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Spiritual Connections
in the Structure of the Human Organism
GA 218

20 October 1922, Dornach

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3. Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus I

3. Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus I

[ 1 ] Es handelt sich bei Betrachtungen, wie wir sie vor kurzer Zeit hier angestellt haben, darum, daß auf der einen Seite die großen Ereignisse der Geschichte, überhaupt der menschlichen Entwickelung, im Laufe des Erdendaseins stehen, und auf der anderen Seite der einzelne Mensch vor uns steht. Und im Grunde genommen sind doch die Sachen so, daß man wahrhaft verständnisvoll das eine nur dann durchschauen kann, wenn man es auch gegenüber dem anderen zustande bringt. Und so möchte ich denn heute zu dem, was uns vor einiger Zeit große geschichtliche Ausblicke geben sollte, eine Betrachtung über den Menschen selber hinzufügen, damit diese beiden Auseinandersetzungen sich dann in den nächsten Tagen gewissermaßen wiederum zusammenfinden können. Wenn wir den Menschen beschreiben, so wie wir ihn ja öfter vom Gesichtspunkte anthroposophischer Weltanschauung aus uns vor die Seele gestellt haben, so haben wir an ihm zu unterscheiden zunächst den physischen menschlichen Organismus, wir haben dann diesen physischen menschlichen Organismus vom ätherischen Organismus durchdrungen, und in dieses System, das sich aus physischem und ätherischem Organismus bildet, eingegliedert den astralischen Organismus und das Ich. Wir können entnehmen aus der Art und Weise, wie der Mensch in den Schlafzustand und von diesem wieder zurück in den Wachzustand übergeht, daß stärker gebunden sind auf der einen Seite physischer Organismus und ätherischer Organismus, und auf der anderen Seite wiederum Ich und astralischer Organismus. Denn wenn auch im Wachzustande des Menschen diese vier Glieder der menschlichen Natur ineinandergefügt sind, so trennen sie sich doch im Schlafzustande so, daß einerseits Ich und astralischer Organismus gewissermaßen mehr zusammenhalten und auf der anderen Seite physischer und ätherischer Organismus. So daß also der astralische Organismus und der ätherische Organismus nicht so straff, möchte ich sagen, zusammenhalten, wie zum Beispiel das Ich und der astralische Organismus oder der physische und der ätherische Organismus.

[ 1 ] Es handelt sich bei Betrachtungen, wie wir sie vor kurzer Zeit hier angestellt haben, darum, daß auf der einen Seite die großen Ereignisse der Geschichte, überhaupt der menschlichen Entwickelung, im Laufe des Erdendaseins stehen, und auf der anderen Seite der einzelne Mensch vor uns steht. Und im Grunde genommen sind doch die Sachen so, daß man wahrhaft verständnisvoll das eine nur dann durchschauen kann, wenn man es auch gegenüber dem anderen zustande bringt. Und so möchte ich denn heute zu dem, was uns vor einiger Zeit große geschichtliche Ausblicke geben sollte, eine Betrachtung über den Menschen selber hinzufügen, damit diese beiden Auseinandersetzungen sich dann in den nächsten Tagen gewissermaßen wiederum zusammenfinden können. Wenn wir den Menschen beschreiben, so wie wir ihn ja öfter vom Gesichtspunkte anthroposophischer Weltanschauung aus uns vor die Seele gestellt haben, so haben wir an ihm zu unterscheiden zunächst den physischen menschlichen Organismus, wir haben dann diesen physischen menschlichen Organismus vom ätherischen Organismus durchdrungen, und in dieses System, das sich aus physischem und ätherischem Organismus bildet, eingegliedert den astralischen Organismus und das Ich. Wir können entnehmen aus der Art und Weise, wie der Mensch in den Schlafzustand und von diesem wieder zurück in den Wachzustand übergeht, daß stärker gebunden sind auf der einen Seite physischer Organismus und ätherischer Organismus, und auf der anderen Seite wiederum Ich und astralischer Organismus. Denn wenn auch im Wachzustande des Menschen diese vier Glieder der menschlichen Natur ineinandergefügt sind, so trennen sie sich doch im Schlafzustande so, daß einerseits Ich und astralischer Organismus gewissermaßen mehr zusammenhalten und auf der anderen Seite physischer und ätherischer Organismus. So daß also der astralische Organismus und der ätherische Organismus nicht so straff, möchte ich sagen, zusammenhalten, wie zum Beispiel das Ich und der astralische Organismus oder der physische und der ätherische Organismus.

[ 2 ] Wenn wir diese Dinge im einzelnen dann betrachten wollen, so müssen wir sie einmal in ihrer Wirkungsart uns vor die Seele stellen. Und da möchte ich zunächst vom Konkreten ausgehen. Der Mensch sieht die Umwelt. Was heißt das eigentlich: Der Mensch sieht die Umwelt? — Wollen wir zunächst das einmal ganz rein auf das Tatsächliche hin ins Auge fassen. Der Mensch sieht die Umwelt — heißt, irgend etwas wirkt auf ihn. Aber wir müssen uns fragen, wenn es sich um den vollständigen Menschen handelt, auf was wirkt da zunächst die Umwelt?

[ 2 ] Wenn wir diese Dinge im einzelnen dann betrachten wollen, so müssen wir sie einmal in ihrer Wirkungsart uns vor die Seele stellen. Und da möchte ich zunächst vom Konkreten ausgehen. Der Mensch sieht die Umwelt. Was heißt das eigentlich: Der Mensch sieht die Umwelt? — Wollen wir zunächst das einmal ganz rein auf das Tatsächliche hin ins Auge fassen. Der Mensch sieht die Umwelt — heißt, irgend etwas wirkt auf ihn. Aber wir müssen uns fragen, wenn es sich um den vollständigen Menschen handelt, auf was wirkt da zunächst die Umwelt?

[ 3 ] Nun, wenn es auch für eine oberflächliche Betrachtung so aussehen könnte, als ob auf den physischen Organismus des Menschen dasjenige wirkt, was da beim Sehen aus der Umwelt herauskommt, so ist es doch nicht so. Wir haben zwar, wenn wir der Außenwelt sehend gegenüberstehen, das physische Auge (siehe Zeichnung, hell). Gewiß, wir haben das physische Auge, aber alles, was im physischen Auge vor sich geht, das ist erst etwas Mittelbares. Was zunächst geschieht, das ist eigentlich ein Spiel von Vorgängen im Ich und im astralischen Organismus. Ich will das dadurch andeuten, daß ich das Auge mit diesem (gelb) als dem Ich durchsetze — es geht natürlich dann weiter in den Organismus hinein — und mit diesem (rot) als dem astralischen Organismus. Wir müssen uns ganz klar sein, dasjenige, was zuerst in Betracht kommt, wenn wir sehen, das sind Vorgänge im Ich und im astralischen Organismus. Sie können das eigentlich unmittelbar erkennen, wenn Sie nicht oberflächlich, sondern etwas intimer Ihr Sehen ins Auge fassen. Sie brauchen sich nur darauf zu besinnen, wenn Sie zum Beispiel irgendwo eine rote Farbe sehen, ob Sie sich selber in dem Augenblicke, wo Sie das Rot sehen, unterscheiden können in bezug auf Ihr Ich von diesem Rot. Sie können das nicht, Sie können sich nicht unterscheiden von diesem Rot, Sie sind dieses Rot. Dieses Rot ist etwas, was Ihr Bewußtsein ganz erfüllt. Sie sind nichts anderes als dieses Rot. Sie können ja das ganz besonders gut dadurch sehen, daß Sie, sagen wir, sich vorstellen, dieses Rote wäre das einzige, was Sie sehen können. Sie sehen eine große rote Fläche. Sie müssen sich erst besinnen, wenn Sie diese große rote Fläche anschauen, daß Sie ein Ich sind. Sie müssen erst das Ich abtrennen. Aber während Sie die große rote Fläche anschauen, während dieser Zeit ist das Rot und das Ich zusammengeflossen. Und ebenso ist es mit dem astralischen Organismus des Menschen.

[ 3 ] Nun, wenn es auch für eine oberflächliche Betrachtung so aussehen könnte, als ob auf den physischen Organismus des Menschen dasjenige wirkt, was da beim Sehen aus der Umwelt herauskommt, so ist es doch nicht so. Wir haben zwar, wenn wir der Außenwelt sehend gegenüberstehen, das physische Auge (siehe Zeichnung, hell). Gewiß, wir haben das physische Auge, aber alles, was im physischen Auge vor sich geht, das ist erst etwas Mittelbares. Was zunächst geschieht, das ist eigentlich ein Spiel von Vorgängen im Ich und im astralischen Organismus. Ich will das dadurch andeuten, daß ich das Auge mit diesem (gelb) als dem Ich durchsetze — es geht natürlich dann weiter in den Organismus hinein — und mit diesem (rot) als dem astralischen Organismus. Wir müssen uns ganz klar sein, dasjenige, was zuerst in Betracht kommt, wenn wir sehen, das sind Vorgänge im Ich und im astralischen Organismus. Sie können das eigentlich unmittelbar erkennen, wenn Sie nicht oberflächlich, sondern etwas intimer Ihr Sehen ins Auge fassen. Sie brauchen sich nur darauf zu besinnen, wenn Sie zum Beispiel irgendwo eine rote Farbe sehen, ob Sie sich selber in dem Augenblicke, wo Sie das Rot sehen, unterscheiden können in bezug auf Ihr Ich von diesem Rot. Sie können das nicht, Sie können sich nicht unterscheiden von diesem Rot, Sie sind dieses Rot. Dieses Rot ist etwas, was Ihr Bewußtsein ganz erfüllt. Sie sind nichts anderes als dieses Rot. Sie können ja das ganz besonders gut dadurch sehen, daß Sie, sagen wir, sich vorstellen, dieses Rote wäre das einzige, was Sie sehen können. Sie sehen eine große rote Fläche. Sie müssen sich erst besinnen, wenn Sie diese große rote Fläche anschauen, daß Sie ein Ich sind. Sie müssen erst das Ich abtrennen. Aber während Sie die große rote Fläche anschauen, während dieser Zeit ist das Rot und das Ich zusammengeflossen. Und ebenso ist es mit dem astralischen Organismus des Menschen.

