Anthroposophy as Cosmosophy I
GA 208
28 October 1921, Dornach
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Anthroposophie als Kosmosophie, Zweiter Teil
Fünfzehnter Vortrag
Fünfzehnter Vortrag
[ 1 ] Wir wollen heute einmal den Menschen seiner Form nach studieren und wollen sehen, wie wir von diesem Gesichtspunkte aus Erweiterungen und Vertiefungen bekommen können für dasjenige, was wir in der letzten Zeit betrachtet haben. Wenn wir zunächst uns vor die Seele halten, daß ja die Form des Menschen im weitesten Sinne natürlich durchaus zusammenhängt mit seinem Gesamtleben, so müssen wir eben dieses Gesamtleben ins Auge fassen, wenn wir nun wirklich innerlich die Form des Menschen begreifen wollen. Der Mensch gliedert sich ja zunächst ein in das ganze Universum, in den ganzen Kosmos. Und wenn Sie in Betracht ziehen, wie der Mensch zunächst seiner Hauptesgestaltung nach ja eigentlich ein Abbild der Sphäre, des kosmischen Universums ist, so werden Sie gewissermaßen den Menschen von seiten seines Hauptes aus hineingestellt finden in das ganze Weltenall. Aber verstehen kann man die Art, wie der Mensch da in das ganze Weltenall hineingestellt ist und doch wiederum eine innere geschlossene Wesenheit ist, nur, wenn man sich die Beziehungen des Menschen zu der Umwelt vor Augen hält.
[ 1 ] Wir wollen heute einmal den Menschen seiner Form nach studieren und wollen sehen, wie wir von diesem Gesichtspunkte aus Erweiterungen und Vertiefungen bekommen können für dasjenige, was wir in der letzten Zeit betrachtet haben. Wenn wir zunächst uns vor die Seele halten, daß ja die Form des Menschen im weitesten Sinne natürlich durchaus zusammenhängt mit seinem Gesamtleben, so müssen wir eben dieses Gesamtleben ins Auge fassen, wenn wir nun wirklich innerlich die Form des Menschen begreifen wollen. Der Mensch gliedert sich ja zunächst ein in das ganze Universum, in den ganzen Kosmos. Und wenn Sie in Betracht ziehen, wie der Mensch zunächst seiner Hauptesgestaltung nach ja eigentlich ein Abbild der Sphäre, des kosmischen Universums ist, so werden Sie gewissermaßen den Menschen von seiten seines Hauptes aus hineingestellt finden in das ganze Weltenall. Aber verstehen kann man die Art, wie der Mensch da in das ganze Weltenall hineingestellt ist und doch wiederum eine innere geschlossene Wesenheit ist, nur, wenn man sich die Beziehungen des Menschen zu der Umwelt vor Augen hält.
[ 2 ] Und da sehen wir zunächst einmal so auf die Form des Menschen, daß wir uns sagen: Durch sein ganzes Denken, insofern es an das Haupt gebunden ist, kehrt sich der Mensch durch sein Haupt dem ganzen Kosmos zu. Und indem er sein Haupt durch die Geburt hereinträgt aus der geistigen Welt in das physische Dasein, kann er, indem er eingeschlossen ist in seinen Leib, in einer gewissen Weise auf sein eigentliches Wesen, auf sein inneres geistig-seelisches Wesen zurückblicken, kann er zurückblicken auf eine Zeit, in der er nicht in einen solchen Leib eingeschlossen war. Wir haben vielleicht am besten ein Bild von dem, was ich hier meine, wenn wir uns vor Augen stellen, wie der Mensch in einer gewissen Weise zu seinen Erkenntnissen kommt, indem er in sich gewissermaßen zurückblickt. Es ist ja ein In-sich-Zurückblicken, wenn wir, sagen wir, Zahlenlehre, Geometrie treiben. Wir erkennen die Gesetzmäßigkeit der Geometrie einfach dadurch, daß wir Mensch sind, daß wir die räumliche Gesetzmäßigkeit aus uns selber hervorholen können. Aber wir wissen auf der anderen Seite: Diese Gesetzmäßigkeit erfüllt das ganze Universum. Wir haben also da etwas, was wir notwendig, wenn wir hinausschauen durch die Augen, sehen; es ist ja alles geometrisch angeordnet, auch die Augen selber sind geometrisch gebaut, sie stellen sich geometrisch ein.
[ 2 ] Und da sehen wir zunächst einmal so auf die Form des Menschen, daß wir uns sagen: Durch sein ganzes Denken, insofern es an das Haupt gebunden ist, kehrt sich der Mensch durch sein Haupt dem ganzen Kosmos zu. Und indem er sein Haupt durch die Geburt hereinträgt aus der geistigen Welt in das physische Dasein, kann er, indem er eingeschlossen ist in seinen Leib, in einer gewissen Weise auf sein eigentliches Wesen, auf sein inneres geistig-seelisches Wesen zurückblicken, kann er zurückblicken auf eine Zeit, in der er nicht in einen solchen Leib eingeschlossen war. Wir haben vielleicht am besten ein Bild von dem, was ich hier meine, wenn wir uns vor Augen stellen, wie der Mensch in einer gewissen Weise zu seinen Erkenntnissen kommt, indem er in sich gewissermaßen zurückblickt. Es ist ja ein In-sich-Zurückblicken, wenn wir, sagen wir, Zahlenlehre, Geometrie treiben. Wir erkennen die Gesetzmäßigkeit der Geometrie einfach dadurch, daß wir Mensch sind, daß wir die räumliche Gesetzmäßigkeit aus uns selber hervorholen können. Aber wir wissen auf der anderen Seite: Diese Gesetzmäßigkeit erfüllt das ganze Universum. Wir haben also da etwas, was wir notwendig, wenn wir hinausschauen durch die Augen, sehen; es ist ja alles geometrisch angeordnet, auch die Augen selber sind geometrisch gebaut, sie stellen sich geometrisch ein.
[ 3 ] Wir können also sagen: Insofern der Mensch aus seinem Denken, das ans Haupt gebunden ist, sich der Welt gegenüberstellt, nimmt er gewissermaßen das, was im Universum ausgebreitet ist, in sich zurück. Und wir wollen uns deshalb seine erste Zuordnung zu dem Universum so vorstellen, daß wir sagen: Es ist ein Hereinfassen des Universums, eine Art Zurückblicken auf das Universum. Indem man auf sich selber zurückschaut, findet man das Universum. Da haben wir, ich möchte sagen, das alleräußerste Verhältnis des Menschen zu dem Universum, aus dem er herausgebaut ist.
[ 3 ] Wir können also sagen: Insofern der Mensch aus seinem Denken, das ans Haupt gebunden ist, sich der Welt gegenüberstellt, nimmt er gewissermaßen das, was im Universum ausgebreitet ist, in sich zurück. Und wir wollen uns deshalb seine erste Zuordnung zu dem Universum so vorstellen, daß wir sagen: Es ist ein Hereinfassen des Universums, eine Art Zurückblicken auf das Universum. Indem man auf sich selber zurückschaut, findet man das Universum. Da haben wir, ich möchte sagen, das alleräußerste Verhältnis des Menschen zu dem Universum, aus dem er herausgebaut ist.
[ 4 ] Wir kommen schon ein Stück weiter, wenn wir als zweites ins Auge fassen, wie der Mensch dann das, was er von außen aufnimmt, in sich rege macht. Denken Sie, das Kind, wenn es geboren wird, hat eigentlich ganz in sich, was es durchlebt hat zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Könnte es ein Bewußtsein nach dieser Richtung entwickeln, so würde es zurückblicken können auf das, was es vor der Geburt erlebt hat. Dann aber beginnt sich innerlich zu regen, was da erlebt worden ist. Der Mensch sieht nicht nur in sich zurück, um das Universum in sich wieder zu finden, sondern er sieht um sich herum. Er sieht eine Umwelt. Wir können also sagen: Es ist nicht mehr bloß ein Hereinfassen des Universums, sondern ein Blicken in den Umkreis des Universums und ein Hereinnehmen der Beweglichkeit des Universums. Man wird innerlich beweglich.
[ 4 ] Wir kommen schon ein Stück weiter, wenn wir als zweites ins Auge fassen, wie der Mensch dann das, was er von außen aufnimmt, in sich rege macht. Denken Sie, das Kind, wenn es geboren wird, hat eigentlich ganz in sich, was es durchlebt hat zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Könnte es ein Bewußtsein nach dieser Richtung entwickeln, so würde es zurückblicken können auf das, was es vor der Geburt erlebt hat. Dann aber beginnt sich innerlich zu regen, was da erlebt worden ist. Der Mensch sieht nicht nur in sich zurück, um das Universum in sich wieder zu finden, sondern er sieht um sich herum. Er sieht eine Umwelt. Wir können also sagen: Es ist nicht mehr bloß ein Hereinfassen des Universums, sondern ein Blicken in den Umkreis des Universums und ein Hereinnehmen der Beweglichkeit des Universums. Man wird innerlich beweglich.
[ 5 ] Das dritte aber: Wenn wir die zwei ersten anschauen, so ist der Mensch eigentlich noch nicht ganz bei sich. Indem er das Universum in sich trägt, sagen wir als Geometrie, lebt er eigentlich im Äußeren. Wenn das Kind sich regt, indem es das Universum innerlich nachmacht, lebt es in dem Äußeren. Wie wird der Mensch innerlich? Wie erfaßt er sich selbst?
[ 5 ] Das dritte aber: Wenn wir die zwei ersten anschauen, so ist der Mensch eigentlich noch nicht ganz bei sich. Indem er das Universum in sich trägt, sagen wir als Geometrie, lebt er eigentlich im Äußeren. Wenn das Kind sich regt, indem es das Universum innerlich nachmacht, lebt es in dem Äußeren. Wie wird der Mensch innerlich? Wie erfaßt er sich selbst?
