen sich jetzt nur daran zu erinnern, daß ja der Mensch sich eigentlich hereinschläft in die Welt. Wir sind als kleine Kinder mehr oder weniger schlafend. Daher sind wir als kleines Kind auch, weil wir mehr oder weniger schlafend sind, viel mehr den Einflüssen des Außerirdischen ausgesetzt als später. Wir arbeiten uns immer mehr und mehr in die irdischen Verhältnisse erst hinein. Aber als Kind ist auch noch das, was innerhalb unserer Haut gelegen ist, plastisch, wird noch mehr gestaltet als später. Immer weniger wird das, was innerhalb unserer Haut ist, gestaltet, ja, von einem gewissen Zeitpunkt an, der aber allerdings erst in ein späteres Lebensalter fällt, nurmehr sehr wenig. Daraus sehen Sie aber, daß die Gestaltung nach innen hinein in einer gewissen Beziehung steht zu den Bewegungen und zu den Konfigurationen der außerirdischen Welt. Das aber, was gegenüber unserem Bewußtsein immer schlafend sich verhält wie, sagen wir, unsere Herztätigkeit, unsere Verdauungstätigkeit; was also innerhalb unserer Haut vor sich geht, was da so bewirkt wird, wie wenn ich bewußt Schritte mache, was aber nach innen geht, das bleibt auch unser ganzes Leben unter dem Einfluß des Außerirdischen.

[ 18 ] Nehmen Sie ein Charakteristisches: Durch die Bewegungen, dutch die inneren Bewegungen des Darmes, wird der Speisebrei weitergetrieben. Da finden Bewegungen statt. Diese Bewegungen sind innerhalb der menschlichen Haut. Solche Bewegungen innerhalb der menschlichen Haut sind abhängig von dem Außerirdischen. Im Grunde genommen ist der Mensch als solcher nur abhängig von dem Irdischen, von dem wirklich wägbaren Irdischen, insoweit er auf der Erde herumwandelt, in Dingen, die mit ihm vorgehen außerhalb seiner Haut. In dem Augenblicke, wo irgend etwas in Tätigkeiten übergeht, die innerhalb unserer Haut liegen, in dem Augenblicke beginnen in unserer Organisation Tätigkeiten, die mit Äußerirdischem zusammenhängen. Wenn Sie ein Stück Zucker nehmen und es in der Hand halten, dann fühlen Sie sein Gewicht irdisch; Sie fühlen seinen Druck, ob es hart oder weich ist; Sie schauen es an: es ist weiß; Sie heben es bis zum Munde. Das alles ist noch irdisch. In dem Augenblicke, wo Sie es auf der Zunge auflösen und in das Gebiet Ihres Schmeckens aufnehmen, in dem Augenblicke steht es unter Prozessen, die nicht mehr bloß irdisch sind, sondern die von Außerirdischem abhängig sind. Wir müssen, um die Wirkungen des Außerirdischen zu suchen, in das hineingehen, was innerhalb der menschlichen Haut liegt.

[ 18 ] Nehmen Sie ein Charakteristisches: Durch die Bewegungen, dutch die inneren Bewegungen des Darmes, wird der Speisebrei weitergetrieben. Da finden Bewegungen statt. Diese Bewegungen sind innerhalb der menschlichen Haut. Solche Bewegungen innerhalb der menschlichen Haut sind abhängig von dem Außerirdischen. Im Grunde genommen ist der Mensch als solcher nur abhängig von dem Irdischen, von dem wirklich wägbaren Irdischen, insoweit er auf der Erde herumwandelt, in Dingen, die mit ihm vorgehen außerhalb seiner Haut. In dem Augenblicke, wo irgend etwas in Tätigkeiten übergeht, die innerhalb unserer Haut liegen, in dem Augenblicke beginnen in unserer Organisation Tätigkeiten, die mit Äußerirdischem zusammenhängen. Wenn Sie ein Stück Zucker nehmen und es in der Hand halten, dann fühlen Sie sein Gewicht irdisch; Sie fühlen seinen Druck, ob es hart oder weich ist; Sie schauen es an: es ist weiß; Sie heben es bis zum Munde. Das alles ist noch irdisch. In dem Augenblicke, wo Sie es auf der Zunge auflösen und in das Gebiet Ihres Schmeckens aufnehmen, in dem Augenblicke steht es unter Prozessen, die nicht mehr bloß irdisch sind, sondern die von Außerirdischem abhängig sind. Wir müssen, um die Wirkungen des Außerirdischen zu suchen, in das hineingehen, was innerhalb der menschlichen Haut liegt.

