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Anthroposophy as Cosmosophy I
GA 208

21 October 1921, Dornach

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Zwölfter Vortrag

Zwölfter Vortrag

[ 1 ] Wir wollen heute einiges über den Zusammenhang des Menschen in leiblicher, seelischer und geistiger Beziehung mit der Welt betrachten. Wir haben ja gesehen, wie in einer gewissen Weise das, was der Mensch an dem ganzen Universum, an dem ganzen Kosmos zwischen dem Tod und einer neuen Geburt erlebt, im Erdenleben dann in sein Inneres hereinzieht. Wir haben gesehen, wie das, was der Mensch vor der Geburt oder vor der Empfängnis, sagen wir, wie äußere Erlebnisse hat, wie das dann in der Wirkung sich auslebt in seinen Organen, in seinem Inneren, in seinem organischen Inneren. Wir wollen heute einmal nach der anderen Seite hin den Menschen betrachten in seinem Verhältnisse zur Welt, und zwar so, wie das, was der Mensch zwischen Geburt und Tod erlebt, dann mit ihm durch die Pforte des Todes geht und zu Erlebnissen eines erneuten Lebens zwischen dem Tod und einer neuen Geburt wird.

[ 1 ] Wir wollen heute einiges über den Zusammenhang des Menschen in leiblicher, seelischer und geistiger Beziehung mit der Welt betrachten. Wir haben ja gesehen, wie in einer gewissen Weise das, was der Mensch an dem ganzen Universum, an dem ganzen Kosmos zwischen dem Tod und einer neuen Geburt erlebt, im Erdenleben dann in sein Inneres hereinzieht. Wir haben gesehen, wie das, was der Mensch vor der Geburt oder vor der Empfängnis, sagen wir, wie äußere Erlebnisse hat, wie das dann in der Wirkung sich auslebt in seinen Organen, in seinem Inneren, in seinem organischen Inneren. Wir wollen heute einmal nach der anderen Seite hin den Menschen betrachten in seinem Verhältnisse zur Welt, und zwar so, wie das, was der Mensch zwischen Geburt und Tod erlebt, dann mit ihm durch die Pforte des Todes geht und zu Erlebnissen eines erneuten Lebens zwischen dem Tod und einer neuen Geburt wird.

[ 2 ] Wir müssen ja am Menschen unterscheiden, was er zunächst während des Erdenlebens als sein inneres Leben hat, und das, was sich als eine Art von Außenleben von ihm absondert. Inneres Leben — wir können.ja zunächst hinweisen auf die Gefühle, auf den inneren Empfindungsgehalt, den der Mensch durchmacht zwischen der Geburt und dem Tode. Das ist sein eigentliches Innenleben. Was der Mensch fühlt, fühlt gegenüber den Eindrücken, welche die äußere Welt auf ihn macht, fühlt gegenüber seinem eigenen inneren Erleben, fühlt auch an Zubilligung oder an Vorwürfen gegenüber seinen Willensäußerungen, gegenüber seinen Handlungen, das alles ist etwas, was der Mensch während des Erdenlebens mehr oder weniger mit sich selber abmacht, wohinein er den anderen zwar blicken lassen kann, aber das Wesentliche an alledem ist doch die Art, wie der Mensch das mit sich selber abmacht.

[ 2 ] Wir müssen ja am Menschen unterscheiden, was er zunächst während des Erdenlebens als sein inneres Leben hat, und das, was sich als eine Art von Außenleben von ihm absondert. Inneres Leben — wir können.ja zunächst hinweisen auf die Gefühle, auf den inneren Empfindungsgehalt, den der Mensch durchmacht zwischen der Geburt und dem Tode. Das ist sein eigentliches Innenleben. Was der Mensch fühlt, fühlt gegenüber den Eindrücken, welche die äußere Welt auf ihn macht, fühlt gegenüber seinem eigenen inneren Erleben, fühlt auch an Zubilligung oder an Vorwürfen gegenüber seinen Willensäußerungen, gegenüber seinen Handlungen, das alles ist etwas, was der Mensch während des Erdenlebens mehr oder weniger mit sich selber abmacht, wohinein er den anderen zwar blicken lassen kann, aber das Wesentliche an alledem ist doch die Art, wie der Mensch das mit sich selber abmacht.

[ 3 ] Was der Mensch in der Wahrnehmung erlebt, das ist, wie wir schon durch die Betrachtungen der letzten Zeit wissen, nicht eigentliches wirkliches Erleben, das ist Scheinwelt, die sich um uns herum ausbreitet. Das ist die Welt, welche im Grunde genommen weder innerlich noch äußerlich ist, an der wir teilnehmen, und die wir ja nur dadurch, daß wir uns Gedanken über sie bilden, daß wir an ihr Gefühle entwickeln, daß sie uns anregt, das oder jenes zu tun, zu unserer Innenwelt machen. Wie wir uns zu ihr verhalten, das ist ja im wesentlichen das Ergebnis unserer Fähigkeiten, die wir uns durch die Geburt ins Dasein mitbringen. Wie wir uns also zur Außenwelt verhalten, auch der Ort, an dem wir stehen, das Volk, in das wir hineingeboren sind und so weiter, das alles ist durch die vorhergehenden Erden- und Geistesleben bedingt. Das weist uns also eher zurück, als daß es uns vorwärts weisen könnte.

[ 3 ] Was der Mensch in der Wahrnehmung erlebt, das ist, wie wir schon durch die Betrachtungen der letzten Zeit wissen, nicht eigentliches wirkliches Erleben, das ist Scheinwelt, die sich um uns herum ausbreitet. Das ist die Welt, welche im Grunde genommen weder innerlich noch äußerlich ist, an der wir teilnehmen, und die wir ja nur dadurch, daß wir uns Gedanken über sie bilden, daß wir an ihr Gefühle entwickeln, daß sie uns anregt, das oder jenes zu tun, zu unserer Innenwelt machen. Wie wir uns zu ihr verhalten, das ist ja im wesentlichen das Ergebnis unserer Fähigkeiten, die wir uns durch die Geburt ins Dasein mitbringen. Wie wir uns also zur Außenwelt verhalten, auch der Ort, an dem wir stehen, das Volk, in das wir hineingeboren sind und so weiter, das alles ist durch die vorhergehenden Erden- und Geistesleben bedingt. Das weist uns also eher zurück, als daß es uns vorwärts weisen könnte.

[ 4 ] Aber etwas anderes, was uns mit der Außenwelt verbindet, müssen wir betrachten: Was in unserem Wollen wurzelt und übergeht in unsere Handlungen, das wird ein Stück Außenwelt. Alles, was durch unser Handeln geschieht, verändert die Außenwelt. Das geringste, was wir machen, gibt ja der Außenwelt irgend etwas, was diese Außenwelt verändert.

[ 4 ] Aber etwas anderes, was uns mit der Außenwelt verbindet, müssen wir betrachten: Was in unserem Wollen wurzelt und übergeht in unsere Handlungen, das wird ein Stück Außenwelt. Alles, was durch unser Handeln geschieht, verändert die Außenwelt. Das geringste, was wir machen, gibt ja der Außenwelt irgend etwas, was diese Außenwelt verändert.

[ 5 ] Nun aber können wir sagen: Diese Außenwelt, die wir da selber bereiten durch unser Handeln, diese Außenwelt, die wurzelt in unserem Wollen. Sie ist also zu uns in einem Verhältnisse wie die Ereignisse während des Schlafes. In die Tiefen unserer Willenswelt sehen wir ja mit unserem Bewußtsein, mit dem gewöhnlichen Bewußtsein, ebensowenig hinein wie in die Zustände während des Schlafes. Was da eigentlich vorgeht in der Willenswelt, das also bleibt außerhalb des Bewußtseins. Ich habe es oft ausgesprochen: Wenn wir nur einen Arm bewegen, wenn wir eine Hand bewegen — der ganze Willensvorgang, jene Kraftentfaltung, die in dem sich bewegenden Arm, in der sich bewegenden Hand wirken, sie entziehen sich dem Bewußtsein. Aber wir sehen auf unsere bewegte Hand. Wir sehen die Veränderung, die wir hervorbringen. Wenn wir nur einen Gegenstand von einem Orte an einen anderen legen, so nehmen wir durch unsere Wahrnehmungen die Veränderung in uns auf. Wir können also sagen: Durch unsere Wahrnehmungswelt wissen wir von unseren eigenen Willensäußerungen. Es fließt gewissermaßen unser Wollen und seine Wirkungen in unsere Wahrnehmungswelt hinein.

[ 5 ] Nun aber können wir sagen: Diese Außenwelt, die wir da selber bereiten durch unser Handeln, diese Außenwelt, die wurzelt in unserem Wollen. Sie ist also zu uns in einem Verhältnisse wie die Ereignisse während des Schlafes. In die Tiefen unserer Willenswelt sehen wir ja mit unserem Bewußtsein, mit dem gewöhnlichen Bewußtsein, ebensowenig hinein wie in die Zustände während des Schlafes. Was da eigentlich vorgeht in der Willenswelt, das also bleibt außerhalb des Bewußtseins. Ich habe es oft ausgesprochen: Wenn wir nur einen Arm bewegen, wenn wir eine Hand bewegen — der ganze Willensvorgang, jene Kraftentfaltung, die in dem sich bewegenden Arm, in der sich bewegenden Hand wirken, sie entziehen sich dem Bewußtsein. Aber wir sehen auf unsere bewegte Hand. Wir sehen die Veränderung, die wir hervorbringen. Wenn wir nur einen Gegenstand von einem Orte an einen anderen legen, so nehmen wir durch unsere Wahrnehmungen die Veränderung in uns auf. Wir können also sagen: Durch unsere Wahrnehmungswelt wissen wir von unseren eigenen Willensäußerungen. Es fließt gewissermaßen unser Wollen und seine Wirkungen in unsere Wahrnehmungswelt hinein.