[ 6 ] Sie brauchen bloß einmal sinnig mit Ihrer rechten Hand Ihre linke zu umfassen, Sie brauchen sich bloß selber anzugreifen, dann bleiben Sie ganz in Ihrem Inneren. Sie verrichten mit der rechten Hand eine Tätigkeit, aber das, was Sie dadurch anfassen, das sind Sie selber. So wie Sie sonst einen äußeren Gegenstand beim Herumtasten anfassen, so fassen Sie ja sich selber an. Alles Gewahrwerden des Ich, der Innerlichkeit, beruht im Grunde genommen auf diesem Sich-selber-Anfassen. Wir tun das dann auch in abgeleiteter Weise mit den Augen. Indem wir irgendeinen Punkt ins Auge fassen, kreuzen sich die rechte und die linke Augenachse, so wie sich die rechte Hand über die linke legt. Und das Tier hat deshalb weniger Innerlichkeit, weil es eigentlich in viel geringerem Maße das vollzieht, daß es sich selber betastet. Wir können also sagen als drittes: das Sich-selber-Erfahren oder -Betasten. — Wir sind eigentlich in der Außenwelt und erfassen uns selber. Wir sind noch nicht innerhalb unserer Haut.
[ 6 ] Sie brauchen bloß einmal sinnig mit Ihrer rechten Hand Ihre linke zu umfassen, Sie brauchen sich bloß selber anzugreifen, dann bleiben Sie ganz in Ihrem Inneren. Sie verrichten mit der rechten Hand eine Tätigkeit, aber das, was Sie dadurch anfassen, das sind Sie selber. So wie Sie sonst einen äußeren Gegenstand beim Herumtasten anfassen, so fassen Sie ja sich selber an. Alles Gewahrwerden des Ich, der Innerlichkeit, beruht im Grunde genommen auf diesem Sich-selber-Anfassen. Wir tun das dann auch in abgeleiteter Weise mit den Augen. Indem wir irgendeinen Punkt ins Auge fassen, kreuzen sich die rechte und die linke Augenachse, so wie sich die rechte Hand über die linke legt. Und das Tier hat deshalb weniger Innerlichkeit, weil es eigentlich in viel geringerem Maße das vollzieht, daß es sich selber betastet. Wir können also sagen als drittes: das Sich-selber-Erfahren oder -Betasten. — Wir sind eigentlich in der Außenwelt und erfassen uns selber. Wir sind noch nicht innerhalb unserer Haut.
[ 7 ] Aber jetzt fassen wir gewissermaßen die Grenze ins Auge zwischen dem Außeren und dem Inneren. Wir deuten diesen Vorgang an: Bewegen wir die Hand, die als rechte die linke erfaßt, auf- und abwärts, so beschreiben wir eine Fläche. Diese Fläche ist an uns selber überall. Da schließen wir durch unsere Körperbedeckung unser Inneres ab. Wir sagen also viertens: Sich umschließen. Wenn Sie sich lebhaft einfühlen in Ihre Form, insofern die Haut diese Form bildet, so haben Sie dieses Sich-Umschließen.
[ 7 ] Aber jetzt fassen wir gewissermaßen die Grenze ins Auge zwischen dem Außeren und dem Inneren. Wir deuten diesen Vorgang an: Bewegen wir die Hand, die als rechte die linke erfaßt, auf- und abwärts, so beschreiben wir eine Fläche. Diese Fläche ist an uns selber überall. Da schließen wir durch unsere Körperbedeckung unser Inneres ab. Wir sagen also viertens: Sich umschließen. Wenn Sie sich lebhaft einfühlen in Ihre Form, insofern die Haut diese Form bildet, so haben Sie dieses Sich-Umschließen.
1. Hereinfassen des Universums. Zurückblicken
2. Blicken in das Universum. Hereinnehmen der Beweglichkeit des Universums
3. Sich selber erfahren, betasten
4. Sich umschließen.
1. Hereinfassen des Universums. Zurückblicken
2. Blicken in das Universum. Hereinnehmen der Beweglichkeit des Universums
3. Sich selber erfahren, betasten
4. Sich umschließen.
[ 8 ] In diesen vieren steht vor uns, was eigentlich das allmähliche Formen des Menschen von außen nach innen ist: zunächst das ganze Universum, da ist man noch außer sich; dann das Universum nachahmend: man ist noch nicht zu sich gekommen, man ahmt es nach, das Universum. Greift man sich an, so kommt man außer sich selber zu sich. Nun erst im vierten hat man das Sich-Umschließen.
[ 8 ] In diesen vieren steht vor uns, was eigentlich das allmähliche Formen des Menschen von außen nach innen ist: zunächst das ganze Universum, da ist man noch außer sich; dann das Universum nachahmend: man ist noch nicht zu sich gekommen, man ahmt es nach, das Universum. Greift man sich an, so kommt man außer sich selber zu sich. Nun erst im vierten hat man das Sich-Umschließen.
[ 9 ] Im fünften müssen wir dasjenige suchen, was nun schon innerlich ist, was uns ausfüllt, was uns durchwellt und durchwebt. Wir können sagen fünftens: Das Ausfüllende, das uns durchwellt und durchwebt.
[ 9 ] Im fünften müssen wir dasjenige suchen, was nun schon innerlich ist, was uns ausfüllt, was uns durchwellt und durchwebt. Wir können sagen fünftens: Das Ausfüllende, das uns durchwellt und durchwebt.
[ 10 ] Nun aber sechstens: Indem wir nun — dadurch, daß wir nicht nur gewissermaßen eine Haut haben, sondern die Haut auch ausgefüllt ist — so in uns selber hereingekommen sind, beginnt auch schon das, was nun die Form auflöst, was die Form wiederum zurückbildet; was den Menschen nicht nur innerlich erfüllt, sondern ihn so macht, nun, sagen wir, wie eine Frucht, wenn sie reif wird. Verfolgen wir die Frucht bis zu dem Punkte, wo sie gerade eben an der Kippe steht, reif zu werden; überspringt sie diese Kippe, dann dorrt sie ab, dann beginnt sie abzudorren. Wir dürfen also hier sechstens sagen: Reifung.
[ 10 ] Nun aber sechstens: Indem wir nun — dadurch, daß wir nicht nur gewissermaßen eine Haut haben, sondern die Haut auch ausgefüllt ist — so in uns selber hereingekommen sind, beginnt auch schon das, was nun die Form auflöst, was die Form wiederum zurückbildet; was den Menschen nicht nur innerlich erfüllt, sondern ihn so macht, nun, sagen wir, wie eine Frucht, wenn sie reif wird. Verfolgen wir die Frucht bis zu dem Punkte, wo sie gerade eben an der Kippe steht, reif zu werden; überspringt sie diese Kippe, dann dorrt sie ab, dann beginnt sie abzudorren. Wir dürfen also hier sechstens sagen: Reifung.
[ 11 ] Dann aber stellen Sie sich einmal vor diese Reifung. Wir beginnen gewissermaßen, indem wir reif werden, innerlich wieder zu zerfallen. Wir hören schon ein bißchen auf, Mensch zu werden. Wir sind Mensch, aber wir zerfallen innerlich, wir werden gewissermaßen innerlich Staub. Wir werden mineralisch. Wir ordnen uns damit wieder in die Außenweltein. Wir sind mit dem Ausfüllenden ganz im Inneren. Dann, indem wir innerlich zerstäuben, ordnen wir uns wiederum in das Mineralische ein. Wir werden ein gewissermaßen schwerer Körper. Wir können also siebentens sagen: Einordnung in die unorganische Welt.
[ 11 ] Dann aber stellen Sie sich einmal vor diese Reifung. Wir beginnen gewissermaßen, indem wir reif werden, innerlich wieder zu zerfallen. Wir hören schon ein bißchen auf, Mensch zu werden. Wir sind Mensch, aber wir zerfallen innerlich, wir werden gewissermaßen innerlich Staub. Wir werden mineralisch. Wir ordnen uns damit wieder in die Außenweltein. Wir sind mit dem Ausfüllenden ganz im Inneren. Dann, indem wir innerlich zerstäuben, ordnen wir uns wiederum in das Mineralische ein. Wir werden ein gewissermaßen schwerer Körper. Wir können also siebentens sagen: Einordnung in die unorganische Welt.
[ 12 ] Ich habe es einmal beschrieben, wie der Mensch eigentlich, wenn wir ihn wiegen, wenn er herumgeht, wie er da wie ein Mineral sich verhält. Wir kommen da an bei diesem Sich-Einordnen in die äußeren Naturkräfte. Wir könnten auch sagen: Dieses Einordnen in die äußeren Naturkräfte — denken Sie nur einmal, indem Sie gehen, ordnen Sie sich selber in die äußeren Naturkräfte ein; wenn Sie nicht ordentlich gehen, fallen Sie um —, es ist also eigentlich das erste, was man hat beim Einordnen, ein Suchen des Gleichgewichtes.
[ 12 ] Ich habe es einmal beschrieben, wie der Mensch eigentlich, wenn wir ihn wiegen, wenn er herumgeht, wie er da wie ein Mineral sich verhält. Wir kommen da an bei diesem Sich-Einordnen in die äußeren Naturkräfte. Wir könnten auch sagen: Dieses Einordnen in die äußeren Naturkräfte — denken Sie nur einmal, indem Sie gehen, ordnen Sie sich selber in die äußeren Naturkräfte ein; wenn Sie nicht ordentlich gehen, fallen Sie um —, es ist also eigentlich das erste, was man hat beim Einordnen, ein Suchen des Gleichgewichtes.
[ 13 ] Das achte: Da kommen wir dazu, daß wir uns nicht mehr bloß einordnen in die äußere Welt, sondern daß wir die äußere Welt aufnehmen. Wir atmen, wir essen, wir nehmen die äußere Welt herein. Früher haben wir nur das in uns aufgeschlossen, was wir innerlich schon hatten. Das ist im wesentlichen dieses Sich-Aufschließen. Dann ist es ein Leben im Inneren. Aber wir nehmen das Äußere ins Innere auf. Nun, wenn man zu diesem Punkt kommt, muß man vor allen Dingen sich ganz klar darüber sein, daß alles, was der Mensch von außen aufnimmt, etwas ist wie eine Art von nicht in den Menschen Hereingehörendem.
