The Relationship of Man to the Starry World
The Spiritual Communion of Mankind
GA 219
3 December 1922, Dornach
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Das Verhältnis der Sternenwelt zum Menschen und des Menschen zur Sternenwelt
Dritter Vortrag
Dritter Vortrag
[ 1 ] Ich möchte im Laufe dieser jetzt gepflogenen Betrachtungen immer mehr begreiflich machen, wie der Mensch nicht nur mit seiner Wesenheit der Erdenwelt, dem Erdendasein angehört, sondern auch dem kosmischen Dasein, dem Dasein der Sternenwelt. Manches, was in dieser Beziehung zu sagen ist, habe ich bereits auseinandergesetzt. Ich möchte nur, damit nicht Mißverständnisse entstehen, den folgenden Betrachtungen eine Bemerkung voranschicken. Man wird immer vielleicht dem Vorwurfe ausgesetzt sein, daß man hinneige zu der auch heute vielfach gepflogenen dilettantischen Astrologie, wenn man von dem Zusammenhange des Menschen mit der Sternenwelt spricht. Es muß nur das, was man in dieser Beziehung vorbringt, in der richtigen Weise erfaßt werden, dann wird schon der gewaltige Unterschied hervortreten zwischen dem, was hier gemeint ist, und allen Dilettantismen, die heute so vielfach in Anknüpfung an alte astrologische Traditionen zutage treten.
[ 1 ] Ich möchte im Laufe dieser jetzt gepflogenen Betrachtungen immer mehr begreiflich machen, wie der Mensch nicht nur mit seiner Wesenheit der Erdenwelt, dem Erdendasein angehört, sondern auch dem kosmischen Dasein, dem Dasein der Sternenwelt. Manches, was in dieser Beziehung zu sagen ist, habe ich bereits auseinandergesetzt. Ich möchte nur, damit nicht Mißverständnisse entstehen, den folgenden Betrachtungen eine Bemerkung voranschicken. Man wird immer vielleicht dem Vorwurfe ausgesetzt sein, daß man hinneige zu der auch heute vielfach gepflogenen dilettantischen Astrologie, wenn man von dem Zusammenhange des Menschen mit der Sternenwelt spricht. Es muß nur das, was man in dieser Beziehung vorbringt, in der richtigen Weise erfaßt werden, dann wird schon der gewaltige Unterschied hervortreten zwischen dem, was hier gemeint ist, und allen Dilettantismen, die heute so vielfach in Anknüpfung an alte astrologische Traditionen zutage treten.
[ 2 ] Wir sagen, daß der Mensch hier zwischen Geburt und Tod ein Wesen ist, das im Zusammenhange steht mit der Erde und ihrem Geschehen. Was meinen wir damit? Wir meinen damit, daß der Mensch zwischen Geburt und Tod sein Dasein dadurch hat, daß er zunächst einmal in sein Stoffwechselsystem herein die Stoffe der Erde als Nahrungsmittel nimmt und sie in seinem Organismus verarbeitet; daß er durch seine Atmung und durch die Vorgänge, die sich im Innern an die Atmung anschließen, des weiteren mit der Erde, das heißt, mit dem Luftumkreis der Erde in einem Verhältnisse steht. Wir sprechen ferner davon, daß der Mensch durch seine Sinne die äußeren Dinge der Erde wahrnimmt, ja, auch noch einen Abglanz des Außerirdischen wahrnimmt, welcher Abglanz übrigens viel irdischer ist, als man gewöhnlich glaubt. So daß man im ganzen sagen kann, der Mensch nimmt durch seine Sinne, durch seine rhythmische Organisation und dutch seine Stoffwechselorganisation das Erdendasein in sich auf, und er hat in sich selber die Fortsetzung derjenigen Vorgänge, die durch das Erdendasein und seine Prozesse angeregt werden. Ebenso aber ist im Menschen die Fortsetzung der kosmischen, der außerirdischen Vorgänge vorhanden. Nur muß man nicht glauben, daß, wenn davon gesprochen wird, auf den Menschen werde, sagen wir, von dem Planeten Mond oder Venus oder Mars ein Einfluß ausgeübt, das so zu verstehen ist, als ob nur irgendwelche Strahlungen oder dergleichen von Mars oder Venus oder Mond heruntergeschickt würden und der Mensch von diesen durchdrungen würde. Man muß, wenn zum Beispiel gesagt wird, der Mensch unterliege dem Mondeneinfluß, dieses durchaus in Analogie auffassen zu dem, was gemeint ist, wenn man sagt, der Mensch unterliege dem Einfluß der Substanzen der Erde.
[ 2 ] Wir sagen, daß der Mensch hier zwischen Geburt und Tod ein Wesen ist, das im Zusammenhange steht mit der Erde und ihrem Geschehen. Was meinen wir damit? Wir meinen damit, daß der Mensch zwischen Geburt und Tod sein Dasein dadurch hat, daß er zunächst einmal in sein Stoffwechselsystem herein die Stoffe der Erde als Nahrungsmittel nimmt und sie in seinem Organismus verarbeitet; daß er durch seine Atmung und durch die Vorgänge, die sich im Innern an die Atmung anschließen, des weiteren mit der Erde, das heißt, mit dem Luftumkreis der Erde in einem Verhältnisse steht. Wir sprechen ferner davon, daß der Mensch durch seine Sinne die äußeren Dinge der Erde wahrnimmt, ja, auch noch einen Abglanz des Außerirdischen wahrnimmt, welcher Abglanz übrigens viel irdischer ist, als man gewöhnlich glaubt. So daß man im ganzen sagen kann, der Mensch nimmt durch seine Sinne, durch seine rhythmische Organisation und dutch seine Stoffwechselorganisation das Erdendasein in sich auf, und er hat in sich selber die Fortsetzung derjenigen Vorgänge, die durch das Erdendasein und seine Prozesse angeregt werden. Ebenso aber ist im Menschen die Fortsetzung der kosmischen, der außerirdischen Vorgänge vorhanden. Nur muß man nicht glauben, daß, wenn davon gesprochen wird, auf den Menschen werde, sagen wir, von dem Planeten Mond oder Venus oder Mars ein Einfluß ausgeübt, das so zu verstehen ist, als ob nur irgendwelche Strahlungen oder dergleichen von Mars oder Venus oder Mond heruntergeschickt würden und der Mensch von diesen durchdrungen würde. Man muß, wenn zum Beispiel gesagt wird, der Mensch unterliege dem Mondeneinfluß, dieses durchaus in Analogie auffassen zu dem, was gemeint ist, wenn man sagt, der Mensch unterliege dem Einfluß der Substanzen der Erde.
[ 3 ] Wenn der Mensch an einem Apfelbaum vorbeigeht und einen Apfel pflückt und ihn ißt, so kann man sagen, der Apfelbaum habe einen Einfluß auf den Menschen; aber man wird sich das nicht so geradlinig vorstellen, daß der Apfelbaum eben seine Strahlungen nach dem Menschen hingeschickt hat. Oder wenn der Mensch meinetwillen an einer Weide vorbeigeht und da ein Ochse ist, und der Mensch nach acht Tagen das Fleisch von diesem Ochsen ißt, wird man auch nicht so unmittelbar sich vorstellen, daß der Ochse einen Einfluß auf den Menschen ausgeübt hat. So muß man sich natürlich auch nicht zu geradlinig dasjenige vorstellen, was von dem Einfluß der Sternenwelt auf den Menschen zu sagen ist. Das Verhältnis der Sternenwelt zum Menschen und des Menschen zur Sternenwelt ist doch real da, ebenso wie das Verhältnis des Menschen zu dem Ochsen, an dem er vorbeigeht und dessen Fleisch er dann ißt.
[ 3 ] Wenn der Mensch an einem Apfelbaum vorbeigeht und einen Apfel pflückt und ihn ißt, so kann man sagen, der Apfelbaum habe einen Einfluß auf den Menschen; aber man wird sich das nicht so geradlinig vorstellen, daß der Apfelbaum eben seine Strahlungen nach dem Menschen hingeschickt hat. Oder wenn der Mensch meinetwillen an einer Weide vorbeigeht und da ein Ochse ist, und der Mensch nach acht Tagen das Fleisch von diesem Ochsen ißt, wird man auch nicht so unmittelbar sich vorstellen, daß der Ochse einen Einfluß auf den Menschen ausgeübt hat. So muß man sich natürlich auch nicht zu geradlinig dasjenige vorstellen, was von dem Einfluß der Sternenwelt auf den Menschen zu sagen ist. Das Verhältnis der Sternenwelt zum Menschen und des Menschen zur Sternenwelt ist doch real da, ebenso wie das Verhältnis des Menschen zu dem Ochsen, an dem er vorbeigeht und dessen Fleisch er dann ißt.
