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Spiritual Connections
in the Structure of the Human Organism
GA 218

16 November 1922, London

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8. Erlebnisse der Menschenseele im Schlafe und nach dem Tode in der geistigen Welt II

8. Erlebnisse der Menschenseele im Schlafe und nach dem Tode in der geistigen Welt II

[ 1 ] Ich werde Ihnen einiges mitzuteilen haben über die geistigen Mächte und Wesenheiten, die übersinnlich in der Umgebung des Menschen leben und an seinem irdischen Dasein einen Anteil haben. Sie werden begreifen, daß alles, was zwischen geistigen Wesenheiten in der übersinnlichen Welt sich ereignet, und was solche geistigen Wesen miteinander zu tun haben, sich unterscheidet von dem, was Menschen zu tun pflegen während ihres Erdendaseins, und daß es daher eigentlich schwierig ist, in der menschlichen Sprache, die ja für menschliche Verhältnisse geschaffen ist, sich über das Wesen und die Tätigkeiten der übersinnlichen Intelligenzen, sagen wir, der übersinnlichen Wesenheiten auszusprechen. Da es aber in unserer Zeit doch geschehen muß, so muß es bildlich geschehen. Und da werden Sie eben verstehen, daß mancher Ausdruck so geprägt wird, als ob er aus menschlichen Verhältnissen heraus wäre. Er bezeichnet schon das Richtige, aber er ist natürlich, da er von menschlichen Verhältnissen hergenommen ist, bildlich.

[ 1 ] Ich werde Ihnen einiges mitzuteilen haben über die geistigen Mächte und Wesenheiten, die übersinnlich in der Umgebung des Menschen leben und an seinem irdischen Dasein einen Anteil haben. Sie werden begreifen, daß alles, was zwischen geistigen Wesenheiten in der übersinnlichen Welt sich ereignet, und was solche geistigen Wesen miteinander zu tun haben, sich unterscheidet von dem, was Menschen zu tun pflegen während ihres Erdendaseins, und daß es daher eigentlich schwierig ist, in der menschlichen Sprache, die ja für menschliche Verhältnisse geschaffen ist, sich über das Wesen und die Tätigkeiten der übersinnlichen Intelligenzen, sagen wir, der übersinnlichen Wesenheiten auszusprechen. Da es aber in unserer Zeit doch geschehen muß, so muß es bildlich geschehen. Und da werden Sie eben verstehen, daß mancher Ausdruck so geprägt wird, als ob er aus menschlichen Verhältnissen heraus wäre. Er bezeichnet schon das Richtige, aber er ist natürlich, da er von menschlichen Verhältnissen hergenommen ist, bildlich.

[ 2 ] Wir haben als Menschen die Natur um uns, die Natur mit ihren verschiedenen Reichen, mit dem mineralischen, dem pflanzlichen, dem tierischen Reiche, und wir können sagen, auch mit dem physischen Menschenreiche. Das, was wir da als Natur um uns herum haben, hat hinter sich gewissermaßen eine zweite Natur, aber eine geistige, eine übersinnliche Natur. Der Mensch nimmt mit seinen Sinnen die gewöhnliche Natur wahr. Die übersinnliche Natur, die dahinter ist, die nimmt er nicht wahr; aber sie hat deshalb doch einen großen Einfluß auf sein Erdendasein.

[ 2 ] Wir haben als Menschen die Natur um uns, die Natur mit ihren verschiedenen Reichen, mit dem mineralischen, dem pflanzlichen, dem tierischen Reiche, und wir können sagen, auch mit dem physischen Menschenreiche. Das, was wir da als Natur um uns herum haben, hat hinter sich gewissermaßen eine zweite Natur, aber eine geistige, eine übersinnliche Natur. Der Mensch nimmt mit seinen Sinnen die gewöhnliche Natur wahr. Die übersinnliche Natur, die dahinter ist, die nimmt er nicht wahr; aber sie hat deshalb doch einen großen Einfluß auf sein Erdendasein.

[ 3 ] Das zweite, was zu berücksichtigen ist, ist das, daß der Mensch eine physische Natur in sich hat, daß er, wenn er in sein Inneres blickt, diese physische Natur wahrnimmt als seine Instinkte, als seine Leidenschaften. Das ist alles selbstverständlich astral, aber es strömt aus der physischen Natur auf. Was der Mensch auf diese Art wahrnimmt in sich durch seine Instinkte, Triebe, Leidenschaften, das hat wiederum etwas, wir können jetzt sagen, unter sich, gewissermaßen ein Reich von Wesenheiten, die eine innige Beziehung haben zum Menschen, aber die untermenschlicher Natur sind. So daß wir, wenn wir um uns herumsehen mit unseren Sinnen, gewissermaßen die Oberfläche der Natur sehen, das Außere der Natur, dahinter müssen wir ahnen die übersinnliche Natur. Und wenn wir in uns hineinschauen und uns selber wahrnehmen durch unsere Triebe, Instinkte, Leidenschaften, dann müssen wir unter diesem, was sich da in uns äußert, eine untersinnliche Natur ahnen. Die übersinnliche Natur, die Natur, die um uns herum ist, sie kann nur derjenige beurteilen, der, mit geistiger Einsicht ausgestattet, seine Blicke nicht so wie die Naturwissenschaft auf das richtet, was innerhalb der strengen Naturgesetze verläuft. Niemals wird sich in dem, was so die Naturwissenschaft erforschen kann, die hinter der Natur stehende übersinnliche Natur zeigen. Diese zeigt sich aber, wenn man seinen geistigen Blick schärft für das, was nicht gesetzmäßig ist, sondern wovon man gewöhnlich sagt: Es unterliegt dem Zufall.

[ 3 ] Das zweite, was zu berücksichtigen ist, ist das, daß der Mensch eine physische Natur in sich hat, daß er, wenn er in sein Inneres blickt, diese physische Natur wahrnimmt als seine Instinkte, als seine Leidenschaften. Das ist alles selbstverständlich astral, aber es strömt aus der physischen Natur auf. Was der Mensch auf diese Art wahrnimmt in sich durch seine Instinkte, Triebe, Leidenschaften, das hat wiederum etwas, wir können jetzt sagen, unter sich, gewissermaßen ein Reich von Wesenheiten, die eine innige Beziehung haben zum Menschen, aber die untermenschlicher Natur sind. So daß wir, wenn wir um uns herumsehen mit unseren Sinnen, gewissermaßen die Oberfläche der Natur sehen, das Außere der Natur, dahinter müssen wir ahnen die übersinnliche Natur. Und wenn wir in uns hineinschauen und uns selber wahrnehmen durch unsere Triebe, Instinkte, Leidenschaften, dann müssen wir unter diesem, was sich da in uns äußert, eine untersinnliche Natur ahnen. Die übersinnliche Natur, die Natur, die um uns herum ist, sie kann nur derjenige beurteilen, der, mit geistiger Einsicht ausgestattet, seine Blicke nicht so wie die Naturwissenschaft auf das richtet, was innerhalb der strengen Naturgesetze verläuft. Niemals wird sich in dem, was so die Naturwissenschaft erforschen kann, die hinter der Natur stehende übersinnliche Natur zeigen. Diese zeigt sich aber, wenn man seinen geistigen Blick schärft für das, was nicht gesetzmäßig ist, sondern wovon man gewöhnlich sagt: Es unterliegt dem Zufall.

[ 4 ] Dem Zufall unterliegt in der Welt, die um uns herum ist, alles das, was sich darstellt im Wetter, in den Unregelmäßigkeiten der Atmosphäre während des Jahreslaufes. Wenn Sie die Einzelheiten, sagen wir, eines Londoner Nebels ins Auge fassen, so werden Sie sie zwar Im großen ganzen auf gewisse Regeln zurückführen können, aber nicht im einzelnen. Im einzelnen sagt man bei denjenigen Dingen, die Wind und Wetter bedeuten: Sie unterliegen dem Zufall. — Und wenn Sie auch in den Zeitungen geschrieben finden, was für ein Wetter in der nächsten Zeit sein wird, so werden Sie darauf nicht mit derselben Sicherheit bauen wie darauf, daß die Sonne am nächsten Morgen aufgeht. Naturgesetze sind demnach etwas ganz anderes als das, was in Wind und Wetter sich offenbart, und was in gewisser Beziehung von den Menschen zunächst als Zufall bezeichnet wird in den Naturerscheinungen. Man kann sich eine gewisse prophetische Gabe für Wettererscheinungen aneignen. Die kann man aber nicht auf Naturgesetze bringen; sie ist etwas Inspiriertes oder Intuitives.

[ 4 ] Dem Zufall unterliegt in der Welt, die um uns herum ist, alles das, was sich darstellt im Wetter, in den Unregelmäßigkeiten der Atmosphäre während des Jahreslaufes. Wenn Sie die Einzelheiten, sagen wir, eines Londoner Nebels ins Auge fassen, so werden Sie sie zwar Im großen ganzen auf gewisse Regeln zurückführen können, aber nicht im einzelnen. Im einzelnen sagt man bei denjenigen Dingen, die Wind und Wetter bedeuten: Sie unterliegen dem Zufall. — Und wenn Sie auch in den Zeitungen geschrieben finden, was für ein Wetter in der nächsten Zeit sein wird, so werden Sie darauf nicht mit derselben Sicherheit bauen wie darauf, daß die Sonne am nächsten Morgen aufgeht. Naturgesetze sind demnach etwas ganz anderes als das, was in Wind und Wetter sich offenbart, und was in gewisser Beziehung von den Menschen zunächst als Zufall bezeichnet wird in den Naturerscheinungen. Man kann sich eine gewisse prophetische Gabe für Wettererscheinungen aneignen. Die kann man aber nicht auf Naturgesetze bringen; sie ist etwas Inspiriertes oder Intuitives.

[ 5 ] Nun, in alledem, was sich so in Wind und Wetter äußert, leben Wesenheiten, die nur deshalb nicht gesehen werden, weil sie keinen Körper haben, der für die Sinne, welche Erdenwesen eigen sind, sichtbar ist. Diese Wesenheiten, die in Wind und Wetter leben, sind aber deshalb doch vorhanden. Sie haben einen Körper, der nur aus Luft und Wärme besteht, der in sich kein Wasser, keine Flüssigkeit und keine feste Erde hat. Sie haben einen Körper, der nur aus Luft und Wärme besteht.

[ 5 ] Nun, in alledem, was sich so in Wind und Wetter äußert, leben Wesenheiten, die nur deshalb nicht gesehen werden, weil sie keinen Körper haben, der für die Sinne, welche Erdenwesen eigen sind, sichtbar ist. Diese Wesenheiten, die in Wind und Wetter leben, sind aber deshalb doch vorhanden. Sie haben einen Körper, der nur aus Luft und Wärme besteht, der in sich kein Wasser, keine Flüssigkeit und keine feste Erde hat. Sie haben einen Körper, der nur aus Luft und Wärme besteht.

[ 6 ] Dieser Körper bildet sich, löst sich auf, macht rasche Verwandlungen durch. Was man sieht in Wolkenbildungen, was man fühlt in Windbildungen, das ist nur ein äußerer Ausdruck davon, das sind mehr die Taten dieser Wesenheiten. Der Körper ist mehr dahinter; aber er ist ein Luft- und Wärmekörper. So daß wir, wenn wir hinausschauen in unsere Atmosphäre, in den Umkreis der Erde, in dem wir als Menschen sind, um uns herum eine Welt von Wesenheiten haben, die Luft- und Wärmewesen sind. Diese Luft- und Wärmewesen sind von derjenigen Art, die ich in meinen Schriften und Vorträgen öfters luziferische Wesen genannt habe.