[ 6 ] Erinnern wir uns an das, was wir in der letzten Zeit an uns herangebracht haben. Wir haben gesagt: Da ist zunächst der physische Leib des Menschen (siehe Zeichnung, hell); da ist dann der Ätherleib des Menschen (rot). Zwischen beiden ist die webende Gedankenwelt, insofern sie eingegliedert ist in unseren Organismus. Zwischen dem Ätherleib und dem astralischen Leib (grün) befindet sich die Gefühlswelt, und zwischen dem astralischen Leib und der Ich-Hülle (blau) befindet sich die Willenswelt.

[ 6 ] Erinnern wir uns an das, was wir in der letzten Zeit an uns herangebracht haben. Wir haben gesagt: Da ist zunächst der physische Leib des Menschen (siehe Zeichnung, hell); da ist dann der Ätherleib des Menschen (rot). Zwischen beiden ist die webende Gedankenwelt, insofern sie eingegliedert ist in unseren Organismus. Zwischen dem Ätherleib und dem astralischen Leib (grün) befindet sich die Gefühlswelt, und zwischen dem astralischen Leib und der Ich-Hülle (blau) befindet sich die Willenswelt.

[ 7 ] Diese Willenswelt, sie kann ja eigentlich im gewöhnlichen Bewußtsein von dem Ich nicht unterschieden werden. Sie verbindet sich ganz und gar mit dem Ich. Aber alles das, was im Ich vorgeht, wenn das Ich will, handelt, alles das kommt nicht unmittelbar in das gewöhnliche Bewußtsein herein. Das ist eben, wie gesagt, unter dem gewöhnlichen Bewußtsein wie die Ereignisse des Schlafzustandes.

[ 7 ] Diese Willenswelt, sie kann ja eigentlich im gewöhnlichen Bewußtsein von dem Ich nicht unterschieden werden. Sie verbindet sich ganz und gar mit dem Ich. Aber alles das, was im Ich vorgeht, wenn das Ich will, handelt, alles das kommt nicht unmittelbar in das gewöhnliche Bewußtsein herein. Das ist eben, wie gesagt, unter dem gewöhnlichen Bewußtsein wie die Ereignisse des Schlafzustandes.

[ 8 ] Im physischen Leib haben wir die Sinnesorgane, und die Sinnesorgane, sie haben die Wahrnehmungen. Durch diese Wahrnehmungen nehmen wir auch unsere Willensäußerungen wahr. Im physischen Leibe also sind Augen und Ohren, und was sich da aus Ich und Willenswelt entwickelt, das wird eigentlich durch die Sinne wahrgenommen. Also das, was das äußerste ist im Menschen, die Wahrnehmung, sie verbindet sich mit demjenigen, was der Mensch da erlebt durch seinen Willen und durch das Ich (großer Pfeil).

[ 8 ] Im physischen Leib haben wir die Sinnesorgane, und die Sinnesorgane, sie haben die Wahrnehmungen. Durch diese Wahrnehmungen nehmen wir auch unsere Willensäußerungen wahr. Im physischen Leibe also sind Augen und Ohren, und was sich da aus Ich und Willenswelt entwickelt, das wird eigentlich durch die Sinne wahrgenommen. Also das, was das äußerste ist im Menschen, die Wahrnehmung, sie verbindet sich mit demjenigen, was der Mensch da erlebt durch seinen Willen und durch das Ich (großer Pfeil).

[ 9 ] Nehmen Sie nur dieses, wenn wir durch unser Ich ein paar Schritte machen: was da im Willen lebt, wie in den Untergründen des menschlichen Organismus etwas vorgeht, was unsere Beine vorwärtstreibt, das alles entzieht sich dem Bewußtsein. Aber wir sehen, indem wir ein Stückchen vorwärtsgegangen sind, eine andere Umgebung oder wenigstens die Umgebung in einem anderen Anblicke. In diesem anderen Anblicke haben wir in der Sinneswahrnehmung gegeben, was uns im gewöhnlichen Bewußtsein die Vorstellung vermittelt, ein Bild gibt von dem, was sonst eigentlich unten in den Tiefen eines wachenden Schlafes ist. Indem wir unser Ich zum Willen aufraffen, die Willensimpulse in Handlungen umsetzen, erleben wir also diese Handlungen — gleichgültig ob sie durch Gehen oder durch Greifen oder durch Schreiten, durch irgendeine Arbeit bewirkt werden -, alle diese Dinge erleben wir durch das Wahrnehmen. Wir gehören eigentlich mit unserem Willen unserer äußeren Wahrnehmungswelt an. Halten wir das nur durchaus fest: Wir gehören mit unserem Willen unserer äußeren Wahrnehmungswelt an. Wir kommen, indem wir das entwickeln, was wir da an Willensäußerungen, an unseren Willensoffenbarungen beobachten, wir kommen da nicht in unser eigentliches Inneres hinein. Wir absolvieren damit, obwohl der Wille aus unserem tiefsten Inneren strömt, für unser Bewußtsein eigentlich einen äußeren Vorgang, oder besser gesagt eine Summe von äußeren Vorgängen im Leibe. .

[ 9 ] Nehmen Sie nur dieses, wenn wir durch unser Ich ein paar Schritte machen: was da im Willen lebt, wie in den Untergründen des menschlichen Organismus etwas vorgeht, was unsere Beine vorwärtstreibt, das alles entzieht sich dem Bewußtsein. Aber wir sehen, indem wir ein Stückchen vorwärtsgegangen sind, eine andere Umgebung oder wenigstens die Umgebung in einem anderen Anblicke. In diesem anderen Anblicke haben wir in der Sinneswahrnehmung gegeben, was uns im gewöhnlichen Bewußtsein die Vorstellung vermittelt, ein Bild gibt von dem, was sonst eigentlich unten in den Tiefen eines wachenden Schlafes ist. Indem wir unser Ich zum Willen aufraffen, die Willensimpulse in Handlungen umsetzen, erleben wir also diese Handlungen — gleichgültig ob sie durch Gehen oder durch Greifen oder durch Schreiten, durch irgendeine Arbeit bewirkt werden -, alle diese Dinge erleben wir durch das Wahrnehmen. Wir gehören eigentlich mit unserem Willen unserer äußeren Wahrnehmungswelt an. Halten wir das nur durchaus fest: Wir gehören mit unserem Willen unserer äußeren Wahrnehmungswelt an. Wir kommen, indem wir das entwickeln, was wir da an Willensäußerungen, an unseren Willensoffenbarungen beobachten, wir kommen da nicht in unser eigentliches Inneres hinein. Wir absolvieren damit, obwohl der Wille aus unserem tiefsten Inneren strömt, für unser Bewußtsein eigentlich einen äußeren Vorgang, oder besser gesagt eine Summe von äußeren Vorgängen im Leibe. .

[ 10 ] Nehmen wir jetzt dagegen das Innere. Da haben wir zunächst die webende Gedankenwelt. Diese webende Gedankenwelt, wie sie nach außen wirkt, kann uns eigentlich in diesem Zusammenhange nicht interessieren. Nach außen lebt diese Gedankenwelt so, daß sie einen gewissen logischen, gesetzmäßigen Zusammenhang in die Wahrnehmungen hineinbringt. Wir klassifizieren die Natur. Wir sehen Pflanzen, die einander ähnlich sind, bringen sie in eine Klasse; wir sehen Tiere, die einander ähnlich sind, bringen sie in eine Klasse. Wir suchen sonstige Naturgesetze. Alles, was wir auf diese Weise ausgestalten, gehört eigentlich nicht zu unserem eigentlichen Innenleben. Es ist das, was als Wissenschaft allen Menschen gemeinsam ist. Es gehört nicht zu unserem Innenleben.

[ 10 ] Nehmen wir jetzt dagegen das Innere. Da haben wir zunächst die webende Gedankenwelt. Diese webende Gedankenwelt, wie sie nach außen wirkt, kann uns eigentlich in diesem Zusammenhange nicht interessieren. Nach außen lebt diese Gedankenwelt so, daß sie einen gewissen logischen, gesetzmäßigen Zusammenhang in die Wahrnehmungen hineinbringt. Wir klassifizieren die Natur. Wir sehen Pflanzen, die einander ähnlich sind, bringen sie in eine Klasse; wir sehen Tiere, die einander ähnlich sind, bringen sie in eine Klasse. Wir suchen sonstige Naturgesetze. Alles, was wir auf diese Weise ausgestalten, gehört eigentlich nicht zu unserem eigentlichen Innenleben. Es ist das, was als Wissenschaft allen Menschen gemeinsam ist. Es gehört nicht zu unserem Innenleben.

[ 11 ] Aber wir können nicht ohne weiteres sagen, daß alles Gedankenmäßige nicht zu unserem Innenleben gehört. Sie brauchen sich ja nur vorzustellen, wie, wenn Sie durch äußere Wahrnehmungen, sagen wir, eine herrliche Gegend einmal in sich aufgenommen haben, sich Gedanken über diese herrliche Gegend gemacht haben, wie Sie dies jederzeit, wenn auch verblaßt, aus der Erinnerung wiederum hervorrufen können. So bildet das, was sich da als Gedanke anlehnt an das Äußere, einen Teil Ihrer Innenwelt. Ebenso ist es mit anderem, was aus der Außenwelt herein erlebt wird, was sich in Gedanken verwandelt, was einen Teil der Innenwelt bildet.

[ 11 ] Aber wir können nicht ohne weiteres sagen, daß alles Gedankenmäßige nicht zu unserem Innenleben gehört. Sie brauchen sich ja nur vorzustellen, wie, wenn Sie durch äußere Wahrnehmungen, sagen wir, eine herrliche Gegend einmal in sich aufgenommen haben, sich Gedanken über diese herrliche Gegend gemacht haben, wie Sie dies jederzeit, wenn auch verblaßt, aus der Erinnerung wiederum hervorrufen können. So bildet das, was sich da als Gedanke anlehnt an das Äußere, einen Teil Ihrer Innenwelt. Ebenso ist es mit anderem, was aus der Außenwelt herein erlebt wird, was sich in Gedanken verwandelt, was einen Teil der Innenwelt bildet.

