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The Rudolf Steiner Archive

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Spiritual Connections
in the Structure of the Human Organism
GA 218

16 November 1922, London

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8. Erlebnisse der Menschenseele im Schlafe und nach dem Tode in der geistigen Welt II

8. Experiences of the Human Soul During Sleep and After Death in the Spiritual World II

[ 1 ] Ich werde Ihnen einiges mitzuteilen haben über die geistigen Mächte und Wesenheiten, die übersinnlich in der Umgebung des Menschen leben und an seinem irdischen Dasein einen Anteil haben. Sie werden begreifen, daß alles, was zwischen geistigen Wesenheiten in der übersinnlichen Welt sich ereignet, und was solche geistigen Wesen miteinander zu tun haben, sich unterscheidet von dem, was Menschen zu tun pflegen während ihres Erdendaseins, und daß es daher eigentlich schwierig ist, in der menschlichen Sprache, die ja für menschliche Verhältnisse geschaffen ist, sich über das Wesen und die Tätigkeiten der übersinnlichen Intelligenzen, sagen wir, der übersinnlichen Wesenheiten auszusprechen. Da es aber in unserer Zeit doch geschehen muß, so muß es bildlich geschehen. Und da werden Sie eben verstehen, daß mancher Ausdruck so geprägt wird, als ob er aus menschlichen Verhältnissen heraus wäre. Er bezeichnet schon das Richtige, aber er ist natürlich, da er von menschlichen Verhältnissen hergenommen ist, bildlich.

[ 1 ] I have some things to share with you about the spiritual powers and beings that live in the supersensible realm surrounding human beings and play a part in their earthly existence. You will understand that everything that takes place among spiritual beings in the supersensible world, and the way such spiritual beings interact with one another, differs from what human beings are accustomed to doing during their earthly existence, and that it is therefore actually difficult to express, in human language—which is, after all, created for human circumstances—the nature and activities of the supersensible intelligences, let us say, the supersensible beings. But since this must be done in our time, it must be done figuratively. And so you will understand that some expressions are formulated as if they were derived from human circumstances. They do convey the correct meaning, but since they are taken from human circumstances, they are, of course, figurative.

[ 2 ] Wir haben als Menschen die Natur um uns, die Natur mit ihren verschiedenen Reichen, mit dem mineralischen, dem pflanzlichen, dem tierischen Reiche, und wir können sagen, auch mit dem physischen Menschenreiche. Das, was wir da als Natur um uns herum haben, hat hinter sich gewissermaßen eine zweite Natur, aber eine geistige, eine übersinnliche Natur. Der Mensch nimmt mit seinen Sinnen die gewöhnliche Natur wahr. Die übersinnliche Natur, die dahinter ist, die nimmt er nicht wahr; aber sie hat deshalb doch einen großen Einfluß auf sein Erdendasein.

[ 2 ] As human beings, we are surrounded by nature—nature with its various kingdoms: the mineral, plant, and animal kingdoms—and, we might say, the physical human kingdom as well. What we perceive as nature around us has, so to speak, a second nature behind it—but a spiritual, supersensible nature. Human beings perceive ordinary nature with their senses. They do not perceive the supersensible nature that lies behind it; yet it nevertheless exerts a great influence on their earthly existence.

[ 3 ] Das zweite, was zu berücksichtigen ist, ist das, daß der Mensch eine physische Natur in sich hat, daß er, wenn er in sein Inneres blickt, diese physische Natur wahrnimmt als seine Instinkte, als seine Leidenschaften. Das ist alles selbstverständlich astral, aber es strömt aus der physischen Natur auf. Was der Mensch auf diese Art wahrnimmt in sich durch seine Instinkte, Triebe, Leidenschaften, das hat wiederum etwas, wir können jetzt sagen, unter sich, gewissermaßen ein Reich von Wesenheiten, die eine innige Beziehung haben zum Menschen, aber die untermenschlicher Natur sind. So daß wir, wenn wir um uns herumsehen mit unseren Sinnen, gewissermaßen die Oberfläche der Natur sehen, das Außere der Natur, dahinter müssen wir ahnen die übersinnliche Natur. Und wenn wir in uns hineinschauen und uns selber wahrnehmen durch unsere Triebe, Instinkte, Leidenschaften, dann müssen wir unter diesem, was sich da in uns äußert, eine untersinnliche Natur ahnen. Die übersinnliche Natur, die Natur, die um uns herum ist, sie kann nur derjenige beurteilen, der, mit geistiger Einsicht ausgestattet, seine Blicke nicht so wie die Naturwissenschaft auf das richtet, was innerhalb der strengen Naturgesetze verläuft. Niemals wird sich in dem, was so die Naturwissenschaft erforschen kann, die hinter der Natur stehende übersinnliche Natur zeigen. Diese zeigt sich aber, wenn man seinen geistigen Blick schärft für das, was nicht gesetzmäßig ist, sondern wovon man gewöhnlich sagt: Es unterliegt dem Zufall.

[ 3 ] The second point to consider is that human beings possess a physical nature within themselves; when they look within, they perceive this physical nature as their instincts and passions. All of this is, of course, astral, but it flows up from the physical nature. What a person perceives within themselves in this way through their instincts, drives, and passions has, in turn, something—we might say—within it, so to speak, a realm of beings that have an intimate relationship with the human being but are of a subhuman nature. So when we look around us with our senses, we see, so to speak, the surface of nature, the outer aspect of nature; behind this, we must sense the supersensible nature. And when we look within ourselves and perceive ourselves through our drives, instincts, and passions, then beneath what is expressed within us, we must sense a sub-sensible nature. The supersensible nature—the nature that surrounds us—can be judged only by those who, endowed with spiritual insight, do not direct their gaze, as natural science does, toward what proceeds within the strict laws of nature. The supersensible nature that lies behind nature will never reveal itself in what natural science is capable of investigating. It does, however, reveal itself when one sharpens one’s spiritual gaze toward that which is not governed by laws, but which is usually said to be subject to chance.

[ 4 ] Dem Zufall unterliegt in der Welt, die um uns herum ist, alles das, was sich darstellt im Wetter, in den Unregelmäßigkeiten der Atmosphäre während des Jahreslaufes. Wenn Sie die Einzelheiten, sagen wir, eines Londoner Nebels ins Auge fassen, so werden Sie sie zwar Im großen ganzen auf gewisse Regeln zurückführen können, aber nicht im einzelnen. Im einzelnen sagt man bei denjenigen Dingen, die Wind und Wetter bedeuten: Sie unterliegen dem Zufall. — Und wenn Sie auch in den Zeitungen geschrieben finden, was für ein Wetter in der nächsten Zeit sein wird, so werden Sie darauf nicht mit derselben Sicherheit bauen wie darauf, daß die Sonne am nächsten Morgen aufgeht. Naturgesetze sind demnach etwas ganz anderes als das, was in Wind und Wetter sich offenbart, und was in gewisser Beziehung von den Menschen zunächst als Zufall bezeichnet wird in den Naturerscheinungen. Man kann sich eine gewisse prophetische Gabe für Wettererscheinungen aneignen. Die kann man aber nicht auf Naturgesetze bringen; sie ist etwas Inspiriertes oder Intuitives.

[ 4 ] In the world around us, everything that manifests itself in the weather—in the irregularities of the atmosphere throughout the course of the year—is subject to chance. If you consider the details of, say, a London fog, you will indeed be able to attribute them, broadly speaking, to certain rules, but not in every specific instance. Specifically, when it comes to matters of wind and weather, people say: They are subject to chance. — And even if you read in the newspapers what the weather will be like in the near future, you will not rely on that forecast with the same certainty as you do on the fact that the sun will rise the next morning. The laws of nature are therefore something entirely different from what is revealed in wind and weather, and what, in a certain sense, people initially describe as chance in natural phenomena. One can acquire a certain prophetic gift for weather phenomena. But this cannot be attributed to the laws of nature; it is something inspired or intuitive.

[ 5 ] Nun, in alledem, was sich so in Wind und Wetter äußert, leben Wesenheiten, die nur deshalb nicht gesehen werden, weil sie keinen Körper haben, der für die Sinne, welche Erdenwesen eigen sind, sichtbar ist. Diese Wesenheiten, die in Wind und Wetter leben, sind aber deshalb doch vorhanden. Sie haben einen Körper, der nur aus Luft und Wärme besteht, der in sich kein Wasser, keine Flüssigkeit und keine feste Erde hat. Sie haben einen Körper, der nur aus Luft und Wärme besteht.

[ 5 ] Now, in all that manifests itself in wind and weather, there are beings that cannot be seen simply because they do not have a body visible to the senses characteristic of earthly beings. Yet these beings, who live in wind and weather, do exist. They have a body consisting solely of air and heat, containing no water, no liquid, and no solid earth. They have a body consisting solely of air and heat.

[ 6 ] Dieser Körper bildet sich, löst sich auf, macht rasche Verwandlungen durch. Was man sieht in Wolkenbildungen, was man fühlt in Windbildungen, das ist nur ein äußerer Ausdruck davon, das sind mehr die Taten dieser Wesenheiten. Der Körper ist mehr dahinter; aber er ist ein Luft- und Wärmekörper. So daß wir, wenn wir hinausschauen in unsere Atmosphäre, in den Umkreis der Erde, in dem wir als Menschen sind, um uns herum eine Welt von Wesenheiten haben, die Luft- und Wärmewesen sind. Diese Luft- und Wärmewesen sind von derjenigen Art, die ich in meinen Schriften und Vorträgen öfters luziferische Wesen genannt habe.