[ 4 ] Also das erste, was wir ins Auge zu fassen haben, wenn wir sehen, sind Vorgänge im Ich und im astralischen Organismus. Beim Auge kommt in Betracht — sehen Sie sich nur einmal an, in welch komplizierter Weise das Auge in Betracht kommt —, daß der Mensch ein Nierensystem hat; ich zeichne es hier schematisch (dunkelblau). Dieses Nierensystem gehört zunächst dem physischen Organismus des Menschen an und hat in sich feste Bestandteile. Sie wissen, ich habe Ihnen öfter gesagt: der Mensch hat nicht so außerordentlich viel Festes, Mineralisches in sich. Er ist zu neunzig Prozent eigentlich eine Wassersäule. Aber er hat immerhin feste Bestandteile in sich. Diese festen Bestandteile schwimmen eigentlich fortwährend im Flüssigen, im Wäßrigen. So daß wir zu gleicher Zeit dieses Nierensystem als den Ausgangspunkt anzusehen haben von Wäßrigem, das nicht nur in der Absonderung vom Nierensystem vorhanden ist, sondern das durch den ganzen Organismus geht, unter anderem auch ins Auge heraufgeht.

[ 4 ] Also das erste, was wir ins Auge zu fassen haben, wenn wir sehen, sind Vorgänge im Ich und im astralischen Organismus. Beim Auge kommt in Betracht — sehen Sie sich nur einmal an, in welch komplizierter Weise das Auge in Betracht kommt —, daß der Mensch ein Nierensystem hat; ich zeichne es hier schematisch (dunkelblau). Dieses Nierensystem gehört zunächst dem physischen Organismus des Menschen an und hat in sich feste Bestandteile. Sie wissen, ich habe Ihnen öfter gesagt: der Mensch hat nicht so außerordentlich viel Festes, Mineralisches in sich. Er ist zu neunzig Prozent eigentlich eine Wassersäule. Aber er hat immerhin feste Bestandteile in sich. Diese festen Bestandteile schwimmen eigentlich fortwährend im Flüssigen, im Wäßrigen. So daß wir zu gleicher Zeit dieses Nierensystem als den Ausgangspunkt anzusehen haben von Wäßrigem, das nicht nur in der Absonderung vom Nierensystem vorhanden ist, sondern das durch den ganzen Organismus geht, unter anderem auch ins Auge heraufgeht.

[ 5 ] Aber dieses Wäßrige, das da vom Nierensystem gewissermaßen ausstrahlt in den ganzen Organismus und auch bis ins Auge hineinstrahlt, das ist durchaus nicht ein totes Wäßriges, sondern das ist ein lebendes Wäßriges. Sie würden eine ganz falsche Vorstellung bekommen von dem, was im Menschen das Flüssige, das Wäßrige ist, wenn Sie sich innerhalb des lebendigen menschlichen Organismus vorstellen wollten (siehe Zeichnung, blau), daß man es da mit Wasser zu tun hat, so wie es im Bach fließt. Das ist nicht der Fall. Im Bach haben wir totes Wasser, im menschlichen Organismus haben wir lebendes Flüssiges. Es ist nicht nur die Plasmaflüssigkeit lebendig, es ist alles Flüssige im menschlichen Organismus lebendig. Und in diesem Flüssigen sind fein aufgelöst auch überall diese Ihnen früher schon genannten festen Bestandteile, die gewissermaßen auf den Wogen des Flüssigen fortgetragen werden, auch bis in die Augen hinein. Wiederum auf den Wogen der inneren Flüssigkeit strahlt der ätherische Organismus des Menschen in die Augen hinein. Im Auge begegnet sich jetzt zweierlei. Der ätherische Organismus des Menschen (blau) füllt das Auge aus, vom Auge den Sehnerv; und was jetzt in diese vom ätherischen Organismus ausgefüllte Flüssigkeit hineinströmt, das ist das astralische Bild, das im menschlichen astralischen Leibe entsteht (rot). Und dies hier (gelb) ist das, was durch das Ich entsteht. Das strömt da hinein; es strömt da auch weiter.

[ 5 ] Aber dieses Wäßrige, das da vom Nierensystem gewissermaßen ausstrahlt in den ganzen Organismus und auch bis ins Auge hineinstrahlt, das ist durchaus nicht ein totes Wäßriges, sondern das ist ein lebendes Wäßriges. Sie würden eine ganz falsche Vorstellung bekommen von dem, was im Menschen das Flüssige, das Wäßrige ist, wenn Sie sich innerhalb des lebendigen menschlichen Organismus vorstellen wollten (siehe Zeichnung, blau), daß man es da mit Wasser zu tun hat, so wie es im Bach fließt. Das ist nicht der Fall. Im Bach haben wir totes Wasser, im menschlichen Organismus haben wir lebendes Flüssiges. Es ist nicht nur die Plasmaflüssigkeit lebendig, es ist alles Flüssige im menschlichen Organismus lebendig. Und in diesem Flüssigen sind fein aufgelöst auch überall diese Ihnen früher schon genannten festen Bestandteile, die gewissermaßen auf den Wogen des Flüssigen fortgetragen werden, auch bis in die Augen hinein. Wiederum auf den Wogen der inneren Flüssigkeit strahlt der ätherische Organismus des Menschen in die Augen hinein. Im Auge begegnet sich jetzt zweierlei. Der ätherische Organismus des Menschen (blau) füllt das Auge aus, vom Auge den Sehnerv; und was jetzt in diese vom ätherischen Organismus ausgefüllte Flüssigkeit hineinströmt, das ist das astralische Bild, das im menschlichen astralischen Leibe entsteht (rot). Und dies hier (gelb) ist das, was durch das Ich entsteht. Das strömt da hinein; es strömt da auch weiter.

[ 6 ] Dadurch aber kommen zusammen im menschlichen Auge und auch im menschlichen Sehnerven einmal der Eindruck von außen, der eigentlich zuerst im Ich und im astralischen Leibe war, und dann von innen der physische Leib und der ätherische Leib; der physische Leib getragen auf den mineralischen Bestandteilen der menschlichen Natur, der ätherische Leib getragen auf den flüssigen Bestandteilen der menschlichen Natur.

[ 6 ] Dadurch aber kommen zusammen im menschlichen Auge und auch im menschlichen Sehnerven einmal der Eindruck von außen, der eigentlich zuerst im Ich und im astralischen Leibe war, und dann von innen der physische Leib und der ätherische Leib; der physische Leib getragen auf den mineralischen Bestandteilen der menschlichen Natur, der ätherische Leib getragen auf den flüssigen Bestandteilen der menschlichen Natur.

[ 7 ] Nun ist das so, daß das nicht beim Auge bleibt; sondern was das Auge da vermittelt, das strahlt in den übrigen Organismus hinein. Wir haben es überhaupt beim Sehen zu tun mit einer Begegnung desjenigen, was da auf eine außerordentlich komplizierte Weise sich abspielt im Ich und im astralischen Leib mit demjenigen, was gewissermaßen vom Inneren des Organismus entgegenschlägt als physischer und als ätherischer Leib, aber als physischer Leib in den mineralischen Bestandteilen, und als ätherischer Leib auf den Wogen der lebendigen Flüssigkeit. Nun, was ich Ihnen da für das Sehen gezeigt habe, das spielt sich eigentlich fortwährend im menschlichen Organismus ab. Fortwährend begegnen sich im menschlichen Organismus der ätherische Leib, ich möchte sagen, unter dem Antriebe des physischen Leibes auf den Wogen der lebendigen Flüssigkeit, und der astralische Leib mit alldem, was äußere Eindrücke sind, impulsiert von dem Ich. Und von der Art und Weise, wie sich diese beiden Ströme in uns begegnen, hängt eigentlich unsere ganze menschliche Verfassung, unsere ganze innere Situation ab, denn sie müssen sich in der richtigen Weise begegnen. Was heißt das: sich in der richtigen Weise begegnen? Nun, da haben wir es wiederum mit etwas außerordentlich Kompliziertem zu tun. In der Hauptesorganisation des Menschen, da ist es zunächst so (s. Zeichnung S. 56), daß das Haupt eigentlich ein plastisches Abbild ist der Kräfte, die der Mensch im vorirdischen Dasein als seelisch-geistiges Wesen hatte. Das Haupt ist plastisch ausgebildet, und es wird auch im Embryonalleben sehr früh ausgebildet und es behält eigentlich nur übrig die Kraft, zu gestalten. Das menschliche Haupt, wenn es nicht diese Kraft, zu gestalten, hätte, wäre eigentlich ein toter Körper. Dieses menschliche Haupt ist ein wunderbares Gebilde. Es ist ein getreulicher Abdruck des physischen, des ätherischen, sogar des astralischen Leibes, sogar des Ich, es bildet ab, wie diese hereinkommen aus überirdischen Welten in das Erdendasein. Das Haupt bildet sich wirklich aus als ein Abbild jener kosmischen Erlebnisse, die der Mensch im vorirdischen Dasein durchgemacht hat, und es behält nur zurück die plastisch bildenden Kräfte. Wenn wir das Kind betrachten, so geht eigentlich von seinem Kopfe alle plastische Bildungskraft aus. Vom Kopfe strahlt in den übrigen Organismus das hinein, durch das der Mensch während seines Wachsens seine Organe in der entsprechenden Weise plastisch ausgestaltet erhält.