[ 12 ] Diese Gedanken, die durchsetzen ja zunächst den Ätherleib. Sie verbinden sich aber auch weiterhin mit dem Gefühle bis zum Astralleib hin. Das alles ist etwas, was innerlich vorgeht. Diese Innenseite des Gedankenlebens, die Gefühlswelt dazu, das ist die eigentliche menschliche Innenwelt. Wir können eigentlich nichts von dem, was wir da an dem inneren Aspekt unserer Gedankenwelt erleben, was wir in unserem Gefühl erleben, in der Außenwelt suchen. Wir müssen immer in unser Inneres hineinschauen, wenn wir das kennenlernen wollen. Ich habe schon vorhin gesagt: Wir können mit Menschen sprechen, wir können andere Menschen willkürlich in uns Einblick gewinnen lassen, aber das Wesentliche davon ist doch eben: Innenleben. -— Und wir können jetzt genau unterscheiden, was in gewissem Sinne Außenleben ist, indem der Mensch sein Inneres in die Außenwelt fortwährend hineinträgt, und was Innenwelt ist.

[ 12 ] Diese Gedanken, die durchsetzen ja zunächst den Ätherleib. Sie verbinden sich aber auch weiterhin mit dem Gefühle bis zum Astralleib hin. Das alles ist etwas, was innerlich vorgeht. Diese Innenseite des Gedankenlebens, die Gefühlswelt dazu, das ist die eigentliche menschliche Innenwelt. Wir können eigentlich nichts von dem, was wir da an dem inneren Aspekt unserer Gedankenwelt erleben, was wir in unserem Gefühl erleben, in der Außenwelt suchen. Wir müssen immer in unser Inneres hineinschauen, wenn wir das kennenlernen wollen. Ich habe schon vorhin gesagt: Wir können mit Menschen sprechen, wir können andere Menschen willkürlich in uns Einblick gewinnen lassen, aber das Wesentliche davon ist doch eben: Innenleben. -— Und wir können jetzt genau unterscheiden, was in gewissem Sinne Außenleben ist, indem der Mensch sein Inneres in die Außenwelt fortwährend hineinträgt, und was Innenwelt ist.

[ 13 ] Wenn wir uns von einem Eisenbahnzug in einer Nacht von der Westschweiz nach der Ostschweiz tragen lassen, dann befinden wir uns des Morgens in einer ganz anderen Willensumgebung und nehmen diese Willensumgebung durch unsere Wahrnehmung in uns auf. Unser Inneres haben wir mitgetragen. Es ist dasselbe Innere, das wir an dem einen Orte gehabt haben und das wir an dem nächsten Orte haben, höchstens eben modifiziert durch dasjenige, was wiederum von den Gedanken aus nach innen zu uns bewegt hat, was eben Inneres geworden ist.

[ 13 ] Wenn wir uns von einem Eisenbahnzug in einer Nacht von der Westschweiz nach der Ostschweiz tragen lassen, dann befinden wir uns des Morgens in einer ganz anderen Willensumgebung und nehmen diese Willensumgebung durch unsere Wahrnehmung in uns auf. Unser Inneres haben wir mitgetragen. Es ist dasselbe Innere, das wir an dem einen Orte gehabt haben und das wir an dem nächsten Orte haben, höchstens eben modifiziert durch dasjenige, was wiederum von den Gedanken aus nach innen zu uns bewegt hat, was eben Inneres geworden ist.

[ 14 ] Wir können also ganz genau unterscheiden, wenn wir wollen, zwischen dem, was des Menschen eigentliches Inneres ist, seelisch gewoben aus den Gedanken und Gefühlen, leiblich gewoben aus einem Ineinander-Rhythmen von Ätherleib und astralischem Leib — wir können davon unterscheiden, was in gewissem Sinne Außenwelt ist, seelisch gewoben aus Willensinhalt und Wahrnehmungsinhalt, leiblich gewoben aus Ich und physischem Leib. Denn wir nehmen unseren physischen Leib mit, beobachten ihn, er kommt in andere Verhältnisse zur Umgebung. Wir können das Innere und das Äußere unterscheiden in der Weise, wie ich es eben gesagt habe.

[ 14 ] Wir können also ganz genau unterscheiden, wenn wir wollen, zwischen dem, was des Menschen eigentliches Inneres ist, seelisch gewoben aus den Gedanken und Gefühlen, leiblich gewoben aus einem Ineinander-Rhythmen von Ätherleib und astralischem Leib — wir können davon unterscheiden, was in gewissem Sinne Außenwelt ist, seelisch gewoben aus Willensinhalt und Wahrnehmungsinhalt, leiblich gewoben aus Ich und physischem Leib. Denn wir nehmen unseren physischen Leib mit, beobachten ihn, er kommt in andere Verhältnisse zur Umgebung. Wir können das Innere und das Äußere unterscheiden in der Weise, wie ich es eben gesagt habe.

[ 15 ] Diese Unterscheidung ist aber sehr wichtig, wenn man nun betrachten will das Leben, das der Mensch hindurchträgt durch die Todespforte. Wir können in einer sehr kompendiösen Weise aussprechen, wie sich das, was wir jetzt charakterisiert haben als Inneres und Äußeres, nach dem Tode verhalten wird, denn wir können sagen:

[ 15 ] Diese Unterscheidung ist aber sehr wichtig, wenn man nun betrachten will das Leben, das der Mensch hindurchträgt durch die Todespforte. Wir können in einer sehr kompendiösen Weise aussprechen, wie sich das, was wir jetzt charakterisiert haben als Inneres und Äußeres, nach dem Tode verhalten wird, denn wir können sagen:

Das Äußere wird Inneres.
Das Innere wird Äußeres.

Das Äußere wird Inneres.
Das Innere wird Äußeres.

[ 16 ] Das ist in der Tat die gewaltige Veränderung, die vorgeht durch den Tod hindurch. Das Äußere wird Inneres. Geradeso wie wir jetzt das Innere unserer Seele empfinden — wir können es uns vergegenwärtigen, wie dieses Seelisch-Innere aus Gedanken und Gefühlen durcheinandergewoben ist —, wie wir zu diesem Inneren Ich sagen, so wird nach dem Tode alles, was wir an Wahrnehmungen über unsere Handlungen erlebt haben, unser Inneres. Es ist aber wie in einem Punkt zusammengefaßt, möchte ich sagen, oder besser, in eine Sphäre zusammengefaßt, was wir nun als Inneres erleben: die Anschauung dessen, was wir hier auf der Erde getan haben. Was wir getan haben — wir tragen wie unsere innere Erinnerung durch den Tod die Bilder unseres gesamten Erdenseins, und das ist dann unser Inneres. Also es ist wie eine völlige Umkehrung: was Äußeres war, was wir nur wahrnehmen konnten durch die Anschauung dessen, was wir tun, das ist dann unser Inneres. So wie wir jetzt in den Empfindungen, in den Gefühlen der äußeren Eindrücke leben, so leben wir dann in unseren Taten. Unsere Taten sind sogar dann unser Inneres. Wer also irgend jemandem etwas Gutes oder etwas Böses getan hat, der ist dann das selber, was er Gutes und was er Böses getan hat. Er ist es wirklich nach dem Tode selber. Man darf sich diese Dinge nicht so abstrakt vorstellen, daß irgendein unbestimmtes Ich durch den Tod durchschlüpft und dann etwas anderes ist, oder ein bißchen anders ist, sondern wir sind das, was wir getan haben, bis auf die Einzelheiten hin selber. Wir sind nach dem Tode jede unserer Taten. Wir sind jedes unserer Erlebnisse und sagen zu alledem Ich.

[ 16 ] Das ist in der Tat die gewaltige Veränderung, die vorgeht durch den Tod hindurch. Das Äußere wird Inneres. Geradeso wie wir jetzt das Innere unserer Seele empfinden — wir können es uns vergegenwärtigen, wie dieses Seelisch-Innere aus Gedanken und Gefühlen durcheinandergewoben ist —, wie wir zu diesem Inneren Ich sagen, so wird nach dem Tode alles, was wir an Wahrnehmungen über unsere Handlungen erlebt haben, unser Inneres. Es ist aber wie in einem Punkt zusammengefaßt, möchte ich sagen, oder besser, in eine Sphäre zusammengefaßt, was wir nun als Inneres erleben: die Anschauung dessen, was wir hier auf der Erde getan haben. Was wir getan haben — wir tragen wie unsere innere Erinnerung durch den Tod die Bilder unseres gesamten Erdenseins, und das ist dann unser Inneres. Also es ist wie eine völlige Umkehrung: was Äußeres war, was wir nur wahrnehmen konnten durch die Anschauung dessen, was wir tun, das ist dann unser Inneres. So wie wir jetzt in den Empfindungen, in den Gefühlen der äußeren Eindrücke leben, so leben wir dann in unseren Taten. Unsere Taten sind sogar dann unser Inneres. Wer also irgend jemandem etwas Gutes oder etwas Böses getan hat, der ist dann das selber, was er Gutes und was er Böses getan hat. Er ist es wirklich nach dem Tode selber. Man darf sich diese Dinge nicht so abstrakt vorstellen, daß irgendein unbestimmtes Ich durch den Tod durchschlüpft und dann etwas anderes ist, oder ein bißchen anders ist, sondern wir sind das, was wir getan haben, bis auf die Einzelheiten hin selber. Wir sind nach dem Tode jede unserer Taten. Wir sind jedes unserer Erlebnisse und sagen zu alledem Ich.

[ 17 ] Dagegen wird das Innere ein Äußeres. Alle Gedanken, Gedanken- und Gefühlswelt wird ein Äußeres. So wie jetzt um uns herum entweder die scheinende Sonne mit den Wolken ist oder in der Nacht der Sternenhimmel mit seinen Bewegungen, so sind nach dem Tod um uns herum als unsere Außenwelt unsere Gedanken und unsere Empfindungen. Also das, was wir intim in uns tragen, das gliedert sich der Außenwelt ein nach dem Tode, das erscheint uns in mächtigen Bildern in der Außenwelt. Wir sehen nach dem Tode einen Himmel, an dem uns, so wie vom jetzigen Himmel die Sonne erglänzt, unser jetziges inneres menschliches Wesen erglänzt.