[ 13 ] Das achte: Da kommen wir dazu, daß wir uns nicht mehr bloß einordnen in die äußere Welt, sondern daß wir die äußere Welt aufnehmen. Wir atmen, wir essen, wir nehmen die äußere Welt herein. Früher haben wir nur das in uns aufgeschlossen, was wir innerlich schon hatten. Das ist im wesentlichen dieses Sich-Aufschließen. Dann ist es ein Leben im Inneren. Aber wir nehmen das Äußere ins Innere auf. Nun, wenn man zu diesem Punkt kommt, muß man vor allen Dingen sich ganz klar darüber sein, daß alles, was der Mensch von außen aufnimmt, etwas ist wie eine Art von nicht in den Menschen Hereingehörendem.
[ 14 ] Über dieses Aufnehmen von irgend etwas von außen macht sich ja eigentlich die Welt unrichtige Vorstellungen. Im Grunde genommen ist alles, was wir essen, ein bißchen giftig. Das Leben besteht nämlich darin, daß wir die Nahrung aufnehmen und eigentlich nicht vollständig mit uns eins werden lassen, sondern uns dagegen wehren, und in diesem Sich-Wehren, in diesem Abwehren besteht eigentlich das Leben. Nur sind diejenigen Nahrungsmittel, die wir eben als Nahrungsmittel aufnehmen, so wenig giftig, daß wir uns aufrechterhalten gegen sie. Wenn wir ein richtiges Gift aufnehmen, so zerstört es uns, dann können wir uns nicht mehr dagegen wehren.
[ 14 ] Über dieses Aufnehmen von irgend etwas von außen macht sich ja eigentlich die Welt unrichtige Vorstellungen. Im Grunde genommen ist alles, was wir essen, ein bißchen giftig. Das Leben besteht nämlich darin, daß wir die Nahrung aufnehmen und eigentlich nicht vollständig mit uns eins werden lassen, sondern uns dagegen wehren, und in diesem Sich-Wehren, in diesem Abwehren besteht eigentlich das Leben. Nur sind diejenigen Nahrungsmittel, die wir eben als Nahrungsmittel aufnehmen, so wenig giftig, daß wir uns aufrechterhalten gegen sie. Wenn wir ein richtiges Gift aufnehmen, so zerstört es uns, dann können wir uns nicht mehr dagegen wehren.
[ 15 ] Wir können also sagen: Indem die Außenwelt in uns eindringt, dringt eine Art von Giftstachel in uns ein. Man muß da prägnante Ausdrücke wählen, aber man hat sie ja aus der heutigen Sprache und aus der heutigen Erkenntnis heraus nicht. Sie müssen also verstehen, was ich da eigentlich meine, indem ich Ihnen das auseinandersetze.
[ 15 ] Wir können also sagen: Indem die Außenwelt in uns eindringt, dringt eine Art von Giftstachel in uns ein. Man muß da prägnante Ausdrücke wählen, aber man hat sie ja aus der heutigen Sprache und aus der heutigen Erkenntnis heraus nicht. Sie müssen also verstehen, was ich da eigentlich meine, indem ich Ihnen das auseinandersetze.
5. Das Ausfüllende
6. Reifung
7. Einordnung in die unorganische Welt. Suchen des Gleichgewichtes
8. Giftstachel
5. Das Ausfüllende
6. Reifung
7. Einordnung in die unorganische Welt. Suchen des Gleichgewichtes
8. Giftstachel
[ 16 ] Damit wäre der Mensch dann so weit, daß er das Äußere aufnimmt. Wir wären also zunächst hinweggeschritten über das Formen des Menschen aus dem Universum. Wir sind hier geschritten durch das Formen des Menschen von innen, wobei wir schon angekommen sind bei dem, wo sich das Innere formt, indem es sich gegen das Äußere wehrt.
[ 16 ] Damit wäre der Mensch dann so weit, daß er das Äußere aufnimmt. Wir wären also zunächst hinweggeschritten über das Formen des Menschen aus dem Universum. Wir sind hier geschritten durch das Formen des Menschen von innen, wobei wir schon angekommen sind bei dem, wo sich das Innere formt, indem es sich gegen das Äußere wehrt.
[ 17 ] Nun formt sich aber der Mensch, wenigstens sein Leben formt er und auch etwas seine eigentliche Form, nach dem, wie er sich äußerlich verhält, wie er sich äußerlich betätigt. Nun, unsere Betätigungen sind eigentlich nicht mehr etwas recht mit dem Menschen Zusammenhängendes; wir müssen schon in frühere Zeiten zurückgehen, wenn wir den Menschen so auffassen wollen, wie er sich richtig auch noch als Mensch in die Umgebung hineinstellt, so daß er mit menschlichem Anteil sich an der Welt betätigt. Und da können wir sagen: Neuntens ist ja eine Betätigung des Menschen, indem er Anteil nimmt an der äußeren Welt, indem er nun auf Erden hineingestellt ist, nicht im Universum. In dem äußeren Leben, in das er gewissermaßen kulturell hineingestellt ist, da ist er zunächst Jäger. Neuntens: Jäger.
[ 17 ] Nun formt sich aber der Mensch, wenigstens sein Leben formt er und auch etwas seine eigentliche Form, nach dem, wie er sich äußerlich verhält, wie er sich äußerlich betätigt. Nun, unsere Betätigungen sind eigentlich nicht mehr etwas recht mit dem Menschen Zusammenhängendes; wir müssen schon in frühere Zeiten zurückgehen, wenn wir den Menschen so auffassen wollen, wie er sich richtig auch noch als Mensch in die Umgebung hineinstellt, so daß er mit menschlichem Anteil sich an der Welt betätigt. Und da können wir sagen: Neuntens ist ja eine Betätigung des Menschen, indem er Anteil nimmt an der äußeren Welt, indem er nun auf Erden hineingestellt ist, nicht im Universum. In dem äußeren Leben, in das er gewissermaßen kulturell hineingestellt ist, da ist er zunächst Jäger. Neuntens: Jäger.
[ 18 ] Er schreitet dann vorwärts, indem er sich weiter betätigt: Er wird Tierzüchter. Das ist ja die nächste Stufe. Zehntens: Tierzüchter. EIftens: Er wird Ackerbauer. Das ist die nächste Vollkommenheitsstufe. Und endlich, zwölftens: Er wird Handeltreibender. Warum ich die nächstfolgenden Betätigungen nicht hereinnehme — Sie werden es später schon sehen. Es sind das die sekundären Betätigungen. Die eigentlichen primären Betätigungen des Menschen sind diese als Jäger, Tierzüchter, Ackerbauer und Handeltreibender. Damit haben wir dann den Menschen in bezug auf seine Form charakterisiert, wie er sich auf die Erde hinstellt, ob er Jäger, Tierzüchter, Ackerbauer oder Handeltreibender ist. Das wären also Formen der menschlichen Tätigkeit, der menschlichen Erdentätigkeit.
[ 18 ] Er schreitet dann vorwärts, indem er sich weiter betätigt: Er wird Tierzüchter. Das ist ja die nächste Stufe. Zehntens: Tierzüchter. EIftens: Er wird Ackerbauer. Das ist die nächste Vollkommenheitsstufe. Und endlich, zwölftens: Er wird Handeltreibender. Warum ich die nächstfolgenden Betätigungen nicht hereinnehme — Sie werden es später schon sehen. Es sind das die sekundären Betätigungen. Die eigentlichen primären Betätigungen des Menschen sind diese als Jäger, Tierzüchter, Ackerbauer und Handeltreibender. Damit haben wir dann den Menschen in bezug auf seine Form charakterisiert, wie er sich auf die Erde hinstellt, ob er Jäger, Tierzüchter, Ackerbauer oder Handeltreibender ist. Das wären also Formen der menschlichen Tätigkeit, der menschlichen Erdentätigkeit.
9. Jäger
10. Tierzüchter
11. Ackerbauer
12. Handeltreibender
9. Jäger
10. Tierzüchter
11. Ackerbauer
12. Handeltreibender
[ 19 ] Wir könnten nun folgende schematische Zeichnung als eine Versinnbildlichung dessen machen, was wir da aufgeschrieben haben. Sagen wir zunächst, wir hätten hier die Erde. Nehmen wir einmal an, wir hätten den Menschen auf der Erde. Er wäre nun in Übersicht dieser vier Formprinzipien angewiesen auf den Umkreis der Erde, also er würde hereingeformt werden aus dem Umkreis der Erde. Hier formt sich der Mensch von innen (siehe Zeichnung Seite 70, links). Lassen wir das zunächst aus und betrachten wir dieses, wo der Mensch von der Erde aus geformt wird als Jäger, Tierzüchter; dann würden wir das Umgekehrte haben. Wenn zum Beispiel hier aus dem Umkreis die Sternbilder wirken auf den Menschen, so kommt die Wirkung der Sternbilder, die da unten stehen (unterhalb des Gestrichelten), weil die Erde sie bedeckt, wenn ein Mensch zunächst hier aufgefaßt wird (links), nur durch die Erde an den Menschen heran. Da würde er sich also in bezug auf seine Sterne nach der Erde richten. Und was in der Mitte liegt, das würde ihm die Möglichkeit bieten, sich innerlich auszubilden.
[ 19 ] Wir könnten nun folgende schematische Zeichnung als eine Versinnbildlichung dessen machen, was wir da aufgeschrieben haben. Sagen wir zunächst, wir hätten hier die Erde. Nehmen wir einmal an, wir hätten den Menschen auf der Erde. Er wäre nun in Übersicht dieser vier Formprinzipien angewiesen auf den Umkreis der Erde, also er würde hereingeformt werden aus dem Umkreis der Erde. Hier formt sich der Mensch von innen (siehe Zeichnung Seite 70, links). Lassen wir das zunächst aus und betrachten wir dieses, wo der Mensch von der Erde aus geformt wird als Jäger, Tierzüchter; dann würden wir das Umgekehrte haben. Wenn zum Beispiel hier aus dem Umkreis die Sternbilder wirken auf den Menschen, so kommt die Wirkung der Sternbilder, die da unten stehen (unterhalb des Gestrichelten), weil die Erde sie bedeckt, wenn ein Mensch zunächst hier aufgefaßt wird (links), nur durch die Erde an den Menschen heran. Da würde er sich also in bezug auf seine Sterne nach der Erde richten. Und was in der Mitte liegt, das würde ihm die Möglichkeit bieten, sich innerlich auszubilden.