[ 4 ] Nun habe ich heute von gewissen Beziehungen zu sprechen, welche bestehen zwischen dem Menschen und der Welt sowohl des Erdendaseins wie auch des außerirdischen Daseins. Wenn wir noch einmal unseren Blick darauf wenden, wie der Mensch in den Wechselzuständen des Wachens und des Schlafens lebt, so müssen wir zunächst uns klar darüber sein, daß eigentlich im Wachzustande vorzugsweise das Wechselverhältnis des Menschen zu den irdischen Substanzen und irdischen Kräften hergestellt wird. Der Mensch nimmt durch seine Sinne während des Wachens wahr. Er nimmt nicht wahr durch seine Sinne während des Schlafes. Der Mensch ißt und trinkt auch nur in der Regel während des Tagwachens, obwohl vielleicht manche das auch noch im Schlafe möchten. Nur der Atmungsprozeß und der Prozeß, der im Zusammenhange mit dem Atem steht, der Blutkreislaufprozeß, das sind solche Prozesse — wie überhaupt die rhythmischen Prozesse —, die sich im Menschen im Wach- und im Schlafzustande abspielen. Nur sind sie doch voneinander verschieden im Wach- und im Schlafzustande. Davon will ich später noch sprechen, was für ein Unterschied zum Beispiel zwischen dem Wachatmen und dem Schlafatmen ist. Aber halten wir uns zunächst daran, daß der Mensch durch seine Sinne und auch durch seinen Stoffwechsel mit der Außenwelt in einer Beziehung steht während des Wachens, zunächst nur in bezug auf diejenigen Dinge, die jeder kennt; es soll also nichts anderes als etwas Bekanntes damit konstatiert sein.
[ 4 ] Nun habe ich heute von gewissen Beziehungen zu sprechen, welche bestehen zwischen dem Menschen und der Welt sowohl des Erdendaseins wie auch des außerirdischen Daseins. Wenn wir noch einmal unseren Blick darauf wenden, wie der Mensch in den Wechselzuständen des Wachens und des Schlafens lebt, so müssen wir zunächst uns klar darüber sein, daß eigentlich im Wachzustande vorzugsweise das Wechselverhältnis des Menschen zu den irdischen Substanzen und irdischen Kräften hergestellt wird. Der Mensch nimmt durch seine Sinne während des Wachens wahr. Er nimmt nicht wahr durch seine Sinne während des Schlafes. Der Mensch ißt und trinkt auch nur in der Regel während des Tagwachens, obwohl vielleicht manche das auch noch im Schlafe möchten. Nur der Atmungsprozeß und der Prozeß, der im Zusammenhange mit dem Atem steht, der Blutkreislaufprozeß, das sind solche Prozesse — wie überhaupt die rhythmischen Prozesse —, die sich im Menschen im Wach- und im Schlafzustande abspielen. Nur sind sie doch voneinander verschieden im Wach- und im Schlafzustande. Davon will ich später noch sprechen, was für ein Unterschied zum Beispiel zwischen dem Wachatmen und dem Schlafatmen ist. Aber halten wir uns zunächst daran, daß der Mensch durch seine Sinne und auch durch seinen Stoffwechsel mit der Außenwelt in einer Beziehung steht während des Wachens, zunächst nur in bezug auf diejenigen Dinge, die jeder kennt; es soll also nichts anderes als etwas Bekanntes damit konstatiert sein.
[ 5 ] Nun, gehen wir einmal davon aus, daß der Mensch die Nahrungsmittel von der Außenwelt hereinnimmt während seines Wachzustandes. Während seines Wachzustandes tritt auch eine innere Tätigkeit im Menschen auf unter dem Einflusse der Verarbeitung der Nahrungsmittel. Aber es darf nicht außer acht gelassen werden, daß, während im Wachen, nachdem die Nahrungsmittel aufgenommen sind und unter dem Einflusse der Nahrungsmittel die innere physische und auch ätherische Tätigkeit im Menschen vor sich geht, daß da der menschliche Organismus, sowohl der physische wie der ätherische, durchdrungen ist von der Ich-Wesenheit und von der astralischen Wesenheit des Menschen.
[ 5 ] Nun, gehen wir einmal davon aus, daß der Mensch die Nahrungsmittel von der Außenwelt hereinnimmt während seines Wachzustandes. Während seines Wachzustandes tritt auch eine innere Tätigkeit im Menschen auf unter dem Einflusse der Verarbeitung der Nahrungsmittel. Aber es darf nicht außer acht gelassen werden, daß, während im Wachen, nachdem die Nahrungsmittel aufgenommen sind und unter dem Einflusse der Nahrungsmittel die innere physische und auch ätherische Tätigkeit im Menschen vor sich geht, daß da der menschliche Organismus, sowohl der physische wie der ätherische, durchdrungen ist von der Ich-Wesenheit und von der astralischen Wesenheit des Menschen.
[ 6 ] Es ist auch so, daß während des Wachens die Ich-Wesenheit und die astralische Wesenheit des Menschen sich durchaus desjenigen bemächtigen, was da im Anschluß an die Ernährung im physischen und im ätherischen Menschen vor sich geht. Aber was da unter dem Einflusse der Ich-Wesenheit und des astralischen Menschen vor sich geht, geht nicht während des Schlafzustandes vor sich. Während des Schlafzustandes wird auf den physischen Leib und auf den Ätherleib des Menschen eine Tätigkeit, eine Wirkung ausgeübt, die nun nicht von der Erde, sondern von dem kosmischen Umkreis der Erde, von der Sternenwelt ausgeht.
[ 6 ] Es ist auch so, daß während des Wachens die Ich-Wesenheit und die astralische Wesenheit des Menschen sich durchaus desjenigen bemächtigen, was da im Anschluß an die Ernährung im physischen und im ätherischen Menschen vor sich geht. Aber was da unter dem Einflusse der Ich-Wesenheit und des astralischen Menschen vor sich geht, geht nicht während des Schlafzustandes vor sich. Während des Schlafzustandes wird auf den physischen Leib und auf den Ätherleib des Menschen eine Tätigkeit, eine Wirkung ausgeübt, die nun nicht von der Erde, sondern von dem kosmischen Umkreis der Erde, von der Sternenwelt ausgeht.
[ 7 ] Man möchte sagen, und es ist das wiederum nicht etwa figürlich gesprochen, sondern es hat einen realen Sinn: bei Tag ißt der Mensch das Substantielle der Erdenstoffe, und bei Nacht nimmt der Mensch in sich auf dasjenige, was ihm geben die Sterne und ihre Vorgänge. So daß also gewissermaßen der Mensch dadurch, daß er wacht, an die Erde gebunden ist; und er wird gewissermaßen von der Erde weggenommen und es spielen sich in ihm, wenn ich so sagen darf, Himmelsprozesse ab, während er schläft, und zwar Himmelsprozesse im physischen und ätherischen Leibe.
[ 7 ] Man möchte sagen, und es ist das wiederum nicht etwa figürlich gesprochen, sondern es hat einen realen Sinn: bei Tag ißt der Mensch das Substantielle der Erdenstoffe, und bei Nacht nimmt der Mensch in sich auf dasjenige, was ihm geben die Sterne und ihre Vorgänge. So daß also gewissermaßen der Mensch dadurch, daß er wacht, an die Erde gebunden ist; und er wird gewissermaßen von der Erde weggenommen und es spielen sich in ihm, wenn ich so sagen darf, Himmelsprozesse ab, während er schläft, und zwar Himmelsprozesse im physischen und ätherischen Leibe.
[ 8 ] Die materialistische Erkenntnis meint, daß, wenn der Mensch einschläft, nur die Stoffe, die er aufgenommen hat, ihre eigenen Kräfte in ihm regsam machen, während in der Tat, ob der Mensch nun diese oder jene Stoffe aufnimmt, in ihm während seines Schlafzustandes diese Stoffe verarbeitet werden durch die Kräfte der Umgebung der Erde, durch die kosmischen Kräfte. Sagen wir zum Beispiel, wir nehmen Eiweiß zu uns. Dieses Eiweiß wird nur dadurch an die Erde gefesselt, daß wir während des Wachzustandes durchsetzt sind als Mensch von unserem Seelischen und Geistigen, nämlich von unserem astralischen Wesen und von der Ich-Wesenheit. Während des Schlafzustandes wirkt auf dieses Eiweiß die ganze Planetenwelt vom Mond bis zum Saturn, wirkt die Fixsternwelt. Und ein Chemiker, der den Menschen untersuchen möchte in bezug auf seine inneren Vorgänge während des Schlafes, müßte nicht nur eine irdische Chemie kennen, sondern er müßte auch eine geistige Chemie kennen, denn die Vorgänge sind dann andere als während des Tagwachens.
[ 8 ] Die materialistische Erkenntnis meint, daß, wenn der Mensch einschläft, nur die Stoffe, die er aufgenommen hat, ihre eigenen Kräfte in ihm regsam machen, während in der Tat, ob der Mensch nun diese oder jene Stoffe aufnimmt, in ihm während seines Schlafzustandes diese Stoffe verarbeitet werden durch die Kräfte der Umgebung der Erde, durch die kosmischen Kräfte. Sagen wir zum Beispiel, wir nehmen Eiweiß zu uns. Dieses Eiweiß wird nur dadurch an die Erde gefesselt, daß wir während des Wachzustandes durchsetzt sind als Mensch von unserem Seelischen und Geistigen, nämlich von unserem astralischen Wesen und von der Ich-Wesenheit. Während des Schlafzustandes wirkt auf dieses Eiweiß die ganze Planetenwelt vom Mond bis zum Saturn, wirkt die Fixsternwelt. Und ein Chemiker, der den Menschen untersuchen möchte in bezug auf seine inneren Vorgänge während des Schlafes, müßte nicht nur eine irdische Chemie kennen, sondern er müßte auch eine geistige Chemie kennen, denn die Vorgänge sind dann andere als während des Tagwachens.