[ 17 ] Dagegen wird das Innere ein Äußeres. Alle Gedanken, Gedanken- und Gefühlswelt wird ein Äußeres. So wie jetzt um uns herum entweder die scheinende Sonne mit den Wolken ist oder in der Nacht der Sternenhimmel mit seinen Bewegungen, so sind nach dem Tod um uns herum als unsere Außenwelt unsere Gedanken und unsere Empfindungen. Also das, was wir intim in uns tragen, das gliedert sich der Außenwelt ein nach dem Tode, das erscheint uns in mächtigen Bildern in der Außenwelt. Wir sehen nach dem Tode einen Himmel, an dem uns, so wie vom jetzigen Himmel die Sonne erglänzt, unser jetziges inneres menschliches Wesen erglänzt.

[ 18 ] Wenn ich es im einzelnen schildern soll, so ist es so: Ich sagte vorhin, unsere Taten fühlen wir wie eine Sphäre, wie unser Inneres. Was wir in der Welt erarbeitet haben, das gehen wir immer wieder und wieder durch; wie wir gegangen sind, so gehen wir wiederum. Wir sind gewissermaßen nach dem Tode etwas, was in immer vergrößerter Weise in einer Sphäre die eigenen Taten erlebt (siehe Zeichnung, blau). Und wir blicken immer zurück auf die Erde (grün). So wie wir jetzt hinausschauen in den Weltenraum zu den Sternen, zur Sonne, so blicken wir dann zurück zur Erde (Pfeile). Und die Erde ist umgeben von den Bildern unserer vorhergehenden Innenwelt. Nicht etwa als ob wir den bloßen Schein unserer Innenwelt erleben würden, sondern wir erleben von dem Orte aus, den wir verlassen haben, uns nachscheinend, diejenigen Dinge, die früher unsere Innenwelt waren, wie von diesem Orte ausströmende Wolkengebilde, auch Sternengebilde und so weiter. Die frühere peripherische Welt, in der fühlen wir uns drinnen, und die frühere Welt der Erde, auf der wir standen, fühlen wir wie unsere zentrale Außenwelt. Nach der blicken wir hin. Wir selbst sind dann die Umlaufenden, und die in der Mitte befindliche Erde ist dann dasjenige, zu dem wir hinschauen, und das im Abrollen unser ganzes Innenleben in mächtigen Bildern aufrollt.

[ 18 ] Wenn ich es im einzelnen schildern soll, so ist es so: Ich sagte vorhin, unsere Taten fühlen wir wie eine Sphäre, wie unser Inneres. Was wir in der Welt erarbeitet haben, das gehen wir immer wieder und wieder durch; wie wir gegangen sind, so gehen wir wiederum. Wir sind gewissermaßen nach dem Tode etwas, was in immer vergrößerter Weise in einer Sphäre die eigenen Taten erlebt (siehe Zeichnung, blau). Und wir blicken immer zurück auf die Erde (grün). So wie wir jetzt hinausschauen in den Weltenraum zu den Sternen, zur Sonne, so blicken wir dann zurück zur Erde (Pfeile). Und die Erde ist umgeben von den Bildern unserer vorhergehenden Innenwelt. Nicht etwa als ob wir den bloßen Schein unserer Innenwelt erleben würden, sondern wir erleben von dem Orte aus, den wir verlassen haben, uns nachscheinend, diejenigen Dinge, die früher unsere Innenwelt waren, wie von diesem Orte ausströmende Wolkengebilde, auch Sternengebilde und so weiter. Die frühere peripherische Welt, in der fühlen wir uns drinnen, und die frühere Welt der Erde, auf der wir standen, fühlen wir wie unsere zentrale Außenwelt. Nach der blicken wir hin. Wir selbst sind dann die Umlaufenden, und die in der Mitte befindliche Erde ist dann dasjenige, zu dem wir hinschauen, und das im Abrollen unser ganzes Innenleben in mächtigen Bildern aufrollt.

Das Äußere wird Inneres.
Das Innere wird Äußeres.

Das Äußere wird Inneres.
Das Innere wird Äußeres.

[ 19 ] Das geschieht bis auf die Einzelheiten hin.

[ 19 ] Das geschieht bis auf die Einzelheiten hin.

[ 20 ] Wenn man dann aus der sich immer mehr ausbreitenden Sphäre hinunterschaut auf die Erde zurück, dann sieht man von der Erde zurückströmend all die Gefühle, Empfindungen auch, die man anderen Menschen entgegengebracht hat. Das, was man außer in bezug auf Menschen innerlich erlebt hat, das erscheint mehr als Wolkengebilde, aber sternenhaft erscheinen die Empfindungen, die man für Menschen gehabt hat. Die Menschen selber aber, die man im Leben zwischen Geburt und Tod als Gestalten sieht, die Menschen selber, die man auf diese Weise erlebt als Erlebnisse, die bewirkt sind durch die Taten, dies wird eine Welt. Also alle die Menschen, mit denen Sie in Beziehung gestanden haben, werden mit Ihre Innenwelt.

[ 20 ] Wenn man dann aus der sich immer mehr ausbreitenden Sphäre hinunterschaut auf die Erde zurück, dann sieht man von der Erde zurückströmend all die Gefühle, Empfindungen auch, die man anderen Menschen entgegengebracht hat. Das, was man außer in bezug auf Menschen innerlich erlebt hat, das erscheint mehr als Wolkengebilde, aber sternenhaft erscheinen die Empfindungen, die man für Menschen gehabt hat. Die Menschen selber aber, die man im Leben zwischen Geburt und Tod als Gestalten sieht, die Menschen selber, die man auf diese Weise erlebt als Erlebnisse, die bewirkt sind durch die Taten, dies wird eine Welt. Also alle die Menschen, mit denen Sie in Beziehung gestanden haben, werden mit Ihre Innenwelt.

[ 21 ] Das ist natürlich durchaus gegenseitig. Jeder Mensch trägt, so wie er jetzt in sich seine Gefühle oder auch sein Herz und seinen Magen trägt, zwischen dem Tod und einer neuen Geburt alles, was sich abgespielt hat äußerlich im Raume und sonst zwischen ihm und den anderen Menschen, mit der Gestalt der anderen Menschen in sich. Von zwei Menschen, die sich gegenseitig nahegestanden haben, trägt der eine, A, das Bild des B, der B das Bild des A als seinen eigenen inneren Gehalt in sich. Das Äußere wird Inneres; das Innere, die Gefühle, die wir erlebt haben, die werden Äußeres, die werden kosmischer Inhalt. Was wir für die Menschen empfunden haben, was wir alles von den Menschen erhalten haben, das strahlt uns von der Erde nach.

[ 21 ] Das ist natürlich durchaus gegenseitig. Jeder Mensch trägt, so wie er jetzt in sich seine Gefühle oder auch sein Herz und seinen Magen trägt, zwischen dem Tod und einer neuen Geburt alles, was sich abgespielt hat äußerlich im Raume und sonst zwischen ihm und den anderen Menschen, mit der Gestalt der anderen Menschen in sich. Von zwei Menschen, die sich gegenseitig nahegestanden haben, trägt der eine, A, das Bild des B, der B das Bild des A als seinen eigenen inneren Gehalt in sich. Das Äußere wird Inneres; das Innere, die Gefühle, die wir erlebt haben, die werden Äußeres, die werden kosmischer Inhalt. Was wir für die Menschen empfunden haben, was wir alles von den Menschen erhalten haben, das strahlt uns von der Erde nach.

[ 22 ] Auf diese Weise wird der Mensch tatsächlich zu einer Art Schöpfer dessen, was nach dem Tode um ihn herum ist. Während des Lebens ist es so: Nicht wahr, wir stehen ja immer an irgendeinem Punkte der Welt — ich meine jetzt nicht nur das gewöhnliche triviale in Basel- oder in Dornach-Stehen, sondern ich meine das überhaupt als irgendeinen Punkt, irgendeinen Standpunkt in der Welt, den wir haben, sowohl in physischer wie in moralischer Beziehung. Von dem aus sehen wir dann die Welt. So daß wir sagen können: Wir stehen an einem bestimmten Punkte und sehen die Welt von diesem Punkte aus perspektivisch. Das ist etwas Subjektives. Jeder andere hat ja seinen anderen Standpunkt.

[ 22 ] Auf diese Weise wird der Mensch tatsächlich zu einer Art Schöpfer dessen, was nach dem Tode um ihn herum ist. Während des Lebens ist es so: Nicht wahr, wir stehen ja immer an irgendeinem Punkte der Welt — ich meine jetzt nicht nur das gewöhnliche triviale in Basel- oder in Dornach-Stehen, sondern ich meine das überhaupt als irgendeinen Punkt, irgendeinen Standpunkt in der Welt, den wir haben, sowohl in physischer wie in moralischer Beziehung. Von dem aus sehen wir dann die Welt. So daß wir sagen können: Wir stehen an einem bestimmten Punkte und sehen die Welt von diesem Punkte aus perspektivisch. Das ist etwas Subjektives. Jeder andere hat ja seinen anderen Standpunkt.

[ 23 ] Nach dem Tode ist es anders. Da haben die Menschen schon ein Gemeinsames. Sie haben nämlich die Sphäre als ein Gemeinsames. Aber jeder hat ein anderes Innenleben gehabt. Daher umstrahlt sich ihm die Erde in einer anderen Weise, mit anderen Wolken, mit anderen Sternengebilden. Es ist so, als wenn alle Menschen an einem einzigen Punkte auf der Erde stehen würden, aber hier für den einen einmal das Bild, für den anderen ein anderes Bild vorhanden sein würde. So etwa kann ich das versinnlichen für die Zustände nach dem Tode.

[ 23 ] Nach dem Tode ist es anders. Da haben die Menschen schon ein Gemeinsames. Sie haben nämlich die Sphäre als ein Gemeinsames. Aber jeder hat ein anderes Innenleben gehabt. Daher umstrahlt sich ihm die Erde in einer anderen Weise, mit anderen Wolken, mit anderen Sternengebilden. Es ist so, als wenn alle Menschen an einem einzigen Punkte auf der Erde stehen würden, aber hier für den einen einmal das Bild, für den anderen ein anderes Bild vorhanden sein würde. So etwa kann ich das versinnlichen für die Zustände nach dem Tode.