[ 6 ] Dieser Körper bildet sich, löst sich auf, macht rasche Verwandlungen durch. Was man sieht in Wolkenbildungen, was man fühlt in Windbildungen, das ist nur ein äußerer Ausdruck davon, das sind mehr die Taten dieser Wesenheiten. Der Körper ist mehr dahinter; aber er ist ein Luft- und Wärmekörper. So daß wir, wenn wir hinausschauen in unsere Atmosphäre, in den Umkreis der Erde, in dem wir als Menschen sind, um uns herum eine Welt von Wesenheiten haben, die Luft- und Wärmewesen sind. Diese Luft- und Wärmewesen sind von derjenigen Art, die ich in meinen Schriften und Vorträgen öfters luziferische Wesen genannt habe.

[ 7 ] Diese luziferischen Wesen haben ein ganz besonderes Streben in bezug auf den Menschen. Sie sind, trotzdem sie in dem uns oftmals unangenehmen Wetter leben, Wesenheiten, welche außerordentlich auf das moralische Element in der menschlichen sozialen Ordnung halten. Sie halten so stark auf das moralische Element, daß sie die Ansicht haben, der Mensch sollte gar nicht einen wirklichen physischen Körper haben; mindestens sollte der Mensch nicht einen Leib haben, in dem sich die irdische und die wässerige Natur findet. Sie möchten in ihrer Art den Menschen gestaltet haben, weil sie ihn dann, ohne daß er eine Freiheit darinnen hätte, ganz zu moralischen Wesen machen würden. Er würde gar keine physische Natur haben. Er würde ganz allein ein moralisches Wesen sein. Und diese Wesenheiten kämpfen im Laufe eines Jahres in furchtbarster Art immerfort darum, den Menschen von der Erde loszureißen, ihn in ihre Sphäre hineinzubekommen, ihn erdenfremd und erdenlos zu machen. Diese Wesenheiten sind besonders gefährlich allen schwärmerischen, zu einer nebelhaften Mystik veranlagten Menschen. Diese schwärmerischen, zu einer nebelhaften Mystik veranlagten Menschen verfallen sehr leicht diesen Wesenheiten, welche den Menschen hinwegführen möchten von der Erde, ihm eine Art Engelwesenheit geben möchten, damit er nur ja keinen Versuchungen unterliegt gegenüber dem Unmoralischen.

[ 7 ] Diese luziferischen Wesen haben ein ganz besonderes Streben in bezug auf den Menschen. Sie sind, trotzdem sie in dem uns oftmals unangenehmen Wetter leben, Wesenheiten, welche außerordentlich auf das moralische Element in der menschlichen sozialen Ordnung halten. Sie halten so stark auf das moralische Element, daß sie die Ansicht haben, der Mensch sollte gar nicht einen wirklichen physischen Körper haben; mindestens sollte der Mensch nicht einen Leib haben, in dem sich die irdische und die wässerige Natur findet. Sie möchten in ihrer Art den Menschen gestaltet haben, weil sie ihn dann, ohne daß er eine Freiheit darinnen hätte, ganz zu moralischen Wesen machen würden. Er würde gar keine physische Natur haben. Er würde ganz allein ein moralisches Wesen sein. Und diese Wesenheiten kämpfen im Laufe eines Jahres in furchtbarster Art immerfort darum, den Menschen von der Erde loszureißen, ihn in ihre Sphäre hineinzubekommen, ihn erdenfremd und erdenlos zu machen. Diese Wesenheiten sind besonders gefährlich allen schwärmerischen, zu einer nebelhaften Mystik veranlagten Menschen. Diese schwärmerischen, zu einer nebelhaften Mystik veranlagten Menschen verfallen sehr leicht diesen Wesenheiten, welche den Menschen hinwegführen möchten von der Erde, ihm eine Art Engelwesenheit geben möchten, damit er nur ja keinen Versuchungen unterliegt gegenüber dem Unmoralischen.

[ 8 ] So sonderbar und paradox es klingt, in diesen Mächten, die sich in Wind und Wetter äußern und die in Wind und Wetter durch den Luftkreis pulsieren, in denen haben wir diejenigen Wesen, die zwar die menschliche Freiheit über alles hassen und die nichts wissen wollen von der menschlichen Freiheit, die die menschliche Freiheit vernichten möchten, die aber die Menschen zu moralischen Automaten machen möchten, zu lauter guten Engelsnaturen. Und sie kämpfen, wenn ich mich eines irdischen Ausdruckes bedienen darf, bis «aufs Messer», um das zu erreichen.

[ 8 ] So sonderbar und paradox es klingt, in diesen Mächten, die sich in Wind und Wetter äußern und die in Wind und Wetter durch den Luftkreis pulsieren, in denen haben wir diejenigen Wesen, die zwar die menschliche Freiheit über alles hassen und die nichts wissen wollen von der menschlichen Freiheit, die die menschliche Freiheit vernichten möchten, die aber die Menschen zu moralischen Automaten machen möchten, zu lauter guten Engelsnaturen. Und sie kämpfen, wenn ich mich eines irdischen Ausdruckes bedienen darf, bis «aufs Messer», um das zu erreichen.

[ 9 ] Nun haben wir aber diesen Wesenheiten gegenüber, die sozusagen in der Luft ihre Festungen bauen — mißverstehen Sie den Ausdruck nicht, ich sagte, ich muß mich bildlich ausdrücken —, diesen Wesen gegenüber haben wir andere, die ich schon das letzte Mal in einem gewissen Zusammenhange erwähnt habe. Es sind diejenigen Wesen, welche etwas zu tun haben mit dem, was sich im Menschen äußert an Instinkten, an Trieben, an Begierden, an Leidenschaften. Aber diese Wesenheiten sind nicht etwa im Menschen drinnen. Im Menschen drinnen sind nur ihre Wirkungen. Diese Wesenheiten leben unmittelbar auf der Erde, aber so, daß der Mensch sie nicht sehen kann, weil sie niemals einen so geformten Leib bekommen, daß der Mensch sie sehen kann. Sie haben nämlich nur einen Leib, der in dem irdischen und in dem wässerigen Elemente lebt. Und ihre Taten im Erdengeschehen sind Ebbe und Flut, die Vulkanerscheinungen, die erdbebenartigen Erscheinungen. Diese Erscheinungen, denen ja die Naturwissenschaft, wie Sie wissen, auch außerordentlich ratlos gegenübersteht, zeigen dem geistig geschärften Blick als das hinter ihnen Stehende eine Welt von untermenschlichen Wesenheiten. Und diese untermenschlichen Wesenheiten stehen in der Gewalt derjenigen Mächte, die ich in anderem Zusammenhange immer die ahrimanischen Mächte nenne. Und diese ahrimanischen Mächte mit ihren verschiedenen Untergeistern — bis zu den koboldartigen Erscheinungen sind diese Untergeister im irdischen und im wässerigen Elemente der Erde enthalten —, diese ahrimanischen Wesenheiten, die haben sich nun sozusagen eine andere Aufgabe gestellt. Wenn man auf alle diese Wesenheiten hinschaut, so kann man ihnen gar nicht böse sein. Wie sollte man den luziferischen Wesenheiten böse sein? Sie wollen das Allerbeste, nämlich den Menschen zu einem moralischen, selbstverständlichen Wesen machen. Nur würde er niemals unter ihrem Einflusse ein freies Wesen sein können, sondern ein moralischer Automat. Sie wollen aber das Beste für den Menschen. Die anderen Wesenheiten, die haben sozusagen ihre Festungen unmittelbar unter der Erdoberfläche, aber ihre Wirkungen, die gehen in den menschlichen Stoffwechsel hinauf. Und was Sie sehen als Ebbe und Flut aufsteigen, oder was Sie in vulkanischen oder erdbebenartigen Wirkungen nur seltener sehen, das ist immerfort vorhanden in einem Ebben und in einem Fluten im Stoffwechsel des Menschen. Das sind die ahrimanischen Wirkungen.

[ 9 ] Nun haben wir aber diesen Wesenheiten gegenüber, die sozusagen in der Luft ihre Festungen bauen — mißverstehen Sie den Ausdruck nicht, ich sagte, ich muß mich bildlich ausdrücken —, diesen Wesen gegenüber haben wir andere, die ich schon das letzte Mal in einem gewissen Zusammenhange erwähnt habe. Es sind diejenigen Wesen, welche etwas zu tun haben mit dem, was sich im Menschen äußert an Instinkten, an Trieben, an Begierden, an Leidenschaften. Aber diese Wesenheiten sind nicht etwa im Menschen drinnen. Im Menschen drinnen sind nur ihre Wirkungen. Diese Wesenheiten leben unmittelbar auf der Erde, aber so, daß der Mensch sie nicht sehen kann, weil sie niemals einen so geformten Leib bekommen, daß der Mensch sie sehen kann. Sie haben nämlich nur einen Leib, der in dem irdischen und in dem wässerigen Elemente lebt. Und ihre Taten im Erdengeschehen sind Ebbe und Flut, die Vulkanerscheinungen, die erdbebenartigen Erscheinungen. Diese Erscheinungen, denen ja die Naturwissenschaft, wie Sie wissen, auch außerordentlich ratlos gegenübersteht, zeigen dem geistig geschärften Blick als das hinter ihnen Stehende eine Welt von untermenschlichen Wesenheiten. Und diese untermenschlichen Wesenheiten stehen in der Gewalt derjenigen Mächte, die ich in anderem Zusammenhange immer die ahrimanischen Mächte nenne. Und diese ahrimanischen Mächte mit ihren verschiedenen Untergeistern — bis zu den koboldartigen Erscheinungen sind diese Untergeister im irdischen und im wässerigen Elemente der Erde enthalten —, diese ahrimanischen Wesenheiten, die haben sich nun sozusagen eine andere Aufgabe gestellt. Wenn man auf alle diese Wesenheiten hinschaut, so kann man ihnen gar nicht böse sein. Wie sollte man den luziferischen Wesenheiten böse sein? Sie wollen das Allerbeste, nämlich den Menschen zu einem moralischen, selbstverständlichen Wesen machen. Nur würde er niemals unter ihrem Einflusse ein freies Wesen sein können, sondern ein moralischer Automat. Sie wollen aber das Beste für den Menschen. Die anderen Wesenheiten, die haben sozusagen ihre Festungen unmittelbar unter der Erdoberfläche, aber ihre Wirkungen, die gehen in den menschlichen Stoffwechsel hinauf. Und was Sie sehen als Ebbe und Flut aufsteigen, oder was Sie in vulkanischen oder erdbebenartigen Wirkungen nur seltener sehen, das ist immerfort vorhanden in einem Ebben und in einem Fluten im Stoffwechsel des Menschen. Das sind die ahrimanischen Wirkungen.

[ 10 ] Während also die luziferischen Geister ihre Festungen in der Luft bauen, um gegen das Irdische für das Moralische zu kämpfen, kämpfen diese Wesenheiten darum, den Menschen zu verhärten, ihn sich ähnlich zu machen. Er würde dadurch im Materiellen unendlich klug werden; unendlich gescheit, unglaublich intelligent würde er werden. Diese Wesenheiten können das nicht direkt erreichen, sie möchten es indirekt erreichen. Deshalb ist es in der Tat ihren wirklich jahrtausendealten Anstrengungen im Erdenleben schon gelungen, ein ganzes Geschlecht solcher untermenschlicher Wesenheiten auszubilden. Sie machen das so, daß sie sich der Instinktnatur der Menschen bemächtigen, wenn diese Instinktnatur besonders wüst und stark ist; sie reißen gewissermaßen diese Instinktnatur an sich. Der Mensch ist dann während seines Lebens verfallen diesen ahrimanischen Mächten.