[ 7 ] Nun ist das so, daß das nicht beim Auge bleibt; sondern was das Auge da vermittelt, das strahlt in den übrigen Organismus hinein. Wir haben es überhaupt beim Sehen zu tun mit einer Begegnung desjenigen, was da auf eine außerordentlich komplizierte Weise sich abspielt im Ich und im astralischen Leib mit demjenigen, was gewissermaßen vom Inneren des Organismus entgegenschlägt als physischer und als ätherischer Leib, aber als physischer Leib in den mineralischen Bestandteilen, und als ätherischer Leib auf den Wogen der lebendigen Flüssigkeit. Nun, was ich Ihnen da für das Sehen gezeigt habe, das spielt sich eigentlich fortwährend im menschlichen Organismus ab. Fortwährend begegnen sich im menschlichen Organismus der ätherische Leib, ich möchte sagen, unter dem Antriebe des physischen Leibes auf den Wogen der lebendigen Flüssigkeit, und der astralische Leib mit alldem, was äußere Eindrücke sind, impulsiert von dem Ich. Und von der Art und Weise, wie sich diese beiden Ströme in uns begegnen, hängt eigentlich unsere ganze menschliche Verfassung, unsere ganze innere Situation ab, denn sie müssen sich in der richtigen Weise begegnen. Was heißt das: sich in der richtigen Weise begegnen? Nun, da haben wir es wiederum mit etwas außerordentlich Kompliziertem zu tun. In der Hauptesorganisation des Menschen, da ist es zunächst so (s. Zeichnung S. 56), daß das Haupt eigentlich ein plastisches Abbild ist der Kräfte, die der Mensch im vorirdischen Dasein als seelisch-geistiges Wesen hatte. Das Haupt ist plastisch ausgebildet, und es wird auch im Embryonalleben sehr früh ausgebildet und es behält eigentlich nur übrig die Kraft, zu gestalten. Das menschliche Haupt, wenn es nicht diese Kraft, zu gestalten, hätte, wäre eigentlich ein toter Körper. Dieses menschliche Haupt ist ein wunderbares Gebilde. Es ist ein getreulicher Abdruck des physischen, des ätherischen, sogar des astralischen Leibes, sogar des Ich, es bildet ab, wie diese hereinkommen aus überirdischen Welten in das Erdendasein. Das Haupt bildet sich wirklich aus als ein Abbild jener kosmischen Erlebnisse, die der Mensch im vorirdischen Dasein durchgemacht hat, und es behält nur zurück die plastisch bildenden Kräfte. Wenn wir das Kind betrachten, so geht eigentlich von seinem Kopfe alle plastische Bildungskraft aus. Vom Kopfe strahlt in den übrigen Organismus das hinein, durch das der Mensch während seines Wachsens seine Organe in der entsprechenden Weise plastisch ausgestaltet erhält.

[ 8 ] Also, was vom Haupte ausgeht, das ist durchaus nur plastisch bildende Kraft. Und wenn so etwas jetzt ins Haupt hereindringt wie das, was beim Sehen hereinkommt, so wird es eigentlich gleich so empfangen, daß eine Kraft sich bildet, die gestalten will. Was da durch die Augen hineingeht, das will innerlich im Menschen Gestalt annehmen. Vor allen Dingen will es die Nerven, das Nervensystem so gestalten, daß gewissermaßen im Inneren des Menschen eine Art Abbild ist von dem, was als äußerer Eindruck da war. Man kann also sagen: in dieser Richtung (siehe Zeichnung, Pfeile von oben nach unten), von den Sinnen nach innen, geht eine gestaltende Kraft. Diese Kraft will den Menschen gewissermaßen in feiner Weise zur Bildsäule machen. Es ist wirklich so: alles, was wir sehen, will uns eigentlich in einer gewissen feinen Weise zur Bildsäule machen. Dagegen kommt dieser Kraft, also zum Beispiel hier vom Nierensystem in all dem, was ich hier beschrieben habe, eine andere Kraft entgegen (Pfeile von unten nach oben). Die löst fortwährend auf, was da gestaltet werden will. Denken Sie sich, wie das ist. Wenn ich Ihnen das aufzeichnen will, so müßte ich sagen: Vom Auge aus, da will sich hier ein sehr feines Bild, eine Gestalt bilden. Bis zum physischen Gestaltbilden will das gehen. Es findet immer eine Art solcher Einfluß statt, daß sich Salzsubstanzen, die sonst aufgelöst sind, gewissermaßen zusammenbacken, daß sie also festes Salz werden wollen. Es findet also fortwährend eine Tendenz zum Gestalten statt. Nun, von da unten geht immer eine Tendenz aus, das wiederum aufzulösen. So daß wir fortwährend im menschlichen Organismus von außen nach innen eine Tendenz haben, das, was eine Bildsäule werden soll; und von innen wird es immerfort wiederum aufgelöst.

[ 8 ] Also, was vom Haupte ausgeht, das ist durchaus nur plastisch bildende Kraft. Und wenn so etwas jetzt ins Haupt hereindringt wie das, was beim Sehen hereinkommt, so wird es eigentlich gleich so empfangen, daß eine Kraft sich bildet, die gestalten will. Was da durch die Augen hineingeht, das will innerlich im Menschen Gestalt annehmen. Vor allen Dingen will es die Nerven, das Nervensystem so gestalten, daß gewissermaßen im Inneren des Menschen eine Art Abbild ist von dem, was als äußerer Eindruck da war. Man kann also sagen: in dieser Richtung (siehe Zeichnung, Pfeile von oben nach unten), von den Sinnen nach innen, geht eine gestaltende Kraft. Diese Kraft will den Menschen gewissermaßen in feiner Weise zur Bildsäule machen. Es ist wirklich so: alles, was wir sehen, will uns eigentlich in einer gewissen feinen Weise zur Bildsäule machen. Dagegen kommt dieser Kraft, also zum Beispiel hier vom Nierensystem in all dem, was ich hier beschrieben habe, eine andere Kraft entgegen (Pfeile von unten nach oben). Die löst fortwährend auf, was da gestaltet werden will. Denken Sie sich, wie das ist. Wenn ich Ihnen das aufzeichnen will, so müßte ich sagen: Vom Auge aus, da will sich hier ein sehr feines Bild, eine Gestalt bilden. Bis zum physischen Gestaltbilden will das gehen. Es findet immer eine Art solcher Einfluß statt, daß sich Salzsubstanzen, die sonst aufgelöst sind, gewissermaßen zusammenbacken, daß sie also festes Salz werden wollen. Es findet also fortwährend eine Tendenz zum Gestalten statt. Nun, von da unten geht immer eine Tendenz aus, das wiederum aufzulösen. So daß wir fortwährend im menschlichen Organismus von außen nach innen eine Tendenz haben, das, was eine Bildsäule werden soll; und von innen wird es immerfort wiederum aufgelöst.

[ 9 ] Dieser Vorgang, der durch die Begegnung des Astralischen mit dem Ätherischen, das auf den Wogen des Flüssigen dem Astralischen entgegenkommt, sich abspielt, der ist für das menschliche Leben von einer immensen Wichtigkeit, er bedeutet eigentlich im Grunde genommen das ganze menschliche Leben. Denn nehmen Sie einmal an, es teilt Ihnen heute abend irgend jemand etwas mit. Das ist auch ein Eindruck. Er kommt auf andere Weise sinnenfällig zustande, als wenn Sie eine rote Fläche sehen, aber es ist auch ein Eindruck. Das, was Ihnen da mitgeteilt wird, das will wiederum in Ihnen Gestalt werden. Kann es Gestalt werden, dann bleibt es Ihnen in der Erinnerung. Und wenn Sie gerade einen Kopf haben, der sehr darauf aus ist, immer gleich alle Eindrücke einzusalzen, dann haben Sie ein wunderbares Gedächtnis. Sie können wie ein Automat immer alles abratschen, was Ihnen irgend jemand mitteilt. Aber so ist es bei den meisten Menschen nicht, denn bei den meisten Menschen ist sehr stark die Tendenz vorhanden, wiederum aufzulösen; was da als Flüssigkeitsstrahlung mit dem ätherischen Leib den plastischen Bildekräften entgegenkommt, das löst immerfort auf. Es ist eigentlich ein warmer Strom, der fortwährend auflöst. Wenn man diese Sache betrachtet, dann ergibt sich etwas außerordentlich Interessantes.