[ 9 ] Ebenso ist es mit der Ich-Wesenheit und dem astralischen Wesen des Menschen, die im Schlafe von dem physischen Leibe und dem ätherischen Leibe abgetrennt sind. Diese stehen zwar nicht unmittelbar in Beziehung zu der Sternenwelt, wohl aber zu jenen Wesenheiten, deren physisches Abbild Sonne, Mond und die Sterne sind, also zu den Wesenheiten der höheren Hierarchien. So daß man sagen könnte: Der Mensch ist schlafend eine Zweiheit. Sein Ich und sein astralischer Leib — ich könnte auch sagen sein Geist und seine Seele — sind hingegeben an die Geistwesen der höheren Weltenreiche. Seine Leiber, der physische Leib und der Ätherleib, sind an den physischen Abglanz, an das physische Abbild, an das kosmisch-physische Abbild dieser höheren Wesenheiten hingegeben. — Der Mensch, indem er sich als Erdenwesenheit weiß, ist unter dem Einflusse des Intellektualismus eigentlich immer mehr und mehr ein materialistischer Philister geworden. Fast ebensogut, wie man die neuere Zeit die Zeit des intellektuellen wissenschaftlichen Fortschrittes nennt, könnte man sie nennen die Zeit des Fortschrittes der Philistrosität, der materialistischen Philistrosität. Denn der Mensch ist sich nicht bewußt, daß er von etwas anderem abhängig ist als von den Sinneseindrücken der Erde, von den rhythmischen Vorgängen, die in ihm durch Erdenvorgänge ausgelöst werden, von den Stoffwechselvorgängen, die auch durch Irdisches in ihm veranlaßt werden. Daher ist sich der Mensch nicht bewußt, wie er eigentlich im Weltenall darinnensteht. Und dieses Darinnenstehen im Weltenall ist etwas ungeheuer Kompliziertes. Sobald man, ich möchte sagen, den Schleier hinweghebt, der doch immer vor dem Menschen sich ausbreitet, so daß der Mensch nur die sinnliche Welt sieht und nicht das dahinterliegende Geistige, sobald man diesen Schleier hinweghebt, wird das Leben doch eine außerordentlich komplizierte Sache. Da zeigt sich zunächst, daß nicht nur diejenigen Wesenheiten und ihr physischer Abglanz, die Sterne, auf den Menschen einen Einfluß haben, die jetzt unmittelbar beobachtet werden können, sondern daß innerhalb des irdischen Daseins selber übersinnliche Wesenheiten vorhanden sind, die verwandt sind mit den Sternenwesen, die aber gewissermaßen ihre Wohnsitze im Bereich des Irdischen aufgeschlagen haben.
[ 9 ] Ebenso ist es mit der Ich-Wesenheit und dem astralischen Wesen des Menschen, die im Schlafe von dem physischen Leibe und dem ätherischen Leibe abgetrennt sind. Diese stehen zwar nicht unmittelbar in Beziehung zu der Sternenwelt, wohl aber zu jenen Wesenheiten, deren physisches Abbild Sonne, Mond und die Sterne sind, also zu den Wesenheiten der höheren Hierarchien. So daß man sagen könnte: Der Mensch ist schlafend eine Zweiheit. Sein Ich und sein astralischer Leib — ich könnte auch sagen sein Geist und seine Seele — sind hingegeben an die Geistwesen der höheren Weltenreiche. Seine Leiber, der physische Leib und der Ätherleib, sind an den physischen Abglanz, an das physische Abbild, an das kosmisch-physische Abbild dieser höheren Wesenheiten hingegeben. — Der Mensch, indem er sich als Erdenwesenheit weiß, ist unter dem Einflusse des Intellektualismus eigentlich immer mehr und mehr ein materialistischer Philister geworden. Fast ebensogut, wie man die neuere Zeit die Zeit des intellektuellen wissenschaftlichen Fortschrittes nennt, könnte man sie nennen die Zeit des Fortschrittes der Philistrosität, der materialistischen Philistrosität. Denn der Mensch ist sich nicht bewußt, daß er von etwas anderem abhängig ist als von den Sinneseindrücken der Erde, von den rhythmischen Vorgängen, die in ihm durch Erdenvorgänge ausgelöst werden, von den Stoffwechselvorgängen, die auch durch Irdisches in ihm veranlaßt werden. Daher ist sich der Mensch nicht bewußt, wie er eigentlich im Weltenall darinnensteht. Und dieses Darinnenstehen im Weltenall ist etwas ungeheuer Kompliziertes. Sobald man, ich möchte sagen, den Schleier hinweghebt, der doch immer vor dem Menschen sich ausbreitet, so daß der Mensch nur die sinnliche Welt sieht und nicht das dahinterliegende Geistige, sobald man diesen Schleier hinweghebt, wird das Leben doch eine außerordentlich komplizierte Sache. Da zeigt sich zunächst, daß nicht nur diejenigen Wesenheiten und ihr physischer Abglanz, die Sterne, auf den Menschen einen Einfluß haben, die jetzt unmittelbar beobachtet werden können, sondern daß innerhalb des irdischen Daseins selber übersinnliche Wesenheiten vorhanden sind, die verwandt sind mit den Sternenwesen, die aber gewissermaßen ihre Wohnsitze im Bereich des Irdischen aufgeschlagen haben.
[ 10 ] Sie wissen, daß das alttestamentliche Volk den Jahve verehrt hat. Die Verehrung galt einer wirklichen Wesenheit. Diese Wesenheit hat einen Zusammenhang mit dem, was sich in der physischen Welt als Mond offenbart. Natürlich ist es immer mehr oder weniger bildlich, aber in der Bildlichkeit zugleich real gesprochen, wenn man sagt, jene Jahve-Wesenheit habe ihren Wohnsitz im Monde. Und alles, was zu dieser Jahve-Wesenheit gehört, hängt mit dem Mondendasein zusammen.
[ 10 ] Sie wissen, daß das alttestamentliche Volk den Jahve verehrt hat. Die Verehrung galt einer wirklichen Wesenheit. Diese Wesenheit hat einen Zusammenhang mit dem, was sich in der physischen Welt als Mond offenbart. Natürlich ist es immer mehr oder weniger bildlich, aber in der Bildlichkeit zugleich real gesprochen, wenn man sagt, jene Jahve-Wesenheit habe ihren Wohnsitz im Monde. Und alles, was zu dieser Jahve-Wesenheit gehört, hängt mit dem Mondendasein zusammen.
[ 11 ] Aber nun gibt es Wesenheiten, welche, als sich der Mond von der Erde abgespalten hat, es verschmäht haben, wenn ich mich so ausdrücken darf, die Reise nach dem Monde zu machen mit den JahveWesenheiten, und die im Bereich des Irdischen geblieben sind. So daß wir gewissermaßen die ordnungsgemäßen Jahve-Wesenheiten ahnen können, wenn wir den Mond anschauen. Wir können sagen: Das ist der äußere physische Abglanz alles dessen, was in rechtmäßiger Weise teilnimmt an der Weltenordnung als Jahve-Wesenheit. — Aber wenn wir kennenlernen, was innerhalb der Oberfläche der Erde, sowohl in der festen Erde wie im Wäßrigen, sich abspielt, so haben wir Wesenheiten, die es verschmäht haben, ihren Wohnsitz auf dem Monde aufzuschlagen, die auf der Erde ihren Wohnsitz unrechtmäßigerweise aufgeschlagen haben.
[ 11 ] Aber nun gibt es Wesenheiten, welche, als sich der Mond von der Erde abgespalten hat, es verschmäht haben, wenn ich mich so ausdrücken darf, die Reise nach dem Monde zu machen mit den JahveWesenheiten, und die im Bereich des Irdischen geblieben sind. So daß wir gewissermaßen die ordnungsgemäßen Jahve-Wesenheiten ahnen können, wenn wir den Mond anschauen. Wir können sagen: Das ist der äußere physische Abglanz alles dessen, was in rechtmäßiger Weise teilnimmt an der Weltenordnung als Jahve-Wesenheit. — Aber wenn wir kennenlernen, was innerhalb der Oberfläche der Erde, sowohl in der festen Erde wie im Wäßrigen, sich abspielt, so haben wir Wesenheiten, die es verschmäht haben, ihren Wohnsitz auf dem Monde aufzuschlagen, die auf der Erde ihren Wohnsitz unrechtmäßigerweise aufgeschlagen haben.
[ 12 ] Nun gibt es Helfer derjenigen Wesenheiten, die ich also Mondenwesenheiten nennen möchte. Diese Helfer gehören ebenso zu Merkur und Venus, wie die Mondenwesen zum Monde gehören, so daß gewissermaßen die Mondenwesen, die Venuswesen und die Merkurwesen eine Art von Dreiheit bilden. Die rechtmäßigen Wesen im Weltenall von dieser Art gehören eben diesen Sternen an. Aber sowohl im Irdischen der Erde wie im Wäßrigen der Erde finden sich Wesenheiten, die durchaus derselben Kategorie, aber, man möchte sagen, einem andern Zeitalter angehören, die nicht mitgegangen sind, als das Irdische durch den Mond und durch die Venus und so weiter kosmisch geworden ist. Diese Wesenheiten haben nun auf den schlafenden Menschen ebenso einen Einfluß wie die kosmischen Wesen selber, aber sie haben einen unheilvollen Einfluß. Sie haben den unheilvollen Einfluß, den ich etwa für einen Fall so charakterisieren kann: Wenn der Mensch einschläft, dann im Schlafzustande ist, zwischen dem Einschlafen und dem Aufwachen, da treten diese unrechtmäßigen Monden-, Venus- und Merkurwesen an ihn heran und sie setzen sich zur Aufgabe, ihm zu sagen, ihm einzureden — es spielt sich das alles zwischen Einschlafen und Aufwachen im unbewußten Zustande ab —, das Böse sei gut und das Gute sei bös.