[ 20 ] Man könnte also sagen: Diese vier (oberen) Glieder der menschlichen Formung (siehe Tabelle Seite 72), die führen uns hinaus ins Weltenall; die letzten vier Glieder, die führen uns auf die Erde, und die Sterne kommen insoweit in Betracht, als sie durch die Erde bedeckt sind. Bei den vier mittleren Gliedern ist es eben so, daß sich die Sterne und die Erde die Waage halten. Da ist der Mensch in seiner Innerlichkeit.
[ 20 ] Man könnte also sagen: Diese vier (oberen) Glieder der menschlichen Formung (siehe Tabelle Seite 72), die führen uns hinaus ins Weltenall; die letzten vier Glieder, die führen uns auf die Erde, und die Sterne kommen insoweit in Betracht, als sie durch die Erde bedeckt sind. Bei den vier mittleren Gliedern ist es eben so, daß sich die Sterne und die Erde die Waage halten. Da ist der Mensch in seiner Innerlichkeit.
[ 21 ] Sehen Sie, schon in alten Zeiten hat man diese Sache gefühlt und hat gesagt: Ein gewisser Teil des Sternenhimmels hat auf den Menschen so Einfluß, daß er ihn von außen, vom Universum her formt. Und man hat, je nach den Zeitenfolgen natürlich, verschiedene Sterne annehmen müssen. Die Konstellationen ändern sich. Aber nehmen wir einmal so im großen das Zeitalter an, in dem wir leben. Wenn wir uns etwa auf den Standpunkt eines Griechen stellen, der über diese Dinge nachgedacht hätte, so würde dieser sagen: Diejenigen Sterne, die in der Nähe des Widders stehen, die wirken von außen herein; auch noch diejenigen, die in der Nähe des Stieres stehen, diejenigen, die in der Nähe der Zwillinge stehen und diejenigen, die in der Nähe des Krebses stehen. Durch diese Sternbilder Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, hat der Mensch sein Zurückblickendes, sein Innerlich-Bewegliches, sein Sichselber-Anfassen und sein Umschließendes (siehe Tabelle Seite 72). Durch die anderen Sterne, die drunten auf der entgegengesetzten Seite stehen, die von der Erde bedeckt sind, hat der Mensch sein Jägerdasein durch den Schützen; er hat sein Tierzüchterdasein, indem er den Bock zähmt: Steinbock; er hat sein Ackerbaudasein, indem er — nun, nehmen wir zunächst das einfachste Ackerbaudasein —, indem er Wasser ausgießt, also hinschreitet über den Acker und Wasser ausgießt: Wassermann. Und er wird Handeltreibender durch diejenige Sterngegend, wo das ist, was ihn über das Meer trägt. In sehr alten Zeiten hat man nämlich jedes Schiff so ähnlich ausgebildet wie einen Fisch. Und zwei nebeneinander befindliche Schiffe, die über das Meer handeltreibend gefahren sind, die sind eigentlich das Symbolum für den Handel. So würde man also, wenn man sich erlaubt, die Schiffe «Fische» zu nennen, hier haben die Fische.
[ 21 ] Sehen Sie, schon in alten Zeiten hat man diese Sache gefühlt und hat gesagt: Ein gewisser Teil des Sternenhimmels hat auf den Menschen so Einfluß, daß er ihn von außen, vom Universum her formt. Und man hat, je nach den Zeitenfolgen natürlich, verschiedene Sterne annehmen müssen. Die Konstellationen ändern sich. Aber nehmen wir einmal so im großen das Zeitalter an, in dem wir leben. Wenn wir uns etwa auf den Standpunkt eines Griechen stellen, der über diese Dinge nachgedacht hätte, so würde dieser sagen: Diejenigen Sterne, die in der Nähe des Widders stehen, die wirken von außen herein; auch noch diejenigen, die in der Nähe des Stieres stehen, diejenigen, die in der Nähe der Zwillinge stehen und diejenigen, die in der Nähe des Krebses stehen. Durch diese Sternbilder Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, hat der Mensch sein Zurückblickendes, sein Innerlich-Bewegliches, sein Sichselber-Anfassen und sein Umschließendes (siehe Tabelle Seite 72). Durch die anderen Sterne, die drunten auf der entgegengesetzten Seite stehen, die von der Erde bedeckt sind, hat der Mensch sein Jägerdasein durch den Schützen; er hat sein Tierzüchterdasein, indem er den Bock zähmt: Steinbock; er hat sein Ackerbaudasein, indem er — nun, nehmen wir zunächst das einfachste Ackerbaudasein —, indem er Wasser ausgießt, also hinschreitet über den Acker und Wasser ausgießt: Wassermann. Und er wird Handeltreibender durch diejenige Sterngegend, wo das ist, was ihn über das Meer trägt. In sehr alten Zeiten hat man nämlich jedes Schiff so ähnlich ausgebildet wie einen Fisch. Und zwei nebeneinander befindliche Schiffe, die über das Meer handeltreibend gefahren sind, die sind eigentlich das Symbolum für den Handel. So würde man also, wenn man sich erlaubt, die Schiffe «Fische» zu nennen, hier haben die Fische.
[ 22 ] In der Mitte hat man dann das, was zwischendrinnen ist, das Ausfüllende, dasjenige also, was im Menschen wirkt als ausfüllendes Blut. Nun, wie kann man denn am besten das ausfüllende Blut symbolisieren? Man wird vielleicht jenes Tier nehmen, bei dem die Herztätigkeit am allerintensivsten ist: den Löwen. Das Reifwerden — man braucht nur den Acker anzuschauen, auf dem der Weizen oder das Korn reif wird; die Ähre stellt gerade den Zustand dar, wo das Fruchtende in das Reifende hineingeht: es ist die Jungfrau mit der Ähre. Die Ähre ist die Hauptsache dabei. Und wenn wir das ins Auge fassen, wo der Mensch sich wiederum hineingliedert in die Außenwelt, also Gleichgewicht sucht: Waage. Und wo er den Giftstachel fühlt, wo er fühlt, wie alles etwas giftig ist: Skorpion.
[ 22 ] In der Mitte hat man dann das, was zwischendrinnen ist, das Ausfüllende, dasjenige also, was im Menschen wirkt als ausfüllendes Blut. Nun, wie kann man denn am besten das ausfüllende Blut symbolisieren? Man wird vielleicht jenes Tier nehmen, bei dem die Herztätigkeit am allerintensivsten ist: den Löwen. Das Reifwerden — man braucht nur den Acker anzuschauen, auf dem der Weizen oder das Korn reif wird; die Ähre stellt gerade den Zustand dar, wo das Fruchtende in das Reifende hineingeht: es ist die Jungfrau mit der Ähre. Die Ähre ist die Hauptsache dabei. Und wenn wir das ins Auge fassen, wo der Mensch sich wiederum hineingliedert in die Außenwelt, also Gleichgewicht sucht: Waage. Und wo er den Giftstachel fühlt, wo er fühlt, wie alles etwas giftig ist: Skorpion.
Formen des Menschen aus dem Universum: Kopf
Formen des Menschen aus dem Universum: Kopf
1. Hereinfassen des Universums. Zurückblicken Widder
2. Blicken in das Universum. Hereinnehmen der Beweglichkeit des Universums Stier
3. Sich selber erfahren (betasten) Zwillinge
4. Sich umschließen Krebs, Cancer1. Hereinfassen des Universums. Zurückblicken Widder
2. Blicken in das Universum. Hereinnehmen der Beweglichkeit des Universums Stier
3. Sich selber erfahren (betasten) Zwillinge
4. Sich umschließen Krebs, CancerFormen des Menschen von innen: Brustmensch
Formen des Menschen von innen: Brustmensch
5. Das Ausfüllende Löwe
6. Reifung — Jungfrau mit Ähre
7. Einordnung in die unorganische Welt. Suchen des Gleichgewichtes Waage
8. Giftstachel Skorpion5. Das Ausfüllende Löwe
6. Reifung — Jungfrau mit Ähre
7. Einordnung in die unorganische Welt. Suchen des Gleichgewichtes Waage
8. Giftstachel SkorpionFormen der menschlichen Erdentätigkeit: Gliedmaßen- oder Erden mensch
Formen der menschlichen Erdentätigkeit: Gliedmaßen- oder Erden mensch
9. Jäger Schütze
10. Tierzüchter Bock
11. Ackerbauer Wassermann
12. Handeltreibender Fische9. Jäger Schütze
10. Tierzüchter Bock
11. Ackerbauer Wassermann
12. Handeltreibender Fische
[ 23 ] Sehen Sie, in älteren Zeiten hat man tatsächlich diesen Zusammenhang des Menschen mit Universum und Erde empfunden; nur die neueren Menschen können diese Sachen nicht mehr deuten. Sie sagen: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe — und zeichnen hin einen Widder und so weiter, haben aber im Grunde genommen doch keine Ahnung, was diese Dinge bedeuten. Man muß diese Dinge auch in der richtigen Weise ansehen. Wenn Sie ein altes Widderbild sehen, so werden Sie nämlich doch darauf kommen, daß es da nicht die naturalistisch-materialistische Abbildung eines Widders ist, worum es sich handelt, sondern das Charakteristische ist immer, daß der Widder zuoben ückblickt, und das, die Gebärde, ist die Hauptsache. Dieses Zurückblicken des Widders, das ist die Hauptsache dabei. Und dieses Zurückblicken des Widders, das ist in dem Zurückblicken des Menschen auf sich selbst gegeben, in diesem Zurückblicken auf das Universum, das in ihm lebt. Man darf also nicht naturalistisch-materialistisch bloß auf den Widder hinschauen. Es soll nicht in diesem Sinne ein Abbild sein, sondern die Gebärde des Zurückblickens ist es, worauf es ankommt. Und wenn Sie den Stier auf alten Abbildungen sehen — der blickt immer nach der Seite und springt! Diese Gebärde wiederum ist es, um die es sich handelt, das Um-sich-Herumblicken und InnerlichRegemachen dessen, was als allgemeines universelles Prinzip lebt. Also wiederum diese Gebärde ist es, auf die es ankommt. Und wenn Sie die Zwillinge sehen, so haben Sie wirklich den rechten und linken Menschen, nur — es ist überall ein Mensch, aber es ist nie anders abgebildet, als indem die rechte Hand des rechten Menschen, die linke Hand des linken Menschen sich umspannen, sich übergreifen, und auf diese Gebärde kommt es wiederum an. Das ist das Sich-Betasten, Sich-Fühlen. Es ist nur eben rechter und linker Mensch als selbständiger Mensch angeführt, weil ja der Mensch gewissermaßen noch außer sich ist, seinen vorgeburtlichen Menschen noch in sich hereinnimmt durch das Sich-selbst-Betasten.
