Spiritual Connections
in the Structure of the Human Organism
GA 218
20 October 1922, Dornach
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Spiritual Relation in the Configuration of the Human Organism, tr. Deussen
3. Geistige Zusammenhänge in der Gestaltung des menschlichen Organismus I
Lecture I
[ 1 ] Es handelt sich bei Betrachtungen, wie wir sie vor kurzer Zeit hier angestellt haben, darum, daß auf der einen Seite die großen Ereignisse der Geschichte, überhaupt der menschlichen Entwickelung, im Laufe des Erdendaseins stehen, und auf der anderen Seite der einzelne Mensch vor uns steht. Und im Grunde genommen sind doch die Sachen so, daß man wahrhaft verständnisvoll das eine nur dann durchschauen kann, wenn man es auch gegenüber dem anderen zustande bringt. Und so möchte ich denn heute zu dem, was uns vor einiger Zeit große geschichtliche Ausblicke geben sollte, eine Betrachtung über den Menschen selber hinzufügen, damit diese beiden Auseinandersetzungen sich dann in den nächsten Tagen gewissermaßen wiederum zusammenfinden können. Wenn wir den Menschen beschreiben, so wie wir ihn ja öfter vom Gesichtspunkte anthroposophischer Weltanschauung aus uns vor die Seele gestellt haben, so haben wir an ihm zu unterscheiden zunächst den physischen menschlichen Organismus, wir haben dann diesen physischen menschlichen Organismus vom ätherischen Organismus durchdrungen, und in dieses System, das sich aus physischem und ätherischem Organismus bildet, eingegliedert den astralischen Organismus und das Ich. Wir können entnehmen aus der Art und Weise, wie der Mensch in den Schlafzustand und von diesem wieder zurück in den Wachzustand übergeht, daß stärker gebunden sind auf der einen Seite physischer Organismus und ätherischer Organismus, und auf der anderen Seite wiederum Ich und astralischer Organismus. Denn wenn auch im Wachzustande des Menschen diese vier Glieder der menschlichen Natur ineinandergefügt sind, so trennen sie sich doch im Schlafzustande so, daß einerseits Ich und astralischer Organismus gewissermaßen mehr zusammenhalten und auf der anderen Seite physischer und ätherischer Organismus. So daß also der astralische Organismus und der ätherische Organismus nicht so straff, möchte ich sagen, zusammenhalten, wie zum Beispiel das Ich und der astralische Organismus oder der physische und der ätherische Organismus.
[ 1 ] When we consider man from the anthroposophical point of view, as we have done before, we first have to distinguish in him the physical organism. We have this physical organism penetrated by the etheric organism, and with this system which is formed by physical and etheric organism we have joined the astral organism and the ego. From the way that man goes into the sleeping state and from there over again into the waking state, we see that on one side the physical and etheric organism are connected more closely and on the other side ego and astral organism. Though in waking state these four members are united, yet in sleep they are separated, so that on one side ego and astral body, so to speak, hold together, and on the other side physical and etheric organism. So that the astral and etheric organism do not unite as strongly as, for example, ego and astral organism, or physical and etheric organism.
[ 2 ] Wenn wir diese Dinge im einzelnen dann betrachten wollen, so müssen wir sie einmal in ihrer Wirkungsart uns vor die Seele stellen. Und da möchte ich zunächst vom Konkreten ausgehen. Der Mensch sieht die Umwelt. Was heißt das eigentlich: Der Mensch sieht die Umwelt? — Wollen wir zunächst das einmal ganz rein auf das Tatsächliche hin ins Auge fassen. Der Mensch sieht die Umwelt — heißt, irgend etwas wirkt auf ihn. Aber wir müssen uns fragen, wenn es sich um den vollständigen Menschen handelt, auf was wirkt da zunächst die Umwelt?
[ 2 ] If we want to consider these things in detail, we have to put them before our soul once more in their effectiveness. Now, I would like to start with something concrete. What does it mean: man sees the surrounding world? If, for once, we look merely on the factual act, it means that something makes an impression on him. But if we have the whole human being in mind, we must ask: on what, in him, has the surrounding an effect?
[ 3 ] Nun, wenn es auch für eine oberflächliche Betrachtung so aussehen könnte, als ob auf den physischen Organismus des Menschen dasjenige wirkt, was da beim Sehen aus der Umwelt herauskommt, so ist es doch nicht so. Wir haben zwar, wenn wir der Außenwelt sehend gegenüberstehen, das physische Auge (siehe Zeichnung, hell). Gewiß, wir haben das physische Auge, aber alles, was im physischen Auge vor sich geht, das ist erst etwas Mittelbares. Was zunächst geschieht, das ist eigentlich ein Spiel von Vorgängen im Ich und im astralischen Organismus. Ich will das dadurch andeuten, daß ich das Auge mit diesem (gelb) als dem Ich durchsetze — es geht natürlich dann weiter in den Organismus hinein — und mit diesem (rot) als dem astralischen Organismus. Wir müssen uns ganz klar sein, dasjenige, was zuerst in Betracht kommt, wenn wir sehen, das sind Vorgänge im Ich und im astralischen Organismus. Sie können das eigentlich unmittelbar erkennen, wenn Sie nicht oberflächlich, sondern etwas intimer Ihr Sehen ins Auge fassen. Sie brauchen sich nur darauf zu besinnen, wenn Sie zum Beispiel irgendwo eine rote Farbe sehen, ob Sie sich selber in dem Augenblicke, wo Sie das Rot sehen, unterscheiden können in bezug auf Ihr Ich von diesem Rot. Sie können das nicht, Sie können sich nicht unterscheiden von diesem Rot, Sie sind dieses Rot. Dieses Rot ist etwas, was Ihr Bewußtsein ganz erfüllt. Sie sind nichts anderes als dieses Rot. Sie können ja das ganz besonders gut dadurch sehen, daß Sie, sagen wir, sich vorstellen, dieses Rote wäre das einzige, was Sie sehen können. Sie sehen eine große rote Fläche. Sie müssen sich erst besinnen, wenn Sie diese große rote Fläche anschauen, daß Sie ein Ich sind. Sie müssen erst das Ich abtrennen. Aber während Sie die große rote Fläche anschauen, während dieser Zeit ist das Rot und das Ich zusammengeflossen. Und ebenso ist es mit dem astralischen Organismus des Menschen.
[ 3 ] For a superficial observation it might look as if the effect on the physical organism is that which comes about from seeing the surrounding. Yet it is not so. We do have, when we are seeing, the physical eye, (diagram, bright) but everything that goes on in the physical eye is only something mediating. In reality, what happens first is a play of processes in the ego and the astral organism. I will indicate this by mingling the eye with this (yellow diagram) as the ego (naturally, it then goes farther into the organism) and with this “red” as the astral organism. We have to be absolutely clear about this: what first comes into consideration in seeing, are the processes in the ego and in the astral organism. You can acknowledge this immediately, if you observe your seeing not superficially, but in a more intimate way. You only have to call to your mind, if you can, while seeing somewhere a red color, distinguish yourself, in regard to your ego, from this red. You cannot do that. You are this red. You cannot distinguish yourself from the red. This red is something that fills your consciousness completely, you are nothing else than this red. You can realize this especially well, if you, let us say, imagine that this red is the only thing you see. You see a large surface. You first have to make it clear to yourself, while looking at this large red surface, that you are an ego. You have to separate first the ego. But, while looking at the large red surface, during this time, the red and the ego have flown together. And it is the same with the astral organism of man.