[ 19 ] Das führt Sie darauf, einzusehen, wie, wenn Sie äußerlich Ihren ganzen Menschen herumtragen, Sie im irdischen Bereich sind. Sobald Sie auch nur in die physische Organisation hineinkommen, sind Sie nicht mehr im irdischen Bereiche, sondern da kommen Sie in den Bereich dessen, was abhängig ist vom Außerirdischen. Sie können sich ja am besten davon überzeugen, daß in Ihnen etwas sein muß, was nicht im Irdischen aufgehen darf, indem Sie sich an die Ihnen ja oftmals erwähnte Tatsache erinnern, daß das menschliche Gehirn im Gehirnwasser schwimmt. Das menschliche Gehirn wäre so schwer, wenn es nicht im Gehirnwasser schwimmen würde, daß es auf die Organe am Schädelboden so stark drücken würde, daß die Blutgefäße zerdrückt würden. Sie brauchen ja nur irgendein Handbuch in die Hand zu nehmen, in dem solche Dinge stehen, und Sie werden sehen, wie schwer das menschliche Gehirn ist. Wenn Sie den «Bischoff» in die Hand nehmen, so werden Sie ja sehen, daß der merkwürdigerweise das Frauengehirn immer viel leichter genommen hat als das Männergehirn, was ja allerdings in einer für die Frauen sehr angenehmen Weise ad absurdum geführt worden ist, indem das Gehirn des Bischoff selber, das dann untersucht worden ist, sich als viel leichter erwiesen hat als die sämtlichen Frauengehirne, die da von Bischoff untersucht worden waren. Das ist nur so ein Intermezzo, das einmal glossiert die menschlichen Urteile in solchen Dingen.

[ 19 ] Das führt Sie darauf, einzusehen, wie, wenn Sie äußerlich Ihren ganzen Menschen herumtragen, Sie im irdischen Bereich sind. Sobald Sie auch nur in die physische Organisation hineinkommen, sind Sie nicht mehr im irdischen Bereiche, sondern da kommen Sie in den Bereich dessen, was abhängig ist vom Außerirdischen. Sie können sich ja am besten davon überzeugen, daß in Ihnen etwas sein muß, was nicht im Irdischen aufgehen darf, indem Sie sich an die Ihnen ja oftmals erwähnte Tatsache erinnern, daß das menschliche Gehirn im Gehirnwasser schwimmt. Das menschliche Gehirn wäre so schwer, wenn es nicht im Gehirnwasser schwimmen würde, daß es auf die Organe am Schädelboden so stark drücken würde, daß die Blutgefäße zerdrückt würden. Sie brauchen ja nur irgendein Handbuch in die Hand zu nehmen, in dem solche Dinge stehen, und Sie werden sehen, wie schwer das menschliche Gehirn ist. Wenn Sie den «Bischoff» in die Hand nehmen, so werden Sie ja sehen, daß der merkwürdigerweise das Frauengehirn immer viel leichter genommen hat als das Männergehirn, was ja allerdings in einer für die Frauen sehr angenehmen Weise ad absurdum geführt worden ist, indem das Gehirn des Bischoff selber, das dann untersucht worden ist, sich als viel leichter erwiesen hat als die sämtlichen Frauengehirne, die da von Bischoff untersucht worden waren. Das ist nur so ein Intermezzo, das einmal glossiert die menschlichen Urteile in solchen Dingen.