[ 10 ] Während also die luziferischen Geister ihre Festungen in der Luft bauen, um gegen das Irdische für das Moralische zu kämpfen, kämpfen diese Wesenheiten darum, den Menschen zu verhärten, ihn sich ähnlich zu machen. Er würde dadurch im Materiellen unendlich klug werden; unendlich gescheit, unglaublich intelligent würde er werden. Diese Wesenheiten können das nicht direkt erreichen, sie möchten es indirekt erreichen. Deshalb ist es in der Tat ihren wirklich jahrtausendealten Anstrengungen im Erdenleben schon gelungen, ein ganzes Geschlecht solcher untermenschlicher Wesenheiten auszubilden. Sie machen das so, daß sie sich der Instinktnatur der Menschen bemächtigen, wenn diese Instinktnatur besonders wüst und stark ist; sie reißen gewissermaßen diese Instinktnatur an sich. Der Mensch ist dann während seines Lebens verfallen diesen ahrimanischen Mächten.

[ 11 ] Wenn der Mensch während seines Lebens verfallen ist den ahrimanischen Mächten, so daß er seinen Leidenschaften, Instinkten, Trieben ganz hingegeben ist, daß er ein wüster Mensch ist, dann können sie das herausreißen nach dem Tode. Und auf diese Weise gibt es nämlich schon eine ganze Bevölkerung, eine untermenschliche Bevölkerung der Erde. Die ist wirklich vorhanden, die ist im Wasser und im Irdischen vorhanden.

[ 11 ] Wenn der Mensch während seines Lebens verfallen ist den ahrimanischen Mächten, so daß er seinen Leidenschaften, Instinkten, Trieben ganz hingegeben ist, daß er ein wüster Mensch ist, dann können sie das herausreißen nach dem Tode. Und auf diese Weise gibt es nämlich schon eine ganze Bevölkerung, eine untermenschliche Bevölkerung der Erde. Die ist wirklich vorhanden, die ist im Wasser und im Irdischen vorhanden.

[ 12 ] Und wenn wir fragen, was die ahrimanischen Wesenheiten mit dieser untermenschlichen Bevölkerung vorhaben, so ist es das, daß sie denken: Jetzt werde ich aus einem Menschen herausziehen diese Instinktnatur; daraus mache ich ein irdisch-wässeriges Wesen. — Diese irdischwässerigen Wesen bevölkern tatsächlich die Schichte, die unmittelbar unter der Erdoberfläche liegt. Da sind sie drinnen. Diejenigen Menschen, die in Bergwerken schauen können, die kennen diese Wesenheiten sehr gut. Es sind Wesenheiten, die dadurch vorhanden sind, daß sie dem Menschen im Momente des Todes entrissen worden sind. Und da wartet Ahriman, da warten die ahrimanischen Mächte darauf, daß die Menschen einmal in einer solchen Inkarnation herunterkommen durch ein Karma, das durch die Instinkte, Triebe, Leidenschaften bewirkt wird, daß sie herunterkommen, daß ihnen nun ein solches Wesen besonders gut gefällt, daß Menschen in einem bestimmten Erdenleben sagen: Ich will nicht wieder zurück in die geistige Welt, ich will, nachdem ich meinen physischen Körper verlassen habe, aus dem man ja doch wiederum herausgeht zu einem übersinnlichen Leben, mich verkörpern in einem solchen untersinnlichen Wesen. Dafür bleibe ich dann mit der Erde vereint. Ich sterbe nicht mehr, ich bleibe mit der Erde vereint. Ich wähle, ein untersinnliches Wesen zu sein.

[ 12 ] Und wenn wir fragen, was die ahrimanischen Wesenheiten mit dieser untermenschlichen Bevölkerung vorhaben, so ist es das, daß sie denken: Jetzt werde ich aus einem Menschen herausziehen diese Instinktnatur; daraus mache ich ein irdisch-wässeriges Wesen. — Diese irdischwässerigen Wesen bevölkern tatsächlich die Schichte, die unmittelbar unter der Erdoberfläche liegt. Da sind sie drinnen. Diejenigen Menschen, die in Bergwerken schauen können, die kennen diese Wesenheiten sehr gut. Es sind Wesenheiten, die dadurch vorhanden sind, daß sie dem Menschen im Momente des Todes entrissen worden sind. Und da wartet Ahriman, da warten die ahrimanischen Mächte darauf, daß die Menschen einmal in einer solchen Inkarnation herunterkommen durch ein Karma, das durch die Instinkte, Triebe, Leidenschaften bewirkt wird, daß sie herunterkommen, daß ihnen nun ein solches Wesen besonders gut gefällt, daß Menschen in einem bestimmten Erdenleben sagen: Ich will nicht wieder zurück in die geistige Welt, ich will, nachdem ich meinen physischen Körper verlassen habe, aus dem man ja doch wiederum herausgeht zu einem übersinnlichen Leben, mich verkörpern in einem solchen untersinnlichen Wesen. Dafür bleibe ich dann mit der Erde vereint. Ich sterbe nicht mehr, ich bleibe mit der Erde vereint. Ich wähle, ein untersinnliches Wesen zu sein.

[ 13 ] Und in der Tat, so paradox es klingt — man muß darüber erstaunt sein, weil ja die ahrimanischen Wesen eben außerordentlich klug sind —, aber sie sind immer der Meinung, das kann man ganz richtig konstatieren, daß sie imstande sein werden, so viel Menschen auf diese Weise hereinzulocken in ihr Geschlecht, daß die Erde sich einmal mit lauter solchen ahrimanischen untermenschlichen Wesen bevölkern werde. Und dadurch wollen sie die Erde selbst unsterblich machen, so daß sie nicht zerstäubt im Weltenraum.

[ 13 ] Und in der Tat, so paradox es klingt — man muß darüber erstaunt sein, weil ja die ahrimanischen Wesen eben außerordentlich klug sind —, aber sie sind immer der Meinung, das kann man ganz richtig konstatieren, daß sie imstande sein werden, so viel Menschen auf diese Weise hereinzulocken in ihr Geschlecht, daß die Erde sich einmal mit lauter solchen ahrimanischen untermenschlichen Wesen bevölkern werde. Und dadurch wollen sie die Erde selbst unsterblich machen, so daß sie nicht zerstäubt im Weltenraum.

[ 14 ] So haben wir tatsächlich in unserer irdischen Menschheitsumgebung zwei Heerscharen, die Heerschar in der Luft, die den Menschen moralisch machen möchte, aber ihn wegheben würde von der Erde, und die ahrimanischen Wesenheiten unmittelbar unter der Erdoberfläche, die den Menschen herunterziehen möchten, die ihn immer an der Erde

[ 14 ] So haben wir tatsächlich in unserer irdischen Menschheitsumgebung zwei Heerscharen, die Heerschar in der Luft, die den Menschen moralisch machen möchte, aber ihn wegheben würde von der Erde, und die ahrimanischen Wesenheiten unmittelbar unter der Erdoberfläche, die den Menschen herunterziehen möchten, die ihn immer an der Erde

[ 15 ] Diese beiden Arten von Wesenheiten sind im mineralischen Reich, im pflanzlichen Reich, im tierischen Reich und auch im gewöhnlichen physischen Reich des Menschen. Insofern er nicht übermäßig in Trieben, in Leidenschaften, in Begierden lebt, sind sie dort so, daß sie sich miteinander vertragen müssen.

[ 15 ] Diese beiden Arten von Wesenheiten sind im mineralischen Reich, im pflanzlichen Reich, im tierischen Reich und auch im gewöhnlichen physischen Reich des Menschen. Insofern er nicht übermäßig in Trieben, in Leidenschaften, in Begierden lebt, sind sie dort so, daß sie sich miteinander vertragen müssen.

[ 16 ] Mit Bezug auf das Mineralreich hat, ich möchte sagen, diejenige Gottheit, welche zum Beispiel in der christlichen Religion die Vatergottheit genannt wird, in uralten Zeiten mit Bezug auf die Mineralien, Pflanzen, Tiere und auch den äußerlich tierisch-physischen Menschen Frieden gestiftet. Also in Mineralien, in Pflanzen, in Tieren und auch in derjenigen tierischen Natur des Menschen, die nicht heraufgenommen wird ins Seelische, wo der Mensch sich nicht anstecken läßt durch seine Triebe, Begierden und Leidenschaften, da ist Friede gestiftet durch den Vatergott in uralten Zeiten.

[ 16 ] Mit Bezug auf das Mineralreich hat, ich möchte sagen, diejenige Gottheit, welche zum Beispiel in der christlichen Religion die Vatergottheit genannt wird, in uralten Zeiten mit Bezug auf die Mineralien, Pflanzen, Tiere und auch den äußerlich tierisch-physischen Menschen Frieden gestiftet. Also in Mineralien, in Pflanzen, in Tieren und auch in derjenigen tierischen Natur des Menschen, die nicht heraufgenommen wird ins Seelische, wo der Mensch sich nicht anstecken läßt durch seine Triebe, Begierden und Leidenschaften, da ist Friede gestiftet durch den Vatergott in uralten Zeiten.

[ 17 ] Also wenn Sie einen Kristall, ein Mineral in die Hand nehmen oder eine Pflanze, da werden Sie nicht bemerken, daß da Streit ist zwischen diesen beiden Arten von Wesenheiten. Aber in dem Augenblicke, in dem Sie die Durchdringung des Menschenleibes mit der Seele ins Auge fassen, da werden Sie sehen, es liegt so etwas vor, daß diese Wesen sich zueinander so verhalten, daß die luziferischen Wesenheiten zu den ahrimanischen sagen: Wir haben dem Vatergott versprochen, daß wir um die Mineralien, die Pflanzen, Tiere und auch um den Menschen, solange er noch ein unbewußtes altes Wesen war, das noch nicht nachdachte, das selber wie ein Tier lebte, daß wir über sie nicht streiten, nicht kämpfen, aber um den Menschen, der sein Selbstbewußtsein errungen hat, da wollen wir bis aufs Messer kämpfen. — Und um den Menschen herrscht eben zwischen den Luft-Feuerwesen und zwischen den Erd-Wasserwesen ein furchtbarer Krieg. Und das ist dasjenige, in was man hineinsehen muß. Heute ist die Menschheit groß geworden in bezug auf die Erkenntnis der äußeren Natur. Ja, in der vertragen sich die luziferischen mit den ahrimanischen Wesen. Aber der Mensch weiß nichts von dem, was jenseits der Sinnenwelt lebt, von der übersinnlichen Natur und von der untermenschlichen Natur. Diese beiden Reiche bergen Wesenheiten, die diesen furchtbaren Kampf um den Menschen kämpfen, den ich Ihnen charakterisiert habe.