[ 4 ] Also das erste, was wir ins Auge zu fassen haben, wenn wir sehen, sind Vorgänge im Ich und im astralischen Organismus. Beim Auge kommt in Betracht — sehen Sie sich nur einmal an, in welch komplizierter Weise das Auge in Betracht kommt —, daß der Mensch ein Nierensystem hat; ich zeichne es hier schematisch (dunkelblau). Dieses Nierensystem gehört zunächst dem physischen Organismus des Menschen an und hat in sich feste Bestandteile. Sie wissen, ich habe Ihnen öfter gesagt: der Mensch hat nicht so außerordentlich viel Festes, Mineralisches in sich. Er ist zu neunzig Prozent eigentlich eine Wassersäule. Aber er hat immerhin feste Bestandteile in sich. Diese festen Bestandteile schwimmen eigentlich fortwährend im Flüssigen, im Wäßrigen. So daß wir zu gleicher Zeit dieses Nierensystem als den Ausgangspunkt anzusehen haben von Wäßrigem, das nicht nur in der Absonderung vom Nierensystem vorhanden ist, sondern das durch den ganzen Organismus geht, unter anderem auch ins Auge heraufgeht.
[ 4 ] So, the first thing we have to look at, where we are seeing, are processes in the ego and the astral organism. With the eye, there comes into consideration (just see for once the complicated way in which the eye comes into consideration) that man has a kidney system,—I design it here schematically (diagram, dark blue). This kidney system belongs first of all to the physical organism of man and has in itself parts that are solid. You know, I have told you quite often: man does not have so extraordinarily much of the solid, the mineral, in himself: 90% of him is a column of water. Nevertheless, he has firm parts in himself. These solid parts really swim continuously in a liquid; in something watery. Therefore we have to look at the kidney system as the starting point of the watery, which is not only there in excretion of the kidney system, but goes through the whole organism; among others, it also goes up to the eye.
[ 5 ] Aber dieses Wäßrige, das da vom Nierensystem gewissermaßen ausstrahlt in den ganzen Organismus und auch bis ins Auge hineinstrahlt, das ist durchaus nicht ein totes Wäßriges, sondern das ist ein lebendes Wäßriges. Sie würden eine ganz falsche Vorstellung bekommen von dem, was im Menschen das Flüssige, das Wäßrige ist, wenn Sie sich innerhalb des lebendigen menschlichen Organismus vorstellen wollten (siehe Zeichnung, blau), daß man es da mit Wasser zu tun hat, so wie es im Bach fließt. Das ist nicht der Fall. Im Bach haben wir totes Wasser, im menschlichen Organismus haben wir lebendes Flüssiges. Es ist nicht nur die Plasmaflüssigkeit lebendig, es ist alles Flüssige im menschlichen Organismus lebendig. Und in diesem Flüssigen sind fein aufgelöst auch überall diese Ihnen früher schon genannten festen Bestandteile, die gewissermaßen auf den Wogen des Flüssigen fortgetragen werden, auch bis in die Augen hinein. Wiederum auf den Wogen der inneren Flüssigkeit strahlt der ätherische Organismus des Menschen in die Augen hinein. Im Auge begegnet sich jetzt zweierlei. Der ätherische Organismus des Menschen (blau) füllt das Auge aus, vom Auge den Sehnerv; und was jetzt in diese vom ätherischen Organismus ausgefüllte Flüssigkeit hineinströmt, das ist das astralische Bild, das im menschlichen astralischen Leibe entsteht (rot). Und dies hier (gelb) ist das, was durch das Ich entsteht. Das strömt da hinein; es strömt da auch weiter.
[ 5 ] But this liquid that, as it were, radiates from the kidney system into the whole organism and also radiates into the eye, is by all means not a dead watery substance, but a living water. You would get a totally wrong idea of what the water (the watery) is in man, if you had the picture that within the living human organism, one might find water, as it runs in a brook (see diagram, blue). This is not the case. In the brook, we have dead water, in the human organism we have a living liquid. Not only the plasma-liquid is living, all that is liquid in the human body is living. And in this liquid there are finely dissolved those solid parts, mentioned before, which are carried forth as it were, on the waves of the watery, also up into the eyes. Two different things meet now in the eye, the etheric organism of man (blue) fills out the eye, which is the optic nerve of the eye; and what is streaming now into this liquid which is filled by the etheric organism,—that is the astral picture which arises in the human astral body (red). And this (yellow) is what arises through the ego. That is what streams into here, and also streams further on.
[ 6 ] Dadurch aber kommen zusammen im menschlichen Auge und auch im menschlichen Sehnerven einmal der Eindruck von außen, der eigentlich zuerst im Ich und im astralischen Leibe war, und dann von innen der physische Leib und der ätherische Leib; der physische Leib getragen auf den mineralischen Bestandteilen der menschlichen Natur, der ätherische Leib getragen auf den flüssigen Bestandteilen der menschlichen Natur.
[ 6 ] Therefore, there are coming together on one side in the human eye and also in the human optic nerve, the impression from outside, which had at first really been in the ego—and the astral body and then from inside the physical and etheric body—the physical born from the mineral parts of human nature and the etheric body on the liquid parts of the human body.
[ 7 ] Nun ist das so, daß das nicht beim Auge bleibt; sondern was das Auge da vermittelt, das strahlt in den übrigen Organismus hinein. Wir haben es überhaupt beim Sehen zu tun mit einer Begegnung desjenigen, was da auf eine außerordentlich komplizierte Weise sich abspielt im Ich und im astralischen Leib mit demjenigen, was gewissermaßen vom Inneren des Organismus entgegenschlägt als physischer und als ätherischer Leib, aber als physischer Leib in den mineralischen Bestandteilen, und als ätherischer Leib auf den Wogen der lebendigen Flüssigkeit. Nun, was ich Ihnen da für das Sehen gezeigt habe, das spielt sich eigentlich fortwährend im menschlichen Organismus ab. Fortwährend begegnen sich im menschlichen Organismus der ätherische Leib, ich möchte sagen, unter dem Antriebe des physischen Leibes auf den Wogen der lebendigen Flüssigkeit, und der astralische Leib mit alldem, was äußere Eindrücke sind, impulsiert von dem Ich. Und von der Art und Weise, wie sich diese beiden Ströme in uns begegnen, hängt eigentlich unsere ganze menschliche Verfassung, unsere ganze innere Situation ab, denn sie müssen sich in der richtigen Weise begegnen. Was heißt das: sich in der richtigen Weise begegnen? Nun, da haben wir es wiederum mit etwas außerordentlich Kompliziertem zu tun. In der Hauptesorganisation des Menschen, da ist es zunächst so (s. Zeichnung S. 56), daß das Haupt eigentlich ein plastisches Abbild ist der Kräfte, die der Mensch im vorirdischen Dasein als seelisch-geistiges Wesen hatte. Das Haupt ist plastisch ausgebildet, und es wird auch im Embryonalleben sehr früh ausgebildet und es behält eigentlich nur übrig die Kraft, zu gestalten. Das menschliche Haupt, wenn es nicht diese Kraft, zu gestalten, hätte, wäre eigentlich ein toter Körper. Dieses menschliche Haupt ist ein wunderbares Gebilde. Es ist ein getreulicher Abdruck des physischen, des ätherischen, sogar des astralischen Leibes, sogar des Ich, es bildet ab, wie diese hereinkommen aus überirdischen Welten in das Erdendasein. Das Haupt bildet sich wirklich aus als ein Abbild jener kosmischen Erlebnisse, die der Mensch im vorirdischen Dasein durchgemacht hat, und es behält nur zurück die plastisch bildenden Kräfte. Wenn wir das Kind betrachten, so geht eigentlich von seinem Kopfe alle plastische Bildungskraft aus. Vom Kopfe strahlt in den übrigen Organismus das hinein, durch das der Mensch während seines Wachsens seine Organe in der entsprechenden Weise plastisch ausgestaltet erhält.