[ 20 ] Also dieses Gehirn, das ja ein sehr bedeutendes Gewicht hat, jedenfalls 1200, 1300 Gramm wiegt, das wirkt durchaus nicht mit seiner vollen Schwere, sondern nur, man möchte sagen, mit dem Gewichte von ein paar Grammen, weil es den Auftrieb erfährt. Sie wissen ja das archimedische Gesetz, wonach jeder Gegenstand um soviel leichter wird, als das Gewicht der verdrängten Wassermasse beträgt. So liegt das ganze Gewicht des Gehirns nur mit ein paar Grammen auf, weil es im Gehirnwasser schwimmt. Der Mensch könnte nicht sein Gehirn zum Denken gebrauchen, wenn es die volle Tendenz hätte, nach unten zu drücken. Es bekommt den Auftrieb. Es überwindet die Schwere in sich durch die Organisation, durch das Schwimmen im Gehirnwasser. Wir denken nicht mit der Materie, sondern wir denken mit dem, was sich der Materie entzieht durch die nach aufwärts strebenden Auftriebskräfte, mit dem, was aus der Erde herauswächst (Tafel 10, rechts). Das muß verfolgt werden bis in alle menschliche Organisation hinein. Geradeso wie wir uns einfach durch das Gehirngewicht der irdischen Schwere innerlich entziehen — äußerlich können wir uns nicht entziehen, auf der Waage hat natürlich unser Gehirn das entsprechende Gewicht, auch wenn es in uns ist, aber in uns entziehen wir uns dutch die Organisation den irdischen Kräften —, ebenso entziehen wir uns auch den andersartigen irdischen physischen und chemischen Kräften.

[ 20 ] Also dieses Gehirn, das ja ein sehr bedeutendes Gewicht hat, jedenfalls 1200, 1300 Gramm wiegt, das wirkt durchaus nicht mit seiner vollen Schwere, sondern nur, man möchte sagen, mit dem Gewichte von ein paar Grammen, weil es den Auftrieb erfährt. Sie wissen ja das archimedische Gesetz, wonach jeder Gegenstand um soviel leichter wird, als das Gewicht der verdrängten Wassermasse beträgt. So liegt das ganze Gewicht des Gehirns nur mit ein paar Grammen auf, weil es im Gehirnwasser schwimmt. Der Mensch könnte nicht sein Gehirn zum Denken gebrauchen, wenn es die volle Tendenz hätte, nach unten zu drücken. Es bekommt den Auftrieb. Es überwindet die Schwere in sich durch die Organisation, durch das Schwimmen im Gehirnwasser. Wir denken nicht mit der Materie, sondern wir denken mit dem, was sich der Materie entzieht durch die nach aufwärts strebenden Auftriebskräfte, mit dem, was aus der Erde herauswächst (Tafel 10, rechts). Das muß verfolgt werden bis in alle menschliche Organisation hinein. Geradeso wie wir uns einfach durch das Gehirngewicht der irdischen Schwere innerlich entziehen — äußerlich können wir uns nicht entziehen, auf der Waage hat natürlich unser Gehirn das entsprechende Gewicht, auch wenn es in uns ist, aber in uns entziehen wir uns dutch die Organisation den irdischen Kräften —, ebenso entziehen wir uns auch den andersartigen irdischen physischen und chemischen Kräften.

[ 21 ] Was ist denn da in uns, was macht, daß wir uns entziehen können? Das ist das Ich und der astralische Leib. Die bewirken, daß wir uns dem entziehen können. Und in dem Augenblicke, wo das Ich und der astralische Leib auf ihren Ätherleib und physischen Leib in so regulierender Weise wirken, daß sie den Ätherleib herausnehmen, dann ist die Saugewirkung weg. Es ist bloß die ponderable Materie da. Die gehört ihrer Gestalt nach nicht zur Erde, denn die wird in ihrer Gestalt von der Erde nicht erhalten, sie wird von der Erde im wesentlichen zerstört. Die Erdenkräfte tragen nicht in sich dasjenige, was den Menschen gestaltet. Das liegt ja doch eigentlich auf der Hand, weil der Mensch sich innerlich den Erdenkräften entzieht. Mit alledem, was in ihm ist durch astralischen Leib und Ich, steht er mit der außerirdischen Welt im Zusammenhange.

[ 21 ] Was ist denn da in uns, was macht, daß wir uns entziehen können? Das ist das Ich und der astralische Leib. Die bewirken, daß wir uns dem entziehen können. Und in dem Augenblicke, wo das Ich und der astralische Leib auf ihren Ätherleib und physischen Leib in so regulierender Weise wirken, daß sie den Ätherleib herausnehmen, dann ist die Saugewirkung weg. Es ist bloß die ponderable Materie da. Die gehört ihrer Gestalt nach nicht zur Erde, denn die wird in ihrer Gestalt von der Erde nicht erhalten, sie wird von der Erde im wesentlichen zerstört. Die Erdenkräfte tragen nicht in sich dasjenige, was den Menschen gestaltet. Das liegt ja doch eigentlich auf der Hand, weil der Mensch sich innerlich den Erdenkräften entzieht. Mit alledem, was in ihm ist durch astralischen Leib und Ich, steht er mit der außerirdischen Welt im Zusammenhange.