[ 12 ] Nun gibt es Helfer derjenigen Wesenheiten, die ich also Mondenwesenheiten nennen möchte. Diese Helfer gehören ebenso zu Merkur und Venus, wie die Mondenwesen zum Monde gehören, so daß gewissermaßen die Mondenwesen, die Venuswesen und die Merkurwesen eine Art von Dreiheit bilden. Die rechtmäßigen Wesen im Weltenall von dieser Art gehören eben diesen Sternen an. Aber sowohl im Irdischen der Erde wie im Wäßrigen der Erde finden sich Wesenheiten, die durchaus derselben Kategorie, aber, man möchte sagen, einem andern Zeitalter angehören, die nicht mitgegangen sind, als das Irdische durch den Mond und durch die Venus und so weiter kosmisch geworden ist. Diese Wesenheiten haben nun auf den schlafenden Menschen ebenso einen Einfluß wie die kosmischen Wesen selber, aber sie haben einen unheilvollen Einfluß. Sie haben den unheilvollen Einfluß, den ich etwa für einen Fall so charakterisieren kann: Wenn der Mensch einschläft, dann im Schlafzustande ist, zwischen dem Einschlafen und dem Aufwachen, da treten diese unrechtmäßigen Monden-, Venus- und Merkurwesen an ihn heran und sie setzen sich zur Aufgabe, ihm zu sagen, ihm einzureden — es spielt sich das alles zwischen Einschlafen und Aufwachen im unbewußten Zustande ab —, das Böse sei gut und das Gute sei bös.
[ 13 ] Das ist in der Tat das Erschütternde, das furchtbar Schmerzliche, das die Initiation gibt, daß man dadurch Dinge kennenlernt jenseits der Schwelle des gewöhnlichen Bewußtseins, die für den Menschen keineswegs etwas Ungefährliches darstellen. Man macht sich eben im äußeren materialistisch orientierten Dasein keine Vorstellung, welchen Dingen der Mensch zwischen dem Einschlafen und Aufwachen ausgesetzt ist. Er ist wirklich diesen Wesen ausgesetzt, die ihm in seinem Schlafzustande durchaus einreden, daß das Gute böse und das Böse gut ist. Denn die irdisch-moralische Ordnung ist an den menschlichen ätherischen Leib gebunden, und seine moralischen Errungenschaften läßt der Mensch eigentlich, wenn er schläft, im Bette zurück. Er geht zunächst nicht ausgerüstet mit seinen moralischen Qualitäten in den Schlafzustand hinüber.
[ 13 ] Das ist in der Tat das Erschütternde, das furchtbar Schmerzliche, das die Initiation gibt, daß man dadurch Dinge kennenlernt jenseits der Schwelle des gewöhnlichen Bewußtseins, die für den Menschen keineswegs etwas Ungefährliches darstellen. Man macht sich eben im äußeren materialistisch orientierten Dasein keine Vorstellung, welchen Dingen der Mensch zwischen dem Einschlafen und Aufwachen ausgesetzt ist. Er ist wirklich diesen Wesen ausgesetzt, die ihm in seinem Schlafzustande durchaus einreden, daß das Gute böse und das Böse gut ist. Denn die irdisch-moralische Ordnung ist an den menschlichen ätherischen Leib gebunden, und seine moralischen Errungenschaften läßt der Mensch eigentlich, wenn er schläft, im Bette zurück. Er geht zunächst nicht ausgerüstet mit seinen moralischen Qualitäten in den Schlafzustand hinüber.
[ 14 ] Überall streift an diejenigen Dinge, die man notwendigerweise in der Geisteswissenschaft auseinandersetzen muß, heute schon die Naturwissenschaft heran. Sie werden vielleicht neulich in den Zeitungen eine interessante Mitteilung gelesen haben, die statistisch aufgenommen worden ist und durchaus auf Wahrheit beruht. Da wurde gesagt, daß die Verbrecher in den Gefängnissen eigentlich den gesundesten Schlaf haben; sie werden durchaus nicht während ihres Schlafes, wenn sie richtige, hartgesottene Verbrecher sind, von bösen Träumen und dergleichen gequält. Das taucht nämlich erst wiederum auf, wenn sie in ihren Ätherleib untertauchen, da ist wiederum die moralische Qualifizierung darin. Gerade derjenige, der sich bemüht, moralisch zu sein, dem kann es viel eher passieren, daß er durch die moralische Konstitution seines Ätherleibes auch etwas in seinen astralischen Leib hinübernimmt und dann von Träumen gequält wird bei verhältnismäßig geringfügigem Unmoralischen. Aber jedenfalls ist es so, daß der Mensch das, was er sich als seine moralische Konstitution während des Erdendaseins erwirbt, in den Schlafzustand gar nicht oder nur mit geringer Intensität hinübernimmt, daß er aber während des Schlafzustandes zum Beispiel jenen Wesenheiten ausgesetzt ist, von denen ich eben gesprochen habe.
[ 14 ] Überall streift an diejenigen Dinge, die man notwendigerweise in der Geisteswissenschaft auseinandersetzen muß, heute schon die Naturwissenschaft heran. Sie werden vielleicht neulich in den Zeitungen eine interessante Mitteilung gelesen haben, die statistisch aufgenommen worden ist und durchaus auf Wahrheit beruht. Da wurde gesagt, daß die Verbrecher in den Gefängnissen eigentlich den gesundesten Schlaf haben; sie werden durchaus nicht während ihres Schlafes, wenn sie richtige, hartgesottene Verbrecher sind, von bösen Träumen und dergleichen gequält. Das taucht nämlich erst wiederum auf, wenn sie in ihren Ätherleib untertauchen, da ist wiederum die moralische Qualifizierung darin. Gerade derjenige, der sich bemüht, moralisch zu sein, dem kann es viel eher passieren, daß er durch die moralische Konstitution seines Ätherleibes auch etwas in seinen astralischen Leib hinübernimmt und dann von Träumen gequält wird bei verhältnismäßig geringfügigem Unmoralischen. Aber jedenfalls ist es so, daß der Mensch das, was er sich als seine moralische Konstitution während des Erdendaseins erwirbt, in den Schlafzustand gar nicht oder nur mit geringer Intensität hinübernimmt, daß er aber während des Schlafzustandes zum Beispiel jenen Wesenheiten ausgesetzt ist, von denen ich eben gesprochen habe.
[ 15 ] Diese Wesenheiten sind identisch mit denjenigen Wesenheiten, die ich sonst immer der Kategorie der ahrimanischen Wesenheiten zuzähle. Sie haben die Aufgabe, den Menschen möglichst auf der Erde zu erhalten. Sie wissen aus der Darstellung in meiner «Geheimwissenschaft im Umriß», daß die Erde sich einmal auflösen wird und in den Jupiterzustand hinübergehen wird. Das wollen diese Wesenheiten verhindern. Sie wollen namentlich verhindern, daß der Mensch regelmäßig mit der Erde sich bis zu Ende entwickelt und dann in einer normalen Weise in den Jupiterzustand hinüberwächst, sie wollen die Erde konservieren in ihrem Dasein, sie wollen die Erde erhalten und wollen den Menschen für die Erde erhalten. Daher bemühen sich diese Wesenheiten in der intensivsten Weise fortwährend, das Folgende zu machen. Das sind Vorgänge, ich möchte sagen hinter den Kulissen des Daseins, die, seit die Erde ein Menschengeschlecht hat, sich als reale Vorgänge vollziehen. Der Mensch geht in den Schlafzustand hinüber in seiner Ich-Wesenheit und in seiner astralischen Wesenheit. Diese widerrechtlich auf der Erde wohnenden Mond-, Venus-, Merkurwesenheiten versuchen nun, aus dem Erdenäther den Menschen eigentlich in jedem Schlafzustande einen Ätherleib zu geben. Es gelingt ihnen eigentlich fast nie. In seltenen Fällen, von denen ich später einmal sprechen werde, ist es ihnen gelungen, aber es gelingt ihnen fast nie. Aber sie geben den Versuch nicht auf, denn es scheint immer wieder und wiederum diesen Wesenheiten möglich, daß es ihnen gelingen könnte, wenn der Mensch schläft, wo er seinen Ätherleib im Bette zurückgelassen hat, ihn aus dem Erdenäther mit einem Ätherleib zu umgeben, zu durchdringen. Das möchten diese Wesen.