[ 6 ] This body forms, dissolves, and undergoes rapid transformations. What we see in cloud formations, what we feel in wind formations—these are merely outward expressions of it; they are, rather, the actions of these beings. The body lies deeper within; but it is a body of air and warmth. So when we look out into our atmosphere, into the sphere surrounding the Earth in which we live as human beings, we find ourselves surrounded by a world of beings that are beings of air and warmth. These beings of air and warmth are of the kind I have often referred to in my writings and lectures as Luciferic beings.

[ 7 ] Diese luziferischen Wesen haben ein ganz besonderes Streben in bezug auf den Menschen. Sie sind, trotzdem sie in dem uns oftmals unangenehmen Wetter leben, Wesenheiten, welche außerordentlich auf das moralische Element in der menschlichen sozialen Ordnung halten. Sie halten so stark auf das moralische Element, daß sie die Ansicht haben, der Mensch sollte gar nicht einen wirklichen physischen Körper haben; mindestens sollte der Mensch nicht einen Leib haben, in dem sich die irdische und die wässerige Natur findet. Sie möchten in ihrer Art den Menschen gestaltet haben, weil sie ihn dann, ohne daß er eine Freiheit darinnen hätte, ganz zu moralischen Wesen machen würden. Er würde gar keine physische Natur haben. Er würde ganz allein ein moralisches Wesen sein. Und diese Wesenheiten kämpfen im Laufe eines Jahres in furchtbarster Art immerfort darum, den Menschen von der Erde loszureißen, ihn in ihre Sphäre hineinzubekommen, ihn erdenfremd und erdenlos zu machen. Diese Wesenheiten sind besonders gefährlich allen schwärmerischen, zu einer nebelhaften Mystik veranlagten Menschen. Diese schwärmerischen, zu einer nebelhaften Mystik veranlagten Menschen verfallen sehr leicht diesen Wesenheiten, welche den Menschen hinwegführen möchten von der Erde, ihm eine Art Engelwesenheit geben möchten, damit er nur ja keinen Versuchungen unterliegt gegenüber dem Unmoralischen.

[ 7 ] These Luciferic beings have a very special interest in human beings. Although they live in weather conditions that are often unpleasant to us, they are beings who place extraordinary importance on the moral element in the human social order. They place such great emphasis on the moral element that they hold the view that human beings should not have a real physical body at all; at the very least, human beings should not have a body in which earthly and aqueous nature are present. They would like to have shaped human beings in their own image, because then, without granting them any freedom within it, they would make them entirely moral beings. They would have no physical nature at all. They would be moral beings in their entirety. And throughout the course of a year, these entities fight ceaselessly and in the most terrible manner to tear human beings away from the earth, to draw them into their own sphere, and to render them alien to the earth and devoid of it. These beings are particularly dangerous to all dreamy people predisposed to a nebulous mysticism. These dreamy people, predisposed to a nebulous mysticism, very easily fall prey to these beings, who wish to lead people away from the earth and give them a kind of angelic nature, so that they may under no circumstances succumb to temptations toward immorality.

[ 8 ] So sonderbar und paradox es klingt, in diesen Mächten, die sich in Wind und Wetter äußern und die in Wind und Wetter durch den Luftkreis pulsieren, in denen haben wir diejenigen Wesen, die zwar die menschliche Freiheit über alles hassen und die nichts wissen wollen von der menschlichen Freiheit, die die menschliche Freiheit vernichten möchten, die aber die Menschen zu moralischen Automaten machen möchten, zu lauter guten Engelsnaturen. Und sie kämpfen, wenn ich mich eines irdischen Ausdruckes bedienen darf, bis «aufs Messer», um das zu erreichen.

[ 8 ] As strange and paradoxical as it may sound, within these forces—which manifest themselves in wind and weather and pulse through the atmosphere in wind and weather—we find those beings who, while they hate human freedom above all else and want nothing to do with it, and who would like to destroy human freedom, nevertheless wish to turn human beings into moral automatons, into nothing but good, angelic beings. And they fight—if I may use an earthly expression—to the bitter end to achieve this.

[ 9 ] Nun haben wir aber diesen Wesenheiten gegenüber, die sozusagen in der Luft ihre Festungen bauen — mißverstehen Sie den Ausdruck nicht, ich sagte, ich muß mich bildlich ausdrücken —, diesen Wesen gegenüber haben wir andere, die ich schon das letzte Mal in einem gewissen Zusammenhange erwähnt habe. Es sind diejenigen Wesen, welche etwas zu tun haben mit dem, was sich im Menschen äußert an Instinkten, an Trieben, an Begierden, an Leidenschaften. Aber diese Wesenheiten sind nicht etwa im Menschen drinnen. Im Menschen drinnen sind nur ihre Wirkungen. Diese Wesenheiten leben unmittelbar auf der Erde, aber so, daß der Mensch sie nicht sehen kann, weil sie niemals einen so geformten Leib bekommen, daß der Mensch sie sehen kann. Sie haben nämlich nur einen Leib, der in dem irdischen und in dem wässerigen Elemente lebt. Und ihre Taten im Erdengeschehen sind Ebbe und Flut, die Vulkanerscheinungen, die erdbebenartigen Erscheinungen. Diese Erscheinungen, denen ja die Naturwissenschaft, wie Sie wissen, auch außerordentlich ratlos gegenübersteht, zeigen dem geistig geschärften Blick als das hinter ihnen Stehende eine Welt von untermenschlichen Wesenheiten. Und diese untermenschlichen Wesenheiten stehen in der Gewalt derjenigen Mächte, die ich in anderem Zusammenhange immer die ahrimanischen Mächte nenne. Und diese ahrimanischen Mächte mit ihren verschiedenen Untergeistern — bis zu den koboldartigen Erscheinungen sind diese Untergeister im irdischen und im wässerigen Elemente der Erde enthalten —, diese ahrimanischen Wesenheiten, die haben sich nun sozusagen eine andere Aufgabe gestellt. Wenn man auf alle diese Wesenheiten hinschaut, so kann man ihnen gar nicht böse sein. Wie sollte man den luziferischen Wesenheiten böse sein? Sie wollen das Allerbeste, nämlich den Menschen zu einem moralischen, selbstverständlichen Wesen machen. Nur würde er niemals unter ihrem Einflusse ein freies Wesen sein können, sondern ein moralischer Automat. Sie wollen aber das Beste für den Menschen. Die anderen Wesenheiten, die haben sozusagen ihre Festungen unmittelbar unter der Erdoberfläche, aber ihre Wirkungen, die gehen in den menschlichen Stoffwechsel hinauf. Und was Sie sehen als Ebbe und Flut aufsteigen, oder was Sie in vulkanischen oder erdbebenartigen Wirkungen nur seltener sehen, das ist immerfort vorhanden in einem Ebben und in einem Fluten im Stoffwechsel des Menschen. Das sind die ahrimanischen Wirkungen.

[ 9 ] Now, however, in contrast to these beings who, so to speak, build their strongholds in the air—please do not misunderstand the expression; I said I must speak figuratively—in contrast to these beings, we have others whom I already mentioned last time in a certain context. These are the beings that have something to do with what manifests in human beings as instincts, drives, desires, and passions. But these beings are not actually inside human beings. Only their effects are present within human beings. These beings live directly on Earth, but in such a way that human beings cannot see them, because they never take on a physical form that would allow human beings to see them. For they have only a body that lives in the earthly and aqueous elements. And their actions in earthly events are the tides, volcanic phenomena, and earthquake-like phenomena. These phenomena—which, as you know, leave natural science utterly perplexed—reveal to the spiritually attuned eye, as the reality behind them, a world of subhuman entities. And these subhuman entities are under the sway of those forces that I always refer to in other contexts as the Ahrimanic forces. And these Ahrimanic forces, with their various sub-spirits—including kobold-like beings found in the earth’s terrestrial and aqueous elements—these Ahrimanic entities have now, so to speak, set themselves a different task. When one looks at all these entities, one cannot possibly be angry with them. How could one be angry with the Luciferic beings? They want the very best, namely to make human beings moral, self-evident beings. Only, under their influence, a human being could never be a free being, but rather a moral automaton. Yet they want the best for human beings. The other beings, so to speak, have their strongholds immediately beneath the Earth’s surface, but their effects rise up into the human metabolism. And what you see rising and falling like the tides, or what you see more rarely in volcanic or earthquake-like phenomena, is constantly present in a ebb and flow within the human metabolism. These are the Ahrimanic effects.

[ 10 ] Während also die luziferischen Geister ihre Festungen in der Luft bauen, um gegen das Irdische für das Moralische zu kämpfen, kämpfen diese Wesenheiten darum, den Menschen zu verhärten, ihn sich ähnlich zu machen. Er würde dadurch im Materiellen unendlich klug werden; unendlich gescheit, unglaublich intelligent würde er werden. Diese Wesenheiten können das nicht direkt erreichen, sie möchten es indirekt erreichen. Deshalb ist es in der Tat ihren wirklich jahrtausendealten Anstrengungen im Erdenleben schon gelungen, ein ganzes Geschlecht solcher untermenschlicher Wesenheiten auszubilden. Sie machen das so, daß sie sich der Instinktnatur der Menschen bemächtigen, wenn diese Instinktnatur besonders wüst und stark ist; sie reißen gewissermaßen diese Instinktnatur an sich. Der Mensch ist dann während seines Lebens verfallen diesen ahrimanischen Mächten.