[ 9 ] Dieser Vorgang, der durch die Begegnung des Astralischen mit dem Ätherischen, das auf den Wogen des Flüssigen dem Astralischen entgegenkommt, sich abspielt, der ist für das menschliche Leben von einer immensen Wichtigkeit, er bedeutet eigentlich im Grunde genommen das ganze menschliche Leben. Denn nehmen Sie einmal an, es teilt Ihnen heute abend irgend jemand etwas mit. Das ist auch ein Eindruck. Er kommt auf andere Weise sinnenfällig zustande, als wenn Sie eine rote Fläche sehen, aber es ist auch ein Eindruck. Das, was Ihnen da mitgeteilt wird, das will wiederum in Ihnen Gestalt werden. Kann es Gestalt werden, dann bleibt es Ihnen in der Erinnerung. Und wenn Sie gerade einen Kopf haben, der sehr darauf aus ist, immer gleich alle Eindrücke einzusalzen, dann haben Sie ein wunderbares Gedächtnis. Sie können wie ein Automat immer alles abratschen, was Ihnen irgend jemand mitteilt. Aber so ist es bei den meisten Menschen nicht, denn bei den meisten Menschen ist sehr stark die Tendenz vorhanden, wiederum aufzulösen; was da als Flüssigkeitsstrahlung mit dem ätherischen Leib den plastischen Bildekräften entgegenkommt, das löst immerfort auf. Es ist eigentlich ein warmer Strom, der fortwährend auflöst. Wenn man diese Sache betrachtet, dann ergibt sich etwas außerordentlich Interessantes.

[ 10 ] Wenn man zum Beispiel so richtig als Mensch, nicht als ein menschlicher Automat, die Dinge haben will, die man gedächtnismäßig behält, so soll das nicht so sein, daß wenn jemand einem etwas mitteilt, man gleich ein so festes inneres Salzgebilde kriegt, daß man immerzu die Sache abratschen kann. Es gibt solche Menschen, aber man wird dann unselbständig; man selbst ist es dann nicht mehr, der die Dinge erinnert, sondern die Dinge nehmen einen in Anspruch, man wird Automat. Will man ein selbständiger Mensch sein, dann muß folgender Vorgang sich abspielen.

[ 10 ] Wenn man zum Beispiel so richtig als Mensch, nicht als ein menschlicher Automat, die Dinge haben will, die man gedächtnismäßig behält, so soll das nicht so sein, daß wenn jemand einem etwas mitteilt, man gleich ein so festes inneres Salzgebilde kriegt, daß man immerzu die Sache abratschen kann. Es gibt solche Menschen, aber man wird dann unselbständig; man selbst ist es dann nicht mehr, der die Dinge erinnert, sondern die Dinge nehmen einen in Anspruch, man wird Automat. Will man ein selbständiger Mensch sein, dann muß folgender Vorgang sich abspielen.

[ 11 ] Zunächst ist das, was Ihnen einer sagt und was man liest, im Ich und im astralischen Leibe und will jetzt durch die Gehirnorganisation, durch die Hauptesorganisation zunächst in die Flüssigkeit eindringen und dann sich konsolidieren, eine Art mineralisches Gebilde, ein salzartiges Gebilde hervorrufen. Aber es ist gut, wenn die innere Strömung kommt und das zunächst auslöscht, so daß höchstens der Eindruck in die Flüssigkeit eindringt — da verschwimmt er aber — und es zunächst zu keinem festen Gebilde kommt. Dadurch, daß es zunächst zu keinem festen Gebilde kommt, bleibt die Sache bloß im astralischen Leibe. Jetzt schläft man die nächste Nacht. Da geht es mit dem astralischen Leibe und mit dem Ich heraus. Da verstärkt es sich etwas während des Schlafzustandes (siehe Zeichnung, rechts). Dann kommt es wieder mit dem Aufwachen herein (links), wird womöglich wieder ausgelöscht; und das geschieht in der Regel drei- bis viermal. Erst nach dem vierten Schlafe ist dann die auslöschende Kraft nicht groß genug mehr, und dann setzt sich das so fest, daß dieses plastische Gebilde, was da drinnen nicht mehr aufgelöst wird, die Grundlage für die Gedächtnisvorstellungen, für die Erinnerungen wird.

[ 11 ] Zunächst ist das, was Ihnen einer sagt und was man liest, im Ich und im astralischen Leibe und will jetzt durch die Gehirnorganisation, durch die Hauptesorganisation zunächst in die Flüssigkeit eindringen und dann sich konsolidieren, eine Art mineralisches Gebilde, ein salzartiges Gebilde hervorrufen. Aber es ist gut, wenn die innere Strömung kommt und das zunächst auslöscht, so daß höchstens der Eindruck in die Flüssigkeit eindringt — da verschwimmt er aber — und es zunächst zu keinem festen Gebilde kommt. Dadurch, daß es zunächst zu keinem festen Gebilde kommt, bleibt die Sache bloß im astralischen Leibe. Jetzt schläft man die nächste Nacht. Da geht es mit dem astralischen Leibe und mit dem Ich heraus. Da verstärkt es sich etwas während des Schlafzustandes (siehe Zeichnung, rechts). Dann kommt es wieder mit dem Aufwachen herein (links), wird womöglich wieder ausgelöscht; und das geschieht in der Regel drei- bis viermal. Erst nach dem vierten Schlafe ist dann die auslöschende Kraft nicht groß genug mehr, und dann setzt sich das so fest, daß dieses plastische Gebilde, was da drinnen nicht mehr aufgelöst wird, die Grundlage für die Gedächtnisvorstellungen, für die Erinnerungen wird.

[ 12 ] Sie werden sagen: Ich erinnere mich aber auch an diejenigen Dinge, die ich gestern gehört habe, wo ich nicht ein paarmal darüber geschlafen habe. — Ganz richtig; aber darauf kommt es zunächst nicht an. Daß Sie sich an die Dinge, die Sie gestern gehört haben, erinnern, das rührt davon her, daß die Sache noch im astralischen Leibe ist, eventuell noch einen Eindruck im Atherleib macht. Aber man vergißt ja auch nicht gleich nach einem Tag, nicht nach dem zweiten, nach dem dritten Tag. Wenn die Sache wirklich vergessen wird, so ist die innere auflösende Kraft noch nach dem vierten Tag so stark, daß die ganze Sache aufgelöst wird; dann ist sie aufgelöst. Denn wenn bei der Stärke, die da vorhanden ist dadurch, daß das ein viertes Mal hereinkommt, es da noch aufgelöst werden kann, dann vergessen wir unweigerlich die Sache.

[ 12 ] Sie werden sagen: Ich erinnere mich aber auch an diejenigen Dinge, die ich gestern gehört habe, wo ich nicht ein paarmal darüber geschlafen habe. — Ganz richtig; aber darauf kommt es zunächst nicht an. Daß Sie sich an die Dinge, die Sie gestern gehört haben, erinnern, das rührt davon her, daß die Sache noch im astralischen Leibe ist, eventuell noch einen Eindruck im Atherleib macht. Aber man vergißt ja auch nicht gleich nach einem Tag, nicht nach dem zweiten, nach dem dritten Tag. Wenn die Sache wirklich vergessen wird, so ist die innere auflösende Kraft noch nach dem vierten Tag so stark, daß die ganze Sache aufgelöst wird; dann ist sie aufgelöst. Denn wenn bei der Stärke, die da vorhanden ist dadurch, daß das ein viertes Mal hereinkommt, es da noch aufgelöst werden kann, dann vergessen wir unweigerlich die Sache.

[ 13 ] Das ist eine sehr interessante Tatsache. Und diese Tatsache, die man beobachten kann auf dem Wege der Imagination, wenn man einfach schaut, wie die Dinge behalten werden, die führt uns auf etwas anderes; die führt uns darauf, zu erkennen, daß der Kopf, das Haupt des Menschen überhaupt ein viel langsamerer Patron ist als der übrige Mensch. Wenn wir von einer Dreigliederung des Menschen gesprochen haben und zunächst den rhythmischen Organismus in der Mitte halten, auf der einen Seite den Nerven-Sinnesorganismus, also den Hauptesorganismus haben, auf der anderen Seite den Gliedmaßen-Stoffwechselorganismus, so können wir sagen: der Hauptesorganismus, der schlägt eigentlich mit seiner ganzen Entwickelung, mit seinem ganzen Sein und Werden ein viel langsameres "Tempo ein als der Stoffwechsel-Gliedmaßenorganismus. Und es ist so, daß während dieses Innen-Zusammenballen (links), dieses Gestalten — es ist ja nicht so, aber ich will es beispielsweise sagen — für irgendeinen Eindruck, sagen wir, eine Sekunde brauchte, so gab es von seiten des Nierensystems aus schon vier Stöße des Auslöschens. Also vier Attacken des Auslöschens gab es schon. (Siehe Zeichnung Seite 56.)

[ 13 ] Das ist eine sehr interessante Tatsache. Und diese Tatsache, die man beobachten kann auf dem Wege der Imagination, wenn man einfach schaut, wie die Dinge behalten werden, die führt uns auf etwas anderes; die führt uns darauf, zu erkennen, daß der Kopf, das Haupt des Menschen überhaupt ein viel langsamerer Patron ist als der übrige Mensch. Wenn wir von einer Dreigliederung des Menschen gesprochen haben und zunächst den rhythmischen Organismus in der Mitte halten, auf der einen Seite den Nerven-Sinnesorganismus, also den Hauptesorganismus haben, auf der anderen Seite den Gliedmaßen-Stoffwechselorganismus, so können wir sagen: der Hauptesorganismus, der schlägt eigentlich mit seiner ganzen Entwickelung, mit seinem ganzen Sein und Werden ein viel langsameres "Tempo ein als der Stoffwechsel-Gliedmaßenorganismus. Und es ist so, daß während dieses Innen-Zusammenballen (links), dieses Gestalten — es ist ja nicht so, aber ich will es beispielsweise sagen — für irgendeinen Eindruck, sagen wir, eine Sekunde brauchte, so gab es von seiten des Nierensystems aus schon vier Stöße des Auslöschens. Also vier Attacken des Auslöschens gab es schon. (Siehe Zeichnung Seite 56.)