[ 24 ] Der Mensch legt ja mit dem Tode seinen physischen Leib ab. Dieser physische Leib wird — ich habe das auch schon im Zusammenhange mit früheren Darstellungen der letzten Wochen hier auseinandergesetzt — von dem Erdenreich selber aufgelöst. Was aber bleibt, das ist jenes Gewebe, das aus unseren Taten entsteht, indem wir unsere Taten, die Offenbarungen unseres Willens, mit unseren Wahrnehmungen verfolgen. Denken Sie sich, alle Wege, die Sie gemacht haben auf der Erde - nehmen wir also an: als Kind, da sind Sie so irgendwie herumgekrochen, dann gegangen, dann haben Sie eine weite Reise gemacht, alles mögliche, nicht wahr -, das alles, das wird dann Innenleben. Aber das ist nur das äußerste Gerüste.

[ 24 ] Der Mensch legt ja mit dem Tode seinen physischen Leib ab. Dieser physische Leib wird — ich habe das auch schon im Zusammenhange mit früheren Darstellungen der letzten Wochen hier auseinandergesetzt — von dem Erdenreich selber aufgelöst. Was aber bleibt, das ist jenes Gewebe, das aus unseren Taten entsteht, indem wir unsere Taten, die Offenbarungen unseres Willens, mit unseren Wahrnehmungen verfolgen. Denken Sie sich, alle Wege, die Sie gemacht haben auf der Erde - nehmen wir also an: als Kind, da sind Sie so irgendwie herumgekrochen, dann gegangen, dann haben Sie eine weite Reise gemacht, alles mögliche, nicht wahr -, das alles, das wird dann Innenleben. Aber das ist nur das äußerste Gerüste.

[ 25 ] Nun, alles das, was Sie da im einzelnen getan haben, alles das webt sich zu einem Gewebe zusammen; das dehnt sich aus, das wird Sphäre, das wird Innenleben. Es wird Innenleben, und daß es Innenleben wird; das verbürgt dem Menschen sein Ich während des Erdendaseins. Denn von der Erde hat er sein Ich oder durch die Erde hat er sein Ich. Daß er alles das, was er auf derErde tut, nach dem Tode zusammengewebt erhält in einem solchen Wahrnehmungs-Erinnerungsbilde, das bewirkt, daß er sein Ich eben durch den Tod trägt. Dagegen die eigentlichen inneren Erlebnisse, sie werden ja kurze Zeit nach dem Tode nacherlebt, indem sich der Ätherleib erst etwas später löst. Der Ätherleib löst sich aber in den Weltenraum hinaus auf, und das gibt die Grundlage dafür ab, daß alles das, was aus Gedanke und Gefühl so vom Ätherleib aus, aber auch mit dem astralischen Einschlag, gewoben ist, daß das wird zu jenem Wolkengebilde oder auch, wie ich angedeutet habe, Sternengebilde, das die Erde umgibt. Was da von uns abfällt nach zwei Richtungen hin, zur Erde und in den Luftraum gewissermaßen hinaus, das konstituiert unser Inneres und unser Äußeres, indem wir durchgehen durch das Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 25 ] Nun, alles das, was Sie da im einzelnen getan haben, alles das webt sich zu einem Gewebe zusammen; das dehnt sich aus, das wird Sphäre, das wird Innenleben. Es wird Innenleben, und daß es Innenleben wird; das verbürgt dem Menschen sein Ich während des Erdendaseins. Denn von der Erde hat er sein Ich oder durch die Erde hat er sein Ich. Daß er alles das, was er auf derErde tut, nach dem Tode zusammengewebt erhält in einem solchen Wahrnehmungs-Erinnerungsbilde, das bewirkt, daß er sein Ich eben durch den Tod trägt. Dagegen die eigentlichen inneren Erlebnisse, sie werden ja kurze Zeit nach dem Tode nacherlebt, indem sich der Ätherleib erst etwas später löst. Der Ätherleib löst sich aber in den Weltenraum hinaus auf, und das gibt die Grundlage dafür ab, daß alles das, was aus Gedanke und Gefühl so vom Ätherleib aus, aber auch mit dem astralischen Einschlag, gewoben ist, daß das wird zu jenem Wolkengebilde oder auch, wie ich angedeutet habe, Sternengebilde, das die Erde umgibt. Was da von uns abfällt nach zwei Richtungen hin, zur Erde und in den Luftraum gewissermaßen hinaus, das konstituiert unser Inneres und unser Äußeres, indem wir durchgehen durch das Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 26 ] Stellen Sie sich einmal recht lebendig vor, was Sie also für eine Umwelt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt haben. Sie haben Ihr Tun, insofern es dem Willen entströmt, als Ihr Innenleben. Sie haben Ihr Gefühls-, Ihr Gedankenleben als den Kosmos, als die Außenwelt. Nur sehen Sie nicht in den Weltenraum hinaus, sondern vom Weltenraume herein auf die Erde, die Ihnen zurückstrahlt diese Ihre inneren Gedankenaspekte. Wenn wir hier zwischen Geburt und Tod leben, haben wir auf der einen Seite das Sonnenleben. Die Sonne steht draußen. Wir stehen auf der Erde. Wir schauen die Sonne an. Nach dem Tode verschwindet die Sonne sofort. Wir sind sie nämlich selber, und was wir selber sind, das sehen wir nicht. Wir gehen einfach in das Sonnenleben über, und das, was ich vorhin beschrieben habe, ist eben der Übergang in das Sonnenleben. Dieses, daß unsere Taten wir selber werden, das hängt damit zusammen, daß wir in das Sonnenleben übergehen. Und indem wir uns von der Erde entfernen, wird eben dasjenige, was wir durch die Erde erlebt haben, das wird jetzt das, auf das wir hinschauen. Hier stehen wir auf der Erde, schauen zur Sonne hin. Wir sehen unter uns die Erde. Das ist wegen der eigentümlichen materiellen Beschaffenheit der Erde. Die Sonne hat keine materielle Beschaffenheit. Was die Physiker darüber aussagen, ich habe ja öfter gesagt, ist nur eitel Phantasterei. Wenn wir gewissermaßen selber in der Sonne sind und zurückschauen, so haben wir hinter uns die ganze geistige Welt, die Hierarchienwelt. Also wie wir hier auf der Erde auf feste Materie schauen, indem wir unter uns hinunterschauen, so haben wir dann zwischen dem Tod und neuer Geburt hinter uns die Hierarchienwelt. Also wir sind Sonne und sehen die wahre Sonne, die ja geistig ist. Die Erde könnten wir Himmel nennen. Nur ist das jetzt eben der Himmel, den die Menschen bereiten aus dem, was sie innerlich leben. Das wird ja auch die Zukunft sein, das wird auch das Jupiterdasein sein. Ich habe das ja anschaulich auseinandergesetzt. All das, was da die Menschen um die Erde herum weben durch ihre Gefühle, durch ihre Gedanken, das wird bleiben. Verschwinden wird das, was heute als materielle Erde da ist, denn das geht unter. Heute kann der Mensch zwischen dem Tod und einer neuen Geburt sehen, was er da innerlich webt. Nachher, wenn die Erde ihrem Untergang entgegengeht, dann wird das Realität, dann wird das selber eine neue Erde; dann schmilzt die alte Erde weg, und all das, was die Menschen innerlich durchlebt haben, das wird die Zukunft der Erde.

[ 26 ] Stellen Sie sich einmal recht lebendig vor, was Sie also für eine Umwelt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt haben. Sie haben Ihr Tun, insofern es dem Willen entströmt, als Ihr Innenleben. Sie haben Ihr Gefühls-, Ihr Gedankenleben als den Kosmos, als die Außenwelt. Nur sehen Sie nicht in den Weltenraum hinaus, sondern vom Weltenraume herein auf die Erde, die Ihnen zurückstrahlt diese Ihre inneren Gedankenaspekte. Wenn wir hier zwischen Geburt und Tod leben, haben wir auf der einen Seite das Sonnenleben. Die Sonne steht draußen. Wir stehen auf der Erde. Wir schauen die Sonne an. Nach dem Tode verschwindet die Sonne sofort. Wir sind sie nämlich selber, und was wir selber sind, das sehen wir nicht. Wir gehen einfach in das Sonnenleben über, und das, was ich vorhin beschrieben habe, ist eben der Übergang in das Sonnenleben. Dieses, daß unsere Taten wir selber werden, das hängt damit zusammen, daß wir in das Sonnenleben übergehen. Und indem wir uns von der Erde entfernen, wird eben dasjenige, was wir durch die Erde erlebt haben, das wird jetzt das, auf das wir hinschauen. Hier stehen wir auf der Erde, schauen zur Sonne hin. Wir sehen unter uns die Erde. Das ist wegen der eigentümlichen materiellen Beschaffenheit der Erde. Die Sonne hat keine materielle Beschaffenheit. Was die Physiker darüber aussagen, ich habe ja öfter gesagt, ist nur eitel Phantasterei. Wenn wir gewissermaßen selber in der Sonne sind und zurückschauen, so haben wir hinter uns die ganze geistige Welt, die Hierarchienwelt. Also wie wir hier auf der Erde auf feste Materie schauen, indem wir unter uns hinunterschauen, so haben wir dann zwischen dem Tod und neuer Geburt hinter uns die Hierarchienwelt. Also wir sind Sonne und sehen die wahre Sonne, die ja geistig ist. Die Erde könnten wir Himmel nennen. Nur ist das jetzt eben der Himmel, den die Menschen bereiten aus dem, was sie innerlich leben. Das wird ja auch die Zukunft sein, das wird auch das Jupiterdasein sein. Ich habe das ja anschaulich auseinandergesetzt. All das, was da die Menschen um die Erde herum weben durch ihre Gefühle, durch ihre Gedanken, das wird bleiben. Verschwinden wird das, was heute als materielle Erde da ist, denn das geht unter. Heute kann der Mensch zwischen dem Tod und einer neuen Geburt sehen, was er da innerlich webt. Nachher, wenn die Erde ihrem Untergang entgegengeht, dann wird das Realität, dann wird das selber eine neue Erde; dann schmilzt die alte Erde weg, und all das, was die Menschen innerlich durchlebt haben, das wird die Zukunft der Erde.