[ 17 ] Also wenn Sie einen Kristall, ein Mineral in die Hand nehmen oder eine Pflanze, da werden Sie nicht bemerken, daß da Streit ist zwischen diesen beiden Arten von Wesenheiten. Aber in dem Augenblicke, in dem Sie die Durchdringung des Menschenleibes mit der Seele ins Auge fassen, da werden Sie sehen, es liegt so etwas vor, daß diese Wesen sich zueinander so verhalten, daß die luziferischen Wesenheiten zu den ahrimanischen sagen: Wir haben dem Vatergott versprochen, daß wir um die Mineralien, die Pflanzen, Tiere und auch um den Menschen, solange er noch ein unbewußtes altes Wesen war, das noch nicht nachdachte, das selber wie ein Tier lebte, daß wir über sie nicht streiten, nicht kämpfen, aber um den Menschen, der sein Selbstbewußtsein errungen hat, da wollen wir bis aufs Messer kämpfen. — Und um den Menschen herrscht eben zwischen den Luft-Feuerwesen und zwischen den Erd-Wasserwesen ein furchtbarer Krieg. Und das ist dasjenige, in was man hineinsehen muß. Heute ist die Menschheit groß geworden in bezug auf die Erkenntnis der äußeren Natur. Ja, in der vertragen sich die luziferischen mit den ahrimanischen Wesen. Aber der Mensch weiß nichts von dem, was jenseits der Sinnenwelt lebt, von der übersinnlichen Natur und von der untermenschlichen Natur. Diese beiden Reiche bergen Wesenheiten, die diesen furchtbaren Kampf um den Menschen kämpfen, den ich Ihnen charakterisiert habe.

[ 18 ] Die Wesenheit, welche im Alten Testament Jahve genannt wird, diese Wesenheit — wenn man sich des Ausdruckes bedienen darf, ich habe ja im Anfang gesagt, wie ich diese Ausdrücke gebrauche — hat im Mond ihren Sitz, das heißt, sie gehört im Kosmos als geistiges Wesen zu dem, was in den physischen Mondenerscheinungen seinen Ausdruck hat. Diese Mondwesenheit, also Jahve, hat nun in der Weltenordnung das Folgende als Aufgabe. Sie ist vor allen Dingen damit, wenn ich so sagen darf, beauftragt, den Menschen, der aus der geistig-seelischen Welt heruntersteigt zur Erde, um sich mit einem Körper zu umkleiden, zur Erde herunterzuführen. Aber diese Jahvewesenheit behält sich vor, auch noch mit den Menschen auf Erden zu tun zu haben, nämlich alles das zu regulieren, was sich auf die Fortpflanzungskräfte bezieht. Also diese Jahvewesenheit, die sozusagen im Monde ihren Sitz hat, führt den Menschen zur Erde herunter und möchte alles das, was im Menschen mit den Trieben und Instinkten des Fortpflanzungswesens zusammenhängt, durch sich beherrschen. Aber das Fortpflanzungswesen kann nicht allein für sich geregelt werden. Es hängt mit den anderen Instinkten und Trieben des Menschen zusammen. Und deshalb braucht die Jahvewesenheit Gehilfen. Und die Wesenheiten, welche die Jahvewesenheit zu Gehilfen braucht, daß zum Beispiel im Menschen die Instinkte, die mit dem Essen und "Trinken zusammenhängen, im Einklange sind mit den Fortpflanzungsinstinkten, daß überhaupt die Triebe und Instinkte geregelt sind, diese Hilfswesen findet Jahve — wenn ich ihn so nennen darf —, der Mondengott, in Merkur und Venus.

[ 18 ] Die Wesenheit, welche im Alten Testament Jahve genannt wird, diese Wesenheit — wenn man sich des Ausdruckes bedienen darf, ich habe ja im Anfang gesagt, wie ich diese Ausdrücke gebrauche — hat im Mond ihren Sitz, das heißt, sie gehört im Kosmos als geistiges Wesen zu dem, was in den physischen Mondenerscheinungen seinen Ausdruck hat. Diese Mondwesenheit, also Jahve, hat nun in der Weltenordnung das Folgende als Aufgabe. Sie ist vor allen Dingen damit, wenn ich so sagen darf, beauftragt, den Menschen, der aus der geistig-seelischen Welt heruntersteigt zur Erde, um sich mit einem Körper zu umkleiden, zur Erde herunterzuführen. Aber diese Jahvewesenheit behält sich vor, auch noch mit den Menschen auf Erden zu tun zu haben, nämlich alles das zu regulieren, was sich auf die Fortpflanzungskräfte bezieht. Also diese Jahvewesenheit, die sozusagen im Monde ihren Sitz hat, führt den Menschen zur Erde herunter und möchte alles das, was im Menschen mit den Trieben und Instinkten des Fortpflanzungswesens zusammenhängt, durch sich beherrschen. Aber das Fortpflanzungswesen kann nicht allein für sich geregelt werden. Es hängt mit den anderen Instinkten und Trieben des Menschen zusammen. Und deshalb braucht die Jahvewesenheit Gehilfen. Und die Wesenheiten, welche die Jahvewesenheit zu Gehilfen braucht, daß zum Beispiel im Menschen die Instinkte, die mit dem Essen und "Trinken zusammenhängen, im Einklange sind mit den Fortpflanzungsinstinkten, daß überhaupt die Triebe und Instinkte geregelt sind, diese Hilfswesen findet Jahve — wenn ich ihn so nennen darf —, der Mondengott, in Merkur und Venus.

[ 19 ] Also wir haben gewissermaßen im geistigen Weltenall ein Bündnis zwischen dem Monde, der Jahvewesenheit in dem Monde und alledem, was den Mond mit Jahve zusammen mitbewohnt, und den Wesenheiten in Merkur und Venus. Die Wesenheiten, die in diesem Bündnis stehen, wollen eigentlich alles, was fleischlich und vom Blute im Inneren des Menschen ist, vom Monde, vom Merkur und von der Venus aus beherrschen. Der Mensch ist eben nicht bloß ein irdisches Wesen, sondern es spielen die Wirkungen aus dem Weltenall in ihn herein.

[ 19 ] Also wir haben gewissermaßen im geistigen Weltenall ein Bündnis zwischen dem Monde, der Jahvewesenheit in dem Monde und alledem, was den Mond mit Jahve zusammen mitbewohnt, und den Wesenheiten in Merkur und Venus. Die Wesenheiten, die in diesem Bündnis stehen, wollen eigentlich alles, was fleischlich und vom Blute im Inneren des Menschen ist, vom Monde, vom Merkur und von der Venus aus beherrschen. Der Mensch ist eben nicht bloß ein irdisches Wesen, sondern es spielen die Wirkungen aus dem Weltenall in ihn herein.

[ 20 ] Wenn wir nun diejenigen Wesen, die ich früher die ahrimanischen genannt habe und die ihre Festung unmittelbar unter der Oberfläche der Erde haben und die irdische und Wasserwesen sind, betrachten, so stehen sie zu Jahve, zu den Merkur- und zu den Venuswesen in dem Verhältnis, daß sie nicht reif genug dazu geworden sind, um in der Art, wie Jahve den Mond bewohnt, oder seine Gehilfen den Merkur oder die Venus bewohnen, zu diesen Weltenkörpern hin zu kommen. Sie sind verurteilt in der Weltenordnung, nicht ihre Sitze in Mond, Venus, Merkur zu haben, sondern unter der Oberfläche der Erde. Sie können sich daher denken, daß diese Wesenheiten, obzwar sie aller Moralität entbehren, nicht nur den Kampf gegen die Luft-Feuerwesen, sondern vor allen Dingen gegen Jahve, die Venusmächte und die Merkurmächte führen und dasjenige, was Jahves rechtmäßige Herrschaft ist, ihm entreißen wollen. Jahve ist eben der Regler der instinktiven Menschennatur. Aber indem er sie von außerhalb der Erde regelt, bleibt sie einer anderen Gewalt zwar untertan als den moralischen Gewalten, aber sie würde nicht unmoralisch werden. Durch Jahves rechtmäßige Herrschaft ist eben das Menschengeschlecht auf der Erde geworden, wie wir es kennen. Dazu waren diese Monden-, Merkur- und Venusmächte notwendig.

[ 20 ] Wenn wir nun diejenigen Wesen, die ich früher die ahrimanischen genannt habe und die ihre Festung unmittelbar unter der Oberfläche der Erde haben und die irdische und Wasserwesen sind, betrachten, so stehen sie zu Jahve, zu den Merkur- und zu den Venuswesen in dem Verhältnis, daß sie nicht reif genug dazu geworden sind, um in der Art, wie Jahve den Mond bewohnt, oder seine Gehilfen den Merkur oder die Venus bewohnen, zu diesen Weltenkörpern hin zu kommen. Sie sind verurteilt in der Weltenordnung, nicht ihre Sitze in Mond, Venus, Merkur zu haben, sondern unter der Oberfläche der Erde. Sie können sich daher denken, daß diese Wesenheiten, obzwar sie aller Moralität entbehren, nicht nur den Kampf gegen die Luft-Feuerwesen, sondern vor allen Dingen gegen Jahve, die Venusmächte und die Merkurmächte führen und dasjenige, was Jahves rechtmäßige Herrschaft ist, ihm entreißen wollen. Jahve ist eben der Regler der instinktiven Menschennatur. Aber indem er sie von außerhalb der Erde regelt, bleibt sie einer anderen Gewalt zwar untertan als den moralischen Gewalten, aber sie würde nicht unmoralisch werden. Durch Jahves rechtmäßige Herrschaft ist eben das Menschengeschlecht auf der Erde geworden, wie wir es kennen. Dazu waren diese Monden-, Merkur- und Venusmächte notwendig.

[ 21 ] Gegen das Jahvegeschlecht, was also die Menschen sind, begründen diese ahrimanischen Wesenheiten dieses andere Geschlecht, von dem ich Ihnen gesprochen habe. Und ein wesentliches Mittel für sie ist das, was ich Ihnen schon das letzte Mal hier charakterisiert habe. Sie gehen, während der Mensch schläft, an ihn heran und sagen ihm, das Gute sei böse und das Böse sei gut. Das nimmt der Mensch mit einer furchtbaren Leichtigkeit auf, während er schläft, und bringt es dann in seinen physischen und in seinen Ätherleib hinein. Und diese ahrimanischen Wesenheiten glauben eben ihr Ziel durch diese Einflüsterungen des ruchlos Bösen zu erringen, so daß wir sagen können: Der Mensch sollte eigentlich ganz abhängig sein in bezug auf seine niedere Natur von höheren Mächten, von den Mond-, den Venus-, den Merkurmächten. Die niedere Natur ist an sich nicht böse und niedrig; sie ist es dadurch, daß in ihr die Jahve-feindlichen Mächte in den Menschen eindringen auf die geschilderte Art. Jahve möchte, daß diese Wesenheiten nur in Ebbe und Flut, in den vulkanischen Erscheinungen, in Erdbeben sich äußern. Aber diese Wesenheiten machen alle Anstrengungen, sich auch im Menschen geltend machen zu können, und sind also in ihrer Festung nicht nur so, daß sie Ausfälle machen gegen die Luft- und Feuerwesen, sondern sie machen vorzugsweise ihre Ausfälle gegen Jahve und seine Gehilfen auf der Venus und auf dem Merkur.