[ 10 ] So while the Luciferic spirits build their strongholds in the air to fight against the earthly in favor of the moral, these entities strive to harden human beings, to make them like themselves. As a result, humans would become infinitely clever in the material realm; they would become infinitely shrewd and incredibly intelligent. These entities cannot achieve this directly; they seek to achieve it indirectly. That is why their efforts—which have indeed spanned millennia in earthly life—have already succeeded in producing an entire race of such subhuman entities. They do this by seizing control of human beings’ instinctual nature when that nature is particularly wild and strong; they, so to speak, appropriate this instinctual nature for themselves. The human being then falls prey to these Ahrimanic forces throughout his or her life.

[ 11 ] Wenn der Mensch während seines Lebens verfallen ist den ahrimanischen Mächten, so daß er seinen Leidenschaften, Instinkten, Trieben ganz hingegeben ist, daß er ein wüster Mensch ist, dann können sie das herausreißen nach dem Tode. Und auf diese Weise gibt es nämlich schon eine ganze Bevölkerung, eine untermenschliche Bevölkerung der Erde. Die ist wirklich vorhanden, die ist im Wasser und im Irdischen vorhanden.

[ 11 ] If a person has succumbed to the Ahrimanic forces during his life—so that he is completely given over to his passions, instincts, and drives, so that he is a savage—then they can tear him away after death. And in this way, there is in fact already an entire population, a subhuman population on Earth. It truly exists; it exists in the water and in the earthly realm.

[ 12 ] Und wenn wir fragen, was die ahrimanischen Wesenheiten mit dieser untermenschlichen Bevölkerung vorhaben, so ist es das, daß sie denken: Jetzt werde ich aus einem Menschen herausziehen diese Instinktnatur; daraus mache ich ein irdisch-wässeriges Wesen. — Diese irdischwässerigen Wesen bevölkern tatsächlich die Schichte, die unmittelbar unter der Erdoberfläche liegt. Da sind sie drinnen. Diejenigen Menschen, die in Bergwerken schauen können, die kennen diese Wesenheiten sehr gut. Es sind Wesenheiten, die dadurch vorhanden sind, daß sie dem Menschen im Momente des Todes entrissen worden sind. Und da wartet Ahriman, da warten die ahrimanischen Mächte darauf, daß die Menschen einmal in einer solchen Inkarnation herunterkommen durch ein Karma, das durch die Instinkte, Triebe, Leidenschaften bewirkt wird, daß sie herunterkommen, daß ihnen nun ein solches Wesen besonders gut gefällt, daß Menschen in einem bestimmten Erdenleben sagen: Ich will nicht wieder zurück in die geistige Welt, ich will, nachdem ich meinen physischen Körper verlassen habe, aus dem man ja doch wiederum herausgeht zu einem übersinnlichen Leben, mich verkörpern in einem solchen untersinnlichen Wesen. Dafür bleibe ich dann mit der Erde vereint. Ich sterbe nicht mehr, ich bleibe mit der Erde vereint. Ich wähle, ein untersinnliches Wesen zu sein.

[ 12 ] And when we ask what the Ahrimanic beings intend to do with this subhuman population, it is this: they think, “Now I will draw this instinctual nature out of a human being; from it I will create an earth-watery being.” — These earthy-watery beings actually inhabit the layer that lies immediately beneath the Earth’s surface. That is where they are. Those who have looked into mines know these beings very well. They are beings that exist because they were snatched away from human beings at the moment of death. And there Ahriman waits, there the Ahrimanic forces wait for human beings to descend into such an incarnation through karma brought about by instincts, drives, and passions—for them to descend so that such a being now appeals to them particularly well, so that in a certain earthly life people say: “I do not want to return to the spiritual world; after I have left my physical body—from which one does, after all, emerge once more into a supersensible life—I want to incarnate as such a sub-sensible being. In return, I will then remain united with the Earth. I will no longer die; I will remain united with the Earth. I choose to be a sub-sensible being.”

[ 13 ] Und in der Tat, so paradox es klingt — man muß darüber erstaunt sein, weil ja die ahrimanischen Wesen eben außerordentlich klug sind —, aber sie sind immer der Meinung, das kann man ganz richtig konstatieren, daß sie imstande sein werden, so viel Menschen auf diese Weise hereinzulocken in ihr Geschlecht, daß die Erde sich einmal mit lauter solchen ahrimanischen untermenschlichen Wesen bevölkern werde. Und dadurch wollen sie die Erde selbst unsterblich machen, so daß sie nicht zerstäubt im Weltenraum.

[ 13 ] And in fact, as paradoxical as it sounds—one has to be amazed by this, since the Ahrimanic beings are, after all, extraordinarily clever— but they are always of the opinion—and this can be stated quite correctly—that they will be able to lure so many people into their ranks in this way that the Earth will one day be populated entirely by such Ahrimanic, subhuman beings. And through this, they want to make the Earth itself immortal, so that it will not disintegrate into the vastness of space.

[ 14 ] So haben wir tatsächlich in unserer irdischen Menschheitsumgebung zwei Heerscharen, die Heerschar in der Luft, die den Menschen moralisch machen möchte, aber ihn wegheben würde von der Erde, und die ahrimanischen Wesenheiten unmittelbar unter der Erdoberfläche, die den Menschen herunterziehen möchten, die ihn immer an der Erde

[ 14 ] Thus, in our earthly human environment, we actually have two hosts: the host in the air, which seeks to make human beings moral but would lift them away from the earth, and the Ahrimanic beings immediately beneath the earth’s surface, who seek to pull human beings down, to keep them always bound to the earth

[ 15 ] Diese beiden Arten von Wesenheiten sind im mineralischen Reich, im pflanzlichen Reich, im tierischen Reich und auch im gewöhnlichen physischen Reich des Menschen. Insofern er nicht übermäßig in Trieben, in Leidenschaften, in Begierden lebt, sind sie dort so, daß sie sich miteinander vertragen müssen.

[ 15 ] These two types of entities exist in the mineral kingdom, the plant kingdom, the animal kingdom, and also in the ordinary physical realm of human beings. As long as a person does not live excessively according to instincts, passions, and desires, these entities coexist in such a way that they must get along with one another.

[ 16 ] Mit Bezug auf das Mineralreich hat, ich möchte sagen, diejenige Gottheit, welche zum Beispiel in der christlichen Religion die Vatergottheit genannt wird, in uralten Zeiten mit Bezug auf die Mineralien, Pflanzen, Tiere und auch den äußerlich tierisch-physischen Menschen Frieden gestiftet. Also in Mineralien, in Pflanzen, in Tieren und auch in derjenigen tierischen Natur des Menschen, die nicht heraufgenommen wird ins Seelische, wo der Mensch sich nicht anstecken läßt durch seine Triebe, Begierden und Leidenschaften, da ist Friede gestiftet durch den Vatergott in uralten Zeiten.

[ 16 ] With regard to the mineral kingdom, I would say that the deity who, for example, is called the Father God in the Christian religion, brought peace in ancient times to the minerals, plants, animals, and also to the outwardly animal-physical human being. Thus, in minerals, plants, animals, and also in that animal nature of human beings that is not elevated to the soul—where human beings do not allow themselves to be influenced by their instincts, desires, and passions—peace was established by the Father God in ancient times.

[ 17 ] Also wenn Sie einen Kristall, ein Mineral in die Hand nehmen oder eine Pflanze, da werden Sie nicht bemerken, daß da Streit ist zwischen diesen beiden Arten von Wesenheiten. Aber in dem Augenblicke, in dem Sie die Durchdringung des Menschenleibes mit der Seele ins Auge fassen, da werden Sie sehen, es liegt so etwas vor, daß diese Wesen sich zueinander so verhalten, daß die luziferischen Wesenheiten zu den ahrimanischen sagen: Wir haben dem Vatergott versprochen, daß wir um die Mineralien, die Pflanzen, Tiere und auch um den Menschen, solange er noch ein unbewußtes altes Wesen war, das noch nicht nachdachte, das selber wie ein Tier lebte, daß wir über sie nicht streiten, nicht kämpfen, aber um den Menschen, der sein Selbstbewußtsein errungen hat, da wollen wir bis aufs Messer kämpfen. — Und um den Menschen herrscht eben zwischen den Luft-Feuerwesen und zwischen den Erd-Wasserwesen ein furchtbarer Krieg. Und das ist dasjenige, in was man hineinsehen muß. Heute ist die Menschheit groß geworden in bezug auf die Erkenntnis der äußeren Natur. Ja, in der vertragen sich die luziferischen mit den ahrimanischen Wesen. Aber der Mensch weiß nichts von dem, was jenseits der Sinnenwelt lebt, von der übersinnlichen Natur und von der untermenschlichen Natur. Diese beiden Reiche bergen Wesenheiten, die diesen furchtbaren Kampf um den Menschen kämpfen, den ich Ihnen charakterisiert habe.