[ 23 ] Sehen Sie, in älteren Zeiten hat man tatsächlich diesen Zusammenhang des Menschen mit Universum und Erde empfunden; nur die neueren Menschen können diese Sachen nicht mehr deuten. Sie sagen: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe — und zeichnen hin einen Widder und so weiter, haben aber im Grunde genommen doch keine Ahnung, was diese Dinge bedeuten. Man muß diese Dinge auch in der richtigen Weise ansehen. Wenn Sie ein altes Widderbild sehen, so werden Sie nämlich doch darauf kommen, daß es da nicht die naturalistisch-materialistische Abbildung eines Widders ist, worum es sich handelt, sondern das Charakteristische ist immer, daß der Widder zuoben ückblickt, und das, die Gebärde, ist die Hauptsache. Dieses Zurückblicken des Widders, das ist die Hauptsache dabei. Und dieses Zurückblicken des Widders, das ist in dem Zurückblicken des Menschen auf sich selbst gegeben, in diesem Zurückblicken auf das Universum, das in ihm lebt. Man darf also nicht naturalistisch-materialistisch bloß auf den Widder hinschauen. Es soll nicht in diesem Sinne ein Abbild sein, sondern die Gebärde des Zurückblickens ist es, worauf es ankommt. Und wenn Sie den Stier auf alten Abbildungen sehen — der blickt immer nach der Seite und springt! Diese Gebärde wiederum ist es, um die es sich handelt, das Um-sich-Herumblicken und InnerlichRegemachen dessen, was als allgemeines universelles Prinzip lebt. Also wiederum diese Gebärde ist es, auf die es ankommt. Und wenn Sie die Zwillinge sehen, so haben Sie wirklich den rechten und linken Menschen, nur — es ist überall ein Mensch, aber es ist nie anders abgebildet, als indem die rechte Hand des rechten Menschen, die linke Hand des linken Menschen sich umspannen, sich übergreifen, und auf diese Gebärde kommt es wiederum an. Das ist das Sich-Betasten, Sich-Fühlen. Es ist nur eben rechter und linker Mensch als selbständiger Mensch angeführt, weil ja der Mensch gewissermaßen noch außer sich ist, seinen vorgeburtlichen Menschen noch in sich hereinnimmt durch das Sich-selbst-Betasten.


[ 24 ] Das Abschließen, das Sich-Umschließen: Krebs. Nun nimmt man wiederum materialistisch-naturalistisch den Krebs als Abbild. Aber worauf es denen ankam, die da einen Krebs nahmen als das Symbolum für dieses Umschließen, das war, daß der Krebs mit den Scheren sein Opfer umschließen kann, daß er die Scheren herumlegt. Nun, es ist ja in dem Worte «cancer», der die Menschen umschließt, es ist schon in dem Worte noch das Sich-Umschließen erhalten. Der Krebs ist das Umschließende. Er ist eigentlich da als das Symbolum des ins Innere sich einschließenden Menschen, der sich nicht bloß betastet und befühlt, sondern der sich von außen nach innen einschließt.
[ 24 ] Das Abschließen, das Sich-Umschließen: Krebs. Nun nimmt man wiederum materialistisch-naturalistisch den Krebs als Abbild. Aber worauf es denen ankam, die da einen Krebs nahmen als das Symbolum für dieses Umschließen, das war, daß der Krebs mit den Scheren sein Opfer umschließen kann, daß er die Scheren herumlegt. Nun, es ist ja in dem Worte «cancer», der die Menschen umschließt, es ist schon in dem Worte noch das Sich-Umschließen erhalten. Der Krebs ist das Umschließende. Er ist eigentlich da als das Symbolum des ins Innere sich einschließenden Menschen, der sich nicht bloß betastet und befühlt, sondern der sich von außen nach innen einschließt.
[ 25 ] Der Löwe stellt ja an sich selber dadurch, daß bei ihm das Herz besonders ausgebildet ist, die Sache dar als Herztier. Den Löwen können wir geradezu als Herztier auffassen. Er stellt also eigenschaftlich dasjenige dar, was da als das fünfte Glied ins Auge gefaßt werden soll.
[ 25 ] Der Löwe stellt ja an sich selber dadurch, daß bei ihm das Herz besonders ausgebildet ist, die Sache dar als Herztier. Den Löwen können wir geradezu als Herztier auffassen. Er stellt also eigenschaftlich dasjenige dar, was da als das fünfte Glied ins Auge gefaßt werden soll.
[ 26 ] Bei der Reifung steht die Jungfrau mit der Ähre, und auf diese ÄAhre kommt es an, auf diesen Zustand des gerade ins Dürre Hineingehens des Fruchtenden. Und die Waage ist eben das Gleichgewichtsuchen. Der Skorpion ist natürlich der Giftstachel. Und der Schütze ist in Wirklichkeit eigentlich ein Tier, etwas, das tierische Gestalt hat, aber nach vorn in einen Menschen ausläuft, der Pfeil und Bogen hat. Das ist das Tierkreiszeichen des Schützen: ein Mensch, der Pfeil und Bogen hat und der kentaurhaft auf einem Tierleibe sitzt. Das ist also für den Jäger.
[ 26 ] Bei der Reifung steht die Jungfrau mit der Ähre, und auf diese ÄAhre kommt es an, auf diesen Zustand des gerade ins Dürre Hineingehens des Fruchtenden. Und die Waage ist eben das Gleichgewichtsuchen. Der Skorpion ist natürlich der Giftstachel. Und der Schütze ist in Wirklichkeit eigentlich ein Tier, etwas, das tierische Gestalt hat, aber nach vorn in einen Menschen ausläuft, der Pfeil und Bogen hat. Das ist das Tierkreiszeichen des Schützen: ein Mensch, der Pfeil und Bogen hat und der kentaurhaft auf einem Tierleibe sitzt. Das ist also für den Jäger.
[ 27 ] Der Bock ist eigentlich ein Bock, der in einen Fischschwanz ausgeht, also etwas, was nicht mehr in der Natur vorhanden ist. Es gibt keinen Bock mit Fischschwanz. Aber der Mensch, indem er die wilden Tiere zähmt, indem er ein Tierzüchter wird, macht die wilden Tiere so zahm, wie die zahmen Fische sind. Wir haben also ein künstliches Symbolum, das hier auftritt.
[ 27 ] Der Bock ist eigentlich ein Bock, der in einen Fischschwanz ausgeht, also etwas, was nicht mehr in der Natur vorhanden ist. Es gibt keinen Bock mit Fischschwanz. Aber der Mensch, indem er die wilden Tiere zähmt, indem er ein Tierzüchter wird, macht die wilden Tiere so zahm, wie die zahmen Fische sind. Wir haben also ein künstliches Symbolum, das hier auftritt.
[ 28 ] Für den Ackerbau haben wir den Wassermann. Da hat man natürlich immer an Wasser und dergleichen gedacht, was ja in einem gewissen geistigen Sinne eine Berechtigung hat. Aber Sie werden immer sehen: Sein Schreiten kommt in Betracht, zwei Urnen hat er an den Händen und schüttet Wasser aus. Er begießt. Er ist derjenige, der also Gärtner, Ackerbauer ist.
[ 28 ] Für den Ackerbau haben wir den Wassermann. Da hat man natürlich immer an Wasser und dergleichen gedacht, was ja in einem gewissen geistigen Sinne eine Berechtigung hat. Aber Sie werden immer sehen: Sein Schreiten kommt in Betracht, zwei Urnen hat er an den Händen und schüttet Wasser aus. Er begießt. Er ist derjenige, der also Gärtner, Ackerbauer ist.
[ 29 ] Und die Fische, darauf habe ich schon hingedeutet: es ist das Handeltreiben, weil man Fischköpfe oben gehabt hat an den Schiffen Delphinköpfe zum Beispiel, wenn auch der Delphin kein Fisch ist, aber die Alten haben ihn als solchen angesehen. Es ist also durchaus das, was auf das Handeltreibende in diesem Symbolum hindeutet.
[ 29 ] Und die Fische, darauf habe ich schon hingedeutet: es ist das Handeltreiben, weil man Fischköpfe oben gehabt hat an den Schiffen Delphinköpfe zum Beispiel, wenn auch der Delphin kein Fisch ist, aber die Alten haben ihn als solchen angesehen. Es ist also durchaus das, was auf das Handeltreibende in diesem Symbolum hindeutet.
[ 30 ] Wir dürfen eben die Dinge nicht so schematisch äußerlich betrachten, wie das heute oftmals geschieht, sondern wir müssen ausgehen von dieser Formung des Menschen und von da aus dann sehen, wie wir hinaufkommen in die Beziehung des Menschen zum Universum und zur Erde. Dadurch lernen wir allmählich aus der Form heraus den Menschen als einen Teil, als ein Glied des ganzen Universums begreifen.
[ 30 ] Wir dürfen eben die Dinge nicht so schematisch äußerlich betrachten, wie das heute oftmals geschieht, sondern wir müssen ausgehen von dieser Formung des Menschen und von da aus dann sehen, wie wir hinaufkommen in die Beziehung des Menschen zum Universum und zur Erde. Dadurch lernen wir allmählich aus der Form heraus den Menschen als einen Teil, als ein Glied des ganzen Universums begreifen.