[ 21 ] Gegen das Jahvegeschlecht, was also die Menschen sind, begründen diese ahrimanischen Wesenheiten dieses andere Geschlecht, von dem ich Ihnen gesprochen habe. Und ein wesentliches Mittel für sie ist das, was ich Ihnen schon das letzte Mal hier charakterisiert habe. Sie gehen, während der Mensch schläft, an ihn heran und sagen ihm, das Gute sei böse und das Böse sei gut. Das nimmt der Mensch mit einer furchtbaren Leichtigkeit auf, während er schläft, und bringt es dann in seinen physischen und in seinen Ätherleib hinein. Und diese ahrimanischen Wesenheiten glauben eben ihr Ziel durch diese Einflüsterungen des ruchlos Bösen zu erringen, so daß wir sagen können: Der Mensch sollte eigentlich ganz abhängig sein in bezug auf seine niedere Natur von höheren Mächten, von den Mond-, den Venus-, den Merkurmächten. Die niedere Natur ist an sich nicht böse und niedrig; sie ist es dadurch, daß in ihr die Jahve-feindlichen Mächte in den Menschen eindringen auf die geschilderte Art. Jahve möchte, daß diese Wesenheiten nur in Ebbe und Flut, in den vulkanischen Erscheinungen, in Erdbeben sich äußern. Aber diese Wesenheiten machen alle Anstrengungen, sich auch im Menschen geltend machen zu können, und sind also in ihrer Festung nicht nur so, daß sie Ausfälle machen gegen die Luft- und Feuerwesen, sondern sie machen vorzugsweise ihre Ausfälle gegen Jahve und seine Gehilfen auf der Venus und auf dem Merkur.

[ 22 ] So steht der Mensch in einem Kampf darinnen, der auf der einen Seite geführt wird von Jahve und seinen Scharen, die da kämpfen für die Gerechtigkeit im Weltenall. Und auf der anderen Seite stehen die Scharen des Ahriman, der in bezug auf seine Klugheit den Menschen weit überragt, der ganz und gar die moralische Natur verleugnen möchte, dafür aber den Menschen zu einem Automaten der Klugheit machen möchte.

[ 22 ] So steht der Mensch in einem Kampf darinnen, der auf der einen Seite geführt wird von Jahve und seinen Scharen, die da kämpfen für die Gerechtigkeit im Weltenall. Und auf der anderen Seite stehen die Scharen des Ahriman, der in bezug auf seine Klugheit den Menschen weit überragt, der ganz und gar die moralische Natur verleugnen möchte, dafür aber den Menschen zu einem Automaten der Klugheit machen möchte.

[ 23 ] Da haben Sie dasjenige, was im Menschen spielt, von unten herauf, möchte ich sagen, von der Erde und dem Wasser aus und was sich dadurch in den Menschen hereinerstreckt, daß ja der Mensch die Produkte essen muß, die aus der Erde und dem Wasser stammen. Von der Luft nährt er sich ja nicht, von der bloßen Wärme auch nicht.

[ 23 ] Da haben Sie dasjenige, was im Menschen spielt, von unten herauf, möchte ich sagen, von der Erde und dem Wasser aus und was sich dadurch in den Menschen hereinerstreckt, daß ja der Mensch die Produkte essen muß, die aus der Erde und dem Wasser stammen. Von der Luft nährt er sich ja nicht, von der bloßen Wärme auch nicht.

[ 24 ] Auf der anderen Seite stehen die Wesenheiten, welche in Luft und Wärme ihre Körperlichkeit haben. Sie sind ebenso unreife Wesen wie die Jahve-feindlichen Wesen. Aber diejenigen Wesen, die ihnen gegenüber den Reifezustand darstellen, die wohnen auf Mars, Jupiter, Saturn. So daß nun diese Luft-Feuerwesen nicht bloß von ihren Festungen in der Luft Ausfälle gegen die ahrimanischen Mächte machen, sondern daß sie gegen alles das kämpfen, was an Wirkungen ausgeübt werden soll von Mars, Jupiter, Saturn auf den Menschen.

[ 24 ] Auf der anderen Seite stehen die Wesenheiten, welche in Luft und Wärme ihre Körperlichkeit haben. Sie sind ebenso unreife Wesen wie die Jahve-feindlichen Wesen. Aber diejenigen Wesen, die ihnen gegenüber den Reifezustand darstellen, die wohnen auf Mars, Jupiter, Saturn. So daß nun diese Luft-Feuerwesen nicht bloß von ihren Festungen in der Luft Ausfälle gegen die ahrimanischen Mächte machen, sondern daß sie gegen alles das kämpfen, was an Wirkungen ausgeübt werden soll von Mars, Jupiter, Saturn auf den Menschen.

[ 25 ] Mars, Jupiter und Saturn, die fernen Planeten, die haben die Wirkungen auf den Menschen — das heißt, ihre geistigen Wesenheiten haben die Wirkungen auf den Menschen —, die vorzugsweise in den Augen, in den Ohren, kurz, in den Sinnesorganen an der Oberfläche des Menschen leben. Während Mond, Venus, Merkur im Inneren des Menschen, in den inneren Organen ihre Wirkungen haben, haben Saturn, Jupiter, Mars außen in den Sinnesorganen ihre Wirkungen. Die Wirkungen zum Beispiel vom Saturn sitzen ganz wesentlich im menschlichen Auge. Diese Wesenheiten, also die Saturnwesenheiten, die Jupiterwesenheiten, die Marswesenheiten wollen den Menschen zum wirklichen Erdenmenschen machen, das heißt, sie wollen ihm Sinne geben, welche ordentlich eingesetzt sind einem physischen Menschenorganismus und an der Oberfläche bleiben. Sie wollen ihm Nerven geben, die von den Sinnen ausgehen und sich ins Innere hineinerstrecken. Saturn gibt die Sinne. Jupiter gibt dann die Nervenfortsetzungen der Sinne und Mars ist eine solche Gewalt, welche zum Beispiel die Sprache gibt. Also alles, was an der Oberfläche des Menschen ist, wollen diese Wesenheiten an den Menschen heranbringen. Es sind Einstülpungen der menschlichen Haut nach innen, diese Sinne und die Nerven.

[ 25 ] Mars, Jupiter und Saturn, die fernen Planeten, die haben die Wirkungen auf den Menschen — das heißt, ihre geistigen Wesenheiten haben die Wirkungen auf den Menschen —, die vorzugsweise in den Augen, in den Ohren, kurz, in den Sinnesorganen an der Oberfläche des Menschen leben. Während Mond, Venus, Merkur im Inneren des Menschen, in den inneren Organen ihre Wirkungen haben, haben Saturn, Jupiter, Mars außen in den Sinnesorganen ihre Wirkungen. Die Wirkungen zum Beispiel vom Saturn sitzen ganz wesentlich im menschlichen Auge. Diese Wesenheiten, also die Saturnwesenheiten, die Jupiterwesenheiten, die Marswesenheiten wollen den Menschen zum wirklichen Erdenmenschen machen, das heißt, sie wollen ihm Sinne geben, welche ordentlich eingesetzt sind einem physischen Menschenorganismus und an der Oberfläche bleiben. Sie wollen ihm Nerven geben, die von den Sinnen ausgehen und sich ins Innere hineinerstrecken. Saturn gibt die Sinne. Jupiter gibt dann die Nervenfortsetzungen der Sinne und Mars ist eine solche Gewalt, welche zum Beispiel die Sprache gibt. Also alles, was an der Oberfläche des Menschen ist, wollen diese Wesenheiten an den Menschen heranbringen. Es sind Einstülpungen der menschlichen Haut nach innen, diese Sinne und die Nerven.

[ 26 ] Die Luft- und Feuerwesen, von denen ich Ihnen gesprochen habe, die aber kämpfen nun gegen Jupiter, Saturn und Mars wiederum einen Kampf bis aufs Messer. Sie sitzen in ihren Festungen in der Luft und sie entfalten insbesondere in den Blitzen, in all dem, was feurig ist, in der Luft ihre Gewalten. Und sie sind es, die den ganzen Menschen als physischen Menschen so machen möchten, wie eigentlich nur das Auge außen und das Ohr und die Nase sein dürfen, wie er an der Oberfläche sein soll. Sie möchten die Oberfläche durch den ganzen Menschen durchgießen, so daß der Mensch nichts anderes tun würde, als nur sehen und hören, daß er nichts essen und nichts trinken, sondern nur sehen und hören und ein engelartiges Wesen werden würde.

[ 26 ] Die Luft- und Feuerwesen, von denen ich Ihnen gesprochen habe, die aber kämpfen nun gegen Jupiter, Saturn und Mars wiederum einen Kampf bis aufs Messer. Sie sitzen in ihren Festungen in der Luft und sie entfalten insbesondere in den Blitzen, in all dem, was feurig ist, in der Luft ihre Gewalten. Und sie sind es, die den ganzen Menschen als physischen Menschen so machen möchten, wie eigentlich nur das Auge außen und das Ohr und die Nase sein dürfen, wie er an der Oberfläche sein soll. Sie möchten die Oberfläche durch den ganzen Menschen durchgießen, so daß der Mensch nichts anderes tun würde, als nur sehen und hören, daß er nichts essen und nichts trinken, sondern nur sehen und hören und ein engelartiges Wesen werden würde.

[ 27 ] Nun, diese Wesen, die Marswesen, die Jupiterwesen, die Saturnwesen benehmen sich in der Tat in der äußeren Natur — wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf von so erhabenen Wesen — ganz ordentlich. Sie durchdringen das, was uns in der äußeren Natur erscheint als bloße Natur, mit Moralität. Sie bringen die Moralität an den Menschen heran, sie zieht tatsächlich durch die Sinne ein.

[ 27 ] Nun, diese Wesen, die Marswesen, die Jupiterwesen, die Saturnwesen benehmen sich in der Tat in der äußeren Natur — wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf von so erhabenen Wesen — ganz ordentlich. Sie durchdringen das, was uns in der äußeren Natur erscheint als bloße Natur, mit Moralität. Sie bringen die Moralität an den Menschen heran, sie zieht tatsächlich durch die Sinne ein.

[ 28 ] Aber die Luft- und Feuerwesen, die wollen den Menschen ganz mit seiner Sinnennatur durchdringen, so daß er einfach, indem er mit seinen Sinnen sieht, nichts anderes sieht als das, was moralisch ist. Also sie wollen ihn zu einem moralischen Automaten machen.

[ 28 ] Aber die Luft- und Feuerwesen, die wollen den Menschen ganz mit seiner Sinnennatur durchdringen, so daß er einfach, indem er mit seinen Sinnen sieht, nichts anderes sieht als das, was moralisch ist. Also sie wollen ihn zu einem moralischen Automaten machen.

[ 29 ] Und so sehen Sie, wenn Sie in der Natur um sich schauen: Alles, was sich durch Kräfte äußert, das kommt von den Marswesen. Was sich äußert durch Naturgesetze, kommt von den Jupiterwesen, und was Farbe und Ton ist, von den Saturnwesen. Aber diese Wesenheiten, die Luft- und Feuerwesen, wollen den ganzen Menschen nicht zum physischen Leibe werden lassen, sondern nur zur Kraft, zum Gesetz, das heißt, zum Gedanken und zur Farbe und zum Ton. Sie wollen ihn ganz verdünnen, ihn, wie gesagt, zu einem engelartigen Wesen machen.

[ 29 ] Und so sehen Sie, wenn Sie in der Natur um sich schauen: Alles, was sich durch Kräfte äußert, das kommt von den Marswesen. Was sich äußert durch Naturgesetze, kommt von den Jupiterwesen, und was Farbe und Ton ist, von den Saturnwesen. Aber diese Wesenheiten, die Luft- und Feuerwesen, wollen den ganzen Menschen nicht zum physischen Leibe werden lassen, sondern nur zur Kraft, zum Gesetz, das heißt, zum Gedanken und zur Farbe und zum Ton. Sie wollen ihn ganz verdünnen, ihn, wie gesagt, zu einem engelartigen Wesen machen.