[ 22 ] Nun frägt es sich nur: Wie ist dieser Zusammenhang? — Will man darauf kommen, wie dieser Zusammenhang ist, dann muß man in einer gewissen Weise sehen, wie der Mensch geartet ist. Wir finden, wenn wir den Menschen in seiner Artung betrachten, erstens seine Gesamtgestalt. Unter dieser Gesamtgestalt verstehe ich aber nicht bloß dasjenige, was man etwa, wenn man den Menschen zeichnet, verwendet, sondern die gesamte Konfiguration, die gesamte Gestaltung des Menschen. Dazu gehört, daß er die Augen im Gesicht hat und die Ferse am Fuß. Nicht wahr, das gehört zu der inneren gesetzmäßigen Gestaltung des Menschen. Expressionistische Maler werden behaupten, man könne den Menschen auch so malen, daß man ihm die Zehe anstelle der Nase setzt, ein Auge hier, und das andere in die Hand. Ja, es gibt solche Menschen! Das beweist nur, daß solche Menschen keine innere Beziehung haben zur Welt, daß wir so weit schon fortgeschritten sind in der materialistischen Gesinnung, daß wir alles für sich vorstellen können, was zusammengehört und nicht für sich vorgestellt werden dürfte. Also, zunächst habe ich zu unterscheiden die Gesamtgestalt.

[ 22 ] Nun frägt es sich nur: Wie ist dieser Zusammenhang? — Will man darauf kommen, wie dieser Zusammenhang ist, dann muß man in einer gewissen Weise sehen, wie der Mensch geartet ist. Wir finden, wenn wir den Menschen in seiner Artung betrachten, erstens seine Gesamtgestalt. Unter dieser Gesamtgestalt verstehe ich aber nicht bloß dasjenige, was man etwa, wenn man den Menschen zeichnet, verwendet, sondern die gesamte Konfiguration, die gesamte Gestaltung des Menschen. Dazu gehört, daß er die Augen im Gesicht hat und die Ferse am Fuß. Nicht wahr, das gehört zu der inneren gesetzmäßigen Gestaltung des Menschen. Expressionistische Maler werden behaupten, man könne den Menschen auch so malen, daß man ihm die Zehe anstelle der Nase setzt, ein Auge hier, und das andere in die Hand. Ja, es gibt solche Menschen! Das beweist nur, daß solche Menschen keine innere Beziehung haben zur Welt, daß wir so weit schon fortgeschritten sind in der materialistischen Gesinnung, daß wir alles für sich vorstellen können, was zusammengehört und nicht für sich vorgestellt werden dürfte. Also, zunächst habe ich zu unterscheiden die Gesamtgestalt.

[ 23 ] Diese Gesamtgestalt des Menschen, sie wird ja, wie Sie doch selbstverständlich wissen, nicht so zustande gebracht, wie wir hier unsere Holzfiguren schnitzen, sondern sie wird von innen heraus konfiguriert. Man kann nicht einmal nachschnitzen, wenn einem etwas nicht paßt. Also diese ganze menschliche Gestalt wird gerade von den Kräften, die unterhalb der Haut liegen, gestaltet. Aber das sind die Kräfte, die außerirdisch sind. So daß wir, wenn wir heute die menschliche Gestalt ansehen, in ihr ein Ergebnis zu sehen haben von dem Außerirdischen.

[ 23 ] Diese Gesamtgestalt des Menschen, sie wird ja, wie Sie doch selbstverständlich wissen, nicht so zustande gebracht, wie wir hier unsere Holzfiguren schnitzen, sondern sie wird von innen heraus konfiguriert. Man kann nicht einmal nachschnitzen, wenn einem etwas nicht paßt. Also diese ganze menschliche Gestalt wird gerade von den Kräften, die unterhalb der Haut liegen, gestaltet. Aber das sind die Kräfte, die außerirdisch sind. So daß wir, wenn wir heute die menschliche Gestalt ansehen, in ihr ein Ergebnis zu sehen haben von dem Außerirdischen.