[ 14 ] Das zeigt sich daran, daß unser Puls viermal schlägt, während wir einmal atmen. Das Atmungssystem ist dasjenige, das, was vom rhythmischen System aus hinauf nach dem Haupte wirkt und ihm das viermal langsamere Tempo beibringt. Der Puls, also die Blutzirkulation ist dasjenige, was nach dem Stoffwechsel-Gliedmaßensystem vom rhythmischen System aus wirkt, und ihm das viermal schnellere Tempo beibringt. Und in dem, was sich da ausdrückt durch das viermal schnellere Tempo der Blutzirkulation, in dem liegt alles Auflösende. In demjenigen, wie es sich ausdrückt durch das viermal langsamere Tempo des Kopfes, in dem liegt alles Verfestigende, alles das, was den Menschen eigentlich zur Bildsäule machen möchte.

[ 14 ] Das zeigt sich daran, daß unser Puls viermal schlägt, während wir einmal atmen. Das Atmungssystem ist dasjenige, das, was vom rhythmischen System aus hinauf nach dem Haupte wirkt und ihm das viermal langsamere Tempo beibringt. Der Puls, also die Blutzirkulation ist dasjenige, was nach dem Stoffwechsel-Gliedmaßensystem vom rhythmischen System aus wirkt, und ihm das viermal schnellere Tempo beibringt. Und in dem, was sich da ausdrückt durch das viermal schnellere Tempo der Blutzirkulation, in dem liegt alles Auflösende. In demjenigen, wie es sich ausdrückt durch das viermal langsamere Tempo des Kopfes, in dem liegt alles Verfestigende, alles das, was den Menschen eigentlich zur Bildsäule machen möchte.

[ 15 ] Es ist schon interessant, daß eigentlich diese Begegnung, die ich Ihnen geschildert habe, also, sagen wir, das Heraufschlagen der Stöße des Nierensystems und das Herunterschlagen der Stöße, die von den äußeren Einflüssen kommen, daß diese auch in einem Rhythmus von Atmung und Blutzirkulation stehen, daß eigentlich, während der Eindruck geschieht, viermai auf einen eine Auflösungsattacke gemacht wird. Und davon rührt es auch her, daß wir viermal darüber schlafen müssen, damit sich der Einschlag von außen genügend befestigt.

[ 15 ] Es ist schon interessant, daß eigentlich diese Begegnung, die ich Ihnen geschildert habe, also, sagen wir, das Heraufschlagen der Stöße des Nierensystems und das Herunterschlagen der Stöße, die von den äußeren Einflüssen kommen, daß diese auch in einem Rhythmus von Atmung und Blutzirkulation stehen, daß eigentlich, während der Eindruck geschieht, viermai auf einen eine Auflösungsattacke gemacht wird. Und davon rührt es auch her, daß wir viermal darüber schlafen müssen, damit sich der Einschlag von außen genügend befestigt.

[ 16 ] Die Dinge gliedern sich in einer wunderbaren Weise zusammen, wenn man wirklich auf die innere Konfiguration des menschlichen Organismus eingehen kann. Aber es hängt das auch noch mit etwas anderem zusammen.

[ 16 ] Die Dinge gliedern sich in einer wunderbaren Weise zusammen, wenn man wirklich auf die innere Konfiguration des menschlichen Organismus eingehen kann. Aber es hängt das auch noch mit etwas anderem zusammen.

[ 17 ] Sie sehen also, indem wir nach aufwärts beim Menschen gehen, nach dem Haupte zu, kommen wir zu einem Lebenstempo, das viermal langsamer ist als dasjenige, das wir antreffen, wenn wir nach den Verdauungsorganen zum Beispiel gehen, oder sagen wir zu dem Nierensystem. Das Nierensystem arbeitet sehr rasch und bringt das, was es innerlich arbeitet, bis zum Ätherischen hin, das auf den Wogen des lebendigen Wassers schwimmt. Wenn der Mensch seine Augen verschließt und sein Gehirn bewußt abdämpft, und dann dasjenige durchschaut, was von den Nieren ausströmt, so sind es die Imaginationen, die auf dem lebendigen Wasser schwimmen; so stellt sich ihm in Imaginationen sein eigenes Inneres dar. Es ist das ein außerordentlich interessantes Gebilde. Wenn hier das Nierensystem ist (siehe Zeichnung), so strömt vom Nierensystem das sozusagen lebendige Wasser aus nach dem ganzen Organismus. Was da abgesondert wird, ist ja nur eben das Überschüssige, das durch den relativ festen Einsatz nach außen geht; aber gleichzeitig geht auch nach dem ganzen Organismus dieses lebendige Wasser, das durchsetzt wird von dem ätherischen Organismus. In diesem ätherischen Organismus sind aber lauter Imaginationen drinnen (rot), er ist ganz durchsetzt von Imaginationen. Diese Imaginationen, die kann man als das Bild des eigenen Organismus schauen, wenn man das Gehirnbewußtsein und alle Sinneswahrnehmungen abdämpft. Da ist die Sache gesund. Aber wenn die Niere krank ist und eben durch die kranke Niere ein zu starkes Ausstrahlen in das Lebenswasser stattfindet, dann entstehen allerlei Gebilde drinnen und dann kommen die bekannten subjektiven Erscheinungen, die die Nierenkranken zeigen. Was da also arbeitet, was eigentlich im Grunde genommen ein von innerer Körperwärme fortwährend durchpulsiertes Stoßen ist, aber Stoßen in inneren Bildern, was dann sich begegnet mit dem, was von außen kommt, was plastisch werden will, das arbeitet viermal schneller als das, was von außen nach innen arbeitet. Und das zeigt sich nun wieder darin, daß wir gewisse Perioden haben unseres Lebenslaufes, insofern diese Perioden angeschaut werden als vom ätherischen Organismus ausgehend, also gerade von dem ausgehend, was ich hier so gezeichnet habe. Wir müssen ja von siebenJährigen Perioden sprechen, was wir auch tun: vom Zahnwechsel, Geschlechtsreife und so weiter. Wir können zum Beispiel sagen: Der physische Organismus ist am Ende des siebenten Jahres, wenn er gerade daran ist, die zweiten Zähne zu bekommen, am Ende seiner Periode. Da beginnt der ätherische Organismus für sich nun ganz besonders tätig zu sein bis zur Geschlechtsreife. Aber demjenigen, was in diesen periodisch-rhythmischen Vorgängen sich abspielt von sieben zu sieben Jahren, wirkt vom Haupte her etwas entgegen, was diese Prozesse fortwährend verlangsamen will, denn das Haupt geht einen viel langsameren Gang. Das Haupt ist am Ende des achtundzwanzigsten Jahres erst da, wo der hauptsächlichste Mensch am Ende des siebenten Jahres ist. Das ist ein sehr wichtiges Geheimnis der menschlichen individuellen Entwickelung.

[ 17 ] Sie sehen also, indem wir nach aufwärts beim Menschen gehen, nach dem Haupte zu, kommen wir zu einem Lebenstempo, das viermal langsamer ist als dasjenige, das wir antreffen, wenn wir nach den Verdauungsorganen zum Beispiel gehen, oder sagen wir zu dem Nierensystem. Das Nierensystem arbeitet sehr rasch und bringt das, was es innerlich arbeitet, bis zum Ätherischen hin, das auf den Wogen des lebendigen Wassers schwimmt. Wenn der Mensch seine Augen verschließt und sein Gehirn bewußt abdämpft, und dann dasjenige durchschaut, was von den Nieren ausströmt, so sind es die Imaginationen, die auf dem lebendigen Wasser schwimmen; so stellt sich ihm in Imaginationen sein eigenes Inneres dar. Es ist das ein außerordentlich interessantes Gebilde. Wenn hier das Nierensystem ist (siehe Zeichnung), so strömt vom Nierensystem das sozusagen lebendige Wasser aus nach dem ganzen Organismus. Was da abgesondert wird, ist ja nur eben das Überschüssige, das durch den relativ festen Einsatz nach außen geht; aber gleichzeitig geht auch nach dem ganzen Organismus dieses lebendige Wasser, das durchsetzt wird von dem ätherischen Organismus. In diesem ätherischen Organismus sind aber lauter Imaginationen drinnen (rot), er ist ganz durchsetzt von Imaginationen. Diese Imaginationen, die kann man als das Bild des eigenen Organismus schauen, wenn man das Gehirnbewußtsein und alle Sinneswahrnehmungen abdämpft. Da ist die Sache gesund. Aber wenn die Niere krank ist und eben durch die kranke Niere ein zu starkes Ausstrahlen in das Lebenswasser stattfindet, dann entstehen allerlei Gebilde drinnen und dann kommen die bekannten subjektiven Erscheinungen, die die Nierenkranken zeigen. Was da also arbeitet, was eigentlich im Grunde genommen ein von innerer Körperwärme fortwährend durchpulsiertes Stoßen ist, aber Stoßen in inneren Bildern, was dann sich begegnet mit dem, was von außen kommt, was plastisch werden will, das arbeitet viermal schneller als das, was von außen nach innen arbeitet. Und das zeigt sich nun wieder darin, daß wir gewisse Perioden haben unseres Lebenslaufes, insofern diese Perioden angeschaut werden als vom ätherischen Organismus ausgehend, also gerade von dem ausgehend, was ich hier so gezeichnet habe. Wir müssen ja von siebenJährigen Perioden sprechen, was wir auch tun: vom Zahnwechsel, Geschlechtsreife und so weiter. Wir können zum Beispiel sagen: Der physische Organismus ist am Ende des siebenten Jahres, wenn er gerade daran ist, die zweiten Zähne zu bekommen, am Ende seiner Periode. Da beginnt der ätherische Organismus für sich nun ganz besonders tätig zu sein bis zur Geschlechtsreife. Aber demjenigen, was in diesen periodisch-rhythmischen Vorgängen sich abspielt von sieben zu sieben Jahren, wirkt vom Haupte her etwas entgegen, was diese Prozesse fortwährend verlangsamen will, denn das Haupt geht einen viel langsameren Gang. Das Haupt ist am Ende des achtundzwanzigsten Jahres erst da, wo der hauptsächlichste Mensch am Ende des siebenten Jahres ist. Das ist ein sehr wichtiges Geheimnis der menschlichen individuellen Entwickelung.