[ 15 ] Diese Wesenheiten sind identisch mit denjenigen Wesenheiten, die ich sonst immer der Kategorie der ahrimanischen Wesenheiten zuzähle. Sie haben die Aufgabe, den Menschen möglichst auf der Erde zu erhalten. Sie wissen aus der Darstellung in meiner «Geheimwissenschaft im Umriß», daß die Erde sich einmal auflösen wird und in den Jupiterzustand hinübergehen wird. Das wollen diese Wesenheiten verhindern. Sie wollen namentlich verhindern, daß der Mensch regelmäßig mit der Erde sich bis zu Ende entwickelt und dann in einer normalen Weise in den Jupiterzustand hinüberwächst, sie wollen die Erde konservieren in ihrem Dasein, sie wollen die Erde erhalten und wollen den Menschen für die Erde erhalten. Daher bemühen sich diese Wesenheiten in der intensivsten Weise fortwährend, das Folgende zu machen. Das sind Vorgänge, ich möchte sagen hinter den Kulissen des Daseins, die, seit die Erde ein Menschengeschlecht hat, sich als reale Vorgänge vollziehen. Der Mensch geht in den Schlafzustand hinüber in seiner Ich-Wesenheit und in seiner astralischen Wesenheit. Diese widerrechtlich auf der Erde wohnenden Mond-, Venus-, Merkurwesenheiten versuchen nun, aus dem Erdenäther den Menschen eigentlich in jedem Schlafzustande einen Ätherleib zu geben. Es gelingt ihnen eigentlich fast nie. In seltenen Fällen, von denen ich später einmal sprechen werde, ist es ihnen gelungen, aber es gelingt ihnen fast nie. Aber sie geben den Versuch nicht auf, denn es scheint immer wieder und wiederum diesen Wesenheiten möglich, daß es ihnen gelingen könnte, wenn der Mensch schläft, wo er seinen Ätherleib im Bette zurückgelassen hat, ihn aus dem Erdenäther mit einem Ätherleib zu umgeben, zu durchdringen. Das möchten diese Wesen.
[ 16 ] Würde es solch einem ahrimanischen Wesen wirklich gelingen, dem Menschen so stufenweise, wenn er immer wieder und wieder schläft, einen ganzen Ätherleib hineinzubringen, so würde der Mensch nach dem T'oode, wenn er in seinem Ätherleib ist, sich im Ätherleibe erhalten können. Der Ätherleib löst sich sonst ja in wenigen Tagen auf. Aber der Mensch würde sich in seinem Ätherleib erhalten können, und es würde nach und nach ein ätherisches Menschengeschlecht entstehen. Das ist es, was von dieser Seite der geistigen Welt gewollt wird. Dann würde die Erde dadurch konserviert werden können. Tatsächlich haben wir innerhalb des festen und des wäßrigen Erdengefüges ein solches Heer von Wesenheiten, welche die Menschheit nach und nach bis zum Erdenende zu lauter Gespenstern, zu ätherischen Gespenstern machen möchten, so daß das Ziel, das normale Ziel der Erdenentwickelung nicht erreicht werden könnte. Nächtlicherweile verlieren diese Wesenheiten durchaus nicht ihren Mut. Sie glauben immer wieder, daß ihnen ihr Versuch gelingen könnte.
[ 16 ] Würde es solch einem ahrimanischen Wesen wirklich gelingen, dem Menschen so stufenweise, wenn er immer wieder und wieder schläft, einen ganzen Ätherleib hineinzubringen, so würde der Mensch nach dem T'oode, wenn er in seinem Ätherleib ist, sich im Ätherleibe erhalten können. Der Ätherleib löst sich sonst ja in wenigen Tagen auf. Aber der Mensch würde sich in seinem Ätherleib erhalten können, und es würde nach und nach ein ätherisches Menschengeschlecht entstehen. Das ist es, was von dieser Seite der geistigen Welt gewollt wird. Dann würde die Erde dadurch konserviert werden können. Tatsächlich haben wir innerhalb des festen und des wäßrigen Erdengefüges ein solches Heer von Wesenheiten, welche die Menschheit nach und nach bis zum Erdenende zu lauter Gespenstern, zu ätherischen Gespenstern machen möchten, so daß das Ziel, das normale Ziel der Erdenentwickelung nicht erreicht werden könnte. Nächtlicherweile verlieren diese Wesenheiten durchaus nicht ihren Mut. Sie glauben immer wieder, daß ihnen ihr Versuch gelingen könnte.
[ 17 ] Man muß nur darüber sich klar sein: wir Menschen haben ja einen leidlichen Verstand; besonders in der jetzigen Zeit der fortschreitenden Philistrosität hat dieser Verstand eine bedenkliche Ausbildung erfahren. Also der Mensch kann sich schon eines gewissen Verstandes rühmen, aber dieser Verstand reicht nicht im entferntesten heran an den Verstand dieser ja viel höheren Wesenheiten, die das ausführen möchten, was ich Ihnen jetzt sagte. Der Mensch sollte daher nicht etwa sagen: Ja, aber diese Wesen müssen furchtbar dumm sein. — Nein, sie sind gar nicht töricht. Sie sind auch, indem sie ihre Tat nur auf den schlafenden Menschen ausüben, durchaus durch nichts abgehalten von dem Glauben, daß es ihnen doch vor dem Erdenende gelingen könnte, einen großen Teil des Menschengeschlechtes davon abzuhalten, seine künftigen Bestimmungen, die mit der Jupiterverkörperung der Erde zusammenhängen, zu erreichen.
[ 17 ] Man muß nur darüber sich klar sein: wir Menschen haben ja einen leidlichen Verstand; besonders in der jetzigen Zeit der fortschreitenden Philistrosität hat dieser Verstand eine bedenkliche Ausbildung erfahren. Also der Mensch kann sich schon eines gewissen Verstandes rühmen, aber dieser Verstand reicht nicht im entferntesten heran an den Verstand dieser ja viel höheren Wesenheiten, die das ausführen möchten, was ich Ihnen jetzt sagte. Der Mensch sollte daher nicht etwa sagen: Ja, aber diese Wesen müssen furchtbar dumm sein. — Nein, sie sind gar nicht töricht. Sie sind auch, indem sie ihre Tat nur auf den schlafenden Menschen ausüben, durchaus durch nichts abgehalten von dem Glauben, daß es ihnen doch vor dem Erdenende gelingen könnte, einen großen Teil des Menschengeschlechtes davon abzuhalten, seine künftigen Bestimmungen, die mit der Jupiterverkörperung der Erde zusammenhängen, zu erreichen.
[ 18 ] Aber wer gewissermaßen hinter die Kulissen des sinnenfälligen Daseins sieht, kann sehen, daß doch diese Wesenheiten manchmal mutlos, enttäuscht werden. Und die Enttäuschungen, die diese Wesenheiten erleben, erleben sie nicht nächtlicherweile, sondern täglicherweile. Man sieht, wie sie diese Enttäuschungen erleben, wenn man mit diesen ahrimanischen Wesenheiten zusammentrifft, zum Beispiel in Krankenhäusern. Denn gewiß, die Krankheiten, welche die Menschen befallen, haben ihre eine Seite, die uns auffordert, unter allen Umständen zu ihrer Heilung alles, was wir tun können, beizutragen. Aber wir müssen auf der andern Seite fragen: Wie heben sich aus dem dunklen Schoße des Naturdaseins die Krankheitszustände des Menschen herauf? — Jene Krankheiten, die nicht durch äußere Einflüsse kommen, sondern die aus dem Innern des Menschen auftauchen, hängen eben damit zusammen, daß, wenn die ahrimanischen Wesen bei irgendeinem Menschen schon fast erreicht haben, daß er einen ätherischen Leib außerhalb seines gewöhnlichen ätherischen Leibes annimmt, diese Menschen, die also schon ätherische Leibesgesetzlichkeit beim Aufwachen in ihren physischen Leib und in ihren gewöhnlichen Ätherleib hineintragen, Krankheitsursachen in sich hineintragen. Durch diese Krankheitsursachen schützen die rechtmäßigen Venus-, Merkur- und Mondenwesen sich gegenüber dem schädlichen Einfluß der unrechtmäßigen. Ja, wenn ein Mensch manchmal nicht diese oder jene Krankheit bekäme, so unterläge er eben der Gefahr, von der ich jetzt gesprochen habe. Sein Leib bricht zusammen in irgendeiner Krankheit, damit er das, was er an unrechtmäßigen Ätherprozessen durch den ahrimanischen Einfluß aufgenommen hat — wenn ich mich des Ausdrucks bedienen darf —, ausschwitzen kann.
[ 18 ] Aber wer gewissermaßen hinter die Kulissen des sinnenfälligen Daseins sieht, kann sehen, daß doch diese Wesenheiten manchmal mutlos, enttäuscht werden. Und die Enttäuschungen, die diese Wesenheiten erleben, erleben sie nicht nächtlicherweile, sondern täglicherweile. Man sieht, wie sie diese Enttäuschungen erleben, wenn man mit diesen ahrimanischen Wesenheiten zusammentrifft, zum Beispiel in Krankenhäusern. Denn gewiß, die Krankheiten, welche die Menschen befallen, haben ihre eine Seite, die uns auffordert, unter allen Umständen zu ihrer Heilung alles, was wir tun können, beizutragen. Aber wir müssen auf der andern Seite fragen: Wie heben sich aus dem dunklen Schoße des Naturdaseins die Krankheitszustände des Menschen herauf? — Jene Krankheiten, die nicht durch äußere Einflüsse kommen, sondern die aus dem Innern des Menschen auftauchen, hängen eben damit zusammen, daß, wenn die ahrimanischen Wesen bei irgendeinem Menschen schon fast erreicht haben, daß er einen ätherischen Leib außerhalb seines gewöhnlichen ätherischen Leibes annimmt, diese Menschen, die also schon ätherische Leibesgesetzlichkeit beim Aufwachen in ihren physischen Leib und in ihren gewöhnlichen Ätherleib hineintragen, Krankheitsursachen in sich hineintragen. Durch diese Krankheitsursachen schützen die rechtmäßigen Venus-, Merkur- und Mondenwesen sich gegenüber dem schädlichen Einfluß der unrechtmäßigen. Ja, wenn ein Mensch manchmal nicht diese oder jene Krankheit bekäme, so unterläge er eben der Gefahr, von der ich jetzt gesprochen habe. Sein Leib bricht zusammen in irgendeiner Krankheit, damit er das, was er an unrechtmäßigen Ätherprozessen durch den ahrimanischen Einfluß aufgenommen hat — wenn ich mich des Ausdrucks bedienen darf —, ausschwitzen kann.