[ 17 ] So when you hold a crystal, a mineral, or a plant in your hand, you won’t notice that there is any conflict between these two kinds of entities. But the moment you consider the soul’s permeation of the human body, you will see that there is something at work here: these beings relate to one another in such a way that the Luciferic entities say to the Ahrimanic ones: “We promised the Father God that we would not quarrel or fight over the minerals, plants, animals, or even over human beings—as long as they were still unconscious, ancient beings who did not yet think for themselves and lived like animals—but when it comes to human beings who have attained self-consciousness, we will fight to the death.” — And it is precisely over human beings that a terrible war rages between the air-fire beings and the earth-water beings. And this is what one must look into. Today, humanity has made great strides in its understanding of the external natural world. Yes, in that realm the Luciferic and Ahrimanic beings coexist. But human beings know nothing of what lives beyond the sensory world—of the supersensory nature and the subhuman nature. These two realms harbor beings who are waging this terrible battle for humanity, which I have described to you.

[ 18 ] Die Wesenheit, welche im Alten Testament Jahve genannt wird, diese Wesenheit — wenn man sich des Ausdruckes bedienen darf, ich habe ja im Anfang gesagt, wie ich diese Ausdrücke gebrauche — hat im Mond ihren Sitz, das heißt, sie gehört im Kosmos als geistiges Wesen zu dem, was in den physischen Mondenerscheinungen seinen Ausdruck hat. Diese Mondwesenheit, also Jahve, hat nun in der Weltenordnung das Folgende als Aufgabe. Sie ist vor allen Dingen damit, wenn ich so sagen darf, beauftragt, den Menschen, der aus der geistig-seelischen Welt heruntersteigt zur Erde, um sich mit einem Körper zu umkleiden, zur Erde herunterzuführen. Aber diese Jahvewesenheit behält sich vor, auch noch mit den Menschen auf Erden zu tun zu haben, nämlich alles das zu regulieren, was sich auf die Fortpflanzungskräfte bezieht. Also diese Jahvewesenheit, die sozusagen im Monde ihren Sitz hat, führt den Menschen zur Erde herunter und möchte alles das, was im Menschen mit den Trieben und Instinkten des Fortpflanzungswesens zusammenhängt, durch sich beherrschen. Aber das Fortpflanzungswesen kann nicht allein für sich geregelt werden. Es hängt mit den anderen Instinkten und Trieben des Menschen zusammen. Und deshalb braucht die Jahvewesenheit Gehilfen. Und die Wesenheiten, welche die Jahvewesenheit zu Gehilfen braucht, daß zum Beispiel im Menschen die Instinkte, die mit dem Essen und "Trinken zusammenhängen, im Einklange sind mit den Fortpflanzungsinstinkten, daß überhaupt die Triebe und Instinkte geregelt sind, diese Hilfswesen findet Jahve — wenn ich ihn so nennen darf —, der Mondengott, in Merkur und Venus.

[ 18 ] The being referred to as Yahweh in the Old Testament—if I may use that term (as I explained at the beginning how I use such expressions)—has its seat in the Moon; that is to say, as a spiritual being in the cosmos, it belongs to that which finds its expression in the physical phenomena of the Moon. This lunar being, that is, Yahweh, now has the following task within the order of the worlds. Above all, if I may put it this way, it is charged with guiding down to Earth the human being who descends from the spiritual-soul world to clothe himself with a body. But this Yahweh entity also reserves the right to be involved with human beings on Earth, namely to regulate everything related to the forces of procreation. Thus, this Yahweh entity, which has its seat, so to speak, in the Moon, leads the human being down to Earth and seeks to govern through itself everything in the human being connected with the drives and instincts of the procreative nature. But the reproductive nature cannot be regulated on its own. It is interconnected with human beings’ other instincts and drives. And that is why the Yahweh Being needs assistants. And the beings that the Yahweh entity needs as helpers—so that, for example, the instincts in human beings related to eating and “drinking” are in harmony with the reproductive instincts, and so that the drives and instincts are regulated in general—these helper beings are found by Yahweh—if I may call him that—the moon god, in Mercury and Venus.

[ 19 ] Also wir haben gewissermaßen im geistigen Weltenall ein Bündnis zwischen dem Monde, der Jahvewesenheit in dem Monde und alledem, was den Mond mit Jahve zusammen mitbewohnt, und den Wesenheiten in Merkur und Venus. Die Wesenheiten, die in diesem Bündnis stehen, wollen eigentlich alles, was fleischlich und vom Blute im Inneren des Menschen ist, vom Monde, vom Merkur und von der Venus aus beherrschen. Der Mensch ist eben nicht bloß ein irdisches Wesen, sondern es spielen die Wirkungen aus dem Weltenall in ihn herein.

[ 19 ] So, in a sense, within the spiritual cosmos there is an alliance between the Moon—the Yahweh entity within the Moon and all that dwells there alongside Yahweh—and the entities on Mercury and Venus. The beings who are part of this alliance actually seek to control everything that is physical and blood-related within the human being—from the Moon, Mercury, and Venus. Human beings are not merely earthly beings; rather, influences from the cosmos play a role within them.

[ 20 ] Wenn wir nun diejenigen Wesen, die ich früher die ahrimanischen genannt habe und die ihre Festung unmittelbar unter der Oberfläche der Erde haben und die irdische und Wasserwesen sind, betrachten, so stehen sie zu Jahve, zu den Merkur- und zu den Venuswesen in dem Verhältnis, daß sie nicht reif genug dazu geworden sind, um in der Art, wie Jahve den Mond bewohnt, oder seine Gehilfen den Merkur oder die Venus bewohnen, zu diesen Weltenkörpern hin zu kommen. Sie sind verurteilt in der Weltenordnung, nicht ihre Sitze in Mond, Venus, Merkur zu haben, sondern unter der Oberfläche der Erde. Sie können sich daher denken, daß diese Wesenheiten, obzwar sie aller Moralität entbehren, nicht nur den Kampf gegen die Luft-Feuerwesen, sondern vor allen Dingen gegen Jahve, die Venusmächte und die Merkurmächte führen und dasjenige, was Jahves rechtmäßige Herrschaft ist, ihm entreißen wollen. Jahve ist eben der Regler der instinktiven Menschennatur. Aber indem er sie von außerhalb der Erde regelt, bleibt sie einer anderen Gewalt zwar untertan als den moralischen Gewalten, aber sie würde nicht unmoralisch werden. Durch Jahves rechtmäßige Herrschaft ist eben das Menschengeschlecht auf der Erde geworden, wie wir es kennen. Dazu waren diese Monden-, Merkur- und Venusmächte notwendig.

[ 20 ] If we now consider those beings whom I have previously called the Ahrimanic beings—who have their stronghold immediately beneath the Earth’s surface and who are beings of the Earth and of water— they stand in such a relationship to Yahweh, to the beings of Mercury, and to the beings of Venus that they have not yet become mature enough to reach these celestial bodies in the same way that Yahweh inhabits the Moon, or his helpers inhabit Mercury or Venus. They are condemned within the cosmic order not to have their abodes on the Moon, Venus, or Mercury, but beneath the Earth’s surface. You can therefore imagine that these beings, although they lack all morality, wage war not only against the air-fire beings but above all against Yahweh, the powers of Venus, and the powers of Mercury, and seek to wrest from Yahweh what is his rightful dominion. Yahweh is, after all, the regulator of instinctive human nature. But since he governs it from outside the Earth, human nature remains subject to a power other than the moral powers; nevertheless, it would not become immoral. It is precisely through Yahweh’s rightful rule that the human race on Earth has become what we know it to be. For this, the powers of the Moon, Mercury, and Venus were necessary.

[ 21 ] Gegen das Jahvegeschlecht, was also die Menschen sind, begründen diese ahrimanischen Wesenheiten dieses andere Geschlecht, von dem ich Ihnen gesprochen habe. Und ein wesentliches Mittel für sie ist das, was ich Ihnen schon das letzte Mal hier charakterisiert habe. Sie gehen, während der Mensch schläft, an ihn heran und sagen ihm, das Gute sei böse und das Böse sei gut. Das nimmt der Mensch mit einer furchtbaren Leichtigkeit auf, während er schläft, und bringt es dann in seinen physischen und in seinen Ätherleib hinein. Und diese ahrimanischen Wesenheiten glauben eben ihr Ziel durch diese Einflüsterungen des ruchlos Bösen zu erringen, so daß wir sagen können: Der Mensch sollte eigentlich ganz abhängig sein in bezug auf seine niedere Natur von höheren Mächten, von den Mond-, den Venus-, den Merkurmächten. Die niedere Natur ist an sich nicht böse und niedrig; sie ist es dadurch, daß in ihr die Jahve-feindlichen Mächte in den Menschen eindringen auf die geschilderte Art. Jahve möchte, daß diese Wesenheiten nur in Ebbe und Flut, in den vulkanischen Erscheinungen, in Erdbeben sich äußern. Aber diese Wesenheiten machen alle Anstrengungen, sich auch im Menschen geltend machen zu können, und sind also in ihrer Festung nicht nur so, daß sie Ausfälle machen gegen die Luft- und Feuerwesen, sondern sie machen vorzugsweise ihre Ausfälle gegen Jahve und seine Gehilfen auf der Venus und auf dem Merkur.

[ 21 ] In opposition to the Yahweh lineage—that is, to human beings—these Ahrimanic entities establish this other lineage of which I have spoken to you. And an essential means for them is what I already described to you here last time. While a person is asleep, they approach him and tell him that good is evil and evil is good. The person absorbs this with terrifying ease while he sleeps and then incorporates it into his physical and etheric bodies. And these Ahrimanic beings believe they can achieve their goal precisely through these whisperings of the wicked evil, so that we can say: Human beings should actually be entirely dependent, with regard to their lower nature, on higher powers—the powers of the Moon, Venus, and Mercury. The lower nature is not in itself evil or base; it becomes so because the forces hostile to Yahweh penetrate into human beings in the manner described. Yahweh would have these beings manifest themselves only in the tides, in volcanic phenomena, and in earthquakes. But these entities make every effort to assert themselves within human beings as well, and are thus so entrenched that they not only launch attacks against the beings of air and fire, but primarily direct their attacks against Yahweh and his helpers on Venus and Mercury.