[ 27 ] So vollzieht sich die wirkliche Metamorphose. Wir haben ja nur ein äußerliches Abstruses, wenn wir sagen, die Erde geht über in den Jupiter. Wir durchschauen den Vorgang nur, wenn wir wissen: Das, was äußerliche Erdenmaterie ist, schmilzt in den Weltenraum ab, zerstäubt; das, was sich da herumwebt aus unseren Gefühlen, das wird die zukünftige Erde, das dichtet sich immer mehr und mehr, das wird eigentlich der Jupiterplanert.

[ 27 ] So vollzieht sich die wirkliche Metamorphose. Wir haben ja nur ein äußerliches Abstruses, wenn wir sagen, die Erde geht über in den Jupiter. Wir durchschauen den Vorgang nur, wenn wir wissen: Das, was äußerliche Erdenmaterie ist, schmilzt in den Weltenraum ab, zerstäubt; das, was sich da herumwebt aus unseren Gefühlen, das wird die zukünftige Erde, das dichtet sich immer mehr und mehr, das wird eigentlich der Jupiterplanert.

[ 28 ] Nicht wahr, wie wir heute, sagen wir, durch die Geologie hineingraben in die untere Schichte der Erde und zuweilen diese oder jene Schichten aufgraben, die sich vor sehr, sehr langen Zeiten gebildet haben, so wird man in der Zukunft, im Jupiterdasein, einmal erforschen können die einzelnen Schichten, die sich da ergeben haben. Man wird dann also auch allerlei Schichten finden aus den übereinandergeschichteten menschlichen Gefühlen und Gedanken. Man wird zum Beispiel einmal als Jupitergeologe da eine Schichte nach der anderen weggraben und nun, wie der Erdengeologe sagt: Da ist das Rotliegende, das sind die Tertiärschichten — so wird der Jupitergeologe einmal sagen: Ah ja, das ist eine Schichte, die weist uns zurück in eine Zeit, 20. Jahrhundert wurde es von der Erdenzeit genannt, Anfang des 20. Jahrhunderts, das ist die Schichte, die gebildet ist durch all die Schieber, die im 20. Jahrhundert ihre Gefühle und Gedanken fast über die ganze Erde hin entwickelt haben. — Wie wir also jetzt von Silur sprechen, so wird man in der Zukunft sprechen können von der «Schieberschicht». Natürlich wird man auch von anderen Schichten sprechen können. Aber das sind durchaus Realitäten.

[ 28 ] Nicht wahr, wie wir heute, sagen wir, durch die Geologie hineingraben in die untere Schichte der Erde und zuweilen diese oder jene Schichten aufgraben, die sich vor sehr, sehr langen Zeiten gebildet haben, so wird man in der Zukunft, im Jupiterdasein, einmal erforschen können die einzelnen Schichten, die sich da ergeben haben. Man wird dann also auch allerlei Schichten finden aus den übereinandergeschichteten menschlichen Gefühlen und Gedanken. Man wird zum Beispiel einmal als Jupitergeologe da eine Schichte nach der anderen weggraben und nun, wie der Erdengeologe sagt: Da ist das Rotliegende, das sind die Tertiärschichten — so wird der Jupitergeologe einmal sagen: Ah ja, das ist eine Schichte, die weist uns zurück in eine Zeit, 20. Jahrhundert wurde es von der Erdenzeit genannt, Anfang des 20. Jahrhunderts, das ist die Schichte, die gebildet ist durch all die Schieber, die im 20. Jahrhundert ihre Gefühle und Gedanken fast über die ganze Erde hin entwickelt haben. — Wie wir also jetzt von Silur sprechen, so wird man in der Zukunft sprechen können von der «Schieberschicht». Natürlich wird man auch von anderen Schichten sprechen können. Aber das sind durchaus Realitäten.

[ 29 ] Es ist dem Menschen nicht gestattet, das, was er in seinem Inneren erlebt, vergehen zu lassen. Das wird Welt, das ist Werdewelt. Das wird Welt. Und nur das, was in der Zukunft Welt ist, sieht eben der Mensch jetzt schon durch sein Bewußtsein zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 29 ] Es ist dem Menschen nicht gestattet, das, was er in seinem Inneren erlebt, vergehen zu lassen. Das wird Welt, das ist Werdewelt. Das wird Welt. Und nur das, was in der Zukunft Welt ist, sieht eben der Mensch jetzt schon durch sein Bewußtsein zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 30 ] Wenn wir hier auf der Erde stehen, verfolgen wir unter den mancherlei Dingen, die in unserer Umgebung sind, ja auch den Mond. Er stellt sich in ganz besonderer Weise in unsere Umgebung hinein. Er gibt uns das Sonnenlicht wieder zurück. Wir erblicken gewissermaßen nur insofern seine Oberfläche, als das Sonnenlicht ihm ein Kleid webt. So daß uns eigentlich, auch wenn der Mond scheint, die Sonne scheint; nur auf einem Umwege erscheinen uns dann die Sonnenstrahlen. Er ist gewissermaßen doch als Erdentrabant in einem ganz besonderen Verhältnisse zu uns.

[ 30 ] Wenn wir hier auf der Erde stehen, verfolgen wir unter den mancherlei Dingen, die in unserer Umgebung sind, ja auch den Mond. Er stellt sich in ganz besonderer Weise in unsere Umgebung hinein. Er gibt uns das Sonnenlicht wieder zurück. Wir erblicken gewissermaßen nur insofern seine Oberfläche, als das Sonnenlicht ihm ein Kleid webt. So daß uns eigentlich, auch wenn der Mond scheint, die Sonne scheint; nur auf einem Umwege erscheinen uns dann die Sonnenstrahlen. Er ist gewissermaßen doch als Erdentrabant in einem ganz besonderen Verhältnisse zu uns.

[ 31 ] Wenn wir in dem Leben zwischen Tod und einer neuen Geburt sind, so haben wir also zunächst unsere Innenwelt, die Wirkung all unserer Taten, insofern sie im Willen wurzeln, als Innenweltsphäre, den zentralen Kern, umgeben von unseren Gefühlen und Gedanken, die in den Weltenraum hinausstrahlen. Aber so etwas wie der Mond ist auch da. Ich möchte sagen, wir sehen dann den Mond von der anderen Seite. Dieses Leben in der Sphäre hat es ja mit anderen perspektivischen Gesetzen zu tun als unser Leben hier auf der Erde, und manches von diesen perspektivischen Gesetzen ist natürlich schwer zu sagen, weil eben die Erdengesetze so andere sind. Wir sind nämlich zwischen dem 'Tod und einer neuen Geburt in einem gewissen Sinne nicht außerhalb des Mondes, sondern innerhalb des Mondes. Wir stehen immer mit dem Inneren des Mondes in einem gewissen Zusammenhang. Wir sind gewissermaßen im Inneren des Mondes. Wie wir hier auf der Erde immerfort dieses zurückgeworfene Sonnenlicht sehen, so sehen wir zwischen dem Tod und neuer Geburt fortwährend das Innere des Mondes (siehe Zeichnung).

[ 31 ] Wenn wir in dem Leben zwischen Tod und einer neuen Geburt sind, so haben wir also zunächst unsere Innenwelt, die Wirkung all unserer Taten, insofern sie im Willen wurzeln, als Innenweltsphäre, den zentralen Kern, umgeben von unseren Gefühlen und Gedanken, die in den Weltenraum hinausstrahlen. Aber so etwas wie der Mond ist auch da. Ich möchte sagen, wir sehen dann den Mond von der anderen Seite. Dieses Leben in der Sphäre hat es ja mit anderen perspektivischen Gesetzen zu tun als unser Leben hier auf der Erde, und manches von diesen perspektivischen Gesetzen ist natürlich schwer zu sagen, weil eben die Erdengesetze so andere sind. Wir sind nämlich zwischen dem 'Tod und einer neuen Geburt in einem gewissen Sinne nicht außerhalb des Mondes, sondern innerhalb des Mondes. Wir stehen immer mit dem Inneren des Mondes in einem gewissen Zusammenhang. Wir sind gewissermaßen im Inneren des Mondes. Wie wir hier auf der Erde immerfort dieses zurückgeworfene Sonnenlicht sehen, so sehen wir zwischen dem Tod und neuer Geburt fortwährend das Innere des Mondes (siehe Zeichnung).

[ 32 ] Nun, wie gesagt, die Perspektive ist da eine andere. Es ist Ihnen vielleicht am verständlichsten, wenn ich die Sache in der folgenden Weise klar mache: Nehmen ’Sie an, das wäre die Erde (siehe Zeichnung Tafel 1 Seite 26, Innenkreis); da herum kreist der Mond (Punkt und dunkler links äußerer Kreis innen). Nun kommt ja für die Verhältnisse, die wir dann zu erörtern haben für den Anblick nach dem Tode, nicht etwa diese Kugel hier in Betracht, sondern es kommt in Betracht die ganze Mondensphäre. Diese ganze Sphäre, in der er herumkreist, die kommt in Betracht (schraffierte Fläche), und sie nehmen wir eigentlich von innen wahr. Zunächst entfernen wir uns in der Sphäre von der Erde. Da sind wir natürlich lange Zeit so im Umkreise, daß wir uns innerhalb der Mondensphäre befinden. Zunächst, nicht wahr, sind wir ja innerhalb der Mondensphäre, da und da und so weiter, immer in der Mondensphäre drinnen. Nun kommen wir aber auch außerhalb der Mondensphäre. Da können wir sie jetzt nicht von innen aus sehen. Aber wir sehen sie auch von außen nicht, sondern sie hört auf, dann für uns sichtbar zu sein, für uns wahrnehmbar zu sein. Sie bleibt uns aber als Erinnerung.