[ 7 ] Now, it is so, that this does not stay with the eye. Instead, what the eye is mediating, radiates into the remaining organism. In seeing, we have to deal altogether with an encounter of those processes, which occur in an extraordinarily complicated way in the ego and astral body and those which come to meet these as physical and etheric bodies but as physical body in the mineral constituents and as etheric body on the waves of the living liquid. What I have shown you here for the act of seeing, continuously occurs in the human organism. Continuously in the human organism the etheric body—I would like to say—under the impulse of the physical body and on the waves of the living water, meets the astral body with all that which outer impressions are under the impulse of the ego. On the ways and means, how these two currents meet our whole human constitution, our-whole inner situation depends, because they have to meet in the right way. What does that mean: to meet in the right way? Well, we have to deal again with something extraordinarily complicated. The head-organization of man is, at first so (see diagram 1) that the head is a plastic image of the forces which man had as a soul-spiritual being in pre-earthly life. The head is formed by plastic forces, it is also developed very early during embryonic life, and it retains really only the power to give form. If the human head did not have this power to give form (zu gestalten) it would be indeed only a dead body. This human head is a marvelous creation (Gebilde). It is a faithful impression of the physical, etheric, even of the astral and even of the ego; it is an image of their descent from super earthly worlds into earthly existence. The head forms itself truly as an image of those cosmic experiences, which man went through in pre-earthly existence and retains only the plastic formative forces. If we look at the child we see that all plastic formative forces start from the head. Man receives from his head radiating into the remaining organism that which gives the plastic configuration to his organs during his growth correspondingly.
[ 8 ] Also, was vom Haupte ausgeht, das ist durchaus nur plastisch bildende Kraft. Und wenn so etwas jetzt ins Haupt hereindringt wie das, was beim Sehen hereinkommt, so wird es eigentlich gleich so empfangen, daß eine Kraft sich bildet, die gestalten will. Was da durch die Augen hineingeht, das will innerlich im Menschen Gestalt annehmen. Vor allen Dingen will es die Nerven, das Nervensystem so gestalten, daß gewissermaßen im Inneren des Menschen eine Art Abbild ist von dem, was als äußerer Eindruck da war. Man kann also sagen: in dieser Richtung (siehe Zeichnung, Pfeile von oben nach unten), von den Sinnen nach innen, geht eine gestaltende Kraft. Diese Kraft will den Menschen gewissermaßen in feiner Weise zur Bildsäule machen. Es ist wirklich so: alles, was wir sehen, will uns eigentlich in einer gewissen feinen Weise zur Bildsäule machen. Dagegen kommt dieser Kraft, also zum Beispiel hier vom Nierensystem in all dem, was ich hier beschrieben habe, eine andere Kraft entgegen (Pfeile von unten nach oben). Die löst fortwährend auf, was da gestaltet werden will. Denken Sie sich, wie das ist. Wenn ich Ihnen das aufzeichnen will, so müßte ich sagen: Vom Auge aus, da will sich hier ein sehr feines Bild, eine Gestalt bilden. Bis zum physischen Gestaltbilden will das gehen. Es findet immer eine Art solcher Einfluß statt, daß sich Salzsubstanzen, die sonst aufgelöst sind, gewissermaßen zusammenbacken, daß sie also festes Salz werden wollen. Es findet also fortwährend eine Tendenz zum Gestalten statt. Nun, von da unten geht immer eine Tendenz aus, das wiederum aufzulösen. So daß wir fortwährend im menschlichen Organismus von außen nach innen eine Tendenz haben, das, was eine Bildsäule werden soll; und von innen wird es immerfort wiederum aufgelöst.
[ 8 ] Then, it is throughout only the plastic forming force, which goes out from the head. If something enters the head, as it happens in seeing, it is right away received in a way that a force is forming which wants to give shape. What is entering there the eye wants to take shape inside of man. Most of all it wants to form the nerves,'the nervous system, in a way that in the inner organism there will be, so to say, a copy of that which had been the outer impression (diagram). One can say in this direction (arrows from above downward) from the senses going inside, goes a forming force. This force wants to make man, as it were, into a statue. It is really so: everything we see, wants to make us into a statue in a certain fine way. Against this force—for example, from the kidney system (arrows from below to above) another force comes forth, which continuously dissolves. What wants to be formed there? Imagine, how that is. If I wanted to trace this down for you I would have to say: Coming from the eye a very fine picture wants to form; up to a physical shaping of forms this wants to go. There is always a tendency like that taking place, that salty substances which otherwise are dissolved stick together, that is, they want to become salt. So that we continuously have a tendency for form shaping. Now, from below there always arises a tendency to dissolve that again. So we have continuously a tendency in the human organism from without towards the inner that should become a statue, and from the inside continuously it is dissolved again.




[ 9 ] Dieser Vorgang, der durch die Begegnung des Astralischen mit dem Ätherischen, das auf den Wogen des Flüssigen dem Astralischen entgegenkommt, sich abspielt, der ist für das menschliche Leben von einer immensen Wichtigkeit, er bedeutet eigentlich im Grunde genommen das ganze menschliche Leben. Denn nehmen Sie einmal an, es teilt Ihnen heute abend irgend jemand etwas mit. Das ist auch ein Eindruck. Er kommt auf andere Weise sinnenfällig zustande, als wenn Sie eine rote Fläche sehen, aber es ist auch ein Eindruck. Das, was Ihnen da mitgeteilt wird, das will wiederum in Ihnen Gestalt werden. Kann es Gestalt werden, dann bleibt es Ihnen in der Erinnerung. Und wenn Sie gerade einen Kopf haben, der sehr darauf aus ist, immer gleich alle Eindrücke einzusalzen, dann haben Sie ein wunderbares Gedächtnis. Sie können wie ein Automat immer alles abratschen, was Ihnen irgend jemand mitteilt. Aber so ist es bei den meisten Menschen nicht, denn bei den meisten Menschen ist sehr stark die Tendenz vorhanden, wiederum aufzulösen; was da als Flüssigkeitsstrahlung mit dem ätherischen Leib den plastischen Bildekräften entgegenkommt, das löst immerfort auf. Es ist eigentlich ein warmer Strom, der fortwährend auflöst. Wenn man diese Sache betrachtet, dann ergibt sich etwas außerordentlich Interessantes.