[ 22 ] So steht der Mensch in einem Kampf darinnen, der auf der einen Seite geführt wird von Jahve und seinen Scharen, die da kämpfen für die Gerechtigkeit im Weltenall. Und auf der anderen Seite stehen die Scharen des Ahriman, der in bezug auf seine Klugheit den Menschen weit überragt, der ganz und gar die moralische Natur verleugnen möchte, dafür aber den Menschen zu einem Automaten der Klugheit machen möchte.

[ 22 ] Thus, humanity finds itself in a struggle that is led, on the one hand, by Yahweh and his hosts, who fight for justice throughout the universe. And on the other side stand the hosts of Ahriman, who far surpasses humanity in terms of his intelligence, who wishes to deny moral nature entirely, but in return would turn human beings into automatons of intelligence.

[ 23 ] Da haben Sie dasjenige, was im Menschen spielt, von unten herauf, möchte ich sagen, von der Erde und dem Wasser aus und was sich dadurch in den Menschen hereinerstreckt, daß ja der Mensch die Produkte essen muß, die aus der Erde und dem Wasser stammen. Von der Luft nährt er sich ja nicht, von der bloßen Wärme auch nicht.

[ 23 ] There you have what is at work within the human being, starting from the bottom up, I might say, from the earth and water, and what thereby extends into the human being—since, after all, the human being must eat the products that come from the earth and water. The human being does not nourish himself from the air, nor from mere warmth either.

[ 24 ] Auf der anderen Seite stehen die Wesenheiten, welche in Luft und Wärme ihre Körperlichkeit haben. Sie sind ebenso unreife Wesen wie die Jahve-feindlichen Wesen. Aber diejenigen Wesen, die ihnen gegenüber den Reifezustand darstellen, die wohnen auf Mars, Jupiter, Saturn. So daß nun diese Luft-Feuerwesen nicht bloß von ihren Festungen in der Luft Ausfälle gegen die ahrimanischen Mächte machen, sondern daß sie gegen alles das kämpfen, was an Wirkungen ausgeübt werden soll von Mars, Jupiter, Saturn auf den Menschen.

[ 24 ] On the other hand are the beings whose physical form consists of air and heat. They are just as immature as the beings hostile to Yahweh. But those beings who represent the state of maturity in contrast to them dwell on Mars, Jupiter, and Saturn. Thus, these beings of air and fire not only launch sorties against the Ahrimanic forces from their strongholds in the air, but they also fight against everything that Mars, Jupiter, and Saturn are meant to exert upon human beings.

[ 25 ] Mars, Jupiter und Saturn, die fernen Planeten, die haben die Wirkungen auf den Menschen — das heißt, ihre geistigen Wesenheiten haben die Wirkungen auf den Menschen —, die vorzugsweise in den Augen, in den Ohren, kurz, in den Sinnesorganen an der Oberfläche des Menschen leben. Während Mond, Venus, Merkur im Inneren des Menschen, in den inneren Organen ihre Wirkungen haben, haben Saturn, Jupiter, Mars außen in den Sinnesorganen ihre Wirkungen. Die Wirkungen zum Beispiel vom Saturn sitzen ganz wesentlich im menschlichen Auge. Diese Wesenheiten, also die Saturnwesenheiten, die Jupiterwesenheiten, die Marswesenheiten wollen den Menschen zum wirklichen Erdenmenschen machen, das heißt, sie wollen ihm Sinne geben, welche ordentlich eingesetzt sind einem physischen Menschenorganismus und an der Oberfläche bleiben. Sie wollen ihm Nerven geben, die von den Sinnen ausgehen und sich ins Innere hineinerstrecken. Saturn gibt die Sinne. Jupiter gibt dann die Nervenfortsetzungen der Sinne und Mars ist eine solche Gewalt, welche zum Beispiel die Sprache gibt. Also alles, was an der Oberfläche des Menschen ist, wollen diese Wesenheiten an den Menschen heranbringen. Es sind Einstülpungen der menschlichen Haut nach innen, diese Sinne und die Nerven.

[ 25 ] Mars, Jupiter, and Saturn—the distant planets—have effects on human beings—that is, their spiritual entities have effects on human beings—that are felt primarily in the eyes, in the ears, in short, in the sense organs on the surface of the human body. While the Moon, Venus, and Mercury exert their effects within the human being, in the internal organs, Saturn, Jupiter, and Mars exert their effects externally in the sense organs. The effects of Saturn, for example, are essentially centered in the human eye. These beings—that is, the Saturn beings, the Jupiter beings, and the Mars beings—seek to make human beings true earthly human beings; that is, they seek to give them senses that are properly attuned to a physical human organism and remain on the surface. They seek to give them nerves that extend from the senses and reach inward. Saturn provides the senses. Jupiter then provides the nerve extensions of the senses, and Mars is a force that, for example, gives rise to speech. Thus, these beings seek to bring everything that is on the surface of the human being to the human being. These senses and nerves are invaginations of the human skin inward.

[ 26 ] Die Luft- und Feuerwesen, von denen ich Ihnen gesprochen habe, die aber kämpfen nun gegen Jupiter, Saturn und Mars wiederum einen Kampf bis aufs Messer. Sie sitzen in ihren Festungen in der Luft und sie entfalten insbesondere in den Blitzen, in all dem, was feurig ist, in der Luft ihre Gewalten. Und sie sind es, die den ganzen Menschen als physischen Menschen so machen möchten, wie eigentlich nur das Auge außen und das Ohr und die Nase sein dürfen, wie er an der Oberfläche sein soll. Sie möchten die Oberfläche durch den ganzen Menschen durchgießen, so daß der Mensch nichts anderes tun würde, als nur sehen und hören, daß er nichts essen und nichts trinken, sondern nur sehen und hören und ein engelartiges Wesen werden würde.

[ 26 ] The beings of air and fire, of whom I have spoken to you, are now once again waging a bitter struggle against Jupiter, Saturn, and Mars. They sit in their fortresses in the air and unleash their powers especially through lightning, through all that is fiery, and in the air. And it is they who would like to make the whole human being—as a physical being—such that only the eye on the outside, the ear, and the nose are allowed to be, just as he is meant to be on the surface. They would like to permeate the entire human being with this surface, so that the human being would do nothing but see and hear, so that he would neither eat nor drink, but only see and hear, and become an angelic being.

[ 27 ] Nun, diese Wesen, die Marswesen, die Jupiterwesen, die Saturnwesen benehmen sich in der Tat in der äußeren Natur — wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf von so erhabenen Wesen — ganz ordentlich. Sie durchdringen das, was uns in der äußeren Natur erscheint als bloße Natur, mit Moralität. Sie bringen die Moralität an den Menschen heran, sie zieht tatsächlich durch die Sinne ein.

[ 27 ] Well, these beings—the beings of Mars, Jupiter, and Saturn—do indeed behave quite properly in the external natural world—if I may use that term in reference to such exalted beings. They imbue what appears to us in the external natural world as mere nature with morality. They bring morality to human beings; it actually enters through the senses.

[ 28 ] Aber die Luft- und Feuerwesen, die wollen den Menschen ganz mit seiner Sinnennatur durchdringen, so daß er einfach, indem er mit seinen Sinnen sieht, nichts anderes sieht als das, was moralisch ist. Also sie wollen ihn zu einem moralischen Automaten machen.

[ 28 ] But the beings of air and fire want to permeate human beings entirely with their sensory nature, so that simply by seeing with their senses, they see nothing other than what is moral. Thus, they want to turn them into moral automatons.

[ 29 ] Und so sehen Sie, wenn Sie in der Natur um sich schauen: Alles, was sich durch Kräfte äußert, das kommt von den Marswesen. Was sich äußert durch Naturgesetze, kommt von den Jupiterwesen, und was Farbe und Ton ist, von den Saturnwesen. Aber diese Wesenheiten, die Luft- und Feuerwesen, wollen den ganzen Menschen nicht zum physischen Leibe werden lassen, sondern nur zur Kraft, zum Gesetz, das heißt, zum Gedanken und zur Farbe und zum Ton. Sie wollen ihn ganz verdünnen, ihn, wie gesagt, zu einem engelartigen Wesen machen.

[ 29 ] And so, when you look around you in nature, you see: Everything that manifests through forces comes from the beings of Mars. What manifests through the laws of nature comes from the beings of Jupiter, and what is color and sound comes from the beings of Saturn. But these beings—the beings of air and fire—do not wish to let the whole human being become a physical body, but only a force, a law—that is, thought, color, and sound. They wish to completely refine him, to make him, as I said, an angelic being.

[ 30 ] So sehen Sie, während sich in der äußeren Natur gut vertragen Mond, Merkur, Venus, Jupiter, Mars, Saturn, und durch die Sonne im Gleichgewichte gehalten werden, führen sie für die menschliche Natur einen zweifachen Kampf auf. Erstens kämpfen die ahrimanischen und luziferischen Wesen gegeneinander; zweitens aber bekämpfen die luziferischen Wesen alles außerhalb der Sonne liegende Marshafte, Jupiterhafte, Saturnhafte; und dann wiederum bekämpfen die ahrimanischen Wesenheiten alles Mondhafte, Venushafte, Merkurhafte.