[ 24 ] Zweitens können wir beim Menschen unterscheiden außer der Gestalt all das, was innerliche Bewegung ist. Nehmen Sie die Bewegung des Blutes, nehmen Sie die Bewegung der andern Säfte: innere Bewegung. Diese innere Bewegung, sie ist auch etwas, was im Innern des Menschen konfiguriert ist. Sie liegt, ich möchte sagen, etwas tiefer noch im Menschen als seine Gestaltung. Die Gestaltung dringt mehr nach dem Peripherischen hin. Diese innere Bewegung spielt sich mehr im Innern ab. Wiederum etwas, was mit der Außenwelt, aber mit der außerirdischen Außenwelt in Beziehung stehen muß.

[ 24 ] Zweitens können wir beim Menschen unterscheiden außer der Gestalt all das, was innerliche Bewegung ist. Nehmen Sie die Bewegung des Blutes, nehmen Sie die Bewegung der andern Säfte: innere Bewegung. Diese innere Bewegung, sie ist auch etwas, was im Innern des Menschen konfiguriert ist. Sie liegt, ich möchte sagen, etwas tiefer noch im Menschen als seine Gestaltung. Die Gestaltung dringt mehr nach dem Peripherischen hin. Diese innere Bewegung spielt sich mehr im Innern ab. Wiederum etwas, was mit der Außenwelt, aber mit der außerirdischen Außenwelt in Beziehung stehen muß.

[ 25 ] Drittens die eigentlichen Organe in ihrem Wirken: Organwirkungen. Solche Organe wie Lunge, Leber, Milz und so weiter, sie bewirken ja etwas im Menschen, das ich an die dritte Stelle setze. Darüber bitte ich Sie, sich nicht zu wundern, sondern den Grund davon zu suchen. Wenn wir zum Beispiel auf ein wichtigstes Organ, auf das Herz sehen, von dem ich ja in der verschiedensten Weise gerade in der letzten Zeit gesprochen habe, so sehen wir, wie gewissermaßen das Herz zusammengeschweißt ist. Wenn wir die Embryologie verfolgen, so finden wir, wie das Herz zusammengeschweißt wird, wie es eigentlich nicht etwas ist — das läßt sich embryologisch gut belegen —, was von sich aus primär gestaltet wird, sondern was durch den ganzen Blutkreislauf gewissermaßen zusammengeschoben wird. Und so ist es bei den übrigen Organen. Sie sind viel mehr die Wirkungen der Kreisläufe, als daß sie etwa die Kreisläufe bewirken. In ihnen kommen die Kreisläufe gewissermaßen zum Stillstand, werden metamorphosiert und gehen dann in anderer Weise weiter. Man kann schon sagen, wenn hier zum Beispiel ein Wasserstrom ist, der über einen Felsen herunterrutscht, so wirft er hier (Tafel 9, rechts) allerlei Gestaltungen auf; dann fließt er weiter. Diese Gestaltungen sind bewirkt durch all die Gleichgewichts- und Bewegungskräfte an dieser Stelle. Denken Sie sich jetzt, es würde plötzlich das alles erstarren, es würde als Wand bleiben eine Haut, und dann würde das übrige wieder aufreißen. Dann würde hier ein organisches Gebilde sein. Es würde in einer verschiedenen Weise die Strömung dann durchgehen und wiederum weitergehen und in einer verschiedenen Weise verändert werden können. So etwa können Sie sich vorstellen, daß sich, sagen wir, die Strömungen des Blutes verhalten, die durch irgendein Gefäß, also auch durch das Herz gehen. Diese Dinge kann ich nur andeuten; sie sind gut fundiert, aber sie sollen jetzt nur angedeutet sein. Die Organe selbst also, wie sie gestaltet werden, sind zwar von den inneren Kräfteströmungen abhängig, aber sie sind eben etwas im Innern des Menschen, und sie kommen nun auch wiederum mit dem Äußeren in eine Beziehung. Da aber stellt sich nun schon, wie Sie an einem Beispiel sehen können, etwas ein, was dem Irdischen nähersteht, weil wir durch die Organe schon wiederum von dem Inneren ins Äußere hineinkommen.