[ 9 ] This process that takes place through the encounter of the astral with the etheric, that comes to meet the astral on the waves of the watery, is of immense importance for human life, basically it really means the whole of human life. Imagine, someone tells you something tonight. It is also an impression. It occurs differently in the way of the senses, than when you see a red plane, but it also is an impression. What has been communicated to you there, again wants to take form in you. If it can take on form, then it stays in you as remembrance. And if you happen to have a head which is very much inclined to salt (to pickle) right away all impressions, then you will have a marvelous memory. Like an automaton, you can always repeat everything that someone communicates to you. But with most people it is not that way, because with most people there is the strong tendency to dissolve this in turn; what, as radiation of the watery element in connection with the etheric body comes to meet the plastic formative forces, dissolves this again. In reality it is a warm current which continuously is dissolving. If one looks at this matter, something extraordinarily interesting will result.
[ 10 ] Wenn man zum Beispiel so richtig als Mensch, nicht als ein menschlicher Automat, die Dinge haben will, die man gedächtnismäßig behält, so soll das nicht so sein, daß wenn jemand einem etwas mitteilt, man gleich ein so festes inneres Salzgebilde kriegt, daß man immerzu die Sache abratschen kann. Es gibt solche Menschen, aber man wird dann unselbständig; man selbst ist es dann nicht mehr, der die Dinge erinnert, sondern die Dinge nehmen einen in Anspruch, man wird Automat. Will man ein selbständiger Mensch sein, dann muß folgender Vorgang sich abspielen.
[ 10 ] If one wants to remember things as a human being—not as a human automaton—then one must not get such a rigid inner salt-formation right away, when someone tells us something, so one can always repeat (abtratschen—like a parakeet) the matter right away. There are such people, but they become dependent, they are not themselves any more, who remember things, but the things take hold of them, one becomes an automaton. If one wants to be an independent human being, the following procedures have to happen:
[ 11 ] Zunächst ist das, was Ihnen einer sagt und was man liest, im Ich und im astralischen Leibe und will jetzt durch die Gehirnorganisation, durch die Hauptesorganisation zunächst in die Flüssigkeit eindringen und dann sich konsolidieren, eine Art mineralisches Gebilde, ein salzartiges Gebilde hervorrufen. Aber es ist gut, wenn die innere Strömung kommt und das zunächst auslöscht, so daß höchstens der Eindruck in die Flüssigkeit eindringt — da verschwimmt er aber — und es zunächst zu keinem festen Gebilde kommt. Dadurch, daß es zunächst zu keinem festen Gebilde kommt, bleibt die Sache bloß im astralischen Leibe. Jetzt schläft man die nächste Nacht. Da geht es mit dem astralischen Leibe und mit dem Ich heraus. Da verstärkt es sich etwas während des Schlafzustandes (siehe Zeichnung, rechts). Dann kommt es wieder mit dem Aufwachen herein (links), wird womöglich wieder ausgelöscht; und das geschieht in der Regel drei- bis viermal. Erst nach dem vierten Schlafe ist dann die auslöschende Kraft nicht groß genug mehr, und dann setzt sich das so fest, daß dieses plastische Gebilde, was da drinnen nicht mehr aufgelöst wird, die Grundlage für die Gedächtnisvorstellungen, für die Erinnerungen wird.
[ 11 ] What someone is telling you, or what one reads is, at first, in the ego and the astral body and wants to penetrate now through the organization of the brain, of the head, first into the liquid, and then wants to consolidate,—to call forth a sort of mineral salt-like formation. But it is good when the inner current comes and extinguishes this presently, so that, at most, the impression penetrates the liquid (but it dissolves) and at present no rigid form can come about. Since, at present, it cannot become a firm shape, the matter remains in the astral body. Now one is asleep, the next night. There it goes out with the astral body and the ego. There it reinforces itself somewhat during the state of sleep. (See diagram 3, right) Then it comes back in again with awakening (left), and will possibly be extinguished again; and this happens as a rule three to four times. Only after the fourth, having been asleep, the extinguishing force will not be strong enough anymore, and then this is fixed so firmly, that this plastic formation (Gebilde), which cannot be dissolved in there anymore, becomes the basis for memory-representation, for recollection.


[ 12 ] Sie werden sagen: Ich erinnere mich aber auch an diejenigen Dinge, die ich gestern gehört habe, wo ich nicht ein paarmal darüber geschlafen habe. — Ganz richtig; aber darauf kommt es zunächst nicht an. Daß Sie sich an die Dinge, die Sie gestern gehört haben, erinnern, das rührt davon her, daß die Sache noch im astralischen Leibe ist, eventuell noch einen Eindruck im Atherleib macht. Aber man vergißt ja auch nicht gleich nach einem Tag, nicht nach dem zweiten, nach dem dritten Tag. Wenn die Sache wirklich vergessen wird, so ist die innere auflösende Kraft noch nach dem vierten Tag so stark, daß die ganze Sache aufgelöst wird; dann ist sie aufgelöst. Denn wenn bei der Stärke, die da vorhanden ist dadurch, daß das ein viertes Mal hereinkommt, es da noch aufgelöst werden kann, dann vergessen wir unweigerlich die Sache.
[ 12 ] You will say: But I can remember those things also, that I have heard yesterday, when I did not sleep a couple of times afterwards. That is right, but this is not the question now. That you can remember those things which you have heard yesterday has its cause from the fact that the matter is still in the astral body, and perhaps makes, an impression into the ether body; but one does not forget really after one day, not after the second or the third. If the matter really is forgotten, then the inner dissolving force is still so strong after the fourth day, that the whole matter will be dissolved; then it is dissolved. Because, if it is, then there is so much strength existing, that it comes in a fourth time and can still be dissolved, then we forget the matter unrefutably.
[ 13 ] Das ist eine sehr interessante Tatsache. Und diese Tatsache, die man beobachten kann auf dem Wege der Imagination, wenn man einfach schaut, wie die Dinge behalten werden, die führt uns auf etwas anderes; die führt uns darauf, zu erkennen, daß der Kopf, das Haupt des Menschen überhaupt ein viel langsamerer Patron ist als der übrige Mensch. Wenn wir von einer Dreigliederung des Menschen gesprochen haben und zunächst den rhythmischen Organismus in der Mitte halten, auf der einen Seite den Nerven-Sinnesorganismus, also den Hauptesorganismus haben, auf der anderen Seite den Gliedmaßen-Stoffwechselorganismus, so können wir sagen: der Hauptesorganismus, der schlägt eigentlich mit seiner ganzen Entwickelung, mit seinem ganzen Sein und Werden ein viel langsameres "Tempo ein als der Stoffwechsel-Gliedmaßenorganismus. Und es ist so, daß während dieses Innen-Zusammenballen (links), dieses Gestalten — es ist ja nicht so, aber ich will es beispielsweise sagen — für irgendeinen Eindruck, sagen wir, eine Sekunde brauchte, so gab es von seiten des Nierensystems aus schon vier Stöße des Auslöschens. Also vier Attacken des Auslöschens gab es schon. (Siehe Zeichnung Seite 56.)
[ 13 ] You see, this is a very interesting fact. And this fact, which one can observe by the way of imagination, if one simply sees how things are remembered, leads us to something else. It leads us to the realization that the head of man is altogether a much slower fellow than the rest of man. When we talk about the threefoldness of man, and keep at first the rhythmic organization in the middle, on one side his nerve-sense organization, that is the organization of the head,—on the other side the metabolic-limb organism, then we can say: the head-organism in its whole development, in all its being and becoming takes up a much slower pace than the metabolic-limb organism. And it is so, that while this inner consolidating (diagram), this shape-giving, would take a second for any impression (it is not so, but I say it as an example) there would have been already four impacts of dissolving from the side of the kidney-system.