[ 30 ] So sehen Sie, während sich in der äußeren Natur gut vertragen Mond, Merkur, Venus, Jupiter, Mars, Saturn, und durch die Sonne im Gleichgewichte gehalten werden, führen sie für die menschliche Natur einen zweifachen Kampf auf. Erstens kämpfen die ahrimanischen und luziferischen Wesen gegeneinander; zweitens aber bekämpfen die luziferischen Wesen alles außerhalb der Sonne liegende Marshafte, Jupiterhafte, Saturnhafte; und dann wiederum bekämpfen die ahrimanischen Wesenheiten alles Mondhafte, Venushafte, Merkurhafte.

[ 30 ] So sehen Sie, während sich in der äußeren Natur gut vertragen Mond, Merkur, Venus, Jupiter, Mars, Saturn, und durch die Sonne im Gleichgewichte gehalten werden, führen sie für die menschliche Natur einen zweifachen Kampf auf. Erstens kämpfen die ahrimanischen und luziferischen Wesen gegeneinander; zweitens aber bekämpfen die luziferischen Wesen alles außerhalb der Sonne liegende Marshafte, Jupiterhafte, Saturnhafte; und dann wiederum bekämpfen die ahrimanischen Wesenheiten alles Mondhafte, Venushafte, Merkurhafte.

[ 31 ] Hinter der Natur und im Menschen lebt also tatsächlich ein harter Kampf, und innerhalb dieses harten Kampfes muß sich der Mensch seinen Fortschritt und seine Freiheit erringen. Das hat er in älteren Zeiten getan durch die Lehre der alten Mysterien, das muß er in der jetzigen Zeit tun durch dasjenige, was durch geistige Forschung hervorgebracht werden kann über das, was hinter der Natur und unterhalb des Menschen ist. Denn unwissend sein mit Bezug auf diese Dinge, würde der Menschheit in der Zukunft zum größten Verderben gereichen müssen.

[ 31 ] Hinter der Natur und im Menschen lebt also tatsächlich ein harter Kampf, und innerhalb dieses harten Kampfes muß sich der Mensch seinen Fortschritt und seine Freiheit erringen. Das hat er in älteren Zeiten getan durch die Lehre der alten Mysterien, das muß er in der jetzigen Zeit tun durch dasjenige, was durch geistige Forschung hervorgebracht werden kann über das, was hinter der Natur und unterhalb des Menschen ist. Denn unwissend sein mit Bezug auf diese Dinge, würde der Menschheit in der Zukunft zum größten Verderben gereichen müssen.

[ 32 ] Sie sehen aus meiner Darstellung, daß diejenigen Wesen, die ich auch heute hier wiederum luziferische und ahrimanische Wesen genannt habe, in bezug auf gewisse Eigenschaften außerordentlich stark entwickelt sind, die luziferischen Wesenheiten in bezug auf Moralität, die ahrimanischen Wesenheiten in bezug auf Klugheit, Intelligenz. Und dennoch ist es so, daß diese Wesenheiten auf beiden Seiten immer wiieder und wieder glauben, daß sie ihre Ziele erreichen werden. Und immer von neuem beginnen sie, für diese ihre Ziele in der Weise zu kämpfen, wie ich Ihnen das heute dargestellt habe. In bezug auf das Erringen dieser Ziele erleben sie aber zugleich auf der Erde im weitesten Umkreise Enttäuschungen. So daß, wenn man durch das moderne Initiationswesen solchen luziferischen oder ahrimanischen Wesenheiten hinter der Natur oder unter dem Menschen begegnet, man sie in einem fortwährenden Siegestaumel auf der einen Seite trifft. Sie dringen vor zu ihren Zielen, wollen von ihnen nicht ablassen, glauben immer wieder und wiederum an ihren Sieg. Auf der anderen Seite aber werden sie von der Erde aus immer wieder enttäuscht. Und diese Stimmung eines gewissen Siegestaumels und fortwährender Enttäuschungen macht eigentlich das Leben dieser Art von Wesenheiten aus.

[ 32 ] Sie sehen aus meiner Darstellung, daß diejenigen Wesen, die ich auch heute hier wiederum luziferische und ahrimanische Wesen genannt habe, in bezug auf gewisse Eigenschaften außerordentlich stark entwickelt sind, die luziferischen Wesenheiten in bezug auf Moralität, die ahrimanischen Wesenheiten in bezug auf Klugheit, Intelligenz. Und dennoch ist es so, daß diese Wesenheiten auf beiden Seiten immer wiieder und wieder glauben, daß sie ihre Ziele erreichen werden. Und immer von neuem beginnen sie, für diese ihre Ziele in der Weise zu kämpfen, wie ich Ihnen das heute dargestellt habe. In bezug auf das Erringen dieser Ziele erleben sie aber zugleich auf der Erde im weitesten Umkreise Enttäuschungen. So daß, wenn man durch das moderne Initiationswesen solchen luziferischen oder ahrimanischen Wesenheiten hinter der Natur oder unter dem Menschen begegnet, man sie in einem fortwährenden Siegestaumel auf der einen Seite trifft. Sie dringen vor zu ihren Zielen, wollen von ihnen nicht ablassen, glauben immer wieder und wiederum an ihren Sieg. Auf der anderen Seite aber werden sie von der Erde aus immer wieder enttäuscht. Und diese Stimmung eines gewissen Siegestaumels und fortwährender Enttäuschungen macht eigentlich das Leben dieser Art von Wesenheiten aus.

[ 33 ] Und da stellt sich im einzelnen das Folgende heraus. Man kann zunächst aufmerksam darauf machen, wie die luziferischen und ahrimanischen Wesenheiten von der Erde aus durch die physische Wesenheit des Menschen enttäuscht werden. Man bekommt den stärksten Eindruck von den Enttäuschungen Ahrimans und Luzifers, wenn man in Krankenhäusern oder an Krankenbetten und in Irrenhäusern verweilt; denn durch beides erlebt Ahriman, erlebt Luzifer eben seine starken Enttäuschungen. Denn diese Wesenheiten führen einen harten Kampf, wie ich Ihnen gezeigt habe, um die Natur des Menschen. Aber es wird ihnen nicht wohl in bezug auf ihre Ziele, wenn sie innerhalb der menschlichen Natur gegeneinander einen Sieg erringen.

[ 33 ] Und da stellt sich im einzelnen das Folgende heraus. Man kann zunächst aufmerksam darauf machen, wie die luziferischen und ahrimanischen Wesenheiten von der Erde aus durch die physische Wesenheit des Menschen enttäuscht werden. Man bekommt den stärksten Eindruck von den Enttäuschungen Ahrimans und Luzifers, wenn man in Krankenhäusern oder an Krankenbetten und in Irrenhäusern verweilt; denn durch beides erlebt Ahriman, erlebt Luzifer eben seine starken Enttäuschungen. Denn diese Wesenheiten führen einen harten Kampf, wie ich Ihnen gezeigt habe, um die Natur des Menschen. Aber es wird ihnen nicht wohl in bezug auf ihre Ziele, wenn sie innerhalb der menschlichen Natur gegeneinander einen Sieg erringen.

[ 34 ] Etwas anderes ist es mit dem Siege, den Ahriman gegen die Mondgottheiten, Venusgottheit und Merkurgottheit erringt, und etwas anderes ist es um den Sieg, den die Luft- und Feuergeister gegen Jupiter, Mars, Saturn erringen. Das sind aber niemals vollständige Siege. Sie werden es nur dadurch, daß sie verstärkt werden durch das, was an Erfolg diese Wesenheiten gegeneinander haben. Aber eigentlich sind diese Erfolge, die diese Wesenheiten gegeneinander haben, in den weitaus meisten Fällen eben Scheinerfolge, und daher die Enttäuschung. Denn nehmen Sie einmal an, es gelingt den ahrimanischen Mächten, im menschlichen physischen Körper einen Sieg zu erringen über die luziferischen Mächte, über diejenigen Mächte, die den Menschen ganz durchsetzen wollen mit dem, was nur an der Oberfläche in den Sinnen sein soll, dann verfällt der Mensch durch diesen Sieg der ahrimanischen Mächte in solche Erkrankungen, wie Geschwulstbildungen, Karzinombildungen oder Stoffwechselkrankheiten, wie Diabetes, Zuckerkrankheit.

[ 34 ] Etwas anderes ist es mit dem Siege, den Ahriman gegen die Mondgottheiten, Venusgottheit und Merkurgottheit erringt, und etwas anderes ist es um den Sieg, den die Luft- und Feuergeister gegen Jupiter, Mars, Saturn erringen. Das sind aber niemals vollständige Siege. Sie werden es nur dadurch, daß sie verstärkt werden durch das, was an Erfolg diese Wesenheiten gegeneinander haben. Aber eigentlich sind diese Erfolge, die diese Wesenheiten gegeneinander haben, in den weitaus meisten Fällen eben Scheinerfolge, und daher die Enttäuschung. Denn nehmen Sie einmal an, es gelingt den ahrimanischen Mächten, im menschlichen physischen Körper einen Sieg zu erringen über die luziferischen Mächte, über diejenigen Mächte, die den Menschen ganz durchsetzen wollen mit dem, was nur an der Oberfläche in den Sinnen sein soll, dann verfällt der Mensch durch diesen Sieg der ahrimanischen Mächte in solche Erkrankungen, wie Geschwulstbildungen, Karzinombildungen oder Stoffwechselkrankheiten, wie Diabetes, Zuckerkrankheit.

[ 35 ] Wenn irgendwo in einer physischen Menschennatur diese Krankheiten auftreten, dann hat Ahriman gegen Luzifer einen Sieg errungen, der aber damit verknüpft ist, daß die physische Natur des Menschen zeitweilig ruiniert ist. Dann taugt diese physische Natur dem Ahriman nicht dazu, die Instinkte, Triebe herauszureißen und sein eigenes Geschlecht daraus zu bilden. Daraus bekommen Sie eine vielleicht paradoxe, aber richtige Ansicht von der Krankheit. Sie ist in vielen Fällen das einzige Mittel der guten Mächte, den Menschen vor den Fängen von Ahriman zu retten.

[ 35 ] Wenn irgendwo in einer physischen Menschennatur diese Krankheiten auftreten, dann hat Ahriman gegen Luzifer einen Sieg errungen, der aber damit verknüpft ist, daß die physische Natur des Menschen zeitweilig ruiniert ist. Dann taugt diese physische Natur dem Ahriman nicht dazu, die Instinkte, Triebe herauszureißen und sein eigenes Geschlecht daraus zu bilden. Daraus bekommen Sie eine vielleicht paradoxe, aber richtige Ansicht von der Krankheit. Sie ist in vielen Fällen das einzige Mittel der guten Mächte, den Menschen vor den Fängen von Ahriman zu retten.

[ 36 ] Und wenn Luzifer einen Sieg erringt in der menschlichen Natur, wenn also über die ahrimanischen Mächte, die den Menschen verhärten möchten, die ihn herunterziehen möchten in ihr Geschlecht von bloßen irdischen und Wasserwesen, luziferische Mächte einen Sieg erringen, so verfällt der Mensch in die empfindlichen katarrhalischen Krankheiten oder in irrsinnige Zustände. Wiederum wird dadurch dem Luzifer sein Sieg streitig gemacht.

[ 36 ] Und wenn Luzifer einen Sieg erringt in der menschlichen Natur, wenn also über die ahrimanischen Mächte, die den Menschen verhärten möchten, die ihn herunterziehen möchten in ihr Geschlecht von bloßen irdischen und Wasserwesen, luziferische Mächte einen Sieg erringen, so verfällt der Mensch in die empfindlichen katarrhalischen Krankheiten oder in irrsinnige Zustände. Wiederum wird dadurch dem Luzifer sein Sieg streitig gemacht.