[ 32 ] Nun, wie gesagt, die Perspektive ist da eine andere. Es ist Ihnen vielleicht am verständlichsten, wenn ich die Sache in der folgenden Weise klar mache: Nehmen ’Sie an, das wäre die Erde (siehe Zeichnung Tafel 1 Seite 26, Innenkreis); da herum kreist der Mond (Punkt und dunkler links äußerer Kreis innen). Nun kommt ja für die Verhältnisse, die wir dann zu erörtern haben für den Anblick nach dem Tode, nicht etwa diese Kugel hier in Betracht, sondern es kommt in Betracht die ganze Mondensphäre. Diese ganze Sphäre, in der er herumkreist, die kommt in Betracht (schraffierte Fläche), und sie nehmen wir eigentlich von innen wahr. Zunächst entfernen wir uns in der Sphäre von der Erde. Da sind wir natürlich lange Zeit so im Umkreise, daß wir uns innerhalb der Mondensphäre befinden. Zunächst, nicht wahr, sind wir ja innerhalb der Mondensphäre, da und da und so weiter, immer in der Mondensphäre drinnen. Nun kommen wir aber auch außerhalb der Mondensphäre. Da können wir sie jetzt nicht von innen aus sehen. Aber wir sehen sie auch von außen nicht, sondern sie hört auf, dann für uns sichtbar zu sein, für uns wahrnehmbar zu sein. Sie bleibt uns aber als Erinnerung.

[ 33 ] Und das, was wir da zunächst sehen, was gewissermaßen Anschauung ist an der Innenwand des Mondes, der Mondensphäre - indem wir hinausgehen, sehen wir es: Was wir dann in der Erinnerung behalten, das ist es, was wir behalten als die Wirkungen eines früheren Erdenlebens in dem späteren Erdenleben. Tatsächlich ist es dieser Mond, welcher die Ereignisse des einen Erdenlebens als Wirkungen gegenüber folgenden Erdenleben hinüber bewahrt. Mit dem Monde und seinem ganzen Geheimnis im Kosmos hängt nämlich das Hinüberleben des Inhaltes des einen Erdenlebens in die nächsten Erdenleben zusammen.

[ 33 ] Und das, was wir da zunächst sehen, was gewissermaßen Anschauung ist an der Innenwand des Mondes, der Mondensphäre - indem wir hinausgehen, sehen wir es: Was wir dann in der Erinnerung behalten, das ist es, was wir behalten als die Wirkungen eines früheren Erdenlebens in dem späteren Erdenleben. Tatsächlich ist es dieser Mond, welcher die Ereignisse des einen Erdenlebens als Wirkungen gegenüber folgenden Erdenleben hinüber bewahrt. Mit dem Monde und seinem ganzen Geheimnis im Kosmos hängt nämlich das Hinüberleben des Inhaltes des einen Erdenlebens in die nächsten Erdenleben zusammen.

[ 34 ] Wir haben hier einen Aspekt, indem wir auf der Erde stehen und in den Weltenraum hinausblicken; das ist der Aspekt zwischen der Geburt und dem Tode. Wir haben einen anderen Aspekt zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, indem wir in der Sphäre sind und in den zentralen Kern zurückblicken. Da haben wir eben die Welt, die der unsrigen in einem gewissen Sinne entgegengesetzt ist. Aber durch beide Welten hindurch wird getragen, was gewissermaßen durch den Mond von uns aufbewahrt wird, konzentriert wird und so weiter. Der Mond ist schon in einem gewissen Sinne ein für uns außerordentlich wichtiges Gestirn. Er ist der Vermittler zwischen den einzelnen Erdenleben; natürlich nicht jene Schlacke, die wir hier im Lichtglanze sehen von der Erde aus, sondern in seiner ganzen geheimnisvollen Weltwesenheit ist er das.

[ 34 ] Wir haben hier einen Aspekt, indem wir auf der Erde stehen und in den Weltenraum hinausblicken; das ist der Aspekt zwischen der Geburt und dem Tode. Wir haben einen anderen Aspekt zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, indem wir in der Sphäre sind und in den zentralen Kern zurückblicken. Da haben wir eben die Welt, die der unsrigen in einem gewissen Sinne entgegengesetzt ist. Aber durch beide Welten hindurch wird getragen, was gewissermaßen durch den Mond von uns aufbewahrt wird, konzentriert wird und so weiter. Der Mond ist schon in einem gewissen Sinne ein für uns außerordentlich wichtiges Gestirn. Er ist der Vermittler zwischen den einzelnen Erdenleben; natürlich nicht jene Schlacke, die wir hier im Lichtglanze sehen von der Erde aus, sondern in seiner ganzen geheimnisvollen Weltwesenheit ist er das.

[ 35 ] Sie sehen, auf diese Weise fügt sich das Leben des einzelnen Menschen mit dem Leben des ganzen Kosmos zusammen. Indem wir hier zwischen Geburt und Tod leben, sehen wir gewissermaßen das, was uns frühere Welten übriggelassen haben, was übriggeblieben ist von Saturn-, Sonnen-, Mondendasein, von früherem Erdendasein. Das alles sehen wir, wenn wir hier sind, umglänzt von den Erscheinungen, die uns als Phänomene umgeben. Das weist uns mehr oder weniger auf die Vergangenheit. All das, was wir im Inneren tragen und was wir selbst auf dieser Erde ausführen, das weist uns auf die Zukunft. Und wir sehen gewissermaßen hereinspiegelnd in die Gegenwart schon diese Zukunft in unseren Erlebnissen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, indem das Innere Äußeres, das Äußere Inneres wird.

[ 35 ] Sie sehen, auf diese Weise fügt sich das Leben des einzelnen Menschen mit dem Leben des ganzen Kosmos zusammen. Indem wir hier zwischen Geburt und Tod leben, sehen wir gewissermaßen das, was uns frühere Welten übriggelassen haben, was übriggeblieben ist von Saturn-, Sonnen-, Mondendasein, von früherem Erdendasein. Das alles sehen wir, wenn wir hier sind, umglänzt von den Erscheinungen, die uns als Phänomene umgeben. Das weist uns mehr oder weniger auf die Vergangenheit. All das, was wir im Inneren tragen und was wir selbst auf dieser Erde ausführen, das weist uns auf die Zukunft. Und wir sehen gewissermaßen hereinspiegelnd in die Gegenwart schon diese Zukunft in unseren Erlebnissen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, indem das Innere Äußeres, das Äußere Inneres wird.

[ 36 ] Wenn Sie den ganzen Sinn der Darstellungen, die ich in vorigen Wochen hier gegeben habe, nehmen, wie der Mensch sein Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt hereinträgt in dieses Erdenleben, so war es ja etwas Ähnliches. Ich sagte: Was der Mensch mit dem äußeren Kosmos bis in die Konstellation der Planeten äußerlich erlebt, das tritt wiederum auf in seiner Organisation, das tritt wiederum auf in seinem Inneren, und das, was er als Inneres hatte, das wird sein Äußeres. Jetzt nach dem Tode ist es in einer ähnlichen Weise der Fall: Das, was er von sich ausgehend als Außenwelt begründet, das wird sein Inneres; das, was er innerlich erlebt, erlebt entweder durch seine Umgebung, oder erlebt, wie ich sagte, als befriedigende Gefühle oder als Selbstvorwürfe an seinen Taten, diese innere Welt, die wird seine äußere Welt, seine äußere Welt, die ihm wie sein Firmament jetzt — aber es ist zentral — entgegenblickt hinaus in den Weltenraum.

[ 36 ] Wenn Sie den ganzen Sinn der Darstellungen, die ich in vorigen Wochen hier gegeben habe, nehmen, wie der Mensch sein Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt hereinträgt in dieses Erdenleben, so war es ja etwas Ähnliches. Ich sagte: Was der Mensch mit dem äußeren Kosmos bis in die Konstellation der Planeten äußerlich erlebt, das tritt wiederum auf in seiner Organisation, das tritt wiederum auf in seinem Inneren, und das, was er als Inneres hatte, das wird sein Äußeres. Jetzt nach dem Tode ist es in einer ähnlichen Weise der Fall: Das, was er von sich ausgehend als Außenwelt begründet, das wird sein Inneres; das, was er innerlich erlebt, erlebt entweder durch seine Umgebung, oder erlebt, wie ich sagte, als befriedigende Gefühle oder als Selbstvorwürfe an seinen Taten, diese innere Welt, die wird seine äußere Welt, seine äußere Welt, die ihm wie sein Firmament jetzt — aber es ist zentral — entgegenblickt hinaus in den Weltenraum.

[ 37 ] Man kann ja auch sagen, wenn so etwas nicht mißverstanden wird: Des Menschen äußeres Leben wird sein Innenleben, wird sein Sonnenleben, denn er wird ein Bewohner der Sonne; des Menschen Inneres, insofern es auf der Erde erlebt worden ist, wird sein Himmel. Nur ist der Himmel jetzt das, was er unten gewahrt. Die Erde wird Himmel, die Sonne wird Erde in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 37 ] Man kann ja auch sagen, wenn so etwas nicht mißverstanden wird: Des Menschen äußeres Leben wird sein Innenleben, wird sein Sonnenleben, denn er wird ein Bewohner der Sonne; des Menschen Inneres, insofern es auf der Erde erlebt worden ist, wird sein Himmel. Nur ist der Himmel jetzt das, was er unten gewahrt. Die Erde wird Himmel, die Sonne wird Erde in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 38 ] Es ist doch schon so: Wenn diese andere Seite der Welt aus wirklicher Anschauung hinzugefügt wird zu derjenigen Weltanschauung, die ja der heutige intellektualistische Erdenmensch als die einzige betrachtet, dann wird erst das vollständige Bild der Welt vor den Menschen hintreten. Dann wird sich der Mensch eben durchaus anders in der Welt fühlen. Dieses andere Weltenbild ist ja eigentlich das, was in der Anthroposophie geschildert wird, was ich immer schildere - im Gegensatze zu dem passiven Weltbild, das sich der Mensch aus der äußeren Beobachtung bildet - als ein aktives Weltbild, als dasjenige Weltbild, an dem man tätigen Anteil nehmen muß. Sie müssen ja, wenn Sie anthroposophische Bücher lesen, Ihre Gedanken in Bewegung bringen. Wenn Sie einem anthroposophischen Vortrage zuhören, müssen Sie Ihre Gedanken in Bewegung bringen. Derjenige, der nur an Heutiges gewohnt ist, der will da nicht mit, der möchte alles in Ruhe gegeben haben, so daß auch seine Gedanken nur ruhige, passive Abbilder davon sind, daß er .da in einer gewissen Weise so etwas schlafen kann an der Umgebung.