[ 30 ] As you can see, while in the outer natural world the Moon, Mercury, Venus, Jupiter, Mars, and Saturn coexist harmoniously and are kept in balance by the Sun, they wage a twofold struggle within human nature. First, the Ahrimanic and Luciferic beings fight against one another; second, however, the Luciferic beings combat everything outside the Sun—the Mars-like, Jupiter-like, and Saturn-like qualities—and in turn, the Ahrimanic beings combat everything Moon-like, Venus-like, and Mercury-like.

[ 31 ] Hinter der Natur und im Menschen lebt also tatsächlich ein harter Kampf, und innerhalb dieses harten Kampfes muß sich der Mensch seinen Fortschritt und seine Freiheit erringen. Das hat er in älteren Zeiten getan durch die Lehre der alten Mysterien, das muß er in der jetzigen Zeit tun durch dasjenige, was durch geistige Forschung hervorgebracht werden kann über das, was hinter der Natur und unterhalb des Menschen ist. Denn unwissend sein mit Bezug auf diese Dinge, würde der Menschheit in der Zukunft zum größten Verderben gereichen müssen.

[ 31 ] Behind nature and within human beings, then, there is indeed a fierce struggle, and within this fierce struggle, human beings must win their progress and their freedom. In earlier times, humanity did this through the teachings of the ancient mysteries; in the present age, it must do so through what spiritual research can reveal about what lies beyond nature and beneath the human being. For ignorance regarding these matters would inevitably lead to the greatest ruin for humanity in the future.

[ 32 ] Sie sehen aus meiner Darstellung, daß diejenigen Wesen, die ich auch heute hier wiederum luziferische und ahrimanische Wesen genannt habe, in bezug auf gewisse Eigenschaften außerordentlich stark entwickelt sind, die luziferischen Wesenheiten in bezug auf Moralität, die ahrimanischen Wesenheiten in bezug auf Klugheit, Intelligenz. Und dennoch ist es so, daß diese Wesenheiten auf beiden Seiten immer wiieder und wieder glauben, daß sie ihre Ziele erreichen werden. Und immer von neuem beginnen sie, für diese ihre Ziele in der Weise zu kämpfen, wie ich Ihnen das heute dargestellt habe. In bezug auf das Erringen dieser Ziele erleben sie aber zugleich auf der Erde im weitesten Umkreise Enttäuschungen. So daß, wenn man durch das moderne Initiationswesen solchen luziferischen oder ahrimanischen Wesenheiten hinter der Natur oder unter dem Menschen begegnet, man sie in einem fortwährenden Siegestaumel auf der einen Seite trifft. Sie dringen vor zu ihren Zielen, wollen von ihnen nicht ablassen, glauben immer wieder und wiederum an ihren Sieg. Auf der anderen Seite aber werden sie von der Erde aus immer wieder enttäuscht. Und diese Stimmung eines gewissen Siegestaumels und fortwährender Enttäuschungen macht eigentlich das Leben dieser Art von Wesenheiten aus.

[ 32 ] You can see from my description that those beings whom I have once again referred to here today as Luciferic and Ahrimanic beings are extraordinarily highly developed in certain respects: the Luciferic beings in terms of morality, and the Ahrimanic beings in terms of cleverness and intelligence. And yet it is the case that these beings on both sides believe, time and again, that they will achieve their goals. And time and again they begin to fight for these goals in the manner I have described to you today. Yet at the same time, in their efforts to achieve these goals, they experience disappointment on Earth on a vast scale. So that when, through the modern process of initiation, one encounters such Luciferic or Ahrimanic beings behind nature or within human beings, one finds them, on the one hand, in a state of constant triumphal euphoria. They press forward toward their goals, refuse to let go of them, and believe again and again in their victory. On the other hand, however, they are repeatedly disappointed by events on Earth. And this atmosphere of a certain triumphant frenzy and constant disappointment is actually what defines the life of this kind of being.

[ 33 ] Und da stellt sich im einzelnen das Folgende heraus. Man kann zunächst aufmerksam darauf machen, wie die luziferischen und ahrimanischen Wesenheiten von der Erde aus durch die physische Wesenheit des Menschen enttäuscht werden. Man bekommt den stärksten Eindruck von den Enttäuschungen Ahrimans und Luzifers, wenn man in Krankenhäusern oder an Krankenbetten und in Irrenhäusern verweilt; denn durch beides erlebt Ahriman, erlebt Luzifer eben seine starken Enttäuschungen. Denn diese Wesenheiten führen einen harten Kampf, wie ich Ihnen gezeigt habe, um die Natur des Menschen. Aber es wird ihnen nicht wohl in bezug auf ihre Ziele, wenn sie innerhalb der menschlichen Natur gegeneinander einen Sieg erringen.

[ 33 ] And the following becomes apparent in detail. One can begin by drawing attention to how the Luciferic and Ahrimanic beings are disappointed by the physical nature of human beings here on Earth. One gets the strongest impression of the disappointments of Ahriman and Lucifer when one spends time in hospitals or at the bedsides of the sick, and in mental institutions; for it is through both of these that Ahriman and Lucifer experience their profound disappointments. For these beings are waging a fierce struggle, as I have shown you, over the nature of the human being. But they will not fare well in terms of their goals if they achieve victory over one another within human nature.

[ 34 ] Etwas anderes ist es mit dem Siege, den Ahriman gegen die Mondgottheiten, Venusgottheit und Merkurgottheit erringt, und etwas anderes ist es um den Sieg, den die Luft- und Feuergeister gegen Jupiter, Mars, Saturn erringen. Das sind aber niemals vollständige Siege. Sie werden es nur dadurch, daß sie verstärkt werden durch das, was an Erfolg diese Wesenheiten gegeneinander haben. Aber eigentlich sind diese Erfolge, die diese Wesenheiten gegeneinander haben, in den weitaus meisten Fällen eben Scheinerfolge, und daher die Enttäuschung. Denn nehmen Sie einmal an, es gelingt den ahrimanischen Mächten, im menschlichen physischen Körper einen Sieg zu erringen über die luziferischen Mächte, über diejenigen Mächte, die den Menschen ganz durchsetzen wollen mit dem, was nur an der Oberfläche in den Sinnen sein soll, dann verfällt der Mensch durch diesen Sieg der ahrimanischen Mächte in solche Erkrankungen, wie Geschwulstbildungen, Karzinombildungen oder Stoffwechselkrankheiten, wie Diabetes, Zuckerkrankheit.

[ 34 ] The victory that Ahriman achieves over the lunar deities, the deity of Venus, and the deity of Mercury is one thing, and the victory that the spirits of air and fire achieve over Jupiter, Mars, and Saturn is quite another. However, these are never complete victories. They become so only when they are reinforced by the successes these beings achieve against one another. But in reality, the successes these beings achieve against one another are, in the vast majority of cases, merely illusory successes—and hence the disappointment. For suppose the Ahrimanic forces succeed in winning a victory within the human physical body over the Luciferic forces—those forces that seek to permeate the human being entirely with what is meant to exist only on the surface in the senses—then, as a result of this victory of the Ahrimanic forces, the human being falls prey to illnesses such as tumors, carcinomas, or metabolic diseases such as diabetes.

[ 35 ] Wenn irgendwo in einer physischen Menschennatur diese Krankheiten auftreten, dann hat Ahriman gegen Luzifer einen Sieg errungen, der aber damit verknüpft ist, daß die physische Natur des Menschen zeitweilig ruiniert ist. Dann taugt diese physische Natur dem Ahriman nicht dazu, die Instinkte, Triebe herauszureißen und sein eigenes Geschlecht daraus zu bilden. Daraus bekommen Sie eine vielleicht paradoxe, aber richtige Ansicht von der Krankheit. Sie ist in vielen Fällen das einzige Mittel der guten Mächte, den Menschen vor den Fängen von Ahriman zu retten.

[ 35 ] When these illnesses occur anywhere within a person’s physical nature, Ahriman has won a victory over Lucifer—a victory that, however, is linked to the temporary ruin of the person’s physical nature. Then this physical nature is of no use to Ahriman for tearing out the instincts and drives and forming his own race from them. From this you gain a view of illness that may seem paradoxical but is correct. In many cases, it is the only means available to the forces of good to save human beings from the clutches of Ahriman.

[ 36 ] Und wenn Luzifer einen Sieg erringt in der menschlichen Natur, wenn also über die ahrimanischen Mächte, die den Menschen verhärten möchten, die ihn herunterziehen möchten in ihr Geschlecht von bloßen irdischen und Wasserwesen, luziferische Mächte einen Sieg erringen, so verfällt der Mensch in die empfindlichen katarrhalischen Krankheiten oder in irrsinnige Zustände. Wiederum wird dadurch dem Luzifer sein Sieg streitig gemacht.

[ 36 ] And when Lucifer achieves a victory within human nature—that is, when Luciferic forces triumph over the Ahrimanic forces that seek to harden the human being and drag him down into their realm of mere earthly and watery beings—the human being succumbs to sensitive catarrhal illnesses or to states of insanity. Once again, this challenges Lucifer’s victory.