[ 37 ] Daher ist es, daß diese ahrimanischen und luziferischen Mächte fortwährend mit aller Kraft an dem Herbeiführen ihrer Siege arbeiten, daß sie aber eben traurig und enttäuscht werden an Krankenbetten, in Krankenhäusern und in Irrenhäusern. Denn da zeigt sich ihnen, daß sie zwar kämpfen können, daß sie aber unmöglich eigentlich siegen können.

[ 37 ] Daher ist es, daß diese ahrimanischen und luziferischen Mächte fortwährend mit aller Kraft an dem Herbeiführen ihrer Siege arbeiten, daß sie aber eben traurig und enttäuscht werden an Krankenbetten, in Krankenhäusern und in Irrenhäusern. Denn da zeigt sich ihnen, daß sie zwar kämpfen können, daß sie aber unmöglich eigentlich siegen können.

[ 38 ] Wenn Sie einen Einblick haben in die ätherische Natur des Menschen, nicht in die physische Natur bloß, sondern in die ätherische Natur, dann haben Sie da eben solche Bedingungen für Enttäuschungen der ahrimanischen und luziferischen Mächte, denn wenn im Ätherleibe die luziferischen Mächte über die ahrimanischen Mächte siegen, wird der Mensch zum Gewohnheitslügner. Aber indem der Mensch zum Gewohnheitslügner wird, wird er ja nicht moralisch, sondern er fällt gerade aus der Welt, in die ihn Luzifer hineinhaben möchte, heraus. Luzifer entreißt den Menschen scheinbar der Erdenwelt; aber er macht ihn statt zu einem moralischen Automaten zu einem Lügner. Und indem der Mensch zu einem Gewohnheitslügner wird, zu einem habituellen Lügner, ist in diesem Verlogenmachen des Menschen, so paradox es wiederum klingt, zunächst eine Waffe da der guten Mächte, um den Menschen Luzifer zu entreißen. Denn, daß der Mensch zum Lügner wird, kann dann im weiteren Verlaufe des Karma wenigstens ausgebessert werden, während, wenn Luzifer siegen würde, das Menschengeschlecht eben verlorengehen würde, hinaufgehoben würde von der Erde.

[ 38 ] Wenn Sie einen Einblick haben in die ätherische Natur des Menschen, nicht in die physische Natur bloß, sondern in die ätherische Natur, dann haben Sie da eben solche Bedingungen für Enttäuschungen der ahrimanischen und luziferischen Mächte, denn wenn im Ätherleibe die luziferischen Mächte über die ahrimanischen Mächte siegen, wird der Mensch zum Gewohnheitslügner. Aber indem der Mensch zum Gewohnheitslügner wird, wird er ja nicht moralisch, sondern er fällt gerade aus der Welt, in die ihn Luzifer hineinhaben möchte, heraus. Luzifer entreißt den Menschen scheinbar der Erdenwelt; aber er macht ihn statt zu einem moralischen Automaten zu einem Lügner. Und indem der Mensch zu einem Gewohnheitslügner wird, zu einem habituellen Lügner, ist in diesem Verlogenmachen des Menschen, so paradox es wiederum klingt, zunächst eine Waffe da der guten Mächte, um den Menschen Luzifer zu entreißen. Denn, daß der Mensch zum Lügner wird, kann dann im weiteren Verlaufe des Karma wenigstens ausgebessert werden, während, wenn Luzifer siegen würde, das Menschengeschlecht eben verlorengehen würde, hinaufgehoben würde von der Erde.

[ 39 ] Und wenn im Ätherleibe Ahriman siegt, wenn er siegt oder nahe daran ist an seinem Siege, dann wird der Mensch ein Besessener, und er wird von der Klugheit innerlich besessen. Dadurch aber, daß er von der Klugheit innerlich besessen wird, bleibt die Klugheit in ihm. Sie hat ihn dann. Sie durchsetzt ihn dem Ätherleibe nach. Und wiederum kann Ahriman nicht die Instinkte und Triebe hinunterziehen, weil sie durch die Besessenheit im Ätherleibe sitzengeblieben sind.

[ 39 ] Und wenn im Ätherleibe Ahriman siegt, wenn er siegt oder nahe daran ist an seinem Siege, dann wird der Mensch ein Besessener, und er wird von der Klugheit innerlich besessen. Dadurch aber, daß er von der Klugheit innerlich besessen wird, bleibt die Klugheit in ihm. Sie hat ihn dann. Sie durchsetzt ihn dem Ätherleibe nach. Und wiederum kann Ahriman nicht die Instinkte und Triebe hinunterziehen, weil sie durch die Besessenheit im Ätherleibe sitzengeblieben sind.

[ 40 ] So ist in weitem Umkreise durch den Erfolg der Lügenhaftigkeit und den Erfolg der Besessenheit beim Menschen ein fortwährender Grund da für die luziferischen und ahrimanischen Mächte, ihren großen Enttäuschungen zu verfallen.

[ 40 ] So ist in weitem Umkreise durch den Erfolg der Lügenhaftigkeit und den Erfolg der Besessenheit beim Menschen ein fortwährender Grund da für die luziferischen und ahrimanischen Mächte, ihren großen Enttäuschungen zu verfallen.

[ 41 ] Und wiederum, wenn Sie auf den astralischen Leib hinschauen nehmen Sie an, in dem astralischen Leib siegen die ahrimanischen Mächte oder sie seien nahe daran, zu siegen —, dann kann der Mensch dadurch ein wüster Egoist werden, ganz egoistisch. Dadurch hält er aber, indem er wüst, egoistisch wird, seine Instinkte in sich zusammen. Ahriman kriegt sie nicht zum Herausziehen. Und auf diese Weise entgeht auch gerade durch die wüsten Egoisten dem Ahriman seine Beute.

[ 41 ] Und wiederum, wenn Sie auf den astralischen Leib hinschauen nehmen Sie an, in dem astralischen Leib siegen die ahrimanischen Mächte oder sie seien nahe daran, zu siegen —, dann kann der Mensch dadurch ein wüster Egoist werden, ganz egoistisch. Dadurch hält er aber, indem er wüst, egoistisch wird, seine Instinkte in sich zusammen. Ahriman kriegt sie nicht zum Herausziehen. Und auf diese Weise entgeht auch gerade durch die wüsten Egoisten dem Ahriman seine Beute.

[ 42 ] Und wiederum, siegt Luzifer, oder ist er nahe daran, zu siegen, so kann der Mensch übergehen in seinem astralischen Leibe zu dem, was man einen Ich-losen Träumer nennt, der eigentlich gar nicht recht bei sich ist. Solche Dinge gibt es; mindestens kann der Mensch zeitweilig solchen Zuständen unterworfen sein. Dann ist das wiederum die große Enttäuschung für die luziferischen Mächte. So sehen Sie, wie viele Quellen der Enttäuschung es für die ahrimanischen und die luziferischen Mächte auf der Erde gibt.

[ 42 ] Und wiederum, siegt Luzifer, oder ist er nahe daran, zu siegen, so kann der Mensch übergehen in seinem astralischen Leibe zu dem, was man einen Ich-losen Träumer nennt, der eigentlich gar nicht recht bei sich ist. Solche Dinge gibt es; mindestens kann der Mensch zeitweilig solchen Zuständen unterworfen sein. Dann ist das wiederum die große Enttäuschung für die luziferischen Mächte. So sehen Sie, wie viele Quellen der Enttäuschung es für die ahrimanischen und die luziferischen Mächte auf der Erde gibt.

[ 43 ] Aber Sie sehen daraus zugleich, worinnen der Mensch eigentlich steht. Er stand schon in alten Zeiten, als die alten Initiationsmysterien bestanden, in diesem Kampfe hinter der physischen Welt drinnen. Da waren es die Boten des Vatergottes, welche die Lehrer der Mysterien waren, die ersten großen Lehrer der Mysterien. Von ihnen waren die Schüler die Gurus, und von diesen waren wieder die Schüler die Chelas, die untergeordneten Schüler. Aber die höchsten Gurus hatten ja ihre Unterweisungen unmittelbar von den Gottesboten, von den Boten des Vatergottes. Und weil Krankheiten, wie ich es Ihnen geschildert habe, die Quellen der großen Enttäuschungen sind für Ahriman und Luzifer, weil Luzifer und Ahriman gewissermaßen durch die Krankheiten betäubt werden in ihren Enttäuschungen — so ungeheuer gescheite und moralische Wesen die ahrimanischen und luziferischen Wesen sind, unterliegen sie dann, weil ihr Bewußtsein ein besonders klares, helles ist, um so mehr der Umnebelung —, so konnten gegenüber den Krankheiten die Götterboten, ungestört von Ahriman und Luzifer, die Heilmittel finden, so wie ich es Ihnen das letzte Mal gesagt habe, wie man mit den Mondmitteln die Saturnschäden kuriert und dergleichen.

[ 43 ] Aber Sie sehen daraus zugleich, worinnen der Mensch eigentlich steht. Er stand schon in alten Zeiten, als die alten Initiationsmysterien bestanden, in diesem Kampfe hinter der physischen Welt drinnen. Da waren es die Boten des Vatergottes, welche die Lehrer der Mysterien waren, die ersten großen Lehrer der Mysterien. Von ihnen waren die Schüler die Gurus, und von diesen waren wieder die Schüler die Chelas, die untergeordneten Schüler. Aber die höchsten Gurus hatten ja ihre Unterweisungen unmittelbar von den Gottesboten, von den Boten des Vatergottes. Und weil Krankheiten, wie ich es Ihnen geschildert habe, die Quellen der großen Enttäuschungen sind für Ahriman und Luzifer, weil Luzifer und Ahriman gewissermaßen durch die Krankheiten betäubt werden in ihren Enttäuschungen — so ungeheuer gescheite und moralische Wesen die ahrimanischen und luziferischen Wesen sind, unterliegen sie dann, weil ihr Bewußtsein ein besonders klares, helles ist, um so mehr der Umnebelung —, so konnten gegenüber den Krankheiten die Götterboten, ungestört von Ahriman und Luzifer, die Heilmittel finden, so wie ich es Ihnen das letzte Mal gesagt habe, wie man mit den Mondmitteln die Saturnschäden kuriert und dergleichen.

[ 44 ] Das war in den alten Mysterien, wo unmittelbar die Boten des Vatergottes den Menschen aus der Verwirrung reißen konnten, in die er gestellt ist durch den Kampf hinter der Natur und unter dem Menschen, von dem ich Ihnen erzählt habe.

[ 44 ] Das war in den alten Mysterien, wo unmittelbar die Boten des Vatergottes den Menschen aus der Verwirrung reißen konnten, in die er gestellt ist durch den Kampf hinter der Natur und unter dem Menschen, von dem ich Ihnen erzählt habe.

[ 45 ] In der neueren Zeit ist die Verwirrung, der der Mensch da gegenübersteht, keine geringere als in alten Zeiten. Und daß der Mensch mit seinem gewöhnlichen Bewußtsein nichts davon weiß, das macht nichts aus, die Verwirrung ist dennoch da. Der Mensch wird hin- und hergerissen in dem Kampfe, der da um ihn aufgeführt wird hinter der Natur und unter ihm.

[ 45 ] In der neueren Zeit ist die Verwirrung, der der Mensch da gegenübersteht, keine geringere als in alten Zeiten. Und daß der Mensch mit seinem gewöhnlichen Bewußtsein nichts davon weiß, das macht nichts aus, die Verwirrung ist dennoch da. Der Mensch wird hin- und hergerissen in dem Kampfe, der da um ihn aufgeführt wird hinter der Natur und unter ihm.