[ 31 ] Nun können wir ja die Sache noch von einer anderen Seite aus auffassen. Wir wollen sie nun von der folgenden Seite aus auffassen. Wir haben hier, sagen wir, den Widder. Betrachten wir alles zunächst vom Standpunkte des alten Griechen: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische, so können wir sagen, wenn wir die menschliche Form betrachten: Der Mensch — nehmen Sie das alles zusammen, was ich gesagt habe —, der Mensch wird in bezug auf seine Kopfform von außen, vom Universum herein gebildet. Nehmen wir also die Sache vom griechischen Standpunkte aus, so werden wir sagen: Der Mensch wird seiner Kopfform nach vom Universum herein gebildet. Da regt es sich dann im Inneren. Da setzen sich die Möglichkeiten an, daß er symmetrisch wird. Aber dann sind wir genötigt, das, was durch die letzten Sterngruppen an Einfluß auf den Menschen geschieht, im entgegengesetzten Sinne aufzufassen. Der Mensch hat da seine Einflüsse von der Erde. Tätigkeiten wirken auf ihn ein. Wenn wir hier das (oben) breit zeichnen (siehe Zeichnung Seite 75), so werden wir auf dieser anderen Seite am besten das hier (unten) schmal malen, und wir werden sagen: Wenn der Mensch Jäger werden will, so muß er besonders stark ausgebildet haben, was hier aufgefaßt werden kann als Schütze. Sie wissen, es ist das, was menschliche Oberschenkel sind. Diese muß er besonders stark haben, wenn er Jäger werden will. Wird er Tierzüchter, muß er sich viel in der Kniebeuge bewegen. Wird er Ackerbauer, muß er gehen; er wird deshalb als schreitend dargestellt und so weiter. Handeltreiben: Wenn man an dem Menschen selber ein Symbolum suchen will, so werden es die Füße sein. Aber diese Organe werden jedenfalls von außen herein gebildet. Das andere steht dann in der Mitte, wo der Mensch sich selber bildet.
[ 31 ] Nun können wir ja die Sache noch von einer anderen Seite aus auffassen. Wir wollen sie nun von der folgenden Seite aus auffassen. Wir haben hier, sagen wir, den Widder. Betrachten wir alles zunächst vom Standpunkte des alten Griechen: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische, so können wir sagen, wenn wir die menschliche Form betrachten: Der Mensch — nehmen Sie das alles zusammen, was ich gesagt habe —, der Mensch wird in bezug auf seine Kopfform von außen, vom Universum herein gebildet. Nehmen wir also die Sache vom griechischen Standpunkte aus, so werden wir sagen: Der Mensch wird seiner Kopfform nach vom Universum herein gebildet. Da regt es sich dann im Inneren. Da setzen sich die Möglichkeiten an, daß er symmetrisch wird. Aber dann sind wir genötigt, das, was durch die letzten Sterngruppen an Einfluß auf den Menschen geschieht, im entgegengesetzten Sinne aufzufassen. Der Mensch hat da seine Einflüsse von der Erde. Tätigkeiten wirken auf ihn ein. Wenn wir hier das (oben) breit zeichnen (siehe Zeichnung Seite 75), so werden wir auf dieser anderen Seite am besten das hier (unten) schmal malen, und wir werden sagen: Wenn der Mensch Jäger werden will, so muß er besonders stark ausgebildet haben, was hier aufgefaßt werden kann als Schütze. Sie wissen, es ist das, was menschliche Oberschenkel sind. Diese muß er besonders stark haben, wenn er Jäger werden will. Wird er Tierzüchter, muß er sich viel in der Kniebeuge bewegen. Wird er Ackerbauer, muß er gehen; er wird deshalb als schreitend dargestellt und so weiter. Handeltreiben: Wenn man an dem Menschen selber ein Symbolum suchen will, so werden es die Füße sein. Aber diese Organe werden jedenfalls von außen herein gebildet. Das andere steht dann in der Mitte, wo der Mensch sich selber bildet.


[ 32 ] Wenn ich Ihnen diese Figur hinzeichne, so ergibt sie sich eigentlich aus den zwölf Zeichen wie von selbst. Wir können sagen: Da (in der Mitte) wirkt das Universum, die Sterne, mehr im Inneren des Menschen; da (oben) wirken die Sterne von außen, und da (unten) drücken sie ihn zusammen. Aber Sie erkennen ja in dem, was ich da hingezeichnet habe, die Form des menschlichen Embryos! Und wenn Sie den menschlichen Embryo nehmen, so müssen Sie ihn eigentlich, wenn Sie den Tierkreis aufzeichnen, aus seiner eigenen Gesetzmäßigkeit heraus so zeichnen — geradeso wie Sie, wenn Sie eine Figur zeichnen wollen, die hundertachtzig Grad umschließt, ein Dreieck bekommen. Wenn Sie den Tierkreis so zeichnen, so umformen, daß seine Gesetzmäßigkeit in bezug auf die Erde zum Vorschein kommt, dann bekommen Sie durch innere Gesetzmäßigkeit die Form des menschlichen Embryos. Und Sie haben damit unmittelbar gegeben, daß der menschliche Embryo allerdings aus dem ganzen Universum heraus gebildet wird, daß er ein Ergebnis des Universums ist.
[ 32 ] Wenn ich Ihnen diese Figur hinzeichne, so ergibt sie sich eigentlich aus den zwölf Zeichen wie von selbst. Wir können sagen: Da (in der Mitte) wirkt das Universum, die Sterne, mehr im Inneren des Menschen; da (oben) wirken die Sterne von außen, und da (unten) drücken sie ihn zusammen. Aber Sie erkennen ja in dem, was ich da hingezeichnet habe, die Form des menschlichen Embryos! Und wenn Sie den menschlichen Embryo nehmen, so müssen Sie ihn eigentlich, wenn Sie den Tierkreis aufzeichnen, aus seiner eigenen Gesetzmäßigkeit heraus so zeichnen — geradeso wie Sie, wenn Sie eine Figur zeichnen wollen, die hundertachtzig Grad umschließt, ein Dreieck bekommen. Wenn Sie den Tierkreis so zeichnen, so umformen, daß seine Gesetzmäßigkeit in bezug auf die Erde zum Vorschein kommt, dann bekommen Sie durch innere Gesetzmäßigkeit die Form des menschlichen Embryos. Und Sie haben damit unmittelbar gegeben, daß der menschliche Embryo allerdings aus dem ganzen Universum heraus gebildet wird, daß er ein Ergebnis des Universums ist.
[ 33 ] Ich sagte vorhin, man müsse sich auf den Standpunkt des Griechen stellen, denn heute können wir nicht mehr beim Widder anfangen, heute müssen wir anfangen im Zeichen der Fische. Wir stehen ja seit Jahrhunderten im Zeichen der Fische, und gerade im Zeichen der Fische vollzieht sich der Übergang zum Intellektualismus des Menschen. Wenn Sie aber zurückgehen bis dahin, wo noch der Widder berechtigt war, wo man also im alten Sinne von dem Tierkreis reden konnte, dann haben Sie nicht viel mehr als Schütze, Bock, Wassermann und Fische, respektive die Berufe: Jäger, Tierzüchter, Ackerbauer und Handeltreibender. Alles das, was an Industriellem gekommen ist und so weiter, das gehört schon in die Fische hinein; das ist schon eine Wiederholung. Denken Sie sich doch einmal: Wir leben im Zeitalter der Fische; da hat sich alles das herausgebildet, was heute unsere Maschinenkultur und so weiter ist. Gehen wir hinter dieses zurück in die Widderzeit, so haben wir noch die ehrlichen vier Berufe, wenn sie auch etwas komplizierter und modifizierter sind, die den Menschen in die Natur hineinstellen. Und dann können wir weiter zurückgehen — in das Stierzeitalter, den dritten, zweiten, ersten nachatlantischen Zeitraum, den letzten atlantischen, den vorletzten atlantischen und so weiter: so würden wir zurückkommen und würden, wenn wir weiter zurückkommen bis wiederum in das Zeitalter der Fische, den Menschen noch haben als ein vollständig ätherisches Wesen, das noch nicht in die physische Welt heruntergestiegen ist. Und weil wir ihn da haben in den Fischen, wo er einmal war als ein ätherisches Wesen, wiederholt er im Grunde genommen das, was er dazumal beim eigentlichen Menschwerden durchgemacht hat. Er wiederholt es seit der Mitte des 15. Jahrhunderts, aber er wiederholt es in abstrakter Weise. Dazumal wuchs er konkret in sein Menschentum hinein. Seither wächst er in seine Abstraktionen hinein, denn eine Maschine ist auch eine Abstraktion. Seither, seit das Zeitalter der Fische wiederum da ist, ist der Mensch eigentlich hineingestellt in das, was ihn auflöst. Und wird der Mensch gar wiederum zurück in den Wassermann kommen, dann wird diese Auflösung wesentlich weiterschreiten, dann wird er vor allen Dingen nicht den geringsten Zusammenhang mit der Welt haben können, wenn er sich nicht an die geistige Welt hält. Eben wegen dieser Wiederholung muß der Mensch in die geistige Welt einrücken.