[ 14 ] Das zeigt sich daran, daß unser Puls viermal schlägt, während wir einmal atmen. Das Atmungssystem ist dasjenige, das, was vom rhythmischen System aus hinauf nach dem Haupte wirkt und ihm das viermal langsamere Tempo beibringt. Der Puls, also die Blutzirkulation ist dasjenige, was nach dem Stoffwechsel-Gliedmaßensystem vom rhythmischen System aus wirkt, und ihm das viermal schnellere Tempo beibringt. Und in dem, was sich da ausdrückt durch das viermal schnellere Tempo der Blutzirkulation, in dem liegt alles Auflösende. In demjenigen, wie es sich ausdrückt durch das viermal langsamere Tempo des Kopfes, in dem liegt alles Verfestigende, alles das, was den Menschen eigentlich zur Bildsäule machen möchte.
[ 14 ] This can be seen in the fact that our pulse beats four times, while we inhale once. The respiratory system works upward From the rhythmical system towards the head and imparts to it the four times slower beat. That which comes to expression through the four times faster beat of the blood circulation which brings about the dissolving factor. What expresses itself in the four times slower pace of the head has in its working all that which tends to solidify, which makes man into a statue.
[ 15 ] Es ist schon interessant, daß eigentlich diese Begegnung, die ich Ihnen geschildert habe, also, sagen wir, das Heraufschlagen der Stöße des Nierensystems und das Herunterschlagen der Stöße, die von den äußeren Einflüssen kommen, daß diese auch in einem Rhythmus von Atmung und Blutzirkulation stehen, daß eigentlich, während der Eindruck geschieht, viermai auf einen eine Auflösungsattacke gemacht wird. Und davon rührt es auch her, daß wir viermal darüber schlafen müssen, damit sich der Einschlag von außen genügend befestigt.
[ 15 ] It is indeed interesting that this encounter which I have described to you, that is, the surging upward of the thrusts coming from the kidney system and the downward beat of the thrusts, which derive from outer influence that indeed while the impression is happening, four times an attack of dissolving is made on one. And that is the reason that we have to sleep four times over it, so that the act of striking from outside will be sufficiently fastened.
[ 16 ] Die Dinge gliedern sich in einer wunderbaren Weise zusammen, wenn man wirklich auf die innere Konfiguration des menschlichen Organismus eingehen kann. Aber es hängt das auch noch mit etwas anderem zusammen.
[ 16 ] All these things fit (gliedern sich) together in a marvelous way if one can enter truly into the inner configuration of the human organism. But this is still connected also with something else.




[ 17 ] Sie sehen also, indem wir nach aufwärts beim Menschen gehen, nach dem Haupte zu, kommen wir zu einem Lebenstempo, das viermal langsamer ist als dasjenige, das wir antreffen, wenn wir nach den Verdauungsorganen zum Beispiel gehen, oder sagen wir zu dem Nierensystem. Das Nierensystem arbeitet sehr rasch und bringt das, was es innerlich arbeitet, bis zum Ätherischen hin, das auf den Wogen des lebendigen Wassers schwimmt. Wenn der Mensch seine Augen verschließt und sein Gehirn bewußt abdämpft, und dann dasjenige durchschaut, was von den Nieren ausströmt, so sind es die Imaginationen, die auf dem lebendigen Wasser schwimmen; so stellt sich ihm in Imaginationen sein eigenes Inneres dar. Es ist das ein außerordentlich interessantes Gebilde. Wenn hier das Nierensystem ist (siehe Zeichnung), so strömt vom Nierensystem das sozusagen lebendige Wasser aus nach dem ganzen Organismus. Was da abgesondert wird, ist ja nur eben das Überschüssige, das durch den relativ festen Einsatz nach außen geht; aber gleichzeitig geht auch nach dem ganzen Organismus dieses lebendige Wasser, das durchsetzt wird von dem ätherischen Organismus. In diesem ätherischen Organismus sind aber lauter Imaginationen drinnen (rot), er ist ganz durchsetzt von Imaginationen. Diese Imaginationen, die kann man als das Bild des eigenen Organismus schauen, wenn man das Gehirnbewußtsein und alle Sinneswahrnehmungen abdämpft. Da ist die Sache gesund. Aber wenn die Niere krank ist und eben durch die kranke Niere ein zu starkes Ausstrahlen in das Lebenswasser stattfindet, dann entstehen allerlei Gebilde drinnen und dann kommen die bekannten subjektiven Erscheinungen, die die Nierenkranken zeigen. Was da also arbeitet, was eigentlich im Grunde genommen ein von innerer Körperwärme fortwährend durchpulsiertes Stoßen ist, aber Stoßen in inneren Bildern, was dann sich begegnet mit dem, was von außen kommt, was plastisch werden will, das arbeitet viermal schneller als das, was von außen nach innen arbeitet. Und das zeigt sich nun wieder darin, daß wir gewisse Perioden haben unseres Lebenslaufes, insofern diese Perioden angeschaut werden als vom ätherischen Organismus ausgehend, also gerade von dem ausgehend, was ich hier so gezeichnet habe. Wir müssen ja von siebenJährigen Perioden sprechen, was wir auch tun: vom Zahnwechsel, Geschlechtsreife und so weiter. Wir können zum Beispiel sagen: Der physische Organismus ist am Ende des siebenten Jahres, wenn er gerade daran ist, die zweiten Zähne zu bekommen, am Ende seiner Periode. Da beginnt der ätherische Organismus für sich nun ganz besonders tätig zu sein bis zur Geschlechtsreife. Aber demjenigen, was in diesen periodisch-rhythmischen Vorgängen sich abspielt von sieben zu sieben Jahren, wirkt vom Haupte her etwas entgegen, was diese Prozesse fortwährend verlangsamen will, denn das Haupt geht einen viel langsameren Gang. Das Haupt ist am Ende des achtundzwanzigsten Jahres erst da, wo der hauptsächlichste Mensch am Ende des siebenten Jahres ist. Das ist ein sehr wichtiges Geheimnis der menschlichen individuellen Entwickelung.
[ 17 ] You see, in going upwards in man and coming to the head, we find a pace of life (lebenstempe) which is four times slower than the one we find when we go, for example, to the organs of digestion, or, let us say, to the kidney-system. The kidney system works very fast and brings its inner working to the etheric, which swims on the waves of the living water. If man closes his eyes and subdues his brain consciously and then looks through that which flows out from the kidney; these are the imaginations, which swim on the living water—in such a way that his own inner life presents itself to him in imaginations. This is an extraordinarily interesting formation (Gebilde). If there is here (see diagram 4) the kidney system, then from the kidney system the living water flows towards the whole organism. What is excreted there, is only the superfluous, which goes to the outside through the relatively solid influx; but at the same time, this living water, which is permeated by the etheric organism goes also towards the whole organism. But, when the kidney is sick, and because of the sick kidney a radiation which is too strong takes place, then all kinds of images will form in there and the well-known subjective phenomena will come about, that people with sick kidneys will show. What is working there, what basically is a thrust pulsated through by inner body warmth, what then meets with that which comes from the outside wanting to become a form, this works four times faster than what comes from the outside towards the inner. This shows itself again in certain periods of our life in so far as these periods are regarded as coming about from the etheric organism, which I have drawn here this way. We must speak of seven year periods as you know; of the change of teeth, of puberty and so on. But against these periodical rhythmic processes, which go on from seven to seven years, something coming from the head is working, that wants to slow down these processes, because the head is going at a much slower pace. The head arrives at the end of the 28th year only where the main organism of man is at the end of the seventh year. This is a very important secret of human individual development.