[ 37 ] Daher ist es, daß diese ahrimanischen und luziferischen Mächte fortwährend mit aller Kraft an dem Herbeiführen ihrer Siege arbeiten, daß sie aber eben traurig und enttäuscht werden an Krankenbetten, in Krankenhäusern und in Irrenhäusern. Denn da zeigt sich ihnen, daß sie zwar kämpfen können, daß sie aber unmöglich eigentlich siegen können.

[ 37 ] That is why these Ahrimanic and Luciferic forces are constantly working with all their might to bring about their victories, yet they are left sad and disappointed at the bedsides of the sick, in hospitals, and in mental institutions. For there it becomes clear to them that, although they can fight, they cannot actually win.

[ 38 ] Wenn Sie einen Einblick haben in die ätherische Natur des Menschen, nicht in die physische Natur bloß, sondern in die ätherische Natur, dann haben Sie da eben solche Bedingungen für Enttäuschungen der ahrimanischen und luziferischen Mächte, denn wenn im Ätherleibe die luziferischen Mächte über die ahrimanischen Mächte siegen, wird der Mensch zum Gewohnheitslügner. Aber indem der Mensch zum Gewohnheitslügner wird, wird er ja nicht moralisch, sondern er fällt gerade aus der Welt, in die ihn Luzifer hineinhaben möchte, heraus. Luzifer entreißt den Menschen scheinbar der Erdenwelt; aber er macht ihn statt zu einem moralischen Automaten zu einem Lügner. Und indem der Mensch zu einem Gewohnheitslügner wird, zu einem habituellen Lügner, ist in diesem Verlogenmachen des Menschen, so paradox es wiederum klingt, zunächst eine Waffe da der guten Mächte, um den Menschen Luzifer zu entreißen. Denn, daß der Mensch zum Lügner wird, kann dann im weiteren Verlaufe des Karma wenigstens ausgebessert werden, während, wenn Luzifer siegen würde, das Menschengeschlecht eben verlorengehen würde, hinaufgehoben würde von der Erde.

[ 38 ] If you have insight into the etheric nature of the human being—not merely into the physical nature, but into the etheric nature—then you will find conditions there that lead to the influence of the Ahrimanic and Luciferic forces; for when the Luciferic forces prevail over the Ahrimanic forces in the etheric body, the human being becomes a habitual liar. But by becoming a habitual liar, the human being does not become moral; rather, he falls right out of the world into which Lucifer would like to draw him. Lucifer seemingly snatches the human being away from the earthly world; but instead of turning him into a moral automaton, he turns him into a liar. And as human beings become habitual liars—as this process of turning them into liars, paradoxical as it may sound, initially serves as a weapon for the forces of good to wrest them from Lucifer. For the fact that humans become liars can at least be rectified in the further course of karma, whereas, if Lucifer were to triumph, the human race would simply be lost, lifted up from the earth.

[ 39 ] Und wenn im Ätherleibe Ahriman siegt, wenn er siegt oder nahe daran ist an seinem Siege, dann wird der Mensch ein Besessener, und er wird von der Klugheit innerlich besessen. Dadurch aber, daß er von der Klugheit innerlich besessen wird, bleibt die Klugheit in ihm. Sie hat ihn dann. Sie durchsetzt ihn dem Ätherleibe nach. Und wiederum kann Ahriman nicht die Instinkte und Triebe hinunterziehen, weil sie durch die Besessenheit im Ätherleibe sitzengeblieben sind.

[ 39 ] And when Ahriman triumphs in the etheric body—when he triumphs or is close to triumph—then the human being becomes possessed, and is inwardly possessed by intelligence. But because he is inwardly possessed by intelligence, that intelligence remains within him. It then possesses him. It permeates his etheric body. And yet again, Ahriman cannot draw down the instincts and drives, because they have remained in the etheric body due to this possession.

[ 40 ] So ist in weitem Umkreise durch den Erfolg der Lügenhaftigkeit und den Erfolg der Besessenheit beim Menschen ein fortwährender Grund da für die luziferischen und ahrimanischen Mächte, ihren großen Enttäuschungen zu verfallen.

[ 40 ] Thus, throughout a wide sphere, the success of falsehood and the success of obsession in human beings provide a constant reason for the Luciferic and Ahrimanic forces to succumb to their great disappointments.

[ 41 ] Und wiederum, wenn Sie auf den astralischen Leib hinschauen nehmen Sie an, in dem astralischen Leib siegen die ahrimanischen Mächte oder sie seien nahe daran, zu siegen —, dann kann der Mensch dadurch ein wüster Egoist werden, ganz egoistisch. Dadurch hält er aber, indem er wüst, egoistisch wird, seine Instinkte in sich zusammen. Ahriman kriegt sie nicht zum Herausziehen. Und auf diese Weise entgeht auch gerade durch die wüsten Egoisten dem Ahriman seine Beute.

[ 41 ] And again, if you look at the astral body and assume that the Ahrimanic forces are triumphing in it—or are close to triumphing—then a person can thereby become a savage egoist, completely self-centered. But by becoming wildly selfish in this way, he holds his instincts together within himself. Ahriman cannot draw them out. And in this way, it is precisely through the wildly selfish individuals that Ahriman’s prey escapes him.

[ 42 ] Und wiederum, siegt Luzifer, oder ist er nahe daran, zu siegen, so kann der Mensch übergehen in seinem astralischen Leibe zu dem, was man einen Ich-losen Träumer nennt, der eigentlich gar nicht recht bei sich ist. Solche Dinge gibt es; mindestens kann der Mensch zeitweilig solchen Zuständen unterworfen sein. Dann ist das wiederum die große Enttäuschung für die luziferischen Mächte. So sehen Sie, wie viele Quellen der Enttäuschung es für die ahrimanischen und die luziferischen Mächte auf der Erde gibt.

[ 42 ] And again, if Lucifer triumphs—or is close to triumphing—then a person can, in their astral body, become what is called an “ego-less dreamer,” someone who is not really fully present. Such things do exist; at the very least, a person can be subject to such states temporarily. This, in turn, is a great disappointment for the Luciferic forces. So you see how many sources of disappointment there are for the Ahrimanic and Luciferic forces on Earth.

[ 43 ] Aber Sie sehen daraus zugleich, worinnen der Mensch eigentlich steht. Er stand schon in alten Zeiten, als die alten Initiationsmysterien bestanden, in diesem Kampfe hinter der physischen Welt drinnen. Da waren es die Boten des Vatergottes, welche die Lehrer der Mysterien waren, die ersten großen Lehrer der Mysterien. Von ihnen waren die Schüler die Gurus, und von diesen waren wieder die Schüler die Chelas, die untergeordneten Schüler. Aber die höchsten Gurus hatten ja ihre Unterweisungen unmittelbar von den Gottesboten, von den Boten des Vatergottes. Und weil Krankheiten, wie ich es Ihnen geschildert habe, die Quellen der großen Enttäuschungen sind für Ahriman und Luzifer, weil Luzifer und Ahriman gewissermaßen durch die Krankheiten betäubt werden in ihren Enttäuschungen — so ungeheuer gescheite und moralische Wesen die ahrimanischen und luziferischen Wesen sind, unterliegen sie dann, weil ihr Bewußtsein ein besonders klares, helles ist, um so mehr der Umnebelung —, so konnten gegenüber den Krankheiten die Götterboten, ungestört von Ahriman und Luzifer, die Heilmittel finden, so wie ich es Ihnen das letzte Mal gesagt habe, wie man mit den Mondmitteln die Saturnschäden kuriert und dergleichen.

[ 43 ] But you can also see from this where humanity actually stands. Even in ancient times, when the ancient initiation mysteries existed, humanity was already engaged in this struggle behind the physical world. At that time, it was the messengers of the Father God who were the teachers of the mysteries—the first great teachers of the mysteries. The gurus were their disciples, and the chelas—the subordinate disciples—were the disciples of the gurus. But the highest gurus, of course, received their teachings directly from the messengers of God, from the messengers of the Father God. And because illnesses, as I have described to you, are the sources of great disappointments for Ahriman and Lucifer—because Lucifer and Ahriman are, so to speak, numbed in their disappointments by these illnesses—no matter how immensely intelligent and moral the Ahrimanic and Luciferic beings may be, they succumb precisely because their consciousness is particularly clear, bright—they are all the more susceptible to this clouding—the divine messengers were able, undisturbed by Ahriman and Lucifer, to find remedies for illnesses, just as I told you last time: how to cure Saturn-related ailments with lunar remedies and the like.

[ 44 ] Das war in den alten Mysterien, wo unmittelbar die Boten des Vatergottes den Menschen aus der Verwirrung reißen konnten, in die er gestellt ist durch den Kampf hinter der Natur und unter dem Menschen, von dem ich Ihnen erzählt habe.

[ 44 ] That was in the ancient mysteries, where the messengers of the Father God could directly rescue people from the confusion into which they had been plunged by the struggle behind nature and within humanity, of which I have told you.

[ 45 ] In der neueren Zeit ist die Verwirrung, der der Mensch da gegenübersteht, keine geringere als in alten Zeiten. Und daß der Mensch mit seinem gewöhnlichen Bewußtsein nichts davon weiß, das macht nichts aus, die Verwirrung ist dennoch da. Der Mensch wird hin- und hergerissen in dem Kampfe, der da um ihn aufgeführt wird hinter der Natur und unter ihm.