[ 46 ] Und wenn man dann die Schwelle überschreitet, hineinschaut mit Bewußtsein in die geistige Welt und in diesen furchtbaren Kampf, wenn man dieses verwirrende Spiel um den Menschen hinter der Natur und unter ihm beobachtet, dann schaut man in der Gegenwart vergeblich nach diesen Gottesboten aus, die zum Beispiel den alten Mysterienärzten den Merkurstab in die Hand gegeben haben und ähnliche Symbole für das Heilen. Man kommt überhaupt nicht mehr zurecht gegenüber jenem ungeheuren Kampfe, der geführt wird zwischen den zurückgebliebenen oberen Wesen, den zurückgebliebenen Mars-, Jupiter-, Saturnwesen und den zurückgebliebenen unteren Wesen, den Mondwesen, Venuswesen, Merkurwesen. Und tatsächlich ist es so, daß, wenn Sie die Schwelle überschreiten, Sie hineingestellt sind in diesen furchtbaren Kampf der oberen Mächte mit den unteren Mächten. Wie zwei Heereslager stehen sich gegenüber die Luft- und Feuerwesen als unrecht geratene Saturn-, Jupiter-, Marswesen, die Erd-Wasserwesen als unrecht geratene Mond-, Venus-, Merkurwesen. Und der Kampf spielt sich ab jenseits der Schwelle in einer furchtbaren Art, so daß die Sonne zuerst ganz feurig wird, dann verdunkelt wird und zum Schlusse einem erscheint wie eine furchtbare schwarze Scheibe.

[ 46 ] Und wenn man dann die Schwelle überschreitet, hineinschaut mit Bewußtsein in die geistige Welt und in diesen furchtbaren Kampf, wenn man dieses verwirrende Spiel um den Menschen hinter der Natur und unter ihm beobachtet, dann schaut man in der Gegenwart vergeblich nach diesen Gottesboten aus, die zum Beispiel den alten Mysterienärzten den Merkurstab in die Hand gegeben haben und ähnliche Symbole für das Heilen. Man kommt überhaupt nicht mehr zurecht gegenüber jenem ungeheuren Kampfe, der geführt wird zwischen den zurückgebliebenen oberen Wesen, den zurückgebliebenen Mars-, Jupiter-, Saturnwesen und den zurückgebliebenen unteren Wesen, den Mondwesen, Venuswesen, Merkurwesen. Und tatsächlich ist es so, daß, wenn Sie die Schwelle überschreiten, Sie hineingestellt sind in diesen furchtbaren Kampf der oberen Mächte mit den unteren Mächten. Wie zwei Heereslager stehen sich gegenüber die Luft- und Feuerwesen als unrecht geratene Saturn-, Jupiter-, Marswesen, die Erd-Wasserwesen als unrecht geratene Mond-, Venus-, Merkurwesen. Und der Kampf spielt sich ab jenseits der Schwelle in einer furchtbaren Art, so daß die Sonne zuerst ganz feurig wird, dann verdunkelt wird und zum Schlusse einem erscheint wie eine furchtbare schwarze Scheibe.

[ 47 ] So war es bei den alten Eingeweihten nicht. Die sahen dann durch die schwarz gewordene Scheibe hindurch. Und gerade aus dieser schwarz gewordenen Scheibe kamen ihnen die Gottesboten des Vaters entgegen, die zum Beispiel die Träger der Heilkunde in alten Zeiten waren.

[ 47 ] So war es bei den alten Eingeweihten nicht. Die sahen dann durch die schwarz gewordene Scheibe hindurch. Und gerade aus dieser schwarz gewordenen Scheibe kamen ihnen die Gottesboten des Vaters entgegen, die zum Beispiel die Träger der Heilkunde in alten Zeiten waren.

[ 48 ] Wir Neueren überschreiten die Schwelle, und es steht da allerdings auch dieser furchtbare Kampf. Die Sonne wird rot, die Sonne wird schwarz, aber sie bleibt eine schwarze Scheibe. Und wir sind zurückgewiesen und müssen, um uns zurechtzufinden in diesem verwirrenden Kampfe, auf der Erde selber suchen.

[ 48 ] Wir Neueren überschreiten die Schwelle, und es steht da allerdings auch dieser furchtbare Kampf. Die Sonne wird rot, die Sonne wird schwarz, aber sie bleibt eine schwarze Scheibe. Und wir sind zurückgewiesen und müssen, um uns zurechtzufinden in diesem verwirrenden Kampfe, auf der Erde selber suchen.

[ 49 ] Da, da werden wir an den Christus gewiesen, der dann als geistiges Wesen, das sich mit der Erde verbunden hat durch das Mysterium von Golgatha, dasteht und einem sagt: Verzweifle nicht darüber, daß die Sonne schwarz geworden ist; sie ist schwarz geworden, weil ich, der Sonnengott, nicht mehr in ihr bin, sondern heruntergestiegen bin und mich mit der Erde verbunden habe. — Und wenn man dann mit aller inneren Hingebung, mit geschärfter Erkenntnis dessen, was eben durch das Wissen von dem Mysterium von Golgatha kommt, an den Christus herantritt, dann wird einem zwar die Sonne nicht wieder hell — sie bleibt eine schwarze Scheibe —, aber sie beginnt einem alles, was der Christus einem sagt, hörbar zu machen, und man erfährt die Verwandtschaft des Christus mit der Sonne. Die Sonne wird gewissermaßen, obwohl sie eine schwarze Scheibe bleibt, zu demjenigen Wesen, das einen befähigt, auf den Christus hinzuhören, wenn man sich zunächst durch ein richtiges seelisches Verhältnis zu ihm herangebildet hat.

[ 49 ] Da, da werden wir an den Christus gewiesen, der dann als geistiges Wesen, das sich mit der Erde verbunden hat durch das Mysterium von Golgatha, dasteht und einem sagt: Verzweifle nicht darüber, daß die Sonne schwarz geworden ist; sie ist schwarz geworden, weil ich, der Sonnengott, nicht mehr in ihr bin, sondern heruntergestiegen bin und mich mit der Erde verbunden habe. — Und wenn man dann mit aller inneren Hingebung, mit geschärfter Erkenntnis dessen, was eben durch das Wissen von dem Mysterium von Golgatha kommt, an den Christus herantritt, dann wird einem zwar die Sonne nicht wieder hell — sie bleibt eine schwarze Scheibe —, aber sie beginnt einem alles, was der Christus einem sagt, hörbar zu machen, und man erfährt die Verwandtschaft des Christus mit der Sonne. Die Sonne wird gewissermaßen, obwohl sie eine schwarze Scheibe bleibt, zu demjenigen Wesen, das einen befähigt, auf den Christus hinzuhören, wenn man sich zunächst durch ein richtiges seelisches Verhältnis zu ihm herangebildet hat.

[ 50 ] Und der Christus ist es dann, der in dem Menschen die Mittel angibt, wie man die oberen Mächte mit den unteren Mächten versöhnt; wie man das, was oberhalb der schwarzen Sonnenscheibe ist an denjenigen Mächten, welche als Luft- und Feuerwesen um unsere Erde herum sich kundgeben, versöhnt mit dem, was sich als untere Wesen kundgibt. Und man erlangt dann gerade als Mensch Leitsätze sowohl für das Heilen von Krankheiten wie für das Verständnis all der anderen Übel, welche Luzifer und Ahriman immer enttäuschen. Und man gelangt dazu, durch die Kraft des Christus und durch die Kraft des Mysteriums von Golgatha das, ich möchte sagen, Wunderbare sagen zu können: Ihr Geschöpfe Ahrimans und Luzifers, ihr werdet enttäuscht durch Übel, die durch euch auf Erden entstehen müssen, indem ihr gerade zu euren Siegen, zu euren partiellen Siegen kommt. Diese eure Enttäuschungen, die müssen immer wieder kommen, denn immer wiederum werdet ihr Kranke und Besessene und Lügner und Selbstsüchtige und Ich-lose erzeugen. Und so werdet ihr von Freudentaumel zur traurigsten Enttäuschung eilen.

[ 50 ] Und der Christus ist es dann, der in dem Menschen die Mittel angibt, wie man die oberen Mächte mit den unteren Mächten versöhnt; wie man das, was oberhalb der schwarzen Sonnenscheibe ist an denjenigen Mächten, welche als Luft- und Feuerwesen um unsere Erde herum sich kundgeben, versöhnt mit dem, was sich als untere Wesen kundgibt. Und man erlangt dann gerade als Mensch Leitsätze sowohl für das Heilen von Krankheiten wie für das Verständnis all der anderen Übel, welche Luzifer und Ahriman immer enttäuschen. Und man gelangt dazu, durch die Kraft des Christus und durch die Kraft des Mysteriums von Golgatha das, ich möchte sagen, Wunderbare sagen zu können: Ihr Geschöpfe Ahrimans und Luzifers, ihr werdet enttäuscht durch Übel, die durch euch auf Erden entstehen müssen, indem ihr gerade zu euren Siegen, zu euren partiellen Siegen kommt. Diese eure Enttäuschungen, die müssen immer wieder kommen, denn immer wiederum werdet ihr Kranke und Besessene und Lügner und Selbstsüchtige und Ich-lose erzeugen. Und so werdet ihr von Freudentaumel zur traurigsten Enttäuschung eilen.

[ 51 ] Aber dem Erdenmenschen ist, wenn er das rechte Verhältnis zum Christus findet, selbst dieses an die Hand gegeben, in dem Momente nicht zu verzweifeln, wo er die Verzweiflung höherer Wesen, als er selber ist, findet, höherer Wesen, die aber eben einen anderen Weg gehen wollen als diejenigen Gotteswesen, denen der Mensch zugehört und denen er treu bleiben soll im weiteren Erdenverlaufe. Der Mittelpunkt dieser Gotteswesen ist eben das Christuswesen, das einstmals durch die Sonnenscheibe zu den alten Eingeweihten gesprochen hat, das von der Erde aus mit Hilfe der Sonne nun weiter zu uns spricht; so daß wir, wenn wir von dem Christus heute sprechen, von demjenigen sprechen, der uns auf der Erde zur Seite treten kann als der Führer, der uns herausführt aus dem furchtbaren Widerstreit der ahrimanischen und luziferischen Mächte untereinander und gegen die oberen und unteren Götterwelten.

[ 51 ] Aber dem Erdenmenschen ist, wenn er das rechte Verhältnis zum Christus findet, selbst dieses an die Hand gegeben, in dem Momente nicht zu verzweifeln, wo er die Verzweiflung höherer Wesen, als er selber ist, findet, höherer Wesen, die aber eben einen anderen Weg gehen wollen als diejenigen Gotteswesen, denen der Mensch zugehört und denen er treu bleiben soll im weiteren Erdenverlaufe. Der Mittelpunkt dieser Gotteswesen ist eben das Christuswesen, das einstmals durch die Sonnenscheibe zu den alten Eingeweihten gesprochen hat, das von der Erde aus mit Hilfe der Sonne nun weiter zu uns spricht; so daß wir, wenn wir von dem Christus heute sprechen, von demjenigen sprechen, der uns auf der Erde zur Seite treten kann als der Führer, der uns herausführt aus dem furchtbaren Widerstreit der ahrimanischen und luziferischen Mächte untereinander und gegen die oberen und unteren Götterwelten.