[ 18 ] Außerlich drückt es sich ja nur dadurch aus, daß wir erst wirklich so in den höheren Zwanzigerjahren uns nach allen Seiten vollständig innerlich und äußerlich ausgewachsen nennen können. Alles, was vom Haupte ausgeht, das vollendet sich wirklich erst in dieser Zeit. Das Haupt ist eigentlich mit achtundzwanzig Jahren erst sieben Jahre alt. Das ist also etwas, was man im ganzen Menschen hat. Wie man auf der einen Seite Atmung und Blutzirkulation hat, wie sich die Atmung zur Blutzirkulation verhält, so verhalten sich im Leben, im ganzen Lebenswerden die Hauptesvorgänge zu den Vorgängen, die vom Verdauungssystem, überhaupt vom Stoffwechsel-Gliedmaßensystem des Menschen ausgehen. Das schlägt auch so aufeinander wie eins zu vier. Das hat eine große Bedeutung für das Leben. Es hat die Bedeutung, daß zum Beispiel alles, was wir einem Kinde erziehend oder unterrichtend zwischen dem siebenten und dem vierzehnten Lebensjahre beibringen, sich eigentlich im Haupte langsam erst auslebt, und sich erst ausgelebt hat im Haupte, so daß es im Haupte nachgekommen ist, bis zum fünfunddreißigsten Lebensjahre; bis zum fünfunddreißigsten Lebensjahre hat es erst im Haupte vollständig ausvibriert. Es kommen viermal sieben Jahre in Betracht. Die ersten sieben Jahre sind vom siebenten bis vierzehnten Lebensjahre, die zweiten sieben Jahre vom vierzehnten bis einundzwanzigsten, die dritten vom einundzwanzigsten bis achtundzwanzigsten, die vierten vom achtundzwanzigsten bis fünfunddreißigsten. Da ist eigentlich erst das Haupt nachgekommen.
[ 18 ] On the outside, it expresses itself only through the fact that we can call ourselves completely grown up inwardly and outwardly in the late twenties. Everything that comes from the head completes itself really only at this time. The head is in reality only seven years old at 28. So, this is something, which one has therefore in the entire being of man. As one has on one side respiration and blood circulation—how blood circulation is in relation to respiration—the same way in life, in the whole becoming of life, the processes of the head are in relation to the processes, which proceed from the digestive system, altogether form the metabolic limb system. That also has one to the other the beat, of one to four. This is of great importance for life. It means, for example, that everything we bring to a child in education or instruction between the seventh and 14th years lives only in the head very slowly and has come to an end there, so that it is caught up in the head up to the 35th year; only up to the 35th year of life its vibrations in the head have completely come to an end. Four times seven years come into consideration. (The four times seven year periods are repeated from the seventh year on) Then at 35 only, the head has really caught up.
[ 19 ] Das wirft auf eine richtige Erziehungs- und Unterrichtsmethode ein außerordentlich bedeutendes Licht, denn es zeigt Ihnen, daß der Unterricht und die Erziehung so eingerichtet werden müssen, daß es auch ausreicht. Sie können, wenn Sie nur darauf sehen, was das Kind vom siebenten bis vierzehnten Jahre als Interessantes aufnimmt, wodurch es beschäftigt ist, was seinem Auffassungsvermögen angemessen ist, dem Kinde beibringen, was es eben im gegenwärtigen Augenblicke auffassen will. Aber die Vorgänge des Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen, die zunächst ja der Träger, der physische Träger sind desjenigen, was da aufgenommen wird, die gehen nach sieben Jahren fort. Jetzt muß etwas bleiben, wenn auch der Stoff fortgegangen ist, muß hingenommen werden können vom Kopf, muß auch bis zum einundzwanzigsten Jahre reichen, dann ist wiederum der Stoff fort; muß bis zum achtundzwanzigsten Jahre reichen, dann ist wiederum der Stoff fort, und muß jetzt noch bis zum fünfunddreißigsten Jahre reichen. Jetzt ist es endlich noch ganz im Ätherleib drinnen, und da ist es nicht so leicht herauszukriegen, weil der nicht immer in derselben Weise ausgeschieden wird.
[ 19 ] This throws an extraordinarily important light on a right method of education and teaching. It shows you, that teaching and education must be arranged in a way that it lasts long enough. You can, if you look only out for that which the child takes up from the seventh year to the 14th year, and which occupies him and what he comprehends, teach the child what he wants to grasp at the present moment. But these processes in the metabolic-limb system of man which are first the physical carrier of what has been grasped, leave after seven years. Now something must remain, even when matter has left; must be taken up by the head, must last up to the 21st year. Then again, the physical matter is gone, it must last up to the 28th year, then again matter is gone and it still must last until the 35th year. Now it finally is entirely in the ether body and from there it is not so easily ousted because the ether body is not always excreted in the same way.
[ 20 ] Aber Sie sehen, wie im menschlichen Leben die Dinge ineinander wirken, wie wir tatsächlich wissen müssen, daß wir, wenn wir achtundzwanzig Jahre alt sind, wenn wir bloß Kopf wären, eigentlich erst sieben Jahre alt sein würden. Wenn wir fünfunddreißig Jahre alt sind, wenn wir bloß Kopf wären, würden wir eigentlich erst vierzehn Jahre alt sein. Wir werden fortwährend attackiert in unserer ruhigen Entwickelung durch das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem in bezug auf das, was der Kopf, was das Haupt des Menschen eigentlich will. Man darf also, wenn man den Menschen verstehen will, das Substantielle des Hauptes nicht gleichwertig betrachten mit dem Substantiellen des übrigen Organismus, sondern man muß das Ineinanderspielen des Stoffwechsel-Gliedmaßenorganismus und des Hauptesorganismus in einem Rhythmus sehen; das geht aber bis ins einzelne Organ hinein.
[ 20 ] You see how in life things work into each other, that we truly have to know that, being 28 years old, we would be only seven years in reality, if we were a head being only. If we are 35 years old, we would be in fact only 14 years if we were only head. We are continuously attacked in our quiet development by the metabolic limb system in regard to what the head of man really wants. Therefore, if one wants to understand man one must not regard the substantial constitution of the rest of the body. Instead one has to see the interplay between the metabolic? limb system and the head organism in their rhythm. But this enters into every single organ.


[ 21 ] Nehmen Sie das Auge. Im Auge breitet sich der Sehnerv einerseits aus, auf der anderen Seite aber Blutgefäße (siehe Zeichnung, rot). Dadurch, daß sich Blutgefäße ausbreiten, haben Sie den StoffwechselGliedmaßenorganismus im Auge. Dadurch, daß sich der Sehnerv ausbreitet, haben Sie den Sinnes-Nervenorganismus im Auge. Jetzt schauen Sie ins Auge hinein. Da besteht nämlich ein Verhältnis von eins zu vier im Auge zwischen den Vorgängen im Sehnerv, in der Netzhaut, und dem Blutschlagtempo. Im Auge vibriert fortwährend etwas ineinander, dessen Rhythmen sich verhalten wie eins zu vier. Und auf diesem Ineinandervibrieren zweier verschiedener Rhythmen beruhen die inneren Vorgänge des Auges. Und das, was in der Aderhaut des Auges sich abspielt, das will schon im Auge auflösen dasjenige, was sich im Nerv des Auges konsolidieren will. Der Nerv des Auges möchte fortwährend konturierte Gebilde im Auge schaffen. Die Aderhaut mit dem Blute, das da fließt, will das fortwährend auflösen.