[ 18 ] Außerlich drückt es sich ja nur dadurch aus, daß wir erst wirklich so in den höheren Zwanzigerjahren uns nach allen Seiten vollständig innerlich und äußerlich ausgewachsen nennen können. Alles, was vom Haupte ausgeht, das vollendet sich wirklich erst in dieser Zeit. Das Haupt ist eigentlich mit achtundzwanzig Jahren erst sieben Jahre alt. Das ist also etwas, was man im ganzen Menschen hat. Wie man auf der einen Seite Atmung und Blutzirkulation hat, wie sich die Atmung zur Blutzirkulation verhält, so verhalten sich im Leben, im ganzen Lebenswerden die Hauptesvorgänge zu den Vorgängen, die vom Verdauungssystem, überhaupt vom Stoffwechsel-Gliedmaßensystem des Menschen ausgehen. Das schlägt auch so aufeinander wie eins zu vier. Das hat eine große Bedeutung für das Leben. Es hat die Bedeutung, daß zum Beispiel alles, was wir einem Kinde erziehend oder unterrichtend zwischen dem siebenten und dem vierzehnten Lebensjahre beibringen, sich eigentlich im Haupte langsam erst auslebt, und sich erst ausgelebt hat im Haupte, so daß es im Haupte nachgekommen ist, bis zum fünfunddreißigsten Lebensjahre; bis zum fünfunddreißigsten Lebensjahre hat es erst im Haupte vollständig ausvibriert. Es kommen viermal sieben Jahre in Betracht. Die ersten sieben Jahre sind vom siebenten bis vierzehnten Lebensjahre, die zweiten sieben Jahre vom vierzehnten bis einundzwanzigsten, die dritten vom einundzwanzigsten bis achtundzwanzigsten, die vierten vom achtundzwanzigsten bis fünfunddreißigsten. Da ist eigentlich erst das Haupt nachgekommen.

[ 18 ] Außerlich drückt es sich ja nur dadurch aus, daß wir erst wirklich so in den höheren Zwanzigerjahren uns nach allen Seiten vollständig innerlich und äußerlich ausgewachsen nennen können. Alles, was vom Haupte ausgeht, das vollendet sich wirklich erst in dieser Zeit. Das Haupt ist eigentlich mit achtundzwanzig Jahren erst sieben Jahre alt. Das ist also etwas, was man im ganzen Menschen hat. Wie man auf der einen Seite Atmung und Blutzirkulation hat, wie sich die Atmung zur Blutzirkulation verhält, so verhalten sich im Leben, im ganzen Lebenswerden die Hauptesvorgänge zu den Vorgängen, die vom Verdauungssystem, überhaupt vom Stoffwechsel-Gliedmaßensystem des Menschen ausgehen. Das schlägt auch so aufeinander wie eins zu vier. Das hat eine große Bedeutung für das Leben. Es hat die Bedeutung, daß zum Beispiel alles, was wir einem Kinde erziehend oder unterrichtend zwischen dem siebenten und dem vierzehnten Lebensjahre beibringen, sich eigentlich im Haupte langsam erst auslebt, und sich erst ausgelebt hat im Haupte, so daß es im Haupte nachgekommen ist, bis zum fünfunddreißigsten Lebensjahre; bis zum fünfunddreißigsten Lebensjahre hat es erst im Haupte vollständig ausvibriert. Es kommen viermal sieben Jahre in Betracht. Die ersten sieben Jahre sind vom siebenten bis vierzehnten Lebensjahre, die zweiten sieben Jahre vom vierzehnten bis einundzwanzigsten, die dritten vom einundzwanzigsten bis achtundzwanzigsten, die vierten vom achtundzwanzigsten bis fünfunddreißigsten. Da ist eigentlich erst das Haupt nachgekommen.

[ 19 ] Das wirft auf eine richtige Erziehungs- und Unterrichtsmethode ein außerordentlich bedeutendes Licht, denn es zeigt Ihnen, daß der Unterricht und die Erziehung so eingerichtet werden müssen, daß es auch ausreicht. Sie können, wenn Sie nur darauf sehen, was das Kind vom siebenten bis vierzehnten Jahre als Interessantes aufnimmt, wodurch es beschäftigt ist, was seinem Auffassungsvermögen angemessen ist, dem Kinde beibringen, was es eben im gegenwärtigen Augenblicke auffassen will. Aber die Vorgänge des Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen, die zunächst ja der Träger, der physische Träger sind desjenigen, was da aufgenommen wird, die gehen nach sieben Jahren fort. Jetzt muß etwas bleiben, wenn auch der Stoff fortgegangen ist, muß hingenommen werden können vom Kopf, muß auch bis zum einundzwanzigsten Jahre reichen, dann ist wiederum der Stoff fort; muß bis zum achtundzwanzigsten Jahre reichen, dann ist wiederum der Stoff fort, und muß jetzt noch bis zum fünfunddreißigsten Jahre reichen. Jetzt ist es endlich noch ganz im Ätherleib drinnen, und da ist es nicht so leicht herauszukriegen, weil der nicht immer in derselben Weise ausgeschieden wird.

[ 19 ] Das wirft auf eine richtige Erziehungs- und Unterrichtsmethode ein außerordentlich bedeutendes Licht, denn es zeigt Ihnen, daß der Unterricht und die Erziehung so eingerichtet werden müssen, daß es auch ausreicht. Sie können, wenn Sie nur darauf sehen, was das Kind vom siebenten bis vierzehnten Jahre als Interessantes aufnimmt, wodurch es beschäftigt ist, was seinem Auffassungsvermögen angemessen ist, dem Kinde beibringen, was es eben im gegenwärtigen Augenblicke auffassen will. Aber die Vorgänge des Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen, die zunächst ja der Träger, der physische Träger sind desjenigen, was da aufgenommen wird, die gehen nach sieben Jahren fort. Jetzt muß etwas bleiben, wenn auch der Stoff fortgegangen ist, muß hingenommen werden können vom Kopf, muß auch bis zum einundzwanzigsten Jahre reichen, dann ist wiederum der Stoff fort; muß bis zum achtundzwanzigsten Jahre reichen, dann ist wiederum der Stoff fort, und muß jetzt noch bis zum fünfunddreißigsten Jahre reichen. Jetzt ist es endlich noch ganz im Ätherleib drinnen, und da ist es nicht so leicht herauszukriegen, weil der nicht immer in derselben Weise ausgeschieden wird.

[ 20 ] Aber Sie sehen, wie im menschlichen Leben die Dinge ineinander wirken, wie wir tatsächlich wissen müssen, daß wir, wenn wir achtundzwanzig Jahre alt sind, wenn wir bloß Kopf wären, eigentlich erst sieben Jahre alt sein würden. Wenn wir fünfunddreißig Jahre alt sind, wenn wir bloß Kopf wären, würden wir eigentlich erst vierzehn Jahre alt sein. Wir werden fortwährend attackiert in unserer ruhigen Entwickelung durch das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem in bezug auf das, was der Kopf, was das Haupt des Menschen eigentlich will. Man darf also, wenn man den Menschen verstehen will, das Substantielle des Hauptes nicht gleichwertig betrachten mit dem Substantiellen des übrigen Organismus, sondern man muß das Ineinanderspielen des Stoffwechsel-Gliedmaßenorganismus und des Hauptesorganismus in einem Rhythmus sehen; das geht aber bis ins einzelne Organ hinein.

[ 20 ] Aber Sie sehen, wie im menschlichen Leben die Dinge ineinander wirken, wie wir tatsächlich wissen müssen, daß wir, wenn wir achtundzwanzig Jahre alt sind, wenn wir bloß Kopf wären, eigentlich erst sieben Jahre alt sein würden. Wenn wir fünfunddreißig Jahre alt sind, wenn wir bloß Kopf wären, würden wir eigentlich erst vierzehn Jahre alt sein. Wir werden fortwährend attackiert in unserer ruhigen Entwickelung durch das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem in bezug auf das, was der Kopf, was das Haupt des Menschen eigentlich will. Man darf also, wenn man den Menschen verstehen will, das Substantielle des Hauptes nicht gleichwertig betrachten mit dem Substantiellen des übrigen Organismus, sondern man muß das Ineinanderspielen des Stoffwechsel-Gliedmaßenorganismus und des Hauptesorganismus in einem Rhythmus sehen; das geht aber bis ins einzelne Organ hinein.