[ 33 ] Ich sagte vorhin, man müsse sich auf den Standpunkt des Griechen stellen, denn heute können wir nicht mehr beim Widder anfangen, heute müssen wir anfangen im Zeichen der Fische. Wir stehen ja seit Jahrhunderten im Zeichen der Fische, und gerade im Zeichen der Fische vollzieht sich der Übergang zum Intellektualismus des Menschen. Wenn Sie aber zurückgehen bis dahin, wo noch der Widder berechtigt war, wo man also im alten Sinne von dem Tierkreis reden konnte, dann haben Sie nicht viel mehr als Schütze, Bock, Wassermann und Fische, respektive die Berufe: Jäger, Tierzüchter, Ackerbauer und Handeltreibender. Alles das, was an Industriellem gekommen ist und so weiter, das gehört schon in die Fische hinein; das ist schon eine Wiederholung. Denken Sie sich doch einmal: Wir leben im Zeitalter der Fische; da hat sich alles das herausgebildet, was heute unsere Maschinenkultur und so weiter ist. Gehen wir hinter dieses zurück in die Widderzeit, so haben wir noch die ehrlichen vier Berufe, wenn sie auch etwas komplizierter und modifizierter sind, die den Menschen in die Natur hineinstellen. Und dann können wir weiter zurückgehen — in das Stierzeitalter, den dritten, zweiten, ersten nachatlantischen Zeitraum, den letzten atlantischen, den vorletzten atlantischen und so weiter: so würden wir zurückkommen und würden, wenn wir weiter zurückkommen bis wiederum in das Zeitalter der Fische, den Menschen noch haben als ein vollständig ätherisches Wesen, das noch nicht in die physische Welt heruntergestiegen ist. Und weil wir ihn da haben in den Fischen, wo er einmal war als ein ätherisches Wesen, wiederholt er im Grunde genommen das, was er dazumal beim eigentlichen Menschwerden durchgemacht hat. Er wiederholt es seit der Mitte des 15. Jahrhunderts, aber er wiederholt es in abstrakter Weise. Dazumal wuchs er konkret in sein Menschentum hinein. Seither wächst er in seine Abstraktionen hinein, denn eine Maschine ist auch eine Abstraktion. Seither, seit das Zeitalter der Fische wiederum da ist, ist der Mensch eigentlich hineingestellt in das, was ihn auflöst. Und wird der Mensch gar wiederum zurück in den Wassermann kommen, dann wird diese Auflösung wesentlich weiterschreiten, dann wird er vor allen Dingen nicht den geringsten Zusammenhang mit der Welt haben können, wenn er sich nicht an die geistige Welt hält. Eben wegen dieser Wiederholung muß der Mensch in die geistige Welt einrücken.
[ 34 ] Auch daraus können Sie wiederum sehen, daß der Mensch eigentlich ein dreifaches Wesen ist: aus dem Universum hereingebildet, indem er Kopfmensch ist, im Inneren sich bildend, nur in Korrespondenz mit der Außenwelt, indem er Brustmensch ist, Gliedmaßen und Stoffwechsel bildend, indem er eben sich der Erdenwelt einfügt, also Gliedmaßen- oder Erdenmensch ist (siehe Tabelle Seite 72).
[ 34 ] Auch daraus können Sie wiederum sehen, daß der Mensch eigentlich ein dreifaches Wesen ist: aus dem Universum hereingebildet, indem er Kopfmensch ist, im Inneren sich bildend, nur in Korrespondenz mit der Außenwelt, indem er Brustmensch ist, Gliedmaßen und Stoffwechsel bildend, indem er eben sich der Erdenwelt einfügt, also Gliedmaßen- oder Erdenmensch ist (siehe Tabelle Seite 72).
[ 35 ] Und noch in einer anderen Beziehung liegt hier ein Dreifaches vor. Denken Sie einmal, wenn der Mensch ankommt bei der Geburt, so liegen eigentlich die vier ersten Kräfteimpulse in ihm. Die bildet er dann erst aus, aber er ist da auch in gewissem Sinne ein ganzer Mensch, nur sind die anderen acht Glieder rudimentär. Der Kopf ist ein ganzer Mensch, nur sind die anderen Glieder daran rudimentär. Der Brustmensch wiederum ist ein ganzer Mensch, nur sind die vier ersten Kraftimpulse rudimentär und die vier letzten. Auch der Gliedmaßenmensch ist ein ganzer Mensch, nur ist die Brust und der Kopf daran rudimentär. Es stecken eigentlich drei Menschen auf diese Weise in dem Menschen drinnen. Der erste, der Kopfmensch, ist eigentlich die Umbildung der vorigen Inkarnation. Der Brustmensch ist eigentlich die jetzige Inkarnation an sich. Und das, was der Mensch tut, wie er sich in der äußeren Welt betätigt, was namentlich in seinen Gliedmaßen zum Ausdruck kommt und in seinem Stoffwechsel, das trägt ihn wieder in die nächste Inkarnation hinüber. Also auch in dieser Beziehung ist der Mensch ein dreigliedriges Wesen. So kann man die Form des Menschen in seiner Ganzheit studieren.
[ 35 ] Und noch in einer anderen Beziehung liegt hier ein Dreifaches vor. Denken Sie einmal, wenn der Mensch ankommt bei der Geburt, so liegen eigentlich die vier ersten Kräfteimpulse in ihm. Die bildet er dann erst aus, aber er ist da auch in gewissem Sinne ein ganzer Mensch, nur sind die anderen acht Glieder rudimentär. Der Kopf ist ein ganzer Mensch, nur sind die anderen Glieder daran rudimentär. Der Brustmensch wiederum ist ein ganzer Mensch, nur sind die vier ersten Kraftimpulse rudimentär und die vier letzten. Auch der Gliedmaßenmensch ist ein ganzer Mensch, nur ist die Brust und der Kopf daran rudimentär. Es stecken eigentlich drei Menschen auf diese Weise in dem Menschen drinnen. Der erste, der Kopfmensch, ist eigentlich die Umbildung der vorigen Inkarnation. Der Brustmensch ist eigentlich die jetzige Inkarnation an sich. Und das, was der Mensch tut, wie er sich in der äußeren Welt betätigt, was namentlich in seinen Gliedmaßen zum Ausdruck kommt und in seinem Stoffwechsel, das trägt ihn wieder in die nächste Inkarnation hinüber. Also auch in dieser Beziehung ist der Mensch ein dreigliedriges Wesen. So kann man die Form des Menschen in seiner Ganzheit studieren.
[ 36 ] Man müßte also eigentlich sagen: Wenn man den Menschen aufzeichnet, müßte man zeichnen seinen Kopf. Man hat aber dann einen vollständigen Menschen. Daß man einen vollständigen Menschen hat, werden Sie schon daraus erkennen: Wenn Sie den Unterkiefer nehmen, so sind es eigentlich Beine, nur sind sie nach rückwärts gerichtet am Kopfe; dieser Mensch sitzt mit seinen Beinen. Der Kopf ist ein ganzer Mensch, nur sind die Beine umgestülpt, es sind die Unterkiefer hier. Der Mensch sitzt darauf, so daß ich das so zeichnen könnte, daß ich eigentlich einen ganzen Menschen, wenn auch sitzend, hier einzeichnen würde.
[ 36 ] Man müßte also eigentlich sagen: Wenn man den Menschen aufzeichnet, müßte man zeichnen seinen Kopf. Man hat aber dann einen vollständigen Menschen. Daß man einen vollständigen Menschen hat, werden Sie schon daraus erkennen: Wenn Sie den Unterkiefer nehmen, so sind es eigentlich Beine, nur sind sie nach rückwärts gerichtet am Kopfe; dieser Mensch sitzt mit seinen Beinen. Der Kopf ist ein ganzer Mensch, nur sind die Beine umgestülpt, es sind die Unterkiefer hier. Der Mensch sitzt darauf, so daß ich das so zeichnen könnte, daß ich eigentlich einen ganzen Menschen, wenn auch sitzend, hier einzeichnen würde.
[ 37 ] Dann wiederum ist eben der Brustmensch ein ganzer Mensch: die Arme sind gewissermaßen die äußeren Repräsentanten für ätherische Augen. Und wiederum ist ein ganzer Mensch der Gliedmaßenmensch. Da wären zum Beispiel die Nieren wiederum die Augen. So daß wir drei ineinandergeschobene Menschen auch in bezug auf die Form haben, wiederum so, daß wir in dem Menschen, der in den Kopf hinein verschwunden ist, der da eine Kugel geworden ist, zu sehen haben, was von der vorhergehenden Inkarnation sich hereinlebt, in dem Brustmenschen den eigentlichen jetzigen Menschen, und in demjenigen, was da herumläuft, das was in die folgende Inkarnation sich hineinschiebt.
[ 37 ] Dann wiederum ist eben der Brustmensch ein ganzer Mensch: die Arme sind gewissermaßen die äußeren Repräsentanten für ätherische Augen. Und wiederum ist ein ganzer Mensch der Gliedmaßenmensch. Da wären zum Beispiel die Nieren wiederum die Augen. So daß wir drei ineinandergeschobene Menschen auch in bezug auf die Form haben, wiederum so, daß wir in dem Menschen, der in den Kopf hinein verschwunden ist, der da eine Kugel geworden ist, zu sehen haben, was von der vorhergehenden Inkarnation sich hereinlebt, in dem Brustmenschen den eigentlichen jetzigen Menschen, und in demjenigen, was da herumläuft, das was in die folgende Inkarnation sich hineinschiebt.
[ 38 ] Aber man kann in einem gewissen Sinne sagen: Auch am gegenwärtigen Menschen ist es so, daß er in seinem ganzen Verhalten etwas Dreigliedriges hat. Nehmen Sie den Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen: er ist fähig, einen ganzen Menschen hervorzubringen. Sie brauchen nur eben den Menschenkeim, den menschlichen Embryo im Leibe der Mutter zu nehmen, so haben Sie den Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen, der ein ganzer Mensch werden will.
[ 38 ] Aber man kann in einem gewissen Sinne sagen: Auch am gegenwärtigen Menschen ist es so, daß er in seinem ganzen Verhalten etwas Dreigliedriges hat. Nehmen Sie den Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen: er ist fähig, einen ganzen Menschen hervorzubringen. Sie brauchen nur eben den Menschenkeim, den menschlichen Embryo im Leibe der Mutter zu nehmen, so haben Sie den Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen, der ein ganzer Mensch werden will.