[ 19 ] Und ein Weiteres, was als Reaktion hervorgerufen wird, damit der Mensch nicht diesem ahrimanischen Einflusse verfällt, ist die Irrtumsmöglichkeit. Und ein Drittes ist der Egoismus. Der Mensch sollte nicht krank sein, sollte nicht dem Irrtum verfallen sein, sollte nicht egoistisch sein im übertriebenen Sinne. Der Egoismus als solcher ist wiederum ein Festhalten des Menschen an der ordentlichen Erdenentwickelung gegenüber dem Herausreißen der menschlichen Wesenheit durch die ahrimanischen Wesen.
[ 19 ] Und ein Weiteres, was als Reaktion hervorgerufen wird, damit der Mensch nicht diesem ahrimanischen Einflusse verfällt, ist die Irrtumsmöglichkeit. Und ein Drittes ist der Egoismus. Der Mensch sollte nicht krank sein, sollte nicht dem Irrtum verfallen sein, sollte nicht egoistisch sein im übertriebenen Sinne. Der Egoismus als solcher ist wiederum ein Festhalten des Menschen an der ordentlichen Erdenentwickelung gegenüber dem Herausreißen der menschlichen Wesenheit durch die ahrimanischen Wesen.
[ 20 ] Das ist die eine Art von Wesen, die man entdeckt hinter den Kulissen des gewöhnlichen sinnlichen Daseins. Die andere Art von Wesen kann man sich dadurch zur Vorstellung bringen, daß man weiß, daß auf den Menschen aus dem Kosmos herein nicht nur Mond, Venus und Merkur Einfluß haben, sondern hinter der Sonne auch Mars, Jupiter, Saturn.
[ 20 ] Das ist die eine Art von Wesen, die man entdeckt hinter den Kulissen des gewöhnlichen sinnlichen Daseins. Die andere Art von Wesen kann man sich dadurch zur Vorstellung bringen, daß man weiß, daß auf den Menschen aus dem Kosmos herein nicht nur Mond, Venus und Merkur Einfluß haben, sondern hinter der Sonne auch Mars, Jupiter, Saturn.
[ 21 ] Sie wissen aus den Vorträgen, die ich hier im sogenannten Französischen Kurs gehalten habe, daß der Mond vorzugsweise der physische Abglanz derjenigen Wesen ist, die den Menschen hereinbringen in die physische Welt. Saturn ist der physische Abglanz derjenigen Wesenheiten, die den Menschen wieder hinaustragen aus der physischen Erdenwelt. Der Mond trägt den Menschen auf die Erde herunter. Saturn trägt ihn wiederum zunächst in die Weltenweiten und von da aus dann in die geistige Welt hinein. Ebenso nun, wie die Jahve-Mondgottheit zu Helfern die Venus-Merkurwesen hat, so hat der Saturn den Jupiter und den Mars zu seinen Helfern bei dem Hinausfördern der menschlichen Wesenheit in die Weltenweiten und in die geistige Welt. Das sind wiederum Einflüsse, welche auf den Menschen in entgegengesetzter Weise wirken als die mit der Mondwesenheit verwandten Influenzen.
[ 21 ] Sie wissen aus den Vorträgen, die ich hier im sogenannten Französischen Kurs gehalten habe, daß der Mond vorzugsweise der physische Abglanz derjenigen Wesen ist, die den Menschen hereinbringen in die physische Welt. Saturn ist der physische Abglanz derjenigen Wesenheiten, die den Menschen wieder hinaustragen aus der physischen Erdenwelt. Der Mond trägt den Menschen auf die Erde herunter. Saturn trägt ihn wiederum zunächst in die Weltenweiten und von da aus dann in die geistige Welt hinein. Ebenso nun, wie die Jahve-Mondgottheit zu Helfern die Venus-Merkurwesen hat, so hat der Saturn den Jupiter und den Mars zu seinen Helfern bei dem Hinausfördern der menschlichen Wesenheit in die Weltenweiten und in die geistige Welt. Das sind wiederum Einflüsse, welche auf den Menschen in entgegengesetzter Weise wirken als die mit der Mondwesenheit verwandten Influenzen.
[ 22 ] Die Sache ist schon so, daß auf uns Menschen vorzugsweise Wirkungen ausgeübt werden bis zu unserem siebzehnten, achtzehnten Jahre von Mond, Venus, Merkur. Dann später findet vorzugsweise ein Einfluß statt, wenn wir unser zwanzigstes Jahr, einundzwanzigstes Jahr überschritten haben, von Mars, Jupiter, Saturn, der allerdings erst später dahin wächst, uns hinauszuführen aus dem irdischen Dasein in die geistige Welt. Es ist in der Tat die innere Menschenkonstitution von diesem, ich möchte sagen, Übergang von den inneren Planeten zu den äußeren Planeten abhängig. Wir sind zum Beispiel bis zu unserem siebzehnten, achtzehnten Jahre als Menschen vorzugsweise abhängig vom großen Blutkreislauf, der nach dem Gesamtkörper geht. Wir werden später mehr abhängig von dem kleinen Blutkreislauf. Doch das sind Dinge, die wir späteren Vorträgen überlassen müssen. Jetzt soll uns das andere interessieren, daß ebenso, wie unrechtmäßige Monden-, Venus- und Merkurwesen in den festen und in den flüssigen Bestandteilen der Erde ihre Wohnsitze haben, ebenso auch unrechtmäßige Mars-, Jupiter- und Saturnwesen in der Wärme und in der Luft, welche die Erde umgibt, ihre Daseinsbedingungen, bildlich ausgedrückt ihre Wohnsitze haben. Und diese Wesenheiten haben wiederum einen großen Einfluß auf den Menschen während seines Schlafzustandes. Aber ihr Einfluß geht nach der ganz entgegengesetzten Seite hin.
[ 22 ] Die Sache ist schon so, daß auf uns Menschen vorzugsweise Wirkungen ausgeübt werden bis zu unserem siebzehnten, achtzehnten Jahre von Mond, Venus, Merkur. Dann später findet vorzugsweise ein Einfluß statt, wenn wir unser zwanzigstes Jahr, einundzwanzigstes Jahr überschritten haben, von Mars, Jupiter, Saturn, der allerdings erst später dahin wächst, uns hinauszuführen aus dem irdischen Dasein in die geistige Welt. Es ist in der Tat die innere Menschenkonstitution von diesem, ich möchte sagen, Übergang von den inneren Planeten zu den äußeren Planeten abhängig. Wir sind zum Beispiel bis zu unserem siebzehnten, achtzehnten Jahre als Menschen vorzugsweise abhängig vom großen Blutkreislauf, der nach dem Gesamtkörper geht. Wir werden später mehr abhängig von dem kleinen Blutkreislauf. Doch das sind Dinge, die wir späteren Vorträgen überlassen müssen. Jetzt soll uns das andere interessieren, daß ebenso, wie unrechtmäßige Monden-, Venus- und Merkurwesen in den festen und in den flüssigen Bestandteilen der Erde ihre Wohnsitze haben, ebenso auch unrechtmäßige Mars-, Jupiter- und Saturnwesen in der Wärme und in der Luft, welche die Erde umgibt, ihre Daseinsbedingungen, bildlich ausgedrückt ihre Wohnsitze haben. Und diese Wesenheiten haben wiederum einen großen Einfluß auf den Menschen während seines Schlafzustandes. Aber ihr Einfluß geht nach der ganz entgegengesetzten Seite hin.
[ 23 ] Diese Wesenheiten möchten den Menschen zu einem moralischen Automaten machen, wenn ich mich so ausdrücken darf, in der Art, daß der Mensch gar nicht im Wachzustande auf seine Instinkte, auf seine Triebe, auf die Sprache seines Blutes hören soll, daß er das alles verschmähen soll, daß er nur den Eingebungen eben dieser unrechtmäßigen Mars-, Jupiter- und Saturnwesen gehorchen soll und eben ein moralischer Automat ohne eine Perspektive nach einer jemals eintretenden Freiheit werden soll. Das wollen diese Wesen, und ihr Einfluß ist auch ein starker, ein außerordentlich starker. Sie sind es, welche den Menschen gewissermaßen jede Nacht dazu veranlassen möchten, den Einfluß der Sternenwelt aufzunehmen und nicht mehr zurückzukehren, um den Einfluß der Erdenwelt aufzunehmen. Sie möchten den Menschen ganz von dem irdischen Dasein hinwegheben. Sie wollen — sie haben das übrigens vom Anfange der Entstehung des Menschengeschlechts auf der Erde gewollt —, daß der Mensch die Erde verschmäht, daß er auf der Erde, auf der er allein zur Freiheit erwachen kann, nicht zur Freiheit erwache, sondern daß er ein moralischer Automat bleibe, wie er es in der vorhergehenden Metamorphose der Erdenbildung während des Mondendaseins auf der Erde war.