[ 21 ] Nehmen Sie das Auge. Im Auge breitet sich der Sehnerv einerseits aus, auf der anderen Seite aber Blutgefäße (siehe Zeichnung, rot). Dadurch, daß sich Blutgefäße ausbreiten, haben Sie den StoffwechselGliedmaßenorganismus im Auge. Dadurch, daß sich der Sehnerv ausbreitet, haben Sie den Sinnes-Nervenorganismus im Auge. Jetzt schauen Sie ins Auge hinein. Da besteht nämlich ein Verhältnis von eins zu vier im Auge zwischen den Vorgängen im Sehnerv, in der Netzhaut, und dem Blutschlagtempo. Im Auge vibriert fortwährend etwas ineinander, dessen Rhythmen sich verhalten wie eins zu vier. Und auf diesem Ineinandervibrieren zweier verschiedener Rhythmen beruhen die inneren Vorgänge des Auges. Und das, was in der Aderhaut des Auges sich abspielt, das will schon im Auge auflösen dasjenige, was sich im Nerv des Auges konsolidieren will. Der Nerv des Auges möchte fortwährend konturierte Gebilde im Auge schaffen. Die Aderhaut mit dem Blute, das da fließt, will das fortwährend auflösen.

[ 21 ] Nehmen Sie das Auge. Im Auge breitet sich der Sehnerv einerseits aus, auf der anderen Seite aber Blutgefäße (siehe Zeichnung, rot). Dadurch, daß sich Blutgefäße ausbreiten, haben Sie den StoffwechselGliedmaßenorganismus im Auge. Dadurch, daß sich der Sehnerv ausbreitet, haben Sie den Sinnes-Nervenorganismus im Auge. Jetzt schauen Sie ins Auge hinein. Da besteht nämlich ein Verhältnis von eins zu vier im Auge zwischen den Vorgängen im Sehnerv, in der Netzhaut, und dem Blutschlagtempo. Im Auge vibriert fortwährend etwas ineinander, dessen Rhythmen sich verhalten wie eins zu vier. Und auf diesem Ineinandervibrieren zweier verschiedener Rhythmen beruhen die inneren Vorgänge des Auges. Und das, was in der Aderhaut des Auges sich abspielt, das will schon im Auge auflösen dasjenige, was sich im Nerv des Auges konsolidieren will. Der Nerv des Auges möchte fortwährend konturierte Gebilde im Auge schaffen. Die Aderhaut mit dem Blute, das da fließt, will das fortwährend auflösen.

[ 22 ] Es ist ja nicht so grob, wie man sich das gewöhnlich vorstellt, sondern es ist ja tatsächlich so, daß die Arterien des Auges einen eigenen Verlauf haben und dann die Venen sich wiederum eingliedern (siehe Zeichnung, rot), so daß nicht das eine sich auch an das andere anschließt. Gerade im Auge ist es so, daß eigentlich die Arterie so fließt, daß das Blut gewissermaßen ausströmt und dann erst wiederum von der Vene aufgesogen wird; so daß da ein leises Verfließen und Wiederaufgesogenwerden im Auge entsteht. Es ist nur eine ganz falsche und grobe Ansicht, wenn man glaubt, daß das Arterienblut unmittelbar da in das Venenblut übergeht. Es ist nicht so. Es entsteht da ein feines Ausfließen und wiederum ein Aufsaugen. Und in diesem, was da entsteht als ein solches Ausfließen, da vibriert der Zirkulationsrhythmus, und in dem Nerv, der daran grenzt, in dem vibriert eben der Atmungsrhythmus, und die gehen da ineinander im Auge. So daß das Sehen eigentlich darin besteht, daß diese zwei Rhythmen im Auge aufeinanderprallen. Denken Sie sich, diese zwei Rhythmen wären gleich: dann würden wir nicht sehen.

[ 22 ] Es ist ja nicht so grob, wie man sich das gewöhnlich vorstellt, sondern es ist ja tatsächlich so, daß die Arterien des Auges einen eigenen Verlauf haben und dann die Venen sich wiederum eingliedern (siehe Zeichnung, rot), so daß nicht das eine sich auch an das andere anschließt. Gerade im Auge ist es so, daß eigentlich die Arterie so fließt, daß das Blut gewissermaßen ausströmt und dann erst wiederum von der Vene aufgesogen wird; so daß da ein leises Verfließen und Wiederaufgesogenwerden im Auge entsteht. Es ist nur eine ganz falsche und grobe Ansicht, wenn man glaubt, daß das Arterienblut unmittelbar da in das Venenblut übergeht. Es ist nicht so. Es entsteht da ein feines Ausfließen und wiederum ein Aufsaugen. Und in diesem, was da entsteht als ein solches Ausfließen, da vibriert der Zirkulationsrhythmus, und in dem Nerv, der daran grenzt, in dem vibriert eben der Atmungsrhythmus, und die gehen da ineinander im Auge. So daß das Sehen eigentlich darin besteht, daß diese zwei Rhythmen im Auge aufeinanderprallen. Denken Sie sich, diese zwei Rhythmen wären gleich: dann würden wir nicht sehen.

[ 23 ] Nehmen Sie einmal an, Sie laufen neben einem Wagen her. Wenn Sie gerade so schnell laufen wie der Wagen, dann werden Sie nichts spüren vom Wagen. Wenn Sie aber viermal langsamer gehen und doch den Wagen halten, dann werden Sie einen Zug verspüren. Der Wagen, der wird weitergehen, und Sie werden zurückhalten müssen, wenn Sie ihn verlangsamen wollen. Und so ist es im Auge drinnen, Dasjenige, was Funktion des Sehnerven ist, das will aufhalten diesen Rhythmus, der viermal schneller ist. Und in diesem Aufhalten, da bildet sich das, was dann die Wahrnehmung ist, die als Gesichtswahrnehmung auftritt, so wie Sie den Wagen spüren, wenn Sie viermal langsamer laufen; wenn Sie gleich schnell mit ihm laufen, spüren Sie ihn nicht.

[ 23 ] Nehmen Sie einmal an, Sie laufen neben einem Wagen her. Wenn Sie gerade so schnell laufen wie der Wagen, dann werden Sie nichts spüren vom Wagen. Wenn Sie aber viermal langsamer gehen und doch den Wagen halten, dann werden Sie einen Zug verspüren. Der Wagen, der wird weitergehen, und Sie werden zurückhalten müssen, wenn Sie ihn verlangsamen wollen. Und so ist es im Auge drinnen, Dasjenige, was Funktion des Sehnerven ist, das will aufhalten diesen Rhythmus, der viermal schneller ist. Und in diesem Aufhalten, da bildet sich das, was dann die Wahrnehmung ist, die als Gesichtswahrnehmung auftritt, so wie Sie den Wagen spüren, wenn Sie viermal langsamer laufen; wenn Sie gleich schnell mit ihm laufen, spüren Sie ihn nicht.

[ 24 ] Und sich selber, wodurch erleben Sie sich als Ich? Sie erleben sich dadurch, daß Ihr Kopf viermal langsamer läuft als Ihr übriger Organismus. Das ist das innere Sich-Spüren, das innere Sich-Wahrnehmen, dieses Nachlaufen hinter dem Tempo des Gliedmaßen-Stoffwechselorganismus mit dem, was die Hauptesfunktionen sind.

[ 24 ] Und sich selber, wodurch erleben Sie sich als Ich? Sie erleben sich dadurch, daß Ihr Kopf viermal langsamer läuft als Ihr übriger Organismus. Das ist das innere Sich-Spüren, das innere Sich-Wahrnehmen, dieses Nachlaufen hinter dem Tempo des Gliedmaßen-Stoffwechselorganismus mit dem, was die Hauptesfunktionen sind.

[ 25 ] Und unzählige von den Erkrankungserscheinungen des Menschen beruhen eben auf folgendem: Für jeden Organismus ist ein bestimmtes Maß von Gleichgewicht zwischen diesen vier und eins vorhanden. Man kann immer sagen, je nachdem der Mensch so oder so organisiert ist, ist ein gewisses Maß von Gleichgewicht vorhanden. Nicht wahr, es ist ja niemals genau eins zu vier, sondern es sind alle möglichen Verhältnisse; darnach individualisieren sich die Menschen. Aber für jede menschliche Individualität ist ein bestimmtes Verhältnis vorhanden. Wird das gestört, wäre bei einem Menschen, sagen wir, das normale Verhältnis eins zu vier für ein bestimmtes Lebensalter, und würden Verhältnisse eintreten, wodurch das Verhältnis nicht eins zu vier, sondern eins zu viereinsiebentel ist, dann arbeitet die auflösende Kraft zu stark, dann kann der Mensch nicht genug Bildsäule werden. Und Sie brauchen sich nur an gewisse Formen von Krankheiten zu erinnern, wo der Mensch zu stark in sich zerfließt, so haben Sie den Typus solcher Krankheiten.

[ 25 ] Und unzählige von den Erkrankungserscheinungen des Menschen beruhen eben auf folgendem: Für jeden Organismus ist ein bestimmtes Maß von Gleichgewicht zwischen diesen vier und eins vorhanden. Man kann immer sagen, je nachdem der Mensch so oder so organisiert ist, ist ein gewisses Maß von Gleichgewicht vorhanden. Nicht wahr, es ist ja niemals genau eins zu vier, sondern es sind alle möglichen Verhältnisse; darnach individualisieren sich die Menschen. Aber für jede menschliche Individualität ist ein bestimmtes Verhältnis vorhanden. Wird das gestört, wäre bei einem Menschen, sagen wir, das normale Verhältnis eins zu vier für ein bestimmtes Lebensalter, und würden Verhältnisse eintreten, wodurch das Verhältnis nicht eins zu vier, sondern eins zu viereinsiebentel ist, dann arbeitet die auflösende Kraft zu stark, dann kann der Mensch nicht genug Bildsäule werden. Und Sie brauchen sich nur an gewisse Formen von Krankheiten zu erinnern, wo der Mensch zu stark in sich zerfließt, so haben Sie den Typus solcher Krankheiten.