[ 39 ] Nehmen Sie den Brustmenschen, so sehen Sie, wie in dem Kinde, wenn es noch ein Säugling ist, tatsächlich der Kopfmensch mit dem Brustmenschen als ein Ganzes zusammengehört. Sie haben also auch im Heranwachsen des Menschen dieses Dreigliedrige. Und dann wird der Mensch, wenn er nicht mehr Säugling ist, erzogen: Kopf des Menschen als Erzieher, erzieht den anderen Menschen — Kindskopf den Kindskopf, denn im Grunde genommen bleibt der Mensch in bezug auf seinen Kopf immer Kind. Alt, das heißt mittelalterlich, wird er nur in bezug auf den mittleren Menschen, den Brustmenschen, und ganz alt wird er in bezug auf den Gliedmaßenmenschen. Das merken ja die Menschen auch, wenn sie alt werden. Und schon nach dem alten Rätsel: In der Jugend geht man auf vieren, in der mittleren Zeit auf zweien und dann auf dreien — merken es die Menschen, daß sie da zunächst alt werden. Von da herein werden sie alt. Also in bezug auf den Kopf bleibt der Mensch immer so etwas wie ein Ergebnis der letzten Inkarnation. Der Kopf bleibt eigentlich sein ganzes Leben lang im Grunde genommen ein Kindskopf. Und man kann schon sagen: Die Erziehungswissenschaft muß eigentlich das Problem lösen, wie es am besten geht, daß der Kindskopflehrer den Kindskopfschüler in der besten Weise behandelt.
[ 39 ] Nehmen Sie den Brustmenschen, so sehen Sie, wie in dem Kinde, wenn es noch ein Säugling ist, tatsächlich der Kopfmensch mit dem Brustmenschen als ein Ganzes zusammengehört. Sie haben also auch im Heranwachsen des Menschen dieses Dreigliedrige. Und dann wird der Mensch, wenn er nicht mehr Säugling ist, erzogen: Kopf des Menschen als Erzieher, erzieht den anderen Menschen — Kindskopf den Kindskopf, denn im Grunde genommen bleibt der Mensch in bezug auf seinen Kopf immer Kind. Alt, das heißt mittelalterlich, wird er nur in bezug auf den mittleren Menschen, den Brustmenschen, und ganz alt wird er in bezug auf den Gliedmaßenmenschen. Das merken ja die Menschen auch, wenn sie alt werden. Und schon nach dem alten Rätsel: In der Jugend geht man auf vieren, in der mittleren Zeit auf zweien und dann auf dreien — merken es die Menschen, daß sie da zunächst alt werden. Von da herein werden sie alt. Also in bezug auf den Kopf bleibt der Mensch immer so etwas wie ein Ergebnis der letzten Inkarnation. Der Kopf bleibt eigentlich sein ganzes Leben lang im Grunde genommen ein Kindskopf. Und man kann schon sagen: Die Erziehungswissenschaft muß eigentlich das Problem lösen, wie es am besten geht, daß der Kindskopflehrer den Kindskopfschüler in der besten Weise behandelt.
[ 40 ] Diese Dinge sind scheinbar humoristisch, aber es verbirgt sich hinter ihnen eine tiefe Wahrheit, die nur ins Auge gefaßt werden muß, damit der Mensch wirklich die richtige Ansicht über sich selber erhalten kann.
[ 40 ] Diese Dinge sind scheinbar humoristisch, aber es verbirgt sich hinter ihnen eine tiefe Wahrheit, die nur ins Auge gefaßt werden muß, damit der Mensch wirklich die richtige Ansicht über sich selber erhalten kann.
[ 41 ] Bedenken Sie doch, daß im Grunde genommen der Kopf des Menschen eigentlich der Passagier ist, der fortwährend getragen wird von dem übrigen Menschen. Seine Beine, die hat der Kopf überhaupt immer in Sitzstellung; er schickt sich nicht einmal an, selbständig zu gehen. Er wird fortwährend getragen wie eben ein Mann, der in der Kutsche fährt. Er ist eigentlich im Grunde genommen der Passagier des Menschen, dieser Kopf. Der Brustmensch ist der Pfleger des Menschen. Und der Gliedmaßenmensch ist der Arbeitsmensch, derjenige, der verwendet wird als Sklave, der Arbeiter, der eigentlich Arbeitende, der Mensch, der nun das Leben eigentlich durchmacht. Daher hat man den Kopf auch, insofern man als ganzer Mensch Kopf ist; ich habe das oftmals ausgesprochen. Insofern man sich umschließt, ist man noch Kopf; bis zum Krebs herein ist man noch Kopf. Das hat man ohne sein Zutun vom Himmel. Hier (Mitte) muß man atmen und essen: es ist der Pfleger, die Amme. Und der eigentliche Arbeitsmensch, der gehört dem Gebiete des Schützen, des Steinbocks, des Wassermanns und der Fische an.
[ 41 ] Bedenken Sie doch, daß im Grunde genommen der Kopf des Menschen eigentlich der Passagier ist, der fortwährend getragen wird von dem übrigen Menschen. Seine Beine, die hat der Kopf überhaupt immer in Sitzstellung; er schickt sich nicht einmal an, selbständig zu gehen. Er wird fortwährend getragen wie eben ein Mann, der in der Kutsche fährt. Er ist eigentlich im Grunde genommen der Passagier des Menschen, dieser Kopf. Der Brustmensch ist der Pfleger des Menschen. Und der Gliedmaßenmensch ist der Arbeitsmensch, derjenige, der verwendet wird als Sklave, der Arbeiter, der eigentlich Arbeitende, der Mensch, der nun das Leben eigentlich durchmacht. Daher hat man den Kopf auch, insofern man als ganzer Mensch Kopf ist; ich habe das oftmals ausgesprochen. Insofern man sich umschließt, ist man noch Kopf; bis zum Krebs herein ist man noch Kopf. Das hat man ohne sein Zutun vom Himmel. Hier (Mitte) muß man atmen und essen: es ist der Pfleger, die Amme. Und der eigentliche Arbeitsmensch, der gehört dem Gebiete des Schützen, des Steinbocks, des Wassermanns und der Fische an.
[ 42 ] Sie sehen, auf diese Weise kann man nun wirklich die Form des Menschen im Zusammenhang mit dem ganzen Universum herausbekommen. Sie müssen diese Dinge, wenn sie eben auch so hingestellt sind, daß sie, ich möchte sagen, nicht mit Pedanterie, sondern in einer mehr leichteren Art vor Sie hingestellt werden, Sie müssen diese Dinge nur ganz ernst nehmen, dann werden Sie sehen, daß in allem diesem, was ich heute gesagt habe, auf der einen Seite die Möglichkeit liegt, die Form des Menschen aus dem ganzen Universum heraus zu begreifen, und auf der anderen Seite wiederum das liegt, was einen erfüllt mit der großen Ehrerbietung vor den Urerkenntnissen der Menschen, die in ihre Tierkreissymbole wirklich eine Menschenwissenschaft ungeheuerster Art aus ihrem instinktiven Hellsehen heraus haben hineinlegen können. Dagegen haben wir heute solch eine Wissenschaft, daß die Menschen in den Tierkreisbildern den Widder anglotzen, aber nicht wissen, daß die Hauptsache darin liegt, daß er sich umdreht; den Stier anglotzen, nicht wissen, daß das Wesentliche ist, daß er springt und nach der Seite blickt; und bei den Zwillingen dieses Sich-Anfassen, dieses Sich-Übergreifen und so weiter. Es ist alles in diesen Tierkreissymbolen ungeheuer tiefsinnig, ungeheuer bedeutsam, jede Gebärde jedes einzelnen Zeichens, und wo es sich nicht um eine Gebärde handelt, wie beim Löwen, da ist das Symbolische so gewählt, daß es als Zeichen schon die Gebärde in sich enthält, weil der Löwe den stärksten Herzschlag hat; so ist er gewählt. Also das Erfüllende ist im Löwen dargestellt. Auf diese Weise kann man wieder heraufholen die Urweisheit der alten Zeiten, wenn man sie heute in sich selbst findet.
[ 42 ] Sie sehen, auf diese Weise kann man nun wirklich die Form des Menschen im Zusammenhang mit dem ganzen Universum herausbekommen. Sie müssen diese Dinge, wenn sie eben auch so hingestellt sind, daß sie, ich möchte sagen, nicht mit Pedanterie, sondern in einer mehr leichteren Art vor Sie hingestellt werden, Sie müssen diese Dinge nur ganz ernst nehmen, dann werden Sie sehen, daß in allem diesem, was ich heute gesagt habe, auf der einen Seite die Möglichkeit liegt, die Form des Menschen aus dem ganzen Universum heraus zu begreifen, und auf der anderen Seite wiederum das liegt, was einen erfüllt mit der großen Ehrerbietung vor den Urerkenntnissen der Menschen, die in ihre Tierkreissymbole wirklich eine Menschenwissenschaft ungeheuerster Art aus ihrem instinktiven Hellsehen heraus haben hineinlegen können. Dagegen haben wir heute solch eine Wissenschaft, daß die Menschen in den Tierkreisbildern den Widder anglotzen, aber nicht wissen, daß die Hauptsache darin liegt, daß er sich umdreht; den Stier anglotzen, nicht wissen, daß das Wesentliche ist, daß er springt und nach der Seite blickt; und bei den Zwillingen dieses Sich-Anfassen, dieses Sich-Übergreifen und so weiter. Es ist alles in diesen Tierkreissymbolen ungeheuer tiefsinnig, ungeheuer bedeutsam, jede Gebärde jedes einzelnen Zeichens, und wo es sich nicht um eine Gebärde handelt, wie beim Löwen, da ist das Symbolische so gewählt, daß es als Zeichen schon die Gebärde in sich enthält, weil der Löwe den stärksten Herzschlag hat; so ist er gewählt. Also das Erfüllende ist im Löwen dargestellt. Auf diese Weise kann man wieder heraufholen die Urweisheit der alten Zeiten, wenn man sie heute in sich selbst findet.
[ 43 ] Nun habe ich heute vor Ihnen betrachtet die Form des Menschen, möchte morgen betrachten das Leben des Menschen im Zusammenhange mit dem Universum, und dann im dritten Vortrag werden wir die Seele des Menschen betrachten im Zusammenhange mit dem Universum.
[ 43 ] Nun habe ich heute vor Ihnen betrachtet die Form des Menschen, möchte morgen betrachten das Leben des Menschen im Zusammenhange mit dem Universum, und dann im dritten Vortrag werden wir die Seele des Menschen betrachten im Zusammenhange mit dem Universum.