[ 21 ] Take the eye. On one side you have the optic nerve, on the other side are blood vessels (diagram 5, red). Since the blood vessels spread,you have the metabolic-limb system in the eye. Through the optic nerve being there, you have the sense? nerve organism in the eye. Now look into the eye. There exists a relation of one to four among the processes in the optic nerve, the retina and the thrust of, the blood beat. Inside the eye things are continuously vibrating into each other, whose rhythms are related as one to four. On this vibrating into each other of two different rhythms the inner processes of the eye are based. What takes place in the arterial skin of the eye wants to dissolve; already in the eye, what wants to consolidate in the nerve of the eye. The nerve of the eye wants to create continuously forms with contours in the eye. The arterial skin with the blood flowing there wants to dissolve this continuously.
[ 22 ] Es ist ja nicht so grob, wie man sich das gewöhnlich vorstellt, sondern es ist ja tatsächlich so, daß die Arterien des Auges einen eigenen Verlauf haben und dann die Venen sich wiederum eingliedern (siehe Zeichnung, rot), so daß nicht das eine sich auch an das andere anschließt. Gerade im Auge ist es so, daß eigentlich die Arterie so fließt, daß das Blut gewissermaßen ausströmt und dann erst wiederum von der Vene aufgesogen wird; so daß da ein leises Verfließen und Wiederaufgesogenwerden im Auge entsteht. Es ist nur eine ganz falsche und grobe Ansicht, wenn man glaubt, daß das Arterienblut unmittelbar da in das Venenblut übergeht. Es ist nicht so. Es entsteht da ein feines Ausfließen und wiederum ein Aufsaugen. Und in diesem, was da entsteht als ein solches Ausfließen, da vibriert der Zirkulationsrhythmus, und in dem Nerv, der daran grenzt, in dem vibriert eben der Atmungsrhythmus, und die gehen da ineinander im Auge. So daß das Sehen eigentlich darin besteht, daß diese zwei Rhythmen im Auge aufeinanderprallen. Denken Sie sich, diese zwei Rhythmen wären gleich: dann würden wir nicht sehen.
[ 22 ] It is not as coarse as one generally presents it; instead it is so that the arteries of the blood have their own course and the veins join in again (diagram red), so that not one also loins the other. In the eye especially, the artery runs so that the blood flows out so to say, and is there only then absorbed in turn by the vein, so that a slight flowing off and a reabsorbtion comes about in the eye. It is an entirely false and coarse view, if one believes that arterial blood immediately goes over there into the veinous blood. It is not so. A fine flowing out and again an absorbtion takes place. In what takes place as the outflowing vibrates the rhythm of circulation and in the nerve adjacent to it, the rhythm of the respiration vibrates really in these two rhythms which hit into each other. Imagine these two rhythms were alike, then we would not see.
[ 23 ] Nehmen Sie einmal an, Sie laufen neben einem Wagen her. Wenn Sie gerade so schnell laufen wie der Wagen, dann werden Sie nichts spüren vom Wagen. Wenn Sie aber viermal langsamer gehen und doch den Wagen halten, dann werden Sie einen Zug verspüren. Der Wagen, der wird weitergehen, und Sie werden zurückhalten müssen, wenn Sie ihn verlangsamen wollen. Und so ist es im Auge drinnen, Dasjenige, was Funktion des Sehnerven ist, das will aufhalten diesen Rhythmus, der viermal schneller ist. Und in diesem Aufhalten, da bildet sich das, was dann die Wahrnehmung ist, die als Gesichtswahrnehmung auftritt, so wie Sie den Wagen spüren, wenn Sie viermal langsamer laufen; wenn Sie gleich schnell mit ihm laufen, spüren Sie ihn nicht.
[ 23 ] Imagine you run along next to a wagon. If you run just as fast as the wagon, you will not notice the wagon. But when you walk four times slower and yet hold the wagon, then you will notice the pull. The wagon will go on and you will have to hold back if you want to slow it down. And so it is inside the eye. That is the function of the optic nerve which wants to hold back the rhythm which is four times faster. In the arresting is formed what then is perception, which appears as perception of sight, just as you notice the wagon if you run times slower; if you run in the same speed you will not feel it.
[ 24 ] Und sich selber, wodurch erleben Sie sich als Ich? Sie erleben sich dadurch, daß Ihr Kopf viermal langsamer läuft als Ihr übriger Organismus. Das ist das innere Sich-Spüren, das innere Sich-Wahrnehmen, dieses Nachlaufen hinter dem Tempo des Gliedmaßen-Stoffwechselorganismus mit dem, was die Hauptesfunktionen sind.
[ 24 ] And you yourself, how do you experience yourself as an ego? You experience yourself because your head runs four times slower than the rest of your organism. That is the inner sensing of one's self, the inner perception of one's self, the running after the tempo of the limb-metabolic organism with what is function of the head.
[ 25 ] Und unzählige von den Erkrankungserscheinungen des Menschen beruhen eben auf folgendem: Für jeden Organismus ist ein bestimmtes Maß von Gleichgewicht zwischen diesen vier und eins vorhanden. Man kann immer sagen, je nachdem der Mensch so oder so organisiert ist, ist ein gewisses Maß von Gleichgewicht vorhanden. Nicht wahr, es ist ja niemals genau eins zu vier, sondern es sind alle möglichen Verhältnisse; darnach individualisieren sich die Menschen. Aber für jede menschliche Individualität ist ein bestimmtes Verhältnis vorhanden. Wird das gestört, wäre bei einem Menschen, sagen wir, das normale Verhältnis eins zu vier für ein bestimmtes Lebensalter, und würden Verhältnisse eintreten, wodurch das Verhältnis nicht eins zu vier, sondern eins zu viereinsiebentel ist, dann arbeitet die auflösende Kraft zu stark, dann kann der Mensch nicht genug Bildsäule werden. Und Sie brauchen sich nur an gewisse Formen von Krankheiten zu erinnern, wo der Mensch zu stark in sich zerfließt, so haben Sie den Typus solcher Krankheiten.
[ 25 ] Numberless cases of illnesses in people are based on the following; a certain measure of balance exists for every organism between four and one. One can always say: according to the way a person is orgainized a certain measure of balance is there. Of course, it never is exactly one to four, but there are all kinds of possible conditions; in this way people are individualized. But for every human individuality a certain relationship exists. If that is disturbed and if conditions would arise, by which the relation is then not one to four, but one to 4 1/7 the dissolving force then works too strongly, then the person cannot become a statue sufficiently. You only have to remember certain forms of illness, where man dissolves too much in himself, and you have the type of such kind of illness.
[ 26 ] Ebensogut kann aber auch das andere zu schnell vor sich gehen. Dann entstehen diejenigen Erscheinungen, die sich als Krampfartiges darstellen. Wenn das Astralische durch den ätherischen und den physischen Organismus zu schnell durchvibriert, wenn das Astralische zu schnell durchzuckt und sie nicht langsam genug faßt, dann entstehen die krampfartigen Erscheinungen.