[ 45 ] In modern times, the confusion that humanity faces is no less than in ancient times. And the fact that humanity, with its ordinary consciousness, is unaware of this does not matter; the confusion is there nonetheless. Human beings are torn back and forth in the struggle that is being waged around them, behind nature and beneath them.

[ 46 ] Und wenn man dann die Schwelle überschreitet, hineinschaut mit Bewußtsein in die geistige Welt und in diesen furchtbaren Kampf, wenn man dieses verwirrende Spiel um den Menschen hinter der Natur und unter ihm beobachtet, dann schaut man in der Gegenwart vergeblich nach diesen Gottesboten aus, die zum Beispiel den alten Mysterienärzten den Merkurstab in die Hand gegeben haben und ähnliche Symbole für das Heilen. Man kommt überhaupt nicht mehr zurecht gegenüber jenem ungeheuren Kampfe, der geführt wird zwischen den zurückgebliebenen oberen Wesen, den zurückgebliebenen Mars-, Jupiter-, Saturnwesen und den zurückgebliebenen unteren Wesen, den Mondwesen, Venuswesen, Merkurwesen. Und tatsächlich ist es so, daß, wenn Sie die Schwelle überschreiten, Sie hineingestellt sind in diesen furchtbaren Kampf der oberen Mächte mit den unteren Mächten. Wie zwei Heereslager stehen sich gegenüber die Luft- und Feuerwesen als unrecht geratene Saturn-, Jupiter-, Marswesen, die Erd-Wasserwesen als unrecht geratene Mond-, Venus-, Merkurwesen. Und der Kampf spielt sich ab jenseits der Schwelle in einer furchtbaren Art, so daß die Sonne zuerst ganz feurig wird, dann verdunkelt wird und zum Schlusse einem erscheint wie eine furchtbare schwarze Scheibe.

[ 46 ] And when one then crosses the threshold, looks consciously into the spiritual world and into this terrible struggle, when one observes this bewildering interplay surrounding human beings—behind nature and beneath it— then one looks in vain in the present for those messengers of God who, for example, placed the caduceus in the hands of the ancient mystery physicians and provided similar symbols for healing. One is completely at a loss in the face of that immense struggle being waged between the backward-remaining higher beings—the backward-remaining beings of Mars, Jupiter, and Saturn—and the backward-remaining lower beings—the beings of the Moon, Venus, and Mercury. And indeed, when you cross the threshold, you are thrust into this terrible battle between the higher powers and the lower powers. Like two opposing armies, the air and fire beings—who have gone astray as Saturn, Jupiter, and Mars beings—face off against the earth and water beings—who have gone astray as Moon, Venus, and Mercury beings. And the battle rages beyond the threshold in such a terrible manner that the Sun first becomes entirely fiery, then is darkened, and finally appears to one as a dreadful black disk.

[ 47 ] So war es bei den alten Eingeweihten nicht. Die sahen dann durch die schwarz gewordene Scheibe hindurch. Und gerade aus dieser schwarz gewordenen Scheibe kamen ihnen die Gottesboten des Vaters entgegen, die zum Beispiel die Träger der Heilkunde in alten Zeiten waren.

[ 47 ] This was not the case with the ancient initiates. They were able to see right through the pane that had turned black. And it was precisely from this blackened pane that the Father’s messengers came to meet them—those who, for example, were the bearers of healing in ancient times.

[ 48 ] Wir Neueren überschreiten die Schwelle, und es steht da allerdings auch dieser furchtbare Kampf. Die Sonne wird rot, die Sonne wird schwarz, aber sie bleibt eine schwarze Scheibe. Und wir sind zurückgewiesen und müssen, um uns zurechtzufinden in diesem verwirrenden Kampfe, auf der Erde selber suchen.

[ 48 ] We modern people cross the threshold, and there, indeed, lies this terrible struggle. The sun turns red, the sun turns black, but it remains a black disk. And we are cast back and, in order to find our way in this bewildering struggle, must seek on Earth itself.

[ 49 ] Da, da werden wir an den Christus gewiesen, der dann als geistiges Wesen, das sich mit der Erde verbunden hat durch das Mysterium von Golgatha, dasteht und einem sagt: Verzweifle nicht darüber, daß die Sonne schwarz geworden ist; sie ist schwarz geworden, weil ich, der Sonnengott, nicht mehr in ihr bin, sondern heruntergestiegen bin und mich mit der Erde verbunden habe. — Und wenn man dann mit aller inneren Hingebung, mit geschärfter Erkenntnis dessen, was eben durch das Wissen von dem Mysterium von Golgatha kommt, an den Christus herantritt, dann wird einem zwar die Sonne nicht wieder hell — sie bleibt eine schwarze Scheibe —, aber sie beginnt einem alles, was der Christus einem sagt, hörbar zu machen, und man erfährt die Verwandtschaft des Christus mit der Sonne. Die Sonne wird gewissermaßen, obwohl sie eine schwarze Scheibe bleibt, zu demjenigen Wesen, das einen befähigt, auf den Christus hinzuhören, wenn man sich zunächst durch ein richtiges seelisches Verhältnis zu ihm herangebildet hat.

[ 49 ] There, there we are directed toward the Christ, who then stands there as a spiritual being who has united himself with the Earth through the Mystery of Golgotha, and says to us: Do not despair that the sun has turned black; it has turned black because I, the Sun God, am no longer within it, but have descended and united myself with the Earth. — And when one then approaches Christ with all one’s inner devotion, with a heightened understanding of what comes precisely through knowledge of the Mystery of Golgotha, the sun does not indeed become bright again—it remains a black disk—but it begins to make everything Christ says audible to one, and one experiences Christ’s kinship with the sun. The sun, so to speak, although it remains a black disk, becomes the being that enables one to listen to Christ, once one has first prepared oneself through a proper spiritual relationship with him.

[ 50 ] Und der Christus ist es dann, der in dem Menschen die Mittel angibt, wie man die oberen Mächte mit den unteren Mächten versöhnt; wie man das, was oberhalb der schwarzen Sonnenscheibe ist an denjenigen Mächten, welche als Luft- und Feuerwesen um unsere Erde herum sich kundgeben, versöhnt mit dem, was sich als untere Wesen kundgibt. Und man erlangt dann gerade als Mensch Leitsätze sowohl für das Heilen von Krankheiten wie für das Verständnis all der anderen Übel, welche Luzifer und Ahriman immer enttäuschen. Und man gelangt dazu, durch die Kraft des Christus und durch die Kraft des Mysteriums von Golgatha das, ich möchte sagen, Wunderbare sagen zu können: Ihr Geschöpfe Ahrimans und Luzifers, ihr werdet enttäuscht durch Übel, die durch euch auf Erden entstehen müssen, indem ihr gerade zu euren Siegen, zu euren partiellen Siegen kommt. Diese eure Enttäuschungen, die müssen immer wieder kommen, denn immer wiederum werdet ihr Kranke und Besessene und Lügner und Selbstsüchtige und Ich-lose erzeugen. Und so werdet ihr von Freudentaumel zur traurigsten Enttäuschung eilen.

[ 50 ] And it is Christ who then shows human beings the means by which to reconcile the higher powers with the lower powers; how to reconcile that which lies above the black solar disk—in those powers that manifest themselves as beings of air and fire around our Earth—with that which manifests itself as lower beings. And it is precisely as human beings that we then gain guiding principles both for healing illnesses and for understanding all the other evils that Lucifer and Ahriman constantly bring about. And through the power of Christ and the power of the Mystery of Golgotha, one comes to be able to say—I would call it—the miraculous: “You creatures of Ahriman and Lucifer, you will be disappointed by the evils that must arise on Earth through you, precisely as you achieve your victories, your partial victories.” These disappointments of yours must come again and again, for time and again you will produce the sick, the possessed, the liars, the selfish, and those devoid of the “I.” And so you will rush from ecstatic joy to the saddest of disappointments.

[ 51 ] Aber dem Erdenmenschen ist, wenn er das rechte Verhältnis zum Christus findet, selbst dieses an die Hand gegeben, in dem Momente nicht zu verzweifeln, wo er die Verzweiflung höherer Wesen, als er selber ist, findet, höherer Wesen, die aber eben einen anderen Weg gehen wollen als diejenigen Gotteswesen, denen der Mensch zugehört und denen er treu bleiben soll im weiteren Erdenverlaufe. Der Mittelpunkt dieser Gotteswesen ist eben das Christuswesen, das einstmals durch die Sonnenscheibe zu den alten Eingeweihten gesprochen hat, das von der Erde aus mit Hilfe der Sonne nun weiter zu uns spricht; so daß wir, wenn wir von dem Christus heute sprechen, von demjenigen sprechen, der uns auf der Erde zur Seite treten kann als der Führer, der uns herausführt aus dem furchtbaren Widerstreit der ahrimanischen und luziferischen Mächte untereinander und gegen die oberen und unteren Götterwelten.

[ 51 ] But when the earthly human being finds the right relationship to Christ, even this is given to him—the ability not to despair at the very moment when he encounters the despair of beings higher than himself, beings who, however, wish to follow a different path than those divine beings to whom humanity belongs and to whom it must remain faithful as its earthly journey continues. The center of these divine beings is precisely the Christ Being, who once spoke to the ancient initiates through the solar disk, and who now continues to speak to us from the Earth with the help of the Sun; so that when we speak of the Christ today, we speak of the One who can stand by our side on Earth as the Guide who leads us out of the terrible conflict between the Ahrimanic and Luciferic forces—both among themselves and against the higher and lower divine worlds.