[ 25 ] Drittens die eigentlichen Organe in ihrem Wirken: Organwirkungen. Solche Organe wie Lunge, Leber, Milz und so weiter, sie bewirken ja etwas im Menschen, das ich an die dritte Stelle setze. Darüber bitte ich Sie, sich nicht zu wundern, sondern den Grund davon zu suchen. Wenn wir zum Beispiel auf ein wichtigstes Organ, auf das Herz sehen, von dem ich ja in der verschiedensten Weise gerade in der letzten Zeit gesprochen habe, so sehen wir, wie gewissermaßen das Herz zusammengeschweißt ist. Wenn wir die Embryologie verfolgen, so finden wir, wie das Herz zusammengeschweißt wird, wie es eigentlich nicht etwas ist — das läßt sich embryologisch gut belegen —, was von sich aus primär gestaltet wird, sondern was durch den ganzen Blutkreislauf gewissermaßen zusammengeschoben wird. Und so ist es bei den übrigen Organen. Sie sind viel mehr die Wirkungen der Kreisläufe, als daß sie etwa die Kreisläufe bewirken. In ihnen kommen die Kreisläufe gewissermaßen zum Stillstand, werden metamorphosiert und gehen dann in anderer Weise weiter. Man kann schon sagen, wenn hier zum Beispiel ein Wasserstrom ist, der über einen Felsen herunterrutscht, so wirft er hier (Tafel 9, rechts) allerlei Gestaltungen auf; dann fließt er weiter. Diese Gestaltungen sind bewirkt durch all die Gleichgewichts- und Bewegungskräfte an dieser Stelle. Denken Sie sich jetzt, es würde plötzlich das alles erstarren, es würde als Wand bleiben eine Haut, und dann würde das übrige wieder aufreißen. Dann würde hier ein organisches Gebilde sein. Es würde in einer verschiedenen Weise die Strömung dann durchgehen und wiederum weitergehen und in einer verschiedenen Weise verändert werden können. So etwa können Sie sich vorstellen, daß sich, sagen wir, die Strömungen des Blutes verhalten, die durch irgendein Gefäß, also auch durch das Herz gehen. Diese Dinge kann ich nur andeuten; sie sind gut fundiert, aber sie sollen jetzt nur angedeutet sein. Die Organe selbst also, wie sie gestaltet werden, sind zwar von den inneren Kräfteströmungen abhängig, aber sie sind eben etwas im Innern des Menschen, und sie kommen nun auch wiederum mit dem Äußeren in eine Beziehung. Da aber stellt sich nun schon, wie Sie an einem Beispiel sehen können, etwas ein, was dem Irdischen nähersteht, weil wir durch die Organe schon wiederum von dem Inneren ins Äußere hineinkommen.

[ 26 ] Nehmen Sie zum Beispiel die Lunge. Sie ist ein inneres Organ; aber sie liegt zugleich der Atmung zugrunde. Indem sie dem eingeatmeten Sauerstoff, der ausgeatmeten Kohlensäure entspricht, steht sie in Beziehung zu etwas, was für den Menschen eine Bedeutung hat, was aber schon wiederum draußen im Irdischen liegt. Dadurch gelangen wir, indem wir zu den organischen Wirkungen kommen, an die irdische Umgebung wiederum heran. In dem Augenblicke also, wo wir durch die Organwirkungen die Haut überschreiten, kommen wir in das Irdische hinaus. Sie sehen, dasjenige, was sich ganz innerhalb der Haut abspielt, die Gestaltung, die Regulierung der Bewegungen, das hängt mit dem Außerirdischen zusammen. Wo wir an die Organe herankommen, da kommen wir schon wiederum an das Irdische heran. Da verbindet sich im Menschen der Himmel mit der Erde. Die Lunge ist ihm noch aufgebaut vom Außerirdischen; was die Lunge tut mit dem Sauerstoff, das bringt die Lunge in Beziehung zu dem Irdischen. Und gar, wenn der Mensch dasjenige aufnimmt, was ja sehr irdisch ist: die äußeren Stoffe, und sie in seinen Organismus überführt, dann kommt er durch den eigentlichen Stoffwechsel in unmittelbare Beziehung zu dem wirklich Irdischen.