[ 26 ] The other condition can come about just as well. Then those phenomena appear, which present cramp-like conditions. When the astral forces vibrate too fast through the etheric and physical organism, when the astral forces quiver through too fast and do not approach slowly enough, the cramp-like phenomena come about.
[ 27 ] Nehmen Sie zum Beispiel die gewöhnlichen Kinderkrämpfe. Diese gewöhnlichen Kinderkrämpfe beruhen auf nichts anderem als darauf, daß beim Kinde erst der astralische Organismus und das Ich in richtiger Weise untertauchen müssen in den physischen Organismus und in den ätherischen Organismus. Da muß sich erst das richtige Verhältnis herstellen. Denken Sie sich nun, der astralische Organismus und das Ich, die also zunächst hineinvibrieren in den Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen, die vibrieren zu schnell. Der andere Mensch, der kann das nicht sogleich fassen. Wenn es richtig vibriert, dann ist es so, daß wenn Sie hier zum Beispiel ein Stück physischen und ätherischen Menschen haben, der vom astralischen Menschen und dem Ich durchsetzt werden soll, das langsam durchsetzt wird. Ich möchte sagen: Jede Strömung des Astralischen ergreift immer richtig ein Tröpfelchen des Lebenswassers, das vom Ätherischen durchströmt ist. Es paßt sich einander an, wenn das richtige Tempo darinnen ist. Wenn aber das zu schnell hineinvibriert (siehe Zeichnung, rot, hell), dann durchstößt das Astralische das Ätherische und damit auch das Lebenswasser, und es entstehen krampfartige Zustände, was insbesondere als Kinderkrämpfe auftreten kann, weil ja da erst der richtige Rhythmus in diesem Einströmen sich geltend machen muß (siehe Zeichnung, rot, blau).
[ 27 ] For example, take the ordinary children's cramps. These common cramps are based on nothing else than on the necessity that with the child the astral organism and the ego have to permeate first the etheric and physical organism in the right way. Now imagine, the astral organism and the ego which vibrate then into the limb-metabolic man, are vibrating too fast. The other part of man cannot take that right away. If it vibrates in the right way then you have, for example a part of physical and etheric man, which have to be permeated by astral and ego-man so that it gets slowly permeated. I would like to say:: every current of the astral force seizes always in the right way a droplet of living water, through which the etheric flows. It adapts to each other, if the right tempo is in it. But if that vibrates in too fast (see drawing 6, red, light), then the astral bursts through the etheric and with that also through the living water, cramp-like conditions come about as can especially appear in children's cramps, because here the right rhythm must assert itself first in the entering of this streaming in. (red, blue)


[ 28 ] Das hat eine sehr weittragende Bedeutung; das hat zum Beispiel die Bedeutung, daß eine sehr böse Krankheitsform, die heute sehr viel Kopfzerbrechen macht, wenigstens damit ihre Erklärung finden wird: nämlich, daß das richtige Zusammenschlagen in einer besonderen Weise gestört wird; eine solche Erkrankung ist zum Beispiel die bitterböse Kinderlähmung, die dadurch erklärlich wird, aber damit allerdings nicht gleich ihre Heilung findet, weil durch weiter zurückliegende Verhältnisse das Nichtzusammenstimmen bewirkt wird.
[ 28 ] This has a far reaching meaning. It has for example, the meaning that a very bad form of illness, which causes much headache today, finds its explanation here at least: namely that the right beat together is disturbed in a special way. Such an illness for example, is the bitterly bad illness of polio, which can be explained this way, though the healing is not found at the same time, because conditions lying farther back have caused that things are not tuned in together.
[ 29 ] Überhaupt ist es nur möglich, in den menschlichen Organismus hineinzuschauen, wenn man solche Verhältnisse wirklich berücksichtigen kann, wenn man weiß, daß da nicht nur in abstrakter Weise der Mensch schläft mit seinem Ich und astralischen Leib außer dem physischen und dem Ätherleib, sondern wenn man weiß, daß in dem, was in der Nacht außer dem physischen und dem Ätherleibe ist, die Impulse liegen zu einer viel langsameren Lebenstätigkeit als in demjenigen, was dann zurückbleibt in der Nacht. Schlafend ist der Mensch fast ganz Gliedmaßen-Stoffwechselmensch, bis ins Gehirn hinauf, denn alles vollzieht sich da unter dem Einfluß vom Gliedmaßen-Stoffwechselmenschen.
[ 29 ] Altogether it is possible only to look into the human organism if one can take into consideration such conditions seriously if one knows that in that, which is outside at night of one's physical and ether body, the impulses are lying for a much slower activity of life than in that part which remains back at night, if one knows that man sleeps not only in an abstract way with his ego and astral body outside of his physical and etheric body. At sleep man is nearly all limb-metabolic man up into the brain, because everything proceeds then under the influence of metabolic-man.
[ 30 ] Nun ist innerlich der Mensch mit Bezug auf alles das, was dem langsamen Rhythmus unterliegt, sehr stark den ahrimanischen Kräften ausgesetzt, mit Bezug auf all das, was dem schnellen Rhythmus entspricht, sehr stark den luziferischen Kräften. Und so könnten Sie auch sagen, wenn Sie sich einmal die Holzgruppe ansehen würden: An derselben ist alles Ahrimanische hingestellt auf den langsamen Rhythmus, der daher verhärtet die Formen und sie spitz und steif macht. In allem Luziferischen ist auf den schnellen Rhythmus hingearbeitet, der alles rundet, weil er schneller abläuft, der daher alles rundet, es nicht versteift, sondern wogend macht. Sie können es da den plastischen Formen ansehen, daß man es zu tun hat mit einem Zusammenschlagen im Verhältnis von drei oder vier zu eins.
[ 30 ] Now, inwardly man is in regard to what underlies the slow rhythm exposed to a high degree to the ahrimanic forces, in regard to all, that corresponds to the fast rhythm his exposure very strong to the luciferic forces. Therefore, you could also say if you might look once at the wooden carved group; here everything ahrimanic has the tendency towards the slow rhythm, which hardens the forms and makes them pointed and rigid. In all that is luciferic, everything is worked towards the fast rhythms which makes everything round, because it runs off faster and therefore rounds off everything; it does not make things rigid, but wave-like. You can see it at the plastic forms there, that one deals with a beating together in the relation of three or four to one.
[ 31 ] Diese Dinge sind sowohl wichtig für das Verständnis des gesunden menschlichen Organismus, wie sie wichtig sind für das Verständnis des kranken menschlichen Organismus. Und man wird schon sehen, wie man für die Wissenschaft nötig haben wird diese Ergänzung, die nur von seiten dessen kommen kann, was hier anthroposophische Geisteswissenschaft genannt wird. Ich werde diese Betrachtungen fortsetzen, um sie dann so zusammenzuschließen, daß uns auf der einen Seite aus dem Menschen die Geschichte, und auf der anderen Seite aus der Geschichte der Mensch entgegenkommen wird.
[ 31 ] These matters are important as well for the understanding of the healthy human organism as they are important for the understanding of the sick human organism. One will see how one will have need in science of this completion which can come only from the side of what is called here anthroposophical spiritual science. I will continue these considerations intending to close them off in a way that on one side out of man history, and on the other hand out of history man will come to meet us.