[ 23 ] Diese Wesenheiten möchten den Menschen zu einem moralischen Automaten machen, wenn ich mich so ausdrücken darf, in der Art, daß der Mensch gar nicht im Wachzustande auf seine Instinkte, auf seine Triebe, auf die Sprache seines Blutes hören soll, daß er das alles verschmähen soll, daß er nur den Eingebungen eben dieser unrechtmäßigen Mars-, Jupiter- und Saturnwesen gehorchen soll und eben ein moralischer Automat ohne eine Perspektive nach einer jemals eintretenden Freiheit werden soll. Das wollen diese Wesen, und ihr Einfluß ist auch ein starker, ein außerordentlich starker. Sie sind es, welche den Menschen gewissermaßen jede Nacht dazu veranlassen möchten, den Einfluß der Sternenwelt aufzunehmen und nicht mehr zurückzukehren, um den Einfluß der Erdenwelt aufzunehmen. Sie möchten den Menschen ganz von dem irdischen Dasein hinwegheben. Sie wollen — sie haben das übrigens vom Anfange der Entstehung des Menschengeschlechts auf der Erde gewollt —, daß der Mensch die Erde verschmäht, daß er auf der Erde, auf der er allein zur Freiheit erwachen kann, nicht zur Freiheit erwache, sondern daß er ein moralischer Automat bleibe, wie er es in der vorhergehenden Metamorphose der Erdenbildung während des Mondendaseins auf der Erde war.
[ 24 ] Ich möchte sagen: mitten in diesen zwei Heereslagern, wovon das eine im Wärme- und im Luftelemente, das andere im Erden- und im flüssigen Elemente lagert, mitten zwischen diesen zwei sich bekämpfenden kosmischen Heereslagern steht der Mensch eigentlich drinnen. Das, was er ist im physischen Leibe, verhüllt ihm die Tatsache, daß ein furchtbarer Kampf um seine Wesenheit im Kosmos gekämpft wird. Und der Mensch muß heute in solches Wissen bewußt eintreten, das ihn als Mensch angeht, denn er ist eigentlich gerade dadurch Mensch, daß um ihn sich Kräfte aus der geistigen Welt bemühen. Es ist wichtig, daß der Mensch sich heute ein Wissen von dem erwirbt, worin er eigentlich als Mensch steht.
[ 24 ] Ich möchte sagen: mitten in diesen zwei Heereslagern, wovon das eine im Wärme- und im Luftelemente, das andere im Erden- und im flüssigen Elemente lagert, mitten zwischen diesen zwei sich bekämpfenden kosmischen Heereslagern steht der Mensch eigentlich drinnen. Das, was er ist im physischen Leibe, verhüllt ihm die Tatsache, daß ein furchtbarer Kampf um seine Wesenheit im Kosmos gekämpft wird. Und der Mensch muß heute in solches Wissen bewußt eintreten, das ihn als Mensch angeht, denn er ist eigentlich gerade dadurch Mensch, daß um ihn sich Kräfte aus der geistigen Welt bemühen. Es ist wichtig, daß der Mensch sich heute ein Wissen von dem erwirbt, worin er eigentlich als Mensch steht.
[ 25 ] Man wird einmal auf der Erde viel mehr recht haben, unsere finstere materialistische Erkenntnis von heute geringzuachten gegenüber dem, was die Menschheit in der Zukunft wissen wird von dem hinter dem Physischen liegenden Geistigen, als wir heute ein Recht haben, zu sagen: Ach, was für kindische naturwissenschaftliche Erkenntnisse haben noch die Griechen gehabt! Das waren ja die reinen Kinder, wir haben es herrlich weit gebracht! — Vor allen Dingen in der Philistrosität haben wir es herrlich weit gebracht, und man wird viel mehr ein Recht zu einer solchen Kritik haben, wenn man aus vollem Wissen heraus über diese Kämpfe reden wird können, die um die Wesenheit des Menschen auf der Erde stattfinden.
[ 25 ] Man wird einmal auf der Erde viel mehr recht haben, unsere finstere materialistische Erkenntnis von heute geringzuachten gegenüber dem, was die Menschheit in der Zukunft wissen wird von dem hinter dem Physischen liegenden Geistigen, als wir heute ein Recht haben, zu sagen: Ach, was für kindische naturwissenschaftliche Erkenntnisse haben noch die Griechen gehabt! Das waren ja die reinen Kinder, wir haben es herrlich weit gebracht! — Vor allen Dingen in der Philistrosität haben wir es herrlich weit gebracht, und man wird viel mehr ein Recht zu einer solchen Kritik haben, wenn man aus vollem Wissen heraus über diese Kämpfe reden wird können, die um die Wesenheit des Menschen auf der Erde stattfinden.
[ 26 ] Aber daß in unserer Zeit beginnen muß, daß sich ein Wissen von diesen Dingen verbreite, dafür sind auch Zeichen vorhanden. Allerdings verbirgt sich für die meisten Menschen heute noch im finsteren Dämmerdunkel ihres Daseins das, was ich Ihnen heute erzählt habe von den Kämpfen zwischen luziferischen und ahrimanischen Wesenheiten, die um die Wesenheit des Menschen im Weltenall stattfinden. Aber diese Kämpfe schlagen herein in das, was die Menschheit sehr wohl wahrnimmt, in dem sie bewußt drinnensteht. Und man muß heute die ersten Wellen, die aus der geistigen Welt von denjenigen Seiten hereinschlagen, die ich Ihnen beschrieben habe, zu beurteilen verstehen, wenn man nicht überhaupt ein Schlafesdasein innerhalb unseres Zivilisationslebens entwickeln will.
[ 26 ] Aber daß in unserer Zeit beginnen muß, daß sich ein Wissen von diesen Dingen verbreite, dafür sind auch Zeichen vorhanden. Allerdings verbirgt sich für die meisten Menschen heute noch im finsteren Dämmerdunkel ihres Daseins das, was ich Ihnen heute erzählt habe von den Kämpfen zwischen luziferischen und ahrimanischen Wesenheiten, die um die Wesenheit des Menschen im Weltenall stattfinden. Aber diese Kämpfe schlagen herein in das, was die Menschheit sehr wohl wahrnimmt, in dem sie bewußt drinnensteht. Und man muß heute die ersten Wellen, die aus der geistigen Welt von denjenigen Seiten hereinschlagen, die ich Ihnen beschrieben habe, zu beurteilen verstehen, wenn man nicht überhaupt ein Schlafesdasein innerhalb unseres Zivilisationslebens entwickeln will.
[ 27 ] Diese zwei Heerlager, das luziferische in den Wärmeverhältnissen, in den Luftverhältnissen der Erde, das ahrimanische in den irdischen Verhältnissen und in den Wasserverhältnissen, schlagen ihre Wellen herein in unser Kulturleben. Die luziferische Heerschar infiziert heute vor allen Dingen die altgewordene Theologie, und wir sehen als einen Ausfluß dieser luziferischen Macht mitten im Kulturleben diejenigen Behauptungen, die den Christus zu einem Mythus machen wollen. Denn der Christus ist auf die Erde heruntergestiegen durch das Mysterium von Golgatha als eine reale Wesenheit. Das ist natürlich etwas, was den Wesenheiten, die den Menschen zu einem moralischen Automaten, nicht zu einem freien Wesen machen wollen, vor allen Dingen gegen alle ihre Intentionen geht. Daher: ausstreichen die reale Wesenheit des Christus, der Christus ist ein Mythus! Und Sie können in der Literatur des neunzehnten Jahrhunderts verfolgen, wie geistreich die Hypothesen von Theologen, wie zum Beispiel David Friedrich Strauß, Kalthoff und so weiter, oder von deren Nachbetern — man könnte besser sagen: den Nachplappernden —, wie zum Beispiel Arthur Drews vertreten werden, wie da überall diese Anschauung vertreten wird: Christus ist eine mythologische Figur, ein bloßes Bild, das sich der Phantasiekräfte der Menschen bemächtigt hat. — Oh, es wird noch viel mehr hereinschlagen von diesem Heerlager! Aber das ist die erste Welle, die hereingeschlagen hat.
[ 27 ] Diese zwei Heerlager, das luziferische in den Wärmeverhältnissen, in den Luftverhältnissen der Erde, das ahrimanische in den irdischen Verhältnissen und in den Wasserverhältnissen, schlagen ihre Wellen herein in unser Kulturleben. Die luziferische Heerschar infiziert heute vor allen Dingen die altgewordene Theologie, und wir sehen als einen Ausfluß dieser luziferischen Macht mitten im Kulturleben diejenigen Behauptungen, die den Christus zu einem Mythus machen wollen. Denn der Christus ist auf die Erde heruntergestiegen durch das Mysterium von Golgatha als eine reale Wesenheit. Das ist natürlich etwas, was den Wesenheiten, die den Menschen zu einem moralischen Automaten, nicht zu einem freien Wesen machen wollen, vor allen Dingen gegen alle ihre Intentionen geht. Daher: ausstreichen die reale Wesenheit des Christus, der Christus ist ein Mythus! Und Sie können in der Literatur des neunzehnten Jahrhunderts verfolgen, wie geistreich die Hypothesen von Theologen, wie zum Beispiel David Friedrich Strauß, Kalthoff und so weiter, oder von deren Nachbetern — man könnte besser sagen: den Nachplappernden —, wie zum Beispiel Arthur Drews vertreten werden, wie da überall diese Anschauung vertreten wird: Christus ist eine mythologische Figur, ein bloßes Bild, das sich der Phantasiekräfte der Menschen bemächtigt hat. — Oh, es wird noch viel mehr hereinschlagen von diesem Heerlager! Aber das ist die erste Welle, die hereingeschlagen hat.