[ 26 ] Nehmen Sie zum Beispiel die Lunge. Sie ist ein inneres Organ; aber sie liegt zugleich der Atmung zugrunde. Indem sie dem eingeatmeten Sauerstoff, der ausgeatmeten Kohlensäure entspricht, steht sie in Beziehung zu etwas, was für den Menschen eine Bedeutung hat, was aber schon wiederum draußen im Irdischen liegt. Dadurch gelangen wir, indem wir zu den organischen Wirkungen kommen, an die irdische Umgebung wiederum heran. In dem Augenblicke also, wo wir durch die Organwirkungen die Haut überschreiten, kommen wir in das Irdische hinaus. Sie sehen, dasjenige, was sich ganz innerhalb der Haut abspielt, die Gestaltung, die Regulierung der Bewegungen, das hängt mit dem Außerirdischen zusammen. Wo wir an die Organe herankommen, da kommen wir schon wiederum an das Irdische heran. Da verbindet sich im Menschen der Himmel mit der Erde. Die Lunge ist ihm noch aufgebaut vom Außerirdischen; was die Lunge tut mit dem Sauerstoff, das bringt die Lunge in Beziehung zu dem Irdischen. Und gar, wenn der Mensch dasjenige aufnimmt, was ja sehr irdisch ist: die äußeren Stoffe, und sie in seinen Organismus überführt, dann kommt er durch den eigentlichen Stoffwechsel in unmittelbare Beziehung zu dem wirklich Irdischen.

[ 27 ] Wir können also den Menschen nach vier Gesichtspunkten betrachten. Wir können ihn betrachten nach seiner Gesamtgestalt, insofern sie von innen heraus gebildet wird, nach seinen inneren Bewegungen, nach seinen Organwirkungen, nach dem Stoffwechsel. Und wenn wir nun verfolgen die Gesamtgestalt, die ganz von innen heraus bewirkt wird, so steht sie — das wollen wir dann morgen weiter ausführen — am wenigsten in Beziehung zu dem Irdischen. Wir gewinnen, wie wir sehen werden, erst etwas über diese Beziehung, wenn wir diese gesamte innere Gestaltung auf den Tierkreis selber beziehen. Das wollen wir morgen weiter charakterisieren. Die inneren Bewegungen, Blutzirkulation, Lymphe und so weiter, darüber gewinnen wir einen Aufschluß, wenn wir sie beziehen auf die Planetenwelt unseres Sonnensystems. Sobald wir zu den Organwirkungen kommen, da kommen wir schon wiederum ins Irdische hinaus. Ich habe Ihnen das Beispiel der Lunge angeführt, die ja ihrem innerlichen Bau nach von dem Außerirdischen gestaltet ist, aber indem sie den Sauerstoff aufnimmt, eben zur Luft in Beziehung tritt, wie andere Organe des Menschen zum Wasser, andere Organe des Menschen zur Wärme und so weiter. Wir können sagen, indem wir die Organwirkungen betrachten, kommen wit zu der Elementenwelt Feuer, Wasser, Luft. Und erst indem wir den eigentlichen Stoffwechsel betrachten, kommen wir in Beziehung zu der Erde. Die Elementenwelt ist dasjenige, was als Wasser, als Luftsphäre die Erde umgibt, und erst indem wir den Stoffwechsel betrachten, kommen wir den Beziehungen des Menschen zu der eigentlichen Erde näher. So können wir die Beziehungen des Menschen finden zu der umgebenden Welt.

[ 27 ] Wir können also den Menschen nach vier Gesichtspunkten betrachten. Wir können ihn betrachten nach seiner Gesamtgestalt, insofern sie von innen heraus gebildet wird, nach seinen inneren Bewegungen, nach seinen Organwirkungen, nach dem Stoffwechsel. Und wenn wir nun verfolgen die Gesamtgestalt, die ganz von innen heraus bewirkt wird, so steht sie — das wollen wir dann morgen weiter ausführen — am wenigsten in Beziehung zu dem Irdischen. Wir gewinnen, wie wir sehen werden, erst etwas über diese Beziehung, wenn wir diese gesamte innere Gestaltung auf den Tierkreis selber beziehen. Das wollen wir morgen weiter charakterisieren. Die inneren Bewegungen, Blutzirkulation, Lymphe und so weiter, darüber gewinnen wir einen Aufschluß, wenn wir sie beziehen auf die Planetenwelt unseres Sonnensystems. Sobald wir zu den Organwirkungen kommen, da kommen wir schon wiederum ins Irdische hinaus. Ich habe Ihnen das Beispiel der Lunge angeführt, die ja ihrem innerlichen Bau nach von dem Außerirdischen gestaltet ist, aber indem sie den Sauerstoff aufnimmt, eben zur Luft in Beziehung tritt, wie andere Organe des Menschen zum Wasser, andere Organe des Menschen zur Wärme und so weiter. Wir können sagen, indem wir die Organwirkungen betrachten, kommen wit zu der Elementenwelt Feuer, Wasser, Luft. Und erst indem wir den eigentlichen Stoffwechsel betrachten, kommen wir in Beziehung zu der Erde. Die Elementenwelt ist dasjenige, was als Wasser, als Luftsphäre die Erde umgibt, und erst indem wir den Stoffwechsel betrachten, kommen wir den Beziehungen des Menschen zu der eigentlichen Erde näher. So können wir die Beziehungen des Menschen finden zu der umgebenden Welt.