[ 26 ] Ebensogut kann aber auch das andere zu schnell vor sich gehen. Dann entstehen diejenigen Erscheinungen, die sich als Krampfartiges darstellen. Wenn das Astralische durch den ätherischen und den physischen Organismus zu schnell durchvibriert, wenn das Astralische zu schnell durchzuckt und sie nicht langsam genug faßt, dann entstehen die krampfartigen Erscheinungen.

[ 26 ] Ebensogut kann aber auch das andere zu schnell vor sich gehen. Dann entstehen diejenigen Erscheinungen, die sich als Krampfartiges darstellen. Wenn das Astralische durch den ätherischen und den physischen Organismus zu schnell durchvibriert, wenn das Astralische zu schnell durchzuckt und sie nicht langsam genug faßt, dann entstehen die krampfartigen Erscheinungen.

[ 27 ] Nehmen Sie zum Beispiel die gewöhnlichen Kinderkrämpfe. Diese gewöhnlichen Kinderkrämpfe beruhen auf nichts anderem als darauf, daß beim Kinde erst der astralische Organismus und das Ich in richtiger Weise untertauchen müssen in den physischen Organismus und in den ätherischen Organismus. Da muß sich erst das richtige Verhältnis herstellen. Denken Sie sich nun, der astralische Organismus und das Ich, die also zunächst hineinvibrieren in den Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen, die vibrieren zu schnell. Der andere Mensch, der kann das nicht sogleich fassen. Wenn es richtig vibriert, dann ist es so, daß wenn Sie hier zum Beispiel ein Stück physischen und ätherischen Menschen haben, der vom astralischen Menschen und dem Ich durchsetzt werden soll, das langsam durchsetzt wird. Ich möchte sagen: Jede Strömung des Astralischen ergreift immer richtig ein Tröpfelchen des Lebenswassers, das vom Ätherischen durchströmt ist. Es paßt sich einander an, wenn das richtige Tempo darinnen ist. Wenn aber das zu schnell hineinvibriert (siehe Zeichnung, rot, hell), dann durchstößt das Astralische das Ätherische und damit auch das Lebenswasser, und es entstehen krampfartige Zustände, was insbesondere als Kinderkrämpfe auftreten kann, weil ja da erst der richtige Rhythmus in diesem Einströmen sich geltend machen muß (siehe Zeichnung, rot, blau).

[ 27 ] Nehmen Sie zum Beispiel die gewöhnlichen Kinderkrämpfe. Diese gewöhnlichen Kinderkrämpfe beruhen auf nichts anderem als darauf, daß beim Kinde erst der astralische Organismus und das Ich in richtiger Weise untertauchen müssen in den physischen Organismus und in den ätherischen Organismus. Da muß sich erst das richtige Verhältnis herstellen. Denken Sie sich nun, der astralische Organismus und das Ich, die also zunächst hineinvibrieren in den Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen, die vibrieren zu schnell. Der andere Mensch, der kann das nicht sogleich fassen. Wenn es richtig vibriert, dann ist es so, daß wenn Sie hier zum Beispiel ein Stück physischen und ätherischen Menschen haben, der vom astralischen Menschen und dem Ich durchsetzt werden soll, das langsam durchsetzt wird. Ich möchte sagen: Jede Strömung des Astralischen ergreift immer richtig ein Tröpfelchen des Lebenswassers, das vom Ätherischen durchströmt ist. Es paßt sich einander an, wenn das richtige Tempo darinnen ist. Wenn aber das zu schnell hineinvibriert (siehe Zeichnung, rot, hell), dann durchstößt das Astralische das Ätherische und damit auch das Lebenswasser, und es entstehen krampfartige Zustände, was insbesondere als Kinderkrämpfe auftreten kann, weil ja da erst der richtige Rhythmus in diesem Einströmen sich geltend machen muß (siehe Zeichnung, rot, blau).

[ 28 ] Das hat eine sehr weittragende Bedeutung; das hat zum Beispiel die Bedeutung, daß eine sehr böse Krankheitsform, die heute sehr viel Kopfzerbrechen macht, wenigstens damit ihre Erklärung finden wird: nämlich, daß das richtige Zusammenschlagen in einer besonderen Weise gestört wird; eine solche Erkrankung ist zum Beispiel die bitterböse Kinderlähmung, die dadurch erklärlich wird, aber damit allerdings nicht gleich ihre Heilung findet, weil durch weiter zurückliegende Verhältnisse das Nichtzusammenstimmen bewirkt wird.

[ 28 ] Das hat eine sehr weittragende Bedeutung; das hat zum Beispiel die Bedeutung, daß eine sehr böse Krankheitsform, die heute sehr viel Kopfzerbrechen macht, wenigstens damit ihre Erklärung finden wird: nämlich, daß das richtige Zusammenschlagen in einer besonderen Weise gestört wird; eine solche Erkrankung ist zum Beispiel die bitterböse Kinderlähmung, die dadurch erklärlich wird, aber damit allerdings nicht gleich ihre Heilung findet, weil durch weiter zurückliegende Verhältnisse das Nichtzusammenstimmen bewirkt wird.

[ 29 ] Überhaupt ist es nur möglich, in den menschlichen Organismus hineinzuschauen, wenn man solche Verhältnisse wirklich berücksichtigen kann, wenn man weiß, daß da nicht nur in abstrakter Weise der Mensch schläft mit seinem Ich und astralischen Leib außer dem physischen und dem Ätherleib, sondern wenn man weiß, daß in dem, was in der Nacht außer dem physischen und dem Ätherleibe ist, die Impulse liegen zu einer viel langsameren Lebenstätigkeit als in demjenigen, was dann zurückbleibt in der Nacht. Schlafend ist der Mensch fast ganz Gliedmaßen-Stoffwechselmensch, bis ins Gehirn hinauf, denn alles vollzieht sich da unter dem Einfluß vom Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen.

[ 29 ] Überhaupt ist es nur möglich, in den menschlichen Organismus hineinzuschauen, wenn man solche Verhältnisse wirklich berücksichtigen kann, wenn man weiß, daß da nicht nur in abstrakter Weise der Mensch schläft mit seinem Ich und astralischen Leib außer dem physischen und dem Ätherleib, sondern wenn man weiß, daß in dem, was in der Nacht außer dem physischen und dem Ätherleibe ist, die Impulse liegen zu einer viel langsameren Lebenstätigkeit als in demjenigen, was dann zurückbleibt in der Nacht. Schlafend ist der Mensch fast ganz Gliedmaßen-Stoffwechselmensch, bis ins Gehirn hinauf, denn alles vollzieht sich da unter dem Einfluß vom Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen.

[ 30 ] Nun ist innerlich der Mensch mit Bezug auf alles das, was dem langsamen Rhythmus unterliegt, sehr stark den ahrimanischen Kräften ausgesetzt, mit Bezug auf all das, was dem schnellen Rhythmus entspricht, sehr stark den luziferischen Kräften. Und so könnten Sie auch sagen, wenn Sie sich einmal die Holzgruppe ansehen würden: An derselben ist alles Ahrimanische hingestellt auf den langsamen Rhythmus, der daher verhärtet die Formen und sie spitz und steif macht. In allem Luziferischen ist auf den schnellen Rhythmus hingearbeitet, der alles rundet, weil er schneller abläuft, der daher alles rundet, es nicht versteift, sondern wogend macht. Sie können es da den plastischen Formen ansehen, daß man es zu tun hat mit einem Zusammenschlagen im Verhältnis von drei oder vier zu eins.

[ 30 ] Nun ist innerlich der Mensch mit Bezug auf alles das, was dem langsamen Rhythmus unterliegt, sehr stark den ahrimanischen Kräften ausgesetzt, mit Bezug auf all das, was dem schnellen Rhythmus entspricht, sehr stark den luziferischen Kräften. Und so könnten Sie auch sagen, wenn Sie sich einmal die Holzgruppe ansehen würden: An derselben ist alles Ahrimanische hingestellt auf den langsamen Rhythmus, der daher verhärtet die Formen und sie spitz und steif macht. In allem Luziferischen ist auf den schnellen Rhythmus hingearbeitet, der alles rundet, weil er schneller abläuft, der daher alles rundet, es nicht versteift, sondern wogend macht. Sie können es da den plastischen Formen ansehen, daß man es zu tun hat mit einem Zusammenschlagen im Verhältnis von drei oder vier zu eins.

[ 31 ] Diese Dinge sind sowohl wichtig für das Verständnis des gesunden menschlichen Organismus, wie sie wichtig sind für das Verständnis des kranken menschlichen Organismus. Und man wird schon sehen, wie man für die Wissenschaft nötig haben wird diese Ergänzung, die nur von seiten dessen kommen kann, was hier anthroposophische Geisteswissenschaft genannt wird. Ich werde diese Betrachtungen fortsetzen, um sie dann so zusammenzuschließen, daß uns auf der einen Seite aus dem Menschen die Geschichte, und auf der anderen Seite aus der Geschichte der Mensch entgegenkommen wird.

[ 31 ] Diese Dinge sind sowohl wichtig für das Verständnis des gesunden menschlichen Organismus, wie sie wichtig sind für das Verständnis des kranken menschlichen Organismus. Und man wird schon sehen, wie man für die Wissenschaft nötig haben wird diese Ergänzung, die nur von seiten dessen kommen kann, was hier anthroposophische Geisteswissenschaft genannt wird. Ich werde diese Betrachtungen fortsetzen, um sie dann so zusammenzuschließen, daß uns auf der einen Seite aus dem Menschen die Geschichte, und auf der anderen Seite aus der Geschichte der Mensch entgegenkommen wird.