[ 38 ] Es ist doch schon so: Wenn diese andere Seite der Welt aus wirklicher Anschauung hinzugefügt wird zu derjenigen Weltanschauung, die ja der heutige intellektualistische Erdenmensch als die einzige betrachtet, dann wird erst das vollständige Bild der Welt vor den Menschen hintreten. Dann wird sich der Mensch eben durchaus anders in der Welt fühlen. Dieses andere Weltenbild ist ja eigentlich das, was in der Anthroposophie geschildert wird, was ich immer schildere - im Gegensatze zu dem passiven Weltbild, das sich der Mensch aus der äußeren Beobachtung bildet - als ein aktives Weltbild, als dasjenige Weltbild, an dem man tätigen Anteil nehmen muß. Sie müssen ja, wenn Sie anthroposophische Bücher lesen, Ihre Gedanken in Bewegung bringen. Wenn Sie einem anthroposophischen Vortrage zuhören, müssen Sie Ihre Gedanken in Bewegung bringen. Derjenige, der nur an Heutiges gewohnt ist, der will da nicht mit, der möchte alles in Ruhe gegeben haben, so daß auch seine Gedanken nur ruhige, passive Abbilder davon sind, daß er .da in einer gewissen Weise so etwas schlafen kann an der Umgebung.

[ 39 ] Der Mensch hat hier im Dasein zwischen der Geburt und dem Tode physischen Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich. Das Ich ist es, was wir als das Höchste hier im Erdendasein angeben können. Indem der Mensch nach dem Tode ins Sonnendasein übergeht, ist eigentlich das Ich das Unterste, und er hat als das nächste Gebilde von unten dasjenige, was sich ergibt als Geistselbst, dann Lebensgeist, Geistesmensch, die physisch erst in folgenden Entwickelungsperioden da sein werden, die aber der Mensch in geistiger Beziehung entwickelt zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 39 ] Der Mensch hat hier im Dasein zwischen der Geburt und dem Tode physischen Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich. Das Ich ist es, was wir als das Höchste hier im Erdendasein angeben können. Indem der Mensch nach dem Tode ins Sonnendasein übergeht, ist eigentlich das Ich das Unterste, und er hat als das nächste Gebilde von unten dasjenige, was sich ergibt als Geistselbst, dann Lebensgeist, Geistesmensch, die physisch erst in folgenden Entwickelungsperioden da sein werden, die aber der Mensch in geistiger Beziehung entwickelt zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 40 ] Das Geistselbst ist es in der Tat, was als Bild der Erde hinausstrahlt in den Weltenraum. Das Ich lebt in der Sonne, im Sonnendasein, und das Geistselbst strahlt von der Erde, so wie ich es beschrieben habe, zurück. Die anderen Gebilde sind höhere Gebilde, die dann aus dem Kosmos dem Menschen zukommen, die mit seinem eigenen Inneren zunächst nichts zu tun haben. Dieses, was ihm da entgegenstrahlt, das erscheint in einem neuen Leben; dadurch wird es Lebensgeist. Und das, was er als seine Taten hat, wird von einer hohen geistigen Substantialität durchzogen, durchzittert — Geistesmensch. Das ist etwas, was ihm dann vom Kosmos aus hinzugefügt wird, was er gewissermaßen da draußen empfängt. So wie er, wenn er herunterkommt durch die Geburt, seinen physischen, seinen Ätherleib bekommt, so bekommt er seinen Lebensgeist, seinen Geistesmenschen, wenn er durch des Todes Pforte gegangen ist, als dasjenige, mit dem er dann umkleidet wird. Dagegen stammt wirklich von ihm das, was dann Ich ist — ich habe es hier etwas skizziert. Und das, was ihm hinausstrahlt von der Erde, dieses Geistselbst, ist in der Tat zwischen dem Tod und einer neuen Geburt ein feingewobenes planetarisches Dasein, etwas, was man dann empfindet wie eine umgewandelte Erde, auf die man zurückblickt, die man von Leben zu Leben weiterwebt. So daß dann, wenn die Erde am Ende ihrer Entwickelung angelangt sein wird, der Mensch mit ihr selbst zum Jupiter hinübergehen wird und er gerade durch das, was er da gewoben hat, sein Geistselbst auch auf dem Jupiter physisch wird entwickeln können, denn er hat die Grundlage davon während des Erdendaseins durch sein eigenes Inneres gelegt.

[ 40 ] Das Geistselbst ist es in der Tat, was als Bild der Erde hinausstrahlt in den Weltenraum. Das Ich lebt in der Sonne, im Sonnendasein, und das Geistselbst strahlt von der Erde, so wie ich es beschrieben habe, zurück. Die anderen Gebilde sind höhere Gebilde, die dann aus dem Kosmos dem Menschen zukommen, die mit seinem eigenen Inneren zunächst nichts zu tun haben. Dieses, was ihm da entgegenstrahlt, das erscheint in einem neuen Leben; dadurch wird es Lebensgeist. Und das, was er als seine Taten hat, wird von einer hohen geistigen Substantialität durchzogen, durchzittert — Geistesmensch. Das ist etwas, was ihm dann vom Kosmos aus hinzugefügt wird, was er gewissermaßen da draußen empfängt. So wie er, wenn er herunterkommt durch die Geburt, seinen physischen, seinen Ätherleib bekommt, so bekommt er seinen Lebensgeist, seinen Geistesmenschen, wenn er durch des Todes Pforte gegangen ist, als dasjenige, mit dem er dann umkleidet wird. Dagegen stammt wirklich von ihm das, was dann Ich ist — ich habe es hier etwas skizziert. Und das, was ihm hinausstrahlt von der Erde, dieses Geistselbst, ist in der Tat zwischen dem Tod und einer neuen Geburt ein feingewobenes planetarisches Dasein, etwas, was man dann empfindet wie eine umgewandelte Erde, auf die man zurückblickt, die man von Leben zu Leben weiterwebt. So daß dann, wenn die Erde am Ende ihrer Entwickelung angelangt sein wird, der Mensch mit ihr selbst zum Jupiter hinübergehen wird und er gerade durch das, was er da gewoben hat, sein Geistselbst auch auf dem Jupiter physisch wird entwickeln können, denn er hat die Grundlage davon während des Erdendaseins durch sein eigenes Inneres gelegt.

[ 41 ] So sind die realen Vorgänge. So vollzieht sich die Entwickelung wirklich. Sie sehen, man braucht nicht äußerlich Worte zusammenzustellen: Erdendasein, Jupiterdasein —, und von außen abstrakt die Dinge zu beschreiben, sondern man kann durchaus, wenn man den Menschen in seiner Ganzheit erfaßt, das Übergehen des einen in das andere schildern. Man muß nur seine Begriffe so gestalten können, daß sie selbst solche Anschauungen erfassen können: wie unsere Gefühle und Gedanken, in uns sich verbreitend, selbst von der Erde planetarisch, sternenhaft in den Weltenraum hinausstrahlen, mit dem wir dann selber leben; wie wir die anderen Menschen, mit denen wir in ein Verhältnis gekommen sind, nunmehr in uns tragen.

[ 41 ] So sind die realen Vorgänge. So vollzieht sich die Entwickelung wirklich. Sie sehen, man braucht nicht äußerlich Worte zusammenzustellen: Erdendasein, Jupiterdasein —, und von außen abstrakt die Dinge zu beschreiben, sondern man kann durchaus, wenn man den Menschen in seiner Ganzheit erfaßt, das Übergehen des einen in das andere schildern. Man muß nur seine Begriffe so gestalten können, daß sie selbst solche Anschauungen erfassen können: wie unsere Gefühle und Gedanken, in uns sich verbreitend, selbst von der Erde planetarisch, sternenhaft in den Weltenraum hinausstrahlen, mit dem wir dann selber leben; wie wir die anderen Menschen, mit denen wir in ein Verhältnis gekommen sind, nunmehr in uns tragen.

[ 42 ] Kompliziert ist das Menschenleben. Aber es haben eben diejenigen recht wenig vom Richtigen einen Sinn, die da mit ein paar hingepfahlten Begriffen eine Weltanschauung aufbauen möchten. Die läßt sich nur aufbauen aus der Anschauung des Gesamtlebens. Nun ist selbst im kleinsten Käferchen das Leben etwas sehr Kompliziertes, und man sollte sich nur ja nicht vorstellen, daß im ganzen Weltenall, mit dem der Mensch als ein Mikrokosmos zusammenhängt, das Leben so gestaltet ist, daß man es mit ein paar hingepfahlten Begriffen umfassen könnte.

[ 42 ] Kompliziert ist das Menschenleben. Aber es haben eben diejenigen recht wenig vom Richtigen einen Sinn, die da mit ein paar hingepfahlten Begriffen eine Weltanschauung aufbauen möchten. Die läßt sich nur aufbauen aus der Anschauung des Gesamtlebens. Nun ist selbst im kleinsten Käferchen das Leben etwas sehr Kompliziertes, und man sollte sich nur ja nicht vorstellen, daß im ganzen Weltenall, mit dem der Mensch als ein Mikrokosmos zusammenhängt, das Leben so gestaltet ist, daß man es mit ein paar hingepfahlten Begriffen umfassen könnte.

[ 43 ] Davon wollen wir dann morgen weiter reden.

[ 43 ] Davon wollen wir dann morgen weiter reden.

Der Aufbau des Menschen:
im Erdenleben im Leben zwischen Tod und neuer Geburt
Ich
Astralleib Geistesmensch Ätherleib Lebensgeist
ether body life spirit
Physischer Leib Geistselbst
Ich
Der Aufbau des Menschen:
im Erdenleben im Leben zwischen Tod und neuer Geburt
Ich
Astralleib Geistesmensch Ätherleib Lebensgeist
ether body life spirit
Physischer Leib Geistselbst
Ich