Tierkreis: 1. Gesamtgestalt
Planetenwelt: 2. innere Bewegung
Elementenwelt: 3. Organwirkungen
Erde: 4. Stoffwechsel

Tierkreis: 1. Gesamtgestalt
Planetenwelt: 2. innere Bewegung
Elementenwelt: 3. Organwirkungen
Erde: 4. Stoffwechsel

[ 28 ] Nun denken Sie sich doch, wenn wir nun studieren, wie es sich denn eigentlich mit der menschlichen Gestalt verhält, und die Möglichkeit bekommen, zurückzugehen von der menschlichen Gestalt zum Tierkreis, das heißt zu der Fixsternwelt, dann können wir erst uns vom Menschen aus eine Vorstellung machen über dasjenige, was da draußen konfiguriert ist und was nicht mathematisch oder mechanisch untersucht werden soll, sondern dadurch, daß man die Gesamtgestalt des Menschen begreifen lernt. Die Planetenbewegung soll man nicht untersuchen etwa bloß mit dem Fernrohre, wo man nut ihre Orte so findet, wie wenn man ein Fernrohr richtet auf das eine Auge und auf das andere Auge des Menschen und da den Winkel sucht und auf diese Weise die Lage sucht und so weiter. Was da wirklich existiert, das ist etwas, was von innen heraus gebildet wird, das heißt, was den Vorgängen in der Planetenwelt entspricht. So daß, wenn wir die Säftewirkungen im Menschen verstehen, wir die Planetenwirkungen verstehen. Und wenn wir die menschlichen Organwirkungen verstehen, so verstehen wir, was in der Elementenwelt vor sich geht. Wenn wir verstehen könnten dasjenige, was in irgendeinem Augenblicke im Menschen sich abspielt, indem rein die irdischen Stoffe in seinen Stoffwechsel hereingenommen werden, dann würden wir dasjenige, was Erdenwirkungen sind, räumlich von allen übrigen außerirdischen Wirkungen ablösen können.

[ 28 ] Nun denken Sie sich doch, wenn wir nun studieren, wie es sich denn eigentlich mit der menschlichen Gestalt verhält, und die Möglichkeit bekommen, zurückzugehen von der menschlichen Gestalt zum Tierkreis, das heißt zu der Fixsternwelt, dann können wir erst uns vom Menschen aus eine Vorstellung machen über dasjenige, was da draußen konfiguriert ist und was nicht mathematisch oder mechanisch untersucht werden soll, sondern dadurch, daß man die Gesamtgestalt des Menschen begreifen lernt. Die Planetenbewegung soll man nicht untersuchen etwa bloß mit dem Fernrohre, wo man nut ihre Orte so findet, wie wenn man ein Fernrohr richtet auf das eine Auge und auf das andere Auge des Menschen und da den Winkel sucht und auf diese Weise die Lage sucht und so weiter. Was da wirklich existiert, das ist etwas, was von innen heraus gebildet wird, das heißt, was den Vorgängen in der Planetenwelt entspricht. So daß, wenn wir die Säftewirkungen im Menschen verstehen, wir die Planetenwirkungen verstehen. Und wenn wir die menschlichen Organwirkungen verstehen, so verstehen wir, was in der Elementenwelt vor sich geht. Wenn wir verstehen könnten dasjenige, was in irgendeinem Augenblicke im Menschen sich abspielt, indem rein die irdischen Stoffe in seinen Stoffwechsel hereingenommen werden, dann würden wir dasjenige, was Erdenwirkungen sind, räumlich von allen übrigen außerirdischen Wirkungen ablösen können.

[ 29 ] Davon dann morgen weiter.

[ 29 ] Davon dann morgen weiter.