[ 28 ] Die andere erste Welle, die von dem ahrimanischen Heerlager kommt, von demjenigen Heerlager, das sich in den festen und irdischen Verhältnissen und in den wäßrigen Verhältnissen der Erde aufhält, schlägt die entgegengesetzte Ansicht herein: da wird der Christus verpönt, und bloß der «schlichte Mann aus Nazareth», Jesus als die physische Persönlichkeit, wird gelten gelassen — wiederum eine theologische Spezialität!
[ 28 ] Die andere erste Welle, die von dem ahrimanischen Heerlager kommt, von demjenigen Heerlager, das sich in den festen und irdischen Verhältnissen und in den wäßrigen Verhältnissen der Erde aufhält, schlägt die entgegengesetzte Ansicht herein: da wird der Christus verpönt, und bloß der «schlichte Mann aus Nazareth», Jesus als die physische Persönlichkeit, wird gelten gelassen — wiederum eine theologische Spezialität!
[ 29 ] Die Verwandlung des Christus zum Mythus: rein luziferisch; die Verwandlung Desjenigen, der durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist, in einen bloßen Menschen, den man allerdings mit allen möglichen Eigenschaften ausstattet: rein ahrimanisch. Aber es gelingt eben schlecht, man muß dann immer ausschalten die Nachrichten und Traditionen, damit man diesen «schlichten Mann aus Nazareth» zusammenbringt! Aber in dieser Spezialität der Theologie zeigt sich durchaus das Hereinschlagen der ahrimanischen Welle in die Menschheitskultur.
[ 29 ] Die Verwandlung des Christus zum Mythus: rein luziferisch; die Verwandlung Desjenigen, der durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist, in einen bloßen Menschen, den man allerdings mit allen möglichen Eigenschaften ausstattet: rein ahrimanisch. Aber es gelingt eben schlecht, man muß dann immer ausschalten die Nachrichten und Traditionen, damit man diesen «schlichten Mann aus Nazareth» zusammenbringt! Aber in dieser Spezialität der Theologie zeigt sich durchaus das Hereinschlagen der ahrimanischen Welle in die Menschheitskultur.
[ 30 ] Will man diese Dinge richtig beurteilen, dann muß man sie eben bis hinter die Kulissen des gewöhnlichen Erdendaseins verfolgen können. Sonst, wenn die Menschheit sich nicht dazu bequemen wollte, den Blick hinzurichten nach dem, was heute aus der geistigen Welt heraus gesagt werden kann, würde sie immer weniger solche Erscheinungen beurteilen können, und dadurch würden diese Erscheinungen die Menschheit in dem Unbewußten ergreifen. Aber es wird für die Menschheit immer gefährlicher, sich an das Unbewußte hinzugeben. Klare, helle Besonnenheit, Hinschauen auf das, was ist, Wirklichkeitssinn, das ist dasjenige, was die Menschheit immer mehr brauchen wird.
[ 30 ] Will man diese Dinge richtig beurteilen, dann muß man sie eben bis hinter die Kulissen des gewöhnlichen Erdendaseins verfolgen können. Sonst, wenn die Menschheit sich nicht dazu bequemen wollte, den Blick hinzurichten nach dem, was heute aus der geistigen Welt heraus gesagt werden kann, würde sie immer weniger solche Erscheinungen beurteilen können, und dadurch würden diese Erscheinungen die Menschheit in dem Unbewußten ergreifen. Aber es wird für die Menschheit immer gefährlicher, sich an das Unbewußte hinzugeben. Klare, helle Besonnenheit, Hinschauen auf das, was ist, Wirklichkeitssinn, das ist dasjenige, was die Menschheit immer mehr brauchen wird.
[ 31 ] Und man kann vielleicht am allerstärksten spüren, wohin diese klare Besonnenheit, wohin dieser Wirklichkeitssinn sich wenden muß, wenn man sieht, wie so merkwürdige Erscheinungen — nämlich daß die Theologie auf der einen Seite den Christus verleugnet, auf der andern Seite den Christus zum Mythus macht — heute sich geltend machen. Solche Erscheinungen, die sich immer mehr und mehr ausdehnen werden, zeigen eben, daß die Menschheit einen klaren Blick, einen sicheren Blick über die geistigen Einflüsse auf die physische Welt gewinnen muß, namentlich auf den Menschen selbst, wenn sie nicht die Menschen zu ihrem Verderben ergreifen sollen.
[ 31 ] Und man kann vielleicht am allerstärksten spüren, wohin diese klare Besonnenheit, wohin dieser Wirklichkeitssinn sich wenden muß, wenn man sieht, wie so merkwürdige Erscheinungen — nämlich daß die Theologie auf der einen Seite den Christus verleugnet, auf der andern Seite den Christus zum Mythus macht — heute sich geltend machen. Solche Erscheinungen, die sich immer mehr und mehr ausdehnen werden, zeigen eben, daß die Menschheit einen klaren Blick, einen sicheren Blick über die geistigen Einflüsse auf die physische Welt gewinnen muß, namentlich auf den Menschen selbst, wenn sie nicht die Menschen zu ihrem Verderben ergreifen sollen.
[ 32 ] Nun, ich habe es schon einmal wohl auch hier gesagt: Es waren einmal zwei Menschen, die fanden ein geformtes Stück Eisen. Da sagte der eine: Ein gutes Hufeisen! Ich will mein Pferd damit beschlagen. — Der andere sagte: Das geht nicht; das ist doch ein Magnet, das kann man doch zu etwas ganz anderem verwenden als zum Pferdebeschlagen! — Ich sehe nichts vom Magneten, sagte der erste; du bist ein verrückter Kerl, wenn du sagst, da seien unsichtbare, magnetische Kräfte drinnen. Pferdebeschlagen! Dazu taugt es.
[ 32 ] Nun, ich habe es schon einmal wohl auch hier gesagt: Es waren einmal zwei Menschen, die fanden ein geformtes Stück Eisen. Da sagte der eine: Ein gutes Hufeisen! Ich will mein Pferd damit beschlagen. — Der andere sagte: Das geht nicht; das ist doch ein Magnet, das kann man doch zu etwas ganz anderem verwenden als zum Pferdebeschlagen! — Ich sehe nichts vom Magneten, sagte der erste; du bist ein verrückter Kerl, wenn du sagst, da seien unsichtbare, magnetische Kräfte drinnen. Pferdebeschlagen! Dazu taugt es.
[ 33 ] So etwa sind die Menschen heute, welche nicht aufnehmen wollen die Dinge, die man aus der geistigen Welt spricht. Sie wollen, wenn ich mich bildhaft so ausdrücken darf, mit der ganzen Welt die Pferde beschlagen, weil sie die übersinnlichen Kräfte darinnen nicht gelten lassen wollen; Pferde beschlagen, nicht irgend etwas machen, wo die magnetischen Kräfte, die dadrinnen sind, verwendet werden. Aber es gab natürlich einmal eine Zeit — sie liegt gar nicht so lange hinter uns —, da hat man allerdings jenes so geformte Eisen zum Pferdebeschlagen verwendet. Nur, heute kann man das nicht mehr.
[ 33 ] So etwa sind die Menschen heute, welche nicht aufnehmen wollen die Dinge, die man aus der geistigen Welt spricht. Sie wollen, wenn ich mich bildhaft so ausdrücken darf, mit der ganzen Welt die Pferde beschlagen, weil sie die übersinnlichen Kräfte darinnen nicht gelten lassen wollen; Pferde beschlagen, nicht irgend etwas machen, wo die magnetischen Kräfte, die dadrinnen sind, verwendet werden. Aber es gab natürlich einmal eine Zeit — sie liegt gar nicht so lange hinter uns —, da hat man allerdings jenes so geformte Eisen zum Pferdebeschlagen verwendet. Nur, heute kann man das nicht mehr.
[ 34 ] So wird eine Zeit kommen, wo der Mensch auch im gewöhnlichen sozialen Zusammenleben eben die Mitteilungen aus der geistigen Welt heraus brauchen wird. Dessen müssen wir eingedenk sein. Dann wird schon Anthroposophie nicht bloß in den Verstand hineingehen das hat ja eine geringe Bedeutung —, sondern vor allen Dingen in den Willen hineingehen. Das hat eine große Bedeutung. Und daran wollen wir immer mehr und mehr denken.
[ 34 ] So wird eine Zeit kommen, wo der Mensch auch im gewöhnlichen sozialen Zusammenleben eben die Mitteilungen aus der geistigen Welt heraus brauchen wird. Dessen müssen wir eingedenk sein. Dann wird schon Anthroposophie nicht bloß in den Verstand hineingehen das hat ja eine geringe Bedeutung —, sondern vor allen Dingen in den Willen hineingehen. Das hat eine große Bedeutung. Und daran wollen wir immer mehr und mehr denken.



